Beiträge von Elvira

    Ich sag nur whow!!! eine Hammerstory... aber eine Bitte... mach ein paar Absätze mehr... unsere Augen werden es dir danken. Man kann sich in die Szenen wirklich rein versetzen und sich alles bildlich vorstellen.... das Geplänkel zwischen den Beiden.... :thumbup:

    hab eben beim letzten Stück selbst den Atem angehalten.... das war ja verdammt eng.... und damit meine ich nicht die Finger um Semirs Hals.... :rolleyes:

    Nikolas Stolkoff sah Anna nach als sie abfuhr. „Wir werden uns wieder sehen. Aber bis dahin… muss ich noch einen Gast dazu besorgen. Er wird schon morgen zu mir kommen.“ lachte Stolkoff leise und ging noch einmal ins Krankenhaus. Er nahm sich einen Blumenstrauß und tat als würde er jemanden besuchen. Er sah die Beamten vor dem Zimmer und ahnte schon wer in dem Zimmer lag. Langsam ging er den langen Flur entlang. Die Beamten musterten ihn kurz und er sah als eine Schwester ins Zimmer wollte, dass die Beamten sich den Ausweis zeigen ließen. Er merkte sich diese Situation. „Die werden richtig streng bewacht. Aber das ist für mich kein Problem. Er betrat ein Zimmer und sah einige Kittel hängen. Wenn er einen anzieht kann er ins Schwesternzimmer gehen und sich so den Dienstplan ansehen. Er brauche einen Namen und den Ausweis. Das zweite würde er selbst herstellen. Doch das musste er gar nicht. Er zog sich einen Kittel an und durchsuchte die Taschen. In einer fand er eine Karte und lachte kurz auf. Ein Dienstausweis. „Das klappt ja prächtig.“ Sagte er leise und steckte den Ausweis ein. Den Kittel brauchte er nicht mehr. Denn anscheinend hatte dieser Arzt seinen Dienst hinter sich, also dürfte es leicht sein, als dieser morgenfrüh anzutreten. Er wollte den Kittel gerade ausziehen, als die Tür sich öffnete. Erschrocken zog er sich hinter eins der Regale zurück. Zwei Schwestern betraten den Raum. „Was ist denn?“ fragte die eine. „Mensch Marianne… vergiss ihn endlich. Dieser Doc hat sicher anderes im Kopf als sich mit einer 08/15 Schwester herum zu schlagen. Er ist nichts für dich.“ Kam von der Anderen. Nikolas schloss die Augen. „Zickenkrieg“ dachte er bei sich. „Dr. Schwikel ist aber nicht so einer. Er und ich wir hatten eine wunderbare Nacht gehabt.“ begehrte die andere und verteidigte den Arzt. „Ach ja… mit mir auch… man der hat jede hier auf der Station schon durch. Was meinst du warum er sich auf die Gynäkologische Station hat versetzen lassen?“ wollte die zweite Schwester wissen. „Boah Nicole, das ist nicht fair. Er ist nur da hin, weil er dort bei seiner Frau sein kann. Das ist alles. Er hat es mir doch gesagt…“ meinte Marianne. Nur wenige Augenblicke als die Frauen sich ausgesprochen haben, verließen sie die Kammer.

    Nikolas zog den Ausweis aus der Tasche und las den Namen. „Dr. Andreas Schwikel“ Er lachte leise. „Wenn das kein Zufall ist“ sagte er leise, verließ die Kammer und fuhr nach Hause um den Plan zu vollenden. Dort angekommen setzte er sich auf die Couch und bearbeitete den Ausweis. Er nahm das Bild des Arztes raus und klebte sein Eigenes hinein. Damit war es vollbracht. Es war gerade 18 Uhr. Viel zu früh um zu schlafen. Dann hatte er die Idee, sich die Sachen für morgen schon mal vor zu bereiten. Er wollte doch ein netter Gastgeber sein, lachte er. Im Nebenzimmer war bereits alles vorbereitet. Gut das niemand diese Adresse kannte. So konnte er seinen Plan ohne weiteres ausführen. Er lachte gemein. Morgen ist es soweit… morgen ist der erste Teil beendet. Nur eine Kleinigkeit fehlt noch, doch das lässt sich schnell erledigen. Zufrieden sank er in sein Bett und schlief ein. Den Wecker stellte er auf vier Uhr morgens.

    Also wirklich Sonja... ... und was hat Semir entdeckt? Willst du uns das nicht mal verraten?

    Deine Story liest sich sehr gut. Vanessa und Jan? Ob das so eine gute Beziehung wird? Ich habe da meine Zweifel, weil Vanessa ist ja eigenlich eine sehr korrekte Polizistin. Ich sehe da ne ganze Menge Schwierigkeiten auf sie zukommen. Und Semir? Er ist sicher sehr schwer von dem was Jan nun tut verletzt. Schließlich waren sie doch mal Freunde. Jan war doch Trauzeuge....

    Na auf jeden FAll bin ich gespannt wie es weitergeht. Da scheint einiges auf uns zuzukommen.

    Anna verließ das Krankenhaus eine halbe Stunde später. Die Beamten hatten Stellung vor Tom und Semirs Zimmer bezogen um Stolkoff nicht die Möglichkeit zu geben an sie heran zukommen. Sie ging zu ihrem Wagen und bemerkte den Zettel. Sie nahm ihn und las. Erschrocken sah sie sich um. Niemand war zu sehen. Sie griff zum Funk und rief die Beamten vor dem Zimmer. „Engelhard hier… Stolkoff ist ganz in der Nähe. Lassen Sie keinen zu dem Beiden außer sie können sich definitiv als Pflegepersonal ausweisen.“ befahl sie. „Verstanden“ kam zur Antwort. Sie startete den Wagen und fuhr zur PAST. Andrea erwartete sie bereits. „Wie geht es den Beiden?“ wollte sie wissen. „Den Umständen entsprechend. Außer dem was der Arzt uns gestern bereits gesagt hat, ist nichts Neues dazu gekommen. Allerdings sind beide nicht sehr erfreut im Krankenhaus zu liegen.“ Erklärte Anna beruhigend. Andrea schloss erleichtert die Augen. „Ich werde heute Nachmittag zu ihnen fahren.“ sagte sie. Anna nickte nur. Sie ging in ihr Büro und winkte Herzberger und Bonrath zu sich.

    Dieter und Hotte sahen sich fragend an und gingen zu Anna ins Büro. „Setzen Sie sich bitte..“ sagte Anna als sie beide eintraten. Dieter nickte und zog Hotte mit zu den Stühlen. „Sie wissen ja das Semir und Tom ausgeschaltet sind. Sie beide werden die Stellung für sie einnehmen. Sie müssen mir helfen Stolkoff aus dem Verkehr zu ziehen, bevor er sein Ziel erreicht hat.“ erklärte sie den Beiden. Dieter nickte. „Wie wollen Sie vorgehen? Wo wollen Sie ihn finden?“ fragte er. Anna hob den Zettel. „Wir müssen ihn nicht suchen. Er will mich treffen. In drei Tagen und zwar dort wo alles angefangen hat.“ erklärte sie weiter. Hotte sah sie entsetzt an. „Sie wollen doch wohl nicht da hin, Chefin… Das ist doch eine Falle… ist das.“ stellte er fest. „Natürlich ist das eine Falle. Allerdings werden wir diese für uns verwenden. Wir werden Stolkoff dort stellen. Er will sich mit mir allein dort treffen. Ich will ihn haben. Also werde ich zu diesem Treffen hingehen.“ meinte Anna und trank einen Schluck vom Kaffee. „Chefin… Sie dürfen aber nicht allein da hin. Der Kerl ist doch wahnsinnig. Der… spinnt doch.“ empörte Dieter sich. „Oh… er spinnt nicht. Der Mann hat alles bis in kleinste Detail geplant. Ich befürchte dass er sich nicht so einfach festnehmen lassen wird. Er hat sicher eine Schweinerei vor.“ Anna atmete tief auf. Dieter nickte. „Gut das Semir und Tom außer Gefecht sind und bewacht werden. So sind die wenigstens außen vor und können nichts mehr machen.“ meinte er nur. Weder er noch Anna ahnten, dass dies ein fataler Denkfehler war.

    „Sie und Tom werden sicher die nächsten drei Wochen hier liegen. Ich werde die Sache selbst in die Hand nehmen.“ entschied sie sich. „Das geht nicht…aua….“ stieß Semir etwas unverständlich aus. „Ich sehe keinen anderen Weg, Semir… halten Sie besser den Mund. Sie sehen schrecklich aus.“ stellte Anna fest. Semir nickte nur. „Nur keine Sorge… ich habe doch Herzberger und Bonrath an meiner Seite. Sie beide sind definitiv außer Gefecht gesetzt. Gebrochenes Bein, gebrochener Arm, gebrochene Rippen, Gehirnerschütterung…“ zählte Anna auf. Tom nickte. „Chefin… seien Sie bitte vorsichtig. Stolkoff wartet doch nur auf so eine Gelegenheit.“ bat er. Anna nickte. „Ich werde zwei Beamte vor der Tür hier postieren. Nur zur Sicherheit. Einmal um Sie beide vor Stolkoff zu schützen und zum anderen um dafür zu sorgen, dass Sie beide wirklich hier liegen bleiben.“ Tom sah sie an. „Chefin… mit dem Gips sind wir eh schon hilflos…“ gab er zu. Anna lächelte. „Schön dass Sie es einsehen. Übrigens Sie haben beide sehr großes Glück gehabt, dass Sie den Unfall überlebt haben.“ Tom nickte. Sie sah noch mal auf Semir. „Nur keine Sorge… das Gesicht wird sicher wieder so Hübsch werden wie vorher. Wenn Sie Glück haben wird es nicht einmal Narben geben.“ lächelte sie leicht. Semir nickte nur. „danke..“ nuschelte er. Anna verschwand.

    Stolkoff war Anna bereits zum Krankenhaus gefolgt. Sie schien es nicht einmal bemerkt zu haben, dachte er. Er ging zu ihrem Wagen und überlegte, wie er diese Frau endlich aus seinem Leben streichen konnte. Leider lebten die beiden Kollegen noch. Aber auch das ließ sich ändern. Er hatte gehört, dass beide schwer verletzt wurden. Es beruhigter ihn etwas und um den Rest würde er sich später kümmern. Jetzt war es wichtig Engelhard zu töten. Aber nicht in der Öffentlichkeit. Er wollte sie an einem Ort wissen wo nur sie und er sind. Niemand anders. Nur er und Sie… Auge in Auge… ohne Zeugen. Er nahm einen Zettel und schrieb ihr eine Nachricht. „Engelhard… schade dass die Beiden den Unfall überlebt haben. Aber du wirst nicht überleben. Und um deine Freunde werde ich mich auch noch kümmern. Ich will erst mit dir reden. Wir treffen und dort wo du dein Schicksal besiegelt hast. In drei Tagen um 18:00 Uhr. Komm allein!“ Er nahm den Zettel und klemmte ihn am Scheibenwischer fest. Dann verschwand er.

    Endlich geht es hier weiter... wird aber mal zeit, also wirklich Gitti :huh:

    Tom kann einem echt Leid tun. ABer recht hat er, wenn er nichts sieht, kann sich nichts um ihn drehen. Toller Humor.... hmm... wieso lässt Semir den Tom eigentlich allein? Spinnt der? Also nee.... wann geht es weiter????

    Hartmut war bereits am Wagen dran und stellte schnell fest, dass die Bremsen manipuliert wurden. Er informierte umgehend Anna die bereits auf das Ergebnis wartete. „Ganz sicher ist das die Bremsleitungen durchschnitten wurden. Was ist denn mit den Beiden passiert?“ wollte Hartmut zum Schluss wissen. Anna erzählte was alles passiert war und das die Beiden riesiges Glück hatten, zu leben. Hartmut atmete erleichtert auf. „Also wenn ich mir den Wagen so betrachte ist es ein Wunder, dass ihnen nicht mehr passiert ist“ gab er von sich. „Wissen Sie was an der Nadel war?“ fragte Anna. „Ja… es war eine sehr geringe Menge an Cuare. Nicht mal genug um Kopfschmerzen herbeizuführen. Die Zahnpasta war da schon etwas übler. Da hat jemand Salpetersäure rein getan. An der Tube ist ein winziger Einstich zu erkennen. Wenn Sie die in den Mund genommen hätten, dann wären Ihnen sämtliche Zähne weggeätzt worden.“ erklärte Hartmut. „ Danke… Also Gut… dann werde ich wohl allein ermitteln müssen. Danke Hartmut.“ verabschiedete sich Anna. Hartmut legte auf. Er sah erneut auf den Mercedes und schüttelte den Kopf.

    Anna fuhr am nächsten Morgen zu Tom und Semir ins Krankenhaus. Schon auf dem Flur wurde sie von dem Arzt aufgehalten. „Frau Engelhard…wir haben die Untersuchungen alle durchgeführt. Beide sind stabil, keine inneren Verletzungen, was in Anbetracht des Unfallhergangs sehr außergewöhnlich ist. Die beiden haben richtig viel Glück gehabt.“ gab er zum Besten. „Sind die Beiden wach?“ wollte Anna wissen. Der Arzt nickte. „ja… zumindest hat Herr Kranich die Augen auf. Aber viel sagen können die Ihnen vermutlich nicht. Vor allem Herr Gerkhan wird schweigen. Das Gesicht ist noch ziemlich angeschwollen.“ erklärte er. Anna nickte und betrat das Zimmer. Tom sah sie an. „Chefin…“ kam zur Begrüßung. „Tom… Semir… wie geht es Ihnen?“ fragte Anna. „Mir geht es soweit gut. Semir ist etwas sprechfaul. Na bei dem Gesicht, kein Wunder.“ versuchte Tom zu scherzen. Ann lächelte. Sie sah auf Semir der ihr nur zunickte. „Nur keine Sorge… das wird schon wieder Semir…. Wissen Sie was passiert ist?“ wollte Anna wissen. „Ich weiß nur, dass wir jemanden verfolgt haben und dann krachte es. Und dann bin ich hier aufgewacht mit einem Gipsbein und gebrochenen Rippen.“ erinnerte Tom sich. Anna nickte. „An Ihrem Wagen wurden die Bremsen manipuliert. Sie können sich sicher ausrechen, wer dafür verantwortlich ist.“ meinte Anna. „Stolkoff… Ich würde mich nicht einmal wundern, wenn er derjenige war, der diese Verfolgungsjagd angezettelt hat. Vermutlich saß er selbst am Steuer des anderen Wagens. Ist das Kennzeichen überprüft worden?“ wollte Tom wissen und versuchte sich aufzusetzen. Allerdings sank er direkt mit einem Stöhnen zusammen. „Die Kennzeichen waren gestohlen. Der Wagen ist gefunden worden, ausgebrannt.“ Anna hob die Schultern. Sie wandte sich an Semir.

    Anna und Andrea liefen im Krankenhausflur nervös auf und ab. Tom und Semir lagen beide in den OPs. Kein Arzt kam zu ihnen und klärte sie auf, was den Beiden passiert war. Anna sah auf die Uhr. Es waren mittlerweile zwei Stunden vergangen. Andrea sah sie an. „Das hat sicher was mit diesem Stolkoff zu tun. Er hat den Wagen vermutlich manipuliert.“ stieß sie hasserfüllt aus. Tränen liefen ihr über die Wangen. Anna sah sie an. „Andrea… ich werde den Wagen von Hartmut überprüfen lassen. Wenn es wirklich Stolkoff war, dann wird er wegen zweifachen versuchten Mord für immer hinter Gitter wandern.“ versprach sie. Andrea nickte. Sie wollte endlich wissen was mit Semir und Tom war. Warum dauerte das so lange? Sie sah zur Tür und zu Anna. „Wenn die beiden sterben sollten… dann… dann…“ weinte sie leise. Anna nahm sie in den Arm. „Nur keine Sorge… die beiden sind hart. Die werden es schaffen.“ sagte sie überzeugt. Dann kam endlich der Arzt.

    „Herr Doktor! Wie sieht es aus? Was ist mit den Beiden?“ schoss sie die Fragen ab als er vor ihnen stand. Der Arzt sah sie müde an. „Nun… Frau Engelhard… bei Herrn Kranich haben wir drei Rippen und das linke Bein gebrochen, schwere Gehirnerschütterung und Schleudertrauma. Eine leichte Quetschung der Niere. Bei Herrn Gerkhan einige Schnittverletzungen im Gesicht, er hat sich den rechten Arm gebrochen, zwei Rippen sind ebenfalls gebrochen, eine schwere Gehirnerschütterung und Schleudertrauma. Beide werden mit Sicherheit für zwei bis drei Wochen hier im Krankenhaus liegen. Bei beiden Herren wird noch ein Kernspin gemacht um innere Verletzungen komplett auszuschließen. Außerdem werden wir den Kopf röntgen um dort ebenfalls alles ausschließen zu können. Beide liegen derzeit im Tiefschlaf und benötigten absolute Ruhe.“ erklärte der Arzt. Anna nickte. „Können wir zu ihnen?“ fragte sie. Der Arzt verneinte es. „Es bringt nichts. Außerdem werden die beiden ja noch geröntgt und das dauert eine Weile. Kommen Sie morgen wieder, dann sieht es sicher besser aus.“

    Okay... sollst du haben... also...

    1. Die Story ist sehr gut und lustig beschrieben. Du triffst die Charaktere sehr gut und bei dem "Autsch" weiß ich direkt was passiert ist....

    2. Du hast an einer ziemlich spannenden Stelle aufgehört und ganz ehrlich... das ist nicht gut.... :( Ich brauche nämlich das Wissen wie es weitergeht :D

    also... schreib schnell weiter. Von mir eine glatte 2.... :thumbup:

    Anna und Andrea kamen gerade in der PAST an, als Hotte und Dieter heraus gerannt kamen. Anna sah die Beiden an. „Was ist denn los?“ wollte sie sofort wissen. „Tom und Semir! Schwerer Unfall auf der A57. Die sind ungebremst in eine Baustelle gerast!“ berichtete Hotte flüchtig und schon rasten die beiden im Porsche los. Anna sah Andrea erschrocken an. „Wir hängen uns direkt ran.“ gab Anna die Anweisung und deutete auf ihren Dienstwagen. Andrea nickte, stieg ein und schon war auch Anna unterwegs zur Unfallstelle. Als sie dort ankamen, war die Feuerwehr gerade dabei die Beiden aus dem Wagen zu befreien. Anna rannte direkt auf den Wagen zu und hielt den Einsatzleiter auf. „Was ist mit den Beiden Insassen?“ fragte sie. Der Mann sah sie an. „Was wollen Sie? Für die Presse hab ich keine Zeit. Ich muss die Beiden möglichst schnell ins Krankenhaus bringen lassen!“ fauchte er sie an. „Ich bin die Vorgesetzte der Beiden, also was ist los?“ gab Anna bekannt. Der Mann nickte. „Die beiden sind mit ca. 90 auf die Raupe gedonnert. Wie dann ein menschlicher Körper aussieht, muss ich Ihnen sicher nicht erzählen. Das die Beiden noch leben, verdanken sie dem Airbag. Ich lasse sie ins Marienhospital bringen. Der Arzt kann Sie dann über das Andere informieren und nun entschuldigen Sie mich“ Der Mann kümmerte sich wieder um seinen Job. Anna stand fassungslos da und starrte auf den völlig zerstörten Wagen.

    Nikolas Stolkoff beobachtete das Treiben zufrieden. Er sah wie die beiden Polizisten in den Hubschrauber geladen wurden und dieser abflog. „Ihr werdet mir meine Rache schon mal nicht versauen.“ lachte er leise und gehässig. Dann sah er durch sein Fernglas auf die Person, die es schon bald treffen würde. Auge um Auge, Zahn um Zahn, dachte sich Nikolas und stieg zufrieden in sein Auto. Er fuhr nach Hause und legte sich zufrieden ins Bett. Wieder nahm er das Bild seiner verstorbenen Frau in die Hand. „Es ist fast vollbracht, meine Liebe. Bald ist dein Tod gerächt und dann komme ich zu dir. Ich liebe dich, mein kleiner Engel.“ sagte er und küsste das Bild. Nur kurz darauf schlief er ein und träumte von dem Ausgang seiner Rache. In seinem Traum sah er wie Anna getroffen von mehreren Kugeln zu Boden sank. Wie die Kollegen um sie und die beiden anderen Polizisten trauerten und sie zu Grabe trugen. Zufrieden grinste er im Schlaf.

    was genau für gründe dahinter liegen kann dir rtl sicher erklären nur zweifel ich daran dass du Antwort bekommst. Und da es zu diesem Thema genügend andere Threads gibt schließe ich diesen hier


    ***** geschlossen****

    Also bisher liest es sich gut. Du beschreibst Vanessa sehr gut und ich freue mich auf die Fortsetzung. Wird sicher spannend. Und wenn Jan auch noch auftaucht.... klasse. Man kann sich in die Szene in Vanessas Wohnung versetzen und sich vorstellen wie erschrocken sie ist, als sie zu spät kommt.... Also weiter schreiben

    Stolkoff war knapp hinter dem Mercedes und überlegte seinen nächsten Schritt. Er wollte nur die Beiden. Niemand anderer sollte zu Schaden kommen. So wartete er bis die Standspur frei war und setzte zum Überholen an. Das Gaspedal bis zum Ende durchgedrückt rauschte er an dem Mercedes vorbei, welcher natürlich sofort das Blaulicht rausholte und ihn verfolgte. Alles nach Plan, dachte er und rast die Straße runter. Er wusste dass in ungefähr 20 km eine Baustelle kam und die Fahrbahn einspurig wurde. Immer wieder ein Unfallknoten. Hier krachte es mehrmals täglich. Sicher wussten dass auch die Polizisten hinter ihm. Jedes Mal sah er in den Spiegel um sie nicht zu verlieren. Sein Plan ging auf. Die Polizisten gaben richtig Gas. Nur noch 15 km… Kommt nur… dachte er. Ich lasse euch ganz nah an mich ran. Er lachte leise und gemein.

    „Der Spinner! Was ist das denn für einer!“ stieß Semir aus als der Wagen rechts an ihn vorbeirauschte und griff sofort zum Mirko. „Cobra 11 an Zentrale. Verfolgen einen dunkelroten Manta auf der A57 in Richtung Neuss. Sind jetzt bei KM 433,5. Erbitten Verstärkung! Ende!“ Er pappte das Blaulicht auf und tippte Tom an. „Gib mal richtig Gas, oder soll ich fahren?“ fragte er grinsend. Tom trat das Pedal durch. Sie rasten eine ganze Weile da hin und plötzlich sah Tom auf der Fahrbahn die Warnhinweise auf die Baustelle. „Scheiße Wenn der mit dem Tempo dort durchrast, dann gibt es Tote.“ stieß er aus. Semir nickte und hielt sich am Haltgriff fest. „Ja und das gleiche gilt für uns. Lass ihn fahren und brems mal ab.“ gab Semir den guten Rat. Tom nickte. „Gut… Kennzeichen hab ich.“ meinte Tom und trat auf die Bremse. Doch der Wagen wurde nicht langsamer. „Semir… ich sag es wirklich ungern. Aber wir haben ein Problem.“ stieß er aus. „Was denn? Brems und gut ist.“ gab Semir zurück. „Würde ich ja gern. Aber die Bremse reagiert nicht“ kam von Tom und er trat ständig auf das Bremspedal. „Scheiße! Eine Falle…. Verdammt… Tom tu doch was!“ schrie Semir der die Schilder immer näher kommen sah und auch das der Verkehr sich langsam staute. Die Autos kamen für die Beiden viel zu schnell näher. Tom versuchte die Handbremse, doch auch die nützte nichts. Sogar runterschalten brachte nicht den gewünschten Erfolg. Der Wagen fuhr immer noch 110 km/h. Semir riss die Hände schützend vors Gesicht als Tom den Wagen direkt in die Baustelle rasen ließ. Mit einem lauten Geschepper raste der Mercedes auf die Absperrbalken zu. Die ersten Pylone flogen über den Wagen weg. Dann krachte der Wagen mit Tempo 90 gegen die Planierraupe und verformte sich heftig. Sofort hielten einige Autofahrer an um erste Hilfe zu leisten und die Polizei zu rufen.

    Zum Wochenende einen zweiten Teil:

    Anna und Andrea standen recht früh auf. Nachdem Andrea geduscht hatte, stand Anna unter der Dusche. Sie war zwar immer noch nicht ausgeschlafen, aber wenigstens etwas ausgeruht. Nach dem Duschen putzte sie sich die Zähne, doch als sie die Zahnpasta auf die Bürste tat fing es an zu zischen. Anna sah auf die Zahncreme. Innerhalb weniger Sekunden waren sämtliche Borsten weg geätzt. Anna stieß einen leisen Schrei aus und ließ die Bürste ins Becken fallen. Andrea kam sofort zu ihr. „Was ist denn?“ fragte sie. Anna wies ins Becken. „Meine Zahnpasta… Das war…meine Zahnpasta…“ sagte sie leise und in der Stimme war Angst zu hören. Andrea nahm die Tube und verschloss sie. „Die soll sich Hartmut mal ansehen. Da scheint ja etwas drin zu sein, was nicht dahin gehört. Sind Sie sonst in Ordnung?“ wollte Andrea wissen. Anna nickte und ging in die Küche. Sie ließ sich dort auf den Stuhl nieder und schloss die Augen. Andrea legte ihr beruhigend die Hände auf die Schultern. „Der Typ ist doch völlig durchgeknallt“ sagte sie leise und Anna nickte nur.

    Wenig später saßen beide im Büro. Das Telefon von Anna klingelte und sie sah Andrea Hilfe suchend an. Andrea nickte und nahm den Hörer ab. „Autobahnpolizei, Schäfer guten Tag!“ meldete sie sich. „Hartmut hier. Ist die Chefin nicht da?“ kam irritiert zurück. „Doch warte Hartmut… ich gebe dich weiter.“ Sei hielt Anna den Hörer hin. „Hartmut? Was gibt es?“ wollte Anna wissen. „Ich habe die Zahncreme untersucht. Also es beinhaltet NaNo3. Sie können froh sein, dass die Creme nur ins Waschbecken getropft ist.“ erklärte der KTU- Fachmann. „Hartmut… was bitte ist NaNo3?“ fragte Anna und sah wie Andrea leicht lächelte. „Achso… also das ist Salpetersäure. Sie wissen schon… dieses Reinigungsmittel für diverse Firmen… das ätzt alles weg und ich denke…“ erklärte er weiter. „Danke Hartmut… jetzt weiß ich was es war. Die Auswirkungen wenn ich es genommen hätte, waren mir direkt klar, als es im Waschbecken war.“ gab Anna zurück und legte auf.

    Am nächsten Morgen waren Tom und Semir recht zeitig aufgestanden. Semir musste Tom wecken, weil dieser den Wecker nicht gestellt hatte. Als dieser unter der Dusche stand deckte Semir den Frühstückstisch und holte Brötchen. Anschließend ging er duschen. Gemeinsam frühstückten sie und Tom grinste ihn an. „Hey… wenn du ne Frau wärst würde ich dir nen Heiratsantrag machen.“ gab er kauen zu. Semir sah ihn an. „Wieso das denn?“ wollte er wissen. „Na… du weckst mich, gehst Brötchen holen, deckst den Tisch. Wäre schön wenn du gleich auch noch abwäscht und staubsaugst.“ entgegnete Tom. Semir tippte sich an die Stirn. „Vergiss es.“ lachte er. Eine Stunde später waren sie unterwegs auf der Autobahn in Richtung PAST. Sie fuhren sehr zügig und da die Straße noch recht leer war, gab Tom zwischendurch richtig Gas. Semir las auf dem Beifahrersitz die Zeitung. Tom sah zwischendurch ebenfalls rein und grinste, als er bemerkte was Semir sich besah. „Na komm… die ist doch viel zu schade für dich“ gab er zu. Semir sah ihn an. „Was? Quatsch. Ich hab den Text darunter gelesen.“ verteidigte er sich gegen Toms Vermutungen. „Ja sicher… hast überhaupt nicht auf das Bild gestarrt. Schon klar.“ lachte Tom.

    Auch bei den Männern war der Feierabend angebrochen. Tom holte zwei Bier aus dem Kühlschrank und ging zu Semir ins Wohnzimmer, der sich auf der Couch lang gemacht hatte. „Dir gefällt das wohl, was?“ fragte Tom lachend. Semir nickte. „Ja… sehr sogar. Was machen wir heute Abend noch? Ich meine was gibt es zu essen?“ wollte er wissen. Tom zuckte mit den Schultern. „Ich hab noch ein paar Nudeln da. Könnte Spaghetti mit Ketschup machen.“ meinte Tom nur. Semir grinste. „Ja oder Pizza?“ fragte er. Tom schüttelte den Kopf. „Ich steh nicht so auf Tiefkühlpizza.“ gestand er. „Ich meine ja auch was kommen lassen. Ich zahle.“ Semir schwang sich hoch und griff zum Handy und bestellte das Essen. Tom grinste ihn nur an. Wenige Minuten später aßen beide und tranken ihr Bier. „Was meinst du könnten wir gegen diesen Stolkoff machen, ohne die Schranke zu wecken?“ fragte Semir kauend. Tom wog den Kopf. „Gibt nicht viel. Wir müssten ihn irgendwie aus der Reserve locken. Etwas worauf er anspringt.“ vermutete er. Semir nickte. „Ja die Frage ist nur was? Ich meine, dass er die Chefin erledigen will ist sicher. Was mir immer noch nicht in den Kopf geht, was will er von uns. Wir waren quasi nur Zeugen. Wir selbst haben nicht geschossen und….“ Semir steckte sich das nächste Pizzastück in den Mund. „… wenn wir sie da überreden könnten, als Köder zu dienen, würden wir ihn auch dingfest machen können.“ schlug er vor. Tom tippte sich an die Stirn. „Darauf geht die nie ein.“ lachte er.

    Nikolas Stolkoff hatte gewartet bis im der Wohnung von Kranich das Licht erlosch. Nun konnte er seinen Plan umsetzen. Er ging zum Wagen und manipulierte er ihn indem er den Bremsschlauch zerschnitt. Sobald sie schnell genug sind, würde er nicht mehr bremsen können und einen schönen Unfall bauen. Vielleicht brechen sich die Beiden das Genick. Das wäre ein schöner Wunsch, aber sicher nicht erfüllbar. Aber es war auch gut, wenn einer von ihnen krepieren würde. Den Anderen würde er dann eben anders erledigen. Und ganz zum Schluss ist Anna Engelhard dran. Sie wird am längsten leiden müssen. Sicher steht sie unter Schutz der Kollegen, aber niemand wird ihn daran hindern seine Rache zu bekommen. Niemand kann ihn aufhalten. Er grinste böse, als er seine Arbeit fertig hatte und wieder in der Dunkelheit verschwand.

    Als die beiden in der Past ankamen, wurde Semir ins Büro von Anna beordert. Schrankmann saß ebenfalls im Raum und sah ihn strafend an. "Herr Gerkhan, ich hoffe es geht Ihnen wirklich so gut, wie Frau Engelhard es angibt. Sie haben also diesen Herr Stolkoff auf dem Kieker, wie man so schön sagt. Nur weil Sie wieder Hirngespinsten nachjagen wollen. Meinen Sie nicht, dass der Mann mit seiner STrafe und mit dem Verlust seiner Frau genug bestraft wurde? Können Sie sich nicht denken, das ein Mensch sich ändern kann? Ich halte Stolkoff für harmlos. Gut Drohanrufe... aber das ist nun wirklich nicht gerade ein Schuldeingeständnis. Das kann man als dummen Jungenstreich abtun." verharmloste sie die Sache. Semir nickte. "Ja sicher.... nur das der Junge die dreißig schon überschritten hat und mir versucht das LEben auszublasen. Was ist mit der Spritze?" wollte Semir wissen. Schrankmann lachte leise. "Es war kein Gift daran. Zumindest, nicht tödlich. Lassen Sie den Mann in Ruhe." warnte ihn die Staatsanwältin. Semir nickte "Sicher doch... und Batman ist das Sandmännchen. Schon klar." Semir verließ das Büro ohne Gruß und ging zu Tom. Doch dort erwartete ihn die nächste Standpauke.

    „Sag mal… Bist du eigentlich wirklich so dämlich, Semir?“ fragte Tom als er ins Büro kam. Semir zuckte mit den Schultern. „Sollte ich dich vielleicht nach Mitternacht anrufen und sagen, hol mich ab ich bin gesund? Ich habe doch nur an dich gedacht. Ich wollte dich einfach nicht wecken.“ versuchte Semir sein Verhalten zu begründen. „ 1. Ja hättest du! und zweites ich wäre mit Sicherheit gekommen und hätte dich abgeholt. Du wärest bei mir zu Hause gewesen und nicht allein. Was wenn der Typ weiß wo du wohnst? Meinst du er hätte dich nicht umgebracht? Meinst du er spielt nur? Verdammt noch mal…!“ Tom brüllte seine Wut über die Unvernunft von Semir raus. Dieser saß nur da und drehte den Bleistift in der Hand. Er wartete darauf dass Tom genug hatte und sich setzte. Fünf Minuten später war er soweit. „Genug?“ fragte Semir provozierend. Tom nickte. „Du kapierst es ja eh nicht. Warum sind Hotte und Dieter eigentlich bereits um elf abgerauscht? Hast du ihnen den Abzug erlaubt?“ wollte Tom noch wissen. „Ja… wenn ich da nicht schlafe brauche ich keine Wache.“ gab Semir zu. Tom schüttelte nur den Kopf. „Damit wir uns klar verstehen. Ab heute Abend wirst du bei mir sein. In meiner Wohnung. Ich habe das Gästezimmer bereits für dich reserviert.“ bestimmte Tom. Semir zuckte mit den Schultern. „Klar… dann kann er uns beide in einem Abwasch erledigen.“ meinte er nur. „Nein… dann können wir uns gegenseitig schützen. So und nun auf die Autobahn.“ befahl Tom. Semir erhob sich und trottete hinterher.

    Anna saß in ihrem Büro. Hotte und Dieter sollten ab heute bei ihr vor der Tür Wache schieben, da Semir die Beiden scheinbar sehr beeinflussen konnte. Sie dachte daran, wie leichtfertig Semir mit der Situation umging. Er war so unvernünftig. Andrea kam zu ihr rein. „Chefin? Brauchen Sie noch was?“ fragte sie vorsichtig. Anna sah sie an. „Andrea… setzen Sie sich doch bitte.“ sagte sie. Andrea nickte. „Halten Sie mich bitte nicht für ängstlich. Aber… meinen Sie ich könnte bei Ihnen für ein paar Tage unterkommen?“ fragte Anna. Andrea sah sie an. „Ja sicher… wäre kein Problem.“ sagte sie verwundert. „Gut. Dann denke ich werden wir beide heute Abend zu mir fahren und ein paar Sachen einpacken. Anschließend fahren wir zu Ihnen. Herzberger und Bonrath werden dann vor ihrer Wohnung Wache schieben.“ Meinte Anna. Andrea nickte. „ja sicher… kein Problem.“ Andrea verließ das Büro wieder. Immer noch war sie etwas irritiert. Aber sie wusste, dass Semir, Tom und Anna bedroht wurden.

    „Hey… entschuldige. Es war dumm von mir.“ sagte Semir im Auto. Tom sah ihn an. „Schon gut.“ gab er zurück. „Ich hätte es vermutlich auch gemacht. Wir müssen nur aufpassen. Wer weiß was dieser Mistkerl vorhat. Hast du eigentlich irgendeine Ahnung was dieser Typ alles anrichten kann?“ fragte Tom. „Nein… ich meine… ich hab damals doch nur den Fluchtwagen gefahren. Ich hab nichts anderes getan als mich zu diesem Kranken ins Auto zu setzen und sie zu chauffieren. Das war alles. Gut… wenn die Chefin nicht abgedrückt hätte, gäbe es mich nicht mehr. Aber dieser Typ hat überhaupt keinen Grund sich an mich zu rächen.“ erzählte Semir. „Ja sicher… ich war auch nur der Fahrer von der Chefin. Aber er hat mich genauso auf den Kicker. Hey… Moment mal. Dieses angebliche Gift an der Nadel sollte dich gar nicht umbringen. Er wollte dir Angst machen. Klar…. Er will der Chefin was tun. Das ist sein einziges Ziel. Wir sind nur Ablenkung. Was ist eigentlich mit der Staatsanwältin?“ wollte Tom wissen. „Tja… sie ist davon überzeugt, dass wir Hirngespinste sehen und den armen Mann, der ja seine Strafe abgesessen hat drangsalieren wollen. Sie hat wohl ne Menge von Bla Bla von sich gegeben. Hab nicht so genau zugehört.“ gab Semir zu.

    Zum Feierabend fuhren Andrea und Anna zu Brüsseler Strasse und Andrea half Anna beim Packen. Im Badezimmer wurden nur die nötigsten Sachen eingepackt. Zahnbürste, Shampoo, Zahnpasta. „Haben Sie alles?“ wollte Andrea wissen. Anna nickte und sah sich noch einmal in ihrer Wohnung um. „Ich hoffe nur, dass ich Ihnen nicht zu lange auf die Nerven gehen muss.“ sagte sie mit einem leichten Lächeln. Andrea schüttelte den Kopf. „Das ist doch kein Problem. Wirklich. Außerdem ist es auch mal schön Abend etwas Unterhaltung zu haben.“ gab Andrea zu. Gemeinsam fuhren sie zu Andrea und bereiteten dort das Gästezimmer her. „Sagen Sie Andrea… Sie und Semir… Sind Sie wieder zusammen?“ fragte Anna als beide beim Essen waren. Andrea zuckte mit den Schultern. „Ich weiß nicht so genau. Irgendwie ist es ein ständiges Auf und Ab bei uns. Ich möchte ja schon, aber er… nun ja. Er ist nicht ganz einfach.“ erzählte Andrea. Anna nickte. „Ja… er ist nicht einfach. Aber Sie und er wären ein schönes Paar. Und wer weiß, vielleicht heiraten Sie eines Tages und…“ überlegte Anna. Andrea lachte auf. „Heiraten? Ich?!? Den Semir? Nee… niemals“ begehrte Andrea auf.

    Ich fand die Folge sehr gut. Vorallem das nicht nur Jan und Semir im Mittelpunkt standen, sondern die Chefin, die ihre emotionale Seite sehr gut zum Vorschein brachte. Humor wäre hier nicht wirklich angebracht, schließlich ging es ja um das Leben eines Kindes.

    Johannes die ja eigentlich Cheyenne heißt gefiel mir sehr gut. Ich mag Bassets, die sind sooo schön gemütlich. Was "Johannes" ja auch sehr deutlich zeigte.