Beiträge von Elvira

    Es ist normalerweise üblich das die Staffeln geteilt werden. So gab es im Frühjahr bei der zweiten Staffel einen Teil zu seihen dann eine Pause und wurde dann im Herbst fortgesetzt.

    Bitte formuliere deine Fragen mal etwas aussagekräftiger... Wäre manchmal sehr hilfreich. "FRage zur Sendestaffel?" kann nämlich vieles bedeuten. DAs nur mal zur Anregung, falls du nicht weißt was gemeint ist ;)

    Semir kam langsam zu sich. Er wollte sich bewegen, als er die Fesseln spürte. Ein Würgreiz überkam ihn und er atmete mehrmals tief durch um ihn zu bekämpfen. Dann kam die Erinnerung. Verdammt, dachte er. Was hatten die mit ihm vor? Wohin brachte sie ihn? Er schien im Kofferraum des Wagens zu liegen. Semir hatte das Gefühl, dass sie auf der Autobahn waren. Der Wagen fuhr schnell, soviel erkannte er am Fahrgeräusch. Nur einige Minuten später bog der Wagen ab. Semir hatte das Übelkeitsgefühl erfolgreich bekämpft. Nun hieß es abwarten, was kam. Aber eins wusste er genau, diese Typen waren die Freunde von Simon. Vielleicht sogar dieser Sven? Er überlegte seinen nächsten Schritt. Wenn die meinen Dienstausweis gefunden haben, wussten sie dass ich Polizist bin. Wenn nicht…, gingen seine Gedanken weiter, aber das schloss er mit Sicherheit aus. Die haben garantiert den Ausweis gefunden. Plötzlich ruckte der Wagen und stand. Semir versuchte die aufkommende Angst zu bekämpfen. Nun hieß es abwarten, was passierte. Spätestens Morgen wird Tom sich Sorgen machen, wenn er nicht zum Dienst erschien. Auch wenn er suspendiert war, wusste Tom doch dass Semir zum Revier kommen würde.

    Bernd sah Martin an. „Was wollen wir denn hier an der Hütte?“ fragte er. „Sven will ihn hier festhalten und ausquetschen. Und in seinem Haus will er es nicht. So einfach.“ erklärte Martin. „Ja und wenn seine Kollegen an der Hütte auftauchen?“ gab Bernd zu bedenken. „Die ist doch am anderen Ufer… Herrgott hast du solche Angst vor denen? Wir sorgen dafür, dass er ruhig ist. Und selbst wenn er schreit…. Das hören die drüben nicht.“ Bernd zuckte mit den Schultern. „Na wenn du es sagst. Wie willst du jetzt vorgehen?“ wollte er wissen. „Er ist sicher schon wach. Wir bringen ihn in die Hütte. Morgen kommen Sven und Alex. Die machen den Rest. Na komm!“ Sie stiegen aus und gingen zum Kofferraum. Martin sah Bernd an. „Bist du bereit? Nicht dass er uns anspringt!“ lachte er. Bernd nickte. Martin öffnete den Kofferraum. Bernd griff den reglos liegenden Mann und zerrte ihn raus. „Du läufst allein, klar?“ Der Mann nickte. Martin schloss den Deckel und griff den Gefangenen ebenfalls am Arm. „So und nun einfach geradeaus.“ Sie brachten ihn in die Hütte. Weder Knebel noch Augenbinde wurden abgenommen.

    Semir spürte Hände an seinen Fesseln. Sie wurden geöffnet, doch es blieb nicht lange. Er wurde auf einen Stuhl gezwungen und seine Hände mit der Lehne verbunden. „So und ganz ruhig. Morgen bekommst du Besuch.“ sagte ein Mann zu ihm. Semir saß einfach nur da. Was wollten die Männer? Wer waren sie? Woher wussten sie wo er wohnte? Er spürte genau, dass Jemand bei ihm stand. Eine Hand legte sich auf seine Schulter und er zuckte zusammen. „Na… warum denn so schreckhaft. Ich tu doch nichts.“ Der Mann presste seine Finger schmerzhaft in die Schultern. Semir stöhnte auf. „Na… etwas empfindlich?“ hörte er den Mann lachen. „Du fragst dich sicher, was wir wollen nicht wahr?“ Semir nickte. „Nun wir wollen was von deinem Freund Simon etwas haben, was er uns nicht freiwillig gibt. Und dabei wirst du uns helfen.“ „Mmmmmhhh“ machte Semir. „Na ich verstehe dich leider nicht. Du wirst schon bis morgen warten müssen, bis wir uns deine Meinung anhören. Und nun wirst du schlafen. Ach ja… du kannst nicht weg. Also lass es einfach. Haben wir uns verstanden?“ Semir nickte nur.

    Nachdem Semir die Firma und Versicherungspolice überprüft hatte, war er etwas enttäuscht. Die Firma war zwar nicht gerade auf der Höhe, aber es gab immer wieder mal Durchhänger. Die Police zahlte nur, wenn der Tod kein Suizid war. „Also Selbstmordversuch scheidet definitiv aus.“ murmelte Semir. Ben sah ihn an. „Was?“ fragte er. „Ach ich hab die Akte Wienert noch mal hier. Die Police ist okay. Das Übliche halt. Die Firma steht zwar nicht sehr gut da, aber das gibt sich. So ein paar der Auskünfte. Scheint also tatsächlich nur ein Unfall gewesen zu sein.“ entschied Semir etwas enttäuscht. Ben sah es sofort und lachte laut auf. „Sag mal… warum bist du denn so darüber verbittert? Es muss doch nicht immer ein Verbrechen dahinter stecken.“ gab er von sich. Semir grinste. „Ja du hast ja Recht.“ meinte er dann auch. „Komm… lass und noch was durch die Gegend fahren.“ meinte er nur und griff zu seiner Jacke. Wenig später waren sie auf der A4 unterwegs. Doch irgendwie beschäftigte Semir doch der Fall. „Weißt du… ich begreife einfach nicht, warum die Frau erst Schlaftabletten nimmt und sich ans Steuer setzt. Noch dazu in einem gestohlenen Wagen. Den sie aber nicht geklaut hat. Es ist sonderbar.“ murmelte Semir auf der Fahrt. Sein Handy klingelte und er meldete sich. „Hartmut hier… Semir es geht noch immer um diesen mysteriösen Autodiebstahl. Womit die Frau dann in den See ist… weißt du was ich meine?“ hörte er Hartmut fragen. „Ja… was ist damit?“ wollte Semir wissen. „Es tut mir echt Leid, dass ich so lange damit gewartet habe. Aber ich ersticke in Arbeit und hab es total vergessen.“ entschuldigte Hartmut sich. „Schon gut… kann ja passieren. Sollen wir vorbeikommen?“ wollte Semir wissen. „Ja wäre gut.“ meinte Hartmut und legte auf. Semir grinste Ben an. „Wenn Hartmut was sucht, dann findet er auch. Ich wette mein nächstes Gehalt, dass es doch ein Mordversuch war.“ gab er zufrieden von sich. Ben zuckte mit den Schultern.

    Rudolf vertrat Rolf, der einen Termin außerhalb wahr nehmen musste und nahm Yvonne in den Arm. „Hey… ist doch gut. Sie wird in zwei Tagen nicht mehr sein.“ glaub mir… wir schaffen sie uns vom Hals und schon ist alles wie vorher. Nun schmoll doch nicht… Hey… Yvi…“ sagte er und versuchte sie zu küssen. „Rudi! Wenn sie jetzt nicht bald abtritt, dann werde ich dafür sorgen, hörst du…. du hast noch eine Chance. Geh sie besuchen und dann schaff sie weg. Sonst bin ich weg.“ drohte Yvonne. Rudolf lachte. „Du bist ja richtig eifersüchtig. Nur keine Angst. Ich habe mir schon einen Plan zurechtgelegt. Gib mir noch zwei Tage. Okay?“ fragte er und sah sie treu an. Yvonne nicke. „Also gut. Aber nur noch zwei Tage. Ich will endlich den Platz einnehmen, der mir zusteht.“ warnte sie ihn. Weder sie noch er ahnten, dass ihr Gespräch belauscht wurde. „Hör mal... ich werden sie wegschaffen. Aber sie muss erst einmal Vertrauen zu mir finden. Sie ist noch nicht soweit. Hey... ich liebe dich.“ lächelte er und versuchte sie zu küssen, doch Yvonne war bockig und ließ ihn nicht an sich heran. „Wenn sie weg ist, dann darfst du mich anfassen. Und wenn du es nicht tust, dann werde ich was unternehmen!“ stellte sie ihn indirekt vor die Wahl und verließ das Büro von Rolf durch die Seitentür.

    Überleg dir das lieber gut... Denk mal daran, in welcher Situation Semir in meiner Geschichte steckt. Die bessert sich sicher nicht, wenn mir die Konzentration fehlt, ihn da raus zuholen. Und die fehlt mir ganz bestimmt, wenn ich zu sehr geschockt werde ;( Wer weiß, was diese Krähe dann noch alles mit ihm anstellt :wacko:
    Ansonsten sehr spannende Story. Aber bitte lass Semir seine Party erleben :rolleyes:

    Ich denk die ganze Zeit an deine STory.... Alle Fingernägel sind schon abgekaut und ich zittere am ganzen Körper. Der Arme bei dir hängt er in einer Kapelle und bei mir liegt er im Kofferraum. Gar keine rosigen Zeiten für ihn... also wirklich. Dann befrei ihn mal, und lass ihn seine Party in meiner STory erleben.... :D

    „Ach Jan… ich hab noch was mit dir zu besprechen. Du weißt schon.“ sagte Tom schnell bevor Jan raus ging. Dieser blieb stehen und sah ihn fragend an. Tom nickte, was Semir nicht entging. „Was ist denn los?“ wollte er wissen. „Ach nichts… gar nichts. Wir müssen den Fall besprechen.“ erklärte Tom fadenscheinig. „Ja dann kann ich doch auch hier bleiben.“ gab Semir von sich „Nein und du weißt genau warum. Du fährst jetzt, packst und dann in die Schutzwohnung. Du kannst ja diesen Simon ausquetschen, was er weiß und wie er dich entlasten kann.“ meinte Tom nur und grinste. „Also…..?“ Semir ging mit einem sehr nachdenklichen Ausdruck im Gesicht. Kaum war er draußen kam Andrea zu Tom ins Büro. „Und meinst du er ahnt etwas?“ wollte sie wissen. „Semir? Nee… glaub ich nicht. Wir können alles in Ruhe vorbereiten. Wenn es dann soweit ist, werden wir ihm eine Party hinlegen, die sich gewaschen hat. Das wird eine großartige Überraschung.“ lachte Tom. „Ja bin schon sehr gespannt auf seine Reaktion.“ nickte Andrea.

    Semir fuhr nach Hause. Er überlegte sich, was die Kollegen ausbrüteten. Irgendwas stimmte nicht. Die führen etwas im Schilde, das war sicher. Semir überlegte. Er hatte zwar in zwei Wochen Geburtstag, aber bisher waren die Kollegen eigentlich immer sehr offen. Selbst wenn es sein 35. Geburtstag ist, es war nichts Besonderes. Doch irgendwas war da im Gange. Mit diesen Gedanken stellte er den Wagen vor seiner Haustür ab und ging in seine Wohnung. Er machte das Licht an und bemerkte, dass nichts funktionierte. „Na toll!“ stieß er aus und tastete sich durch die dunklen Räume. Als er die Wohnzimmertür durchquerte spürte er eine Bewegung hinter sich und wollte sich umdrehen, doch bevor er es ausüben konnte spürte er einen heftigen Schlag auf dem Kopf. Ein kurzer Schmerzschrei kam über seine Lippen und dann sackte er zusammen. Er spürte nicht wie jemand seine Taschen durchsuchte und ihn durch das Zimmer zerrte.

    „So… den haben wir.“ lachte Bernd und sah auf den bewusstlosen Semir. Martin nickte und tastete ihn ab. „Wohin mit ihm?“ wollte er wissen. Bernd lachte. „in die Hütte. Ich meine wir müssen ja nun schaffen, dass wir die Druckplatten bekommen. Du wirst sehen, die Kollegen von ihm werden alles für ihn tun um ihn zu befreien. Da verzichten die sogar auf die Druckplatten. Die Frage ist was machen wir mit Simon. Ich meine der hat sich als Kronzeuge aufgespielt, aber was wenn er tatsächlich aussagen will?“ fragte Bernd auf einmal. Martin sah ihn an. „Simon wird uns nicht verpfeifen. Ganz sicher nicht.“ beteuerte er. Er fand einen Schal mit dem sie Semir die Augen verbanden. Auch der Knebel war kein Problem. „So und nun raus hier!“ meinte Martin und zog den immer noch bewusstlosen Semir hoch, schulterte ihn und beide verschwanden ungesehen. Auf der Straße warfen sie Semir in den Kofferraum ihres Wagens. Martin fuhr los.


    Und hier genau das gleiche... so geht das nicht muss ich wohl doch erst brutal werden, was....also gut... ihr wolltet es so ;):D

    „Nein Semir! Und das ist mein letztes Wort. Der Unfall ist erledigt. Die Frau kann sich nicht daran erinnern. Okay…. der Diebstahl des Wagens kann ihr nicht nachgewiesen werden, auch gut. Sie ist bei ihrer Familie und damit ist der Fall für uns erledigt. Wir können nicht mehr für sie tun. Alles Weitere werden die Ärzte machen. Wir haben genug Arbeit als dass wir uns mit dieser Mordtheorie Auseinahnersetzen können. Die Frau ist verwirrt, aber das gibt sich wieder. Was machen die Unfälle auf der A4? Ist die Baustelle endlich genügend abgesichert? Kümmern Sie sich darum.“ befahl Anna Engelhard. Semir sah sie an. „Ja Chefin… verstanden.“ sagte er kleinlaut und verließ das Büro. Ben wartete bereits. „Und? Was hat sie gesagt?“ wollte er sofort wissen. „Sie hat NEIN gesagt. Und das sehr deutlich.“ maulte Semir. „Na komm… nimm es nicht so schwer. Vielleicht hast du Recht mit deiner Theorie, vielleicht aber auch nicht. Machen wir unseren Job und dann gehen wir heute Abend ein Bier trinken.“ tröstete Ben ihn. Semir nickte und schon verließen beide die PAST. Sie fuhren Ihr Revier ab und dachten erst einmal nicht an Jaqueline Wienert.

    Zwei Tage später stand Jaqueline mit Rolf am Wasser. „Hier ist es sehr schön. Sind wir schon öfter hier gewesen?“ fragte Jaqueline. Rolf lächelte sie an. „Ja… schon ein paar Mal. Immer dann wenn wir etwas Wichtiges vorhatten und wenn wir Ruhe vor dem Trubel in der Firma haben wollten. Du hast dich immer sehr wohl gefühlt.“ erklärte er. Sie nickte. „Ja.. kann ich mir richtig gut vorstellen.“ gab sie zu. Sie sah auf das Wasser und merke wie Rolf sie musterte. „Weißt du… wenn ich mein Gedächtnis zurück habe… dann sollten wir noch einmal über Kinder reden. Das Haus ist so groß und ich finde es wird Zeit für Kinder.“ meinte sie nach einer Weile. „Das wäre sehr schön“ gab Rolf zu. ~ klar will ich Kinder. Du würdest mich zum glücklichsten Mann der Welt machen. ~ gingen seine Gedanken. Er überlegte wie er Jaqueline am Besten helfen konnte. Sie waren das ganze Wochenende weg und Jaqueline schien es immer besser zu gehen. Die ersten zwei Tage zuhause waren wie früher. Jaqueline zog wieder ins gemeinsame Schlafzimmer und ging ihrer Arbeit nach. Es wurde immer besser. Yvonne sah mit Eifersucht, dass Jaqueline sich immer mehr in den Alltag stürzte. Sie sah wie Rolf sie liebevoll umsorgte und verglich ihn mit Rudolf. Der war nie so fürsorglich. Er war kalt…eiskalt.


    Also irgendwie seid ihr ganz schön schreibfaul.... wo bleiben denn meine Feeds???? ;)

    Semir brachte Simon raus. „Hotte, Dieter… fahrt ihr Simon bitte in die Schutzwohnung und passt auf, dass er nicht abhaut. Ich trau ihm nicht.“ Die beiden Polizisten nickten und verschwanden. Semir ging zu Andrea. „Schatz, kannst du mal schauen, was wir über einen gewissen Roland Fälscher und Alex, vermutlich Alexander Speichel-Ecker haben?“ fragte er lieb. Andrea nickte und bearbeitete die Tastatur ihres PCs. „So hier haben wir ihn“ sagte sie kurz darauf. „Roland Fälscher, geboren 28.04.1961 in Köln. Normale Schulausbildung und Berufsausbildung zum Bankkaufmann gemacht. Vorbestraft wegen: Drogenhandel, Erpressung, Körperverletzung, schwere Körperverletzung, Zuhälterei und so weiter… das alles vorzulesen, dauert bestimmt zwei Stunden. Er ist eine große Nummer in der Unterwelt. Wenn du eine Nutte brauchst oder auch ein paar Schläger musst du dich nur an Keller wenden. Netter Zeitgenosse. Alexander Speichel-Ecker dauert etwas länger“ endete sie. Semir nickte. „Okay… Andrea ich mach für heute Schluss. Darf ja nicht länger.“ grinste er.

    Andrea nickte. „Ja du kannst ja auch so einfach. Die Chefin hat gerade gesagt, dass sie noch was mit mir besprechen will. Ich komme dann später nach. Du schläfst doch daheim, oder?“ fragte sie. „Leider nein. Die Chefin stellt mich mit diesem Kronzeugen kalt. Was will sie denn noch?“ harkte Semir direkt nach. „Semir, das weiß ich nicht. Deshalb muss ich noch warten.“ erklärte Andrea lächelnd. „Gut… dann fährst du allein heim.“ meinte Semir nur. Andrea nickte. „Heute läuft bei uns eh nichts mehr. Ach so du musst dir eben noch ein paar Sachen aus der Wohnung holen. Du hast ja in der Hütte nicht mehr packen können.“ lächelte sie ihn an und küsste ihn schnell. Bevor sie sich lösen konnte hielt er sie fest. „Du denkst einfach an alles. Ich liebe dich. Also gut… ich fahr und hol schnell was aus der Wohnung und fahre dann ebenfalls in die Schutzwohnung. Ich würde ja viel lieber ermitteln. Gerade weil ich meinen Geburtstag ja auch feiern will. Als freier Mann also…“ erklärte Semir etwas umständlich. „Wird schon wieder.“ meinte Andrea nur. Semir verschwand zu Tom und Jan.


    „Tom… fährst du mich eben zur Wohnung. Ich muss noch ein paar Sachen holen und dann zu Simon in die Schutzwohnung.“ bat Semir ihn. Tom sah ihn an. „Ähm… meinst du nicht dass du es allein machen kannst?“ fragte er. „Ich meine du weißt doch dass du in der Kantstrasse 5 in Köln-Weiden wohnst oder?“ fragte Tom. In diesem Augenblick wurde Simon Rösch von Hotte und Dieter aus dem Verhörzimmer geholt. Simon hörte die Adresse und grinste. Wird ja einfacher als ich dachte, sage er sich in Gedanken. „Hey… darf ich noch eben schnell zur Toilette?“ fragte er. Hotte sah Dieter an. „Ja sicher…“ Dieter zeigte ihm die Toiletten und wartete vor der Tür. Simon griff zum Handy und rief Sven an. „Er fährt erst zur Wohnung. Wo die Platten sind, weiß ich nicht.“ sagte er und legte wieder auf. Er zog die Spülung und fuhr mit Dieter und Hotte ab. Im Büro von Tom und Semir lächelte Semir ihn an. „Ja stimmt… okay, Tom. Ich fahr dann allein.“ stimmte Semir zu. „Sehr vernünftig. Okay…. machen wir Schluss für heute?“ fragte Tom und sah Jan an. Dieser nickte.

    Rolf sah Semir entgegen, als dieser die Treppe herunter kam. „Was ist mit ihr?“ wollte er wissen. „Nichts weiter. Sie glaubte sich an etwas zu erinnern. Aber es scheint ganz so, als wäre es nur ein kleiner Bruchteil. Zu wenig um daraus etwas zu schließen.“ meinte Semir und sah Ben nur an. Rolf atmete auf. „Das heißt es ist nichts in Ordnung? Ich dachte schon, dass sie...“ er stockte. „Ja? Was dachten Sie?“ harkte Semir direkt nach. Rolf lächelte. „Nichts. Ich dachte sie hätte endlich etwas von uns gewusst. Sie war die letzte Zeit sehr nervös nun ja... nachdem was sie durchmacht irgendwie verständlich.“ meinte er nur noch. Semir nickte. „Sagen Sie... existiert eigentlich eine Lebensversicherung für Ihre Frau?“ fragte er. Rolf lachte. „Ja sicher... ich meine sie besitzt eine Firma und trägt ein ziemlich großes Risiko. Warum fragen Sie?“ wollte Rolf nun wissen. Semir lächelte ihn an. „Ich nehme an Sie sind als Erbe eingetragen, oder?“ fragte er ohne auf Rolfs Frage einzugehen. „Ja sicher! In der Versicherung klar… Was soll das? Warum fragen Sie?“ wiederholte Rolf seine Frage. „Reine Routine.“ erwiderte Semir und verabschiedete sich.

    Ben sah Semir im Auto an. „Und?“ fragte er. „Ich weiß nicht. Entweder ist die Frau durchgeknallt oder aber sie muss wirklich Angst haben. Die Erinnerungen sind zu vage als das wir tätig werden können. Sie erinnert sich an eine Sache vor dem Unfall. Ihr Mann hat vermutlich eine Affäre. Sie hat ein Telefonat mitbekommen, allerdings sind das nur Bruchstücke. Nichts stichhaltiges, aber ich glaube nicht dass sie sich das einbildet. Hast du bemerkt wie nervös der wurde, als ich ihm sagte, seine Frau kann sich an etwas erinnern?“ fragte Semir und sah Ben an. „Ja schon... aber das ist wirklich vage. Was willst du nun machen?“ wollte Ben wissen. „Ich werde mir von Susanne mal die Versicherungspolice und die Firma prüfen lassen. Vielleicht ist da ja doch etwas im Busch und dann möchte ich nicht am Tod der Frau Schuld sein.“ erklärte Semir entschlossen. Ben nickte nur. „Wenn die Chefin das mal mitmacht.“ sagte er leise und fing sich einen bösen Blick von Semir ein.

    Rolf ging zu Jaqueline. „Mach doch auf.... bitte. Was ist denn los?“ fragte er fürsorglich. Jaqueline hörte ihn. Hatte sie sich vielleicht doch getäuscht. Wollte er ihr gar nichts tun? Vielleicht haben ihr die Vorfälle der letzten vergangenen Tage doch zu sehr zugesetzt. Sie öffnete die Tür. „Ich weiß nicht... ich habe Erinnerungen, aber ich kann sie nicht zuordnen. Liebst du mich eigentlich?“ fragte sie. Rolf sah sie an. „Ja sicher... wie kann ich dir helfen?“ wollte er wissen. „Nun ja... ich hab da eine Erinnerung an eine dunkelhaarige Person, mit der du dich verabredet hast. Ich sehe nur bruchstückhaft …. Wer ist es?“ harkte sie nach. Rolf sah sie an. „Du glaubst ich betrüge dich? Jaqueline ... wie kannst du nur so etwas denken? Für mich gibt es nur dich...Vertrau mir. Hör mal. Wir sollten vielleicht für ein paar Tage wegfahren, was meinst du? Wir haben doch die Hütte in der Eifel. Wir werden uns da ein schönes Wochenende machen und du kannst dich erholen.“ schlug er vor. Jaqueline überlegte nur kurz dann nickte sie. „Du hast Recht. Ich bin sicher nur verwirrt.“ lächelte sie. Rolf nickte. „Gut dann packen wir die Sachen und fahren weg. Nur du und ich.“ meinte er und nahm sie in den Arm.

    Ich dacht ja eigentlich mich verhört zu haben, dass Charlotte Schwab bei Cobra 11 aufhört aber leider ist dem nicht so. ;( Wirklich schade, das nun wieder ein fester Bestandteil des Teams weggeht. Zumindest erklärt das jetzt auch, warum man im neuen Teaser nicht die alte Stimme der Chefin hört.
    @ Fanclub-Team
    Ist denn schon bekannt, wer die Chefin ersetzen wird?

    War bis eben auch selbst überrascht. Sprich ... nein wir wissen es noch nicht

    Anna sah durch den spanischen Spiegel Tom, Jan und Semir zu. Sie ging kurz rein. „Semir! Kommen Sie bitte!“ sagte sie. Semir nickte und kam raus. „Semir… ich weiß dass Sie sich an jedem Strohhalm klammern. Aber was ist das für ein Zufall. Sie stehen unter Mordverdacht, weil Sie angeblich einen Informanten umgebracht haben sollen, der Sie hätte verraten können. Was meinen Sie würde die Staatsanwältin machen, wenn sie Sie jetzt sieht. Sie vernehmen einen „Verdächtigen“?“ fragte Anna. Semir sah sie an. „Wollen Sie mich wieder in die Hütte schicken?“ fragte er. Anna nickte. „Nein, weil wir damit rechnen müssen, dass Sie dort von den anderen Leuten die hinter Rösch her sind angegriffen werden. Sie und Rösch werden in einer Schutzwohnung zusammen sein. Mit Aufpasser.“ meinte sie nur. Semir sah sie an. „Aber wieso denn? Ich meine… wenn Rösch bezeugen kann, dass ich unschuldig bin, dann ist doch wieder alles in Ordnung!“ begehrte Semir auf. Anna schüttelte den Kopf. „Erst wenn er es der Staatsanwältin sagt. Vorher nicht.“ erklärte Anna. „Ja dann holen Sie sie her und er macht seine Aussage….“ drängte Semir. Anna lächelte. „Semir… bitte. Die Staatsanwältin ist eh nicht gut auf Sie zu sprechen.“ beruhigte sie ihn. Semir nickte. „Darf ich wieder rein?“ fragte er. Anna nickte. „Aber nur als Zuhörer.“ warnte sie. „Ja Chefin.“ gab Semir von sich und ging wieder in den Verhörraum.

    „Das können Sie nicht tun. Die Typen bringen mich um. Sie müssen mich beschützen!“ stieß Simon aus. Semir sah Tom an. „Sie haben Recht… die bringen Sie um, wenn Sie uns nicht alles erzählen. Aber das ist Ihre Sache.“ Semir versuchte so gleichgültig wie nur möglich zu klingen. „Okay… die Platten habe ich wie gesagt hergestellt. Roland wollte sie von mir haben und ich war stolz darauf.“ kam nun leise von Simon. Und Semir grinste leicht. Immer wieder das gleiche, dachte er. Wenn man sie fallen lässt, dann sind sie sehr schnell. „Wer hat Ritschie erschossen?“ fragte Jan. Simon sah ihn an und nickte. „Das war Alex… Alex Speichel-Ecker...“ sagte er leise. „Sie waren Zeuge?“ wollte Tom wissen. Simon nickte. „Wie soll es nun weitergehen?“ wollte Simon wissen. „Sie werden von zwei Kollegen in eine Schutzwohnung gebracht. Alles weitere wenn wir diesen Fälscher haben. Ach… Adresse von ihm?“ fragte Anna die nun auch dazu kam. „Arnulfstraße 18 in Köln. Aber da kommt ihr garantiert nicht so einfach rein.“ meinte Simon nur. „Na wir haben unsere Mittel und Wege. Das ist kein Problem.“ stellte Anna fest und nickte Tom, Jan und Semir zu. „Was wissen Sie von den Geschäften dieses Roland Fälscher?“ wollte sie wissen. „Er hat einige Sachen laufen. Drogen, Zuhälterei, Schutzgeld… die ganze Palette. Und nun auch in die Falschgeldbranche. Mit meinen Platten wäre das gar kein Problem. Meine sind die besten.“ gab Simon stolz von sich. „Sie sollten nicht so prahlen. Nur weil Sie sich als Kronzeuge zur Verfügung stellen, ist nicht sicher, dass Sie keine Strafe erhalten werden.“ kam von Anna und holte ihn auf den Boden der Tatsachen zurück. „Ich weiß. Schnappen Sie sich Fälscher und dann mach ich meine Aussage vor Gericht und verschwinde in die Karibik, wenn es sein muss. Ich weiß dass ich als Kronzeuge einige Rechte habe. Neue Identität, einen Job, eine Wohnung…“ Simon sah sie fordernd an. „Nur wenn es ausreicht, die Personen hinter Gitter zu bekommen. So und nun ab in die Schutzwohnung. Alles Andere erledigen wir.“

    „Sie glaubt ihr Mann will sie umbringen?“ fragte Ben erstaunt als Semir ihm erzählte was er von Jaqueline gehört hatte. „Ja... mehr konnte sie mir selbst noch nicht erzählen. Aber ich denke der Unfall von ihr war kein Unfall, sondern ein Mordversuch. Klar... er ist der Alleinerbe und würde vermutlich bei einer Scheidung ganz mittellos dastehen.“ mutmaßte Semir. Ben nickte. „Sicher das würde aber nur dann Sinn machen, wenn es der Firma gut geht und sie vielleicht eine Lebensversicherung abgeschlossen hat, wo er als Erbe eingetragen ist.“ kam von Ben. „Ganz genau.“ stimmte Semir zu. Sie kamen am Haus an und klingelten. Es öffnete Rolf Wienert und sah Semir erstaunt an. „Herr Gerkhan? Was machen Sie denn hier?“ wollte er wissen. „Ihre Frau hat mich angerufen und mir erzählt sie könne sich an Dinge erinnern, die vor dem Unfall liegen.“ gab Semir zu und beobachtete Rolf sehr genau. Er sah das einen Glanz in den Augen. „Ach wirklich... das ist ja eine super Nachricht. Dann kommt ihr Gedächtnis wieder...“ lachte er nervös. „Scheint ganz so. Dürfen wir eintreten?“ fragte Semir nach. Rolf gab die Tür frei. „Ja sicher... kommen Sie. Jaqueline ist in ihrem Zimmer. Ich hole sie.“ schlug Rolf vor doch Semir hielt ihn fest. „Ich denke ich gehe zu ihr ins Zimmer.“ lächelte er ihn an. Rolf nickte „ja sicher...Sie benutzt derzeit das Gästezimmer. Das ist im ersten Stock, dritte Tür links...“ erklärte Rolf nervös. Semir sah Ben an und machte ihm ein Zeichen auf Rolf aufzupassen. Ben nickte und sah Semir nach als dieser die Treppen hochstieg.

    „Sind Sie sicher, dass Ihr Mann Sie umbringen wollte?“ fragte Semir etwas ungläubig. Jaqueline nickte heftig. „Ich habe ihn bei einem Telefonat belauscht. Ich weiß nicht mit wem er telefoniert hat, aber es war sicher eine Frau. Er sagte so etwas wie... warte noch, in ein paar Tagen ist es soweit und Geschichte. Oder das es mit dem Teil nicht geklappt hat, täte ihm Leid, man soll sich noch gedulden. Und als er das sagte kam ein Teil in der Erinnerung zurück. Es war vor dem Unfall. Ich habe gesehen wie er mit jemandem sprach. Ob es ein Mann war oder eine Frau, weiß ich nicht. Als ich ihn darauf ansprach... sagte er es wäre nichts.“ erzählte sie stockend. „Kannten Sie die Person nicht?“ wollte Semir wissen. Jaqueline zuckte mit den Schultern. „Ich weiß nicht genau. Das Gesicht konnte ich nicht sehen. Ich weiß nicht einmal ob es mein Mann war, der dort im Büro stand. Aber es war sein Büro. Die Stimme nicht hören.... Meinen Sie ich bin paranoid?“ zweifelte Jaqueline an ihrer Wahrnehmung. Semir lächelte. „Nicht mehr wie andere auch.“ gab er zu. „Es ist leider nur etwas zu vage. Sagen Sie... haben Sie eine Lebensversicherung abgeschlossen?“ fragte er. Jaqueline nickte. „Ich weiß nicht.... da müssten Sie meinen Mann fragen.“ lächelte sie leicht. „Frau Wienert... verstehen Sie mich bitte nicht falsch. Aber das was Sie mir erzählt haben, reicht nicht aus, um Sie zu bewachen. Wir müssten schon eindeutigere Beweise haben um Ihren Mann festzusetzen. Sie können mich aber anrufen, sobald Ihnen mehr einfällt. Ich verspreche Ihnen, dass ich Ihnen helfen werde.“ meinte Semir und lächelte vertrauenswürdig. Jaqueline nickte. „Sie haben Recht... ich glaube ich bin etwas nervös.“ gab sie zu. Semir verabschiedete sich.

    Am 25.09.2008 "Der Schattenmann"

    Ben und Semir müssen die erste Krise als Kollegen bewältigten, als Bens große Liebe ermordet wird.
    Harmloser kann ein Tag nicht beginnen: Ben und Semir sind auf gemütlicher Routine-Streife. Doch plötzlich durchlöchern Kugeln ihren Dienstwagen. Schnell finden sie heraus, dass die Schüsse nicht ihnen galten, sondern einer jungen VIP-Hostess im angrenzenden Wald. Und sie ist nicht das letzte Opfer. Zwei Personen, die eine ermittelt in dem Mord, die andere kannte das erste Opfer, werden aus dem Weg geräumt. So auch Bens große Liebe, was zu einem drohenden Zerwürfnis zwischen ihm und Semir führt. Die beiden Polizisten haben eine ihrer größten Prüfungen als Partner...

    Quelle RTL.de

    Mensch ... da dachte ich... gut... der Chef ist in einer Besprechung... Kaffee serviert.... Telefon tot.... dann schnell lesen was im Forum neu ist... und nun? *schnief* meine Augen tränen... die Schminke verwischt... und gleich muss ich zum Boss rein.... weia... was ist denn mit Tom? Warum hat er so geschrien? Kann er wieder sehen? Wenn ja... dann ist eins klar... Keine Luft bekommen heißt klar sehen :D

    Schöne Fortsetzung....

    Nun wird Tom zu einer Zwangspause verdonnert!

    Aber wo die Chefin Recht hat, hat sie Recht! Aber ob er sich das so widerstandslos gefallen lässt?
    Und ob nochmal versucht wird, ihn auszuschalten???

    Fragen über Fragen - die beantwortet werden wollen!!!

    Als ob Tom sich daran hält... ich befürchte allerdings, das Semir nun etwas mehr ARbeit bekommt. Also nicht nur in diesem Fall, sondern auch als Wächter, das die Chefin Tom nicht bemerkt, wenn er neben ihm im Auto sitzt.... :D

    Semir sah erstaunt zu und rannte hinterher. Sie rannten in Richtung Wald und versteckten sich etwas abseits. „Was soll das?“ fluchte Semir verhalten. Simon sah ihn an. „Das sind keine Polizisten. Das sind die Leute von Sven.“ gab der Mann nach Atem ringend von sich. „Sven?“ fragte Semir. „Ja… Sven!“ kam zur Antwort, als wäre es selbstverständlich. Welcher Sven?“ fragte Semir verwirrt. „Er ist die rechte Hand vom Boss einer Geldfälscherbande und wollen von mir Druckplatten haben…hey… warum sollte ich dir was erzählen….“ stieß Simon aus. „Ich kann dir helfen.“ meinte Semir nur. Simon lachte. „Ach und wie?“ wollte Simon wissen. „Ich bin bei der Polizei.“ antwortete Semir. „Oh…. Mann… es gibt eine Million Einwohner in Köln und ich gerate ausgerechnet an einen Bullen“ stöhnte Simon gekonnt. Semir sah ihn an. „Was wollen die Typen?“ stellte Semir seine Frage. „Vergiss es. Seht ihr zu, dass ihr wegkommt. Ich passe lieber allein auf mich auf.“ antwortete Simon abweisend. Er wollte gehen. „Hey… vergessen sie es Simon. Die kommen schon in unsere Richtung. Okay…. also… wir teilen uns auf. Ich versuche an unseren Wagen zu kommen. Sie und Andrea schlagen sich zur Straße durch. Ich komme euch entgegen.“ entschloss sich Semir und wollte sich schon erheben und loslaufen. „Semir! Die sind garantiert schon an der Hütte. Außerdem hast du keine Waffe dabei. Warte bis die Kollegen kommen, bitte…“ flehte Andrea. Sie sah ihn verzweifelt an. Semir nickte. „Du hast Recht. Okay… wir werden alle zur Straße gehen. Und wenn wir auf dem Revier sind, werden Sie mir alles erzählen, damit das klar ist.“ Er sah Simon warnend an. Simon nickte nur. „Dann los!“ Sie liefen zur Straße.

    „So dann ist ja alles perfekt“ nickte Sven als er an der Hütte mit Bernd und Martin zusammenstieß. Die beiden waren zufrieden. „Was machen wir jetzt?“ wollte Bernd wissen. „Wir warten bis Simon sich meldet. Er muss jetzt erst einmal mit dem Bullen irgendwo hingebracht werden. Dieser Gerkhan darf ja nicht ermitteln. Also denke ich wird er mit Simon in einer Schutzwohnung untergebracht. Wo wir ihn dann auflauern, weil wir ja von Simon erfahren wo sie sind. Ihr beide werdet auf Abruf stehen.“ gab Sven von sich. Die Angesprochenen nickten. „Simon meldet sich bei uns, oder du?“ wollte Bernd wissen. „Ich melde mich. Ich denke es werden sicher noch zwei Tage ins Land gehen. Simon muss denen erst einmal einen Grund geben ihn in Schutzhaft zu bringen.“ erklärte Sven. Martin sah ihn an. „Wie soll er das denn machen? Dann müsste er sich ja als Kronzeuge zur Verfügung stellen.“ Meinte er nur. Sven grinste ihn an. „Ganz genau. Und da er nicht unbekannt ist, wird es sehr einfach sein.“

    „So Herr Rösch! Was ist genau vorgefallen und kommen Sie uns nicht damit, dass Sie es nicht wissen!“ sagte Semir etwas lauter als er es eigentlich wollte. Nachdem Tom ihn, Simon und Andrea aufgelesen hatte sind sie zur PAST gefahren. Sie saßen im Verhörraum und wollten von Simon hören was am See passiert ist. Es klopfte und Andrea kam herein. Sie hielt eine dicke Akte in der Hand. „Hier! Simon Rösch. Unser neuer Freund ist kein Unbekannter.“ sagte sie und gab Semir die Akte. „Ach sieh mal an….Simon Rösch, geboren am 1973 in Berlin, Ausbildung zum Autoschlosser abgebrochen, zweite Ausbildung zum Feinmechaniker abgeschlossen. Drei Jahre wegen Raubes, schwere Körperverletzung und wegen Drogenbesitz. Ist ja schon Einiges.“ zählte er auf. Simon sah ihn an. „Na und? Das ist doch Vergangenheit.“ gab er zu. Semir nickte. „Richtig seit ungefähr acht Wochen. Seit dem sind Sie draußen. Auf Bewährung, wohl bemerkt. Was wollten die Typen von Ihnen? Sie sagten doch, dass Sie sich als Kronzeuge zur Verfügung stellen.“ Semir sah Simon an. „Ja… okay…. Ich habe Druckplatten für 100-Euro-Noten hergestellt.“ gab Simon zu. „Und die wollten die beiden haben, oder was?“ bohrte Semir nach. „Ja… nein.. es ist so: Ich hab die Druckplatten an Roland Fälscher verkauft. Er hat mir zehntausend geboten und gezahlt. Ich sagte ihm es wäre die erste Anzahlung und ich will mindestens hunderttausend. Tja… das Geschäft ist geplatzt. Am See, sollte ich den Rest des Betrags bekommen. Allerdings haben Sie die Platten…und damit habe ich so ziemlich die Arschkarte.“ erzählte Simon weiter. „Wo befindet sich Roland Fälscher?“ Simon lächelte und hob den Finger zum Kopf. „Das sag ich besser nicht.“ tippte er sich an die Stirn. „Gut… dann können Sie gehen.“ Simon sah Semir entsetzt an. „Was soll das heißen?“ fragte er empört. „Sie wollen anscheinend nicht mit uns zusammen arbeiten. Wir können nichts für Sie tun.“ Demonstrativ warf er die Akte von Simon in die Ablage.