Beiträge von Elvira

    Der Ablauf wird vor Ort bekannt gegeben. Und ich denke es wird gerade für die die zum ersten Mal dabei sind, ein sehr schönes Wochenende werden wird. Lass dich einfach überraschen.

    Wie die vergangenen Jahre waren, kannst du in der SParte Fantreffen 2000 bis 2007 nachlesen. Dort stehen die Berichte der Teilnehmer

    So da ich morgen ja nach Hürth fahre gibt es heute noch mal eine kleine Fortsetzung:

    Die Tage vergingen. Tom und Semir hatten den Vorfall mit dem Bus längst vergessen und machten ihre Touren auf der Autobahn, hielten einige Rowdys an. Aber es war nichts Gravierendes. Eines Tages fuhren sie die Raststätte Eifeltor an. Hier standen drei Busse die Kaffeefahrten machten und Tom sah wie Laura und Anastasia in einem der Busse einstiegen. „Sieh mal... die Beiden haben nichts gelernt.“ meinte er nur. Semir nickte. „Na und wenn dann wieder so was passiert wie letztes Mal dann sind sie am weinen. Ich versteh die Leute nicht.“ grinste er. „Wollen wir sie mal erschrecken?“ fragte Tom. Semir tippte sich an die Stirn. „Ist dir die Sonne nicht bekommen oder was?“ stellte er die Gegenfrage. „Oder wie wäre es, wenn wir uns einschleichen und mal zusehen, wie so eine Aktion abläuft. Ich meine… dann hätten wir auch was in der Hand… wenn die noch so ein Ding durchziehen.“ meinte Tom darauf, anstatt auf Semirs Anspielung einzugehen. „Mensch Tom… das geht doch gar nicht .Die haben sicher Listen dabei, oder irgendwas das sich dort keiner einmischt.“ behauptete Semir. „Ach woher willst du das den wissen, Schlaumeier…“ grinste Tom ihn an. „Hey… das war aber doch nicht ernst gemeint, oder?“ Semir geriet ins Zweifeln. Dann nickte er. „Doch… du meinst es ernst. Tom wir haben nicht so einen Fall. Und ich will das auch nicht.“ behauptete er fest. „Na und? Mensch wir sind heute Abend wieder zurück und wissen was auf diesen Fahrten so abgeht. Was ist denn schon dabei? Komm!“ überredete Tom seinen Partner. „Wir haben doch unsere Waffen dabei. Wenn die sie sehen, wissen die doch sofort, dass wir Bullen sind.“ merkte Semir an. Tom lachte. „Dann legen wir sie ins Auto. Wir werden hier ja wieder raus gelassen. Komm schon…Denk an die vielen alten Leute die dir dankbar sein, weil wir sie vor weiterem Schaden bewahren.“ redete Tom auf ihn ein. Semir ließ sich breitschlagen. Die Waffen verstauten sie in einer der Taschen, die im Wagen lagen und nahmen sie mit dann stiegen sie hinten in den Bus ein. Dann ging die Fahrt weiter.

    Heiko sah Hubert an. „Die müssten jetzt eigentlich gleich hier ankommen. Wieder ein paar Schäfchen die wir ausnehmen können.“ lachte er. Hubert nickte. „Ja und dann kommt der Nächste und der Nächste. Die Dummen sterben nicht aus. Aber was sollen die auch schon machen. Wenn sie nichts kaufen, dann werden sie ausgesetzt. Wie viele sind es heute?“ wollte er wissen. Heiko sah auf eine Liste. „Nun… wir haben hier an die fünfundzwanzig Leutchen stehen. Na… mal sehen was wir ihnen heute anbieten. Was hältst du denn von diesen Handtüchern. Wir verklickern denen, dass es Spezialtücher sind, die Krätze weg bekommt, oder Neurodermitis.“ lachte Heiko. Hubert nickte. „Ja… machen wir so.“ stimmte er zu. „Mach den Saal fertig. Ich denke in zwei Stunden werden die hier eintreffen.“ befahl er. „Ach ja…. sag Rainer Bescheid, dass die nächste Tour nach Holland ansteht und dass er nur einen Fahrer nimmt auf den wir uns verlassen können.“ Heiko nickte.

    Semir sah Tom an. Sie saßen beide ganz hinten im Bus. Natürlich hatten Laura und Anastasia sie sofort erkannt. Aber Semir machte ihnen ein Zeichen nichts zu sagen. Beide Frauen nickten nur. „Das ist ja echt unbequem. Ich meine wir hätten dem Bus auch mit dem BMW folgen können. Wäre genauso gut gewesen.“ maulte er. Tom nickte. „ja vermutlich, aber dann wäre sicher vor dem Tor Schluss gewesen. Und wir wollen doch wissen was so läuft oder nicht?“ gab Tom zur Antwort. „Oh nein…. Du wolltest es. Ich war direkt dagegen.“ schimpfte Semir. Tom schüttelte den Kopf. „Also wirklich…. Ich weiß gar nicht was du hast. Lass dich doch einfach mal fahren, genießen die Sicht. Du kannst dich entspannen während der Busfahrer sich durch den Verkehr wurstelt.“ Grinste er nur. „Ja du mich auch… Ich hab ein ganz ungutes Gefühl… Was wenn die Typen herausfinden, dass wir Bullen sind?“ raunte Semir ihn zu. Tom nickte. „Na wenn du lauter redest, dann sicher. Wer sollte denn was verraten? Laura und Anastasia sind still. Die wissen ja was passieren kann.“ beruhigte Tom ihn. „Ja und was ist mit der Chefin? Die will sicher wissen was wir treiben. Was soll ich der denn erzählen. Wir machen gerade ne Kaffeefahrt?“ lachte Semir. Tom nickte und schloss die Augen. „Ja…genau das…“ murmelte er.

    Dieser saß immer noch in der anderen Hütte und wartete darauf, dass jemand kam und ihm den Knebel abnahm. Er hatte versucht die Fesseln loszuwerden, aber gegen die Handschellen konnte er nichts machen, außer dass seine Handgelenke schmerzen. Er hörte wie die Tür aufging. Durst und Hunger quälten ihn. Schritte kamen auf ihn zu und verharrten vor seinem Stuhl. „Guten Morgen. Ich hoffe du hast gut geschlafen, Gerkhan.“ Sprach ein Mann zu ihm. Semir hob den Kopf. „Ich nehme dir den Knebel ab, aber wenn du auch nur einen falschen Ton sagst, dann bekommst du ihn ganz schnell wieder verpasst, ist das klar?“ warnte ihn der Mann. Semir nickte. Dann spürte er Finger am Klebeband, welche dieses mit einer schnellen Bewegung abriss. Es brannte höllisch. „So und nun werden wir uns unterhalten.“ erklärte ihm der Mann. „Ich hab Durst, bitte…“ sagte Semir und die Stimme klang heiser. „Natürlich. Warte ich gebe dir was.“ kam von dem Mann. Er hörte das Zischen als eine Flasche geöffnet wurde und kurz darauf spürte er den Rand des Flaschenhalses an seinen Lippen. Er trank gierig. „Das reicht!“ sagte der Mann und nahm die Flasche wieder weg. „Wir sind ja nicht zum Vergnügen hier.“ lachte er. „Was wollen Sie von mir? Wer sind Sie?“ wollte Semir wissen. „Nun.. wir haben einen gemeinsamen Freund. Simon Rösch.“ gab der Mann von sich. „Das ist nicht mein Freund“, stieß Semir aus. „Natürlich nicht. Deshalb hast du ihn auch aus dem Wasser gefischt, nicht wahr? Und deshalb hast du ihm geholfen zu fliehen, nicht wahr? Obwohl es wundert mich schon, das Simon einen Freund bei der Polizei hat. Wolltest du dein Gehalt aufbessern mit ein paar Blüten?“ fragte der Mann. „Ich hab ihn aus dem Wasser gezogen, weil er Hilfe brauchte. Ich wusste da noch nicht, wer er ist.“ Verteidigte sich Semir. „Natürlich nicht. Dumm für dich, dass er vorher schon gesagt hat, dass du sein Freund bist. Also lüg mich nicht an.“ warnte ihn der Mann.

    Tom und Jan hatten die ganze Nacht im Büro verbracht. Sie hatten versucht herauszufinden was mit Semir passiert war, aber es gab keine Hinweise. Es gab keine fremden Fingerabdrücke in der Wohnung von Semir und Andrea. Nichts wurde gestohlen. Somit konnte ein normaler Einbruch ausgeschlossen werden. Andrea saß mit verweinten Augen am Schreibtisch. Obwohl Anna ihr empfahl nach Hause zu fahren, wollte sie es nicht. Sie wollte die erste sein, die Informationen mitbekam, wenn ihr Mann gefunden wurde. Der ganze Fall war so ungerecht. Semir musste sich nicht nur gegen die Staatsanwaltschaft verteidigen, sondern auch gegen die Verbrecher die so vermutete sie hinter diesem Simon Rösch her waren. Semir war zu einem Spielball gewesen und sie wusste genau, dass Tom und Jan alles in Bewegung setzten um ihn zu finden. Aber wo war er? Was hatte man mit ihm vor? Fragen schwirrten durch ihre Gedanken. Tom kam zu ihr und legte ihr die Hand auf die Schulter. „Es wird schon…“ sagte er leise. Andrea sah ihn an. „Ja sicher…“ sagte sie nur.

    „Sie können die Männer beschreiben? Haben Sie denn diese Gewinnmitteilung noch?“ fragte Semir als sie in der Wache die Anzeige aufnahmen. Laura nicke. „Ja also den Fahrer kann ich Ihnen beschreiben, aber ich glaube nicht, dass er damit zu tun hat. Er fährt ja nur. Die Verkäufer... das sind die Verbrecher. Und der Veranstalter.“ Erklärte sie eifrig. Semir lächelte. „Ja sicher... nur irgendwo müssen wir ja anfangen. Was ist mit der Einladung? Haben Sie sie noch?“ fragte er weiter. Laura schüttelte den Kopf . „Nein... leider nicht. Diese Einladung war ja quasi die Fahrkarte und wir mussten sie abgeben.“ kam leiser von ihr. „Wissen Sie wie der Veranstalter hieß? Also welches Busunternehmen?“ kam nun von Tom. Laura sah ihn entschuldigend an. „Leider ist mein Namensgedächtnis nicht mehr so gut. Wissen Sie.... ich bin ja schon 78 und da ist das mit dem Gehirn nicht mehr so einfach...“ erklärte sie lächelnd. Anastasia schlug leicht mit der Hand auf die Schulter von Laura. „Also wirklich, Laura. Das interessiert doch keinen ob du senil bist oder nicht.“ tadelte sie ihre Freundin. Semir und Tom sahen sich nur grinsend an. „Wie sieht es denn mit Ihnen aus Frau Kupone... wissen Sie wie das Unternehmen hieß der diese Gewinnausschüttung machen wollte?“ wandte Semir sich nun an sie. „Natürlich weiß ich das. Das war der Name... Kasten oder Kastner oder Kasser? Ich hab bestimmt noch ein Brief von dem da. Ich hab nämlich schon öfter davon was bekommen.“ behauptete Anastasia. Tom nickte nur. „Gut... dann unterschreiben Sie nun die Anzeigen und wir werden Sie dann nach Hause bringen lassen. Um alles Andere werden wir uns kümmern. Und meine Damen... nie wieder mit solchen Bussen fahren.“ warnte Tom sie freundlich.

    Heiko sah Jakob Steiner an. „So... Jakob. Der Boss meint du wärest zu unverschämt und spricht dir hiermit die fristlose Kündigung aus.“ mit diesen Worten hob er seine Waffe und drückte eiskalt ab. Jakob brach zusammen. „Abschaum gehört in den Dreck.“ grinst Heiko und nahm den toten Köper hoch. Er schleppte ihn zum Hinterausgang des Betriebes und warf ihn in den großen Müllcontainer. „So ersparen wir deiner Witwe sogar die Beerdigungskosten.“ Lachte er noch. Anschließend fuhr er zurück zum Busunternehmen. Er meldete sich bei Hubert Krassner. „Der Fall Steiner ist erledigt. Der wird niemanden erpressen, nichts erzählen und schon gar nichts mehr kosten.“ gab er bekannt. „Wo ist die Leiche?“ wollte Hubert wissen. Heiko grinste. „Dort wo Müll hingehört. Er ist in einem Container und der wird morgen in die Müllverbrennungsanlage geleert. Von unserem Steiner bleibt nicht einmal ein Knochen übrig.“ bestätigte er wissend. Hubert nickte. „Dann besorge mir einen vernünftigen Fahrer aber einen der nicht direkt aufmuckt. Am besten vielleicht ein ehemaliger Knasti, der froh ist einen Job zu bekommen.“ meinte Hubert nur. Heiko nickte.

    „Nun die Frauen sind der Meinung, dass sie ziemlich abgezogen wurden. Und da gebe ich denen Recht. Die scheinen ja ne ziemlich miese Masche abzuziehen.“ erklärte Semir der Chefin Anna Engelhard, als sie ihr den Fall erklärten. Anna nickte. „Ja... ich weiß das diese so genannten Kaffeefahrten nicht gerade illegal sind, aber sehr Profit bringend für die Busunternehmen. Das dort natürlich schwarze Schafe sind, ist allen bekannt. Doch scheinbar gibt es immer wieder Leute, die darauf reinfallen. Wie wollen Sie beide vorgehen?“ fragte Anna. Semir zog die Schultern hoch. „Was sollen wir machen. Wir haben keinen Namen an dem wir uns halten können. Die alten Damen bekommen ihre Taschen sicher irgendwann wieder und wenn nicht... Papiere sind schnell neu ausgestellt. Die Kontenkarten sind gesperrt. Damit lässt sich kein Schaden mehr anstellen.“ meinte Tom nur. Anna stimmte dem zu. „Tja... so leid mir die Beiden auch tun. Wir können nichts machen. Also gut. Dann machen Sie Ihre Runde, die Sie wegen den beiden Damen abgebrochen haben, zu Ende.“ gab sie zum Tipp. Semir und Tom nickten und verschwanden.

    Nadine stand im Raum und hörte was Semir sagte… „Wenn Sie Jaqueline suchen, sie ist mit Yvonne nach Hause gefahren.“ gab sie bekannt. Die Köpfe ruckten alle herum. „Wie war das?“ fragte Rolf ungläubig. „Yvonne hat Jaqueline mitgenommen. In ihrem Wagen zu sich nach Hause, oder zu euch nach Hause…“ kam von Nadine zur Bestätigung. „Wo wohnt diese Yvonne?“ wollte Semir direkt wissen. „Mein Gott… ausgerechnet mit Yvonne….“ gab Rolf von sich. Ben sah Semir an. „Sie ist Ihre Geliebte? Will sie das jetzt zu Ende führen, was Sie nicht geschafft haben? Ihre Frau umbringen?“ schoss Semir wütend die Fragen ab. Rolf nickte. „ Sie ist nicht meine Geliebte. Sie ist mit ihrem Bruder zusammen. Er hat mich vertreten heute Morgen….“ gab er von sich. Semir sah ihn an. „Noch einmal…wo wohnt diese Yvonne…?“ „Auf der Bude 8 in Köln - Longerich.“ sagte Rolf leise. Semir sah Ben an. „Du bringst unseren Saubermann schon mal zur PAST. Ich fahre zu der Adresse.“ befahl er und Ben nickte. Bevor er raus rannte sah er Nadine an. „Danke… ich brauche Ihre Aussage später. Kommen Sie einfach ins Revier!“ rief er noch und dann war er verschwunden. Er raste so schnell er konnte nach Köln und hoffte nicht zu spät zu kommen.

    Yvonne und Jaqueline saßen im Wohnzimmer und Yvonne hatte Kaffee gekocht. „Komm du Arme…trink erst einmal einen Schluck. Du bist ja ganz durch den Wind.“ Tröstete Yvonne ihre Freundin. „Danke…Ich verstehe es nicht… Yvi… er ist doch mein Mann. Ich liebe ihn. Wieso macht er so was?“ fragte Jaqueline. Tränen füllten ihre Augen. „Ich glaube dass mein Unfall gar kein Unfall war. Es war genauso wie ich es mir schon gedacht hab. Ein Mordversuch. Er wollte mich umbringen…“ leise weinte Jaqueline und nahm einen Schluck des Kaffees. Yvonne beobachtete sie sehr genau. „Hey… dieser Mistkerl ist ganz schön link. Wie kann er dich betrügen. Weißt du mit wem?“ wollte sie wissen. Jaqueline schüttelte den Kopf. „Yvonne… du bist seine Sekretärin. Mit wem könnte er in der Firma ein Verhältnis haben?“ wollte sie wissen. Yvonne lachte leise. „Na mit mir, mit Nadine oder mit Bärbel und nee… ich denke mit der Schabracke fängt er nichts an.“ meinte sie nur. Jaqueline sah sie an. „Also mit Dir schließe ich jetzt mal aus. Nadine ist viel zu jung. Bärbel…? Sie hat dunkle Haare?“ fragte sie nach. Yvonne nickte. „Ja…sehr dunkle Haare.“ Gab sie bekannt. „Dann ist sie es.“ meinte Jaqueline und erinnerte sich an die Frau mit den dunklen Haaren. Sie sah nicht wie Yvonne böse grinste. Dann spürte sie wie sie müde wurde. Ihre Augen brannten. „Was ist denn mit dir, Liebchen?“ hörte sie Yvonne wie durch Watte. „Ich weiß nicht… mir ist schlecht…ich bin müde...“ sagte Jaqueline und sackte zur Seite weg.

    Es war heiß. Die Sonne brannte erbarmungslos vom wolkenlosen Himmel. Tom und Semir waren gerade auf dem Parkplatz bei KM 196 an der A 3 gefahren, als sie von zwei älteren Damen regelrecht überfallen wurden. „Polizei!!“ riefen die Beiden. Tom sah Semir grinsend an. „Wir haben doch noch gar nichts getan“, murmelte er. „Sie müssen uns helfen! Rufen Sie die Polizei!“ rief eine der Alten und sah Tom flehend an. „Ja... Sie müssen uns einfach helfen. Man hat uns hier ausgesetzt! Jawohl! Das ist Piraterie!“ stimmte die Andere zu. Semir nickte und hob die Hände. „Nun mal mit der Ruhe, die Damen. Wir sind von der Polizei. Beruhigen Sie sich und erzählen Sie was passiert ist.“ sprach er beruhigend auf die Frau ein. Die Frau sah ihn spöttisch an. „Sie sind auch Polizist?“ fragte sie. „Ja sicher...!“ kam irgendwie empört von Semir. „Also Ich bin Laura Menzhagen. Meine Freundin Anastasia Kupone und ich waren zu einer Busfahrt eingeladen. Es sollte ins schöne Münsterland gehen und die Fahrt war auch sehr schön. Aber... und das ist etwas Unverschämtes... ging es zu einer Verkaufsveranstaltung. Wir wurden alle in einen Raum gesperrt und mussten das Gelaber von dem Verkäufer anhören. Rheumadecken, Kirschkernkissen und all so ein dämliches Zeug wollten die an uns verkaufen. Einige haben es auch getan. Wir Beide nicht. Wir wurden bedroht... beschimpft und dann wurden wir hier abgesetzt. Angeblich eine Pause. Pah! Pause? Die haben uns hier rausgeworfen und gesagt „Seht zu wie ihr alten Schachteln nach Hause kommt. Wer nichts kauft kann laufen. Das ist doch Betrug, ist das!“ erzählte die Frau auf Semirs Seite.

    Tom sah die Frauen an. „Sind Sie irgendwie verletzt?“ fragte er. Anastasia Kupone schüttelte den Kopf. „Nicht körperlich... aber nervlich sind wir Beide am Ende. Unsere Handtaschen sind ja noch im Bus. Unser Geld, Ausweis, Bankkarten... alles da im Bus.“ meinte sie. „Okay .... wir werden Sie zur Wache mitnehmen und die Anzeige aufnehmen. Ich denke doch dass Sie Beide eine Anzeige schalten, oder?“ fragte Semir. Beide Frauen nickten. „Ja selbstverständlich! Diesen Verbrechern gehört das Handwerk gelegt.“ Empörten sich die Frauen. Semir hielt die hintere Tür auf. „Dann steigen Sie bitte ein.“ forderte er die beiden Frauen auf. Es ging zurück zur Wache. Während der Fahrt stellte er bereits Fragen über den Vorfall. „Wie sind Sie denn zu dieser Busfahrt eingeladen worden?“ wollte er wissen. „Ach... das ein ganz persönlicher Brief. Sie haben gewonnen ... stand als Überschrift. Ich habe noch nie etwas gewonnen, wissen Sie und da hab ich mich natürlich sehr drüber gefreut. Dann rief Anastasia mich an und sagte, dass sie auch gewonnen hatte und sich auf jeden Fall den Gewinn abholen wird. Ja und dann sind wir beide eben in diesen Bus gestiegen. Doch als es dann darum ging, die Gewinne zu verteilen, was laut der Information einen Wert von mindestens 100 Euro haben sollte, Pah!!! Hundert Euro. Es war bei mir ein Dosenöffner, den Sie in jedem Supermarkt für fünf Euro bekommen. Bei Anastasia war es ein Korkenzieher. So ein Betrug! Na auf jeden Fall haben wir uns beschwert. Aber alles was wir bekommen haben war ein müdes Lachen. Und dann sollten wir noch dieses überteuerte nutzlose Zeug kaufen.“ erzählte Laura. Semir nickte nur. Er sah Tom kurz an und dieser schien das Gleiche zu denken.

    Hubert Krassner saß in seinem Büro und grinste zufrieden. „Das sind doch so einfältige Idioten. Glauben die tatsächlich gewonnen zu haben. Tse.... Als ob wir etwas zu verschenken haben.“ grinste er seinen Freund Heiko Richter an. „Tja... so bekommen wir das gute Geld und können uns auf einen unbeschwerten Lebensabend freuen. Ach... der Mann, der die letzte Tour nach Münster gemacht hat, muckt auf. Er meint für das was von ihm verlangt wird, zahlen wir zu wenig und er würde zur Polizei gehen, wenn wir sein Gehalt nicht um mindestens 50 % erhöhen.“ erzählte Heiko. „50 %?“ fragte Hubert nach. Heiko nickte. „Tja... dann dürfte es in Kürze einen Busfahrer weniger auf der Welt geben. Schade eigentlich. Aber ich lasse mich nicht erpressen. Besorge du das bitte. Und vor allem sorge dafür, dass er nicht so schnell gefunden wird. Und dann brauchen wir einen neuen Fahrer. Aber diesmal einen der die Schnauze hält und kuscht. “ ermahnte Hubert ihn und Heiko verschwand.

    Hallo Gitti,,,,


    eine sehr schöne Story. Wirklich super geschrieben und wenn du es erlaubst, dann leihe ich mir deine GAngster mal aus und schreibe eine Fortsetzung mit diesen fiesen Typen... Was hältst du davon? Du weißt ja... ich kann sehr grausam sein und irgendwie reizt es mich Tom und natürlich Semir durch die Mangel zu drehen. Und dieser Mistkerl von Berger oderso... der ist genau der Richtige.....

    Was ist denn nun mit Semir? Was machen die Leute mit ihm? Ich hoffe doch sehr, dass ich bis Donnerstag mal eine Lösung sehe. Tom erfährt das Semir noch lebt ... ich hoffe er lebt noch??? Also erlöse mich... Bitte!!! Ich hab doch meine Story mit Tom fertig und du willst doch bestimmt nicht, dass ich sie umschreiben muss oder... also noch schlimmer machen muss.... also bitte... mach nicht so dolle... und heute Abend will ich mehr lesen :D

    Als Semir nicht in der Schutzwohnung erschien rief Hotte Jan an. „Hör mal…. ich hab hier keine Lust die ganze Nacht Wache zu halten. Wo bleibt Semir denn?“ fragte er. „Er ist doch schon vor zwei Stunden hier weg.“ Sagte Jan verwundert und sah zu Tom, der sofort aufsah. „Was ist mit Semir?“ fragte er sofort. Jan zuckte mit den Schultern „Er ist nicht in der Schutzwohnung aufgetaucht.“ sagte er. Tom zog sich die Jacke an und winkte Jan zu. „Wir fahren zur Wohnung!“ sagte er und schon waren beide draußen. Jan warf sich auf den Beifahrersitz immer noch mit Hotte telefonierend. „Wir fahren zur Wohnung von Semir. Irgendwo muss er ja sein.“ „Okay.. wir warten hier auf ihn. Vielleicht kommt er ja noch.“ hoffte Hotte. Tom sah Jan an. „Das hoffe ich auch.“ Er fuhr mit Blaulicht und Martinshorn. Schnell war die Kantstrasse erreicht. Tom und Jan sprangen gleichzeitig aus dem Wagen und rannten zum Haus. Die offene Tür ließ beide zunächst erstarren. „Aufgebrochen!“ sagte Tom nur. Sie zogen ihre Waffen und betraten sich gegenseitig deckend die Wohnung.

    Andrea hatte mitbekommen das Semir nicht in der Schutzwohnung angekommen war und versuchte das Handy zu orten. Aber es war aus. Tom rief sie an. „Wir sind in der Wohnung. Die Tür ist aufgebrochen worden. Wir haben Blut gefunden. Vermutlich wurde Semir niedergeschlagen und verschleppt. Wir haben hier einen Zettel gefunden.“ erklärte er sachlich. Von Andrea kam nichts. Sie starrte auf den Hörer als könne sie nicht glauben, was Tom ihr dort erzählte. Anna bemerkte es sofort. „Kommen Sie zurück. Die Spurensicherung ist informiert und wird alles in die Wege leiten. Ich brauche Sie und Jan hier!“ sagte sie fordernd. „Wir sind schon unterwegs.“ kam von Tom. Eine halbe Stunde später fand eine Versammlung bei Anna im Büro statt. Auch die Staatsanwältin war anwesend. „Frau Engelhard, ich wusste es… Herr Gerkhan ist auf der Flucht. Das kostet ihm nicht nur seine Polizeimarke, sondern auch die Freiheit. Sie sollten ihn schnellstens finden und mir überstellen.“ sagte sie schnippisch. Anna sah sie an. „Herr Gerkhan ist vermutlich entführt worden. Wir haben in seiner Wohnung das Blut gefunden. Von Gerkhan fehlt jede Spur. Dafür einen Zettel auf dem nur sein Name steht. Seine Waffe hatte er ja nicht, damit er sich verteidigen konnte.“ Gab Anna von sich. „Frau Schrankmann, Ich denke Sie sollten ihrer Arbeit nachkommen. Unser Zeuge hat eindeutig ausgesagt, dass Semir nicht geschossen hat.“ Gab Jan von sich und versuchte nicht ganz auszurasten. Die Wut die ihn befiel über diese Starrsinnigkeit der Staatsanwältin, die ihn schon immer auf den Nerv gegangen war. Die Nacht verging und alle sorgten sich um Semir.

    Jaqueline horchte an der Tür zum Büro ihres Mannes. Sie war hergekommen um ihm zu sagen, dass sie sich an etwas Weiteres erinnert. Doch sie hörte dass er redete. Die Tür war zu dick um das Gespräch wirklich mitzubekommen, aber irgendwie schien es als würde ihr Mann mit einer Frau reden. Vorsichtig öffnete sie die Tür und hörte was er sagte und erschrak. Eine Tür knallte und Jaqueline erschrak. Sie drehte sich um und sah Yvonne. Sie und Jaqueline waren Freundinnen. Und auch in den letzen Tagen war Yvonne immer für sie da. Sie sah dass Yvonne aufgelegt hatte und sie ansah. Jaqueline lächelte ihr zu und ging hin. „Jaqueline? Warum gehst du denn nicht rein?“ fragte sie unwissend. „Rolf telefoniert und er ist ja immer so aufbrausend, wenn man ihn stört.“ erklärte Jaqueline. Yvonne nickte. „Ja hab ich total vergessen. Hey… du erinnerst dich an das?“ fragte sie erstaunt. Jaqueline nickte. „Ja und noch mehr… Ich wollte es Rolf erzählen, aber … kann ich dir vertrauen?“ fragte sie misstrauisch. Yvonne nickte. „Ja sicher…“ bestätigte sie. „Also gut… Rolf hat eben erzählt dass er jemanden wegschaffen will.. .und ich erinnere mich an den Unfall… also kurz vorher… Rolf hat mir was zu trinken gegeben und… er will mich umbringen.“ sagte sie entschlossen. Yvonne erschrak. „Wie bitte? Rolf will dich töten?“ fragte sie nach. Jaqueline nickte. „Ja… ich hab es gehört... Ich glaube er hat es schon einmal versucht...“ Sie fing an zu weinen und Yvonne nahm sie in den Arm. „Was willst du denn jetzt machen?“ fragte sie. Jaqueline sah sie an. „Ich habe Herr Gerkhan angerufen. Er kommt her und wird mich beschützen. Er wird ihn... einsperren...“ Ihre Stimme veränderte sich von Traurigkeit in Wut. „Komm... wir fahren jetzt erst einmal zu mir und dort kannst du dich etwas stärken.“ meinte Yvonne und zog Jaqueline mit raus. Nadine sah wie beide das Gebäude verließen. Jacqueline sah nicht erneut im Büro von Rolf nach, ob ihr Mann tatsächlich im Raum war. Yvonne behielt es für sich, das dieser gar nicht im Hause war und der eigentliche Chef dort saß, wo er nach ihrer Meinung nach hingehörte. Rudolf.

    „Fahr zur Firma Wienert!!“ sagte Semir plötzlich nachdem er ein Gespräch auf das Handy bekam. Ben sah ihn verwundert an. „Wieso? Ich dachte wir wollten nach Hartmut?“ fragte er. „Das war Frau Wienert. Sie hat ihren Mann gehört, der am Telefon bekannt gab, er wolle sie heute umbringen. Also tritt das Gaspedal durch, Partner!“ erklärte Semir schnell. Benn nickte, wendete mit einer 180iger Drehung und fuhr zur Firma. Dort angekommen sprangen beide sofort raus. Dass der Wagen im Haltverbot stand, interessierte keinen. Sie rannten ins Büro von Jaqueline Wienert. Es war leer. Sie gingen ins Büro von Rolf. Dieser saß am Schreibtisch und trank Kaffee. „Wo ist Ihre Frau?“ fragte Semir direkt. Rolf sah ihn an. „Herr Gerkhan.. was machen Sie denn hier?“ wollte er wissen. „Wo ist Ihre Frau?“ wiederholte Semir die Frage. „Ich weiß nicht… ich vermute mal sie ist zuhause… Ich bin eben erst gekommen. Ich hatte einen auswärtigen Termin.“ gab Rolf lächelnd bekannt. „Nein… da ist sie nicht. Sie hat mich angerufen und mir erzählt was Sie vorhaben. Wo ist sie?“ gab Semir wütend von sich. Rolf sah ihn fragend an. „Was ich vorhabe? Ich bin eben erst gekommen…“ kam erstaunt von ihm. „Ja! Sie hatte nämlich Recht, Sie wollen sie umbringen!“ fauchte Semir wütend. Rolf sah ihn nur an. „Moment!! Was reden Sie denn da?“ begehrte er auf. „Ihre Frau sagte mir, dass sie Sie belauscht hat und dabei…“ fing Semir an. Rolf lachte auf. „Das kann doch gar nicht… ich bin gerade mal eine halbe Stunde hier im Büro…. Was soll das denn?“ Rolf wurde wütend. „Kann das jemand bestätigen?“ wollte Ben wissen. „Ja ich…!“ hörten sie hinter sich. Semir drehte sich um.

    Sicher darf man seine Meinung sagen, nur wenn du liebe Bianca die Bilder gesehen hättest die er anschließend eingestellt hat, dann wärest du vermutlich auch sauer. Ich selbst finde es sehr schade das Charlotte aussteigt. Aber sie hat sich halt entschieden eben die Serie zu verlassen und wie auch bei den männlichen Darstellern sage ich, gebt der Neuen doch eine Chance. Vielelicht ist sie etwas zu jung oder passt nicht in die SErie, aber das wissen wir doch auch erst, wenn wir sie in den Folgen gesehen haben.

    Charlotte hat die Chefin perfekt dargestellt und das ist absolut unstrittig. Und ich muss sagen, ich werde sie in der Serie sicher auch vermissen. Geben wir der neuen eine Chance. Jeder kann seine Meinung hier sagen und ich habe nur ausgedrückt, dass es nicht auf diese Meinung ankommt. Denn und so sehe ich es, wenn der Produzent sich für genau diese Schauspielerin entschieden hat, dann sicher aus den Gründen, dass er sie für die Serie geeignet hält.

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    Es ist normalerweise üblich das die Staffeln geteilt werden. So gab es im Frühjahr bei der zweiten Staffel einen Teil zu seihen dann eine Pause und wurde dann im Herbst fortgesetzt.

    Aber das ist ja nur bei der 2 und 3 Sendestaffel, kann das sein, weil das zuviele Folgen sind?

    Ganz genau das ist der Grund. Eine Staffel hat meist 7 bzw. 8 Folgen in der Reihe... sind es mehr sowird die Staffel geteilt. Mal mehr mal weniger.

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    Bitte formuliere deine Fragen mal etwas aussagekräftiger... Wäre manchmal sehr hilfreich. "FRage zur Sendestaffel?" kann nämlich vieles bedeuten. DAs nur mal zur Anregung, falls du nicht weißt was gemeint ist ;)

    was wäre denn richtige Fomulierung gewesen?

    Wie wäre es mit der Frage "Warum wurde die zweite Sendestaffel geteilt?"

    Wie ja bereits bekannt aus "Volle Kanne" steigt Charlotte Schwab aus der Serie aus. Hier die offizielle Information von RTL:

    "Alarm für Cobra 11" hat einen Ausstieg zu vermelden. Nach zehn Jahren in der Rolle der Chefin Anna Engelhardt verlässt Charlotte Schwab die Serie. Charlotte Schwab wird ab Folge 192 von Katja Woywood in der Rolle der Kim Krüger abgelöst.

    Und um euch die Neue "Chefin" Schon einmal vorzustellen hier der Link zu ihrer Biografie

    http://www.prisma-online.de/tv/person.html?pid=katja_woywood