Beiträge von Elvira

    Semir sah sich in seinem „Zimmer“ um. Es war spärlich eingerichtet. Eine Toilette stand in der Ecke. Die angesprochene Dusche war lediglich ein in der Luft hängender Wasserhahn, der kaltes Wasser von sich gab. Liegen konnte er nur auf einer alten vermoderten Matratze. Roland kam zu ihm. „So, nun wirst du mit deinem Kollegen sprechen. Sag ihm, dass er die Platten von Simon holen soll.“ gab er verächtlich von sich. Semir sah ihn an. Am liebsten hätte er dem Mann ins Gesicht geschlagen, aber Roland kam ja nie allein zu ihm, sondern hatte seine Leibwächter dabei. Außerdem war Semir mit Ketten an der Wand gefesselt. Er hatte zwar genügend Freiheit um zur Toilette zu kommen, aber den Raum konnte er nicht verlassen. Ihm blieb nichts anderes übrig als zu gehorchen. Roland gab ihm das Handy in die Hand und winkte seinen Leuten zu. Einer der Gorillas stellte sich dicht bei Semir hin und hielt ihm die Waffe an den Kopf. „Nur keinen falschen Ton, klar?“ warnte Roland grinsend. Wieder nickte Semir. Er wählte Tom an.

    Tom sah auf sein Handy. „Das werden die Typen sein….“ sagte er und meldete sich. „Ja?“ sagte er und versuchte seine Stimme fest klingen zu lassen. „Tom… Mir geht es gut..“ hörte er Semir sagen. „SEMIR! Wo bist du? Verdammt was wird denn da gespielt?“ fragte Tom besorgt. „Tom… tu was sie sagen…“ kam als nächstes von Semir. „Das ist ein sehr weiser Rat, Tom… ich darf dich doch Tom nennen, oder?“ hörte er eine andere Stimme. „Ja sicher… hören Sie… die Platten… wir müssen…“ versuchte Tom zu erklären. „Willst du mir sagen, dass Simon die Platten geklaut hat? Das weiß ich schon. Sucht ihn und bringt mir die Platten. Dann dürft ihr euren Mann wieder haben. Es geht ihm sehr gut. Aber das kann ich ganz schnell ändern.“ warnte ihn der Anrufer. „Wo soll ich ihn denn suchen, wissen Sie das auch? Verdammt Sie sollten aufgeben und…“ sagte Tom wütend. Das nächste was er hörte war ein Aufschrei von Semir. „Nein… warten Sie…. Ich … okay… Ich werde nach Simon suchen. Lassen Sie meinen Kollegen bitte…“ gab Tom nach. „ Ich helfe dir sogar beim suchen, denn ich weiß wo er ist. Er ist in der Hütte am See. Dort wo dein Kollege ihm geholfen hat. Fahr hin und dann hast du sicher auch die Platten. Wegen dem Austausch rufe ich wieder an. Und denk an deinen Freund hier. “ Der Anrufer legte auf. Tom sah Anna an. „Ich weiß wo Simon ist. Dieser Fälscher will das wir ihn stellen und ihm dann die Platten geben.“ erzählte er Anna und steckte sein Handy weg. „Wo?“ fragte Anna. „In der Hütte.“ Sagte Tom. „Dann los! SEK werde ich direkt dort hinleiten. Fahren Sie mit Bonrath los!“ Tom verschwand.

    „So… ich bekomme meine Platten und du darfst gehen.“ sagte Roland zufrieden zu Semir. Er hielt sich den Kopf nachdem Roland ihn mit ziemlicher Wucht gegen die Wand gedonnert hatte. Wohl um Tom daran zu erinnern, dass er es auszubaden hatte wenn Tom nicht tat, was er Roland verlangte. „Ja sicher… ist schon klar.“ meinte Semir verächtlich. „Du glaubst mir wohl nicht.“ Semir sah ihn an. „Würden Sie sich glauben?“ fragte er. Roland lachte. „Du gefällst mir. Sieh mal ich bin Geschäftsmann. Und ich zahle Leistung immer mit Gegenleistung. Druckplatten gegen dich. Ist eine sehr gute Bezahlung.“ entgegnete er ihm. Er verließ den Raum. Semir sah ihm nach. Er wusste schon, dass Fälscher ihn sicher nicht gehen lassen würde. Roland wusste genau, dass er sobald er auf freiem Fuß war, eine wahre Hetzjagd anzetteln würde um ihn zu stellen. Aber dazu musste er erst einmal hier raus. Und das war nicht einfach.

    Semir sah sich seine „Unterkunft“ an. Sie war klein und ziemlich dunkel „Was für ein Drecksloch“ murmelte er. „Nun es ist nicht das Beste, aber es käme dem was Sie verkörpern sollen sehr nah. Immerhin dürfen Sie einen Junkie spielen, der sich mit den Bullen angelegt hat und deshalb gejagt wird. Die nächste Möglichkeit ist am Sonntag im alten Busdepot. Dort werden sie, so mein Informant das nächste Geschäft abziehen. Ich lasse Sie von zwei Beamten quasi jagen und Sie versuchen sich dort zu verstecken. Die Leute von Van Straaten werden sicher aufgeschreckt. Sie rennen da hin und verstecken sich in der Nähe. Dann warten wir ab. Meine Beamten werden Sie suchen, natürlich nicht finden. Die Leute werden Sie dann sicher verstecken. Vermutlich sogar zu van Straaten bringen um zu erfahren, was Sie dort wollten. Ab da sind Sie auf sich gestellt.“ erklärte Lou van den Burg. Semir nickte. „Das klingt einfach. Wie wollen Sie an die Kontaktleute in Deutschland kommen?“ wollte er wissen. Lou van den Burg zuckte mit den Schultern. „Wir haben zwar einen Verdacht, aber bisher ist er nicht bewiesen. Erst ist es wichtig, dass Sie in der Bande aufgenommen werden.“ Erklärte er. Semir nickte. „Also gut… Kann ich mich am Treffpunkt umsehen?“ harkte Semir nach. Lou van den Burg nickte. „Wir fahren morgen zusammen hin. So…. ich denke Sie sollten sich ausruhen. Ich hole Sie morgen ab. Sagen wir um zehn?“ Lou sah ihn fragend an. Semir nickte. „Ach ja… ich mag es nicht wenn man mich siezt. Gehen wir auf Du… „Ich bin Semir!“ lächelte er freundlich und hielt ihm die Hand hin. Lou van den Burg nahm sie… „Lou…“ sagte er.

    Als er verschwunden war dachte Semir daran sich bei Tom zu melden. Er wählte an, doch Tom schien entweder das Handy nicht zu hören, oder wenn er die Uhrzeit betrachtete bereits zu schlafen. Er steckte es wieder ein. „Schlafmütze.“ murmelte er nur. Dann legte er sich auf das frisch bezogene Bett und war relativ schnell eingeschlafen. Doch mitten in der Nacht schreckte er hoch. Er sah auf die Uhr. Es war gerade mal drei Uhr. Sein Handy klingelte. „Ja…was denn?“ fragte er verschlafen ins Handy. „Ja so was… bist du müde oder warum schläfst du?“ hörte er Tom fragen. „Ach…du bist es… hätte ich mir ja denken können. Es gibt nur einen, der mich um diese Zeit nerven kann.“ murmelte Semir und rieb sich die Augen. „Wollte nur mal hören wie es so bei dir ist?“ kam von Tom. „Ach und das fragst du mich mitten in der Nacht? Ich hab versucht dich zu erreichen, aber Herr Kranich hat es ja nicht nötig sich zu melden. Na egal… bisher ist nicht viel gelaufen. Am Sonntag hab ich meinen Einsatz. Ich werde dann versuchen in die Bande rein zu kommen. Dieser van Straaten ist ein ziemlicher Fiesling, wenn ich Lou glauben darf. Tja… und bei dir?“ wollte Semir wissen, der nun wieder hellwach war. „Wie bei dir. Ich soll am Sonntag die nächste Tour machen. Stell dir vor… Dieter und Hotte haben sich eine Decke andrehen lassen. Hotte hat direkt zwei Stück gekauft. Eine für sich und eine für die Mama… ist das nicht goldig… Fast 500 Euro hat er dafür geblecht…“ lachte Tom ins Handy. „Na wenn er mal nicht direkt zwei Decken für sich braucht.“ gab Semir zurück. „Ach ja… ich habe an einem der Busse Blut gefunden. Es ist von diesem Heise.“ klärte er Semir auf. „So aber ich will dich nicht länger aufhalten. Semir…. bitte pass auf dich auf. Ich möchte dich nicht in Amsterdam suchen müssen.“ Warnte Tom seinen Freund. „Ja du auch…“ meinte Semir nur.

    Der Morgen kam viel zu schnell und punkt zehn stand Lou vor der Tür. Semir war bereits abreisefertig. „Wo ist denn dieser Busbahnhof?“ wollte er wissen als sie im Wagen von Lou saßen. „Dicht bei der Grenze. Es ist ein ehemaliger Busbahnhof. Seit bereits acht Jahren wird dort gar nichts mehr repariert. Deshalb hat van Straaten sich das Gelände vermutlich auch gekauft. Das er dort Drogen zum Schmuggel fertig macht ist von uns ein Verdacht. Uns fehlen handfeste Beweise. Bisher konnten wir ihm gar nichts nachweisen.“ erklärte Lou
    „Auf der Rückbank kannst du ja noch mal in die Akte sehen. Vor allem dir das Bild von van Straaten einprägen.“ meinte er noch. Semir nickte und griff nach hinten. Er sah sich die Akte intensiv an. „Ist nicht gerade eine Schönheit..“ grinste er. Lou nickte. „Nun ja… wir werden uns das Gelände jetzt erst einmal ansehen. Du kannst dir dann ja die Fluchtroute festlegen. Aber pass auf… es könnten dort auch Hunde rumlaufen. Und damit meine ich nicht die zweibeinigen.“ warnte Lou seinen deutschen Kollegen. Semir sah ihn an. „Na… mit denen werde ich schon fertig, also wenn es nicht gerade halbe Pferde sind… meine ich“ grinste Semir ihn an.

    Ui hört sich überhaupt nicht gut an. Semir soll in ein Gefängnis gebracht werden. In die Türkei? Nee also wirklich.... wie schön das mein Urlaub vorbei ist und ich morgen wieder arbeiten muss. Wozu brauche ich da ruhige Nerven... ist alles im Lot. Wirklich... keine Sorge... mir geht es gut. Semir ist bald frei.... und Tom nicht mehr so traurig.... (Wunschdenken)

    Am 16.10.08 "Der Verrat"

    Anna Engelhardt wird von ihrer Vergangenheit eingeholt: Ein ehemaliger Schüler von ihr, der nun als verdeckter Ermittler arbeitet, kommt auf der Autobahn um Leben. Offenbar gibt es einen Verräter innerhalb der Polizei.
    Anna Engelhardt, die Chefin der Autobahnpolizisten Ben und Semir, wird von ihrer eigenen Vergangenheit eingeholt. Bis vor ein paar Jahren hat die PAST-Chefin neben ihrem normalen Job bei der Autobahnpolizei auf einer Polizeiakademie unterrichtet und dort eine Liebesgeschichte mit dem Leiter dieser Akademie gehabt, der mittlerweile beim LKA als Abteilungsleiter für 'Organisierte Kriminalität' arbeitet. Als dann einer ihrer ehemaligen Schüler, Max Degenbach, auf der Autobahn ums Leben kommt und man entsprechende Ermittlungen anstrengt, wird Engelhardt erneut mit dieser bitteren Liebesgeschichte konfrontiert. Sie erfährt, dass Degenbach ein verdeckter Ermittler des LKAs war, der versucht hat, dem Drogenbaron Bauer das Handwerk zu legen. Doch es gibt einen Maulwurf beim LKA, der für den Tod von Degenbach verantwortlich ist. Und dieser Verräter treibt ein perfides Spiel mit den Autobahnpolizisten und ihrer Chefin Anna Engelhardt...

    Die Fahrt verlief wie gehabt. Die Leute wurden gezwungen etwas der völlig überteuerten Ware zu kaufen. Alle taten es. Auch Dieter und Hotte waren die Opfer. Allerdings schien Hotte begeistert zu sein. Er sprach mit Dieter über die Rheumadecken und dass er schon sehr oft gehört hatte, das diese wirklich bei Rheuma halfen. Außerdem brauchte seine Mutter ja auch eine. So kaufte er direkt zwei. Tom beobachtete es und schüttelte nur den Kopf. Dann gegen späten Nachmittag fuhr er die Gesellschaft zurück. Alle waren zufrieden. Niemanden ist aufgefallen, dass die versprochenen Gewinne eigentlich nichts anderes waren, als billiges Zeug, das sicher sonst in irgendwelchen Regalen verstaubt wäre. Als sie auf den Betriebshof ankamen, war Tom müde. Er wollte nur nach Hause und der Chefin Bericht erstatten.

    Rainer ließ Heiko zu sich kommen. „Wie hat sich der Neue geschlagen?“ wollte er wissen. Heiko war zufrieden. „Ein sehr gute Fahrer. Ruhig und sehr darauf bedacht die Geschwindigkeit einzuhalten. Ich denke er ist harmlos und braucht nur den Job. Er kann die Klappe halten wenn es sein muss.“ berichtete er. Rainer war zufrieden. „Na... dann werde ich Schröder mal danken, dass er mir vernünftiges Personal besorgt hat. Wenn er sich weiterhin so gut anstellt, dann darf er bald für unseren Freund fahren. Der fragt nämlich schon wann die nächste Tour geht. Du weißt schon... diese speziellen Touren nach Holland. Unsere Kunden werden schon nervös. Klär ihn auf wie sie sich zu verhalten haben. Nicht das sie panisch werden, wenn die Leute die Gepäckfächer ausräumen.“ grinste Rainer. Heiko nickte. „Lass ihn jetzt erst einmal für den Rest der Woche in Ruhe. Er kann die Busse waschen und für die Fahrt vorbereiten. Am Sonntag werden wir den ersten Bus zur Inspektion schicken. Am Montag kann er dann die erste Tour zu unserem Freund machen.“ meinte Rainer noch und ging ins Wohnzimmer. Heiko sah ihm nach.

    „Chefin... dieser Stegmeyer zockt die Leute ab, bis zum geht nicht mehr. Sogar Hotte ist ihm auf den Leim gegangen und hat knappe 500 Euro für zwei Decken ausgegeben. Die Leute glauben denen alles.“ erzählte Tom Anna per Telefon. „Nun ja, Tom.... Dummheit muss halt bestraft werden. was den Mord an Heise betrifft. Es ist tatsächlich das Blut von ihm gewesen, welches Sie Hartmut gebracht hatten. Somit ist eindeutig bewiesen, dass dieser Bus das Mordinstrument war. Dafür können wir jedoch nur den Fahrer belangen. Können Sie mir beweisen, das Krassner dahinter steckt?“ fragte Anna. „Leider noch nicht. Wir sind bis Montag erst einmal kalt gestellt. Am Sonntag soll ich die nächsten Instruktionen erhalten. Ach... und wenn ich dann wieder im Büro bin, müssen wir mal über die Gehälter reden. Als Busfahrer verdiene ich viel mehr...“ lachte Tom. „Tom .... wenn Sie und Semir nicht so viele Autos schrotten würden, dann wäre der Verdienst sicher höher....“ tadelte Anna ihn scherzhaft. „Schon klar...Chefin. Bis denne“ murmelte Tom in den Hörer. “Wieso muss sie immer darauf rum reiten?“ fragte er sich plötzlich. „Als ob ich zu viele Autos schrotten würde. Das ist doch meistens Semir….“ murmelte Tom.

    Am Sonntag fuhr er zum Betriebsgelände, und machte den Bus startklar. Heiko und Arne kamen zu ihm. „So... du fährst unsere Rosi...“ lachte Arne und zeigte Tom seinen Bus für die morgige Tour. Tom sah sich das Fahrzeug an. „Hmm... hat auch schon bessere Tage gesehen, was?“ fragte er etwas. Arne sah ihn an. „Hey... beleidige nicht unsere Rosi. Die macht vielleicht nicht viel her, aber sie fährt wie ne eins. Die Bullen konnten sie noch nie stilllegen. Kein Rost, alles im grünen Bereich. Neue Reifen... was willst du mehr?“ fragte er grinsend. Tom nickte nur. „Also gut wohin geht die Fahrt?“ wollte er anschießend wissen. „Nach Amsterdam. Du fährst dort zu einem Busbahnhof. Rosi wird dort erwartet. Ach und noch eins Ralf... egal was passiert. Es ist alles in Ordnung. Du stellst den Bus dort ab und gehst dann in der Stadt spazieren. Vom mir aus such dir ne hübsche Holländerin und mach dir einen schönen Tag. Ab sechs fährst du wieder zurück. Nicht früher, klar?“ ordnete Arne an. Tom nickte. Er sah skeptisch auf den doch ziemlich alt aussehenden Bus.

    Semir spannte sich. Die Augen waren immer noch verbunden, aber er hörte das Klicken. Er entspannte sich, als der zweite Mann dazukam und den ersten von dem Schuss abhielt. Auch war er wieder geknebelt. Einer der Männer kam zu ihm und zog ihn hoch. „So Gerkhan…. Wir werden deinem Freund dann mal darauf vorbereiten, dass er Simon zu schnappen hat und mir die Platten bringt. Du wirst es ihm sagen, klar?“ hörte er von dem Mann. Semir nickte. „Sehr schön. Und anschließend darfst du dein Zimmer beziehen. Nur keine Sorge. Es ist ausbruchsicher. Gitter am Fenster und Stahltür. Außerdem wirst du mit einer Kette an der Wand gefesselt sein. Sie ist lang genug, dass du die Toilette benutzen kannst. Sogar eine Dusche ist dort. Also richtiger Luxus für dich. Aber du bist immer noch in meiner Gewalt. Nur sollten wir auf die Maske verzichten. Du weißt ja eh wo du bist.“ lachte der Mann. Semir spürte wie die Hände zur Augenbinde griffen und sie abzogen. Auch der Knebel wurde gelöst. Semir blinzelte in das Licht. „Fälscher… Sie können genauso gut aufgeben. Mein Kollege wird Sie jagen.“ gab er heiser von sich. Roland Fälscher schüttelte den Kopf. „Der Knebel ist weg und schon versucht er mir den Tag zu versauen…also wirklich“ lachte er. Roland gab Sven einen Wink. Dann rammte er Semir die Faust in den Magen. Mit einem Stöhnen ging er zu Boden.

    Tom lief wie ein gefangener Tiger im Büro von Anna auf und ab. „Tom! Setzten Sie sich bitte. Sie machen mich nervös.“ sagte Anna und warf in einen bösen Blick zu. Tom sah sie an. „Die wollen in knappen 18 Stunden die Platten haben. Wenn nicht dann bringen sie Semir um. Da darf ich ja wohl etwas unruhig sein, oder?“ gab Tom wütend von sich. „Die werden Semir nicht umbringen. Denn dann haben sie nichts mehr in der Hand um uns zu erpressen. Tom… Sie wissen doch …Okay. Was ist mit Rösch?“ wollte Anna wissen. Tom zuckte mit den Schultern. „Der ist wie vom Erdboden verschluckt. Keine Spur von ihm. Ich weiß nicht wo ich suchen soll. Chefin… wenn Rösch diesen Fälscher anruft und ihm die Druckplatten anbietet, dann ist Semir tot…. Wir müssen die Läden von Fälscher stürmen. Die Wohnung durchsuchen! Alle Unterschlüpfe von ihm nach Semir absuchen…“ begehrte er verzweifelt auf. „Tom! Wir wissen doch nicht einmal, ob es tatsächlich Fälscher ist, der Semir in seiner Gewalt hat.“ gab Anna zu bedenken. „DOCH! Es ist so….“ Tom drehte sich um und warf die Arme in die Luft. Dann ließ er sie sinken. „Entschuldigung…“ sagte er leise. Anna lächelte. „Schon gut. Sagen Sie… wann haben Sie zum letzen Mal geschlafen?“ Sie sah ihn mitleidig an. Tom zuckte mit den Schultern. „Das dachte ich mir. Sie werden sich für zwei Stunden hinlegen und versuchen zu entspannen. Tom ich brauche Sie ausgeruht.“ befahl sie. Tom nickte nur.

    Simon saß in der Hütte und sah auf den See. Bald müsste sich Roland melden. Sven hatte ihn vertröstet. Er wusste genau, dass Roland explodieren wird, wenn Sven ihm den Kaufpreis nennt. Aber das war egal. Was mit dem Bullen passierte, war Simon ebenfalls egal. Sven wollte dass er herkommt und mit ihm redet. Simon lachte und versteckte bevor er hier her kam die Druckplatten an einem sicheren Ort, wie er dachte. Einen Brief hatte er an Kranich dem Kollegen von Gerkhan geschickt. Wenn er draufgehen sollte, dann können die Bullen sich die Platten holen. Gerkhan wird es sicher nicht überleben. Simon war sicher, dass Roland Gerkhan längst getötet hatte, als er Sven sagte, dass er, Simon die Druckplatten hatte.

    Anna ging in das Großraumbüro und sah dass Hotte und Dieter am Schreibtisch saßen. „Herzberger, Bonrath! Kommen Sie bitte beide in mein Büro.“ Rief sie durch den Raum. Die beiden Polizisten sahen sich an. „Was haben wir denn gemacht?“ raunte Dieter Hotte zu. Dieser zog die Schultern hoch. „Na kommen Sie schon!“ forderte Anna sie auf. Die beiden Männer standen auf und gingen zu ihr. „Schließen Sie die Tür bitte.“ meinte Anna und sah die Männer an. „Chefin? Was gibt es denn? Haben wir irgendwas angestellt?“ wagte Dieter den Vorstoß. Anna lächelte. „Nein… ich habe einen Sonderauftrag für Sie.“ meinte sie. Dieter und Hotte sahen sich an. „Einen Sonderauftrag?“ fragten beide wie aus einem Mund. „Ja… Sie beide werden an einer Kaffeefahrt mit dem Bus teilnehmen. Der Bus wird von Tom gefahren. Sie werden an einer Verkaufsveranstaltung teilnehmen. Alles weitere wird Ihnen von Tom erklärt. Der Treffpunkt wird ebenfalls von ihm noch mitgeteilt.“ erklärte Anna zu Ende. „alles klar… wir sind dabei.“ meinte Hotte und stand auf. Sie verließen das Büro wieder und stießen sich gegenseitig an. „Wir… wir haben einen Spezialauftrag. Das ist doch super!“ freuten sie sich.

    Die Tage vergingen. Tom trat seinen Dienst als Busfahrer an. Die erste Tour sollte er mit diesem Heiko fahren. Er setzte sich ans Steuer. „Weißt du eigentlich wohin die Fahrt geht?“ fragte er. Heiko lächelte nur.. „Nach Berlin. Die Leute allerdings denken wir fahren in die Schweiz.“ grinste er. Tom nickte. „Und wo sind die Fahrgäste? Kommen die her?“ wollte er wissen. Heiko schüttelte den Kopf. „Nein… die Schäfchen holen wir ab. Wir haben da ein paar Haltestellen und die werden wir nun anfangen abzufahren. Bist du bereit?“ Er sah Tom an. Dieser nickten. „Na dann los. Und ja vorsichtig fahren.“ lachte Heiko. Tom ließ den Motor an und fuhr ab. Es ging zunächst nach Köln. Dort wurde er nach Weidenpesch geschickt wo die erste Haltestelle für den Bus vorgesehen war. Tom hielt den Bus an und sah sich die Personen an. Es waren insgesamt acht Leute die einstiegen. Alle in einem Alter von 50 Jahren aufwärts. Dann ging es weiter zur nächsten Station nach Hürth. Hier stiegen vier Personen ein. Die nächste Station war in Düren. Als sie dort ankamen sah Tom erschrocken zu den Leuten. Hier standen zwei alte Freunde von ihm. Anastasia und Laura. Aber es schien das Laura und Anastasia ihn trotzdem erkannten. Tom sah wie Dieter und Hotte ebenfalls in den Bus stiegen. Sie taten so als ob sie sich nicht kannten.

    Laura sah Anastasia an. „Das ist doch einer der netten Herren von der Polizei oder?“ fragte sie kaum hörbar. Anastasia nickte. „Ja ich denke auch. Aber das kann doch gar nicht. Warum sollte der denn einen Bus fahren?“ fragte sie. Laura zuckte mit den Schultern. „Weiß ich doch nicht. Aber wir können ihn ja mal fragen.“ meine Laura und stand wieder auf. Anastasia hielt sie fest. „Du… lass mal. Ich meine er könnte ja auch in geheimer Aktion unterwegs sein. So wie im James Bond. Ich meine da machen die das auch immer.“ warnte Anastasia sie. Laura nickte. „Du hast Recht. Wir werden ihn ein anderes Mal fragen. Und nun werden wir die Fahrt genießen.“ erklärte sie und lehnte sich bequem zurück. Anastasia tat es ihr nach. „Wir fahren in die Schweiz… das ist doch toll. Ich meine dann sehen wir mal was Anderes als sonst. Ich freu mich schon völlig. Mal sehen was wir diesmal gewonnen haben.“ lachte sie.

    Tom sah Dieter durch den Spiegel an und dieser nickte.. „So und nun auf die Autobahn. Ach ja und achte ja auf die Geschwindigkeit. Die Bullen sind in letzter Zeit ziemlich aufmerksam geworden.“ ermahnte Heiko ihn. Tom nickte und dachte nur, wenn du wüsstest… Er fuhr los. Heiko setzte sich auf die Bank hinter Tom und nahm das Mikro. Er drehte sich leicht zu den Fahrgästen. „So herzlich willkommen auf unserer Fahrt nach Berlin. Ich weiß Sie haben die Einladung erhalten, dass wir in die Schweiz fahren, leider gibt es da nur ein kleines Problem. Deshalb haben wir uns gedacht, dass wie deshalb nach Berlin fahren und uns dort in einem schönen Restaurant den Bauch voll schlagen. Anschließend werden die Gewinne verteilt und am Abend werden wir dann zurück fahren. Ich hoffe, dass Sie trotz der Routenänderung viel Vergnügen haben.“ Heiko hängte das Mikro ein und lehnte sich entspannt zurück. „So…nun genießen wir die Fahrt.“ Er schloss die Augen.

    Simon Rösch lächelte und griff zu seinem neuen Handy. Er rief Sven an. „Hey… willst du immer noch die Druckplatten?“ fragte er grinsend. „Simon… mein Freund. Ja… der Boss ist immer noch interessiert.“ kam von Sven zurück. „Schön dann sag Roland er bekommt sie. Sagen wir für sechzigtausend.“ Forderte Simon. „Spinnst du? Außerdem die Bullen haben die Platten. Roland hat mit ihnen gesprochen. Sein Kollege ist bei uns und wir tauschen ihn dagegen.“ meinte Sven und seine Stimme schien sehr gelassen. Simon lachte leise auf. „Tja… da muss ich euch enttäuschen. Die Bullen hatten die Platten. Ich hab sie geklaut…“ lachte Simon. „Ich will einen Beweis!“ forderte Sven. „Kannst du haben. Heute Abend. Ich werde es dir zeigen.“ sagte Simon. „Was willst du für den Beweis?“ kam nun die Frage von Sven. „Na… Svenni. Du kennst mich doch… die erste Anzahlung.“ lachte Simon zurück. „Du hast doch bereits zehn bekommen.“ Svens Stimme klang sehr gereizt. „Ja.. aber das war bevor die Bullen mich erwischt haben. Also heute Abend an der Hütte.“ Simon legte auf. Er wusste genau, dass Roland Fälscher sich auf das Geschäft einlassen würde.

    Sven sah auf Semir, der am Boden lag. „Tja… scheinbar hat Simon uns alle gelinkt. Schade… ich brauch dich nun nicht mehr.“ sagte er und legte auf Semir an. Er spannte den Hahn. „Hey. Sven! ich brauch ihn noch.“ kam hinter ihm. Sven sah Roland an. „Simon hat mich gerade angerufen. Er hat den Bullen die Platten geklaut. Der ist echt gut.“ erklärte Sven. Roland nickte. „Ja aber er will Geld dafür. Die Bullen wollen nur ihn.“ meinte er und zeigte auf Semir. „Ja und? Was willst du denn nun noch?“ fragte Sven, der dem Gedankengang von Roland nicht folgen konnte. „Ich lasse die Bullen auf Simon los. Und dann dürfen die mir die Platten bringen. Als Gegenleistung bekommen sie ihn zurück. Das ist Geschäft. Ich spare Geld und Simon wandert in den Knast.“ erklärte Roland. Sven nickte. „Wo wollen wir ihn unterbringen? Er kann ja nicht hier liegen bleiben?“ gab er zu bedenken. „Ich werde ihm ein Zimmer geben. Da darf er sich etwas freier bewegen. Nur raus kommt er dort nicht.“ meinte Roland nur.

    Der Tag verging. Rainer Stegmeyer wartete bis alle Leute gegangen war und griff zum Telefon. „Ja Reiner hier…. ich hab nen Neuen Fahrer. Also wenn du willst werde ich testen, ob ich ihm trauen kann und dann zu dir schicken. Also ich meine für dich auf Tour schicken. Er ist seit sechs Jahren ohne Job und kommt außerdem von einem Freund, dem ich sehr vertraue. Ich werde erst einmal normale Fahrten von ihm verrichten lassen und sehen wie er sich schlägt. Dann kann er in zwei oder drei Wochen als Kurier eingesetzt werden.“ Berichtete er als er Hubert Krassner am Telefon hörte. Mehr sagte er nicht und legte wieder auf. Arne und Heiko kamen zu ihm rein. „Ist das der Neue?“ fragte Heiko. Stegmeyer nickte. „Ja… er wird eine Tour mit dir fahren. Du wirst die Veranstaltung leiten, Heiko. Diesmal geht es in die Schweiz, zumindest haben wir es angedeutet. Natürlich geht es nur nach Berlin. Für unser Senioren doch eine Abwechslung. Was ist eigentlich mit diesem Alten? Hat die Polizei was herausgefunden?“ wollte er wissen. Heiko lachte. „Nein… die tappen immer noch im Dunklen. Das Kennzeichen war ja nicht auf uns zugelassen. Und der Bus hatte keine Reklame drauf. Der Fahrer hält die Klappe und alle anderen sind so verängstigt gewesen, dass keiner von denen zu den Bullen was sagen wird.“ Gab er bekannt. Stegmeyer nickte. „Das ist gut. Also macht euch bereit und weiht die Neuen ein. Es darf kein weiterer Fehler passieren.“ ermahnte er die Beiden. Heiko nickte.

    Tom sah sich die Busse in der Halle an. Er war allein und konnte sich alles in Ruhe ansehen. An einem Bus sah er eine dunkle Schattierung und kratzte etwas ab. Es schien eindeutig Blut zu sein. „Na… da wird einem ja richtig warm ums Bullenherz“ murmelte er leise und ließ etwas von dem abgekratzten Blut in eine Tüte fallen. Die kleine Probe wollte er mitnehmen und sie an Hartmut geben.. Dann steckte er alles wieder ein. „Wenn das der Unfallwagen war, dann sind wir ja schnell fündig geworden.“ Dachte er laut nach. Ein Geräusch warnte Tom noch rechtzeitig. Dann zog er die Motorhaube hoch. „Was wird das denn, wenn es fertig wird?“ fragte ihn der Mann, der soeben zu ihnen kam. Tom sah ihn an. „Nun ja… wenn wir mit dem Bus auf Tour sind, will ich sicher gehen, dass alles funktioniert. Die Busse sind ja nicht gerade das Gelbe vom Ei.“ behauptete er. „Ich bin Heiko… Ich werde dich auf deiner ersten Tour begleiten und die Verkaufsaktionen die wir für die Fahrgäste eingerichtet bzw. eingeplant haben.“ erklärte er. Sie reichten sich die Hände. Dann verschwand Heiko wieder.

    Am Abend fuhr Tom nach Hause. Er spürte den Hunger und schob sich eine Tiefkühlpizza in den Ofen. Als er mit dem Essen fertig war rief er Anna an. „Chefin! Ich bin es… ich bin drin. In zwei Tagen werde ich die erste Tour machen. Wohin ist mir noch nicht gesagt worden. Aber ich habe vermutlich den Bus gesehen, der als Mordwerkzeug diente. Er steht im Fuhrpark dieses Stegmeyer und soll von mir gefahren werden. Da gibt es dann noch einen Heiko… Nachname unbekannt. Er wird mich auf der Fahrt begleiten und die Verkaufsaktion leiten. Wäre doch schön wenn Hotte uns auch begleitet. Er ist in dem Alter und passt sicher gut dahin.“ regte er an. Anna lachte. „Herzberger auf der Busfahrt? Wie ich ihn kenne, wird er entweder schlafen oder essen. Aber eine gute Idee. Ich werde sehen was sich machen lässt.“ meinte Anna nur. „Ach ja… wir konnten etwas Blut sicherstellen und haben es zu Hartmut gebracht. Aber ich denke es stammt von Heise.“ gab Tom bekannt. „Okay… ich kümmere mich drum.“ meinte Anna nur.

    „Ben! Was ist mit Ihrem Dienstwagen passiert?“ fragte Anna als Ben in die Wache kam. „Wir haben den Wagen gestoppt und der ist dann auf mich drauf, als ich ihn ausbremste. Es war die einzige Möglichkeit den Wagen zu stoppen. Außerdem haben die auf Dieter und Hotte geschossen.“ verteidigte Ben sich sofort. Anna lächelte. „Semir hat Ihnen also beigebracht, wie man sich bei Verfolgungsjagden verhält und wie Sie sich mir gegenüber zu äußern haben?“ fragte sie weiter. Ben sah sie irritiert an. „Wie meinen Sie das?“ wollte er wissen. „Nun… Semir hat ein Fevel dafür, dass er niemals Schuld ist am Unfall und daran dass der Wagen beschädigt wird. Und Sie scheinen es zu übernehmen. Hat diese Yvonne eine Aussage gemacht?“ wollte sie wissen und wandte sich somit dem Fall erneut zu. „Nein… sie fordert ihren Anwalt. Aber bei der Untersuchung stellte sich heraus, dass sie Schmauchspuren an der Hand hat. Also hat sie geschossen. Allein deswegen ist sie schon dran. Außerdem sagt ihr Freund dieser Rudolf Wienert aus, dass sie alles allein eingefädelt hat und er nur rein zufällig hineingeraten ist, was absoluter Blödsinn war.“ gab Ben seinen Bericht ab. Anna nickte. „Damit können sich die Gerichte befassen. Für uns ist der Fall erledigt. Fahren wir zu Semir und sehen mal wie es ihm geht.“ Meinte Anna und stand auf. Ben sah sie an. „Sie meinen wir beide? In einem Wagen?“ fragte er erstaunt. Anna nickte. „Ja sicher… Ihr Wagen fährt doch nicht mehr… oder haben Sie Angst wenn ich fahre?“ lächelte sie ihn an. „Nein… natürlich nicht…“ gab er von sich und fuhr mit ihr zum Krankenhaus.

    Semir sah Ben an, als er vor ihm stand. „Hey… Partner… was macht der Fall?“ wollte er direkt wissen.” „Der ist erledigt. Wir haben Yvonne und diesen Rudolf festgenommen.“ Gab Ben bekannt. Semir sah ihn an. „Wie habt ihr das denn gemacht?“ kam die nächste Frage. „Na wir haben sie verfolgt und dann ordnungsgemäß gestoppt. So wie wir es machen müssen.“ erzählte Ben. Semir nickte. „Ja sicher… und vermutlich hat dein Dienstwagen nicht einmal einen Kratzer abbekommen, was?“ gab er von sich. Ben lächelte. „Nun ja… also eigentlich…“ stammelte Ben und knetete die Hände. Semir richtete sich langsam auf. „Sag nicht du hast den Wagen geschrottet…!“ grinste er ihn an. Ben hob die Hände. „Nein… also gut er hat ne kleine Schramme am Heck. Aber Hartmut ist schon dabei…. Ist nicht schlimm.“ erklärte Ben. Semirs Blick wanderte zu Anna. „Stimmt das?“ wollte er wissen. Anna lachte leise. „Er steht Ihnen in nichts nach.“ gab sie zu. Semir legte sich zufrieden zurück. „Also genau wie immer.“ sagte er und schloss zufrieden die Augen.

    Ende

    Ela.... du Sadistin, du hast sicher irgendeinen Vertrag mit den Psychologen geschlossen. Vermutlich besserst du so deine Haushaltskasse auf. Das ist meine Vermutung. Was bekommst du denn dafür? Ich vermute der Vertrag geht sogar soweit, dass du doppelt kassierst. Hast dich vermutlich abgesichert, dass du sogar durch die harten Leser, die nicht zum Psychodoc gehen und sich nur Beruhigungsmittel holen, die Pharmahersteller einen Teil der Einnahmen an dich abdrücken... Gib es zu : ;););):D

    Wenn ich geahnt hätte, als du mich fragtest was hältst du von der Story und ich dir sagte, die ist absolute Spitze, ahnte ich nicht, das ich darunter zu leiden habe, weil ich dir den Tip gab "Stell sie ein." :D

    Freu mich wirklich auf die Fortsetzung. Vorallem was du so alles versprichst.... ;)

    „TOM! Kommen Sie in mein Büro“ rief Anna, als Tom gerade das Büro verließ. Tom sah sie an und nickte. „Chefin… ich muss in die KTU. Hartmut hat die Druckplatten verloren.“ erklärte er etwas hektisch. „Siggi hat mich eben angerufen. Simon Rösch ist getürmt.“ Erzählte Anna. „WAS? Das darf doch wohl nicht wahr sein. Wie konnte das passieren?“ fragte Tom. „Siggi sagte mir, dass er abgelenkt war und Simon duschen ging. Dann hat er nachgesehen und bemerkt, dass er weg war. Keine Spur.“ gab Anna die Erklärung von Siggi wieder. „Das gibt es doch nicht.“ stöhnte Tom. Toms Handy klingelte. „JA!“ meldete er sich wütend. „Tom?“ hörte er Semir fragen. „Semir? Wo bist du? Was ist mit dir?“ fragte er sofort. Doch von Semir kam nichts mehr. „Hör genau zu Bulle… ich weiß dass du die Druckplatten hast. Ich hab deinen Freund. Also ich gebe dir genau vierundzwanzig Stunden Zeit mir die Platten auszuhändigen. Wenn nicht, dann solltest du die Rastplätze an der A4 absuchen Irgendwo wird eine Leiche liegen.“ drohte der Gesprächspartner. „Hören Sie… hallo? Hallo?“ sprach Tom ins Handy. Anna sah ihn an. „Was ist los?“ wollte sie wissen. „Semir… es geht los… Die wollen die Druckplatten sonst ist Semir tot.“ erklärte Tom und ließ sein Handy sinken. Anna schloss die Augen. „Wie hörte er sich an?“ harkte sie nach. „Er hat nur meinen Namen gesagt, mehr nicht. Aber er war es.“ bestätigte Tom. „Nun gut. Wie sollen wir vorgehen?“ fragte Anna. „Tja ich hätte jetzt gesagt, dass ich die Druckplatten übergeben und gut ist, aber… die Druckplatten sind Hartmut abhanden gekommen. Ich wollte gerade zu ihm.“ erklärte Tom verzweifelt. Anna sah ihn entsetzt an. „Worauf warten Sie denn dann noch? Los! Wir haben keine Zeit!“ Tom rannte raus.

    „Hartmut wie konnte das passieren?“ fragte Tom als er vor Hartmut stand. „Ich hab mit dir telefoniert und bin dabei wie immer hin und her gelaufen…. Es muss jemand hier gewesen sein. Der hat die Platten genommen und ist wech… Tom, Es tut mir wirklich Leid, aber…“ Hartmut hob entschuldigend die Hände und ließ sie genauso schnell wieder sinken. Tom sah ihn an. Er ließ seine Hand durchs Haar gleiten. „Ja.. schon gut. Ich hab nur ein Problem.“ stöhnte Tom. „Kann ich helfen?“ fragte Hartmut. „Wenn du mir Druckplatten besorgen kannst schon. Die wollen Semir gegen die Platten austauschen in knappen 23 Stunden.“ erklärte Tom. „Oh…!“ kam von Hartmut. „Hast du ne Idee? Was soll ich machen? Der Typ hörte sich nicht danach an, als würde er Scherze machen. Ganz und gar nicht.“ erzählte Tom weiter. „Zeit? Kannst du Zeit raus schinden?“ fragte Hartmut. Tom schüttelte den Kopf. „Glaub ich nicht. Verdammt es läuft einfach alles schief.“ fluchte er.

    Nach fast zwei Stunden kam Tom bei dem Unternehmen an. Er wurde zu Rainer Stegmeyer gebracht. „Du bist also Ralf?“ fragte er. Tom nickte. „Wo warst du bisher beschäftigt?“ wollte der Mann wissen. „Ich bin seit sechs Jahren ohne Arbeit. Gelegenheitsjobs hab ich zwischendurch zwar immer wieder gehabt, aber nichts Festes. Mal ne Kaffeefahrt für ein paar Freunde…“ erklärte Tom. Stegmeyer nickte. „Also gut… Schröder hat dich empfohlen und normalerweise kann ich ihm vertrauen. Ich werde dich testen. Mal sehen ob du was taugst. Wo wohnst du?“ wollte er wissen. „In Köln.“ erklärte Tom. Stegmeyer sah ihn an. „Gut…“ „Hattest du schon mal was mit den Bullen zu tun?“ fragte er weiter. Tom verneinte. Stegmeyer nickte erneut. „Also gut. Die erste Tour machst du mit Heiko zusammen. Dann werde ich genau wissen, wie du dich schlägst. Geld gibt es jeweils nach den Touren bar auf die Hand.“ erklärte er. Tom war einverstanden. „Wann geht es los?“ wollte er wissen. „In zwei Tagen. Bis dahin kannst du dich mit den Bussen vertraut machen. Du nimmst den Bus Nr. 8. Er steht in der Halle und wird gerade gereinigt.“ meinte er und schickte Tom raus.

    Auch Semir kam an seinem Ziel an. Er wurde zu Lou van den Burg gebracht. Die beiden Männer begrüßten sich. „So... Herr Gerkhan... ich werde Sie kurz einweisen. Sie wissen sicher, dass es sich um Drogenschmuggel handelt. Wir kennen die Wege, wir wissen wie sie die Drogen außer Landes schaffen.. Aber bisher konnten wir keinen auf frischer Tat ertappen und festsetzen.“ erklärte der holländische Kollege. Er reichte Semir die Akte von Hub van Straaten rüber. Semir überflog sie. „Wie wollen Sie mich in die Organisation einbringen, wenn ich fragen darf?“ wollte er wissen. „Nun ich habe einen Streetwalker der sich in der Szene sehr gut auskennt. Wie wäre es, wenn wir einen Dealer aus Ihnen machen, der etwas Probleme bekommt? Wenn ich die Leute von van Straaten richtig einschätze, werden Sie Ihnen helfen und dann ist es Ihre Sache mit van Straaten ins Gespräch zu kommen. Lassen Sie sich was einfallen.“ meinte Lou van den Burg. Semir nickte. „Also gut… wann soll es losgehen? Ach wo soll ich schlafen? Ich hab mir noch kein Hotel gesucht.“ fragte er nach. Lou van den Burg nickte. „Ich habe eine Schutzwohnung für Sie herrichten lassen. Nichts Besonderes, aber ich denke es reicht für den Fall. Sie können gleich hingebracht werden und sich einrichten.“ gab Lou bekannt.

    Ben sah im Rückspiegel wie der Beifahrer mit der Waffe auf den Porsche zielte und dann abdrückte und fluchte verhalten. Dann trat er auf die Bremse und der Wagen von Yvonne und Rudolf fuhr auf seinen Dienstwagen so heftig auf das er die Verformung spürte. Er griff zum Funk. „So… wir haben sie Hotte. Du und Dieter sichert bitte und ich werde die Dame jetzt zum Verhör einladen.“ sagte er und stieg aus. Er ging mit gezogener Waffe auf den Wagen von Yvonne zu und zielte auf sie. Sie lag über dem Lenkrad. „Tse… nicht angeschnallt. Also wirklich…“ tadelte er, als er den Wagen erreicht und die Tür geöffnet hatte. Hotte zog den Beifahrer aus dem Wagen und legte die Handschellen an. „Sie sind verhaftet! Wegen gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr!“ grollte er mit dunkler Stimme. Ben zog Yvonne aus dem Wagen und machte mit ihr das gleiche. „So meine Liebe… was mein Kollege eben Ihrem Kollegen mitgeteilt hat triff auch auf Sie zu. Zusätzlich sind Sie dran wegen Mordes und versuchten Mordes. Aber um die Miete für Ihre Wohnung brauchen Sie sich künftig keine Sorgen machen. Ich hab da eine ganz tolle Unterkunft für Sie gefunden.“ gab Ben wütend von sich. Er sah Dieter an. „Seid ihr okay?“ fragte er. Dieter nickte. „Ja sicher… Nichts passiert. Außer eine kaputte Frontscheibe. Dein Wagen scheint allerdings ein Fall für Hartmut zu sein.“ meinte dieser nur. Ben sah zu seinem Dienstwagen. „Tja… scheint ganz so…“ murmelte er nur. „Rufst du den Abschleppdienst?“ bat er Dieter und dieser nickte nur.

    Semir lag in seinem Bett und döste. Andrea saß bei ihm. „Wo ist eigentlich Aida?“ fragte er plötzlich. „Bei Mama… sie ist gekommen, als sie hörte was passiert ist. Tja und Papa ist natürlich nicht begeistert davon, aber er wünscht dir gute Besserung. Wie geht es dir?“ fragte sie und streichelte sein Gesicht. „Geht schon… die Übelkeit ist noch da… und Kopfschmerzen. Aber das wird wieder. Es ist eine gute Idee gewesen, hier im Krankenhaus zu bleiben.“ gab er zu. Andrea nickte. „Ja… du musst ja auch liegen bleiben. Wenn du zuhause wärest, dann würdest du es nicht tun und vielleicht mit Ben auf Streife fahren. Aber es sind noch sechs Tage bis du nach Hause kommst.“ meinte sie nur. Semir nickte vorsichtig. „Was ist mit Wienert? Hat Ben ihm die Nachricht schon überbracht?“ wollte er wissen. Andrea nickte. „Ja… der arme Mann sitzt am Bett seiner Frau und hofft dass sie es bald geschafft hat. Die Ärzte sind sehr zuversichtlich. Wie gut das diese Yvonne nicht richtig getroffen hatte.“ erklärte Andrea. Semir nickte nur. Es klopfte an der Tür.

    Rolf Wienert stand an der Tür zum Raum wo der Polizist lag. Er klopfte an und wartete auf das herein. Dann betrat er den kahlen weißen Raum. „Ich wollte… nur…nur mal sehen wie es Ihnen geht, Herr Gerkhan.“ Sagte er leise. „Danke… es geht schon. Was ist mit Ihrer Frau?“ kam die Gegenfrage. „Es geht ihr gut. Sie wird wieder ganz gesund. Gott sei dank. Ich dachte nie, dass Menschen so hinterhältig sein können. Yvonne und Jaqueline waren Freundinnen. Sie waren fast verwandt…“ erklärte Rolf. Semir nickte. „Nun ich denke es war reiner Neid, der die Freundin ihres Schwagers erfasst hatte. Sie wollte das besitzen was Sie hatten. Was ist mit Ihrem Schwager? Wusste er von der Gesinnung seiner Freundin?“ wollte Semir wissen. Rolf nickte. „Ja… beide waren darin verwickelt. Ich hoffe nur, dass Ihre Kollegen die beiden fassen und dann für immer wegsperren. Ich will sie nie wieder sehen.“ sagte Rolf und in seiner Stimme klang Verachtung mit. „ Wir haben sie und die bekommen ihre gerechte Strafe, glauben Sie mir.“ Versprach Semir. Andrea sah die beiden Männer an. „So… mein Mann muss noch ausruhen. Bitte seien Sie mir nicht böse Herr Wienert, aber ich möchte nicht dass er sich zu sehr anstrengt.“ bat Andrea den Mann zu gehen. Er stand auf, reichte Semir die Hand und bedankte sich. „Wenn Sie wieder gesund sind, dann kommen Sie doch einfach mal vorbei…“ lud er sie ein. Semir nickte. „Sobald wir wieder fit sind. Ihre Frau und ich.“ versprach Semir lächelnd. Rolf verließ das Zimmer wieder.

    Sven sah zufrieden zu Bernd und Martin. „So ab geht es. Legt ihn in den Kofferraum. Dann räumt hier die Bude auf und verschwindet. Roland will euch die nächsten Monate nicht sehen.“ Er hielt beiden jeweils ein Bündel Geld hin. „Das reicht fürs Erste.“ Bernd und Martin brachten ihren Gefangenen zum Wagen und legten ihn in den Kofferraum. Da er schlief, mussten sie ihn nicht knebeln. Sie gingen zurück ins Haus. „So ich bin weg. Ihr verschwindet, sobald die Spuren hier beseitigt sind.“ Sven verschwand und kurz darauf fuhr er los. Martin und Bernd räumten die Hütte auf und nur eine Stunde später wies nichts mehr in der Hütte darauf hin, dass hier jemand wohnte. „So… und nun werden wir uns mal was gönnen. Zwei Tage in dieser Hütte… das reicht.“ Bernd stimmte zu und schon waren beide verschwunden.

    Simon war bereits in der KTU angekommen. Er schlich durch die Räume. „Ja… Tom ich mach was ich kann. Aber derzeit kann ich dir nur versichern, dass die Untersuchung aus Semirs Wohnung noch etwas dauert. Ich bin im Augenblick allein und…“ hörte Simon. Das trifft sich gut. Der Rotschopf schien sehr beschäftigt. Er hörte ihn in seine Richtung kommen. Simon duckte sich. Der Mann ging mit Handy am Ohr durch das Büro, verließ es. Simon wartete bis er die Tür geschlossen hatte. Schnell schaute er sich um. Direkt vor ihm auf einer Werkbank lagen die Druckplatten. Simon steckte sie ein und schlich zur Tür. Von dem Rotschopf war nichts zu sehn. Schnell und ungesehen konnte Simon das Gelände der KTU mit den Druckplatten verlassen.

    Hartmut beendete das Gespräch mit Tom, der schon fast zu explodieren schien. Kopfschüttelnd machte er sich wieder an die Arbeit. „Der glaubt wohl ich bin ein Roboter“ fluchte Hartmut leise. „Ich kann doch nicht an zehn Stellen gleichzeitig machen. Und wenn ich dann was gefunden habe, bekomme ich nicht mal ein Dankeschön. Vom Privatleben ganz zu schweigen,“ fluchte er weiter. Dann stand er an der Werkbank und bemerkte dass die Druckplatten verschwunden waren. Irritiert drehte er sich um und suchte die Werkstatt ab. Doch die Platten waren verschwunden. Hartmut griff zum Handy und rief Tom an. „Ähm… Tom… ich hab ein Problem.“ gab er zu. „Was denn?“ fauchte Tom ihn an. „Die Druckplatten… also die, die du mir gegeben hast…“ erklärte Hartmut erneut. „Was ist damit?“ wollte Tom wissen. „die sind weg.“ sagte Hartmut leise. „WAS???“ schrie Tom „Die sind weg.“ wiederholte Hartmut. „Ich bin schon unterwegs!“ kam von Tom. Hartmut legte das Handy weg.

    Schröder sah die Beiden an, als sie ihm ihren Plan offerierten. „Und ihr meint dass Rainer darin verstrickt ist?“ fragte er erstaunt, als er von dem Toten hörte. „Alles scheint darauf zu deuten. Was weißt du denn über diesen Stegmeyer? Er scheint nicht vorbestraft zu sein.“ fragte Semir. „Nun ja…. Rainer ist ein alter Schulfreund von mir. Er hat damals ein paar von den Sachen gekauft, die ich früher organisiert habe.“ erklärte Schröder. Semir warf ihm einen Blick zu. „Du meinst die du damals geklaut hast?“ harkte er nach. „Ach Semir… geklaut ist so ein komisches Wort. Da klingt organisieren doch viel besser oder nicht?“ lachte Schröder. „Hör mal…. das war damals nicht gerade von Pappe. Aber du machst es ja nicht mehr. Bist ja jetzt ne ehrliche Haut, oder?“ kam von Semir. Schröder sah ihn an. „Natürlich bin ich ehrlich. Ich habe mir nichts zu Schulden kommen lassen. Das war damals… jetzt bin ich ein echter ehrlicher Geschäftsmann….“ verteidigte Schröder sich. Semir nickte. „Ja ein ehrlicher Geschäftsmann, der mit seinen Gaunereien einiges kassiert. Also meldest du Tom bei diesem Rainer an?“ fragte er. Schröder nickte. „Also gut… aber wenn der raus findet, dass er ein Bulle ist und dass ich es weiß, dann … dann bin ich so gut wie tot.“ ermahnte Schröder die Beiden. Tom lachte. „Schröder… wenn der erfährt dass er Bulle ist, dann sitzt er in U-haft. Denn erst dann weiß er dass.“ nickte er. Schröder griff zum Telefon und rief Stegmeyer an. „Rainer! Ich bin es. Kai-Uwe. Hör mal… ich hätte da einen Busfahrer für dich. Er ist gut und würde es gern bei dir versuchen.“ … „Ja sicher… ich lege meine Hand ins Feuer für ihn…“ Bei diesem Satz schloss Schröder die Augen und verzog sein Gesicht so, dass man glaubte er würde die Verbrennungen schon spüren. „Ja… also gut… ich schicke sie dir vorbei.“ …“Ja sicher… er heißt Ralf Trichter…“ sagte er und sah auf das was er in der Hand hielt. Dann beendete er das Gespräch und legte einen Plastiktrichter bei Seite.

    „Ralf Trichter?“ fragte Semir erstaunt. Schröder zuckte entschuldigend mit den Schultern. „Nun ja… mir ist nichts Besseres eingefallen?“ gab er zu. Semir nickte nur. „Also gut… Ralf Trichter.“ Tom sah ihn an. “Ein so dämlicher Name...?“ stöhnte er. Semir grinste. „Na sehe es positiv... ich hab wieder was zum Ärgern.“ mit diesen Worten ging er zum Wagen. Dann blieb er stehen. „Sag mal Schröder… Tom bräuchte aber einen deiner „Leihwagen“ aus deinem Mietservice. Er kann schlecht mit dem Mercedes dort auftauchen…“ grinste Semir, denn Schröder hatte ein Mietwagenservice eröffnet der nur schleppend anlief. „Nun ja… dann sollte er aber den Golf nehmen.“ empfahl er und warf ihm die Schlüssel rüber. Tom fing sie geschickt auf und bedankte sich. Dann fuhr Tom mit dem Golf los und Semir nach Holland. Auf dem Weg dahin, trieb der Golf den am schnell fahren gewöhnten Tom fast zur Verzweiflung. Mehr wie 90 Sachen waren einfach nicht drin. „Diese verdammte Karre! Das ist ein absoluter Schrotthaufen! Klar gibt Schröder mir den, damit er die Verschrottungskosten spart! Dem werde ich was erzählen, sag ich dir!“ stieß er wütend ins Handy. Semir amüsierte sich köstlich über die Flüche von Tom. „Hey… du schindest das alte Auto aber auch. Mach die Klimaanlage an, kühlt dich etwas ab.“ empfahl er. Tom rollte die Augen. „Dieser Wagen hat keine Klimaanlage. Dieser Wagen hat nicht mal eine automatische Fensteröffnung. Als der gebaut wurde, gab es so was noch nicht… Diese Karre hat gar nichts….diese Karre ist Schrottreif! Sie gehört in die Presse!“ stieß er wütend aus. Semirs Lachen war das nächste was er hörte. „Ach Tom…. noch einen Hinweis. Du fährst alte Leute durchs Land und die können keine Geschwindigkeiten ab. Nicht das die Kollegen jetzt alle fünf Minuten raus müssen, weil du den Bus nicht unter Kontrolle hast.“ gab Semir durch. „Semir…. denk du daran das du nach Holland fährst. Bei deiner Größe ist es leicht möglich, dass du in den Rhein geworfen wirst, weil man dich mit einem verirrten Fisch verwechselt. Aber dann kannst du dich ja treiben lassen und bei Köln wieder ans Ufer kriechen.“ gab er leicht sauer wieder musste aber dann doch lachen, als er von Semir nur ein Grummeln hörte.