Na sag ich doch... es geht schief. Wen hat der Norbert erkannt? Ist das ein alter Bekannter von Semir? oder von Tom? Ich zittere schon und kann es kaum erwarten bis es weitergeht.
Beiträge von Elvira
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„Sag mal... was ist dir denn für eine Laus über die Leber gelaufen?“ begrüßte Semir seinen jungen Partner. „Mein Bruder.“ stieß Ben aus. „Oh... was hat er denn? Er ist doch Papas Liebling, wenn ich deine Erzählung so richtig im Kopf habe.“ meinte Semir nur. „Das schien einmal gewesen zu sein. Er ist schon seit einigen Jahren auf Drogen. Ich hab versucht ihn davon los zu bekommen. Eine Klinik vorgeschlagen aber er ist für nichts zugänglich. Mein Vater gibt ihm kein Geld mehr für die Drogen. Ich habe Angst, dass er ganz abrutscht.“ stöhnte Ben besorgt. „Das ist nicht schön. Und was hast du nun vor?“ fragte Semir. „Wir haben uns gestritten. Er warf mir vor, dass ich seit ich Bulle bin, nichts mehr für ihn tue und so sinngemäß meine Pflicht als großer Bruder erfüllen müsse. Er wollte dass ich ihm Drogen aus der Asservatenkammer besorge.“ gab Ben zu. Semir sah ihn an. „Wie bitte?“ fragte er ungläubig. Ben nickte. „Ja du hast schon richtig gehört. Mein Bruder meint, ich hätte es leichter an Drogen heranzukommen und müsse ihm welche besorgen.“ Semir schüttelte den Kopf. „Du, ich hab da einen Freund. Der kann ihn ja vielleicht in das Methadon-Programm aufnehmen. Wenn du willst rufe ich ihn an und dann könnt ihr euch unterhalten.“ schlug er vor. Ben sah ihn an. „Würdest du das machen? Ich möchte nicht noch jemanden verlieren, der mir viel bedeutet, verstehst du?“ Bens Stimme wurde traurig. „Noch jemanden? Hast du schon einmal ein Familienmitglied verloren? Durch Drogen?“ harkte Semir nach. „Nein... kein Familienmitglied. Nur einen sehr, sehr guten Freund.“ bestätigte Ben.
Jo lief wie ein Tiger in seiner Wohnung hin und her. Wie sollte er an die Informationen kommen. Ben wusste es sicher, aber der würde ihm nichts sagen. Sein Handy klingelte erneut. „Okay… pass auf. Wir werden das Ding gemeinsam durchziehen. Wenn es genügend ist, bist du deine Schulden los. Allerdings wird es ein schwieriges Unterfangen und du wirst die Vorarbeit leisten. Meine Freundin arbeitet rein zufällig bei der Autobahnpolizei als Sekretärin. Sie macht die Urlaubsvertretung dort. Auf meinem Bitten hin, hat sie mir die Adresse des Kommissar Gerkhans gegeben. Kennst du ihn?“ wollte Tobias wissen. „Ja…. er ist der Partner meines Bruders.“ Bestätigte Jo. „Das ist ja ein Glücksfall. Also wir werden Herrn Gerkhan einen Besuch abstatten. Du zunächst allein. Brich dort ein und wühle alles durch. Dann hinterlasse einen Zettel mit einer Nachricht. Was ist mir egal.“ Gab Tobias durch und nannte Jo die Adresse. Schon am nächsten Tag sollte es losgehen. Jo hätte für die Drogen alles getan.
Andrea setzte Aida in den Kindersitz. „So und nun fahren wir zu Opa und Oma und dann in den Zoo und gucken und die Tiere an.“ Sagte sie liebevoll zu ihrer zweijährigen Tochter. Diese sah sie mit großen Augen an und brabbelte vor sich hin. Andrea stieg ein und fuhr los. Sie wollte schon einmal den Schlüssel für die Hütte abholen und dort dann alles vorbereiten. Am Sonntag wollte sie bereits mit Semir gemeinsam die erste Nacht verbringen. Sie kam zügig voran und man merkte sofort dass es Sommer war. Die Autobahn war gänzlich frei. Sie kam gegen 14 Uhr bei ihren Eltern an. Margot und Hans-Hubert sahen sie schon von der Straße und winkten heftig. „DA... Aida... sieh mal Oma und Opa...“ sagte sie nach hinten. Sie stoppte vor dem Haus und stieg aus, während Margot sich bereits um Aida kümmerte. „Hallo Mama, Paps! ...“ begrüßte Andrea ihre Eltern und drückte sie. „Ich wollte mir nur den Schlüssel für die Hütte holen. Wir drei machen dort eine Woche Urlaub von der Großstadt“ erklärte Andrea. „Aber zum Kaffee bleibst du noch, ja?“ bat ihre Mutter sie. Andrea nickte „Ja sicher... Aida und ich wollen aber noch in den Zoo.“ gab Andrea zu. „Der kann warten. Dann macht ihr das eben morgen. Heute ist es eh zu spät dafür.“ lachte ihr Vater und nahm Aida in den Arm. „Nicht wahr... du willst lieber mit dem Opa im Garten spielen.“ Er hob Aida hoch in die Luft und das Kind quiekte vor Freude.
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Anna sah Bernd Brinkmann an. „Sie sind der Einsatzleiter?“ fragte sie als sie am Treffpunkt kurz vor dem Betriebsgelände angekommen waren. Der Mann nickte. „Also ... wir vermuten, das auf dem Gelände des Busunternehmens zwei meiner Männer festgehalten werden. Wir hatten kurzen Kontakt, als sie gejagt wurden. Das ist jetzt 5 Stunden her. Wir vermuten, dass die beiden Beamten die sich auf einer Undercoveraktion befanden aufgeflogen sind. Die Leute sind bewaffnet und machen rücksichtslos von der Waffe gebrauch. Also bitte Vorsicht. Wir werden das gesamte Gelände abriegeln und absuchen. Niemand verlässt das Gelände.“ Gab Anna ihre Befehle weiter. Der Mann vom SEK nickte erneut und wies seine Männer ein. Nur kurz darauf stürmten die Männer mit Geschrei das Gelände. Doch hier war niemand. Die Busse standen im Depot, die Büros waren leer. Anna fluchte leise. Brinkmann kam zu ihr. „Das war dann ja wohl nichts.“ meinte er nur. Anna nickte. „Ja... scheinbar sind die ausgeflogen. Danke für Ihre Hilfe.“ Sie reichte ihm die Hand und er zog wieder ab.
Semir versuchte sich etwas bequemer in seinem kleinen Gefängnis zu setzen, doch es ging nur schwer. Wo war Tom? „Tom?“ rief er und war erstaunt eine Antwort zu erhalten. „Ich bin direkt neben dir… in einem kleinen Loch.“ stieß Tom aus. „Wie geht es dir?“ fragte Semir besorgt, denn die Stimme hörte sich schwach und voller Schmerzen an. „Bestens, Semir… was denkst du denn. Weißt du wohin die mit uns fahren?“ wollte er wissen. „Nein.. aber ich denke wir fahren nach Rotterdam zum Gebäude von diesem van Straaten. Ich sollte ja von hier aus dort hinfahren. Tja… hat sich dann wohl erledigt. Aber die Chefin weiß Bescheid. Sie wird uns sicher rausholen. Außerdem ist Lou noch da.“ gab Semir von sich. „Lou? Welcher Lou?“ fragte Tom neugierig. „Ein Kollege von den holländischen Kollegen. Ich konnte ihn noch unterrichten, als ich nach Köln gefahren bin. Er wollte die Gegen in Amsterdam von van Straaten sichern. Tom wir müssen hier raus…“ gab Semir zu bedenken. „Klar wenn du einen Weg weißt kannst du es mir ja sagen.“ meinte Tom nur sarkastisch. Die Fahrt dauert ziemlich lang. Semir bekam kaum richtig Luft und das war ja nicht verwunderlich. Auch wenn es Nacht war, so wurde es nicht kalt. Draußen waren mindestens zwanzig Grad. Und außerdem waren sie eine halbe Nacht im Keller eingesperrt. Semir hatte das Zeitgefühl verloren. Er sprach mit Tom einige male, doch dann war Ruhe. Immer wieder rief er ihn, aber Tom meldete sich nicht. Semir machte sich Sorgen. Aber irgendwann machte auch Semir die Augen zu und versuchte zu schlafen. Dann spürte er dass die Fahrt endete. Aber es schien sich niemand die Mühe zu machen ihn aus dem Loch zu holen. Semir spürte den Durst und den Hunger.
Erst gegen Mittag des nächsten Tages wurde Tom aus seinem Gefängnis geholt. Er war völlig verschwitzt. Wenn man bedachte, dass die Tagestemperatur bei 28 Grad lag und der Bus in der Sonne stand war es nicht verwunderlich, das in dem Versteck eine Temperatur von fast 45 Grad herrschte. Heiko lachte als der Polizist vor ihm lag. „Was ist? Kannst du die Wärme nicht ab?“ fragte er höhnisch und zerrte den Polizisten hoch. Tom konnte nichts antworten. Er wurde zu Krassner gebracht. „Nun.... wie geht es uns, Kranich?“ fragte er. Tom sah ihn an. „Durst..!“ bekam er krächzend heraus. Krassner nickte und hielt Tom eine Flasche Wasser an den Mund. Tom trank gierig. „Das war ein feiner Vorgeschmack von dem, was euch noch erwartet.“ meinte er zu Tom. „Wo ist Semir?“ fragte Tom. Krassner sah ihn an. „Also ... wirklich. Gut aufgehoben.“ lachte Krassner. „Darf ich zu ihm?“ fragte Tom. Krassner schüttelte den Kopf. „Es ist nicht gut, wenn ihr beide zusammen seid. Dann kommt ihr nur auf dumme Ideen und das möchte ich verhindern. Ihr werdet erst einmal den Schaden, den ihr angerichtet habt wieder gut machen.“ gab Krassner bekannt. Tom schüttelte den Kopf „Garantiert nicht. Sie können Ihre Drogen vergessen. Die holländischen Kollegen werden diesen van Straaten gleich mit aus dem Verkehr ziehen!“ fauchte er den Mann an. Krassner lachte... „Schade... ich dachte du bist vernünftig... Nun gut ... möchtest du zusehen, wie ich Gerkhan durch die Mangel drehe?“ drohte er ihm. Tom sah ihn an und schüttelte dann den Kopf. Auch er wurde in den Keller gebracht und dort festgebunden. Ungewiss, was mit Semir war.
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Ist ja gut Gitti.... kommt doch schon. Und dann mache ich mich fit für irgendwas...

Van Straaten zog Krassner zur Seite. „Hör zu… ich habe ein sehr ungutes Gefühl. Dieser Semir oder Hakan… der war bei mir in Holland. Vermutlich hat unser Freund der holländischen Polizei, ein gewisser Lou van den Burg ihn bei mir einschleusen lassen. Zumindest habe ich den in Verdacht. Dieser Semir gehört mir. Ich werde ihn und seinen Freund mit mir nehmen und auf meinem Grund und Boden verhören. Du kannst gern mitkommen und etwas von mir lernen.“ gab er zu verstehen. Krassner nickte. „Gut… dann machen wir unsere Beiden hier mal reisefertig.“ grinste dieser und gab die Befehle. „Wie willst du sie wegschaffen? Die Grenzen sind sicher bewacht, denn ich vermute sie haben schon alle Kollegen informiert.“ dachte van Straaten laut nach. „Ach weiß du… ich habe da einen besonderen Bus. Er ist zu einem Wohnwagen umgebaut worden und hat so ein paar kleine Verstecke die groß genug sind, um zwei Bullen zu verstecken.“ grinste Krassner böse und wies Stegmeyer an den umgebauten Bus herbringen zu lassen. Dann ließen sie Semir und Tom fesseln und in den Keller bringen.
Anna sah Andrea an. „Haben Sie irgendeine Spur?“ fragte sie. „Nein... das letzte Signal von Semirs Handy war zu kurz um es zu orten und Toms ist scheinbar aus.“ erklärte Andrea. „Verdammt! Okay... finden Sie heraus wo der Betriebshof von diesem Stegmeyer und seinem Wonderland liegt und schicken Sie zwei SEK-Trupps hin. Dann werden wir eben stürmen und die Beiden suchen. Ich besorge mir den Durchsuchungsbefehl für die Räume“ gab sie die Befehle. Andrea nickte und machte sich an die Arbeit, während Anna in ihr Büro ging und der Staatsanwältin klar machen wollte, warum sie für ein Busunternehmen einen Durchsuchungsbefehl benötigte. „Frau Schrankmann... wenn es nicht wichtig wäre, würde ich sicher nicht um diese Zeit anrufen, oder? Es geht um...“ erklärte sie. „Lassen Sie mich raten, Frau Engelhard. Es geht um Gerkhan und Kranich. Die Beiden sitzen mal wieder in der Klemme und nun muss das SEK einschreiten um die Beiden aus der Situation zu befreien. Es ist immer dasselbe mit den Beiden. Glauben die eigentlich das dass SEK nichts anderes zu tun hat, als ...“ zeterte Schrankmann. Anna schloss die Augen. „Frau Schrankmann. Die beiden sind einer Bande auf der Spur, die nicht nur einen Mord begangen haben, sondern auch mit Drogen in sehr großen Mengen schmuggeln. Es dürfte doch auch in Ihrem Interesse liegen, diese Männer zu stellen und der Gerechtigkeit zuzuführen, oder etwa nicht?“ Anna war wütend. Sie hasste es dieser Frau, die alles was Tom und Semir machten in Frage stellten und im Nachhinein sich auf die Schulter klopfte, wenn eine Verhandlung wieder erfolgreich war. Nach einigem hin und her, bekam sie den Durchsuchungsbefehl mit einer spitzfindigen Bemerkung der Staatsanwältin. Anna ignorierte die Anspielung die sie machte einfach, bedankte sich für das Verständnis.
„Ist ja wieder ne tolle Situation, in der wir sind.“ knurrte Semir. Tom nickte. „Ja ich weiß... verdammt die müssen mir gefolgt sein und diesem Krassner was gesagt haben“ fluchte Tom. „Ja und nun? Wie sollen wir hier rauskommen?“ fragte Semir leise. Beide waren gefesselt. „Die Chefin wird sicher schon die Kavallerie zu dem Gelände gejagt haben. Würde mich nicht wundern wenn der Zauber gleich losgeht.“ meinte Tom zuversichtlich. Nur wenig später wurde die Tür aufgemacht und zwei Männer zerrten Tom nach draußen. „HEY!“ schrie Semir hinterher, als die Tür wieder zuging. Doch den Männern interessierte es überhaupt nicht. Knappe zehn Minuten später wurde er raus geholt. Semir versuchte sich loszureißen, doch er kam nicht gegen seine Bewacher an. Er sah van Straaten am Bus stehen. Die Männer zwängten ihn in den Bus. „So… rein da!“ befahl er und wies auf eine kleine Klappe im Boden des Busses. Semir sah ihn an. „Wo ist mein Partner?“ fragte er. Van Straaten sah ihn grinsend an und holte ohne Ansatz aus. Die Faust landete in Semirs Magen, der mit einem Schmerzschrei zu Boden ging und sich krümmte. „Rein da!“ befahl er ein weiteres Mal. Semir stieg in das Loch. Die Klappe schloss sich und um Semir herum wurde es dunkel. Ein Rucken zeigte ihm, dass sie fahren.
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Elviraaaaaaaa weiter............ und auf knien rutsch. Hundeblick und bettel. mit dem schwänzchen wedel und schreieeeeeeeee bitteeeeeeeeeee
RUHE!!! es geht nacher weiter... haltet schon mal Tempotücher bereit.

Ohhh die Armen... Musst du immer gleich so brutal werden? Tom ist ja nachher nur noch blau und grün... Und Semir muss sich das ansehen!
Bitte erlöse die beiden doch*kugeläugleinmachundfleh* -
Du willst ja nicht das Semir aufhört nur weil er Angst hat deine Geschichten könnten verfilmt werden...




Freu mich schon auf den nächsten Teil (der doch bestimmt bald kommen wird, oder
)!MfG
VickyNun da meine Storys mit Sicherheit nie verfilmt werden, muss "Semir" keine Angst haben. Außerdem wie willst du einen Toten quälen? Obwohl... man könnte es auf Ben projezieren. Aber ich denke mal die Produzenten und Autoren lachen eh über meine Storys. Eben nur Phantasie....

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„Hast wohl Angst vor deinem Chef was... Du würdest deine Familie für deinen Job verkaufen! Hilf mir doch.... du bist es mir schuldig!“ schrie Jo auf einmal. Ben wurde ebenfalls wütend. „Deinetwegen und wegen deiner verdammten Drogensucht, werde ich meinen Job nicht gefährden!“ schrie Ben zurück. Jo lachte hysterisch. „Ja sicher! Als damals Leon starb, weil er sich den goldenen Schuss gesetzt hatte, da warst du Feuer und Flamme ein Bulle zu werden und seine Mörder zu suchen. Für deinen Bruder machst du nichts! Das ist der familiäre Zusammenhalt den ich mir wünsche. Hilf mir verdammt Ben!“ kam von Jo zurück und man hörte die Verzweiflung in der Stimme. Ben sah ihn entsetzt an. „Leon starb weil er wie du süchtig war. Damals fehlte mir die Möglichkeit ihn zu retten. Du hast es selbst in der Hand! Aber du hast nur einen schwachen Geist, du musst es wollen und genau das ist dein Fehler. Du willst nicht. Ruf mich nie wieder an, hörst du! Nie wieder! Du bist für mich gestorben.“ Ben verließ wütend das Domizil seines Bruders und fuhr nach Hause.
Am nächsten Morgen saßen Andrea, Semir mit Aida am Frühstückstisch. Andrea stellte Semir eine Tasse Kaffee vor die Nase. „Hier... damit du nicht wieder Spülwasser trinken musst.“ lächelte sie ihn an. „Danke.... was machst du heute?“ wollte er wissen. „Du, ich fahre wenn das Wetter so bleiben sollte mit Aida in den Zoo. Einen Tag mal nur spazieren gehen und die Sonne genießen. Wie machen wir das denn mit dem Urlaub? Hast du schon was geplant? Ist dein Urlaub genehmigt?“ stellte Andrea die Gegenfrage. „Ja... ich hab noch eine Woche und dann hab ich eine Woche frei.“ nickte Semir und biss in sein Brötchen. Andrea sah ihn enttäuscht an. „Nur eine Woche?“ fragte sie leise. Wieder nickte Semir. „Ja mehr ist leider nicht drin. Aber die Woche werden wir genießen. Sie ist zu kurz um in die Türkei zu fliegen und deshalb habe ich mir gedacht, dass wir die Woche in der Hütte verbringen. Im Wald. Wir gehen durch den Wald und erklären Aida die Natur....“ schwärmte Semir grinsend. Auch Andrea musste lachen. „Ja das wird sicher ein sehr schöner Kurzurlaub. Gut... dann hole ich von Paps die Schlüssel.“ nickte sie. Semir sah auf die Uhr. „Oh... ich muss Ben abholen. Er wartet sicher schon.“ grinste er und verschwand nicht ohne seinem Töchterchen und seiner Frau einen Kuss zu geben.
Joachim rief Tobias an. „Ich brauche den Stoff, Tobi.... bitte. Mein Bruder hilft mir nicht. Kannst du mir nicht noch einmal helfen?“ wollte er wissen. Tobias lachte. „Du glaubst im Ernst, dass ich für Lau alles fallen lasse? Das ist etwas dürftig. Ich brauch die Info wie viel Stoff in der Asservatenkammer ist. Wie du das anstellst ist mir egal. Lass dir was einfallen. Ich warne dich. Denk daran dass ich dich überall finden kann.“ drohte Tobias ihn. „Ja ich weiß. Was willst du noch wissen? Mein Bruder wird mir kaum was sagen... er ist wütend auf mich.“ erklärte Joachim. Tobias lachte leise. „Dann musst du eben die Schulden bezahlen.“ erklärte er sachlich. „Aber das kann ich nicht... Tobias bitte... ich... ich... hallo? Tobias?“ fragte er ins Handy. Doch Tobias hatte bereits aufgelegt. Jo fluchte. „Okay... du bekommst alles was du willst. Ich werde dir die Infos besorgen. Irgendwie werde ich das schafften...“ schwor er leise.
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Krassner lachte auf. „Was meinst du Hub… wir sollten diesem Herrn Gerkhan mal zeigen wie er sich zu benehmen hat, nicht wahr. Denk an die Kratzer im Wagen. Dein schöner neuer Wagen. Die Reparatur ist sicher sehr aufwendig.“ Dann wandte er sich wieder an Semir. „Ja sicher... wer hat mich verraten?“ harkte er nach. Doch weder Tom noch Semir sagten etwas. „Also gut“ nickte Krassner. „Wissen Sie beide eigentlich, dass ich bisher jeden zum Reden überzeugen konnte? Meine Überredungskünste sind sehr gut. Meine Quote liegt bei 98 %.“ erklärte er. Semir zog die Schultern hoch. „Tja... dann wird diese Quote demnächst nur noch 96 % betragen.“ meinte er trocken. Krassner lachte. „Meinst du wirklich… du scheinst nicht kapiert zu haben, wie ich mit Leuten wie euch umgehe. Ich werde euch zeigen, wie gut ich die Verräter umdrehen kann. Also noch ist Gelegenheit es ohne Gewalt zu machen.“ meinte er und drückte seine Zigarette im Ascher aus.
Anna sah auf ihr Handy. Eben hatte sie noch mit Semir gesprochen und plötzlich war die Verbindung weg. „Andrea! Orten Sie Semirs Handy… schnell. Die Beiden sind in Schwierigkeiten!“ rief sie. Im Gedanken hörte sie Tom Worte. „Chefin! Die haben uns gleich.. Wir sind aufgeflogen. Derzeit fahren wir….“ Danach kam nichts mehr. Andrea kam rein. „Chefin… das Handy ist aus. Toms ebenfalls. Was ist los?“ wollte sie wissen. „Tom sagte sie sind entdeckt und dass man sie jagt…. Danach wollte er mir wohl noch sagen, dass man sie gleich hat. Ich hatte doch direkt das Gefühl, dass der Fall nichts für die Beiden ist.... verdammt...“ murmelte sie leise und dachte daran wie dieser Fall begangen hat. Sie griff zum Hörer und rief Lou van den Burg an. „Hier ist Anna Engelhard. Semir und Tom sind vermutlich in großen Schwierigkeiten. Tom ist der Dienstpartner von Semir und er hatte eigentlich in einem anderen Fall ermittelt. Doch es scheint dass die beiden Fälle sich nun zu einem zusammenschließen.“ Erklärte sie schnell. Lou van den Burg versprach ihr sich umgehend darum zu kümmern und auf holländischem Boden alles vorzubereiten um das Gelände von Hub van Straaten zu stürmen. Anna sollte sich auf Krassner und Stegmeyer konzentrieren.
Semir sah Krassner an. „Ach und wie? Wollen Sie uns foltern? Dann dürften Sie schlechte Karten haben. Wir sind hart im Nehmen.“ gab er kalt zurück. Krassner lachte. „Ja... ich dachte an Folter. Ich weiß auch dass ihr hart im Nehmen seid. Die Frage ist doch wohl eher... wie lange der jeweils andere aushält zuzusehen, wie sein Freund geschlagen und gefoltert wird, oder?“ grinste Krassner böse. Semir sah kurz zu Tom und schüttelte dann den Kopf. „Meinen Sie nicht, dass es besser wäre aufzugeben. Wir können Ihnen den Mord an Alfred Heise immerhin nachweisen. Es ist Ihr Bus gewesen, mit dem Alten getötet wurde.“ erklärte er kurz. Krassner nickte. „Was kann ich dafür, dass der Alte vor den Bus läuft. Ein bedauerlicher Unfall aber nicht zu ändern. Seid ihr deswegen hier?“ wollte er wissen. Als Semir schwieg hob Krassner die Hand und Arne schlug Tom in den Magen. Dieser ging mit einem tiefen Stöhnen in die Knie. Semir sah erschrocken auf ihn. „Hören Sie auf!“ schrie er Krassner an und schon hörte er Tom aufschreien. Ein Faustschlag mitten ins Gesicht ließ ihn auf den Rücken am Boden laden. „Schrei mir nie wieder an, ist das klar?! Also warum seid ihr hier, nur wegen dem Alten oder hat euch jemand einen Tipp gegeben?“ brüllte und wiederholte Krassner die Frage. Semir befühlte seine Nase denn er spürte das Blut fließen. „Ja....nur wegen dem Toten...“ gab Semir von sich. Krassner nickte zufrieden. „Siehst du es geht doch. Warum muss es denn erst in Schmerzen enden.“ lachte er leise.
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Heute von einem Arbeitskollegen erhalten. Ein Artikel in der türkischen Tageszeitung "Hürriyet" vom 06.09.2008
Türkischer Kommissar hat neuen Partner:
In der deutschen RTL- Action-Serie „Alarm für Cobra 11“ bekommt der erfolgreiche Hauptdarsteller Erdogan Atalay einen neuen Partner. Erdogan Atalay ist bereits seit 12 Jahren dabei und verkörpert den Hauptkommissar Semir Gerkhan seit 180 Folgen. Nun hat er einen neuen Partner bekommen. Tom Beck der den Hauptkommissaren Ben Jäger darstellt. Zu sehen ist die Serie jeden Donnerstag um 20:15 Uhr auf RTL.
So meine türkischen Kenntnisse sind zwar nicht berauschend, aber ich hoffe doch, dass es einigermaßen korrekt übersetzt wurde. Ansonsten bitte ich einfach unsere türkischen Mitglieder es zu korrigieren.
PS... danke fürs Anhängen Steffi
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Ist ja gut.... also wirklich war doch nur mal für ein paar Minuten weg....

Van Straaten sah Semir an. „Wer bist du wirklich?“ fragte er. „Von der holländischen Polizei? Oder von der Deutschen?“ er fauchte wütend und hob die Hand. „Weißt du noch was ich dir im Hof gesagt habe? Für jeden Kratzer im Wagen wirst du zahlen. Der Wagen ist von drei Kugeln getroffen worden und dreimal an der Wand geschrammt. Das gesamte Blech ist verkratzt!!! Du wirst dafür die Rechnung bekommen!“ schrie er den Mann vor sich an, von dem er geglaubt hatte dass er nur ein Fahrer ist. „Sie können mir die Rechnung ja nach Hause schicken. Ich kenne da eine Werkstatt, die macht das ratz-fatz weg.“ gab Semir gleichgültig von sich und kassierte eine Ohrfeige. „Krassner! Was machen wir mit denen?“ wollte Stegmeyer wissen dem die ganze Situation über den Kopf wuchs. Krassner sah van Straaten an. „Was meinst du, Hub? Was machen wir mit den Beiden?“ lachte er. „Nun zunächst werden wir herausfinden was sie wissen. Und dann werden wir sie sicher unterbringen.“ gab dieser zur Antwort. Krassner sah zu Semir. „Willst du noch was sagen?“ fragte er höhnisch. Semir schüttelte den Kopf. „ Natürlich willst du….Also… wer bist du und wer ist er?“ fragte der Boss erneut. Semir warf Tom einen Blick zu und dieser nickte. Semir schloss die Augen. „Nun... ich höre!“ sagte Krassner als Semir weiterhin schwieg. Semir sah zu Tom und dieser schüttelte den Kopf. Krassner nickte erneut dem Mann bei Tom zu und dieser zog Tom am Kragen hoch, stieß ihn gegen die Wand und ließ ihm zwei weitere Magenhaken zukommen. Tom schrie auf. „Lassen Sie ihn!“ schrie Semir als Tom erneut zu Boden ging, doch es interessierte keinem. Semir versuchte sich von seinem Bewacher zu lösen, aber dieser lachte wegen der vergeblichen Versuche. „Nun...wie ist dein Name? Willst du dass er noch mehr abbekommt?“ drohend hörte sich die Stimme an. Semir Es war vielleicht nicht gut, aber die wahre Identität Preis zu geben, könnte nun jedoch von Nutzen sein. „Ich bin Semir Gerkhan…“ sagte er leise.
Hubert Krassner nickte und sah zu Hub van Straaten. „Ja und? Was macht Herr Gerkhan wenn er nicht gerade mit Drogen dealt? Dann arbeitet er als Bulle, nicht wahr.“ grinste Hub den Polizisten an. „ Was wisst ihr?“ „Sie und Krassner haben mit ihren verdammten Kaffeefahrten alte Leute abgezockt. Sie um das Ersparte gebracht. Und damit machen Sie sich strafbar. Ein Mann wurde mit ihrem Bus überfahren und getötet! Außerdem wissen wir, dass Sie Drogen schmuggeln!“ erklärte Tom, der sich erholt hatte. Krassner nickte. „Das mag ja sein, das Sie es so sehen, aber... ich zwinge keinen von diesen Trotteln mit mir zu fahren, oder? Das machen die freiwillig. Der Alte ist vor den Bus gelaufen und hatte somit Pech gehabt. Die Drogen sind ein kleines unbedeutendes Nebengeschäft. Und damit ist euer Auftreten absolut nutzlos. Ihr geht mir dermaßen auf die Nerven.“ grollte er mit dunkler Stimme. Er drehte sich um und sah aus dem Fenster. „Gut... damit wäre zwar geklärt, wie ihr auf mich gekommen seid. Und was wollt ihr nun machen?“ fragte er und sah von einem zum Anderen. Semir lächelte leicht. „Wie wäre es mit verhaften und einsperren?“ stellte er die Gegenfrage.
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Oh oh...schaut aber gar nicht gut aus für die Beiden...überhaupt nicht gut...:S
Aber wie immer super Teilstück, gut geschrieben!

Ähm...wann gehts denn weiter?
Kanns kaum erwarten.
Das ist doch ohnehin eine Sonderstory, oder? Für die müssen doch auch andere Einstellzeiten und -mengen gelten, oder? 
Das ist ein Aspekt, welchen ich noch gar nicht so betrachtet habe... na da müsste dann mal die Gitti was zu sagen, immerhin ist es extra eine Story für sie... Was meisnt du... Gitti... willst du noch ein Stückchen? Oder lieber bis morgen warten?
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Semir sah in den Seitenspiegel. „Tom die teilen sich auf!“ schrie er und duckte sich weg, als er im Spiegel die Waffe der Verfolger sah. „Achtung! Die schießen!“ Semir zog den Kopf ein und zog in die nächste Straße. Wieder knallte der Wagen gegen die Wand. Funken sprühten, Blech kreischte. Einer der Verfolger war hinter ihnen und benutzte sie als Zielscheibe. Doch bevor er die nächste Straße erreichten konnte sah er vor sich zwei Busse die sich querstellten und ihm den Weg versperrten. „Tom? Sieh mal nach vorn.“ gab er den Tipp. Sein Partner sah hin und fluchte. „Scheiße….fahr rechts!“ stieß er aus. Semir tat es, doch nach wenigen Metern war auch hier Schluss, denn von vorn kam ebenfalls einer der Gegner. „Das ist ein so beschissener Tag!“ stieß Semir aus und wollte zurücksetzen, doch es ging nicht. Tom sah ihn an. „Die haben uns…“ sagte er leise. Semir nickte nur.
„Raus! Aussteigen und keine Tricks. Ihr würdet es nicht überleben.“ warnte Heiko den Mann auf der Beifahrerseite und riss ihn an der Jacke aus dem Wagen, schleuderte ihn gegen die Wand und presste ihm die Waffe in den Nacken. „Das Spiel ist aus!“ fauchte er ihm ins Ohr. „Los… für dich gilt das Gleiche! Du verdammter Mistkäfer glaubtest wohl abhauen zu können, was?“ hörte er seinen Freund Arne reden und warf ihm einen kurzen Blick zu. Arne hob den Kleineren Polizisten am Kragen hoch und schnürte ihm so die Luft ab. Dieser fing natürlich an zu strampeln als er Luftnot bekam. Arne holte aus und schwang den Kleinen rum und ließ ihn unvermittelt los. Der Mann prallte gegen die Mauer und ging in die Knie. Arne war sofort wieder bei ihm, riss ihn hoch, presste ihn an die Wand und zerrte den Arm auf den Rücken.
Semir stieß die Luft aus und versuchte nicht zu stöhnen, als der Zug durch den Arm ging. Der Mann hinter ihn presste ihm die Waffe an den Kopf. „Wenn ich der Boss wäre, würde ich jetzt abdrücken!“ warnte er ihn. Semir antwortete nicht. Was sollte er auch sagen, die Aktion war eindeutig schief gelaufen. Nun mussten sie mit ihrem Schicksal hadern. Und obwohl weder Tom noch er sich wehrten, wurden sie brutal behandelt. Nur wenige Augenblicke später standen sie dem Boss gegenüber. „So und nun möchte ich wissen, wer ihr wirklich seid aber ich warne euch... ich vermute bereits einiges.“ sagte er und sah sie drohend an. „Sie sind so gut wie geliefert. Unsere Kollegen wissen bereits wo wir sind. Also das Beste wäre, wenn Sie aufgeben und sich stellen, Hubert Krassner.“ stieß Tom aus. Der Boss sah ihn strafend an und nickte dem Mann neben Tom zu. Dieser holte aus und rammte Tom die Faust in den Magen. Tom ging mit einem tiefen Stöhnen in die Knie und japste nach Luft. Semir sah erschrocken zu dem Boss. Dieser grinste ihn an.
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Die Folgen sind nur kostenpflichtig wenn sie noch nicht ausgestrahlt wurden. Sobald sie am Donnerstag gesendet werden stehen sie auch auf RTL-now als kostenlos da. Also nur für die ganz ungeduldigen, die es nicht erwarten können, kostet es einen Euro pro Folge. Alle anderen warten besser bis Donnerstag und schauen dann kostenlos.
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So schnell geht das... schon sitzen die beiden in der Bande. Na dann kann ja das aufrollen beginnen. Bin schon gespannt wie es weitergeht.... Wie wäre es heute abend? Ich bin so gegen 17 Uhr zuhause. Und da ich weiß dass auch angehende Lehrerinnen ihre Hausaufgaben machen müssen, wäre es nicht schlecht, wenn darin auch ein Stück der Story als Hausaufgabe steht, oder????

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Semir löste die Fesseln von Toms Handgelenken und zog ihn vorsichtig hoch. „Bist du soweit okay?“ fragte er besorgt. „Ja… lass uns abhauen“ meinte Tom nur und hielt sich die Rippen. Semir nickte. „Komm!“ sagte er und ging vor. Er sah auf die Uhr. Halb Eins…. Sie mussten sich beeilen. Vielleicht werden die Beiden Geschäftspartner doch schneller fertig. Doch es schien ganz so. Gerade als Semir mit Tom aus dem Haus gingen sah er mehrere Männer im Hof stehen. Sie unterhielten sich angestrengt. Semir wartete bis Krassner und van Straaten zu den Scheunen gingen und zog Tom vorsichtig zum Wagen. Bevor sie ihn erreichten kamen die Männer auf die Beiden zu. „Verdammt! Die haben uns gesehen!“ stieß Semir aus und zog Tom mit. „Schnappt sie euch!!“ hörte er Krassner brüllen. „Verdammt, Tom! Los… die kriegen uns sonst! Leg ein Zahn zu!“ ermahnte er seinen Freund. „Können vor Lachen!“ stieß Tom schmerzerfüllt aus. Semir sah den Wagen seines Bosses direkt vor sich. „Den nehmen wir! Hier mein Handy… ich fahre den Wagen und du informierst die Chefin. Sie soll die Kavallerie losschicken!“ Semir drückte Tom das Handy in die Hand und machte sich an dem Wagen zu schaffen. Die Türen waren kein Problem, er hatte ja den Schlüssel. Dann stieg er ein und startete. Der Wagen machte einen Satz. Tom hatte bereits Anna am Telefon. „Chefin! Die haben uns gleich. Wir sind aufgeflogen. Derzeit fahren wir…“ konnte er noch sagen, da flog ihm das Handy aus der Hand. Er sah erstaunt auf. Er hatte keinen Schuss gehört, doch das Blut zeigte deutlich, dass er von einer Kugel getroffen, bzw. gestriffen wurde. Die Kugel hatte das Handy durchschlagen und es damit unbrauchbar gemacht. „Komm! Wir schaffen das!“ rief Semir ihn zu. Semir gab Gas. „Wo ist mein Handy?“ fragte er erstaunt. „Ähm... hat ne Kugel geschluckt!“ gab Tom zurück und versuchte sich festzuhalten, weil Semir gerade einen heftigen Schlenker machte, um zwischen zwei Gebäuden durch zu fahren.
„Verdammt Semir…. mach schon… die haben uns gleich. Warum hast du denn nen Wagen ohne Funk geklaut?“ schrie Tom und krallte sich am Sitz fest. „Ja meinst du ich frage die Burschen, ob sie Funk haben? Musstest du dir dein Handy aus der Hand schießen lassen?“ stellte Semir die Gegenfrage und zog den Wagen auf nach links zwischen den Häusern des Geländes. Tom drehte sich um. „Das war knapp… aber scheinbar haben wir sie… verdammt da sind sie wieder. Mit drei Bussen und zwei Pkws… wir schaffen das nicht… wenn die uns einkesseln, dann ist es zu spät!“ schrie er. Semir nickte. Er konzentrierte sich darauf den Betriebshof endlich verlassen zu können, Doch egal wohin er lenkte, die Gegner waren bereits da. „Die holen auf!“ kam wieder von Tom. Semir sah ihn an. „Ich tu ja mein Bestes!“ schrie er ihn an. Semirs Wagen detschte an die Hauswand und er hörte das Blech kreischen. Irrwitziger Weise dachte er an die Warnung die ihm van Straaten wegen der Kratzer ausgesprochen hatte.
„Wir haben sie gleich!“ rief Arne und sah Heiko an. „Ja und dann werden wir mit den Beiden Schlitten fahren, das schwöre ich dir.“ drohte dieser. Arne nickte und zielte mit seiner Waffe durch das heruntergekurbelte Seitenfenster auf den schwarzen BMW, in dem Semir und Tom saßen. Er drückte ab. Doch der Schuss ging daneben. „Markus! Du und Peter fahrt in die nächste Querstraße nach links. Ralf und Simon in die übernächste, Mark und Lars setzen sich genau dahinter und wir nehmen die Parallelstraße. Gleich haben wir die Beiden und werden ihnen zeigen dass wir nicht mit uns spielen lassen. Die verdammten Bullen werden uns kennen lernen!!“ schrie er ins Mikro und dann wandte er sich an Heiko. „So gehört…auf die Parallelstraße und dann haben wir sie.“ lachte er leise. Heiko tat was er wollte.
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„Sag mal... was für einen Betrieb hat dein Vater denn?“ wollte Semir wissen, als er mit Ben in einer Kneipe zusammen saß und das Feierabendbier genoss. „Eine Reifenfabrik. Wir stellen.. oder besser er lässt Reifen für alles Mögliche herstellen. Flugzeuge, Autos, Spielzeug... Sackkarren... einfach alles. Warum fragst du?“ kam von Ben überrascht. „Na ist doch gut zu wissen. Weißt du... als damals meinem ersten Partner André starb, war ich drum und dran, meinen Job an den Nagel zu hängen. Dann kam Tom. Es ist schwer sich an den Tod zu gewöhnen und doch gehört er zu unserem Job dazu.“ sinnierte Semir und Ben verstand den Zusammenhang nicht. „Was hat den die Herstellung von Reifen mit dem Tod von deinem Partner zu tun?“ fragte er deshalb. Semir grinste ihn an. „Nichts... ich wollte es nur mal los werden. Hey... ich wollte dir nur sagen, dass es wichtig ist über Probleme zu sprechen. Das ist alles. Ich bin ein sehr guter Zuhörer und ich kann alles für mich behalten.“ meinte Semir. Ben sah ihn skeptisch an. „Alles?“ fragte er nach. Semir nickte heftig. „Na sicher... ich bin verschwiegen wie ein Tagebuch.“ gab er zu.
Ben fuhr am Abend zu Joachim der ihn angerufen hatte. Er habe Ärger mit Vater und wollte von Ben einen Rat haben. Da er bisher einen sehr guten Draht zu seinem fast zehn Jahre jüngeren Bruder hatte fuhr Ben natürlich hin. Doch als er vor Joachim stand bekam Ben einen Schrecken. „Wie siehst du denn aus?“ fragte er erstaunt. Doch dann nickte er. „Du bist wieder drauf, nicht wahr?“ kam bitter von ihm. Joachim nickte. „Ja... ich hab den Absprung nicht geschafft. Ben...ich will aufhören, aber ich schaffe es nicht allein.“ bettelte Joachim. „Jo.... ich habe dir eine Adresse von der Klinik gegeben, warst du dort?“ fragte Ben und er versuchte seine Enttäuschung über seinen Bruder zurück zu halten. „Nein... sieh mal. Wenn ich dieses Zeug nehme, dann...dann kann ich alles vergessen. Den ganzen Studentenstress. Der Ärger mit dem Alten... alles... verstehst du?“ versuchte Joachim seinen Bruder den Standpunkt zu erklären. Ben nickte. „Ja sicher... immer sind die Anderen daran Schuld. Schon klar. Mann du kannst nicht immer anderen an dein Leben Schuld geben. Such sie bei dir. Was willst du von mir?“ Ben wurde wütend.
„Hey... wenn du nicht willst dann geh. Ich brauche deine Hilfe, aber scheinbar willst du als Autobahnbulle nichts für deinen Bruder machen, was?“ fuhr Jo seinen Bruder an. „Es hat nichts mit meinem Job zu tun.“ warnte Ben ihn nun wiederum. Er nahm seine Jacke und wollte zur Tür. „Ben... bitte... hilf mir...“ kam leise von Jo. Ben drehte sich um und er sah Tränen in den Augen seines Bruders. „Wie soll ich dir helfen?“ fragte er. „Ich weiß nicht... ich muss weg von dieser verdammten Szene. Aber die finden mich... und dann...“ stammelte Jo. „Du hast Schulden beim Dealer?“ fragte Ben direkt. Jo nickte. „ja... aber das ist nur ein kleiner Betrag. Paps will mir nichts mehr geben. Er hält mich kurz und ich kann mir die Drogen nicht mehr kaufen. Hey... ihr habt doch sicher in eurer Beweiskammer oder wie das heißt Koks liegen, oder? Ich meine...“ versuchte Jo seinen Bruder zum Diebstahl zu überreden. Dieser sah ihn und schüttelte ungläubig den Kopf. „Du willst, dass ich dir Drogen aus der Asservatenkammer besorge? Ich glaub du spinnst.“ tippte er sich an die Stirn.
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Semir sah wie die Männer ins Haus gingen. Er atmete tief ein. Niemand schien mitbekommen zu haben, wie er zusammenzuckte, als Krassner von dem „Bullen“ redete. Semir ahnte das damit nur Tom gemeint sein konnte. Er musste herausfinden, was das zu bedeuten hatte. Was war mit Tom? Wo war er? Er stieg aus und schlich zum Haus. „Bist du sicher?“ hörte er van Straaten fragen. „Ja… er war bei den Bullen und hat denen etwas von der Ladung gebracht. Was meinst du warum? Aber ich hab ihn auf Nr. Sicher. Er wird mir alles erzählen. Und weißt du was… ich denke sogar, dass er nicht allein ist. Vermutlich hat er einen weiteren Kollegen in unseren Reihen. Bei mir war er. Aber bei Krassner gibt es keinen Neuen. Dann bleibst eigentlich nur du.“ hörte er von einem Mann, dessen Stimme er nicht kannte. Verdammt wo war Tom? Er musste ihn finden und von hier weg bringen. Das war die einzige Chance… Irgendwo hier musste sein Freund sein. Wenn du jemanden verstecken würdest, wo würdest du es tun, fragte er sich in Gedanken und schlich in Richtung Keller. Es war dunkel und roch modrig. „Von frischer Luft hat der anscheinend auch noch nie was gehört.“ murmelte er leise und rümpfte die Nase. Die Türen waren aus Holz und Semir öffnete eine nach der Anderen. Nichts. Keine Spur von Tom. Er wollte schon aufgeben als er hinter der letzten Tür, ein leises Stöhnen vernahm. Er probierte die Tür. Sie war verschlossen. Semir sah sich um. Niemand war im Keller und er hatte grünes Licht. Vorsichtig zog er seinen Dietrich aus der Tasche und hantierte am Schloss. Die Taschenlampe legte er auf den Boden.
Tom lag am Boden. Ihm tat alles weh. Arne und Lars, hatten ihn erneut ziemlich durch die Mangel gedreht. Er versuchte sich aufzurichten. Draußen war es dunkel. Er war gerade erst zu sich gekommen. Immer noch spürte er die Fesseln an den Handgelenken. Sehen konnte er nicht viel, denn es war kaum Licht in dem Raum. Aber er sah die Tür und kroch darauf zu. Langsam richtete er sich daran auf und drehte sich so, dass er mit den gefesselten Händen den Türgriff betätigen konnte. Doch wie er es eigentlich erwartet hatte war sie verschlossen. „Scheiße!“ stöhnte er leise und ließ er sich langsam wieder runter und schaute unter dem Türspalt durch. Das Licht… tanzte es nicht? Es war kein normales Licht… Tom erkannte dass es eine Taschenlampe war. „Tom?“ hörte er plötzlich leise. „Semir? Hier… ich bin hier…!“ gab er zurück als er seinen Freund hörte. Nur wenig später waren Geräusche direkt an der Tür zu vernehmen. Jemand öffnete die Tür mit einem Dietrich. Tom richtete sich auf, als die Tür aufschwang. „Oh Gott…!“ hörte er seinen Freund sagen. „Was haben die mit dir gemacht?“ fragte er entsetzt. „Hilf mir lieber… und dann verschwinden wir! Das ist kein Job für uns.“ stieß Tom etwas nuschelnd aus.
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Na endlcih geht es hier jetzt mal weiter. Wurde ja auch Zeit.

Ich kann mir schon denken, was nun passiert ist. Auch wenn ich hoffe, dass es nicht so ist. Aber ich sehe gerade die Szene vor mir, wo Elena in die Luft flog.
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Das war die Folge "Hetzjagd".
In welcher Folge gerieten Tom und Semir aneinander, weil Tom sich mehr auf die Frau konzentrierte als auf den Fall?
Versöhnung nur wenige Augenblicke später mit Semirs Spruch: "Sie ist schon toll..." oder so ähnlich....
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Also ich verstehe die Ängste, die Andrea hat. Wenn ich bedenke das fast jede Undercover daneben geht und mit Krankenhaus für Semir und Tom endeten... Tja und dann natürlich die Namen. Tom ist schon zu bedauern. Im wahren Leben heißt er Kranich und jetzt Fuchs... hmmm wir könnten ihn in der nächsten Undercover ja mal Schildkröt nennen oder Echse... oder.... nein... ich bin ja schon ruhig.
Freu mich wenn es weitergeht.

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Tom saß derweil im Keller. Mittlerweile war er gefesselt und geknebelt. Krassner kam mit Stegmeyer, zu ihm. „Nun…. Willst du mir was sagen?“ fragte Krassner und zog Tom das Klebeband vom Mund. „Was soll das denn? Ich hab doch gesagt, es tut mir Leid. Ich hab einen Fehler gemacht ja… aber deshalb muss man doch nicht…aahhh!“ stieß Tom aus. Stegmeyer schlug ihn die Faust ins Gesicht. „Halt die Klappe! Ich will wissen was du bei den Bullen wolltest!“ schrie er ihn an. „Was ich bei den Bullen wollte? Man verdammt ich musste mich dort melden!“ stieß Tom aus und leckte sich das Blut von der Lippe, die beim Schlag aufgeplatzt war. Krassner sah ihn wütend an. „Willst du mich verarschen? Wenn du dich melden müsstest dann nicht bei der Autobahnpolizei! Also was wolltest du da?“ die Frage kam drohend von Krassner. Tom bemerkte, dass seine Felle weg schwammen. „Was ist mit deinem Freund? Diesem Schröder…. Weiß er das du ein Bulle bist?“ kam plötzlich von Krassner. Tom sah ihn an. „Ja… ich weiß das du ein Bulle bist. Du bist von der Autobahnpolizei. Es bringt nichts mehr zu lügen. Du kannst mir also die Wahrheit sagen.“ grinste Krassner ihn an. Tom spürte dass er ihn genau beobachtete. Entweder schoss Krassner eine Vermutung ins Blaue, oder aber er wusste sehr wohl, das Tom von der Polizei war. Tom schloss die Augen. „Nun? Wer hat dich auf mich angesetzt?“ Tom schwieg. Krassner nickte „Gut… du willst mir also nichts erzählen.“ meinte er und ging zur Tür. „Arne! Lars!“ rief er durch den Gang. Die beiden gerufenen traten ein. „Macht ihn gesprächig. Ich will alles wissen, was er weiß.“ sagte Krassner und verschwand. Tom ahnte das nun schlimme Stunden auf ihn zukamen.
Krassner sah auf Stegmeyer. „Rainer… das ist verdammt schlecht gelaufen. Aber… ich weiß auch, dass die Bullen solche Aktionen nicht mit einem Mann durchziehen. Es muss noch einen zweiten geben. Hast du sonst noch wen in der Truppe?“ fragte er. Stegmeyer schüttelte den Kopf. „Nein. Er ist der Einzige, der Neu ist. Was ist mit dem Holländer?“ wollte Stegmeyer im Gegenzug wissen. Krassner zuckte mit den Schultern. „Was soll mit dem sein?“ stellte er die Frage. „Nun… vielleicht hat er ja einen Spitzel in seinen Reihen. Ich meine… dieser Ralf oder wie er auch immer heißen mag, ist sicher nicht allein. Es muss noch einen geben. Bei mir nicht. Bei dir? Vermutlich auch nicht oder?“ Er sah Krassner fragend an. „Nein… bei mir nicht. Van Straaten? Hmm…. Mal sehen. Er ist auf dem Weg hier her. Kann sein, dass er auch eine Laus im Pelz hat. Er hat mir ja schon vor einiger Zeit gesagt, dass die Holländer ihn auf den Kicker haben. Aber das werden wir gleich raus finden.“ meinte er nur als er den Wagen auf den Hof fahren sah. Van Straaten stieg aus und winkte Krassner entgegen. Dieser kam direkt. „Hey… mein Freund. Schön dich wieder zu sehen. Was machen die Geschäfte?“ wollte Krassner wissen und umarmte seinen Freund. Van Straaten sah ihn an. „Du weißt doch… über Geschäfte redet man nie unter einem freien Himmel. Lass uns reingehen. Wir haben einiges zu besprechen. Vor allem das mit dem Bullen.“ Gab er von sich und Krassner nickte. Er warf einen Blick auf den Fahrer. „Neuer?“ fragte er kurz. „Ja… er ist sehr gut. Fährt wie ne eins. 180 Sachen sind kein Problem für den Wagen.“ erzählte van Straaten stolz. Krassner lachte kurz. „Ich meinte den Fahrer nicht den Wagen, Hub.“ tadelte er ihn. „Ach so… ja der ist auch neu.“ kam lediglich von van Straaten. „Ach wo kann er sich hinlegen solange wir uns bequatschen. Das wird ja sicher bis morgen früh dauern.“ lachte er. Krassner nickte. „Ja… wir haben eine Menge zu besprechen wie ich schon sagte. Er kann sich ja auf die Rückbank legen.“ meinte Krassner nur. Van Straaten nickte. „Hakan… du bleibst im Wagen. Und pass auf, dass mir ja keine Schramme reinkommt. Du wirst für jede Schramme zahlen, klar?“ warnte van Straaten seinen Fahrer. Dieser nickte nur.