Beiträge von Elvira

    so und hier ist das Ende der Extra - Gitti - Story :D

    Anna sah ihn an. Sie sah den Glanz in seinen Augen. Tränen… Semir hatte geweint aber sie wusste auch, dass Freudentränen waren. Freude darüber, dass Tom die Krise überstanden hatte. „Sind Sie okay?“ fragte sie. Semir nickte. „Ja… jetzt schon. Jetzt weiß ich dass er es schaffen wird.“ kam mit fester Stimme von ihm. Anna nickte. „Übrigens da kommt jemand, der mit Ihnen sprechen möchte.“ sagte sie und wies hinter ihn in den Gang. Semir drehte sich um. Er sah Lou van den Burg. „Lou!“ rief er und reichte dem holländischen Kollegen die Hand. „Wie geht es dem Kollegen?“ fragte er und Semir hörte die Sorge heraus. Er lächelte leicht. „Es geht bergauf. Vermutlich wird er in zwei Wochen schon wieder mit mir die Autos schrotten.“ gab er von sich und warf Anna einen Blick zu, die mit den Augen rollte. „Das freut mich. Ich wollte mich für die Zusammenarbeit bedanken. Es tut mir aber Leid, dass du aufgeflogen bist. Ich war leider nicht schnell genug da.“ kam entschuldigend von Lou. „Na du kannst nichts dafür. Ich bin eigentlich nur aufgeflogen, weil ich Tom, der bereits in der Gewalt von diesen Typen war, befreien wollte. Dabei wurde ich erwischt und nun ja….Pech halt.“ erklärte Semir. Lou sah ihn an. „Aber es gibt eine positive Nachricht. Die Staatsanwälte in Holland haben genügend Beweise um Van Straaten und seine Männer für eine sehr lange Zeit hinter Gitter zu bringen. Der Drogenhandel ist nur eine Sache. Dazu kommen Freiheitsberaubung, schwere Körperverletzung und noch andere Dinge. Du müsstest aber die Aussage noch machen.“ erzählte Lou Semir nickte. „Das werde ich auch.“ nickte Semir. „So meine Herren. Ich denke wir können das Gespräch auch woanders fortführen. Bei Ihnen zu Hause, vielleicht, Semir….“ schlug Anna vor.

    Zwei Wochen später wurde Tom aus dem Krankenhaus entlassen. Er durfte zwar nur Innendienst machen, aber er war froh überhaupt wieder zu arbeiten. Die Kollegen machten eine Party und begrüßten ihn herzlich. Als er ins Büro kam, war Semir nicht da. Er sah sich suchend um. Anna sah ihn freundlich an. „Semir ist in Holland. Er macht seine Aussage vor Gericht. Ich denke er wird heute Nachmittag zurück sein und bis dahin, können Sie ja schon mal die restlichen Berichte nachschreiben, die noch fehlen. Die Aussage bei Frau Schrankmann ist übrigens nächste Woche für Sie geplant. Am Mittwoch um 9 Uhr. Und zwar pünktlich“ meinte Anna nur.

    Ende

    Hoffe doch sie hat dir so richtig gefallen, Gitti.... :D

    Andrea sah auf die Uhr. Semir müsste eigentlich gleich auftauchen. Da hörte sie auch schon den Schlüssel. Sie sprang auf um ihren Mann zu begrüßen, doch als sie ihn sah, stieß sie einen erschrockenen Schrei aus. „Gott… was ist denn passiert?“ fragte sie und zog Semir direkt ins Bad. „Ich weiß nicht… ich bin aus dem Auto und wurde niedergeschlagen…. Ich mach das schon… ruf du Ben an. Er soll herkommen.“ sagte Semir leise und wusch sich das Blut ab. Andrea tat was er verlangte und kam schnell wieder zu ihm. „Komm… leg dich auf die Couch, ich hole das Coolpad.“ kam von ihr fürsorglich. Semir nickte. Er legte sich hin und Andrea hielt ihm das Coolpad an den Kopf. „Hast du jemanden gesehen?“ wollte Andrea wissen. „Nein… ich hab Sterne gezählt.“ meinte Semir nur. Es klingelte. „Das ist sicher Ben.“ sagte Andrea und öffnete. „Semir!“ rief Ben direkt und betrat das Wohnzimmer. „Bist du soweit okay?“ wollte er wissen. „Ja… sicher… so was haut mich nicht gerade um.“ erklärte Semir und setzte sich auf.

    „Ja sicher… Hör mal… das ist mir ein Zufall zuviel. Erst der Einbruch und nun wirst du vor deiner Tür attackiert.“ gab Ben zu bedenken. Semir sah ihn an. „Meinst du das hängt zusammen? Das ist doch Blödsinn. Vermutlich sind derzeit einfach nur zu viele Idioten …“ meinte Semir abwertend. Ben nickte. „Ja das hast du heute schon einmal vermutet. Was wenn es anders ist?“ wollte Ben wissen. „Hör mal… es ist einfach nur ein Zufall. Ein dummer Zufall, aber ein Zufall. Verstehst du. Es hat nichts mit irgendwas zu tun.“ erklärte Semir wütend. Ben nickte. „Also gut. Noch eine Anzeige. Hat der Typ was gesagt? Weißt du wie groß er war? Welche Haarfarbe, Augen?“ harkte er nach. „Nein… er hat nur zugeschlagen. Danach hab ich am Boden gelegen. Er war auf jeden Fall größer als ich.“ meinte Semir nur. „Was willst du nun machen?“ kam von Ben. „Ich werde mich ins Bett legen und bis morgen Früh schlafen, gemeinsam mit meiner Frau, dann fahre ich in die PAST und werde mit dir meinen Dienst versehen und jeden Tag, den ich noch arbeiten muss abharken, sobald er vorbei ist. Dann ist mein Urlaub…“ erzählte Semir. Ben sah ihn warnend an. „Das meine ich nicht! Mit dem was hier passiert ist. Willst du der Chefin das nicht erzählen?“ warf er dazwischen. Semir schüttelte den Kopf. „Nein… es war ein dummer Zufall.“ wiederholte er nur. „Gut, dann fahre ich jetzt und schreibe die Anzeige. Du kannst sie dann morgenfrüh unterzeichnen.“ gab Ben klein bei. Semir nickte. „Danke, dass du gekommen bist.“ sagte er und verabschiedete seinen Partner.

    Joachim las in der Zeitung von dem Einbruch und dem Überall auf den Polizisten. Er grinste. Wie schön doch, dass er nicht alles verlernt hatte. Das einbrechen war einfach gewesen. Ganz schön leichtsinnig für einen Bullen, dass sein Haus nicht einmal gesichert war, dachte er. Die Tritte und Schläger wird er schon noch überstehen. So schlimm war es nicht. Alle werden sich auf ihn konzentrieren, dem Bullen den man im Visier hat. Jo dachte an Ben. Er war schuld, dass es soweit gekommen ist. Er hätte einfach nur ein paar Gramm aus der Kammer holen müssen. Mehr nicht. Aber er wollte seinem jüngeren Bruder nicht helfen. Dabei wusste Ben doch dass Jo ohne die Drogen nicht auskommt. Es ging nicht ohne. Nun musste er sich noch etwas überlegen, wie er an die Drogen kommt. Sein Handy klingelte und Jo erschrak kurz. „Ja?“ meldete er sich zittrig. „Und was ist? Hast du die Informationen?“ hörte er Tobias fragen. „Nein... aber spätestens morgen.... ich besorge sie dir.“ Versprach er. „Das will ich dir auch geraten haben. Wie willst du das machen?“ wollte Tobias wissen. Jo schloss die Augen. „Es ist gewagt, aber ich weiß ja wo der Partner von meinem Bruder wohnt. Er hat Familie und ich werde meinen Bruder zwingen mir die Drogen zu bringen. Als Austausch gegen die Familie und dem Partner.“ erklärte Jo sein Vorhaben. Tobias lachte auf. „Das ist ein sehr guter Plan. Und weißt du was... ich helfe dir. Allein bringst du es eh nicht fertig.

    Am nächsten Morgen ging es los. Tom wurde per Hubschrauber nach Deutschland geflogen. Er schlief immer noch, doch der Arzt war sehr zuversichtlich. Semir und Anna fuhren per Auto nach Deutschland zurück. Während der Fahrt war Semir sehr schweigsam und sah verloren auf die Straße. „Semir… Tom wird wieder gesund. Sein Zustand ist stabil und ich schätze sogar dass er noch heute wach werden wird.“ versuchte sie ihn aufzumuntern. „Chefin… ich hätte es verhindern müssen. Diese Typen hatten sich auf Tom eingeschossen und ich konnte einfach nichts tun… ich konnte nichts tun…“ Die Stimme von Semir veränderte sich. Anna nickte nur. Sie wusste das Semir sich Vorwürfe machte und er würde egal was sie nun sagt sich die Schuld geben. Sie konzentrierte sich auf die Straße und überließ Semir seiner Trauer. Sie wusste, dass er genau das nun brauchte. Gegen Mittag waren sie in Köln angekommen und fuhren direkt ins Krankenhaus. Tom war bereits auf seinem Zimmer. Semir ging leise rein und sah seinen Freund an. Die Augen waren geschlossen. Er wandte sich zu Anna. „Was wenn er nicht wieder wach wird?“ fragte er ängstlich. Anna lächelte ihn beruhigend zu. „Nur keine Sorge… er wacht auf. Der Zustand ist stabil. Die Ärzte sind sehr zufrieden und ich wette, er wird Sie in kürze wieder nerven. Semir…. Sie müssen sich auch ausruhen. Bleiben Sie hier und lassen Sie sich ein Bett reinstellen. Einverstanden?“ fragte sie leise. Semir nickte. „Danke…“ Nur wenig später lag auch er im Bett. Doch für ihn war an Schlafen nicht zu denken. Er sah seinen Freund an, der reglos im Bett lag.

    Anna ging zum Arzt. „Können Sie Herrn Gerkhan etwas geben, damit er schläft?“ fragte sie. Der Arzt dachte kurz nach. „Nun… ein leichtes Sedativum ist sicher möglich, nur meinen Sie, er benötigt es?“ stellte der Arzt die Gegenfrage. Anna nickte. „Ich denke ja… er ist übermüdet. Auch wenn er die letzte Nacht im Krankenhaus etwas geschlafen hat. Ich weiß dass er innerlich voller Sorge ist.“ Der Arzt nickte und ging mit Anna ins Zimmer. Er sah zu Semir, der schlafend im Bett lag. „Sehen Sie… der Körper holt sich was er braucht. Lassen wir ihn einfach schlafen.“ empfahl er. Anna nickte zufrieden. Der Arzt sah noch einmal auf die Werte bei Tom. „Das ist ja prima… Er wird sicher bald wach werden. Die Infektion ist sehr weit zurückgegangen und dass Fieber ist ebenfalls runter. Ich denke wir werden hier morgen zwei wache Patienten haben.“ meinte er zufrieden. Anna schloss erleichtert die Augen. „Das ist eine sehr gute Nachricht.“ freute sie sich. Sie verließ das Krankenhaus und rief Lou van den Burg an. „Beide sind fast wohl auf. Wenn Sie wollen kommen Sie morgen einfach nach Deutschland und wir werden die Beiden besuchen.“ schlug sie vor. Lou van den Burg versprach zu kommen.

    Semir wachte am nächsten Morgen gegen sechs auf. Er sah erschrocken auf die Uhr und hörte wie jemand den Raum betrat. „Guten Morgen“ begrüßte ihn eine Krankenschwester. „Tom…“ stieß er aus und schwang sich aus dem Bett. Er ging zu Toms Bett und legte die Hand auf die Schulter. Tom drehte seinen Kopf langsam und sah ihn an. Semir konnte seine Tränen kaum zurückhalten. „Hey… Partner….“ sagte er leise und mit tränenerstickter Stimme. „Semir…..“ gab Tom leise zurück. Auch Anna kam herein. „Schön Tom, dass Sie sich entschlossen haben doch mal die Augen aufzumachen.“ begrüßte sie ihn. „Wie…wie lange… bin ich…“ kam stockend die Frage von Tom. Semir lachte leise. „Du bist seit zwei Tagen aus der Hölle raus. Und hast nur geschlafen…. Weißt du was passiert ist?“ fragte er vorsichtig. Tom nickte. „Ja… ich wurde angeschossen. Weil ich mich gegen einen bewaffneten Mistkerl gewehrt habe. Wollte dich da raus holen…“ erzählte Tom leise. „Tom…ich… ich…“ Semir suchte verzweifelt nach Worten. „hey.. schon okay… habt ihr alle geschnappt?“ fragte Tom neugierig. „Ja alle und sie werden nie wieder jemanden Schaden zufügen „ich bin müde…. Das Sprechen strengt ziemlich an…“ erklärte Tom leise und schloss die Augen. Semir nickte. „Schlaf gut…“ sagte er und ging dann mit Anna raus.

    So hier eure nächste Ration:

    Im Krankenhaus wartete sie kurz darauf dass ein Arzt ihr erzählte, dass alles in Ordnung ist. Sie musste fast drei Stunden warten. Dann kam endlich ein Arzt zu ihr. „Ich bin Dr. Sluven, Ich habe Herrn Kranich operiert. Es ist sehr kritisch. Wir konnten die Kugel entfernen und die Blutungen stoppen. Nur er hat viel Blut verloren und wir wissen nicht ob er es schafft. Wenn er diese Nacht übersteht…nun ja… heute Nacht fällt die Entscheidung.“ erklärte der Arzt. Anna sah ihn an. „Was ist mit Herrn Gerkhan?“ wollte sie wissen. „Oh… das macht mein Kollege Dr. Klüver… Er kommt gleich zu Ihnen. Ich muss mich um den Kollegen Kranich kümmern.“ sprach er und verschwand. Anna sah ihm nach. „Sie sind Frau Engelhard?“ hörte sie hinter sich. Sie drehte sich um. „Ja?“ fragte sie erstaunt. „Ich bin Dr. Klüver. Herr Gerkhan sagte mir, dass ich Sie mit Sicherheit hier finden werden.“ erklärte der Arzt. „Wie geht es ihm?“ wollte Anna direkt wissen. „Oh… Herr Gerkhan geht es gut. Er ist zwar etwas schwach auf den Beinen, aber ansonsten körperlich fast unversehrt. Blaue Flecke, eine Rippe gebrochen. Verbrennungen so wie ich vermute, von einem Elektroschocker… Ich habe ihm ein Beruhigungsmittel gespritzt und er schläft tief und fest. Außerdem hatte er ein ziemliches Flüssigkeitsdefizit, aber das haben wir bereits ausgeglichen. Nur wird er vor morgen sicher nicht aufwachen. Er ist ganz schön durch den Wind gewesen. Wollte nicht essen und immer nur zu Kranich, seinem Kollegen.“ erklärte der Arzt sehr ausführlich. Anna schloss die Augen. „Danke… Ich bin im Hotel gegenüber. Wenn etwas ist, rufen Sie mich bitte an?“ fragte sie. Dr. Klüver nickte.

    Semir wachte auf. Irritiert sah er sich um. Wo war er hier? Dann kam die Erinnerung. „Tom!“ stieß er leise aus und stand auf. Dann spürte er etwas im Arm. Ein Tropf? Ja… jetzt wusste er es wieder. Er war im Krankenhaus. Aber hier im Zimmer war er allein. Wo war Tom? War er … nein… Tom lebte doch noch. Wo war er? Dann hörte er wie die Tür aufging. „Aber Herr Gerkhan… Sie sollten nicht aufstehen. Wir kümmern uns um Sie.“ Sagte eine Krankenschwester mit einem niedlichen holländischen Akzent. „Wo ist mein Kollege?“ fragte Semir ängstlich und setze sich wieder aus Bett. „Nur keine Sorge… der Doktor kommt gleich.“ antwortete sie anstatt auf seine Frage einzugehen. Dann verließ sie das Krankenzimmer kurz und kam mit einem Tablett herein. „So… und nun frühstücken wir erst einmal.“ sagte sie sanft und stellte Semir das Tablett auf den Tisch. Er aß langsam und als der Arzt hereinkam sah er ihn erwartungsvoll an. „Wie geht es meinem Kollegen?“ fragte er. Der Arzt lächelte. „Ich bin wegen Ihnen hier und nicht wegen Ihrem Kollegen. Wie geht es Ihnen?“ stellte der Arzt die Gegenfrage. „Mir geht es gut. Ich … meine… sehr gut.“ gab Semir zur Antwort. „Aber was ist mit Tom? Ich weiß dass er einen Bauchschuss hatte und…das er… das er.. gestern operiert wurde.“ ging es weiter. „Der Arzt nickte. „Gut… das Hirn funktioniert also. Wenn Sie fertig sind, können wir zu Ihrem Kollegen gehen. Aber erst aufessen!“ ermahnte der Arzt. Semir nickte. Nur wenige Minuten später saß er an Toms Bett.

    „Hey.. Partner!“ sagte er leise. Doch von Tom kam keine Reaktion. Das Gesicht unnatürlich blass, lag er im Bett. Nur das regelmäßige heben der Decke zeigte dass er lebte und atmete. Ängstlich schaute Semir den Arzt an. „Was ist mit ihm?“ fragte er vorsichtig. „Er liegt im Tiefschlaf. Es musste sein. Die Wunde war schon ziemlich entzündet und… er hat sehr viel Blut verloren. Aber… sein Zustand ist zumindest stabil.“ hörte er den Arzt leise und fürsorglich sprechen. Semir nickte nur. „Wann wird er wach?“ stellte er die nächste Frage. „Nur keine Sorge… er wird morgen nach Deutschland überführt und dort weiter behandelt.“ Der Arzt legte ihm die Hand auf die Schulter. „Danke…“ sagte Semir leise. „Sie sollten sich auch noch etwas ausruhen.“ empfahl ihm der Arzt. Wieder nickte Semir nur. „Ich möchte gern hier bei ihm bleiben… geht das?“ fragte Semir besorgt. „Natürlich… ich lasse Ihre Sachen einfach hier reinbringen und ein zweites Bett hineinstellen.“ lächelte der Doc und verschwand. Wenig später legte sich Semir ins Bett und versuchte die Augen zu schließen. Doch ständig sah er zu Tom und hoffte, dass er wach wird. Eine Stunde später kam Anna zu ihnen. „Semir? Wie geht es Ihnen?“ fragte sie. „Mir geht es gut, aber Tom…“ sagte er. Anna nickte. „Es wird schon. Er wird morgen nach Deutschland geflogen. Der Fall hier ist erledigt.“ erklärte Anna. „Was ist mit Krassner?“ wollte Semir wissen. „Wir haben alle geschnappt. Krassner und Stegmeyer werden nach Deutschland gebracht und die Staatsanwältin ist bereits an der Anklage dran. Sie ist hocherfreut, dass Sie und Tom wieder einmal hervorragende Arbeit geleistet haben.“ meinte Anna erneut. Semir nickte. „Das sagen Sie nur, damit ich mich gut fühle.“ lacht er leicht verbittert, aber es verschwand sehr schnell. Anna schüttelte den Kopf. „Semir…. Tom wird wieder gesund. Ganz bestimmt.“ sprach sie auf ihn ein.

    Liebes Elviralein!

    Ich hab brav meine Hausarbeiten gemacht und da ich heute mittag zur Arbeit muss, könntest du ja quasi - ich meine, weil es ja sowieso eine Story für mich :whistling: ist - noch ein Stückchen hier einstellen. So als Belohnung fürs Staubsaugen und putzen sozusagen.....!

    Meinst du, das ließe sich einrichten??? :rolleyes:

    Wär ja wirklich oberlieb! ^^^^^^

    Eigentlich schon liebe Gittilein, aber es gibt dort ein Problem...

    ich bin auf der Arbeit und nicht vor 17 Uhr zuhause. Die Story schlummert gerade auf dem heimischen PC und damit musst du leider warten bis heute Abend, wenn ich gekocht habe, den Haushalt gemacht habe, fern gesehen habe und natürlich gechattet habe.... Du siehst... ich bin schwer beschäftigt und weiß gar nicht ob ich dazwischen zu posten komme.... :D;)

    Die gestriege Folge brachte insgesamt 4,54 Mio. Zuschauer vor den Fernseher. In der Weberelevanten Gruppe waren es 2,48 Mio. was einen Marktanteil von 22,3 % einbrachte.

    Quelle: RTL.de

    Hier noch die Meinung von Quotenmeter dazu:

    Einen Marktanteil von 19,8 Prozent konnte der zweistündige Staffel-Auftakt von «Alarm für Cobra 11» in der vergangenen Woche für sich verbuchen – einen Wert, von dem die Verantwortlichen in der vorherigen Staffel nur träumen konnten. Sieben Tage sah es nun überraschend sogar noch besser aus.

    Am Ende des Tages reichte es sogar für den Titel der meistgesehenen Sendung: Die Actionserie brachte es zur besten Sendezeit im Durchschnitt auf 2,48 Millionen 14- bis 49-jährige Zuschauer, was einem starken Marktanteil von 22,2 Prozent in der Zielgruppe entsprach – damit dürfte man nach der eher durchwachsenen letzten Staffel nicht mal bei RTL so wirklich gerechnet haben. Und auch beim Gesamtpublikum war «Cobra 11» am Donnerstag die Nummer eins:

    So nach einem langen harten Arbeitstag, bin ich auch dazu gekommen diesen Teil zu lesen. Und nun mal Tacheles, Sonja.... Darf ich dieser andere n"Schlampe" mal zeigen, was ich mit ihr machen würde, wenn ich sie in die Finger bekäme? Ich könnte ja die Squaw vom großen Häuptling Semir und seinem Blutsbruder Tom sein :D . Sozusagen als Ablenkung.... wäre auch keine schlechte Idee.


    Super geschrieben.... aber diese Schwester irrt sich gewaltig, wenn sie glaubt damit durchzukommen. Und wenn unsere Indianer sich nicht zu dumm anstellen, dann fassen sie die Hexe....

    Andrea brachte Aida ins Bett und ging dann zu Ben und Semir. „Man… so ein Mist! Die haben alles aus den Schränken geholt! Aber nichts geklaut. Die sind doch krank!“ fluchte sie lauthals. Ben sah sie fragend an. „Ist doch gut, wenn die nichts geklaut haben.“ sagte er verständnislos. Andrea lachte. „Ja sicher… die hätten direkt für mich aufräumen können. Was ist mit Fingerabdrücken?“ wollte sie wissen. Hartmut sah sie an. „Sorry… nichts. Außer deine und Semirs habe ich keine gefunden. Die haben Handschuhe getragen.“ kam von dem rothaarigen Kriminaltechniker. „Hast du irgendwas gefunden, Hartmut? Irgendwas? Ich meine der oder die Typen müssen doch was dabei gedacht haben?“ kam von Semir, der Andrea ein Glas Wasser überreichte. „Semir… es ist gar nichts. Der Zettel wäre das einzige wo man etwas feststellen könnte.“ sagte Hartmut. Semir nickte. „Okay… dann versuch dein Glück. Ich befürchte dass dort genauso wenig dabei sein wird, wie hier in der ganzen Wohnung.“ fluchte Semir leise. Hartmut packte seine Sachen ein und verschwand mit dem Zettel.

    Ben sah Semir nachdenklich an. „Was meinst du kann das bedeuten?“ wollte er wissen. Semir zuckte mit den Schultern. „Weiß nicht… gibt genügend Idioten die von mir aus dem Verkehr gezogen wurden. Aber es ist einfach zu weit hergeholt. Vermutlich nur ein Witz… ich meine vielleicht wollte der Einbrecher nur zeigen, dass mein Haus nicht sicher ist. Und deshalb die Warnung.“ gab er zurück. „Wir sollten der Chefin den Fall erzählen“, meinte Ben. „Quatsch! Das ist nichts was wir ihr erzählen müssen. Das ist alles nur ein blöder …. Ich meine… ich bin eben Einbruchsopfer geworden. Ich werde die Versicherung informieren und den Schaden an der Tür bezahlen lassen. Mehr ist nicht. Ich hab bald Urlaub und den werde ich mir nicht nehmen lassen.“ maulte Semir. Ben nickte. „Also gut… deine Sache.“ zuckte Ben mit den Schultern. Dann stand er auf. „Na komm… wir müssen noch zu Revier. Außerdem musst du die Anzeige gegen Unbekannt noch machen.“ Lächelte er Semir an. Dieser sah Andrea an. „Kann ich gehen? Oder soll ich lieber hier bleiben?“ fragte er besorgt. Andrea schüttelte den Kopf. „Nein… schon gut. Ich denke es passiert nichts. Ich werde die Koffer packen und dann fahren wir morgen früh nach deinem Dienst los. Es passiert schon nicht. Ich werde die Türen verrammeln.“ lächelte Andrea. Er küsste sie zärtlich und fuhr mit Ben zum Revier.

    Semir schrieb die Anzeige als er im Büro war und ließ diese von Ben unterschreiben. „Meinst du wirklich dass es nur ein Einbruch war?“ fragte er noch einmal. Semir nickte „Ja sicher… ich meine …. Okay… es gibt sicher einige die sich an mich rächen wollen, aber nein… es war nur ein normaler Einbruch. Ich werde die Schlösser austauschen und das Haus absichern. Das passiert mir nicht noch einmal. So… und nun werde ich Andrea beim aufräumen helfen.“ erklärte Semir und stand auf. Ben nickte „Soll ich auch mitkommen?“ wollte er wissen. Semir schüttelte den Kopf. „Ich schaff das schon.“ lachte er und fuhr los. Ben sah ihm nach. Eine halbe Stunde später stand Semir vor der Tür seines Hauses. Er stieg aus und verschloss das Auto. Doch bevor er sich umdrehen konnte spürte er eine Bewegung hinter sich. Er drehte sich um und sah nur noch eine Faust auf ihn zukommen. Dann sah er Sterne. Mit einem Aufschrei ging er zu Boden und versuchte sich gegen den Unbekannten zu wehren. Doch dieser schien auf eine Konfrontation gar keine Lust zu haben. Er trat Semir in die Rippen und verschwand genauso schnell wie er gekommen war.

    Van Straaten sah den jungen Beamten der Drogenfahndung wütend an. „Sie werden mich garantiert nicht lange einsperren. Meine Anwälte haben mich in weinigen Tagen wieder draußen.“ lachte er ihn aus. Lou van den Burg sah ihn an. „Sie irren sich, van Straaten. Mit der Aussage unserer deutschen Kollegen werden Sie für sehr lange Zeit einwandern. Endlich habe ich genügend Beweise und das schöne ist… Sie werden in Deutschland verurteilt werden. Dort kennen Sie den Staatsanwalt nicht. Und somit steht er nicht auf Ihrer Gehaltsliste.“ Fauchte Lou beherrscht zurück. Anna sah den Mann an. „Wo sind meine Kollegen?“ fragte sie. Van Straaten sah sie an. „Ach… das hab ich total vergessen. Sucht sie… aber beeilt euch. Einer von ihnen hat einen Bauchschuss vor zwei Tagen abbekommen. Vermutlich ist er sogar tot.“ lachte van Straaten. Lou ließ ihn abführen. Er rief ein paar Männer zu sich und ließ das ganze Haus durchsuchen. Doch sie kamen nur achselzuckend zurück. „Die müssen doch hier sein!“ gab Lou wütend von sich. „Habt ihr den Keller durch?“ fragte er. Die Männer nickten. „Das gibt es doch nicht. Habt ihr die Wände abgeklopft. Dieser van Straaten soll hier einige Geheimräume haben. Vielleicht sind sie dort.“ mutmaßte er. Anna sah ihn an. „Wir sollten uns die Kellerräume vornehmen. Ich werde mitkommen.“ bestimmte sie und ging mit Lou in den Keller. „SEMIR! TOM!“ rief sie als sie durch die Gänge des großen Kellers liefen. Hier waren etliche Räume und der Keller schien kein Ende zu nehmen. „SEMIR! TOM!“ rief Anna erneut. Dann hörte sie ein leises „Hier…“ Sie sah Lou an. „Wo kam das her?“ fragte sie ihn.

    „SEMIR! TOM!“ hörte er die Stimme der Chefin. Erst glaubte er seine strapazierten Sinne spielten ihm einen Streich. Wunschdenken, damit er und Tom hier raus kamen, doch dann wiederholten sich die Rufe und Semir glaubte dass sie näher kamen. Semir legte Toms Kopf vorsichtig auf seine Jacke die auf dem Boden lag und quälte sich auf die Beine und ging zur Tür. „Hier!“ gab er zurück. Doch dann war Stille. Es kam niemand. Semir ging zurück zu Tom, der ohne Bewusstsein am Boden lag. „Hey.. die finden uns und dann kommst du in die Klinik und wirst wieder gesund. Lass mich nicht allein, hörst du…“ sprach er leise auf ihn ein. Er streichelte seinem Partner über das Gesicht. „Hey.. ich will noch mit dir in den Urlaub. Du darfst nicht sterben. Tom… bitte…“ flehte er. Er wusste genau, dass Tom schon eine Menge Blut verloren hatte und schnellstens in ein Krankenhaus musste. Zudem war die Luft hier sehr feucht und alles dreckig. Es gab nicht einmal ein Bett oder eine Matratze worauf er ihn hätte legen können. Tom lag auf den kalten dreckigen Boden. „SEMIR!“ hörte er wieder die Chefin rufen. Er ging erneut zur Tür und hämmerte mit aller ihm noch gebliebenen Kraft dagegen „Hier; CHEFIN!!!“ schrie er dabei. Wieder sah er zu Tom „Die haben uns gefunden. Halt durch! Gleich ist es geschafft.“ sagte er bittend. „CHEFIN! HIER!!! WIR SIND HIER!“ rief er und endlich hörte er wie sich jemand an der Tür zu schaffen machte. „Gehen Sie zurück, Semir. Von der Tür weg!“ wurde er aufgefordert. Er wusste, das hieß man schoss auf die Tür. Er ging zu Tom und zog ihn in die Ecke, deckte ihm mit seinem eigenen Körper. Dann knallte es mehrmals und die Tür flog auf.

    „Semir! TOM!! Oh nein…“ stieß Anna aus und kam direkt zu ihm. „Er hat einen Bauchschuss… er muss schnell in ein Krankenhaus…“ sagte Semir zu ihr. Sie nickte und sah Lou an. Der holte den Notarzt. Anna zog Semir zur Seite, als der Mann ihn untersuchte. „Nein! Ich muss bei ihm bleiben…!“ kam von Semir. Anna hielt ihn fest „Es wird alles getan. Semir… kommen Sie… wir fahren mit ins Krankenhaus. Sie brauche auch einen Arzt.“ sagte sie sanft. Semir sah sie an „Ich bin okay…“ kam leise von ihm. Anna nickte. „Den Spruch kenne ich.“ meinte sie nur und hob die Hand zum Zeichen dafür, dass sich ein Sanitäter um Semir kümmern sollte. Er sah fragend zu Anna. „Bringen Sie ihn auch in die Klinik. In die Gleiche wie den Kollegen.“ bat sie den Sanitäter. Dieser nickte und brachte Semir raus. Lou van den Burg sah sie an. „Ich hoffe der Kollege ist schnell wieder auf den Beinen. Und Semir auch…“ erklärte er. Anna nickte. „Das hoffe ich auch. Bei Semir bin ich mir sicher. Der ist morgen schon wieder weitestgehend fit. Bei Tom sieht es allerdings anders aus. Ihn hat es ziemlich erwischt. Sobald er transportfähig ist, werden wir ihn nach Deutschland ausfliegen.“ Sagte sie. Lou nickte. „Ich würde gern erfahren, wie es den Beiden geht. Informieren Sie mich bitte?“ fragte er. Anna nickte. „Natürlich. Ich werde Sie anrufen.“ versprach Anna und verschwand.

    Na das war doch mal ne Folge nach meinem Geschmack. Die Handlung fand ich sehr gut und auch die Problematik mit denen manche Leute zu kämpfen haben. Ist leider auch nicht von der Realität entfernt.

    Tja und dann die Sprüche von Tom. z.B. zur Schranke: „Neue Frisur?“ oder auch als sie die beiden auf die Prügelei ansprach und er auf Semir deutete. „Er hat gekämpft … ich wollte schießen“. Tolles Zusammenspiel zwischen den Charakteren.

    So kann es eigentlich nur weitergehen.

    Boah...ist ja schon gut... Hatte Stau in der Straßenbahn.... :D Hier kommt eure Abendration

    Semir wurde zu Tom gebracht, der am Boden lag. „Tom!“ stieß Semir aus und ließ sich neben seinem Partner auf die Knie fallen. Seine Hände waren ebenfalls nicht mehr gefesselt. Van Straaten und Krassner schienen nicht zu fürchten, dass er abhauen würde. Vorsichtig drehte er Tom auf den Rücken und zog erschrocken die Hand zurück, als er das Blut bemerkte. Tom hatte einen Bauchschuss abbekommen. „Tom? Hörst du mich?“ fragte er besorgt und sah zu den Peinigern. „Er braucht einen Arzt! Bitte!“ flehte er für seinen Freund doch er wusste auch, dass er dazu auch eine Wand hätte betteln können. Und vermutlich wäre da schneller Hilfe gekommen, als von Krassner und van Straaten. Die Beiden verließen den Raum lachend, während Semir sich um Tom kümmerte. Wann kam endlich die Kavallerie? Wo blieben die Leute vom SEK? fragte Semir sich in Gedanken und versorgte Toms Wunde so gut er konnte. „Hey.. halt durch Partner… wir kommen hier wieder raus, hörst du?“ fragte er. Ein leises Stöhnen von Tom war zu hören. „Hey… rede doch mit mir… bitte?“ Semir spürte wie ihm Tränen in die Augen schossen. „Tom… bitte…“ flehte er erneut. „Se…mir….“ hörte er Tom leise reden. „Ja… so ist gut… Kannst du aufstehen?“ fragte Semir seinen Partner. Doch dieser schien schon wieder abzudriften. „Hey… bleib hier.. .ja… Tom… die kommen sicher gleich…“ versuchte er seinen Freund aufzubauen. Doch er selbst wusste nicht einmal ob die Kollegen bereits auf ihrer Spur waren.

    Es vergingen fast zwei Tage als endlich das Telefon auf Annas Schreibtisch klingelte. „Frau Engelhard!“ hörte Anna aus dem Telefon. „Herr van den Burg. Wissen Sie schon etwas? Wissen Sie wo Semir und Tom stecken?“ fragte sie nervös in den Hörer. „Wir haben eine Vermutung. Es ist durchaus möglich, das van Straaten die Beiden auf seinem Gelände in Rotterdam gefangen hält. Wir haben bereits ein paar Spezialisten dort auf den Weg gebracht. Sie werden das Gelände in den nächsten Stunden stürmen. Ich möchte Sie bitten zu uns zu kommen. Am besten mit dem Helikopter. Dann können wir beide die Einsatzleitung übernehmen und…“ erklärte van den Burg. „Bin schon unterwegs.“ meinte Anna und ließ den Heli kommen nachdem sie die Adresse erfahren hatte. Nur zwei Stunden später war sie mit van den Burg auf dem Weg nach dem Gelände wo van Straaten wohnte. Sie trafen mit dem holländischen SEK ein. Sie berieten sich, wie sie vorgehen wollten. Nach einigen Minuten waren sie sich einig und die ersten Rettungskräfte schlichen in Richtung Haus. Als die ersten Schüsse fielen und mit großem Geschrei die Leute das Haus stürmten rannten auch Anna und Lou zum Haus.

    Semir saß in dem Keller und hatte die Augen geschlossen. Er war erschöpft. Seit einigen Stunden kümmerte sich niemand um ihn oder Tom. Tom war ohne Bewusstsein. Er hatte viel Blut verloren und Semir sah sehr wohl, dass es ihm schlecht ging. Als er plötzlich eine Bewegung von Tom spürte war er sofort wieder hellwach. „Hey…. Partner…. Halt durch… bitte halt durch!“ sprach er auf ihn ein und sah Tom an. Der Atem ging stoßweise. „Du musst ins Krankenhaus. Dieser verdammte Mistkerl…“ stieß er wütend aus. Kein Geräusch von der Straße drang zu ihm rein. Durst quälte ihn. Er spürte Hunger. Sein Körper war völlig mit blauen Flecken übersät. „Tom…..“ sagte er noch einmal. „S…em..ir…“ kam zur Antwort. „Hey.. du bist wach… Halt durch… bitte…“ kam von Semir. „Ich….kann…. nicht…. mehr“ stieß Tom leise fast unhörbar aus. „Nein…. Gib nicht auf…. hörst du… gib nicht auf…“ flehte Semir. Er fühlte Toms Stirn. Sie war heiß. Seine Haut war feucht und er wusste auch warum. Eine Wundinfektion. Toms Wunde hatte sich vermutlich entzündet. Kein Wunder… wie lange waren sie schon hier. Er sah den vor Hohn lachenden Van Straaten vor sich. Wie er sich aufbaute und auf ihn herab sah. „Viel Spaß beim Sterben und lasst euch die Zeit nicht zu lang werden. Selbst wenn eure Leute euch finden würden… der Eingang zu diesem Raum ist sehr gut getarnt. Nur Leute, die sich hier auskennen, wissen etwas von diesem Raum.“ hörte er die Worte. Van Straaten hatten Tom aus dem eigentlichen Keller geholt. Semir wurde durch den Gang gestoßen und sah, dass der Raum wo sie nun gefangen gehalten wurden, durch eine Wand von den anderen Kellerräumen getrennt war. Er versuchte sich zu wehren und somit sein und Toms Leben zu retten, doch Schläge waren das Ergebnis und nun saßen sie in diesem dreckigen Raum und er verlor die Hoffnung, dass man sie hier finden wird.

    Ähm......kannst du mir mal verraten, wie ich nach DEM Stand der story zu einem einigermaßen erholsamen Nachtschlaf finden soll????

    Na ich hoffe doch, dass du trotz des Standes gut schlafen konntest.

    Aber mal im Ernst: die story ist wirklich der Hammer! Das beschert sogar bei mir ein flaues Gefühl in der Magengegend und wie du weisst,
    bin ich nicht zimperlich! Echt klasse geschrieben und macht süchtig nach MEHR !

    Danke.... hmmm meine Storys fallen aber zum Glück nicht unter den verbotenen "Drogen" :D

    ...und, ohne zu wissen, wie es Tom wirklich geht, muss ich jetzt bis morgen Früh, oder zumindest heute Nachmittag warten bis wir eine Fortsetzung bekommen?? Wie soll ich mich denn da aufs Lernen konzentrieren? Das ist gar nicht nett...

    was heißt denn hier nett? Wer hat gesagt, dass ich nett bin? Manchmal kann ich ganz böse sein aber keine Angst... heute Nachmittag gibt es Nachschlag. Aber erst nach fünf.... muss jetzt bis 16 Uhr arbeiten und dann kann ich mich wieder voll meinen "süchtigen" Lesern ihre "Droge" verpassen....

    Aber ganz, ganz, toll geschrieben! Wie du siehts, leidet man total mit und kann sich richtig gut in die Personen hineinversetzen! Und die Spannung ist ja kaum zum aushalten, also lass uns bitte nicht zu lange auf das nächste Stück warten, ja?

    Danke das Lob kann ich nur zurück geben. Deine Story ist auch nicht von schlechten Eltern. Und wie gesagt... ab 17 Uhr folgt die nächste "Ration". Die müsst ihr euch aber einteilen.... ich will ja nicht, dass ihr abhängig werdet. :D

    "Wieso gebe ich immer wieder nach?" fragt sich die Chefin.... lol

    Dieses Problem kenne ich auch persönlich und stelle mir ständig diese Frage. Tja... es scheint etwas mit einem Hundeblick zu tun zu haben. Das Betteln was einem dort entgegenspringt. Es erinnert an Kinder, die ja doch sehr... na lassen wir das und gehen dem nicht weiter auf den Grund.

    Super Part. Ich bin jedes Mal gespannt wie es weiter geht. Wann kommt der nächste Teil?

    Semir zuckte zusammen als er den Schuss hörte. Sein ganzer Körper schmerzte. Arne hatte ihm den Elektroschocker viermal angesetzt und ausgelöst, Tritte in die Rippen und in den Magen verpasst. Semir lag verkrümmt am Boden und stöhnte nur. Doch der Schuss war deutlich zu hören. Van Straaten sah ihm an. Er rannte raus und kam nach ein paar Minuten wieder „Tja… dann war es nur noch ein Bulle. Du wirst dann nun reichen müssen.“ meinte er leise und sah auf Semir herab. Semir erschrak. Sollten sie Tom tatsächlich erschossen haben? War es ein Bluff. „Sie sollten anfangen Punkte für die Gerichtsverhandlung zu sammeln? Es dürfte nicht mehr lange dauern bis unsere Kollegen uns finden. Wenn Sie jetzt kooperieren dann fällt die Strafe.... ahrrrggg“ Wie die Strafe ausfiel konnte Semir nicht mehr erläutern. Van Straaten schlug ihn in die Rippen. „Halt die Klappe.“ schrie er ihn an und wollte gerade den Raum verlassen, als Semir leise von sich gab: „Sie werden mich nicht klein kriegen. Eher sterbe ich“ Van Straaten sah ihn an. „Das kann ich arrangieren. Aber ich werde dir zeigen, dass du doch für mich tust, was ich will weißt du warum?“ er beugte sich zu Semir runter. „Weil du erst einmal zusehen wirst, wie dein Freund stirbt. Eine Kugel hat er nämlich schon eingefangen... Bauchschuss…. Eine üble Sache“ drohte er ihm. Semir sah ihn erschrocken an. Tom? Angeschossen? Wie schlimm war die Wunde? Van Straaten lachte als er Semirs Augen sah. „Hast du nun Angst. Keine Sorge, du darfst dich von ihm verabschieden.“ versprach er und ging.

    Anna lief wie ein wilder Tiger durch ihr Büro. Andrea sah sie an. „Chefin? Wir können doch Schröder fragen. Er kennt doch diesen Stegmeyer. Wir haben absolut nichts in der Kartei über ihn.“ meinte sie. Anna sah sie an. „Gott... wieso ist mir das nicht eingefallen. Herzberger und Bonrath sollen Schröder sofort zu mir bringen.“ befahl sie. Schon war Andrea wieder draußen. Keine Stunde später war Schröder bei ihr. „Frau Engelhard! Ich weiß nicht viel über Stegmeyer. Was ist denn mit Tom und Semir? Hotte und Dieter wollten mir nicht all zu viel sagen.“ fragte er vorsichtig an. „Die Beiden sind dahinter gekommen, das Stegmeyer Drogen schmuggelt. Und seit gestern haben wir keinen Kontakt mehr. Wir haben das Gelände untersucht, keine Spur. Das Auto von den Beiden steht noch da. Wir haben auch das Handy von Semir gefunden. Es wurde zerschossen.“ Schröder riss die Augen weit auf. „Das Handy wurde erschossen!! Rainer und Drogen? Gott was für ein schlechter Mensch. Und von den Beiden keine Spur?“ fragte er nervös. Anna schüttelte den Kopf. „Nein... gar nichts. Haben Sie vielleicht eine Handynummer von diesem Stegmeyer? Könnten Sie ihn anrufen. Unter irgendeinen Vorwand?“ fragte Anna hoffnungsvoll. Schröder sah sie an. „Ja... ich hab ne Nummer, aber... ich meine wenn die jetzt wissen das Tom und Semir Bullen sind, dann...“ er verstummte als Anna ihn böse anfunkelte. „Ja okay... ich rufe an...“ sagte Schröder leise und nahm sein Handy. Anna machte Andrea ein Zeichen die Fangschaltung anzuschalten. Doch nach dem zehnten Versuch gab Schröder auf. „Er meldet sich nicht.“ stellte er unsinniger weise noch fest.

    Jo öffnete die Terrassentür an Semirs Haus und betrat es. Er sah sich aufmerksam um. Es war sehr geschmackvoll eingerichtet, aber nichts wertvolles was man zu Geld machen könnte. Er durchsuchte die Schränke und warf alles achtlos auf den Boden. In der Küche warf er einige der Teller auf den Boden. Im Wohnzimmer fand er etwas Bargeld und steckte es ein. Dann ging er ins Schlafzimmer. Hier war nichts zu finden. Im Kinderzimmer zertrat er etwas von dem Spielzeug um seine Wut auszulassen. Er ging noch einmal in die Küche und wühlte in den Schränken. In einem war ein kleiner Tresor, doch der war fest verschlossen und Jo hatte keine Zeit sich daran zu versuchen. Dann legte er einen Zettel mit der Aufschrift „Nur zur Warnung“ aufs Bett und verschwand wieder. Er warf seine Handschuhe in den Korb seines Fahrrades und raste davon. Die Nachbarschaft schien nichts von seinem Tun bemerkt zu haben. Jo lachte in sich hinein. Als er zuhause war, rief er Tobias an und meldete den Vollzug der Arbeit. „Sehr gut. Morgen Abend wirst du unseren Bullenfreund direkt angreifen. Nicht zu hart, aber spürbar.“ Gab dieser den nächsten Befehl. „Was ist mit meiner Ration?“ wollte Jo wissen, der den Drang nach einem neuen Schuss spürte. „Der liegt in deinem Briefkasten. Teile es dir ein.“ Hörte er Tobias reden und wie er das Gespräch beendete. Jo lief zum Briefkasten und holte zwei kleine Tütchen raus. Oben in seiner Wohnung setzte er sich den nächsten Schuss.

    Wenige Stunden später kam Andrea mit Aida wieder nach Hause. Aida schlief in ihrem Kindersitz und Andrea nahm sie sanft heraus und wollte sie ins Haus bringen. Doch schon als sie die Tür öffnete sah sie das Chaos. Sofort griff sie zum Handy und rief ihren Mann an. „Semir! Einbrecher... unser Haus ist verwüstet!“ sagte sie. „Andrea? Ich bin sofort bei dir! Bleib draußen und warte im Auto, oder beim Nachbarn!“ hörte sie ihn sagen. „Ja... sicher...“ gab sie zurück und beendete das Gespräch. Sie drückte Aida fest an sich und stieg wieder in den Wagen ein. Zur Sicherheit verschloss sie die Türen von innen. Nur fünfzehn Minuten später hörte sie quietschende Reifen und sah den Wagen von ihrem Mann. Semir und Ben sprangen raus und rannten auf sie zu. Andrea öffnete. „Wir sind eben gekommen und ich hab nur gesehen, dass alles durcheinander ist. Ich bin gar nicht erst rein gegangen.“ erklärte sie. Semir sah sie prüfend an. „Okay... du bleibst hier. Ben und ich sehen nach.“ befahl er. Andrea nickte.

    Semir stieß die Tür zu seinem Haus auf und warf Ben einen Blick zu. Dieser nickte. Dann sprang er in den Flur und zielte mit der Waffe nach vorn. Ben kam hinter ihn rein und tat es ihm nach. Zimmer für Zimmer gingen sie durch, doch der Einbrecher war nicht mehr da. Dafür ein Chaos ohne Ende. Semir steckte seine Waffe ein und holte Andrea rein. „Niemand mehr da.“ sagte er. Ben sah sich in dem Chaos um und wartete auf die Beiden. Dann sah er den Zettel „Nur zur Warnung“ las er. „SEMIR!“ rief er und schon stand sein Kollege bei ihm. „Hier!“ er gab ihm den Zettel. „Warnung? Was denn für ne Warnung?“ fragte dieser und sah ihn an. „Guck mich nicht so an. Ich weiß nicht, wen du zum Feind hast. Aber er scheint es ernst zu meinen.“ Gab Ben von sich. Semir zuckte mit den Schultern. „Na... vielleicht ist das nur ein dummer Scherz.“ murmelte er und rief Hartmut an. „Ich brauch die Spusi in meinem Haus. Einbrecher.“ sagte er bloß und legte auf. Ben lächelte. „Meinst du der oder die haben Fingerabdrücke hinterlassen?“ fragte er. Semir zuckte mit den Schultern. „Keine Ahnung... vielleicht“ hoffte er nur.

    Ich muss mir schon wieder neu Taschentücher besorgen.


    Na dann ist es doch gut, wenn es heute nicht weitergeht. Helfe ich doch beim sparen :D

    Findest du das gut, dass du uns so fertig machst?? :huh: :)

    Wenn du mich so fragst... Ja! :D

    Also ich muss dir sagen, ich finde die Geschichte echt mega geil hammer.
    Hier ist alles enthalten.
    spannung, aktion, trauer, nerfen kitzel.......
    Also du hast mein großen respekt.

    Danke für das Lob. Bringt aber gar nichts... für heute ist schluss. ;)

    Oh man ich brauche eine fortsetzung bitte.

    morgen früh um sieben geht es weiter :P

    Boah ihr seid ja wirklich unersättlich. Aber es ist nicht meine Schuld, wenn ihr jetzt Alpträume bekommt... Der Schluss ist nämlich noch nicht fertig und dauert bestimmt noch eine Woche.... :(

    Arne und Jan kamen ebenfalls in den Raum und sahen van Straaten an. „Ihr werdet hier auf Gerkhan aufpassen. Ich nehme mir Kranich vor.“ gab er an. Er ging zu einem Tisch und Semir sah wie er eine Spritze aufzog. Wollte er es wirklich wahr machen, und Tom Kokain spritzen? Sein Herz klopfte schmerzhaft in seiner Brust. „lassen Sie ihn!!“ schrie er van Straaten an. „Natürlich… nenne mir den Namen und er hat Frieden.“ Semir sah von Tom zu van Straaten und zurück. Van Straaten hob die Hand. Arne schlug Semir in den Magen und dieser ging mit einem Stöhnen zu Boden. „Wie ist der Name?“ kam erneut die Frage von van. Straaten. Doch diesmal konnte Semir nicht antworten, weil der Schmerz in seinem Körper tobte. Van Straaten nahm die Spritze und ging auf Tom zu. Semir atmete heftig und richtete sich langsam auf. „Van den Burg“ stieß Semir pfeifend aus. Van Straaten lachte auf. „Lou van den Burg?“ fragte er nach und Semir nickte. „Na dann wird er sich bestimmt freuen, wenn ich mich bei ihm melde. Wie ist seine Nummer?“ fragte er seinen Gefangenen. „Ich kenne sie nicht auswendig. Sie war… sie war in meinem Handy…“ kam leise von Semir. Van Straaten sah ihn an. „Na… sie wird dir schon einfallen… wetten. Wie lautet sie? Denk an Kranich.“ meinte er nur. Semir sah in Toms blasses Gesicht.

    „Bist du okay?“ fragte Tom und erschrak über seine Stimme. Sie klang rauh. Semir nickte. „Du auch?“ stellte er die Gegenfrage und kassierte von van Straaten eine Ohrfeige. „Ich habe euch nicht erlaubt miteinander zu sprechen, oder irre ich mich?“ fragte er wütend. Semir schwieg. Tom wurde auf den Stuhl gezwungen und van Straaten sah Heiko an. „Hast du das Spielzeug?“ fragte er. Heiko nickte und hob den Elektroschocker heraus. Tom sah die vor Schreck aufgerissenen Augen von Semir. „NEIN!!!“ stieß Semir aus und schon spürte Tom den Schocker am Nacken. Er schrie laut auf und zuckte heftig zusammen. „Wie ist die Nummer?“ hörte er van Straaten fragen. „Ich weiß sie nicht!“ schrie Semir dagegen. Wieder schoss ein Schmerz durch den Nacken von Tom. „NEIN! Hören Sie auf! Ich kenne sie nicht! Ich schwöre!“ verzweifelt erklärte Semir dass er die Nummer nicht auswendig wusste. „Bitte!!“ flehte er für Tom. Doch Heiko schien seinen Spaß daran zu haben und setzte den Schocker erneut an. Tom ging zu Boden. Er rutschte einfach vom Stuhl und verlor langsam das Bewusstsein. „NEIN! BITTE!!“ hörte er wie durch Watte Semirs Stimme, die verzweifelt nach Erlösung für ihn bettelte. „Hör auf und bring ihn wieder weg!“ forderte van Straaten Heiko auf, bevor er ganz weg trat. Tom spürte wie er hochgezogen und raus getragen wurde. Dann wurde es dunkel um ihn herum und die Welt versank.

    „So… aber du kennst doch sicher die Nummer deines Chefs oder?“ fragte van Straaten weiter. Semir nickte. Er fühlte sich so hilflos. Er sah wie Tom gequält wurde und konnte nichts dagegen tun. Er sah wie Tom das Bewusstsein verlor und raus gebracht wurde. Er gab van Straaten die Rufnummer von Anna und betete darum zu Tom zu dürfen. Doch van Straaten schien andere Pläne mit ihm zu haben. „Du wirst bei mir bleiben und mit deinem Boss reden. Er soll für mich dann mit van den Burg in Verbindung treten und dort alles für unseren feinen Deal fertig machen. Wenn nicht, hast du ab morgen keine Sorgen mehr. Das verspreche ich dir. Aber erst wirst du sehen, wie dein Freund krepiert.“ drohte ihm van Straaten. „Sie sind ein Schwein!“ stieß Semir wütend aus. Der Blick den ihm der Verbrecher zuwarf ließ ihn schnell verstummen. Van Straaten beugte sich zu ihm runter. „Du kannst gern einen Vorgeschmack bekommen. Ganz wie du willst.“ Er winkte Arne zu sich. „Zeig ihm wie es ihm ergeht, wenn wir nicht unseren Willen bekommen.“ sagte er leise und lachte Semir an. „Viel Spaß.“ meinte er und verließ den Raum. Arne kam auf Semir zu und setzte bei ihm ebenfalls den Schocker an. Semir versuchte ihn mit Tritten fernzuhalten, doch Arne schaffte es trotzdem. Semir schrie auf, als er den Stromschlag erhielt. „Das macht doch Spaß oder,“ lachte Arne und trat auf Semir ein.

    Tom erwachte kurz darauf im Keller. Sein Kopf dröhnte von der Behandlung mit dem Schocker. Er spürte das die Fesseln weg waren und nach einer ihm endlos scheinender Zeit schaffte er es sich aufzurichten. Er schlich zur Tür und zog daran. Sie war verschlossen. Dann hörte er wie der Schlüssel in die Tür gesteckt wurde. Schnell ging er in seine Ecke und tat, als sei er immer noch benommen. Er war vielleicht nicht ganz fit, aber so einfach ließ er sich nicht unterkriegen.. Die werden ihr blaues Wunder erleben, drohte er in Gedanken. Heiko und ein zweiter Mann kamen herein. „Na... auf in die nächste Runde.“ lachte Heiko. Tom sah ihn an und quälte sich gespielt schwerfällig auf die Beine. „Na... bist du schon erledigt?“ fragte Heiko. Tom sagte nichts. Heiko drehte sich zu dem Mann um. „Das ist irgendwie kein Spiel was ich mag. Am liebsten würde ich ihm die Fresse polieren.“ lachte er. Der Mann nickte nur. „Dann tu dir keinen Zwang an.“ meinte er nur. Doch als Heiko sich erneut zu Tom drehte schlug dieser zu. Völlig überrascht ging Heiko durch den Faustschlag von Tom zu Boden. Blut schoss aus der Nase und er hielt sich beide Hände davor. Doch der zweite Mann erkannte die Gefahr und zog schnell seine Waffe. Er richtete sie auf Tom und spannte den Hahn. Tom sah in das kleine schwarze Loch und hob die Hände. „Das war deine letzte Handlung, Bulle!“ stieß er aus und Tom sah wie der Finger sich langsam krümmte. Der Schuss hallte durch das ganze Haus.

    Boah kaum zu hause und schon wird man gefordert :D

    Van Straaten machte das gleiche mit Semir. Er zerrte ihn aus dem Versteck. Semir war schwach und brach zusammen. Er hatte Mühe Spucke zu sammeln und sein Hals war trocken. „Los hoch mit dir!“ brüllte er ihn an und zerrte ihn am Kragen der Jacke hoch. „Durst!“ stieß Semir aus und torkelte vor van Straaten auf die Gebäude zu. Van Straaten nickte. „Gleich bekommst du was. Erst mal rein da!!“ befahl er und wies auf einen kleinen Verschlag, der mitten in der Sonne stand. Semir sah ihn fragend an. „Na los!“ forderte ihn van Straaten auf. Semir gab sich geschlagen und kroch in das kleine Loch. Die Hitze schlug ihm bereits jetzt entgegen und es war nicht einmal Mittag. Dann brachte van Straaten ihm tatsächlich Wasser. Semir trank gierig. „So… wir müssen noch über den beschädigten Wagen reden. Außerdem haben ein paar Bullen mein Depot geräumt. Weißt du wie viel Stoff die eingezogen haben. Sechs Kilo…! Das ist ein Vermögen und ich will es zurück.“ forderte van Straaten. Semir sagte nichts. „Gut… du schweigst. Krassner nimmt sich deinen Freund gerade vor. Du kannst zusehen, wenn du willst.“ lachte van Straaten, verschloss den Verschlag und ging ins Haus.

    Tom schrak auf, als die Tür aufging. Er sah Arne und Heiko hereinkommen und spannte sich. Irgendeine Bedrohung ging von den Beiden aus. Arne sah ihn grinsend an. „So... und nun kannst du uns ja mal erzählten, wieso ihr unsere Arbeitsplätze gefährdet?“ fragte er höhnisch. Tom antwortete nicht und sah ihn nur an. „Siehst du Heiko... genau das meine ich. Die Bullen sind so stur, die kannst du nur mit Gewalt dazu bringen, dir etwas zu erzählen.“ lachte er und setzte den Elektroschocker an. Tom spürte einen heftigen Schmerz und schrie auf. „Na... nicht so empfindlich... war gerade mal Stufe eins...“ lachte Heiko. Arne nickte. „Ich warte auf die Antwort!“ forderte er Tom auf. Wieder kam nichts. Arne setzte den Schocker erneut an, stellte auf Stufe zwei und aktivierte das Gerät. Tom hatte sich innerlich geschworen nicht noch einmal zu schreien und konzentrierte sich auf den Schmerz. Doch dieser war so gewaltig, dass er doch aufschrie. Arne und Heiko lachten nur. Nach einer halben Stunde hatten sie genug. Tom saß zusammengekauert in seiner Ecke und war der Ohnmacht nahe. „Nicht weglaufen... wir kommen gleich wieder und machen weiter.“ versprach Arne, lachte gemein und verließ mit Heiko den Raum.

    Eine Stunde später wurde Semir aus seinem Gefängnis geholt. Völlig durchgeschwitzt wurde er ins Haus gebracht. Van Straaten machte keine Anstalten seine Fesseln zu lösen und stieß ihn auf einen Stuhl. „So… wir setzen unsere Fragestunde fort. Wer ist dein Kontakt hier bei der Polizei?“ fragte van Straaten. Semir sah ihn an und überlegte. Van Straaten dauerte es zu lange und er packte Semir am Hals und drückte ihm die Kehle zu. Seine Hand war kräftig und Semir spürte wie ihm die Luft weg blieb. Er fing an zu röcheln und sah ihn flehend an. Van Straaten löste den Griff etwas. „Also? Wer ist dein Ansprechpartner?“ wieder holte er die Frage. Wieder nur Schweigen. Van Straaten schüttelte tadelnd den Kopf. „Ich dachte Kranich ist dein Freund. Aber gut… Weißt du was ich nun tun werde? Ich werde Kranich etwas von dem Zeug geben, was du in der Tasche hattest. Ich habe es nämlich vergessen zu vernichten. Du kannst es verhindern. Wer ist dein Kontaktmann bei der Polizei?“ Semir sah ihn nachdenklich an. Er hielt van Straaten für absolut fähig dies zu tun. Van Straaten lachte. „Du glaubst nicht, dass ich es mache? Gut.. ich zeige dir, dass ich nicht zum Scherzen aufgelegt bin.“ Er ließ Tom zu sich bringen. Semir sah ihn an. Er sah schrecklich aus und wollte zu ihm. Van Straaten hielt ihn fest. „Na… du bleibst hier!“ warnte er ihn. Er nickte Heiko zu, der Tom festhielt. Vermutlich wäre dieser zusammen gebrochen. „Unser Freund hier, will mir einfach nicht sagen, wer sein Freund bei den holländischen Kollegen ist. Und ich wüsste es sehr gern. Meinst du wir können ihn dazu überreden, es uns zu sagen?“ fragte er böse. Heiko fing an zu grinsen. „Ich denke schon….“ lachte er und wandte sich an Tom.