Boah ihr seid ja wirklich unersättlich. Aber es ist nicht meine Schuld, wenn ihr jetzt Alpträume bekommt... Der Schluss ist nämlich noch nicht fertig und dauert bestimmt noch eine Woche.... 
Arne und Jan kamen ebenfalls in den Raum und sahen van Straaten an. „Ihr werdet hier auf Gerkhan aufpassen. Ich nehme mir Kranich vor.“ gab er an. Er ging zu einem Tisch und Semir sah wie er eine Spritze aufzog. Wollte er es wirklich wahr machen, und Tom Kokain spritzen? Sein Herz klopfte schmerzhaft in seiner Brust. „lassen Sie ihn!!“ schrie er van Straaten an. „Natürlich… nenne mir den Namen und er hat Frieden.“ Semir sah von Tom zu van Straaten und zurück. Van Straaten hob die Hand. Arne schlug Semir in den Magen und dieser ging mit einem Stöhnen zu Boden. „Wie ist der Name?“ kam erneut die Frage von van. Straaten. Doch diesmal konnte Semir nicht antworten, weil der Schmerz in seinem Körper tobte. Van Straaten nahm die Spritze und ging auf Tom zu. Semir atmete heftig und richtete sich langsam auf. „Van den Burg“ stieß Semir pfeifend aus. Van Straaten lachte auf. „Lou van den Burg?“ fragte er nach und Semir nickte. „Na dann wird er sich bestimmt freuen, wenn ich mich bei ihm melde. Wie ist seine Nummer?“ fragte er seinen Gefangenen. „Ich kenne sie nicht auswendig. Sie war… sie war in meinem Handy…“ kam leise von Semir. Van Straaten sah ihn an. „Na… sie wird dir schon einfallen… wetten. Wie lautet sie? Denk an Kranich.“ meinte er nur. Semir sah in Toms blasses Gesicht.
„Bist du okay?“ fragte Tom und erschrak über seine Stimme. Sie klang rauh. Semir nickte. „Du auch?“ stellte er die Gegenfrage und kassierte von van Straaten eine Ohrfeige. „Ich habe euch nicht erlaubt miteinander zu sprechen, oder irre ich mich?“ fragte er wütend. Semir schwieg. Tom wurde auf den Stuhl gezwungen und van Straaten sah Heiko an. „Hast du das Spielzeug?“ fragte er. Heiko nickte und hob den Elektroschocker heraus. Tom sah die vor Schreck aufgerissenen Augen von Semir. „NEIN!!!“ stieß Semir aus und schon spürte Tom den Schocker am Nacken. Er schrie laut auf und zuckte heftig zusammen. „Wie ist die Nummer?“ hörte er van Straaten fragen. „Ich weiß sie nicht!“ schrie Semir dagegen. Wieder schoss ein Schmerz durch den Nacken von Tom. „NEIN! Hören Sie auf! Ich kenne sie nicht! Ich schwöre!“ verzweifelt erklärte Semir dass er die Nummer nicht auswendig wusste. „Bitte!!“ flehte er für Tom. Doch Heiko schien seinen Spaß daran zu haben und setzte den Schocker erneut an. Tom ging zu Boden. Er rutschte einfach vom Stuhl und verlor langsam das Bewusstsein. „NEIN! BITTE!!“ hörte er wie durch Watte Semirs Stimme, die verzweifelt nach Erlösung für ihn bettelte. „Hör auf und bring ihn wieder weg!“ forderte van Straaten Heiko auf, bevor er ganz weg trat. Tom spürte wie er hochgezogen und raus getragen wurde. Dann wurde es dunkel um ihn herum und die Welt versank.
„So… aber du kennst doch sicher die Nummer deines Chefs oder?“ fragte van Straaten weiter. Semir nickte. Er fühlte sich so hilflos. Er sah wie Tom gequält wurde und konnte nichts dagegen tun. Er sah wie Tom das Bewusstsein verlor und raus gebracht wurde. Er gab van Straaten die Rufnummer von Anna und betete darum zu Tom zu dürfen. Doch van Straaten schien andere Pläne mit ihm zu haben. „Du wirst bei mir bleiben und mit deinem Boss reden. Er soll für mich dann mit van den Burg in Verbindung treten und dort alles für unseren feinen Deal fertig machen. Wenn nicht, hast du ab morgen keine Sorgen mehr. Das verspreche ich dir. Aber erst wirst du sehen, wie dein Freund krepiert.“ drohte ihm van Straaten. „Sie sind ein Schwein!“ stieß Semir wütend aus. Der Blick den ihm der Verbrecher zuwarf ließ ihn schnell verstummen. Van Straaten beugte sich zu ihm runter. „Du kannst gern einen Vorgeschmack bekommen. Ganz wie du willst.“ Er winkte Arne zu sich. „Zeig ihm wie es ihm ergeht, wenn wir nicht unseren Willen bekommen.“ sagte er leise und lachte Semir an. „Viel Spaß.“ meinte er und verließ den Raum. Arne kam auf Semir zu und setzte bei ihm ebenfalls den Schocker an. Semir versuchte ihn mit Tritten fernzuhalten, doch Arne schaffte es trotzdem. Semir schrie auf, als er den Stromschlag erhielt. „Das macht doch Spaß oder,“ lachte Arne und trat auf Semir ein.
Tom erwachte kurz darauf im Keller. Sein Kopf dröhnte von der Behandlung mit dem Schocker. Er spürte das die Fesseln weg waren und nach einer ihm endlos scheinender Zeit schaffte er es sich aufzurichten. Er schlich zur Tür und zog daran. Sie war verschlossen. Dann hörte er wie der Schlüssel in die Tür gesteckt wurde. Schnell ging er in seine Ecke und tat, als sei er immer noch benommen. Er war vielleicht nicht ganz fit, aber so einfach ließ er sich nicht unterkriegen.. Die werden ihr blaues Wunder erleben, drohte er in Gedanken. Heiko und ein zweiter Mann kamen herein. „Na... auf in die nächste Runde.“ lachte Heiko. Tom sah ihn an und quälte sich gespielt schwerfällig auf die Beine. „Na... bist du schon erledigt?“ fragte Heiko. Tom sagte nichts. Heiko drehte sich zu dem Mann um. „Das ist irgendwie kein Spiel was ich mag. Am liebsten würde ich ihm die Fresse polieren.“ lachte er. Der Mann nickte nur. „Dann tu dir keinen Zwang an.“ meinte er nur. Doch als Heiko sich erneut zu Tom drehte schlug dieser zu. Völlig überrascht ging Heiko durch den Faustschlag von Tom zu Boden. Blut schoss aus der Nase und er hielt sich beide Hände davor. Doch der zweite Mann erkannte die Gefahr und zog schnell seine Waffe. Er richtete sie auf Tom und spannte den Hahn. Tom sah in das kleine schwarze Loch und hob die Hände. „Das war deine letzte Handlung, Bulle!“ stieß er aus und Tom sah wie der Finger sich langsam krümmte. Der Schuss hallte durch das ganze Haus.