„Was soll das heißen? Die Steine sind weg! Wo sind sie?“ fluchte Markus. „Hey… die beiden Bullen waren hinter uns her. Die hätten uns fast bekommen. Wir sind aus dem Wagen und in den Wald. Da war keine Zeit die Steine zu holen.“ erklärte Hubert und sah Markus an. „Wir müssen die Steine wieder bekommen. Der Kunde hat bereits bezahlt und der lässt sich nicht so einfach ruhig stellen!“ brüllte Markus wütend. Kurt hob die Hände. „Hey… beruhige dich doch mal. Wir werden uns die Steine zurückholen. Du kennst doch die Beiden. Wo wohnen sie?“ fragte er. Markus zuckte mit den Schultern. „Was weiß ich… Ich kenne die Beiden…. Was hast du vor?“ wollte Markus wissen. „Nun… ich denke ich werde die Beiden ganz freundlich fragen, wo sie die Steine verstecken und sie werden mich da hin bringen, glaub mir… ich bin sehr gut im Überreden.“ Lachte Kurt böse. Markus nickte. „Gut… ich besorge dir die Anschriften. Aber keiner von den Beiden wird getötet, ist das klar?“ warnte er. Hubert und Kurt nickten. „Nur ne Warnung, uns in Frieden zu lassen und natürlich die Steine wieder heraus zu geben.“ lachte Hubert. „Ja und du denkst es ist so einfach? Kranich und Gerkhan lassen sich nicht so einfach einschüchtern….“ fluchte Markus. Kurt grinste Hubert an. „Warte ab… sie werden ganz friedlich sein und die Steine rausrücken… Versprochen…“ lachte er dann.
Als Markus gegangen war rief Kurt drei Freunde an. „Hör zu Claus. Ich habe da einen besonderen Job für dich, Leon und Kim. Ihr müsstet zwei Leuten eine Warnung bringen. Die übliche Art… du weiß ja wie ich das meine. Aber zur Vorsicht. Es sind Bullen. Also wenn du nicht willst, dann sag es direkt.“ … „Ja okay… ich rufe dich an, sobald ich weiß wo du zuschlagen sollst. Wie ist mir eigentlich egal. Aber lass sie leben. Wir brauchen sie noch.“ … „Okay… ich melde mich.“ Kurt legte auf. „So… das läuft. Jetzt brauche ich nur noch die Anschrift und die Beiden werden unangenehmen Besuch bekommen.“ lachte er Hubert an. „Ja und was sollen die Drei machen, ihnen sagen dass sie die Steine wieder rausrücken sollen, oder was?“ fragte er verächtlich. Kurt nickte. „Ja so dachte ich es mir.“ Lachte er nur. Eine Stunde später rief Markus an und gab ihm die Adresse von Tom Kranich. Kurt gab sie weiter und warnte noch einmal die Beiden am Leben zu lassen und die Steine zu fordern.
Auf der Rückfahrt sah Tom auf die Uhr. „Hey… wir haben Feierabend….“ grinste er. Semir nickte. Dann war zunächst Ruhe. „Heute Abend läuft Fußball. Bei mir oder bei dir?“ fragte Tom. Semir wog den Kopf. „Kommt drauf an was bei dir im Kühlschrank ist.“ grinste er zurück. Tom lachte auf. „Kalte Cola, zwei Tiefkühlpizzas und jede Menge Bier.“ zählte er auf. Semir nickte. „Dann bei dir. Meiner ist nämlich leer…“ gab er zu. Tom grinste ihn breit an. „Als ob es jemals anders war. Wenn du mit Andrea zusammen wärest, dann hättest du auch einen so gut gefüllten wie ich.“ Semir sah ihn an. „Ach stimmt ja… Hast du ne heimliche Freundin? Na… dann ist dein Wohnung sicher endlich mal sauber“ gab er bissig zurück. Sobald man das Thema „Andrea“ ansprach, wurde er wütend. „Was ist denn jetzt mit Andrea?“ wollte er im Gegenzug wissen. „Nun ja… wir haben eine kleine Pause eingelegt. Sie wollte noch mal ein wenig Bedenkzeit haben.“ kam von Semir ziemlich murrend. „Ach deshalb ist sie in der letzten Zeit so bissig. Weil sie dich verlassen hat….“ grinste Tom. „Nun ja… ich hab also eigentlich hab ich gar nichts gemacht. Ich meine was kann ich dafür, wenn die Frau mich einfach umarmt. Die war total besoffen und hat mich mit ihrem Freund verwechselt….“ erklärte er entschuldigend. Tom lachte laut auf. „Ja schon klar….. war sie hübsch?“ wollte er dann wissen und Semir grinste breit…. „Ja eigentlich schon…“ gab er zu.