Beiträge von Elvira

    „Was soll das heißen? Die Steine sind weg! Wo sind sie?“ fluchte Markus. „Hey… die beiden Bullen waren hinter uns her. Die hätten uns fast bekommen. Wir sind aus dem Wagen und in den Wald. Da war keine Zeit die Steine zu holen.“ erklärte Hubert und sah Markus an. „Wir müssen die Steine wieder bekommen. Der Kunde hat bereits bezahlt und der lässt sich nicht so einfach ruhig stellen!“ brüllte Markus wütend. Kurt hob die Hände. „Hey… beruhige dich doch mal. Wir werden uns die Steine zurückholen. Du kennst doch die Beiden. Wo wohnen sie?“ fragte er. Markus zuckte mit den Schultern. „Was weiß ich… Ich kenne die Beiden…. Was hast du vor?“ wollte Markus wissen. „Nun… ich denke ich werde die Beiden ganz freundlich fragen, wo sie die Steine verstecken und sie werden mich da hin bringen, glaub mir… ich bin sehr gut im Überreden.“ Lachte Kurt böse. Markus nickte. „Gut… ich besorge dir die Anschriften. Aber keiner von den Beiden wird getötet, ist das klar?“ warnte er. Hubert und Kurt nickten. „Nur ne Warnung, uns in Frieden zu lassen und natürlich die Steine wieder heraus zu geben.“ lachte Hubert. „Ja und du denkst es ist so einfach? Kranich und Gerkhan lassen sich nicht so einfach einschüchtern….“ fluchte Markus. Kurt grinste Hubert an. „Warte ab… sie werden ganz friedlich sein und die Steine rausrücken… Versprochen…“ lachte er dann.

    Als Markus gegangen war rief Kurt drei Freunde an. „Hör zu Claus. Ich habe da einen besonderen Job für dich, Leon und Kim. Ihr müsstet zwei Leuten eine Warnung bringen. Die übliche Art… du weiß ja wie ich das meine. Aber zur Vorsicht. Es sind Bullen. Also wenn du nicht willst, dann sag es direkt.“ … „Ja okay… ich rufe dich an, sobald ich weiß wo du zuschlagen sollst. Wie ist mir eigentlich egal. Aber lass sie leben. Wir brauchen sie noch.“ … „Okay… ich melde mich.“ Kurt legte auf. „So… das läuft. Jetzt brauche ich nur noch die Anschrift und die Beiden werden unangenehmen Besuch bekommen.“ lachte er Hubert an. „Ja und was sollen die Drei machen, ihnen sagen dass sie die Steine wieder rausrücken sollen, oder was?“ fragte er verächtlich. Kurt nickte. „Ja so dachte ich es mir.“ Lachte er nur. Eine Stunde später rief Markus an und gab ihm die Adresse von Tom Kranich. Kurt gab sie weiter und warnte noch einmal die Beiden am Leben zu lassen und die Steine zu fordern.

    Auf der Rückfahrt sah Tom auf die Uhr. „Hey… wir haben Feierabend….“ grinste er. Semir nickte. Dann war zunächst Ruhe. „Heute Abend läuft Fußball. Bei mir oder bei dir?“ fragte Tom. Semir wog den Kopf. „Kommt drauf an was bei dir im Kühlschrank ist.“ grinste er zurück. Tom lachte auf. „Kalte Cola, zwei Tiefkühlpizzas und jede Menge Bier.“ zählte er auf. Semir nickte. „Dann bei dir. Meiner ist nämlich leer…“ gab er zu. Tom grinste ihn breit an. „Als ob es jemals anders war. Wenn du mit Andrea zusammen wärest, dann hättest du auch einen so gut gefüllten wie ich.“ Semir sah ihn an. „Ach stimmt ja… Hast du ne heimliche Freundin? Na… dann ist dein Wohnung sicher endlich mal sauber“ gab er bissig zurück. Sobald man das Thema „Andrea“ ansprach, wurde er wütend. „Was ist denn jetzt mit Andrea?“ wollte er im Gegenzug wissen. „Nun ja… wir haben eine kleine Pause eingelegt. Sie wollte noch mal ein wenig Bedenkzeit haben.“ kam von Semir ziemlich murrend. „Ach deshalb ist sie in der letzten Zeit so bissig. Weil sie dich verlassen hat….“ grinste Tom. „Nun ja… ich hab also eigentlich hab ich gar nichts gemacht. Ich meine was kann ich dafür, wenn die Frau mich einfach umarmt. Die war total besoffen und hat mich mit ihrem Freund verwechselt….“ erklärte er entschuldigend. Tom lachte laut auf. „Ja schon klar….. war sie hübsch?“ wollte er dann wissen und Semir grinste breit…. „Ja eigentlich schon…“ gab er zu.

    Arko sah aus dem Fenster. Bernd müsste eigentlich gleich auftauchen und dann sah er auch schon Scheinwerfer. Er ging zur Tür und öffnete und lief direkt auf Bernd zu. „Gut dass du da bist. Sind das die Herren?“ wollte er wissen und begrüßte Jan und Semir. „Ja… Jan Richter und Semir Gerkhan. Und sie haben wundervolle Nachrichten. Wo ist Nathalie? Wir müssen sofort ins Krankenhaus.“ nickte Bernd. Arko verstand nicht. „Wieso Krankenhaus? Was wollen wir da?“ fragte er unsicher. Semir lächelte ihn an. „Herr Vernont. Es könnte sein, dass Ihre Tochter heute Morgen bei einem Unfall verletzt wurde. Wir, also mein Partner hier und ich haben ein Mädchen, auf dessen die Beschreibung ihrer Tochter passt, heute morgen ins Krankenhaus gebracht. Und letzte Unsicherheiten können wir nur ausschließen, wenn Sie das Mädchen, welches noch schläft, weil es betäubt wurde, identifizieren. Wir wissen nämlich nichts über das Kind.“ erklärte Semir etwas kompliziert. „Was? Mein Engel ist nicht entführt?“ kam hinter Arko von Nathalie die neugierig war, was draußen los war. „Wir wissen es nicht genau. Deshalb wäre es schön wenn wir in die Klinik fahren und es herausfinden.“ gab Jan wieder. Nathalie nickte. „Ja sicher… wir fahren sofort los!“ rief sie, rannte ins Haus und holte ihren Mantel. Arko hielt sie fest, bevor sie in den Wagen stieg. „Was wenn es nicht Jay ist? Wirst du es schaffen?“ fragte er besorgt. Nathalie sah ihn an. „Wenn sie es nicht ist, dann hoffe ich, dass wir schnell was von ihr hören.“ gab sie an und stieg in Bernds Wagen. Nur eine Stunde später standen sie im Krankenhausflur vor den Zimmer wo das unbekannte Mädchen lag. Semir sah Nathalie noch einmal an. „Frau Vernont… bitte denken Sie daran, dass es nicht sicher ist, ob es wirklich Ihre Tochter ist.“ ermahnte er sie noch einmal. Nathalie nickte. Semir klopfte und öffnete die Tür. Das Mädchen schien immer noch zu schlafen. Zumindest dachte Semir es, doch als er und die Eltern ins Zimmer kamen sahen ihn große braune Augen an. „Mama!“ rief sie und schon rannte Nathalie auf das Bett zu. „Jay! Jay! Mein Engel! Gott sei Dank! Du bist gesund!!“ weinte die Mutter.

    Es dauerte einen Augenblick bis Nathalie ihre Tochter wieder los ließ. „Hallo… ich bin Semir Gerkhan, von der Polizei. Jay…. Kannst du mir sagen, was gestern passiert ist?“ wollte er wissen. Das Mädchen sah ihn an. „Ich weiß nicht so genau. Ich war unterwegs zur Schule. Meinen MP3 auf und plötzlich werde ich von hinten gegriffen. Dann hat mir jemand was ins Gesicht gedrückt und danach weiß ich nichts mehr. Ich bin hier wach geworden und der Arzt hat mir was von einem Unfall erzählt.“ schilderte Jay. Semir nickte. „Du hast den Mann also nicht gesehen?“ harkte er nach. Jay schüttelte den Kopf. „Nein das Gesicht nicht. Aber mir ist was aufgefallen. Der Mann der mich festgehalten hat, der hatte an der Hand eine große Narbe. Die konnte ich noch sehen.“ kam von Jay. „Eine Narbe? An welcher Hand? Rechts oder Links?“ wollte Semir sofort wissen. „Warten Sie…er hat mir mit der rechten Hand den Lappen ins Gesicht gedrückt. Dann war es an der linken Hand. Ja… ich bin mir sicher. An der linken Hand hatte er eine Narbe und zwar schräg über den Handrücken.“ war sich Jay sicher. Semir bedankte sich. Nathalie hielt ihn fest, als er das Zimmer verlassen wollte. „Danke…“ hauchte sie. Semir lächelte sie an. „Kein Problem.“ nickte er und sah Arko an. „Nein… meine Frau hat Recht. Wie können wir Ihnen unseren Dank zeigen?“ fragte er vorsichtig. Semir war etwas verlegen. „Sehen Sie es als meinen Job an. Und die Freude die hier herrscht ist Dank genug. Passen Sie gut auf Ihre Tochter auf. Es könnte sein, das die Erpresser es erneut versuchen.“ ermahnte er den Vater. Arko nickte „Ich werde sie nicht mehr aus den Augen lassen.“ versprach er.

    So extra für Gitti.... und all die anderen Leser, bevor es wieder losgeht... und warum bekomme ich keinen extrateil? Ich kenne euch :D

    Semir und Tom stiegen hustend aus. Der ganze Wagen war voller Qualm. „Diese Mistkerle!“ schrie Tom und trat wütend gegen den Wagen. Semir sah das der LKW immer noch dort stand. „Los! Die holen wir uns!“ grollte er und rannte los. Tom hinterher. Mit gezogenen Waffen gingen sie zum LKW und richteten sie auf das Führerhaus. Doch es war leer. „Verdammt!“ fluchte nun Semir wütend. Tom sah ihn an. „Vermutlich in den Wald gelaufen. Aber da gehen wir nicht allein rein. Gut… sehen wir uns die Ladung doch mal an. Bin gespannt was es ist.“ meinte er dann und öffnete die hintere Türe. Ein erbärmlicher Gestank trat ihnen entgegen. „Boah… was ist das denn?“ fragte Semir naserümpfend. „Gammelfleisch!“ kam von Tom. „was ist bitte daran verboten?“ wollte er dann wissen .Semir zuckte mit den Schultern. „Das ist vielleicht jetzt erst schlecht geworden. Oder aber die versuchen diesen Dreck weiter zu verkaufen.“ vermutete Semir. „Na egal… wir lassen den Wagen samt Ware nach Hartmut bringen. Ich denke nämlich dass da noch etwas anderes drin ist…“ gab Tom weiter und rief die Kollegen an. Nur einige Minuten später saßen sie wieder bei Anna im Büro.

    „Also Gammelfleisch ist nun wirklich nichts was man Polizisten nicht zeigen kann. Hat Hartmut sich der Sache schon angenommen?“ fragte Anna. Semir nickte. „Ja… wir fahren gleich hin. Toms Wagen ist leider….Werkstattreif.“ grinste er plötzlich und bekam von Tom einen Tritt gegen das Schienbein. „Ja was denn? Ist doch so…!“ lachte er. Tom nickte. „Ja weil die mir in den Motor geschossen haben. Ich denke nämlich genau wie die Chefin, dass da noch mehr dran ist. Warum sollten die uns wegen verdorbenem Fleisch zuballern?“ dachte er laut nach. „Stimmt… gut fahren Sie zu Hartmut und sehen Sie was er herausgefunden hat.“ befahl Anna. Semir und Tom verschwanden und waren kurz drauf bei Hartmut in der KTU. „Also Jungs…. Ich muss schon sagen. Dieses Fleisch war ja wohl absolut ungenießbar. Selbst meine Katze hat das Weite gesucht, also ich meine wenn ich eine Katze hätte…“ begrüßte Hartmut die Beiden. „Hast du sonst was gefunden? Ich meine außer dem Mist da?“ wollte Semir wissen. „Ja…. wie ihr wisst war das Fleisch zwar vergammelt, aber…. Der Inhalt war sehr wertvoll. Kein Wunder dass die Typen auf euch geballert haben.“ erklärte Hartmut. „Ja und was war da? Ich meine außer dem Gestank?“ wollte Semir wissen. Hartmut wies auf den kleinen Tisch, der hinter ihm stand. „Diamanten…. Also Rohdiamanten. Vom Wert würde ich sagen es sind zwei vielleicht sogar drei Millionen. Tja und versteckt waren die Steine im Fleisch… alles richtig gut versteckt. Hier beispielsweise in diesem Schweinefuß. Das Fleisch ist völlig ungenießbar und riecht ja auch so… und genau hier…. in dieser Furche waren acht Diamanten versteckt….“ erklärte Hartmut. „Danke Hartmut!“ meinte Tom und schon verschwand er wieder mit Semir durch die Tür.

    Oder liegst du noch in der Koje???? Na dann mal raus aus den Federn und ran an die Tastatur!

    In den Federn? Ichbin schon seit drei Stunden auf, um euch mit meinen Storys zu beglücken.... Schreibe doch schon an weiteren interessanten STorys mit dem neuen Dreamteam Ben und Semir.... ihr könnt euch schon mal darauf freuen.... und hier... nun ja... ich könnte noch ein STücken einstellen... weil heute Sontag ist.

    Katrin.....?

    kriegen wir heute noch was zu lesen... sooo eins, zwei drei kleine große Absätze? Also nicht die Absätze in der Story, sondern mindestens drei kleine Stücke zu lesen. Ich würde zu gern wissen, wie es weitergeht... bitte ;)

    Ich kann mich Katrin nur anschließen. Absolut perfekt. Semir blühlt auf und bekommt einen Undervodereinsatz von Frank seinem Expartner. Ich hoffe nur dass sein Expartner den jetzigen Partner von Semir mal informiert, dass dessen Partner kein Expartner ist sonder wieder sein Partner sein kann... :D verstanden? :D

    Also nächste Woche verlange ich mal was positives zu lesen. Denn der Boss von Frank, kann ja den Boss (Bossin) von Semir einen Wink geben. :D:D

    Markus kam am Rastplatz an und sah seine Freunde am LKW stehen. „Ihr verdammten Idioten!“ schrie er sie direkt an. „Ich sagte doch, ihr sollt keine Pause machen, wenn ihr unterwegs seid. Nun haben wir die Bullen am Hals. Aber nicht irgendwelche… nein…. Warum denn auch….? Wir haben Gerkhan und Kranich am Hals.“ schrie er weiter. Kurt sah ihn an. „Und? Wer bitte ist Gerkhan und Kranich?“ wollte dieser wissen und blies den Rauch der Zigarette aus. „Das sind zwei Bullen die ich persönlich kenne. Die sind hart und lassen nicht los! Die beißen sich fest und hören erst auf zu suchen, wenn sie gefunden haben, was sie suchen! Oder wenn sie daran gehindert werden!“ schrie Markus weiter. Hubert lachte plötzlich. „Ui…. Sind ganz harte, was… Mann die haben doch gar nicht in der Hand. Die waren so geschockt als wir sie festgesetzt haben,…. Die haben sich vor Angst in die Hosen gemacht.“ erklärte er lachend. Markus sah ihn warnend an. „Die waren bereits bei dir in der Wohnung.“ gab er bekannt. Huberts Lachen erstickte direkt. „Was? Woher?...“ fragte er erstaunt. „Weil du Armleuchter denen bekannt bist, was denkst du denn warum. Mann ich höre den Funk ab, seit ich nicht mehr aktiv dabei bin. Deshalb weiß ich das. Wenn du zurückgehst, dann haben sie dich und buchten dich ein.“ erklärte Markus. „Dann kommt er eben zu mir. Was machen wir mit den Bullen?“ wollte Kurt wissen. „Tja was wohl? Gar nichts. Solange die nur etwas herumstochern kann nichts passieren. Aber passt auf. Nicht das es noch einmal eine solche Situation gibt, klar?“ warnte Markus. Kurt und Hubert nickten.

    Semir saß Tom im Büro gegenüber. „Na komm… machen wir Schluss. Heute ist eh kein Blumentopf zu gewinnen.“ stöhnte er und rieb sich die Augen. „Willst du noch mit Andrea reden?“ fragte Tom, doch Semir reagierte nicht auf die Frage. Tom schloss die Augen. „Mann euch Beide muss man mal verstehen können. Erst seid ihr nicht von einander los zu eisen, dann streitet ihr euch das die Fetzen fliegen und sprecht nicht einmal miteinander. Und dann seid ihr wieder unzertrennlich. Semir! Nichts ist schlimmer als die Frau seines Herzens zu sehen und nicht mit ihr zu sprechen. Redet doch mal. Sprecht euch aus!“ versuchte er seinen Partner zu überreden. Doch dieser zuckte nur mit den Schultern. „Also was ist? Machst du nun Feierabend oder nicht?“ stellte er dann die Gegenfrage. Tom stand stöhnend auf. „Also gut…“ gab er klein bei. Sie fuhren mit Toms Wagen und der große Teil lief schweigend ab. „Was meinst du war an der Ladung so bedeutend, dass wir sie nicht sehen durften?“ fragte Semir plötzlich. Tom zuckte mit den Schultern. „Ich weiß nicht… kann viel gewesen sein. Drogen, Falschgeld, Menschenschmuggel…. Gestohlene Ware…“ zählte er auf. Semir nickte. „Ja sicher…. Der Wagen hatte Kühlung…. Was wenn das etwas war, was gekühlt werden musste? Wenn es irgendein Gift war oder so…?“ kam die nächste Frage. „Wir werden es nicht erfahren. Denn der Wagen ist weg. Die Typen sind weg. Wo willst du….das gibt es doch nicht….“ stieß Tom plötzlich aus und deutete auf die Straße. Semir sah hin. „So… jetzt haben wir ihn!“ lachte er und pappte das Blaulicht aufs Dach. Tom setzte zum Überholen an.

    Kurt sah in den Seitenspiegel. „Verdammt!“ stieß er aus. Hubert sah ihn an. „Was ist denn?“ wollte er wissen. „Die Bullen! Sie kleben an uns. Die haben uns tatsächlich gefunden!“ brüllte Kurt und gab Gas. Der Polizeiwagen setzte zum Überholen an. Kurt zog den LKW in die Fahrspur des Mercedes nach rechts. Dann ging das Spiel weiter und der Wagen wollte links vorbei. Wieder zog Kurt den Wagen rüber. Der Mercedes schrammte die Leitplanke und bremste ab. „Hast du ne Waffe bei dir?“ wollte Hubert wissen. „Ja sicher! In der Koje. Aber versuch bitte zu treffen, hörst du! Die werden uns nicht kriegen.“ fluchte Kurt. „Oh Mann! Da vorn ist Stau. Die kriegen uns…. Verdammt die kriegen uns!“ stieß er plötzlich aus. Hubert sah raus. „Wir müssen weg! Okay… ich werde auf sie schießen und dann hauen wir zu Fuß durch den Wald ab. Scheiß auf die Ware…!“ erwiderte Hubert und legte auf den Polizeiwagen an, als er rechts vorbei wollte. Die Pumpgun bockte kurz auf und die Kugel durchschlug den Motorraum des Mercedes. Rauch war zu sehen. „Treffer und versenkt“ lachte Hubert und legte die Waffe weg, als er sah, dass der Mercedes stehen blieb. Doch nun hatten sie auch das Stauende erreicht. Kurt stoppte und kaum stand der LKW sprangen beide raus und rannten in den Wald. Kurt nahm die Waffe noch mit ehe sie verschwanden.

    „Wir müssen doch herausfinden können wie das Mädchen heißt. Das gibt es doch gar nicht. Was ist mit dem Auto? Die Kennzeichen?“ fragte Anna und sah Semir an. „Nun das Fahrzeug ist gestohlen und wurde auch gemeldet. Die Kleine hatte nichts dabei was sie identifizieren kann. Nicht einmal ein Handy. Die Schulsachen sind verbrannt. Also wenn da was war, dann ist es mit verbrannt. Das Auto ist in Köln zugelassen. Was natürlich nicht heißt, dass das Mädchen auch in Köln wohnt, aber wenn es sich tatsächlich um eine Entführung handelt, dann müsste das Mädchen von vermögenden Eltern sein.“ meinte Semir nur. „Das hilft uns nicht weiter. Was meint der Arzt?“ wollte Anna wissen. „Die Verletzungen sind nicht zu groß. Sie ist aber betäubt worden und muss erst einmal das verarbeiten. Vor morgen ist an einer Vernehmung nicht zu denken.“ gab Ben von sich. Anna nickte. „Tja.. meine Herren, wo sollen wir anfangen?“ fragte sie nachdenklich. Doch auf diese Frage wussten die Beamten auch keine Antwort. „Wir können nur hoffen, dass die Eltern sich, sofern es sich wirklich um eine Entführung handelt, bei der Polizei melden.“ meinte Semir noch. Doch daran glaubte er nicht wirklich. Anna stimmte ihm zu. „Mehr können wir wirklich nicht tun. Wird das Mädchen bewacht?“ wollte sie wissen. Semir nickte. „Ja… wir selbst fahren allerdings auch wieder hin. Vielleicht wird die Kleine ja vorher wach und kann uns sagen, wer sie ist.“ meinte Jan. „Tun Sie das meine Herren. Und halten Sie mich auf dem Laufenden.“

    Nathalie legte den Hörer mit tränengefüllten Augen auf. Ihr Mann kam zu ihr. „Was ist denn?“ fragte er. „Das war ein Mann… er sagt… er hat Jay… er sagt er hat unsere kleine Tochter. Er will 15 Millionen Euro für sie…Wir dürfen keine Polizei einschalten….sonst ist sie tot…“ weinte sie los. Arko nahm seine Frau in den Arm. „Schttt…. Wir schaffen das. Ich rufe gleich Michael an. Er wird mir das Geld heute noch herbringen. Wir bekommen sie wieder… wir bekommen sie wieder unseren Engel…“ sagte er sanft. „Aber bitte… Arko… keine Polizei… wir müssen es ohne Polizei erledigen. Wir müssen alles tun, was die Erpresser verlangen, hörst du….? Alles was sie verlangen…!“ sagte sie leise und man hörte die Angst einer Mutter ganz deutlich. „Ohne Polizei… wie dieser Mann es forderte. Wohin sollen wir das Geld bringen? Wann?“ fragte er. Nathalie sah ihn an. „Er wird wieder anrufen….“ gab sei bekannt. Arko nickte. „Ich rufe Michael an. Er soll mir das Geld so schnell wie möglich bringen. Ich will auf alles vorbereitet sein.“ sagte er und verschwand in seinem Arbeitszimmer. Dort nahm er den Hörer ab und wählte. „Ja ich bin es, Michael… es ist was Schlimmes passiert. Man hat Jay entführt. Die Entführer verlangen 15 Millionen Euro und ich werde bezahlen.“ erklärte er schnell und versuchte sich seine Angst nicht anmerken zu lassen. „Aber Arko! Das kannst du nicht. Du musst die Polizei einschalten. Diese Typen dürfen nicht an ihr Ziel kommen. Hör mir genau zu…. Ich kenne dort zwei Polizisten die vertrauensvoll sind. Lass mich mit ihnen zu dir kommen und wir reden über alles…ich bitte dich…“ versuchte der Anwalt. Arko schloss die Augen. „Also gut….wer ist es?“ wollte er wissen. „Die Beiden sind Gerkhan und Richter. Von der Kripo Autobahn. Also ich selbst kenne sie nur, weil …na egal. Ich versuch sie zu erreichen und dann kommen wir zu dir. Bis dahin halte die Typen hin wenn sie noch einmal anrufen.“ Arko legte auf. „Wenn das mal gut geht…“ stöhnte er leise.

    Jan saß an seinem Schreibtisch und beobachte wie Semir versuchte Andrea umzustimmen und mit ihm auszugehen. Doch Andrea schien stur zu bleiben. Semir kam ziemlich enttäuscht zurück. „Mann… da werde einer schlau aus den Frauen. Erst wollen sie begehrt und verehrt werden und dann…dann wollen sie…ach Mensch…“ fauchte er. Jan lachte leise. Er wollte gerade was erwidern, als das Telefon klingelt. „Kripo Autobahn Richter!“ meldete er sich. „Guten Abend Jan… hier ist Bernd… Ich hoffe du kennst mich noch?“ hörte er den Anrufer. „Ach Bernd… wie geht es denn so?“ fragte Jan freudig. Er kannte den Anwalt aus der Vergangenheit, als er wegen fahrlässiger Tötung verurteilt werden sollte. Bernd hatte ihn erfolgreich verteidigt und seit dem waren sie so etwas wie Freunde. „Was kann ich für dich tun?“ wollte er wissen. „Nun es ist etwas prekär… könntest du und Semir vielleicht zu mir kommen. Ich bin zuhause. Es ist wirklich sehr wichtig, aber nichts fürs Telefon.“ Bat der Anwalt. Jan sah zu Semir, der das Gespräch mitbekam und nickte ihm dann fragen zu. Semir nickte zurück. „Okay… wir kommen. Bis gleich.“ Jan legte auf und nur wenige Minuten später waren sie unterwegs nach Köln. „Was will Bernd wohl von uns? Ob er zu schnell gefahren ist und wir ihn irgendwie raus hauen sollen?“ fragte Semir lachend. „Er hörte sich nicht so an. Ich vermute eher dass es um einen Mandanten von ihm geht. Na wir erfahren es gleich.“ Meinte Jan und hielt vor dem Haus des Anwalts. Noch bevor sie klingelten wurde die Tür geöffnet. „Gut dass ihr so schnell da seid. Es ist wirklich sehr wichtig.“ Mit diesen Worten zog der Anwalt die Beiden ins Haus. „Bernd… kannst du jetzt endlich mal sagen um was es geht?“ bat Jan und machte sich los. „Ja sicher… also es geht um die Familie Vernont. Der Name sagt euch doch sicher was?“ fragte der Anwalt. Jan sah Semir an. „Ja sicher… der Parfümriese.“ meinte er. Bernd nickte. „Ganz genau. Also Arko Vernont rief mich vor einer Stunde an. Er hat oder besser gesagt, seine Frau hat einen Anruf erhalten in dem ein Mann behauptet Martina-Jayline Vernont gekidnappt zu haben. Das ist Arkos Tochter. Sie ist sechzehn und ist tatsächlich verschwunden…“ erzählte Bernd. Semir sah ihn erschrocken an. „Ist die Kleine blond? Ca. 168 groß, schlank?“ fragte er sofort. Bernd sah ihn erstaunt an. „Ja? Wieso?“ wollte er wissen. „Weil wir gestern ein Mädchen bei einem Unfall aus dem Wagen gezogen haben, welches betäubt wurde. Sie ist leicht verletzt und liegt in der Klinik. Ruf die Eltern an und sag das wir zu ihnen kommen.“ bat er sofort. Bernd nickte. „Die erwarten uns eh.“ Sofort sprang er auf und verließ mit den Polizisten das Haus und fuhren zu den Vernonts.

    Ups.... das wird schwer... Was macht Semir nun? Er kann ja nicht auf Tom schießen. Aber wenn er es nicht macht, dann.... sieht es vermutlich noch schlimmer aus. Die chefin weiß nicht wo sie sind, kann also nicht helfen. Wenn Semir nicht schießt wissen die Anderen, dass er und Tom Freunde sind. Schießt er... ist die Freundschaft mit Tom wohl vorbei ;) Schwere Entscheidung. sehr schwer....

    „Gott sei dank ….lebt sie noch?“ fragte Semir als Jan ein Mädchen aus dem Wagen zog. „Ja… aber der Puls rast!“ gab dieser zurück. „Komm erst mal weg hier!!“ stieß Semir aus denn der Wagen war kurz vor der Explosion. Gemeinsam schnappen sie sich das bewusstlose Mädchen und brachten sich in Sicherheit. Als sie einige Meter entfernt waren, explodierte der Wagen. Semir und Jan wurden durch die Druckwelle zu Boden geschleudert. Nur wenig später waren Feuerwehr und Notarzt vor Ort. Sofort kümmerte man sich um das Mädchen das immer noch ohne Bewusstsein war. Eine halbe Stunde später waren sie im Krankenhaus und warteten auf den Arzt. „Hatte sie irgendwelche Papiere bei sich?“ fragte Semir und sah seinen Freund an. Jan schüttelte den Kopf. „Nein… nichts nicht mal ein Handy. Aber es kann auch in der Schultasche gewesen sein, welche im Auto lag. Ich schätze sie auf fünfzehn, höchstens sechzehn. Hey.. der Arzt kommt.“ gab Jan wieder und deutete auf den Notarzt. Semir drehte sich nach ihm um. „Nun die Kleine ist nicht sehr schwer verletzt. Wenn Sie so wollen dann könnte man die Verletzungen durchaus als Üblich bei einem solchen Unfall nennen. Sie hat einen gebrochenen Arm und eine Rippenprellung. Gehirnerschütterung. Was allerdings nicht der Grund für die Bewusstlosigkeit ist. Das Mädchen wurde mit Chloroform betäubt. Nun ja die Gründe dafür herauszufinden ist Ihre Aufgabe.“ erläuterte der Arzt. Semir nickte und sah zu Jan. „Das könnte dann ja auch eine Entführung gewesen sein. Wir müssen unbedingt herausfinden wer die Kleine ist.“ Stieß er aus. „Ja und wir müssen davon ausgehen, dass die Typen es noch einmal versuchen werden. Personenschutz?“ stellte Jan die Frage. „Ja… ich werde die Chefin anrufen.“ kam von Semir und er griff zum Handy. Doch nun schaltete sich der Arzt wieder ein. „Hier bitte nicht… Gehen Sie raus oder benutzen Sie den Apparat.“ gebot er ihm. Semir nickte und ging raus. „Chefin! Semir hier. Wir sind leider in einen Unfall geraten, aber nicht verletzt. Der Wagen den wir verfolgt haben, hatte ein Mädchen ca. 16 Jahre alt im Laderaum gehabt. Das Mädchen wurde betäubt und bei dem Unfall verletzt. Über die Identität wissen wir allerdings nicht. Sie ist immer noch ohne Bewusstsein. Und wir müssen davon ausgehen, dass die Täter, die uns leider entwischt sind es noch einmal versuchen. Das Mädchen muss bewacht werden, bis wir wissen wer die Typen waren und was sie von ihr wollten.“ erklärte Semir als Anna sich meldete. Sie versprach sich darum zu kümmern. Semir ging zurück. „Die Chefin leitet alles in die Wege. Sobald die Bewachung da ist, werden wir herausfinden wer das Mädchen ist und was der Grund für die Entführung, wenn es eine war.“ erklärte er Jan. Dieser nickte und sah durch die Scheibe auf das schlafende Mädchen.

    „Verdammt! Diese verdammten Bullen! Hast du den einen erkannt? Das war der mit dem unsere kleine Nutte zusammen gestoßen war, als wir sie stellen wollten. Was wenn er im Besitz des Bandes ist? Was wenn die uns jetzt auf die Spur kommen? Was wenn er… wenn er uns doch gesehen hat?“ schrie Florian. Frank lachte laut. „Mann hast du ne Angst. Ich regele das schon. Wir werden jetzt erst einmal die Eltern anrufen und unser Lösegeld fordern. Die wissen ja nicht, dass wir die Kleine nicht haben. Und dann werden wir uns um das Andere Problem kümmern. Nämlich um die Kleine selbst. Du bist dir nicht sicher, ob sie dich gesehen hat, aber es kann immerhin möglich sein. Und das wollen wir doch ganz ausschließen, oder? Ich habe absolut keinen Bock im Knast zu versauen.“ gab er bekannt. „Frank! Wir müssen abhauen! Die kriegen uns!“ kam nervös von Florian. Frank sah ihn an. „Halt die Klappe und mach uns einen Kaffee. Der beruhigt.“ empfahl er. Florian verschwand. Frank griff zum Telefon und rief bei Familie Vernont an. Als sich eine Frau meldete fragte Frank ob sie die Mutter von Martina-Jayline sei und diese bejahte es. „Dann passen Sie jetzt gut auf! Ich habe ihre Tochter und noch geht es ihr gut. Sie haben bis morgen Abend zeit, mir 15 Millionen Euro zu übergeben. Wenn nicht ist die Kleine tot und hat vorher noch so richtig Spaß im Leben. Keine Polizei!“ warnte er sie. „Wo ist meine Kleine?“ hörte er die Frau fragen. Doch anstatt zu antworten legte er mit den Worten „Halten Sie sich bereit“ auf. Er grinste seinen Bruder an. „Wir haben sie doch gar nicht….!“ gab er zu bedenken. Frank nickte. „Ja aber das wissen die nicht und die Bullen haben keine Papiere von der Kleinen. Somit ist sie unbekannt. Bis die herausfinden wer die Kleine ist, haben wir das Geld und sind über alle Berge.“ gab er bekannt.

    Ist ja schon gut Gitti.... hier kommt noch etwas:

    Tom und Semir saßen in ihrem Büro. Der Computer hatte tatsächlich zwei Männer gefunden, die der Beschreibung ähnlich sahen. „Ich bin mir nicht sicher, aber dieser Kurt Knecht könnte der Typ mit der Waffe gewesen sein. Er ist wegen illegalem Waffenbesitz bereits einmal verurteilt worden. Vom Aussehen her könnte er es sein. Adresse ist unbekannt. Der letzte Wohnort war Duisburg…. Was hast du?“ wollte Semir wissen. Tom zuckte mit den Schultern. „Bei dem bin ich mir absolut sicher… Hubert Schmitz, 45 Jahre alt, ehemaliger Fremdenlegionär. Hat wegen Drogenhandel und räuberischer Erpressung insgesamt acht Jahre im Knast verbracht. Wohnadresse ist Köln, Weidengasse 134. Fahren wir hin!“ Tom griff seine Jacke und sah Semir an. „Ja gut… fahren wir hin.“ stimmte dieser zu und schon verschwanden die Beiden.

    Kurt und Hubert warteten am Abend auf Markus, der sich scheinbar verspätete. „Mann Markus ist ganz schön sauer wegen der Sache auf dem Parkplatz.“ Meinte Kurt und aß eine der Pommes. Hubert nickte. „Ja… kann ich mir vorstellen. Aber wir haben es ja gemeistert. Die Bullen konnten uns nicht folgen und gut ist. Mann… die kriegen uns nicht.“ lachte Hubert laut. „Ich weiß nicht… Markus schien ziemlich wütend vor allem als ich ihm das Kennzeichen durchgab. Er hat geschnaubt und aufgelegt. Vielleicht kennt er die Bullen ja sogar.“ Mutmaßte Kurt. Hubert zuckte mit den Schultern. „Na egal… ist gegessen. Wollen wir uns doch mal die Ware vornehmen. Wir müssen abladen, bevor er da ist.“ Murmelte er, warf seine Plastikgabel in den Müll und ging zum LKW. Erst jetzt bemerkte er dass ein Nummernschild fehlte. „Verdammt!“ fluchte er. Kurt sah ihn an. „Was denn?“ wollte er wissen. „Das Nummernschild… wir haben eins verloren.“ gab Hubert bekannt. „Macht nischt…. Ist ja eh geklaut.“ lachte Kurt.

    Semir und Tom kamen an der Wohnung an und klingelten. Nichts passierte. „Scheint nicht da zu sein.“ meinte Semir und sah Tom an. „Na mach du mal…. ich pass auf.“ grinste er und schon machte Semir sich mit einem Dietrich am Schloss zu schaffen. Nur wenige Augenblicke später konnten sie in die Wohnung. „So… hier sieht es ja aus wie bei Hempels unterm Sofa..“ gab er leise von sich als er plötzlich ein Geräusch hörte. Sofort hatte er die Waffe in der Hand. Auch Tom zog sie und gemeinsam gingen die Waffe im Anschlag Raum für Raum durch. Im Wohnzimmer steckte Semir die Waffe wieder ein. Eine Katze saß auf dem Tisch und sah ihn hungrig an. „Na… hat dein Besitzer dich vergessen?“ murmelte er und bekam ein klägliches „Miau“ zur Antwort. Semir nahm das Kätzchen auf den Arm und brachte sie in die Küche. „Wollen wir mal sehen, ob wir was für dich finden, Mieze?“ fragte er und ging die Schränke durch. Tatsächlich stand in einem eine Tüte mit Katzenfutter. Semir setzte die Katze ab und füllte eine Schüssel. Sofort war das Tier dabei zu fressen. Tom kam ebenfalls in die Küche. „Neue Freundin?’“ fragte er grinsend. Semir nickte. „Ja…. ich kann eben sehr gut mit Tieren umgehen. Wir rufen am Besten das Tierheim an. Sollen die sich um das Tier kümmern. Hast du was gefunden?“ wollte er wissen. Tom schüttelte den Kopf. Sie verließen die Wohnung, versiegelten sie und ließen zwei Mann zur Bewachung kommen.

    Whow!!! Frank STolte ist zurück. Jetzt wird alles gut... es muss einfach. Semir hat doch genug mitgemacht.... Lass ihn endlich zur Ruhe kommen. Frank wird ihn befreien und raus bringen. Tom wird sich dann an diesen Gerbing rächen.... für all das was ihn der Typ angetan hat und besonders Semir.... Das TEil schreit nach einer Fortsetzung!!! :D

    ;( NEIN!!! KATHRIN!!! NICHT BITTE NICHT!!!! ;(


    Diesen Abschnitt kenne ich.... ab jetzt flattern die Nerven noch stärker.. wie gut, dass ich mich an meinen STorys ablenken kann... Tom überlebt.... tom überlebt.... jawohl ... Er überlebt...

    Er überlebt doch, oder???? ?(:rolleyes:;(

    Semir zerrte an den Fesseln. „Verdammt! Verdammt! Wir haben nicht aufgepasst! Tom… wir hätten wissen müssen das es zwei sind. Wieso hast du mich nicht gewarnt, als der Typ hinter mir stand?“ fluchte er. „Ja wie denn? Ich hab ihn doch auch erst gesehen als es zu spät war. So und nun werden wir die Kollegen informieren. Die Kennzeichen haben wir ja…“ gab Tom wütend zurück und nahm die Hände runter. Semir sah ihn erstaunt an. „Was ist das denn? Du hast dich nicht … oder was?“ fragte er verwundert. Tom lachte ihn an. „Doch… aber als er mit dir beschäftigt war, habe ich die Schlüssel in die Hand genommen und da er nicht nachgesehen hatte…. nun ja… man muss eben was in der Birne haben…“ grinste er. „Na dann mach mich los!“ forderte Semir nun. Tom nickte und stieg aus. Er schloss Semir los und beide gingen über den Parkplatz. Tom rief Verstärkung und gab die Fahndung raus. Semir hob ein Nummernschild auf. „So… wir haben das Nummernschild…“ meinte er. Tom nickte. „Ja und?“ fragte Tom ohne sich umzudrehen. „Tja… der LKW hängt nicht mehr dran.“ Semir warf das Nummernschild auf den Rücksitz des Wagens. „Sehr witzig… Semir… echt witzig.“ grollte Tom ihn an musste dann jedoch selbst grinsen. Sie fuhren zur PAST zurück.

    „Haben Sie eine Ahnung was in dem LKW war?“ wollte Anna wissen als sie in ihrem Büro saßen. Semir schüttelte den Kopf. „Nein…. Bevor wir rein sehen konnten war der zweite Typ da. Waffe im Rücken… da konnten wir nichts tun.“ entschuldigte er sich. Anna nickte. „Na wenigstens ist der Dienstwagen heil geblieben. Ist auch eine Kunst. Wichtig ist dass Sie nicht verletzt wurden.“ lächelte sie die beiden an. Andrea kam herein. „Die Nummernschilder waren geklaut. Sie gehören eigentlich einem Minitransporter. Der Besitzer hat die Schilder gestern als gestohlen gemeldet. Er selbst ist sauber, hab ich schon geprüft. Die Identifizierung der Männer, die ihr beschrieben habt, läuft bereits durch den Computer und wenn die da drin sind, dann finden wir sie.“ gab sie Auskunft und sah Semir an. „Danke mein Schatz. Du bist wirklich ein Goldstück.“ lobte er sie. „Tja… nun wäre es ein Glückstreffer wenn die Typen in der Datei sind.“ meinte Anna nur.

    Markus Langer saß in seinem Büro und war wütend auf Kurt und Hubert, die glaubten Bullen einfach austricksen zu können. Die werden sich jetzt an meine Fersen heften. Ich muss was tun…. Verdammt wenn er wüsste welche Bullen es waren… Eigentlich könnte er sich denken, dass es Tom und Semir waren. Die sind schließlich für den Abschnitt zuständig und haben ein Gefühl dafür im falschen Moment aufzutauchen. Er musste sicher sein. Die beiden dürfen sich nicht einmischen…. Markus griff zum Handy und rief Kurt an. „Sag mal… wie war das Kennzeichen von dem Dienstwagen der Bullen?“ wollte er wissen. „NE-LK 3470… wenn ich mich nicht irre. Einer der Typen nannte seinen Namen, aber ich hab ihn vergessen. Warum?“ kam die Gegenfrage. „Nur so Danke… Bis heute Abend.“ Er legte auf. „Verdammt!!!“ schrie er und schlug mit der Faust auf den Tisch vor ihm. „Ausgerechnet die Beiden…. Warum ausgerechnet die Beiden?“ fragte er sich wütend.

    „Scheiße! Jan... pass auf!“ schrie Semir, als der Transporter sie einquetschte. „Ja schön ruhig. Hab alles unter Kontrolle.“ gab sein Kollege wieder. „Ja sehe ich... dein Wagen ist reif für die Werkstatt. Das wird der Chefin gar nicht gefallen... der ist doch gerade wieder da...“ kam von Semir. Er zog seine Waffe und wollte gerade auf die Reifen schießen, als der Transporter nach links zog. „so.... keine Zukunft... Nun bist du dran, mein Freund!“ drohte er und Jan grinste. „Was ist? Willst du auf ihn schießen, oder was?“ fragte er. Semir nickte. „Ja sicher... ein guter Schuss in den Reifen und er steht.“ gab er zu. Jan nickte.“ Ja sicher und wenn nicht? Was wenn der Typ in Panik gerät und die anderen gleich mit in einem Unfall verwickelt? Willst du den Bericht schreiben und der Chefin erklären warum gleich tausend Autos ineinander gerast sind?“ stellte er seine Fragen. Semir sah ihn an während Jan sich auf die Straße konzentrierte. „Na... nun übertreib mal nicht.“ grinste Semir und legte an. Doch genau in diesem Augenblick raste der Transporter auf einem vor ihm fahrenden Wagen, der wegen irgendetwas bremste. Es krachte und der Transporter verformte sich stark. Wie ein Kreisel drehte er sich und raste die Böschung herunter. Er überschlug sich mehrmals bis er endlich auf der Seite liegend unten ankam. Jan bremste ab, und sprang mit Semir aus dem Wagen, bevor dieser richtig stand. Mit gezogenen Waffen rannten sie die Böschung runter und rissen die Türen zur Fahrerkabine auf. Obwohl sie nicht lange brauchten um am Wagen zu sein, war die Kabine leer. Verwundert sah Semir zu Jan. „Das gibt es doch gar nicht!“ stieß er aus. Jan zuckte nur mit den Schultern. „Hinten schon nachgesehen?“ fragte Semir. „Nein... aber gleich. Die Tür ist ziemlich verbeult.“ gab Jan zu und machte sich daran, die Türen aufzubrechen. „Ich will dich ja nicht beunruhigen, aber beeile dich bitte, sieht nämlich danach aus, als würde es gleich knallen!“ meinte Semir und sah auf die Benzinpfütze, die sich langsam bildete. „Ja...klar...red nicht sondern pack mit an!“ kam von Jan. Gemeinsam schafften sie es die Tür zu öffnen.

    „Verdammt!“ fluchte Frank und sah seinen Bruder an. „Bist du okay?“ fragte er. Florian nickte. „Ja... diese verdammten Bullen.... ich würde sie am Liebsten...“ fluchte Fabian behielt aber für sich, was er mit den Polizisten gemacht hätte. „Komm... wir holen uns jemand Anderen. Gibt sicher noch mehr reiche Töchter...“ grinste Frank und zog seinen Bruder weg. „Mensch... meine Sachen! Meine Papiere sind in dem Wagen!“ stieß er aus und wollte sich losreißen, doch im selben Moment erschall eine Explosion. Frank sah gerade noch wie der Wagen in Flammen aufging. „Kein Problem. Die sind soeben in die Luft gegangen.“ grinste er. „was ist mit dem Mädchen?“ wollte Florian wissen. Frank zuckte mit den Schultern. „Mir egal.. wir hauen erst mal ab.“ gab er gleichgültig zurück und verschwand mit seinem Bruder. Er selbst ärgerte sich darüber, dass er den Bullen kein Paroli bieten konnte. Aber er schwor sich, dies nachzuholen. Sicher ergab sich bald eine Möglichkeit, ihnen zu zeigen, wer der bessere Fahrer ist. Nun mussten sie allerdings erst einmal die Füße stillhalten. „Sag mal... hat das Mädchen dich gesehen?“ fiel ihm plötzlich ein und er sah Florian an. Dieser zuckte mit den Achseln. „Ich weiß nicht... ich denke nein. Aber ausschließen kann ich das nicht...“ gab er zu. Frank schloss die Augen. Verdammt... wenn das Mädchen Florian beschreiben konnte waren sie geliefert. Florian war schließlich kein Unbekannter bei der Polizei. „Gut... weg hier.“ befahl er.

    Martina-Jayline Vernont sah ihre Mutter an. „Mann... was soll das denn Mum? Ich bin kein Kleinkind mehr und muss zur Schule gebracht werden. Ich will mit meinen Freunden was erleben. Hey... ich bin doch kein Schatz den man bewachen muss.“ stöhnte sie vorwurfsvoll. Nathalie Vernont lächelte. „Jay... du bist mein Schatz. Und du bist auch der Schatz von deinem Vater. Man hört so viel, dass Kinder entführt wurden und die Eltern daran zerbrachen, weil sie die Kinder nicht zurückbekamen. Ich will nicht, dass du in eine solche Situation gerätst. Versteh doch... ich habe Angst. Angst um dich.“ gab sie leise zu und streichelte das Gesicht ihrer Tochter. „Ich bin sechzehn und kein kleines Kind. Ich kann sehr gut auf mich aufpassen.“ muckte Jay auf. Nathalie lachte. „Ich weiß dass du kein kleines Kind bist. Aber genau deshalb habe ich noch mehr Angst. Bitte... ruf mich an sobald dir etwas sonderbar vorkommt. Wenn du glaubst, verfolgt zu werden, oder denkst beobachtet zu werden. Tu mir den Gefallen und lass das Handy auf jeden Fall an.“ bat sie ihre Tochter. Jay nickte erbeben. „Also gut. Aber keine Kontrollanrufe.“ warnte sie und gab ihrer Mutter einen flüchtigen Kuss auf die Wange. „hab dich lieb.“ hauchte sie noch und verschwand. Nathalie sah ihrer Tochter noch eine Weile nach und verschloss dann die Tür. Sie sah nicht, wie ein schwarzer Transporter kurz nach ihrer Tochter die Straße herunterrollte. Sie sah nicht, wie ihre Tochter von kräftigen Händen in den Wagen gezerrt wurde und sie sah auch nicht, wie das Handy ihrer Tochter auf dem Bürgersteig zerschellte und der Wagen davon raste mit Martina-Jayline an Bord.

    Semir fuhr mit Jan in Köln vor. „So mal sehen, ob dieser Brandt was erzählen kann. „Wartest du hier?“ wollte er von Jan wissen. „Warum? Wir können doch zusammen rauf gehen.“ Entgegnete er. „Nun ja… aber wenn er was weiß, dann könnte er ja abhauen und du könntest dich quasi direkt anhängen.“ Erläuterte Semir. Jan nickte. „Gut… dann warte ich hier.“ gab er bekannt. Semir dachte an den Film. „Weißt du ich wünschte mir wirklich diese Mistkerle in die Finger zu bekommen. Bevor die nämlich vor dem Richter stehen, würde ich sie mir am liebsten zur Brust nehmen...“ grollte Semir. Jan nickte. „Das geht aber nur, wenn sie nicht größer sind.“ gab er zu bedenken und fing sich einen Blick von Semir ein, der alles sagte. „Ist ja gut.... war nicht so gemeint, mein Kleiner.“ grinste Jan. „Du bist nicht objektiv genug, Semir. Du weißt doch, dass Selbstjustiz verboten ist. Ich würde diese Mistkerle auch am Liebsten sonst wo hintreten, aber wir dürfen nicht. Ich meine... wir haben nicht einmal eine Ahnung wen wir jagen sollen.“ gab er dann zu bedenken. Semir stieg aus und klingelte. Doch es öffnete niemand. Resigniert ging er zum Wagen zurück. „Da ist niemand zuhause. Wir sollten warten oder aber… wir fahren erst einmal zurück und versuchen es später noch einmal.“ Meinte er dann. Jan nickte. „Dann fahren wir und versuchen es noch einmal später.“ Jan startete den Wagen und fuhr los. Doch kaum waren sie auf der Autobahn bemerkten sie einen dunklen Transporter der ziemlich riskant unterwegs war. „Na den werden wir mal überprüfen. Der scheint entweder was getrunken zu haben, oder aber etwas ausgefressen…“ meinte Jan und ließ Semir das Blaulicht aufsetzen.

    Florian sah in den Spiegel. „Scheiße die Bullen!“ schrie er seinen Bruder am Lenkrad an. Frank nickte. „Hab ich auch gesehen. Verdammt! Zivile...“ stieß er aus und trat das Pedal durch. „Sieh zu, dass die Kleine da hinten ruhig ist!“ forderte er seinen Bruder auf. Dieser ging nach hinten und sah auf die Vernont-Tochter. „Die schläft noch. Mach was! Häng sie ab!“ befahl er Frank. „Bin schon dabei. Festhalten, könnte sein, dass es gleich etwas rumst...“ grinste er und zog auf die linke Spur. Der BMW machte das Manöver mit. „Scheiße!“ stieß Frank erneut aus. „Die kleben an uns wie Kletten. Pass auf! Sobald sie auf gleicher Höhe sind, ramme ich sie in die Leitplanken!“ warnte er Florian. Er sah in den rechten Außenspiegel. Tatsächlich fuhr der BMW auf dem Standstreifen und versuchte an ihm vorbei zu ziehen. Frank riss das Steuer nach rechts und zwängte den BMW so zwischen sich und der Leitplanke ein. „So... was machst du nun?“ lachte Frank laut. Blech kreischte und er sah im Spiegel die Funken sprühen. Doch dann musste er kurz nach links ziehen und der BMW kam frei. Sofort bremste dieser ab und fuhr hinter den Transporter. Der Polizist am Steuer versuchte nun links an Frank vorbei zu fahren, doch Frank blockierte sofort. „ihr kriegt uns nicht!“ lachte er und trat das Gas durch. Florian wurde auf der Ladefläche durch die Manöver seines Bruders hin und her geschleudert. „Verdammt! Nun häng sie doch endlich ab!“ schrie er seinen Bruder an. „Ja...bin schon dabei...“ Frank schaute nur noch in den Spiegel und sah kaum noch nach vorn. Doch genau dort passierte es.

    lol echt? muss ich total überlesen haben... aber gleich gibt es nachschalg
    erst mal luren ob es noch mehr fehler gibt :D