Beiträge von Elvira

    Sorry Tschona, aber ich musste gestern seehr lang arbeiten. Konnte nichts mehr einstellen.....

    Während Semir auf dem Weg ins Krankenhaus war, wurden die Brandt-Brüder abgeführt. Frank sah man an, dass er es nicht gut fand, dass Semir so schnell gefunden wurde. Florian hing seinen Gedanken nach. Wenig später saß Florian mit Jan im Verhörraum. „So… Herr Brandt. Sie wissen schon was wir Ihnen nachweisen können, nicht wahr. Der Mord an dem kleinen Reff war das Letzte was Sie machen konnten. So abartig kann niemand veranlagt sein. Haben Sie sich an seinem Flehen ergötzt? Hat es Ihnen den Kick gegeben, als der kleine Junge starb? Warum haben Sie es getan? Aus Spaß oder sind Sie so veranlagt?“ schrie er den Mann an. Florian sah ihn trotzig an, schwieg aber. Dann legte Jan die Fotos vor, die die Hand mit der Narbe zeigten. „Diese Bilder sind aus dem Film, den uns Romina vor ihrem Tod überlassen konnte. Es ist Ihre Hand. Sie haben diese Narbe…“ meinte Jan leise. Florian versuchte seine linke Hand zu verstecken. „Das wir Ihnen das Genick brechen. Die Staatsanwältin freut sich schon auf diesen Fall. Wie war das mit dem Mord an Romina Andersen? Waren Sie auch dort? Ihr Bruder war da… Hat er den Mord veranlasst oder sogar verursacht?“ fragte Jan weiter. Doch Florian schwieg eisern. „Gut… dann sind Sie wegen zweifachen Mord, versuchter Entführung und versuchter Mord dran. Ihr Leben ist gelaufen. Ach noch eins… und das ist etwas das mich unglaublich freut. Kindermörder haben im Knast nichts verloren…. Solche Leute stehen ganz unten und werden auch so behandelt. Viel Spaß dabei…“ grinste Jan ihn an. Doch Florian zeigte keine Reaktion. Jan verließ den Raum und ließ Florian in die Haftanstalt bringen.

    Anna sah Andrea an, die soeben davon unterrichtet wurde, dass man Semir gefunden hatte und dass er fast unverletzt dieses Abenteuer überlebt hatte. Sie war sichtlich erleichtert. „Jan fährt gleich zu ihm und holt ihn ab. Mit dem Gips kann er wohl eine ganze Weile nur Bürodienst machen, was ihm sicher nicht gefällt.“ Lächelte Anna ihr zu. Andrea nickte. „Ich werde mich um ihn kümmern. Der Arme…so ganz hilflos mit einem Gipsbein… Ist nicht einfach für einen Mann.“ lächelte Andrea erleichtert. Jan kam dazu. „Die schweigen eisern. Aber als ich Florian Brandt die Bilder der Hand zeigte versuchte er seine zu verstecken. Das sehe ich als Schuldeingeständnis.“ meinte er nur und griff zum Autoschlüssel. „Ich werde jetzt unseren Patienten mal abholen. Der ist vermutlich schon am schreien.“ lachte er und fuhr los. Als er im Krankenhaus ankam, saß Semir bereits unten in der Halle. Der weiße Gips ging bis über das Knie. Als er Jan sah, versuchte er mit Hilfe der Krücken aufzustehen. Es gelang mühsam. „Na schön das du auch mal kommst….“ gab er wütend von sich. „Ja entschuldige mal… ich hab zu tun. Die Brandt-Brüder mussten vernommen werden. Andrea beruhigt werden. Ne Menge Arbeit. Aber die Brüder schweigen zu allen Vorwürfen. Nur denke ich mit deiner Aussage und mit der von Jay dürften sie für immer hinter Gittern wandern.“ erklärte Jan und ließ Semir vor sich her humpeln. „Das ist doch was… Na dann fahr mich mal zur Wache… ich hab noch was vor.“ grinste Semir und Jan konnte sich vorstellen was damit gemeint war.

    Andrea sah zur Tür, als Jan und Semir eintraten. „Semir! Endlich… weißt du was ich mir überlegt habe. Ich könnte dich solange du armer Kerl so hilflos bist, bei mir wohnen und ich werde dich verwöhnen. Aber nur so lange wie du den Gips trägst.“ meinte sie und gab ihm einen Kuss. Semir sah zu Jan und grinste breit. „Ob das gut geht? Ich meine was sagt ihr Nachbar dazu… wie hieß der noch mal Arko?“ fragte Jan. Das Grinsen aus Semirs Gesicht verschwand und er sah Andrea an. „Stimmt… was ist mit diesem Alko?“ wollte er wissen. Andrea lachte laut auf. „Was soll denn mit ihm sein? Er ist mein Nachbar und er hat mir beim renovieren geholfen. Er hat mich zur Arbeit gebracht bzw. abgeholt, weil er nicht wusste welche Farbe ich in meiner Küche haben wollte. Wir sind zum Tapetenhändler gefahren und das war alles. Bist du etwas eifersüchtig? Ich meine du hattest doch gar keine Zeit mir zu helfen…“ empörte sie sich gespielt. „Nein… ich bin nicht eifersüchtig… warum sollte ich denn… oder ist da doch was gelaufen? Andrea? Du sagst mir doch alles, oder?“ fing Semir an. Ein warnender Blick von Jan ließ ihn verstummen. „Ich bin nicht eifersüchtig!“ verteidigte Semir sich und humpelte ins Büro. Andrea und Jan lachten nur. „Ach ja… du brauchst ihn morgenfrüh nicht abholen. Ich bringe ihn mit.“ nickte Andrea ihm zu und ging wieder an die Arbeit.

    Ende

    Nervös prüfte Anna seinen Puls und stellte erleichtert fest, dass Tom nur bewusstlos war. „Sie jagen mir vielleicht einen Schrecken ein.“ lächelte sie. Sekunden später hörte man endlich die Sirenen des Rettungswagens. Hotte und Dieter zeigten dem Notarzt den Weg. Es war Markus, der sofort zu Tom rannte und sich neben ihm niederließ. Die Sanitäter folgten ihm. Nachdem Markus Tom kurz untersucht hatte, sah er in das fragende Gesicht von Anna. „Der hohe Blutverlust macht ihm sehr zu schaffen. Seinem Aussehen nach zu urteilen sind außerdem bestimmt auch ein paar Rippen gebrochen. Ob es noch weitere Verletzungen gibt, kann ich im Moment noch nicht sagen. Er muss jedenfalls so schnell wie möglich ins Krankenhaus.“ erklärte er leise. Anna nickte und sah zu Boden. „Gehen Sie ruhig, Frau Engelhardt.“ sagte er dann weiter. Markus war nicht entgangen, dass Hotte und Dieter gerade wegfahren wollten und auch Anna nervös von einem Bein auf das andere trat, was aber nicht nur mit Toms schlechtem Zustand zusammenhängen zu schien. Was auch immer Anna zusätzlich noch beunruhigte, es musste sehr wichtig sein.
    Anna sah ihn überrascht an. „Sie können ruhig gehen. Ich merke doch, dass sie dringend weg müssen. Ich verspreche Ihnen, dass ich mich um Tom kümmere. Er ist bei mir in guten Händen. Ich werde für ihn tun was ich kann.“ fuhr er deshalb fort. Anna nickte. „Danke.“ sagte sie leise. Dann lief sie Hotte und Dieter nach und stieg in das Auto. Unterwegs informierte sie schnell das SEK, das ohnehin bereits auf dem Weg hier her war, und dirigierte es ebenfalls zum Rastplatz.

    Norberts eben noch vorhandenes Lächeln war plötzlich verschwunden und nun übermannte ihn die Wut. „Du verdammter Bulle! Du und dein Freund, ihr habt uns beide die ganze Zeit nur verarscht! Ihr habt uns zwei Überfälle vermasselt und die halbe Bande verhaften lassen! Aber das Schlimmste, ich habe euch sogar noch in Schutz genommen, als Sven herausfand, dass die Engelhardt noch lebte!“ schrie er wütend und verpasste Semir mit diesen Worten einen heftigen Tritt in den Magen. Semir unterdrückte einen Schmerzensschrei und biss die Zähne fest zusammen. Er wollte sich von Norbert nicht erniedrigen lassen. Diesen Gefallen würde er ihm nicht tun. Durch die Wucht des Trittes wäre er normalerweise zu Boden gegangen, hätte Martin ihn nicht eisern festgehalten. Dieser lachte nur gemein. „Du verdammter Bulle!“ schrie Norbert erneut voller Zorn und Hass. Wieder holte er aus, diesmal mit der Hand. Semir sah die Faust direkt auf sein Gesicht zukommen. Er kniff instinktiv die Augen zusammen und wollte sich wegdrehen, als plötzlich ein Schuss fiel. Die Faust traf ihn nicht. Irritiert öffnete Semir die Augen wieder und sah Norbert mit einem erstickten Schrei vor seinen Augen in die Knie gehen. Mit schmerzverzerrtem Gesicht griff dieser zu seiner Schulter. Gleichzeitig spürte Semir, wie sich der Griff um seine Arme leicht lockerte. Ohne zu zögern trat er kräftig nach hinten aus. Er traf Martin am Schienbein, der ihn daraufhin los ließ und fluchend zu Boden stürzte. Nach einem weiteren Schlag blieb Martin bewusstlos liegen. Erst dann glitt Semirs Blick zurück zu Norbert, den eine Kugel in der linken Schulter getroffen hatte und der jetzt jammernd und schreiend am Boden saß. „Scheiß Bullen!“ stieß er aus. Semir beachtete ihn nicht weiter und sah schließlich mit großer Verwunderung in die Richtung aus der, der Schuss gekommen war. Anna stand vor ihm.

    „Chefin?“ Semir sah sie überrascht an, war zugleich aber unendlich froh sie hier zu sehen. „Danke.“ fügte er hinzu und hielt sich dabei den Magen. „Alles in Ordnung?“ fragte Anna und musterte ihn besorgt. Semir nickte. „Übrigens guter Schuss.“ lobte er und deutete auf den noch immer schimpfenden Norbert, dem gerade von zwei Beamten Handschellen angelegt wurden. Anna lächelte. Erst jetzt sah sich Semir weiter um und stellte fest, dass Anna nicht alleine gekommen war. Aus allen Ecken tauchten die Männer des SEKs auf, stürmten auf die restlichen Bandenmitglieder zu und kreisten sie ein. Die Bande hatte nicht die geringste Chance sich zu wehren oder zu entkommen. Erschrocken ließen sie die Waffen fallen und ließen sich festnehmen. Semir war erleichtert.

    Als er sich wieder umdrehte stutze er jedoch. Irritiert stellte Semir fest, dass die Chefin nicht mehr da war. Dann fiel ihm auf, dass er auch Sven, den Anführer, unter den verhafteten Personen nirgends sehen konnte. Beunruhigt sah er sich um. „Wo ist die Chefin?“ fragte er nervös. Sein Blick wanderte weiter, doch er konnte sie nirgends entdecken. Auch Sven nicht. Seine Unruhe stieg. „Wo verdammt noch mal sind die beiden?“ wiederholte er besorgt und sah Dieter an, der nur traurig mit den Schultern zuckte. Er wusste es auch nicht. „Verdammt, die sind weg!“ stieß Semir aus.

    Semir versuchte sich erneut auf das gesunde Bein zu stellen. „HILFE!!“ schrie er. Doch scheinbar war niemand in der Nähe. Er erinnerte sich an das Video wo der kleine Reff zu sehen war. Vermutlich war der Junge auch hier eingesperrt worden. Bevor sie das Lösegeld hatten und ihn ertränkten. Ob die Brüder diesen Brunnen voll laufen ließen und ihn dann ertränkten? Wut stieg in Semir auf. So wollte er nicht enden. Nicht hier in diesem kleinen Loch. „HILFE!!! Hört mich denn keiner! Hallo!!!“ ging sein Geschrei weiter. Dann hörte er plötzlich Hundegebell. Direkt über ihm wurde es laut und die Hunde waren in dem kleinen Schlitz von ihm erkannt. Er schaffte es sogar sich auf das rechte Bein zu stellen und völlig aufzurichten. „HALLO!! HILFE!! HIER BIN ICH!!!!“ schrie er weil neue Hoffnung in ihm aufkam. „Er ist hier!“ hörte er einen Mann schreien. Nur wenig später hörte er Jan. „Semir? Bist du okay?“ fragte er. „Jan… mein Bein… es ist gebrochen…“ stöhnte Semir erleichtert. „Keine Angst… Die Rettung ist gleich hier und dann holen wir dich raus.“ versprach Jan. Semir ließ sich langsam wieder zu Boden sinken und schloss die Augen. Endlich… nun konnte nichts mehr schief gehen. „Semir!!“ hörte er nun auch Anna rufen. „Ich bin soweit okay… Chefin…“ sagte er leise und nahm einen Schluck aus der Wasserflasche. Es war nur wenig, aber es reichte aus.

    Nur wenig später war der Notarzt da. Anna hielt ihn direkt auf. „Dort unten ca. 4 Meter tief liegt einer meiner Beamten. Vermutlich ist das Bein gebrochen. Wir müssen ihn schnell rausholen.“ bat sie. Der Arzt nickte und verschaffte sich einen Überblick. Dann ließ er sich von der Feuerwehrmännern per Gurt in das Loch runter. Kurz darauf stand er neben Semir und untersuchte ihn vorsichtig. Doch als er das Bein abtastete schrie Semir laut auf. „Schon gut… Okay… wir müssen Sie hier raus bringen. Das geht allerdings nicht mit der Trage. Per Gurt kein Problem aber dann haben Sie mit Sicherheit starke Schmerzen. Ich werde die Vakuumschiene anlegen. Ein kurzer Schmerz und Sie haben es geschafft. Okay?“ fragte er und sah Semir an. Dieser nickte. „Geht schon…“ kam leiser von ihm. „Also gut… Ich gebe Ihnen jetzt etwas gegen die Schmerzen, aber die werden nicht ganz betäubt. Etwas werden Sie auf jeden Fall spüren.“ warnte ihn der Arzt und setzte eine Spritze. Dann legte er die Schiene an. Das Loch war ziemlich eng und nur mit Mühe schaffte der Arzt es endlich. Semir lief der Schweiß über die Stirn und er wünschte sich dass es endlich vorbei war. Nur wenig später legte der Arzt ihn den Gurt an und es ging aufwärts. Oben wurde er direkt auf die Trage gelegt. Jan kam zu ihm. „Hey… alles okay?“ fragte er erneut. Semir nickte. „Wird schon… Mir ist nur kalt und ich hab Hunger…“ sagte er. Der Arzt war mittlerweile auch wieder oben und legte eine Decke über Semir. „So wie es aussieht, ist er etwas unterkühlt und das linke Bein ist wie er bereits vermutete gebrochen. Wir werden ihn ins Krankenhaus bringen und dort alles weitere erledigen. St. Marien..“ meinte er nur und ließ Semir abtransportieren.

    Es vergingen einige Tage und Tom ging es immer besser. Anna ordnete an, dass er nach dem Aufenthalt im Krankenhaus in den Urlaub flog. Sie persönlich brachte Tom zum Flugzeug und wartete sogar bis er eingestiegen war. Sie wusste genau, dass er sonst nie geflogen wäre, denn die Männer waren immer noch nicht gefasst. Zwei Wochen sollte er sich ausruhen und am Strand liegen. Semir war auch dafür, allerdings wäre er wohl am liebsten mit geflogen, doch für ihn hieß es Sondertraining bei Markus, dem Personaltrainer bei der Polizei. Semir kannte ihn schon länger und war hin und wieder als Sparringspartner dort gewesen. Doch diesmal sollte das Training ihn in Form bringen. So fuhr er nach Köln, während Tom im Flieger nach Mallorca saß. Semir ging in die Trainingshalle wo Markus ihn ansah. „Hey… Semir! Mensch du warst ja lange nicht mehr hier. Was ist denn passiert? Wo ist Tom?“ schoss der Expolizist die Fragen ab. „Na… überfordere mich doch nicht direkt.“ lachte Semir und reichte ihm die Hand. „Ich bin hier und das reicht. Du sollst mich wieder fit machen. Zwei Wochen hast du dafür.“ erklärte er überflüssiger Weise, denn Markus wusste das natürlich. „Na dann zieh dich warm an.“ lachte er …

    Knappe sechs Wochen nach dem Schuss auf Tom

    Semir sah Markus an. „Hey.. du hast sonst aber weniger hart zugeschlagen. Mir tu ja alles weh!“ sagte Semir als Markus ihn auf die Beine zog. „Na hör mal… du bist ein Weichei geworden. Früher hättest du das weg gesteckt ohne mit der Wimper zu zucken und nun… Na wenn Tom noch leben würde, dann wäre…“ Markus stockte und sah Semir erschrocken an. Doch dieser lachte leise. „Wie kommst du denn darauf, dass Tom tot ist?“ fragte er erstaunt. „Na du sagtest doch, dass auf Tom geschossen wurde… ich dachte… nun ja.. es hätte ja sein können….“ erklärte Markus schnell und hoffte das Semir nicht merkte wie nervös er war. „Wann hab ich denn gesagt, dass auf ihn geschossen wurde?“ harkte Semir nach. „Was? Ach so… kann sein, dass ich es von Anna gehört habe. Also… nun ja… ich bin ja nicht mehr der Jüngste…“ lachte Markus schnell. Semir nickte. „Ja sicher…“ gab er nur zurück. Er wollte die Chefin fragen, ob sie etwas hat fallen lassen. „Na los! Auf zur nächsten Runde!“ forderte Markus ihn auf. Wieder nickte Semir. „Sag mal... wo sind denn die Diamanten jetzt?“ wollte Markus wissen. „Na in der Asservatenkammer. Bis der letzte Typ gefasst ist. Wem sie rechtlich gehören ist noch nicht klar. Das kann uns nur der Anführer sagen. Und das eben nur, wenn wir ihn haben.“ sagte Semir und behielt Markus im Auge. Er tänzelte um ihn herum um keine Angriffsfläche zu bieten. Geschick wich er den Angriffen von Markus aus. Nach einer Weile nickte Markus anerkennend. „Schon besser, Semir... viel Besser...“ gab er zu. Gegen Nachmittag saßen Beide ziemlich fertig auf der Matte. „So... und nun gehen wir noch gemeinsam was essen. Beate hat sicher schon gekocht...“ grinste Markus ihn an und lud ihn indirekt ein. Semir nickte. „Die Einladung ist angenommen. Danach fahre ich noch schnell ins Büro und anschließend heim.... Mann mir tut alles weh...“ stöhnte Semir außer Atem. Markus lachte. „Nur keine Sorge... das ist morgen vorbei.“ Sie fuhren zu Markus nach Hause.

    „Gut, dann brauche ich mich ja nicht mehr zu verstellen. Lass die Waffe fallen Norbert!“ befahl Semir erneut und machte einen weiteren Schritt auf ihn zu. Die Pistole war nun auf Norberts Kopf gerichtet. Doch Norbert zögerte und blieb gelassen. Ohne auf Semirs Worte zu achten, fuhr er grinsend fort. „Wobei…du überrascht mich…nachdem ich gesehen habe, wie du, ich nehme mal an es war dein Partner, niedergeschossen hast, hätte ich das nicht erwartet. Ist das so üblich bei der Polizei?“ fragte er und grinste gemein. Damit hatte er Semirs wunden Punkt getroffen und Norbert konnte förmlich sehen, wie es im Kopf seines Gegenübers zu arbeiten begann. „Lass die Waffe endlich fallen!“ stieß Semir gepresst hervor. „Aber jetzt mal im Ernst, solche kaltblütigen Leute wie dich, Adrian, können wir in unserer Bande immer gebrauchen. Ich wette, du würdest bei uns viel mehr verdienen, als du es jetzt als kleiner, mickriger Bulle tust. Du brauchst nur die Seiten zu wechseln, obwohl, eigentlich hast du es ja bereits getan.“ lachte Norbert. „Zum letzten Mal, lass die Waffe fallen oder ich schwöre dir, ich drück ab!“ wiederholte Semir noch schärfer und umklammerte fest seine Waffe.

    Norbert merkte, dass ‚Adrian’ wütend wurde und ließ nun tatsächlich die Waffe zu Boden gleiten. Die Frau atmete erleichtert auf und wischte sich eine Träne aus dem Gesicht. Norbert sah jedoch im selben Moment, über Semir hinweg, wie sich Martin ihnen näherte. Martin hatte bemerkt was sich hier abspielte und nickte ihm unmerklich zu. Norbert sah wieder zu ‚Adrian’ und seufzte gespielt. „Schade, wir hätten dich bei uns wirklich gut gebrauchen können. Na vielleicht überlegst du es dir noch.“ bedauerte er. „Ich werde niemals die Seiten wechseln! Niemals!“ gab Semir zurück. „Was willst du eigentlich tun, Adrian? Falls das überhaupt dein richtiger Name ist.“ fragte er verächtlich „Du kommst hier ohnehin nicht weg. Wir sind eindeutig in der Überzahl. Denkst du wirklich, dass du eine Chance hast?“ lachte Norbert. „Das lass mal meine Sorge sein.“ erwiderte Semir. In diesem Augenblick wurde Semir plötzlich durch einen kräftigen Stoß in die Seite zu Boden befördert, seine Waffe fiel ihm aus der Hand. Die Frau, die noch immer bei ihnen war, schrie ängstlich auf. Der Stoß kam von hinten und ehe Semir verstand, was gerade passiert war, wurde er von kräftigen Armen gepackt und hochgezogen. Semir war so überrascht, dass er sich gegen Martins Griff nicht wehren konnte. Seine Arme wurden brutal auf den Rücken gerissen, sodass er leise aufstöhnte.

    Ich wußte es... jetzt ist es soweit. Pass auf.. .Gitti wird hier morgen rotz und wasser heulen. Tom fast tot (gehe ich jetzt einfach mal von aus) und Semir gerade als Bulle entlarvt. Was passiert jetzt mit ihm? Tom konnte ja nichts mehr verraten. Und selbst wenn Tom jetzt noch mal wach wird.... dann käme die Chefin zu Spät. Semir vermutlich schon zu Brei verabeitet oder wengistens in den letzten Zügen liegend. Tja... das wars dann. Tom stirbt, Semir stirbt. Frei für ein neues Dreamteam. Vielleicht Ben und Chris? oder Ben und Jan... wäre auch mal was... :D;)

    Hallo Klosi,

    zunächst habe ich dir ja eine PN gesendet als du heute Morgen eine Story mit wenigen Sätzen angefangen hast. Toll ich finde es immer gut, wenn sich Leute trauen. Aber mal ganz ehrlich... Dieser Storyteil lebt von Rechtschreibfehlern. Die Form ist absolut unmöglich und einen Sinn gibt es auch nicht. Würdest du uns mal bitte erklären, was du da schreibst? Springe nicht so in den Gedanken. Dann kann man das auch verfolgen.

    Lol ja Gitti ich bekenne mich... ich konnte ihn jetzt noch nicht töten... aber irgendwann schaffe ich es... irgendwann töte ich ihn

    HIer kommt erst einmal der Sontagsnachtisch

    Tom lag im Bett und hatte die Augen geschlossen als die Tür sich öffnete. „Hey… schön dass du mich besuchen kommst.“ sagte er leise, als Semir durch die Tür humpelte. Tom sah es und sah ihn besorgt an. „Hast du dich verletzt?“ fragte er deshalb. Semir grinste. „Nein nicht bei dem Überfall. Das hat unser Freund Leonard Förster, das ist der Typ der auf dich geschossen hat, mir angetan. Er wollte mich überfahren. Nur passte sein Wagen nicht in die Lücke… Wie geht es dir?“ fragte Semir. Tom richtete sich etwas auf. „Geht schon… noch etwas schwach aber das gibt sich. Ich denke morgen bin ich wieder Dienstfähig.“ gab er von sich. „Das werden Sie schön bleiben lassen, Tom.“ kam von Anna die nun auch ins Zimmer kam. „Oh…Chefin. Ähm… also ich dachte… ich dachte dann natürlich nur an Schreibtischarbeit.“ versuchte Tom sich heraus zu reden. Anna lächelte. „Tom… Sie werden hier im Krankenhaus bleiben, bis sie zu 100 % wieder hergestellt sind. Wissen Sie eigentlich wie nah es diesmal war?“ fragte sie. Tom nickte. „Ja… der Arzt hat es mir erklärt. Ich muss nen ganzen Zug an Schutzengel gehabt haben.“ sagte er. „Ganz genau… so und nun werden wir Sie wieder allein lassen. Wie Sie sehen, ist Semir auch reif fürs Bett und genau dahin werde ich ihn jetzt beordern. Bleiben Sie hier oder nach Hause?“ richtete sie ihre frage an Semir, der im Sessel saß und die Augen geschlossen hielt. „Nach Hause…“ murmelte er nur. Anna brachte ihn nach Hause.

    Am nächsten Morgen war Semir kaum in der Lage aufzustehen. Sein Knie war dick und schmerzte stark. Anna ließ ihn zum Arzt fahren und der stellte fest, das sich in unterhalb der Kniescheibe Wasser angesammelt hatte. Er zog es mit Hilfe einer Spritze raus und legte Semir ein Verband an. Dann hieß es das Bein mindestens eine Woche zu schonen, was Semir nur mit Murren hinnahm. Er kam auf Krücken ins Büro. Anna befahl dass er erst einmal nur Schreibtischdienst machen sollte. Die Überwachung und die Suche nach Förster würden Dieter und Hotte übernehmen. Semir sah ein, dass es mit seinem Bein nicht möglich war und gab klein bei. Die Ermittlungen ergaben gar nichts. Förster tauchte nicht wieder in der Wohnung auf. Er blieb verschwunden. Am Nachmittag ließ Semir sich zu Tom fahren, der genau wie er nur darauf wartete, wieder aktiv zu werden. Doch für Tom war die Zeit noch lange nicht da. Der Arzt ließ ihn nicht gehen. „Tom… die Typen hätten dich abgeknallt. Wie konnte es eigentlich dazu kommen? Ich meine den Teil hab ich nicht mehr mitbekommen.“ erinnerte Semir sich. Tom nickte. „Ja ich weiß… aber dass es geklingelt hat weißt du noch, ja?“ fragt er grinsend. Semir nickte „Ja und das der Typ mir die Knarre am Kopf hielt auch nur danach nichts mehr.“ erklärte er und überging Toms spitzfindige Bemerkung. Tom erzählte ihm, was sich zugetragen hatte. Als er endete sah Semir ihn an. „Du hast verdammt viel Glück gehabt. Wenn die Kugel….“ Er stockte. An diesen Gedanken wollte er nicht denken. Niemals… Tom tippte ihn an. „Hey.. ich lebe noch…“ grinste er. „So und nun sieh zu, dass du die Typen krallst. Wenn ich hier raus bin, dann will ich sie vor Gericht sehen ist das klar?“ Semir nickte. „Ja sicher… nur wenn das Bein wieder in Ordnung ist, muss ich erst zu Markus… Spezialtraining. Anweisung von der Chefin…. Warum auch immer.“ stöhnte Semir.

    Lol ... danke Daggi und Steffi,

    ich muss sagen das macht irgendwie Appetit auf mehr. Nur wird das ab dem 23. Oktober sicher einige in einen Konflikt bringen. Was gucken wir jetzt? "Alarm für Cobra 11" oder "Plötzlich Papa"? Welche Sendung nehme ich auf?

    Nun ja SAT 1 hat das mit Sicherheit bedacht.... mal sehen wer das Quotenrennen macht?

    Katrin!! Lass mich für ein paar Miniuten mal mit diesem Norbert allein... ich könnte ihn grrrrrr...... dieser Kerl geht mir derart auf die Nerven.... Allerdings befürchte ich, das Semir nun auch auffliegt.... und das ist nicht schön... gar nicht schön.... wann kommt die Fortsetzung?

    Semir wachte auf, als er etwas klirren hörte. Er sah nach oben und bemerkte den Eimer der zu ihm runter gelassen wurde. „Hier… dein Frühstück, Mittag und Abendessen…“ lachte sein Bewacher höhnisch. Der Eimer landete dicht neben ihn, doch als Semir danach griff, zog der Mann oben am Loch wieder an der Leine. Der Eimer ging erneut in die Luft. Da Semir sich nicht aufrichten konnte, sah er dem Eimer nur nach. Doch dann kam dieser wieder runter. „Na was ist denn? Nimm! Mehr bekommst du heute nicht, also teile es dir ein.“ Semir nahm die Sachen auch dem Eimer. Eine kleine zu Hälfte gefüllte Wasserflasche und zwei trockene Brötchen. Dann ging der Eimer wieder in die Höhe. Semir sah ihm sehnsüchtig nach und versuchte sich aufzusetzen. Ein Schmerz durchzog seinen Körper als er das linke Bein unbewußt bewegen wollte. Mit einem Aufschrei ließ er sich wieder sinken. Tränen schossen ihm in die Augen. Dann wurde es dunkel. Semir sah nach oben. Sie legten den Stein wieder auf die Öffnung. „NEIN!!“ schrie Semir, denn er ahnte was das hieß. Wenn der Stein dort oben lag, dann würde jemand der zufällig seinen Spaziergang machte nichts hören. Dazu kam noch, dass der Brunnen nicht direkt hinter der Hütte lag. Er war ja doch ein Stückchen hinter den Beiden her gerannt. Wie sollte man ihn finden? Es wurde dunkel um ihn herum. „Nein….“ kam leiser von Semir, der anfing alle Hoffnung zu begraben. „Viel Spaß noch. Wir müssen leider gehen. Aber ich denke du hast es bald hinter dir….“ hörte er dumpf von einem der Brüder.

    Jan ging voran. Die Hunde schienen etwas aufgenommen zu haben und führten die Männer zu einer Hütte, die bereits aus der Ferne zu sehen war. Jan zog seine Waffe und sah zu dem SEK-Mann. Dieser gab leise Befehle an seine Leute weiter. Nur wenig später hatten sie die Hütte umzingelt und kamen von allen Seiten näher. Man hörte zwei Männer in der Bude lachen. Jan schlich sich näher heran um zu hören was sie redeten… „Er wird nicht lange zu leiden haben….“ hörte er einen der Männer und schloss darauf, das Semir vielleicht auch hier war. Er ging zurück zu den SEK-Leuten und gab ihnen seinen Verdacht durch. „Wir könnten Tränengas einsetzen und damit die Leute ohne Gefahr für Gerkhan verhaften.“ gab der Einsatzleiter vor. Jan nickte. „Machen Sie alles dafür fertig und dann los.“ stimmte er zu. Der Einsatzleiter gab seine Befehle und die Männer machten sich an die Arbeit. Nur ein paar Minuten später hatten sie die Hütte gestürmt. Die Männer darin husteten sich die Seele aus dem Leib und Jan sah genüsslich zu. „Wo ist mein Kollege?“ fragte er Frank Brandt. Doch dieser grinste ihn nur an. „Such ihn.“ forderte er Jan auf. „Passen Sie mal genau auf… ich weiß dass er hier irgendwo ist. Sie können jetzt noch Ihre Situation verbessern, wenn Sie es mir verraten. Wo ist er?“ fuhr er Frank an. Doch dieser lachte nur gehässig. „Er hat nicht mehr lange…“ grinste er nur. Jan ließ ihn abführen und rief Anna an. „Ich habe die Brandt-Brüder verhaftet. Aber Semir ist nicht hier. Zumindest nicht in der Hütte.“ Erklärte er. „Dann muss er irgendwo in der Nähe sein. Lassen Sie die Hunde durch den Wald hinter die Hütte laufen, vermutlich befindet sich dort ein weiteres Versteck!“ vermutete Anna. „Wir kommen direkt dazu.“ endete sie.

    Semir suchte das Klingelschild. Doch nirgends stand der Name Förster. Enttäuscht ging Semir zurück zur Straße wo in diesem Augenblick ein Kleinwagen um die Ecke kam. Semir sah den Fahrer an und erkannte Förster. Dieser hatte das gleiche Problem. Er zog den Wagen auf Semirs Seite und raste auf ihn zu. Semir versuchte sich mit einem beherzten Sprung in Sicherheit zu bringen. Es gelang ihm ganz knapp. Eine Rolle rückwärts über den Bürgersteig und schon stand er wieder, zog seine Waffe und legte auf das Fahrzeug an. Erneut raste der Wagen auf ihn zu. Semir versuchte vor ihm weg zu laufen. Hin zur Straße wo Hotte und Dieter auf ihn warteten und fast hätte er es auch geschafft. Plötzlich spürte er einen Schlag und stürzte. Der Wagen hatte ihn an der Seite erwischt. Semir war froh, dass niemand außer ihm auf der Straße war. Förster trat das Gaspedal durch und raste davon. Semir stand langsam auf. Er sah den Wagen gerade noch um die Ecke fahren und humpelte auf den Dienstwagen zu.

    „Hey… da ist Semir!“ rief Dieter auf einmal und Hotte sah auch hin. „Wieso humpelt der denn so?“ fragte er und stieg aus. Dann sah er das Semir am Knie blutete. „Hey… was ist denn passiert?“ fragte Dieter der Semir stützte. „Förster… er wollte mich über den Haufen fahren… hat leider geklappt. Ich war nicht schnell genug…“ fluchte Semir und besah sich sein Knie. „Verdammt!“ kam von ihm. Dieter holte Verbandszeug und legte einen Notverband an. „Das musst du auf jeden Fall nähen lassen.“ ermahnte Hotte ihn. Semir nickte. „Ja sicher… dann bringt mich zum Krankenhaus und lasst die Wohnung bewachen. Der taucht mit Sicherheit wieder hier auf.“ sagte Semir und stieg in den Wagen. Hotte setzte sich ans Steuer und fuhr zum Marien-Hospital. Dort wurde Semir eingehend untersucht. Er hatte großes Glück gehabt, so der Arzt dass nicht mehr verletzt sei. Außer der Platzwunde am Knie und einer Prellung an der Hüfte war er unverletzt. Gemeinsam fuhren sie wieder zur PAST, wo Semir Anna Bericht erstattete. „Sie haben verdammt viel Glück gehabt, Semir. Wenn er Sie richtig erwischt hätte, dann wären Sie vermutlich im Leichenschauhaus.“ meinte sie. „Ich habe übrigens mit dem Krankenhaus telefoniert. Tom ist wach. Er wird aber noch eine ganze Weile in der Klinik bleiben müssen.“ erzählte sie anschließend. Ein Leuchten erschien in Semirs Augen. „Dann fahre ich gleich hin…“ meinte er und stand auf. Dabei verzog er sein Gesicht. Das Knie schmerzte gewaltig. „Sie fahren nicht allein. Mit dem Knie können Sie das eh nicht. Wir fahren zusammen.“ bot sie sich an. Semir nahm das Angebot dankend an und fuhr mit ihr zu Tom.

    Na ich kann die Sorge von Anna teilen. Was ist mit Semir? Was wenn die Mistkerle.... ja was wenn sie entdecken, dass er auch Bulle ist? Was wenn er bei den Überfällen verletzt wird? Was wenn....

    Du siehst Fragen über Fragen. Also wenn du Steffi so versorgst, dann solltest du auch Rücksicht auf meine Nerven nehmen.... oder muss ich mir erst das Bein brechen, damit ich was zu lesen bekomme :?::D

    „Semir? Sind Sie wirklich okay? Ich kann auch einen anderen auf den Fall ansetzen.“ fragte Anna als sie am Tisch saßen. „Nein… ich bin okay. Ich werde den Typen bekommen.“ gab er fest von sich. Anna nickte. „Aber bitte seien Sie vorsichtig.“ warnte sie ihn. Er nickte nur. Andrea kam herein. „Hier! Leonard Förster. 38 Jahre alt, vorbestraft wegen Diebstahl, Körperverletzung, Körperverletzung mit Todesfolge, Einbruch, Erpressung, Drogenhandel…. usw. Er hat alle Delikte durch, die man nur haben kann.“ zählte Andrea auf und sah Semir mitleidig an. „Was ist mit Tom?“ fragte sie als sie die Akte an ihn gab. „Nicht jetzt Andrea bitte…“ kam als Antwort. Andrea verstand. Es schien nicht so gut auszusehen. „Hast du eine Adresse von diesem Förster?“ wollte Semir wissen. „Ja… Eintrachtstrasse 9, Köln Nippes.“ meinte Andrea nur und verschwand wieder. Semir nickte. „Ich fahre da jetzt hin.“ sagte er und Anna sah ihn an. „Nehmen Sie Bonrath oder Herzberger bitte mit. Nicht dass Sie auch noch im Krankenhaus landen.“ empfahl sie. Semir schüttelte den Kopf. „Ich will nur gucken…“ meinte er dann grinsend. „Genau deshalb sage ich es ja. Sie fahren nicht allein! Das ist keine Bitte sondern ein Befehl.“ sagte Anna sehr bestimmt und an ihrer Stimme war zu hören, das ein Nein nicht akzeptiert wurde, das hörte auch Semir und nickte nur. Er fuhr gemeinsam mit Hotte und Dieter zur Adresse von Leonhard.

    „Also gut… ihr wartet hier im Auto und ich geh rein. Vermutlich ist er eh schon längst woanders untergetaucht.“ meinte Semir als sie vor dem Haus standen. „Lass das bloß nicht die Chefin wissen, die reißt uns den Kopf ab, wenn was passiert.“ mokierte Dieter. „Wird nichts passieren. Ich bin doch groß…“ lachte Semir und bekam von Hotte einen ziemlich merkwürdigen Blick zugeworfen. Auch das bemerkte Semir und grinste ihn an. „Ein Wort und du kannst zur PAST zurücklaufen“ raunte er ihm zu. „Ich sag nichts….hatte ich gar nicht vor.“ verteidigte Hotte sich in seiner brummigen Art. Dann sahen sie Semir nach wie er in der Gasse verschwand. „Mensch wenn das mal gut geht…“ meinte Dieter nur. Hotte nickte. „Du hast doch gehört… er ist schon groß…“ gab er brummig zurück. Dieter bemerkte seine Laune. „Was hast du denn schon wieder?“ fragte er deshalb. Hotte sah ihn an. „Na was wohl? Ich habe Hunger! Semir hat uns vor dem Essen mitgenommen, da ist es doch wohl normal dass man sauer wird, wenn man den ganzen Tag nicht zum Essen kommt“ maulte Hotte. Dieter lachte laut auf. „Du hast doch vor drei Stunden ein Butterbrot gegessen!“ meinte er dann. Hotte nickte. „Ja aber das war eben vor drei Stunden. Ich habe schon wieder Hunger. Weißt du, mein Superkörper braucht die Nahrung halt. Schon allein um das Gewicht zu stabilisieren muss ich essen. Ich will doch nicht so ein Strich sein wie du…“ grinste Hotte durch den Bart.

    Semir spürte die Kälte die seinen Körper durchzog. Er saß in diesem kleinen Loch fest. Die Brüder hatten sich nicht um ihn gekümmert. Sie hatten ihn verhöhnt und gelacht. Dann warfen sie ihm etwas Sand ins Gesicht. Er hatte sie um etwas Wasser gebeten, doch es kam nichts, außer dem gehässigen Lachen. Semir schloss die Augen und versuchte etwas Ruhe zu finden. Sein Bein schmerzte bei jeder Bewegung. Er wollte versuchen morgen irgendwie hier raus zu kommen. Irgendwie.... es musste eine Möglichkeit geben. Wenn er gehört hätte, was Frank mit ihm vorhatte, wäre er vermutlich nicht so leicht eingeschlafen. Doch die Müdigkeit war groß. Auch wenn er wegen den Schmerzen nicht ganz abschalten konnte. In der Nacht wurde er öfters wach als er bemerkte, dass es scheinbar regnete. Es regnete hinein. Semir sah nach oben. Die Brüder hatten die schwere Platte von der Öffnung genommen und durch ein Gitter ersetzt. So konnten sie ihn beobachten und ihn verhöhnen. Sie machten es mit Freude, Semir dort unten zu sehen. Hilflos... nicht in der Lage sich selbst aus dieser Situation zu befreien. Semir zog seine Jacke über seinen Kopf um sich vor der Nässe zu schützen. Zum Glück währte der Regen nicht lange. Semir sah nach oben und konnte sogar Sterne entdecken, die ab und an von Wolken verdeckt wurden. Er schlief erneut ein. Er konnte nur hoffen, dass Jan bald kam. Er musste doch die Nachricht bereits gehört haben, die er hinterlassen hatte.

    Jan war am nächsten Morgen um sechs in der Wache. Anna und auch die Hundestaffelführer sowie das SEK waren bereit. Sie fuhren in einem Konvoi zu dem Wald wo Semir das letzte Mal mit den Brandt-Brüdern zusammengestoßen war. Doch nun kam das nächste Problem. Das Gebiet war extrem groß. Jan sah Anna an. „Wo fangen wir an?“ fragte er etwas hilflos. Anna nickte. „Ich denke wir werden in Osten anfangen und uns systematisch nach Westen durcharbeiten. Allerdings befürchte ich, dass die Suche einige Stunden in Anspruch nehmen wird. Aber wenn er irgendwo hier steckt, dann finden wir ihn. Die Hunde werden sicher seine Spur aufnehmen. Jan nickte und sah sich um. Er bemerkte Autoreifenspuren im Boden. „Sehen Sie mal hier! Die Reifenabdrücke könnten von Semirs Wagen sein.“ meinte er hoffnungsvoll. Anna ging in die Hocke. Auch Hartmut, der die beiden ebenfalls begleitete. „Ja... das sind eindeutig die Reifen von Semirs Wagen.“ bestätigte er. „Also gut. Dann werden wir uns aufteilen. Jan Sie, eine Hundestaffel und vier SEK-Männer werden mit Ihnen in Richtung Westen gehen. Der Rest wird mit mir in Richtung Osten. So können wir heute einen großen Teil schaffen.“ gab Anna bekannt. Die jeweiligen Leiter der Truppen nickten und teilten sich auf. Nur wenige Augenblicke später ging es los. Anna ging zuerst in Richtung Osten. Die Hundeführer liefen voran und es folgten dann das SEK und ein paar uniformierte Kollegen mit Anna. Alles wurde genau inspiziert. Doch es schien alles im Sand zu verlaufen. Die Hunde liefen ziemlich planlos herum. Sie scheinen keine Spur aufgenommen zu haben. Anna sah auf die Uhr schnell war es Mittag. Obwohl es bereits September war, schien die Sonne noch sehr warm.

    Was ist das denn? Sooooo wenig???? So geht das nicht.... ;):D Im Namen von Steffi und mir fordere ich NACHSCHLAG. DAfür gibt es zwei ganz wichtige Gründe:

    1. Steffi ist SCHWERKRANK und braucht Ablenkung.

    2. Wie soll ich mich auf meine Story konzentieren, wenn ich nicht weiß was bei dir passiert?

    Willst du dass ich Tom sterben lasse???? :D

    ist das die letzte folge mit charlotte schwab?

    "Alarm für Cobra 11" hat einen Ausstieg zu vermelden. Nach zehn Jahren in der Rolle der Chefin Anna Engelhardt verlässt Charlotte Schwab die Serie. Charlotte Schwab wird ab Folge 192 von Katja Woywood in der Rolle der Kim Krüger abgelöst.

    DAs ist aus dem Thread von "Austieg Charlotte Schwab"

    Wie ich dort bereits geschrieben habe wird sie bis zur 192. Folge dabei sein. Ich finde es im Übrigen nicht in Ordnung, das hier breit getreten wird, was in der nächsten Folge passiert. Es ist mir ziemlich egal, ob ihr euch die Folge schon vorab anschaut. Aber.... Haltet euch doch mal wenigstens geschlossen. Andere warten nämlich auf den Donnerstag.

    „Chefin! Er wird wieder wach. Er wird wieder ganz der Alte. Und ich werde nichts Anderes akzeptieren.“ Er stand wütend auf. Anna wollte ihn festhalten, doch er riss sich los und verließ den Raum. Als er auf den Flur trat, lief er gegen den Arzt. „Herr Gerkhan? Alles in Ordnung?“ fragte er. Semir sah ihn an. „Was ist mit meinem Partner?“ wollte er wissen ohne auf die Frage einzugehen. „Herr Kranich liegt auf der Intensivstation. Die OP ist gut verlaufen und die Kugel ist raus. Sie hat keinen großen Schaden angerichtet, aber der Blutverlust war sehr groß. Wir können derzeit erst einmal nur abwarten.“ erklärte der Arzt sachlich. Semir nickte und sah ihn an. „Er wird wieder ganz gesund?“ fragte er und hielt sich an der Wand fest, weil ein Schwächeanfall über ihn kam. Sofort griff der Arzt zu und hielt ihn fest. „Kommen Sie.... legen Sie sich auch hin. Keine Sorge... sobald der Zustand von Kranich sich verändert, werden Sie es als Erster erfahren. Aber jetzt werden Sie sich ausruhen.“ sprach der Arzt beruhigen auf ihn ein und brachte ihn wieder ins Zimmer. „Ich bin okay... ich bin völlig okay...“ behauptete Semir. „Ja sicher... Sie haben eine Gehirnerschütterung und sollten wenigstens bis morgen hier liegen bleiben.“ meinte der Arzt. „Und das wird er auch.“ kam von Anna. Semir sah sie an. „Ist das ein Befehl?“ fragte er leicht grinsend. Anna schüttelte den Kopf. „Nein... ein Wunsch.“ gab sie zurück. Semir nickte nur und legte sich hin.

    Markus sah Leon an. „Was soll dass heißen... die Steine kannst du vergessen. Verdammt der Kunde hat bezahlt! Der wird uns umbringen!“ schrie er. Leon zuckte mit den Schultern. „Mann... auf einmal waren überall Bullen Kurt hat diesen Gerkhan niedergeschlagen und wurde dann überwältigt. Kranich wollte gerade zu mir und ich hab ihn über den Haufen geschossen. Hey... wir stecken so tief in der Scheiße, dass es mir egal ist, ob dich der Kunde über den Haufen schießt oder nicht. Das einzige was ich will ist meine Kohle. Meine Kohle für den Job, den ich erledigt habe. Was ist mit Hubert? Wo war er, als wir bei den Bullen waren?“ fragte Leon wütend. Markus holte tief Luft. „Okay... anschreien bringt nichts.... wir müssen die Steine bekommen. Kranich ist tot?“ fragte er nach. Leon nickte. „Ja die Kugel ist direkt ins Herz gegangen.“ bestätigte er. „Was ist mit Gerkhan?“ wollte Markus wissen. „Keine Ahnung. Vermutlich liegt der auch im Krankenhaus. Ich habe ihn am Boden gesehen.“ erklärte Leon. Markus nickte. „Dann werde ich es selbst in die Hand nehmen müssen. Also gut.... Hier ist dein Geld. Verschwinde aus dem Land und lass dich nicht erwischen.“ meinte er und drückte Leon ein Bündel Geld in die Hand. Leon zählte nach. „Das ist zuviel!“ sagte er und ein Glanz in den Augen entstand. „Na... du bist der einzige, der noch übrig ist. Mach was aus deinem Leben...“ grinste Markus und ließ Leon einfach stehen. „Hey... kann ich dir nicht helfen? Ich meine mit diesem Gerkhan!“ fragte er dann Markus blieb stehen, „doch könntest du.... wenn du Lust hast, warum nicht. Also mein Plan ist folgender....“

    Am nächsten Morgen holte Anna Semir aus dem Krankenhaus an. „Wie geht es Tom?“ fragte sie. „Keine Veränderung. Er liegt immer noch im Tiefschlaf. Heute Nacht hat es einmal Alarm gegeben und die Ärzte waren ziemlich in Aufruhr. Was genau war, hat man mir nicht gesagt, aber ich habe mitbekommen wie sie Tom rausholten und eine Stunde später wieder rein schoben. Dann sagte man mir es sei alles in Ordnung.“ kam von Semir leise. „Ich werde mir diesen Mistkerl schnappen...“ drohte er wütend. Anna nickte. „Wir müssen zunächst wissen mit wem wir es zu tun haben. Erst dann können wir zuschlagen. Sie haben gleich einen Termin beim Phantomzeichner. Dann werden wir das Bild durch den Computer jagen und hoffen, dass er in der Datei ist.“ erklärte Anna. Semir nickte. „Ich denke schon, dass wir fündig werden. Dieser Kerl hat mit Sicherheit schon einiges auf dem Kerbholz. Und für den Schuss auf Tom... wird er bluten...“ versprach er. Nur kurz darauf saß er bei Torben, dem Zeichner. „Okay... dann wollen wir mal. Das Gesicht... wie war es? War es rund oder eher eckig?“ wollte Torben wissen. „Nein.... es war oval. Eiförmig...“ meinte Semir und mit einem Klick hatte Torben die ersten Konturen auf dem Monitor. „Die Augen? Waren die Schmal oder eher breit. Eng zusammenstehend, oder auseinander?“ kam die nächste Frage. Semir dachte nach. Die Augen.... wie waren sie.... „Eng und schmal.“ sagte er dann. Nur eine Stunde später hatten sie das Gesicht fertig. „Schickst du es rüber zu Andrea.... sie soll mal die Datenbank abgleichen.“ bat er Torben und verschwand mit Anna im Büro.