Beiträge von Elvira

    "Ich nehme an und wir diskutieren nicht" sagte Tom und stemmte die Arme in die Seiten. "Wieso? Ich bin dran!" widersprach Semir. "Ja, aber du hast ne Familie, erinnerst du dich? Und wie ich hörte, soll die Arbeit gefährlich sein. Ich will nicht Andrea erklären müssen, dass du mit einer Kugel im Kopf im Leichenschauhaus liegst." erklärte Tom nun. Das waren die richtigen Worte, beide wussten, wie gefährlich ist diese Job und sie wollten nicht, dass dem anderen etwas passiert. " Ich weiß was du meinst. Ich werde mit Andrea sprechen und sie wird das verstehen. Sie weiß das es manchmal brenzlig werden kann. Ich mache es ja nicht zum ersten Mal." meinte Semir. "Ja? Wirklich? Und was sagst du ihr? Hallo Schatz, ich nehme diesen gefährlichen Job, ich liebe dich und es ist mir egal ob was passiert. Oder wie?" Tom starrte an Semir, der etwas antworten wollte, aber die Chefin unterbrach. Sie war schon zurück und wollte die Sache endlich lösen. "Also meine Herren, das reicht. Hören sie bitte endlich auf. Sie sind wie kleine Kinder. Semir, ich denke eigentlich auch, dass Sie zunächst an Ihre Familie denken sollten, aber wie ich eben schon sagte, es ist eine freiwillige Entscheidung. Und da Tom beim letzten Mal nicht besonders gut weg gekommen war, sollten Sie es wenigstens versuchen. Also meine Herren...." sie drehte sich zu Semir. "Ja, stimmt" sagte er nur und grinste Tom an. "Gut. Sie werden sich morgen mit Kleine in Verbindung setzen!" befahl Anna. "Ja Chefin, mach ich.“ kann von Semir. Tom starrte sie an "Was? Warum?" versuchte er seine Argumente einzubringen. "Tom, sie sind doch schon genug alt. Muss ich Ihnen wirklich sagen, was beim Letzen Mal passiert ist? Semir weiß was er macht, also, keine Widerworte bitte. okay?" Tom nickte nur, es hatte keinen Sinn zu verhandeln.

    Zu Hause war Semir unruhig. Tom hatte Recht, er wusste nicht wie er es Andrea sagen sollte. Er saß mit Aida auf die Decke und spielte mit ihr, als Andrea kam und ihn zum Abendessen rief. "Semir …., was ist mit dir? Was ist los?" fragte Andrea besorgt. "Überhaupt nichts, warum?" gab Semir wieder und dachte nach. "Na du bist ganz seltsam. Seit du hier bist, bist du nervös. Selbst wenn du mit Aida spielst. Sollte ich was wissen?" fragte Andrea und zog ihre Braue hoch. "Nein Schatz, nichts..." entgegnete Semir ihr und machte eine Pause. Andrea sah ihn eindringlich an. "Ja...du hast Recht, es gibt was. Ich muss packen." sagte er auf einmal und wollte gerade raus. Andrea hielt ihn fest und sah ihn verständnislos an. "Was? Wieso?" Semir setzte sich bei ihr auf die Couch und legte ihr seinen Arm um die Schultern. Sie stieß den Arm weg. "Ich warte!" sagte sie schon ein bisschen wütend. Semir atmete aus. "Naja...ich...ich muss für ein paar Tage weg… Ich habe einen Undercover-Einsatz angenommen. Nichts Außergewöhnliches... Ich schwöre..." versuchte er sie zu beruhigen. "Bist du jetzt total verrückt? Du weiß doch, dass ich es hasse ... diese Aktionen sind zu gefährlich. Denkst du gar nicht an uns?" fragte sie wütend und stand auf. Semir wollte sie festhalten. „Andrea…. Bitte….“ Semir schlug seine Augen nieder, er wusste dass Andrea sich aufregen würde und verstand es sehr gut. Sie brachte Aida ins Bett. Er hörte sie wie sie sang. Eine Stunde später lag auch sie im Bett. Semir saß noch im Wohnzimmer. Er wusste genau, wenn er Andrea erst einmal zur Ruhe kommen ließ, war sie auch für ein Gespräch bereit.

    Das freut mich sehr!! :love: ...aber, ich fürchte, das war die letzte Story für eine laaange Zeit...:S Ich hab leider nicht das Talent eine gute Story in wenigen Tagen und so nebenbei zu schreiben, bei mir dauert das immer etwas länger und ich brauche dafür einen freien Kopf...:rolleyes: ...also am besten Ferien. ^^

    Nun ich denke es liegt daran, das ich in meinem Job nicht so kreativ sein kann, wie ich es gern sein würde. Also lasse ich danach einfach meine Phantasie freien Lauf und viola... eine Story entsteht. Und wenn sie dann fertig ist, frage ich mich... wann hab ich das denn geschrieben? :D

    Da gehts dir wie mir. Ich bewundere Elvira, bei der die Ideen nur so sprudeln. Ich brauch da immer länger dazu. Das muss reifen bei mir....! :)

    Nun ja.... man tut was man kann.... lol manchmal denke ich auch woher kommen denn all die Gedanken? Erst letzte Nacht hab ich eine Idee gehabt. Ich sofort aus dem Bett und aufgeschrieben. Tja... schon wieder ein Thema was es in den Storys noch nicht gab.... lol

    Ich kann mir wirklich vorstellen, wie es jetzt in Semir aussieht.

    Ja ich auch... Semir muss sich richtig schlecht fühlen. Aber Tom weiß ja warum er es gemacht hat und außerdem eine echte Freundschaft kann soetwas nichts anhaben.... Ich denke auch das Semir es im Grunde genommen weiß. Aber die Angst von ihm hast du sehr gut dargestellt. Ich sehe ihn direkt vor mir, mit seinen dunklen, traurigen Augen sieht er die chefin an und ..... schluchtz.....

    Tom und Semir fuhren gemeinsam auf der Autobahn. Die Sonne schien und es war einer von diesen schönen Sommertagen. Die Autobahn war trotzdem sehr unsicher. Viele Leute wollten so schnell wie möglich von der Stadt weg und in die Ferien fahren. Deshalb gab es auch mehrere Unfälle. "Mensch Tom, ich will auch schon meinen Urlaub haben.... In der Sonne liegen...nichts machen müssen...aaah" sagte Semir ganz verträumt. "Das muss du mir nicht sagen. Glaubst du, ich mag diese Hitze, wenn ich im Auto mit dir sitzen muss?" Semir warf ihm einen bösen Blick "Hey, du kannst auch einsam fahren, klar?" grinste er. "Naja, ich schweige schon...Aber sag mal, wohin fährst du deiner Familie in Urlaub?" fragte Tom. "Ahm, ich weiß es noch nicht. Aida ist noch klein und ich denke, sie soll lieber zu Hause bleiben, aber Andrea will ans Meer." gab Semir von sich und sah sich auf die Hände. "Aha, also Familien-Dilemma" lachte Tom. Einerseits war er froh, dass er ähnliche Probleme nicht lösen musste, anderseits beneidete er Semir seine schöne Familie. "Ja Dilemma heißt es, aber ich bestehe, dass wir fliegen. Das wird für Aida bequemer." erklärte Semir. "...Ja und du muss nicht fahren..." sagte Tom und machte eine Pause. Semir verstand wie Tom es gemeint. "Hey um mich handelt es sich nicht klar?" verteidigte Semir seinen Plan. "Ich weiß, du machst alles nur für Aida..." sagte Tom immer mit diesem spitzigen Ton. Semir wollte noch etwas sagen aber er war vom Funk unterbrach. „Ja, Cobra 11 hört." meldete er sich. "Semir, Tom es gab einen Unfall bei Kilometer 256. Ihr seid in der Nähe." sagte Petra. „Wir sind bei km 208. Okay, wir übernehmen das. Cobra 11, Ende." antwortete Semir. "Siehst du? Genauso endet es wenn man mit dem Auto fährt...immer irgendwelche Staus und Unfälle. Viel zu gefährlich." fluchte Semir. Tom seufzte und setzte das Blaulicht auf das Dach.

    Nach etwa zwei Stunden waren sie fertig und sie fuhren zurück zur PAST. Dort angekommen, wollten sie nur noch den Bericht schreiben und dann nach Hause fahren. Als sie das Büro betraten, hörten sie die Stimme von Anna Engelhard. „Tom, Semir kommen sie in mein Büro bitte." Sie sahen sich an, drehten sich um und gingen in Annas Büro. "Was haben wir jetzt gemacht?" wunderte sich Semir. Tom nur zuckte mit den Achseln und öffnete die Tür. „Tom, Semir, ich will ihnen Herr Kleine vorstellen." Der Mann stand auf und gab Tom und auch Semir seine Hand. "Kleine, Karl Kleine" stellte er sich noch vor. Beide Polizisten sahen etwas verwundert an. Anna hatte es bemerkt und lächelte. „Kommissar Kleine ist von unseren Kollegen in Aachen.“ erklärte Anna Tom und Semir nickten. "Unsere Abteilung geht schon lange nach eine Bande, die mit Drogen handelt. Und es gehen auch schon einige Menschenleben auf ihrem Konto. Also, keine gute Jungs" sagte Kleine noch und lachte über eigenen Witz. "Und was wollen sie von uns Herr Kleine?" fragte Semir, der schon ziemlich nervös war. Er wollte nur nach Hause zur Aida und Andrea. Anna sah ihn warnend an und Semir zuckte mit den Schultern. „War nur ne Frage…“ sagte er zur Verteidigung. „ Die Kollegen brauchen unsere Hilfe Semir. Es wäre gut, wenn jemand in die Bande eingeschleust wird und..." Anna machte Pause, und Kleine ergriff das Wort. "Wir brauchen einfach jemanden als Undercover und hier Frau Engelhardt war so nett und bot mir ihre Hilfe an." erklärte er. "Es ist natürlich ein freiwilliger Einsatz." sagte Chefin dann, „außerdem ist es ziemlich gefährlich und ich verstehe wenn..." Sie konnte es nicht beenden.

    Beide Semir und Tom sagten "Ich mache es!" im gleichen Moment. Dann sahen sie sich an und Anna nur verdrehte die Augen. "Ich sehe, sie haben großes Interesse, können sie sich bitte einigen?" fragte sie dann. "Du warst beim letzten Mal" sagte Semir. "Nein, das ist nicht Wahr, du warst! Also ich gehe..." widersprach Tom. Es schien als würde ein kleiner Streit entstehen. " Meine Herren! Ich sehe, dass Sie Zeit brauchen um es sich zu überlegen, also melden Sie sich bitte bei mir morgen, okay?" sagte Kleine lächelnd. Er verabschiedete sich und Anna begleitete ihn nach draußen. Als sie an die Tür war, warf sie Tom und Semir einen bösen Blick und tippte sich mit dem Finger auf der Stirn. Semir nur zuckte mit den Achseln und grinste.

    na aber sicher gibt es noch etwas... allerdings ist das der Rest... nun müsst ihr warten bis ich die nächste fertig habe.

    Semir hielt direkt vor der Asservatenkammer und versperrte die Ausfahrt. Dann ging er mit gezogener Waffe, die er sich von Hotte geborgt hatte in die Asservatenkammer. Doch bevor er noch in der großen Halle war, hörte er auf dem langen dunklen Flur kurz vor ihm. „Mensch… das ging ja einfach!“ Leon lachen. ~wer zuletzt lacht, lacht am Besten*, dachte Semir und überprüfte die Waffe erneut. Alles war in Ordnung. Er versteckte sich in der Nische und wartete auf die Männer. Nur zwei Minuten später waren sie an ihm vorbei. Er schlich langsam hinterher und presste Markus die Waffe in den Rücken. „Keine falsche Bewegung Markus. Ich täte mir Leid, wenn ich abdrücken müsste, aber ich würde es tun….“ warnte Semir ihn. Markus versteifte sich. Auch Leon stand wie eine Salzsäule. „Semir… du bist gut…“ meinte Markus anerkennend und hob die Hände. „Die Steine!“ forderte Semir und hielt die Hand nach vorn. Markus nickte und gab die Diamanten an Semir. Der hob die Hand und ließ die Beiden von den Beamten in Uniform festnehmen. Als Markus mit Handschellen gefesselt an ihn vorbei ging, sahen sich die Männer an. „Schade… ich dachte wirklich du wärst ein Freund.“ sagte Semir leise und nickte dem Beamten zu. Markus wurde abgeführt. Leon fluchte lauthals und drohte Semir, dass er sich rächen wird. Semir nickte nur, denn das hörte er bei vielen die er verhaftet hatte.

    Semir ging enttäuscht darüber einen Freund als Verbrecher entlarvt zu haben zurück in die PAST. Anna sah ihn an und legte eine Hand auf die Schulter. „Er ist kein schlechter Mensch, Semir.“ sagte sie. Semir nickte nur. „Ich weiß Chefin….“ Mit diesen Worten ging er in sein Büro. Andrea sah ihn nach und dann zur Chefin. Sie nickte. Andrea stand auf und ging zu Semir hinein. „Hey… wollen wir uns mal wieder einen schönen Abend machen?“ fragte sie und kraulte seinen Nacken. Er sah sie an. „Bist du sicher?“ fragte er. Andrea nickte. „Ja… lass es uns einfach versuchen. Ein bisschen Ablenkung tut gut.“ Sie küsste ihn und er ließ es geschehen. Langsam nahm er sie in den Arm und drückte sie an sich. „Na komm… mach Feierabend. Morgen kommt Tom zurück und den Abend möchte ich mit dir genießen.“ sagte sie leise.

    Ende

    Die gestrige Folge ist erneut im Bereich über vier Millionen gerückt. Insgesamt sahen 4,33 Mio. Zuschauer gestern zu. In der werberelevanten Gruppe waren es 2.42 MIo. was einen Marktanteil von 19,4 % einbrachte.

    Jetzt bleibt nur noch abzuwarten wie die letzen beiden Folgen bewertet werden, denn da läuft paralell zu "Alarm für Cobra 11" auf Sat 1 " plötzlich Papa...."

    „MARKUS!!! Warte!“ schrie Semir, der seinem Exkollegen glaubte, was er vorhatte. „Ich…unterschreibe…“ stieß er leise aus. Leonard band seine Hände los und Markus hielt ihm ein Stift hin. Semir sah ihn an und unterschrieb dann. Nur wenig später war er wieder gefesselt. Markus zog ihn von der Bank und stieß ihn in Richtung Abstellkammer. „Ich will doch nicht, dass du zu schnell gefunden wirst.“ lachte er. Leonard sah Markus an. „Du willst ihn leben lassen?“ fragte er erstaunt. Markus nickte. „Natürlich… ich bringe niemanden um.“ erläuterte er. Leonard nahm die Waffe und richtete sie auf Semir, der vor ihm kniete. „Ich werde es für dich erledigen.“ sagte er und presste den Lauf an Semirs Stirn. Dieser sah Markus an. Reden konnte er nicht, denn ein Klebeband hinderte ihn daran. Doch der Blick sagte alles. „Du wirst ihn nicht umbringen ist das klar? Noch habe ich das Sagen und du wirst an die Diamanten nicht herankommen, wenn ich nicht in die Asservatenkammer gehe. Also er wird hier eingesperrt und gut ist.“ drohte Markus. Leonard nahm die Waffe weg. Semirs Atem ging stoßweise und er schloss erleichtert die Augen. Leonard zog ihn hoch und stieß ihn in die Kammer. „Du kannst von Glück sagen, dass er dein Freund ist.“ raunte er ihm ins Ohr. „Wenn wir beide allein gewesen wären, hättest du ein weiteres Loch im Kopf.“ Er hebelte Semir die Beine weg und umwickelte diese mit Klebeband. So war sicher, dass er nicht aus der Kammer laufen konnte.

    Anna sah sich die Personalakte von Markus an. Semirs Anmerkung hatte sie nachdenklich gemacht. Sie hatte Markus nichts davon erzählt, dass Tom angeschossen wurde. Schon gar nicht dass er getötet wurde. Sollte dieser Mann, den sie schon so lange kannte tatsächlich mit in diesem Diamantenschmuggel verwickelt sein? In der Akte stand nichts. Markus war absolut ordentlich und ehrlich. Anna griff zum Telefon als es klingelte. Sie hörte Semirs Worte und sofort rannte sie raus. „Herzberger, Müller, Bonrath, Atilla! Semir braucht uns. Halle von Markus!“ sagte sie während sie schon zum Parkplatz rannte. Mit Blaulicht und Sirene ging es in Richtung Sporthalle von Markus. Fünfzehn Minuten später waren sie angekommen. Anna zog ihre Waffe und ging diese im Anschlag in die Halle. Alles zeugte hier von einem Kampf der stattgefunden hatte. Doch weder Markus noch Semir waren zu sehen. Anna schickte die Beamten zur Durchsuchung in verschiedene Richtungen. Nach und nach kamen sie mit der Meldung „Negativ“ zurück. Anna steckte ihre Waffe ein. „Durchsucht alles. Jedes Stück Papier wird umgedreht! Ich will wissen wo der Typ ist.“ befahl sie und griff zum Handy. Sie wählte Semir an. Das Klingeln hörte sie in einem der Nebenräume. Sie ging dem Klingeln nach und sah sein Handy am Boden liegen. „Verdammt!“ fluchte sie leise. Von diesem Raum gingen zwei weitere kleine Räume ab. Sie ging zu dem ersten und drückte die Tür auf. Nichts... auch der zweite Raum war negativ. „CHEFIN!“ hörte sie auf einmal Hotte rufen und rannte hin. „Hier, ist er!“ sagte er und zog Semir aus einem der Geräteräume. Semir war gefesselt und geknebelt. Aber scheinbar so gut wie unverletzt. Hotte löste die Fesseln und den Knebel. „Semir? Sind Sie in Ordnung?“ fragte Anna und sah ihn prüfend an. „Ja… Markus… er steckt mit drin. Er wollte damit… seinen Lebensabend finanzieren…“ berichtete er und nahm einen Schluck aus der Wasserflasche. „Die Fahndung läuft. Er wird nicht weit kommen. Autobahnen, Flughäfen und Bahnhöfe werden überwacht.“ erklärte sie. Semir nickte. „Ich weiß wo er ist…“ sagte er auf einmal. Anna sah ihn erstaunt an. „Wo?“ wollte sie wissen. „Auf dem Weg in die Asservatenkammer. Er hat das Formular zur Abholung gefälscht und mich gezwungen es Gegen zu zeichnen. Er will sich die Diamanten holen.“ meinte Semir stand auf und rannte raus. „SEMIR! Sie fahren nicht allein!“ rief Anna noch, doch als sie aus der Halle kam fuhr Semir bereits ab. „Dieser verdammte Sturkopf! Los… worauf wartet ihr Hinterher!“ befahl sie den Leuten und fuhr selbst los.


    :( IHr seid ja ganz schön schreibfaul.... :( Wo bleiben denn die Feeds????

    Also wirklich... immer diese Schreihälse.... ne ne.... Fußballfans... die Schlimmste Sorte die es gibt. :D Und dann noch für Düsseldorf (war das doch oder?)

    Zur Folge... war recht gut... Meiner Meinung nach etwas zuviel des Guten mit dem Maulwurf beim LKA. Aber die Szene in der Toilette... nicht schlecht.... Schöne Keilerei. Gut gefallen hat mir auch, das Anna im Mittelpunkt der Folge stand. Mal sehen wie oft wir noch von ihr hören.....

    Ihr könnt ja mal schätzen, wie es weitergeht oder wer der Mörder sein könnte? Ich weiß, ist ein bisschen früh dafür, aber meist hat man ja schon einen Anfangsverdacht.

    Na das ist doch langweilig. Ich lass mich überraschen. Aber ich muss sagen, es hört sich ziemlich spannend an. Na unser englische Freund kann sich ja Semir anvertrauen. Ich denke das wird er kurz über lang auch machen. Mal sehen was noch passiert.

    Zitat: Dat freut mich aber, dass die Beiträge so gut aufgenommen werden. Vielleicht kennen einige den Schreibstil ja schon. Hab bis vor kurzem für die Fansite von Wolffs Revier Storys geschrieben.

    Da muss ich dich leider enttäuschen. Wolffs Revier, hab ich nie gern gesehen, von daher kenne ich natürlich auch den Schreibstil nicht. Aber was solls.... wann geht es weiter? ;)

    Tja Ela..... den Part kenne ich auch noch nicht. Nur eins muss ich Katrin lassen. Die Story ist super fesselnd und Fingernagelofpernd. Absolute Spitze. :thumbup:

    Würde mich freuen, wenn es bald weitergeht und wenn du noch mehr dieser packenden Storys schreiben könntesst.... :D

    Semir versuchte sich gegen Leon zu wehren, doch dieser war kräftiger. Markus sah ihn an. „Es tut mir wirklich Leid. Aber irgendwie ist es auch ein Glücksfall.“ meinte er nur. Leon schien nicht zu verstehen. „Nun ja…. er ist aktiver Hauptkommissar und er kann uns den Abholschein, den ich bereits besorgt habe, unterschreiben. Dann gibt es nicht einmal Probleme in der KTU.“ lachte er. Leon grinste zu Semir. „Oh… so meinst du das… Ja… nur du bist aus dem Dienst. Wer holt sie raus?“ bedachte er. Markus lachte leise. „Es wird mein Name drin stehen. Ich mache das öfter. Die Kollegen vom Außendienst sind immer sehr eingespannt und unser Freund hier, wird mich als Abholer eintragen.“ erklärte er. Semir schüttelte den Kopf. „Das kannst du knicken! Ich werde dir ganz sicher nicht dabei helfen.“ knurrte Semir zurück. Sie kamen in einer der Umkleideräume an. Leon stieß ihn auf eine Bank. Markus beugte sich zu ihm runter. „Semir… du weißt doch, dass du keine Chance gegen mich hast. Also…. Unterschreib und gut ist. Ich habe alles schon ausgefüllt. Es fehlt nur deine Unterschrift. Und wenn du sie mir nicht freiwillig gibst, dann werde ich mir Andrea vornehmen… willst du das wirklich?“ sprach er leise auf ihn ein. „Lass meine Frau in Ruhe! Ich warne dich!“ fauchte Semir zurück, doch Markus lachte nur. „Wie willst du das verhindern? Wenn du hier bist? Gefesselt und geknebelt. Meinst du Andrea würde mich nicht rein lassen? Sie weiß ja, dass du bei mir bist.“ grinste Markus und wandte sich zum Gehen. Er sah zu Leon der erwartungsvoll an der Wand lehnte. „So…. ich fahre jetzt zu seiner Frau und werde ihr zeigen, was ein Mann ist. Du passt hier auf ihn auf. Wenn er frech wird… na du weißt schon..“ gab er lässig von sich.

    „Es war Ihre Entscheidung mit illegalen Sachen zu handeln. Sie haben sich Ihr Leben dadurch selbst zerstört.“ erwiderte Anna ruhig. Sven jedoch wurde wütend. „Du hast ja keine Ahnung wie es ist, ohne Eltern aufwachsen zu müssen und nie viel Geld zu besitzen. Irgendwann lernt man sich daran zu gewöhnen und sich das Geld eben auf eine etwas fragwürdige Weise zu beschaffen. Und dann auch noch seinen einzigen Bruder zu verlieren, den du umgebracht hast! Was glaubst du, wie man sich da fühlt?“ schrie er Anna an. „Sie wissen genauso gut wie ich, dass es Notwehr war. Hätten Sie ihren Bruder damals zurückgehalten und zum Aufgeben überredet, würde er heute noch leben!“ verteidigte sich Anna. „Willst du damit im Ernst behaupten, dass ich selbst Schuld am Tod meines Bruders bin?“ schrie Sven fassungslos zurück und kochte zugleich vor Wut. Anna schüttelte rasch den Kopf und hob beschwichtigend die Hände um Sven zu beruhigen. „Ich will Ihnen damit nur sagen, dass es besser gewesen wäre, wenn er damals aufgegeben hätte und das sollten Sie jetzt auch tun. Machen Sie nicht den selben Fehler wie ihr Bruder!“ versuchte Anna erneut ihn umzustimmen, doch es half nichts. Sie spürte wieder das ungute Gefühl in der Magengegend. Svens Hass auf sie war zu stark, er würde sich nicht davon abhalten lassen seinen Plan durchzuführen. „Niemals!“ zischte Sven und zwang Anna auf die Knie. Diese schloss die Augen, sie spürte den Druck der kalten Pistole im Nacken. „Lebe wohl, Anna! Noch ein letztes Wort?“ fragte Sven lachend. „Ja, warum diese Rastplatz-Überfälle, warum die Bombe, diese Zerstörung und die toten Menschen? Es ging Ihnen doch nur ums Geld.“ wollte sie wissen und versuchte zugleich Zeit zu gewinnen. „Es ging mir niemals nur um das Geld! Hast du das noch immer nicht begriffen?“ schrie Sven verärgert. „Ich wollte so viel Zerstörung wie nur möglich anrichten. Ich wollte Chaos, Rache! Wenn man mein Leben zerstört, dann zerstöre ich auch das der anderen!“ erklärte er wütend. „Sie sind verrückt!“ sagte Anna leise, so leise, dass Sven sie nicht verstehen konnte. „Was hast du gesagt?“ fragte er zornig und beugte sich, die Waffe noch immer auf Anna zielend, zu ihr hinunter.

    Semir ging unruhig den Rastplatz ab. Irgendwo mussten die Chefin und Sven ja sein. Plötzlich bemerkte er ein paar niedergetretene Gräser zwischen ein paar Sträuchern. Sofort lief er los, er hatte das Gefühl, das es die richtige Richtung war. Sven und die Chefin waren sicherlich hier entlang gelaufen. Nach einigen Metern sah er in der Ferne, zwischen zwei Hügeln hindurch, tatsächlich die Umrisse zweier Personen. Zuerst erkannte er in der Dunkelheit nicht viel, doch nachdem er noch einmal genauer hingesehen hatte, erschrak er. Er sah seine Chefin am Boden knien und direkt neben ihr Sven, der mit einer Pistole auf sie zielte. Semirs Gesicht wurde blass. Seine Chefin benötigte dringend Hilfe! So schnell er konnte lief er weiter. Immer wieder blickte er zu der Stelle, wo er die Chefin und Sven vermutete, doch er konnte nicht viel sehen. Die Bäume und Sträucher verwehrten ihm die Sicht.

    Nachdem Sven sich zu Anna heruntergebeugt hatte, überlegte diese nicht lange. Das war ihre Chance! Blitzschnell holte Anna aus und rammte Sven ihren Ellbogen in die Seite. Gleichzeitig schlug sie mit der anderen Hand so heftig auf Svens Arm, dass der fluchend die Waffe fallen ließ. Mit einem kräftigen Fußtritt traf sie Sven empfindlich in den Unterleib, sodass er laut aufschrie und mehr mit sich selbst, als mit Anna beschäftigt war. „Verdammtes Miststück!“ schrie Sven laut und verzog schmerzhaft sein Gesicht. Anna nutze diesen Moment und sah sich hektisch nach ihrer Waffe um. Sie fand sie, rannte zu ihr hin und wollte sie gerade aufheben, als Sven bereits hinter ihr stand. Mit allen Mitteln versuchte er sie daran zu hindern an ihre Waffe zu kommen. „Du entkommst mir nicht, Anna!“ tobte er und stürzte sich mit diesen Worten auf die Polizistin und riss sie zu Boden. Anna hatte noch ausweichen wollen, schaffte es aber nicht mehr rechtzeitig. Sie lag am Boden und Sven war nun direkt über ihr. Sein enormes Gewicht lastete auf ihrem Körper und drückte sie nach unten. Anna konnte sich kaum noch bewegen. „Du hast verloren, Anna!“ stieß Sven erneut aus. Vor Wut schnaubend umkralle Sven im selben Augenblick mit seinen kräftigen Händen ihren Hals und drückte zu. Er lachte laut, als er Annas verzweifelten Blick bemerkte und man konnte sehen, wie er diesen Anblick, dieses Machtgefühl, genoss. Anna stöhnte. Mit aller Kraft versuchte sie Sven mit ihren Beinen und Händen von sich wegzustoßen und seine Hände von ihrem Hals wegzureißen, doch Sven war um ein Vielfaches stärker als sie. Seine Fingernägel krallten sich fest in ihre Haut und Anna begann nach Luft zu ringen. Panik stieg in ihr auf und sie keuchte immer stärker. Sie hörte Svens Lachen und schaffte es einfach nicht, sich zu befreien. Sie atmete immer heftiger und merkte zugleich wie ihre Kräfte sie verließen. Lange würde sie nicht mehr durchhalten.


    So und ab morgen wieder katrin ;)

    Semir sah die Waffe und hob die Hände. „Was machen wir denn jetzt, Markus?“ fragte Leon. Semir sah Markus an. „Ja was machen wir denn nun? Du steckst da mit drin? ... bist du der Drahtzieher? Warum Markus?“ fragte er. Markus zuckte mit den Schultern. „Semir... ich weiß nicht was du meinst.... Wo stecke ich mit drin? Was soll das ganze hier?“ versuchte er sich heraus zu reden. „In diesem Diamantenschmuggel. Er hilft dir bei der Rückbeschaffung.... das hab ich doch gerade gehört...“ während Semir redete überlegte er sich einen Ausweg. Leon stand links von ihm und bedrohte ihn mit der Waffe. Markus war unbewaffnet. Semir machte sich fertig für die Flucht nach vorn. Er redete mit Markus und beobachtete Leon aus den Augenwinkeln heraus. Die Konzentration schien nachzulassen. Das nutzte er aus und trat Leon unvermittelt die Waffe aus der Hand. Dann griff er ihn und schleuderte ihn gegen Markus. Beide gingen zu Boden. Die Waffe rutschte allerdings unter einer der Bänke und war für Semir unerreichbar. Er sah es nur kurz und rannte dann los. Markus und Leon hatten sich bereits aufgerappelt und konnten ihn einholen, bevor er die Tür erreicht hatte. Leon riss ihn zu Boden und umklammerte seine Beine. Semir trat nach ihm und traf empfindlich. Sofort sprang er wieder auf und rannte zum hinteren Ausgang. Markus stellte ihn bevor er die Halle verlassen konnte und riss ihm an Shirt zurück in die Halle. Semir schlidderte über den Boden. Mit der Schulter prallte er gegen die Bank die im Raum stand. Er sprang auf und rannte in einen Nebenraum. Während er rannte holte er das Handy heraus und wählte Anna an. Sie meldete sich. „Chefin! Markus! Er steckt mit drin. Die nehmen mich in die Zange... ich brauch Verstärkung! Schnell!!“ sagte er und sah sich um. Von den Beiden Männern war nichts zu sehen. Semir blieb erstaunt stehen. Dann drehte er sich in die Richtung wohin er laufen wollte und plötzlich stand Markus vor ihm. Er hob die Faust und ließ sie in Semirs Gesicht prallen. Benommen ging Semir zu Boden. Bevor er sich wieder aufraffen konnte war Leon bei ihm und nagelte ihn am Boden fest. Semir versuchte sich vergebens loszureißen, bäumte sich auf und trat um sich. „MARKUS!!“ schrie Leon. Sein Freund kam entspannt dazu. „Okay... Semir.... genug....“ stieß dieser außer Atem aus und richtete die Waffe, die er sich geschnappt hatte, auf Semir. Nun gab Semir auf. Leon zerrte ihn hoch und fesselte ihm die Hände mit Kabelbindern auf den Rücken. „Markus! Gib auf! Das hat doch keinen Sinn!“ versuchte Semir ihn zur Aufgabe zu überreden. „So ... vermutlich wird gleich schon die Kavallerie anrücken. Hauen wir ab.“ empfahl Markus stattdessen und zerrte Semir raus.

    Sven hatte trotz der hereinbrechenden Dämmerung sofort die vielen, schwarzen Autos bemerkt. Das konnte nur das SEK sein. Ohne zu zögern hatte er daraufhin die Flucht ergriffen. Er lief zwischen ein paar Büschen hindurch in einen kleineren Wald und versuchte auf diese Art und Weise der Polizei zu entkommen. Verärgert hatte er nach ein paar Metern feststellen müssen, dass ausgerechnet Anna Engelhardt ihn gesehen hatte und ihm gefolgt war. Sie war dicht hinter ihm und der Abstand zwischen ihnen verringerte sich immer mehr. „Bleiben Sie stehen Herr Ritinger! Geben Sie doch auf!“ rief Anna und gab einen Warnschuss ab. Sven ignorierte ihre Worte jedoch völlig, niemals würde er sich freiwillig ergeben. Schon gar nicht bei Anna Engelhardt, die er abgrundtief hasste. Suchend sah er sich um. Er musste versuchen die Polizistin irgendwie abzuhängen. Er nahm seine Waffe und gab ein paar Schüsse auf Engelhardt ab, dann sprang er hinter einen großen Strauch, der komplett im Dunklen lag.

    Anna erschrak zwar, konnte den Kugeln aber ausweichen und sich schützend hinter einem Baum verstecken. Als sie die Verfolgung wieder aufnehmen wollte, stockte sie plötzlich in der Bewegung. Wo war Sven hin? Sie konnte ihn nicht mehr sehen. Langsam und vorsichtig ging sie im dunklen Wald weiter, doch sie konnte Sven nicht finden. Es schien als hätte er sich in Luft aufgelöst, aber sie wusste, dass er hier irgendwo sein musste. „Kommen Sie heraus, Herr Ritinger! Ich weiß, dass sie hier sind. Geben Sie doch endlich auf! Es ist vorbei!“ forderte sie ihn auf. Plötzlich hörte sie ein Geräusch neben sich. „Keinen Schritt weiter!“ folgte drohend eine tiefe Stimme. Anna drehte sich ruckartig um und sah direkt in den Lauf einer Waffe. Unwillkürlich schluckte sie. Im selben Moment trat Sven aus der Finsternis hervor. „Lass die Waffe fallen, Anna.“ sagte er langsam. Seine Stimme klang leise, aber bestimmt. Anna gehorchte und ließ ihre Pistole fallen, die Sven mit dem Fuß wegstieß.

    Dann sah er sie mit einem Lächeln im Gesicht an. „Es hätte mir ja auch gereicht, wenn die beiden Neulinge diese Aufgabe erledigt hätten, aber jetzt, wo ich darüber nachdenke, bin ich eigentlich sogar froh, dass ich die Möglichkeit dazu bekommen habe, es selbst machen zu dürfen. Es wird mir eine Freude sein, dich sterben zu sehen.“ erklärte er grinsend und seine Augen blitzen in der Dunkelheit gefährlich auf. Rachegelüste spiegelten sich darin. „Herr Ritinger, bitte, seien Sie doch vernünftig, geben Sie auf. Meine Kollegen werden ohnehin gleich hier sein!“ redete Anna ruhig auf Sven ein, doch innerlich spürte sie, welch große Angst sie eigentlich hatte. „Ach, werden sie das? Hm, ich kann hier aber niemanden sehen. Du etwa?“ spottete er. Anna antwortete nicht und sah ihn nur an. „Wir sind hier ganz allein, Anna. Niemand wird dir helfen können.“ fuhr er fort. „Ich habe dich nun endlich da, wo ich dich immer haben wollte. Nach all den langen Jahren. Seit dieser Zeit ist viel passiert, aber ich habe dich nie vergessen.“ erzählte Sven. Dabei umkreiste er Anna wie ein wilder Tiger und musterte sie von allen Seiten. „Ich fühle mich geschmeichelt.“ gab Anna trocken zurück. Dann versuchte sie es erneut: „Geben Sie auf, Sven! Wir haben ihre ganze Bande verhaften lassen und auch Sie sind uns bekannt. Sie können nicht mehr entkommen. Selbst wenn Sie mich jetzt umbringen, es wird Sie immer jemand jagen. Es ist vorbei!“ erklärte sie mit fester Stimme. Schließlich blieb Sven wieder direkt vor Anna stehen und sah sie an. „Vielleicht ist es das wirklich. Wäre ja nicht das erste Mal, dass du mein Leben zerstörst und alles was ich aufgebaut habe. Aber eins schwöre ich dir, deines werde ich heute Nacht auch zerstören!“ Er spukte die Worte mit solch einer hasserfüllten Stimme aus, dass es Anna fröstelte.

    So, hier könnt ihr fleißig feeden :)

    Mir ist gerade aufgefallen, dass der Text den ich eingestellt habe, etwas komisch aussieht... Weiß jemand woran das liegt? Bin da leider etwas ratlos...

    stimm wollte ich gerade auch bemerken. Nun ja.... es schient an der Einstellung zu liegen. Du solltest den Text ohne Hervorhebungen machen und einfach nur schreiben. Dann kann man es sicher besser lesen

    Gegen zehn fuhr Semir in die PAST. Anna war noch das und er ging zu ihr rein. „Chefin? Was machen Sie denn noch hier?“ wollte er wissen. Anna sah ihn an und lächelte. „Das gleiche könnte ich Sie fragen, Semir.“ gab sie zur Antwort. Semir nickte. „Ja sicher... aber gut, dass Sie hier sind. Sagen Sie... haben Sie Markus erzählt, das auf Tom geschossen wurde?“ fragte er. Anna sah ihn erstaunt an. „Kann sein. Aber normalerweise spreche ich nicht über diese Dinge mit ihm. Vielleicht hab ich es erwähnt, als ich Sie zum Training anmeldete. Warum fragen Sie?“ Annas Erstaunen wurde immer größer. „Markus ging davon aus, dass Tom tot ist. Als ich ihm sagte, wie er darauf käme, meinte er zunächst ich hätte es ihm erzählt das auf Tom geschossen wurde, was ich allerdings nicht getan habe und dann meinte er Sie hätten es ihm erzählt.“ erklärte Semir ihr den Sachverhalt. Anna schüttelte den Kopf. „Nun wie gesagt, es könnte sein, obwohl... Semir? Sie halten doch wohl nicht Markus für einen der Täter oder?“ harkte sie nach. Semir zuckte mit den Schultern. „Eigentlich nicht... wollte es nur geklärt haben. Irgendwie kam er mir sehr nervös vor. Aber das kann ja auch täuschen.“ meinte Semir nur. Anna nickte. „Fahren Sie nach Hause... Sie sehen müde aus. Und denken Sie daran, der Aufbaukurs dauert die ganze Woche .... versuchen Sie ihre Kräfte dementsprechend einzuteilen.“ gab sie ihn den Rat. Semir nickte. „Das erzählen Sie mal Markus. Der schlägt zu, als sei es ernst...“ stöhnte Semir gespielt und verschwand dann.

    Tom lag am Strand und erholte sich zusehends. Er schloss die Bekanntschaft mit einer recht hübschen und langbeinigen Blondine die ganz klar durchblicken ließ dass sie nur einen Urlaubsflirt wollte. Tom war auch nicht abgeneigt und sie trafen sich schon bald nicht nur tagsüber. Die Tage vergingen für Tom eigentlich viel zu schnell, aber er genoss jede Stunde die er hier war. Die Wunde war sehr gut verheilt und er spürte nichts mehr davon. Er griff zum Handy und rief Semir an. „Hey... na wie geht es so?“ wollte er wissen, als dieser sich meldete. „Danke... werde gerade von Markus zu Brei verarbeitet, aber sonst geht es mir gut. Und wie sieht es bei dir aus? Ich hoffe es regnet in Strömen.“ gab Semir grimmig von sich. „Nein... ich muss dich enttäuschen. Dreißig Grad, strahlend blauer Himmel und das Wasser... ich sage dir... das ist soooo schön kühl... einfach nur herrlich. Na und von den Strandschönheiten muss ich ja nicht schwärmen. Ach.... ist das schön...“ stöhnte Tom extra um Semir eifersüchtig zu machen. „Ja, ja... wie viele Frauen hast du denn schon gehabt? Eine?“ lachte Semir. „Nein.... die sind hier alle hinter mir her. Und wie sieht es im Fall aus?“ wollte Tom wissen. „Tom... du weißt doch genau, dass ich darüber nicht mit dir reden darf. Die Chefin will das du dich vollständig erholst.“ meinte Semir nur. „Na komm.... hast du die Typen? Mehr will ich doch gar nicht wissen...“ bat Tom um Auskunft. „Nein... ich hab sie noch nicht. Aber ich bin dran. So und nun geh du mal wieder in die Sonne und lass dich von deinen Traumfrauen verführen.“ lachte Semir. Tom beendete das Gespräch.

    Semir war früher da, als eigentlich von Markus bestellt und ging recht lautlos in die Halle. Er hörte Markus reden und eine zweite Person, deren Stimme er nicht kannte. Aufgrund der Nervosität von Markus ging Semir hin ohne sich bemerkbar zu machen. Er wollte wissen, mit wem Markus dort sprach. Wenn er tatsächlich da drin steckte, dann würde er es herausfinden. „Verdammt! Du bist doch nicht ganz dicht. Ich kann dich hier nirgends unterbringen. Was meinst du, wie lange es dauert, bis er dich gefunden hat. Er ist die ganze Woche noch hier...Leo... du musst dich verstecken bis die Sache ausgestanden ist. Übrigens dein Toter... der lebt noch.“ hörte er Markus reden. Semir schloss die Augen. Er war unbewaffnet. Wie sollte er sich gegen die Beiden wehren? Er musste Verstärkung rufen. „Ich lass mich nicht kaltstellen. Von niemanden. Ich habe dir versprochen die Diamanten zu besorgen. Also werde ich es auch machen und kein Bulle hält mich auf. Keiner, verstehst du!“ sagte der zweite Mann und Semir erkannte die Stimme eines der Männer aus Toms Wohnung. Also war es tatsächlich Markus der dahinter steckte? Vielleicht war dieser Leonhard nur ein Freund von ihm. Markus könnte immer noch unschuldig sein. Er tat einen Schritt zurück und stieß dabei gegen den kleinen bechernden Mülleimer, der sich scheppernd verabschiedete. Nur zwei Sekunden später stand Markus vor ihm. „Semir? Was machst du denn schon hier?“ fragte er nervös. „Er hat gelauscht!“ fauchte Leon und zog seine Waffe.