Beiträge von Elvira

    Bitte schreib bald noch einen Beitrag, damit wir das wissen!

    Du meinst also weil Wochenende ist, sollte es mehr geben? Oder nur weil du Angst um Tom hast... Also gut... aber nur weil du es bist... und dann bis heute Abend, falls ich Zeit habe.... :D

    Ich weiß nicht.... ob das eine gute Entscheidung von dir ist. Du kennst mich doch... willst du den Teil nicht lieber morgen erst lesen? Ich meine nur so zur Vorsicht... nicht dass ich wieder schuld bin, wenn du deine Hausarbeit nicht machen kannst.... verstehst du....? ;)

    Semir starrte immer wieder auf die Waffe in seinen Händen als die Tür geöffnet wurde. "Fertig?" fragte Höller als ob sie nur einkaufen gehen würden. "Wo ist mein Handy? Was soll das?" antwortete Semir mit einer Gegenfrage. "Du brauchst es jetzt nicht, komm wir müssen uns beeilen. Du hast doch einen Job. Also die Zeit drängt!" meinte Höller nur. "Warum?" wollte Semir wissen. " Kalana will nur loyale Leute, das heißt, mach was er will und halt deine Klappe" erklärte Höller schnell und grinste breit. Semir schüttelte den Kopf. "Ich will mein Handy. Du hast kein Recht es zu behalten!" begehrte Semir auf. Höller sah ihn an und lachte leise und gefährlich. "Du bekommst es nach der Arbeit, klar?" Seine Stimme ließ anmerken, dass es besser war, nichts mehr zu fordern. Semir nickte, aber er wusste nicht, wie das enden sollte. Er nahm die Waffe und seine Jacke und verließ mit Höller den Raum.

    Sie stiegen in den Wagen. Höller blickte auf seine Uhr. "Gut, fahr erst zur Tankstelle." forderte er Semir auf. "Tankstelle?" fragte Semir verständnislos. "Ja zur Tankstelle, was meinst du warum fahren Leute zur Tankstelle?" fragte Höller wütend. Benzin...er hatte vergessen zu tanken, doch das sagte er natürlich nicht. 'Das soll Kalana lieber nicht hören' dachte er. "Wo rauf wartest du?" ranzte er Semir an. "Ja… schon gut." antwortete Semir. Er fühlte, dass Höller diese Sache nicht geplant hatte. Das war seine Chance etwas zu unternehmen. Sie kamen zur Tankstelle. Semir stieg aus und tankte, dann blieb er stehen. Höller warf ihm seine Geldtasche. "Beeil dich. Unser Freund wartet" sagte er als er wieder seine Uhr kontrollierte. Es fröstelte Semir im Rücken. Er drehte sich um und ging ins Geschäft die Rechnung zu bezahlen. Er wusste, er hat nur wenig Zeit, aber er musste doch was unternehmen! Irgendwie Tom warnen... Im Geschäft sah er sich um. Kein Telefon. "Mist" zischte er. Er drehte sich um. Höller starrte ihn an. Semir ging lieber schnell in der Schlange. Er wollte Höller nicht provozieren. Dann fiel ihm etwas ein. 'Nicht sehr gut, aber besser als nichts' dachte er als er in die Reihe kam. Er bezahlte, dann nahm er die Rechnung und drehte sie. Er nahm den Kugelschreiber der auf der Theke lag und schrieb schnell eine Nachricht sowie die Telefonnummer. Die Verkäuferin sah ihn ganz verständnislos an. "Haben sie ein Handy?" fragte Semir ohne sie anzusehen. Sie nickte leicht. Sie schien ziemlich verstört. "Fragen sie bitte nicht und schicken sie bitte diese Nachricht so schnell wie möglich auf diese Handynummer. Bitte...." Semir zeigte auf das Papier und sah die Frau flehend an. "Aber.." sie war ganz verstört. "Bitte, es ist sehr wichtig. Machen sie das?" fragte Semir bittend. Er drehte sich wieder zu Höller. Dieser saß immer im Wagen und hatte seinen Kopf weggedreht. 'Wenigstens etwas' dachte Semir und sah die Verkäuferin wieder an. Sie nickte "Ich verstehe nicht..." sagte sie. „Ich kann Sie nicht zwingen, bitte helfen Sie mir." bat Semir und ging weg. Er konnte sich nicht länger hier aufhalten. Das wäre zu verdächtig. Die Frau sah sich den Zettel an. Um 18.00. Hab bitte eine Kugelsichere Weste an. Semir. Und dann eine Nummer. Sie schüttelte den Kopf.

    Sonderbar... keine Feeds mehr? Was ist das denn? Na gut... nun kommt meiner noch mal... Bisher sehr gut... bin gespannt wie ein Flitzebogen..... mal sehen wann Semir endlich was findet. Es scheint dem Jan nicht besonders gut zu gehen.... lass ihn nicht so leiden, hörst du... ;)

    Na ist doch alles bestens... Die Quoten bleiben konstant. Die gestrige Folge unterhielt insgesamt 4,72 Mio. Zuschauer. In der werberelevanten Gruppe waren 2,60 Mio. Zuschauer zu verzeichnen. Das ergibt einen Marktanteil von starken 21,5%.

    Die SErie auf Sat 1 "Plötzlich Papa" kam leider nur auf 2,19 Mio. Zuschauer. Aber ich finde René macht seine Sache als "Papa" gut.... nur gegen Cobra kam er auch nicht an. Mal sehen wie es läuft,wenn Cobra in die Pause geht.... Was natürlich den Vorteil hat, dass man sich nicht entscheiden muss. Ich bin zwischendurch auch auf den Nachbarsender gegangen und habe immer wieder zwischendurch rein geschaut.... ;)

    Er drehte das Foto um. Auf der anderen Seite war nur das heutige Datum und eine Zeit - 18.00. Jetzt war es 17.00 Uhr. Er sprang auf und beeilte sich zum Tisch, wo er sein Handy gelassen hat. Doch es war nicht da, hier lag nur eine glänzende Waffe. Semir stockte. 'Was soll er machen?' Er dachte nach. Wo verdammt hatte er sein Handy? Es war doch hier? Er überlegte kurz. War es möglich, dass er vielleicht sein Handy an einem anderen Platz gelassen hat. 'Warum? Warum Tom? Irgendwas verband Kalana mit Tom. Aber was? War es aus der Zeit, als Tom für einige Jahre aus dem Polizeidienst ausgetreten war. Damals als Elena starb? Was war mit Kalana? War er in Wahrheit jemand anderes? Semir grübelte und grübelte. Er suchte nach seinem Handy, aber das war definitiv weg. Er sah sich die Waffe an. Sechs Projektile.. Damit schien sein Auftrag klar zu sein. Kalana forderte ihn auf Tom zu erschießen. Er musste einen Weg finden, Tom zu warnen.

    Höller kam zurück zu Kalana. "Alles erledigt?" fragte der Boss. Fritz nickte. "Mein Wagen ist draußen" Höller grinste böse. "Gut, nimm unseren Freund mit, wenn er versagt, möchte ich dass du ihn wieder zu mir bringst. Ich denke er weiß genau, was seine Arbeit ist. Wenn er doch ein Bulle ist, dann wird er es nicht tun." wieder eine Pause von Kalana Höller lachte " Im Übrigen habe ich Sellers Handy einkassiert. Wenn er ein Bulle sein sollte, wovon ich immer noch ausgehe, kann er seinen Kollegen nicht warnen. Sie müssen diesen Kranich richtig hassen. Ich kenne ihn nicht, aber ich weiß wie Bullen sein können." gab er sein Kommentar ab. Kalana nickte "Er hat mich fast ruiniert, ich musste dann verschwinden und erst mit neuer Identität zurück kommen. Und er hat mich auch um viel Geld gebracht. Wenn Seller ihn erledigt, dann können wir unser kleines Geschäft realisieren. Und ich habe meine Rache." Kalana kreuzte seine Arme. "Mal sehen was unser Freund dann macht. Ich werde auf jeden Fall dabei sein, wenn er abdrückt." sagte Fritz ganz stolz. Wieder zufriedenes Nicken "Gut, ich denke es ist Zeit. Wenn Seller wirklich ein Bulle ist, dann wird er nicht schießen…“ meinte Kalana und füllte sein Glas erneut. Er bot Höller ebenfalls ein Glas an, was dieser auch dankend annahm. „ ... und dann bring ihm mir zurück. Egal wie es ausgeht, klar?“ wiederholte Kalana. Wieder nickte Höller.

    Als sie in Kalanas Büro kamen, war schon das nächste Glas auf dem Tisch. Kalana winkte Höller aus dem Raum. Dieser drehte sich um und verschwand. "Setzt dich!" forderte Kalana Semir auf. Er setzte sich und sah Kalana direkt in die Augen. "Höller scheint etwas nervös. Hab ich irgendwas gemacht, was nicht richtig war?" fragte Semir und zeigte mit seinem Kopf in die Richtung in die Höller gegangen war. "Höller ist Höller. Er ist ein guter Mann und eigentlich kann ich mich auf sein Urteil verlassen." Kalana machte eine Pause. "Aber kein Angst. Wenn du nichts zu verbergen hast, dann tut er dir nichts." sagte er beruhigend. Semir nickte. Irgendwie war ihm dieser Typ unsympathisch. Im Augenblick war Semir ihm unterlegen und musste akzeptieren, dass er der Boss war. "Und was wollen Sie jetzt von mir?" fragte er weiter. "Unsere nächste Sache ist groß und ich will, dass alles klappt" Kalana trank den nächsten Schluck. Semir sagte nichts, er wollte Kalana sprechen lassen und wollte so viel wie möglich an Informationen bekommen. "Andererseits gibt es natürlich Regeln" wieder eine Pause. "Also, nimm das nicht persönlich, aber ich will dich testen." Kalana sah Semir eindringlich an. Semir hielt dem Blick stand. 'testen? Was soll das wieder?' dachte er. "Ich dachte Höller hat das schon gemacht?" fragte Semir auf einmal. " Höller hat dich überprüft, Jetzt bin ich dran dich zu testen. Und eins sag ich dir direkt. Wenn ich herausfinden sollte, dass du ein verkappter Bulle bist, der nur mit mir spielt, dann gnade dir Gott." Die Stimme war sehr drohend und Semir lief dabei ein Schauer über den Rücken.

    Kalana grinste leicht. "Und wie wollen Sie mich testen?" wollte Semir wissen. "Kein Angst, nur etwas Kleines. Eine Nebensächlichkeit wenn du so willst." erklärte er. Semir nickte, diese Sache gefiel ihm nicht, aber er konnte auch nicht zurück. "Also gut. Aber ich will ordentlich behandelt werden. Nicht eingesperrt werden und mich frei bewegen dürfen. Was ist es?" harkte er nach. Kalana öffnete seine Schublade und nahm einen Briefumschlag. Dann gab er ihn zu Semir. Die Anforderungen von Semir überging er. „Da ist alles drin was du benötigst. Höller wird dich zu dem Platz fahren, der hier drin verzeichnet ist." meinte Kalana nur. "Okay, und dann? Ich will wissen, was ich machen soll." kam von Semir. Kalana sah ihn lange an "Alles der Reihe nach." lächelte Kalana ihn an. 'Super' dachte Semir, 'ich weiß immer noch nichts' "Ich war auch geduldig, obwohl ich ihm am liebsten sofort eine Kugel in den Kopf gejagt hätte. Die Gelegenheit war sehr günstig. Bereits mehrmals hätte ich es durchführen können, aber ich habe gewartet... und nun wirst du es für mich machen und so deine Loyalität beweisen.“ Kalana zeigte auf den Umschlag in Semirs Hand „Öffne ihn!“ forderte Kalana mit einem leichten Lächeln. Semir verstand nicht direkt. 'Was war drin?' fragte er sich in Gedanken. "Sieh es dir an. Und dann weißt du Bescheid.“ Kalana stand auf und drückte einen Knopf an seinem Schreibtisch. Nur wenig später stand Höller im Raum. „Er hat seinen ersten Auftrag. Du wirst ihn zum Treffpunkt fahren und darauf achten, dass er alles richtig macht. Aber jetzt geht er erst in sein Zimmer“ gab Kalana bekannt. Höller grinste Semir nur an und nickte dann. Semir ging in sein Zimmer, setzte sich und öffnete langsam den Brief, zog das Bild heraus und schluckte. Auf dem Foto war Tom!

    Oh… oh… Semir ist eifersüchtig…. Wie der die Andrea angeranzt hat… also wirklich. Aber irgendwie hat Andrea ja auch selbst Schuld. Wenn sie ihr Handy vergisst. Ist doch klar, dass „Mann“ sich nicht zurück halten kann wenn da ne SMS reinkommt. Die Neugier siegt. So ist das nun einmal. Aber ich muss ihr auch Recht geben…. Semir ist ja ständig im Dienst. Keine Zeit für die Familie… Da ist der Streit doch vorprogrammiert. Tja so richtig auf den Fall kann er sich dann auch nicht konzentrieren. Aber zum Glück ist Ben ja da. Der es irgendwie ziemlich lustig findet und gleich den Eheberater spielt. Goldig…. keine Frau aber die Ehe des Kollegen retten. Na und so ein kleiner Polizist wie Semir, kann ja mal schnell einen Diamantring besorgen, oder eine Reise nach Dubai… klar doch….. er hätte es den Beiden ja schenken können…. LOL.

    Es wäre eine Folge gewesen, wo Schröder eigentlich eher als Eheberater aufgetaucht sein könnte. Wäre der richtige Einsatz gewesen. Nun ja…. Ben hat es auch nicht schlecht gemacht. Obwohl da im Hotel… hat er sich nicht da mit der Dame an der Rezeption verabredet? Irgendwie war da was. Na egal. Und als er die Namen vorlas…. Semir: „Kannst du Italienisch?“ Ben: Na Klar!“ zack nun ja… Pizza bestellen okay… aber ob das ausreicht einen Italiener zu befragen? Ich weiß nicht… LOL. Aber Semir hatte es mit seinem Kandidaten ja auch nicht einfach… Wird der doch glatt von einer Frau bedroht!! Also wirklich. Das muss sein Ego so richtig angekratzt haben. Aber als er die Frau dann ansah… man hörte es richtig knistern.

    Das zweite Zusammentreffen war ziemlich gefährlich. Ich dachte erst als Andrea ihm folgte… jetzt fliegen die Fetzen wie bei „Undercover“ wo sie Semir ja auch verfolgte und dann in eine heikle Situation brachte. Aber nein… diesmal hielt sie sich zurück. Im Hotelzimmer war Semir Gott sei Dank auch standhaft. Ich hab richtig mit Andrea gelitten, als sie sah, dass ihr Mann sich mit einer Frau in dessen Hotelzimmer traf. Was da wohl durch den Kopf ging. Doch dann endete doch alles noch gut. Ben spielt Babysitter für Aida, die ein verdammt süßes Kind ist, während Semir und Andrea am Ufer sitzen, die Beine übers Wasser baumeln lässt und er sagt… „ich liebe dich…“ ach wie süß…..

    Alles in Allem eine gute Folge. Wie die vorangegangenen auch. Doch leider naht das Ende dieser Staffel in großen Schritten… nur noch eine Folge….* Schnief* …. Und dann heißt es wieder warten bis zum Frühjahr auf das neue Dreamteam Ben und Semir….

    Es dauerte ein paar Stunden und Höller war zurück. Kalana hatte inzwischen noch mehrere Gläser getrunken, aber es schien, dass er daran gewöhnt war. "Na?" fragte er nur, als Höller den Raum trat. " Was Alex betrifft, kann ich derzeit nichts herausfinden. Aber das wird schon. Matt, so scheint es jedenfalls, ist sauber. Ich hab nichts gefunden, aber wir müssen trotzdem vorsichtig sein" sagte Höller. Er war sichtlich sauer, weil er nichts gefunden hat und er rechnete überhaupt nicht mit dieser Möglichkeit. "Gut, jetzt beruhig dich. Wir brauchen gute Leute, wir können doch mal warten. Es scheint alles in Ordnung. Ich denke ich sollte ihn auch selbst prüfen, nicht wahr? Wir sollten uns mit ihm unterhalten. Hol ihn!“ forderte Kalana. „Was hast du denn vor?“ wollte Höller wissen. Kalana lächelte böse. „Nun ich will wissen, ob ich ihm vertrauen kann. Er bekommt eine Sonderaufgabe als Aufnahmeprüfung. Besteht er sie, gehört er zu uns. Wenn nicht… nun ja….“ meinte Kalana nur. Was passieren würde, wenn die Aufgabe nicht gelang ließ er offen, aber Höller wusste genau was er damit meinte. Höller nickte, aber beruhigte sich nicht ganz. Er drehte sich um und ging zu Semirs Zimmer.

    Semir saß auf seinem Bett und überlegte was sie mit ihm noch machen können. Er zuckte zusammen als er den Schlüssel im Schloss hörte. "Na endlich! Was sollte das denn? Geht ihr immer so mit den Neuen um oder was?" fragte er Höller und wollte an ihm vorbei den Raum verlassen. Höller hielt ihn am Kragen fest und stieß ihn zurück in den Raum. Dann ging er auf ihn los und zog ihn am Kragen bis zur Wand, presste ihn dagegen. "Bis jetzt hattest du Glück, aber ich finde schon raus, wer du in Wirklichkeit bist. Da drauf kannst du dich verlassen. Aber ich mach dir einen Vorschlag…. Du sagst es mir direkt dass du ein Bulle bist, dann wird es leichter für dich." drohte Höller ihm. Semir sah ihn an und versuchte seine Nervosität zu unterdrücken. Dieser Höller schien ziemlich misstrauisch. Er musste versuchen ihn irgendwie einzuwickeln. "Lass mich los!“ sagte Semir und versuchte seine Stimme drohend klingen zu lassen. Höller lächelte. „Aber sicher doch. Kalana will mit dir sprechen. Komm!" Semir verdrehte die Augen. Höller zerrte ihn am Kragen und als sie aus dem Zimmer waren, stieß er Semir in den Rücken. Semir stolperte vorwärts. "Schneller!" forderte er Semir auf. "Hey! Was soll das?" fragte Semir wieder. "Kalana mag keine langen Verzögerungen, klar?" erklärte Höller "Okay, ich gehe ja schon" antwortete Semir müde, er wollte Höller nicht noch provozieren.

    „Verdammt, hey! Lass mich raus!!" rief Semir und trommelte gegen die Tür. Doch niemand hörte ihn. Er drehte sich um und ging langsam zu seinem Bett. Schöner Mist. Hoffentlich ist das was Kleine gemacht hat auch wasserdicht, dachte er und setzte sich. Dann fiel ihm ein, dass er Tom vorsichtshalber anrufen sollte. Er musste ihm sagen, dass er drin war, wenn auch eingesperrt. Er ging wieder zur Tür und horchte. Nichts. Absolute Stille. 'Gut' dachte er und wählte Toms Nummer. Dieser meldete sich kurz darauf. "Hallo Tom. Ich bin's" "Semir, na endlich, was ist?" fragte Tom ganz ungeduldig. "Na noch nichts. Bin ja erst seit ner Stunde hier. Ich hab mit dem Boss gesprochen, er hat mich hier untergebracht und sein Kumpel hat mich eingesperrt." erklärte Semir in kurzen Sätzen. "Was? Wieso?" fragte Tom besorgt. "Na ja er sagte etwas von Überprüfung. Hoffe, dass Kleine alles gut organisiert hat, sonst bin ich erledigt." sagte Semir ein bisschen nervös. "Mach Dir keine Sorgen, alles ist in Ordnung, sie finden nichts" versuchte Tom ihn zu beruhigen. " Dein Wort in Gottes Ohr. Gut ich melde mich wieder, sobald ich etwas herausgefunden habe.“ kam von Semir. "Alles klar, sei bitte vorsichtig" warnte Tom ihn erneut. "Bis bald." Semir legte auf.

    "Chef, mir gefällt dieser Seller nicht" sagte Höller als er in Kalanas Büro trat. "Warum?" fragte er und drehte das Glas in der Hand. "Ich weiß nicht, er ist mir irgendwie verdächtig. Er ist im Knast gewesen, nicht wahr?" fragte Höller. Kalana nickte nur. "Ich habe seine Hände gesehen. Nichts…. Keine Schwielen oder so. Keine Tattoos. Seltsam, oder?" gab Höller zu bedenken. "Höller, das bedeutet doch nicht, dass er verdächtig ist. Es muss doch nicht jeder ein Tattoo haben, wenn er im Knast war. Vielleicht hat er nur auf sich geachtet. Aber mir ist was Anderes zu Ohren gekommen. Justin hat mich angerufen. Er hat beobachtet wie Alex als er von uns weg ist, mit einem anderen Mann zusammen getroffen ist. Und dieser Typ ist Kleine vom LKA. Was allerdings nicht heißt das Alex ein Bulle ist, aber wir sollten es überprüfen. Und wenn du dabei bist, kannst du das für Mathias auch gleich machen." befahl Kalana. "Das würde auf jeden Fall für meine Theorie sprechen. Das sind alles Bullen. Und dieser Matt saß nie im Knast. Dafür sieht er einfach zu gut aus. Ich war lang genug drin. Er sieht nicht wie jemanden aus, der die letzte Zeit im Knast verbracht hat. Ich denke, ich sollte ihn mir mal vornehmen!" kam von Höller und er wusste, das Kalana mit Sicherheit dafür stimmte. Kalana nickte. "Ja, okay… aber erst wirst du abchecken was mit Alex ist." gab er den Befehl. "Okay, ach und noch was. Ich habe Matt eingesperrt. Er tobt etwas. Du kannst dich ja noch mal mit ihm unterhalten, falls du willst." sagte Höller noch. Kalana winkte ab. „Lass ihn erst einmal. Wenn er tatsächlich nicht koscher ist, dann ist es doch dumm, wenn er mehr sieht, als das was er bisher gesehen hat. Er drehte sich um und ging los. Er lachte kalt. 'Man muss sich absichern.'

    So dann gebe ich jetzt auch mal meinen Senf dazu:
    Also die Story ist bisher sehr gut gelungen, wirklich großes Lob an dich!
    Aber irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass ich so eine ähnliche Story hier schon mal gelesen habe. Vielleicht haluziniere ich ja nur aber dieser Kalana kommt mir doch sehr bekannt vor!!

    xD

    Du hast Recht... es ist eine angefangene Geschichte von Milu die leider nicht mehr weiterschreibt und ich es für schade halte, dass diese Story gelöscht wird. Daher hab ich sie weiter geschrieben

    Er lachte Alex an. "Nietsche! Hab dich schon lange nicht gesehen" sagte er fast als wenn er einen alten Freund traf. "Wie geht es dir mit deinem Job?" fragte Kalana grinsend. "Alles Super" antwortete Alex einfach. Kalana merkte erst jetzt dass Alex nicht allein war. "Wen bringst du da mit?" wollte Kalana wissen und musterte Semir kritisch. "Einen neuen Fahrer wenn du willst" kam von Alex ziemlich gelassen. "Du weiß doch immer, was ich will und dass ich jetzt neue Leute suche." gab Kalana von sich und machte eine Pause. "Wer bist du?" er drehte sich zu Semir. "Seller, Matt Seller" antwortete Semir nur. "Gut und was kannst du?" kam die nächste Frage. "Kommt drauf an, was Sie wollen" sagte Semir. "Gut, du scheinst klug zu sein. Weißt wann du die Klappe halten musst. Ist auch sehr selten." sagte Kalana drehte sich wieder zu Alex. "Warum er?" Alex überlegte "Er ist gut Kalana, und du brauchst gute Leute, nicht wahr?" Kalana nickte. "Schon gesessen?" fragte er weiter und sah Semir eindringlich an. "Ja und die Bullen sind mir noch was schuldig." kam von Semir und er sah zu Boden. Kalana lachte, er mochte Leute, die nicht auf den Mund gefallen waren, frech, aber er wollte sicher sein, dass Semir nicht sein eigenes Süppchen kochte. "Okay, nur keine persönliche Rache, ich will keine Probleme klar?" warnte er ihn. Semir nickte, er wollte nichts riskieren. "Gut Matt ... ich nehme an das ist die Abkürzung für Mathias, oder? Fritz kümmert sich um dich, er zeigt dir dein Zimmer" gab Kalana von sich. Semir nickte. „Stimmt, was den Namen angeht, aber so nennt mich niemand. Sie sollten auch nicht damit anfangen. Was ist jetzt? Haben Sie einen Job für mich oder nicht?" fragte er noch. "Sagen wir mal, ich gebe dir eine Chance. Wenn du dich bewährst, dann hast du den Job. Wenn nicht...." antwortete Kalana, aber in diesem Moment war Fritz schon da und nahm Semirs Koffer. "Komm" sagte er nur. Semir warf Alex noch einen Blick. Er nickte leicht. Bis jetzt lief alles nach Plan.

    "Na und was mit dir Nietsche? Trinkst du eines Glas mit mir?" Kalana war in gute Laune. "Nein danke, Job ruft mich" sagte Alex entschuldigend. "Nietsche, Nietsche, deine Arbeit bringt dich einmal um" sagte Kalana und lachte wieder. "Lass mir eine Nachricht zukommen, falls du nicht zufrieden bist." sagte Alex und zeigte mit seinem Kopf in die Richtung, in die Semir weggegangen hat. "Warum setzt du dich für ihn ein?" kam plötzlich die Frage von Kalana. Alex sah ihn an. „Sagen wir... ich bin ihm was schuldig.“ erklärte Alex, nickte und drehte sich um. „Ich werde dich informieren. Und zeig dich mal wieder. Du hast dich in der letzten Zeit sehr Rar gemacht. Ich möchte mit dir noch über alte Zeiten reden." rief Kalana noch. Dann trank er sein Glas. Er musste über diesen Seller nachdenken. Irgendwie hat ihm dieser Typ gefallen, aber er musste doch vorsichtig sein. Bullen sind unberechenbar. Er sah Alex nachdenklich durch dem Fenster nach.

    Höller führte Semir in seinen Raum. Semir blickte sich um. Dieser Raum war sehr nobel eingerichtet. "Gefällt es dir?" fragte Fritz. "Ja, sehr. Man ist nicht daran gewöhnt im Knast" sagte Semir und lachte. Höller gefiel ihm irgendwie nicht. Er schien argwöhnisch. "Na also viel Spaß. Ich werde dich holen, wenn Kalana es wünscht. So lange verlässt du den Raum nicht." sagte er und verschwand. Als er vor der Tür war, stockte er. Irgendwie war ihm dieser Typ verdächtig. 'Im Knast… und er sieht so gut aus?' fragte sich Höller. 'seltsam' Er überlegte noch eine Weile aber dann zog er einen Schlüssel aus seiner Tasche und steckte ihn ins Schloss. 'Dich werde ich erst einmal unter Verschluss halten’ dachte er und sperrte die Tür zu Semirs Zimmer ab. Dieser hörte das und sprang zur Tür. "Hey!? Was soll das?" rief er. "Nur kein Angst mein Freund, fühl dich wie zu Hause, ich will dich erst einmal überprüfen. Nicht dass wir uns da eine Laus in den Pelz gesetzt haben." lachte Höller und ging los. Noch immer hörte er das Trommeln des Mannes den er eben eingesperrt hatte. „Tob du nur…. Du kommst erst raus, wenn ich es will….“ lachte er und setzte seinen Weg fort.

    Weißt du, dass deine Geschichten schuld daran sind, dass ich das letzte WE an meinem Computer verbracht habe, nur um einige durchzulesen? :D 8)

    Ups.... :love: dann hoffe ich mal nicht, dass du mit jemanden Stress bekommen hast, weil du das getan hast... :P und falls doch, dass es nicht zu heftig war....

    Also nochmal ein großes Lob und ich bin ja schon auf die Fortsetzung gespannt.

    Danke für das große Lob. Freut mich zu hören....und zu lesen... :D

    Ohhhh schon ende? Eine tolle Story... sehr mitfühlend geschreiben. Ich konnte mir die letzte Szene im Krankenhaus regelrecht vorstellen. ABsolute Spitzenklasse.... Es ist wirklich super emotional.... genauso sollte es sein... schnief.....

    Wenig später stand er mit Alex in einer ziemlich abgewrackten Bude. „Hier wohnst du?“ fragte er verächtlich. „Kannst ja wieder gehen, wenn dir was nicht passt. Mann, Du sollst einen gerade aus dem Knast entsprungenen mimen. Da kannst du nicht in einem Palast leben.“ Kam wütend von Alex. „Entschuldige mal. Ich bin nicht von gestern. Ich habe schon ein paar Undercover-Einsätze hinter mich gebracht!“ gab Semir wütend zurück. „Ja sicher… aber du kennst Kalana nicht. Also hör mir gefälligst zu. Es sind nämlich Sachen die dir vielleicht das Leben retten können, klar?“ harkte Alex nach. Semir nickte.

    Eine Woche später war er soweit, dass er alles wusste was Kalana anging. Alex hatte ihm gezeigt wie er sich vor ihm zu bewegen hat, wie er ihm imponieren konnte, was er beachten musste um nicht aufzufallen und vor allen wie er mit Höller, der rechten Hand von Kalana, umzugehen hat. Wo welcher Raum im Haus war und wo er was vorfand. Alex warnte ihn, zu impulsiv vorzugehen und am Anfang möglichst wenig aufzufallen. Semir merkte sich was Alex von sich gab. „Ach ja… Kalana trinkt ziemlich viel. Es könnte sein, dass er dich dazu inspirieren wird. Er trinkt Wodka, wie es sich gehört…. Und er kann viel vertragen. Lass dich auf keinen Fall auf ein Wetttrinken ein. Du würdest es verlieren und vielleicht sogar dein Leben lassen, weil er dich ausfragen wird.“ warnte ihn Alex. Semir nickte. „Noch Fragen?“ wollte Alex wissen. Semir schüttelte den Kopf. „Nein… ich muss erst mal das verdauen, was du mir erzählt hast.“ gab er zurück. „Gut… dann komm! Du bist bereit.“ Lachte Alex leicht. Semir sah ihn an und nickte. "Komm wir müssen noch ein paar Straßen gehen" sagte Alex. Semir nahm seinen Koffer und ging mit ihm. "Was weiß du?" fragte Alex. "Na...nur das ich heute Pawlow Kalana vorgestellt werde." sagte Semir und grinste leicht. "Das stimmt, er heißt Pawlow Kalana. Aber nenne ihn niemals so. Warte bis er dir sagt, dass er so heißt. Sonst könnte er schnell dahinter kommen, das du nicht der bist, für den du dich ausgibst." gab Alex von sich.

    " Pawlow …Das hört sich nicht sehr Deutsch an" antwortete Semir. "Stimmt! Du hast Recht, wir vermuten dass er aus Polen ist oder auch Tschechien, aber er hat hier viele Leute und auch gute Kontakte. Also es ist sehr schwer ihn zu schnappen, verstehst du? Woher er wirklich kommt… wissen wir auch nicht." erklärte Alex. Semir nickte. „Seine rechte Hand ist, wie schon gesagt, Fritz Höller, ein Deutscher. Er ist sehr gefährlich, hat schon mehrmals gesessen wegen schwerer Körperverletzung und auch wegen eines Mordversuchs. Kalana hat ihn jedes Mal wieder raus bekommen. Kalana schmuggelt Drogen über die polnische Grenze nach Deutschland. Meist sehr große Mengen. Die Kollegen vom Zoll konnten allerdings nie etwas beschlagnahmen, bis vor acht Wochen. Da ist ein LKW auf der Autobahn verunglückt. Kalana verlor mit einem Schlag 38 Kilo Koks. Du kannst dir sicher vorstellen, dass ihm das gar nicht gefiel. Wir haben gedacht, dass er dann erst einmal eine Pause machte, aber nein… Der Handel geht weiter, als sei nichts gewesen." erzählte Alex. Semir nickte. „Als was soll ich mich ausgeben?“ Alex sah ihn an. „Er sucht vor allem Mechaniker und Fahrer. Außerdem Handlanger. Also Jungs für alles, wenn du so willst. Du kannst es dir aussuchen. Aber als Mechaniker hast du es schwer. Weil du da ja nichts kannst. Am besten wir werden dich als Fahrer ankündigen. Kannst du LKW fahren?" fragte Alex und grinste. Semir konnte sich auch ein Grinsen nicht verkneifen. „Ja sicher. Busse, LKWs alles was sich auf der Straße bewegt.“ gab er zurück. "Wir sind da" Alex stoppte beim kleinen metallenen Tür.

    Alex öffnete die Tür und betrat das Haus. Semir folgte ihn. Der Flur sah sehr schmutzig und alt aus. Es roch sehr streng und er sah Alex naserümpfend an. "Das Drogengeschäft scheint nicht sehr gut zu laufen, wenn die sich hier aufhalten." meinte Semir. "Warte, das ist nur Tarnung." widersprach Alex. Semir nickte, aber er verstand nicht ganz und musste nachdenken, warum er überhaupt diese Aufgabe angenommen hatte. Aber jetzt war es schon zu spät um sich zurück zu ziehen. Alex klopfte an die Tür am Ende des Flures. Eine Weile geschah gar nichts, dann öffnete jemand die Tür, dieser Jemand schien Alex zu kennen. "Nietsche, was bringt dich hier her? Verschwinde! " sagte er bissig und blickte Semir neugierig an. "Höller, halt die Luft an, ja? Ich will mit Kalana reden." forderte Alex. Eine Pause entstand. "Warum?" wollte Höller wissen. "Ich hab nen guten neuen Jungen für ihn" Alex zeigte auf Semir. Höller warf einen überprüfenden Blick auf ihn. "Ist er sauber?" fragte er. "Kalana will keinen herumschnüffelnden Bullen hier haben!" kam von Höller. "Keine Angst, und jetzt mach die Tür frei" forderte Alex und schob Höller zurück. Höller grinste und trat zurück. "Komm" sagte Alex zu Semir. Dieser kapierte sofort, was Alex eben gemeint hatte. Dieser Teil des Hauses war voll von Luxus und alles schien sehr teuer. Sie kamen in einem Raum, welcher anscheinend Kalanas Arbeitzimmer war. Der Boss selbst saß im großen Sessel und hielt eines Glas mit Whiskey in der Hand.

    Eine halbe Stunde später war Kleine da. Er überreichte Semir die Unterlagen, die er benötigte und sah ihn ernst an. "Also Herr Gerkhan, sind Sie fertig?" fragte er. "Ja, ich habe alles was ich brauche, denke ich mal." meinte Semir und las in der Akte. "Gut, hier sind ihre neuen Ausweispapiere" er gab sie Semir. "Jetzt heißen sie Matt Seller. Sie waren vor drei Wochen noch im Knast und wurden wegen guter Führung vorzeitig entlassen. Jetzt suchen Sie einen Job. Von unserem Informant wissen wir, dass Kalana ständig neue Leute sucht." erklärte Kleine. "Warum?" wollte Semir wissen. "Sie planen eine große Aktion. Drogenhandel im großen Stil. Wir müssen das vereiteln." kam von Kleine zur Erklärung. Semir nickte. "Was soll ich machen?" fragte er und sah Kleine an. "Sie müssen jetzt erst einmal nur die Bande infiltrieren und dann werden Sie uns alles melden. Sie kontaktieren Herrn Kranich und er wiederum wird mich informieren. Es ist sehr wichtig, dass wir über jeden Schritt von Kalana unterrichtet werden." erklärte Kleine. „Und seien Sie ganz beruhigt. Selbst wenn es bei uns eine undichte Stelle gäbe. Ihre neue Akte ist sehr gut ausgebaut worden. Also auf den Namen Matt Seller. Nur für den Fall, dass Kalana irgendwelche Informationen über Sie einholt“ kam von Kleine. Wieder nickte Semir. "Können wir aufbrechen?" fragte Kleine. "Okay, Tom pass bitte auf Andrea auf." bat Semir seinen Freund und Partner. "Verlasst dich drauf...und Semir, pass bitte auf dich auf ja?" meinte Tom dagegen, der ein schlechtes Gefühl hatte, dass etwas passierte. Semir lachte leicht und ging mit Kleine zum Wagen. Zwei Stunden später waren sie am Treffpunkt.

    „Alex wird Sie über alles informieren, was Sie wissen müssen. Sie werden auf sich selbst gestellt sein. Niemand kann Ihnen helfen, wenn Sie in Bedrängnis geraten. Sie müssen allein zurecht kommen." meinte Kleine und zeigte auf eine Gestalt vor ihnen. Sie waren in einer sehr belebten Straße und alles sah sehr unauffällig aus. „Mein Informant." sagte Kleine „Er hat schon den Boss kennen gelernt. Kalana vertraut ihm und hat schon einige Leute angenommen, die von Alex vorgeschlagen wurden. Natürlich weiß Kalana nicht, dass Alex für mich arbeitet. Er ist kein Bulle. Er heißt Nietsche, Alex Nietsche. Er weiß alles über Kalana und wird Sie eingehend informieren. Sobald Sie alles wissen, werden Sie eingeschleust. Ich denke in ein bis zwei Wochen hat er Sie soweit, dass nicht einmal Ihre Mutter Sie wieder erkennt." erklärte Kleine. Semir sah den Mann vom Auto her an und nickte. Kleine blickte sich um "Gut, Sie können aussteigen, Alex wird sich um sie kümmern." forderte Kleine. "Okay ich melde mich sobald ich drin bin und Informationen habe." sagte Semir, stieg aus und nahm seinen Koffer und ging auf Nietsche zu. Kleine blickte sich noch mal um und dann fuhr los.

    "Ich bin Semir Gerkhan" stelle sich Semir vor und gab Alex seine Hand. "Alex" kam von dem Mann. Semir beobachtete ihn und machte sich ein Bild. Alex war Mitte dreißig und hatte schwarzes Haar. Er sah jünger aus, aber seine Augen waren müde und er blickte sich immer wieder um, genau wie Kleine. Das machte Semir nervös. 'Ist das wirklich so gefährlich?’ fragte er sich selbst. „Ist dieser Typ wirklich so, wie mir Kleine erzählt hat?“ stellte er dann laut die Frage. Alex warf ihm einen verächtlichen Blick zu. „Ja… würde ich so sehen. Aber alles der Reihe nach. Du wirst zunächst erstmal ein paar Tricks beigebracht bekommen. Ich meine wie du ne Tür aufbekommst weißt du sicher. Aber du musst wissen wie du dich Kalana gegenüber zu benehmen hast. Er ist nämlich sehr empfindlich was das angeht. Also…. Wenn du Kalana gegenüberstehst, dann sieh ihm niemals in die Augen aber zeige keine Angst. Wenn du das nämlich machst, dann wird er ziemlich gehässig und denkt du bist ein Arschkriecher. Du musst aber versuchen seine Achtung zu gewinnen und das geht nur, wenn du ihn zwar als Boss anerkennst, aber dich nicht zu seinem demütigen Diener machst. Also …. Erste Lektion… er ist der Boss… du bist der King.“ Semir nickte. Er verstand zwar nicht genau was Alex von ihm verlangte aber irgendwie hatte er das Gefühl, das die erste Lektion eigentlich das war, was er täglich mit den Leuten auf der Straße erlebte.

    Semir ging langsam zu ihr und legte sich neben sie. Sie drehte sich und zeigte ihm ihren Rücken. Er näherte sich und streichelte sie sanft. "Andrea...bitte, es wird alles gut. Mir passiert nichts. Ich verspreche es dir.“ sagte er leise zu ihr. Doch Andrea regte sich nicht. "Andrea bitte! Weiß du was? Wenn ich zurück bin, dann fahren wir in den Urlaub und entspannen am Meer. Was sagst du dazu?" versuchte er seine Frau dazu zu bewegen, mit ihm zu sprechen. Andrea drehte sich um, sie war immer wütend, aber ruhiger. "Das heißt WENN du überhaupt zurück kommst" sagte sie noch ganz sauer. "Aber Andrea daran darfst du nicht denken..." bat er sie. "Ich hab Angst Semir, verstehst du?" erklärte sie und die Angst klang in der Stimme mit. "Ich weiß. Und ganz ehrlich… ich auch. Aber wir müssen diesen Mistkerl stoppen. Denn wenn wir das nicht tun, dann … dann gibt es wieder mehr Drogentote und dann hätte ich wieder sehr viele Überstunden zu schieben und gar keine Zeit für einen Urlaub mit dir und Aida." erklärte er umständlich und küsste sie auf die Stirn. "Alles wird gut, ja?" Sie nickte, jetzt hatte Semir gewonnen. Sie schmiegte sich an ihn und nach eine Weile schlief sie ein.

    Morgens packte Semir alles, was er brauchte und verabschiedete sich von Aida und Andrea. "Tom wird mit dir im Kontakt bleiben, er wird dir alles sagen, okay?" wieder sah er sie an. Sie nickte und küsste ihren Mann. "Pass auf dich auf. Bitte. Aida und ich brauchen dich." flehte sie regelrecht. Semir lächelte sie an und strich ihr durchs Haar. „Versprochen“ sagte er. Dann stieg er in seinen Wagen und fuhr los. Sie blieb noch eine Weile an der Tür stehen und winkte ihm hinterher. Wenig später war er bereits in der PAST und ging mit Tom zur Chefin, die bereits in ihrem Büro saß. "Du scheinst ja ziemlich nervös zu sein, wenn du so früh hier bist?" triezte Semir Tom, der einen Hang hatte ständig zu spät zu kommen. "Ja, jemand muss dich ja bewachen." konterte Tom. "Sehr witzig, hat sich Kleine schon gemeldet?" fragte Semir die Chefin. "Ja...ich sagte ihm, dass Sie die Arbeit machen. Er wird in etwa einer Stunde mit weiteren Informationen auftauchen." erklärte Anna. "Alles klar" antwortete Semir und ging ins Büro. Tom folgte ihm. "Und, was hat Andrea gesagt?" fragte er neugierig. Semir starrte ihn eine Weile an. "Ja...Du hattest Recht. Sie war sauer..., aber…“ er machte eine Pause und sah Tom an, der plötzlich ein Leuchten in den Augen hatte. „Dann darfst du nicht?“ fragte er hoffnungsvoll. Semir grinste und beendete den Satz. „…aber nichts was ich nicht wieder wettmachen konnte. Sie hat eingesehen, dass es sehr wichtig ist und ihr Okay gegeben." grinste Semir. Tom schüttelte nur den Kopf.