Semir und Anna kamen in der PAST an. Er ging zu Susanne. „Überwache mein Handy und meinen Anschluss hier. Ich muss wissen, wer mich von wo anruft.“ befahl er. Susanne nickte. Sie hatte gelernt nicht nach dem Warum und Wieso zu fragen, wenn Semir oder Ben was wollten. Sie tat es. Sie sah auch, das Semir vor Sorge verging. „Was ist mit Ben passiert?“ fragte Melanie nun, die sich nicht so auskannte. Semir sah sie an. „nichts.“ behauptete er. Susanne warf einen warnenden Blick auf Melanie und versuchte ihr zu erklären, dass es besser wäre, wenn sie nicht weiter fragen könnte. Melanie schien zu verstehen. Semir ging in sein Büro. Susanne kam hinterher. „Die Überwachung läuft. Was ist passiert?“ fragte sie vorsichtig. Semir sah sie an. „Ben… er ist entführt worden. Die Erpresser verlangen fünf Millionen Lösegeld.“ erzählte er. Susanne nickte. „Was ist mit seinem Vater. Der hat doch genügend Geld.“ meinte sie darauf. „ich weiß. Ich habe mit ihm gesprochen. Er will es sich überlegen.“ kam verbittert von Semir. Melanie stand im Türrahmen. Sie hörte es als Semir sagte, dass Ben entführt wurde. Auch wenn sie noch sehr jung war, sah sie das Semir die Sorge um seinen Partner auffraß. „kann ich irgendwas tun?“ fragte sie vorsichtig. Semir schüttelte den Kopf. Susanne nahm Melanie mit raus.
Melanie fuhr gegen sechs nach hause. Sie wollte sich ausruhen. Doch kaum war sie in der Wohnung rief Oliver sie an. „Hast du Zeit zu mir zu kommen?“ fragte er. Melanie sah zu ihrer Mutter und diese nickte. „Ja… ich komme gleich. Muss nur erst was essen.“ Sagte sie und legte auf. „Hey.. du siehst irgendwie anders aus. Ist was auf der Dienststelle passiert?“ wollte Janine wissen. Melanie nickte. „Ja… aber ich darf nicht darüber sprechen.“ sagte sie. Janine nickte. Sie nahm ihre Tochter in den Arm. „Es bleibt in der Familie. Das weißt du doch.“ versprach sie. „Nein… Mama es geht wirklich nicht. Ich muss Stillschweigen bewahren. Bitte versteh mich.“ versuchte Melanie ihre Mutter zu überzeugen. Janine holte tief Luft. „also gut.. ich dränge dich nicht. Willst du zu Oliver?“ fragte sie nach. Melanie nickte. „ich will mit ihm auf die Kirmes gehen. Ich brauche die Ablenkung.“ meinte sie nur. Janine nickte. Sie wusste genau, dass sie ihre Tochter nicht halten konnte. Sie wusste auch, dass Melanie niemals Polizistin sein wird. Sie war genau wie ihre Mutter und wollte was mit Kindern machen. Janine selbst war Kinderkrankenschwester. Melanie aß kurz etwas und fuhr dann zu ihrem Freund.