Tja dann greife ich mal die Worte von Christopher auf... irgendwann geht jede Story zuende. Auch diese ist schon weider aus....
Eine Stunde später gab es bei Anna im Büro einen mittleren Auflauf. Janine nahm ihre Tochter in den Arm und drückte sie fest an sich. Ben ging zunächst duschen um sich wieder als Mensch zu fühlen und begrüßte dann die Kollegen und natürlich Anna. Dann sah er seinen Vater. „Papa…. Danke. Ich meine dafür dass du das Geld bereitgestellt hast.“ erklärte er. Konrad nickte. „Nun… er hat sein Versprechen gehalten. Und ich halte meins. Wir sollten uns endlich aussprechen, Benjamin…oh … ich meine Ben. Jeder hat das Recht die Entscheidung selbst zu treffen, welchen Weg man einschlägt. Ich werde mich damit abfinden müssen, dass du nicht in die Firma einsteigen willst. Jo ist nun meine einzige Möglichkeit die Firma in Familienhand fort zu führen und wer weiß vielleicht bekommte ich ja auch mal die Chance Opa zu werden.“ lachte er und drückte seinem Sohn die Hand. Ben sah ihn an. „Wer weiß“ gab er zurück und umarmte seinen alten Herrn. Semir sah es sehr wohlwollend an. „Melanie? Wo steckst du denn?“ kam plötzlich hinter Semir und er drehte sich um. „Herr Polizeipräsident… wie geht es Ihnen?“ fragte er und sah den Mann an. Melanie duckte sich erst, doch dann zog sie tief Luft ein. „Ich bin hier Opa…“ sagte sie und trat hinter Semir vor. „Gott sei Dank. Mama hat mir eben erzählt, was du durchgemacht hast. Es ist ja schrecklich…“ stieß der Mann aus. „Opa… ich will dir was sagen.“ fing Melanie an. Schmittbauer sah sie an. „Was denn Du musst dich ausruhen. Du siehst fertig aus. Herr Gerkhan, Herr Jäger… das wird Konsequenzen haben. Ich werde Sie strafversetzen lassen!“ zeterte er plötzlich los.
„Nein! Du wirst mir jetzt zuhören!“ kam von Melanie bestimmt. „Herr Gerkhan und Herr Jäger haben nichts damit zu tun. Ich… bin ganz allein dafür verantwortlich was passiert ist. Ich habe mich selbst in den Schlamassel geritten, weil ich dachte, ich könnte es. Opa… ich will keine Polizistin werden! Ich will Kindergärtnerin werden, oder Kinderkrankenschwester. Ich will nicht ständig mit der Angst leben, vielleicht erschossen zu werden. Und ich sage dir nur einmal… lass Papa und Mama in Ruhe. Sie konnten dir vielleicht keinen Enkel schenken, aber es ist nicht ihre Schuld!“ schimpfte Melanie und Philipp Schmittbauer sah seine Enkelin erstaunt an. „Aber wann hab ich denn gesagt, dass du Polizistin werden sollst? Ich habe lediglich daran gedacht, dir den Start dann zu erleichtern, falls du...zur Polizei gehen möchtest.“ kam die Antwort. „Nein… ich wollte es nie sein. Aber ich habe gemerkt, dass du mich nicht willst. Du wolltest einen Enkel. Ich bin kein Junge. Aber ich stehe wenn es sein muss, meinen Mann genauso wie ein Junge.“ ging es mit Melanie weiter. Schmittbauer schüttelte den Kopf. „Wer sagte denn dass ich einen Enkel wollte? Ich liebe dich über alles. Ich hab doch nur Angst gehabt…“ erklärte er. „Aber ich hab doch gehört… als du zu Papa sagtest, dass du keinen Enkel hast, ist seine Schuld… du hast ihm doch Vorwürfe gemacht…“ kam verwundert von Melanie. Schmittbauer lachte laut. „Was macht dein Vater beruflich?“ wollte er wissen. „Er ist am Theater.“ kam von Melanie. „Richtig… er ist mein Sohn und er ist beim Theater. Wenn ich wirklich jemanden den Weg vorschreiben will, hätte ich es bei deinem Vater getan. Was du da mitbekommen hast, ist eine Textstelle, die er mit mir geprobt hat. Ein dämliches Theaterstück. Mehr nicht. Ich liebe dich doch so wie du bist.“ lachte Schmittbauer und nahm seine Enkelin in den Arm. „Du kleines Dummerchen… ich wollte nie etwas Anderes haben als dich…“
Philipp Schmittbauer sah zu Semir, nachdem seine Enkelin und deren Mutter den Raum verlassen hatten. „Entschuldigung wenn ich gerade etwas ruppig war. Ich wollte Sie nicht angreifen.“ sagte er leise und reichte ihm die Hand. „Schon gut… wir sind nicht nachtragend.“ lachte Semir. Konrad Jäger war bereits gegangen und es schien sich doch endlich eine Lösung anzubieten, den Zwist zwischen Vater und Sohn zu beenden. Während Semir sich noch mit Anna und dem Polizeipräsidenten unterhielt ließ Ben sich mit einem Seufzer in den Sessel in Annas Büro fallen. Keiner der Drei die dort anwesend waren, nahm ihn wahr. Nur kurz darauf war ein Schnarchen zu hören und die drei drehten sich verwundert um. Philipp Schmittbauer sah zu Anna. „Schlafen im Dienst?“ fragte er lächelnd. „Nein… Überstunden abfeiern.“ gab sie lächelnd zurück. „Na wenn das so ist, dann sollten wir Herrn Jäger nicht stören.“ meinte Schmittbauer und verließ den Raum. Semir grinste nur und sah zu Anna. „ich bringe ihn nach Hause…“ nickte er und weckte Ben auf. Dieser sah ihn erschrocken an. „Feierabend!“ meinte Semir….
Ende
Und hat sie gefallen? Ich schätze mal dass ich Pause machen muss.... die Feedmenge lässt zu wünschen übrig.... 