Mann Semir.... gib dem Gaul die Sporen!!! Ben braucht dich doch....
Beiträge von Elvira
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Es geht weiter!!!
„ZWEI!! Du meinst Zwillinge?“ schrie Semir fragend ins Handy und sprang auf. Ben erschrak und sah ihn an. „Hilfe!“ stieß Semir nach einer Weile des Zuhörens aus. Ben musste leicht grinsen. „Soll ich nach Hause kommen? Du musst dich schonen...“ fragte Semir und verzog leicht enttäuscht das Gesicht. Scheinbar bekam er von Andrea gesagt, was sie davon hielt und dass es nicht notwendig war. Er beendete das Gespräch und sah seinen Partner an. „Ich werde Vater von Zwillingen“ stieß er schon fast verzweifelt aus. Ben lachte. „Das ist doch toll!“ meinte dieser nur. „Was? Toll? Weißt du was das heißt? Doppelter Stress. Andrea wird durchdrehen und dann... man das ist ein Ding. Ben tue mir ein Gefallen.... sag es niemanden hier. Bitte... Ich muss das selbst erst einmal realisieren.“ bat Semir. Ben lachte. „Ich verstehe dich nicht. Es ist doch eine wundervolle Nachricht. Du wirst Vater!“ rief Ben laut und genau in diesem Augenblick trat Dieter ein. „Was? Vater? Andrea ist schwanger?“ fragte er sofort. Ben sah entschuldigend zu Semir. „War keine Absicht.“ gab er bekannt. Semir schloss die Augen. Dieter kam zu Semir an den Schreibtisch. „Sag mal... das ist ja toll... Wie geht es Andrea? Ist alles in Ordnung? Wann kommt das Kleine denn? Weißt du schon was es ist? Mädchen oder Junge?“ schoss er die Fragen ab. Semir rollte etwas genervt mit den Augen. „Nun es werden sogar zwei.“ verkündete Ben lachend. „Zwillinge? Hey... das ist ja super... das muss ich Hotte erzählen und natürlich auch den Anderen... da musst du aber eins Ausgeben, Semir. Als werdender Vater von Zwillingen. Gratuliere!“ rief Dieter und griff zu Semirs Hand. Er schüttelte sie so kräftig, das Semir das Gesicht verzog. „Würdest du bitte aufhören. Sonst fällt sie mir noch ab.“ stöhnte er leise.
„Mann… wieso musste ausgerechnet Dieter reinkommen. Morgen wissen alle das ich Vater werde…“ stöhnte Semir nur kurze Zeit später im Auto. Ben saß am Steuer. „Na ich weiß nicht was du hast? Es ist doch toll… ich meine du bekommst Zwillinge und das ist was Wunderbares.“ erklärte er. „Ja schon, aber… ich meine …“ suchte Semir nach Worten. Er sah verzweifelt aus dem Fenster. „Ich meine… okay… das mit den Zwillingen kriege ich ja noch hin, aber die Schwangerschaft. Ständig die Angst, dass etwas passiert, während ich auf der Tour bin, oder im Einsatz. Verstehst du… das schaffe ich nicht. Nicht noch einmal…“ meinte Semir leise und seine Stimme klang richtig verzweifelt. Ben nickte. „Semir… du schaffst das. Ich kann dir ja Baldrian besorgen. Soll helfen“ grinste er. „Du … du machst dich lustig über mich. Aber ich sage dir…. Dieser Stress… und wenn die beiden dann da sind… ich meine sicher ich bin…ach Ben… ich weiß es nicht. Wie wird Aida auf die Babys reagieren? Was wenn sie eifersüchtig wird und dann…?“ Semir zuckte hilflos mit dem Schultern. „Cobra 11 für Zentrale!“ unterbrach ihn der Spruch aus dem Funk. „Cobra 11 hört!“ meldete er sich. „Semir! Am Rastplatz bei KM 187 soll es einen Überfall gegeben haben. Nach Zeugenaussagen handelt es sich um einen Mann ca. dreißig. Dieser soll die Insassen eines Wagens mit Waffen bedrohen. Der Zeuge sagt es sieht aus wie ein Messer!“ kam von Hotte. „Ach ja und herzlichen Glückwunsch zum Vaterglück.“ hängte er an. „Danke Hotte… wir übernehmen.“ meinte Semir und rollte mit den Augen. „Siehst du…. fängt schon an. Gib Gas!“ ging in Bens Richtung. Ben lachte leise. „Du tust mir richtig Leid,“ meinte er kurz darauf.
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HIer mal eine nicht so ernst zu nehmende Story von mir.... hoffe sie gefällt auch...
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HIer ist die Fortsetzung....
Einige Wochen nach seinem Abenteuer als Probant für die Grippe saß Semir bereits mit Ben wieder im Auto. Ben sah Semir an, der nervös auf dem Beifahrersitz saß. „Was hast du denn heute? Scheinst irgendwie nervös...“ grinste er ihn an. „Ja... nein... eigentlich nicht. Es ist nur... Andrea hat mir heute Morgen so ganz beiläufig gesagt, dass sie vielleicht schwanger ist.“ erzählte Semir. Ben lachte. „Das ist doch eine tolle Nachricht. Wie im Traum... erinnerst du dich? Ein Geschwisterchen für Aida. Wird aber auch Zeit.“ meinte Semirs junger Kollege. „Ja sicher. Stimmt schon. Aber wenn ich da an die Schwangerschaft mit Aida denke. Ich habe soviel durch gemacht ... und weißt du die letzten Wochen der Schwangerschaft, hat Andrea mich richtig in Atem gehalten. Sie war so nervös, dass sie mich fast jede Stunde angerufen hatte und ich sogar zu ihr fahren musste um sie zu beruhigen...“ erklärte Semir und nickte ständig mit dem Kopf. Ben sah ihn an. „Und was war mit dir? Warst du gar nicht nervös?“ wollte er wissen. „Ich? Nervös? Nee... ich war der ruhende Pol für Andrea. Sie war völlig durchgedreht, als sie Wehen bekam und, also da hat sie von mir verlangt, dass ich mit Blaulicht durch die Stadt fahre und sie ins Krankenhaus bringe. Ach... ich erinnere mich als wäre es gestern passiert. Weißt du... Aida war so süß als sie zur Welt kam. Und heute ist sie noch viel hübscher.“ erklärte Semir stolz. Ben nickte. „ Also wenn es jetzt ein Junge wird, wäre euer Glück perfekt oder?“ meinte er fragend. „Ja... dann wären wir vollständig. Aber es ist mir eigentlich egal ob Mädchen oder Junge. Hauptsache es ist gesund und bringt Leben ins Haus.“ Semir schloss die Augen für eine Sekunde dann schaute er auf die Uhr. „Wieso ruft sie denn nicht an?“ fragte er verwundert. Ben verstand nicht genau was er meinte und fragte deshalb: „Wer denn?“ „Na Andrea .... sie müsste es doch längst wissen. Ob da etwas nicht in Ordnung ist?“ kam von Semir besorgt. Ben lachte. „Ach und du warst der ruhende Pol? Du machst dir ja jetzt schon Gedanken über das Ungeborene. Falls es überhaupt so ist.“ gab er von sich. Semir sah ihn leicht wütend an. „Ja lach du nur. Ich möchte dich mal sehen, wenn du Vater wirst. Außerdem hoffe ich nicht, dass noch mehr von deinem Traum in Erfüllung geht. Vater werden...das kostet dich Nerven, sag ich dir. Ich weiß wovon ich spreche.“ nickte Semir bekräftigend. Ben lenkte den Wagen auf den Parkplatz vor der PAST.
Andrea saß Dr. Lichtenstein gegenüber und sie lächelte sie an. „Nun Frau Gerkhan... ich habe eine sehr schöne Nachricht für Sie. Sie sind tatsächlich schwanger. In der siebten Woche und wenn es sich so entwickelt wie ich es bisher sehe, sind es Zwillinge. Aber das müssen wir noch abwarten. Es könnte sich auch nur um ein Kind handeln.“ erklärte die Ärztin. Andrea lachte leise. „Danke...Das ist wirklich eine schöne Nachricht. „Ich denke auch, dass Ihr Mann sich freut oder?“ kam von Dr. Lichtenstein. „Bestimmt allerdings wenn ich da an meine erste Schwangerschaft denke... das wird eine harte Zeit für mich..“ stöhnte Andrea lachend. Die Ärztin nickte. „Ja... Männer können sehr schlimm sein. Besonders wenn sie schwanger sind. Die leiden mehr als wir. Nun ja... aber dafür lieben wir sie dann auch.“ lachte die Ärztin zurück. Andrea nickte und bedankte sich. „Ähm ... eine Frage noch. Wie sicher ist das mit den Zwillingen?“ wollte Andrea zum Schluss wissen. „Warum fragen Sie das?“ kam erstaunt von der Ärztin. „Nun ja... ich muss doch wissen ob ich meinem Mann sage, es sind zwei oder besser nur eins.“ erklärte Andrea. „Nun ja .... ich würde sagen knappe 60%. An Ihrer Stelle würde ich es noch ein Weilen für sich behalten. Aber ich denke schon, dass es beide schaffen. Sie sind gesund und es stünde dem nichts im Wege. Natürlich nicht rauchen oder Alkohol. Aber das machen Sie ja eh nicht.“ Nickte die Ärztin. Andrea verließ die Praxis und rief Semir an. „Mein Schatz... der Test war positiv. Du wirst erneut Papa.“ sagte sie als sie Semirs Stimme am Telefon hörte. Von Semir kam erst einmal nichts außer ein „Oh Gott...“ Andrea musste lachen. „Na... der hat nichts damit zu tun. Das haben wir allein hinbekommen. Und ich hoffe du sitzt gerade.“ meinte sie weiter. „Ja...warum?“ stellte Semir die Frage. „Nun ja... es könnten sogar zwei werden.“ gab sie bekannt.
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Ja sicher.... bin ja schon dabei.... also viel spass....
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Na das ging ja flott. Obwohl so ganz glaube ich ja nicht das Ben entkommt.... mal sehen....irgendwie fühle ich schon wieder so ein zwicken.... das geht nicht gut... heißt das...

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Jetzt weiß ich welche "alten Wunden" da aufgerissen werden. Klar das Semir einen Schock bekam, als er den Namen des Kinderheimes hörte. War es doch der Ort wo sein bester Freund starb.... bin gespannt wie es weitergeht.
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Hier ist er schon wieder.... Der Schluss....

Es vergingen noch weitere sechs Tage bis Semir endlich in der Lage war, aufzustehen. Das Fieber war gesunken. Semir fühlte sich besser und wartete darauf dass Andrea zu ihm kam. Doch erst war der Arzt anwesend und untersuchte ihn. „Die Lungengeräusche sind weitestgehend weg. Die Atemwege frei. Was machen die Schmerzen?“ fragte er. „Ich fühle kaum noch was. Außer an der Hand. Diese Brandwunde juckt erbärmlich.“ beklagte Semir sich. Der Arzt nickte. „Die Wunde heilt. Sie hatte sich etwas entzündet, aber nun ist alles wieder gut. Ich hoffe nur, Sie haben keinen zu schlechten Eindruck von unserer Klinik. Normalerweise behandeln wir die Menschen sehr zuvorkommend.“ erklärte der Arzt weiter. Semir nicke. „Ja sicher… Sie wussten ja nicht, was Ihr Kollege hier im Keller fabrizierte. Dass er seine Versuchsstation dort hat. Er hat sie ja auch sehr gut versteckt. Aber da unten waren mehr Menschen…“ gab er zu bedenken. „Ja… wir haben sie alle herausgeholt. Leider waren dort auch welche mit dem Aidsvirus infiziert. Dort müssen wir abwarten. Gegen Aids gibt es kein Mittel. Der Prozess gegen Herweg wird sicher unseren Ruf schädigen.“ meinte Dr. Moltke. „Wenn die Klinik sich von diesen Versuchen distanziert, dann werden die Patienten sicher Vertrauen fassen. Es dauert sicher eine ganze Weile. Der Professor wird nicht mehr praktizieren. Wegen den Morden allein bekommt er schon lebenslänglich.“ erklärte Semir und zog sein Shirt wieder an.
14 Tage danach wurde er gesund entlassen. Die Narbe an der Hand verschwand und nichts erinnerte mehr an dieses Abenteuer. Er und Andrea machten Urlaub während Ben sich mit ein paar Autobahnrowdys anlegen musste. Nach drei Wochen war Ben froh als Semir braun gebrannt aus der Türkei zurückkam. „Und? Hast du geträumt, dass ich mit dem Flugzeugabstürze? Im Meer ertrinke? Oder von meiner Tochter mit Bauklötzen erschlagen werde?“ stachelte Semir direkt am ersten Tag. Ben schüttelte den Kopf. „Nein…. Die Träume sind vorbei, also die Schlimmen. Diese Nacht hatte ich zum ersten Mal einen schönen Traum.“ grinste er. Semir sah ihn neugierig an. „Ach und welcher?“ wollte Semir wissen. „Es war ein schöner Traum für mich, aber es war für dich ein Schock… Du bist Papa geworden… von Zwillingen.“ gab Ben grinsend zurück. Semir lachte laut auf. „Na… wenn das so ist. Das ist absoluter Blödsinn. Weil ich mal gelesen habe, um Zwillinge zu bekommen, muss es in der Familie auch schon mal Zwillinge gegeben haben. Bei mir in der Familie gab es keine und bei Andrea auch nicht.“ erklärte er wissend. Ben nickte. „Ja stimmt und was ist mit den Familien der Eltern? Ich meine der Vater von Andrea könnte ja Zwillingsbrüder haben, oder die Mutter, oder dessen Vorfahren…“ kam von Ben. Semir stand auf und ging zu ihm. Er sah ihn an. „Wenn du mir suggerieren willst, dass es Zeit wird für Nachwuchs zu sorgen dann bitte nicht so. Ich geh kaputt wenn Andrea Zwillinge bekommt“ lachte Semir. Ben hob spielerisch abwehrend die Hände. „Hey du hast doch gesagt, gib den Träumen nicht so eine große Bedeutung und nicht ich“ lachte er.
Fortsetzung folgt unmittelbar an dieser Story... Viel Spaß schon mal.



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Die Sendung ist bereits bekannt, da diese exklusiv den Mitgliedern auf dem diesjährigen Fantreffen in Hürth "ausschnittweise" präsentiert wurde - auch das Erdogan Atalay die Sendung moderiert.
Die Sendung kann noch nicht gesehen bzw. bezogen werden, da diese noch nicht ausgestrahlt wurde - ein Ausstrahlungstermin ist diesbezüglich auch nicht bekannt.
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Quengeln? Ich???? Also wirklich.... ich hahb noch nicht mal richtig angefangen.... Super Teil Sonja... absolute Klasse... die Frage die mich jetzt jedoch quält.... ist.... na.... RICHTIG!!!




WIE GEHT ES WEITER???????????
Ich quengele nicht..... ich quengle nicht.... ich quengle nicht.....




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Andrea ging im Büro von Anna auf und ab. Sie sah Anna an. „Warum kommt nicht endlich eine Info wie es ihm geht? Warum fahren wir nicht hin? Ich gehöre doch an die Seite meines Mannes!“ fing sie an. Anna nickte. „Andrea… Ben wird uns informieren sobald er was weiß. Wir müssen uns noch etwas gedulden.“ beruhigte sie Andrea. Ihr Telefon klingelte. „Ja?“ fragte Anna sofort. „Es geht Semir entsprechend. Er hat Fieber und alle anderen Symptome der Grippe. Der Arzt der ihn behandelt ist jedoch sicher, dass er morgen schon besser drauf ist. Er schläft gerade.“ erklärte Ben. Andrea schloss erleichtert die Augen. „Kann ich zu ihm?“ fragte sie. „Ja sicher… wir sind in der Weidehofer Klinik. Semir ist auf der Quarantänestation. Das ist eine Privatklinik die sich eher mit den oberen zehntausend beschäftigen. Der Professor ist verhaftet. Genauso die Helfershelfer. Semir wird hier erst einmal weiter behandelt.“ erklärte Ben. Andrea sah Anna an. „Ich fahre Sie hin. Ben wir kommen direkt vorbei“ sagte Anna und legte auf.
Andrea zog sich die Hygienekleidung und den Mundschutz an und betrat das Zimmer in dem ihr Mann lag. Sie sah auf die Person die im Bett lag und tief schlief. Der Arzt sah sie an. „Sie sind Frau Gerkhan?“ fragte er. Andrea nickte. „Wie geht es ihm?“ wollte sie wissen. „Nun wir bekämpfen das Fieber. Bisher ohne Erfolg. Aber es wird sicher nicht lange dauern, bis das Antibiotika anschlägt. Der Husten und die Gliederschmerzen werden sicher auch bald verschwinden. Er muss jetzt nur viel schlafen, viel trinken und gesund werden.“ lächelte er sie an. „Herr Doktor… die Behandlungskosten… wir können uns so eine Klinik nicht leisten.“ fing Andrea an. Der Arzt lächelte erneut. „Das hat die Klinikleitung bereits in Angriff genommen. Da ihr Mann hier im Keller über eine Woche festgehalten und als Versuchskaninchen missbraucht wurde übernimmt die Klinikleitung die Kosten der Behandlung. Sie sollten sich darüber also keine Sorgen machen. Er ist im Augenblick wichtiger.“ gab er bekannt. „Andrea…?“ fragte Semir leise. „Ja… ich bin hier….“ kam von Andrea und sie spürte wie eine Träne herunter lief. Ihre Stimme klang etwas erstickt. „Ich bin hier… es wird alles gut….“ erklärte sie leise weiter und sah ihn an. In ihrer grünen Krankenhauskluft fühlte sie sich etwas unwohl. „ Ich würde dich ja gern küssen, aber ich will die Grippe nicht zuhause haben. Hast du Durst?“ wollte sie wissen. „Nein… ich bin müde… mir ist kalt…und heiß….“ beschwerte sich Semir. Der Arzt kam direkt ans Bett und legte die Hand auf Semirs Stirn. „Das Fieber ist immer noch hoch. Aber wir bekommen das in den Griff. Wichtig ist, dass Sie die Ruhe haben. Und die bekommen Sie hier.“ er sah Andrea an. „wollen Sie hier bleiben?“ fragte er. Andrea lachte leise. „Ich denke nicht… aber ich komme morgen wieder.“ versprach sie. Semir schlief bereits wieder ein.
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Als die Schwester das Zimmer verlassen hatte, nahm Herweg das Kissen vom zweiten Bett und sah Semir an. „Du versaust mir alles! Du bringst Unglück! Du wirst jetzt sterben!“ fauchte er ihn wütend an. Semir sah ihn erschrocken an. Er war heiser und konnte kaum etwas sagen. Voller Angst sah er das Kissen an und zerrte an den Fesseln. Herweg knetete das Kissen und drückte es auf Semirs Gesicht. „Halt einfach still… Es bringt nichts sich zu wehren,“ sagte er zu seinem Opfer, das sich aufbäumte
Ben wurde in Begleitung von mehreren Polizisten von der Klinikleitung selbst zu Professor Herweg gebracht. Das Büro war leer. Ben ließ es auf den Kopf stellen. „Wo ist er verdammt noch mal?“ fragte Ben die Krankenschwester die gerade das Büro vertrat. „Sie meinen den Professor?“ harkte sie nach und Ben nickte. „Er macht gerade Herrn Gerkhan an seinem Bett fest. Der Patient hat mich ziemlich heftig getreten und wollte aus dem Zimmer fliehen. Aber was Herweg macht ist nicht in Ordnung…..“ erklärte sie. Ben sah sie erschrocken an. „Wo?“ fragte er sofort. „Da hinten in Zimmer 220...“ erklärte sie sachlich. Ben ließ alles stehen und liegen und rannte los. Die Kollegen folgten ihm. Ohne anzuklopfen stieß Ben die Tür auf und sah wie der Arzt gerade ein Kissen auf Semirs Gesicht drückte und dieser sich versuchte zu wehren und zerrte an den Fesseln. Ben schoss auf den Arzt, der ihn ansah. Der Arzt fiel rücklings zu Boden und stieß einen Schrei aus. Die uniformierten Kollegen rissen ihn ohne Rücksicht hoch und brachten ihn raus, während sich ein Arzt um Semir kümmerte. Doch Semir schien nicht wirklich mitzubekommen, dass er hier behandelt wurde und zerrte weiter an den Fesseln und gab heisere Schreie von sich. Mit angsterfüllten Augen sah er den Arzt an, sah Ben an, doch er schien nicht zu registrieren, dass das Kissen nicht mehr da war. „Ey! Ganz ruhig. Ist alles okay…“ rief Ben deshalb und beugte sich über Semir und hielt mit der einen Hand Semirs Haand fest, während er mit der anderen die Fesseln löste. Der Atem ging heftig und stoßweise. „Ist alles okay… der Typ wird dir nichts mehr tun.“ sprach er ruhig auf Semir ein während der Arzt eine Spritze aufzog.
Semir sah seinen Kollegen ein. „Ben…“ stieß er leise aus. „Ja… ist alles okay. Du bist auf einer ganz normalen Station. Du kannst also ganz beruhigt sein. Alles in Ordnung.“ hörte er Ben sage. „Der Arzt… er… er …“ fing Semir an. „Ich weiß Bescheid. Hoffer ist auch verhaftet. Er hatte sich im Keller versteckt. Der Professor wird bereits abgeführt.“ erklärte Ben fürsorglich. „Wie geht es dir?“ wollte er anschließend wissen. „Mir ist heiß… mein Kopf dröhnt….das Atmen fällt schwer….“ zählte Semir leise auf. Der Arzt nickte. „Wird gleich besser werden. Sie müssen erst einmal ruhiger werden. Ich gebe Ihnen etwas zum schlafen. Keine Sorge… es passiert Ihnen nichts mehr….“ redete er auf den Patienten ein und verabreichte das Medikament. Semir spürte kaum den Einstich. „Er kann so kaum verlegt werden. Aber ich denke mal, da die Schuldigen gefunden wurden, lassen Sie ihn hier liegen. Ich werde mich persönlich darum kümmern, dass ihm hier nichts passiert.“ bat der Arzt. Ben nickte. „ich komme gleich wieder. Es gibt da ein paar Personen die gerne wissen wollen wie es dir geht.“ meinte er zu Semir und verschwand.
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So hier kommt der letzte Teil für heute....
Semir wurde wach. Er sah sich um. Wo war er hier? Alles roch nach Krankenhaus. War er doch nicht entkommen? Hatte er nur einen Fiebertraum als er geflohen war? Er versuchte sich aufzurichten. Es gelang nur sehr mühsam. Doch er sah nun dass er sich wirklich im Krankenhaus befand. Langsam ließ er sich wieder zurück sinken. Der Alptraum war noch nicht vorbei. Er hörte wie jemand in sein Zimmer kam und sah die Person an. Eine Krankenschwester beugte sich über ihn. „Herr Gerkhan? Wie geht es Ihnen?“ fragte sie sanft. Semir antwortete nicht. Es ging ihm nicht gut, er hatte Kopfschmerzen und ihm war übel. „Lassen Sie mich gehen?“ bat er leise. „Sie können nicht gehen. Sie sind sehr krank. Dr. Moltke kommt gleich zu Ihnen und wird Sie untersuchen. Haben Sie Durst?“ fragte die Schwester. Semir nickte. Die Schwester hielt ihm etwas an den Mund. Semir trank. „Wie lange noch?“ fragte er leise. „Was denn?“ fragte die Schwester nach. „Wie lange…wollen Sie mich hier…noch festhalten…? Wann haben Sie…hust….hust…hust…“ kam von Semir der von einem Hustenanfall geplagt wurde. Dann spürte er, dass er nicht mehr gefesselt war. Er zog die Beine an und trat gegen die Schwester. Diese ging zu Boden. Semir sprang auf und wollte aus dem Zimmer, doch in diesem Augenblick kam erneut ein Arzt herein. Semir sah ihn erschrocken an und hob abwehrend die Hände. „Guten Morgen Professor Herweg“ stöhnte die Schwester. Der Professor griff Semir in den Nacken und zerrte ihn zum Bett. Dort wurde er mit Hilfe der Schwester festgebunden. „NEIN!!! LAST MICH!!“ schrie Semir heiser. Die Schwester sah den Professor an. „Aber das ist doch viel zu fest!“ beschwerte sie sich, als sie sah, dass er die Fesseln sehr eng zog. „Verschwinden Sie!“ befahl er. Die Schwester tat was er verlangte.
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Oh mann.... geht ja heiß her.... weiter!!!!
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Nicht um FEeds betteln!! Weiterschreiben!!!





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Da Jenni91 mich per Mail gebeten hat eine Fortsetzung einzustellen, damit sie in ihrer auch weiter kommt...(frag mich geerade, wieso?) hier ein kleines Stückchen...
Ben kam atemlos mit dem Arzt unten an. „DIETER!!“ rief er laut. „Ja hier!“ kam zurück. Ben und der Arzt rannten dem Klang nach. Endlich hatte er Dieter gefunden. Er saß auf dem Boden und hatte Semirs Kopf im Schoß gebettet. „Semir?“ fragte Ben leise und ging vor seinem Kollegen in die Hocke. „Er hat ganz schön hohes Fieber, wenn du mich fragst.“ meinte Dieter. Semir schlief und sein Atem ging stoßweise. Der Arzt maß den Blutdruck und Temperatur. „Der Mann gehört ins Bett und zwar schnell.“ meinte er nur. Ben nickte. „Kümmert euch um Semir. bitte“ gab er leise von sich und stand auf. „Ich werde mir diesen Mistkerl schnappen.“ Kam leise drohend von ihm. Dieter sah ihn an. „Nur keine Angst…. Semir ist sicher in guten Händen.“ meinte er tröstend. Ben nickte. Der Arzt rief via Handy die Kollegen von der Ambulanz um eine Trage gebracht zu bekommen. Nur wenig später lag Semir auf einer Trage in der Ambulanz. Die Suche nach Hoffer war ergebnislos.
Ben kam knappe zwanzig Minuten später zu Semir in die Ambulanz. Der Arzt der ihn untersucht hatte sah Ben besorgt an. „Er hat eine Grippe. Und zwar eine, die es eigentlich gar nicht gibt. Es sieht ganz so aus, als sei er ein Versuchstier für einen Impfstoff oder aber gegen ein Grippemittel.“ erklärte er und wies auf eine Tätowierung in der Hand von Semir. Ben nickte. „Ja… ich …wie geht es ihm?“ fragte Ben. „Nun so wie ich das sehe ist sein Abwehrsystem schwer dabei den Virus zu bekämpfen. Das Fieber ist über 40°C und ich muss Ihnen nicht sagen, was das bedeutet oder?“ fragte der Arzt. „Nein… wann kann man ihn verlegen?“ harkte Ben nach. Der Arzt lächelte. „warum denn verlegen? Er ist hier in guten Händen.“ meinte er nur. „Er wurde hier festgehalten. Wieso sollte er sonst die übliche Klinikkleidung tragen? Er wird seit eineinhalb Wochen vermisst und ich will nicht, dass wenn er wach wird, in Panik gerät. Deshalb will ich dass er verlegt wird.“ fauchte Ben den Arzt an. „Ich werde es in die Wege leiten. Sie sagten, dass er hier für Versuche missbraucht wurde?“ kam erstaunt die Frage hinterher. Ben nickte. „Ja… und ich werde den Schuldigen dafür finden. Und wenn ich die ganze Klinik hier auf den Kopf stelle!“ gab Ben wütend von sich. Der Arzt lächelte. „Ich denke nicht, dass Sie das brauchen. Suchen Sie nach Professor Bruno Herweg. Dann haben Sie Ihren Schuldigen. Ich hatte schon öfter den Verdacht, dass er hier im Keller illegal Medikamente an Menschen testet. Mal mit großen und mal mit weniger großem Erfolg. Die Klinikleitung weiß nichts davon. Aber er hat mit mir mal darüber gesprochen und wollte mich als Anästhesist gewinnen. Ich habe abgelehnt.“ erklärte der Arzt. „Danke. Kümmern Sie sich bitte um meinen Kollegen…“ kam von Ben und schon verschwand er.
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Freut mich echt wieder was von dir zu lesen. Weil du kannst ja auch manchmal so richtig gemein sein.... und es fängt schon mal gut an. Die Sticheleinen zwischen den Beiden sind gut getroffen und auch die Gedanken von Semir sind eindrucksvoll und nachvollziehbar. Einfach klasse... Freu mich schon auf die Fortsetzung und denk daran... ich habe Urlaub und seeeeeeeeeeeeehr viel Zeit zum lesen...

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Dieter und Hotte rannten sofort ins Haus. „Ben wo bist du?“ wollte Dieter wissen. „Ich bin im Fahrstuhl. Hoffer ist in den Keller gefahren. Kommt runter und sucht mit mir!“ kam von Ben als Antwort. Dieter nahm die Treppen in den Keller während Hotte auf den Fahrstuhl wartete. Natürlich war das kein Akt der Bequemlichkeit, sondern um den Fliehenden den Weg abzuschneiden. Dieter suchte die dunklen Gänge ab und versuchte etwas zu erkennen. Dann hörte er schleppende Schritte und zog seine Waffe. Diese im Anschlag ging er vorsichtig um sich schauend durch die leeren Gänge. Das Geräusch der Schritte endete und er hörte schweres Atmen. Dieter versteckte sich in einer Nische und wartete dass diese Person an ihm vorbei ging. Endlich war es soweit. Mit langsamen schlurfenden Schritten wie ein Schwerkranker schleppte sich die Person durch den Gang. Dieter atmete noch einem tief durch. Dieter sprang hinter der Person aus seinem Versteck. „Das war’s! Hände hoch!“ befahl er hart. Die Person lehnte sich an die Wand und stützte sich ab. Der Mann drehte sich langsam um und hob die Hände. Dann sackte er zusammen. „Mein Gott… Semir!“ stieß Dieter erschrocken aus und find den Mann auf.
Ben fluchte. Hoffer war verschwunden. Nichts wo er sich hätte verstecken können. Er rief Anna an und forderte Unterstützung an. Als er Anna erzählte, dass Hoffer Details wusste die sonst keine wissen konnte, es sei denn er war im Täterkreis zu suchen, ließ sie das SEK anrücken. Ben teilte die Männer ein und wurde durch sein Handy unterbrochen. „Ja?“ fragte er forsch ins Telefon. „Ich bin’s… Dieter… Semir… ich hab ihn gefunden!“ hörte er seinen Kollegen sagen. „Wo bist du?“ fragte Ben aufgeregt. „Ich bin im Keller. In einen der dunklen Gänge. Wenn du die Treppen nimmst, dann wende dich direkt nach rechts und geh ein paar Schritte. Und Ben… bring einen Arzt mit. Semir geht es gar nicht gut. Er glüht vor Fieber!“ bat Dieter. „Bin schon unterwegs!“ rief Ben und rannte wieder in die Klinik. Gerade kam einer der Notärzte aus der Notaufnahme. „Hey! Ich brauche Sie im Keller! Notfall!“ schrie Ben ihn entgegen. Erst sah der Arzt ihn erstaunt an. Dann schien er jedoch zu erkennen, dass es kein Witz war und folgte dem jungen Mann in den Keller.
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Ben sah das Hoffer in die Klinik ging. Er dachte kurz nach und wolle dann aussteigen. „Was hast du vor?“ fragte Hotte. „Nun ich werde jetzt rein gehen und nachforschen wo unser Hoffer hier dienst macht.“ gab Ben bekannt. „Willst du allein da rein?“ stellte Dieter die Frage. „Ich bin schon erwachsen…. Ich schaff das schon. Wartet einfach hier.“ meinte Ben und stapfte los. An der Information hörte er nach wo Hoffer Dienst hatte und wurde auf die Chirurgie geschickt. Auf der Station sah Hoffer ihn an. „Was wollen Sie denn hier?“ fragte er den Polizisten wütend. „Ich suche meinen Kollegen. Wissen Sie das nicht?“ stellte Ben die Gegenfrage. „Doch aber er ist nicht hier. Wollen Sie mir meinen Job vermiesen? Ich habe nichts getan, was das jetzt rechtfertigen würde. Also lassen Sie mich in Ruhe!“ blaffte Hoffer Ben an. Ben hob die Hände. „Okay… schon gut. Aber wenn Sie nichts zu verbergen haben, dann können Sie mir ja sagen ob Sie nur auf dieser Station Dienst machen.“ meinte er lächelnd. Hoffer atmete tief durch. „Ja… nur auf dieser Station.“ sagte er genervt. Ben nickte. „Und was war da nun so schlimm daran mir die Frage zu beantworten?“ stellte er die nächste Frage. „Ich weiß genau, warum Sie es machen. Sie wollen mir unterstellen, dass ich etwas mit der Entführung Ihres Kollegen vor seiner Tür zu tun habe.“ fauchte Hoffer ihn an und stockte im gleichen Augenblick. Ben sah ihn wütend an. „Woher wissen Sie, dass er vor seiner Tür entführt wurde?“ fragte er sofort. Hoffer sah sich Hilfe suchend um. Dann nahm er einen der Servierwagen und stieß ihn in Bens Richtung. Dann rannte er los. Ben raffte sich auf und nahm die Verfolgung auf. „Hotte! Dieter! Hoffer flieht. Er steckt mit drin! Wir sind hier auf der dritten Etage. Versucht ihn von unten in die Enge zu treiben!“ rief er durch das Funkgerät und sah wie Hoffer in dem Fahrstuhl verschwand.
Semir erwachte aus seinem fiebrigen Schlaf. Schwankend stand er auf und ging zum Tisch. Er hatte Durst und trank die Flasche fast leer. Sein verschwommener Blick fiel auf die Tür. Obwohl er nicht daran zweifelte, dass diese verschlossen war, versuchte er sie zu öffnen. Erstaunt stellte er fest dass sie zu öffnen war. Vermutlich hielt man es nicht für notwendig die Tür zu verschließen, weil er im Fieber lag. Semir spürte wie ihm übel wurde. Er musste hier weg. Sein Überlebenswille setzte ein und er verließ sein gläsernes Gefängnis. Auch wenn er nicht wusste wohin er gehen musste und das er vermutlich nicht einmal bis zum Ausgang kam, wollte er es versuchen. Langsam schwankend ging er zu der Tür des Raumes in dem sein Gefängnis stand. Hier war ebenfalls keiner. Semir wusste dass ihn das Fieber wieder schaffen wird. Die Medikamente die ihm der Professor gegeben hatte ihn dazu brachten, dass er kurzfristig Kraft fand. Das wollte er nutzen. Aber er kam nur langsam voran. Stets war die Gefahr gegeben, dass man ihn entdeckte. Er lief durch den Gang und sah sich ständig um. Endlich hatte er es geschafft. Jetzt musste er nur noch jemanden finden, der ihm half. Er ging an einer der vielen Nischen vorbei. Bevor er jedoch den Fahrstuhl erreicht hatte, spürte er eine Bewegung hinter sich. „Das war’s. Hände hoch!“ hörte er jemanden sagen. Er lehnte sich schwer gegen die Wand und schloss ergeben die Augen. Sie hatten ihn wieder gestellt. Er konnte nicht entkommen. Dann drehte er sich langsam um und sackte in sich zusammen.
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Ein kleines Nachtmahl
Semir lag im Bett. Er hatte Schüttelfrost und fühlte sich elendig und musste ständig husten. Herweg kam zu ihm und überprüfte die Funktionen. Er war zufrieden. „Nun.. .dann hat die Grippe dich ja voll im Griff. Endlich… hat lange genug gedauert, nicht wahr.“ lachte er leise. Semir antwortete nicht. Er war müde und wollte nur schlafen. „Wir werden jetzt mal die Temperatur messen.“ meinte der Arzt nur und presste ihm das Thermometer in den Mund. Semir ließ alles mit sich machen. Er wehrte sich nicht und driftete ab. „Hey…. Nicht einschlafen, sonst wachst du nicht mehr auf! “ mit diesen Worten wurde er wieder wach gemacht. Mühsam schlug er die Augen auf. Professor Herweg stand vor ihm. Nur durch einen Schleier sah Semir wie der Arzt eine Spritze aufzog und kurz darauf spürte er den Einstich. „Nur etwas gegen das Fieber. Es ist schon bei vierzig und das sollte wenigstens bekämpft werden. Hast du sonst noch Beschwerden?“ wie durch Watte kamen die Worte bei Semir an. Er schien den Sinn der Frage nicht zu verstehen. „hast du noch andere Beschwerden?“ wiederholte der Professor die Frage. Semir schüttelte schwach den Kopf und schlief endlich ein.
Ben sah wie Hoffer in die Klinik ging und ließ sich von einer Schwester zum Klinikleiter bringen. Er wollte wissen was Hoffer für eine Aufgabe hier erfüllte. „Nun Herr Hoffer ist ein sehr vorbildlicher Pfleger. Sehr fürsorglich und vorbildlich. Deshalb konnte er sich sehr schnell als Stationsleiter bewähren.“ lobte der Leiter den Pfleger. Ben nickte. „Und er ist immer nur auf einer Station tätig?“ wollte er weiter wissen. „nein… er wandert häufig. Professor Herweg ist fasziniert von seinen Leistungen.“ erklärte der Leiter. „Professor Herweg? Ist das der Stationsarzt von der Chirurgie?“ wollte Ben wissen. „Nein… Professor Herweg ist mit unserer Forschung verheiratet. Er versucht ständig die Welt der Medizin zu verändern. Bisher leider ohne Erfolg. Aber das ist ein anderes Thema.“ lächelte der Leiter ihn an. Ben nickte. „Sie wissen, dass Hoffer vorbestraft ist?“ wollte er wissen. Der Leiter nickte. „Ja das ist mir bekannt. Und ich weiß auch, dass viele Kliniken ihn aufgrund seiner Vergangenheit abgelehnt haben. Für mich war das kein Grund. Jeder hat eine zweite Chance verdient. So und nun muss ich mich wieder um meine Arbeit kümmern.“ komplimentierte der Leiter Ben hinaus. Ben verabschiedete sich. Doch auch dieser Tag schien ohne Ergebnisse zu enden. Als er wenig später bei Anna saß war er müde. „Ben… Es gibt keinen Verdacht gegen Adrian Hoffer. Wir müssen die Observierung einstellen.“ Sagte sie hart. „Nein! Bitte… ich weiß dass er etwas mit dem Verschwinden zu tun hat. Bitte…es ist …“ Ben suchte nach Gründen. Anna lächelte ihn „Also gut… Aber nur Sie, Herzberger und Bonrath. Ansonsten wird keiner daran beteiligt werden.“ ermahnte sie ihn. „Danke Chefin…“ sagte Ben und verschwand.