Beiträge von Elvira

    so hier ist das versprochene Nachtmahl... wohl bekommts

    Anna erreichte die Nachricht, das Tom wieder wach war eine Stunde später. Sie trat vor der Mannschaft und klatsche in die Hände um die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. „Meine Damen und Herren! Ich habe soeben erfahren, dass Tom aufgewacht ist. Es geht ihm entsprechend.“ gab sie bekannt. Ein Jubelgeschrei brach aus. Die Männer fielen sich in die Arme Andrea sah sie freudestrahlend an. „Was heißt entsprechend? Gab es Komplikationen?“ fragte sie plötzlich. Anna nickte. „Dr. Werner, der behandelnde Arzt hat mir soeben Bericht erstattet. Tom kann nicht sprechen und sich nicht bewegen. Aber er ist der Hoffnung, dass es sich in den nächsten Tagen legen wird.“ erklärte sie weiter. Andrea nickte. „Was ist mit Semir?“ fragte Andrea weiter. „Er schläft derzeit. Scheinbar war er doch ziemlich fertig als Tom aufwachte und hat, so der Doc, sich etwas fahrig aufgeführt, das Dr. Werner ihn ruhig stellen musste. Er schläft direkt in Tom Zimmer. Vor morgen Früh werden wir sicher nichts mehr erfahren.“ Anna ging zurück in ihr Büro.

    Der nächste Morgen kam schnell. Semir schlug die Augen auf. „Tom!!“ stieß er aus und schwang sich aus dem Bett. Sein Partner lag direkt neben ihm. Die Augen geschlossen. War Tom doch nicht wach? Hatte Semir nur geträumt? Wie konnte er schlafen, während sein Freund…nein… es war kein Traum. Tom war wach. Semir griff zu seiner Hand. Wie kalt sie war. „Tom? Bitte… mach keinen Mist… drück wenigstens etwas zu…Bitte…“ flehte Semir. In diesem Augenblick drehte Tom seinen Kopf zu ihm und sah ihn an. „Hey… geht es dir besser heute?“ fragte Semir vorsichtig. Tom nickte, aber er sagte nichts. Semir sah ihn an. „Ich verstehe… du hast das Schweigegelübde abgelegt.“ versuchte Semir zu scherzen, doch er merkte selbst, dass Tom es nicht als Scherz aufnahm. „Entschuldige…“ sagte er deshalb leise. „Hey.. .wir kriegen das wieder hin. Wir schaffen das…“ sprach er Tom Mut zu. Tom schloss die Augen. „Tom… gib nicht auf… bitte… wir werden es gemeinsam schaffen.“ Plötzlich spürte Semir den Druck… Tom drückte seine Hand. Er schien sich völlig darauf zu konzentrieren. „Hey… ist doch nicht schlecht für den Anfang.“ strahlte Semir und spürte die Tränen über die Wangen laufen.

    Dr. Werner machte seine Visite. Als er in Toms Zimmer ankam sah er dass Semir bereits wieder an seinem Bett saß. „Guten Morgen Herr Gerkhan, Herr Kranich…“ begrüßte er die Beiden. Semir murmelte etwas. „Herr Gerkhan… ich weiß, das Sie es mir übel nehmen, was ich gestern mit Ihnen gemacht habe, aber… sie wären mir zusammen geklappt und das konnte ich nicht zulassen.“ erklärte Dr. Werner. „Ich bin nicht nachtragend. Ich habe mich gestern wohl etwas kindisch benommen….“ lächelte Semir ihm zu. „Oh nein… Sie waren lediglich nervlich am Boden. Ich hoffe es geht Ihnen heute besser?“ fragte Dr. Werner. Semir nickte. „Mir schon… aber was ist mit Tom?“ wollte er wissen. „Wir werden ihn gleich mal durch das CT jagen. Dann bekommen wir die Antwort. Aber vermutlich tritt nun das auf, was ich Ihnen bereits angekündigt habe. Nun kommt es darauf an, dass es nicht ewig dauert.“ erklärte Dr. Werner. Semir sah wieder auf Tom.

    lol danke für die Lobesreden.... ein Betthupferl....nun ja... man könnte es schon machen. aber da ich davon ausgehe, dass du liebe Chrissy auch noch nicht ins Bett gehst, musst du dich noch etwas gedulden.... mal sehen, ob es noch mehr Bitten gibt für eine Fortsetzung und was deine Frage angeht, wie ich das immer wieder schaffe spannung rein zu bringen bzw. sie aufrecht zu erhalten... nun ja.... das behalte ich für mich ;):D

    Wie ihr wollt Feeds...wir wollen mehr.... Story!!!

    übrigens halte ich es für keine gute Idee was Semir nun vorhat. Der sollte mal ganz flott die Füße still halten. Vielleicht sollte er versuchen mit der Chefin Kontakt aufzunehmen... Noch wissen die Beiden ja nicht, dass er auch Bulle ist. Die Frage ist wie lange noch....

    Na so wie ich euch kenne, wollt ihr doch sicher noch einen kleinen Nachschlag oder: Hier kommt es:


    Semir sah besorgt zum Arzt. „Was ist denn mit ihm? Warum redet er nicht? Warum bewegt er sich nicht?“ fragte er panisch. „Herr Gerkhan… ganz ruhig… fangen Sie nicht an durch zu drehen. Ich habe mit ihrem Kollegen genug zu tun!“ ermahnte ihn Dr. Werner. „Tom! Bitte…sag doch was… sag irgendwas… bitte…!“ flehte Semir. Dr. Werner rief einen Pfleger zu sich. „So… Herr Gerkhan… nun werden Sie sich beruhigen. Sie werden sich hinlegen und etwas ausruhen! Ich kümmere mich um Herrn Kranich… okay?“ kam forsch von dem Arzt und er winkte dem Pfleger zu, Semir auf das Bett zu drängen. „Aber ich will…Tom… Bitte…sag was…sprich mit mir…bitte…“ Semir merkte selbst scheinbar gar nicht, das er die Kontrolle verlor. Er wollte nur zu seinem Freund, der stumm und starr im Bett lag. Dr. Werner gab ihm eine Spritze und drängte ihn in die Waagerechte. „So… Das Mittel wird gleich wirken und Sie werden schlafen. Es ist alles in Ordnung. Alles okay…“ sprach er beruhigend auf Semir ein. Doch dieser sah nur zu Tom. „Tom…..! sagte er leise. Endlich wirkte das Mittel, was er bekommen hatte. Er schlief ein.

    Tom bekam zwar mit, das Semir panisch wurde, aber er sah nicht genau, was man mit ihm machte. Plötzlich war Dr. Werner wieder über ihn. „So Herr Kranich… nun können wir in aller Ruhe die Reflexe prüfen.“ lächelte der Arzt Tom an. Er nahm seine Geräte und machte seine Tests. Tom reagierte auf keinen. „Okay… Herr Kranich… nur keine Panik… Merken sie es, wenn ich hier drücke?“ fragte Dr. Werner und presste seine Finger in Toms Seite. Tom nickte leicht. „Sehr gut…“ lobte der Arzt. „Und hier?“ wieder ließ er seine Finger tief in Toms Haut drängen. Ein Nicken des Patienten ließ ihn zufrieden erscheinen. „Also gut… vermutlich ist durch das Koma einiges außer Funktion gesetzt. Nur keine Sorge… das kriegen wir schon hin. Gemeinsam werden wir es schaffen. Tom sah den Mann verzweifelt an. Er versuchte erneut Worte zu formen. „ahhh…le….“ kam nur schwer hervor. „Nur keine Sorge… es kommt wieder. Strengen Sie sich nicht an. Ganz ruhig…Atmen Sie tief ein und aus. Versuchen Sie es ganz gleichmäßig.“ sprach der Arzt auf ihn ein. Tom nickte nur und tat was der Arzt forderte. Er spürte nichts. Was war das? Warum konnte er nichts machen? Nichts sagen? Seine Gedanken fuhren Achterbahn. Was wenn er nie wieder etwas tun konnte?

    Mahlzeit: Es ist soweit....

    Semir ging zu Tom zurück. Dieser lag noch mit geschlossenen Augen im Bett. Die Decke hob sich gleichmäßig. „Tja… nebenan hat soeben ein Mädchen nach drei Jahren die Augen aufgemacht. Du solltest dich ein Bespiel daran nehmen und es ihr gleich tun. Weißt du wie die Mama geweint hat… es war … ach vergiss es. Es ist ein Wunder dass sie wieder wach ist, ich weiß es. Aber vielleicht kannst du ja wenigstens versuchen mit mir zu sprechen. Bitte… Tom… die Chefin will das ich morgen wieder auf Tour gehe. Ich soll mir einen neuen Partner suchen… ich will nicht. Dann mache ich alleine Dienst. Lieber allein als mit einem Grünschnabel auf Tour gehen.“ meinte Semir leise und stand auf. Er ging zum Fenster und sah raus. Es regnete… Semir fühlte sich leer. Was oder besser gesagt wie konnte er Tom davon überzeugen, dass er ihn brauchte. Er hatte alles versucht. Musik, er hatte ihm von den Einsätzen erzählt, wie oft sie von der Chefin angeranzt wurden, weil wieder mal ein Auto den Einsatz nicht überlebt hatte. Nichts hat geholfen. Absolut gar nichts.

    Semir atmete tief ein. „Tja… dann werde ich mal …“ meinte er leise und wandte sich zum gehen. Er blieb an der Tür stehen und drehte sich noch einmal um. Er glaubte nicht richtig zu sehen. Tom lag dort wie eben auch aber die Augen… sie ja… sie waren auf. Semir rannte hin und sah ihn an. Freudentränen liefen ihm über das Gesicht. „Hey… schön dass du aufwachst…. sagte er mit erstickter Stimme. Doch von Tom kam nichts. Er starrte einfach nur an die Decke. Keine Reaktion. „Tom! Sag doch was… komm schon…!“ forderte Semir seinen Partner auf. Semir griff nach Toms Hand… „Hey… Partner redest du nicht mehr mit mir?“ fragte er verzweifelt. Erst jetzt fiel Semir auf, das Tom den Druck seiner Hand nicht erwiderte. Sie war schlaff. Semir bekam Angst. Er drückte die Klingel und rief den Arzt. Nur wenig später stand Dr. Werner vor Tom. „Na das scheint heute ja der Tag der Erwachung zu sein.“ lachte er erfreut und fing an Tom zu untersuchen. „Er reagiert nicht…“ erklärte Semir leise. Der Arzt nickte. „Geben Sie ihm etwas Zeit…“ bat er.

    Tom sah Semir. Er wollte ihm was sagen, aber es kam nichts. Was war mit ihm? Konnte er nicht mehr sprechen? Er sah wie Semir mit ihm sprach, aber er begriff den Sinn der Worte nicht. Er sah die Tränen in Semirs Augen. „ich bin okay…!“ wollte er sagen und formulierte die Worte in Gedanken, doch er konnte sie nicht aussprechen. Es klappte nicht. Panik kam in ihm auf. „Ganz ruhig…Herr Kranich… hören Sie mich?“ fragte eine weitere Person. Toms Augen gingen zu ihm. Wieso konnte er diesen Mann hören? Wieso hörte er Semir nicht so deutlich? „Ganz ruhig…. Wir werden langsam anfangen… es wird alles wieder gut…“ sprach der Arzt beruhigend auf ihn ein. „Haben Sie das verstanden?“ fragte er. Tom nickte leicht. „Sehr gut… wir werden nun Ihre körperlichen Funktionen prüfen…. Zunächst fangen wir mit der Hand an. Spüren Sie die Hand Ihres Freundes?“ kam die nächste Frage. Tom konzentrierte sich. Dann nickte er leicht. „Sehr gut… Können Sie den Druck erwidern?“ fragte Dr. Werner.

    „Ich kann nicht zurück… ich will bei Dominique bleiben!“ kam von Tom verzweifelt. „Dann sieh zu wie dein Freund stirbt. Ich kenne das schon. Er wird gleich das Bewusstsein wieder erlangen und dann wird der Mörder auf ihn zugehen. Bevor dein Freund sich erholt hat, wird der Mörder die Waffe heben und auf ihn anlegen. Nur du könntest ihn retten. Wenn du wolltest, versteht sich. Aber scheinbar bist du dir nicht ganz sicher… schade. Ich gehe dann schon mal…“ meinte die Kleine nur. „Wo willst du hin?“ fragte Tom. „Ich werde mich bereit machen und deinen Freund begrüßen. Er wird gleich her kommen und durch das Tor gehen.“ lachte die Kleine. „NEIN!! Er darf nicht sterben! Er ist doch verheiratet und dann will er Kinder haben und…“ rief Tom aufgeregt. Das Mädchen nickte. „Ja… er ist mit Andrea verheiratet. Sie wird eine sehr schöne Witwe sein….“ erklärte sie höhnisch. Tom sah sie wütend an. „Ich will zurück! Ich will nicht das er wegen mir stirbt!“ fauchte er sie an. „Das ist sehr gut… lass uns doch gemeinsam gehen.“ nickte sie und griff seine Hand. Gemeinsam gingen sie zurück auf die Wiese zu einer kleinen Tür. Wie von Geisterhand öffnete sie sich. „So geh durch!“ forderte die Kleine ihn auf. „Du zuerst!“ gab er zurück. Wieder lachte das Mädchen hell auf. „Gut… du vertraust mir nicht? Warum nicht?“ wollte sie wissen. „Eben hast du gesagt du willst nicht zurück. Aber du bist noch klein. Warum sollte ich dir glauben, dass du jetzt zurück willst?“ wollte Tom wissen. „Nun das ist ganz einfach. Meine Mama hat gesagt, ich bekomme ein Brüderchen. Und ich bin die große Schwester. Das habe ich mir schon immer gewünscht und deshalb gehe ich zurück. Mein kleiner Bruder braucht mich….“ erklärte das Mädchen. Tom lächelte. „Dann haben wir sehr wichtige Gründe zurück zu kehren nicht wahr?“ fragte er. Sie nickte. „Ja… komm wir gehen gemeinsam durch.“ Sie griff seine Hand und Tom hatte für einen kurzen Augenblick das Gefühl fliegen zu können. Er wusste allerdings nicht, dass während er mit diesem bezaubernden unbeschwerten kleinen Mädchen sprach, dass ihm wie ein Engel vorkam, die Tage im realen Leben dahin flogen.

    Mittlerweile lag Tom drei Wochen im Koma. Nichts deutete darauf hin, dass er bald die Augen öffnen würde. „Bitte Tom…. Ich kann doch nicht ewig hier sitzen….Bitte…“ flehte Semir erneut, der wieder am Bett von ihm saß. Es kam keine Reaktion. Semir stand auf und verließ das Zimmer. Auf dem Weg zum Fahrstuhl kam ihm der Arzt entgegen. „Wie sieht es aus?“ wollte er wissen. „Nichts… keine Veränderung.“ kam traurig von Semir. „Wo wollen Sie hin?“ harkte der Arzt nach. „Ich will nur etwas frische Luft schnappen. Ich muss nur kurz raus…“ bat Semir. „Sie kommen wieder?“ fragte der Arzt nach. Semir nickte kurz. „Ja sicher…“ gab er zurück und fuhr runter. Nach zwanzig Minuten war er wieder da. Er ging auf der Intensivstation etwas auf und ab und sah in einem Zimmer ein kleines Mädchen liegen. Scheinbar ebenfalls im Koma. Er sah die Frau die vor dem Bett saß und einfach nur weinte. Leise betrat er das Zimmer. „Hey…“ sagte er leise. Die Frau sah ihn an. „Wer sind Sie?“ wollte sie sofort wissen. „Ich…? Ich habe einen Freund nebenan liegen. Im Koma… genau wie die Kleine da…“ erklärte Semir leise. Er brauchte einfach jemanden mit dem er die Sorge und die Angst um Tom teilen konnte.

    „ Bea…. Sie liegt seit drei Jahren im Koma. Die Ärzte haben sie aufgegeben. Sie sagen es besteht keine Hoffnung mehr für sie. Dabei wird sie bald eine große Schwester sein, aber…“ erklärte die Frau leise. „Wie alt ist sie?“ wollte Semir wissen. „Sie wird morgen acht Jahre alt. Ein verdammter Unfall war die Ursache. Sie wollte ihren Ball holen und hat nicht auf den Verkehr geachtet. Es war meine Schuld… ich habe nicht auf sie aufgepasst…“ Die Frau fing an zu weinen. Semir nahm sie in den Arm. „Es wird sicher alles gut. Mein Freund liegt zwar noch nicht so lange im Koma, aber ich weiß was Sie durchmachen…“ tröstete er sie. „Mama….“ War plötzlich leise zu hören. Die Frau löste sich von Semir und sah auf das Bett. Das Mädchen, welches eben noch im Tiefschlaf lag, sah sie an. „Mama….“ rief sie erneut. „Ich bin hier mein Engel… ich bin hier….“ weinte die Frau und nahm ihre Tochter überglücklich in den Arm… „Ich danke dir Gott… dass du sie nicht zu dir geholt hast…danke….danke…..“ betete sie und sah Semir überglücklich an. Er freute sich mit der unbekannten Frau und nickte ihr zu. Dann ging er zurück zu Tom. Was hätte er dafür gegeben, auch so ein Glück zu erfahren und Tom mit offenen Augen zu sehen.

    So hab mich erweichen lassen... hier kommt die Fortsetzung:

    „Tom… bitte…. Komm doch zurück. Du kannst mich nicht allein lassen, bitte…. Ich brauche dich.“ flehte auch Semir. Es war mittlerweile der vierte Tag, dass er im Koma lag. Die Ärzte waren zwar mit dem Zustand zufrieden, aber Tom wollte einfach nicht aufwachen. Sein Körper hatte das falsche Medikament vollkommen abgebaut. Die Ärzte wussten nicht, warum er nicht aufwachte. Semir sah völlig verwegen aus. Er hatte sich heute Morgen nur notdürftig rasiert. Aber er hatte keinen Hunger. Und sein nervlicher Zustand machte den Ärzten mehr Sorgen als das Koma von Tom. „Herr Gerkhan… Sie werden jetzt etwas essen und dann werden Sie schlafen. Sie sind seit fast 48 Stunden wach und reden auf ihn ein. Sie müssen auch an sich denken.“ ermahnte ihn der Arzt. Doch ein Blick von Semir sagte mehr als Worte. Der Arzt nickte und verließ den Raum. „Tom… weißt du noch… damals als ich ... von diesem van Herlen entführt wurde… der mit der Diphtherie. Ich hatte dich angeschrien, weil du mal wieder zu spät bist. Und dann warst du es, der mich aus den Händen dieses Wahnsinnigen gerettet hast. Andrea ist ständig nur am Weinen und auch die Chefin ist völlig unkonzentriert und…“ erzählte er. Doch dann hörte er auf. „Na gut… du willst nicht. Schön… dann suche ich mir eben einen neuen Partner…“ maulte er und stand auf. Noch einmal warf er einen Blick auf seinen schlafenden Freund und wollte aus dem Zimmer gehen, als die Tür aufging. Anna stand vor ihm. „Chefin? Was machen Sie denn hier?“ wollte er erstaunt wissen. „Dr. Werner hat mich angerufen. Semir…Sie werden sich für die nächsten 12 Stunden aufs Ohr hauen!“ befahl Anna. Semir sah sie an. „Aber Chefin…..!“ fing er an, doch er schwieg sehr schnell als Anna ihn wütend ansah.

    „Dominique…. Bitte… geh nicht. Ich brauche dich doch…!“ rief er hinterher. Doch die Türen schlossen sich hinter Dominique. „Warum weinst du denn?“ fragte ihn wieder das achtjährige Mädchen. Tom sah sie an. „Warum gehst du nicht rein?“ wollte er wissen. „Tja… ich habe das gleiche Problem wie du.“ lächelte sie. Tom sah sie an. „Das gleiche Problem?“ fragte er etwas verwirrt. „Ja ich bin noch nicht tot. Ich weiß nur nicht ob ich zurück gehen soll oder nicht. Mir gefällt es hier. Ich kann hier spielen ohne das ein Auto kommt, niemand schimpft mit mir…“ erzählte das Mädchen. „Ja aber deine Eltern würde sicher gern haben, dass du zurück kommst.“ entgegnete Tom lächelnd. Das Mädchen nickte. „Ja sicher… ich bin jetzt schon drei Jahre im Koma. Die reden dauernd mit mir und sagen wie sehr sie mich liebhaben…und dass sie mich vermissen.“ meinte sie nur. „Drei Jahre? Dann musst du zurück gehen. Es ist wichtiger als das alles hier. Du wirst gebraucht…Dein Leben hat doch gerade erst angefangen…“ versuchte Tom nun auch sie zu überreden. Das Mädchen lachte laut auf. „Und was ist mit dir?“ wollte sie wissen. Tom stand auf. „Ja… was ist mit mir. Mein Freund ruft mich die ganze Zeit. Glaub ich… Das man mich braucht, aber… ich will doch nur mit Dominique zusammen sein. Ich meine… sie und ich… wir waren so glücklich.“ erklärte Tom. Das Mädchen nickte. „Soll ich dir mal was zeigen?“ fragte sie kess. Tom nickte. Das Mädchen zog ihn zu einem Fernrohr. „Sie mal durch…!“ forderte sie ihn auf. Tom tat es. Er sah die Autobahn und einen BMW. „Hey.. das ist Semir. Mein Freund und Partner.“ lachte er erfreut auf. „Sieh weiter hin…“ forderte das Mädchen auf. Tom tat es und sah wieder durch. Er sah wie auf dem BMW geschossen wurde. „Pass auf, Semir!!“ schrie er laut. Doch er sah wie der Wagen sich überschlug und wie Semir aus dem Wagen herausgeschleudert wurde und bewußtlos liegen blieb. „NEIN!!!!“ schrie Tom auf und sah das Mädchen an. „Was soll das?“ fragte er wütend. Das Mädchen lachte auf. „Was hast du denn? Er wird sterben… und daran wirst du schuld sein.“ erläuterte sie. Tom verstand nicht wirklich. „Warum ich? Ich bin doch gar nicht dabei…!“ beschwerte er sich. „Ja genau das ist das Problem. Dein Kollege und Freund Semir jagt einen Verbrecher. Kurz zuvor hat dieser Mann einen Menschen umgebracht. Semir will ihn stoppen. Er muss fahren und gleichzeitig schießen. Seine Konzentration ist hinüber, weil er mit den Gedanken bei dir ist, Tom. Er hätte dich gebraucht, aber du bist ja nicht da, weil du dir nicht sicher bist, ob du hier oder dort sein willst. Er wird sterben, wenn du dich nicht entscheidest…“

    26.03.2009 Das Komplott

    Ben beobachtet einen offensichtlichen Mord in dem Gebäude gegenüber seiner Wohnung. Aber keiner glaubt ihm. Noch nicht mal sein eigener Partner Semir. Je verbissener Ben nach Beweisen und der Leiche sucht, umso tiefer verstrickt er sich in ein mörderisches Komplott. Schließlich wird er sogar vom Dienst suspendiert. Zu spät merkt Ben, dass seine Gegenspieler einen äußerst perfiden Plan schmieden...

    Und Taschentücher wieder getrocknet? es geht weiter....

    Semir wachte auf. Er sah sich irritiert um. Dann kam die Erinnerung. „Tom!!“ stieß er aus und setzte sich auf. Schwindel überkam ihn. „Sie sollten nicht zu schnell aufstehen..“ ermahnte ihn Schwester. Semir nickte. „Hab ich gemerkt. Wie geht es ihm?“ wollte er wissen und deutete auf Tom. „Er schläft… genau wie gestern. Es gibt leider keine Veränderung. Haben Sie Hunger?“ wollte sie wissen. Semir nickte. „Ja gern…Ich dusche nur schnell…“ meinte er und verschwand im Bad. Nur wenige Minuten später war er wieder im Raum. „Was ist mit Doris?“ wollte er wissen. „Ihre Kollegen habe sie mitgenommen, nachdem wie aufgewacht ist. Das arme Ding ist völlig fertig. Ich habe ihr gesagt, dass sie ihn fast umgebracht hat und er um sein Leben kämpft, im Koma liegt… und das er vermutlich nicht überlebt…“ erklärte sie und sah wie Semirs Blick sich veränderte. „Na… ich habe extra übertrieben. Sie muss ja nicht wissen, dass er stabil ist…“ lächelte sie. „Es gefällt Ihnen, wenn sie leidet oder?“ fragte er und griff zum Brötchen. Annika nickte. „Manchmal habe ich eine sadistische Ader. Aber ich lasse sie nie an einem Patienten aus.“ lächelte sie und verschwand. Semir ging zu Tom ans Bett. „Hey.. weißt du eigentlich dass die Brötchen hier verdammt gut sind? Und der Kaffee erst… na komm… mach die Augen auf…“ bat er seinen Partner.

    Tom hörte die Stimme. Er konnte sie nicht zuordnen. Was wollte dieser Kerl. Warum sollte er die Augen aufmachen? Es war hier so schön. So leicht... keine Schmerzen, keine Sorgen. „Was tust du hier, Tom?“ wurde er gefragt. Er drehte sich um. Vor ihm stand Dominique. „Domi…..? du bist auch hier?“ fragte er verwundert. „Ja, ich bin hier. Aber du gehörst nicht hier hin. Du bist noch nicht tot. Du musst kämpfen…“ beschwor ihn seine Freundin. „Aber ich will mit dir hier zusammen sein. Hier ist es ruhig, schön, kein Stress, keine Verbrecher….nichts…“ kam von Tom. Dominique lachte leise. Tom liebte dieses Lachen. „Ja… du hast Recht, es ist sehr schön hier. Aber du musst gehen. Deine Freunde brauchen dich. Semir, Andrea, die Chefin, Hotte und Dieter… alle brauchen dich.“ erklärte sie weiter. „Nein… ich will dich… Domi…. Was ist passiert? Niemand meiner Freunde will es mir sagen…“ flehte Tom. „Wenn ich dir sage, was passiert ist, wirst du dann zurück gehen?“ fragte Dominique. Tom überlegte. „Ich würde lieber hier bleiben. Hier wo du bist… ich liebe dich doch.“ meinte er nur. Dominique nickte. „Ja ich weiß. Ich habe dich auch geliebt. Leider war Frank dagegen. Er hat mich erschossen. Und dann hat er auf dich geschossen. Du konntest gerettet werden, ich nicht. Ich bin hier und warte einfach nur auf Einlass. Doch dazu musst du auch tot sein. Du bist es nicht… kämpfe Tom…. Kämpfe um dein Leben…“ lächelte Dominique. „Frank? Verdammt… ich sehe es wieder… dieser Mistkerl…. Er … er hat dich erschossen….“ Tom fing an zu weinen. Dominique nahm ihn in den Arm. „Weine nicht um mich. Ich bin glücklich und eines Tages wirst du zu mir kommen. Aber nicht jetzt….“ tröstete sie ihn. „Ich will nicht zurück…. Bitte lass mich hier mit dir sein. Warum kann ich nicht auch rein? Doris hat mich getötet…. Sie …Dominique bitte….“ flehte Tom. Dominique sah sich um und küsste ihn dann. „Ich muss gehen. Tom… geh zurück zu Semir… geh zurück…..“ rief Dominique ihm zu und schwebte davon. Tom sah ihr weinend nach.

    so jetzt geht es mal ganz traurig weiter....achtung tränengefahr...zumindest bei mir, als ich das geschrieben habe... ;)

    Alles war so schön ruhig… Er lag auf einer Wiese. Vor seinen Füßen ein Fluss der ruhig dort entlang floss. Blumenduft drang in seine Nase. Wie schön dieses Fleckchen Erde doch ist. „Gefällt es dir?“ hörte er eine helle Stimme fragen. Er sah sich um. Ein kleines etwas achtjähriges Mädchen saß direkt neben ihm. Wo kam sie her? Tom war etwas verwirrt. „Du bist ein wenig durcheinander nicht wahr?“ lachte das Mädchen. „Ja… schon… Wo sind wir hier?“ fragte er nach. Das Mädchen lachte hell auf. „Im Paradies. Glaube ich wenigstens…“ gab sie zurück. „Dann bin ich tot?“ wollte Tom wissen. Doch wenn er tot war, was macht dann dieses Mädchen hier? fragte er sich in Gedanken. „Das ist nicht schwer zu erklären. Ich bin wie du. Ein Auto hat mich überfahren, als ich einen Ball zurück holen wollte. Meine Mama und mein Papa haben sehr geweint. Aber ich habe ihnen gesagt, sie dürfen nicht traurig sein. Mir geht es gut und ich … warum bist du denn hier?“ fragte da Mädchen. „Ich bin Tom… ich weiß nicht. Vermutlich bin ich auch tot.“ lächelte er sie an. Das Mädchen legte ihren Kopf auf die Seite. „Nein… du bist noch nicht tot. Du schläfst…ja… du schläfst… genau wie ich…“ sagte sie, stand auf und rannte davon. Tom sah ihr nach. Was für ein seltsames Mädchen. „Tom… ich brauche dich… bitte…“ hörte er jemanden aus der Ferne. Was war das? Was für seltsame Dinge passieren hier?

    Anna stand in ihrem Büro am Fenster. Andrea kam herein. „Gibt es was Neues?“ fragte sie. Andrea schüttelte den Kopf. „Tom liegt nach wie vor im Koma. Semir schläft im Krankenhaus. Dr. Werner hat mich eben angerufen. Er hat gesagt, dass er Semir eine Zwangspause auferlegt hat und dass wir uns keine Sorgen über ihn machen sollen. Er würde nur bis morgen mindestens schlafen.“ erklärte Andrea leise. Anna nickte und sah wieder raus. „Wieso muss es immer so extrem kommen?“ fragte sie sich leise. Andrea sah sie an. „Tom wird es schaffen. Er kommt zurück. Wir müssen ihm nur dabei helfen….“ erklärte sie. Anna lächelte. „Ja sicher…. Wir müssen nur daran glauben…. Es ist immer das Selbe. Erinnern Sie sich noch als Semir im Koma lag? Da hat es auch Tage gebraucht, bis er wieder wach war. Wie lange haben wir zittern müssen, die Ärzte wussten nicht wann er aufwacht. Genau wie jetzt bei Tom. Semir ist nervlich so am Boden, dass er seinen Dienst nicht machen kann. Gut das es derzeit sehr ruhig ist, aber was machen wir, wenn Tom nicht wieder wach wird? Ich meine es lag schließlich an einem Medikament, welches er bekommen hat. Was machen wir, wenn er nicht mehr wach wird?“ fragte Anna sich. Andrea nahm sie in den Arm. „Er wird sicher schon bald wieder wach. Er muss es wollen und Sie kennen Semir… er hat eine besonders gute Art seinen Willen anderen aufzulegen und durchzusetzen. Der lässt nicht locker…“ beruhigte Andrea die Chefin.

    so dann will ich euch mal erlösen... nicht dass ihr nicht schlafen könnt....

    Dann endlich… es piepte. Unregelmäßig aber es piepte… „Da sind wir ja wieder… Gott sei dank…“ kam erleichtert von Dr. Werner. Es dauerte eine gute halbe Stunde bis der Arzt wieder zu Semir ging. Er hatte vier Tassen Kaffee getrunken. „Wir haben ihn wieder…. Es war verdammt knapp….“ stieß der Arzt aus. Semir sah ihn nur an. „was ist mit ihm?“ wollte er wissen und hoffte dass es eine gute Nachricht war. "Wir wissen nicht, wie lange sein Gehirn ohne Sauerstoffversorgung war...bislang reagiert er auf keinerlei Reize von außen." erklärte der Arzt. "Das heißt..... ?" fragte Semir. "Das heißt er befindet sich in einem komatösen Zustand, den wir beobachten müssen. Über die Spätfolgen einer Unterversorgung des Gehirns wie Sprachstörungen können wir uns erst ein Bild machen, wenn Herr Kranich wieder bei Bewusstsein ist." erklärte der Arzt sachlich. "Sie meinen, er ...er könnte gelähmt oder ..."Semir konnte nicht weitersprechen. Traurig nickte der Mediziner "So leid es mir tut, ja, damit muss man rechnen... Er liegt im Koma. Wir können nichts machen…“ erklärte der Arzt. Semir, der eben vom Stuhl aufgesprungen war, ließ sich wieder sinken. „Verdammt….“ stieß er aus. „Herr Gerkhan… es wird sicher wieder. Sie müssen daran glauben. Zeigen sie Herrn Kranich, dass er gebraucht wird. Dann wird er sicher zurück kommen… Nur es wird vermutlich sehr lange dauern…Haben Sei also Geduld.“ bat der Arzt ihn. Semir nickte automatisch.

    Die Tage vergingen. Toms Zustand war stabil, aber er wachte nicht auf. Semir saß jeden Tag an seinem Bett und erzählte von den vergangenen Abenteuern. „Hey… komm schon… willst du mich denn allein auf die Autobahn schicken? Soll ich etwas die Autos allein zu Schrott fahren und dann… Tom… Bitte… ich brauche dich…“ Semir hatte mit den Tränen zu kämpfen. Warum konnte Tom nicht einfach die Augen aufmachen und dann ist alles wieder beim Alten? Warum konnte er nicht sagen… „also gut… ich lasse dir noch einen Tag zeit. Aber dann will ich endlich eine Reaktion von dir. Klar? Ich bin schließlich dein Vorgesetzter!“ maulte Semir und versuchte einen Scherz zu machen. Es gelang nicht ganz. Der Arzt kam rein und sah Semir an. „Sie haben die letzten Tage nicht wirklich viel geschlafen oder?“ fragte er und sah ihn besorgt an. Semir schüttelte den Kopf. „Nein… ich …konnte einfach nicht…Ständig denke ich nur an ihm. Ich zermartere mir den Kopf, wie ich ihn dazu überreden kann aufzuwachen, aber… nichts funktioniert. Ich erzähle ihm von dem was wir erlebt haben, aber…. Es geht nicht.“ Kam leise von Semir. Der Arzt zog ihn vom Stuhl und drückte ihn mit Hilfe von zwei Pflegern auf das Bett, welches neben Toms stand. „Sie legen sich jetzt hin und werden mindestens acht Stunden schlafen.“ befahl er. „Das geht nicht… ich muss…. Ich meine… ich kann…“ fing Semir an und wehrte sich gegen die Pfleger die ihn festhielten. Dr. Werner zog eine Spritze auf und verabreichte sie. „Was machen Sie denn da?“ kam von Semir. „ich lege Sie schlafen. Wenn Sie es nicht freiwillig machen… dann werde ich Sie zwingen… Nur keine Angst… Sie wachen wieder auf…“ lächelte der Arzt ihn an. „Aber… ich kann doch nicht… ich will nicht..“ fing Semir erneut an. „Frau Engelhardt weiß bereits Bescheid. Sie hat mich mit dieser drastischen Maßnahme beauftragt.“ lächelte der Arzt. Semir schlief ein.

    Na da hast du dir ja mal wieder genau die richtige Stelle zum Aufhören ausgesucht! Meine Nerven! :pinch:


    Ja ich weiß...war ja auch so beabsichtigt

    Hilfe! Du verstehst es echt Spannung aufzubauen und uns bei der Stange zu halten! Ich halts ja kaum noch aus!


    Na das ist doch einfach... tief einatmen und dann am besten autogenes Training machen, das hilft....ohhhhhhmmmmmmmm

    ehts heut Abend noch weiter? Bitte... (warte)... *dackelblick* :rolleyes: ;)

    ich weiß noch nicht... mal sehen ob ich noch viele Feeds bekomme..... ;)

    „NEIN!!“ schrie Semir und schoss erneut. Das Messer flog im hohen Bogen davon. Doris sackte zusammen und schlief ein. Semir rannte zu Tom und schüttelte ihn. „Hey… Partner!! Komm schon!!“ sagte er dauernd. Doch Tom regte sich nicht. Semir hob Doris auf und legte sie quer über Toms Beine. Dann zog er das Bett aus dem Raum und in den Fahrstuhl. Damit fuhr er auf die Station wo Annika ihren Dienst tat und rief nach einem Arzt. Nur wenig späte war Dr. Schweiger da. „Was ist denn hier los? Das ist ein Krankenhaus und kein Irrenhaus!“ fauchte er. Doch als er sah, dass Tom ohne Bewusstsein war und auch eine Krankenschwester auf dem Bett lag schwieg er sofort. „Gerkhan, Kripo Autobahn. Mein Kollege ist von Ihrer Schwester hier entführt worden. Ich gehe davon aus, dass er betäubt wurde…“ berichtete Semir kurz und bündig. Dr. Werner erschien ebenfalls auf der Station. „Gott verdammt…“ stieß er aus und machte sich sofort daran, Tom zu untersuchen. „HERZSTILLSTAND!!“ schrie Dr. Werner. Hektik entstand und sie schoben das Bett mit Tom in den Untersuchungsraum. Semir wollte mit in den Behandlungsraum doch er wurde von der Oberschwester festgehalten. „Sie werden mit mir einen Kaffee trinken.“ lächelte sie ihn an. „Aber ich will doch wissen… ich meine…“ fing Semir an. „Nur keine Sorge… der Arzt kümmert sich um ihn. Doris ist ebenfalls überm Berg. Ich werde mich wohl nach einer neuen Krankenschwester umsehen müssen….“ kam etwas bitter von der Oberschwester. „Ja… tut mir Leid…“ murmelte Semir nur und ließ sich von Annika auf den Stuhl drücken.

    Dr. Werner kümmerte sich um Tom. Er überprüfte den Herzschlag. Nichts…. „2 mg. Lidokain!“ rief er nach hinten. Eine Schwester gab ihm das geforderte. Er spritzte es und horchte erneut. Das Herz schlug sehr unregelmäßig. „Macht den Defi fertig!“ befahl er weiter. „Komm schon…verdammt noch mal… Junge wach auf…“ beschwor er Tom. Doch es passierte nichts. Dann plötzlich verkrampfte Toms Körper. „Verdammt!!!“ schrie Dr. Werner. „Ich gebe nicht auf! …. Wir werden verdammt noch mal leben!“ fauchte er wütend. Dann streckte sich Toms Körper. Dr. Werner horchte. Nichts…. Keine Herztöne. „Den Defi!!“ schrie er nach hinten. Nur Sekunden später stand das Gerät bereit. „Auf 250!“ befahl der Arzt und setzte das Gerät an. „Weg vom Bett!“ schrie er und löste aus. Toms Körper sprang regelrecht hoch. Doch auf dem Bildschirm wurde immer noch eine Nulllinie angezeigt. „350!“ befahl er. Das Spielchen ging erneut los. Wieder ohne Erfolg. „Verdammt! Ich lass dich nicht gehen!!! 400!!“ wieder setzte er an.