Beiträge von Elvira

    Anna sah Andrea an. „Wir haben nichts. Die Bande ist verschwunden. Sie ist seit dem Verschwinden von Semir und Tom nicht mehr in Aktion getreten. Wenn es wirklich André ist, der die Beiden entführt hat, dann müssen wir uns vielleicht keine Sorgen machen. Allerdings.... ist das Umfeld nicht gerade das, was wir den Beiden wünschen. Haben wir schon was von den Kollegen aus Holland und vom Zoll?“ fragte sie. Andrea schüttelte den Kopf. „Die Kollegen in Holland sagen, es ist ihnen nichts bekannt. Der Zoll hat auch nichts. Es hat kein Transport mehr statt gefunden. Was wenn André sich nicht erinnert? Was wenn es gar nicht André war? Ich meine... Semir könnte sich ja auch täuschen...“ gab sie zu bedenken. Anna nickte. „Ja sicher kann er das. Aber ich habe mir diese Aufnahme auch angesehen. Auch wenn ich Andre von Gang her nicht identifizieren konnte, so stimmte die Statur und die Größe tatsächlich überein. Ich weiß was Sie nun argumentieren. Das trifft vermutlich auf die Hälfe der auf der Erde lebenden Männer zu. Das weiß ich selbst....“ stöhnte Anna. Andrea schloss die Augen. „Das einzige was wir machen können ist warten. Warten und Hoffen das sie sich melden, oder bis wir sie finden...“ sagte sie leise. Wie sie sie dann fanden war zwar nicht ausgesprochen aber Anna wusste genau was Andrea meinte.

    Manuel wurde von Pierre gerufen. „Was gibt es?“ fragte er freundlich als Pierre ihn begrüßte. „Manuel mein Freund... ich habe eine besondere Aufgabe für dich. Du darfst Dani aber nichts erzählen. Sie ist derzeit etwas durch den Wind, weil ich eine Möglichkeit gefunden habe meine Vergangenheit kennen zu lernen...“ holte Pierre aus. Manuel tat unwissend. „Was genau willst du von mir?“ harkte er nach. „Du sollst diesen Kranich nach Deutschland zurück bringen. Setzt ihn vor einem Krankenhaus ab, damit er sich dort weiter behandeln lassen kann.“ Bat Pierre ihn. Manuel sah ihn überrascht an. „Du willst Kranich gehen lassen? Was ist mit diesem Gerkhan?“ wollte er wissen. „Nun er bleibt hier und erzählt mir aus meinem früheren Leben. Er behauptet mich zu kennen und ich glaube ihm sogar. Etwas an ihm erinnert mich. Aber es sind Bruchstücke. Ich denke wenn ich mich mit ihm unterhalte, dann werde ich herausfinden, was oder wer ich bin bzw. war.“ erklärte Pierre und spielte versonnen mit dem Kugelschreiber. „Wann soll ich Kranich wegbringen?“ fragte Manuel. „Morgen. Bis dahin bleiben sie unten und werden versorgt.“ befahl Pierre. Manuel nickte und verschwand. Er musste Dani von dem Plan erzählen. Sie müssen heute Nacht zuschlagen....

    „Morgen schon? Wir müssen schnell handeln.. Also gut... ich werde Pierre etwas ins Essen mischen und er wird schlafen. Sobald er schläft werden wir Tom Kranich raus holen und diesem Gerkhan drohen, sobald er Pierre etwas erzählt, wird Kranich sterben. Da ich Pierre sehr gut kenne wird er vermutlich versuchen, die Wahrheit aus Gerkhan heraus zu prügeln. Du kennst ihn auch... Pierre ist nicht sanftmütig. Wenn der zuschlägt dann richtig. Und wenn Gerkhan will das Kranich überlebt, wird er vermutlich lieber sterben, als etwas zu verraten...“ lachte Dani. Manuel nickte. „Du bist ein richtiges Biest...“lobte er sie. „Nein...ich bin kein Biest. Ich bin berechnend. Wenn Pierre Gerkhan tötet und wir Kranich beseitigen, dann sind wir gleich alle Probleme los. Pierre wird weiterhin mit uns zusammenarbeiten und uns führen. Du wirst sehen, er wird seine Vergangenheit irgendwann nicht mehr wissen wollen.“ lächelte Dani ihn hinterhältig an. Manuel nickte. „Ich weiß warum dich Pierre liebt.“ Meinte er zum Schluss. „Ruf mich an, sobald es soweit ist...“ sagte er. Dani versprach es und ging zu Pierre.

    Der Abend war schnell da und Dani versorgte Pierre, der wieder einmal von Kopfschmerzen gequält wurde. „Du solltest nicht so viel über diesen Gerkhan nachdenken. Wer weiß vielleicht will er dich ja nur überführen. Ich wette dass du schon immer Pierre gewesen bist....“ sagte sie bestimmt. „Nein... Marc hat mir gesagt, dass er mich gefunden hat und dass er mir den Namen gegeben hatte, weil er zu mir passte. Dani....dieser Gerkhan kennt mich und ich kenne ihn. Ich weiß nur nicht woher. Aber er hat versprochen es mir zu sagen. Er wird es mir sagen.“ Kam von ihm. Dani sah ihn traurig an. „Was wird aus uns, wenn du dein Gedächtnis wieder hast?“ wollte sie wissen. Pierre lachte leise. „Warum sollte sich etwas für uns ändern? Wir lieben uns und gehören schon so lange zusammen.“ sagte er und küsste sie. „Versprichst du mir das?“ harkte sie nach. Pierre nickte. „Ja ich verspreche es dir... würdest du mir ein Glas Wasser holen, damit ich meine Pillen schlucken kann?“ bat er sie. Dani nickte und ging in die Küche. Sie füllte ein Glas mit Wasser und zog anschließend ein kleines Fläschchen aus der Tasche. Sie zählte ein paar Tropfen ab die sie ins das Glas fallen ließ und brachte es zu Pierre der es mit den Tabletten nahm. Nur eine halbe Stunde später lag er friedlich schlafend im Bett. Dani verließ das Zimmer um ihren Plan in die Tat umzusetzen.

    Die Beiden ahnten nicht, dass sie einen Lauscher hatten. Manuel hörte alles was die Polizisten besprachen. Er berichtete Dani davon. „Also gut… wir werden unseren kleinen Freund dann mal zeigen, dass es besser ist, wenn er die Klappe hält. Ich lasse mir nicht zerstören, was ich habe. Ich will Pierre haben. Er ist genial..“ sagte sie. Manuel sah sie an. „Was willst du tun?“ wollte er wissen. „Nun...Pierre will ja wissen was dieser Gerkhan von ihm weiß. Ich will aber nicht, dass er es erfährt. Erst hab ich mir überlegt Gerkhan verschwinden zu lassen, aber das ist keine Garantie dafür, dass er Pierre nichts erzählt. Aber wenn ich es richtig gesehen habe, dann sind er und dieser Kranich sehr gute Freude. Was würdest du tun, um deinem verletzten Freund zu retten?“ stellte sie die Frage an Manuel. „Nun...ich würde schweigen um ihn zu retten. Dani nickte. Siehst du... genauso denke ich wird es Gerkhan tun. Ich habe mir folgenden Plan ausgedacht.... höre mir also genau zu...“ ermahnte Dani ihn und erzählte ihren perfiden Plan. Mit jeder Einzelheit wurde das böse Grinsen auf Manuels Gesicht breiter...

    Pierre saß in seinem Arbeitszimmer und sah sein Spiegelbild an. „bist du André oder Pierre?“ fragte er leise. „Warst du Polizist? Oder schon immer Verbrecher?“ Doch es kamen natürlich keine Antworten. Pierre lachte bitter auf. Was wenn der Mann Recht hatte? Was wenn er wirklich André Fux war? Was wenn er.... Pierre stand auf und ging erneut in den Raum wo die beiden Männer festgehalten wurden. Der Arzt hatte sich um die Wunde am Bein von Kranich gekümmert und er trug nun einen professionellen Verband. Als er den Raum betrat stand Gerkhan auf. „André bitte.... lass Tom gehen. Ich habe mit ihm abgesprochen, dass ich hier bleibe und dir helfe dich zu erinnern. Bitte... wir sind doch immer noch Freunde....“ redete er auf ihn ein. Pierre sah ihn an und dann zu seinen Kollegen. „Warum sollte ich darauf eingehen? Er wird die Kollegen rufen und dann werden die hier mit großem Tam-Tam auftreten.“ gab Pierre wieder. Gerkhan schüttelte den Kopf. „Das wird er nicht tun. Er wird einfach abwarten. Vertrau mir... so wie früher.... bitte...“ es klang flehend und Pierre spürte wie er weich wurde. Gerne hätte er diesem nachgegeben. „Ich werde es mir überlegen.“ versprach er. „Würdest du uns bitte die Fesseln abnehmen?“ kam die nächste Bitte von Gerkhan, der nach dem letzten Gespräch wieder gefesselt war. Pierre lachte leise. „Du solltest es nicht übertreiben mit den Bitten. Die Fesseln bleiben erst einmal. Morgen werde ich meine Entscheidung mitteilen.“ nickte er. „Nein... nicht morgen... André heute... ! Nur heute zählt. Ich werde dir dein Leben erzählen, wenn du ihn gehen lässt. Heute....“ bat Gerkhan eingehend.

    Weil Freitag ist.... :D

    Semir ging sofort zu Tom, als er den Raum betrat. „Bist du okay?“ fragte er besorgt. Tom nickte „soweit schon… diese Dani hat mich verletzt, als sie wissen wollte warum wir ihn da suchen…“ gab Tom bekannt. „ist er das?“ fragte er und musterte den Mann mit dem Semir hereingekommen war. Semir nickte. „Ja… das ist André Fux. Aber er hat sein Gedächtnis scheinbar verloren. Jetzt heißt er Pierre Marrow und ist ein Verbrecher.“ erklärte er und sein Blick wanderte zu André der im Türrahmen stand. „ Das reicht! Es geht ihm gut…“ kam von diesem. Semir stand auf. „Ja ich weiß. André… versuch dich bitte zu erinnern. Ich bin dein Freund….Semir Gerkhan oder auch Gurkenkopf wie du mich genannt hast. Du bist Polizist bei der Autobahnpolizei, zumindest warst du es. Wir waren gemeinsam auf Mallorca und haben Carlos Berger gejagt. Als wir ihn stellten, wurdest du von ihm schwer verletzt und bist versunken…ich dachte du bist…tot…“ erzählte Semir leise. Bei André alias Pierre regte sich nichts. „Wie lange ist das her?“ fragte er kühl. „Gute sieben Jahre, fast acht. Wir haben viel Spaß gehabt. Die Chefin… und Andrea und all die Anderen…“ ging es mit Semir weiter. Pierre lachte laut auf. „Klar doch… ich bin Bulle. Ich war nie Bulle gewesen. Mein Freund auf Mallorca ist ein alter Fischer. Er hat mich gefunden und gepflegt. Und dann hab ich Dani getroffen.“ schrie er plötzlich. „Nein! Das ist nicht wahr. Ich habe dich gesucht! Ich habe Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt dich zu finden! André! Bitte erinnere dich!!“ schrie Semir zurück. André machte einen Schritt auf ihn zu und schlug ihn zu Boden. „NEIN!!“ mischte Tom sich ein. Die Wut von André richtete sich nun auch gegen ihn. Als Semir nach Atem ringend am Boden lag, trat André auf Tom ein. „Ihr seid Lügner!“ schrie André immer wieder. „André!! Hör auf!!“ stieß Semir aus. Andre hielt inne. Dieses Schreien…. erinnerte ihn an etwas. Er zog die Stirn kraus und schloss die Augen. Er kannte diese Stimme. Er kannte sie… wer war er? Warum nannte ihn der Mann André? Kopfschmerzen machten sich sofort breit, als er versuchte herauszufinden wer es war. Dann verließ er fluchtartig den Raum.

    Tom sah Semir an. „Geht es wieder?“ fragte er. Semir krümmte sich zwar noch aber nickte. „Ja geht schon… der hatte schon immer so einen harten Schlag..“ stieß er aus. Tom musste leise lachen. „Schade nur, dass er es nicht mehr weiß. Wie willst du ihn umdrehen? Er scheint ja diesen Pierre regelrecht zu lieben.“ meinte Tom nur. „Nein… ganz sicher nicht… Als ich ihn mit André ansprach, habe ich bemerkt, dass er Schmerzen bekam. Vielleicht hat er nur eine Blockade. Wir müssen diese Blockade brechen. Wenn er das nächste Mal zu uns kommt, dann werde ich ihn mit weiteren Dingen aus der Vergangenheit konfrontieren. Irgendwann wird der Schlüssel dabei sein…“ kam von Semir. „Irgendwann? Semir… ich will bis Weihnachten zuhause sein…“ beschwerte Tom sich leise. Sein Partner nickte. „Ja ich weiß. Ich werde dafür sorgen, dass er dich gehen lässt. Er will ja eigentlich nur mich. Ich kann ihm helfen…“ schlug Semir vor. Tom sah ihn an. „Spinnst du? Semir… er ist nicht mehr das was er mal war. Er ist ein Mörder!“ fauchte er seinen Partner an. Semir sah Tom an. „Ich weiß…trotzdem will ich es versuchen. Vielleicht hilft er uns dann, die Anderen ebenfalls dingfest zu machen. Aber erst muss du hier raus.“ stellte Semir fest. „Was ist mit dir?“ wollte Tom wissen. „Ich werde ihn bearbeiten. Er wird auf mich hören…ganz sicher…“ versprach Semir.

    Dani sah Pierre aus dem Raum kommen. „Wo ist der Andere?“ fragte er sie. „Da drin... zumindest war er es gestern noch..“ lächelte sie ihn an. Pierre nickte und ging in den nächsten Raum. Hier saß ein Mann auf der Matratze, der wie der andere auch gefesselt war. Aber dieser hier trug außerdem ein Klebeband auf dem Mund. Pierre sah Dani an. „Er wollte einfach nicht ruhig sein...“ sagte sie lapidar. Pierre ging zu dem Mann und zog das Klebeband runter. Die Blicke trafen sich. „André....“ sagte der Mann. Pierre lächelte. „Wer ist André?“ fragte er. „Du... ich meine... vor acht Jahren warst du es...“ erklärte der Mann. Pierre nickte. „Ja der Andere hat es mir auch schon gesagt. Dreh dich um!“ befahl Pierre. Er wollte sich die Handfesseln ansehen. „Wie heißt du?“ fragte er während dessen. „Semir... Semir Gerkhan...“ kam als Antwort. Pierre sah die Striemen an den Handgelenken. „Ich werde dir die Fesseln abnehmen.“ versprach Pierre und forderte von Dani den Schlüssel. „Danke....“ sagte der Mann und rieb sich kurz darauf die Handgelenke. „Was ist mit meinem Kollegen? Wo ist er?“ fragte Semir besorgt. „Es geht ihm gut. Ich werde einen Arzt kommen lassen und seine Wunde behandeln. Erzähle mir, was du von mir glaubst zu wissen.“ forderte Pierre seinen Gefangenen auf. „Ich möchte erst zu meinem Kollegen.“ forderte dieser. Pierre lachte. „Warum eigentlich nicht...Komm!“ sagte er und zog den Mann auf die Beine. Dani beobachtete das mit ziemlich gemischten Gefühlen.

    Dani ging während Pierre mit dem Polizisten zu dessen Kollegen ging zu Manuel. „Hör mal... was hat Pierre eigentlich mit diesen Typen. Der behandelt die ja wie rohe Eier...“ beschwerte er sich. Dani nickte. „Ja das gefällt mir auch nicht. Dieser eine Typ... Gerkhan wird sehr zuvorkommend behandelt. Er kennt Pierre, das ist sicher. ER hat ihn André genannt. Angeblich soll er ein Exkollege sein. Wenn er es schafft, das Pierre denkt er ist ein Bulle, dann wird er alle verraten. Wir müssen was tun...“ schwor sie ihn ein. Manuel nickte. „Ja... sehe ich auch so. Ich werde den Jungs Bescheid geben. Wir müssen die Beiden beseitigen..“ stimmte Manuel zu. „Nur wie willst du die Beiden mundtot machen? Pierre wird sie jetzt immer im Auge behalten…“ gab er zu bedenken. Dani nickte. „Ja sicher solange er wach ist. Aber ich hätte da eine Idee nur muss ich deiner Unterstützung sicher sein.“ Sie sah ihn ernst an. „Auf mich kannst du zählen. Und auf die Anderen auch. Dafür werde ich sorgen.“ versprach Manuel und lächelte sie an. Dani bemerkte es natürlich. Es war nicht das erste Mal das Manuel versuchte an sie ran zu kommen. „Ich sage dir Bescheid wann es los geht…“ sie gab ihm schnell einen Kuss. Manuel lächelte glücklich… Er ahnte ja nicht das Dani nur mit ihm spielte.

    Oh....ich habe wieder so ein ziehen im Rücken... und das bedeutet Ärger.... ich sehe den Ärger schon vor mir. Ben tut mir echt leid.... okay... ich habe in einer halben Stunde Feierabend.... dann würde ich gern die Fortsetzung lesen... ist das machbar? :rolleyes::huh:

    Hier noch eine kleine Beurteilung dazu. Sieht doch eigentlich nicht schlecht aus.
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    Am beliebtesten war übrigens «Alarm für Cobra 11 – Die Autobahnpolizei»: Nachdem die Actionserie bereits in der vergangenen Staffel ihr leichtes Tief überwinden konnte, sah es auch in dieser Woche wieder mit 2,64 Millionen 14- bis 49-jährigen Zuschauern und einem Marktanteil von 19,8 Prozent in der Zielgruppe richtig gut aus. «Cobra 11» lag damit nur 130.000 Zuschauer hinter den «Topmodels», die sich bei ProSieben den Tagessieg holten.

    Insgesamt spielte die RTL-Serie allerdings ganz vorne mit: 4,67 Millionen Zuschauer fühlten sich hier gut unterhalten und bescherten dem Privatsender dadurch gute 14,2 Prozent Marktanteil. Hier waren nur ARD und ZDF geringfügig erfolgreicher. «CSI: Den Tätern auf der Spur» punktete anschließend mit einer neuen Folge aus der achten Staffel noch bei 4,36 Millionen Menschen und erzielte bei den Werberelevanten einen Marktanteil von 19,3 Prozent, ehe auch «Bones – Die Knochenjägerin» noch erfreuliche 18,2 Prozent verzeichnete. 3,08 Millionen Menschen schalteten hier ein.


    quelle: quotenmeter

    16.4.09 "Vertrauenssache"

    Nach den neuen Folgen gibt es keine Pause.... es geht weiter mit Folgen mit dem Dreamteam: Tom und Semir

    Bei der Jagd nach einer Diebesbande machen Tom und Semir eine erschreckende Entdeckung: Anscheinend ist Petra, die Sekretärin auf der Autobahnpolizeiwache, in die Machenschaften der Gangster verwickelt, denn sie hilft dabei, einen Safeknacker aus dem Polizeigewahrsam zu befreien...

    Christopher hat schon Recht... schlimmer geht immer.... aber ich halte mich zurück.... Das Wiedersehen ist sehr nah
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    Tom lag auf seiner Matratze. Die Wunde brannte erbärmlich. Manuel hatte ihm die Wunde gesäubert und verbunden. Die Blutung war längst gestoppt. Dennoch tat die Wunde weh. Tom verstand nicht, warum die Frau so brutal vorging. Was hatte sie davon? Sicher war es ein Risiko diesen Pierre falls es sich um André Fux handelte wieder eine Erinnerung zu geben. Aber noch war ja gar nicht sicher, ob es wirklich André war. Und was wäre wenn er es ist? Wie würde Semir reagieren? Immerhin war dieser Pierre Schuld am Tod zweier Zöllner. Und egal ob er Polizist war und an Gedächtnisverlust litt, er musste zur Rechenschaft gezogen werden. Auch wenn es Semir in der Seele zerriss. Er und Tom mussten Pierre Marrow zur Strecke bringen und ihn der Gerechtigkeit zuführen. Tom hoffte inständig, dass es sich nicht um André handelte. Er konnte sich noch sehr gut daran erinnern, wie schwer es Semir fiel zu akzeptieren das es für André Fux keine Rettung mehr gab und er für Tot erklärt werden musste. Nach so vielen Jahren war es einfach nicht Möglich ihn als vermisst gelten zu lassen. Irgendwann fiel er in einen unruhigen und traumlosen Schlaf.

    Am nächsten Morgen wurde er unsanft geweckt. Tom setzte sich auf. Vor ihm stand ein recht großer Mann mit mittelblondem Haar und leicht grüne Augen. „Wer bist du?“ fragte er. „Kranich...Tom Kranich...“ sagte Tom leise. „Kranich... kennst du mich?“ wollte Pierre wissen. Tom schüttelte den Kopf. „Wo ist mein Kollege?“ versuchte Tom vorsichtig anzutesten, ob eine Kommunikation überhaupt möglich war. „Er ist nebenan.“ Kam von dem Mann. „Sie sind Pierre?“ wagte Tom einen weiteren Vorstoß. Der Mann nickte. „Ja...ich bin Pierre Marrow. Wenn Sie mich nicht kennen, dann frage ich mich, warum Sie mich jagen...“ dachte der Mann laut nach. Tom glaubte nicht richtig zu hören. „Sie haben zwei Männer vom Zoll getötet oder waren zumindest dabei. Sie stehlen Autos und verfrachten die Teile nach Holland um die anschließend wieder nach Deutschland zu verkaufen.“ mutmaßte Tom. Pierre lachte leise. „Das mit den Autos stimmt. Aber an dem Tod der beiden Männer bin ich nicht beteiligt. Das war ein Komplize von mir. Allerdings habe ich ihn direkt entlassen. Es tut mir sehr Leid um die Zöllner. Ich habe zu spät reagiert. Bisher war ich stets darauf bedacht niemanden etwas zu Leide zu tun. Allerdings habe ich die Stimme von Ihrem Kollegen im Ohr. Ich kenne ihn. Zumindest glaube ich das. Aber ich weiß nicht woher...“ erklärte Pierre. Tom nickte. „Er ist der Meinung dass Sie sein damaliger Kollege sind. André Fux.“ entgegnete Tom. „André Fux? Wer ist das?“ wollte Pierre wissen. „Da fragen Sie am besten meinen Kollegen im Nebenraum. Er weiß alles...“ gab Tom zu. Pierre nickte. Dann sah er die Wunde am Bein. „Wann ist das passiert?“ fragte er und Tom hatte den Anschein, als war er erschrocken. „Das war diese Dani... sie wollte wissen, was wir wissen.“ erklärte Tom. Der Ausdruck in den Augen von Pierre veränderte sich. „ich lasse meinen Arzt kommen, der sich die Wunde ansieht.“ Versprach er. Tom hatte den Verdacht, dass Pierre nicht damit einverstanden war, was Dani getan hatte. Er nickte nur. Pierre verließ den Raum.

    Lol.... das Auto am Kran.... keine schlechte Idee. und mit dem Bagger kann Susanne auch noch umgehen. Echt super. Die Neue Chefin gefällt mir irgendwie... sie steht doch hinter den Jungs. Wie sagte sie zu den Jungs... "gute Arbeit."

    Das kann ich weitergeben an die Regisseure, Stuntmans and -womans, Darstellern usw.....

    So das war also die erste Folge der neuen Staffel und gleich Hammergeil…. Winnetou Koslowski…. Ein ganz toller Name… Ben… sehr ideenreich. Nur sollte er das Flirten noch etwas üben. Hat er sich doch glatt an die neue Chefin gemacht. LoL aber die Abfuhr war auch nicht schlecht… Zitat“…. Dann nimm Old Shatterhand zum Spielen mit…“ Deutlicher ging es ja wohl nicht…

    Na und das Rasieren der Zähne hat dann ja auch nicht gedacht. Das Wiedersehen…. Ich glaub Ben wollte nur noch ein Loch in dem er verschwinden konnte, als er sah, an wen er sich da rangemacht hat.

    Die Arme Susanne… sie tat mir richtig Leid. Wie war das…. Der Freund mit der besten Freundin? Dieser Mistkerl…. Schön das Ben sie eingeladen hat. Doch anstatt auf andere Gedanken zu kommen, gerät sie in einem Komplott und wird selbst zum Täter. Tja nur glaubt die Neue direkt sie sei Alkoholikerin. Tse… unsere Susanne…. Das Auto der Kollegen war dann ja wohl auch richtig eingelocht… oder?

    Wie war das? „Ich reiße euch Komikern den Arsch auf für diese Nummer…“ kam von der neuen Chefin und Semir, der ja immerhin schon 98 Dienstwagen geschrottet hat antwortet ganz cool: „Jetzt gleich oder sollen wir später noch mal wiederkommen…“ lol….echt klasse.

    Andreas Aktion mit der Bratpfanne super. Das da bei der Berlinale der Saal tobte ist doch wohl klar… „ich dache Sie sind ein Einbrecher…“ lol….

    Der Tag verging. Anna hatte alles versucht Semir und Tom zu finden. Doch es war wie verhext. Keine Spur von den Beiden. Der Wagen war auf dem Rastplatz sichergestellt worden. Die Waffen lagen im Auto und auch die Handys waren dort. Wie sich die beiden auch immer geholt hatte, er wusste genau wie die Polizei vorgehen würde. Andrea sah Anna an. „Wissen Sie woran ich gerade denke?“ fragte sie plötzlich. Anna schüttelte den Kopf. „Vor wenigen Tagen habe ich mich mit Semir unterhalten. Er meinte dass einer der Autodiebe André gewesen ist. Er glaubte ihn am Gang erkannt zu haben.“ fing Andrea an. Anna lachte auf. „André ist tot. Seit gut sieben Jahren ist er tot…“ berichtigte sie ihre Sekretärin. „Chefin… wir haben seine Leiche nie gefunden. Das Grab von André ist leer. Wir glauben dass er tot ist. Was aber wenn er doch noch lebt? Was wenn er zu den Verbrechern gehört? Vielleicht weiß er nicht, wer er wirklich ist?“ versuchte Andrea zu erklären. „Gedächtnisverlust? Ist doch wohl ziemlich weit her geholt. André ist tot.“ bestand Anna. Andrea nickte. „Ja… Sie haben Recht. Es ist eine verrückte Idee..“ stimmte Andrea dann zu und ging an ihrem Schreibtisch. Sie setzte sich und nahm die alte Personalakte von André Fux zur Hand. Als sie auf das Bild sah ertappte sie sich dabei, dass Semir vielleicht doch nicht im Unrecht war. Wenn André diesen Unfall wirklich überlebt hatte, dann war es sehr gut möglich, dass er ohne Gedächtnis war. Wenn er sich einen neuen Namen zugelegt hatte und jetzt Verbrechen verübte? Es war dann auch klar, woher er wusste, wie die Polizei reagierte. Man konnte nicht alles vergessen, was man Jahrelang gemacht hatte. Sie musste wissen ob Semir Recht hatte und ließ sich die Bänder bringen. Sie kannte André zwar, aber nur an den Bewegungen konnte sie ihn nicht identifizieren, das war ihr klar, als sie das Band zigmal gesehen hatte. Ein Blick auf die Uhr zeigte ihr, dass es schon weit nach Mitternacht war. Sie musste nach Hause und schlafen….

    Pierre flog zurück nach Deutschland und wurde von Dani abgeholt. „Und? Hast du Glück gehabt?“ fragte sie und küsste ihn. „Nein… Marc weiß nichts. Er hat mich gefunden und gesund gepflegt. Meine Vergangenheit ist ausgelöscht…“ kam leise von ihm. Dani sah ihn an. „Warum quälst du dich denn so? Lass die Vergangenheit ruhen. Wir führen doch ein so schönes Leben. Warum sollte es denn vorbei sein?“ fragte sie sanft und streichelte sein Gesicht. „Weil ich wissen will, das ich vor sieben Jahren gemacht habe. Oder vor acht Jahren. Was wenn ich Kinder habe? Eine Frau, die um mich weint? Was wenn ich….?“ Sie legte ihre Hand auf seinen Mund. „Was wenn ich dir sage, das du mir sehr viel bedeutest? Ich habe die beiden Männer befragt. Sie sagen beide dass sie dich nicht kennen. Lass sie irgendwo frei und dann werden wir uns wieder nach Mallorca absetzten und ein langes zufriedenes Leben führen.“ gurrte sie. Pierre musste lachen. „Du hast sie dir vorgenommen? Aber sie leben noch oder?“ fragte er. Dani nickte. „Ja sicher… ich habe mich zurück gehalten.“ versprach sie. „Ich werde morgen mir den Beiden selbst sprechen. Ich weiß dass der Kleinere mich kennt. Ich weiß es…“ sagte Pierre leise. Dani nickte nur. Da es bereits spät war, ließ Pierre sich von Dani überreden direkt ins Bett zu gehen. Wegen den Kopfschmerzen die er nun wieder verspürte war er nicht abgeneigt.

    Semir zerrte an seinen Fesseln. Dani hatte ihn mehrmals getreten, was mit den Highheels die sie trug, nicht sehr angenehm war. Immer wieder fragte sie, woher er Pierre kannte. Doch er hatte es sogar geschworen keinen Pierre Marrow zu kennen. Dani glaubt ihm nicht. Als er sie bat zu Tom gebracht zu werden hatte sie nur gelacht und gemeint, dass es besser wäre beide nicht zusammen zu legen. Semir wusste genau, dass Anna Engelhardt Himmel und Hölle in Bewegung setzten wird um sie zu finden, doch wo sollte sie anfangen. Vor einigen Stunden kam dann ein Mann zu ihm und gab etwas zu essen. Auch ihn bat Semir zu Tom gebracht zu werden. Er hatte ein mulmiges Gefühl gehabt. Wenn das Blut am Messer dieser Dani von Tom stammte, wie ging es ihm? Was hatte sie ihm angetan. Der Mann schien nicht darauf erpicht zu sein, mit ihm zu sprechen und ging wortlos aus dem Raum. „HEY!!!“ schrie Semir ihm hinterher. Tatsächlich kam der Mann zurück, aber lediglich um ihn den Mund zu verkleben. „Wir wollen schlafen!“ sagte der Mann nur und verließ den Raum. Semir hörte wie sich der Schlüssel im Schloss drehte. Verdammt, dachte er nur und zerrte erneut an den Handschellen. Doch wieder war nur die Erkenntnis das er sie ohne Hilfe nicht lösen konnte.