Ich hoffe nur, das Semir da Ruhe hat vor Tayfun... irgendwie glaube ich das nicht ganz. Du schreibst super.... hoffe es geht bald weiter
Beiträge von Elvira
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Tja ich schließe mich einfach mal wortlos an.
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Bin gespannt was es mit dieser Sandy auf sich hat
. Vielleicht heute abend noch ein Stück 
Na ich denke, es ist noch ein Stücken drin. Die Erklärung wer Sandy ist findest du hier:
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Nun gut... ziehen wir den Abend vor....
______________________________Susanne sah Semir und Ben hinterher. „Ruft mich an, sobald ihr wisst was los ist!“ rief sie ihnen nach. „Ja sicher!“ kam von Semir zurück. Schrankmann sah sie an. „Frau König… ich benötige noch die neuen Dienstpläne. Wäre es möglich diese bis zum Feierabend zu bekommen?“ fragte sie etwas genervt. Susanne nickte und griff in die Schublade. „Hier… schon fertig.“ Sagte sie nur. Schrankmann nahm das Schriftstück entgegen. „Was ist mit den Briefen, die Sie für mich schreiben sollten?“ kam von Schrankmann. „Liegen auf Ihrem Tisch. Darf ich Sie daran erinnern, dass hier die Autobahnpolizei ist und nicht die Schreibstube der Staatsanwaltschaft?“ stellte Susanne die Frage und man hörte genau, dass sie wütend war. Seit Tagen wurde sie als Schreibkraft ausgenutzt. „Wenn Ihnen etwas nicht passt, dann sagen Sie es doch bitte. Ich denke man kann Sie versetzen lassen, wenn Sie es wünschen!“ war die Antwort von Schrankmann. Susanne lächelte. „Ist das eigentlich die einzige Strafe?“ setzte sie dagegen. Schrankmann sah sie an. „Es wird wirklich Zeit, dass sich hier was ändert. Das hier ist keine Dienststelle sondern ein Müllhaufen.“ gab sie zu verstehen und ging ins Büro von Anna Engelhard. „Blöde Kuh!“ fluchte Susanne leise.
Hotte kam gegen Mittag ins Büro. Dieter saß am Schreibtisch. Er hatte Innendienst. „Hey… zieh nicht so ein Gesicht, Dieter…. Sobald die Chefin wieder da ist, sind wir wieder zusammen auf Streife.“ Versuchte Hotte seinen ehemaligen Dienstpartner zu trösten. „Ja und was wenn nicht? Was wenn die Chefin stirbt? Oder sogar schon tot ist? Semir wurde gerade ins Krankenhaus zitiert. Das kann nichts gutes sein.“ maulte Dieter. Hotte ließ sich langsam auf seinen Stuhl nieder. „Mein Gott… ich bete das es nicht soweit ist. Es darf einfach nicht.“ sagte er leise. „Das darf einfach nicht sein….“ wiederholte er. Dieter stand auf. „Komm! Wir fahren auch ins Krankenhaus!“ bestimmte er. Hotte sah ihn mit feuchten Augen an. „Meinst du wirklich? Ich meine… ich weiß nicht….vielleicht…“ stammelte Hotte. In diesem Augenblick ging die Türe zum Büro auf in dem Schrankmann sich befand. „Herr Herzberger! Ich brauche Sie hier!“ befahl sie indirekt. Hotte nickte und ging zu ihr. Die Tür schloss sich hinter ihm. Dieter sah zu Susanne, die fragend die Schultern hob. „Vielleicht überträgt sie ihm die Leitung dieser Dienststelle und verschwindet. Dann geht es alles wieder seinen gewohnten Gang.“ mutmaßte Dieter. Susanne schüttelte den Kopf. „Ich glaube nicht… Schrankmann ist …“ fing sie an, als die Tür wieder aufging. Hotte kam mit hängendem Kopf raus. Dieter sah sofort dass etwas passiert war. „Hotte?“ fragte er deshalb. „Tja… das war es dann hier für mich.“ kam leise als Antwort. „Was? Hat sie dich gefeuert? Hat sie dich in den Ruhestand versetzt?“ wollte Dieter entsetzt wissen. „Nein… Ich soll in die Stadt versetzt werden. Sie sagt ab dem 1. August werde ich nach Münster versetzt.“ gab Hotte zu verstehen. „Aber das sind doch noch vier Monate. Ich meine sie kann doch nicht einfach…?“ kam erstaunt von Dieter. „Wie es aussieht doch…“ erwiderte Hotte.
Semir und Ben kamen in der Klinik an. „Doktor? Sie haben mich rufen lassen? Ist was mit Frau Engelhard?“ schoss Semir die Fragen ab und hatte doch Angst vor der Antwort. „Herr Gerkhan… ja es hat sich leider etwas ergeben womit wir eigentlich nicht gerechnet haben. Kommen Sie!“ forderte der Arzt ihn auf. Semir sah Ben nervös an. „Wartest du hier?“ fragte er. Ben nickte. Semir und der Arzt gingen zu Anna. „Herr Gerkhan… Frau Engelhard muss erneut operiert werden. Es hat sich ein Blutgerinnsel gebildet. Direkt über dem Herzen. Das Blut kann nicht richtig zirkulieren und nun ja… die Zeit drängt. Das Problem ist, das wir dazu eine Unterschrift benötigen. Von einem Verwandten, so sind die Vorschriften. Da wir aber wissen, dass sie keine Verwandten hat, müssten Sie es tun.“ Endlich war der Arzt fertig. Er sah Semir an. Semir schluckte hart. „Sie kämpft nicht?“ fragte er leise. „Nun die Werte sind unverändert. Hat sie denn gar nichts woran ihr Leben hängt? Aber das ist zunächst unwichtig. Wir müssen so schnell wie möglich operieren.“ bat der Arzt und hielt Semir ein Formular hin. „Also gut… wann wird sie in den OP gebracht?“ wollte Semir wissen. „Sofort!“ gab der Arzt zu verstehen. Semir nickte und ging zu Anna die nach wie vor im Tiefschlaf lag. „Chefin… es wird alles gut… hören Sie… es wird alles gut…“ er drückte ihre Hand. Sein Blick fiel auf einen Ring auf dem Nachttisch. „Dieser Ring? Woher stammt er?“ wollte er wissen und nahm den Ring. Eine Gravur war innen eingefasst. „Love you… Sandy“ war zu lesen. „Sandy! Das ist es!! Sandy!!“ schrie Semir auf einmal und rannte raus. Der Arzt sah ihm kopfschüttelnd nach.
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Hey.... ich warne diesen Mistkerl... der sollte Andrea und Aida nicht zu nahe kommen.....Semir zum Feind zu haben dürfte ziemlich riskant sein....
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Danke für die tollen Feeds. Freut mich, wenn ihr euch so richtig aufregt über die Staatsanwältin.... so aber nun... müsst ihr mit dem nächsten Stück bis heute Abend warten:
Andrea sah ihn an, als er kam. „Warst du bei Frau Engelhard?“ fragte sie. Er nickte. „Ja… es sieht nicht gut aus. Sie liegt immer noch im Koma. Ich weiß nicht was ich machen soll… Sie ist nur wegen mir…“ seine Stimme erstickte. Andrea nahm ihn in den Arm. „Semir… du hast doch keine Schuld. Sie wollte dir das Leben retten und irgendwie hat sie es ja auch. Ich weiß, dass du es nie gewollt hättest, aber es war ihre Entscheidung. Niemand konnte ahnen, dass es so ausgeht. Niemand wollte das. Du am Wenigsten. Semir… ich habe mal gehört, dass ein Komapatient aufwacht, wenn man ihm erzählt, was sich verändert hat, seit derjenige nicht mehr da ist. Ich meine vielleicht hilft es ja, wenn du ihr erzählst wie es in der PAST aussieht. Ich meine… die Worte kommen doch an.“ versuchte sie ihn zu trösten. „ich hab es ja probiert… aber sie reagiert nicht… sie liegt da wie…wie tot…“ gab er leise mit erstickter Stimme von sich. Andrea hielt ihn einfach nur fest. „Dann versuch es noch einmal. Irgendwann wird es den Erfolg geben. Irgendwann wird sie hören, was du ihr sagst. Gib nicht auf…“ erwiderte sie. Semir atmete tief durch. „Du hast Recht… ich werde nicht aufgeben. Ich lasse mich nicht fertig machen. …“ Er stand auf und ging ans Fenster. „Weißt du… ich habe ihr gesagt, dass wenn sie es nicht schafft, ich den Job an den Nagel hängen werde. Ohne sie werde ich nicht mehr Polizist sein.“ erklärte er. Andrea sah ihn nur an. „Ich werde uns was zu Essen machen…“ gab sie leise von sich und ging in die Küche.
Am nächsten Morgen traf er mit Ben im Büro zusammen. Dieser schien ziemlich wütend zu sein und Semir ahnte warum. „Hat sie dich heute am Wickel?“ fragte er. Ben nickte. „Ja und weißt du warum?“ maulte Ben ihn an. „Wenn du es mir nicht sagst, sicher nicht.“ grinste Semir. „Weil ich meinen Schreibtisch nicht aufgeräumt habe. Wegen so eine Lächerlichkeit mault die mich an und droht mich in den Innendienst zu versetzen. Ich fass es nicht. Ich bin doch kein Kleinkind, das man bestraft, weil es nicht aufräumt!“ fauchte Ben wütend. „Oh… Stubenarrest? Mal was ganz Neues. Komm wir fahren los, bevor sie mich auch noch holt. Ich habe nämlich absolut keinen Bock von dieser Gewitterziege fertig gemacht zu werden “ sagte Semir wandte sich zum gehen. „Guten Morgen Herr Gerkhan!“ sagte Schrankmann die im Türrahmen stand. „Frau Schrankmann….was kann ich für Sie tun?“ kam kühl von Semir. „ Die Gewitterziege hat eine Nachricht für Sie. Das Krankenhaus hat angerufen. Sie sollen umgehend hinkommen.“ gab Schrankmann leise zurück. Semir sah sie an und ging schnell an ihr vorbei. Ben rannte hinterher. „Herr Jäger! Sie sollen Ihren Schreibtisch aufräumen!“ rief sie hinterher, doch das war Ben völlig egal. Er rannte hinter Semir her, damit er nicht ohne ihn abfuhr. „Kannst du fahren?“ wollte er wissen. Semir nickte. Ben stieg ein und die Fahrt ging los. Semir war sichtlich nervös. Wenn er ins Krankenhaus bestellt wurde, dann konnte das nichts Gutes bedeuten.
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Am nächsten Morgen ging der Dienst mit einer Beschwerde los. Dieter und Hotte sollten getrennt werden, was die Beiden natürlich gar nicht gut fanden. Semir und Ben kamen herein, als sich die Beiden darüber unterhielten .Dieter sprang auf und hielt Semir am Arm fest. „Semir! Du musst was tun! Diese Schrankmann will mich und Hotte trennen. Das geht doch gar nicht. Wir sind schon seit fast fünfzehn Jahren zusammen. Ich will keinen anderen Partner!“ empörte er sich. Semir sah ihn an und dann zu Hotte. „Was für einen Grund gibt sie denn an?“ wollte er wissen. „Gar keinen. Das ist es ja. Weder ich noch Dieter haben darum gebeten. Sie meint sie will hier eine ganz andere Personalstruktur hineinbringen. Susanne darf künftig keine Ermittlungsarbeiten mehr unterstützen. Sie soll nur das machen was Schrankmann ihr aufträgt. Jetzt hat sie sogar Akten aus der Staatsanwaltschaft mitgebracht, damit Susanne beschäftigt ist.“ erklärte Hotte. „ja und vermutlich will sie alle Dienstpartnerschaften auseinander nehmen und neu strukturieren. Also ich mach das nicht mit. Dann streike ich! Jawohl!“ protestierte Dieter. Hotte nickte bekräftigend. „ja ich auch!“ gab er von sich. Semir lachte leise. „Nun wartet doch erst einmal ab. Ich werde mit ihr reden.“ bot er an und ging ins Büro. Er klopfte an und wartete darauf herein gerufen zu werden. Als das passierte trat er ein. „Herr Gerkhan.. schön dass Sie auch schon zum Dienst erscheinen. Dienstbeginn war vor zehn Minuten.“ gab Schrankmann von sich. Semir sah auf die Uhr. „Ja sicher.. ich bin ja auch schon seit einigen Minuten hier.“ erklärte er etwas verwundert. „Hotte und Dieter… ich meine Herzberger und Bonrath haben mir gesagt, dass Sie die beiden trennen wollen. Mit welcher Begründung bitte?“ fragte er. Schrankmann lächelte. „Das sind personalübergreifende Dinge, die Sie nicht zu interessieren hat.“ gab sie lapidar von sich. „Frau Schrankmann.. darf ich Sie daran erinnern, dass die beiden bereits seit fünfzehn Jahren Partner sind? In der Dienstvorschrift steht drin, dass eine Veränderung der Dienstpartnerschaften nur aus gewichtigen Gründen erlaubt ist. Welche bitte schön haben Sie?“ fragte Semir wütend. „nun … wie ich eben schon sagte. Es geht Sie nichts an. Es ist derzeit meine Dienststelle und ich habe hier das Kommando. Wenn es Ihnen nicht passt, dann können Sie ja gehen.“ riet Schrankmann. Semir nickte. „Ja.. das werde ich auch tun. Ich trete mit sofortiger Wirkung meinen Urlaub an!“ blaffte er plötzlich los. „Dazu müssten Sie zunächst einen Urlaubsantrag stellen. Die Bearbeitung dauert mindestens vier Wochen und bis dahin haben Sie Ihren Dienst ordnungsgemäß zu verrichten. Wenn Sie es nicht tun sollten, dann müssen Sie mit disziplinären Schritten rechnen, die bis zur Suspendierung reichen können.“ warnte ihn Schrankmann. Semir verließ wortlos das Büro und ließ die Tür zuknallen.
Eine Stunde später saß er bei Anna im Krankenhaus. Die Geräte piepten monoton. Semir griff Annas Hand. „Chefin… bitte… versuchen Sie den Kampf zu gewinn. Sie können es schaffen. Ich weiß es. Chefin…. Im Augenblick hat Schrankmann die Leitung der Dienststelle. Die tun alle so, als wären Sie schon tot. Ich könnte sie… wissen Sie… Schrankmann ist ein Drachen wie er im Buche steht. Sie hat Hotte und Dieter getrennt. Sie wissen doch wie die beiden sind. Das ist ein altes Ehepaar und… Chefin… wir brauchen Sie. Geben Sie nicht auf und kämpfen Sie gegen den Tod. Bitte… Es ist ja nicht nur Schrankmann. Sie fehlen uns.“ Anna regte sich nicht. Es gab überhaupt keine Reaktion von ihr. Semir atmete tief durch. Er erzählte ihr von den vergangenen Fälle, die sie gemeinsam gelöst hatten. Die Anpfiffe die er von ihr kassierte. „Wissen Sie… ich habe manchmal vielleicht doch Schuld an den Unfällen, aber nur ganz wenige… ich schwöre. Meistens waren wirklich die Anderen Schuld.“ Eine Schwester kam herein. „alles in Ordnung?“ fragte er als sie auf die Instrumente sah. Sie nickte und verschwand wieder. „Chefin… ich habe Ben bereits etwas gesagt, was ich Ihnen nicht verheimlichen will. Ich weiß, dass Sie hier liegen, weil Sie mir das Leben retten wollten. Ich meine… wenn ich nicht…dann hätten Sie nicht…Was ich sagen will… Wenn Sie es nicht schaffen, dann werde ich den Dienst quittieren.“ gab er leise von sich. „Ich finde wir waren eine große Familie… alle in der PAST. Ich soll Sie von allen grüßen…“ fügte er noch an. Dann erhob er sich und fuhr nach Hause.
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Achtung... es wird noch schlimmer... die arme Anna....
Der Tag ging zu Ende. Semir legte genau wie Ben den Bericht vor. Schrankmann sah sie an. „einer hätte vollkommen gereicht. Was soll ich denn mit doppelten Berichten?“ tadelte sie die Beiden. Semir atmete tief durch und drehte sich um. Ben jedoch ließ seine Gedanken laut werden. „Wissen Sie was Frau Schrankmann? Es kotzt mich an. Sie tun hier auf Big-Boss und schikanieren uns wo Sie nur können. Sie verlangen einen Bericht. Sie bekommen ihn und das Erste was wir hören ist, dass es Ihnen nicht gefällt. Wenn Sie ein Problem mit unserer Arbeitsweise haben, dann verschwinden Sie einfach!“ gab er leise von sich. Schrankmann sah den Mann an, der sich auf den Schreitisch abgestützt hatte. „Herr Jäger… ich schreibe die Äußerungen jetzt mal der Gemütsverfassung zu. Ich weiß dass es sehr schwer ist, einen Verlust hinzunehmen. Aber damit ist das Leben nicht am Ende.“ kam von ihr. Ben lachte leise. „Gemütsverfassung? Was glauben Sie denn was ich für eine Gemütsverfassung habe? Was glauben Sie wie es in uns aussieht? Was glauben Sie können Sie hier verändern?“ stieß er die Fragen wütend aus. Schrankmann lächelte. „Herr Jäger Sie sollten jetzt besser gehen. Und vor allem lernen Sie Ihre Gefühle unter Kontrolle zu bekommen. Ansonsten könnte es schwere Folgen haben.“ warnte sie ihn indirekt. Ben schüttelte den Kopf. Er sah zu Semir, der sich gerade die Jacke anzog. „Sie können froh sein, das er sich nicht wohl fühlt und mich braucht, sonst würde ich Ihnen ganz andere Sachen sagen.“ gab Ben noch von sich und ging anschließend zu Semir. Sie wollten beide noch ins Krankenhaus fahren um Anna zu besuchen.
Dort angekommen standen sie vor einem leeren Bett. Erschrocken drehte Semir sich um. Suchte einen Arzt oder eine Krankenschwester. Doch niemand schien auf dem langen Flur zu sein. Semir stand vor dem leeren Bett. Was war hier passiert? Wo ist Anna? War sie tot? Fragen schossen ihm durch den Kopf. Er hatte Angst, dass seine Vermutung wahr wurde. Anna Engelhardt hatte den Kampf verloren. „NEIN!!“ schrie er laut auf. Das rief eine Schwester auf den Plan. „Aber Herr Gerkhan… was ist denn los?“ fragte sie überrascht. „Wo ist Frau Engelhardt? Ist sie…ich meine… ist sie…“ Semir konnte es nicht aussprechen. Die Schwester lächelte. „Nein… sie lebt. Sie ist im OP. Es gab Komplikationen und wir mussten sie erneut operieren. Warten Sie hier auf den Arzt.“ sagte sie sanft. Semir sah sie an. Tränen liefen ihm über das Gesicht. Teilweise vor Erleichterung aber auch vor Angst und Trauer. Ben sah ihn an. „Hey… ist alles okay?“ fragte er besorgt. Semir nickte nur und ließ sich auf dem Flur auf einen der Besucherstühle nieder. Ben setzte sich neben ihn. Es dauerte fast zwei Stunden bis der Arzt zu ihnen kam. Sofort sprang Semir auf. „Doc!!“ rief er. „Herr Gerkhan… Sind Sie wieder voll genesen?“ fragte er. Semir nickte. „Was ist mit Frau Engelhardt?“ stellte er die Gegenfrage. „Nun ja… es gab Komplikationen. Wir mussten sie erneut operieren, weil die Wunde anfing zu nässen. Eine Entzündung. Aber wir haben alles im Griff.“ erklärte der Arzt fadenscheinig. „Wird sie wieder gesund?“ stellte Semir die Frage und hatte Angst vor der Antwort „Wie ich schon mehrmals sagte… sie müsste kämpfen, dann wäre es möglich. Aber so… kann ich nicht viel sagen. Sie braucht jemanden der ihr Halt gibt. Eine Aufgabe für die es sich zu leben lohnt. Etwas das sie gern gemacht hat… Solche Dinge führen manchmal dazu, dass ein Patient anfängt zu kämpfen. Sie liegt im Koma. Wenn sie keine Verwandten hat die ihr was erzählen können, dann sollten es Freunde tun.“ erklärte der Arzt ruhig. Semir sah Ben an und dieser nickte nur. „Darf ich zu ihr?“ fragte er. Doch der Arzt schüttelte den Kopf. „Sie wird heute im Aufwachraum bleiben und dann auf die Intensivstation verlegt. Lassen Sie sie heute in Ruhe. Wenn Sie morgen wiederkommen ist es kein Problem.“ bat der Arzt. Semir nickte und wandte sich zum gehen. „Herr Gerkhan!“ rief der Arzt. Semir sah ihn an. „Verlieren Sie nicht die Hoffnung.“ sagte er leise.
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Na Ben... wer wird denn gleich beleidigt sein.... Wischmop passt doch eigentlich ganz gut oder... obwohl... dem Dieter hätte ich das nicht zugetraut. Ich hoffe nur Ben reitet nicht darauf rum, wenn er sein Gedächtnis wieder hat..
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Wow, ich hoffe, er hat die richtige Entscheidung getroffen. Bin gespannt, wie es weitergeht.
Dem kann ich mich nur anschließen. Ich hoffe auch das Konrad die richtige Entscheidung getroffen hat. Er sollte auf jeden Fall die STreitereien mit Ben vergessen und an seine Enkelin denken.
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Die Tage vergingen und der Zustand von Anna wurde nicht besser. Semir war bereits erholt und konnte das Krankenhaus verlassen. Als er am ersten Tag in der PAST ankam wurde er sofort von Schrankmann ins Büro beordert. „Herr Gerkhan…. Solange Frau Engelhardt im Krankenhaus ist, habe ich die Leitung der Dienststelle übernommen. Ich denke wir werden gut zusammen arbeiten. Ähm… Sie müssten die Berichte natürlich noch nachreichen. Ach ja und für gute sechs Tage können Sie keinen Nachweis erbringen, warum Sie nicht zur Arbeit erschienen sind. Die Tage werden natürlich als unbezahlten Urlaub eingetragen. Wie geht es Frau Engelhard?“ fragte sie. Semir sah sie an und schüttelte nur unverständlich den Kopf. „Ich habe sicher keine Probleme damit, dass Sie hier die Leitung übernehmen. Die Tage, die Sie mir als unbezahlten Urlaub abhalten wollen… Falls es Ihnen entgangen ist, war ich nicht freiwillig dort! Sie können diese Tage von meinen Überstunden abziehen, die ich seit Jahren ableiste! Wenn Sie wollen holen Sie sich die Genehmigung vom Regierungspräsidenten. Es war für mich kein Urlaub!“ fauchte er wütend zurück. Doch Schrankmann überging diese Bemerkung einfach und lächelte ihn an. „Herr Gerkhan, ich halte mich nur an die Vorschriften. Wie geht es Frau Engelhard?“ wiederholte sie ihre Frage. „Es geht ihr den Umständen entsprechend. Die Ärzte können ihr nicht helfen. Sie muss kämpfen wollen. Sie muss leben wollen. Dann hat sie eine kleine Chance.“ erklärte er ihr. Schrankmann nickte nur. „Nun da dies sicher noch eine Weile dauern wird, werde ich das Kommando hier übernehmen. Sie werden mit Herrn Jäger Ihren normalen Dienst aufnehmen, sobald die Tage Ihrer Erkrankung vorbei sind. Jeden Tag bekomme ich einen Bericht wie es überall üblich ist.“ erklärte sie sachlich. Semir hörte sich alles an und nickte nur. „Wenn es gestattet ist, würde ich mich gern zurückziehen.“ säuselte Semir, der langsam immer wütender wurde. Wie konnte diese Frau an den Bericht denken, wenn Anna Engelhardt mit dem Leben kämpfte? Schrankmann nickte
Wenig später saß er mit Ben im Auto. „Wenn diese Schrankmann noch lange bei uns ist, dann lernt sie mich richtig kennen. Ich erwarte jeden Tag einen Bericht…äffte Semir nach. Ben lachte. „Du hast also auch die Standpauke bekommen. Schön dann bin ich ja nicht allein damit.“ gab er zurück. „Ach…. Du kanntest den Spruch schon. Die Frau habe ich noch nie leiden können. Aber jetzt wo ich sie jeden Tag sehen muss, da wünsche ich mir echt, noch im Krankenhaus zu liegen. Ich wäre sogar bereit mit der Chefin zu tauschen. Es ist schon komisch, nicht? Da ist man Tag für Tag zusammen… man arbeitet miteinander und nimmt es für selbstverständlich hin, dass diese Person da ist. Und dann… plötzlich ist sie nicht mehr da. Man fühlt sich wie in ein Loch geworfen, dessen Boden sehr weit unten ist. Man fliegt und fliegt… doch man kommt nicht an. Ben… wenn die Chefin sterben sollte, dann werde ich meinen Job an den Nagel hängen.“ sagte Semir leise. Ben sagte nichts. Er verstand Semir. Er war schon so lange mit dieser Frau in einem Büro. Der Verlust musste sehr schmerzen. „Hey.. noch ist sie nicht tot. Vielleicht wird sie ja wieder vollkommen gesund. Vielleicht braucht sie nur einen Anstoß. Wir sollten ihr erzählen, das sich in der Dienststelle abspielt. Wir sollten ihr sagen, dass wir sie brauchen.“ versuchte er Semir zu trösten. Doch Semir sah nur aus dem Fenster. „Hey… hörst du mir zu?“ fragte er deshalb. „Was? Ja… sicher…“ stammelte Semir nur.
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Irgendwie habe ich das GEfühl, das Ben gleich ziemiiche Probleme bekommt... hoffentlich kann er was gegen diesen Mistkerl ausrichten
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die gestrige Folge brachte wieder 4,62 Mio. vor dem Bildschirm und RTL einen Marktanteil in der relevanten Werbegruppe von 19,5%
Es bleibt also konstant....
Die Meinung von Quotenmeter: «Alarm für Cobra 11» erreichte zur besten Sendezeit im Schnitt 2,45 Millionen 14- bis 49-jährige Zuschauer und damit 20.000 mehr als «CSI: Den Tätern auf de Spur» im Anschluss. Die Marktanteile lagen in beiden Fällen mit 19,5 und 19,1 Prozent auf einem überzeugenden Niveau, wenngleich man gerade von «CSI» in der Vergangenheit schon deutlich Besseres gewohnt war. Beim Gesamtpublikum brachte es «Cobra 11» auf 4,62 Millionen Zuschauer, ehe «CSI» noch 4,37 Millionen unterhielt.
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Ben war bereits im Krankenhaus und ging als erstes zu Anna. Diese lag immer noch blass mit geschlossenen Augen im Bett. Ben trug den üblichen grünen Kittel als er hineinging. Der Arzt sah ihn besorgt an. „Was ist?“ fragte er sofort. „Nun… es scheint ganz so als wolle sie nicht kämpfen. Wir hatten heute Nacht ein so genanntes Flashdown. Die Werte gingen alle in den Keller und wir hatten wirklich Mühe sie zurück zu holen. Herr Jäger… wenn Frau Engelhard nicht kämpfen will, dann wird sie auf jeden Fall verlieren. Hat sie Angehörige die man verständigen kann?“ wollte der Arzt wissen. Ben schüttelte den Kopf. „Ich weiß es nicht…“ sagte er leise. „Sie hat eine Schwester… Christina. Aber die ist seit einem Jahr verschollen.“ kam leise von Semir, der gerade ins Zimmer kam. Ben sah ihn an. „Hey Partner… du siehst gar nicht gut aus.“ meinte er nur. Semir lächelte gequält. „Danke.. für das Kompliment. Wie geht es ihr?“ fragte er und wies mit dem Kopf zu Anna. „Leider nicht sehr gut.“ erwiderte Ben. Semir nickte traurig. „Das hätte nicht passieren dürfen. Sie hätte es nicht tun dürfen…“ kam leise von Semir. Ben sah ihn entsetzt an. „Hör mal…. wenn sie es nicht getan hätte, dann wäre ich zu dir gekommen. Du hattest keine Zeit mehr!“ empörte er sich. Semir sagte nichts. Er ging zum Bett von Anna und ließ sich auf den Stuhl fallen. Der Arzt sah ihn besorgt an. „Sie haben Fieber und sollten besser im Bett bleiben, Herr Gerkhan.“ befahl er sanft. Semir schüttelte den Kopf. „Ich will hier blieben Sie soll kämpfen. Sie soll leben…“ sagte er leise. Plötzlich fingen die Geräte an zu piepen. Hektik entstand und Ben wie auch Semir wurden aus dem Raum gedrängt.
Auf dem Flur sah Ben Semir an. „Was ist mit dir?“ wollte er wissen. „Ich habe etwas Fieber, aber das wird schon wieder. Schlimmer ist das mit der Chefin. Wie soll es weitergehen, wenn sie… ich meine wenn sie….“ fing Semir an. Ben schloss die Augen. „Verdammt… ich hab einen so großen Bockmist gebaut. Ich hätte sie daran hindern sollen, als sie zu dir ins Becken wollte. Ich habe nicht verhindert, als Kalvus dich geschnappt hat…. Vielleicht sollte ich doch den Job an den Nagel hängen.“ kam leise von ihm. „Pass mal auf, mein Lieber…. Du hättest nichts tun können, als die Männer von Kalvus mich geschnappt haben. Wenn es da nicht geklappt hätte, dann irgendwann wenn ich bei Andrea und Aida gewesen wäre. Was dann? Dann hätte Kalvus uns alle ausgeschaltet. Er hätte auch nicht davor zurück geschreckt Aida eine Kugel in den Kopf zu jagen. Nur um mich zu brechen. Er wollte dich abknallen, als ich mich wehrte auf der Autobahn. Du hättest gegen die Typen gar nichts tun können. Kalvus wollte mich brechen und ich gebe zu… ich war sehr kurz davor aufzugeben. Als ich da im Wasser lag und keine Luft mehr hatte, habe ich mit dem Leben abgeschlossen. Ich habe nicht mitbekommen, dass die Chefin ins Wasser gekommen war. Du hast Kalvus erledigt und damit uns alle gerettet. Also stell dich nicht als Versager hin. Du bist mein Partner und du hast so gehandelt wie ich es auch getan hätte. Außerdem hättest du sie nie aufhalten können…“ kam von Semir. Ben sah ihn an. „Meinst du das wirklich oder sind es nur Worte um mich wieder aufzubauen?“ wollte er wissen. „Nein… das ist meine Sicht der Dinge. Der Kerl hat mich hinter einem Wagen herziehen lassen. Hast du dich schon mal gefühlt wie ein Stück Vieh? Er hatte mich fast gebrochen. Ich wusste sehr genau, dass er alles machen wird um mich fertig zu machen. Und wenn du ihn nicht abgeknallt hättest, dann würden Andrea und Aida immer noch in Gefahr sein. Du hast meine Familie gerettet. Vielleicht fühlst du dich jetzt gerade sehr hilflos, aber… ich habe den besten Partner den ich mir wünschen kann.“ erklärte Semir und sah ihn fest an. Ben lachte leise. „Es hört sich an, als würdest du es auch meinen…“ stellte er fest. „Das tue ich. Und nun ist Schluss mit Trübsal blasen. Wie sieht es im Revier aus?“ wollte Semir wissen. „Tja…. Da sind wir bei der nächsten Katastrophe. Die Leitung wurde von Isolde Maria Schrankmann übernommen.“ gab Ben bekannt. Semir sah ihn an. „Könnte man mich bitte ins Koma legen?“ stöhnte er gekonnt. Nun musste Ben doch lachen.
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So wie versprochen... ein kleines Nachtmahl...
„Blöde Kuh!“ fauchte Ben wütend und ging gerade an Susannes Schreibtisch vorbei, die ihn verwundert ansah. „Wird nicht einfach was?“ fragte sie vorsichtig an. Ben sah zu der geschlossenen Tür. „nein… diese ….Staatsanwältin ist eiskalt. Sie hat überhaupt keine Gefühle und geht zur Tagesordnung zurück, als wäre alles wie sonst. Ich könnte sie umbringen…“ knurrte Ben wütend. Susanne sah ihn an. „Wir sollten für heute Schluss machen. Ben… Es bringt nichts wenn wir uns gegenseitig fertig machen. Wir können nur abwarten und hoffen, dass die Chefin es schafft. Wir dürfen einfach nicht aufgeben.“ Redete sie ihm zu. Er sah sie traurig an. „Danke Susanne ich weiß. Ich werde nach Hause fahren und mich aufs Ohr legen. Morgenfrüh fahre ich zunächst ins Krankenhaus und sehe wie es ihr geht und vor allem wie es Semir geht. Ich denke er wird morgen schon auf eigene Verantwortung entlassen.“ meinte Ben nur und wollte gerade aus der PAST gehen, als Schrankmann ihn zu sich rief. Mit genervt gerollten Augen ging er zu ihr. „Mir fehlt noch der heutige Bericht, von Ihrem Einsatz. Und natürlich der von Herrn Gerkhan.“ sagte sie barsch. „Frau Schrankmann… vielleicht ist es Ihnen entgangen, das ich seit gestern Abend auf den Beinen bin. Ich bin müde und nervlich am Ende. Laut Dienstplan steht es mir zu, zwischendurch auch mal zu schlafen. Und genau das werde ich tun. Ach und was Semir angeht. Er liegt im Krankenhaus. Er war nämlich einige Tage in Gewalt eines Irren, während Sie auf Ihre Paragraphen herumreiten. Sie können ja mal bei der Klinikleitung anfragen, ob er den Bericht schon fertig hat!“ fauchte Ben wütend. Schrankmann sah ihn nur an und nickte dann. Ben ging.
Am nächsten Morgen wachte Semir auf, als ihn eine Hand an der Stirn berührte. Er öffnete die Augen und sah Andrea vor sich. „hallo… Schatz.“ sagte er noch sehr müde. „Wie geht es dir?“ wollte Andrea wissen. „Ich fühle mich irgendwie warm. Ich habe Durst und mir ist kalt.“ kam leise von ihm. „Du scheinst Fieber zu haben. Aber die Ärzte haben es sicher im Griff.“ lächelte Andrea ihn an. „Wo hast du denn Aida?“ wollte Semir wissen. „Sie ist bei Oma. Ich wollte bei dir sein.“ kam als Antwort. „Was ist mit der Chefin?“ stellte Semir die nächste Frage. „Semir.. sie schläft noch. Die Werte sind unverändert. Aber das sollte jetzt erst einmal nicht so wichtig sein. Du musst erst einmal gesund werden. Ben kommt sicher auch gleich und will wissen wie es dir geht. Hast du Hunger?“ fragte Andrea. Semir sah sie an und nickte. „ja… ziemlich großen sogar. Wie spät ist es?“ kam die Gegenfrage. Andrea sah auf die Uhr. „Es ist gleich zehn Uhr. Warum fragst du?“ Semir sah sie an. „Ich habe fast 14 Stunden geschlafen?“ kam überrascht. „Ja sicher.. Der Arzt sagte mir, dass er dir eine Beruhigungsspritze geben musste, als du bei der Chefin warst. Vermutlich daher und das Fieber tat sein Übriges.“ erklärte Andrea weiter und holte das Tablett ans Bett. „so und nun wird gegessen. Der Arzt kommt sicher gleich und wird die Temperatur messen lassen.“ Semir aß langsam. Ihm war übel und so richtig munter war er nicht. Tatsächlich kam fünf Minuten später die Krankenschwester mit dem Fieberthermometer. Wenige Augenblicke später sah sie ihn besorgt an. „Sie haben ziemlich hohes Fieber, Herr Gerkhan. Das heißt absolute Bettruhe.“ ermahnte sie ihren Patienten. Semir nickte.
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Ja super.... jetzt ist Dieter wach, aber er erkennt keinen.... was ist das denn für ein Mist... aber den Ausdruck bei Ben und Semir.... konnte ich mir bildlich vor stellen....
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Als erstes muss ich mal ein Kompliment an Mateo Wansing-Lorrio machen. Ich denke es war eine verdammt tolle schauspielerische Leistung einen Autisten dar zu stellen. Und das die Zeichnungen von Felix Hartmut begeistern war doch klar.
Die Bemerkung von Ben, der Hartmut sagte. „Unser kleiner Kollegen“ und dabei Semir ansah aber dann auf Felix wies…. War das schon wieder eine Anspielung auf Semirs Größe? Ja sicher… aber das ist Semir ja mittlerweile gewohnt.
Die Verfolgung per Fahrrad nicht schlecht und der Sturz sah ziemlich schmerzhaft aus.
Ich fand auch gut, wie Hartmut mit dem Kleinen umging und dass Felix Vertrauen zu Harmut aufbaute. Und das unsere beiden mit dem „Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unsere neun Planeten“ nichts anfangen konnte, war ja wohl klar… das gehört schließlich zum Astronomieunterricht und da haben unsere Beiden wohl gerade in der Schule gefehlt.

Die Story fand ich auch sehr gut. Was mir auffällt, man bekommt nicht mehr direkt den Täter präsentiert. Hier haben sich die Macher von Alarm für Cobra 11 doch sehr angestrengt. Ich hätte damit gerechnet, das der Typ vom Werttransport dahinter steckte, aber dass der Erzieher dahinter steckte, war echt ne Überraschung.
Was mir auch aufgefallen, ist…. Ben und Semir rasseln dauernd mit dem Kopf zusammen. Sie sollten sich vielleicht mal absprechen wer zu welcher Seite geht, das könnte Kopfschmerzen verhindern.
Wie war das? Zitat Ben: Kannst du vielleicht einmal normal wenden?“ Darauf Semir „NEIN!“ lol…. stimmt Semir… Wäre ja auch langweilig.

Ich habe aber geahnt, das die „Karotte“ den kleinen Felix nicht in die Kiste gepackt hat… aber unter dem Laub…. Clever…. Hartmut…
Die Truckfahrt war ja wohl auch gut…. Ich wusste doch, dass man solche Monster auch für etwas anderes als für den Transport von irgendwelchen Sachen gebrauchen kann.

Fazit: Es war toll dass Hartmut mal eine größere Rolle hatte. Allerdings denke ich ist Navar sicher aus dem Sessel gesprungen als Hartmut von den Brüdern da in die Mangel genommen wurde… stimmt doch oder Manuela

Mal sehen was die Quoten morgen sagen….
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Abendessen
In der PAST saßen alle zusammen. Ben hatte die Kollegen unterrichtet was passiert war und wie es aussah. „Ben… was passiert wenn die Chefin… ich meine…“ fing Hotte an und zerbrach die Totenstille im Raum. Ben zog die Schultern hoch. „Dann wird ein neuer Chef kommen oder eine neue Chefin. Wir müssen daran glauben, dass sie es schaffen wird. Sie liegt im Koma, die Meinungen der Ärzte sind nicht gerade aufbauend, aber ich denke schon dass sie es schaffen wird. Vielleicht wird sie morgen ja wieder wach.“ versuchte Ben die Anwesenden zu beruhigen. Susanne stellte eine Kanne Kaffee für alle auf den Tisch. Doch niemand nahm sich. Alle hingen ihren Gedanken nach. Gedanken an die Vergangenheit mit der Chefin Anna Engelhard. Jeder hatte seine Erlebnisse. Besonders Horst Herzberger war sehr ergriffen. War er doch schon vor einiger Zeit verliebt in Anna. Er hätte alles gegeben um sie zu retten. Tränen liefen ihm über die Wangen. Ben sah es natürlich und versuchte ihn zu beruhigen. „Was ist denn mit Semir?“ lenkte Susanne von Anna ab. Ben sah sie dankbar an. „Er hat zwar keine schweren Verletzungen, aber sein seelischer Zustand… nun ja… er wird es überstehen. Das heilt. Sicher ist er nächste Woche hier und wird die Leitung fürs erste übernehmen.“ erklärte er in die Runde. „Das denke ich weniger.“ kam hinter seinem Rücken. Alle drehten sich zu ihr um. Isolde Schrankmann stand im Raum. „Meine Herren, meine Damen. Es tut mir außerordentlich Leid was mit Frau Engelhard passiert ist, aber das Leben geht weiter und auch hier wird weiter gearbeitet. Mit Trübsaal blasen ist nämlich niemanden gedient.“ gab die Staatsanwältin kalt von sich.
„Entschuldigen Sie mal, Frau Staatsanwältin, aber wir können doch nicht einfach zum normalen Arbeitstag gehen. Es ist schließlich Frau Engelhard die da in der Klinik um ihr Leben kämpft. Da können Sie doch nicht verlangen, dass wir unseren Job machen, als wäre nichts passiert.“ beschwerte Hotte sich. Schrankmann sah ihn an. „Sie werden doch auch für Ihre Arbeit bezahlt, oder nicht?“ fragte sie spöttisch und ging in Annas Büro bevor Hotte etwas sagen konnte. Die Tür flog zu. „Also was sagt man denn dazu? Das ist doch wohl die Höhe!“ zeterte Hotte. Ben nickte nur und ging hinter Schrankmann her. Er klopfte freundlich an. „Ja bitte!“ hörte er von drinnen und trat ein. „Frau Schrankmann… könnte ich Sie einen Augenblick sprechen?“ fragte er. Schrankmann nickte und Ben setzte sich wie gewohnt in den Sessel vor dem Schreibtisch. Schrankmann sah ihn pikiert an. „Dauert es länger?“ fragte sie schnippisch. „Nein.. .wieso? Ich wollte wissen wie es hier nun weitergeht?“ kam von Ben verwundert. „Nun… das ist einfach. Ich übernehme hier die Leitung bis ein neuer Leiter vom Regierungspräsidenten bestimmt wurde. Und wenn es alles ist, was Sie wollten, dann dürfen Sie sich erheben und raus gehen.“ War unfreundlich zu vernehmen. Ben stand auf und nickte. „Vielen Dank für Ihre Teilnahme. Falls Sie es nicht mitbekommen haben, Frau Engelhard wird vermutlich sterben.“ fauchte er wütend zurück. Schrankmann lächelte. „Das ist mir sehr wohl bekannt. Aber noch bleibt ein Fünkchen Hoffnung. Also warten wir einfach ab. Wenn sie es überlebt, okay… dann kann sie ja weiter arbeiten. Wenn nicht, werden sich die Leute hier in der Dienststelle vermutlich einen anderen Ton anpassen müssen. Guten Tag Herr Jäger!“ komplimentierte sie ihn hinaus. Ben ging und knallte die Tür lauter als es hätte sein müssen.
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Und wenn ihr ganz fleißig feedet gibt es nachher noch ein Stückchen.... -
Anna wurde von einer sehr jungen Krankenschwester versorgt. Sie sah besorgt auf die Patientin die im Tiefschlaf lag. Die Geräusche der Herz-Lungen-Maschine waren eintönig. Gleichmäßig hob und senkte sich der Oberkörper. Sanft strich sie Anna ein Haar aus dem Gesicht. „Hey… ich bin gerade hier angefangen. Also bitte tu mir den Gefallen und halte durch.“ sagte sie leise. Dann verließ sie den Raum. Vor der Tür stand ein Mann, der nur einen Schlafanzug anhatte. Sie erkannte dass es einer der Krankenhauseigenen war. Also war dies ein Patient. „Kann ich Ihnen helfen?“ fragte sie freundlich, denn sie sah, dass es diesem Mann alles andere als gut ging. Er schien sich mit ganzer Kraft darauf zu konzentrieren nicht zusammen zu brechen. „Gerkhan, das da drinnen ist meine Vorgesetzte, meine Kollegin…. Darf ich zu ihr?“ fragte der Mann. Die Krankenschwester sah sehr wohl, dass es ihm nicht besonders gut ging. „Sie sollten sich hinlegen. Sie schläft ja auch im Augenblick. Aber die Werte sind stabil.“ versuchte sie ihn zu beruhigen. „Bitte.. nur ein paar Minuten…bitte…“ flehte er regelrecht. Dorothee ließ sich breitschlagen. „Also gut… aber wirklich nur ein paar Minuten. Und dann gehen Sie auch wieder auf Station.“ schlug sie dann vor und ließ den Mann in den Raum. Sie beobachtete ihn genau, denn er schwankte doch heftig. Also entschloss sie sich zwei Pfleger zu rufen um ihn nach Fünf Minuten wieder auf sein Zimmer zu bringen.
„Chefin… ich ähm… ich wollte Ihnen danken. Sie haben mir das Leben gerettet. Ich… also wenn ich was für Sie tun kann… sagen Sie es einfach, okay?“ fragte Semir leise und hielt die Hand von Anna fest. Es kam keine Reaktion. Semir spürte Tränen aufsteigen. Er versuchte sie zu bekämpfen. Es gelang nur mühsam. „Wissen Sie… ich… ich …“ seine Stimme versagte. Er ließ sich auf den Stuhl nieder und schluckte gepresst. „Bitte.. kämpfen Sie… wir brauchen Sie doch…“ kam mit erstickter Stimme von ihm. Er spürte wie eine Träne herunter lief. „halten Sie durch…. Bitte… geben Sie nicht auf….“ wiederholte er ständig. Er spürte nicht einmal wie ein Arzt ins Zimmer kam. „Herr Gerkhan? Kommen Sie… Sie müssen sich hinlegen.“ sagte er zu Semir. „Nein… ich will hier bleiben… lassen Sie mich bitte…“ erwiderte er. „Herr Gerkhan… Sie werden jetzt auf Ihr Zimmer gebracht und bekommen eine Beruhigungsspritze. Sie sind doch selbst noch nicht wieder gesund. Kommen Sie….“ Sanft wie mit einem Kind sprechend zog der Arzt ihn vom Stuhl. Semir sah ihn an. Tränen verschleierten seinen Blick. „Es wird alles gut. Daran müssen Sie glauben. Kommen Sie…“ sprach der Arzt erneut und zog Semir mit Hilfe von zwei Pflegern aus dem Zimmer. In seinem Zimmer bekam er eine Spritze. „Sagen Sie mir bitte Bescheid, wenn sich etwas ändert?“ fragte er den Arzt. Dieser lächelte sanft. „Selbstverständlich. Sie erfahren es als Erster“ versprach er. Semir glitt in den Schlaf.
FEEDS!!!!!
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Oh mann... ich ahne das noch sehr schlimme Stunden auf Semir zukommen. Hoffe nur Hartmut und Co finden doch irgendwas, das Semirs Unschuld beweiesen ist... Und den Kalvus traue ich alles zu...