Beiträge von Elvira

    Tja da sag ich doch einfach mal.... Bye Bye...Rettungswagen... das ist deine letzte Fahrt.... lol


    Ich borg ihn mir mal..... klar doch. Semir leiht sich ein Auto aus und es wird nie wie früher sein... Das Auto wird danach höchstens noch zum Auschlachten benutzt werden können..

    Allerdings befürchte ich , dass Ben und Oliver nicht so einfach davon kommen.... schnell weiter

    Hartmut sah sie schwärmerisch an. ‚Sie ist schön…’, seufzte jetzt auch er in Gedanken, doch sofort korrigierte er sich: ‚Nein…, Sie ist wunderschön…! Quatsch! Sie ist bildschön…! Wie ein Engel…’ Verträumt holte er tief Luft, riss seinen Blick von ihrem ebenmäßigen Gesicht los und ließ ihn über ihr restliches Erscheinungsbild wandern. Die langen, blonden Haare kamen einem goldenen Weizenfeld gleich, das sich sanft im Wind wiegte und ihre grau-blauen Augen strahlten wie ein frischer Sommermorgen, der versprach ein herrlicher Tag zu werden. Der lächelnde Mund, dessen rote Lippen an einen vollmundigen Rotwein erinnerten und diese geschmeidige Figur, mit der sie sich wie eine schnurrende Katze bewegte. „Freund!“ sagte er plötzlich. Sie blickte ihn verwirrt an: „Wie bitte?“ „Freund..., Hartmut Freund“, stammelte er mit belegter Stimme. Sie lachte hell auf und in Hartmuts Ohren klang es wie zartes Glockenspiel. Wie aus weiter Ferne hörte er sie sagen: „Ach so,.... Sandra Bertrand.“ Sie reichten sich die Hände. Sofort verspürten beide dieses aufregende Kribbeln in der Magengegend,… diese feine Elektrizität, die zwischen ihnen strömte,… diese positiven Schwingungen, die sich offensichtlich auf der gleichen Wellenlänge befanden… Die Kellnerin kam und schweren Herzens mussten sie ihre Hände loslassen, damit die Bedienung ihnen die hohen Gläser hinstellen konnte. Nachdem die junge Frau verschwunden war, entstand ein weiteres Schweigen. Unsicher, was sie sagen sollten, nestelten sie an den Zuckertütchen, rührten mit ihrem Löffel im Kaffee oder versuchten unauffällige Blicke zum anderen zu werfen. Schließlich nahm Hartmut all seinen Mut zusammen: „Es tut mir wirklich leid... ich meine das mit den Obst. Ich hab nur auf das gesehen, was dort lag und das mir niemand an die Brieftasche geht...“ „Ist ja nichts weiter passiert“, sagte sie.

    „Das würde ich nun nicht so sehen“, meinte Hartmut leise und in seiner Miene spiegelten sich deutlich die Gefühle, die er für sie empfand. Verlegen schaute sie zur Seite und nickte verschämt. „Ja,.... ich auch nicht“, gab sie leise zurück. Hartmut spürte etwas… ein Kribbeln,… ein Flattern,… ein Rauschen,… ein… ein… Er wusste nicht genau, wie er es beschreiben sollte. ‚Aber so’…, dachte er, ‚... ist es wohl, wenn man sich bis über beide Ohren verliebt!’ Hartmut lächelte versonnen. „Was machen wir denn nun mit dem Fallobst?“ fragte er. „Wir könnten gemeinsam einen Obstsalat daraus machen“ gab sie lachend zurück. Freudig stimmte er ihr zu: „Gern!“ und hakte hoffnungsvoll hinterher: „Wie wäre es bei mir?“ Sandra blickte ihm tief in die Augen und hauchte: „Warum nicht?“ Hartmuts Augen fingen an zu leuchten. Er fühlte einen Kloß im Hals, räusperte sich und meinte dann mit rauer Stimme: „Gut, dann heute Abend. Sagen wir um sieben?“ Sandra nickte und gab ihm die Adresse, wo er sie abholen sollte.

    Ich sehe es schon kommen: Das ist so eine Story, die ich nur mit ganz viel Baldriantee überstehe...

    Falls dein Vorrat aufgebraucht ist,....ich hab noch was.... aber nun zu dir... Christopher WANN GEHT ES WEITER?


    Ich sagte doch schon vorher..... die werden Semir nicht kriegen.... das geht gar nicht....

    So hier ist sie…meine 100. Story. Eigentlich wollte ich ja eine der ganz brutalen Tom und Semir Story schreiben… aber diese hier ist wirklich so phantastisch geworden, dass sie es sich verdient hat die 100. zu sein. Und das liegt zum größten Teil nur daran, dass Navar mir geholfen hat, mit ihrer Gabe Gefühle so richtig toll zu umschreiben. Ich hoffe sie gefällt euch genauso wie sie mir und Manuela gefallen hat… Bitte für die100ste ganz viele Feeds… Danke für das Lesen

    Eine wunderbare Begegnung

    Mai 2006:
    Hartmut lief, bevor er zur Arbeit fuhr, über den Markt. Er wollte sich Obst besorgen, um unter anderem, seine Abwehrkräfte zu stärken. Er hasste den Markt. Die vielen Menschen machten ihn nervös. Ständig hielt er seine Hand an seinem Portemonnaie, damit niemand es unbemerkt stehlen konnte. Die Taschendiebe hatten gerade in Köln auf den Wochenmärkten Hochsaison. Tagtäglich las man von neuen Übergriffen in den Zeitungen und hörte die Warnungen im Radio, seine Wertsachen am Körper zu tragen. Hartmut sah auf die Auslage. Äpfel,… Bananen,… Orangen… Ihm lief das Wasser im Mund zusammen. Er kaufte hier ein paar Äpfel und dort ein paar Bananen oder am nächsten Stand einige Orangen. ‚Vitamin C ohne Ende’, dachte er frohen Mutes und ging gedankenverloren weiter. Plötzlich prallte er mit jemandem zusammen. „Oh... Entschuldigung... ich habe nicht aufgepasst“, stammelte er und sah sein Opfer an. Es war eine junge Frau, die in diesem Moment ihren Kopf hob. Dabei warf sie ihre langen, blonden Haare nach hinten und sah ihn an. Ihre erschrockenen Augen trafen Hartmuts staunende Augen… und es war, als hinge für beide der Himmel plötzlich voller Geigen! Die Sonne schien mit einem Mal strahlender vom blauen Himmel… die Vögel zwitscherten fröhlicher… und von weit her brauste in ihren Köpfen die romantische Melodie eines Symphonieorchesters auf! Euphorische Wellen wogten durch ihre Körper und ihre Herzen machten einen riesigen Sprung. „Ist meine Schuld...“, sagte sie verlegen und ging schnell in die Hocke, um das herunter gefallene Obst aufzusammeln. Doch genau das hatte Hartmut im gleichen Augenblick vor und sie stießen nun auch noch mit den Köpfen zusammen. „’tschuldigung!“ murmelte Hartmut erneut und griff zu einer Orange vor seinen Füßen. Gleichzeitig ging auch ihre Hand dorthin und so war eine Berührung vorprogrammiert. Als sie sich berührten, war es, als knisterte die Luft… und bei beiden sprang ein Funke über! Es war, als würde auf einmal heiße Lava durch ihre Adern laufen… Verschämt zog sie ihre Hand zurück.

    „Oh,... pardon“, sagte Sandra und schaute den Mann erneut scheu an. Diese roten Haare, deren wilde Locken an ein leidenschaftliches Feuer erinnerten,... diese blauen Augen, die in ihrer Klarheit an einen tiefen Bergsee erinnerten,… dieses schüchterne Lächeln, was mehr sagte als tausend Worte… Sie spürte, wie ihr Herz immer schneller schlug, wie es raste, wie es wild pochte,… und wie sie es gleichzeitig an diesen Fremden verlor. Schnell blickte sie zur Seite. ‚Was ist das denn?’, fragte sie sich irritiert. „Wollen wir auf den Schrecken einen Kaffee trinken gehen?“, bot der Fremde ihr in diesem Moment an. Sie nickte, obwohl sie innerlich ‚Nein!’ sagte. „Gern...“, gab sie zurück. „Na, dann wollen wir mal das Obst zurück in die Tüte packen und... dann gehen wir... ähm,… also,...“ Der Mann sah sich um. „Ah...! Da hinten..., da ist ein gemütliches Café“, lächelte er sie an. Sie spürte Hunderte von Schmetterlingen im Bauch. Ein Gefühl durchströmte sie, welches sie noch nie so intensiv erlebt hatte: Sie war verliebt! War das ihr Traummann? Konnte es tatsächlich sein, dass sie in Millionen von Menschen diesen Einen gefunden hatte? Sandra brachte kein Wort heraus, nickte nur stumm und packte ihr Obst in die Tasche. Anschließend gingen beide gemeinsam zum Café und begaben sich in eine hintere, ruhige Ecke. Sie setzten sich an dem kleinen Tischchen gegenüber, tauschten verstohlene Blicke und ein peinliches Schweigen entstand. Eine junge Kellnerin trat an ihren Tisch und zückte einen Bestellblock. „Zwei Café Latte bitte!“ bestellte Hartmut schnell und war froh, etwas sagen zu können. Sandra blinzelte ihn kokett an. „Sind Sie immer so voreilig?“, fragte sie. Dabei klopfte ihr Herz so laut, dass sie befürchtete, die anderen Gäste könnten es hören. „Oh..., wollten Sie was Anderes? Ich ändere es gern ab“, haspelte er entschuldigend. ‚Wie süß er ist!’ seufzte sie in Gedanken. „Was? Nein..., Latte ist schon okay“, sagte sie leise lächelnd.

    So hier kommt der Rest, da ich nicht weiß 0b ich morgen noch Internet habe, da wir hier eine Großstörung im Raum Köln haben....

    Die Tage vergingen und es ging Anna von Tag zu Tag besser. Nur drei Wochen nachdem sie aufgewacht war wurde sie entlassen. Sandra war zurück in die USA und Anna wollte die Kollegen besuchen. Sie wurde von Ben und Semir abgeholt und zur PAST gebracht. Über dem Eingang stand „Herzlich Willkommen, Anna“. Anna lächelte verlegen und sah die Kommissare an. „Schön…“ gab sie zu und trat durch die Tür. Sofort brach Jubel aus und alle stürmten auf Anna zu. Sofort waren Ben und Semir vor ihr und schirmten sie etwas ab. „Hey!! Langsam! Langsam!“ versuchte er die Kollegen zurück zu halten. „Noch ist die Chefin nicht ganz gesund.“ lachte er. Anna ging nach vorn und begrüßte jeden Kollegen persönlich, dankte für die Genesungswünsche und Geschenke, den Blumen die sie im Krankenhaus wiederum an die Schwestern verschenkt hatte, weil sie einem alten Aberglauben nicht ganz abschwören konnte, der doch besagte, wenn Blumen aus dem Krankenhaus mitgenommen wurde, man schneller wieder dort ist, als beabsichtigt. Doch genau darauf hatte Anna keine Lust. Sie wollte so schnell wie nur möglich wieder arbeiten. „Frau Engelhardt. Ich freue mich Sie wohlauf zu sehen.“ begrüßte Schrankmann Anna herzlich. „Frau Schrankmann. Ich hoffe Sie haben nicht all zu viel Unordnung in meine Mannschaft gebracht.“ lächelte Anna sie an und reichte ihr die Hand. „Ich denke nicht.“ meinte Schrankmann nur. Anna nickte. „Ach ja… die Versetzung von Herzberger ist aufgehoben. Man hat wohl mit dem Innenministerium telefoniert. Münster will ihn nicht haben. Er muss hier weiter seinen Dienst machen.“ erklärte Schrankmann leise vor versammelter Mannschaft. Wieder brach sofort ein Jubel aus. Dieter und Hotte fielen sich in die Arme. Anna lächelte zufrieden. „Ja… dann werde ich wohl mal gehen.“ meinte Schrankmann leise und wollte das Büro verlassen. „Frau Schrankmann…!“ rief Anna. Isolde Schrankmann drehte sich um. „Danke…“ kam von Anna. Schrankmann lächelte leicht und sah dann zu Ben. „Ich habe zu danken. Herr Jäger weiß schon wofür.“ nickte sie ihm zu.

    Schon am nächsten Tag nahm Anna langsam die Arbeit wieder auf. Der Schreibtisch war sehr aufgeräumt. Susanne brachte ihr Kaffee und legte ihr die Post auf den Tisch. Sie sah Anna an. „Chefin? Sind Sie sicher, dass Sie schon wieder arbeiten können?“ wollte sie wissen und ihre Stimme klang besorgt. Anna nickte. „Vielleicht nicht so viel wie sonst, aber zuhause gehe ich kaputt. Ich brauche den Trubel hier.“ lachte sie. Susanne nickte und ging raus. „Ach Susanne… künftig bitte wieder der alte Trott. Sie wissen schon… Sie sind für alle hier.“ lächelte Anna sie an. Susanne nickte. „Ja und dann sollen Herzberger und Bonrath zu mir kommen.“ befahl Anna. Susanne ließ es ausrichten und nur fünf Minuten später standen die Beiden in ihrem Zimmer. „Meine Herren! Ich weiß dass die Staatsanwältin hier einiges Durcheinander rein gebracht hat. Aber ich bin da und ich werde jetzt wieder aufräumen. Ab sofort sind Sie wieder ein Team.“ gab sie bekannt. Hotte und Dieter strahlten und verließen den Raum. Sie fuhren direkt auf Streife. Nun waren Semir und Ben dran. „Semir… ich habe während ich im Koma lag gehört, als Sie sagten dass Sie, wenn ich es nicht schaffe, Ihren Job aufgeben wollen. Bitte vergessen Sie niemals, dass auch ich ersetzbar bin. Sie sind ein sehr guter Polizist und ich würde es nicht für korrekt empfinden, wenn Sie aufhören nur weil ich nicht mehr bin. Sie könnten genauso gut die Leitung dieser Dienststelle übernehmen. Werfen Sie Ihren Job nicht weg, nur weil Ihnen etwas nicht gefällt. Kämpfen Sie. Denn ich habe erfahren, dass kämpfen immer lohnt. Und Ben… nun zu Ihnen. Ich weiß nicht was zwischen Ihnen und der Schrankmann gelaufen ist, aber es scheint ganz so, als mag sie Sie. Und das ist bei der Schranke sehr selten. Wirklich selten.“ endete sie. Ben zog die Schultern hoch. „Nun sie ist eine Frau. Und für Frauen habe ich ein Gespür“ deutete er nur an. „Gehen Sie auf Streife“ befahl Anna lachend und lehnte sich mit geschlossenen Augen zurück. „Es tut gut, wieder hier zu sein.“ stieß sie erleichtert aus.

    Ende.
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    So und falls ich morgen doch internet habe dann geht die 100. STory los.... Danke für eure Feeds

    So nachdem mein Provider dann das Netz auch für mich wieder hergestellt hat... hier der nächste Teil:

    Semir rief Andrea an und überbrachte ihr die gute Nachricht. Gemeinsam weinten beide am Telefon. Sie wollte kommen, sobald Anna auf normaler Station lag und sie besuchen. Semir legte auf und ging wieder zu ihr. Anna sah ihn an. „Semir? Was ist mit Ihnen?“ wollte sie wissen, denn sie sah die verweinten Augen. „Nichts… Chefin… jetzt ist alles wieder in Ordnung.“ stieß er erleichtert aus. Der Arzt kam durch die Schwester informiert ins Zimmer. „Frau Engelhard! Schön dass Sie sich entschlossen haben bei uns zu bleiben. Es sah manchmal nicht wirklich gut aus. Ihr Kollege hier war kaum zu bändigen…“ lächelte er sie an und untersuchte sie kurz. Alles war in Ordnung. „Ich scheine einigen ziemliche Sorgen gemacht zu haben,“ meinte Anna und schloss die Augen. Semir sah es natürlich sofort. „Chefin?“ fragte er. „Ist nichts… ich bin nur müde. Ich fühle mich etwas schlapp. Aber das geht sicher schnell vorbei.“ kam leise von ihr. Sandy nickte und auch der Arzt stimmte zu. „Aber Sie brauchen noch Ruhe. Nicht anstrengen.“ befahl er. Anna nickte. „Semir? Was ist in der Dienststelle los? Was ist mit Herzberger?“ wollte sie wissen. Semir sah sie an. „Ich weiß nicht ob Sie sich damit schon belasten sollten, Chefin. Sie müssen erst einmal Gesund werden.“ gab er zu verstehen. Anna nickte. „Schon möglich. Aber Sie sagten dass er versetzt werden soll. Ich habe alles gehört. Es war grausam, nichts machen zu können.“ gab Anna zu. „Schrankmann will ihn nach Münster versetzten, weil er zu alt für die Dienststelle ist. Dieter soll nur noch am Schreibtisch sitzen und Susanne ist die Schreibkraft für die Staatsanwältin.“ beschwerte Semir sich nun doch. Anna nickte schwach. „Morgen werde ich mich darum kümmern. Jetzt will ich nur schlafen.“ kam etwas erschlagen von ihr. Semir sah kurz zu Sandra. „Sandy? Willst du noch hier bleiben, oder soll ich dich zu Andrea bringen?“ wollte er wissen. „ich bleibe noch… etwas… a little bit…“ lächelte Sandra. Er nickte. „Chefin… schlafen Sie gut… aber bitte… nicht vergessen wieder wach zu werden, okay?“ fragte er noch. Anna nickte schwach. „ja sicher Semir…. sicher…“ Semir verschwand.

    Als sich die Freude in der Dienststelle gelegt hatte, kam Schrankmann erneut raus. „Nun da Anna Engelhard auf dem Weg der Besserung ist, denke ich mal werden wir in Kürze wieder getrennte Wege gehen. Auch wenn Ihnen einige meiner Entscheidungen sicher nicht so gepasst haben, denke ich haben wir gute Arbeit geleistet. Ich werde solange Frau Engelhard im Krankenhaus liegt die Verantwortung hier übernehmen. Also ich hoffe auf weiterhin gute Zusammenarbeit.“ erklärte sie den Anwesenden. Als sie es gesagt hatte drehten sich alle demonstrativ von ihr weg. Schrankmann nickte in die Runde und ging wieder ins Büro. „Wie kann sie das hier nur aushalten?“ fragte sie leise. „Wir mögen unsere Chefin. Sind eine Familie“ kam hinter ihr. Sie drehte sich erschrocken um. „Herr Jäger…? Haben Sie mich erschreckt.“ gab sie zu. Ben nickte. „War nicht meine Absicht. Frau Schrankmann…. Wissen Sie… bisher dachte ich immer, dass Sie eiskalt und berechnend sind. Aber irgendwie werde ich auch das Gefühl nicht los, das Sie sehr erleichtert sind, dass Anna Engelhardt nicht tot ist. Irre ich mich da?“ wollte er wissen. Schrankmann sah ihn an. „Ich weiß nicht wie Sie darauf kommen, Herr Jäger.“ meinte sie kalt. „Das… meine ich… Genau das. Sie tun so, als könnte Ihnen niemand etwas anhaben. Aber hinter der Schale steckt ein sehr weicher Kern. Warum haben Sie Angst Ihre Gefühle zu zeigen?“ harkte er sanft nach. Schrankmann räusperte sich. „Gefühle ist etwas für schwache Menschen.“ kam von ihr zur Erklärung. Ben lächelte. „Und Sie sind ein starker Mensch. Aber starke Menschen sind einsam. Lassen Sie doch die Umwelt an Ihre Gefühle teilhaben. Würden Sie nicht manchmal auch vor Freude weinen? Ich meine, für uns war das eine sehr erlösende Nachricht als wir hörten, dass die Chefin es doch schafft. Wir haben alle geweint.“ sprach Ben weiter. Schrankmann drehte sich von ihm weg. Er sah wie sich die Schultern heftig bewegten. Sie weinte. Ben lächelte. „Gut… ich will Sie nicht weiter belästigen.“ gab er von sich und verließ den Raum. Schrankmann drehte sich um als er raus ging. Er sah die Tränen nicht, die sie vergoss. Aber sie musste zugeben, dass er Recht hatte. Es war nichts schlimmes auch mal Gefühle zu zeigen.

    So das große Showdown!!!

    Stunden vergingen. Anna regte sich nicht. Sandy sah verzweifelt zu Semir, der etwas schlief. „Siehst du Anna… Semir ist müde… er will dass du… please wake up..please… i need you. “ Leise weinte Sandra und legte ihr Gesicht auf Annas unverletzte Seite der Brust. „Please… don’t die…i love you so…“ kam unter Tränen. „Sandy….“ hörte sie auf einmal sehr leise. „Anna?“ fragte sie erstaunt. Doch es war Stille. „It was a dream…only a dream… Oh please… Anna… please wake up“ sagte Sandra leise. „Du…konntest….schon mal….besser…deutsch…“ kam erneut leise. Sandra sah auf Anna. „Oh…Tante Anna… !!! Semir! Sie ist wach!!! Sie ist wach!!!“ schrie sie und weinte vor Freude. Semir erschrak, sprang vom Stuhl und sah sie an. „Was?“ fragte er ungläubig. „Sie ist wach…sieh nur…see… that is not a dream… she wake up!“ lachte und weinte Sandra zugleich. Semir sah zum Bett und auch er war den Tränen nahe. „Hey.. Chefin…“ sagte er leise und drehte sich beschämt weg, ehe Anna die Tränen sah. „Was…ist… passiert?“ fragte Anna leise und atmete tief ein. „Chefin.. Sie wurden vor fast neun Wochen angeschossen…als Sie mich retten wollten… vor Kalvus…“ erklärte er. Anna nickte schwach… „ich…. Ich erinnere mich…“ kam leise von ihr. „Sandy… was machst… du denn hier….?“ fragte sie ihre Nichte. Doch von ihr kam nichts. Sandy weinte nur vor Freude. „Chefin… ich muss telefonieren. Ich muss den Anderen sagen, dass Sie wach sind..“ meinte Semir lächelnd und verschwand schnell auf dem Flur. Er wollte gerade wählen, als die Schwester kam. „nicht hier auf Station. Gehen Sie bitte raus oder nutzen den Münzautomaten!“ ermahnte sie ihn. Semir nickte und rannte zum Telefon.

    „Autobahnpolizei König!“ meldete Susanne sich als es klingelte. „Semir hier. Sie ist wach! Sie ist wach!“ hörte sie Semir vor Freude regelrecht hüpfen. „Danke!“ sagte sie und legte auf. Dann sah sie in die Runde. „Anna Engelhard!!“ rief sie und alle sahen zu ihr. Hotte stand langsam auf. „Die Chefin… sie ist …“ Susanne versuchte ihre Tränen zu verstecken. „Nein… oh mein Gott… ist sie tot?“ fragte Hotte und seine Stimme versagte genau wie die von Susanne. „Nein… sie ist wach…Sie lebt!“ rief Susanne aus. Ein Freudentaumel brach aus. Alle schrieen sich die Sorge um Anna von der Seele und riefen damit natürlich auch Schrankmann auf den Plan. „Was bitte ist hier los? Sind wir bei den Hottentotten?“ fragte sie erbost. Susanne sah sie an. „Nein… unsere Chefin… sie ist wach.“ Kam als Antwort. „Oh!“ machte Schrankmann und drehte sich um. Sie ging wieder in ihr Büro, setzte sich in den Stuhl und lehnte sich zurück. Sie schloss die Augen. Bisher konnte sie allen anderen gegenüber verbergen, dass sie Anna sehr mochte. Ihre Art wie sie ihre Männer unterstützte. Sie wischte sich eine Träne weg. „Gott sei Dank.“ stieß sie leise aus. Sie ließ die Leute im Großraum feiern und freute sich insgeheim mit ihnen. Sie wusste wie sehr die Mannschaft dort draußen an Anna hing.

    Was ist denn daran nicht zu verstehen... es ist gewollt um wie schon andere vermuteten dar zu stellen, dass der kleine Felix in seiner eigenen Welt lebt und seine Umwelt nciht wahr nimmt. Sonst hätte er ja auf die Autos reagiert. Er war defenitiv gewollt, nur dazu müsste man wissen was ein Autist denkt bzw. fühlt. Und wie kann man das am Besten darstellen? In dem man die Töne und die Umwelt auf stumm stellt.

    Wie das war alles? So ein kurzes Stück? Das geht nicht.... ich habe die ganze Nacht nicht richtig geschlafen, weil ich mir Gedanken darüber gemacht habe wie die Semir einkassieren wollen und nun steht da nichts was mir wirklcih weiter hilft....

    Könnten wir das vielleicht mal abändern?

    Ben lief wie ein Tiger in seinem Büro auf und ab. Schrankmann hatte nun schon mehrmals nach Semir gefragt und Ben hatte sie vertröstet, dass er ins Krankenhaus musste um bei Anna zu sein. Tatsächlich hatte Schrankmann dafür Verständnis. Sie hatte mittlerweile begriffen, dass sie hier nicht erwünscht war. Sie kam ins Büro und sah sich um. „Meine Herren, meine Damen! Würden Sie mir bitte einen Augenblick zuhören?“ rief sie. Alle Personen sahen sie an. „Ich habe bemerkt, dass Sie mich hier nicht haben wollen. Da diese Station jedoch ohne Leitung vermutlich den Bach runter geht, müssen wir uns arrangieren. Also Sie sollten sich an das halten was ich Ihnen vorgebe. Keine Extratouren. Ich werde alles was gegen die Dienstvorschriften verstößt schmerzlich ahnden und schrecke auch nicht davor zurück den Kollegen zu suspendieren, wenn es erforderlich ist.“ erklärte sie. Ein Schweigen herrschte. Scheinbar wartete Schrankmann auf Antworten oder auch auf Gegenfragen. Doch nichts… Niemand sagte etwas. Sie atmete tief durch und ging wieder ins Büro. Susanne sah zu Dieter und Hotte und zog die Schultern hoch. Ben schüttelte nur den Kopf. „was glaubt sie eigentlich wer sie ist?“ tadelte er sie leise. Susanne zog die Schultern hoch. Ben ging ans Telefon als es klingelte. „Jäger!“ meldete er sich müde. „Semir hier. Ich habe Sandra abgeholt wir sind unterwegs in die Klinik. Wie sieht es bei euch aus?“ wollte er wissen. „Hier ist dicke Luft. Die Schrankmann flippt aus, weil du noch nicht da bist und hat hier eben auf großen Boss gemacht.“ erklärte Ben. „Halt mir die Ziege vom Leib, okay? Ich melde mich sobald ich was Neues hab.“ hörte er Semir sagen.

    Semir steckte das Handy ein und ging mit Sandra zu Anna. Diese lag immer noch auf der Intensiv. Als Sandra ihre Tante sah, schlug sie die Hände vor ihren Mund. „Oh my good… thats so terrible…“ stieß sie aus. Tränen liefen ihr übers Gesicht. „Anna…?“ fragte sie erstickter Stimme. Semir legte Sandra die Hand auf die Schulter. „Sie hört dich…. Sprich mit ihr. Vielleicht schaffst du es, dass sie gegen den Tod kämpft.“ sagte er leise. Sandra nickte. „I will do my best..“ sagte sie leise. Semir nickte nur. „Anna… bitte… ich bin nicht nach Cologne gekommen um dich sterben zu sehen. Don’t die… please… don’t go…“ Semir hörte wie schwer es Sandra fiel neben ihrer Tante zu sitzen und keine Antwort zu bekommen. So erging es ihm die ganze Zeit. „Wie lange ist sie schon so….?“ fragte Sandra. „Seit einigen Wochen. Wir haben alles versucht. Aber sie hört einfach nicht. Sie ist mittlerweile dreimal operiert worden. Sie weiß nicht was auf der Dienststelle für ein Chaos herrscht. Hotte wird versetzt, Dieter hat Innendienst, Susanne ist nur noch eine Tippse für die Staatsanwältin… und ich… ich werde vermutlich nicht mehr weiter machen.“ erklärte Semir leise. Sandra nickte. „Oh…no… du bist der bester Cop den ich kenne. Ich werde sie dazu bewegen… she must …sie muss kämpfen… she is …oh sorry my german is terrible…“ entschuldigte sich Sandra. „Sandy… es ist mir so ziemlich egal ob dein Deutsch schlecht ist oder nicht. Du bist die Einzige, die es schaffen kann, dass Anna wieder wach wird.“ kam leise von Semir. Er wusste sehr genau, dass er der jungen Frau eine schwere Bürde auflastete. Sandra nickte. „I will do my best…“ versprach sie erneut.

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    Für den nächsten Teil bitte schon mal die Taschentücher bereitlegen..... es wird sehr gefühlvoll ;(

    So hier ist mein Teil des Deals mit Christopher....

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    Auf dem Flur rannte Semir an Ben vorbei, der sich sofort ran hing. „Was ist denn los?“ wollte er wissen als sie im Wagen saßen. „Anna hat doch einen Verwandten… besser gesagt eine Verwandte. Die Tochter ihrer älteren toten Schwester. Sie ist in Amerika. Wir müssen sie finden und wir müssen dafür sorgen, dass sie herkommt!“ rief er aufgeregt. „Ben… gib Gas… wir müssen alles tun, damit sie kommt!“ wiederholte er. Ben nickte. „Wie willst du sie finden?“ wollte er wissen. „Susanne wird die Adresse schon finden.“ meinte Semir zuversichtlich und griff zum Funk. „Cobra 11 an Zentrale!!“ meldete er sich. „Ja Semir? Was gibt es?“ kam Dieters Stimme über Funk. „Dieter! Susanne muss unbedingt die Adresse und die Telefonnummer von einer gewissen Sandra Murphy in Amerika herausfinden. Es ist wichtig!“ gab er durch. „Mensch…Semir…. das ist doch die Nichte von Anna….Warum haben wir denn nicht vorher daran gedacht!“ lachte Dieter fast schon hysterisch am Mikro. „Dieter beruhige dich erst einmal. Wir sind gleich in der PAST. Bist dahin hat Susanne hoffentlich schon was.“ meinte Semir und hängte das Mikro wieder ein. Kein zwanzig Minuten später waren sie da. Sofort sahen sie, dass etwas mit Hotte nicht stimmte. „Was ist denn los?“ wollte Ben wissen. „Er wird versetzt nach Münster.“ kam von Dieter zur Erklärung. Semir der bereits bei Susanne stand sah ihn erstaunt an. „Was? Warum?“ wollte er wissen. „Schrankmann hat das bestimmt. Sie sagte er wäre hier eh Fehl am Platze und diese Station müssen gesäubert werden. Alte Leute gehörten nicht an die Autobahn….solchen Quatscht hat sie laut Hotte von sich gegeben.“ erklärte Dieter. „Das ist doch…!“ fluchte Semir verhalten. Die Stunden vergingen. Semir bekam einen Anruf von dem Arzt aus dem Krankenhaus. Die OP ist gut verlaufen. Wenigstens ein Lichtblick, dachte er und schloss erleichtert die Augen. Wieder spürte er die Tränen aufkommen. „Ich hab sie!!“ rief Susanne plötzlich und kam zu ihm. „Hier Sandra Murphy, Turkey-Road 18 in Kansas…“ las sie vor und gab Semir den Zettel. Er griff zum Telefon und wählte die Nummer.

    „Murphy“ hörte er kurz darauf. „Sandra? Hier ist Semir!“ meldete er sich. „Semir? Who is that?“ lautete die Antwort. „Ähm… Ich bin der Kollege von Anna. Deine Tante in Germany!“ erklärte Semir. „Oh…. Anna… yes i remember… Semir… how are you?“ fragte Sandra. “Sorry… kannst du noch deutsch? Ähm… please in German…“ bat Semir. „Oh… sure… I’m sorry… Was gibt es Semir?“ kam von Sandra. „Sandy… könntest du nach Köln kommen. Möglichst bald. Anna liegt im Krankenhaus. Sie liegt im Koma…verstehst du?“ wollte Semir wissen. „Oh… yes i understand… but… what the matter?“ wollte Sandra wissen. “Bitte… sie braucht dich… ähm… she need your Help… please…” sprach Semir im gebrochenem Englisch. „Semir? Was ist mit Anna?“ stellte Sandra nun die Frage auf Deutsch. Semir schloss die Augen. „Auf Anna ist geschossen worden. Sie…“ sagte er leise. „Oh…my Good… i’m comming.....“ kam die Antwort und schon legte sie auf. Semir tat es ebenfalls.

    „DAD!!“ schrie Sandra als ihr Vater rein kam. „Please… help me… i must fly to Cologne… please.“ bettelte sie . “What the matter?” fragte ihr Vater. “Anna… she is in the Hospital… she is …one People has shot …please… help me…” Sandra fing an zu weinen. Ihr Vater nahm sie in den Arm. “Okay… Baby… come…!” schon waren sie draußen. Er fuhr zum Stützpunkt der Armee wo er stationiert war und erklärte seinem Vorgesetzten was er wusste. Auch dieser war sofort bereit Sandra zu helfen. Nur eine Stunde später stand eine Sondermaschine des Militärs bereit sie nach Deutschland zu fliegen. Sandra saß nervös im Passagierraum. Ständig sah sie auf die Uhr. Der Flug dauerte sie einfach zu lange. Nach sechs Stunden war sie endlich da. Nachdem sie den Zoll hinter sich hatte rief sie Semir an. „Kannst du mich bitte abholen? Ich bin on the Airport.“ bat sie ihn. Er versprach sofort zu kommen. Eine halbe Stunde später waren sie auf dem Weg ins Krankenhaus. „Semir? Wie geht es Anna?“ fragte Sandra und war sehr besorgt. „Sandy… ich will ganz ehrlich zu dir sein. Es … es sieht nicht gut aus. Sie wird vielleicht sterben.“ erklärte er ihr leise. „Oh…no….no….“ Sandy fing an zu weinen. „Hey… ich meine… es muss ja nicht sein. Aber wir kommen einfach nicht an sie ran. Du musst mit ihr reden. Sie muss kämpfen… sie muss einfach…“ kam von Semir der versuchte sie zu trösten. Sandra nickte. „I will help…“ sagte sie unter Tränen.