Beiträge von Elvira

    So da wir ja doch wieder einige Superschreiber unter uns haben, denke ich es wird mal wieder Zeit für eine Gemeinschafsstory. Ich mache mal den Anfang und stelle einen Teil ein. Macht mit und schreibt weiter.... macht wirklich Spaß. Also haut in die Tasten. Ich hoffe auf rege Beteiligung....
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    Langsam kam er wieder zu sich und sah sich erstaunt um. Was um alles in der Welt war passiert? Er saß am Steuer seines Wagens und sah hinaus. Schnee hatte seine ganze Scheibe bedeckt. Als er sich bewegen wollte, spürte er nur Schmerzen. Er stieß einen Schrei aus als er versuchte seinen Fuß zu heben. Er war eingeklemmt. Wie lange lag er schon hier? Erst jetzt spürte er die Kälte im Auto. „Hilfe!!“ rief er und erschrak sich selbst über den Klang seiner Stimme. Langsam fuhr seine Hand zum Kopf. Als er sich über die Stirn fuhr, spürte er das getrocknete Blut. „Scheiße....“ stöhnte er. Die Schmerzen machten sich bemerkbar. So vergingen einige Augenblicke bis er sich bewusst war, dass er schnellstens hier raus musste. Langsam zog er mit klammen Händen sein Handy hervor. Der Akku war fast leer. Er wählte das Telefonbuch und suchte sich die Nummer von Semir Gerkhan heraus. Nur ein zweimal ertönte das Freizeichen bis sich der Angerufene meldete. „Ben!!! Wo zum Teufel steckst du denn?“ hörte er ihn fauchen. „Semir... ich hab einen Unfall...ich stecke irgendwo zwischen mir und der PAST... wo genau weiß ich nicht.... Mir tut alles weh und mir ist verdammt kalt...“ stöhnte er hinein. „Ben? Was ist passiert?“ wollte Semir wissen. „Ich...bin irgendwie von ... der Straße abgekommen....“ erklärte er. „Bist du verletzt? Kannst du aussteigen?“ fragte Semir weiter. „Nein... ich bin...eingeklemmt...mir ist schlecht...oooohhhhh...“ machte Ben und schloss die Augen. „Ben! Lass dein Handy an! Ich lass dich von Susanne orten! Hörst du!! Ben!!!“ kam aufgeregt von Semir. Ben schwanden die Sinne, er stürzte ins dunkle und bekam nicht mehr mit das Semir ihn ständig rief.

    „CHEFIN!! Ben hatte einen Unfall! Wir müssen ihn orten!!“ rief Semir aufgeregt, als Kim Krüger ins Büro kam. Sie nickte Susanne zu und drehte direkt wieder um. Semir stand erstaunt im Raum. „Na kommen Sie!! Wir fahren zusammen. Ich fahre und Sie suchen!“ erklärte Kim. Semir war ziemlich verdutzt und nickte dann. Gemeinsam fuhren sie in dem dunkelblauen BMW von Kim Krüger die Straße ab. „Wissen Sie wo es passiert ist? Ode was?“ fragte sie unterwegs. „Nein… ich warte seit vier Stunden auf ihn. Dann hab ich ihn angerufen. Er selbst weiß nicht wo er ist. Nur zwischen seiner Wohnung und der PAST. Wir müssen hier runter!“ befahl Semir nervös. Kim sah ihn an. „Auf die Landstraße?“ fragte sie erstaunt. „Ja… er fährt immer auf der Landstraße …“ nickte Semir nur und sah auf den Seitenstreifen. Als sie einige Kilometer gefahren sind, sah er eine durchbrochene Fahrbahnbegrenzung. „Hier! Fahren Sie langsamer!“ sagte er zu Kim Krüger. Nur wenig später fanden sie den Wagen von Ben. Kaum stand der Wagen, schon sprang Semir raus und hangelte sich trotz des Schnees zum Wagen runter, während Kim die Feuerwehr anrief. „Ben!!“ rief Semir und öffnete die Tür. Der Wagen von Ben hing regelrecht am Baum der Böschung dahinter ging es einige Meter tief. Semir bemerkte sofort die brenzlige Situation. Denn der Baum war alles andere als stabil. „Er muss sofort raus!!“ rief er Kim zu. Doch wie war das Problem.

    Ben hörte Semir wie durch Watte. „Semir….“ sagte er leise und versuchte sich zu befreien. „Ben! Bleib ganz ruhig okay…wir müssen auf die Feuerwehr warten…ganz ruhig. Beweg dich nicht!“ befahl sein Partner. Ben nickte schwach. „Mir ist kalt…“ stöhnte er. Doch Semir konnte ihn nicht hören, es war einfach zu leise. Schmerzen waren überall. Am liebsten würde er schlafen… einfach nur schlafen, wenn ihm nicht so kalt wäre… „Ben… bitte bleib wach.. .wir holen dich gleich raus…bleib bitte wach…“ hörte er Semir sagen. Nur wenig später spürte er wie der Wagen sich bewegte. Schnee fiel von der Scheibe und Ben sah wo er eigentlich war. Sofort versteifte er sich und war hellwach. Vor ihm war ein Abgrund der sicher vier oder gar fünf Meter steil abwärts ging. Vor ihm ein Baum an dem der Wagen hing. „Nein…“ stieß er aus. Er sah was den Wagen bewegt hatte. Der Baum brach… „Semir….Hilfe…“ stieß er aus. „Beweg dich nicht! Wir haben den Wagen etwas abgesichert… er hält…hoffe ich…die Feuerwehr kommt gleich und dann holen wir dich raus…!“ bat Semir ihn. Ben nickte nur.

    Oh man...immer diese Jäger :D Mal sehen ob das Wild nicht schneller ist. Obwohl, wenn ich mir bedenke, was ich mit Semir machen würde.... wenn ich der Autor pardon... die Autorin, wäre... nun ja... Zeig mal ob du mit mir mithalten kannst, Christopher ;)

    Sandra Bertrand stand an ihrem Pult im Labor und machte ihre Versuche. Doch mit ihren Gedanken war sie ganz woanders… Mit zwanzig hatte sie ihre Eltern verloren. Ein tragischer Unfall… Leise lachte sie verbittert auf. Dieser Unfall war tragisch, das war schon richtig… Aber sie blieb dabei, dass es kein normaler Unfall gewesen war! Ihre Eltern sollten damals gegen Frederík de Clerc aussagen, einem französischen Mafiaboss. Der tat natürlich alles, um dies zu verhindern. De Clerc hatte sich einen Namen gemacht im Drogenhandel, besonders mit der Herstellung und dem Verkauf von Ecstasy-Pillen, sowie anderen Rauschmitteln. Er ließ die Pillen in seinen gut getarnten Drogenküchen im großen Stil herstellen und sein straff organisiertes Netz an Dealern verkaufte das Zeug an die Süchtigen. Ihre Eltern waren Wissenschaftler gewesen und stellten für de Clerc die Pillen her. Obwohl sie zu jedem Zeitpunkt genau wussten, welche Auswirkungen ihr Tun hatte, waren sie in der Beziehung eiskalt. Das Geld, dass es ihnen ermöglichte im Luxus zu leben, hatte sie skrupellos gemacht. Dann kam es jedoch, das ihr jüngerer Bruder Alan ebenfalls süchtig wurde und durch diese Pillen in den Tod getrieben wurde. Durch diesen Schicksalsschlag waren ihre Eltern endlich wach geworden. Sie sammelten Beweise und als sie genug hatten, um De Clerc etwas anhängen zu können, wandten sie sich an die Polizei. Als es zu den ersten Aussagen kam, wurden sowohl sie, als auch ihre Eltern unter Polizeischutz gestellt. Doch De Clerc war ein Mann, der überall seine Beziehungen hatte. Er fand heraus, wo die Familie versteckt gehalten wurde und es gelang de Clerc ihre Eltern zu töten. Seitdem war sie allein. Ganz allein... Sie wischte sich eine Träne weg, die sich in ihr Auge gestohlen hatte. Vor ihrem geistigen Auge erschien ihr Hartmut und ein glückliches Lächeln umspielte ihre Mundwinkel. Sollte sie endlich mit ihm das Glück in ihrem Leben, wonach sie schon so lange suchte, gefunden haben? Sie hatte ihn auf dem Marktplatz kennen und lieben gelernt. Er war zwar etwas sonderlich, aber sehr süß und so zuvorkommend. Am liebsten würde sie ihn fragen, ob sie heiraten wollen. Doch irgendwie hatte sie Angst davor, soviel Emanzipation zu zeigen. Und trotzdem… sie konnte sich durchaus ein Leben an Hartmuts Seite vorstellen…

    Frederík de Clerc sah seinen Angestellten hart an: „Pierre! Ich sagte doch, dass du diese kleine Schlampe zu mir bringen solltest! Verdammt noch mal, sie ist die Einzige, die weiß, was die Eltern den Bullen in Deutschland erzählt haben! Ich will sie in meinen Reihen wissen. Sie hat vielleicht Unterlagen von ihren Eltern... Ich will wissen, wo sie ist, was sie macht und wer mit ihr befreundet ist. Wenn wir den wunden Punkt haben, dann wird die Kleine die Stellung ihrer Eltern einnehmen und für uns arbeiten. Also sieh zu, dass du mir bald was lieferst… Und vergiss nicht: deine Familie ist in meiner Hand! Ob es ihr gut geht, oder nicht... liegt ganz bei dir.“ „Fred..., bitte..., lass Leona und die Kinder da raus. Sie haben nichts damit zu tun“, flehte Pierre und fügte versichernd hinzu: „Ich habe dich bisher nicht enttäuscht. Ich werde sicher nicht damit anfangen.“ „Das höre ich wirklich sehr gern. Enttäusche mich auch diesmal nicht und wir werden gute Freunde bleiben. Und du weißt ja: wenn dir etwas passieren sollte, sind Leona und die Kinder abgesichert. Ich werde mich persönlich um sie kümmern.“ Frederík lächelte ihn teuflisch an. Pierre schloss die Augen. Er konnte sich schon denken, was de Clerc mit Leona anstellen würde. Ein Zittern ging durch seinen Körper. De Clerc war zu allem fähig. Pierre nickte ergeben und verließ den Raum.

    Christopher!!! Kann das sein, dass du meinen vorherrigen Beitrag nciht richtig gelesen hast? Ich sagte doch.... ich zitieren noch einmal.... Ihr beide wollt doch wohl nciht, dass eine alte Frau nicht schlafen kann.... meinst du jetzt fällt es mir leichter? Wenn ich morgen im Büro einschlafe, weil ich heute Nacht kein Auge zubekomme, dann bist du daran schuld. Ist dir das eigentlich bewußt? Was bitte war das für ein Schatten? Eine Katze? Ein Mann? Zwei Männer? oder ein Ufo?


    Also weiterschreiben!!!! :D

    ausnahmsweise ein weiteres Stück....


    Tom und Semir hatten mit offenem Mund zugehört und jetzt schüttelte Tom zweifelnd den Kopf: „Hartmut, ihr kennt euch doch erst vier Monate…!“ fing er an. „Und zwei Tage!“, verkündete Hartmut voller Stolz. Tom schaute ihn perplex an und wollte gerade mit seinen Bedenken fortfahren, als Semir ihm breit grinsend über den Mund fuhr: „Und vergiss die fünf Stunden nicht!“ Ärgerlich warf Tom seinem Partner einen bösen Blick zu, der aber nur lässig mit den Schultern zuckte. Mit ernster Miene wandte sich Tom zurück zu Hartmut: „Was ich sagen will, Hartmut… Das ist nicht gerade eine sehr lange Zeit. Bist du sicher, dass du... ich meine... du könntest doch etwas mehr Zeit lassen.“ Als er Hartmuts leicht enttäuschten Gesichtsausdruck bemerkte, fügte er milde hinzu: „Denk an Semir und Andrea... Die versuchen es schon seit einigen Jahren, und bisher ist nicht viel daraus geworden. Außer, dass sie geheiratet haben. Die Streitereien laufen wie eh und je.“ Semir grinste Tom an: „Ja, aber wir haben nicht aufgegeben. Und wir sind fast ein Jahr verheiratet. Also immer noch zusammen.“

    Dann wurde seine Miene ernster und er wandte sich zurück an Hartmut: „Aber ich denke genau wie Tom. Was weißt du denn von ihr? Eltern... Freunde... Arbeit... finanzielle Seiten? Das ist alles wichtig.“ Hartmut nickte: „Ich weiß. Die Eltern sind vor ungefähr acht Jahren bei einem Unfall ums Leben gekommen. Sie hat wenige Freunde und arbeitet als medizinisch-technische Angestellte bei einer großen Chemiefirma. Finanziell ist sie unabhängig“, erzählte Hartmut. „Das ist ja schon mal etwas“, stimmte Tom anerkennend zu. „Wie hießt diese Sandra denn weiter?“ „Bertrand, Sandra Bertrand!“ hauchte Hartmut verliebt. Seine Augen verklärten sich, als er mit einem Seufzen fortfuhr: „Sie ist eigentlich französische Staatsbürgerin. Aber sie ist süß. Grau-blaue Augen... Blondes Haar... Eine Figur sag ich euch... ach...“ Tom lachte auf: „Hartmut, dich hat es ja wohl richtig erwischt. Aber ich denke, das schaffst du auch ohne uns.“ „Du musst ihr nur sagen: ‚Sandra, heirate mich!’… Das ist alles“, fügte Semir hinzu. „Ja, und du meinst, dass das ausreichend ist für so einen Engel?“, fragte Hartmut zweifelnd. Semir nickte: „Ja völlig... Alles andere solltest du dir für die Hochzeitsnacht aufheben. Das soll der schönste Moment für Frischvermählte sein“, meinte er ernst. „Wann willst du denn heiraten?“ wollte Tom neugierig wissen. „Na, ich dachte so an nächste Woche“, kam es trocken von Hartmut. Semir, der gerade einen Schluck Kaffee aus der Tasse nahm, verschluckte sich. „Mo... Moment...“, hustete er, „Du... du hast sie noch gar nicht gefragt… und willst trotzdem schon nächste Woche heiraten?“ Hartmut zuckte leichthin mit den Schultern. „Das krieg ich schon hin“, lachte er. „So..., ich muss zurück zur Arbeit. Es war schön, mit Euch zu reden. Danke, Jungs!“ Er hob zum Abschied die Hand, drehte sich auf dem Absatz um und wollte gerade durch die Tür verschwinden, als ihm noch etwas einfiel: „Ach, ja…, bevor ich es vergesse: Ihr seid natürlich meine Trauzeugen.“ Dann war er weg und ließ zwei zuerst verdutzt dreinblickende, dann vor sich hin prustende Kommissare zurück…

    Am nächsten Morgen fuhren Semir und Tom bei der KTU vor. „Hey, Hartmut!” rief Semir. „Morgen, Jungs! Na, alles klar?“ fragte Hartmut ausgelassen, winkte ihnen zu und während er federnden Schrittes um die Ecke verschwand, hörte man, wie er fröhlich vor sich hin pfiff. Semir schaute Tom erstaunt an. „Was für Drogen hat der denn genommen?“ fragte er grinsend. „Keine Ahnung… Vielleicht zuviel Abgase geschnuppert?“ mutmaßte Tom mit der Schulter zuckend. Neugierig gingen sie hinter dem jungen Mann her. „Tag, Hartmut… Wie geht es dir denn?“ fragte Tom, als sie vor ihm standen. „Danke…. Mir geht es so gut wie nie zuvor“, trällerte Hartmut und ein freudiges Strahlen erhellte sein Gesicht. „Okay,… dann leih uns mal ein paar Minuten von deiner so kostbaren Zeit“, meinte Semir und hielt ihm eine kleine Tüte hin. „Dieses Zeug hier sieht nach Koks aus. Ist es aber nicht. Ich habe es heute bei einer Durchsuchung gefunden. Der Besitzer behauptet, das es Babypuder ist, aber das ist es sicher nicht.“ Hartmut nahm das Tütchen entgegen, warf einen kurzen Blick darauf und legte es auf die Ablage. „Ist ’ne Kleinigkeit. In zwei Stunden habt ihr das Ergebnis“, erklärte er. Semirs Kinnlade schlug nach unten. „In zwei Stunden?“ fragte er erstaunt. „Hartmut, was ist denn mit dir los? Sonst hast du so etwas innerhalb von zehn Minuten geprüft… Und jetzt brauchst du zwei Stunden?“ Hartmut zeigte auf seine Uhr: „Sorry Jungs, geht wirklich nicht schneller. Ich hab gleich Pause und da bin ich weg... Deshalb müsst Ihr etwas Geduld haben... Also, ich ruf euch an!“ Kaum hatte er den Satz ausgesprochen, ließ er das Tuch fallen, mit dem er seine Hände abgeputzt hatte und verschwand in Richtung Ausgang. Semir und Tom blieben verdutzt stehen und sahen ihm verwirrt nach.

    Vier Monate später:
    Tom und Semir waren sehr intensiv mit ihren Berichten beschäftigt, als Hartmut hereingestürzt kam. „Jungs! Ich brauch eure Hilfe“, rief er zur Begrüßung. Vor Aufregung war er völlig atemlos und er strahlte über das ganze Gesicht. Tom und Semir sahen zuerst sich, dann ihn an. „Ach? Wie heißt sie denn?“, fragte Tom grinsend und erinnerte sich die Sache mit Nathalie. Damals mussten Tom und Semir Hartmut seelisch unterstützen, damit er sie anzusprechen konnte. Dies klappte auch nach einigen Anläufen, was dann mit einer kurzen, aber heftigen Beziehung endete. „Was?… Wie…? Hä…?“, fragte Hartmut verdutzt. „Na, wie damals bei Nathalie?“ erinnerte Semir ihn. „Ach Quatsch...! Nathalie…“, verdrehte Hartmut die Augen und machte eine wegwerfende Geste, „…Das war mal. Diesmal ist es wirklich was Besonderes.“ Er sah Tom erwartungsvoll an und blickte dann zu Semir. „Ja und? Was ist es denn nun?“ fragte Semir erwartungsvoll. Hartmut schaute zu Tom. „Wie… ‚Was denn?’… Ach so,... ja also, ich ...“, Hartmut druckste einen Moment herum, holte tief Luft und stieß dann schnell hervor: „Ich will meiner Freundin einen Heiratsantrag machen!“ Simultan fielen Toms und Semirs Kinnladen herunter. Mit großen Augen starrten sich die beiden an.

    „Du willst heiraten?“ fragte Tom schließlich verwundert. Eifrig nickte Hartmut: „Ja,... es wird Zeit auch mal ein Leben außerhalb der KTU zu führen.“ Semir grinste: „Das ist eine großartige Idee. Wer ist denn die Glückliche?“ „Ähm..., Sandra heißt sie. Die ist absolut spitze!“ Sofort geriet Hartmut ins Schwärmen und erzählte den Beiden euphorisch und unter großen Gesten, wie er Sandra kennen gelernt hatte. „Das war vor genau vier Monaten, zwei Tagen und...“, Hartmut schaute schnell auf die Uhr, „…fünf Stunden. Sie war auf dem Markt und ich war auch da... Obst und Gemüse kaufen, wisst ihr? Nun ja..., was man halt so macht auf dem Markt… Sie kam mir auf jeden Fall entgegen und weil ich nur auf die Ware geschaut habe… sie hat natürlich auch nicht nach vorn geschaut… Na egal, jedenfalls hat es bumm! gemacht und wir sind zusammen gestoßen… Sie ließ vor Schreck ihr Obst fallen und ich meins... also, wir haben es aufgehoben und... ja... danach sind wir Kaffee trinken gegangen und haben uns zum Essen verabredet und... dann Kino... Tja, und nun will ich sie fragen ob sie meine Frau werden will.“ Am Ende seines Vortrages, blickte Hartmut begeistert von einem zum anderen.

    Es ist schön dass du jetzt schon eingestellt hast, aber da du mir versprochen hast heute Abend einen Teil einzustellen, gehe ich stark davon aus, das es heute Abend noch was zu lesen gibt, oder????

    Na das ist doch mal ein Vorschlag. Okay, um Punkt Fünf stelle ich den nächsten Beitrag rein.

    Oh, ich habe ein Wunsch frei? Da muss ich noch überlegen, denn beide kriegst du immer so hin, dass ich bei den Sprüchen fast vom Stuhl kippe und bei den brutalen Szenen mir fast in meine Finger beiße. ;)

    Danke für das Lob.... na dann freu ich mich auf Fünf Uhr.... ich glaub so schnell war ich noch nie zuhause... und was deinen Wunsch angeht.... lass es mich wissen. Für dich strenge ich mich noch mehr an... ;)

    Christopher.... wärest du so nett folgendes zu tun?

    Also ich habe um halb fünf Feierabend und fahre ungefähr eine halbe Stunde nach Hause.... und dann würde ich gern das nächste STückchen lesen.... Meinst du das du es hinbekommst? Ich verspreche dir dafür dann auch das die nächste Story wieder so richtig brutal wird..... Und du darfst dir sogar das Dreamteam aussuchen Ben und Semir oder Tom und Semir?

    Ich weiß was... Semir hat sein Handy in der Tasche und Ben lässt es orten, dann kommt Semir ganz schnell wieder nach Hause... ja so machen wir das nicht wahr Christopher? Oder willst du auch mal Semir quälen? So wie ich es ab und an mache? Ich meine so richtig hart an der Grenze?

    Ach nee.... geht nicht.... das mache ich doch gerade... aber mit Ben... (ups.. plaudere ich schon wieder aus dem Nähkästchen, schnell auf die Hände klopfen :D ) Na egal... die ist eh noch nciht fertig.

    Er war pünktlich um sieben an dem vereinbarten Treffpunkt und sie wartete bereits auf ihn. Wie zauberhaft sie doch ausschaut!’ seufzte Hartmut und starrte sie einen Moment lang an. „Hallo…!“, sagte er verlegen und öffnete ihr galant die Autotür. Sandra stieg ein und Hartmut schlug vorsichtig die Tür zu. Mit wippenden Schritten lief er um das Auto herum, setzte sich hinter das Lenkrad und fuhr los. „Also,… meine Wohnung ist nicht das Beste. Nun ja,… als Junggeselle ist es schwierig Ordnung zu halten und… also… ich meine,… wir können auch woanders hin…“, stammelte er nervös. Irgendwie fand er nicht die richtigen Worte. Sandra lachte nur. „Das ist schon in Ordnung. Ich würde gern sehen, wie du wohnst. Eine Wohnung sagt sehr viel über den Menschen aus, der dort lebt“, gab sie zu. Hartmut fuhr in die Tiefgarage, parkte den Wagen und fuhr mit Sandra im Fahrstuhl nach oben. „So,… da wären wir. Mein bescheidenes Reich!“ lachte er unsicher und öffnete die Haustür. Mit einer einladenden Geste bat er sie hinein. Sandra trat ein und ließ ihren Blick durch die Räume wandern. Sie war angenehm überrascht, wie geschmackvoll die Wohnung eingerichtet war. „Schön ist es hier“, sagte sie anerkennend. Hartmuts Augen leuchteten auf. „Das ist doch nichts Besonderes“, gab er verlegen zurück. „Nein..., aber für einen Junggesellen doch sehr eindrucksvoll“, meinte sie daraufhin. „Komm setzt dich doch!“ Hartmut wies auf die einladend, bequeme Couch. Sandra setzte sich mit einer geschmeidigen Bewegung hin und warf ihm einen fragenden Blick zu: „Wollen wir den Obstsalat im Wohnzimmer machen?“ „Was…? Wie…? Ach so,... nein! Aber ich dachte, wir... also ich meinte... die Küche ist dort“, stammelte Hartmut und wies mit dem Finger nach rechts auf eine Tür. Sandra lachte. ‚Wie süß er doch ist!’ dachte sie bei sich. „Sag mal,... was machst du eigentlich, wenn du nicht gerade die Leute auf dem Obstmarkt umrennst?“ wollte sie wissen und erschrak. Automatisch hatte sie ‚Du’ gesagt. „Also ich meinte natürlich Sie... Hartmut...“ „Klingt irgendwie komisch, oder? Also ‚Du’?“ bot er ihr an.

    Sandra nickte zustimmend: „Okay... Und?“ Hartmut sah sie irritiert an: „Was denn?“ „Womit verdienst du dein Geld?“ fragte sie interessiert. „Ach so,... ich bin in der Technik. Also ich repariere, untersuche, montiere, erfinde... solche Sachen eben“, erklärte Hartmut. Er schaute kurz zur Seite, was Sandra nicht bemerkte. Er wollte einfach nicht sagen, dass er bei der Polizei als Kriminaltechniker arbeitete. Noch nicht. Er wollte nicht, wie es schon einmal der Fall gewesen war, nur wegen seiner Beziehung zur Polizei gemocht werden, sondern wegen seiner Person. Unterdessen riss Sandra die Augen auf: „Du hat eine eigene Werkstatt?“ „Ja,... ich meine: Nein… Also, sie gehört nicht mir. Ich arbeite nur dort“, stotterte Hartmut. Ihm wurde dieses Thema langsam zu heikel. Daher lenkte er Sandra schnell ab, indem er sie in die kleine Küche bat. Gemeinsam und unter viel Gelächter bereiteten die beiden einen leckeren Obstsalat zu. Später saßen sie sich bei Kerzenschein an dem runden Esstisch gegenüber und fütterten sich gegenseitig mit den süßen Obststückchen. Angeregt unterhielten sie sich dabei und kamen sich immer näher. Zu später Stunde, der Obstsalat war bis auf den letzten Bissen vernascht und die Kerzen schon sehr weit heruntergebrannt, beugten sie sich langsam über den Tisch. Zuerst berührten sich ihre Lippen ängstlich und sie gaben sich zögernd einen zarten Kuss. Doch nach einigen Sekunden entfachte in ihnen ein leidenschaftliches Feuer und es wurde eine wunderschöne Nacht…