Beiträge von Elvira

    "ich fühle mich irgendwie schwach... Wo ist Semir?" wollte Ben wissen weil er seinen Partner nicht sah. "Er wrude weg gechickt. Besuchszeit...Weißt du was passiert ist?" fragte Konrad. Ben schüttelte vorsichtig den Kopf. "Nein.... ich weiß nur, dass ich einen unfall hatte. Ich sah mich über einen Abhang und spürte die Schmerzen. Was ist mit meinem Bein?" harkte Ben nach. "Der Fuß ist gebrochen. Damit wirst du eine ganze Weile ausfallen. Ben... ich weiß wir haben es eigentlich schon mehrmals durchgekaut, aber.... ich habe Angst. In deinem Beruf ist es verdammt gefährlich. Was wenn man dir das nächste Mal eine Kugel in den Kopf jagt? Was wenn man dich überfährt, oder..." gab Konrad zu bedenken. "Nein Papa... ich bin Polizist und ich bleibe Polizist. Mein Beruf ist nicht gefährlicher als andere." widersprach Ben. "Also gut... ich hoffe nur, dein Partner dieser Semir bekommt die Schweine, die es dir angetan haben. Die haben nämlich herausgefunden, dass deine Bremsen und die Lenkung kaputt waren." gab Konrad bekannt. Ben sah ihn erschrocken an. "Der Unfall war kein Unfall?" kam er staunt von Ben. Konrad schüttelte den Kopf. "Es war ein Mordanschlag..." erklärte er leise.

    Semir schreckte auf. "Was..?" fragte er und rieb sich die Augen. "Sie scheinen etwas müde zu sein. Wie wäre es, wenn Sie nach Hause fahren?" kam besorgt von Kim. "Ich kann Sie fahren, wenn Sie wollen." lächelte sie ihn an. Semir nickte. "Danke...." sagte er nur und verließ mit Kim das Büro. Er stieg bei ihr ein und ließ sich nach Hause fahren. Andrea schlief tief und fest, das war Semir schon klar. Er stieg vor der Tür aus und wollte die Tür gerade aufschließen, als ihm ein Umschlag im Briefkasten auffiel. Verwundert nahm er ihn heraus und öffnete ihn. Es waren Fotos drin. Kim Krüger war längst weggefahren. Semir sah sich die Fotos an und erstarrte vor Schreck.

    ...

    Semir steckte nachdenklich sein Handy ein. Er nahm den letzten Schluck seines Bieres und sah Tom an. „Tja…, dann wird es wohl bald eine Hochzeit geben“, grinste er. Tom riss die Augen auf: „Wie…? Sie hat ‚Ja’ gesagt?“, kam erstaunt von ihm. „Ja, sie hat ‚Ja’ gesagt. Hartmut möchte, dass wir zu ihm kommen. Es ist was Wichtiges, sagt er“, erklärte Semir. „Hat er durchblicken lassen, worum es ging?“, fragte Tom und sah auf die Uhr. Es war schon zehn Uhr durch. „Nein…, aber es hörte sich wirklich dringend an. Er betonte, dass Sandra uns braucht. Fahren wir hin?“ Tom nickte: „Ja, wir fahren hin. Wo wohnt sie?“ Semir nannte ihm die Adresse und Tom fuhr los. „Was meinst du, ist so wichtig?“, grübelte Tom während der Fahrt. „Keine Ahnung. Ich kenne das Mädchen ja nicht.“ Semir zuckte mit den Schultern. „Na, Mädchen ist gut. Sie ist doch mindestens 30. Aber sie sieht gut aus. Und demnächst wird sie dann Sandra Freund heißen…. Nette Zusammenstellung“, grinste Tom frech. Semir sah ihn spitzbübisch an: „Na, es gibt Schlimmeres.“ Tom bemerkte den neckischen Ton und hakte vorsichtig nach: „Was zum Beispiel?“ „Sandra Kranich!“, kam es von Semir trocken zurück. „Ha … ha, Witzbold.” Tom zog eine Grimasse. Zu seiner Erleichterung stellte er fest, das sie ihr Ziel erreicht hatten: „So, hier muss es sein…“ Semir sah sich suchend um. „Guck mal, da drüben steht Lucy… Und hier ist die Nr. 9. Wir sind richtig…“ Tom hielt vor dem Haus an und stieg mit Semir aus. Sie klingelten bei Bertrand und kurz darauf wurde ihnen aufgemacht.

    „Hallo!“, rief Hartmut den beiden freudig zu. „Schön, dass ihr da seid.“ „Nun ja…, wenn du uns so lieb bittest, deiner Zukünftigen zu helfen… Ähm..., wobei eigentlich?“, fragte Tom neugierig. Hartmuts Miene nahm einen ernsten Ausdruck an: „Das wird sie euch am besten selbst erzählen. Kommt erst mal rein… Wollt ihr was trinken?“ „’ne Cola, wenn du hast“, sagte Semir und Tom stimmte zu. Sie gingen hinter Hartmut her und sahen Sandra auf dem Sofa sitzen. „Hallo …“, begrüßte Semir sie und hob die Hand. Sandra schaute ihn nervös an. „Hallo… Setzen Sie sich doch“, forderte sie die Kommissare mit einer einladenden Handbewegung auf. Semir setzte sich in den einen Sessel und Tom nahm den anderen. „Hartmut deutete an, dass Sie unsere Hilfe bräuchten…“, fing Semir an. Sandra nickte langsam und fragte schließlich zögerlich: „Sagt Ihnen der Name Frederík de Clerc etwas?“ Ihre Stimme hatte einen verächtlichen Ton angenommen. Semir und Tom tauschten einen erstaunten Blick miteinander. „Das ist einer der führenden Drogenhändler in Frankreich, stimmt’s?“, vergewisserte sich Tom. „Er ist der führende Drogenbaron! Das ist wahr“, bestätigte Sandra und mit einem Zittern in der Stimme fuhr sie fort: „Meine Eltern haben für ihn Drogen hergestellt. Bis sie sich der Polizei stellten und als Kronzeugen aussagen wollten. Tja…, nur kurz darauf kamen sie bei einem Unfall ums Leben. Bremsversagen… Die Polizei hat es als einen ganz normalen Unfall abgetan und den Fall zu den Akten gelegt. Aber ich weiß, es war Mord! Ausgeführt im Auftrag von de Clerc… Meine Eltern wussten so viel, dass er für immer hinter Gitter gekommen wäre, wenn es eine Verhandlung gegeben hätte.“ Sie konnte ihre Tränen nicht länger unterdrücken und weinte leise. Semir sah betreten zu Hartmut, der sie schützend in den Arm nahm. Sandra erzählte weitere Einzelheiten und Semir und Tom hörten aufmerksam zu. Immer wieder stockte sie, während sie davon berichtete, was sie wusste. Was ihre Eltern ihr erzählt hatten. Als sie endete, sah sie die beiden hoffnungsvoll an. Doch Semir tauschte einen skeptischen Blick mit Tom, der ebenfalls zweifelnd dreinschaute.


    Ihr seid ein wenig Schreibfaul....gell? Wo bleben eure Feeds????

    Wie das wars???? Heute nur einen Teil.... nee...nicht akzeptiert.... Mehr bitte aus folgenden Gründen:

    1. weil Wochenende ist und ich mich doch entspannen muss. Das kann ich am Besten, wenn ich weiß das du Semir ärgerst und schreien lässt.

    2. Weil ich heute noch nicht abschalten konnte und ich mich doch auf meine Storys konzentrieren muss.

    2. Weil ich es sage..... Ich sugeriere dir jetzt etwas....Schließe die Augen und sage....ich schreibe weiter....ich schreibe weiter....ich setze ein...ich setze ein...


    Und klappt es????? :D

    „Standet ihr denn nicht unter Polizeischutz?“, wollte Hartmut unterdessen wissen und nahm Sandra, deren Tränen noch immer über ihr Gesicht rannen, in den Arm. Er versuchte sie zu trösten. „Ich meine…, wenn deine Eltern Kronzeugen waren, dann dürften sie doch nicht so einfach ohne Schutz auf die Straße.“ Sandra lachte unter ihren Tränen verächtlich auf: „Natürlich hatten sie Schutz. Aber de Clerc hat seine Leute überall, auch bei der Polizei… Kurz bevor meine Eltern diesen Ausflug in den Tod machten, gaben sie mir einen Umschlag. Ich habe ihn im Labor versteckt. Darin sind sämtliche Beweise, die de Clerc für immer aus dem Verkehr ziehen könnten. Aber ich vertraue der Polizei nicht. Der Deutschen genauso wenig wie der Französischen!“ Während sie die letzten Sätze aussprach, trat ein verbitterter Ausdruck auf ihr Gesicht. „Nun…, du vielleicht nicht… Aber ich…“, druckste Hartmut verlegen. „Weißt du…, Semir und Tom…Das sind sehr gute Polizisten! Sie sind bei der Kripo Autobahn und…“ „Das sind Polizisten?“ Unmerklich zuckte Sandra zusammen. „Ja…“, bestätigte Hartmut vorsichtig. „Und wenn du willst, dann können die sicher dafür sorgen, dass dieser Clerc oder wer hinter Gitter kommt.“ „Aber es gibt doch keine Zeugen mehr. Deshalb ist es doch irgendwie sinnlos!“, meinte Sandra verzweifelt. „Nein,… aber du sagst doch, du hast Beweise. Und wenn wir die an Tom und Semir geben, dann können die was tun“, erklärte Hartmut eifrig. Sandra blickte ihn hoffnungsvoll und zugleich ängstlich an: „Würden sie denn was tun? Ich meine…, de Clerc ist brutal. Er wird sicher Mittel und Wege finden, um an die Unterlagen heranzukommen. Wer weiß, vielleicht steht sogar schon einer seiner Schergen vor meiner Tür und…“ Sandra stockte mitten im Satz. „Na, dann rufe ich die Beiden an und sie kommen her. Die werden dir sicher helfen!“, sagte Hartmut zuversichtlich und atmete tief durch. Er nahm all seinen Mut zusammen und fügte hinzu: „Und wenn alles vorbei ist, musst du keine Angst mehr haben und wir können heiraten….“ Jetzt war es raus und erwartungsvoll hielt er inne. Sandras erstaunte Augen richteten sich auf ihn. „Heiraten…? Wir…?“, fragte sie ungläubig. „Ja, weißt du… ich dachte… ich meine… sieh mal…“, stotterte er verlegen herum. Sandra strahlte ihn an. „Ja, sehr gern… wirklich sehr gern“, hauchte sie glücklich.

    „Nun ja…, okay..., ich verdiene nicht so viel und die Kinder müssten warten. Aber weißt du…, ich meine, wir könnten ja gemeinsam… Äh… ‚Ja?’ Hast du ‚Ja’ gesagt?“ Erst jetzt realisierte Hartmut die Antwort von Sandra. „Ja…, ich liebe dich über alles!“ Sie fiel ihm um den Hals und Tränen der Rührung rollten über ihre Wangen. „Und ich würde dich für mein Leben sehr gern heiraten. Aber zunächst müssen wir dafür sorgen, dass de Clerc für den Mord an meine Eltern in den Knast geht. Dann können wir über die Hochzeit reden.“ Sie befreite sich aus seiner tröstenden Umarmung, blickte in seine vertrauensvollen Augen und meinte: „Ruf deine Freunde an.“ Hartmut griff zum Handy, wählte eine Nummer und nur wenig später hörte er Semirs Stimme: „Semir! Du und Tom, ihr müsst bitte in die Kleine Gasse 9 kommen… Sandra Bertrand. Bitte…, es ist wichtig! Ich brauch euch hier. Das heißt, eigentlich braucht Euch Sandra.“ „Mensch, Hartmut, worum geht es denn?“, lachte Semir am anderen Ende. „Ist sie umgefallen, als du sie gefragt hast, oder was?“ „Ach quatsch!“ Hartmut verdrehte die Augen. „Sie hat ‚Ja’ gesagt. Nein… Es geht um etwas Anderes. Bitte…, es ist wichtig!“ Semir hörte den flehenden Ton und wurde sofort ernst: „Okay…, wir kommen gleich vorbei.“ Hartmut beendete das Gespräch und Sandra sah ihn ängstlich an: „Sind die beiden wirklich gut?“ „Ja…, es sind die Besten die ich kenne“, versicherte er ihr. „Und außerdem sind es meine Freunde!“

    Hartmut nickte mitfühlend: „Ich verstehe schon… Du willst es nicht erzählen, weil es weh tut, nicht wahr?“ Sandra warf ihm einen Blick zu, in dem sich Traurigkeit und Liebe vermischten. Hartmut war so verständnisvoll, so liebevoll, so ganz ohne Arglist… Eigenschaften, die sie in dieser Form bei einem Mann nur selten erlebt hatte. Sie war ihm für seine Art, ihr Mitgefühl und Anteilnahme zu zeigen, sehr dankbar. Mit einem Male kullerten leise Tränen an ihren Wangen hinunter. „Ja…, es tut weh. Es tut sogar sehr weh“, sagte sie mit erstickender Stimme. Hartmut ging zu ihr hin und nahm sie vorsichtig in den Arm. „Hey, mein Engel, nicht weinen!“, versuchte Hartmut sie zu trösten. Behutsam strich er mit einer Hand über ihr Haar und mit der anderen streichelte er sanft ihren Rücken. Eine Zeit lang sagte er nichts. Er wusste auch nicht, was er sagen sollte. Irgendwie fühlte er sich hilflos… Aber er musste doch etwas tun, um ihr zu helfen! Also tat er das, was er in solchen Situationen immer tat: Er plapperte drauf los. „Vielleicht hilft es ja, wenn du mir erzählst, was mit Deinen Eltern passiert ist. Manchmal soll so etwas Wunder bewirken… also das reden meine ich… Mir hilft es immer, über das, was mich bedrückt oder beschäftigt zu reden… dann fühle ich mich leichter… Egal, ob das bei der Arbeit oder privat ist… Ich rede fast immer… Ich will dich ja nicht bedrängen, aber… sieh mal… ich würde dir gern zuhören…“ Sandra, die mit einem leisen Lächeln den Kopf hob, legte ihren Zeigefinger auf seine Lippen und augenblicklich verstummte Hartmut. Einen Moment sah sie in seine blauen Augen, die so viel Vertrauen ausstrahlten und auf einmal wusste sie, dass er Recht hatte. Sie schloss kurz ihre Augen und dachte nach: ‚Vielleicht hilft das Erzählen ja wirklich…’ Schließlich fasste sie einen Entschluss. Sie löste sich aus seinen Armen, nahm seine Hand und setzte sich mit ihm aufs Sofa. Während sie seine Hand umklammerte und ihren Blick gesenkt hielt, begann sie stockend zu erzählen:

    „Es war vor acht Jahren… Meine Eltern waren im Dienst von Frederík de Clerc. Er hat den größten Drogenring von Frankreich unter sich. Meine Eltern waren damals, so wie ich jetzt, in der Chemie tätig. Nur mit dem Unterschied, das sie die Drogen für de Clerc hergestellt haben. Irgendwann wollten sie nicht mehr vor allem als mein Bruder an diesem Dreck gestorben war. Sie gingen zur Polizei. Sie machten eine Selbstanzeige und stellten sich als Kronzeugen gegen de Clerc zur Verfügung. Für die Polizei war es natürlich die Gelegenheit gegen de Clerc vorzugehen.“ Sie machte eine kurze Pause und hing einen Augenblick ihren Gedanken nach. Schließlich hob sie leicht den Kopf und sah Hartmut traurig an: „Tja,… und dann sind wir nach Deutschland ausgewandert. Wir wollten hier ein neues, ruhiges Leben anfangen. Doch nur wenig später merkten wir, das de Clerc auch hierher Verbindungen hat und dann…“. Plötzlich stockte sie, wendete ihren Blick von ihm ab und atmete tief durch. Deutlich konnte Hartmut in ihrem Gesicht sehen, wie weh ihr die Erinnerungen an die Ereignisse taten. Verbittert sprach sie weiter: „Dann hatten meine Eltern einen Unfall. Sie waren auf der Autobahn unterwegs, als plötzlich die Bremsen versagten. Verschleiß hieß es später. Aber ich weiß genau, das de Clerc dahinter steckte.“ Sandra machte eine Pause und in ihren Augen schimmerten Tränen. Hartmut merkte sehr wohl, dass es ihr schwer fiel, ihm alles zu erzählen. Aber er sah auch, dass es ihr gut tat, sich von den schmerzlichen Gedanken zu befreien. Sie erzählte ihm weitere Details und weinte zwischendurch erlösende Tränen. „Du hältst mich sicher für eine Heulsuse?“, sagte sie auf einmal. „Aber nein! Wie kommst du denn darauf? Ich will nur, dass du dich besser fühlst... Und hilft es?“ Fürsorglich strich er ihr über das Gesicht und wischte die Tränen fort. Sandra nickte mit einem leisen Seufzer. „Ja…, danke…!“, kam es erleichtert von ihr.

    Pierre stand vor dem Haus. Er schrieb sich das Kennzeichen des Wagens auf, welches dem Pärchen gehörte. Nun brauchte er nur seine Kontakte anrufen und nachfragen, wem das Auto gehörte. Er gluckste vor sich hin, wenn er an den Wagen dachte. Wie ein Spielzeugauto, so bunt war es. Aber es sah nicht schlecht aus, musste er zugeben. Sobald er nun wusste, wie der Typ mit Nachnamen hieß, würde es zur Sache gehen. Das einzige, was er im Restaurant mitbekommen hatte, war das der Name von dem Mann Hartmut war. Mehr nicht... Aber das würde sicher nicht lange dauern und er würde wissen, wo der Mann wohnte. De Clerc würde sich bestimmt freuen, wenn endlich Resultate folgten. Leona und die Kinder wären dann in Sicherheit. Pierre wusste sehr wohl, wie brutal de Clerc mit Familien umging, die versagten. Er war oft genug dabei gewesen…

    Andrea sah zu Konrad, der seinen besorgten Blick von Ben nicht lassen konnte. „Mein Mann wird den Typen bekommen, der Ben das angetan hat…“ sagte sie leise. Konrad nickte. „Ja….ich denke auch. Ich habe Ihren Mann als einen sehr entschlossenen Mann kennen gelernt. Ich vertraue ihm. „Herr Jäger… wir müssen davon ausgehen, dass es der Anschlag auch einen privaten Hintergrund hat. Wissen Sie, ob sich Ihr Sohn mit jemanden angefeindet hat?“ mischte Kim Krüger sich ein. Konrad sah sie an und lachte leise. „Mein Sohn? Feinde? Nur die, die er sich in seinem Job gemacht hat. In meiner Firma wäre es nicht passiert. Frau Krüger! Ich bitte Sie den Schuldigen zu finden. Egal was es kostet….ich zahle den Preis…“ gab er zu verstehen. In der Stimme lag ein Hauch von Hass.

    Es klopfte und die Drei drehten sich zur Tür um. „Es wird Zeit… die Patienten brauchen Ruhe. Würden Sie das Krankenhaus bitte verlassen?“ bat eine Krankenschwester. „Darf ich bei meinem Sohn bleiben?“ bat Konrad. Die Schwester lächelte. „Herr Jäger…. Ihr Sohn wird sicher noch eine ganze Weile schlafen. Sie können im Augenblick nichts für ihn tun und ich denke er ist aus dem Alter raus, dass sein Vater am Bett sitzen muss. Ich werde Sie anrufen, wenn sich sein Zustand verändert. Bitte haben Sie Verständnis dafür.“ Kam entschuldigend von der Schwester. Konrad nickte. „Also gut… rufen Sie mich an… egal wie spät es ist…“ sagte er leise und gab der Schwester seine Karte. Gemeinsam mit Andrea und Kim verließ er das Krankenhaus.

    Semir sah Hartmut bei seiner Arbeit zu. „Ich muss dich enttäuschen…. Es gibt gar keine Spuren. Derjenige, der dir das geschickt hat, muss Handschuhe getragen haben, oder aber er hat sich die Fingerkuppen weggeätzt oder….“ erklärte Hartmut. „Also hast du gar nichts…“ stöhnte Semir. „Das stimmt…es tut mir Leid…“ gab Hartmut zu. „Schon gut…. Ich denke mal dass der oder die mich mürbe machen wollen. Aber so leicht werde ich es ihnen nicht machen.“ drohte Semir. Hartmut nickte. „Meinst du etwas das Ben einen Unfall hatte geschah um dich zu schädigen?“ wollte er wissen. Semir zog die Schultern hoch. „Es wäre nicht undenkbar…“ gab er zu.

    Am 07.05.2009 "Frankie"

    urch einen Unfall auf der Autobahn trifft Tom seinen Vater Frankie wieder, den er lange Zeit aus den Augen verloren hatte. Frankie weigert sich, mit seinem Sohn über die Ursachen des Unfalls zu sprechen. Bei seinen Nachforschungen findet Tom heraus, dass sein Vater von einem Schutzgelderpresser bedroht wird. ...

    Am nächsten Abend sah er Sandra in ein Restaurant gehen… eben in Begleitung des jungen Mannes. Pierre fluchte leise. ‚Sie hat schon Anschluss gefunden. Das ist nicht gut!’ dachte er ärgerlich. Nun ja…, bei ihrem Aussehen ist es auch kein Wunder. ‚Dann werden wir mal schauen, wo du wohnst und wann du allein bist.’ Er stieg aus, betrat das Restaurant und schaute sich um. Er entdeckte das junge Paar und setzte sich mit dem Rücken zu ihnen an den Nachbartisch. „… und dann hat der Professor doch glatt das Reagenzglas fallen lassen“, hörte er Sandra lachend erzählen, während ihr Begleiter schweigend zuhörte. „Doch das war nicht das Lustigste. Er hatte die Flüssigkeit schon fertig und die ergoss sich über den Ärmel. Der färbte sich auf einmal blau. Das war echt witzig. Das ganze Hemd weiß… nur diese eine Stelle war blau…“ Schallend fing auch ihr Begleiter an zu lachen. Anschließend holte er tief Luft. „So, jetzt aber Schluss mit der Arbeit. Lass uns den Abend genießen! Wollen wir was bestellen?“, fragte Hartmut und sah Sandra liebevoll an. „Ja sicher“, nickte sie und warf einen Blick auf die Speisekarte. Nach einer Weile schaute sie über den Rand der Karte hinweg zu Hartmut und hauchte: „Ich nehme den „Teller für Verliebte“ und einen Salat. Dazu ein Glas Weißwein.“ Hartmut antwortete mit angeschlagener Stimme: „Ja, das hört sich gut an. Den nehme ich auch…“ Er winkte dem Kellner und bestellte. Der Abend wurde sehr schön. Gegen Mitternacht fuhr Hartmut Sandra nach Hause. „Willst du noch mit reinkommen?“ fragte sie. Hartmut sah sie hoffnungsvoll an: „Nur wenn es dich nicht stört.“ Unwillkürlich musste sie auflachen: „Ich bin schon erwachsen. Also komm.“ Hand in Hand gingen sie auf das Apartmenthaus zu, in dem Sandra wohnte. Sie waren so sehr mit sich selbst beschäftigt, dass sie den Verfolger nicht bemerkten.

    Hartmut sah sie an. „Hier wohnst du?“, fragte er erstaunt. Sandra nickte und lachte leise. „Ja sicher. Warum sollten wir sonst hier her fahren? Meinst du ich bin eine, die sagt…bring mich nach Hause, ich wohne dort und dort… und dann schicke ich dich wieder weg?“ Sie lachte herzhaft. „Nein…, also nicht wirklich…“, stammelte Hartmut etwas verwirrt. „Aber wir sind schon eine ganze Zeit zusammen. Und bisher hast du nie gewollt, dass ich dich bis in die Wohnung bringe. Ich meine…“ „Na los…, komm. Ich will dir meine Welt zeigen“, ermunterte ihn Sandra mit einem sanften Seitenknuff und fügte vielsagend hinterher: „Oder hast du Angst, dass etwas passiert, wie in deiner Wohnung?“ Hartmut, der vor Aufregung kaum zu atmen wagte, schluckte schwer und brachte kein Wort hervor. Sandra, die Hartmuts schüchterne Art liebte, verschränkte ihre Arme hinter seinem Nacken und gab ihm einen sinnlichen Kuss. Dann flüsterte sie leise an seinem Ohr: „Hey…, wir sind seit vier Monaten zusammen. Ich habe nichts gegen eine Wiederholung.“ Sie schaute ihn schließend lächelnd an und dabei blitzte es verlangend in ihren Augen auf. Hartmuts Gedanken verfielen in einen wahren Freudentaumel und er konnte nur nicken. Sandra nahm seine Hand, zog ihn in den Flur und die Treppe rauf. Sie wohnte im Halbparterre. „Komm rein. Ich mach uns einen Kaffee und dann werden wir es uns gemütlich machen“, sagte Sandra und wies Hartmut ins Wohnzimmer. Hartmut schaute sich interessiert um. „Schön hast du es hier“, gab er nach einer Weile anerkennend von sich. „Danke!“, rief Sandra aus der Küche und schaltete die Kaffeemaschine ein. Sie kam zu Hartmut ins Wohnzimmer und warf einen zufriedenen Blick in die Runde. „Ja, ich habe dafür lange sparen müssen. Aber im Endeffekt hat es sich doch sehr gelohnt.“ Sie richtete ihr Augenmerk auf ein kleines Bild, welches auf einer Anrichte stand. „Schade, das meine Eltern es nicht mehr sehen konnten, wie ihre Tochter das Leben meistert“, seufzte sie. Hartmut hörte den traurigen Klang in ihrer Stimme: „Du hast bisher nie etwas Genaues über deine Eltern gesagt. Was ist mit ihnen passiert?“ Sandra sah ihn an. „Nun ja…, es ist Vergangenheit. Ich habe damit abgeschlossen. Tote sollte man ruhen lassen“, sagte sie auf einmal abweisend.

    Jaja.... leichte Schläge am Hinterkopf erhöhen das Denkvermögen...... alter Spruch. Aber es scheint tatsächlich zu helfen. So...Christopher.... folgndes.... ich habe um 10:30 Frühstückspause..... und die muss ich nutzen um mich zu bilden... Also bitte bis dahin einen weiteren Teil einstellen. Dann habe ich um zwei die Mittagspause, da brauche etwas um mich auf den Feierabend zu freuen, hier einen zweiten Teil und dann natürlich das Abendessen nicht vergessen.... :D:D

    Edit: 11:05 Uhr: Danke.... war legger..... freu mich auf das Mittagessen.... :D

    So auch wenn alle hier sehr positiv von der Story reden, muss ich jetzt mal etwas negatives loswerden....


    Also...... ;(


    Die Story ist sehr gut geschrieben und sicher auch sehr gut durchdacht, aber mal ganz ehrlich.....findest du nicht auch, dass es immer sehr wenig ist, was du uns präsentierst? :rolleyes:

    Wie wäre es mit der doppelten Länge? Also so zum Anfang?

    Das war das erste negative... das zweite..... ist mir gerade entfallen... :D;);)

    Schnell weiter :D:D:D

    „Was für eine hübsche Braut!“, staunte Tom, als er mit Semir den beiden hinterher schaute. „Ja, irgendwie sogar etwas zu schade für Hartmut. Oder?“, zweifelte Semir. Tom lachte: „Na, die passen doch gut zusammen.“ „Ja sicher…, hast schon Recht. Was machen wir denn jetzt noch?“ fragte Semir. „Na, unsere Runde drehen! Was denn sonst?“, meinte Tom und klimperte mit dem Autoschlüssel. „Gut, aber du weißt ja: Wenn wir das nächste Auto schrotten, hängt uns die Chefin Überstunden an“, erinnerte ihn Semir leicht mit dem Finger drohend. „Und das wäre der Beziehung zwischen Andrea und mir im Moment nicht zuträglich. Also, du fährst vorsichtig, ja?“ Inzwischen waren die beiden am Auto angekommen. „Na klar… wie immer!“, grinste Tom über das Wagendach hinweg und setzte sich ans Steuer. Semir schüttelte den Kopf und stieg ebenfalls ein. Während sie ihre Runden machten, drehte sich ihr Gesprächsthema nur um Hartmut und seine Freundin. „Na…, das wird sicher eine sehr schöne Hochzeit mit ganz viel Schnickschnack. So wie ich Hartmut kenne, wird der sicher einiges an Technik auf der Party haben“, mutmaßte Semir. Tom zuckte leicht mit den Schultern: „Tja, lassen wir uns überraschen… Ich gönne es ihm. Er muss auch mal so langsam an etwas anderes denken, als an Autos, Mord und den ganzen Kram.“ Zustimmend nickte Semir. Der Rest der Fahrt verlief ruhig und nach getaner Arbeit fuhren beide zur PAST zurück und schrieben die Berichte.

    Pierre ließ seine Kontakte glühen. Dann kam der Anruf eines alten Freundes. Der Freund nannte ihm eine Adresse und Pierre fuhr hin. Wenn dieser Kontakt nicht gelogen hat, dann hatte er endlich die Person gefunden, nach der er gesucht hatte. Nun musste er nur noch warten und herausfinden, wer hierher kam und wer dort wohnte. Dann, am Abend, wurde er von allen Zweifeln erlöst. Sie war es! Eindeutig! Sie hatte sich nicht sehr stark verändert. Er machte ein paar Fotos. Nun musste er nur wissen, ob sie tatsächlich Informationen hatte. Wenn nicht, würde er sich hier nicht lange aufhalten. Am nächsten Morgen beobachtete er, wie sie einen weißen Kittel über den Arm tragend aus dem Haus trat. Sie fuhr mit dem Bus zu einer Chemiefabrik, wo sich offensichtlich ihre Arbeit befand. Er stellte sich auf den Parkplatz und wartete geduldig. Am späten Nachmittag sah er, wie sie von einem groß gewachsenen, schlanken, jungen Mann abgeholt wurde. Sofort machte er ein paar Fotos von dem rothaarigen Unbekannten.

    Leise betrat Andrea den Raum. „Hey….“ sagte sie und legte Semir die Hand auf die Schulter. „Herr Jäger kommt gleich. Wie geht es ihm?“ fragte sie leise. „Er schläft. Ich würde zu gern wissen, was dahinter steckt. Wer könnte Ben so etwas antun? Es muss jemand sein, den er vielleicht eingebuchtet hat. Susanne muss es morgen sofort recherchieren. Ich werde mir diesen Mistkerl schnappen. Das schwöre ich dir… Den Mistkerl kriege ich…“ drohte Semir erneut. Andrea nickte. Sie kannte Semirs Gedanken. Sie wusste auch, dass er sich in diesem Fall verbeißen wird. Nicht loslassen, bis er gewonnen hat. Es war eine Art an Semir, die sie liebte. „Semir… ich weiß dass du es nicht hören willst, aber bitte sei vorsichtig. Dieser Typ scheint ja nicht einmal vor Mord zurück zu schrecken. Ben hätte draufgehen können…“ gab sie zu bedenken. Semir lächelte sie an. „Nur keine Sorge… ich passe sehr gut auf mich auf.

    „Ich bin Konrad Jäger…. Mein Sohn…er soll hier eingeliefert worden sein“ gab Konrad aufgeregt von sich als er im Krankenhaus ankam. Die Schwester nickte und verwies ihn auf die Notaufnahme. Konrad ging mit schnellen Schritten in die angewiesene Richtung. Ein Arzt kam ihm entgegen. „Konrad Jäger! Mein Sohn…Benjamin Jäger ist nach einem Unfall…“ wiederholte Konrad den Text. Der Arzt hob die Hand. „Beruhigen Sie sich. Ihrem Sohn geht es den Umständen entsprechend. Er hat einen gebrochenen Fuß, der bereits gerichtet ist, eine leichte Gehirnerschütterung. Aber er ist nicht lebensbedrohlich verletzt worden. Sein Kollege ist bei ihm. Zimmer 102“ lächelte der Arzt ihn beruhigend an. „Ich darf aber doch hin oder?“ kam die ängstliche Frage. Der Arzt nickte. „Ja sicher… gehen Sie nur.“ meinte er und ging in den Behandlungsraum.

    Hartmut fuhr um vier zur Chemiefabrik und wollte Sandra abholen. Er parkte direkt vor der Einfahrt, wo sie schon stand. Er stieg aus und ging zu ihr. „Hallo!“, sagte er und drückte ihr einen Kuss auf den Mund. Sie nahm ihn in den Arm und hielt ihn fest. „Und was machen wir heute?“ fragte sie neckisch, als er sich von ihr löste. „Nun, heute stelle ich dir zwei gute Freunde vor“, sagte er mit einem breiten Lächeln. Sandra legte ihren Kopf schräg: „Na dann… Und wo?“ „Bei mir in der Werkstatt. Die Jungs müssen arbeiten und da dachte ich,… wir könnten,… ich meine,… also nur wenn du willst“, stammelte Hartmut. Sandra lachte auf: „Hartmut, irgendwann bringe ich dir bei, Sätze zu beenden.“ Sie stiegen in den Wagen und Hartmut lenkte seine Lucy auf die Autobahn. Nur kurze Zeit später kamen sie an der KTU an. Er fuhr mit ihr zu einem Seiteneingang, da er verhindern wollte, dass sie am Haupttor das große Schild las, auf dem hingewiesen wurde, dass hier das Labor für „Kriminal-technische Untersuchungen“ war. Hartmut hielt ihr die Tür auf und deutete eine leichte Verbeugung an. „Du bist ein echter Gentleman!“ lobte ihn Sandra, während sie an ihm vorbeischlüpfe. „Sandra komm…, die Jungs haben sicher wenig Zeit.“ Verlegen schaute sich Hartmut um. Doch Gott sei Dank waren die anderen Kollegen so sehr mit ihren Arbeiten beschäftigt, so dass sie ihn erst nicht bemerkten. Erleichtert atmete er auf. „Ja, ist ja schon gut…“, grinste Sandra und gemeinsam gingen sie ins Laboratorium.

    In der Zeit, wo sie auf Hartmut warteten, langweilte sich Semir und spielte mit einigen Geräten im Labor herum. Eines der hauchdünnen Röhrchen fiel zu Boden und zersprang in tausend kleine Stücke. Erschrocken sah er sich um. Tom sah ihn tadelnd an: „Mensch, pass doch auf!“ Semir sah zu Boden, wo die Scherben lagen und schob diese, sich verlegen umblickend, mit dem Fuß unter den Tisch. „Was denn? Hab doch gar nichts gemacht…“, tat er scheinheilig und versuchte möglichst unschuldig zu gucken. Tom schüttelte nur missbilligend den Kopf. „Jungs? Wo seid ihr denn?“, hörten sie Hartmut in diesem Augenblick rufen. Ihm entgegen gehend antworteten sie: „Hier, Hartmut!“ „Ah…, sehr gut!“ Hartmut kam mit Sandra um die Ecke. Mit leuchtenden Augen zeigte er auf seine Freundin: „Jungs, das hier ist Sandra.“ Sich nur schwer von ihrem Anblick losreißend, deutete er auf Tom und Semir: „Sandra, das sind Semir Gerkhan und Tom Kranich.“ Semir reichte Sandra die Hand. „Hallo…, freut mich Sie kennen zu lernen“, sagte er freundlich. Sie nickte: „Danke, ganz meinerseits.“ Tom tat es Semir nach. „Sind Sie auch für die Technik hier?“, fragte Sandra interessiert und schaute die beiden an. Semir schüttelte den Kopf. „Nein… Wir sorgen eher für die Arbeit“, antwortete er zweideutig und grinste Hartmut an. „Ähm…, ja genau... Ohne Tom und Semir hätte ich jedenfalls wesendlich weniger zu tun“, meinte er nur ausweichend. Sandra hatte mal erwähnt, dass sie, seit ihre Eltern bei einem Unfall ums Leben kamen, alles, was mit Polizei zusammenhing hasste. Bisher konnte Hartmut sie nicht überzeugen, dass es auch gute Polizisten gab, so hielt er es für besser, Semir und Tom nur als gute Freunde vorzustellen. Die Beiden waren eingeweiht und verrieten zunächst nichts. Sandra sah sich interessiert in der Werkstatt um. „Hey,… du hast ja hier ein sehr gut ausgestattetes Labor.“

    Plötzlich riss sie die Augen auf und deutete auf ein Mikroskop: „Wow…! Das ist ja ein VK-9700! Das ist das neueste auf dem Markt…! Dieses Mikroskop ist der absolute Wahnsinn!“ rief sie aus und ging direkt zum Pult. Sie schaute hindurch. „Es hat eine 18.000fache Vergrößerung sowie 3D-Messungen mit einer Auflösung von 0,001µm!“ stieß sie begeistert aus. Hartmut lächelte freudig, als er ihre Begeisterung spürte. „Ja…, die Auflösung ist wirklich extrem. Die räumliche Analyse ist für mich das Größte und hat mir schon so oft geholfen. Und besonders die 3D-Darstellungen sind genial. Das Gerät ist mit meinem PC gekoppelt und ich kann die Daten direkt einlesen lassen. Die Darstellungen sind so real, dass man glaubt, die winzigsten Bakterien anfassen zu können. Sieh mal…, hier kannst du sogar das Bild wie eine Projektion an die Wand werfen.“ Hartmut demonstrierte es ihr und Sandra ging zu dem Bild, was an der Wand erschien. „Fantastisch! Dieses Prisma,… die Farben,… das ist echt super…! Mensch, wenn ich so etwas in meinem Labor hätte, dann wären die Analysen viel einfacher und nicht so anstrengend für die Augen.“ Sandra strahlte. Während sich Hartmut und Sandra voller Begeisterung über das Mikroskop unterhielten, warf Semir Tom einen genervten Blick zu, der genau zeigte, was er dachte: ‚Oje,… noch so eine Laborratte!’ Nachdem Sandra sich alles angesehen hatte, wandte sie sich an Hartmut. „Gehen wir jetzt Eis essen, wie du es mir versprochen hast?“, fragte sie mit einem reizenden Augenaufschlag. „Tja…, Jungs wie ihr seht… Ich muss schon wieder los!“, seufzte Hartmut glücklich und drehte sich um. Er verließ mit Sandra die KTU und ließ Tom und Semir einfach stehen.


    FEEDS!!!!!

    Ich wußte es war eine gute Idee… super weitergeschrieben….


    Hartmut war erstaunt, als er hörte, dass Ben einen Unfall hatte. Auch er konnte nicht ganz daran glauben. Ben fuhr zwar schnell aber nie so, dass er die Kontrolle verlor. ER schwor sich den Wagen umgehend vorzunehmen, sobald er in der KTU stand. Nur eine Stunde später stand der Wagen dort. Hartmut ging um das Wrack wie ein Bildhauer um seine Skulptur. „Mann du siehst ja aus…“ stöhnte er und sprach mit dem Wagen als wäre es eine lebende Person. „Dann wollen wir doch mal sehen, ob jemand an dir herum gefummelt hat. Wenn, das schwöre ich dir, finde ich es heraus.“ Drohte Hartmut und ließ den Wagen mit der Hebebühne hochfahren. Er leuchtete mit der grellen Lampe den Unterboden ab. „Na wusste ich es doch… Die Lenkung wurde manipuliert und zur Sicherheit auch die Bremsschläuche… Ich würde fast sagen, dass du da runter sausen solltest….und wenn… wäre nicht viel von dir und deinem Fahrer übrig geblieben….“ Stieß Hartmut aus. Er spürte Wut in sich aufsteigen. Was zum Teufel hatte man davon, jemanden wie Ben den Wagen zu manipulieren? War er und Semir schon wieder an einem Fall dran, wo es um Leben und Tod ging?

    Auch Kim fuhr ins Krankenhaus. Sie sah Semir im Flur stehen und ging zu ihm. „Wie geht es ihm?“ fragte sie und Semir hörte die Sorge aus der Stimme klingen. „Gehirnerschütterung, offener Bruch am Fuß… Schock…mehr weiß ich noch nicht. Er wird gerade durch gescheckt, ob es innere Verletzungen gibt und dann muss der Fuß operiert werden. Was ist mit dem Wagen?“ stellte Semir die Gegenfrage. „Hartmut kümmert sich darum. Wenn an dem Wagen etwas war, dann findet er das auch.“ bestätigte Kim. „Wenn es kein Unfall war, dann werde ich herausfinden, was dahinter steckt. Wir haben derzeit doch gar keinen Fall, der solch eine Aktion berechtigt… so etwas Feiges und Hinterhältiges…. Ich kriege den oder die, die dahinter stecken..“ drohte Semir seinem noch unsichtbaren und unbekannten Feind.

    So und hier können sich alle die unsere Gemeinschaftsstory lesen, sagen was sie davon halten.... Ich hoffe doch sehr, das viele Leute mitschreiben und es eine sehr gute, spannende Story wird... Haut in die Tasten!!!