Beiträge von Elvira

    Oh neeeeiiiieeeeenn! 8|
    Da hat der Typ echt geschossen??!? :pinch:
    Bitte mehr!!! Oh mein Gott... an solchen Stellen kann man doch nicht unterbrechen! *winsel* :S

    Ja warum denn nicht? Ich sagte doch... die Stelle ist perfekt für wilde Träume..... :D;)

    Wenn Ben schon geschrien hat,dann wurde er doch bestimmt getroffen. ;( ;(
    Oh man,wie soll ich das bis morgen aus halten?
    Und die Nacht auch noch überstehen,weil man sich Gedanken macht.
    Ich schrei "MMEEEEEEHHHR". :D

    Na so schlimm ist es doch auch nicht. Sei froh dass du nicht bei ihm bist.... wie grausam wäre das? Stell dir nur mal vor, dass du siehst wie er da verblutet, weil eine Arterie getroffen ist, oder vielleicht ist er schon tot.... :D

    Also ich finde schon, dass ihr bis morgen warten könnt.... die Stelle ist doch wie geschaffen für schöne Träume... oder nicht? Nun... wenn Christopher noch möchte kann er gern was schreiben, ansonsten... morgen ist auch noch ein Tag... stimmt doch oder Chris? :D

    nach extremen Drängen und Betteln bin ich gezwungen weiterzuschreiben.... ich hoffe es gefällt Dani.... ;)

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    Semir versteifte sich. „Hören Sie… Stelzer….wir können es sicher lösen…“ sagte er leise und sah zu Ben. „Ja sicher… wir lösen es ganz einfach…“ höhnte Robert. „und wie haben Sie sich das überlegt?“ fragte Semir heiser. „Oh das ist ganz einfach…. Du wirst durch den Strang sterben…“ lachte Robert irre. Semir sah erneut zu Ben, der am Boden kauerte. „Lassen Sei meinen Kollegen gehen. Er hat nichts damit zu tun…“ bat Semir. Robert lachte. „Oh nein…. Er wird der Garant sein, dass du für den feigen Mord an meinem Vater, einem Kollegen von dir, büßt. Du wirst Buße tun…. Los! Auf den Stuhl und dann legst du die Schlinge an!“ befahl Robert und stieß Semir vor. Semir taumelte vorwärts. „hören Sie… Stelzer… nehmen Sie doch Vernunft an. Man kann über alles reden…“ versuchte Semir erneut und drehte sich zu seinem Gegner um. „Auf den Stuhl!“, wiederholte Robert. Semir schüttelte den Kopf. „Nein…. Ich werde es nicht tun!“ fauchte Semir zurück. Robert spannte den Hahn und legte auf Semir an. Dieser hob die Hände. „Sie können mich erschießen…. Aber dann haben Sie Ihre Rache nicht.“ Versuchte Semir die Situation zu entschärfen und tatsächlich senkte Robert die Waffe. Semir sah seine Chance und sprang in die Richtung. Doch bevor er Robert erreicht hatte drückte dieser ab. Die Kugel sirrte an Semir vorbei, der sich zu Boden warf. Ein Schrei von Ben zerriss die Spannung in der Hütte.

    Hotte und Dieter machten sich auf den Feierabend bereit. Nur noch wenige Augenblicke und sie würden zu Ben und Semir fahren. Mit den Beiden versuchen eine Lösung zu finden und Semir zu helfen, seine Unschuld zu beweisen. Kim Krüger kam zu ihnen. „Haben Sie etwas von Ben gehört? Wie geht es seinem Bein?“ wollte sie wissen. „Nun ja… es ist ja eingegipst und er hat eben eingesehen, dass er so keinen Dienst machen kann. Er liegt zuhause im Bett und erholt sich. Schade das wir für Semir nichts tun können .Wenn wir nur wüssten wo er steckt. Andrea ruft sicher auch bald an… wie geht es ihr denn eigentlich?“ fragte Dieter. „sie hat schon angerufen. Ich habe sie informiert, was mit ihrem Mann ist. Sie macht sich große Sorgen, aber sie und auch die Kleine ist in Sicherheit. Meine Herren…. Ich weiß dass wir uns nicht sonderlich gut verstehen, aber Sie sollten wissen, dass ich von Gerkhans Unschuld überzeugt bin, aber ich brauche mehr Beweise, als nur diese Fingerabdrücke. Wie wäre es, wenn Sie beide ermitteln?“ fragte Kim. Dieter und Hotte sahen sich erstaunt an. Das waren ja ganz neue Töne von der neuen Chefin. Sie nickten freudig.

    Andrea lief in der Schutzwohnung auf und ab. Sie hatte den Schock des Schusses schnell überwunden. „Was ist mit meinem Mann? Ich muss mit ihm telefonieren..“ sagte sie zu dem BKA Mann. „Tut mir Leid, aber derzeit können Sie keinen Kontakt aufnehmen. Ihr Mann ist wie Sie wissen mordverdächtigt und wird gejagt. Die Kollegen hoffen sehr, dass er sich hier her wagt um Sie zu sehen. Und je weniger Sie sich bei ihm melden, um so sicherer ist es, dass er herkommt. Wir werden die Kollegen unterrichten, wenn er hier her kommen sollte.“ Gab der Mann bekannt. „Wissen Sie was Sie in meinen Augen sind?“ fauchte Andrea ihn an und sah auf Aida die friedlich am Boden spielte. Der BKA Mann zuckte mit den Schultern. „Wenn meine Tochter nicht hier im Raum wäre, dann würde ich Ihnen einiges vorwerfen können. Danken Sie Gott, dass ich weiß wie ich mich zu benehmen habe…“ fauchte Andrea wütend, griff Aida und verließ mit ihr den Raum.

    „Sie werden es nicht schaffen…“ stieß Ben aus. Robert sah ihn höhnisch an. „Du verkennst die Situation. Ich beobachte Gerkhan schon seit einiger Zeit. Er wird genau das tun, was ich sage…“ kam zur Antwort. Ben zerrte an den Fesseln. „Warum tun Sie das?“ fragte er. „Warum? Semir Gerkhan hat meinen Vater umgebracht…. Er hat ihn gestellt und mein Vater hat sich lediglich gewehrt. Während eines Kampfes zog sich ein Seil um den Hals meines Vaters… Es dauerte ganze sechs Minuten bis er qualvoll erstickte. Und genau das wird Gerkhan jetzt auch widerfahren. Er wird ersticken. Aber ich mache es nicht so schnell… wenn er denkt es geht vorbei… löse ich die Schlinge und lasse ihn atmen… und dann beginnt das Spielchen von vorn. Mal sehen wie lange er es mitmacht…“ lachte Robert gehässig. Ben zerrte wütend an den Fesseln. „SIE VERDAMMTES SCHWEIN!!“ stieß er wütend aus. Roberts Lachen verstummte. „Halt dein Maul…. Ich muss nachdenken… Gerkhan wird sicher gleich hier auftauchen und versuchen dich zu befreien. Das kann ich nicht zulassen. Aber ich will auch nicht, dass er denkt er kann mich genauso fertig machen, wie meinen Vater…Mich nicht…. Mich nicht…!!!!“ schrie Robert plötzlich und trat Ben gegen das kaputte Bein. Ben schrie schmerzerfüllt auf. Tränen liefen automatisch.

    Semir kam endlich an dem Weg an. „Okay… halten Sie bitte an.“ Sagte er zu dem Fahrer. Dieser lenkte seinen Wagen an den Straßenrand. Semir stieg aus und bedankte sich bei dem Mann. „Vielleicht sollte ich die Polizei benachrichtigen…“ dachte dieser laut nach. „Nein… …dass ist nicht nötig. Ich schaffe das schon. Tun Sie einfach so, als hätten Sie mich nie gesehen.“ Bat Semir ihn. „Mark… Rheiter… mit RH. Sie sehen irgendwie aus, als würden Sie in Schwierigkeiten stecken. Vielleicht kann ich helfen. Ich bin Privatdetektiv und… nun ja…“ lächelte der Mann ihn an. „Herr Rheiter… ich danke Ihnen. Aber ich brauche keine Hilfe… ich muss allein zu Recht kommen…“ erklärte Semir und knetete seine Hände. Die Zeit lief ihm davon. „Gut… wie Sie wollen…“ meinte Rheiter nur und fuhr ab. Semir ging langsam den Weg zum Bauernhaus. Rheiter war bereits außer Sicht.

    „Mensch Dieter… ich bin der Meinung wir sollten die Chefin einbinden. Ich meine sie ist immerhin die Vorgesetzte und…. Also…“ kam von Hotte. „Nein… noch nicht. Ben und Semir schaffen das schon. Ben wird auf ihn aufpassen. Und weißt du was… wir werden heute Abend auch mal hinfahren. Ein Bier trinken und Semir auf andere Gedanken bringen…“ antwortete Dieter. Hotte murrte zwar kurz, aber dann nickte er.

    Bereits seit endlosen Minuten versuchte Semir verzweifelt die Fesseln zu lösen. Mit allen Kräften, die er noch mobilisieren konnte, zerrte er an dem am Boden verankerten Ring, doch nichts passierte. De Clerc kam herein und beobachtete spöttisch Semirs vergebliche Bemühungen. Als er sich genug an dem makaberen Schauspiel ergötzt hatte, räusperte er sich vernehmlich. „So…, dann wollen wir mal anfangen.“ Vorfreudig rieb er sich die Hände und grinste zu Semir hinunter. „Hast du schon mal einen Flash erlebt?“, fragte er ihn und grinste dabei wie eine Katze, die mit einer Maus spielte. Semir ahnte, was de Clerc vor hatte und alles zog sich in ihm zusammen. Er würde sich garantiert nichts verabreichen lassen ohne sich zu wehren. ‚Wenn de Clerc das glaubt, ist er schief gewickelt’, dachte Semir kampfeslustig. De Clerc sah mit überlegener Miene zu ihm hinunter. „Weißt du was gleich passieren wird? Kannst du dir es Dir vorstellen?“, kam es lauernd von de Clerc. „Mmmmhhhh…“, machte Semir, der immer noch geknebelt war. De Clerc lachte laut auf. „Ja…, du hast Recht. Das gute Zeug ist viel zu schade für dich. Gut…, lassen wir es!“ Während er sprach, stieg er die Leiter hinab und blieb mit kalt blitzenden Augen vor Semir stehen. „Es wird Zeit Sandra herzubestellen. Du wirst mit ihr sprechen und sie herbeordern, klar?“, forderte er drohend. Semir nickte langsam. De Clerc hob seine Hand und riss ihm das Klebeband mit einem brutalen Ruck vom Mund. Semir sog schmerzhaft die Luft durch die Nase, sagte aber nichts. De Clerc wählte eine Nummer, presste ihm anschließend das Handy ans Ohr und drohte: „Keinen falschen Ton, klar?“ Semir nickte und sagte im nächsten Moment, als er Sandras Stimme hörte: „Sandra! Ich bin’s!“ Schnell nahm de Clerc das Handy an sich, stieß Semirs Kopf brutal gegen die Fliesenwand und befahl: „Hör zu, Schätzchen… Du wirst jetzt genau das tun, was ich sage, sonst ist dein Freund hier erledigt. Hast du mich verstanden?“ Frederik de Clerc lauschte einen Augenblick in den Hörer. Dann erwiderte er: „Sehr gut…. Also du kommst zu mir. Allein! Dadurch wirst du unseren Freund hier auslösen und er kann heimfahren, klar?“ „Nein…, Sandra! Nicht…!“, schrie Semir plötzlich dazwischen und trat verzweifelt nach de Clerc. „Merdé!“, stieß dieser aus, als Semir ihn am Knie traf und er wegknickte. Abrupt beendete er das Gespräch...

    Sandras Kopf flog erschrocken zu Tom und David herum, als das Gespräch jäh abbrach. David berührte sie behutsam am Arm. „Was ist los…? Wo ist der Treffpunkt?“, wollte er wissen. „Ich weiß es nicht… Er wollte es mir gerade sagen, als Semir auf einmal etwas schrie. Dann war das Gespräch plötzlich weg“, erklärte Sandra. Doch schon klingelte das Handy erneut. „Ja?“ hauchte sie ängstlich. „Entschuldige, mein Kind… Ich hatte eine kleine Empfangsstörung...“, hörte sie de Clercs Stimme, in der deutlich unterdrückte Wut mitschwang. „Was ist mit Semir?“, wollte Sandra besorgt wissen. „Dem geht es gut“, wimmelte er sie harsch ab, dann nahm seine Stimme einen geschäftigen Tonfall an: „Also, du kommst in vier Stunden zum Eingang des Schokoladenmuseums. Dort wirst du abgeholt.“ De Clerc machte eine kurze Pause und fügte süffisant hinzu: „Keine Sorge, meine Süße. Dir passiert nichts.“ Sandra wusste nur zu gut, dass er log! „Kann ich noch einmal mit Semir sprechen?“, fragte sie leise. „Nein…, besser nicht. Also, in vier Stunden... Und mach keinen Fehler!“, warnte er sie. „Bitte…, wann darf Semir gehen?“, wollte sie wissen. „Wenn wir in Sicherheit sind, erfahrt ihr, wo er ist. So lange wird er sich in seinem Versteck allein sein“, gab de Clerc bekannt und legte auf. Sandra nahm das Handy runter. „Ich habe Angst… Da stimmt was nicht“, flüsterte sie leise und fuhr mit bebender Stimme fort: „Ich habe Angst, dass er Semir etwas angetan hat. Ich durfte nicht mit ihm sprechen.“ Ein Zittern durchlief ihren Körper, als sie sich vorstellte, was de Clerc mit Semir angestellt haben könnte.

    „Okay…, wie wollen wir vorgehen? Wollen Sie Sandra wirklich als Köder einsetzen? Ich halte sie nicht für stark genug und…“, gab Hartmut zu bedenken. Sandra unterbrach ihn, indem sie ihm sanft einen Zeigefinger auf die Lippen legte und ihn liebevoll ansah. „Hartmut…, ich will das Semir da wieder raus geholt wird. Es ist meine Schuld, dass er überhaupt in den Fängen dieses Teufels ist. David hat Recht, wenn er Angst davor hat, dass de Clerc Semir mit Drogen voll pumpen könnte. Semir wird sich nicht wehren können... Nicht gegen die Männer von de Clerc!“, sagte sie mit zitternder Stimme leise. Doch gleichzeitig spiegelte sich in ihren Augen feste Entschlossenheit. David wandte sich nun auch an ihn: „Wenn Sie Sandra wirklich lieben, dann lassen Sie es zu. Es ist die einzige Möglichkeit de Clerc für immer wegzusperren und Sandras lang ersehnte Chance, endlich ihre Ruhe zu bekommen.“ Hartmut wusste, dass David Recht hatte und dies eine gute Gelegenheit war, diesem Verbrecher das Handwerk zu legen. Doch war die Gefahr für seine Freundin, die er über alles liebte, nicht viel zu groß? Stand das Leben seiner Sandra und die Gefangennahme de Clercs nicht in völlig falschen Relationen zueinander? Rechtfertigte allein die winzige Hoffnung auf einen Erfolg so ein Risiko? Gab es nicht eine andere Möglichkeit? Eine weniger gefährliche? Doch so sehr er sich auch das Hirn zermarterte, ihm fiel keine bessere Lösung ein. Widerstrebend nickte er nach einigen Augenblicken.

    „Gut…, ich bin dabei“, meinte er nur und stieß einen tiefen Seufzer aus. Tom gab ihm einen freundschaftlichen Klaps auf die Schulter und drückte ihn kurz. „Keine Angst“, lächelte er ermutigend. „Wir schaffen das schon…“ David atmete erleichtert auf und erläuterte allen noch mal seinen Plan: „Also mein Plan sieht folgendermaßen aus: Sandra wird, wie von de Clerc gefordert, zum Treffpunkt fahren. Keine weiteren Sender. Er wird sie vermutlich durchsuchen, da er sehr misstrauisch ist. Der Sender in Sandras Kette ist völlig ausreichend. Wir können ihn so auf jeden Fall orten und eingreifen wenn de Clerc zu ruppig wird.“ Hartmut, der besonders am Schluss interessiert zugehört hatte, schluckte hörbar. Alle sahen ihn an. „Entschuldigung… aber der letzte Satz macht mir echt zu schaffen. Ich will Sandra keiner zu großen Gefahr ausliefern…. Ihr seid mir dafür verantwortlich, dass meiner zukünftigen Frau nichts passier! “ mahnte er die beiden Polizisten.

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    Wo sind denn die Feeder? Ist nur noch Honey am lesen????

    Na ist denn schon Ostern???... Ist doch egal Chris.... wir sehen das nicht so eng.

    So.... also.... nun ja... was soll ich davon halten...

    1. viel zu kurz für ein Statement....
    2. bereits sehr spannend....
    3. Fortsetzung bitte.....
    4. Morgenfrüh ist für mich um sechs tag und da hätte ich dann bitte etwas....

    Hört sich aber wieder an wie eine übliche Christopher Story.... freu mich

    so extra für meine fleißigste Feederin... Honey... das ist extra für dich ;)

    Semir saß in seinem kleinen Reich und sah wie De Clerc ein Stück Papier nach dem anderen aus dem Umschlag nahm und verbrannte. „Damit erreichen Sie gar nichts. Wir könnten Kopien im Büro gezogen und die Sachen an die Staatsanwaltschaft weitergegeben haben. Sie können sich nie sicher sein, ob wir nicht doch was gegen Sie in der Hand haben“, erklärte er mit vibrierender Stimme. Ihm war kalt. Seit geschlagenen zwei Stunden saß er auf diesem Kachelboden und die Kälte kroch in ihm hoch. De Clerc sah ihn spöttisch an. „Du scheinst dich sehr gern reden zu hören“, tadelte er seinen Gefangenen. „Aber es bringt nichts. Selbst wenn ihr hier irgendwas gegen mich habt. Ich bin in Deutschland nie aufgefallen. Ihr könnt mir gar nichts nachweisen. Die Sachen, von denen ihr Kopien habt, sind wertlos“, lachte er verächtlich. „Wir nicht… Aber Interpol oder die französischen Kollegen“, erinnerte Semir ihn. De Clerc lachte laut auf. „Die französische Polizei hab ich im Griff“, meinte er selbstsicher und warnte Semir: „…und nun halt deine Klappe.“ „Sie werden Sandra sicher nicht bekommen. Das lassen meine Kollegen nicht zu! Allerdings steht die Chance nicht schlecht, dass Sie erschossen werden“, erklärte Semir ungeachtet der Drohung weiter. De Clerc vollführte wortlos einen Wink mit seiner Hand. Einer seiner Schergen kam zu Semir und verklebte ihm den Mund. De Clerc sah ihn bissig an. „Ich hasse Quasselstrippen. So sagt man das doch in Deutsch, oder?“, lachte er höhnisch und verließ den Raum. Semir sah ihm grollend nach...

    „Und Sie meinen, das klappt?“, fragte Hartmut zweifelnd, als er den Plan von David hörte. „Nun ja…, ich hoffe es sehr“, gab der Interpolagent mit einem Schulterzucken zu bedenken. „Es birgt das kleinste Risiko für Sandra und Ihren Kollegen. De Clerc wird ihm nichts tun, solange er nicht Sandra hat. Wenn ich ihn richtig einschätze, dann wird er sich im Keller aufhalten. Ihr Kollege wird vermutlich in einem der unteren Räume, die eher für Drogentests an Junkies genutzt werden, gefangen gehalten.“ David Bouchard zögerte für einen Moment und blickte dann Tom ernst an: „Ich hoffe nur, er spritzt dem Kollegen nichts. Das traue ich De Clerc nämlich ohne weiteres zu!“ Toms Gesichtsfarbe wechselte mit einem Mal ins Kalkweiße und auf seine Miene trat ein bestürzter Ausdruck. Schnell berichtete David weiter: „Er hat in seinem Keller so gekachelte Räume mit Vertiefungen. Dort konnten sich die Junkies übergeben und auch sonstige Geschäfte verrichten, während de Clerc beobachten konnte, wie die Drogen auf sie wirkten“, gab David mit angewidertem Tonfall von sich. Tom starrte ihn entsetzt an. „Wieso haben Sie nicht vorher eingegriffen?“, wollte Tom fassungslos wissen. „Ich meine, es wäre doch sicher einfacher gewesen, de Clerc in Frankreich aus dem Verkehr zu ziehen.“ David lacht bitter auf: „Ja vermutlich. Aber dort hat er so viele Kontakte, dass wir nicht ausschließen konnten, dass er dort Leute hat, die ihn über jeden Schritt informieren.“ Der Agent hielt einen Augenblick inne, dann blitzte es listig in seinen Augen auf: „Außerdem,… wenn Sie ihn hier einbuchten, muss Frankreich erst einen Auslieferungsantrag stellen. Und das kann dauern, denn die Mühlen des Gesetzes in Frankreich mahlen langsam… Sehr langsam“, grinste David. Tom nickte verstehend. Der Mann von Interpol war ihm sympathisch. Er sah zu Hartmut und Sandra. Hartmut hatte seinen Arm schützend um Sandras Schulter gelegt und blickte nun etwas angstvoll zu den beiden Polizisten herüber.

    So nun muss ich doch meinen Mitschreibern mal ein Lob aussprechen.... Ihr seid genial... Wenn das so weiter geht und wir uns die Gemeinheiten hin und her schieben, könnte es fast zu einer Endlosstory werden..... Weiter so.... und Chris.... Alex... ihr meistert alles... :D:D:D:D:D:D:D;)

    Semir ging mit zögernden Schritten auf die Tür zu. Leider war kein Spion da und so musste er wohl oder übel das Risiko eingehen die Tür zu öffnen. Nervös fuhr seine Zunge über seine Lippen. Wenn die Kollegen draußen standen, dann hatte er verloren. Aber wenn nicht und… Semir hörte auf zu denken und öffnete. Ein Bote stand vor der Tür. „Sind Sie Semir Gerkhan?“ fragte dieser. Semir nickte. „Ich habe ein Päckchen für Sie.“ gab der Bote an und reichte Semir das Päckchen. Er nahm es, quittierte es und öffnete. Der Inhalt war ein Handy. „Was soll denn das?“ fragte Semir leise und schloss die Tür. Der Bote war längst weg. Etwas ratlos ging Semir zum Sofa und setzte sich. Noch einmal durchsuchte er das Päckchen ob ein Brief oder sonstiges darin zu finden war. Aber nichts… gar nichts. Semir legte das Handy auf den Tisch und sah es an. „Was soll das?“ wiederholte er seine Frage.

    Hotte sah Dieter an. „Ben ist verschwunden?“ fragte er. Dieter nickte. „Scheint ganz so. Semir ist ziemlich nervös. Wir sollten zu ihm fahren. Nicht dass er noch Unsinn macht….“ Dachte Dieter laut nach. Hotte nahm seine Mütze und setzte sie auf. „Na dann mal los!“ forderte er seinen Dienstpartner auf. In diesem Augenblick kam Kim Krüger herein. „Herr Herzberger? Herr Bonrath… würden Sie mir bitte erklären, warum Sie sich an die Jagd nach Herrn Gerkhan beteiligen?“ fragte sie barsch. „Ähm… Chefin… ich dachte wir sollen die Kollegen unterstützen… der Mann… der in den Wald gelaufen ist, sah Semir sehr ähnlich… wir dachten wirklich… also ich meine… er hätte es sein können…“ stotterte Hotte etwas herum. Kim Krüger kniff die Augen zusammen. „Haben Sie Herrn Gerkhan gefunden?“ harkte sie nach. Dieter und Hotte sahen sich an und schüttelten dann die Köpfe. „Nein…“ gaben beide zurück. Kim atmete tief durch. Seit sie diese Station übernommen hatte, fühlte sie sich irgendwie auf einem verlorenen Posten. Die Männer hier hielten zusammen. Kim musste zugeben, dass es ihr gefiel. Aber sie durfte auch nicht die Vorschriften außer Acht lassen. „Meine Herren, sollte sich am Ende herausstellen, dass Sie Herrn Gerkhan zur Flucht verholfen haben, dann gnade Ihnen Gott…. Ist das angekommen?“ fragte sie forsch. Dieter und Hotte nickten.

    Semir starrte weiterhin auf das Handy. So langsam hatte er das Gefühl in die Ausweglosigkeit zu driften. Egal wer dahinter steckte… er machte es verdammt gründlich. Plötzlich klingelte das Handy. Semir überlegte kurz und ging dann ran.
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    Chris weiter geht’s….

    Hallo Leute.... bitte ruhig bleiben.... nicht herumzicken... Ich habe doch die Frage beantwortet und damit sollte das Thema doch erledigt. sein. Und Steffi.... es gibt Leute die das eben wissen wollen. Das sollte doch akzeptiert werden. Also bitte nicht streiten oder sonst unfreundlich werden.

    Es ist lediglich eine Frage zum Darsteller gestellt worden, die ist beantwortet das Thema ist erledigt..... ;):D

    Und nun.... seid nett zu ein ander und habt euch alle lieb :D

    Semir sah sich in seiner neuen Unterkunft um. ‚Raum 4...’, dachte er zynisch. ‚Hörte sich zu Anfang eigentlich recht viel versprechend an, aber de Clerc scheint nicht zu wollen, dass ich mich wohl fühle.’ Der Raum glich einer Waschküche. Ein Unterschied jedoch war, das der Raum eine Vertiefung hatte. Diese Vertiefung erinnerte an ein Schwimmbecken und in diesem stand er nun. Mit einer Kette an den Boden gebunden stand er in diesem Viereck, welches eine halben Meter höher war wie er. Semir hatte ein sehr ungutes Gefühl in der Magengegend. Er malte sich aus, was passieren würde, wenn dieses Becken voll Wasser laufen würde. Erinnerungen an einen Fall, bei dem Tom unter ähnlichen Umständen fast ertrunken wäre, kamen in ihm hoch. Nur schwer konnte er die aufkommende Panik unter Kontrolle bekommen. Er konnte sich nicht losreißen oder sich befreien. Wenn de Clerc dies tatsächlich vorhatte, dann würde er dieses Mal jämmerlich ertrinken. Selbst wenn das Becken nur zur Hälfte voll lief. Irgendwann würde er vor Erschöpfung zusammenbrechen und untergehen. „Ich höre dein Hirn regelrecht arbeiten...“, riss ihn die bissige Stimme de Clercs aus den Gedanken. „Du scheinst sogar Angst davor zu haben, was passiert“, lachte er weiter. Semir antwortete nicht. „Aber du brauchst keine Angst haben. Du wirst nicht sterben… Noch nicht! Sandra wird dir bald Gesellschaft leisten. Dann hat dein rothaariger Freund gleich zwei Gründe zu trauern“, grinste De Clerc gemein. Semir blickte ihn hasserfüllt an. „Meine Kollegen werden Sie irgendwann bekommen. Dann werden Sie sich für alles verantworten müssen“, fauchte er wütend. Doch es schien de Clerc nicht im Geringsten zu interessieren…

    Sandras Augen huschten zu Tom herüber. „Ja…, ich kenne ihn. Es ist David Bouchard. Er war mal mit mir zusammen. Erinnerst du dich daran, als ich erzählte, dass mich jemand anrief und warnte. Das war David“, erklärte sie. David wandte sich an Tom. „Nur keine Angst… ich bin von Interpol“, erklärte er in perfektem Deutsch. Sandras Kinnlade ging nach unten. „Du bist Polizist?“, fragte sie verwundert und riss die Augen auf. David nickte lächelnd. „Ja…, ich bin seit vier Jahren in der Organisation von de Clerc und habe nun genügend Material zusammen, um ihn verhaften zu können.“ Können Sie sich ausweisen?“ harkte Tom nach, der nicht glaubte einen Polizisten vor sich zu haben. „Nein… ich habe keinen Ausweis dabei. Zumindest nicht den Dienstausweis. Hören Sie… Sie können meinen vorgesetzten anrufen. Er wird Ihnen bestätigen das…“ kam von David als Entschuldigung. „Das könnte einer von de Clerc Leuten sein. Ich werde es trotzdem überprüfen. Bis dahin sollten Sie keine falsche Bewegung machen…“ drohte Tom und griff zum Handy. Er rief Anna an und bat sie die Identität von David zu prüfen. Es dauerte nicht lange und er bekam die Antwort. David war tatsächlich ein Interpolagent. Einen entschuldigenden Blick Sandra zuwerfend meinte er verlegen: „Ich muss mich bei dir entschuldigen, Sandra. Die Beziehung, die ich damals mit dir angefangen habe…, es war nur Mittel zum Zweck. Ich… es tut mir Leid, wenn ich irgendwie Gefühle in dir geweckt haben sollte. Es ging mir immer nur um de Clerc.“ Sandra war so verblüfft, das sie statt einer Antwort nur verständnisvoll lächelte. David erkannte, das Sandra ihm nicht böse war und erklärte weiter: „Endlich können wir ihm was anhaben. Sie und Hartmut haben quasi dazu beigetragen! Aber wir sollten uns beeilen. De Clerc wird nicht gerade sanft mit Ihrem Kollegen umgehen“, warnte er Tom. „Ja, sicher. Nur wo sind sie?“, wollte Tom wissen. David lächelte. „Ich weiß, wo sie sind. Mal sehen ob die deutsche Polizei wirklich so tüchtig ist, wie immer erzählt wird“, meinte er herausfordernd. Tom schaute zu Hartmut, der seine Sandra mit einem seligen Lächeln in den Armen hielt.

    „Robert Stelzer?“ fragte Semir. Er überlegte und schüttelte dann den Kopf. „Ich kenne keinen Robert Stelzer. Ich meine ich glaube...ich kenne keinen. Warum?“ wollte er sofort wissen. „Weil Hartmut einen Fingerabdruck von eben einem Robert Stelzer an den Fotos gefunden hat. Dort wo der Mord passierte.“ Erklärte Ben. Semir sah ihn an. „Was zum Teufel will der Kerl von mir?“ stieß er aus. „Semir... ich weiß es nicht. Ich lasse ihn gerade von Susanne durchchecken. Aber so wie es aussieht, könnte es der Drahtzieher sein.“ Mutmaßte Ben. Semir nickte. „Ja sicher... was soll er denn sonst sein. Ich würde alles dafür geben, zu wissen, was der Kerl will.“ Sagte er leise. Ben sah ihn an. „Semir.... ich will dass du hier bleibst, klar? Du wirst die Hütte nicht allein verlassen. Wenn doch, dann kann ich dir vermutlich nicht helfen.“ Warnte Ben ihn. Semir lachte bitter auf. „Wenn ich die Hütte verlasse, dann kann ich mich gleich erschießen. Die Kollegen jagen mich, falls du es vergessen hast. Was machst du?“ wollte Semir sofort wissen. „Ich? Ich werde sobald ich die Adresse habe diesen Robert Stelzer mal besuchen. Schauen was er mit dir zu tun hat. Ich meine vielleicht ist es ja auch nur der der die Bilder entwickelt hat.“ dachte Ben laut nach. „Ja und was wenn nicht? Ich meine wenn es der Kerl ist, der hinter mir her ist? Was machst du dann? Es ist zu gefährlich wenn du alleine gehst!“ fauchte Semir ihn auf einmal an.

    „Robert Stelzer..... keine Einträge.“ Sagte Susanne. Hotte sah Dieter an. „Hmm.... ein ganz unbescholtener Bürger. Sonderbar.... was kann der von Semir wollen?“ fragte er. Dieter zog die Schultern hoch. „Hast du eine Adresse?“ wollte er dann wissen. Susanne nickte. „Ja... in der Scheibenstraße 43 a in Köln.“ Gab sie bekannt. „Dann gib die Adresse mal Ben weiter. Ich denke er wird sich mit diesem Stelzer sicher mal treffen wollen.“ Mutmaßte Dieter. Susanne griff zum Telefon und rief Ben an. Sie gab die Adresse durch. „Ach und Susanne... versuch mal das Umfeld von diesem Stelzer heraus zu finden. Vielleicht ist es ja nicht direkt mit dieser Person verbunden. Ich meine, Eltern, Brüder, Schwestern und Freunde.... irgendwo wo der Kerl auftaucht...“ bat Ben sie. „Ich tue mein Bestes.“ versprach Susanne und beendete das Gespräch. Danach tippte sie auf ihrem PC herum. Doch es sollte noch dauern, bis sie etwas fand. Sie ahnte nicht, dass in Kürze das gesamte PC-System zusammenbrechen würde, weil ein Virus die Rechner befiel. Und sie ahnte auch nicht, das damit Bens Leben in extremer Gefahr geriet, denn Robert war kein Mann, den man so einfach überführen konnte.
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    So Chris... dann überleg mal was Robert nun unternimmt.... :D

    Semir glitt mit einem Seufzer an der Wand hinunter und ließ sich auf dem harten Boden nieder. Seine Magengegend brannte. Aber nicht nur von dem Schmerz. Er verspürte Hunger… großen Hunger! Doch das schien de Clerc nicht zu interessieren. Der Raum, in dem Semir steckte, hatte kein Fenster. An der Tür war in Augenhöhe ein kleines Gitter vorhanden. Die Tür selbst war aus Stahl und von innen nicht zu öffnen. Semir schloss müde die Augen. Er konnte nur warten. Nach einiger Zeit wurde ihm kalt und seine Zähne fingen an zu klappern. Kurz darauf hörte er, wie die Tür aufgeschlossen wurde. So schnell es ihn seine kalten Glieder zuließen, stand Semir langsam auf und sah die Person an, die den Raum betreten hatte. Semir erkannte Jacques. „Hier! Kannst auch was essen!“, hörte er ihn sagen und sah wie dieser ein Tablett auf den Boden stellte. Dann wollte dieser wieder verschwinden. „Hey..., mir ist kalt!“, versuchte Semir wenigstens seine erbärmlichen Bedingungen zu verbessern. Doch Jacques schien ihn nicht gehört zu haben. Zumindest reagierte er nicht. „Hören Sie,...“, versuchte es Semir weiter. Doch plötzlich verstummte er, denn De Clerc kam in den Raum. „Gefällt dir was nicht?“, fragte er herausfordernd. Semir überlegte, ob er antworten soll, doch dann wagte er es. „Mir ist kalt. Ich könnte wenigstens vernünftig behandelt werden, oder?“, forderte er. De Clerc sah ihn zunächst mit blitzenden Augen an. Dann kam er langsam auf ihn zu. Vorsichtshalber ging Semir in Abwehrposition, doch dieses Mal schien de Clerc ihn nicht schlagen zu wollen. Er legte den Kopf schräg und blickte sein Gegenüber boshaft an. „Du hast Recht..., das hier ist nicht gemütlich.“ Er mache eine kurze Pause und schien nachzudenken. „Also gut. Du darfst dich woanders wohl fühlen. Jacques!!!“, rief er nach hinten, ohne seinen Blick von Semir zu nehmen. Der Mann, der Semir gerade das Essen gebracht hatte, sah seinen Boss aufmerksam an. „Bring ihn in Raum 4 und sorge dafür, dass alles vorbereitet ist.“ Semir hatte plötzlich das undefinierbare Gefühl, dass er besser nichts gefordert hätte! ‚Aber wer kann schon gegen seine Natur?’, dachte er sich selbst entschuldigend…

    Ermutigend schaute Tom Sandra an. „Okay..., wir sind immer in deiner Nähe. Der Sender, der in deiner Kette versteckt ist, fällt nicht auf. Sobald du bei Semir bist, gibst du ihm das hier. Niemandem anderen! Hast Du das verstanden?“, fragte er eindringlich. Sandra nickte. „Ihr holt mich aber da raus, ja?“, kam es ängstlich von ihr. Tom lächelte ihr zuversichtlich zu. „Natürlich..., schließlich wollen wir bald eine Hochzeit feiern und ohne Braut wäre das schwierig“, meinte er mit einem Augenzwinkern. Über Sandras Gesicht huschte ein flüchtiges Lächeln. „Ich habe Angst“, gab Sandra zu. Tom fasste sie fest an den Schultern und sah sie mitfühlend an. „Ich weiß. Aber es kann nichts passieren. Ich verspreche es dir. Vertrau mir, okay?“, bat er. Sandra nickte und holte tief Luft. Tom erkannte in Sandras Augen, dass sie immer noch Angst hatte. Aber ihre Miene zeigte ebenso, dass sie entschlossen war, diesem Alptraum ein Ende zu bereiten. „Gut… Dann fahren wir jetzt zum Rastplatz. Wir schaffen das…“. Wir haben noch genau eine Stunde. Hartmut wird dann auf jeden Fall schon einmal frei sein. Dich und Semir werden wir anschließend auch wieder rausholen. Und zwar so schnell es geht!“, versprach er. Sandra stand auf und verließ gemeinsam mit Tom die Wohnung. Sie stiegen in sein Auto und fuhren los. Nur wenig später kamen sie am Treffpunkt an. Niemand war zu sehen. „Ich wusste es..., De Clerc würde nie einen Tausch eingehen“, sagte Sandra leise. Tom hob seine rechte Hand und wehrte vorsichtig ab. „Warte erst einmal ab. Wir sind etwas zu früh“, erklärte er beruhigend. Wie aufs Stichwort fuhr ein Wagen auf den Platz. Hartmut und ein weiterer Mann stiegen aus. Auch Sandra stieg aus und hielt in ihrer Bewegung inne, als sie den Mann erkannte, der bei Hartmut war. „David?“, flüsterte sie erstaunt. Tom blickte sie überrascht an. „Du kennst ihn?“, wollte er verdutzt wissen.

    Semir beendete das Gespräch und stellte sich langsam wieder auf. Es konnte nun nicht lange dauern, bis Ben bei ihm war. Doch wie wollten sie ihn hier raus bringen? Draußen waren doch sicher noch mehr von den Kollegen. Semir wagte sich aus seinem Versteck. „STOP!! Semir Gerkhan! Ich verhafte Sie wegen Mordes. Ich mache Sie darauf aufmerksam, dass alles was Sie ab jetzt tun oder sagen, gegen Sie verwendet werden kann.“ Hörte er Ben auf einmal hinter sich. Semir erschrak und wollte lachen, als ihn Dieter und Hotte die Arme auf den Rücken drehten und die Handschellen anlegten. „Was soll das denn?“ fauchte Semir die Beiden an. „Bei einer Verhaftung ist es üblich, dem Verhafteten die Handschellen anzulegen. Egal ob er Polizist ist oder nicht. Führt ihn ab.“ Kam von Ben als Befehl. Semir sah ihn an. Er war völlig verdutzt und überrascht. Was war mit Ben? Glaubte er wirklich, dass er… sein Partner ein Mörder war. „Ben… ich bin unschuldig!“ sagte Semir leise. Ben nickte. „Ja… das sagen sie alle…“ grinste Ben.

    Hotte und Dieter sahen sich verstohlen an und nahmen Semir in die Mitte, während Ben auf Krücken hinterher hinkte. Am Eingang standen sie wieder den Kollegen gegenüber. „Das gibt es doch wohl nicht. Da wollte uns der Kerl tatsächlich linken?“ fragte er erstaunt. Ben nickte. „Tja… nur einem echten Kriminalisten passiert so etwas nicht. Wir werden ihn übernehmen und auf unserer Dienststelle verhören. Sagen Sie den Kollegen Bescheid. Der Einsatz ist zu Ende.“ Meinte Ben nur und reichte dem Mann die Hand. „Danke für Ihre Hilfe…“ sagte er und humpelte zum Wagen. „Bloß schnell weg hier, dachte Ben und war froh als er auf dem Rücksitz neben Semir saß. Dieser war völlig geknickt und schien in Gedanken versunken. „Abfahren, Dieter!“ befahl Ben. Dieter ließ es sich nicht zweimal sagen und fuhr los. Eine Weile ging die Fahrt schweigend von Statten. Dieter sah ständig in den Rückspiegel um zu erfahren, ob die Kollegen vielleicht dem Wagen folgten. Aber es war nichts zu sehen. Hotte sah kurz zu Semir. Von ihm kam immer noch kein Wort. „Mensch Semir… was ist nur mit dir los?“ fragte er deshalb. Semir sah ihn an. „Ich weiß nicht… einer versucht mich fertig zu machen und er schafft es sogar. Meine Familie ist von mir getrennt. Ich weiß nicht wo sie ist. Ich bin ein gesuchter…nein…. Ein gestellter Mörder, der nie einen Mord begangen hat…ich bin…“ zählte Semir leise auf. Eine einsame Träne lief an der Wange herunter. Ben nickte zu Hotte und der reichte ihm die Schlüssel für die Handschellen rüber.

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    So Chris dein 'Part.

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    Tja... das ist mein Feed. Und was sagt es dir? Ich bin sprachlos.....

    Sorry hat etwas länger gedauert.... Mein Chef....hatte da noch ein paar Wünsche....
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    Für Semir endete die Fahrt, eine Stunde nachdem sie getrennt waren. Doch de Clerc schien nicht sonderlich daran interessiert zu sein, ihn aus dem Wagen zu holen. Was hatte de clerc mit ihm vor? Wollte er wieder eine Bombe an dem Fahrzeug anbringen und dann einfach abwarten, bis sie explodierte? Nein… wenn das so einfach wäre, dann hätte man ihn auch erschießen können. Er muss etwas anderes geplant haben. Semir dachte darüber nach, was Sandra über de Clerc erzählt hatte. Dieser Mann war brutal und hinterhältig. Vermutlich hatte er sich eine gemeinere Art ausgedacht um ihn zu töten. Sie holten ihn nur nicht raus um ihn mürbe zu machen. Es dauerte eine ganze Weile bis die Türen sich öffneten. „So..., Endstation für dich“, meinte der Mark und löste Semir die Fesseln. Langsam stieg dieser aus und sah sich um. Es gab nicht viel zu sehen. Es schien als gab es hier nichts als Müll und Dreck. Und doch machte es nicht den Eindruck dass es eine Müllhalde war. Vermutlich ein altes herunter gekommenes Grundstück. Nur ein Gebäude schien völlig unbeschadet zu sein. Auf diesem wurde Semir zugestoßen. „Nett..., wo sind wir hier?“, fragte er beiläufig, war jedoch nicht sehr verwundert, dass es keine Antwort gab. Stattdessen wurde er vorwärts gestoßen. Semir ging betont langsam vor dem Mann her. Er verspürte einen unangenehmen Druck im Magen, welches ihm sagte, dass es für ihn ziemlich böse werden wird. Aus seiner Erfahrung wusste er genau, dass er sich auf dieses Gefühl verlassen konnte.

    Kurz darauf erschien de Clerc und baute sich vor ihm auf. „So..., hier darfst du jetzt warten, bis wir unsere Sandra bei uns haben. Du solltest beten, das deine Kollegen keine Tricks versuchen“, warnte er ihn. Semir schaute ihn trotzig an und entgegnete: „Und Sie sollten beten, dass ...“ Die letzten Worte gingen in ein Stöhnen über, als de Clerc seine Faust in Semirs Magen rammte. „Noch so eine Angewohnheit, die ich nicht mag. Man gibt mir keine Widerworte, klar?“, schnauzte er ihn an. Semir konnte nicht antworteten, da er verzweifelt um Luft rang. „Bring ihn in sein Zimmer und sorg dafür, dass er nicht abhauen kann!“, befahl er dem Mann. Dieser zog Semir mit einem Ruck hoch und stieß ihn vorwärts. Einen Arm vor dem Bauch gepresst stolperte Semir weiter. Sein ‚Zimmer’ stellte sich als winzige Abstellkammer heraus. Nicht einmal eine Matratze lag dort. Nur kalter nackter Beton. Der Mann gab Semir einen brutalen Stoß in den Rücken. Semir strauchelte in den Raum hinein und fing sich an der hinteren Wand ab. Mit einem lauten Knall verschloss der Mann die Tür.

    Am 21.05.2009 "Der letzte Coup"

    Der geniale Profi-Einbrecher Falk will aussteigen. Aber der Einbruch der Bande scheitert ebenso, wie der Versuch der Autobahnpolizisten, den Ganoven zu fassen. Von Tom und Semir gejagt, lässt Falk sich zu einem letzten Coup überreden, bei dem ihn ein Komplize töten will. Doch der coole Einzelgänger plant, alle auszutricksen und mit seiner bislang ahnungslosen Freundin ein neues Leben zu beginnen.
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    Zur Info: Hier ist Daniela Wutte zum ersten Mal bei Alarm für cobra 11 zu sehen.