Beiträge von Elvira

    Hmmm…. Also gut…. Dann machen wir mal weiter…..wir kriegen euch schon noch klein :D
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    Die Zeit rann dahin. Semir bekam kaum noch Luft und verlor sich immer mehr in der Dunkelheit.. Wie schön es doch war…. Andrea…. Aida… vergesst mich nicht, dachte er noch und schloss die Augen. Er hörte nicht wie man die Steine abtrug. Er hörte nichts mehr. Er war so unendlich müde. Wenn doch die Schmerzen im Bein nicht so stark wären und in der Brust. Er hatte das Gefühl als würde alles eingeengt und …dann spürte er wie eine Träne an der Wange runter lief. Es war vorbei… das Leben war vorbei. Er holte einen tiefen Atemzug und sackte dann in sich zusammen. Er konnte jetzt schlafen. Für immer und ewig. Seine Gedanken verloren sich bei Andrea und Aida. Ob sie noch immer in der Schutzwohnung waren? Aber wo…er hätte sich sehr gern von ihnen verabschiedet. Leider war es ihm nicht gegeben. Er würde hier unter den Trümmern sterben. „Ich liebe euch…“ weinte er leise. Es schien als wollte die Bewusstlosigkeit nicht kommen. Sollte er tatsächlich sein Ende bei klarem Verstand mitbekommen.

    „HEY!! WIR HABEN EINEN GEFUNDEN!!“ ging plötzlich der Schrei. Sofort waren Kim, Hotte und Dieter zur Stelle. Doch als sie sahen, wen die Feuerwehrleute dort herauszogen sahen sie sich enttäuscht an. „Das ist der Verbrecher… nicht Semir…“ erklärte Dieter leise. Die Feuerwehrleute tauschen die Blicke. „Hören Sie… es wird dunkel. Wir müssen die Suche abbrechen. Morgen werden wir weitersuchen. Die Chancen dass er das hier überlebt hat, ist eh sehr gering. Es liegen verdammt viel Schotter auf ihm. Das hält kein menschlicher Körper lange aus.“ Erklärte der Einsatzleiter und hob die Hände um seinen Leuten den Abzug zu genehmigen. Kim sah ihn an und zog ihre Dienstwaffe. Sie richtete diese auf den Einsatzleiter. „Wenn Sie es wagen sollten, die Arbeiten hier einzustellen, dann erschieße ich Sie.“ drohte Kim. „Gute Frau…. Es bringt nichts. Die Dunkelheit…. Sie ist in solchen Situationen unser Feind. Nehmen Sie die Waffe doch weg….“ Bat der Mann, der die Verzweiflung von Kim sehr gut verstehen konnte. „Sie werden weitersuchen. Lassen Sie sich Licht heranschafften. Mir ist ziemlich egal wie… aber tun Sie Ihre Pflicht.“ Warnte sie ihn. „Also gut…. Wir suchen weiter. Leute!! Holt die Flutlichtanlage!!“ schrie er seine Leute an. Zwei Mann gingen los. „Na also… warum nicht gleich so. Meine Männer werden helfen.“ Sagte Kim und steckte die Waffe wieder ein. Ihr Blick traf Dieter und Hotte. Beide nickten. „Ich helfe auch…“ kam plötzlich hinter Kim. Sie drehte sich um. „Sie sind der Retter?“ fragte sie bitter. Der Mann nickte. „Ja… Mark Rheiter…. Ich bin nicht ganz unschuldig an dem was hier passiert. Wenn ich nicht geschossen hätte… dann…wäre das Haus explodiert…“ sagte er leise. Kim sah ihn fest an. „Wenn Sie nicht geschossen hätten, dann wären Ben Jäger und Semir Gerkhan tot. Sie haben richtig gehandelt. Machen Sie sich keine Vorwürfe…“ sagte sie und drückte ihm die Hand.

    Klagend sagte er weiter: „Und nun machst du das Gleiche! Ich habe alles für dich getan… Ich habe dir vertraut, aber du bist einfach weg… Du hast mich allein gelassen!“ „Wo ist Semir?“, fragte Sandra plötzlich. „Er ist gut aufgehoben“, meinte de Clerc mit einem leichten Schulterzucken. „Aber wenn du nicht tust, was ich sage, wird er das Fliegen lernen.“ „Was meinst du?“, hakte Sandra erschrocken nach. „Unser gemeinsamer Freund trägt eine Bombe am Körper. Ich habe den Zünder und wenn du nicht das tust, was ich will, dann drücke ich diesen Knopf hier“, lachte er leise und zog mit einem drohenden Glitzern in den Augen die Fernbedienung aus seiner Jackentasche. Er drängte die junge Frau an eine der Wände und presste seinen Körper nah an sie heran. Er nahm ihren Finger und presste ihn auf den Knopf. „Du darfst auch mit mir zudrücken!“, lachte de Clerc sarkastisch. „Nein…! Bitte nicht…“, flehte Sandra voller Angst.

    Hartmut saß wie auf heißen Kohlen im Überwachungswagen und rutschte unruhig auf seinem Sitz hin und her. Er sah wie de Clerc sich an seine Sandra heran machte und sie regelrecht bedrängte. „Tom…, dieser Mistkerl soll die Finger von ihr nehmen! Ich will nicht, dass er sie so anfasst!“, fauchte er wütend. „Mir gefällt es genauso wenig. Aber wir müssen noch ein bisschen zusehen. Er hat die Morde bereits gestanden, das ist schon mal gut. Nun müssen wir ihn noch überwältigen. Aber erst brauche ich die Bestätigung, das Semir außer Gefahr ist“, ermahnte Tom und legte ihm beruhigend eine Hand auf den Arm. „Aber siehst du denn nicht, was er da macht? Er packt sie an! Das darf er nicht…“, zischte Hartmut aufgebracht, sprang von seinem Platz auf und versuchte die Tür zu öffnen. Tom hielt ihn im letzten Moment am Ärmel fest und bugsierte ihn auf seinen Platz zurück. „Hartmut…! Reiß dich zusammen! Er wird ihr nichts tun… noch nicht! So, und nun bleib hier sitzen, klar?“, kam es wütend von Tom. Hartmut atmete tief durch, ballte seine Fäuste und setzte sich mit einem Grummeln hin. Tom erkannte, dass Hartmut sehr zornig war und sich stark beherrschen musste, um diesem Mann, der seine Braut bedrängte nicht an die Gurgel zu gehen. In die angespannte Stille hinein klingelte Toms Handy. Ohne Hartmut aus den Augen zu lassen, nahm es das kleine Telefon zur Hand, stellte eine Verbindung her und fragte: „Ja?“ „Ihr Kollege ist in Sicherheit“, hörte er David am anderen Ende der Leitung sagen. „Danke…!“, gab er erleichtert zurück und griff hastig zum Funkgerät. „An alle Einheiten… Zugriff!“, befahl er. Hartmut nutzte den kurzen Augenblick, den Tom abgelenkt war, sprang aus dem Wagen und rannte zu Sandra. Die zuckte erschrocken zusammen, als sie sah, wie sich ihr Geliebter in Gefahr begab. De Clerc bemerkte, dass etwas nicht stimmte und schaute sich hektisch um. Er erkannte Hartmut und wendete seinen hasserfüllten Blick zurück zu Sandra. „Du hast mich in eine Falle gelockt, Du verdammtes Miststück!“, fauchte er sie an, zog aus seinem Hosenbund einen Revolver und in einer blitzschnellen Bewegung riss er sie als Schutzschild an sich. Als er ihr die Waffe ans Kinn presste, schrie Sandra angsterfüllt auf.

    Wie du weißt Tina spare ich nicht mit Meinungen und sage immer die Wahrheit. Auch bei dir.... also wo fange ich nur an....

    1. Dein Schreibstil perfekt......
    2. Nach der Überschrift zu deuten, wird das wieder eine ziemlich heftige Story
    3. ES IST VIEL ZU WENIG UM EINE GUTE MEINUNG ABZUGEBEN!!!!


    Also ran an den PC und weiterschreiben.... heute mindestens noch zwei Fortsetzungen....

    Ach ja... wo bleibt eigentlich dein Feed bei mir????? (ganzverstohlenmalbetteln)

    „Hotte! Hör auf… so bringt das nichts… Semir kann hier überall liegen… Wir müssen warten bis der Räumdienst da ist.“ Stieß Dieter nach eine Weile aus. Immer noch hatten sie nichts von Semir gefunden. „Er muss doch hier sein!!“ kam von seinem Dienstpartner. „Ja sicher… aber wo? Wir haben….komm wir sehen nach Ben…“ schlug Dieter vor und zog Hotte von den Trümmern weg. Sie gingen zu dem Mann der sich rührend um Ben kümmerte. „Er ist immer noch bewusstlos?“ fragte Dieter besorgt. „Ja… er blutet sehr stark. Was ich sehen konnte… dieser eine Typ…ich meine, den den ich erschossen habe… er hat ihm und seinem Freund ziemlich in die Mangel genommen. Ich…“ versuchte der Mann zu erklären. „Schon gut… ist alles okay. Die Ärzte sind benachrichtigt. Sicher sind sie gleich hier. Und das mit dem Erschießen… es war Notwehr…Sie haben den Beiden das Leben gerettet.“ sagte Dieter leise und streichelte Ben über den Kopf. „Wird schon Junge…“ murmelte er. Endlich hörten sie die Sirenen. Nur wenig später waren die Rettungskräfte vor Ort. Der Notarzt kümmerte sich umgehend um Ben und ließ ihn zum Krankenwagen bringen. Immer noch war er ohne Bewusstsein.

    Semir kam zu sich und das erste was er spürte war das extreme Gewicht was auf seinem Körper lag. Er hustete leicht und stöhnte auf. Dann war die Erinnerung wieder da. Das Haus… Stelzer… Ben. „Ben?“ fragte er gepresst. Doch es kam keine Antwort. Die Erinnerung ging weiter. War da nicht eine Explosion? Semir versuchte sich zu bewegen als ein stechender Schmerz in seinem Bein ihn zwang ruhig liegen zu bleiben. Etwas Schweres lag auf seinem rechten Bein. Warum konnte er die Augen nicht öffnen? Langsam ging seine Hand zu seinem Gesicht. Als er die Hand wegzog spürte er sofort das klebrige Etwas an seiner Stirn. „Au….verdammt…“ stieß er aus. Nun wusste er wieder was passierte. Ein Mann schoss auf Robert. Gerade als er Ben töten wollte. Was war mit Ben? Wo war er? Lag er auch unter den Trümmern? „Hilfe…!“ stieß Semir aus. Doch es war extrem leise. Viel zu leise um gehört zu werden. Nach einer Weile versuchte er sich zu bewegen, doch schnell ließ er es bleiben. Die Schmerzen stiegen an. Ihm wurde schwarz vor Augen und er versuchte vorsichtig einzuatmen. Hörte er nicht seinen Namen rufen? Was war das? „hier…hier…“ gab er zurück. Doch dann war völlige Stille.

    Kim sah zu Ben als er im Krankenwagen lag. „Ben? Hören Sie mich? Wo ist Semir? Was ist mit ihm?“ fragte sie. Der Notarzt sah sie strafend an. „Sie können ihn jetzt kaum verhören. Er muss ins Krankenhaus. Bauchschuss!“ erklärte der Mann. Kim nicke. „Ich bin seine Vorgesetzte….sein Kollege… er war bei ihm…“ gab sie völlig geschockt über den Zustand von Ben von sich. „Dann liegt er vermutlich unter den Trümmern. Die Kollegen von der Feuerwehr sind bereits dabei…“ gab der Arzt zurück. „Wir fahren in die Uniklinik….“ Hängte er an und fuhr dann mit Ben ab. Kim sah dem Wagen nach und wandte sich dann Mark Rheiter zu. „Sie haben den beiden geholfen?“ fragte sie etwas kühler als sie eigentlich wollte. „Ja… ich meine…der Mann… also der verschüttet wurde, er hat…er hat mich angehalten und ich habe ihn hier abgesetzt. Er wollte dass ich weiterfahre und mich nicht weiter um das hier kümmere, aber…Ich bin zurück und kam gerade dazu, als der Mann den Typen im Krankenwagen erschießen wollte, während der andere fast erstickte. Ich schaffte es den Mann zu erschießen aber dann gelang die Hütte in Brand und. Die Zeit rechte gerade um ihn aus dem Feuer zu holen. Dann eine Explosion und…“ stammelte Rheiter. Kim legte ihm die Hand auf die Schultern. „Schon gut… Sie haben getan was Sie konnten.“ sagte sie leise.
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    Dramatik pur.... habt ihr die Nerven weiter zu lesen? Alex.... lass den Puls steigen..... :D

    weiter geht es....

    „Tom…? Sie kennen Tom Kranich?“, fragte er hastig und seine Augen leuchteten freudig auf. „Ja!“, nickte David eifrig. „Er befindet sich gerade bei Sandra und beschützt sie. Im Gegenzug ich hole Sie hier raus!“ Über Semirs Gesicht huschte mit einem Mal ein spöttisches Grinsen und er murmelte leise: „Tse…, typisch Tom! Kaum ist eine hübsche Frau in Gefahr, spielt er den Ritter in glänzender Rüstung…“ An den Mann von Interpol gewandt meinte er laut: „OK, ich glaube Ihnen.“ Jetzt war es an David, verwirrt zu gucken, aber er stellte keine Fragen. Dafür war die Zeit zu knapp. Er erhob sich und hielt Semir seine rechte Hand hin. „Können Sie aufstehen?“, erkundigte er sich. Semir nickte, ergriff dankbar die dargebotene Hand und mit einem unterdrückten Stöhnen stand er auf. Er wollte die ersten Schritte in Richtung Treppe machen, als David ihn am Arm zurückhielt. „Ähm…, den Gürtel schnallen Sie besser ab. Er ist etwas explosiv“, meinte er mit einem schiefen Grinsen. Nachdem Semir den Gürtel vorsichtig auf den Boden gelegt hatte, drängte David: „Jetzt lassen Sie uns von hier verschwinden. Die Kollegen werden gleich hier sein, und diesen Laden hier auseinander nehmen. Wir müssen los und de Clerc endlich festsetzen.“ Er half dem geschwächten Semir aus dem Becken und kurz darauf waren die Beiden verschwunden. Nur wenige Augenblicke, nachdem sie das Haus verlassen hatten, knallte es heftig und Semir zuckte erschrocken zusammen.

    Es begann bereits zu dämmern und das erste Tageslicht zeigte sich in silbrigen Streifen am Horizont. Sandra, die auf der Treppe zum Museum stand und wartete, hatte jedoch kein Auge für das schöne Naturschauspiel. Sie fror und zitterte am ganzen Leib, was aber die Aufregung zu sein schien. Immer wieder sah sie sich nervös um. Tom hatte ihr versichert, dass das SEK in Stellung war und ihr nichts passieren konnte. Doch so sehr sie sich auch angestrengt umschaute, sie konnte niemanden entdecken. Plötzlich kam ein Mann auf sie zu. „Hallo Sandra…“, sagte er freundlich. „De Clerc…“, antwortete sie verschüchtert. „Schön, dass du gekommen bist… Komm…, wir gehen etwas.“ Mit einem falschen Lächeln bot er Sandra den rechten Arm an, damit sie sich bei ihm einhaken konnte. Doch sie zögerte. Nachdem de Clerc ihr Stocken bemerkte, fügte er einschmeichelnd hinterher: „Nur keine Sorge. Dir wird nichts passieren. Ich will nur alte Zeiten auffrischen.“ Sandra schaute in de Clercs harte Augen und wusste dass er log. Er wollte sie nur in Sicherheit wiegen, doch er würde sie nicht leben lassen… Er konnte sie nicht leben lassen! Am liebsten hätte sie die Flucht ergriffen. Doch die junge Frau wusste, wenn sie jetzt nicht mitspielte, gefährdete sie den Einsatz und damit die Festnahme de Clercs. Langsam schob sie ihre Hand in den angebotenen Arm und de Clerc tätschelte väterlich ihre Hand. „Weißt du Sandra“, meinte er im Plauderton, „ich habe nie verstanden, warum deine Eltern sich gegen mich gestellt haben… Ich habe doch alles getan für sie. Für dich und deinen Bruder. Ihr ward immer zufrieden. Hattet keinen Grund euch zu beschweren und doch habt ihr mich enttäuscht.…“ Er warf ihr einen fragenden Seitenblick zu und Sandra senkte beschämt den Blick. Vorwurfsvoll fuhr er fort: „Dein Bruder hat sich an meinen Drogen bedient! Deine Eltern sind zur Polizei und wollten gegen mich aussagen! Das musste ich natürlich verhindern und etwas dagegen unternehmen. Daher dieser Unfall… Das verstehst du doch, oder?“, lächelte er böse und wartete, bis Sandra verhalten nickte.

    So dann eröffne ich hier mal. Ein Schriftstellter sagte mal ich zitierte: "Nicht jedem ist es gegeben ein Buch zu schreiben, geschweige denn Geschichte...." das kann man natürlich auslegen wie man will.

    1. finde ich es gut, dass du nicht nicht von negativen Feeds abschrecken lässt.

    2. Nimm doch mal die Ratschläge an.... ich weiß ich wiederhole mich, aber damit tust du auch dir selbst einen Gefallen.

    3. Rechtschreibung prüfen und die Story betalesen lassen um die langweiligen Satzanfänge wie Dann..... Plötzlich.... usw. zu verändern
    denn damit fangen gute sechzig Prozent deiner Sätze an, was dazu führt, dass es langweilig wird.

    4. Den Ablauf besser drei oder gar vier mal selbst durchlesen. Dann merkt man schnell, dass er nicht stimmt. Ben drückt nicht einfach ab.... außerdem woher hatte er plötzlich das Messer? Du solltest die Ausführungen besser darstellen... Mache nicht solche Sprünge in den Gedanken. Es verwirrt den Leser nur.

    5. Baue die Spannung auf und lass nicht alles direkt am Anfang los. Das führt nämlich sehr schnell dazu die Story nur zu überfliegen, weil man ja weiß was passiert.

    Sorry Elvira, ich wollte dir nicht vorgreifen bei Veröffentlichen der Quoten. Habe die Quotenveröffentlichung gesehen und dabei endeckt das die Quoten hier noch nicht gepostet wurden. Tut mir leid. Naja es war ja auch meine Meinung zu den Quoten und "Ja" du hast recht viele sind im Urlaub, das käme dann auch noch dazu. Insgesamt war die Staffel völlig im Rahmen. Hat mir auch sehr gut gefallen, jetzt freuen wir uns alle auf den Herbst...und natürlich auf die Wiederholungen, ist ja besser als nichts.

    Na ist doch egal... Dennis.... ich überlebe es schon.... ;):D Vielleicht finden wir ja auch noch einen Abschlussbericht zu der gelaufenen Staffel.....

    3,12 Mio und 11,5 % in der Werberelevanten Gruppe...

    ... was die Quoten angeht, sollten wir nicht vergessen... es war ein schöner Tag und viele sind auch im Urlaub. Alles in Allem ist die Staffel doch sehr erfolgreich gewesen. So bleib uns nur zu warten bis der Herbst kommt und die nächste Staffel über die Bildschirme flackert. 11,5% ist ziemlich schwach aber es war ja nur eine Folge, die eine solche Quote hatte. Und es kann ja nur besser werden.

    Außerdem war "Alarm für Cobra 11" besser wie CSI. Das wir auch diesmal Top-Models nicht schlagen konnten nun ja... das ist nichts Neues

    einen schönen Kar-Freitag allen lesern....

    Semir hatte dröhnende Kopfschmerzen, ihm war schwindelig und er fror erbärmlich. Immer noch hatte er nichts gegessen. Aber er wird seine Schwäche nicht zeigen. Niemals! Als er de Clerc mit einem weiteren Mann in den Raum kommen sah, zog sich alles in ihm zusammen. Er verkrampfte sich unbewusst, als er der Mann ihn den Gürtel anlegte. Semir konnte sich schon denken was an diesem Gürtel war, denn das Gewicht war ganz sicher nicht die Gürtelschnalle. De Clerc schien auf jeden Fall nicht mehr gewillt zu sein, Querelen von ihm zu dulden und hatte ein Eindruckvolles Gerät mitgebracht um sicher zu sein, dass er nichts mehr unternahm. Der Mann befreite ihn von der Kette, und zwang ihn dann in der Mitte des Beckens wieder auf den Boden. Semir wehrte sich nicht, denn ihm tat alles weh und im Grunde hoffte er nur noch, dass das, was auch immer man mit ihm noch vorhatte, möglichst schnell beendet wurde. Der letzte Funke Hoffnung auf Rettung glomm nur noch schwach in ihm. Kaum jedoch hatte de Clerc den Raum verlassen, hockte sich der fremde Mann hinter Semir und löste zu seiner großen Verwunderung die Fesseln. „Herr Gerkhan…, keine Angst. Ich bin David Bouchard von Interpol“, stellte er sich ihm vor und entfernte vorsichtig das Klebeband von Semirs Mund.

    Semir wich unbewusst etwas zurück und schaute argwöhnisch zu dem Mann. Er hielt das Ganze für eine Falle von de Clerc und sagte erst einmal nichts. Sich die wunden Handgelenke reibend, wollte Semir nach einigen Sekunden lauernd wissen: „Können Sie das beweisen? Haben Sie einen Ausweis dabei?“ fragte er mit einem zweifelnden, angstvollen Ton in der Stimme. „Nein…, es wäre ziemlich fatal, wenn de Clerc den gefunden hätte! Sie müssen mir schon vertrauen“, lächelte der Mann ihn freundlich an. Er reichte ihm die Hand. Doch auf Semirs Miene zeigte sich noch immer deutliches Misstrauen. „Woher soll ich wissen, dass Sie wirklich ein Polizist sind?“ David seufzte innerlich und konnte Semir gut verstehen. Wahrscheinlich würde ich mir auch nicht glauben’, dachte er ironisch und suchte nach einer Möglichkeit, den deutschen Kollegen zu überzeugen. „Das einzige, um das ich Sie bitten kann, ist, dass Sie mir vertrauen!“ In einer hilflosen Geste breitete er die Arme auseinander, was aber Semir immer noch nicht überzeugte. „Bitte…! Hören Sie mir zu…“, bat er daher eindringlich. „Ich brauche Ihre Hilfe! Sandra ist zum Schokoladenmuseum unterwegs, um sich mit De Clerc zu treffen. Doch der will sie dort erschießen! Ich habe daher ein Abkommen mit Tom Kranich getr...“ Plötzlich horchte Semir auf.

    Und öööhhh... Hab ich was verpasst oder wieso ist die Chefin aufeinmal wieder im Büro? O.O
    Ich dachte sie war mitgefahren? *verwirrt* 8| xD

    Lol... das kommt davon, wenn ihr uns so hetzt *hechel* dann verschreiben wir uns... so aber schnell geändert. Danke für den Hinweis ;)

    Mark zerrte Ben von dem brennenden Haus weg. Aus den Augenwinkeln beobachtete er wie der Mann, den er hier abgesetzt hatte am Fenster stand und sich gerade daran machte durch zu klettern, als ein lauter Knall die Stille des Waldes zerriss. Mark warf sich über den bewusstlosen Ben um ihn vor dem was da umher flog zu schützen. „Verdammt! HEY!! Wo sind Sie?“ fragte er und suchte die Gegend mit dem Blick ab in der Hoffnung den Kollegen des Manes zu finden. Doch nichts. Die Explosion war so stark, dass das Feuer, was eben noch alles zerstörte erloschen war. Rauch stieg aus dem Haufen von Holz, was eben noch ein Bauernhaus war. Doch wo war der kleine Mann? „HEY!!“ rief er noch einmal. Nichts. Dann hörte Mark endlich Sirenen und wenig später standen zwei Polizisten vor ihm. „Okay…. Weg von ihm!“ fauchte ihn ein dicklicher Mann an und richtete die Waffe auf ihn. „Hören Sie… Sie sehen das falsch. Ich habe ihn hier und einen weiteren Mann die in dem Haus, was dort mal stand gerettet…“ verteidigte Mark sich, hob jedoch die Hände. „Wo ist der zweite?“ wollte der lange dünne Polizist wissen. Mark wies auf den Rest des Hauses. „Er ist noch da… ich meine…er stand am Fenster, als…als die Explosion….“ stammelte Mark. „SEMIR!!“ schrie der Dicke plötzlich und rannte zu dem rauchenden Haufen. Mit bloßen Händen versuchte der Mann die Trümmer beiseite zu räumen. „SEMIR!!“ wiederholte er. Doch es kam keine Antwort.

    Nachdem sie in der Anglerhütte nichts weiter gefunden hatten, trennten sich Hotte, Dieter und die Chefin. Sie fuhr zurück ins Büro um dort wenigstens die Staatsanwältin wenn es sein musste aufzuhalten um gegen Semir aktiv zu werden. Falls sie es versuchte... Sie lief in ihrem Büro auf und ab. Verdammt wo steckte Ben Jäger nur. Er kann sich doch einfach nicht in Luft auflösen. Irgendwas stimmte da nicht .Dieter Bonrath und Horst Herzberger hatten ihr alles gestanden. Die Flucht von Semir Gerkhan und dann dass er von Ben in eine Anglerhütte untergebracht wurde. Irgendwie war diese Mannschaft, die sie von Anna Engelhardt übernommen hatte, völlig eingeschworen. Wie die Musketiere hielten sie zusammen. Wenn es sein muss, auch gegen die neue Chefin. Doch genau das mochte Kim Krüger an der Mannschaft. Sie sah wieder die bedauernden Gesichter der Staatsanwältin und des Regierungspräsidenten als verkündet wurde, dass sie die Autobahnpolizei übernehmen sollte. Staatsanwältin Schrankmann drücke ihr Bedauern aus. Und am Anfang war es sehr schwer, doch nun wusste Kim, dass es genau die richtige Entscheidung war. Das Telefon riss sie aus den Gedanken. „Krüger!“ meldete sie sich. „Herzberger hier! Chefin… wir brauchen die Feuerwehr…Räumungskommando….Semir ist verschüttet. Bei einer Explosion…Ben ist schwer verletzt…“ stammelte der Polizist. „Wo genau?“ fragte Kim kurz und Knapp und schrieb sich die Adresse auf. „Ich bin schon unterwegs und bringe alles mit, was benötigt wird.“ gab sie durch und legte auf.

    „Dann hat dieser Alptraum endlich ein Ende.“ Tom nickte und brachte sie anschließend zum Wagen. „Ich fahre dich zum Museum. Sobald du abgeholt wirst, können wir dir folgen und die ganze Bande festsetzen.“ Sie waren am Wagen angekommen und Tom half Sandra ins Auto. Nachdem sie eingestiegen war, schloss er hinter ihr die Tür, ging um das Auto und stieg ebenfalls ein. Während er sich anschnallte, bemerkte er, wie Sandra mit der Kette, in dem der Sender versteckt war, nervös spielte. Er legte seine rechte Hand auf die ihren. Augenblicklich hörte Sandra auf und sah mit großen Augen, die Tom an ein scheues Reh erinnerten, zu ihm herüber. „Bitte…, verliert mich nicht!“, flehte sie regelrecht. Tom wusste genau, wie es in Sandra aussehen musste. Aber er wusste auch, dass sie tapfer war und versuchte sie in ihrem Mut bestärken. „Das SEK ist informiert und bereits mit Hartmut auf dem Weg dorthin, um die ersten Vorbereitungen zu treffen. Und egal, wohin Du auch gehst oder de Clerc dich bringt: Wir werden dir unauffällig folgen! Ich persönlich werde dich nicht aus den Augen lassen…“, versprach Tom und fügte mit einem Augenzwinkern hinterher: „… und erst recht nicht Hartmut!“ Sandra atmete tief durch und gab Tom mit einem Nicken zu verstehen, das sie bereit war. Er startete den Wagen und fuhr los. Sie waren circa 10 Minuten unterwegs, als sein Handy klingelte. „Ja?“, antwortete er fragend. „David hier“, kam es aus dem Hörer. „Ich bin jetzt am Versteck. Ich werde Gerkhan finden. Da de Clerc mir vertraut, werde ich sicher an ihn rankommen. Allerdings kann es sein, das er mich trotzdem beobachtet. Es könnte also sein, dass Herr Gerkhan einiges ertragen muss. Aber ich werde es nicht zu heftig machen, versprochen!“, sagte der Interpol-Mann. Tom schluckte schwer: „Semir wird es verstehen.“ ‚Hoffentlich!’, dachte er gleichzeitig zweifelnd. Laut meinte er noch: „Vielleicht schaffen Sie es, ihm zu sagen, dass Sie von Interpol sind.“ „Ich werde es versuchen“, versicherte David und beendete das Telefonat.

    „David!! Wo warst du denn?“, rief de Clerc freudig, als er seinen Mann aussteigen sah. „Ich hatte noch was zu erledigen. Aber das ist nichts was dich belasten sollte. Was gibt es?“, fragte dieser gespielt gleichgültig. „Ich brauche dich im Keller. Unser Gast braucht dringend ein Bad. Sorge bitte dafür“, befahl de Clerc. „Gast?“ fragte David gespielt verwundert. „Ja… er hat mich etwas geärgert und du weißt wie ich bin. Ein Bad sollte auch ihm die Entspannung bringen.“ lachte de Clerc. David nickte und wollte gerade verschwinden, als de Clerc ihn aufhielt: „Ach warte…, ich komme mit. Er ist ziemlich widerborstig und ich will alles erledigt wissen, bevor ich gleich abfahre.“ Er nahm einen Gürtel von dem Geländer an der Treppe zum Keller und sah David grinsend an. „Hab ich extra anfertigen lassen. Jacques ist darin sehr erfinderisch. Fällt überhaupt nicht auf.“ lachte de Clerc, Er folgte David und betrat direkt hinter ihm den Raum, in dem Semir war. David sah den Mann und zuckte kaum merklich zusammen. Das Gesicht des Kollegen war geschwollen. Deutlich waren die Schläge zu sehen. Aus einer Wunde an der Schläfe war Blut gelaufen. Die getrockneten Reste konnte man noch sehen. Auch war der Mann geknebelt und sah ihn mit erschrockenen Augen an. Die Angst sprang David regelrecht an. Er sprang in das kleine Becken. Er hatte zwar schon häufig gesehen, das de Clerc Menschen zusammengeschlagen hatte, aber das war ihm egal gewesen. Doch dieser Mann war ein Polizist und damit war es etwas Anderes! Nur mit Mühe konnte sich der Interpolmann gegen die aufkommende Wut durchsetzen. „Hast ihm wohl schon deine Fäuste gezeigt, was?“, lachte er bitter und blickte zu de Clerc auf. Ein hämisches Grinsen breitete sich auf dessen Gesicht aus. „Ja…, ich musste ihm ein wenig Manieren beibringen. Aber jetzt, wo es zu spät für ihn ist, hat er es endlich kapiert.“ Mit einem bedauernden Schulterzucken drehte er sich um: „Ich muss los. Sandra wartet...“ Er hielt inne und wandte sich noch einmal um. Eine abfällige Kopfbewegung in Richtung Semir machend, meinte er eiskalt: „Er bekommt die übliche Behandlung. Leg ihm den Sprenggürtel an und gib mir die Fernbedienung!“ Unsanft zerrte David Semir hoch und tat, was de Clerc forderte. Der Gefangene ließ alles mit sich machen, ohne sich zu wehren. ‚Kein Wunder!’, dachte David erschrocken bei sich, als er sich den Kollegen verstohlen aus den Augenwinkeln näher anschaute. ‚Er ist ja auch völlig erschöpft!’ Nur schwer an sich haltend, überreichter er mit regungsloser Miene de Clerc die Fernbedienung und dieser verließ den Raum. Kurz darauf hörte man einen Wagen davon fahren...

    NJa ich fand die Folge recht gut... leider war es schon wieder die letzte Folge. Egal... im Herbst geht es weiter und davor ist ja noch das Fantreffen. Freuen wir uns auf die Wiederholungen mit dem Dreamteam Tom Kranich(Semir Gerkhan....

    Zu der Folge: TJa... Schwiegermütter sind manchmal ein ziemliches Laster.... Vielleicht hätte Semir ihr nicht die Handynummer geben sollen. Die STory war mir allerdings etwas zu platt. Da fehlte die Spannung. Das mit der Explosion des Tankwagens... nicht schlecht aber nicht so berauschend. ES gab schon bessere. Für meinen Geschmack war etwas zuwenig Autobahn da.... aber warten wir ab... Der Herbst wird heiß

    Semir kam zu sich. Ein Schlag war das erste was er fühlte. Er sah seinen Peiniger an. „Oh… du bist wieder wach… sehr schön… hol mal tief Luft, denn gleich hast du keine mehr.“ Hörte er Robert lachen. Und schon zog sich die Schlinge enger. Semir fing erneut an zu röcheln. Sein Blick fiel zu Ben, der reglos am Boden lag. Robert schien langsam die Lust an seinem perfiden Spiel zu verlieren. „Es macht keinen Spaß. Du sollst dich wehren, zappele von mir aus, aber tu irgendwas!“ fauchte er Semir an und zog am Seil. Wieder stellte er sich vor Semir. „Was ist…starker Mann…. Wehr dich!“ schrie er ihm ins Gesicht. Semir sah ihn nur an. Er war am Ende. Blut lief ihm aus Mund und Nase. „Du… kannst mich…mal..“ stieß er schwer atmend aus. „Meinst du wirklich?“ fragte Robert erstaunt. Doch dieser sah auch die Entschlossenheit, der bereits fast zu geschwollenen Augen. „Ja… du scheinst es tatsächlich Ernst zu meinen. Na mal sehen, ob ich deinen Willen brechen kann….“ lachte er und ging zu Ben. „Lass ihn!!“ schrie Semir und zerrte an seinen Fesseln. Doch sofort zog sich die Schlinge um den Hals zu. Robert hatte sie mit den Handfesseln verbunden und jedes zerren übertrug sich nun auf die Schlinge. Robert presste seine Waffe an Bens Kopf. Dieser war ohne Bewusstsein.

    "Du verdammtes Schwein!! Lass ihn in Ruhe!!!" schrie Semir. Tränen schossen ihn in die Augen und er zerrte an den Fesseln. Er versuchte zu ignorieren, das er sich damit selbst schadete. Ben war nun vorranig. "Willst du dass ich ihn die letzte Kugel gebe? Wo soll er sie hinbekommen? In die Schläfe? ins Genick? Oder wollen wir es ganz langsam machen?" lachte Robert Stelzer. "Nein.... lassen Sie ihn doch...." flehte Semir. "Aber ... Aber.... wer wird denn gleich die FAssung verlieren. Also gut... ich zähle nun bis drei und dann drücke ich ab. Wenn du dich nicht entscheidest, dann werde ich entscheiden wohin ich ihn schieße... Eins.....zwei....." zählte Robert.

    Mark Rheiter legte an. Noch zögerte er abzudrücken. Was sich dort in dem Haus abspielte war abscheulich. Mark hatte schon so vieles in seiner Laufbahn als Polizist gesehen, aber das hier ließ ihn erschaudern. Der Mann der die beiden hier in seiner Gewalt hatte, ging äußerst brutal zu Werke. Mark sah genau, das der Mann am Boden bewusstlos war und sogar aus einer Bauchwunde blutete. „Du verdammtes Schwein….“ stieß er aus und legte endgültig an. Er zog den Hahn zurück und

    De Clerc blitzte Semir zornig an. „Nie wieder, hörst du…? Nie wieder wirst du was sagen, wenn ich telefoniere! Hast du mich verstanden?“, schnaubte er wütend. Semir kauerte am Boden, hielt sich das brennende Gesicht gegen die kühle Kachelwand und wagte es nicht, de Clerc anzusehen. Er hatte versucht Sandra zu warnen, doch er glaubte nicht, dass sie ihn gehört hatte. De Clerc hatte sofort das Gespräch beendet und sich ihm zugewandt. Er hatte so hart zugeschlagen, das Semir schmerzhaft aufschrie, als die Hand in seinem Gesicht landete. „Du willst mich wohl richtig wütend machen, was?“, tobte de Clerc jetzt weiter. „Hast du immer noch nicht kapiert, dass das ein Fehler sein kann...? Ein sehr schwerer Fehler! Willst du es wirklich bis zum Äußersten treiben? Willst du wirklich wissen, welche Macht ich auch über dich haben kann?“ Langsam hob Semir den Kopf. „Sie können mich mal kreuzweise“, stieß er verächtlich aus. De Clerc beugte sich zu ihm hinunter, brachte seinen Mund dicht an Semirs Ohr und zischte mit einem drohenden Tonfall in der Stimme: „Ich weiß… Aber das hebe ich mir für später auf.“ Mit Genugtuung beobachtete de Clerc das angstvolle Mienenspiel seines Gefangenen und er wusste, das sein Opfer verstanden hatte, das ihm noch qualvolle Stunden bevor standen. Befriedigt richtete sich de Clerc auf. „Doch wie gesagt… Später! Jetzt wollen wir Sandra nicht so lange warten lassen. Ich überlege mir nur gerade, ob ich nicht doch eine Verschwendung in Kauf nehmen sollte und dir das Zeug spritze… Wie wäre es?“ Mit diesen Worten verklebte er Semir erneut den Mund und schlug ihm noch einmal so heftig ins Gesicht, das Semir mit dem Kopf gegen die Wand schlug. Eine kleine Platzwunde an der Schläfe war die Quittung dafür. „Das nur zur Warnung“, höhnte de Clerc und verschwand. Semir sah dem Mann benommen nach.

    Die Stunden vergingen und Sandra machte sich mit fahrigen Bewegungen bereit, de Clerc gegenüber zu treten. Tom bemerkte ihre Nervosität und nahm sie mit sanftem, aber festem Griff an den Schultern. „Es wird alles gut gehen“, versuchte er sie zu beruhigen. „Glaubst du, dass Semir frei kommt?“, fragte sie zweifelnd. „Ich meine, de Clerc kann sich keinen weiteren Zeugen leisten und ich traue ihm nicht. Tom…, du kennst ihn nicht! Er ist brutal und er… er…“ Sie stockte, schloss einen Moment die Augen und fügte leise murmelnd hinterher: „Ich weiß genau, dass er Semir nicht laufen lassen wird. Vielleicht ist er sogar schon tot.“ Tom schüttelte vehement den Kopf. „So etwas darfst Du nicht denken! Er will erst dich haben…! Und solange wird Semir auch am Leben bleiben.“ Sandra wusste, dass Tom Recht hatte und versuchte ein Lächeln. Tom erwiderte ihr Lächeln und meinte vertrauensvoll: „David sagte, er ist sich sicher, das er weiß, wo de Clerc Semir versteckt hält. Er ist bereits dahin unterwegs und wird ihn rausholen. Nur keine Angst.“ Ein verschmitzter Ausdruck trat auf sein Gesicht und mit einem neckischen Zwinkern fügte er hinzu: „Du wirst sehen…, in drei Wochen heiratest du Hartmut und in zwei Jahren habt ihr Kinder und…“ Sandra musste unwillkürlich leise auflachen. „Ich freu mich schon auf die Hochzeit“, gab sie mit einem verträumten Blick zu. „Siehst du…, so gefällst Du mir schon viel besser“, grinste Tom und drückte Hartmuts Freundin noch einmal sanft. Dann warf er einen Blick auf seine Uhr und wurde ernst. „Wir müssen jetzt langsam los. Nicht das du zu spät kommst! Auf jeden Fall wird das heute die letzte Aktion sein, die de Clerc durchziehen wird. Das verspreche ich dir.“ „Ich hoffe es sehr!“, seufzte Sandra.

    Ben lief der Schweiß über die Stirn. Das Blut lief aus der Wunde und er spürte nur die Schmerzen. Er fühlte, wie er langsam abdriftete und bekam die Rangelei von Semir und Robert kaum wirklich mit. Er sah alles nur verschwommen und atmete heftig. Nicht bewusstlos werden.... nur nicht bewusstlos werden. Vielleicht konnte er Semir helfen ... irgendwie .... helfen .... Ben schloss die Augen und verlor sich in der Schwärze der Bewusstlosigkeit. „BEN!!“ hörte er Semir rufen, doch die Stimme wurde von einem Aufschrei Semirs begleitet. Ben ahnte schon, dass er nicht in der Lage war, Semir zu helfen. Er war zu schwer verletzt.

    Semir lag stöhnend am Boden. Robert hatte ihn am Boden festgenagelt und klammerte seine Arme mit den Beinen fest. Er griff zu einem Seil was dort lag und wickelte es Semir um den Hals. Dann schlug er ihn so heftig ins Gesicht, das Semir für einige Minuten benommen war. Er nutzte diese Zeit um ihn die Arme auf den Rücken zu zerren und zu fesseln. Doch wenn Semir glaubte es bliebe dabei, so irrte er sich. Robert hatte die Kontrolle über sich selbst verloren. Er zerrte Semir mit dem Seil um den Hals durch den Raum und band ihn auf den Stuhl fest. Semir versuchte verzweifelt sich zu wehren, doch je enger sich die Schlinge zog, um so schwächer wurde er. „Du wirst sehen.... wie es ist....zu sterben!!“ hörte er Robert schreien und wieder ging ein Zug durch das Seil. Auch Semir driftete in die Dunkelheit ab. Sein ganzes Leben lief wie in Zeitlupe an ihm vorbei.

    Robert war außer Atem. Er hatte gewonnen. Die beiden Bullen lagen ihm zu Füßen, zumindest sinnbildlich gesprochen. Gerkhan hing in seinen Fesseln auf den Stuhl und der Andere lag am Boden und machte die letzten Atemzüge. „Ihr werdet nie gewinnen.... niemals hört ihr. Aber du Gerkhan.... du wirst sehr lange leiden.“ fauchte er wütend. Er stellte sich vor Gerkhan und schlug ihm ins Gesicht. „Komm schon! Willst du schlapp machen? Mach deine Augen auf! Ich bin noch nicht fertig!“ schrie Robert und schlug immer heftiger zu. Semir reagierte nicht. Blut lief ihm aus Nase und Mund. „DU SOLLST AUFWACHEN!!!“ schrie Robert noch wütender.

    Mark Rheiter war nicht weit gefahren. Etwas an dem Mann stimmte nicht. Er schien unter Druck und in ihm wurde der Spürsinn wach, der ihn in seinem Beruf ständig begleitete. Er fuhr rechts ran und dann rückwärts bis zu der Einmündung zurück. Dann nahm er seine Waffe aus dem Handschuhfach und überprüfte sie. Als er sicher war, dass sie in Ordnung war, stieg er aus und ging den Weg entlang.

    Hartmut nahm sie in den Arm. „Wenn du es nicht willst, musst du es nicht tun. Keiner wird Dir einen Vorwurf machen!“, sagte er sanft und sah Tom flehentlich an. „Hartmut…“, seufzte Tom, „…es gibt nur diese eine Chance für Semir.“ Er bemerkte die Angst in Hartmuts Augen und versuchte zuversichtlich zu lächeln. „Wir passen auf sie auf, versprochen! Schließlich wollen wir doch zu eurer Hochzeit kommen. Aber jetzt müssen wir erst einmal dafür sorgen, dass der zweite Trauzeuge wieder bei uns ist.“ Er wandte sich an Sandra und hakte eindringlich nach: „Sandra,… wo ist der Treffpunkt?“ „Das Schokoladenmuseum…“, gab Sandra zur Antwort. „In vier Stunden soll ich da sein. Von dort werde ich abgeholt.“ Tom und David schauten sich einen Moment an. An ihren Mienen konnten sie erkennen, dass sie anschienend das Gleiche dachten und sie nickten sich gegenseitig zu. Tom drehte sich anschließend zu Sandra und Hartmut um: „OK…, das gibt uns genügend Zeit alles vorzubereiten.“

    Hartmut verstand und ließ sich von Tom in Begleitung von David und Sandra in die KTU fahren. Er versuchte auf die Schnelle etwas herzustellen, das ausreichte, um Sandra folgen zu können, aber nicht auffiel. Seine Wahl fiel auf Sandras Ring und er griff nach ihrer Hand. „Gib mir bitte deinen Ring!“, forderte er sie auf. „Dann kann ich den Sender platzieren.“ Entsetzt entzog Sandra Hartmut ihre Hand, legte sie auf ihre Brust und strich mit der anderen Hand darüber. „Aber…, das ist ein Ring, den ich von meiner Mutter habe. Es ist das einzige was mir von ihr geblieben ist!“ sagte sie fast panisch und hielt den Ring fest. „Ich werde den Ring nicht zerstören. Das einzige, was ich mache ist, einen Sender an der Unterseite des Steines zu befestigen. Da fällt er überhaupt nicht auf und de Clercs Leute finden nichts“, erklärte Hartmut ihr seinen Plan und zwinkerte ihr zuversichtlich zu. Sandra zögerte zwei, drei Sekunden und blickte tief in Hartmuts blaue Augen. Sie spürte, dass sie Hartmut vertrauen konnte und dass er das letzte Erinnerungsstück an ihre Mutter pfleglich behandeln würde. Hartmut beugte sich zu ihr, küsste ihre letzten Zweifel mit einem zärtlichen Kuss hinfort und flüsterte an ihrem Ohr: „Vertrau mir…!“ Wieder versenkte sich ihr Blick in den seinen und sie fühlte, wie sich Geborgenheit und Sicherheit in ihr ausbreiteten.

    ‚Was ist schon ein Ring, wenn ich mit diesem Mann den Rest meines Lebens verbringen darf?’, seufzte sie in Gedanken. Schließlich zog sie den Ring vom Finger und übergab ihn Hartmut. Er nahm ihn mit einem dankbaren Lächeln entgegen und mit wenigen, geschickten Handgriffen hatte er einen winzig kleinen Sender angebracht. Von Außen war am Ring nichts zu sehen und Hartmut nickte zufrieden. „So…, es kann losgehen. Ihr passt mir aber auf meine zukünftige Frau auf, oder?“, erinnerte er Tom eindringlich an sein Versprechen. Tom hob wie zum Schwur die Hand: „Ich verspreche es dir.“ Hartmut war sich nicht sicher, ob Tom ihn nicht auf den Arm nahm und beschwor ihn: „Hör zu…, ich vertraue dir das Liebste an! Das Liebste, was ich je besessen habe, was ich jetzt habe und was ich immer besitzen werde! Meinen wertvollsten Besitz, wenn du so willst!“ Hartmuts Blick ging zu Sandra. „Obwohl…, eigentlich ist das nicht richtig. Sie gehört nicht mir, sondern zu mir. Aber für mich ist sie das Wichtigste…“, erklärte Hartmut voller Inbrunst und sah Sandra verliebt an. Tom warf David einen verstohlenen Blick zu und lächelte ihn entschuldigend an. „Frisch verliebt“, grinste er schief und verdrehte leicht die Augen. David antwortete leise lachend: „Ja…, ich weiß. Aber irgendwie es ist doch auch schön…“