Beiträge von Elvira

    Semir hielt Maja fest, als sie ihm helfen wollte. „Maja…. Du weißt doch was ich von Beruf bin. Glaubst du wirklich ich kaufe dir das ab? Ich kann ja sogar noch die Faust sehen, mit der er dich geschlagen hat.“ versuchte er auf sie einzuwirken. Maja liefen die Tränen. Wie konnte sie vergessen, dass er Polizist ist. Vermutlich hatte er die Ausrede mit der Tollpatschigkeit schon sehr oft gehört. Sie lachte bitter. „Er meint es nicht so… ich bin schuld daran.“ erklärte sie. „Das ist doch Blödsinn. Und das weißt du auch. Er ist eifersüchtig. Es gibt nie Gründe eine Frau zu schlagen.“ sagte er Maja räusperte sich als ein Kollege hereinkam. „So… ich soll hier etwas mithelfen.“ Erklärte er und beugte sich zu Semir. „Wollen wir Sie doch mal aus Ihrer bequemen Lage befreien…“ lachte er und zog mit Maja gemeinsam Semir aus dem Stuhl. „Wir reden noch okay? Ich kann helfen…“ flüsterte Semir ihr zu. Maja nickte leicht.

    „Ich kann nicht mehr…“ stieß Semir bereits diesmal nach zwanzig Minuten. Er stand recht sicher auf seinen Beinen, doch die Schritte wirkten sehr maschinell. „Okay…. Setz dich wieder in den Stuhl. Es wird immer besser. Morgen machen wir aber erst einmal Pause. Nicht das wir mehr schaden als nützen…“ lachte Maja. Semir nickte und war mit sich selbst nicht ganz zufrieden. „Ich bin wie ein alter Mann….“ Versuche er zu scherzen. Maja schüttelte den Kopf. „Du bist besser als jeder, den ich bisher nach solchen Unfall gesehen habe. Bei dir spürt man dass du wieder laufen willst. Dass du dich nicht aufgibst und dass ist dein Vorteil.“ Ermutigte sie ihn. Sie beugte sich zu ihm runter. Die Augen trafen sich einen Augenblick nur.

    Sebastiano war nicht weit weg. Er hatte sich die ganze Zeit überlegt, wie er sich diesmal bei Maja entschuldigen kann. Er hatte in den letzen Monaten und Jahren bereits mehrmals die Kontrolle und Beherrschung verloren. Jedes Mal hatte er danach Gewissensbisse. Dennoch war es kein Grund für diesen „Krüppel“ sich einzumischen. Er wird noch erfahren, dass es besser ist, die Finger von Maja zu lassen. Auch wenn er nur ein Patient für Maja ist. Sebastiano sah genau, dass dieser Mistkerl es auf Maja abgesehen hat. Das beste wäre, wenn er heute Nacht den „Krüppel“ auf seinem Zimmer besuchte und ihm dann ganz klar machte, wie es ausgehen könnte, wenn er nicht aufhört Maja zu belästigen. Nach einer Pause des Denkens von ca. zehn Minuten sah er erneut in die Halle. Die Übungen schienen zu Ende. Maja war mit diesem Kleinen allein in der großen Halle. Und dann sah er, was ihn richtig auf die Palme brachte. Sein Atem ging so heftig, dass er Schmerzen bekam. Die Wut und die Eifersucht steigen extrem an. Er fing an zu zittern und sah wie gebannt auf das Fenster.
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    So Chris… ich liebe es, morgens gefordert zu werden. Da ist man doch direkt wach und fördert das kreative Denken…. Und nun du… warum ist Sebastiano wohl so wütend? :D

    Semir verließ das Krankenhaus mit einem dicken Kopfverband. Er wollte auf gar keinen Fall dort bleiben und sich wie einen Kranken behandeln lassen. Lieber wollte er die Mistkerle fassen, die ihn überfallen hatten. Doch als er und Semir im Büro ankamen gab es bereits eine Versammlung bei Anna ins Büro. Beide wurden dazu zitiert. „Herr Gerkhan.... Herr Cescone hat durch seinen Anwalt einen extremen Verdacht der Unterschlagung von Ihnen geäußert. Was können Sie zu Ihrer Verteidigung sagen?“ fauchte ihn Isolde Maria Schrankmann an. „Ich bin überfallen worden.“ erklärte Semir. „und wie sah der Überfall bitte schön aus?“ kam die nächste Frage. „Ich bin in eine Falle gelockt worden. Die Typen haben eine Panne vorgetäuscht und als ich helfen wollte, haben sie mich niedergeschlagen und den Koffer gestohlen. Das ist alles!“ verteidigte Semir sich. „Ja sicher und die wussten auch, dass Sie so viel Geld mitschleppten oder was?“ kam höhnisch von dem Anwalt Cescones herüber. „Nein... woher denn? Ich war ein willkürlich ausgesuchtes Opfer, das ist alles!“ kam von Semir, der sich irgendwie in die Ecke gedrängt fühlte. „Sie haben doch selbst bei Cescone im Haus gesagt, dass das Geld illegal sein könnte? Wollten Sie sich damit Ihren Lebensabend versüßen? Mit Geld dass Ihnen nicht gehört? Wer ist Ihr Komplize?“ schoss Leon Weißer die Fragen ab. Semir sah Hilfe suchend zu Anna. „Herr Weißer... bisher ist an der Aussage von Herrn Gerkhan nichts was darauf hindeutet, dass Herr Gerkhan den Überfall vorgetäuscht hat. Wir haben den Wagen in die KTU zur Untersuchung gebracht. Herr Gerkhan selbst war eine ganze Weile bewusstlos und hat sich mit Sicherheit nicht selbst gefesselt.“ erklärte sie sachlich. Auch Schrankmann sah es so dennoch musste sie etwas unternehmen. „Herr Gerkhan, solange die Sachlage nicht geklärt ist, sind Sie vom Dienst suspendiert!“ stellte sie fest. „Aber.... Ich bin unschuldig!!“ behauptete Semir. Schrankmann und Weißer verließen das Büro von Anna Engelhardt. „Es tut mir Leid Semir... aber Sie kennen das Spiel...“ sagte sie leise. Ihr Gesichtsausdruck zeigte Semir deutlich, dass sie mit der Entscheidung der Staatsanwältin nicht einverstanden war. „Gehen Sie vor... wie immer.“ lächelte sie, als er Ausweis und Waffe auf den Tisch legte.

    Semir ging in sein Büro und trat gegen den Schreibtisch. Tom kam ebenfalls hinterher. „Hey… der Tisch kann doch nichts dafür. Was genau ist passiert?“ wollte Tom wissen. „Wie ich schon sagte…. Ich bin auf dem Weg zu Cescone und auf der Autobahn war dann dieses Auto. Es fuhr erst hinter mir und überholte dann. Kurz darauf fing der Motor an zu qualmen. Der Beifahrer hat die Stelle ordnungsgemäß abgesichert und ich dachte das muss doch belohnt werden, hielt an und wollte helfen. Als ich mit dem Fahrer dann in den Motor geschaut habe, hat der mir glatt erzählt wie er die Falle aufgebaut hat. Schon war der zweite da und presst mir ne Waffe in die Seite. Was hätte ich denn tun sollen? Ich hab also nichts getan und wurde von diesem Schwein niedergeschlagen. Das nächste was ich dann wieder mitbekommen habe, war das du mich gerufen hast… mehr war da nicht. Tom… ich habe das Geld nicht… ich schwöre!!“ kam von Semir verzweifelt. Tom nickte. „Beruhige dich… ich glaub dir doch und die Chefin auch. Genauso wie Andrea und die Kollegen. Allerdings müssen wir es beweisen…. Nur wie….“ dachte Tom laut nach. „Ja du und die Anderen! Aber Cescone wird mir nicht glauben. Was meinst du was er anstellen wird? Der wird mich jagen weil er denkt ich hätte das Geld unterschlagen. Und die Staatsanwältin wird mich einbuchten, wenn ich auch nur daran denke zu ermitteln….“ gab Semir wieder und ließ sich auf seinen Stuhl nieder. „Du hast doch gehört, was die Chefin gesagt hat…. Wie immer… Was das heißt weißt du doch…“ grinste Tom. „Ja sicher… nur wo wollen wir denn anfangen? KTU!!! Genau… vielleicht hat Hartmut was gefunden. Fingerabdrücke! Ja sicher der hat bestimmt welche gefunden… die Kerle müssen doch Abdrücke hinterlassen haben…“ kam völlig aufgeregt von Semir und schon sprang er auf. „SEMIR!!“ rief Tom ihm hinterher.

    hallo, ich hab da ne frage...

    wenn ich da mit meinen eltern hinmöchte, muss ich das dann dreimal ausfüllen und auch dreimal bezahlen? ?(

    lg

    Zunächsteinmal davon abgesehen, dass die Anmeldefrist eh abgelaufen und das Fantreffen vollkommen ausgebucht ist. ist die Antwort JA... für jede Person müßte ein Bogen ausgefüllt werden und für JEDE Person muss bezahlt werden.

    LG

    Ben ein gut gemeinter Rat: Auch wenn der Chef oder die Chefin nicht in der Nähe ist... bitte achte auf das was du sagst... .sie/er könnte mithören und das ist immer ein Eigentor.... :D:D:D:D:D:D

    Genial ich sehe Semir auf dem Sitz sich zusammenkrümmen vor lachen.... Wie sagt schon der volksmund "Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen." Wie wahr.... :D

    „Semir!! Semir!!!“ hörte er und schlug die Augen auf. „Ohhhh......“ antwortete er. „Hey... alles okay?“ kam besorgt von Tom, den Semir erst jetzt erkannte. „Ich denke schon.....“ setzte Semir entgegen und fuhr mit der Hand zum Kopf. „Mist....die haben mich ausgetrickst....“ erklärte er weiter. „Wer?“ wollte Tom wissen. „Zwei Mann... sie waren vor mir... und plötzlich rauchte es aus dem Motor bei denen...ich wollte helfen und....“ erzählte Semir und sah sich suchend um. „Mist....der Koffer...! Er ist weg!!“ stieß er aus und stieg aus. Doch als er stand fing die Welt um ihm an sich zu drehen. Tom hielt ihn fest als er schwankte. „Langsam..... setz dich besser hin!“ ermahnte Tom ihn. Semir nickte und hielt sich den Kopf. „Die haben das Geld....von Cescone...“ stieß er aus. „Ja sieht ganz so aus. Aber du gehörst erst mal ins Krankenhaus. Warst ne ganze Zeit ohne Bewusstsein und wer weiß was da im Oberstübchen kaputt gegangen ist...“ Semir sah seinen Partner an. „Wir müssen die Kerle schnappen....“ kam von ihm. Er lehnte seinen Kopf an die Stütze und schloss die Augen. „Mir ist schlecht....“ stieß er aus. „Gehirnerschütterung....vermute ich mal. Das heißt mindestens einen Tag im Krankenhaus bleiben...“ erklärte Tom fachkundig. Semir nickte. „Ja... sieht so aus... Die haben sicher meinen Wagen angefasst. Aber ohne Handschuhe, das weiß ich.“ stöhnte Semir und fing an zu würgen. „Gut...darum wird sich die KTU kümmern. Ich fahre dich erst einmal ins Krankenhaus.“ Tom zog seinen Freund vorsichtig hoch und ließ ihn im Mercedes platz nehmen. Dann stieg auch er ein und fuhr zum Krankenhaus.

    Damiano erfuhr drei Stunden später, dass sein Geld weg ist. Er war wütend und rief Leon Weißer an. „Der Bulle glaubt mich für dumm zu verkaufen... Der hat das Geld zur Seite geschafft um sich einen ruhigen Lebensabend zu machen.“ fauchte er ins Telefon. „Nun beruhige dich mal. Was soll denn passiert sein?“ wollte Leon wissen. „Keine Ahnung. Die haben nur gesagt, das der Bulle auf dem Weg zu mir überfallen worden sei. Das ist doch absoluter Blödsinn. Wer überfällt schon einen Bullenwagen. Woher sollten die denn wissen, dass der soviel Geld hat...“ kam wütend von Damiano. „Also gut... ich werde mich darum kümmern und direkt zur Dienststelle fahren. Mal sehen, was ich herausfinden kann.“ gab Leon zurück. „Ich will mein Geld, ist das klar! Und der Bulle wird mir schon erzählen, wo es ist. Hol mich ab! Wir fahren gemeinsam hin und stellen ihn zur Rede!“ befahl er. „Ich halte das für keine gute Idee. Wenn er überfallen worden ist, dann müsste er ja auch eine Täterbeschreibung geben können und auch Angaben wie die Tat angeblich abgelaufen ist machen. Aber gut... ich bin in einer halben Stunde bei dir.“ man hörte deutlich die Resignation aus der Stimme heraus, denn Damiano Cescone ließ keinen Widerspruch zu.

    "Oh... ähm nichts..." lachte Maja. Doch Sebastiano schien dies nicht zu glauben. "DAfür das es Nichts ist, lacht ihr aber viel zu laut. Also?" harkte er nach. "Ich bin daran Schuld. Hab mich etwas schusselig angestellt." erklärte Semir als Sebasitano ihn ansah. "Nein... es ist normal, das du noch nicht wirklich auf den Beinen stehen kannst. Warte ich helfe dir hoch." kam von Maja und sie wollte gerade zu Semir als Sebastiano sie festhielt. "Er ist zu schwer für dich. ich mache das..." sagte er drohend. Maja befreite sich mit einer energischen Bewegung. "Er ist lediglich meine Arbeit." fauchte sie ihn leise an. Zu leise, dass Semir sie hören konnte. "Das hoffe ich sehr für dich. Ich muss dir doch nicht sagen, dass er gegen mich keine Chance hat oder? Solche Krüppel esse ich zum Frühstück." gab er genauso leise zurück. Dann beugte er sich über Semir und zog ihn hoch. Er setzte ihn in seinen Rollstuhl. "So ist besser nicht wahr?" fragte er säuselnd. "Ja danke... aber ich bin noch nicht fertig oder?" Semir sah Maja an. "Wir können auch morgen weitermachen. Es muss nichts übertrieben werden." schlug sie vor.

    Semir merkte natürlich, das die Beziehung zwischem Maja und diesem Sebastiano nicht gerade knisterte. Hier war deutlich die Angst zu spüren. "Kann ich vielleicht helfen?" wollte er deshalb wissen. Sebastiano beugte sich zu ihn runter. "Wir bekommen das allein hin. Misch dich nicht ein, sonst wirst du nie wieder laufen..." raunte er ihm leise zu. Semir zuckte zusammen. "Hey... sie ist lediglich meine Therapeutin...." sagte er vorsichtig. Maja sah Sebastiano an. "Hör auf! Verlass den Raum ich bin gleich fertig und dann werden wir nach Hause gehen." sagte sie laut und vernehmlich zu ihrem Freund. Dieser sah sie erstaunt an und schnaufte dann wütend. "Ich warte vor der Tür." grollte er und verließ die Halle. Semir sah ihm nach. "Eifersucht?" fragte er. Maja nickte. "Ja... sehr sogar." bestätigte sie. Semir lächelte leicht. "Ich glaub ich wäre bei dir auch eifersüchtig...." gab er zu. Maja wurde rot. "Also gut... wollen wir es noch einmal versuchen?" fragte sie um vom Thema abzulenken. Semir nickte. "Ja... und diesmal wird es sicher klappen." meinte er überzeugt und fuhr mit dem Rollstuhl an die Stange. Vorsichtig zog er sich hoch. Tatsächlich klappten zwei Schritte auf Anhieb. "Sehr gut.... Semir.... wirklich sehr gut..." lobte Maja ihren Patienten.

    Nach einer guten halben Stunde wurde Semir wieder auf sein Zimmer gebracht. Maja und Sebastiano gingen nach Hause. Auf dem Weg dorthin war zunächst großes Schweigen im Auto. Doch kaum waren die Beiden in ihrer gemeinsamen Wohnung fing es an. Sebastiano sah sie wütend an und schlug mit der flachen Hand zu. "nie wieder! Hörst du ... nie wieder wirst du mich vor einem andern Mann so anschreien!" fauchte er sie wütend an. Majas Hand fuhr ihre Hand über die brennende Wange. "Sebastiano.... ich habe den Mann doch lediglich behandelt....mehr war da nicht... Er hat einen schweren Unfall hinter sich.... ich ..." versuchte sie zu erklären. Doch Sebastiano ging nicht darauf ein. Er schauckelte sich in seinen Fantasien hoch. Er sah seine Maja mit diesem Mann im Bett. Die Wut war unkontrollierbar. Mit der Faust schlug er auf Maja ein. Nach wenigen Minuten war die Wut jedoch verflogen. Wie schon so oft. Maja lag am Boden und weinte lautlos. Sie blutete und spürte wie das Auge zuschwoll. "Das war die letzte Warnung." fauchte Sebastiano und verließ die Wohnung. Maja wußte genau, dass er sich nun betrinken würde und wenn er wieder kam, würde er sie um Verzeihung bitten. So wie viele male... Doch Maja kam nicht von ihm los.

    Im Krankenhaus kam es zu einem Aufruhr, als die Geräte in Marlons Brehmes Zimmer piepten. Sofort waren ein Arzt und mehrere Schwestern am Bett und hantierten mit den Geräten. „Herzstillstand. Defi auf 350!“ befahl der Arzt. Nach zwei Anwendungen war Marlon schlug das Herz von Marlon wieder. Der Arzt hob das Lid hoch und leuchtete ins Auge. Es gab keine Reaktion. Die Geräte piepten monoton. Alles war okay. Doch der Arzt ahnte, dass es sehr schwer sein wird, den Mann am Leben zu halten. Die Verletzungen waren extrem. Es war eh ein Wunder, dass der Mann überhaupt noch lebte. Doch bevor er zu Ende gedacht hatte, zeigte das Gerät erneut Herzstillstand. Wieder wurde der Defi angesetzt. Wieder sprang der Körper den Ärzten regelrecht entgegen. Doch es stellte sich kein Herzschlag wieder ein. Diesmal verliefen alle Versuche es wieder zum Schlagen zu bringen, waren vergebens. „Er hat es hinter sich...“ kam leise von dem Arzt, der die Maßnahmen einstellte. Die Schwester zog die Decke über den Kopf des Patienten während der Arzt das Zimmer verließ.

    Anna legte den Telefonhörer langsam auf und schloss die Augen. Dann stand sie auf und ging zu Semir und Tom ins Büro. Tom saß am Schreibtisch, von Semir war nichts zu sehen. „Ist Semir immer noch nicht zurück?“ fragte sie erstaunt. „Nein bisher nicht. Er meldet sich auch nicht über Funk.“ kam von Tom. „Was gibt es denn?“ hängte er an. „Das Krankenhaus hat mich soeben angerufen. Marlon Brehmes ist gerade verstorben. Sie haben alles versucht ihn wieder zu beleben. Leider vergebens...“ erklärte Anna. Tom nickte betroffen. „Dann waren seine Verletzungen zu schwer. Tja.... damit ist der Fall dann ja wohl abgeschlossen.“ meinte er nur. Anna stimmte zu. „So sieht es aus.“ sagte sie leise und wollte gerade das Büro verlassen, als Andrea ihr regelrecht in die Arme fiel. „Überfall! Ein Autofahrer hat bemerkte wie zwei Männer einen Dritten überfielen und mit einem Silberkoffer wegfuhren. Das Kennzeichen des Wagens mit dem der Überfall gemacht wurde lautet: K –AJ 3332. Der Wagen der überfallen wurde ist Semirs Wagen! Der Melder hat erste Hilfe geleistet, aber er sagt, dass der Mann bewusstlos sei und stark blutet!!“ stieß sie aus. „A4 km 308!“ hängte sie an. Tom griff seine Jacke und rannte raus. Nur wenig später war er auf der Autobahn und kam dank Blaulicht schnell durch den stockenden Verkehr.

    Die Tage vergingen und Semir ging es immer besser. Doch er durfte seine Beine noch immer nicht belasten. Die Übungen blieben zunächt nur im Liegen. Ben wurde nach gut fünf Wochen aufenthalt entlassen. Semir sah ihn zu wie er packte. "Du lässt mich allein?" fragte Semir traurig. Ben sah ihn an. "Ich bin wieder fit. Du noch nicht. Aber ich komme jeden Tag her. Versprochen!" sagte Ben. "Ich will auch raus..." maulte Semir weiter. Ben schüttelte lachend den Kopf. "Wenn ich dich so sehe, dann dürfte es noch drei bis vier Wochen dauern. Hey... du hast hier eine richtige Suite, Fernseher, Telefon... Computer... alles da." munterte Ben ihn auf. "Ja aber ich darf immer noch nicht laufen. Es geht mir einfach zu langsam. Wie soll ich denn da fit werden?" beklagte Semir sich. "Semir.... du hast bisher verdammt gute Fortschritte gemacht. Die Ärzte sagen du wirst 100 % wieder fit. Das heißt das in absehbarer Zeit die Nerven der Chefin und das Portomonai der Bürger wieder belastet wird. Wagen 102 ist dran.." lachte Ben. Auch Semir musste lachen. "Soll ich noch bleiben?" fragte Ben als er fertig war. Semir nickte. "Ben.... danke das du an mich geglaubt hast." sagte er leise. Ben lachte. "Hey.... was soll ich denn bitte allein auf der Autobahn....außerdem ich will keinen neuen Partner. So und nun Schluß mit Trübsalblasen. Was ist mit deinen Übungen?" wollte Ben wissen. Semir schlug die Decke zur Seite und bewegte seine Füße... "Wenn ich so weitermache, dann bin ich bald wieder ganz der Alte..." kam stolz von ihm. Ben nickte. "Das hoffe ich sehr." gab er zu.

    Als Andrea am Nachmittag kam hatte sie Aida dabei. "Mein Schatz..." sagte Semir leise und nahm seine Tochter auf sein Bett. "Na...du darfst Papa aber nciht wehtun...." ermahnte Andrea die Kleine. Semir hielt seine Tochter fest und schloss die Augen. "Was hab ich dich vermisst.... mein kleiner Engel...meine Primzessin..." sagte er leise. Andrea sah zufrieden zu. Sie war sich sicher, das Semir ab sofort alles daran setzte endlich wieder laufen zu können. Die Familienruhe wurde von dem Arzt unterbrochen, der mit einer jungen Frau den Raum betrat. "Oh.... na das sieht ja ganz nach einem Familientreffen aus. Da wollen wir nicht lange stören. Herr Gerkhan, das ist Maja Rinken... sie ist Ihre Therapeutin. Ab morgen werden Sie nämlich die Bewegungen ausdehnen. Nur keine Sorge.... wir werden ganz langsam vorgehen." erklärte der Arzt. Semir sah die Frau prüfend an.

    Fein Chris.... wirklich gut.... ;)

    Andrea sah den Arzt an. "Aber... das wird er nicht verkraften.... er liebt seine Arbeit... er liebt es Auto zu fahren...." sagte sie leise. "Nun... ich denke wir sollten die OP abwarten. Vielleicht irren sich ja auch mal die Experten. Ich lasse Ihren Mann auf jeden Fall erst einmal zu Herrn Jäger legen. Der ist nämlich schon ganz heiß auf ihn." lächelte der Arzt zuversichtlich. Andrea nickte. Sie war noch nicht ganz wach. Sie zog sich schnell die Schuhe an und ging mit dem Arzt zu Semir. "Hey.. Schatz..." sagte Andrea und beugte sich über ihren Mann. "Andrea.... meine Beine...." sagte Semir. Andrea nickte "Ich weiß. Semir.... aber wir werden es schaffen und wenn nicht...dann.." versuchte Andrea vorsichtig. "Dann kann ich nicht mehr arbeiten... ich bin kein Mensch fürs Büro..." sagte Semir leise und sah aus dem Fenster. "Na... nicht direkt Trübsal blasen. Warten Sie die OP in zwei Tagen ab. Dann sehen wir weiter... so und nun geht es ein paar Zimmer weiter. Herr Jäger wartet schon auf Sie.." machte der Arzt ihm Mut.

    Ben sah auf, als die Tür aufging und das Bett reingeschoben wurde. "Na endlich... Ich dachte schon ich müsste hier ewig allein bleiben..." scherzte er. Semir sah ihn an. "Hi Partner...oder besser Expartner..." begrüßte Semir ihn. "Was? Wieso Expartner?" wollte Ben verwirrt wissen. "Semir hat Angst, dass er nicht mehr laufen kann. Das heißt die Experten sind sich ziemlich sicher, dass er sie nur bis zu 80% benutzen kann. Damit ist er dann nicht mehr für den Außendienst tauglich..." erklärte Andrea, die genau wußte wie es in Semir aussah. "Das ist doch Blödsinn! Semir! Lass es dir nicht einreden! Du wirst 100% die Beine wieder bewegen können. Das garantiere ich dir!" beschwor Ben. Semir lachte bitter. "Ja sicher..... ich kann vielleicht ja mit dem Rollstsuhl auf die Autobahn. Hartmut baut mir einen Motor dran und ich jage Verbrecher mit einem AOK-Shopper Was für eine tolle Zukunft..." stieß Semir verächtlich aus. "Ich seh schon.... ich muss hier jemanden aufbauen." murmelte Ben.

    Kaffeepause bei nem Gefangenentransport? Die werden auch immer nachlässiger heutzutage... tse tse ;) Oh man, wenn davon die Chefin Wind bekommt... das wird stürmisch.
    Ansonsten kann ich nur Alex nachahmen... Moment... *räusper*
    MEEEEEEEEEEEEEEEHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHRRRRRRRRRRRR!!!!!!!!!!!! :D ;) :rolleyes:

    GENIAL!!!!

    Semir sah den Wagen vor sich. Rauch stieg aus dem Motorraum. Na super…., dachte er und fuhr hinter dem Wagen her. Als dieser auf den Standstreifen fuhr, war Semir noch einiges dahinter. Er sah den Fahrer aussteigen und das Warndreieck ordnungsgemäß aufstellen. „Na das nenne ich Pflichtbewusstsein…“ sagte er zu sich und dachte doch dass es belohnt werden musste. Er hielt dicht hinter dem Wagen an. „Kann ich helfen? Den Pannendienst anrufen?“ fragte er als er die Scheibe runter gedreht hatte. „Pannendienst ist nicht nötig… aber wenn Sie mir kurz helfen könnten, dann wäre es schon super!“ rief der Mann ihm zu. Semir nickte und stieg aus. Er ließ die Verriegelung seines Wagens einrasen und ging zu dem Mann, der über den Innereinen des Wagens lehnte. „Wissen Sie denn woran es liegt?“ wollte Semir wissen. Der Mann nickte. „Ja…. Ist ganz einfach… Mann legt eine kleine Dose auf den Motor und wartet, bis das darin befindliche Wasser kocht. Dann qualmt es natürlich und man hofft darauf, dass ein dämlicher hilfsbereiter Autofahrer anhält und helfen will…“ hörte Semir plötzlich in seinem Rücken. Er wollte sich gerade umdrehen, als er etwas rundes bemerkte. Semir versteifte sich. „Was soll das?“ fragte er leise, als er begriff in eine Falle geraten zu sen. „Arthur! Das ist ein Bulle!“ stieß Jochen erschrocken aus, als er die Waffe merkte. „Ganz genau... Gebt lieber auf!“ versuchte Semir möglichst sicher rüber zu bringen. Doch bevor er sich jedoch näher damit befassen konnte bekam er einen Schlag gegen die Schläfe. Jochen fing ihn auf und stellte ihn so, das es aussah als stünde er noch immer am Wagen.

    „Was machen wir jetzt, verdammt?“ fragte Arthur. „Wir werden ihn in seinen Wagen packen und dann schauen, was er da so hat, wie immer.“ meinte Jochen nur und schleppte Semir mit Arthur zum Wagen. Dort setzten sie ihn auf den Fahrersitz und Jochen zu ihm die Handschellen vom Gürtel. Er legte die eine Schelle um das rechte Handgelenk und ließ die zweite durch den Handgriff laufen. Anschließend wurde sie an Semirs linkes Handgelenk zugedrückt. Arthur beobachtete das. „Super... so kann er uns nicht folgen, wenn er wieder wach wird. Hey... sieh mal in den Koffer!“ stieß er aus. Jochen sah den silbernen Koffer und nahm ihn. Er öffnete ihn und sah die große Menge an Geld. „WHOW!!!“ stieß er aus. Auch Arthur bekam große Augen. „Hey... woher hat ein Bulle soviel Geld?“ fragte er erstaunt. „Keine Ahnung. Wir werden es aber an uns nehmen und darauf aufpassen. Jetzt wo er schläft ist es so gefährlich. Es könnte ja jemand klauen...“ lachte Jochen und ließ den Koffer wieder zuschnappen. Mit dem Koffer gingen sie zu ihrem Wagen, stiegen ein und fuhren ab.

    Träumte sie nur? Andrea schaute erneut auf Semir. Nein.... das Flackern war sehr deutlich... "Semir!!!" weinte Andrea, doch diesmal waren es Tränen der Freude.... "Semir...." wiederholte sie. Von Semir kam nichts. Er schien wach zu werden, doch auf der anderen Seite schlief er. "Semir.... bitte... sieh mich an..." flehte Andrea. Doch mehr wie das Flackern kam nicht. Der Arzt kam leise herein. "Frau Gerkhan.... wollen Sie nicht besser nach Hause fahren? Sie können derzeit nichts für Ihren Mann tun." versuchte er sie zu überreden. "Er wird wach... sehen Sie... die Augenlider... sie flackern....Semir wird wach.." sagte sie leise. Der Arzt stutzte kurz und prüfte die Funktionen. Er nickte zufrieden. "Wenn es so weiter geht, dann hat er die Krise bald überstanden. Sein Puls und auch der Blutdruck ist sehr gut. Ihr Mann ist ein wahrer Kämpfer. Ich gratuliere. Und nun werden Sie sich für ein paar Stunden hinlegen. Das ist ein ärtzlicher Rat... tun Sie mir den Gefallen." bat der Doc. Andrea nickte. "Aber ich will nicht nach Hause... er braucht mich... er braucht mich doch..." begehrte Andrea auf. "Also gut.... ich kann Ihnen das Bett in meinem Büro anbieten. Ich nutze es wenn ich Not-bzw. Nachtdienst habe." schlug der Arzt vor. Andrea nickte dankbar und wurde von dem Doc in sein Zimmer gebracht. Nur wenig später schlief Andrea tief und fest.

    Nur wenige Zimmer weiter lag Ben in seinem Bett und grübelte. Sein Vater beobachtete ihn sehr genau. "Papa.... könntest du nicht mal nach Semir sehen? Oder mich hinbringen?" bettelte Ben. Doch Konrad blieb hart. "Du wirst hier liegen bleiben. Du bist genauso verletzt wie er. Er schläft vermutlich noch. Schließlcih war es eine sehr harte und vorallem lange OP." gab Konrad von sich. "Aber ich will doch nur wissen wie es ihm geht... bitte..." flehte Ben weiter. In diesem Augenblick kam der Arzt herein. Er hatte die letzten Worte von Ben gehört. "Ich kann Sie beruhigen. Herr Gerkhan hat scheinbar das Schlimmste überstanden. Wenn jetzt nichts Unverhoftes passiert, dann ..." erklärte er. Ben horchte auf. "Ich hasse es, wenn man nur halbe Sätze spricht. Was dann?" wollte er wissen. Der Arzt lächelte. "Herr Jäger... die Beine von Herrn Gerkhan sind ziemlich kompliziert gebrochen. Wir haben sie zwar gerichtet, aber wenn ich mich nciht irre, und das kommt sehr selten vor, steht noch eine OP an damit die Knochen richtig verheilen können. Sobald er sich von den Strapazen der letzten OP ausreichend erholt hat, legen wir ihn erneut unter das Messer." erklärte der Arzt. Ben nickte. "Ihn hat es schlimmer erwischt, was?" fragte er leise. Der Arzt nickte.

    „Jetzt müssen wir ihm auch noch das Geld persönlich bringen. Ich wette dass daran Blut klebt.“ grollte Semir. Tom lachte leise. „Das stimmt nicht ganz. Du sollst das Geld bringen. Die Chefin will mit mir zur Staatsanwaltschaft fahren, weil es da um einen Fall geht, den ich mal bearbeitet habe. Frau Schrankmann meint mein Bericht wäre nicht objektiv genug und es könnte als Formfehler vor Gericht ausgelegt werden. Die hat doch nicht mehr alle Tassen im Schrank.“ kam von Tom. „Tja… um zwei soll ich da sein. Vielleicht bekomme ich ja noch einen Tee, beim ehrenwerten Cescone… Der Kerl dealt und erpresst. Alle wissen das, aber keiner macht was dagegen. Wieso dürfen wir ihn nicht überprüfen…?“ fragte Semir leise. Tom zog die Schultern hoch. „Gibt es was Neues aus dem Krankenhaus?“ wollte Tom von Hotte wissen, der gerade hereinkam. „Nein… leider nichts. Marlon Brehmes liegt nach wie vor im Koma.“ erklärte Hotte. Semir sah auf die Uhr und stand dann stöhnend auf. „Dann will ich mal…“ meinte er nur und nahm den Koffer mit dem Geld. „Viel Spaß“ rief Tom ihm noch zu. Semir verschwand mit einem Fluch auf den Lippen und stieg in seinen BMW ein. Wenig später war er auf der Autobahn.

    Arthur und Jochen Straubner, waren auf dem Rastplatz an der A4. Sie waren auf Beutezug und hatten sich darauf spezialisiert gut betuchte Autofahrer zu bestehlen. Dazu hatten sie sich den Pannentrick ausgesucht. Als netter Autofahrer hielten natürlich auch einige an, die sich dann von ihrem Bargeld trennen mussten. Um jedoch glaubwürdig eine Panne darzustellen, mussten sie wissen welche Autos eventuell lohnten gestoppt zu werden. Aus diesem Grund hatten sie ihre Schwester Ines Straubner dazu ausgesucht, die Autos die sich lohnten per Funk anzukündigen. „Ein dunkelblauer Mercedes. Kennzeichen : L- FF 3221. Sieht nach viel Geld aus...“ hörten sie per Funk. „L---? Kannst du vergessen.... die haben nie Geld...“ meinte Arthur nur. „Dann kommt hier noch ein BMW... NE-DR 8321. Sieht auch nach Geld aus.“ hörten sie Ines reden. „Gut... den werden wir die Panne vorspielen. Wie weit ist er noch weg?“ wollte Jochen wissen. „Ungefähr zehn Minuten. Er ist silbermetallic und mit einer männlichen Person besetzt.“ gab Ines durch. „Alles klar... dann werden wir mal so tun, als ob...“ lachte Arthur und legte das Funkgerät beiseite. Er und Jochen stiegen ein und fuhren langsam vom Rastplatz runter. Bis sie den BMW überholen konnten und dann die Panne vortäuschen kann. Arthur sah den Wagen kommen. „Das ist er!“ sagte er zu Jochen und wies auf den Wagen, der ihn gerade überholte. „Na dann wollen wir ihn mal in die Falle locken. Der sieht nicht nach viel aus, mal sehen was zu holen ist...“ lachte dieser und fuhr zunächst hinter den Wagen her. „Hmm... so...das reicht. Ich überhole jetzt und dann lassen wir den Motor qualmen....“ grinste Jochen und fuhr vorbei. Wenige Meter fuhr er noch und drückte den Knopf. Wie gewollte qualmte es plötzlich und er ließ das Warnblinklicht aufleuchten. Danach fuhr er auf den Standstreifen. Arthur stieg aus und nahm das Warndreieck. Der BMW war bereits in Sichtweite.

    DAnke Chis... ich mache dann mal den Gefühlsteil :D
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    Andrea betrat mit langsamen Schritten das Zimmer in dem Semir lag. Sie sah auf dieses Bündel Mensch, welcher da blass und leblos im Bett lag. Langsam ging die Hand zum Mund. Die Tränen schossen nur so. "semir......" sagte sie tonlos. Sie ging zum Bett und nahm die Hand von ihm. Sie war so kalt, dass sie Angst hatte er wäre tot. "Nur keine Sorge.... er ist derzeit stabil. Wir lassen ihn keinen Augenblick aus den Augen." versprach der Arzt, der nun hinter ihr stand. "Was ist mit seinen Beinen?" fragte Andrea ohne ihn anzusehen. "Wir haben sie gerichtet. Für die OP muss er sich nun erst einmal erholen. Frau Gerkhan... " erklärte der Arzt. Doch Andrea hörte auch die Zweifel. "Sie meinen, wenn er die Nacht überlebt?" stellte sie die nun alles entscheidende Frage. "Frau Gerkhan... wir haben unser Möglichstes getan. Was jetzt passiert...liegt nicht mehr in meinen Händen." wiederholte der Arzt. "Dr... ich...ich weiß, dass Sie ihr Bestes getan haben. Bitte...ich brauche ihn..." weinte Andrea. "Ich kann IHnen etwas zur Beruhigung geben... Haben Sie Kinder?" wollte der Arzt wissen. Andrea nickte. "Seine....Prinzessin...." Andrea weinte so stark das der Arzt eine Schwester rief um ihr etwas zu verabreichen. Er nahm Andrea sanft an dem Arm. "kommen Sie... Sie müssen sich erst einmal beruhigen. Ich vespreche Ihnen, dass wir alles tun werden, dass er bei Ihnen bleibt..." lächelte der Doc. Andrea nickte leicht und ließ sich aus dem Raum führen. Ständig den Blick auf den tief schlafenden Semir heftend.

    "Papa...was ist mit Semir?" wiederholte Ben, der von Sekunde zur Sekunde stärker zu werden schien. Konrad sah ihn nur an. War sein Sohn stark genug die Wahrheit zu erfahren? Er entschied sich dafür es ihm zu sagen. "Dein Partner... er und du... ihr ward in den Händen eines Wahnsinnigen. Er hat so scheint es auf dich geschossen und dann...ich kenne es nur aus Erzählungen.... dann hat er deinen Partner versucht umzubringen. Irgendjemand hat dann eingegriffen und dich gerettet. Aber Herr Gerkhan wrude verschüttet und...sie haben STunden gebraucht ihn zu bergen. Er war mehr tot als lebendig...Ben...ich... ich bete dafür, dass er überlebt." schloss Konrad. Ben atmete tief durch und schloss für einen Augenblick die Augen. Die Erinnerung an dem was er wusste holten ihn ein. Er richtete sich auf, sackte jedoch zusammen, denn bei dieser Bewegung bemerkte er jetzt auch die Schußwunde. "Was ist mit dem Mistkerl?" harkte er nun nach. "Ich weiß nicht..." gab Konrad zu. "Er ist tot!" hörte man nun eine weibliche Stimme. Bens und Konrads Köpfe ruckten herum. "Chefin...was ist mit Semir?" fragte Ben nun auch Kim Krüger, die in den Raum kam. "Es sieht nicht sehr gut aus. Er wurde soeben aus dem OP gefahren. Nun entscheidet ein anderer über sein Leben. Ben... wir können nur abwarten." erklärte Kim sachlich und versuchte gefühllos zu bleiben, doch es klappte nicht wirklich. Sie wischte sich verstohlen eine Träne weg. "Chefin....ich möchte zu ihm....bitte..." flehte Ben regelrecht. "Sie dürfen sich genauso wenig bewegen. Ich werde sehen, das Semir zu IHnen ins Zimmer kommt, allerdings... der Staat wird die Kosten für ein Privatzimmer und Privatbehandlung sicher nicht aufbringen..." gab Kim zu bedenken. Konrad stand auf. "Dann übernehme ich es eben. Herr Gerkhan wird vom Chefarzt persönlich behandelt, genau wie Ben. Er hat meinem Sohn geholfen und..." gab er bekannt. Ben gab keine Widerworte und auch Kim sah ihn nur an.

    Auch Damiano erkundigte sich nach dem Zustand des verunglückten Marlon. Er gab an der Bruder zu sein und erhielt die Information dass Marlon sehr schwer verletzt war und es besser wäre mit dem Schlimmsten zu rechnen. Es wäre besser er würde kommen und sich von seinem „Bruder“ verabschieden zu können. Es wäre nicht sicher ob Marlon aus dem Koma erwachen würde. Damiano fuhr zum Krankenhaus. Er hoffte trotz der Prognose der Ärzte, dann Marlon aufwachen würde und er sein Geld zurückbekam. Denn Marlon wusste nicht, dass es Geld war, das Damiano für einen Freund gewaschen hatte. Dieses Geld gehörte also Damiano nicht wirklich. Es stammte aus Erpressungen und Drogenhandel. Der wahre Besitzer würde in den nächsten Wochen zu ihm kommen und das Geld haben wollen. Also musste er es schnell beschaffen. Doch wie sollte er daran kommen? Marlon konnte nichts aussagen. Stirbt vielleicht sogar. Wieder griff er zum Hörer. „Leon! Was hast du gefunden?“ fragte er als sich sein Anwalt meldete. „Leider nichts Damiano. Wir müssen abwarten. Wenn Marlon wach wird kann er das ja bestätigen.“ Gab sein Anwalt Auskunft. „Ich habe eben angerufen… es sieht gar nicht gut aus… Die Ärzte vermuten sogar, dass Marlon stirbt…“ fauchte Damiano in den Hörer. „Lass dir was einfallen!“ hängte er an und warf den Hörer wütend auf.

    Semir und Tom saßen derweil bei der Chefin im Büro. „Dr. Leon Weißer hat mich soeben angerufen. Er hat die Herausgabe des Geldes gefordert, welches seinem Mandanten Damiano Cescone gehört. Die Staatsanwältin und auch der Polizeipräsident wollen, dass Sie es umgehend zurück geben.“ Gab Anna bekannt. „Aber Chefin!!“ Wir wissen doch alle was das für Geld ist. Es stammt aus Zuhälterei, Schutzgeld und Erpressung sowie aus Drogenhandel…“ maulte Semir dem das natürlich gar nicht passte. Anna nickte. „Das ist allerdings nicht bewiesen. Und Sie wissen sehr genau, wenn es so ist, sind uns die Hände gebunden. Sie werden das Geld heute noch zurück bringen.“ Befahl Anna. Semir sah zu Tom und nickte. „Gut… dann fahren wir gleich mal hin…“ maulte er. „Nicht Sie beide… Tom brauche ich hier. Sie fahren bitte um zwei zu Cescone und geben das Geld zurück.“ kam von Anna. „Ach ja und beschränken Sie sich bitte nur darauf, das Geld zurück zu geben. Wir haben hier genügend Arbeit und müssen uns nicht noch einen Fall aufhalsen.“ warnte sie ihn noch als Semir das Büro verließ.

    Ja Elli mach dich nur lustig über uns.

    Ich fühle mich sehr gut..... ach wie schön es doch ist, andere leiden zu sehen :D:D

    Ich musste schon fast mit weinen bei der Szene,als Konrad,Andrea in den Arm nahm und sie weinte das tat wirklich weh.

    Ich muss ehrlich sagen, mir kamen eben zum ersten Mal die Tränen als ich den letzten Teil las.

    Was meinst du wie ich geschluckt habe beim schreiben.... ;(

    Aber euch machts ja eh Spaß uns zu quälen.

    Oh ja..... sehr großen Spass. Uns fällt bestimmt noch Schlimmeres ein.... mal sehen