Beiträge von Elvira

    Tom sah Damiano an. Eine halbe Stunde war vergangen seit Semir mit Weißer weg gefahren war. „Verdammt!“ stieß er aus. Damiano lächelte. „Wir sollten anfangen uns zu überlegen, was wir unternehmen.“ meinte er. „Ja wenn wir raus sind.“ Fauchte Tom wütend. „Dann gehen wir eben raus…“ lachte der Mafiaboss und öffnete die Tür. Tom sah ihn erstaunt an. „Was soll das für ein Spiel sein?“ wollte er wissen. „Kein Spiel. Diesen Raum habe ich für gute Freunde einrichten lassen. Leon hatte Recht, ich wollte eigentlich Gerkhan hier unter Druck setzen, mir das Geld zurück zu geben. Also als ich dachte, er hätte es. Doch als ich von den Schlägern erfuhr, wusste ich, dass er es nicht war. Mit den Schlägern hab ich nichts zu tun.“ beteuerte der Mann wieder. Tom nickte. „Mein Kollege hat die Stimme von diesem Weißer also wirklich erkannt. Gut… dann überlegen wir mal, wo er Ihre Tochter hingebracht hat. Wüssten Sie einen Ort?“ fragte Tom. Damiano nickte. „Es gibt drei Häuser die ihm gehören. Alle schön abgelegen. Dort denke ich wird er sie festhalten. Vermutlich zusammen mit seinem schwachsinnigen Bruder Ludwig.“ erklärte Damiano. „Gut… dann fahren wir mal da hin.“

    „Hier rechts!“ befahl Weißer. Semir bog ab. Die Fahrt endete auf einem kleinen Grundstück mit Häuschen. Gemütlich, dachte Semir. „Aussteigen!“ befahl Weißer. Semir stieg aus. Er wollte erst einmal gute Mine zum Bösen Spiel machen. Vielleicht brachte Weißer ihn zu dem Mädchen. „Vorwärts!“ stieß Weißer aus und gab Semir einen Stoß in den Rücken. Semir hob die Hände und ging langsam auf das Haus zu. „Die Tür auf!“ schrie Leon ihn an. Auch das machte Semir ohne auch nur etwas Gegenwehr zu leisten. „Die Treppe runter!“ folgte der nächste Befehl. Und dann ein „Tür auf und rein da!“ Semir tat es. Die Tür fiel wieder ins Schloss. Semir hörte in dem dunklen Raum ein leises Weinen. „Melissa?“ fragte er. „Wer sind Sie?“ war die schluchzende Antwort. „Ein Freund deines Vaters. Nur keine Sorge. Ich bin Polizist. Komm zu mir…“ beruhigte Semir das Mädchen. Tatsächlich kam sie zu ihm. Ihr weißes Kleid war dreckig. „Alles okay?“ fragte er und musterte das Mädchen. Sie nickte. „Soweit schon. Ich will hier raus…“ erklärte sie leise. Sie fing an zu weinen. Semir ging zu ihr und nahm sie in den Arm. Er streichelte dem Mädchen über die Haare. „Ja ich auch… Willst du mal ein richtiges Abenteuer erleben?“ kam lachend die Frage von Semir, die dazu diente dem Mädchen die Angst zu nehmen. „… wenn es uns hilft hier weg zu kommen…“ nickte sie schon ruhiger. „Also gut…. Du wirst alles tun, was ich sage und ich bringe dich zu deinem Vater zurück.“ sagte Semir. Melissa nickte.

    Melissa sah den Mann ängstlich an. „Was wollen Sie von mir?“ fragte sie weinend. „Von dir gar nichts Süße. Dein Vater soll nur ein wenig Geld locker machen. Und schon kannst du wieder Schoppen gehen.“ lachte der Mann. „Sie lassen mich gehen, wenn Sie das Geld haben?“ kam hoffnungsvoll von dem Mädchen. „ja sicher… dann brauchen wir dich nicht mehr.“ nickte der Mann und verließ den Raum. Wieso rief Leon nicht an? Es war doch längst überfällig. Der Bulle sollte das Geld doch schon in einer Stunde bringen. Ludwig ging auf und ab. Doch eine halbe Stunde vor der Übergabe holte er Melissa aus dem Keller und brachte sie ins Auto. „Du wirst nichts sagen, klar? Sonst knebele ich dich!“ warnte er sie. Melissa hatte Angst und nickte nur. Sie saß ganz ruhig in dem Berlingo auf der Ladefläche. Ludwig fuhr los. Es war wenig Verkehr und so kam er schneller zum Treffpunkt. „so du bleibst im Wagen. Keinen Mucks!“ drohte er noch einmal und griff zu seinem Handy. Er wollte wissen warum Leon noch nicht hier war. „Ja ich bin es! Sag mal…. Wo bleibst du denn?“ fragte er, als er die Stimme seines Bruders hörte.

    „Keine Bewegung! Ich bringe ihn um! Keinen Schritt näher!“ schrie Leon und presste Semir den Hals zu. Der versuchte mit beiden Händen den Druck an seinem Hals zu lockern und sah Hilfe suchend zu Tom. „Weißer! Hören Sie doch auf! Sie haben keine Chance!“ versuchte er ihn zu überreden. „Das Geld!!“ schrie Leon panisch. Tom hielt den Koffer hoch. „Hier ist es!“ sagte er gelassen. „Geben Sie dem Ihren Kollegen! Aber ich warne Sie… nur eine falsche Bewegung und er ist nicht mehr!!“ drohte Leon. Sein Handy klingelte. „Hol das Handy raus und halt es mir ans Ohr.!“ raunte er Semir ins Ohr und drückte mit dem Arm zu um den Befehl zu unterstreichen. Semir tat was der Mann verlangte. „Ja?“ meldete sich sein Bruder. „Ich bin schon fast unterwegs. Lass das Mädchen laufen. Schmeiß sie einfach raus! Ich fahre jetzt los.“ gab er durch und zuckte mit dem Kopf zurück. Semir ließ das Handy sinken. „So und nun weiter! Wir beide werden jetzt ins Auto steigen und losfahren. Niemand wird uns folgen!“ warnte er. Tom nickte. Leon drängte Semir zur Tür. Semirs Gesicht lief blau an. „Lassen Sie meinen Kollegen hier. Wir folgen nicht!“ versuchte Tom. Leon lachte. „Wissen Sie was…. Sie werden mir nicht folgen und Damiano auch nicht. Na los! Ihr geht in den feinen Raum, der eigentlich für ihn hier vorgesehen war! Los Damiano!!“ schrie er den Mafiaboss an. Damiano nickte und öffnete langsam die Tür. Tom und Damiano betraten den Raum und Leon zog ihn zu. Dann verließ er mit Semir den Raum. „Bleib weiter so friedlich… dann kannst du schon bald wieder gehen…“ raunte er ihm ins Ohr. „Du fährst!“ befahl er einfach und zerrte Semir zum Wagen. Erst stieg er auf der Fahrerseite ein ohne Semir loszulassen und zerrte ihn dann in den Wagen. „Los! Abfahren!“ blaffte Leon seinen unfreiwilligen Fahrer an. Semir nickte und startete den Motor. „Wohin?“ fragte er heiser. „Erst mal weg von hier!“ kam der nächste Befehl.

    so bevor ich meine Tochter ins Krankenhaus bringe.... möchte ich mich bei den Mitschreiber/innen bedanken. SIcher wird es schon bald eine weitere GS geben. Chris, Alex... wir ergänzen uns glänzend....Danke fürs Mitschreiben... :D;)

    „Ja... ich mache was Sie wollen. Wo ist meine Melissa?“ fragte Damiano gerade als die beiden wieder rein kamen. Sofort standen sie bei dem Mann. „ja.... ich gebe Ihnen Kranich...“ kam nach einer Weile des Schweigens. Damiano reichte Tom den Hörer. „Hör genau zu, Bulle! Zunächst möchte ich das dein Kumpel bei dem Alten bleibt, klar?“ kam forsch der Befehl. Tom sah Semir an und dieser nickte. „Ja ist klar... er wird hier bleiben.“ gab Tom durch. Ein Lachen erklang. „Das soll ich jetzt einfach glauben?“ kam höhnisch. „Wie soll ich Ihnen das beweisen? Sie müssen mir schon vertrauen.“ erklärte Tom. „Ich vertraue niemals einem Bullen. Aber gut... ich forderte Cescone auf, Ihren Freund einzusperren. Wenn nicht wird seine Tochter nicht mehr lang jungfräulich bleiben.“ drohte der Mann. Damiano sah Tom erschrocken an. Tom lächelte. „Ja sicher... er ist bereits eingesperrt.“ Gab er durch. „Willst du mich verarschen?“ fauchte der Anrufer. Tom dachte nur, bleib noch etwas in der Leitung und wir haben dich...“ doch scheinbar konnte der Anrufer die Gedanken erraten und legte auf. „Verdammt...“ fluchte Tom. Damiano sah Semir an. „Was wollen wir denn nun machen?“ fragte er. Man spürte die Angst regelrecht. „Nun... wir werden tun was der Erpresser verlangt.“ kam von Leon. „Du meinst wir sperren Gerkhan ein? Nein... das werde ich nicht tun...“ begehrte Damiano auf. „Er wird hier bleiben und ich vertraue ihm.“ hängte er an. Leon sah ihn an. „Damiano... du weißt nicht in welchen Händen Melissa ist. Was wenn die Leute Kameras aufgestellt haben und das Haus beobachten? Was wenn sie sehen, dass er hier frei herum läuft?“ gab er zu bedenken.

    Tom sah zu Semir. „Sie scheinen die Vorgehensweise der Entführer ja sehr gut zu kennen...“ meinte Semir. Leon sah ihn wütend an. „Das ist doch absurd! Ich habe nur Angst um Melissa. Schließlich ist es auch ein wenig meine Schuld, dass man sie geholt hat.“ erklärte er. „Ja sicher... die Frage ist nur in wie weit Sie daran Schuld sind. Vielleicht spielen Sie ja mit dem Entführer. Vielleicht sind Sie einer der Drahtzieher? Wer wusste das Melissa einkaufen fahren würde?“ fragte Semir und sah Damiano an. „Melissa geht immer einkaufen wenn sie bei mir ist. Jeder der hier ist weiß das. Leon hat sich bereit erklärt sie selbst in die Stadt zu fahren. Ich hatte keine Zeit und...“ Damiano sah Leon an. „Hast du meine Melissa entführen lassen?“ fragte er wütend. „Damiano.... nein.... ich habe damit nichts zu tun. Ich bin doch angeschossen worden. Die haben dich sicher beobachtet und daher wussten sie das Melissa einkaufen geht.“ redete Leon sich raus. „Die Wunde ist ja nicht bedrohlich. Sie schmerzt ja. In Ihrem Wagen ist kein Blut. Wenn Sie wie sie sagen, direkt angeschossen wurden, kann das nicht möglich sein.“ kam sachlich von Tom. Leon sah ihn wütend an. „wollen Sie behaupten ich lüge?“ fragte er böse. „Sagen wir mal, dass wir annehmen, dass Sie nicht ganz die Wahrheit sagen.“ erklärte Semir grinsend. Damiano wechselte den Blick von einem zum Anderen. Dann blieb er bei Leon hängen. „Hast du was damit zu tun?“ fragte er und ging auf den Anwalt zu. Doch plötzlich griff Leon Semir, der ihn am nächsten stand an und entwendete die Waffe und nahm ihn in den Schwitzkasten. Er presste ihm seine eigene Waffe an den Kopf. „Ganz ruhig!“ warnte ihn Leon. Semir stöhnte auf als er seine gebrochenen Rippen wieder spürte.

    „Wir haben Melissa! Bis 17 Uhr wird uns Kranich von der Autobahnpolizei Drei Millionen Euro überbringen. Den Übergabeort werden wir rechtzeitig bekannt geben. Ansonsten darf keine weitere Polizei eingeschaltet werden!“ las Tom vor. Semir sah zu Damiano. „Wer ist Melissa?“ wollte er wissen. „Meine Tochter… sie wohnt eigentlich bei meiner Frau, aber…“ erklärte der Mafiaboss. Semir nickte. „Wie alt ist sie?“ fragte er weiter. „Sie wird 17. Sie ist mein ein und alles. Bitte helfen Sie mir…“ flehte der Mann und kniete sich vor Semir und Tom auf den Boden. Peinlich berührt von dieser Geste sah Semir zu Tom. „Herr Cescone… wir müssen die Kollegen einschalten. Vermutlich werden die Entführer per Telefon die weitere Vorgehensweise durchgeben. Wir müssen das Telefon anzapfen und…“ erklärte Semir sachlich und zog den Mann wieder hoch. „Aber die wollen keine weitere Polizei!“ warf Leon ein. Semir sah den Mann an. „Das ist Standard. Bei jeder Erpressung wollen die Leute die Polizei raushalten, aber hier hat der Erpresser einen Fehler gemacht. Er fordert die Polizei sogar an, das Lösegeld zu überbringen.“ Meinte Semir nur. Damiano schüttelte den Kopf. „Nein ich zahle… keine weiteren Polizisten. Sie werden das Geld überbringen.“ befahl der Mafiaboss. „Also gut… es ist Ihre Angelegenheit. Aber wenn Ihre Tochter wieder da ist, will ich keinen Krieg haben.“ ermahnte Tom ihn. Leon flüsterte Damiano was ins Ohr. Dieser sah ihn erstaunt an. „Meinst du wirklich?“ fragte er. Leon nickte. „Ähm…. Wir müssen aber sichergehen, dass Sie wirklich mit meiner Tochter zurück kommen. Und von daher bin ich nicht abgeneigt der Idee von Leon zuzustimmen.“ gab Damiano bekannt. „die da wäre?“ wollte Tom wissen. „Sie werden das Geld überbringen. Allein. Herr Gerkhan wird mir Gesellschaft leisten.“ erklärte der Mann.

    Semir sah Tom an. „Das ist ja wohl ein Witz oder?“ fragte Tom. Semir schüttelte den Kopf. „Nein die Idee ist gar nicht schlecht. So kann ich hier aufpassen. Herr Weißer… Wenn ich es richtig verstanden habe, dann sind Sie mit Melissa zusammen gewesen?“ fragte Semir und wandte sich an den Anwalt. Leon nickte. „Ja… die haben mich mit zwei Wagen abgedrängt und haben Melissa rausgezogen. Ich hab versucht sie zu halten, aber diese Mistkerle… sie haben mich direkt angeschossen.“ erklärte der Anwalt und wies auf seinen Arm der in einem Verband steckte. „Steht das Auto draußen?“ wollte Semir wissen. Leon nickte erneut. „Ja sicher…“ sagte er nur. Semir nickte. „Darf ich es mir anschauen?“ bei der Frage sah er Damiano an. „Ja sicher… aber was glauben Sie zu finden?“ wollte der Mafiaboss wissen. „Ich will einfach nur etwas überprüfen.“ lächelte Semir und ging zur Tür. Tom ging ihm nach. „was soll das denn?“ fragte er leise. „Dieser Weißer… sein Arm ist ja verletzt. Der Wunde nach ist es ein glatter Durchschuss und somit müsste der Sitz des Wagens ja voll Blut sein. Wenn nicht, dann stimmt etwas an der Darstellung nicht.“ meinte Semir genauso leise zurück. „Ach ich verstehe, du denkst dieser Typ hat was damit zu tun?“ harkte Tom nach. Semir nickte. „Ich weiß nicht warum, aber irgendwas an dem Typen, an der Schilderung störte mich.“ versuchte Semir zu erklären. Sie gingen zu dem Wagen und sahen sich um. Nirgends war Blut zu sehen. „Siehst du... wenn er doch direkt angeschossen wurde, müsste Blut da sein. Also gut.... du wirst die Forderungen erfüllen und ich versuchte diesen Typen zu überführen. Es würde mich nicht einmal wundern wenn dieser Anwalt auch hinter dem Überfall in meiner Wohnung steckt. Ich bin mir zwar nicht ganz sicher, aber der Stimme nach könnte er dabei gewesen sein.“ vermutete Semir. Tom sah ihn an. „Wenn das wirklich so ist, musst du vorsichtig sein. Irgendwie passt es mir überhaupt nicht, wenn du hier bleibst.“ gab Tom seinen Unmut zu.

    na dann will ich mal nicht so sein... hier noch ein kleines Häppchen von mir für euch ....
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    ... warf Maja sich vor Ben und rettete ihm das Leben. Das Messer von Sebastiano wurde ihr in den Körper gerammt. Sie sah ihn erschrocken an. Die Augen weit aufgerissen. "NEIN!!! MAJA!!!" schrie Sebastiano und trat völlig vestört einen Schritt zurück. "Mein Engel... das wollte ich nicht... das wollte ich doch nicht. Warum hast du das getan? Warum hast du ihn gerettet?" kam völig irre aus ihm heraus. Er nahm Maja in den Arm und drückte sie an sich. Aus der Wunde trat Blut und schnell war auch seine Kleidung voll. "Maja... bitte... verlass mich nicht. Ohne dich will ich nicht leben... Mein Leben hat keinen Sinn wenn du nicht bei mir bist..." Von Maja kam nichts. Sie sah ihn mit ihren tränenerfüllten Augen anklagend an. Sebastian legte sie vorsichtig auf den Boden. Er küsste sie sanft, stand auf und trat einen Schritt zurück. So gab er für die Scharfschützen ein sicheres Ziel...

    Semir ahnte von all dem was sich dort am alten Bahnwerk abspielte nichts. Er redete unbeschwert mit seiner jungen Bettnachbarin. Carina lachte immer gelöster über die Storys die er ihr erzählte. Wenn er von den gefährlichen Situationen erzählte starrte sie ihn ungläubig an und staunte wieviele Abenteuer er schon überlebt hatte. "Du hattest nie Angst?" fragte sie. Semir schüttelte den Kopf. "Nein, denn ich hatte das Glück immer auf meiner Seite. Ich bin der Gute und gewinne immer." nickte er stolz. "Wenn du immer gewinnst, warum bist du dann hier?" stellte Carina die alles entscheidende Frage. Semir sah sie etwas sprachlos an. Wie sollte er ihr erklären das jemand der das Glück für sich in Anspruch nahm plötzlich Pech hatte. "Ich weiß nicht... vielleicht ist mein Schutzengel gerade im Urlaub... oder in Kur..."schmunzelte er.

    TARRRRA!!! Über 100! Beitäge in der STory.... genial :D
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    Semir sah zu Carina, die gerade wieder aufwachte. "Was machst du eigentlich als Polizist?" wollte Carina wissen. "Nun ich jage die bösen Jungs auf der Straße. Ich fahre sehr gern Auto und heize über die Autobahn. Manchmal ist es sehr gefährlich, besonders wenn die Bösen bewaffnet sind und auf uns schießen." erklärte Semir. "Uns?" fragte Carina erstaunt. "Ja sicher... ich habe einen Partner. Ben Jäger heißt er und er hilft mir ein bisschen. Er ist noch jung und muss von mir lernen. Außerdem fährt er sehr unsicher und hat schon ganz viele Dienstwagen kaputt gemacht." grinste Semir. Er hatte sichtlich Freude daran, das Mädchen aus ihren trüben Gedanken zu holen. "Hast du denn auch schon Autos kaputt gemacht?" harkte sie nach. "Nun ja... manchmal ist es unumgänglich." meinte Semir nur und sah auf die Uhr. "Du wirst meinen Partner sicher gleich kennen lernen .Der kommt nämlich gleich zu besuch." prophezeite Semir und sah aus dem Fenster. "Die Sonne scheint so schön. Ist sicher sehr warm draußen. Schade dass wir beide nicht raus dürfen." mente er anschließend. "Ja... ich würde auch gern draußen die Sonne genießen anstatt hier zu liegen und darüber nachzudenken wie es weitergeht." gab Carina zu. "Vergiss nicht, was du mir versprochen hast..." forderte Semir und sah auf die Uhr. "Wo bleibt der denn? Immer diese Verspätungen..." knurrte er anschließend.

    Kim kam mit dem SEK an dem Eiscafe an. "Maja... Sind Sie in Ordnung?" fragte sie die junge Frau sofort. "Ja... mir geht es gut. Aber wir dürfen keine Zeit verlieren. Sebastiano wird ihn töten.... wir müssen sofort los... bitte...." flehte sie ängstlich. Kim nickte. "Sie wissen wo sie sind. Also auf geht es. Kim nahm Maja in ihrem Wagen mit. Dieter und Hotte fuhren hinter ihr und danach kam das SEK. Sie erreichten das alte Bahnwerk. Kim hielt an. "Wo ist dieser Platz von dem er sprach?" fragte sie. Maja sah sie an. "Ich zeige IHnen den Platz... ich komme mit..." forderte Maja. Kim sah sie an. "Also gut... aber Sie werden keinen Schritt ohne meine Erlaubnis machen..." warnte Kim sofort. Maja nickte. Kim und sie stiegen aus und die Männer vom SEK kamen zu ihnen. "Wo sind die Personen?" wollte der Einsatzleiter wissen.

    Leon sah dem Wagen nach. Neben ihm stand Ludwig. „so und nun?“ wollte er wissen. „Oh ganz einfach. Ich weiß das Damiano alles für seine Melissa tun wird. Ich werde als Opfer des Überfalls zu ihm gehen. Ich bin angeschossen und muss versorgt werden. Du wirst ihn mit verstellter Stimme anrufen und das Lösegeld fordern. Drei Millionen sollten fürs Erste reichen.“ Meinte Leon nur. Ludwig nickte. „Ja schon klar… du weißt schon, das Damiano uns seine Leute auf den Hals hetzen wird oder?“ kam etwas ängstlich von seinem Bruder. Leon nickte. „Auch dafür habe ich schon eine Idee… Ich weiß das Gerkhan aus dem Krankenhaus gekommen ist. Kranich hatte zwar das Geld zurück gebracht, aber… ich werden Damiano den Floh ins Ohr setzten, dass Kranich und Gerkhan hinter der Entführung stecken. Er wird sich ihrer annehmen. Wir werden einfach fordern dass man Kranich das Geld geben soll und er wird es uns bringen. So wie ich Damiano kenne, wird er eine Garantie in der Hand halten, damit Kranich Melissa zurück bringt. Wir können uns vom Acker machen, während Kranich Melissa zurück bringt, denn ich werde Damiano auffordern Gerkhan als Druckmittel einzusetzen. Er hat eine tolle Unterkunft für ihn. Ich will lediglich das Geld haben. Sorge du dafür, dass die Jungs keinen Mist bauen und Melissa nicht anfassen. So und nun wirst du ein Schreiben aufsetzen, dass ich als treuer Freund dem sorgenden Vater überbringe.“ lache Leon und setzte die Waffe an seinen Oberarm. Er schrie auf, als die Kugel heiß in den Arm fuhr. Ludwig sah ihn besorgt an. „Hoffe nur das war nicht zu schlimm.“ gab er zurück. Leon schüttelte den Kopf. „So den Brief und dann fahre ich zurück.“ befahl Leon. Er band sich den Arm etwas ab und nahm den Brief von Ludwig entgegen. Dann fuhr er zu Damiano zurück.

    Semir sah Tom an. „So und was machen wir heute?“ fragte er und musterte sein Gesicht im Spiegel. „Sieht heute schon viel Besser aus. Wenn … ich die Kerle bekommen, dann werde ich mit denen Schlitten fahren. Das sag ich dir.“ Drohte er. Tom lachte leise. „Ja sicher… nur wo willst du suchen?“ fragte er und ging ans Telefon welches soeben anschlug. „Kranich!“ meldete er sich. „Cescone hier… Herr Kranich ich brauche Sie und Ihren Kollegen hier.“ kam von dem Anrufer. Tom sah Semir erstaunt an. „Sie brauchen uns? Um was geht es?“ wollte er sofort wissen. „Das kann ich Ihnen nicht am Telefon sagen. Bitte kommen Sie her.“ flehte der Mann am anderen Ende. Tom hörte die Verzweiflung aus der Stimme. Semir hatte mitgehört, denn natürlich hatte Tom den Lautsprecher angemacht. Er nickte. „Also gut, wir kommen. Aber wenn das irgendein Trick sein soll, dann lernen Sie mich anders kennen.“ gab Tom bekannt. Doch der Mafiaboss schwor, keinen Trick zu versuchen. Er legte auf und verschwand mit Tom aus dem Büro. Nur eine halbe Stunde später war er und Semir bei Damiano im Arbeitszimmer. „Herr Kranich… Herr Gerkhan… danke dass Sie gekommen sind. Es ist nicht meine Art die Polizei zu informieren, aber diesmal geschieht es aus einer Notsituation heraus.“ Erklärte der Mann. Irgendwas an diesem Mann gefiel Semir nicht. Er war angespannt und nervös. „Was gibt es? Wollen Sie sich selbst anzeigen?“ fragte er. Damiano schüttelte den Kopf und hielt Tom ein Schreiben hin. Tom nahm es erstaunt entgegen.

    So.. ich denke wir leiten mal das Ende ein.... wo bleiben eigentlich eure Feeds???? Ihr lasst ganz schön nach...... :huh:
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    Maja überlegte kurz. Wut über Sebastiano kam auf. "Du verdammtes Schwein..... ich wer dich fertig machen....." sagte sie leise. Sie überlegte kurz. Wie hieß denn noch der Kollege von Ben....Doch dann dachte sie dass in seinem Handy sicher die Namen gespeichert waren. Sie nahm es und betete, dass es an war. Sie hatte Glück. Erst spielte sie mit dem Gedanken Semir anzurufen, doch das würde nichts bringen. Er würde sich nur Gedanken machen und wenn sie ihn richtig einschätzte würde er vermutlich auf Teufel komm raus etwas unternehmen, was seiner Gesundheit schadete. Sie blätterte das Telefonbuch durch. Es dauerte nicht lange bis sie den Namen Dieter als Eintrag fand. "Dieter.... ja richtig..." sagte sie sich selbst und drückte auf den Rufknopf. Nur kurz darauf hörte sie die STimme des langen schlaksigen Polizisten. "Ich bin es... Maja..." sagte sie. "Wo zum Teufel seid ihr? Und wo ist Ben?" fragte er sofort. "Ich bin im Eiscafe... "Lucia" am Ufer.... Ben.... er ist bei Sebastiano...Er hat ihn entführt... Ich weiß wo er ist..." berichtete Maja und fing an zu weinen. Sie hatte Angst um diesen netten jungen Mann, der ihr doch nur helfen wollte. "WIr kommen hin....Sie bleiben bitte da!" forderte der Polizist sie auf. "Ja....ich warte...bitte beeilen Sie sich...Bitte.... er bringt Ben um..." schluchzte sie.

    Dieter sah Hotte an. Dieser hatte einen Teil des Anrufes natürlich mitbekommen. "Was machen wir jetzt?" fragte der dickliche Mann. "Wir informieren die Chefin und die soll das SEK anrufen. Maja weiß ja wo sie sind. Der Mistkerl wird nicht noch einmal jemanden etwas antun, das schwöre ich dir.." fauchte Dieter und wählte Kim an. "Krüger" hörte er die kühle Stimme. "Bonrath... Chefin... Dieser Sebastiano hat Ben. Maja wartet in einem Eiscafe auf und am Rheinufer. Sie weiß wo die beiden stecken und wir müssen sehen, dass das SEK dort hinkommt und..." erklärte Dieter. "Ich informiere die Einheiten sofort. Haben Sie Semir angerufen?" wollte Kim wissen. "Nein... ich dachte.... also ich meinte es wäre besser.. wenn er nichts weiß...." erklärte Dieter verdutzt. "Das ist genau richtig. Semir ist krank genug und muss es nicht wissne. Die Schwestern habe sicher mehr als Genug damit zu tun, ihn im Krankenhaus zu behalten. Das muss nicht verschlimmert werden. Sie und Herzberger werden Maja abholen und dann auf mich und dem SEK warten. Sie werden nicht eingreifen...." ermahnte Kim ihn. "Wir warten...." versprach Dieter. Anschließend trat er das Gaspedal durch und raste mit Blaulicht und SIrene zum Rheinufer

    Semir und Tom fuhren zunächst zur PAST. Anna sah Semir an. „Hat der Arzt erlaubt, dass Sie gehen?“ wollte sie sofort wissen. Semir nickte. „Sonst wäre ich nicht hier. Was ist mit den Typen, die mich überfallen haben? Gibt es eine Spur?“ wollte Semir wissen. Anna nickte. „Ich sagte doch im Krankenhaus schon… die beiden Männer haben wir. Sie sind wieder im Dienst.“ kam von Anna. Semir nickte „Ich meinte den Überfall in meiner Wohnung und meine unfreiwillige Zwangspause im Krankenhaus.“ erklärte Semir weiter. „Nein da gibt es keine Spuren. Die Typen haben Handschuhe getragen und somit gibt es auch keine Fingerabdrücke. Tut mir echt Leid. Die Kollegen haben den Fall übernommen. Sie und Tom werden den ganz normalen Dienst aufnehmen wie es bereits im Krankenhaus erklärt wurde.“ erinnerte Anna ihn an ihr gestriges Gespräch. Semir nickte und nahm seinen Ausweis und die Waffe entgegen. Dann ging es endlich ab auf die Autobahn. Tom fuhr, weil er sich nicht auf Semirs Fitness verlassen konnte. „Du solltest für ein paar Tage eine Maske tragen…. Siehst aus wie ein wandelndes Osterei.“ ärgerte er Semir. „Ja danke und du bist der Osterhase… also gib Gas damit ich zeitig im Nest lande“ maulte Semir zurück. Der Tag verlief ohne Probleme. Ein paar der Autofahrer schienen sich für unverwundbar zu halten, aber es wurde keiner verletzt.

    Am nächsten Morgen bot Leon an, Melissa in die Stadt zu fahren. Sie nahm natürlich sofort an und schon nach dem Frühstück ging es los. Ihr Vater gab ihr das erforderliche Geld und wünschte ihr viel Spaß. Melissa stieg in den Wagen ein und Damiano winkte ihnen nach, als Leon abfuhr. „Wo willst du denn zuerst hin?“ fragte Leon. „Oh ich dachte dass wir erst einmal die Kölner Innenstadt unsicher machen und die Geschäftsleute mit dem Geld von Papa glücklich machen.“ lachte Melissa. Leon nickte und fuhr auf die Autobahn. Doch bevor sie Köln erreicht habe, wurden sie von zwei Fahrzeugen abgedrängt. „Hey….! Was soll das denn?“ stieß Leon aus. Melissa sah ihn erschrocken an. „Leon! Was machen die denn da?“ fragte sie. Leon versuchte den Wagen zu halten. Aber gegen die beiden Wagen hatte er keine Chance. Er hielt an. Melissa klammerte sich an ihm. „Leon! Was wollen die von uns?“ fragte sie ängstlich. Schon öffneten sich die Türen und sie wurde raus gezerrt. „LEON!!! HILFE!!!“ schrie sie. Doch Leon hatte selbst gegen die Männer zu kämpfen. Als Melissa in den Wagen gedrängt wurde hörte sie einen Schuss und zuckte zusammen. Hatte man Leon erschossen? Sie weinte leise. Diesen Leuten gegenüber wollte sie keine Angst zeigen. Ihr wurden die Augen verbunden. Melissa wehrte sich nicht. Sie spürte wie der Wagen abfuhr. „Wo ist Leon?“ wagte sie zu fragen. „Der ist nicht mehr!“ war die Antwort.

    Tse...immer diese Bettler.... aber vergiss es... ich hab es auch versucht und wer feedet bei mir? *traurigguck.*

    Zu deiner STory... ich könnte diesen Wolkenhaupt....mal so richtig langsam....du wießt schon was. Wenn der das jetzt in die Tat umsetzt, dann wird Semir vermutlich Freiwild und alle Bullen sind hinter dem armen Kerl her.... der darf das nicht durchziehen... soll sich lieber was anderes suchen.... angeln gehen, oder so.... ;)

    Nur wenige Stunden später bekam Cescone das Geld tatsächlich zurück. Die Steuerfahndung stellte keine Veruntreuung fest. Nur widerwillig übergab Tom das Geld und fuhr anschließend zu Semir um ihn diese Nachricht zu überbringen. „Mist…. Ich dachte echt, dass ich Recht hatte. Das Geld was Cescone verdient ist doch nicht sauber…“ maulte Semir weil es ihm absolut nicht passte. „Wie lange musst du denn noch hier bleiben?“ wollte Tom wissen. „Ich werde mich heute entlassen. Das mit den Rippen heilt auch so. Tom ich will die Typen die mich zusammen geschlagen haben. Wenn Cescone nicht dahinter steckte, dann gibt es jemanden, der auf das Geld aus war. Und wenn dieser Jenige dann herausfindet, das Cescone sein Geld wieder hat, es aber unbedingt haben will, dann könnte es doch sein, dass dieser Jemand alles daran setzt Cescone zu schaden, ihn zu erpressen oder sonst was.“ mutmaßte Semir. Tom lächelte. „Wie schön dass dein Kopf nicht all zu sehr unter den Schlägen gelitten hat. Also gut… dann zieh dich an und wir fahren zu Cescone.“ meinte er nur noch. Semir nickte und in weniger als zehn Minuten war er fertig. Der Arzt kam herein. „Was wird das denn, wenn es fertig ist?“ fragte er erstaunt als er Semir angezogen im Zimmer sah. „Ich entlasse mich selbst. Mir geht es gut und mir ist langweilig.“ erklärte Semir. „Wo ist der Wisch? Ich unterschreibe schnell und dann bin ich weg.“ hängte er an. Der Arzt nickte. „Also gut… dann hoffe ich, das es eine richtige Entscheidung ist und Sie keinen weiteren Schaden nehmen.“ lächelte Dr. Windberg.

    Leon Weißer sah seinen Bruder an. „Tja… das Geld ist wieder zurück. Nun kommen wir nicht daran.“ erklärte er. Marvin sah ihn an. „Als du mir sagtest ein Bulle hat das Geld, konnte ich sehr gut damit leben. Ich habe es ihm gezeigt. Der Bulle hat sicher ein paar Tage Auszeit.“ lachte er. Leon nickte. „Ja… ihr habt ihn ziemlich übel zugerichtet. Ich war mir wirklich sicher, dass er das Geld hat. Also gut… dann müssen wir Cescone eben direkt bedrohen. Ich weiß auch schon wie. Nur wird das noch gefährlicher als der Bulle und ich brauche deine Hilfe.“ Meinte Leon. Marvin nicke. „Kein Problem. Was und Wann?“ wollte er sofort wissen. „Seine Tochter…. Melissa ist ab morgen bei ihm. Sie ist siebzehn und wohnt normalerweise bei der Mutter, Lucia Cescone. Dieses Wochenende ist sie bei ihrem Vater und genau hier werden wir zuschlagen. Er lässt die kleine immer noch nicht allein und hat ständig Angst. Aber Melissa ist eine sehr emanzipierte Frau. Sie lässt sich nicht einsperren und wird das Wochenende wieder für ihre all monatlichen Shoppingtouren nutzen. Und genau hier schlägst du und Peter zu.“ erklärte Leon. Ludwig stimmte zu. „Was machst du eigentlich wenn Cescone dahinter kommt, das du hinter dem all steckst?“ wollte er wissen. Leon zog die Schultern hoch. „Er vertraut mir. Und ich werde dafür sorgen, dass es so bleibt. Ich bin schließlich sein Anwalt und bester Freund. Er hätte nur nicht so geizig sein sollen.“ lachte Leon und drehte sein Whiskyglas in der Hand und nahm anschließend ein Schluck.

    Carina weinte leise. Sie hoffte sehr, dass Semir der neben ihr scheinbar schlief nicht aufwachte und es bemerkte. Sie bekam sehr schlecht Luft weil sie schluchtzte. Was sollte nur aus ihr werden. Ihren Traumberuf, Astronautin zu werden, konnte sie knicken. Fußballspielen konnte sie vermutlich überhaupt nicht mehr. ihr ganzes Leben was noch nicht einmal angefangen und war schon zu Ende. Sie wischte sich eine Träne weg als sie hörte wie Semir sich bewegte. Sie sah ihn an und bemerkte dass er wach war. "Hey..." sagte sie leise. "Carina... ich weiß dass es sehr schlimm ist. Wir sollten anfangen dagegen was zu tun. Willst du in Mitleid vergehen. Sollen alle sagen, die arme Carina...." fragte Semir vorsichtig an. Er wußte natürlich genau, dass es ein Kind war und kein ERwachsener. Seine Tochter war längst nicht so alt, aber er hoffte etwas wach zu rütteln. "Was soll ich denn tun? Die Ärzte haben gesagt, ich werde nie wieder laufen können. Ich werde nie Astronautin werden, ich werde nie Fußball spielen, ich werde nie..." zählte Carina auf. Semir sah sie an. "Warum sagst du mir nicht was du willst?" forderte er sie auf. Carina stockte. "Wie meinst du das?" fragte sie erstaunt. "Nun ja... ich weiß was du nach Auskunft der Ärzte nicht kannst. Aber was willst du? Willst du dich auf das Urteil der Ärzte verlassen? Willst du es hinnehmen und in Mitleid vergehen? Willst du immer nur die arme Carina sein?" horchte er sie aus. Carina sah ihn auf einmal mit hellwachen Augen an. "Du meinst.... ich muss es wollen? Ich muss wollen, wieder zu laufen? Ich muss wollen was ich will?" fragte sie nach. Semir nickte. "Ja... vielleicht wirst du nie wieder laufen können, aber damit ist dein Leben nicht vorbei. Du kannst auch ohne die Beine was aus dir machen. Du kannst beispielsweise Erfinderin werden. Erfinde etwas womit man jemanden der nicht mehr Laufen kann wieder aufbaut, wieder Mut gibt... Du kannst Schriftstellerin werden oder ..." erklärte Semir. Carina lachte. Es klang unbeschwert. "Du bist wirklich gut... Semir.... Ich werde mich nicht aufgeben. Ich werde kämpfen..." strahlte sie. Semir nickte "So gefällst du mir schon viel Besser. und weißt du was... ab morgen werde ich wieder trainieren dürfen.Möchtest du zuschauen?" harkte er nach. Carina nickte. "Weißt du eigentlich hast du Recht... es ist nicht schlimm. Man darf sich nur nicht unterkriegen lassen." stimmte Carina zu. Sie schloss die Augen und schlief ein. Semir lehnte sich zufrieden zurück.

    Ben sah Maja an. "Ist besser?" fragte er. Sie nickte. "Wir sollten trotzdem jetzt zu deiner Wohnung fahren. Deine Kollegen werden sich sicher Soren machen." gab Maja zu bedenken. Ben lachte. "Was sollte denn passieren. Wir sind hier nicht allein. Sebastiano wird es sicher nicht wagen, hier etwas gegen uns zu machen. Wollen wir noch ein Eis essen?" wollte er wissen. Maja nickte. Gemeinsam gingen sie zu dem italienischen Eiscafe an der Ecke und setzten sich in die Sonne. "Was willst du eigentlich machen, wenn Sebastiano jetzt hier wäre und uns bedroht?" wollte Maja wissen. Ben nahm ihre Hand. "Nur keine Sorge... ich kann Selbstverteidigung und ich werde mich sicher nicht einfach abschießen lassen. Er wird dir nichs tun. Ich schwöre dir..." lächelte Ben zuversichtlich. "Ich will mal Semir anrufen und hören wie es ihm geht. Wie ich ihn kenne sitzt er auf heiße Kohlen und nervt die Krankenschwestern." lachte er und zog sein Handy aus der Tasche. "Oh.... eine Nachricht. Ich geh mal eben da hinten hin, da ist es ruhiger..." sagte er zu Maja und stand auf.

    Sebastiano sah wie der Mann aufstand und in einer ziemlich uneinsichtigen Ecke verschwand. Er nutzte die Gelegenheit und ging hinter ihm her. Der Mann bemerkte ihn scheinbar nicht da er mit seinem Handy beschäfigt war und so konnte Sebastiano hinter ihn schleichen. Mit einem kurzen aber heftigen Schlag in den Nacken fiel der Mann in sich zusammen. Sebastiano fing ihn auf und stützte ihn so, dass es für jeden aussah, als würden zwei Freunde nicht mehr ganz nüchtern durch die Straßen ziehen. Jeder machte den beiden vermeindlichen Betrunkenen Platz. Sebastiano erreichte seinen Wagen, den er sich "geborgt" hatte und legte den bewußtlosen Mann auf den Rücksitz. Er hatte sich bereits eine Klebebandrolle bereit gelegt. Nun fesselte er dem Mann Beine und Arme. Er verklebte den Mund und setzte sich zufrieden ins Auto und fuhr los.

    .....

    So... der nächste Bitte...

    Damiano erfuhr kurz darauf, das sein Geld wieder aufgetaucht war, doch als Tom am nächsten Morgen ihm erklärte, dass die Beschlagnahmung ausgesprochen wurde, erklärte sein Anwalt Leon Weißer dass es dafür keinen Grund gibt und er auf die Herausgabe bestand. Tom nickte nur. „Sie werden Ihr Geld dann erhalten, wenn die Staatsanwaltschaft es freigibt. Ach ja…. Ich hoffe inständig für Ihren Mandanten, dass er wirklicht nichts mit dem Angriff auf meinen Kollegen zu tun hat. Denn wenn, dann wird er die Quittung bekommen…“ erklärte Tom sachlich. Damiano stand auf. „Wollen Sie mir drohen?“ fragte er. Tom lachte. „Es war keine Drohung. Es war ein Versprechen. Ich habe keine Angst vor Ihnen Cescone und stehe zu meinem Wort. Wenn Sie wollen, können Sie sich ja durch Ihren Anwalt eine Dienstaufsichtsbeschwerde einlegen, oder aber sich informieren, was auf schwerer Körperverletzung und versuchten Mord steht. Im Übrigen werden wir den Tod von Marlon Brehmes untersuchen. Vielleicht war es ja doch nicht nur ein Unfall.“ versprach Tom und verschwand. „Herr Kranich! Das Geld ist ehrlich verdient. Ich habe die Steuern bezahlt und das sollte auch die Staatsanwaltschaft akzeptieren. Ich erwarte das Geld heute Abend.“ rief er dem Polizisten nach.

    Anna fuhr zum Krankenhaus. Sie klopfte an der Tür und hörte ein leises „Herein“. Anna trat ein. Semir saß im Bett und las in einer Zeitung. „Guten Morgen, Semir. Wie geht es Ihnen?“ fragte sie. „Danke…. Ich bin soweit okay. Mein Gesicht verändert sich gerade in ein Osterei. Aber ich denke nicht, dass Sie hier sind, um sich nach meinem Gesundheitszustand zu erkundigen, oder?“ fragte Semir. „Nein nicht nur. Wir haben das Geld gefunden.“ sagte sie. „Oh!“ machte Semir nur. „Wo genau?“ wollte er wissen. „Zwei junge Männer haben Sie überfallen. Wir konnten sie fassen als sie den gleichen Trick bei Tom angewandt hatten. Sie sind geständig und haben uns erzählt wo das Geld ist. Damit sind Sie, sobald Sie wieder hier raus sind, im Dienst.“ lächelte Anna. Semir schloss die Augen. „Ich sagte doch, dass ich unschuldig bin.“ stieß er zufrieden aus. „Semir… ich habe es schon immer gewusst. Die Staatsanwältin richtet Ihnen aus, das sie…“ erklärte sie. „…. Nur ihren Job gemacht hat und mein Wort schließlich gegen eine Person stand, die ehrwürdig ist….ich weiß. Die Schrankmann glaubt jedem nur nicht mich. Was ist mit den Typen, die mich in der Wohnung überfallen haben? Eine Spur, ob Cescone mir die Schläger auf den Hals geschickt hat?“ wollte Semir wissen. Anna schüttelte den Kopf. „Cescone beteuert seine Unschuld. Sie haben keine Beweise, dass er dahinter steckte und die Staatsanwaltschaft vermutet, dass Sie einfach nur das Opfer von Einbrechern waren.“ Meinte Anna. Semir nickte. „Dann werde ich mir die Typen eben schnappen, wenn ich raus bin. Cescone hat sein Geld wieder?“ harkte er nach. „Nein… die Steuerfahndung ist nun dran. Wir wissen doch alle, dass das Geld nicht ehrlich verdient ist. Nur ist das nicht mehr unsere Sache. Sie und Tom werden den Fall abgeben. Das gilt auch für die Einbrecher, darum kümmern sich die Kollegen der Stadtpolizei. Die sind auch dafür zuständig.“ ermahnte Anna ihn. „Gut… dann werde ich ab morgen wieder mit Tom auf der Autobahn fahren und unseren Job tun.“ meinte Semir nur. Anna nickte. „Das ist eine sehr vernünftige Entscheidung.“ bestätigte sie.

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    Was seid ihr schreibfaul... FEEDS!!!! ;)

    Tom ging auf den Wagen zu. „Hallo…. Will er nicht mehr?“ fragte er freundlich. Der Mann der eben noch über dem Motor hing grinste ihn an. „Doch… er will schon… aber er braucht etwas Benzin und das kostet Geld. Ich hab keins und deshalb wirst du uns jetzt alles Wertvolle aus deinem Wagen geben!““ kam von dem Mann. Tom sah ihn an und bemerkte plötzlich die Waffe. „Hey….!“ stieß er aus. Und genau das war der Einsatzbefehl für die Kollegen. Nur Sekunden dauerte es und die beiden Männer waren überwältigt. Mario legte dem Mann der eben noch auf Tom gezielt hatte, die Handschellen an und führte ihn ab. Nur eine halbe Stunde später saß er ihm wieder gegenüber. „So und nun wirst du mir mal erzählen, wo das Geld ist, dass ihr meinem Kollegen abgenommen habt!“ gab er recht gelassen von sich. Der Mann, dessen Identität gerade von Andrea festgestellt wurde, schwieg. „Hör mir mal genau zu… das Geld, was mein Kollegen bei sich hatte, gehört einem Mann, der mit der Mafia in Verbindung gebracht wurde. Ich kenne diesen Mann persönlich und ich würde an deiner Stelle schnell sagen, wo es ist, denn wenn ich diesem Mann deinen Namen und deine Adresse gebe, dann dürftest du in kürze auf dem Grund des Rheines sitzen. Mit ein paar Betonsöckchen… wenn du verstehst was ich meine….“ sagte Tom leise. Im Gesicht des Mannes zuckte es. „Hey… das wusste ich nicht….“ Gab er schnell zu. Andrea kam mit einer Akte in der Hand rein. „Unser Freund hier hat ne Strafakte die locker bis Berlin reicht.“ sagte sie und überreichte sie Tom. „Ah sehr schön Timo Wzyrok…. Na das wird doch Damiano sicher freuen.“ Grinste Tom. Er bluffte, denn er würde sicher niemand an dem Mafiaboss ausliefern, aber das wusste Timo ja nicht. „Cescone? Dem gehörte das Geld?“ fragte er leise. Tom nickte. „Ja genau dem… und der sucht nach den Tätern, kannst du dir das vorstellen. Mein Kollege, den ihr überfallen habt, liegt mit gebrochenen Gliedern im Krankenhaus. Cescone dachte er hätte das Geld. Und nun werde ich es ihm sagen, dass du es hast. Wenn du willst bringe ich dich zu ihm,….“ erklärte Tom und beobachtete den Mann sehr genau.

    Timo sah den Polizisten entsetzt an. Konnte es wirklich sein, dass dieser Mann ihn dem brutalen Mafiaboss ausliefern wollte. „Nein….. ich sage wo das Geld ist. Aber bitte… ich nehme jede Strafe auf mich… ich will nicht zu Cescone… der bringt mich um. Das dürft ihr nicht zulassen…. Bitte….“ flehte der eben noch sehr selbstsichere Junge. „Wo ist das Geld?“ fragte der Polizist erneut. „Ich habe es in einem Schließfach am Kölner Bahnhof.“ erklärte Timo leise. Im Knast war es viel Besser. Besser als von Cescone gejagt zu werden. „Wir wussten wirklich nicht, dass es der Mafia gehört. Ich dachte doch nur, dass dein Kollege sich seine Pension aufgebessert hat und das Geld nun wegschaffen wollte.“ erklärte er weiter. „Woher wusstet ihr, dass er das Geld hatte?“ wollte der Polizist wissen. „Wir wussten es nicht. Erst als ich den Koffer aufgemacht habe, da…“ ging es mit Timo weiter. „Gib mir den Schlüssel!“ befahl der Polizist. Timo nickte und griff in die Tasche. Er übergab den Schlüssel an den Mann und wurde anschließend abgeführt. Tom fuhr mit Dieter und Hotte zum Bahnhof und holte das Geld. Anschließend fuhren sie zurück zur PAST. Anna sah auf das Geld und nickte. „Damit ist Semirs Unschuld ja bewiesen. Allerdings hat die Staatsanwältin etwas dagegen, dass Cescone es zurück bekommt. Denn Frau Schrankmann hat einen Tipp bekommen, dass Cescone betrügt…. Also ob wir es nicht bereits wüssten. Gut und morgen werden Sie dann Cescone einen Besuch abstatten. Um Semir werde ich morgen informieren. Nun ist erst einmal Feierabend.“ erklärte sie und Tom nickte nur.

    Och Chris.... *schmollmund zieh*
    das war doch sooooooooooooooooo ein kurzer Teil! Er war zwar wie immer toll, besonders wie Jäger sen. an seine Tochter denkt, aber sooooooooo kurz!
    Könnte man nicht über einen weiteren Teil verhandeln? BITTE!!!! :rolleyes:

    Das finde ich auch.... wie wäre es.... ? *dackelblickaufsetzundmitdenwimpernklimper*

    28.05.2009 "Lauras Entscheidung"

    Tom und Semir vereiteln auf der Autobahn eine Entführung. Aber nicht nur die Entführer entwischen den beiden Autobahnpolizisten, sondern auch das Opfer flüchtet vor ihnen. Auf der Wache stellen sie fest, dass das Entführungsopfer, eine Frau namens Laura Neiser, vor zwei Jahren offiziell für tot erklärt wurde.

    Tom fuhr allein zur PAST. Er fuhr gerade auf der Autobahn, als Kommissar Zufall. Er war auf der A4 unterwegs und sah wie ein Wagen vor ihm anfing zu rauchen. Tom erinnerte sich sofort an die Erzählung von Semir, der auf diese Art und Weise ebenfalls aus dem Verkehr gezogen wurde und griff sofort zum Funk. „Ich brauche mal zwei Zivilfahrzeuge auf der A4. Vor mir fährt ein Wagen, der scheinbar einen Motorschaden hat. Genau wie Semir beschrieben. Wir sind jetzt gerade an der PAST vorbei.“ Gab er durch. Nur wenig später sah er im Rückspiegel zwei zivile Fahrzeuge vom Parkplatz kommen. „So.. .und nun werden wir dir mal eine Falle stellen…. Okay Jungs… ich werde jetzt den Helfer spielen. Wenn alles so abläuft wie Semir es erzählt hat, dann dürften die Typen da vorn ihr blaues Wunder erleben. Passt gut auf. Sobald ich am Wagen bin und die denken ich will helfen, Zugriff!“ befahl er über Funk und fuhr hinter den Wagen her, der nun auf den nächsten Parkplatz abbog. Tom beobachtete genau wie die Leute sich bewegten. Es geschah tatsächlich genau so wie Semir es erzählt hatte. Der Beifahrer stieg aus und stellte das Warndreieck auf. Tom hielt direkt neben ihm. „Kann ich helfen?“ fragte er freundlich.

    Semir lag im Bett und starrte die Decke an. Sein Kopf tat weh und sobald er sich erhob, wurde ihm übel. Doch wenigstens sah er wieder was. Eine Schwester kam herein. „Guten Abend Herr Gerkhan… ich bin Schwester Sonja… ich wollte nur mal sehen, wie es Ihnen geht. Können Sie nicht schlafen?“ fragte sie besorgt und prüfte direkt den Puls. „Ja… nein… ich meine.. mein Kopf schmerzt, mir ist übel und ich fühle mich nicht wohl. Liegt aber nicht an meinem Gesundheitszustand, sondern daran, dass ich hier liege…“ maulte Semir. Die Schwester nickte. „Ich gebe Ihnen was gegen die Übelkeit und die Kopfschmerzen und dann können Sie auch schlafen….“ versprach sie. Semir nickte nur. Er wollte nichts gegen die Schmerzen, er wollte hier raus. Seine Unschuld beweisen, die Mistkerle, die ihn hier rein gebracht hatten finden und vor Gericht stellen. Tatsächlich kam die Schwester kurz darauf erneut in sein Zimmer und gab ihm etwas zu trinken. „so und nun versuchen Sie zu schlafen. Es ist sicher gut, wenn Sie sich ausruhen..“ sprach sie sanft. Semir nahm seine Medizin und spürte innerhalb kürzester Zeit bereits die Besserung, doch er spürte auch, dass er müde wurde. Nur wenig später schlief er tief und fest. Er hörte nicht mehr wie die Schwester noch einmal hereinkam und ihn zufrieden ansah.

    Na was denkst du denn.... diese Story kann man genauso wenig vergessen wie unser gemeinsames Werk.... ich stelle mir gerade vor, wie Semir so ziemich knurrend das Holz hackt und vermutlich todmüde ins Bett fallen wird. Wenn er ein Bett bekommt. Bei Bens Großvater halte ich alles für möglich... und ein STrohbett... piektst zwar ziemlich aber ist verdammt gemütlich...