Die Tage vergingen ohne das ein Versuch stattfand Semir oder Tom zu entführen oder sonst etwas. Am Dienstag saßen die Beiden wieder bei Anna im Büro. „Tja… das war dann ja wohl alles. Schwarz hat nichts unternommen und ich denke auch nicht, dass er noch in Deutschland ist. Er wird das Land längst verlassen haben. Gehe ich mal von aus. Damit sind wir sicher und brauchen keinen Personenschutz mehr.“ Erklärte Semir. Anna sah zu Tom. „Sehen Sie das genauso?“ wollte sie wissen. Tom nickte. „Wenn er etwas gegen uns unternehmen wollte, hätte er es mit Sicherheit getan.“ Vertrat er die Meinung. „Meine Herren, ist Ihnen schon mal in den Sinn gekommen, dass der „Wolf“ vielleicht genau darauf wartet? Es könnte doch sehr gut sein, dass er jetzt sobald wir den Schutz aufheben zuschlägt. Semir… Tom… bitte seien Sie vorsichtig. Ich werde den Schutz aufheben, aber nur weil Sie es wollen. Bitte passen Sie auf.“ bat Anna. Semir und Tom nickten. „Wir werden die Bande kriegen und wieder hinter Gitter bringen. Wir haben wieder Ruhe und die Bösen sind dort wo sie hingehören.“ lächelte Semir. Tom stimmte ihm zu. „Also gut…. Machen Sie Ihren Job und versuchen Sie alles um diese Kerle wieder hinter Gitter zu bringen, aber denken Sie auch an Ihre Sicherheit.“ bat Anna erneut. Semir und Tom nickten und verschwanden.
„So… wir sind soweit. Dann werde ich euch mal in meinem Plan einweihen. Also folgendes…. Du Volker wirst Kranich anrufen, im Knast hast du uns so toll mit deiner Stimmenimitation verblüfft dass du es jetzt mal für etwas Sinnvolles einsetzen kannst. Anschließend werden wir es mit Gerkhan genauso machen. Auch er wird in die Falle tappen. Ich freu mich schon auf die Gesichter, wenn du ihnen gegenüberstehst und sie dann jeweils mit der Stimme des Freundes begrüßt. Ich habe hier noch eine alte Filmaufnahme von den Beiden, wo sie interviewt werden. Reicht dir das oder brauchst du mehr?“ wollte der „Wolf“ wissen. Volker nickte. „Das reicht mir. Ich werde mir die Stimmen anhören und dann werden wir es testen. Erst mit euch und dann mit den beiden Bullen.“ Grinste Volker, der den Plan genial fand. „Du wirst ihm sagen, dass du etwas bemerkt hast und er umgehend zu dir kommen muss. Du wirst sehen, jeder von den Beiden, wird angerauscht kommen und jede Deckung vergessen. Es wird ein Kinderspiel werden, die beiden zu bekommen. Jeden den ihr habt, wird gefesselt, geknebelt und die Augen verbunden. Das volle Programm. Aber getrennte Räume. Ich will nicht, dass sie zusammen sind. Ich will dass sie bereits jetzt Angst bekommen. Große Angst… sehr große Angst. Jeder von ihnen kommt sofort, weil er Angst hat, dass der Andere in Gefahr schwirrt. Das wird ein Spaß“ lachte Robert. „Die Handys… ihr müsst ihnen die Handys abnehmen, tastet sie ab, dass sie keine Sender tragen, oder Mikros. Wir müssen alles bedenken.“ ermahnte Robert. Volker und Kai nickten. Sie waren begeistert von dem Plan die beiden Polizisten in die Falle zu locken. Der Abend konnte kommen. Alles war perfekt geplant.