Beiträge von Elvira

    Die Tage vergingen ohne das ein Versuch stattfand Semir oder Tom zu entführen oder sonst etwas. Am Dienstag saßen die Beiden wieder bei Anna im Büro. „Tja… das war dann ja wohl alles. Schwarz hat nichts unternommen und ich denke auch nicht, dass er noch in Deutschland ist. Er wird das Land längst verlassen haben. Gehe ich mal von aus. Damit sind wir sicher und brauchen keinen Personenschutz mehr.“ Erklärte Semir. Anna sah zu Tom. „Sehen Sie das genauso?“ wollte sie wissen. Tom nickte. „Wenn er etwas gegen uns unternehmen wollte, hätte er es mit Sicherheit getan.“ Vertrat er die Meinung. „Meine Herren, ist Ihnen schon mal in den Sinn gekommen, dass der „Wolf“ vielleicht genau darauf wartet? Es könnte doch sehr gut sein, dass er jetzt sobald wir den Schutz aufheben zuschlägt. Semir… Tom… bitte seien Sie vorsichtig. Ich werde den Schutz aufheben, aber nur weil Sie es wollen. Bitte passen Sie auf.“ bat Anna. Semir und Tom nickten. „Wir werden die Bande kriegen und wieder hinter Gitter bringen. Wir haben wieder Ruhe und die Bösen sind dort wo sie hingehören.“ lächelte Semir. Tom stimmte ihm zu. „Also gut…. Machen Sie Ihren Job und versuchen Sie alles um diese Kerle wieder hinter Gitter zu bringen, aber denken Sie auch an Ihre Sicherheit.“ bat Anna erneut. Semir und Tom nickten und verschwanden.

    „So… wir sind soweit. Dann werde ich euch mal in meinem Plan einweihen. Also folgendes…. Du Volker wirst Kranich anrufen, im Knast hast du uns so toll mit deiner Stimmenimitation verblüfft dass du es jetzt mal für etwas Sinnvolles einsetzen kannst. Anschließend werden wir es mit Gerkhan genauso machen. Auch er wird in die Falle tappen. Ich freu mich schon auf die Gesichter, wenn du ihnen gegenüberstehst und sie dann jeweils mit der Stimme des Freundes begrüßt. Ich habe hier noch eine alte Filmaufnahme von den Beiden, wo sie interviewt werden. Reicht dir das oder brauchst du mehr?“ wollte der „Wolf“ wissen. Volker nickte. „Das reicht mir. Ich werde mir die Stimmen anhören und dann werden wir es testen. Erst mit euch und dann mit den beiden Bullen.“ Grinste Volker, der den Plan genial fand. „Du wirst ihm sagen, dass du etwas bemerkt hast und er umgehend zu dir kommen muss. Du wirst sehen, jeder von den Beiden, wird angerauscht kommen und jede Deckung vergessen. Es wird ein Kinderspiel werden, die beiden zu bekommen. Jeden den ihr habt, wird gefesselt, geknebelt und die Augen verbunden. Das volle Programm. Aber getrennte Räume. Ich will nicht, dass sie zusammen sind. Ich will dass sie bereits jetzt Angst bekommen. Große Angst… sehr große Angst. Jeder von ihnen kommt sofort, weil er Angst hat, dass der Andere in Gefahr schwirrt. Das wird ein Spaß“ lachte Robert. „Die Handys… ihr müsst ihnen die Handys abnehmen, tastet sie ab, dass sie keine Sender tragen, oder Mikros. Wir müssen alles bedenken.“ ermahnte Robert. Volker und Kai nickten. Sie waren begeistert von dem Plan die beiden Polizisten in die Falle zu locken. Der Abend konnte kommen. Alles war perfekt geplant.

    Semir bemerkte es und grinste innerlich. Wenn er es schaffte Gerner ins Wasser zu stoßen hatte er ihn. Doch Gerner schien Gedanken lesen zu können. Denn in diesem Augenblick wendete sich das Blatt. Semir rutschte aus und legte sich lang hin. Gerner war sofort über ihn, presste ihn mit den Beinen die Arme an dem Boden und hielt ihm das Messer an den Hals. „Und nun haben wir wieder die Position die dir zusteht…“ grollte er höhnisch und verstärkte den Druck des Messers. Semir rührte sich nicht. „Stich zu!!“ forderte er Gerner auf, doch dieser lachte nur. „Oh nein… so einfach mache ich es dir nicht. Wo sind meine Papiere?“ fragte er wütend. Semir spürte wie sich die Klinge in die Haut bohrte. „im Wagen..“ stieß er aus. „Sehr gut… ich hole sie mir, wenn ich mit dir fertig bin.“ Lachte Gerner und holte mit der linken Faust aus. Er traf Semir an der Schläfe und dieser war völlig benommen und wehrlos. Gerner zerrte ihn am Kragen seiner Jacke in die Halle zurück und warf ihn in einen Käfig. Bevor Semir wieder klar denken konnte schloss sich die Tür. „Nur keine Sorge… ich sagte ja ich habe was ganz Besonderes vor…“ verhöhnte in Gerner. Semir sah ihn mit glasigem Blick an. Was meinte Gerner damit. Doch er sollte schnell erfahren, was es damit auf sich hatte. Er hörte in leises Zischen. „Sieh dahin! Da ist deine Frau…“ lachte Gerner. Semir sah in die Richtung. Ein kleiner Monitor war dort aufgestellt und tatsächlich sah er Andrea. „ANDREA!!!“ schrie er laut auf. Gerner lachte. „Jetzt kannst du sehen, was ich mit ihr mache… und du kannst nichts dagegen tun…“ verhöhnte ihn der Mann. „LASS SIE IN RUHE!!“ schrie Semir erneut aber er wusste direkt das Gerner dies mit Garantie nicht tun wird. Gerner verließ das Gebäude. Semir hocke sich vor den Monitor und betrachtete seine Frau. Andrea war fertig, das sah er sofort. „Andrea……“ weinte er leise. Was hatte der Mistkerl mit ihr getan? War es denn nicht schon schlimm genug, dass Aida tot war? Hatte er nicht sein Ziel erreicht und ihn zerstört? Warum wollte er noch weiter machen?

    Jan und Ben kamen gut voran. „Wenn wir die Beiden gefunden haben, dann mache ich Gerner persönlich kalt.“ Grollte Ben, als er von Jan erfuhr was Gerner alles getan hatte. Jan nickte nur. „Das Vorreicht sollten Sie…oder solltest du Semir überlassen. Er hat dazu alle Rechte der Welt. Aber du kannst sicher zusehen und ihn anfeuern. Ich könnte mich heute noch in den Hintern treten dass er es geschafft hat Andrea und Aida zu bekommen. Und nun ist die Kleine tot…“ fauchte Jan traurig. Ben sah ihn an. „Du kennst Aida nicht oder?“ wollte er wissen. Jan schüttelte den Kopf „Nein… ich habe sie bisher nicht kennen gelernt und nun lerne ich diese kleine Andreaausgabe auch nicht mehr kennen. Ich kann mir vorstellen, dass Andrea kein Wort mehr mit mir sprechen wird.“ erklärte Jan leise.

    Nur wenige Stunden später war Rainer Werner im Verhörraum. „Wo sind die Anderen? Wo ist Robert Schwarz?“ fragte Semir mit sehr scharfem Unterton. Rainer schwieg. „Sie wissen es doch oder? Wo ist er… sagen Sie es uns und dann können wir auch was für Sie tun, Herr Werner…“ forderte Tom auf. Doch Rainer sagte nichts. „Wollen Sie wirklich wegen Mordes wieder zurück ins Gefängnis?“ harkte Semir nach. Nun sah Reiner ihn an. „Was? Mord? Ich habe niemanden umgebracht!“ schrie er. „Tja das Problem ist nur, dass Sie der Einzige sind den wir gefasst haben und somit werden Sie wegen Mord an dem Justizbeamten angeklagt.“ Kam von Tom. „Nein! Das geht nicht! Schwarz hat doch geschossen!!“ schrie Rainer und sah die Beiden an. „Bitte… ihr müsst mir glauben… ich habe keinen umgebracht! Schwarz hat den Mann eiskalt erschossen….er…“ plauderte Rainer plötzlich. „Wo ist er?“ wollte Semir erneut wissen. „ich weiß es nicht… wirklich… wir haben uns kurz nachdem er den Mann erschossen hat getrennt. Er ist mit Völker und Weißberger zusammen abgehauen. Uns wollte er nicht dabei haben, bei dem was er vorhat. Er hat von einem riesigen Ding gesprochen, aber was das war, weiß ich nicht. Ihr müsst mir glauben…“ flehte Rainer. Semir sah zu Tom und dieser nickte. Semir rief die Kollegen rein. „Bringt ihn zurück…“ sagte er nur und wies auf Rainer Werner. Als er weg war ließ Semir sich an dem Tisch nieder. „Was das für ein riesiges Ding ist, wissen wir beide sicher sehr genau.“ Stöhnte Tom. Semir nickte. „Tom…. Ich habe echt Angst. Wenn er uns in die Finger bekommt, dann werden wir vermutlich …“ kam leise von Semir. „Personenschutz.“ Meinte Tom nur. „Wenn Schwarz uns will, dann bekommt er uns auch. Das weißt du ganz genau… egal ob Schutz oder nicht.“ prophezeite Semir nur.
    Robert und Kai waren an dem alten Kloster angekommen und gingen durch das alte Gemäuer. „Das ist sehr gut…. Oh ja… wunderbar. Ich stelle es mir schon vor wie ich die Beiden hier dafür bestrafe, dass sie mich eingesperrt haben. Ich habe es mir folgendermaßen vorgestellt. Hier in diesem Raum werden wir Gerkhan einsperren. Am Ende des Ganges Kranich. Die Gänge hallen so und da hören sie sich gegenseitig. Ich werde mich daran weiden, wie sie leiden. Hungern, dursten, schlagen…und demütigen. Du wirst sehen sie werden ganz klein sein.“ Grinste Robert. Kai nickte. „Dazu musst du sie erst einmal haben. Ich habe herausgefunden, dass sie beschützt werden. Du wirst nicht an sie ran kommen. Wie hast du dir das gedacht?“ wollte er wissen. „Hast du die Privatadressen?“ harkte Robert nach ohne auf die Frage einzugehen. Kai nickte. „Ja aber auch dort sind etliche Kollegen die auf die Beiden aufpassen.“ gab er zu bedenken. Robert überlegte einige Sekunden. „Nun dann hole ich die Beiden dort wo man am wenigsten damit rechnet.“ grinste er. Kai sah ihn an. „Wie das?“ wollte er wissen. „Ich werde dich informieren, sobald ich mir den Plan vollends ausgemalt habe. Du weißt doch… über ungelegte Eier spricht man nicht.“ Kam von Robert. Die Beiden gingen weiter durch das Gemäuer. Sie kamen in den völlig verfallenen Garten und dort sah Robert etwas dass ihn mehr erfreute, als die Folterkammer. „Das ist ja genial… Schwitzkuren sind doch sehr gesund. Was meinst du… die Sonne strahlt so schön. Wir sollen in den nächsten Tagen bis 35 Grad bekommen. Wie lange braucht dieses Gewächshaus wohl, um so richtig zu heizen?“ grinste er Kai an. Kai machte große Augen. „Du bist ja richtig genial…. Die Bullen hier festbinden und dann schwitzen lassen. Ich denke so vier Stunden oder fünf und die Beiden schmelzen dahin…“ lachte er. Robert nickte. „Einen ganzen Tag oder sogar länger…. Sicher werden sie uns um Wasser betteln… Pass auf… du wirst hier Kameras und Mikros einbauen. So das man sie nicht sehen kann. Wir werden genüsslich zusehen und zuhören. Das ist besser als Kino…“ lachte Robert. Ihm machte es Spaß schon in Gedanken die beiden Polizisten zu erniedrigen. „Also dann brauche ich aber mindestens noch drei Tage…“ gab Kai zu bedenken. „Ja sicher… wir werden sie erst einmal so erniedrigen.“ Meinte Robert. Kai nickte. „Dann werde ich mal die Sache besorgen. Willst du hier bleiben oder kommst du mit?“ wollte er von Robert wissen. „ich bleibe hier und werde die Räume herrichten. Außerdem muss ich noch den Plan ausarbeiten. Und dabei wird Weißberger und auch du eine große Rolle spielen…“ grinste Robert.

    Und ein Kloster mit Folterkammer??? :D Was waren das für böse Mönche?!? 8| 8| ?( :thumbup:

    Das waren die, die auch die Hexenjagd gemacht haben.... und die waren sehr brutal... außerdem .... es sind meine Mönche... und die sind sehr brutal gewesen... :D:D:D:D


    ch übrigens, Elli: Ich bin wieder da - falls du wieder auf mich gewartet hast mit dem nächsten Teil, dann kannst du ihn jetzt einstellen - ich warte! ^^ ^^

    ich weiß... ;)

    Semir versuchte sich zu befreien. „Das kannst du vergessen! Du schaffst es nicht…“ höhnte die Stimme, die Semir überall erkannt hatte. Er fühlte wie das Blut in den Kopf schoss. Doch wenn er damit rechnete, das Gerner ihn direkt los schnitt hatte er sich getäuscht. Gerner ging um ihn herum wie ein Tiger um seine Beute. „Weißt du… ich mag Leute die Rückrat haben. Ich finde nur diese Eigenschaft bei einem Bullen unangebracht.“ Gab er zu. Er nahm die Waffe von Semir und auch das Handy auf .Dieses schaltete er aus. „Wir wollen doch nicht so schnell deinen Freunden zeigen wo du bist oder? Ich habe mich für dich was ganz besonderes ausgesucht.“ Redete Gerner weiter. „Mach mich los und ich zeige dir, was du mich mal kannst!“ stieß Semir aus. „oh… du bist immer noch so mutig…das werde ich dir schon noch austreiben. Weißt du… deine Frau… sie ist so unendlich traurig. Deine kleine Tochter hat so laut geweint… willst du wissen, wie sie gestorben ist?“ höhnte der Mann. Semir spürte die Wut… der Hass in ihm war so stark. „Du verdammtes Schwein!!!“ schrie Semir ihn an. „Aber, aber… vergreifen wir uns etwas im Ton?“ fragte Gerner höhnisch. „Mach mich los!!! Ich bring dich um!! Ich werde dich…!“ schrie Semir verzweifelt und zappelte an dem Seil was ihn hielt. Das Lachen von Gerner hämmerte in seinem Kopf. „Deine Frau… sie hat auch geweint. Als ich mir deine Tochter geschnappt habe. Ich habe das Balg gegen die Wand geknallt. Das Blut spritzte nur so…“ erzählte Gerner kalt. Er nahm das Messer und schnitt Semir los. Dieser knallte auf den Boden und blieb einen kurzen Augenblick liegen. Er wollte das Gerner zu ihm kam und es schien als würde der Plan tatsächlich gelingen. Gerner zog ihn hoch. Er schien sich seiner Sache sehr sicher zu sein, das Semir völlig am Ende war.

    Ben und Julia waren auf der Autobahn. „So fahr mich erst einmal zur PAST.“ befahl Ben. Julia nickte. Obwohl der Wagen nicht gerade das Gelbe vom Ei war, so schnurrte es doch sehr galant über die Straße. Dennoch dauerte es eine gute halbe Stunde bis sie auf dem Parkplatz standen, wo die Kollegen damit beschäftigt waren Reifen zu wechseln. Ben sah Julia verwundert an. Er stieg aus und betrat kopfschüttelnd das Büro. „Ben? Was machen Sie denn hier?“ fragte Kim sofort als sie ihn entdeckte. „Ähm…hallo Chefin… wo ist Semir? Ich muss mit ihm sprechen…“ erklärte er. „Sind Sie aus dem Krankenhaus entlassen worden, oder haben Sie sich selbst entlassen?“ harkte sie nach ohne auf seine Frage einzugehen. „Das ist Nebensache. Wo ist Semir? Was ist draußen los?“ harkte Ben nach. „Das ist durch Semir passiert. Sie wissen vermutlich das Gerner Semirs Familie in seiner Gewalt hat. Laut Semir hat Gerner Aida getötet und Sie können sich vorstellen wie es in diesem Mann aussah….“ Kim machte eine kleine Pause. Ben sah sie völlig erschrocken an. Dieses kleine süße Mädchen sollte tot sein? Wie um alles in der Welt konnte….“Mein Gott….“ Stieß er aus und lies sich auf einen Stuhl sinken. „Was verlangt der Mann von Semir?“ fragte Ben nach. „Wir wissen nur, dass er ihm Ein- bzw. Ausfuhrpapiere für Tiere bringen soll. Wie es Andrea geht wissen wir nichts. Aber wir müssen damit rechnen, dass Gerner auch sie …umgebracht hat…“ erklärte Kim. Ben hörte sehr deutlich die Wut in ihren Worten. „Was hat das mit den Reifen auf sich?“ harkte Ben weiter nach. „Semir war hier und wurde von Gerner angerufen. Er ist raus und hat so verhindert, das man ihm folgen kann. Aber das wird noch ein Nachspiel haben. Sobald er wieder hier ist.“ Fauchte Kim. Ben sah sie an. „Meinen Sie nicht, dass er genug damit zu tun hat, den Tod von Aida zu überwinden? Und vielleicht sogar den Tod von Andrea? Wo ist dieser Jan?“ kam von Ben. Kim sah ihn an. „Ich weiß dass es für Semir nicht leicht ist, aber es gibt Vorschriften und daran muss auch er sich halten. Jan Richter holt gerade einen Wagen aus der KTU.“ gab sie bekannt.

    Ben sah sie an. „Ich weiß es nicht…. aber ich muss. Ich habe Angst, dass er sonst eine Dummheit macht. Er ist Gerner nicht allein gewachsen. Er kann ihn nicht allein schaffen. Bitte hilf mir…Bitte….“ flehte Ben regelrecht. Julia sah ihn zweifelnd an. „Ich weiß nur nicht wie. Ben, was wenn der Kerl hier irgendwo auf dich wartet. Der Arzt sagte doch dass du gar nicht in der Lage bist, entlassen zu werden. Warum…?“ wollte sie wissen. Doch nun veränderte Bens Gesichtsaudruck. „Wenn du mir nicht helfen willst, dann werde ich es allein schaffen. Ich bin nicht todkrank. Semir war hier, als es mir schlecht ging! Er war immer für mich da, wenn ich jemanden brauche. Ich kann ihn jetzt nicht allein lassen. Nicht jetzt…!“ fauchte er sie an. Julia sah ihren Bruder entsetzt an. Solche Töne war sie nicht von ihm gewöhnt. Doch es zeigte ihr auch, dass er völlig verzweifelt war. „Also gut… ich helfe dir. Ich weiß dass ich es bereuen werde, aber ich mache es.“ sagte sie entschlossen. Ben atmete tief ein. „Entschuldige… ich wollte dich nicht so angehen. Ich brauche dich wirklich Julia…“ kam leise von ihm. Julia lächelte. „Schon gut…ich verstehe dich besser als du denkst, auch wenn ich nur deine kleine Schwester bin.“ nickte sie. „Wie willst du es machen? Die Ärzte passen doch auf wie Schießhund…“ stöhnte er. Julia lachte. „Ich wollte schon immer mal den Feueralarmknopf drücken…“ gab sie zu. „Das ist strafbar!“ empörte Ben sich grinsend. „Ich habe einen Bullen als Bruder… der macht das schon für mich… es brennt doch auch, oder?“ kam von Julia ziemlich überzeugend. Ben nickte. „Ja in mir…. Danke…“ stieß er erleichtert aus. Nur wenig später verließ Julia ihren Bruder und wenige Minuten danach kam es zu einem Feueralarm. Ben hatte sich bereits mit Julias Hilfe angezogen und wartete nur auf den großen Aufruhr, um ungesehen zu verschwinden.

    „Semir? Wo willst du hin?“ fragte Jan ihn und hielt ihn fest. Semir sah ihn ernst an. „Lass mich los!“ fauchte er seinen Expartner an. „Bitte geh nicht allein. Lass dir helfen. Lass mich den Fehler wieder gut machen…Bitte…“ bat Jan leise. „Du hast mir bisher nur Unglück gebracht. Gerner wusste bis zu deinem Eintreffen nicht, wo ich wohne. Und jetzt hat er mir meine Tochter genommen. Ich werde nicht zulassen, dass er mir auch noch meine Frau nimmt!“ fauchte Semir zurück und zerrte Jans Hand von seiner Schulter. Mit einer harschen Bewegung machte er Jan klar, was er wollte. Jan ging ihm aus dem Weg. Auch wenn er es für einen großen Fehler hielt .Er wusste genau, dass er Semir nicht aufzuhalten war. Kim kam zu ihm. „Wo will er hin?“ fragte sie knapp. „Ich weiß es nicht genau, aber ich hab gesehen wie er telefonierte. Vermutlich hat er von Gerner einen Auftrag erhalten, den er nun ausführt.“ überlegte Jan laut. Kim nickte. „Fahren Sie ihm hinterher. Aber passen Sie auf, dass er Sie nicht abhängt. Semir ist zu allem fähig und ich traue es ihm zu, dass er in seinem Zustand alles tun wird, damit sie ihm nicht folgen können.“ meinte Kim nur. In diesem Augenblick waren einige Schüsse zu hören. Jan und Kim sahen sich erschrocken an. Jan nickte und verschwand. Doch es dauerte keine fünf Minuten und er stand wieder im Büro. „Sie hatten Recht Frau Krüger. Er hat die Reifen von den Wagen draußen zerschossen. Bis wir die gewechselt haben ist er verschwunden.“ stöhnte Jan und verfluchte die Sturheit seines Expartners.

    Laura Werner ging zur Tür als es klingelte. Sie öffnete und erstarrte. „Rainer?“ fragte sie als sie sah wer dort vor der Tür stand. „Hallo meine Süße. Ich bin wieder da.“ Grinste der Mann sie an. Laura wich zurück. „Was willst du hier?“ fragte sie leise ohne ihn anzusehen. Die Angst war wieder da. Die Angst vor diesem Mann, der ihr das Schlimmste antat was ein Mann ihr antun konnte. „Was ist… willst du mich nicht küssen?“ höhnte der Mann und zerrte sie an sich. „Lass mich los…. Bitte… du tust mir weh…“ weinte Laura. Sie war wieder in der Opferrolle. Sie war wieder ganz unten. Doch der Zufall kam ihr zur Hilfe. Ein Streifenwagen fuhr genau zu diesem Zeitpunkt durch die Straße und hielt vor ihrem Haus. Laura sah hilfesuchend zu den Beamten, die nun tatsächlich ausstiegen. Rainer Werner sah sich um und rannte weg. Diese Flucht zeigte den Beamten natürlich dass hier etwas nicht stimmte. Sie stürmten zurück zum Fahrzeug und verfolgten den Mann. Nur wenige Minuten später fuhr der Wagen erneut vorbei. Die Beamten stiegen aus und klingelten bei Laura. Sie öffneten die Tür. „Frau Werner? Sind Sie in Ordnung? Hat der Mann Sie bedroht?“ wollte die junge Beamtin wissen. Laura nickte. „Er ist mein Exmann… er hat… er wollte….“ Stammelte sie. „Nun Sie brauchen keine Angst zu haben. Wir haben ihn und er wird wieder ins Gefängnis kommen und Sie nie wieder belästigen…“ lächelte die Frau sie an. Laura nickte. „Danke…. Danke….“ sagte sie und weinte leise. Sie ging zurück in ihre Wohnung und schloss die Tür. Der erste Flüchtling war wieder eingefangen worden.
    „Ja… danke… bringen Sie ihn bitte umgehend zur Wache. Wir werden ihn verhören.“ gab Anna durch das Telefon. Semir und Tom, die bei ihr saßen sahen sie an. Anna legte auf. „Der erste Flüchtling ist gefasst. Ein gewisser Rainer Werner. Er wurde geschnappt, als er bei seiner Exfrau war. Ich habe angeordnet, dass er hergebracht wurde.“ meinte sie nur. „Ganz schön leichtsinnig. Allerdings glaube ich nicht wirklich, dass dieser Werner irgendwas weiß. Schwarz ist keiner von denen die so einfach die Leute informiert. Vielleicht weiß er wo sich Schwarz verschanzt hat.“ Kam von Semir. Anna nickte. „Sie werden aber den Hinweisen nicht allein nachgehen. Sie und Tom haben Personenschutz.“ Ordnete sie an. „Aber Chefin….ich meine… wie sollen wir denn ermitteln, wenn dauernd Kollegen an uns dran hängen? Wie sollen wir denn eine Observation machen, wenn die Kollegen mit Streifenwagen hinter uns stehen?“ fauchte Semir wütend, der damit überhaupt nicht einverstanden war. „Die Kollegen werden Zivil sein. Genau wie Sie und was die Ermittlungen angeht… Sie und Tom sind nicht die Einzigen die ermitteln.“ lächelte Anna ihn an. Sie wusste genau was Semir und Tom vorhatten. Doch sie wusste leider auch, dass sie die Beiden nicht davon abhalten konnte. Die Zwei lassen sich nicht einsperren, selbst wenn es zu ihrem Besten wäre.

    Kai Völker sah Robert an. „Hör mal…. Wie wäre es, wenn wir die Bullen in dem alten Kloster unterbringen. Es steht leer, weil es baufällig ist. Dort ist ein Garten, wo sich die Beiden ihr Grab schaufeln können und…. Es gibt eine Folterkammer die noch völlig in Takt ist.“ grinste er ihn an. Robert nickte. „Das wäre das Richtige. Vermutlich wissen die Bullen es auch und die Jugendlichen, die sich dort aufhalten um sich Drogen einzuschmeißen und Abenteuer erleben wollen…“ mutmaßte er. „Nein eben nicht. Die Bullen haben kein Interesse an das alte Gemäuer. Wir haben das ganze Ding für uns allein. Niemand wagt sich dahin, weil es doch angeblich spuken soll. Von daher sind wir dort sicher. Außerdem… wir haben doch genügend Leute. Du glaubst gar nicht wie viel Spaß Volker haben wird, den Beiden Schmerzen zu bereiten.“ lachte Kai. „Weißt du…. Ich liebe es auch anderen weh zu tun. Wenn du so schlau bist, wie wollen wir die Beiden einkassieren? Einen nach den Anderen oder besser zusammen?“ wollte Robert wissen, der von Kais Idee begeistert war. „Nun…. Ich bin dafür, dass wir erst einmal Kranich packen. Ihn bearbeiten und ihn dann zwingen Gerkhan anzurufen und uns in die Falle zu laufen.“ meinte Kai. Robert nickte. „Sehr gute Idee. Aber leider hat sie einen Haken. Wenn wir Kranich zwingen Gerkhan anzurufen, dann wird Gerkhan mit einem Sender ausgestattet werden und die Kollegen mitbringen.“ gab Robert zu bedenken. „Na… das können wir ihm doch austreiben. Wir werden ihn einfach sagen, dass er niemanden davon erzählen darf, wenn er Kranich lebend wiedersehen will. Die Beiden sind dicke. Niemand von den Beiden würde etwas tun, das den Anderen gefährdet. Glaub mir… ich habe mir sehr viel von den Beiden berichten lassen. Sie sind wie Pech und Schwefel. Leider bringen sie unserer Branche auch sehr viel Pech. Aber damit werden wir ja Schluss machen.“ lachte Kai und schlug Robert freundschaftlich auf die Schulter. „Ja… du hast Recht… wenn ich mit denen fertig bin, dann werden sie niemanden mehr etwas tun können. Denn dann liegen sie unter der Erde. Also gut… das Alte Kloster. Wo ist es genau?“ wollte Robert nun wissen. „in Brühl…. Schön einsam gelegen. Wie es sich für ein Kloster gehört.“ grinste Kai. „Fahren wir hin und sehen uns dort mal um.“ schlug Robert vor.
    „ich fasse es einfach nicht…“ murmelte Tom. Semir nickte. „Die Frage ist lediglich, was wir machen. Du kannst dir doch wohl vorstellen, dass Schwarz keine Ruhe geben wird. Er wird uns jagen und er wird versuchen…“ mutmaßte Semir. Tom nickte. „Ja… ich weiß. Wir müssen verdammt gut aufpassen. Er darf keine Möglichkeit haben an uns heran zukommen. Semir…. Wir müssen anfangen ihn zu suchen. Du kennst Schwarz, der gibt nicht auf. Wir sollten die Angehörigen fragen, ob sie wissen wo er steckt. Wir müssen ihn suchen und nicht darauf warten, dass er uns bekommt. Was er mit uns machen wird, denke ich muss ich dir ja wohl nicht erzählen.“ Prophezeite er. Semir nickte. „Wenn wir die Angehörigen befragen, dann wird er schnell merken, dass wir hinter ihm her sind. Dann könnte er eine Falle aufbauen und ….“ Gab Semir zu bedenken. Tom grinste. „Ja sicher…. Er wird dann einen Fehler begehen. Wir werden von den Kollegen überwacht. Die lassen uns nicht aus den Augen. Also kann er nicht an uns ran. Du wirst sehen. In einer Woche wird er und auch die Anderen wieder im Knast sein. Das ist es… die Anderen. Wir müssen anfangen die Anderen zu suchen. Nicht direkt Schwarz. Aber die Anderen die geflohen sind. Wir sollten unser Augenmerk darauf legen.“ sinnierte Tom. Semir war von der Idee begeistert. „Gut… dann fahren wir zur Anstalt und werden uns dann mal informieren wer zu den Flüchtigen gehört.“ stimmte er zu. In diesem Augenblick kam Andrea rein. „Hier… die Liste der Geflohenen…“ sagte sie und legte Semir die Akte auf den Tisch. Sie sah ihn an. „Semir…. Tom…. Bitte seid vorsichtig…“ sagte sie leise. Semir lächelte sie an. „Uns wird schon nichts passieren. Danke Andrea…“ ließ er leise verlauten. Sie beugte sich über ihn und küsste ihn. „Ich liebe dich….“ flüsterte sie ihm ins Ohr und verschwand wieder. Tom schüttelte den Kopf. „Verstehe einer die Frauen…“ grinste er nur. „Was ist? Sie hat mir halt verziehen….“ meinte Semir nur und nahm sich die erste Akte.

    Robert Schwarz sah in die Runde. „Und? Wisst ihr wo die Beiden sind?“ wollte er wissen. „Nein…. Noch nicht. Die Bullen geben keine Auskunft.“ erklärte Kai. „Verdammt…. Ich will die Beiden haben…. Ich will sie leiden sehen… sie werden sehr lange leiden. Erst werden sie erfahren, was es heißt eingesperrt zu sein, kaum essen und trinken bekommen, keine Sonne….sie werden leiden… tausendfach härter als ich es getan habe in den letzten sechs Jahren. Ich werde sie sehr langsam umbringen. Bevor sie sterben, werden sie ihr eigenes Grab schaufeln. Ich werde sehr genüsslich zusehen.“ sinnierte Robert. „Mann…warum knallst du sie nicht ab und gut ist. Robert wir haben nicht mal eine Möglichkeit sie irgendwo unterzubringen. Wo willst du denn deine Rache durchziehen? Wenn wir eines deiner Häuser nehmen sind die Kollegen der Beiden doch direkt da…“ gab Kai zu bedenken. Robert sah ihn grimmig an. „Meinst du wirklich, dass ich so naiv bin? Ich habe sechs Jahre Zeit gehabt um meinen Plan durchzuführen. Ich habe nicht die Zeit verschwendet mir die Birne mit Drogen zuzupacken. Kai…. Ich werde diese Rache genießen. Du hast Recht… wenn ich eines meiner Grundstücke oder auch in einer Wohnung die euch gehörten, oder meine Familie oder sonst was…. Mich die Kollegen der Beiden schnell finden. Und deshalb habe ich mir auch was ganz tolles ausgedacht. Wir werden die Beiden nach Brühl bringen. Dort gibt es ein paar alte Höhlen, die noch vom Bergbau übrig geblieben sind, die herrenlos sind. Eine davon kenne ich wie meine Westentasche. Und genau dort werden wir die Beiden hinbringen. Es ist schon sehr heiß für Mai und wenn der Wetterbericht stimmt, dann wird es in den nächsten Tagen und Wochen nicht kälter werden, sondern noch viel wärmer. Wir werden uns einen schnappen und den Zweiten zwingen zu uns zu kommen. Aber dazu muss ich wissen wo sie sind. Also kümmere dich darum und zerbrich dir nicht meinen Kopf!“ fauchte Robert Kai an.

    „Chefin… ich lasse mich nicht irgendwo einsperren. Wir werden diesen Kerl schnappen und wieder dahin bringen, wohin er gehört. Wenn er tatsächlich schon seit Freitag draußen ist, fragt sich doch, warum uns niemand informiert hat? Ist es wieder aus reinster Nächstenliebe vergessen worden?“ wollte Semir wissen. „Nein….Die Flucht ist erst jetzt bemerkt worden. Schwarz und die anderen Geflohenen haben sich mit den Beamten der Vollzugsanstalt in einem Wald verschanzt. Erst heute Morgen wurde die Leiche gefunden. Der Mann hinterlässt vier Kinder und eine hochschwangere Frau.“ Erklärte Anna leise. Semir sah sie an. „Vier Kinder und das fünfte unterwegs….das ist doch ziemlich teuer. Wie heißt der Mann?“ harkte Tom nach. „Tom… die Kollegen haben Markus Schreiber bereits überprüft. Er ist … war sauber. Nichts deutet darauf hin, das er die sechs zur Flucht verholfen hat.“ Gab Anna zu bedenken. „Ja aber die lassen doch die sechs nicht nur mit einem Beamten begleiten oder?“ kam nun von Semir. „Nein natürlich nicht. Der Direktor der Vollzugsanstalt hat mir erklärt, dass es eigentlich nur drei Gefangene zu transportieren gab. Er hatte Beamte aus einer anderen Anstalt zur Mithilfe gebeten und es kamen auch welche. Erst im Nachhinein stellte sich heraus, dass es eigene Insassen waren, die sich Uniformen besorgt und dann als Aushilfsbeamte die Flucht begleiteten.“ erklärte Anna. Semir schüttelte ratlos den Kopf. „Dann war dieser Transport eigentlich nur drei… dieser Robert Schwarz, und wer noch?“ fragte Semir. „Robert Schwarz, Kai Völker, Volker Weißberger. Alle Drei gelten als extrem brutal. Robert Schwarz kennen Sie ja bereits. Kai Völker ist mehr im Drogenbereich zu finden. Er dealt in der großen Liga mit. Volker Weißberger ist einer dem man nachsagt, ein Psychopath zu sein. Er saß wegen dreifacher versuchter Vergewaltigung, versuchtem Mord und schwerer Körperverletzung elf Jahre. Davon hat er sechs überstanden.“ zählte Anna auf.

    Nur wenig später waren sie auf der Autobahn. „Was kann sie denn schon wieder wollen? Unsere Autos sind in Ordnung. Meiner ist sogar frisch eingewachst…“ lobte Semir sich selbst. Tom lachte. „Ja aber auch nur weil du da eine Wette gegen Dieter gewonnen hast. Irgendwie ist dein Glück bei Wetten nicht normal.“ murmelte Tom. Semir sah ihn an. „Willst du mir unterstellen dass ich betrüge?“ kam sofort der Vorwurf. „Nein… quatsch. Aber es ist schon sonderbar. Wie vor drei Wochen zum Beispiel… da hast du auch gewonnen. Du gewinnst eigentlich immer. Und der Wetteinsatz ist immer zu deinem Vorteil. Mal geht es ums Auto waschen, oder um Berichte schreiben… und bei mir geht es darum dass du dir deinen Bauch vollschlagen kannst. Aber ich sage dir… eines Tages gewinne ich und dann…. mein lieber Semir… wirst du zahlen…. Ja wohl…“ schwor Tom und grinste. „Du bist nur neidisch…“ gab Semir zurück. Sie fuhren wenig später auf den Parkplatz der PAST. „Die Chefin wartet schon sehnsüchtig auf euch…“begrüßte Andrea besonders Tom. Semir würdigte sie keines Blickes. „Danke Andrea…. Ist sie allein?“ wollte Tom wissen. „Nein… es ist ein gewisser Dr. Rolf Vierberg, der Polizeipräsident und die Staatsanwältin Schrankmann warten auf dich und ihm da…. Scheint ziemlich wichtig zu sein.“ gab sie bekannt. Dabei betonte sie das „ihm da“ extrem herablassend. Tom grinste und schüttelte den Kopf. Er zog Semir am Kragen seiner Jacke und betrat das Büro von Anna Engelhardt.
    Tom klopfte an der Tür und trat kurz darauf ein. „Sehr gut… Wir haben ein Problem…“ erklärte Anna sofort. Tom sah zu Semir und zuckte mit den Schultern. „Es geht um einen Ausbruch. Es sind sechs Mann geflohen und ich befürchte, dass die Herren sich an Sie und Semir rächen könnten. Es sind nämlich vier darunter die mit Ihnen Beiden noch eine Rechnung aufhaben. Erinnern Sie sich an Robert Schwarz?“ fragte Anna. Tom und auch Semir zuckten zusammen. „Er ist nicht unter den Geflohenen, oder?“ wagte Semir leise zu fragen. Anna sah ihn an. „Leider doch. Semir …. Sie und Tom haben den Wolf vor sechs Jahren eingebuchtet. Er hat Ihnen beiden im Gerichtssaal bereits angedroht Sie beide in die Hände zu bekommen und…“ gab Anna von sich. Tom nickte. „Das haben wir bei 80% aller die wir in den Knast bringen. Wie konnten die Leute fliehen und seit wann sind sie auf der Flucht?“ wollte er wissen. „Seit drei Tagen. Sie haben die Flucht während eines Feueralarms im Gefängnis ausgeführt. Vermutlich ist das schon von langer Hand geplant worden. Was Schwarz Ihnen beiden versprochen hat, wissen Sie sicherlich. Ich gehe auch davon aus, dass er von den Rachegelüsten keinen Abstand genommen hat, also wäre es sehr sinnvoll dass Sie und Semir für eine Weile untertauchen, oder unter Personenschutz gestellt werden“ schlug Anna vor. Doch Tom und Semir schüttelten heftig den Kopf.

    Sechs Jahre später: Du! Du bist doch so auf diese Frau Doktor abgefahren! Du hast sie doch mit Blicken ausgezogen!“ schrie Andrea Schäfer ihren Freund Semir Gerkhan an. „Aber das ist doch gar nicht wahr! Ich hab das doch gar nicht getan. Du bist wieder so ungerecht!!“ schrie dieser zurück, der sich völlig überrumpelt fühlte von ihrem Wutausbruch. Dr. Doris van Siglar, eine Psychologin die ihm und Tom bei einem Fall geholfen hatte fuhr gerade vom Parkplatz weg als Andrea sah, dass Semir ihre Hand etwas zu lange für ihren Geschmack schüttelte. „Ich bin lediglich freundlich zu ihr gewesen. Das kannst du doch nicht als …“ suchte Semir nach den richtigen Worten. „als Anmache? Als Flirterei? Semir… ich habe keine Tomaten auf den Augen. Ich habe sehr wohl gesehen, dass du mit ihr geflirtet hast. Oder ist es von ihr aus gegangen?“ fragte Andrea wütend, drehte sich um und betrat das Büro. Sie ließ Semir völlig ratlos auf dem Rastplatz zurück. Und ausgerechnet in diesem Augenblick musste Tom Kranich zum Dienst erscheinen. Er hatte die letzten Worte von Andrea mitbekommen und trat mit einem ganz breiten Grinsen neben ihn. „Ich hab es doch gewusst…. Andrea ist mal wieder eifersüchtig, weil du der Frau Doktor schöne Augen machst.“ höhnte er. Semir sah ihn wütend an. Ich habe niemandem schöne Augen gemacht…“ fauchte er zurück und ging zum Wagen. Tom sah ihn an. „Wohin?“ wollte er wissen und stieg auf der Beifahrerseite an. „Ich habe Hunger.“ fauchte Semir und startete den Motor.

    Am Mittag saßen Tom und Semir im Restaurant und aßen gemütlich ihre Pommes mit Schnitzel. „Ist wirklich lecker..“ gab Tom zu und schob die Gabel in den Mund. „Ja und verdammt günstig. Sechsfünfzig für das ganze hier. Da kann man nicht meckern. Wie gut, dass ich nicht einmal zahlen muss.“ grinste Semir. Tom nickte. „Ja… ich weiß dass es mein Wetteinsatz war… musst nicht darauf rum reiten“ knurrte er mit vollem Mund. „Ja… du hast verloren und ich gewonnen. Wettschulden sind Ehrenschulden, sagt der Volksmund“ kam von Semir zurück. Er und Tom hatten bei einer Verfolgungsfahrt gewettet, wann der Fahrer die Kontrolle über das Fahrzeug verlor und sie ihn stellen konnten. Tom hatte um sechs Kilometer daneben gelegen, während Semir nur zwei verfehlte. Der Wetteinsatz war eine Woche essen auf Kosten des Anderen. Tom war ein guter Verlierer und tat seine Pflicht mit dem Einlösen. „Wo essen wir morgen?“ wollte Semir wissen. Tom zog die Schultern hoch. „Du hast gewonnen, du wählst aus. Ich bin nur der der zahlt.“ gab er von sich. „Okay... dann werde ich mir mal heute Abend was aussuchen...“ Semir nahm sich das letzte Stück Fleisch und lehnte sich zurück. „War das gut...“ sagte er und reckte sich. Tom lachte. Das Handy von Semir klingelte und er meldete sich, hörte eine Weile zu und beendete das Gespräch ohne was zu sagen. „Die Chefin erwartet uns.“ gab er bekannt, zahlte und zog Semir hoch. „Boah… nicht mal Zeit zum Verdauen hat man. Was will sie denn?“ wollte Semir wissen. „Keine Ahnung. Nur das wir zurück kommen sollen.“ meinte Tom und zuckte mit den Schultern.

    die gestrige Folge brachte in der werberelevanten Gruppe 1,59 Mio Zuschauer und damit eine Quote von 13,9%

    Insgesamt sahen die Wiederholung 3,17 Mio. und ein Quote 10,9%

    Recht schwach. Ich halte die Cobra-Pause für sehr sinnvoll. Das bringt dann im Herbst bessere Quoten, hoffe ich zumindest.

    Hier ist sie....die Gitti-Story... viel Spass beim Lesen und natürlich FEEDEN!!!!

    103. Auf den Spuren des Wolfes

    Der Parkplatz war gähnend leer. Nur zwei Wagen standen da. Einer war ein superaufgemotzter Porsche mit viel Schnickschnack. Darin saß ein kleiner südländischer Mann, der aufmerksam in den Spiegel sah. Mehrere Männer kamen auf ihn zu und er stieg aus. „Hey… warum dauert das so lange?“ fauchte er den vor ihm an. „Halt die Klappe… wo ist das Geld?“ kam die Gegenfrage. „Nun… hier. Der Stoff?“ wollte der Kleine wissen. Die Koffer wechselten ihre Besitzer und der Kleine sah erfreut in den Koffer. Hier lagen viele Plastiktüten mit weißem Pulver neben einander. „Sehr gut…“ grinste er und nickte. Der Große sah ihn an. „Und? Alles klar?“ wollte er wissen. Der Kleinere nickte. „Ja fehlt nur noch eins…“ grinste er. Der Große schien nicht zu verstehen. „Was laberst du denn da? Geld gegen Drogen… so war es abgemacht…“ fauchte er ihn an. Der Kleinere nickte. „Ja das ist auch alles in Ordnung… ich meinte was Anderes..“ gab er mit einem sehr breitem Grinsen von sich. „Was denn?“ fauchte ihn sein Geschäftspartner an. „ZUGRIFF!!“ schrie der Kleine und innerhalb von wenigen Sekunden wimmelte der Platz von Polizisten. Der Große vor dem Mann starrte völlig erstarrt herum. „Ich verhafte Sie wegen Drogenhandel und mehrfacher Körperverletzung, Abgabe von Drogen in nicht geringer Menge und vieles andere Mehr. Herr Schwarz… oder soll ich sagen „Wolf“… ich mache Sie darauf aufmerksam, dass alles was Sie jetzt tun oder sagen gegen Sie verwendet werden kann und wird. Sie können einen Anwalt informieren und die Aussage verweigern.“ Sagte der Mann leise. „Wer bist du?“ fragte Schwarz. „Oh… ja stimmt… Semir Gerkhan… Kripo Autobahn.“ lachte der kleine Mann und ging zufrieden weg. “Wir werden uns wiedersehen!” schrie der „Wolf“ als er abgeführt wurde.

    Nur einen Monat später wurde der Prozess geführt. Semir war der Hauptbelastungszeuge und aufgrund seiner Aussage wurde der „Wolf“ zu elf Jahren Haft verurteilt. Als Semir es hörte war er zufrieden. „Das ist mal gerecht. So… und nun sollten wir uns mal einen schönen Tag machen…“ grinste er und sah seinen Partner Tom Kranich an. „Das hast du sehr gut gemacht. Wieder einer von den miesen Drogenhändlern von der Strasse kassiert. Aber ich befürchte, dass wir schon bald von diesem Wolf was hören. Wie kommt er eigentlich zu diesem Namen? Ich meine „Wolf“ ist ja nicht gerade die Abkürzung für Robert oder?“ wollte Tom wissen. „Ja ich weiß… den Namen hat er verpasst bekommen, weil er wie ein Wolf um seine Beute schleicht. Das habe ich ja oft genug erlebt und du glaubst gar nicht, wie schwer es ist, nicht einzugreifen. Aber das ist vorbei. Er wird ein ganz zahmer Haushund werden. In einem Zwinger wie es sich für ihn gehört. Glaub mir… im Knast werden sie ihm die Reißzähne schon ziehen. Wenn er wieder raus ist, dann ist er ein alter Hund…“ grinste Semir nur. Tom nickte. Er hatte ein ganz anderes Gefühl. „Du hast aber den Racheschwur schon mitbekommen, oder?“ wollte er wissen. Semir nickte. „Ja sicher… der Gleiche den schon viele geschworen haben, aber nie wirklich durchgezogen hat. Na komm… ich hab Hunger…“ gab Semir gelassen von sich.

    Danke Chris… genau das was ich heute Morgen brauche…. :D aber bei Kindern halte ich mich zurück.... ;)

    Aida strampelte in dem Griff von Gerner. Sie schrie und weinte. „Halt dein verdammtes Maul….. du kleines Mistvieh!!“ fauchte Gerner das Mädchen an. Aida verstand die Worte nicht und zappelte weiter. Gerner brachte sie in einen Raum und lief das Mädchen nicht gerade sanft zu Boden. „Wenn du jetzt nicht aufhörst, werde ich dir verdammt weh tun!“ warnte er das Kleinkind. „Mama….!!“ Schrie sie unbeirrt weiter. Gerner reichte es. Er holte mit der flachen Hand aus und schlug Aida ins Gesicht. Das Kind schleuderte regelrecht von der Matratze und wimmerte nur noch. „Verdammt..!“ schrie Gerner und verließ den Raum. Er löschte das Licht und verschloss den Raum. Er durfte sich nicht so gehen lassen. Nicht so… Erneut wählte er die Nummer von Semir, während er zu Andrea ging. „Wo ist meine Tochter?!?“ fragte Andrea schreiend. Gerner sah sie an. „Du wirst deinem Mann jetzt sagen, dass dein kleines Mädchen das zeitliche gesegnet hat.“ Grollte er. „Gerkhan!! Du hast eine deiner Frauen verloren und damit du nicht weiter raten musst, bekommst du jetzt die Überlebende ans Telefon!“ fauchte er wütend und reichte das Handy zu Andrea. „Semir? Er…er hat Aida….Semir Hilfe….bitte…“ weinte Andrea. Sie glaubte diesem Mann alles. Langsam ließ sie sich auf den Boden ihres Käfigs nieder und weinte.

    Semir ließ das Handy sinken. In seinem Blick, den er zu Jan und Kim warf, lag all der Schmerz den er in diesem Augenblick empfand. „Du hast versagt..!“ lachte Gerner ihn durch das Telefon aus. „Ich….habe die Papiere….“ Sagte er leise. „Oh…. Leider zu spät. Ich denke du weißt was mit deiner Tochter passiert ist. Schade sie war ein hübsches kleines Ding.“ verhöhnte Gerner ihn. Semir ließ seinen Tränen freien Lauf. „Ich werde dich…“ drohte Semir. „Du wirst gar nichts. Hör zu….eine deiner Weiber hab ich noch…. Und da sie älter ist, kann ich noch richtig meinen Spaß haben bevor ich sie töte…“ drohte Gerner weiter. „Was zum Teufel willst du denn noch? Ich habe doch alles getan!!“ schrie Semir verzweifelt. Wie musste Andrea sich fühlen. Ihr kleiner Engel…..“Nun, das ist doch ein Wort. Du wirst auch alles tun. Und das nächste, was du tust wird sein…“ Gerner machte eine theatralische Pause. „… dich in meine Hände zu geben und mir die Papiere bringen. Ich warne dich… solltest du auch nur einen Trick versuchen, dann werde ich mich erst mit Andrea vergnügen und es ihr mal so richtig besorgen, bevor ich sie langsam töte. Und das Beste… ich kann es dir sogar als Video schicken…“ lachte Gerner. Dann war das Gespräch zu ende. Semir sah Jan und Kim an. „ich werde alles tun….er hat…Aida…, ich werde ihn umbringen.“ drohte Semir.

    So aber nun sollte es doch mal wieder FEEDS geben!!!!

    Ben sah Jan an. „nimm mich mit… bitte..“ flehte er. Jan schüttelte den Kopf. „Du bleibst hier.“ befahl er und löste sich. „Du benimmst dich schon wie Semir!“ fauchte Ben hinterher und ließ Jan leicht grinsen. Semir in der Aufpasserrolle. Das passte, dachte er nur. Dann fuhr er zur PAST um Kim abzuholen. „Herr Richter.. wissen Sie was das zu bedeuten hat?“ wollte Kim sofort wissen. „Ja… er macht es damit seine Familie frei kommt.“ Erklärte Jan kurz angebunden. „Wie bitte?“ harkte Kim sofort nach. Bisher wusste sie ja nichts von der Sache. „Dieser Gerner… er hat Andrea und Aida entführt und verlangt von Semir, dass er ihm hilft. Was allerdings der Zoll damit zu tun hat, ist mir nicht ganz klar.“ erklärte Jan ruhig weiter. „Und warum wurde ich nicht informiert? Hält man das nicht für nötig?“ wollte Kim wissen. „Nein… Semir er wollte niemanden damit belasten….er…“ fing Jan an. „Schon gut. Haben wir eine Spur wo die beiden stecken könnten?“ harkte Kim nach. Jan zog die Schultern hoch. „Ich weiß das Gerner mit Tierschmuggel sein Geld verdiente und genau da müssen wir ihn packen. Semir wollte vermutlich beim Zoll Papiere besorgen, wenn es so ist wie Sie es sagten, dass er sich dieser Papiere bemächtigen wollte. Frau Krüger… Semir ist völlig am Ende. Deshalb konnten die Männer ihn auch schnappen. Vermutlich ist …“ versuchte Jan Semir in Schutz zu nehmen. Er kannte Kim Krüger nicht und wünschte sich Anna Engelhard an seiner Seite. Die wüsste genau was zu tun war. „Nun ich denke wir bekommen ihn schnell wieder raus.“ versprach Kim. Sie hielten beim Zoll an und fragten sich zu Crosswerth durch.

    „Was wollten Sie mit den Papieren?“ harkte Crosswerth nach. Semir schwieg. Wie sollte er diesem Mann erklären, dass es um das Leben seiner Frauen geht. Dafür würde er sogar ins Gefängnis gehen, wenn Gerner es wollte. Andrea und Aida waren sein Lebensinhalt. „Ich brauche sie wirklich… Ich werde es Ihnen erklären, wenn ich die Papiere habe..“ kam von Semir. Crosswerth stöhnte leise. In diesem Augenblick klopfte es an der Tür. „Was denn? Ich will jetzt nicht gestört werden!!“ schrie Crosswerth wütend. „Frau Krüger…“ sagte seine Sekretärin. „Ach so… rein mit ihr! Vielleicht kann sie etwas aus diesem sturen Kerl rausholen…“ gab er zurück. Kim betrat den Raum. Semir sah sie nicht an. „Kim Krüger… Kripo Autobahn. Ich bin die Dienstvorgesetzte von Herrn Gerkhan.“ Stellte sie sich vor. „Crosswerth… Leiter dieser Zollstelle. Herr Gerkhan hat versucht sich Einfuhrpapiere für Tiere zu besorgen. Erst hat er behauptet, dass die Dinger gefälscht wären, was natürlich absoluter Blödsinn war. Und dann als er damit nicht durchkam, wollte er sich eines dieser Dinge bemächtigen. Ich nehme an um sie zu vervielfältigen und dann für seinen Zweck missbrauchen. Leider ist er nicht sehr gesprächig und schweigt sich über die Hintergründe aus.“ Erklärte Crosswerth. Kim sah zu Semir. „Semir? Was fordert Gerner von Ihnen für Andrea und Aida?“ wollte sie wissen. Semirs Kopf ruckte erschrocken hoch. „Woher…?“ fragte er und sah zu Jan.

    Semir sah sich um. Er musste an diese Papiere rankommen. Im Büro kann er sich die Dinger selbst kopieren und sie dann Gerner geben. Doch nun kam ihm Gevatter Zufall zur Hilfe. „JAAA!“ hörte er den Mann am PC rufen und aufstehen. Überrascht blickte Semir ihm nach, doch es dauerte nur kurz. Schnell rannte er zu dem PC und suchte sich das entsprechende Formular aus dem kleinen Haufen. Er fand es schnell, rollte es zusammen und steckte es ein. „Was machen Sie denn da?“ hörte er in seinem Rücken. Er drehte sich blitzschnell um und erschrak. Crosswerth stand hinter ihm. Semir sah ihn erschrocken an. „Würden Sie mir bitte erklären, was Sie hier noch machen?“ fauchte Crosswerth ihn an. Er hob die Hand um den Sicherheitsdienst zu holen. Semir sah ihn an. „Bitte… ich kann alles erklären… aber nicht jetzt… ich bitte Sie… vertrauen Sie mir…“ versuchte Semir, doch anhand des Ausdrucks im Gesicht des Mannes vom Zoll war klar, das Crosswerth sich nicht darauf einlassen würde. Semir musste schnell handeln. Er nahm den Bürostuhl und stieß ihn mit voller Wucht gegen die Beine von Crosswerth und rannte los. „Schnappt ihn euch!!“ schrie Crosswerth den Wachleuten entgegen und diese nahmen sofort die Verfolgung auf. Semir rannte einfach nur geradeaus. Doch nur wenige Augenblicke stand er von den Wachleuten eingekreist in dem großen Saal und suchte nach einem Ausweg. Er drehte sich suchend nach einem Fluchtweg um. Aus den Augenwinkeln sah er wie die Männer ihre Waffen zogen. „Okay!!! Nicht schießen…!“ rief er und hob die Hände.

    Ben lag in seinem Bett wie auf Kohlen. „Was ist mit Semir? Wo ist er?“ fragte er Jan. Dieser zuckte mit den Schultern. „Ich weiß es nicht. Dieser Typ… Gerner hat ihn sicher schon gesagt, was er tun muss um Andrea und Aida zu befreien. Ich befürchte, das Semir sich in seine Hände begeben muss. Was dann kommt muss ich sicher nicht erzählen. Ihr beide ward ziemlich grausam zugerichtet und…“ erklärte Jan nachdenklich. Ben nickte. „Er wird ihn töten. Jan… ich darf hier nicht raus. Die Gurte, die mich hier festhalten sind vielleicht nicht falsch. Aber… bitte ich will wissen was mit Semir ist. Such ihn.“ Flehte Ben regelrecht. Julia kam mit Kaffee rein. Sie gab Jan eine Tasse und versorgte dann ihren Bruder. Jan stellte nachdem er einen Schluck getrunken hat, die Tasse auf den Nachttisch. „Ben… dieser Gerner was hat er angestellt?“ wollte er wissen. „Semir und ich… wir waren hinter ihm her, weil er unter Artenschutz stehende Tiere schmuggelte. Er hat sich ne goldene Nase verdient. Semir und stellten ihm eine Falle, als wir uns als Kunden ausgaben, kam es zum Zugriff und er musste fliehen. Tja.. und kurz darauf…“ erzählte Ben Jan die ganze Geschichte. Jan hörte aufmerksam zu. „Und bei diesem Zugriff wurde Gerner erschossen?“ wollte er wissen. Ben nicke. „Das dachten wir jedenfalls, bis zu dem Tag, als er mich einkassierte und... anfing…mich dieser Folter auszusetzen… dieses Tropfen….immer wieder Tropfen…“ stieß Ben aus und fing an zu zittern.


    So Chris .... du bist dran :D