http://www.express.de/nachrichten/re…7082160918.html
hmm... hier ist noch mal der genaue Link zu dem Text
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Auch wenn es schon ein ziemlich alter Link ist, der gerade in einem anderen Forum geschrieben wurde, finde ich es doch okay, wenn wir auch in den Genuss kommen...
Die Frage kam so überraschend, dass selbst Peter einen Moment perplex war. „Was?“, fragte er und blickte seine Gesprächspartnerin an, „Oh – ähm… nein, bin ich nicht.“, er lächelte wieder und unbewusst fuhr er mit dem Daumen über die Stelle, wo er eins seinen Ehering getragen hatte. Am Liebsten würde er ihn auch jetzt tragen, doch um seinen Plan nicht zu gefährden, hing der Ring stattdessen an einer langen Kette um den Hals des ehemaligen Häftlings, wie eine Hundemarke. „Sie etwa?“, revanchierte sich Peter, der bemerkte, dass die Frage Susanne anscheinend peinlich gewesen war. „Ich? Nein… ich bin solo und nur Sekretärin.“ gab sie leise von sich und verfluchte ihre unbedachten Worte. „Nur „Na hören Sie mal, von morgens bis abends von den Vorgesetzten herumgescheucht zu werden ist doch nicht gerade im Handumdrehen erledigt, oder?“ ließ Peter die Anerkennung formuliert. Er war einen Moment stehen geblieben und hatte Susanne betrachtet. Peter konnte es sich wirklich vorstellen, dass es im Büro manchmal so zuging, wie in einer Disco. Man hatte die Aufgabe, sich um jeglichen Papierkram zu kümmern, musste telefonieren, Termine vereinbaren und verschieben und Kaffee kochen. Ja, Peter hatte gehört, dass Sekretärinnen den besten Kaffee der Welt kochten… meistens. „Nein. Da haben Sie Recht.“ lachte Susanne wieder. „Ich glaube Sie haben ganz schön Mumm in den Knochen und wissen wo’s lang geht.“, erklärte Peter wenig später und nickte dabei bekräftigend.
„Und noch eine Frage:“, fügte er dann hinzu, „Was halten Sie davon, wenn wir das ‚Sie’ ablegen und zum ‚Du’ umsteigen?“, erneut reichte er ihr die Hand: „Ich bin-“, nur ein Moment der Unachtsamkeit und beinahe hätte sich Peter verraten, doch im letzten Moment kam ihm noch das „Tobias.“, über die Lippen und er hoffte, dass Susanne zu abgelenkt war, um diesen kurzen Augenblick des Zögerns zu erkennen. Susanne sah ihn an und lächelte. „Susanne. Okay… sagen wir du.“ stimmte sie zu. Susanne sah ihn ständig über den Becherrand an. Er ist niedlich…. Unverheiratet… er ist frei. Ob mit uns was werden kann? Du bist eine Närrin. Wie kannst du denn davon ausgehen, dass er dich mag. „Möchtest du sonst noch etwas über mich wissen?“ hörte sie ihn sagen. Sie schüttelte den Kopf. „Nein… entschuldige, wenn ich so neugierig bin. Aber.. nun ja… das liegt vermutlich am Job.“ erklärte sie und spürte sofort, dass es ein dämliche Entschuldigung war. Wie kam sie nur da raus? „Ich arbeite bei der Polizei, weißt du… also als Sekretärin. Und mein Chef ist eine Chefin. Wir sind eine Familie und ich glaube … nun ja… irgendwie geht das Verhören der Kollegen auf mich über.“ lächelte sie. ~ hoffentlich geht er jetzt nicht direkt~ dachte Susanne als nächstes. Sie sah ihn indirekt an. „Ich wollte wirklich nicht neugierig sein. Ich hoffe doch sehr, dass du es verstehst. Es kommt nicht häufig vor, das mich jemand anspricht, weil er sein Auto verloren hat. Männer fragen ja meist nicht…“ obwohl sie versuchte das Thema zu wechseln. „Wollen wir uns jetzt mal was bestellen?“ fragte sie nervös.
Wo bleiben denn die Feeds?????
Äußerlich zeigte der Ex-Häftling aber nichts weiter, außer natürlich das charmante Lächeln und er versuchte so viel Sympathiepunkte wie nur möglich zu sammeln. Obwohl die Frau es vermutlich gar nicht wirklich mitbekam, berührte er sie Bruchteile einer Sekunde länger, als es eigentlich nötig gewesen wäre, doch Peter verstand es, zu einer Person schnell Kontakt aufzubauen. Er wusste, wie man Menschen manipulieren konnte, damit sie einen dahin brachten, wo man sie brauchte. Das war auch wieder eine der Sachen, die Peter im Gefängnis gelernt hatte. Er tat das hier nicht gerne, keine Frage, doch sobald er eine Frau mit einem Kind sah, wurde er an Isabelle und Sophia erinnert und daran, dass man ihm die beiden genommen hatte. Das war nicht fair und es musste jemand dafür büßen. Er wollte sie nicht umbringen. Aber er wollte den wahren Mörder seines Vaters haben. Er wollte ihn vor Gericht sehen. Und die Männer von Engelhardt werden alles tun um das Leben von ihr zu schützen.
Susanne sah Tobias an. Wie süß er ist… so verlegen. Oder täuschte das nur? Sie gingen schweigend in das Parkhaus. „Wie gesagt, ich habe mein Auto unten stehen. Wollen wir dort anfangen? Oder lieber etwas weiter oben? Sind Sie mit dem Fahrstuhl runter oder rauf gefahren?“ Susanne sah ihr Gegenüber an. Er wirkte irgendwie völlig hilflos. "Sie sind also hier aus der Gegend" fragte er wie beiläufig. "Nein... ich wohne zwar in Köln aber eher auf dem Land. Ich meine dieser Lärm im Stadtkern... das ist nichts für mich. Ich habe beruflich genügend Lärm um mich, da brauche ich am Abend Ruhe zum abschalten." lachte sie. "tut mir leid, dass ich Sie so belästige..." meinte er als sie durch das Parkhaus liefen. " Sie belästigen mich doch gar nicht... wie gesagt, ich weiß wie es ist, wenn man sein Auto "verlegt". Es ist irgendwie peinlich." Susanne versuchte dass es nicht komisch klang. Hoffentlich verstand er das jetzt nicht als Beleidigung oder dachte, dass sie ihn für dumm hielt. „Und auf die Revanche komme ich zurück.“ Sie zeigte ein charmantes Lächeln. "Ich denke wenn wir das Auto gefunden haben, könnten Sie mich ja zu einem Eis einladen. Ich kenne hier einen sehr guten Italiener. Das beste Eis in Köln. Versprochen..." sagte sie. Doch im gleichen Augenblick, dachte sie. ~mein Gott, was mache ich denn? Ich flirte gerade mit einem verdammt gut aussehenden Mann. Und fühlte mich sogar wohl dabei. Wie nett er doch ist.~ "So... hier sind wir ganz unten in der Garage", stellte sie sinnloser Weise fest, als die Fahrstuhltüren aufgingen. Susanne trat raus.
Ihm war egal welcher Vorschlag von der jungen Frau kam. Peter nahm alles an. Hauptsache er kam an sein Ziel. Er brauchte Susanne König nur um seinen Plan zu verfolgen. Obwohl er nicht leugnen konnte, dass sie durchaus sympathisch war. Sogar sehr sympathisch. „Klingt gut.“ meinte er gelassen und sie betraten die Garage. „Nun… was arbeiten Sie denn wenn ich fragen darf?“ wollte er wissen, als sie in den Fahrstuhl betraten. Er wusste ja, dass sie bei der Polizei arbeitete, doch sicher war es sinnvoll nachzufragen. Sie sah ihn an. „Nun ja… ich meine, wenn es da so laut zugeht, so dass Sie sich nach Feierabend in eine Einöde verkriechen, könnte man meinen Sie würden in einer Disco arbeiten. Lassen Sie mich raten… Sie sind Tabledancerin…“ schmeichelte er ihr. Susanne sah ihn an. „Ich bin Sekretärin. Und ich nehme die Einladung gerne an.“ erläuterte sie ohne weiter darauf einzugehen. Peter alias Tobias freute sich sehr, dass die Frau zustimmte, und seine Revanche annahm. Er war der Überzeugung sie genau dorthin zu bekommen, wo er sie brauchte. Wenn alles so einfach war, wie das Flirten mit ihr, dann konnte nichts schief gehen.
Sie liefen einige Reihen ab. Doch zunächst war alles negativ. Dann endlich... „Bingo!“ lachte Peter auf und lief ein paar Schritte vor. „Da vorne steht es ja schon! Vielen Dank. Ich wüsste echt nicht, was ich ohne Sie getan hätte…“ lachte er gespielt erleichtert, als sie vor dem Polo standen. Susanne sah skeptisch auf das grüne Fahrzeug, das sicher schon bessere Tage gesehen hatte. „Das ist Ihr Wagen?“ fragte sie überrascht. Peter nickte beschämt. „Wo ist Ihr Italiener?“ stellte er schnell die Gegenfrage um sie abzulenken. „Was?“ kam irritiert von ihr. „Na das Eis. Schon vergessen?“ fragte er lachend. „OH…“ kam von ihr. „Ja also er ist oben.. der Italiener… meine ich…“ stammelte sie verlegen und ging ein paar Schritte zurück auf ihrem kleinen roten Golf. „Mein Auto… ich lege nur meine Sachen da rein…“ lenkte sie von ihrer Unsicherheit ab. Peter nickte. „Gut… dann gehen wir jetzt ein Eis essen.“ Meinte Susanne und lächelte nervös. Peter machte eine leichte Verbeugung. „Wenn Sie mir dann den Weg zeigen würden…“ bat er sie höflich. Susanne sah ihn musternd an. Der Wagen... er war Schrott. So ein Wagen passte doch nicht zu so einem Mann. Er war so süß... so nett... so... reiß dich zusammen, verdammt noch mal!! ermahnte sie sich in Gedanken. Die Frage von Tobias nach dem Italiener riss sie aus den Gedanken. Nur wenig später waren sie auf der Straße und sie zog ihn zum Café. Sie suchte sich einen Platz direkt am Ufer aus. Hier war einfach nur ein sehr schöner Blick. Wie gut, dass es heute warm war, dachte sie. Wieder ging der Blick zu ihm. Diese Augen… so schön klar…so schön blau… wie das Meer…. „Sind Sie verheiratet?“ fragte sie plötzlich und war selbst entsetzt über ihre Frage. Wieso hatte sie so ein lockeres Mundwerk. Bist du wahninnig? Du kennst den Mann doch gerade mal ne knappe Stunde, schimpfte sie im Unterbewusstsein mit sich selbst. Was machst du wenn er nun aufsteht und geht? fragte sie sich selbst.
So nur einen kurzen Teil.. und dann auch noch mosern....also wirklich.... aber gut.. Das Semir da Probleme mit hat ist doch wohl klar. Er selbst ist Vater und außerdem haben Türken eh ein anderes Verhältnis zu Kindern. Es ist schon schlimm genug, den Eltern die Todesnachricht überbringen zu müssen... Ich hoffe nur dass es sehr bald einen Hinweis gibt.
Natürlich wusste Peter, dass es in Köln weit mehr als nur eine Parkgarage gab. Eigentlich gab es tausende Möglichkeiten um sein Auto zu parken, jedoch musste er sich ein wenig dumm anstellen, damit er mit seinem Plan Fuß fassen konnte Peter blickte entschuldigend drein. „Tatsächlich?“, fragte Peter und musterte die junge Frau. Peter zog seine Augenbrauen hoch, „Wirklich? Es ist nett von Ihnen, dass Sie mir helfen wollen. Aber bitte nur, wenn es Ihnen keine Umstände macht!“, er hob abwehrend seine Hände. Er durfte schließlich nicht zu aufdringlich sein. Peter seufzte und drehte sich erneut um. „Wissen Sie, ich war mir sicher, dass ich das Auto ohne Probleme wieder finde…“, er machte eine kurze Pause und kratzte sich am Hinterkopf. „Welche Parkgarage ist denn hier in der Nähe?“, fragte der Ex-Sträfling und ging neben Susanne her. „Am Dom…. Tja… da gibt es ja einige.“ stöhnte sie lachend. „Ich bin übrigens Tobias Heer.“, erklärte Peter nach einigen Schritten, blieb stehen und reichte seiner Gesprächspartnerin die Hand. Er hielt es für sinnvoll, einen falschen Namen zu verwenden. Eine Sekretärin schnüffelte vielleicht gerne rum und für den Fall der Fälle musste ja nicht gleich jeder wissen, dass Peter Neumann sein Unwesen trieb. Doch erst einmal musste ein Grundvertrauen zu Susanne hergestellt werden – je mehr Vertrauen, desto weniger Misstrauen und dann gab es hoffentlich auch keine Nachforschungen. Susanne reichte ihm die Hand. "Susanne König" sagte sie. "Also... ich würde sagen, wir fangen direkt am Dom an. Wenn Sie sagen es war in der Nähe des Doms, gibt es zum Glück nur drei Parkgarage. Allerdings sind die ziemlich hoch. Das höchste hat acht Etagen." lachte Susanne. Der Mann gefiel ihr. Er war nicht so wie die anderen, die ständig mit den Vorwürfen kamen, Frau am Steuer... und so weiter, dachte sie. "Gehen wir erst einmal in das da..." sagte sie und wies auf das Haus, wo ihr Auto stand.
Der Mann der sich als Tobias Heer vorgestellt hatte nickte nur. Susanne ging neben ihm her und eine Weile sagte keiner ein Wort. "Also... Sie wissen wirklich nicht in welcher Etage? War es eher in der Mitte? oder oben?" fragte sie. Es kam keine Antwort. Susanne sah ihn von der Seite an. Es schien ihm peinlich zu sein. War er doch einer dieser Männer, die Fehler nie zugaben? "Also ich parke meist auf der unteren Ebene. Und dann immer sehr dicht am Fahrstuhl. Man weiß ja nie, was passieren kann. Vor drei Jahren, als ich nach Köln gezogen bin, da habe ich mein Auto auch hier in einem der Garagen geparkt und vier Stunden gebraucht es wieder zu finden" erzählte Susanne lachend. "Aber ich habe es wiedergefunden" hängte sie an und dachte daran was er eben gesagt hat Mein Orientierungssinn ist nicht gerade der Beste. Echt witzig, dachte sie. Männer sind doch sonst immer so stolz darauf. Als sie anbot gemeinsam mit ihm zu suchen, war als würde er sehr glücklich darüber sein. Nur wenn es Ihnen keine Umstände machte. Sie lachte leise. Wenn es Umstände wären, hätte ich es sicher nicht angeboten. Sie gingen in die unterste Etage. Doch egal welches Auto in welcher Reihe sie sahen. Seines war nicht dabei. "Nur nicht die Hoffnung aufgeben. Hier stehen sicher nicht so viele Autos und wir finden es sicher. Was für ein Auto fahren Sie denn?" fragte sie. „Einen VW. Genauer gesagt einen Polo. In diesem netten grün.“, erneut lachte Peter, „Tut mir Leid. Wäre es ein Cabrio gewesen, hätte ich Sie als Dankeschön für Ihre Mühen zu einer Spritztour eingeladen – vorausgesetzt, wir finden das Auto noch.“, er grinste, „Aber vielleicht kann ich mich sonst irgendwie revanchieren?“, das Auto ward zwar noch nicht gefunden, doch ein wenig zu flirten würde an dieser Stelle sicherlich nicht schaden.
Peter hatte seinen Plan in kürzester Zeit ausgearbeitet. Es klang vielleicht total wahnsinnig, doch wenn er die Kriminalrätin in seine Gewalt brachte… dann konnte er andere Leute dazu zwingen, den Fall für ihn zu lösen. Also war jetzt wirklich vorerst nur noch die Frage: Wie erfuhr man innerhalb kürzester Zeit möglichst viel über einen Menschen? - Peters Plan bestand darin, sich mit den Leuten kurzzuschließen, die tagtäglich viel mit Anna Engelhardt zu tun hatten. Und eine dieser Personen war Susanne König. Die Frau war als Sekretärin in der PAST tätig und wusste sicherlich viel über ihre Vorgesetzte. Kurzerhand hatte Peter also die PAST beschattet und war Susanne König anschließend mit seinem Polo gefolgt. Die junge Frau führte ihn zum Rheinufer. Anscheinend war sie hier, um ein wenig Sport zu treiben. Peter parkte sein Auto unweit von ihrem Wagen, in der Parkgarage. Jetzt brauchte er nur noch mit ihr ins Gespräch kommen. Unauffällig folgte er ihr, bis sie sich schließlich wieder auf den Rückweg machte. Peter tat so, als würde er nach einem Straßenschild suchen. „Entschuldigung!“, sprach er Susanne schließlich an und setzte ein charmantes Lächeln auf, „Ich bin neu hier und habe ehrlich gesagt keine Ahnung, wo ich mein Auto geparkt habe…“, er kratzte sich verlegen am Kopf, „Können Sie mir vielleicht sagen, welches der kürzeste Weg zur Parkgarage ist?“, fragte er spontan.
Susanne sah den Mann an. „Die Parkgarage? Es gibt viele? Welche war es denn?“ fragte sie etwas irritiert. Was hatte er? Vergessen wo sein Auto steht? Sie schmunzelte leicht. Irgendwie typisch für Köln. Sie selbst hatte es auch schon einmal vergessen und über eine Stunde im großen Parkhaus gesucht um dann festzustellen, dass sie es in einem anderen hatte. „Oh ja… kenne ich. Das ist mir auch mal passiert.“ lachte sie deshalb. „Wir können ja gemeinsam suchen. Wissen Sie denn wenigstens in welcher Garage Sie es abgestellt haben?“ fragte sie erneut. „Oh je… sie war wohl in der Nähe des Doms…“, der Bauarbeiter drehte sich um und schaute zu dem großen Gebäude hoch, „Aber wo genau…“, er grübelte und sah wieder zu Susanne, „Tut mir wirklich Leid…“, er lächelte verlegen und versuchte, so charmant und sympathisch wie möglich rüber zu kommen, „… wie gesagt, ich bin neu in der Stadt und mein Orientierungssinn ist auch nicht der Beste.“, er grinste und machte dann deutlich, dass er wirklich verloren war, wenn man ihm nicht half. Susanne sah sich den Mann an. Dieses dunkle Haar, die Augen. Er sah gut aus, gestand sie in Gedanken. Sicher war er verheiratet. So ein Mann ist doch nicht frei. Sie erschrak über ihre eigenen Gedanken. Was war denn mit ihr los? Wie konnte sie denn direkt daran denken, mit diesem Mann etwas anzufangen? War sie so süchtig nach einer Beziehung? „Also ich hab mein Auto auch mal gesucht und gefunden.“ lachte sie um ein Gespräch anzufangen und um ihre Gedanken etwas zu kontrollieren.
Nein ich weiß leider nicht mehr welche Autobahnbrücke es war. Aber die Autobahn wird weiterhin benutzt. Die Brücke war einfach überflüssig weil es dot eine neu gebaute Brücke gab. Die neue Brücke wurde zunächst fertiggestellt und anschließend wurde die alte Brücke gesprengt.
Das ist nicht ganz richtig.... diese Autobahnbrücke wurde tatsächlich gesprengt. Allerdings nicht extra für Cobra 11 sondern weil sie aufgrund ihres Alters eine Gefahr für die Autobahn und den dort zustande kommenden Verkehr bedeutete. Action Concept haben diese Sprengung einfach gefilmt und für ihre Zwecke genutzt. ![]()
Peter Neuman war endlich frei. Er war vor drei Wochen entlassen worden. Nach zehn langen Jahren. Zehn Jahre die er unschuldig im Gefängnis verbrachte. Jetzt war er frei und jetzt konnte er endlich anfangen zu beweisen, dass er damals unschuldig war. Wie erfuhr man innerhalb kürzester Zeit möglichst viel über einen Menschen? Damit hatte sich Peter Neumann nun schon den ganzen Tag beschäftigt. Als er heute morgen Anna Engelhardt auf der Autobahn-Baustelle gesehen hatte, war ihm endlich klar geworden, dass er etwas unternehmen musste und vor allem konnte, um endlich seine Unschuld im Mordfall seines Vaters zu beweisen. 10 lange Jahre hatte der gut aussehende Mann hinter Gittern verbracht und kein noch so guter Anwalt hatte ihn aus dieser miserablen Lage befreien können. Und heute war es dazu zu spät. Er hatte die Strafe abgesessen und nun war er pleite. Er konnte gerade noch eine einfache Mietwohnung bezahlen und dies auch nur durch seinen spärlichen Lohn als Bauarbeiter. Nein, leicht hatte es Peter ganz sicher nicht. Doch darüber beschwerte er sich auch nicht. Was wirklich an seinen Innereien nagte war die Tatsache, dass er seine mittlerweile 10 Jahre alte Tochter noch nie hatte in die Arme schließen können. Und um das nachzuholen, so dachte Peter, lohnte es sich zu kämpfen. Er dachte an die Polizistin zurück, der er die zehn Jahre zu verdanken hatte.
Anna Engelhardt war die kühne Polizistin gewesen, die vor 10 Jahren sein Versteck aufgespürt hatte und ihn festgenommen hatte. Sie war es, die Peter die Chance vermasselt hatte, seine Unschuld zu beweisen. Und so war den ganzen Tag über in Peters Kopf die Idee gereift, dass genau sie es war, die jetzt dafür sorgen sollte, dass er nicht mehr als der Mörder galt. Anna Engelhardt. Sie war mittlerweile Vorgesetzte von Angestellten einer ganzen Autobahndienststelle. Sie schien recht viel Einfluss zu haben und ihren Job gut zu machen. Das jedenfalls hatte Peter durch Nachforschungen noch an diesem Tag herausgefunden. Die Quoten der inhaftierten Verbrecher schienen bei dieser PAST recht hoch zu liegen. Anscheinend waren genau diese Polizisten recht gut im Ermitteln. Warum also nicht das Risiko eingehen und die Polizisten dazu bringen, endlich die Wahrheit ans Tageslicht zu bringen?
Und Susanne... Ist da überhaupt Susanne König gemeint?
warum denn so überrascht?
Aber Elli, halt sie nicht zu lange unter Spannung, gib ihnen doch mal mehr zu lesen
Na die Länge der zweimal am Tag gelieferten Teile langt voll und ganz... damit verschaffe ich mir doch auch Zeit meine nächsten STorys fertig zu schreiben.... und lass sie ruhig zittern.... ![]()
Urlaub - für jeden Normalsterblichen war dieses Wort schon bei der Aussprache eine Erholung und wenn man es sogar in Aussicht hatte, war die Vorfreude umso größer. Und ausgerechnet bei diesem Substantiv spaltete sich die Meinung und vor allem die Einstellung von Menschen, wie sie damit umging, in 2 deutliche Gruppen. Die einen, man konnte sie auch getrost Arbeitsmuffel nennen, waren froh, wenn ihr Feierabend endlich in greifbare Nähe rückte und sie keine Minute länger mehr in ihrem verstaubten Büro oder in irgendein anderen Gebäude verbleiben mussten. Schon beim morgendlichen Aufstehen grauste es ihnen, an die folgenden Stunden zu denken und meist waren es dann auch diese Personen, die es vorzogen, lieber einige Minuten später ihren Arbeitsplatz zu betreten, um so ihrem Frust Ausdruck zu verleihen. Und dann gab es da noch die andere Gruppe, für die ein Leben ohne ihren Beruf gar nicht mehr in Frage kam. Viele nannten sie liebevoll Workaholics, weil sie wie Alkoholiker von Schnaps abhängig von ihrer täglichen Arbeit waren und es ihnen schlecht ging, wenn sie mal nicht ihr Büro betreten konnten. Sie nahmen sich, wann immer es möglich war, eine Beschäftigung mit nach Hause und erledigten diese auch bei allen möglichen Krankheiten. Natürlich verstand die eine Gruppe das Verhalten der anderen nicht, aber doch waren sie voneinander abhängig. Denn die Workaholics erledigten gerne die noch offenen Tätigkeiten der Arbeitsmuffel und so wurde von ganz alleine einem Ausgleich geschaffen, ohne den eine Firma vermutlich Kopf stehen würde.
Susanne sah auf die Uhr. Es war schon nach 17. 00 Uhr. Sie packte ihre Tasche ein, verabschiedete sich von den Kollegen und fuhr nach Köln. Das Wetter war immer noch sehr schön und so beschloss sie, noch einen Spaziergang am Rhein zu machen. Sie fuhr in die Innenstadt und stellte ihren Wagen in der Tiefgarage direkt am Dom ab, zog ihre Sportschuhe an und lief dann gemütlich am Rheinufer entlang. Obwohl es schon fast Abend war, war es noch angenehm. Die Sonne sank langsam und die Strahlen spielten mit dem alten Vater Rhein. Es glitzerte und sah wunderschön aus. Susanne setzte sich auf die Bank und genoss den Feierabend. Das einzige was fehlte war eine nette Bekanntschaft, dachte sie und schloss die Augen. Wie lange war das nun schon mit Mark her? Sie überlegte. Drei Jahre? Ja, ungefähr, fiel es ihr ein. Drei Jahre, als sie ihn in Flagranti erwischte. Ausgerechnet mit ihrer besten Freundin. Marlene… Susanne versuchte nicht daran zu denken. Sie wollte nicht traurig werden. Nicht heute… dafür war es schon zu lange her. Nicht für so einen Mistkerl….Sie sah wieder auf das Wasser. Die Ausflugsschiffe fuhren immer noch. Das wäre auch eine Möglichkeit, Menschen kennen zu lernen. Eine Fahrt auf dem Rhein. Einfach die Seele baumeln lassen und genießen, dachte sie weiter. Aber nicht heute. Vielleicht ein anderes Mal und dann in Begleitung. Das sie nur wenig später ihrem Traummann begegnen sollte, war ihr noch nicht bewusst.
Vielen Dank.... ich bemühe mich immer sehr und nun ja... wenn ich mir die Szene die ich beschreibe nicht vorstellen kann, ist sie nicht gut genug.... und so kommt es manchmal, dass ich eine halbe Story vernichte, weil sie mir nicht gefällt...
DAnke allen Feedern.... ich bin schon mit der nächsten dran.... also schreiben.... und da ich weiß ihr liebt die Brutalität und das psychische... werde ich das natürlich berücksichtigen....
Ich denke mal die Leser, die mich aus den anderen Storys kenenn wissen was ich damit sagen will.... Also freut euch auf die nächsten Storys..... ![]()
In der PAST ließ Anna sich auf ihren Stuhl sinken und stützte ihren Kopf mit den Armen auf dem Schreibtisch ab. Ihre Gedanken gingen zurück zu Chris und Semir… „Das war ein wahres Glück“ sagte sie leise zu sich selbst. Glück – wie oft hatte Anna schon in ihrer dienstlichen Karriere und vor allem bei Semir und Chris dieses Wort erleichtert im Hinterkopf gehabt, weil es wieder einmal überaus brenzlig geworden war? Sie wusste es nicht, denn sie konnte es schon lange nicht mehr an ihren beiden Händen abzählen, so oft geschah es allein in einem Monat. Die beiden zogen das Unglück magisch an und erst recht das Chaos, wenn sie an die mittlerweile wöchentlichen Verschrottungen ihrer Dienstwagen dachte. Und doch konnte sie ihnen nicht böse sein, obwohl sie sich jedes Mal mit ihren Vorgesetzten auseinandersetzen und sich nur Vorwürfe anhören musste, weil Unmengen an Kosten entstanden wie in keiner anderen Dienststelle. Sie setzen ihr Leben für ihre Freunde und Familien aufs Spiel, um sie unbeschadet aus den Fängen von Verbrechern zu befreien, und was sie am meisten schätzte, das gleiche taten sie auch bei Menschen, die sie nicht einmal kannten. Sie stellten stets ihr Wohlbefinden zurück, um jemanden zu retten und all das wussten ihre Vorgesetzten nicht. Sie sahen nur die enorm hohen Summen und nicht die eigentliche Leistung, aber wer hätte es auch anders erwartet? Für die Herren der oberen Etage zählten eben andere Dinge als für diejenigen, die mit derartigen, außergewöhnlichen Menschen direkt zusammenarbeiteten. Diese Gedanken gingen Anna durch den Kopf als sie im Büro saß und auf Semir und Chris wartete. Nur wenig später saßen die Beiden vor ihr und sagten, dass es den drei Geretteten entsprechend gut ging. Anna schloss die Augen. „Gott sei dank.“ wiederholte sie erleichtert. „Ich denke aber auch, dass Sie sich erst einmal erholen sollten. Mindestens eine Woche.“ Den letzten Teil fügte sie mit einem Blick auf Semirs Arm hinzu, bei dem deutlich ein Streifschuss - natürlich bis dato noch unbehandelt - zu sehen war. „Ich werde Ihre Urlaubsanträge selbstverständlich bestätigen.“ Ein leichtes, fast schon entschuldigend wirkendes Lächeln blitzte über ihre Züge, immerhin war es ihr Vorschlag gewesen und auch wenn sich Anna schon jetzt auf Widerreden gefasst machte, würde sie sich dennoch nicht von ihrer Entscheidung abbringen lassen
Als Anna den Urlaub ansprach, hatte Chris mit so etwas beinahe schon gerechnet. Im ersten Augenblick war es sich nicht ganz sicher, ob er sich darüber freuen sollte. Sich um seine Tochter zu kümmern klang verlockend und es war auch höchste Zeit, doch gleich eine ganze Woche von der Chefin in den Urlaub geschickt zu werden fand er dennoch übertrieben. Ein flüchtiger Blick zu Semir hinüber zeigte ihm, dass dieser ebenfalls ganz und gar nicht begeistert über diesen Zwangsurlaub war, der ihnen ihre Chefin da aufbrummen wollte. "Frau Engelhardt, das ist wirklich nicht nötig, bis morgen sind wir wieder fit. Zumal Sie aufgrund der Explosion auf der Autobahn wohl kaum auf uns verzichten können." versuchte er ruhig und in gewohnter Art und Weise zu argumentieren. Anna lächelte. Sie hatte damit gerechnet, dass nun wieder Argumente kamen, die gegen den Urlaub sprachen. Semir konnte dem nur beipflichten. „Das ist wirklich nicht nötig… ein wenig Schlaf genügt vollkommen.“, fügte er mit einem zweifelnden Lächeln hinzu. Er hasste es, mit Anna argumentieren zu müssen, viel zu oft zog man da das kürzere Streichholz und das konnte einen in den Wahnsinn treiben. „Ich dulde heute keine Proteste mehr. Sie haben sehr viel durchgemacht, Ihre Familien brauchen jetzt Ihren Beistand, um das Geschehene zu verarbeiten. Und vor allem nutzen Sie mir sehr wenig, wenn Ihre Gedanken die ganze Zeit nicht auf der Autobahn sondern Zuhause sind.“ Sie sah beide Männer eindringlich an. Sie sahen geschafft aus und sie konnte es ihnen auch nicht verdenken. Immerhin ging es ihr nicht anders, als Christina in Gefahr war und daher konnte sie sehr wohl aus Erfahrung sprechen. „Diese Woche dient nicht nur Ihnen zur Erholung. Sie ist vielmehr wichtig für Andrea, Aida und Katrin, weil sie Ihre Nähe jetzt brauchen. Stellen Sie ein einziges Mal Ihren Arbeitswahn zurück und denken an Ihre Familien!“ unbewusst hatte sie einen gewissen ermahnenden und anklagenden Ton aufgelegt, in der Hoffnung so zumindest ein Fünkchen Verstand in ihnen wachzurütteln. Als Semir erneut aufbegehren wollte stand sie auf: „Schluss, aus. Noch ein Wort und ich verlängere auf 2 Wochen, also überlegen Sie sich stark, noch einmal zu widersprechen.“ Ein leichtes Lächeln blitze dennoch auf, während sie beide neuerlich musterte, sie sahen aus wie kleine Schuljungen, die bei einem Streich erwischt wurden.
Oh mann...wieder ein ganz toller Teil.... ich bin sprachlos ....also schreib lieber Weiter...
Frisch angezogen und getrocknet standen Semir und Chris nur eine Stunde später in dem Flur der Station wo die Angehörigen behandelt wurden. Bei allen Dreien war eine starke Unterkühlung festgestellt worden. Ansonsten waren die Drei abgesehen von dem Schock unversehrt. Dennoch wollten die Ärzte alle Drei auf Station zur Beobachtung behalten. Semir und Chris ließen sich nicht so einfach abspeisen. Sie waren sicher, dass die Drei mehr hatten als nur eine Unterkühlung. „Ich versichere den Dreien geht es soweit gut. Das einzige was ihnen passieren könnte wäre eine Erkältung die sie sich einfangen.“ besänftigte der Arzt die Beiden. Semir nickte. „Dürfen wir zu ihnen?“ fragte er leise. „Ja sicher… sie schlafen gerade. Wir haben den beiden Frauen eine Beruhigungsspritze gegeben, damit sie sich erholen können. Das Kind ist zum Glück noch sehr klein, und begreift nicht in welcher Gefahr es schwebte.“ lächelte der Arzt sei an und brachte sie zum Zimmer der Drei. Leise betrat Semir das Zimmer und sah auf Andrea, die schlafend im Bett lag. Das Gesicht war noch blass und die Haare völlig zerzaust. Aida lag daneben in einem Kinderbett. Er streichelte ihr Gesicht und die Kleine zuckte zusammen. Auch sie schlief tief und fest. „Mein kleiner Engel“ sagte Semir stolz und wieder kämpfte er mit den Tränen. Fast hätte er sie nicht mehr gehabt. Dann setzte er sich zu Andrea ans Bett. Er küsste sie auf die Stirn. „Hey… Schatz…“ sagte er leise mit erstickter Stimme…. „ich liebe dich…“ hängte er eine Weile später ran.
Chris saß auf dem Bett seiner Tochter. Auch sie schlief. Das Gesicht war blass und die Haare lagen wirr um sie herum. Er zog ihr ein paar Strähnen aus dem Gesicht und streichelte es sanft. Auf dem Nachttisch lag Katrins Handy und eine kleine Wasserpfütze bildete sich drum herum. „Ich glaub ich werde dir ein Neues kaufen müssen. Handys mögen kein Wasser.“ lachte er leise. Er streichelte erneut sanft das Gesicht seiner Tochter. „Ich danke Gott dafür, dass er dich nicht zu sich geholt hat. Ich schwöre dir, dass ich dich nie mehr wieder allein lasse.“ sagte er und wischte sich verstohlen eine Träne weg. Er hätte nie gedacht, dass er so emotional reagieren könnte. Aber das hier war eine Ausnahme. Diese junge Frau, war das Liebste was er hatte und für sie würde er alles tun. Seine Gedanken gingen zurück als Katrin klein war. Er hatte kaum etwas mitbekommen, denn durch seinen Job war er fast nie zuhause. Früher hatte er gedacht es wäre besser so, doch jetzt hätte er am liebsten die Zeit zurück gedreht und jeden Augenblick mit Katrin verbracht. „Na komm… die Chefin wartet.“ riss Semirs Stimme ihn aus den Gedanken. „Ja… sicher..“ gab er etwas verklärt von sich. Er drückte Katrin schnell einen Kuss auf die Stirn und erhob sich. Ab ging die Fahrt zur PAST.
Na vermute mal das es eine der Kopien ist....oder aber er hat sie sich gezogen (illegal versteht sich
Der Notarzt kam und nahm ihn Aida ab. Erst sah Semir ihn wütend an und wollte sie nicht loslassen. „Sie muss ins Warme…geben Sie sie mir… bitte….“ ermahnte der Arzt ihn. Er nickte und überließ seine Tochter dem Notarzt. Zwei Sanitäter kamen und nahmen Andrea mit. Semir wischte sich die Tränen weg. „Mann…“ stieß er aus und ging mit weichen Knien hinterher. „Wir bringen die Drei ins Krankenhaus. Sie kommen am Besten hinterher!“ rief der Arzt und Semir hob genau wie Chris die Hand. Semir sah zum letzten Mal zu dem Kanal. „Das war knapp… so verdammt knapp.“ stieß er aus. Chris nickte. „Ja… aber wir haben es geschafft.“ antwortete er nur. Ein Auto hielt quietschend an. Semir und Chris sahen sich um. Der Wagen von Anna Engelhardt war da. „SEMIR! CHRIS!“ rief sie schon von weitem und kam angerannt. Semir nickte. „Wir haben sie….“ sagte er und in dem Ton lag alles, was er die letzen Stunden durchmachen mussten. „Wie geht es ihnen?“ fragte Anna besorgt. „Sie werden ins Krankenhaus gebracht. Wir fahren auch gleich hin. Aber erst werden wir uns trocken legen.“ versuchte Chris zu scherzen. Es gelang ihm nicht ganz. Der Mann, der durch Undercovereinsätze, durch Folter so hart geworden war, schien ein Wasserfall der Gefühle durchzumachen.
„Gott…“ stieß auch Anna aus und schloss erleichtert die Augen. Sie würde alles dafür geben, die letzten vergangenen Stunden zu streichen. Die Nerven lagen blank und wenn es nicht so ernst gewesen wäre, dann hätten Semir und Chris jetzt einen Anpfiff bekommen, der sich gewaschen hätte. Aber als die beiden ihr vor wenigen Stunden erzählten, dass sie erpresst und als Druckmittel Andrea mit Aida und Katrin benutzt wurden, schwor sie sich innerlich für ihre Männer da zu sein. Sie abzuschirmen vor den Leuten der obersten Politik die nur auf die Vorschriften herumritten. Sie ließ die Scheu fallen. Hier galt die Menschlichkeit. Sie nahm Semir und Chris in den Arm. „Gott sei Dank…“ stieß sie aus. Gemeinsam gingen sie zum Wagen von Chris der nah am Geschehen stand. „Fahren Sie zum Krankenhaus, wenn Sie sich umgezogen haben und berichten Sie mir, wie die drei es überstanden haben.“ bat Anna. Semir und Chris versprachen es. Anna selbst fuhr zur PAST zurück.
So und hier will viel zu lesen haben,