Beiträge von Elvira

    „Cobra 11 für Zentrale!“ plärrte der Lautsprecher. Semir meldete sich. „Wir haben einen Rollstuhlfahrer auf der A4. Der Typ soll fast 80 Sachen draufhaben. Mehrere Verkehrsteilnehmer haben sich bereits gemeldet!“ gab der Kollege in der Zentrale durch. „Cobra 11 übernimmt. Danke und Ende..“ kam leicht sauer von Semir. Ben kam gerade mit zwei Kaffeebechern aus dem Bäckerladen. „Wir haben einen Rollstuhlfahrer auf der A4. Und das mit fast 80 Sachen…“ stieß Semir aus und sah Ben an, Er ließ sich hinters Steuer nieder. Ben sah ihn an. „Hey!!! Das ist mein Wagen!“ begehrte er auf. „Keine Zeit für Diskussionen, rein mit dir . Wir müssen den Spinner von der Straße holen!“ erwiderte Semir mit einem breiten Grinsen. Ben ließ sich auf den Beifahrersitz fallen. „Aber pass auf mein Auto auf…nicht das die Chefin mir dafür…“ maulte Ben. „Hast du etwa Angst um das Blech auf Rädern?“ kam grinsend von Semir. Ben sah ihn nur an. Er wusste genau warum Semir das sagte. Vor nicht all zu langer Zeit hatte er den gleichen Spruch abgelassen. „Ist ja gut.. Retourkutschen. Bist du jetzt zufrieden?“ entgegnete er. Semir nickte nur.. „ja tut sehr gut..“ lachte er zurück. „Cobra 11 an Zentrale. Wir sind auf der A4. Wo ist der Typ genau gesehen worden?“ hörte Ben nach. „In der Hohe der Ausfahrt Heumarer Dreieck!“ kam die Antwort. „Daran sind wir gerade vorbei. Da war nichts!“ fluchte Ben. Semir nickte. „Es sein denn, er ist abgefahren oder aber…hes…sieh mal da…da vorn im Gebüsch!“ stieß Semir plötzlich aus und lenkte den Wagen auf den Standstreifen. „Oh Scheiße…..“ kann auch von Ben. Denn dort im Gebüsch lag ein Rollstuhl. Ben und Semir stiegen aus. Sie gingen auf das Gefährt zu und waren doch sehr erstaunt, denn von dem Benutzer des Gefährts fehlte jede Spur. „Ganz schön komisch. Also weglaufen kann das ja wohl nicht sein, oder?“ murmelte Ben zu Semir, der etwas abseits durch die Büsche ging. „BEN!!“ rief Semir ihm zu. Ben ging hing. „Was denn….?“ fragte dieser. „Sieh dir das mal an…hier ist überall Blut… wenn das von dem Nutzer ist, dann kann nicht viel von ihm übrig sein..“ murmelte Semir angewidert. Ben nickte. „Das ist ja übel…“ gab er zurück. Er sah sich um. „Nach der Menge zu schätzen ist der oder die schwer verletzt…“ kam nachdenklich von Semir. Ben schüttelte den Kopf. „Nach der Menge zu urteilen ist der tot….“ Berichtigte er seinen Freund und Kollegen. „Suchmannschaften anfordern und Gebiet absuchen. Hoffentlich finden wir die Person.“ Meinte Semir, rannte zum Wagen und forderte die Kollegen an.

    Die Suche nach der Person die sich anscheinend schwer verletzt hatte fiel ergebnislos aus. Semir und Ben waren bereits wieder unterwegs als Hartmut sie anrief. „Hört mal... das Blut das stammt von Menschen, das ist eindeutig. Allerdings sind da mehrere Blutgruppen. Also entweder waren dort mehrere Personen verletzt worden, oder aber man hat Blutkonserven verteilt...“ mutmaßte Hartmut als er die Proben untersucht hatte. „Wie bitte? Das ist doch wohl ziemlich makaber...“ meinte Ben nur. „Ja schon... aber ich kann nur das sagen, was ich anhand der Untersuchung heraus gefunden habe. Das Blut hat insgesamt sechs verschiedene Blutgruppen. Es sind 0-negativ, 0-positiv. AB-positiv, B-negativ, A-positiv und A-negativ. Vielleicht solltet ihr mal bei der Blutbank anrufen und nachhören, ob es dort einen Einbruch gegeben hat. Vielleicht hat jemand aus Spaß an der Freude das Blut dort verteilt...“ mutmaßte Hartmut weiter. „Danke... für den Tipp.“ knurrte Ben ins Handy. Sie fuhren auf den Parkplatz der PAST und Kim forderte umgehend ein Bericht. „Wir haben jede Menge Blut gefunden, was nach Angaben von Hartmut von mehreren Personen stammt. Zumindest sind es verschiedene Blutgruppen und auf jeden Fall Menschenblut. Der Rollstuhl könnte was damit zu tun haben, ist jedoch nicht sicher. Die Suche nach verletzten Personen war ebenfalls ergebnislos. Es ist durchaus möglich, dass es sich um einen ziemlich makaberen Scherz handelt und dort Blutkonserven verschüttet. Susanne versucht das gerade in Erfahrung zu bringen.“ erklärte Semir sachlich. Kim nickte. „Von dem Rollstuhlbesitzer weiß man nichts?“ harkte sie nach. Ben und Semir schüttelten den Kopf. „Leider nein. Niemand kann die Person beschreiben. Man weiß nicht einmal ob es ein Mensch war oder vielleicht nur eine Schaufensterpuppe. Klar ist, dass der Rollstuhl über eine Fernbedienung verfügte. Von daher kann es auch ein extrem übler Scherz gewesen sein.“ mutmaßte Ben. „Ob Scherz oder nicht. Ich will, dass der Verantwortliche dafür bestraft wird. Wo sind wir denn, wenn man sich solche Scherze die böse hätten enden können, ungestraft erlaubt?“ fauchte Kim. Semir und Ben sahen sich an. „Ja sicher Chefin... wir sind dran.“ nickten die beiden und verließen das Büro.

    Meinung zum Piloten sowie zur 200. Folge von Alarm für Cobra 11

    Wie ihr alle wisst, konnte man den Piloten der gleichzeitig als 200. Folge der erfolgreichen Action-Serie „Alarm für Cobra 11“ ausgestrahlt wurde, als Teilnehmer des 9. internationalen Fantreffens im Voraus sehen. Dafür noch einmal einen herzlichen Dank an Dominique Haß, die den Teilnehmern dies ermöglicht hat. Zum dem Film ist einiges zu sagen.

    Als wir das Kino betraten wussten wir, dass es nur genial werden konnte. Doch war es wirklich möglich, dass man noch eine Steigerung erwarten konnte? Ja…. Eindeutig Ja. Der Film ist von der ersten bis zur letzten Minute spannend. Ihr könnt euch gleich heute davon überzeugen und von daher werde ich noch nichts über den Film verraten. Dieser Pilot macht Appetit auf mehr… mehr Action, mehr Spaß, mehr Cobra 11. Während wir als Teilnehmer den Film sehen durften, gab es bei diversen Szenen Applaus. Denn hier zeigte sich wieder wie unterhaltsam „Alarm für Cobra 11“ ist. Dennoch haben wir auch mit den Serienhelden gelitten. Die Gefühle, die Trauer….die Wut… alles war super gut dar gestellt. Bei einigen flossen vermutlich sogar die Tränen. Leute macht euch auf eine interessante Staffel bereit. Meine Meinung zum Film folgt im Anschluss. Viel Spaß…..

    Erster!!!

    whow..Ben hat Geburtstag und führt sich auf die ein zehnjähriger...also wirklich. Aber das Semir kein Geheimnis von sich gibt... sonderbar..hat er Angst vor den Mädel? Unsere kleine Klatschpresse? Der kann doch sonst nichts für sich behalten.... also weiterscheiben

    15.10.2009 Alte Freunde

    Kurz nachdem ein Polizeitransporter überfallen wird, der Kokain von der Asservatenkammer zur staatlichen Verbrennungsanlage transportiert, wird die Leiche einer jungen Polizeikollegin aus dem Rhein gezogen. Herzberger, der mit ihrem Vater befreundet ist, versucht nun zusammen mit Ben und Semir den Mörder zu finden. Doch dann ergeben sich Hinweise, dass zwei andere Kollegen etwas mit dem Mord zu tun haben könnten. Herzberger kann das nicht glauben und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Dadurch gerät er in tödliche Gefahr.


    Bei der Autobahnpolizei gibt es eine neue Kollegin: Claudia Wolters, deren Vater ein alter Freund von Herzberger ist.
    Ihre erste Bewährungsprobe muss die junge Polizistin meistern, als zwei maskierte Männer, vermutlich Handlanger des mächtigen Drogenchefs La Cosa, auf der Autobahn einen Polizeitransporter überfallen, der Kokain im Wert von fünf Millionen Euro von der Asservatenkammer zur staatlichen Verbrennungsanlage transportiert.
    Am nächsten Tag wird Claudias Leiche aus dem Rhein gezogen. Sie wurde mit der gleichen Waffe erschossen, welche die maskierten Täter bei dem Überfall auf das Kokain benutzt haben, so dass klar scheint, dass LaCosa auch für den Mord an Claudia Wolters verantwortlich ist.

    Doch dann führen die Ermittlungen von Ben und Semir plötzlich in eine völlig neue Richtung: Zwei Kollegen von Wolters Vater geraten plötzlich in Verdacht. Da Herzberger auch mit diesen Kollegen befreundet ist, weigert er sich vehement, an deren Schuld zu glauben. Für ihn ist LaCosa der Täter und er überlegt zusammen mit seinem Freund Wolters, wie man dem Drogenbaron endlich das Handwerk legen kann.

    Doch langsam dämmert Herzberger, dass etwas an der Sache faul ist und Ben und Semir mit ihrem Verdacht Recht haben. Und auch Herzbergers Freund Wolters scheint in die Angelegenheit verwickelt zu sein. Damit steht Herzberger vor einer schwierigen Entscheidung...
    GZSZ-Star Susan Sideropoulos spielt in dieser Folge die Gastrolle der jungen Polizistin Claudia Wolters.

    Andrea und Semir wollten auch los. „So dann wollen wir doch mal den kleinen Hund abholen…“ lächelte Andrea und klingelte bei der alten Frau. Die Tür öffnete sich. „Guten Morgen Andrea…. Was gibt es denn so früh?“ wollte sie wissen. „Ich wollte den kleinen Hund abholen. Semir und ich müssen los und wir wollten ihn im Tierheim abgeben.“ erklärte Andrea sachlich. Elfriede schüttelte den Kopf. „Flöckchen hat doch einen Besitzer. Ich werde mich um ihn kümmern und tun Sie nicht so, als wussten Sie das nicht schon gestern. Deshalb haben Sie ihn mir doch gebracht. Danke dafür…. Er ist genau das, was ich brauche….“ lächelte Elfriede und liebkoste ihren neuen Freund. Andrea nickte. „Ertappt…“ gab sie zu und lachte leise. „Dann wünsche ich einen schönen Tag…“ winkte sie und verschwand zu Semir der bereits im Wagen wartete. Sie stieg ein und sah ihn an. „Mission geglückt?“ fragte er grinsend. „Ja… in allen Lagen…. Sie ist sehr glücklich. Flöckchen heißt der Kleine und fühlt sich sichtlich wohl.“ nickte sie. „Gut… dann können wir ja endlich arbeiten gehen…“ lachte er und gab Gas. Nur eine halbe Stunde später waren sie im Büro. Semir staunte nicht schlecht das Tom auch schon da war.

    „Bist du aus dem Bett gefallen?“ begrüßte er seinen Partner. „Nee... ich bin schon etwas später hier gewesen. Und wie ich sehe du auch. Wie geht es Frau Weishaupt?“ wollte auch Tom wissen. „Sie hat wieder eine Beschäftigung. Andrea und ich haben gestern Abend in unserem Keller eine Hundewaise gefunden. Nun ja.. und Andrea hatte die Idee das Tier bei Frau Weißhaupt zu lassen. Es ist geglückt...“ grinste Semir zufrieden. „Das war eine tolle Idee. Tja... was hast du bei diesem Shiro Akio herausgefunden?“ harkte Tom nach. „Nichts... er ist ziemlich stoisch bei der Behauptung geblieben, dass Weishaupt lediglich einen Bericht über seine Firma machen wollte. Er hat nichts mit der Yakuza zu tun und er kennt die Herren auf den Bildern nicht.“ gab Semir Auskunft. „Dann sollten wir die Bilder doch mal durch den Computer jagen. Tja... viel haben wir nicht. Ach ja... Hans hat mich angerufen. Du weißt schon. Hans Freiberg von der Mordkommission. Er hat da einen Todesfall in einem japanischen Restaurant. Es könnte der Mord sein, den wir auf Video haben. Hans hat mir zwar einen Bericht geschickt aber der ist sehr dürftig. Der Mann wurde aus nächster Nähe erschossen, wie wir ja auf dem Band gesehen haben und ich habe übrigens eine Kopie des Bandes an die Kollegen geschickt. Die, so sagte mir Hans... wären nicht böse wenn wir den Fall klären, da er scheinbar mit unserem Fall zusammenhängt.“ erklärte Tom. „Ja sicher... und die stecken dann die Lorbeeren ein.“ lachte Semir und tippte sich an die Stirn. „Aber wenn der wirklich damit zusammen hängt, dann ist klar, dass es um Schutzgeld geht. Vermutlich hat sich der Mann aus dem Restaurant nicht erpressen lassen und ist deswegen ermordet worden. Quasi um ein Zeichen zu setzen. Ich hoffe nur, dass diese Kerle in unserer Kartei sind.“ grollte Semir. „Die Chance ist vermutlich mehr schlecht als Recht.“ kam auch skeptisch von Tom. Und tatsächlich waren beide Bilder negativ.

    Elfriede Weishaupt sah ihren neuen Freund an. „Na...komm mein Kleiner.... wir sollten mal etwas frische Luft tanken....komm Flöckchen...“ lockte sie den Welpen, der sie mit großen Augen ansah. Gemeinsam gingen sie aus der Wohnung in den hellen Garten. Elfriede war schon lange nicht mehr raus gegangen doch der Hund musste nun mal raus und jetzt wo Basti nicht mehr da war...musste sie es doch tun. Sie wurde wieder etwas traurig, als sie an ihren Enkel dachte. Wer sollte nun alles erben, was sie besaß? Gut es war nicht viel, aber immerhin....die Lebensversicherung...das Ersparte....Wen konnte sie nun nach ihrem Ableben damit noch eine Freude bereiten? „Ach mein Kleiner.... wenn Basti doch noch bei uns wäre... wer soll sich denn um dich kümmern wenn ich nicht mehr bin?“ fragte sie den Hund, der jaulend zu ihren Füßen kam. Sie beugte sich runter und streichelte ihn. Dankbar leckte er über ihre Hand. „Ja... wir verstehen uns nicht wahr. Mein kleiner Schatz.... ich bin Andrea so dankbar, dass sie dich gebracht hat. Du wirst ein tolles Leben haben...das verspreche ich dir....“ sagte sie leise zu dem Hund. Dann gingen sie wieder ins Haus zurück.

    Semir sah Andrea an, als sie in die Wohnung kam. „und? Hat dein Plan funktioniert?“ wollte er grinsend wissen. Andrea nickte. „So wie es ausschaut ja. Frau Weißhaupt hat das Tier jetzt schon ins Herz geschlossen. Aber ich werde selbstverständlich morgen früh bei ihr klingeln und das Tier abholen.“ Nickte Andrea. „Du bist ein Schatz. Du weißt doch ganz genau, dass sie es nicht wieder hergibt. Es ist eine Fundsache und normalerweise muss man das melden.“ gab Semir zu bedenken. Andrea lachte leise. „Normalerweise… Semir… genau das ist der Punkt… Als ob du jemand irgendwelche Vorschriften beachtet hast.“ Tadelte sie ihn. „Na hör mal... ich bin Polizist!“ kam gespielt erbost von ihm. Andrea nickte und nahm ihn in den Arm. „Genau das ist es was ich so an dich liebe. Du legst dir die Vorschriften wie du sie gerade brauchst. Du hast diesen Ausdruck bei Frau Weißhaupt nicht gesehen… sie war so glücklich, als sie den Hund nahm. Davor war der Blick so traurig… sie wollte nicht mehr leben. Aber dieser Hund… kann ihr das zurück geben. Sie wird gebraucht…“ erklärte Andrea. Semir wusste das insgeheim natürlich. „Also gut… wir werden sehen, wie sie morgenfrüh reagiert, wenn du ihn wieder abholen willst.“ nickte er.

    „Ach mein Kleiner… wie konnte man dich denn so behandeln…du brauchst einen Namen… ja… und dann werden wir Beide uns ein schönes Leben machen. Willst du bei mir bleiben? Willst du mein keiner Begleiter sein?“ fragte sie und hob den Hund so, dass er sie mit seinen Knopfaugen ansehen konnte. Ein kleines Winseln war die Antwort. „Ja… wir verstehen uns…. Mein kleines Flöckchen….“ Kam von Elfriede. „Flöckchen… ja… du heißt ab sofort Flöckchen. Und die Andrea braucht morgenfrüh gar nicht herkommen… du wirst ab heute bei mir sein. Die Formalitäten müssen wir aber erledigen. Das werden wir alles schaffen…Na komm Flöckchen… wir werden uns jetzt mal ins Bett begeben… Du schläfst natürlich bei mir…“ bestimmte sie und drückte das kleine Wesen an sich. Im Schlafzimmer holte sie eine alte Decke raus und legte sie auf das leere Bett. „Hier kannst du dich hinlegen. Aber erst gehen wir noch mal in den Garten… du musst sicher noch, nicht wahr….?“ fragte sie und sah den Hund prüfend an. Sie ging mit dem Hund in den Garten den sie durch die Tür im Wohnzimmer sehr einfach erreichen konnte, auch wenn sie gehbehindert war. Sie nahm ein kleines Seil und band dieses dem Hund um. „Morgen werden wir eine Leine und ein Halsband kaufen. So und nun lauf ein bisschen und dann geht es schlafen.“

    Auch Tom und Hotaru waren bereits zuhause. „Tom. Wenn du willst bekommst du deine Massage…“ lockte sie ihn zärtlich. Tom bekam strahlende Augen. „Sehr gern… meine Lotosblüte..“ grinste er und küsste sie. Doch sie merkte auch, dass Tom etwas quälte. „Was hast du?“ fragte sie ihn. „Es geht um den Fall den ich gerade bearbeite.“ kam nur von Tom. „Um was geht es denn?“ harkte Hotaru nach. „Ein Mann ist ermordet worden und eine alte Frau wurde überfallen. Der Katze haben sie den Kopf umgedreht.“ erzählte Tom stichwortartig. „Das ist aber grausam. Die arme Frau. Habt ihr denn eine Spur?“ wolle Hotaru wissen. „Verdächtige, ja… aber ohne Namen. Das einzige was wir wissen ist, dass es Japaner sind. Mehr nicht.“ stöhnte Tom. Hotaru streichelte ihn sanft das Gesicht. „Nun ist aber gut, mit Trübsalblasen. Lass uns einen schönen Abend machen. Du musst abschalten…“ bettelte sie. „Also gut… Feierabend.“ nickte Tom. Sie genossen den Abend. Allerdings war zum Schlafen nicht viel Zeit…. Der nächste Morgen fing für Tom und Hotaru mit einem ausgiebigen Frühstück an. Tom sah die Köstlichkeiten und strahlte. „Das sieht ja lecker aus…“ grinste er und küsste Hotaru, die in seiner Pyjamajacke sexy aussah. „Setz dich…. Kaffee ist gleich fertig. Willst du auch Eier?“ fragte sie. „Nein…ich bin eh schon fast zu spät. Kaffee reicht…und vielleicht ein Brötchen oder zwei…“ meinte er nur. Hotaru lachte laut. „Du bist mir einer… Tom….wegen deinem Fall… ich meine diese Japaner… hast du da einen Namen?“ wollte sie wissen. „Ja… Shiro Akio soll mit drin stecken. Aber ich rede jetzt ganz sicher nicht über den Fall.“ kam von Tom leicht säuerlich. „Musst du auch nicht. Shiro Akio… das ist doch der Inhaber dieser Chipfabrik. Was hat der denn damit zu tun?“ dachte sie laut nach. „Hotaru….bitte.. ich will nicht darüber reden…“ ermahnte Tom sie ein zweites Mal. „Schon gut… ich sag ja nichts mehr… iss und dann müssen wir los. Bringst du mich zur Uni?“ bat sie. Tom nickte kauend.

    „Ich denke schon, dass es anders ist. Sie sind an der Spitze?“ wollte Semir wissen. Shiro nickte. „Es ist eine Ehre eine solche Gemeinschaft anzuführen.“ kam zurück. „Ja sicher… und die Kämpfer… diese…. Samurai oder Ninja…oder was auch immer. Die müssen sich doch selbst bestrafen, wenn sie versagen, oder?“ harkte Semir nach. Shiro lachte leise. „Das war in der Tat so. Vor ungefähr 200 Jahren. Die Yakuza hat sich auch verändert. Sie ist human geworden. Sind Sie wirklich deswegen hier?“ wollte Shiro wissen. „Nein… nicht nur. Sehen Sie... ich weiß das Herr Weishaupt ermordet wurde und ich kenne den Grund. Kennen Sie diese beiden Herren?“ wollte Semir wissen und legte dem Geschäftsmann die Fotos auf den Tisch, die er kurz zuvor von Hartmut abgeholt hatte. Shiro warf einen Blick auf die Männer und zuckte unmerklich zusammen. „Nein... tut mir Leid.“ lächelte er erneut. „Sind Sie sich sicher?“ harkte Semir nach und beobachtete ihn genau. „Ja... ganz sicher. Es tut mir wirklich Leid, aber ich kann Ihnen nicht helfen. War es das? Zeit ist bekanntlich Geld und gerade bei den Unternehmern ist leider zuwenig von Beiden da...“ meinte Shiro. Semir merkte, dass dieser Mann ihn loswerden wollte. „Danke... für Ihre Hilfe. Ich gebe Ihnen meine Karte, wenn Ihnen noch etwas einfällt, dann rufen Sie mich an.“ bat Semir. Shiro versprach es.

    Nachdem Semir die japanische Firma verlassen hatte fuhr er zur PAST zurück. Andrea war ebenfalls da. „Wie geht es Frau Weishaupt?“ fragte er, denn er machte sich tatsächlich Sorgen um die alte Dame. „Tom ist jetzt hin, er wollte sie wohl noch was fragen. Sie ist fertig. Sie sagt dass sie nun niemanden hat, der sie noch braucht. Sebastian war ihr Halt und Felix. Sie hat ihre Katze abgöttisch geliebt. Sie tut mir so leid…“ sagte Andrea. Semir nickte. „Ich hoffe nur sie tut sich nichts an.“ kam leise von ihm. „Gesundheitlich ist sie ja auch nicht mehr auf der Höhe und sie denkt niemand braucht sie. Sie tut mir unendlich leid...“ erklärte Andrea. Semir nickte. Auch er hatte mit der alten Frau Mitleid, aber er zeigte es nicht so offen. Sie betraten das Mehrfamilienhaus und bevor sie die erste Stufe des Treppenhauses erreicht hatten, hörte Semir im Keller ein leises Wimmern. Sofort sah er Andrea an. „Warte hier... ich sehe mal was das ist.“ ermahnte er sie. Andrea nickte und sah wie Semir vorsichtig die Treppen runter stieg. Neugierig sah Andrea die Treppe herunter und wartete bis er wieder hoch kam. Diesmal trug er etwas auf dem Arm. Andrea besah es sich genauer. „Wo hast du den denn her? Das ist ja noch ein Welpe...“ stieß sie aus, als sie das weiß-schwarze Bündel sah. „Ja... er lag in der Mülltonne... einfach weg geworfen wie Dreck...“ fauchte Semir wütend. „Ist der süß....“ schwärmte sie. „Ja nur wohin damit? Tierheim?“ wollte Semir etwas ratlos wissen. Andrea bekam eine Idee... „Nein... gib ihm mir...“ bat sie.

    Elfriede Weißhaupt sah teilnahmslos zum Fernseher. Seit Felix und auch Sebastian tot waren, war jede Freude aus ihrem Leben verschwunden. Sie weinte in sich hinein und dachte an die Vergangenheit. In den letzten Tagen erwische sie sich immer wieder dabei wie sie an Tod dachte. Es klingelte und sie schleppte sich schwer zur Tür. Jeder Elan war bei ihr verschwunden. Durch den Spion erkannte sie Andrea. Diese junge Frau war das einzige was Elfriede an Abwechslung hatte. „Guten Abend... mein Kind...“ begrüßte sie sie. „Hallo Frau Weißhaupt. Wie geht es Ihnen?“ wollte die junge Frau wissen. „Mir geht es nicht so gut. Mein Leben ist ohne Inhalt geworden und ich warte eigentlich nur darauf, dass der Herr Gott mich zu sich ruft.“ erklärte Elfriede traurig. „Das ist sehr schade... weil ich etwas gefunden habe. Im Müll aber es lebt und ich finde es hat etwas Besseres verdient. Würden Sie ihn nehmen bis ich ihn morgen ins Tierheim bringen kann?“ bat die junge Frau. Elfriede wurde neugierig. „Was ist es denn?“ wollte sie wissen. „Nur ein kleiner Welpe. Semir hat ihn gefunden...“ erklärte Andrea und zeigte ihr das Tier. „Oh... ist der süß. Geben Sie ihn mir... der arme Kleine....“ Elfriede streckte die Arme aus und nahm Andrea das Tier ab. „Das ist ja ein kleiner Shelti... ist der niedlich...“ sagte sie leise und liebkoste das kleine Wesen. Es wimmerte und jammerte so herzzerreißend, das Elfriede ihn gar nicht wieder hergeben wollte. „Er hat bestimmt Hunger... der Arme ....“ sagte sie und verschwand mit dem Tier, welches sie in dem kleinen Korb an ihrem Rollators gelegt hatte, in die Küche. Andrea lächelte zufrieden.

    Semir sah sich das imposante Gebäude der Firma von Akio an. Dann nickte er anerkennend und betrat es. Am Eingang wurde er von einer jungen Japanerin empfangen die sich tief verbeugte. „Guten Tag der Herr... was kann ich für Sie tun?“ säuselte sie mit einem ständigen Lächeln auf den Lippen. „Gerkhan, Kripo Autobahn... ich würde mich gern mit Herrn Shiro Akio unterhalten...“ bat Semir freundlich. „Oh... ich hoffe doch es ist nichts Unangenehmes...“ kam von der Frau. „Wie man es nimmt. Ich würde das gern persönlich mit Herr Akio besprechen.“ Wiederholte Semir. „Ja selbstverständlich. Einen Augenblick bitte...“ Die Frau verschwand kurz hinter dem Tresen und gab per Telefon etwas auf der Landessprache durch. Dann hörte sie einen Augenblick zu und lächelte ihn wieder an. „Warten Sie bitte einen Moment... Herr Akio wird Sie gleich empfangen...“ gab sie bekannt. Semir nickte und wartete. Es dauerte fast zehn Minuten bis sich jemand zu ihm gesellte. „Herr Gerkhan?“ fragte ein Mann im Anzug. „Ja...?“ Semir sah den Mann an. „Folgen Sie mir bitte...“ kam zur Antwort. Es ging zum Fahrstuhl und dann in die oberste Etage. „Hier entlang!“ befahl der Mann freundlich. Nur wenig später stand Semir in einem Vorzimmer. „Einen kleinen Augenblick...“ kam wieder und Semir musste erneut warten. Er sah ein kleines Aquarium im Raum stehen und klopfte an die Scheibe. Die darin schwimmenden Fische sammelten sich alle an dem Fenster. Semir sah sich um. Irgendwie sahen die Fische hungrig aus und Semir suchte nach einer Futterdose. Doch hier gab es keine. Dann hielt er den Finger über die Öffnung und wollte ihn gerade eintauchen, als eine Hand nach seiner griff. „Das sollten Sie nicht tun.... ich denke Sie brauchen Ihre Hand noch. Die Fische die Sie dort sehen, sind Snakeheads... das sind Fleischfresser.“ erklärte ein Mann der neben ihm stand. „Ohhh....“ machte Semir nur und befreite sich aus dem Griff. „Shiro Akio... ich bin der Geschäftsführer hier. Sie sind Herr Gerkhan?“ wollte der Mann wissen. Semir nickte und sah noch einmal auf die Tiere im Aquarium. „Die sehen eigentlich gar nicht gefährlich aus...“ meinte er nur. „Ja... aber das gibt es auch bei Menschen. Wenn Sie jedem Mörder ansehen könnten, dass er ein Mörder ist, wäre Ihr Job doch langweilig, oder...?“ lächelte der Mann ihn an und bat ihn in sein Büro.

    Hotaru fuhr nach ihrer Vorlesung zu Tom ins Revier. „Mein Onkel würde dich gern einladen. Ich ...er will dich kennen lernen und ich denke auch, dass wir die Familie zeigen sollten, wie sehr wir uns verstehen..“ begrüßte sie ihn stürmisch. Tom sah verstohlen zu Andrea sie leicht grinsend am Schreibtisch saß. „Ja sicher... machen wir auch. Wann denn?“ wollte Tom wissen und zog Hotaru in sein Büro. „Ich dachte am Wochenende. Du kommst zu uns und ich stelle dich vor.“ Säuselte sie und küsste ihn wieder. Tom versuchte sich sanft von ihr zu lösen. „Bitte... die Kollegen tuscheln doch schon. Was hältst du denn davon, wenn wir was essen gehen... also jetzt. Ich hab noch gar keine Mittagspause gehabt...“ schlug er vor. Hotaru war einverstanden. „Aber vorher muss ich noch jemanden besuchen. Danach gehen wir schick essen. Und anschließend machen wir uns einen schönen Abend zu zweit, vor dem Kamin....nur du und ich...“ fing nun er an zu säuseln. Hotaru lachte leise. „Denk an deine Kollegen... Ich bin einverstanden...“ erwiderte sie. Tom und sie verließen das Büro. „Andrea... wenn dein Göttergatte wieder kommt.... ich mache Schluss für heute. Fahre nur noch zu Frau Weißhaupt und dann gehe ich mit Hotaru essen..“ erklärte er. Andrea nickte und wünschte beiden viel Spaß.

    Nur wenig später saßen Semir und Shiro in einer recht gemütlichen Sitzecke. „Was kann ich für die Autobahnpolizei tun?“ fragte Shiro freundlich und goss seinem Gast einen Tee ein. „Nun es geht um einen Reporter Namens Weishaupt...sagt Ihnen der Name etwas?“ wollte Semir wissen. „Weishaupt... ja.... dunkel... das ist doch der junge Mann, der eine Reportage über meine Firma machen will. Wir haben uns sehr gut unterhalten. Ich hoffe doch dem guten Mann ist nichts passiert...“ kam von Shiro. Semir beobachtete ihn genau. „Herr Weishaupt ist tot. Bei einem Unfall um Leben gekommen...“ erklärte Semir. Shiro zuckte zusammen. „Das ist ja schrecklich...“ stieß er aus. Dennoch hatte Semir das Gefühl, dass die Bestürzung über den Tod nicht echt war. „Der arme Mann.... ist er zu schnell gefahren?“ wollte Shiro wissen. „Darüber darf ich leider nicht reden. Was war der Inhalt des Gespräches? Oder waren es mehrere?“ harkte Semir nach. „Nun... er hat sich mit mir einmal unterhalten und Fotos gemacht. Dann hat er mir versprochen, es in die Zeitung zu stellen. Wissen Sie... wir sind nicht so für die Öffentlichkeit, aber wenn man es umsonst bekommt...nun ja... auch wir rechnen mit jedem Cent...“ erklärte Shiro lächelnd. „Ja sicher... Sagen Sie... war Weishaupt nur einmal hier?“ wiederholte Semir seine Frage. „ja... soweit ich weiß ja... haben Sie da andre Informationen?“ kam nun von Shiro, der sichtlich nervös wurde. „Nein... nicht in dieser Sache. Was genau sollte denn in diesem Bericht über Ihrer Firma in der Zeitung stehen?“ wollte Semir wissen. „Nun ja... das weiß ich auch nicht so genau. Aber den können wir ja nun getrost vergessen. ES tut mir wirklich Leid was passiert ist, nur kann ich es leider nicht ändern.“ lächelte Shiro. „Ja sicher... sagen Sie... was sagt Ihnen die Yakuza? Ist sie auch in Deutschland aktiv?“ fragte Semir. „Die Yakuza? Nein... wie kommen Sie denn darauf...“ lachte Shiro. „Nun uns ist bekannt, dass Sie der Yakuza angehören. Und das ist soweit uns bekannt ist, eine mafiaähnliche Verbindung die sicher auch genauso oder sogar noch brutaler vorgeht. Schutzgelderpressung, Menschenhandel, Prostitution und vermutlich vieles mehr...“ zählte Semir auf. Shiro lächelte nur. „Herr Gerkhan... ich distanziere mich von diesen Vorwürfen. Die Yakuza ist keine verbrecherische Verbindung sondern eine von Gleichgesinnten. Das sollten Sie doch wohl unterscheiden können.“ gab er zur Antwort.
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    hmmm...wenn ich das richtig sehe, dann muss ich doch wohl mal ne Pause machen..... die Feeds sind ja soooo schleppend und sehr einseitig.....

    oh wie süß.....ein Mädchen..... ihr habt das sehr gefühlvoll geschrieben.... wirklich Klasse.... Aber was bitte ist mit Semir=? Und ganz ehrlich... die Kapitelüberschrift "Ende und Anfang" hört sich nicht so an, als würde es vorbei sein... von was ist es das Ende? Von was der Anfang=? Also löst es mal bitte auf!!!

    Semir sah Tom an. „Scheint ganz so, dass Herr Weißhaupt tatsächlich ein Video hatte. Nur haben die Kerle es an der falschen Stelle gesucht...“ murmelte er. Tom nickte. „Arbeit für Hartmut.“ Gab er zurück. „Ja.... Andrea... kümmerst du dich um Frau Weißhaupt? Der Arzt kommt sicher auch gleich.“ bat Semir seine Frau. „Ja sicher.... ich bleibe bei ihr...“ versprach sie. Tom und Semir fuhren zur KTU. „HARMUT!!“ rief Semir laut durch die große Halle. „Ja… ist ja gut… ich bin hier hinten!“ kam aus der Ecke zurück. Semir und Tom gingen hin und sahen Hartmut fast in einem Kofferraum liegen. „Oh… sieht aber sehr gefährlich aus…“ grinste Semir. Hartmut sah ihn an. „Semir … was willst du denn hier?“ fragte er. „Ich hab hier eine Videokassette... aber keinen Recorder. Hast du hier irgendwo einen rum stehen?“ wollte Semir wissen. „Ja hinten in der Ecke bei meinem Schreibtisch, aber kein Schweinkram schauen!!“ lachte Hartmut. „Danke Hartmut.... was da drauf ist, weiß ich nicht. Aber dafür musste ein Mann und eine Katze sterben...“ gab Semir etwas bissig zurück. Hartmut schien heute seinen lustigen Tag zu haben. „Ach und wer hat wen...hey... okay... sorry...“ gab er kleinlaut wieder als Semir ihn mit einem wütenden Blick bedachte.

    Semir legte das Video in den Recorder und Tom gesellte sich dazu. Nach einigen Augenblicken verzog Semir das Gesicht. „Schutzgeld... so steht es auf dem Zettel. Die Typen gehen ganz schön brutal vor...“ stieß er wütend aus. „Ja und vermutlich ist dieser Weishaupt dahinter gekommen. Ich vermute sogar, dass er daraus Kapital schlagen wollte und die Typen aus dem Band kennt. Hartmut! Kannst du aus den Aufnahmen der Kerle Standbilder machen und sie auswerten?“ rief Semir nach hinten. „Weiß nicht... kommt auf die Qualität an...“ kam direkt hinter ihm. Hartmuts Neugier war halt nicht zu stoppen. „Dann versuch es. Und komm mir nicht mit Ausreden...“ befahl Semir und wandte sich zum gehen. „Semir! Da ist noch mehr...sieh mal...“ rief Hartmut als die beiden gehen wollten. Wieder gingen die Blicke auf den Monitor. Und dann sahen sie wie der Schuss fiel. „Mord! Vor laufender Kamera! Das ist ein absoluter Beweis... Also gut Hartmut! Ich will die Männer auf Bild haben, klar?“ kam fordernd von Semir. „Ja sicher... das krieg ich bestimmt hin...!“ nickte Hartmut und machte sich direkt an die Arbeit.

    Semir und Tom fuhren wieder zur PAST. Im Büro sahen sie sich die Kopie, die Hartmut schnell gezogen hatte noch einmal an. „Also wenn du mich fragst sind das Japaner...“ meinte Semir leise. „Ja sieht ganz so aus. Zumindest sind es Asiaten... also sollten wir unser Augenmerk dort aufbauen. Ich habe übrigens während du gerade bei der Chefin warst, das Leben von Weishaupt überprüft. Er war zuletzt in der japanischen Firma „Hondachip limited.“ Gewesen. Dort hat er Bilder gemacht und wollte so sein Redakteur wohl einen Text über die Yakuza schreiben. Der Inhaber heißt Shiro Akio oder so.... auf jeden Fall ist es zu einen Termin gekommen. Diesen Akio wird nachgesagt, ein Oberhaupt der Yakuza in Deutschland zu sein.“ klärte Tom ihn auf. „Yakuza? Hier bei uns? Sind das nicht diese Spinner die sich selbst verunstalten wenn sie versagt haben? Wie heißen diese Typen noch mal... Samurais oder so?“ kamen von Semir die Fragen. „Was du meinst sind die Ninja... und ja... der Yakuza werden solche Dinge nachgesagt. Was wenn Weishaupt diesem Akio etwas gesagt hat und der wiederum dann einen Mitwisser erledigen wollte? Ich meine die Typen die ihn verfolgt haben waren Japaner...“ gab Tom von sich. „Asiaten... Für mich sehen die alle gleich aus... Chinesen, Japaner, Laoten, Philippiner...“ zählte Semir auf. „Nun ich wüsste jemanden der weiß ob es Japaner sind.“ Grinste Tom. „Du meinst dein kleines Glühwürmchen?“ wollte Semir wissen. Und Tom nickte nur. „Also gut.... du holst Glühwürmchen her und ich fahre zu diesem Akio... so kommen wir schneller voran.“ bestimmte Semir und verschwand.

    Tom sah die bedrückende Situation. Er hatte in der Küche den toten Körper der Katze gefunden. Diese Frau hatte nicht nur ihren geliebten Enkel verloren sondern auch ihr geliebtes Haustier. Wieso waren die Männer so grausam vorgegangen? Er verstand es nicht. „Frau Weißhaupt.... Ihr Enkel hat mir gesagt, dass er etwas hinter dem Opa-Bild versteckt hätte. Können Sie mir sagen was es war?“ hörte er Semir fragen. „Sehen Sie nach... im Wohnzimmer über der Couch... das ist mein verstorbener Mann... alle sind tot... alle die ich je geliebt habe. Wofür lohnt es sich jetzt noch zu leben..“ stellte Elfriede die bange Frage. Tom hatte schon vielen Menschen schlechte Nachrichten überbringen müssen, aber das hier ging ihm sehr an die Nieren. „Sie sollten nicht aufgeben. Sie werden gebraucht....“ versuchte er der alten Frau Mut zu machen. Elfriede nickte. „Ich weiß.... meine Bestimmung ist noch nicht zu Ende... Jeder hat seine Aufgabe auf Erden und ich habe meine noch nicht erfüllt. Ich habe die Kriege mitgemacht.... ich habe meine Eltern verloren, ich habe zwei Kindern das Leben geschenkt und sie wurden mir früh genommen, mein Mann starb.... und nun auch mein einziger Enkel... aber ich habe meine Aufgabe noch nicht erledigt... was will er denn noch von mir…?“ fragte Elfriede. Semir sah Tom und dieser nickte. „Frau Weißhaupt… es scheint ganz so, als wäre Ihr Enkel ermordet worden. Wir haben gesehen wie er gejagt wurde. Ich vermute es hat mit dem Bild seines Opas zu tun….“ erklärte Semir leise. Elfriede sah ihn an. „Ermordet? Warum? Er hat doch niemanden etwas getan…“ weinte sie weiter. „Ich verspreche Ihnen, dass ich den Mörder finden und vor Gericht stellen werde.“ gab Semir mit fester Stimme weiter.

    „Die Frage ist nur warum man ihn umgebracht hat und hier eingebrochen ist. Haben die Leute etwas gefragt?“ wollte Tom wissen und kniete sich vor Elfriede hin. „Sie haben mich gefragt wo das Video ist. Ich weiß nicht was sie damit meinten. Aber als ich ihnen sagte, dass ich nichts weiß, sind sie so brutal gewesen. Sie haben Felix einfach den Hals umgedreht....er hat so schrecklich miaut...“ nickte Elfriede und weinte leise. Tom sah bedrückt zu Semir. „Wir sollten einen Arzt holen...“ schlug er vor. Semir nickte und wollte gerade zum Telefon greifen. „ich brauche keinen Arzt. Ich will hier niemanden sehen....“ sagte sie leise. „Frau Weißhaupt... Es ist wirklich nur zu Ihrem Besten. Sie sollten jetzt nicht allein bleiben...“ ermahnte er sie. „Dann schicken Sie mir doch Ihre Frau.... sie ist immer so lieb zu mir und ich kann mich mit ihr sehr gut unterhalten...bitte... keinen Arzt....bitte...“ flehte die Frau regelrecht. Semir lächelte. „Wir machen ein Kompromiss.... Andrea wird zu Ihnen kommen und einen Arzt mitbringen, der sich Ihre Verletzungen anschaut. Sie müssen nicht ins Krankenhaus... einverstanden?“ Semir sah sie sanft an. Elfriede war einverstanden und nickte kurz. „also gut.... ich bin einverstanden. Mein armer Felix... Basti.... warum...warum?“ weinte sie wieder. Semir rief Andrea an, die versprach umgehend zu kommen. Tatsächlich war eine halbe Stunde spätere Andrea da. Sie hatte auch den Briefkasten geleert und bemerkte den Umschlag, der keinen Absender enthielt. Als sie die Wohnung von Elfriede Weißhaupt betrat bekam sie einen Schrecken. Alles war in dieser sonst so ordentlichen Wohnung kaputt gemacht worden. Sie sah ihren Mann und Tom bei Elfriede sitzen. Das Gesicht der alten Frau war durch Schläge gekennzeichnet worden. „Oh mein Gott...“ stieß Andrea aus, als sie den toten Katzenkörper sah. Semir wandte sich um und zog sie kurz zur Seite. „Hör zu... sie steht unter Schock, aber sie will in kein Krankenhaus. Ihr Enkel ist ermordet worden. Die Kerle haben etwas gesucht wurden durch uns aber gestört. ...“ erklärte er. Andrea nickte. „Ich kümmere mich um sie. Das war bei uns im Briefkasten. Kein Absender drauf.“ murmelte Andrea zurück und gab ihm den Umschlag. Semir öffnete ihn vorsichtig. Der Inhalt war ein Zettel und eine kleine Videokassette.

    Sebastian erkannte den Nachbarn seiner Oma und lächelte leicht. Blut floss ihm aus dem Mund, aus der Nase und aus dem Ohr. Ein sicheres Zeichen, dass es bald vorbei war und er wusste es auch. Er zog den Kopf des Mannes über ihn runter. „Passen… Sie…auf Oma….auf…Sie….. ist…. In Gefahr…“ stieß er mühsam. Aus. „Warum? Wer bedroht sie?“ fragte der Mann. „Yakuzza….“ brachte Sebastian leise raus. „Yakuzza…? Japaner? Worum geht es?“ harkte der Polizist nach. „USB---stick….hinter…m…Bild….von…Opa…“ stöhnte Sebastian. Er fühlte sich so müde… er wollte schlafen und nie wieder aufwachen. „Sagen….sagen …sie ihr….ich…..ich…lie…liebe sie…“ Sebastian schloss die Augen und der Kopf fiel zur Seite. Ein letzter Atemzug ließ eine Menge Blut aus dem Mund laufen und dann wich das Leben aus seinem Körper. Er sah sich auf dem Boden liegen und er sah den Mann neben sich, der versuchte ihn wieder zu beleben. Doch die Verletzungen waren extrem und Sebastian fühlte sich leicht. „komm…mein Junge…“ hörte er hinter sich eine Stimme und drehte sich um. „Opa?“ fragte er erstaunt. „Ja… komm ich hole dich heim.“ lächelte der alte Mann. Sebastian nickte. Hier auf dieser Seite des Lebens hatte er nichts mehr zu suchen. Noch einmal sah er den Mann vor seinem leblosen Körper an. „Beschütze meine Oma….“ sagte er und schwebte davon.

    „Mist…“ stieß Semir aus, als er merkte, dass die Versuche den Mann am Leben zu halten scheiterten. Tom kam zu ihm. „Und?“ fragte er. „Er ist tot… die Verletzungen sind wohl zu schlimm gewesen. Aber er hat ein paar Worte gestammelt. Er ist der Enkel meiner Nachbarin und… er sagte ich soll auf sie aufpassen, weil sie in Gefahr ist. Sie wird von der Yakuzza bedroht…und ein Video aber ich habe nicht verstanden was es damit auf sich hat und wo es ist…“ erklärte Semir, der immer noch am Boden hockte. „Die Mediziner sind gleich da…“ kam von Tom und er zog seinen Partner hoch. „Komm… du kannst eh nichts machen. Die Kollegen sind informiert. Meinst du an dem was der Mann gesagt hat ist was dran?“ wollte er wissen. Semir zog die Schultern hoch. „Keine Ahnung. Ich meine warum sollte die Yakuzza die ja in Japan operiert hier eine alte Dame bedrohen? Es gibt doch gar keinen Grund. Aber das hier war eindeutig Mord und damit werden wir ermitteln. Was ist mit dem Mitsubishi?“ wollte Semir wissen. „Ist zur Fahndung raus.“ kam von Tom lediglich. „Wir müssen seiner Großmutter sagen, dass er tot ist…“ erklärte Semir leise. Sein Partner nickte. „Lass uns nur noch auf die Kollegen warten und dann fahren wir zu ihr…kennst du sie näher?“ fragte er nach. „Eine sehr nette alte Dame. Nicht auf den Mund gefallen. Ich hoffe nur sie wird es verkraften…“ murmelte Semir. Tom nickte. Dann waren die Kollegen da und übernahmen. Semir und er fuhren nach Köln. Doch dort erwartete sie eine weitere Überraschung.

    Semir hielt vor dem Haus wo auch er seit einiger Zeit wohnte. Er schloss die Tür auf und ging mit Tom zu der Wohnungstür hinter der Elfriede Weißhaupt lebte. Schon am Treppenabsatz hörten er und Tom laute Geräusche. „Aber ich habe doch nichts…. Bitte lassen Sie mich doch…“ hörte Semir die flehende Stimme der alten Frau. „Die sind schon da!“ stieß er aus und zog im Laufen seine Waffe. Tom tat es ihm nach. Sie stürmten in die Wohnung und sahen Elfriede Weißhaupt lag am Boden und sah die beiden Männer erschrocken an, die vor ihr standen. „POLIZEI!!!“ schrie Semir. Die beiden Japaner sahen sich an und rannten dann durch die Wohnung auf den Balkon. Tom rannte hinterher, während Semir sich um die alte Frau kümmerte. „Sind Sie okay?“ fragte er und sah sie besorgt an. Elfriede nickte. „Ja... aber meine Katze.... sie haben Felix getötet...“ weinte sie. „Ich bin gleich zurück!“ kam von Semir und auch er rannte hinter den Männern her. Doch bevor er die Wohnung verlassen konnte kam Tom völlig außer Atem zurück. Er blutete an der Lippe. „Was ist passiert?“ wollte Semir wissen und ging mit Tom zu Elfriede zurück. „Weg... die konnten Karate… ein Tritt und… das war’s dann.“ stieß er aus. Semir nickte nur. „Lass uns zu der Frau gehen..“ gab er leise zurück. Wie sollte er dieser Frau klar machen, dass sie nicht nur ihre geliebte Katze verloren hatte, sondern auch den Enkel. Semir sah Elfriede an, die weinend im Sessel saß. Sie sah Semir mit roten Augen an. „Was waren das für Menschen? Sie haben mich geschlagen und...“ sagte sie leise. Semir sah zu Tom. „Wir werden sie bekommen. Frau Weißhaupt... ich...ich habe eine ...eine schlechte Nachricht für Sie... Ihr Enkel... Sebastian...“ erklärte Semir so einfühlsam wie nur möglich. „Was ist mit Basti?“ fragte Elfriede entsetzt. „Er hatte einen Unfall... er ist mit seinem Auto....“ ging es mit Semir weiter. Er knetete die Hände um sich in Gedanken die Worte zurecht zu legen. „Er... ist ...noch an der Unfallstelle...verstorben...“ endete er leise und hielt die Hände von der Frau fest. Er spürte wie sie zu zittern anfingen. Elfriede sah ihn sprachlos an. „Frau Weißhaupt... sind Sie okay? Soll ich einen Arzt holen?“ wollte Semir besorgt wissen. „Nein.... ich brauche keinen Arzt.... Hat ....hat er noch mit Ihnen gesprochen?“ wollte sie wissen. Semir nickte. Die Traurigkeit dieser Frau riss ihn mit und er spürte wie seine Augen feucht wurden. „Ja... ich soll Ihnen sagen, dass er Sie sehr liebt.“ nickte Semir. Elfriede weinte leise. „Er war ein guter Junge...“ sagte er.

    Sebastian fuhr zur Redaktion um dort noch einiges zu erledigen. Er wollte Shiro Akio fertig machen. Die Bilder die er aus dem Video erstellt hatte, wollte er in die nächste Ausgabe einbringen. Er hatte dennoch ein sonderbares Gefühl in sich und dachte er würde verfolgt werden. Im Rückspiegel fiel ihm ein Wagen auf, der bereits seit einiger Zeit hinter ihm her war. Doch er maß dem keine Bedeutung bei. „Fuck..“ stieß er aus, als er kurz danach im Stau stand. Im Spiegel sah er die beiden Männer aussteigen und auf ihn zukommen. Es waren Japaner und Sebastian erkannte einen von Shiros Männern. Verdammt….. Akio schien keine Zeit zu verlieren. ... er musste weg. Dachte er sich und legte den Gang ein. Bevor die Männer am Wagen waren raste er über den Standstreifen unter einem Hupkonzert der anderen Verkehrsteilnehmer davon. Doch er ahnte schon, dass die Männer von Shiro nicht einfach aufgeben. Als er das nächste Mal in den Spiegel sah, waren sie dicht hinter ihm. Bisher war Sebastian immer ein sehr rücksichtsvoller Fahrer, aber er ahnte genau, dass wenn er jetzt nicht Gas gab und in die Fänge von den Männern geriet, war sein Leben kein Pfifferling mehr wert. Er gab mehr Gas. Als er wenige KM gefahren ist, sah er die Ursache des Staus. Direkt vor ihm stand ein ADAC Wagen und leistete Pannenhilfe. Die Japaner waren immer noch hinter ihm. Sebastian zog den Wagen durch eine Lücke der nun anfahrenden Autos.

    Hotaru fuhr am nächsten Tag zu ihrem Onkel. Freudig begrüßte er seine Nichte und bat sie ins Büro. „Du strahlst richtig, mein Kind…“ bewunderte er sie. „Ja… ich habe einen ganz tollen Mann kennen gelernt. Tom… Tom Kranich heißt er. Er ist so….so….so..“ suchte sie nach den richtigen Worten. Shiro lachte leise. „Ich versteh schon was du sagen willst. Es ist sehr schön. Wir sollten ihn dann vielleicht mal einladen.. Zum Essen oder so. Sag deiner Tante einfach Bescheid und dann machen wir einen herzlichen Empfang…“ schlug er vor. Hotaru nickte. „Das werde ich auf jeden Fall tun… Er ist so ein Traummann…“ schwärmte sie weiter. Shiro stand auf und nahm sie in den Arm. Seit dem Tod ihrer Eltern hatte er die Tochter seines Bruders aufgezogen. Hotaru war damals so schrecklich traurig und einsam. Sie war mit im Wagen und sah ihre Eltern sterben. Bisher konnte er sie immer wieder aufmuntern und freute sich für sie, wenn sie glücklich war und genau das schien sie nun zu sein. „Nur eins ist gewiss. Wenn er dich verletzt, dann werde ich ihn töten…“ drohte Shiro und Hotaru wusste dass es nicht nur gesagt war. Ihr Onkel würde es tun. Die Familie stand für die Yakuzamitglieder ganz oben.

    Semir und Tom waren zufällig auf der gleichen Autobahn unterwegs wie Sebastian und standen etwas weiter vorn im Stau. Semir wurde durch das Hupen der Wagen aufmerksam und sah den Drängler. „Na… was macht der denn da?“ fragte er sich und machte Tom damit auf die Situation aufmerksam. „Hat er was an der Waffel? Der kann doch …“ fauchte dieser. Doch Semir bemerkte auch den zweiten Wagen. „Der wird scheinbar verfolgt… Lass sie an uns vorbei und dann schauen wir mal was das für Typen sind.“ meinte Semir und machte sich startklar. Nur wenig später waren die Wagen an ihm vorbei und es grenzte an ein Wunder, das niemand einen Unfall verursachte. „Gut… wir hängen uns ran. Gib mal durch, was hier los ist…“ befahl er seinem Partner. Tom griff zum Funk und rief die Zentrale. Semir fuhr hinter dem Mitsubishi her, der den alten Golf folgte. Doch der Fahrer schien ihn bisher nicht zu bemerken. Als sich der Beifahrer dann aus dem Fenster lehnte und mit einer Handfeuerwaffe auf den fliehenden Wagen zielte. „Verdammt! Der schießt!“ stieß Tom aus und zog selbst seine Waffe. Er legte an und zielte auf den Beifahrer, der zusammenzuckte als die Kugel an ihm vorbei flog. Sofort gab der Fahrer Gas und zog an einigen Fahrzeugen vorbei. Semir blieb dicht auf. Der verfolgte Golf schien im Rückspiegel zu verfolgen, was passierte und verminderte das Tempo, was dazu führte, dass der Mitsubishi immer näher kam. Dann rammte der Japaner den Golf und dieser überschlug sich bei Tempo 100. „Scheiße!!“ stieß Semir aus und hielt umgehend an, als der Golf zu liegen kam. Der Mitsubishi entkam, doch das war jetzt eh zweitrangig. „Gib das Kennzeichen durch!“ forderte Semir und sprang aus dem Wagen. Der restliche Verkehr war bereits zum Stillstand gekommen als die ersten Schüsse fielen. Semir ging zum Golf und zog den Fahrer vorsichtig raus. „Herr Weißhaupt?“ fragte Semir erstaunt als er sah, er dort vor ihm lag.

    Hallo liebe Leute,

    Ich habe diverse Beiträge hier aus diesem Thread gelöscht, da dies aboslut nichts mit dem Inhalt der neuen Folgen zu tun hat. Jeder kann auf RTL-Now nachlesen wo man sie sehen kann und wie man zahlt. von daher bitte ich private Unterhaltungen auch nicht in diesem Thread abzuhalten. Dafür existiert der Bereich "off topic"

    Danke