Beiträge von Elvira

    Der Wecker von Andrea klingelte um sieben. Sie drehte sich um und ließ ihren Arm auf die Seite fallen, wo Semir eigentlich schläft. Doch es war leer. Die Sehnsucht nach diesem Mann… nein Chaoten… war unglaublich. Sie ertappte sich wie sie sich nach ihm sehnte. „Nein… er hat seine Strafe verdient. Er ruft ja nicht einmal an. Wenigstens das hätte er tun können. Aber er bettelt ja nicht einmal um Vergebung… Und was Susanne erzählt geht es ihm verdammt gut, bei Ben. Wut kam auf. Wenn er nicht anruft, dann brauche ich das auch nicht tun…. dachte sie stur bei sich und weckte Aida. „Mama…. Papa gehen…“ kam von dem quirligen Mädchen. „Papa ist schon arbeiten…mein Schatz. Wir können ja nachher mal zur PAST fahren und ihn besuchen. Mal sehen wie es ihm geht und was er sagt, wenn wir da auftauchen…“ sprach sie sanft mir ihrer Tochter. „Aber jetzt geht es erst einmal Frühstücken und dann in die Krabbelgruppe, mein Schatz. Dann muss die Mama noch was arbeiten und dann fahren wir zu Papa… „ versprach sie und zog Aida an. Nur eine Stunde später war sie im Jugendhaus und kümmerte sich dort um die Jugendlichen, die mit dem Gesetz in Konflikt geraten sind. Für Andrea war dies auch eine Möglichkeit nicht an Semir zu denken.

    Laurence sah Mattes an. „Und? Wie weit ist das nächste Geschäft?“ wollte er wissen. „Tja... da gibt es derzeit wohl ein Problem. Die Bullen sind durch den Unfall sehr aufmerksam geworden. Es scheint so, als würden sich die Untertanen unseres Kunden gegenseitig umbringen. Ich würde dir raten, erst einmal die Füße still zu halten. Wir können die ersten Bäume frühestens in zwei Wochen wieder verkaufen. Solange muss der Kunde halt warten.“ Gab Mattes von sich. „Mir kommen die Bullen sicher nicht in die Quere. Ich will am Samstag das nächste Geschäft machen. Also sieh zu, dass du das Holz zusammen bekommst!“ fauchte Laurence zurück. „Und was machen wir denn die Bullen dazwischen kommen?“ wollte Mattes wissen. „Dann leg sie um! So einfach ist das. Wenn du erst mal einen abknallst, dann halten die Anderen schon still. Ansonsten zwingen wir sie dazu.“ Empfahl Laurence und steckte sich eine seiner Havannas an.

    Leonard brachte seine Frau und die kleine Tochter zum Flughafen, überreichte ihr die Tasche mit dem Geld, das für die Operation benötigt wurde, und küsste sie zum Abschied mit voller Leidenschaftlich. „Kommt mir gesund wieder.“, schluchzte er und umarmte seine beiden Liebsten, als wäre es das letzte Mal, dass er sie sehen würde. „Ich lieb dich so sehr.“, hauchte Corinna und küsste ihren Mann auf die Wange, bevor sie in der Menschenmenge verschwand und in den Flieger stieg, der sie in die Vereinigten Staaten brachte. Schweren Herzens sah Leonard, wie der Flieger in den Himmel stieg. „Hoffentlich kommt ihr bald wieder.“, meinte er nur und verließ dann auch den Flughafen. Gerade als er das Gebäude verlassen hatte, klingelte sein Handy. „Leonard hier.“, meldete er sich. „Hier ist Mattes. Wir brauchen dich wieder. Laurence will das nächste Geschäft abwickeln und er will, dass du die Ladung aus dem Wald wieder zum Sägewerk bringst. Da Ole verschwunden zu sein scheint, bekommst du seinen Anteil ausgezahlt.“, kam die Stimme von Mattes aus dem Telefon. Leonard verdrehte seine Augen. Noch einmal würde er das nicht machen, obwohl, die doppelte Summe klang schon verlockend. Doch er hatte, was er wollte. „Vergiss es Mattes. Ich will nicht mehr. Meine Familie ist wichtiger, als die Geschäfte eines dahergelaufenen Iren.“, zischte der Mann in sein Handy und war schon im Begriff aufzulegen. „Du weißt, was Laurence dann mit dir macht. Er hasst es, sich um Quertreiber kümmern zu müssen.“, drohte Mattes. „Ha, das machst du doch und du hast doch auch noch Spaß daran.“, zischte Leonard zurück, überlegte aber dann kurz und intensiv. „Okay, ich mach’s. Sag mir nur wieder wann und wo.“ „Braver Junge.“, höhnte Mattes und nannte ihn Treffpunkt und Uhrzeit.

    Im Krankenhaus lag Tamara immer noch im Koma. Doch die Ärzte waren guter Hoffung, dass sie es schaffen würde. Es war fast eine Woche vergangen und die Wunden die ihr zugefügt wurden heilten ab. Dann endlich war es soweit. Ihre Oma saß an ihrem Bett. „Wir werden sie jetzt wecken. Es kann noch Stunden dauern bis sie wach wird, aber Sie müssen bei ihr sein…“ sprach der Arzt zu ihr. Hannelore nickte. „Ich werde für sie da sein. Sie ist doch mein Ein und Alles…“ sagte die alte Frau. Der Arzt legte ihr die Hand auf die Schulter. „Sie schafft es. Sie ist sehr stark und sie wird es Ihnen danken, wenn Sie bei ihr sind, wenn sie wach wird.“ Nickte er ermutigend. „Aber sie wird Alpträume haben. Sie wird Angst vor Männern haben…“ gab Hannelore besorgt von sich. „Da müssen leider die Psychologen ran. Aber sie ist noch jung und sie wird es schaffen. Sind Sie bereit, dass wir sie zurück holen?“ wollte der Arzt wissen. Hannelore nickte. „Ja… ich bin soweit.“ Strahlte sie. Sie wollte ihre Enkelin wieder in die Arme nehmen können. Sie an sich drücken und für sie da sein.

    „Gegen Weidmeyer liegt absolut nichts vor. Der Mann ist sauber.“ erklärte Susanne als die beiden im Revier waren. „Siehst du… hab ich dir doch gesagt. Das Mädchen will nur stänkern…“ meinte Semir nur. „Ich weiß nicht.. die Angst war echt. Da bin ich mir sicher. Hast du ein Foto von diesem Weidmeyer?“ wollte Ben von Susanne wissen. „Ja sicher… warte…hier das ist er..“ Susanne drehte den Bildschirm. Semir und Ben sahen drauf. „Das ist er. Ben… der Mann ist sauber. Ich denke schon, dass wir bei diesem Bernd vollkommen richtig sind. Du wirst es sehen…“ versprach Semir. „Semir… ich weiß nicht.. ich meine in so einem Kinderheim gibt es sicher auch solche Bürsten zum Gläser reinigen… und dann ist das doch auch nur ein Indiz…“ widersprach Ben, der sich von seiner Idee nicht abbringen ließ. Semir sah die Zeitung und las die Schlagzeile. „Verdammt!!! Wer konnte denn da nicht dicht halten?“ fragte er laut. Ben sah ihn an. „Was ist denn?“ wollte er wissen und las ebenfalls. „Junges Mädchen überlebt einen Mordanschlag auf der Rastplatztoilette.“ las er. „Oh scheiße…“ stieß er aus. „Ja… wenn wir es wissen, dann vielleicht auch die Täter..“ mutmaßte Semir. „Personenschutz?“ harkte Ben sofort nach. „Ja.. und den übernehmen wir!“ gab Semir bekannt. Schon griff er zu seiner Jacke und raste mit Ben zum Krankenhaus.

    Ben sah Janina an. „Was hast du?“ fragte er direkt. „Ich weiß nicht was Sie meinen…“ kam kalt von dem Mädchen zurück. „Ich habe doch gesehen, dass du Angst vor dem Heimleiter hast.“ erklärte Ben. Janina lachte leise. „Angst? Ja… die hab ich… aber das ist mein Bier. Ich darf nichts sagen, denn Sie sind nachher weg, ich muss hier bleiben.“ Kam von dem Mädchen. „Wenn du mir hilfst, kann ich dir helfen…“ schlug Ben vor. Das Lachen von Janina hörte sich verächtlich an. „Ja sicher… ich bin fünfzehn… meine Eltern wollen mich nicht haben, weil ich ihnen ihre Zeit stehle, ich muss in ein anders Heim und da geht es mir vielleicht genauso… da ist vielleicht auch ein Erzieher der…“ sie stockte. Ben sah sie fest an. „Der was macht? Ist Weidmeyer mehr als nur einer Erzieher?“ harkte er sofort nach, denn sein Verdacht war, das Weidmeyer die Mädchen missbrauchte. „Nein… ich sage nichts weiter…“ erklärte Janina und wandte sich von Ben ab. „Also gut… hier ist meine Karte… wenn du reden willst, dann kannst du dich bei mir melden.“ Lächelte Ben sie an und gab ihr die Karte. Janina nahm sie und steckte sie weg. „Ich bin für dich da… jeder Zeit okay?“ gab er eindringlich von sich. Janina nickte kurz und verschwand dann. Ben ging zu Semir, der sich eben verabschiedete.

    „Was hältst du von dem?“ wollte Semir auf der Rückfahrt wissen. Ben zog die Schultern hoch. „Er war ziemlich betroffen. Nun ja.. er ist ja irgendwie für die Kinder verantwortlich. Das Zimmer von dem Mädchen gab ja nichts her und irgendwie war die Zimmernachbarin ja nicht gerade gesprächig. Aber ich habe den starken Verdacht, dass sie große Angst vor Weidmeyer hat. Ich würde vermuten, dass er die Mädchen nicht nur beaufsichtigt.“ Erklärte Ben leise. „Du meinst er vergeht sich an sie?“ stieß Semir erstaunt aus. „Ist doch nicht ausgeschlossen oder?“ stellte Ben die Gegenfrage. „Nein natürlich nicht, aber ich meine er leitet ein Heim in dem die Kinder als schwer erziehbar gelten. Was wenn das Mädchen lügt? Ich meine sie könnte ihn bezichtigen, weil sie raus will…“ gab Semir zu bedenken. „Ja sicher… nur sie sagt es ja nicht. Sie will in kein anderes Heim und sie sagte mir, dass sie es nur noch bis zum 18. Geburtstag aushalten muss. Sie hatte große Angst. Und die anderen Mädchen auch. Hast du die Blicke gesehen. Ich sage dir, der Typ hat Dreck am Stecken…“ meinte Ben nur. „Gut… lassen wir Weidmeyer überprüfen…“ schlug Semir vor.

    Nette Umfrage ist glaub ich nun schon die dritte zu diesem Thema.

    Ich denke jeder hat ein Favoriten-Team in Cobra 11. Für mich sind es derzeit Ben und Semir.... aber auch Tom und Semir und André und Semir haben mir sehr gefallen.

    Bei Chris und Semir und Jan und Semir, war es nicht so gut. Nur das sollte jeder für sich selbst entscheiden. Schade dass man nur eine Stimme abgeben kann. Denn ich hätte sonst für die ersten beiden Konstellationen, die ich eben nannte abgestimmt.

    Warum? Ganz einfach... das Zusammenspiel der Charaktere passt sehr gut. Sie gehen aufeinander ein und man sieht in den Folgen auch ganz klar, dass die Schauspieler harmonieren. Und das ist ausschlaggebend für die Serie. Denn wenn sich die Kollegen nicht mögen oder vertragen können, dann wirkt es sich auch auf das Spiel aus.

    Ups....hoffentlich hab ich jetzt nicht wieder einen endlosen Rattenschwanz von Diskussionen über das Thema ausgelöst?!? 8| ;(

    Nur keine Sorge.... ich hab ein Auge drauf, und wenn Herr Jäger seine Meinung nur so äußern kann...dann soll er es. :D

    Allen anderen Schreibern bitte ich einfach sich auf die Überschrift zu konzentrieren und nicht auf das was hier ein User von sich gibt, weil er sich keine Meinung bilden kann oder will

    „Semir! Ben! Wir haben eine weitere Leiche!“ stieß Susanne aus, bevor die Beiden die PAST verließen. „Was? Wo?“ wollte Semir wissen. Susanne gab die Adresse und schon waren die Beiden verschwunden. Es dauerte keine zehn Minuten bis sie vor Ort waren. Eine Frau mit ihren Kindern empfing sie. „Im Wald… meine Tochter ist über die Leiche gestolpert und…mein Mann ist noch dort… im Wald ist ein kleiner Spielplatz… dort liegt sie…“ erklärte die Frau. Semir und Ben nickten und rannten los zum Spielplatz. Tatsächlich stand dort ein Mann, der erschüttert auf die Leiche vor ihm sah. „Sie sind Herr Lange?“ wollte Semir wissen. Der Mann nickte nur. „Gott… das arme Ding ist nicht viel älter als meine Tochter…. Wie sie aussieht…schrecklich… wer kann so etwas tun…“ wollte der Mann wissen. Semir sah, dass dieser unter Schock stand und nickte Ben zu. Er sollte sich um den Mann kümmern.

    „Die Tote im Wald heißt Dominique Beyer und wohnte in Leverkusen im Heim für schwer erziehbare Kinder. Dort wurde sie vor zwei Tagen als vermisst erklärt.“ gab Susanne bekannt, als Ben und Semir den Fundort verlassen hatten und wieder auf der Autobahn waren. „Danke Susanne... wir fahren direkt hin. Wie ist die Adresse?“ wollte Ben wissen. „Luzerner Strasse 4.“ kam von Susanne. Nach fünfzehn Minuten hatten sie das Heim erreicht. „Gerkhan, Kripo Autobahn. Wir würden gern mal mit dem Heimleiter sprechen.“ Stellte Semir sich beim Pförtner vor. Dieser nickte und telefonierte kurz. Nur wenig später stand ein grauhaariger Mann vor ihm. „Weidmeyer...was kann ich für Sie tun?“ wollte er wissen. Semir sah kurz zu Ben. „Sie leiten das Heim?“ wollte er zur Sicherheit wissen. „Ja... hören Sie... wenn es um irgendeinen Jungenstreich geht, den angeblich unsere Schützlinge angestellt haben, weise ich Sie darauf hin, dass wir rechtliche Schritte gegen diese Person, die vermutlich nur das Böse in unsere Schützlingen sieht, rechtliche Schritte einleiten werden.“ verteidigte der Mann sich sofort. „Darum geht es leider nicht. Es geht um Dominique Beyer...“ erklärte Semir sanft. „Dominique? Was ist mit ihr? Haben Sie sie gefunden?“ wollte Weidmeyer wissen. Semir nickte. „Könnten wir das vielleicht in Ihrem Büro besprechen?“ bat Ben. „Ja sicher... kommen Sie nur...“ winkte Weidmeyer.

    „Tot? Dominique? Gott warum ... was ist passiert?“ wollte Weidmeyer wissen. Eine Träne lief an seiner Wange herunter. „Wir vermuten, dass sie Opfer einer Vergewaltigung wurde. Die Obduktion läuft noch. Herr Weidmeyer... wann ist Dominique weg gelaufen und warum?“ wollte Ben wissen. „Sie war sehr schwierig. Ich habe immer versucht das Gespräch mit ihr zu finden, aber sie blockte ab. Außerdem konnte sie sich sehr schwer unterordnen. Ich vermute es liegt daran, dass sie von Kind an von ihren Eltern geschlagen und eingesperrt wurde. Sie sagte mir auch, dass ihr Vater sie sexuell missbraucht hat, was allerdings nicht der Wahrheit entsprach. Wo ist sie gefunden worden, wenn ich fragen darf?“ wollte Weidmeyer wissen. „An der Autobahn in einem Waldstück nicht weit von einem Rastplatz entfernt. Spielende Kinder haben ihre Leiche entdeckt.“ erklärte Semir. „Wie grausam muss das für die Kinder gewesen sein...“ schüttelte Weidmeyer den Kopf. „Haben Sie denn eine Spur?“ wollte Weidmeyer wissen. „Keine wirkliche Spur“ gab Semir bekannt. „Die arme Kleine... sie war noch so jung. Gerade mal 16 Jahre alt...“ murmelte Weidmeyer. Er war total bestürzt. „Herr Weidmeyer.. wir vermuten, dass Dominique zu einer Reihe von anderen Gewaltverbrechen gehört. Erst vor kurzem gab es bereits zwei weitere Fälle und es ist nicht ausgeschlossen, dass es die selben Täter waren.“ erklärte Ben. „Ein Serientäter?“ kam entsetzt von Weidmeyer. „So scheint es. Dürfen wir uns das Zimmer von dem Mädchen einmal ansehen?“ bat Ben. Weidmeyer nickte. „Selbstverständlich… ich bringe Sie ihn.“ nickte er. Sie fingen in die obere Etage. Weidmeyer klopfte an der Tür und hörte ein leises „Ja?“ Die drei Männer betraten das Zimmer. Auf dem Bett saßen zwei Mädchen die zu Weidmeyer und dessen Besuch hochsahen.

    Ben nickte den Mädchen freundlich zu und sah dass sie zusammenzuckten. Eines der Mädchen stand auf und zog ihren Rock zu Recht. „Das sind die Herren Gerkhan und Jäger von der Kriminalpolizei. Es gibt leider eine sehr schlimme Nachricht wegen Dominique..“ erklärte Weidmeyer. „ist ihr etwas passiert? Hatte sie einen Unfall?“ fragte eines der Mädchen. „Das ist Janina… sie ist … war Dominiques Bettnachbarin, wenn Sie so wollen. Die beiden teilten sich ein Zimmer. Ben reichte dem Mädchen die Hand. „Hallo ich bin Ben… können wir mal miteinander reden?“ fragte er freundlich. Janina nickte nur und ging zögerlich mit. Ein Blickwechsel zwischen ihr und Weidmeyer blieb nicht unbemerkt. „Tja.. Herr Weidmeyer… Sie sollten Ihre Schützlinge gut beaufsichtigen. empfahl Semir. „Das werde ich. Noch verstärkter als bisher. Man weiß nie wo die Gefahren lauern…“ stimmte der Erzieher zu.

    Meinung zu Der Panther

    Ja was war das denn …. Ein tolles neues Auto was Semir dort fährt… und noch ganz frische 28,5 Kilometer. Semir ist also Objektsexuell und das bestätigt er auch noch mit dem Spruch „Natürlich…bin doch auch nur ein Mann…“ ja… das wollte ich hören…. Tja was das Stoppen von Verdächtigen muss er noch üben… Lol das das Auto nicht lange heil blieb, war ja wohl klar, aber dass es dann so endet… also wirklich. Mit Scheiße beschmiert. Und dann werden die Beiden auch noch gefedert… lol…super… Beim nächsten Mal wäre es doch besser auf seinen Partner zu hören… Semir der Sturkopf. Ja das Hotte und Dieter sich über das Mallör der Beiden natürlich lustig machte war doch wohl 1A.

    Die Statue fand ich ziemlich hässlich… und das dafür ein Mensch sterben musste… irgendwie unverständlich… zumindest am Anfang. Robin Hood der Diebe… soso…. Ziemlich gerissen so in die Wohnung der Leute zu kommen. Was allerdings sehr interessant war, war die Reaktion von Kim als sie erfuhr dass der Täter ein gewisser Alexander Cristo, oder auch der Panther ist. Wie konnte man auch ahnen, dass es ihr Vater ist.

    Oh und als dann noch rauskommt, dass es zwei von diesen Dingern gibt… also Statuen meine ich. Ben hat sich also verliebt… oder sah es nur so aus? Zumindest erinnerte die Szene dass er sich für die afrikanische Kultur interessierte an Tom Kranich… das war doch seine Masche…immer so tun, als würde er es verstehen und natürlich war es sein Hobby. Ja sicher… doch.. Ben das musst du nur noch mal üben… damit es auch glaubhaft rüber kommt.

    Die erste Begegnung zwischen Kim und ihrem Vater war ja wohl mehr von Hass geprägt. Aber schön dass sie doch irgendwie daran zweifelt, dass er es war. Dennoch sehr interessant auch mal was von ihr zu erfahren. Das lässt dann ja auch Schlüsse darauf zu, wie sie so hart wurde… zumindest nach außen hin. Auch als Semir sagte, dass er und Ben vielleicht ihren Vater hinter Gitter bringen würden, war sie eiskalt. So sah es jedenfalls aus, doch hinter der Fassade schien doch ein weiches Herz zu schlagen.

    Die Nachtschicht im Museum…lol Ben scheint sich sehr zu langweilen…. Wenn er schon anfängt an „Mission impossible“ denkt und auch noch die Melodie dazu macht… genial… Semir ist genervt… verstehe ich voll und ganz. Oh…und Ben bekommt eins auf die Mütze… wieder mal… so was aber auch… Wie war das, was Semir zu Hotte sagte, als dieser schnaufend nach Dieter suchte… „Der ist hier aber nicht eingebrochen..“ die Folge war super.. wie die anderen auch…

    Hihi….Semir im gebrochenem schlechten Deutsch… jo….das Weglaufen hätte sich Davitsch auch sparen können… Aber wie nett das Semir Ben was von der Pizza abgibt… man teilt brüderlich… Oh und die Statue spricht also nicht mit Ben…. Aber er spielt wenigstens mit ihr… hihi…. Das Kind im Manne…. War das afrikanisch? Was Ben da mit den Stauten sprach??? Ach ja und wie war das mit den Autos? Semir und Ben sollen vorsichtiger fahren aber die Chefin darf auch in die Bank fahren… na bei dem Idioten von Wachdienst…. Ging es ja wohl nicht anders…

    Was ich sehr gut fand, man sah die gesamte PAST- Mannschaft wieder. Zumindest was die Hauptbesetzung angeht. Allerdings fehlen mir Siggi und die anderen Polizisten… wo sind die denn? In dieser Staffel waren sie nicht zu sehen. Ich habe auch den Eindruck, dass sie von Staffel zu Staffel weniger Auftritte haben als sonst…

    Am 12.11.09 Die Partner

    Chris und Semir geraten auf der Autobahn in eine Verfolgungsjagd ihrer Kollegen von der Drogenfandung. Das Vorgehen ihrer Kollegen erscheint den beiden Autobahnpolizisten nicht ganz koscher und sie stellen ihre eigenen Nachforschungen an, bei denen sie bald auf die tote Mitarbeiterin eines Drogenbarons stoßen und herausfinden, dass eine halbe Million Euro aus einer Drogenrazzia fehlen.
    Chris und Semir geraten in eine wilde Verfolgungsjagd auf der Autobahn. Ben Winger, ein ehemaliger Schüler von Semir, und sein älterer Partner Achim Zager - beide Beamte der Drogenfahndung - jagen Karla Wessel, die sich bei einer Drogenrazzia das Geld ihres Bosses gegriffen hat. Obwohl Zager und sein Partner alles daran setzen, sie zu stoppen, kann sie mit 500.000 Euro entkommen. Zager, der unerbittliche und erfolgreiche Drogenfahnder, scheint die Tat als persönlichen Affront zu sehen und eröffnet die Jagd auf die Flüchtige und ihren Komplizen. Schließlich spürt Zager Karla in einem Motel auf. Als Chris und Semir dort eintreffen, ist das Drogengeld fort und Karla tot! Ein Mann rast unerkannt davon. Als sie Zager später zur Rede stellen, gerät Zager in Erklärungsnot. Doch da gibt sein Partner Ben ihm ein Alibi. Aber alleine mit Zager will Ben wissen, was los ist. Zager gesteht seinem jungen Partner sein Dilemma. Er habe die tote Karla gefunden und das viele Geld. Er habe nicht anders gekonnt, und es genommen! Er vermutet, dass Karla ein Opfer der Drogenmafia wurde. Zager bietet Ben einen Teil des Geldes an, Geld, das doch niemand vermissen wird. Ben, der seiner hochschwangeren Freundin Nora ein besseres Leben bieten will, stimmt zu. Durch Chris' und Semirs Ermittlungen zunehmend unter Druck gesetzt, erkennt Ben jedoch schon bald, dass er handeln muss. Am nächsten Tag ist Ben verschwunden, und alles deutet für Semir und Chris darauf hin, dass Ben ein Mörder und korrupter Polizist ist, der sich mit den 500.000 Euro davon gemacht hat.

    Nur wenig später fanden sie sich im Vernehmungszimmer ein. „Hören Sie... ich habe niemanden umgebracht. Ich vergehe mich doch nicht an Kindern! Ich bin kein Pädofiler... Ich weiß... dass wenn ich getrunken habe, zu meiner Tochter gegangen bin. Aber sie hat seit einiger Zeit die Tür verschlossen. Ich komme doch gar nicht rein. Ich habe sie nicht angefasst...ich schwöre!“ kam weinerlich von Bernd Schaffner. Semir sah Ben an. „Klar doch... Ihre Tochter hat uns erzählt, dass Sie es jedes Mal versuchen. Sie an ihre Brüste fassen und wenn sie könnten würden Sie mehr machen. Wie war das? Ihre Tochter verschließt die Türe? Gut... dann haben Sie sich Ersatz besorgt. Waren die Mädchen ausgesucht oder waren es Zufälle?“ wollte Semir wissen und fragte mit einem harschen Ton nach. „Nein... ich ... ich habe niemanden umgebracht. Ich werde die Aussage verweigern. Ich will meinen Anwalt!“ kam nun von Bernd. Semir nickte. „Wenn sich herausstellen sollte, dass Sie damit was zu tun haben, dann brauchen Sie einen verdammt guten Anwalt.“ drohte er dem Verdächtigen und nickte dem Polizisten an der Tür zu. „Bring ihn weg!“ befahl er. Ben sah Semir an. „Meinst du er hat damit was zu tun?“ wollte er wissen und reichte Semir einen Becher mit Kaffee. „Ich weiß nicht... die Beweislage ist viel zu dünn. Ohne Zeugenaussage können wir ihm nichts nachweisen. Wenn die Kleine im Krankenhaus aufwachen würde, könnte sie es uns sagen.“ meinte Semir nur und nahm einen Schluck Kaffee. Er sah auf die Uhr. „Komm wir fahren mal ins Krankenhaus. Vielleicht gibt es ja eine Besserung...“ schlug er vor. Ben nickte und schon waren beide verschwunden.

    Jennifer und Jessica Lange waren mit ihren Eltern auf dem Rastplatz. „Mama!! Wir gehen ein wenig in den Wald okay?“ riefen sie ihrer Mutter zu, die eine längere Rast machen wollte. „Ja aber bitte nicht zu weit... in einer halben Stunde fahren wir weiter!!“ rief sie zurück. Die Zwillinge lachten leise und rannten los. Nicht weit davon war ein Spielplatz und die beiden gerade 13 Jahre alt gewordenen Mädchen rannten hin. Nur wenige Schritte vor dem Spielplatz stolperte Jennifer und fiel zu Boden. „AUA!!“ stieß sie aus und als sie sah worüber sie gestolpert war schrie sie laut auf. Nicht mal eine Minute dauerte es, bis ihr Vater bei ihr stand. „Oh mein Gott…“ stieß er aus. „Laura… ruf die Polizei… unsere Weiterfahrt verspätet sich… Gott das arme Ding….“ Kam von Frank Lange. Laura telefonierte nur kurz um sich dann Jennifer zu widmen, die weinte und zitterte. „Laura… geh mit den Kindern bitte zum Auto zurück… ich werde hier warten und hoffentlich beeilt sich die Polizei mal…“ stieß er aus um seine Kinder vor diesem entsetzlichen Anblick zu schützen. Laura nickte und nahm ihre Mädchen mit.

    Semir und Ben fuhren ebenfalls nach Hause. „Du kochst heute!“ bestimmte Ben. Semir sah ihn an. „Wie bitte?“ fragte er nach. „Du kochst... ich hab keinen Bock auf deine Nörgelei das wieder alles daneben fällt.“ Erklärte Ben ruhig. „Na gut... ich kann Nudeln mit ner leckeren Ketschupsoße, oder tief gefrorene Pizza...“ kam von Semir. Ben schloss die Augen. „Wie kann es eigentlich sein, dass so ein penibler und spießiger Mensch wie du, dauernd nur ungesunde Sachen isst? Was sagt deine Frau... oh Sorry... “ hängte Ben schnell an. „Schon gut... ich bestelle uns chinesisch...“ knurrte Semir und sah aus dem Fenster. „Hey... ich hab das nicht so gemeint. Ich vergesse einfach immer nur, das du derzeit nicht... vergessen wir es. Okay... wir gehen essen und ich lade dich ein.“ schlug Ben vor um sich für die Äußerung zu entschuldigen. Semir ließ es sich natürlich nicht zweimal sagen. „Das ist gut... unsere Küche bleibt sauber und ich hab trotzdem den Bauch voll...“ grinste er. „Okay... Pizza und Currywurst?“ kam von Ben. Semir zog die Schultern hoch. „Warum nicht...“ meinte er nur.

    Doch nicht nur Semir dachte an seine Frau. Es war auch umgekehrt. Andrea war gerade dabei die Küche zu putzen, als sie auf eine der Armbanduhren stieß, die Semir gehörte. Sie streichelte sie sanft. „Verdammter Mistkerl… ich liebe dich..“ sagte sie leise und legte die Uhr wieder weg. Sie dachte sogar daran, bei Ben anzurufen und Semir nach Hause zurück zu holen, doch dann gewann der Sturkopf in ihr. „Oh… nein… so einfach mache ich es ihm nicht. Eine vernünftige Entschuldigung sollte schon drin sein.“ gab sie sich selbst die Antwort. Sie verließ die Küche und ging ins Wohnzimmer und zappte sich durch das Fernsehprogramm, um festzustellen, dass nichts lief was ihr gefiel. So ging sie gegen zehn ins Bett. Neben ihr auf dem Bett lag ein Shirt von Semir. Sie nahm es und roch daran. Wieder kam die Sehnsucht nach ihm durch. Doch Andrea besiegte den inneren Schweinehund und blieb stur.

    Kapitel 4:
    Die Leiche in der Toilette

    Der Rastplatz war verlassen in der Dunkelheit, nur noch einzelne Reisende liefen den klein und unscheinbar wirkenden Platz an. So auch Winfried Hohlbaum, Geschäftsmann aus Münster. Schon seit einigen Stunden war er unterwegs und nun meldete sich ein dringendes Bedürfnis bei ihm an. „Gut, dass hier gleich ein Rastplatz ist.“, dachte er und bog mit seinem eleganten Oldie, einen Mercedes W110, ein gut gepflegtes und fahrtüchtiges Modell, als ehemaliger Jura-Professor konnte er sich so etwas leisten, auf den Rastplatz ein, stieg aus und ging schnellen Schrittes auf die Herrentoilette zu. Schnell erledigte er sein Bedürfnis mit einiger Erleichterung, noch immer trank er Kaffee in rauen Mengen, was sich bei einer langen Autofahrt etwas negativ auf die Zeiteffizienz schlug, und ging dann zum Bereich mit den Waschbecken. Doch dann wich er schlagartig zurück, als er den leblosen Körper eines jungen Mannes dort liegen fand. Warum hatte er ihn nicht schon beim Reingehen gesehen? Egal, er wusste sofort, was zu tun war. Mit zittrigen Händen griff er in seine Westentasche und holte sein Mobiltelefon hervor, wählte den Notruf und erklärte mit klaren, deutlichen Worten, was passiert war.

    Auch Ben und Semir waren pünktlich im Büro und Hartmut hielt sein Wort. „So… also das Ding was ihr mir da gegeben habt, ist definitiv von einer Glasbürste. Das ist in Restaurants und in Kneipen so Dinger die das Gläserreinigen vereinfachen. Nun ja… und von daher stammt das Ding. Aber ob das mit dem Mord zu tun hat? Das müsst ihr herausfinden.“ Kam von Hartmut und schon war er wieder verschwunden. Semir sah Ben an. „Weißt du was mir gerade in den Kopf kommt?“ fragte er. Ben sah ihn an. „Ich kann deine Gedanken nicht lesen. Also verrate mir deine mythischen Ideen.“ Grinste Ben ihn an. „Das Mädchen von gestern Abend. Sie war genau wie die Anderen dunkelhaarig, braune Augen. Der Vater hat sie angepackt und er hat ein Restaurant. Er hat mit Sicherheit auch ein Auto und…“ kam von Semir. Ben sah ihn an. „du meinst der Vater von dieser Ilona ist der Täter?“ wollte er wissen. „Na kann doch sein. Ich meine wenn er schon seine Tochter angräbt, dann macht er sicher auch vor andren Mädchen nicht halt.“ mutmaßte Semir. Ben nickte. „Dann werden wir unseren Herrn Schaffner mal einen Besuch abstatten. Ich wollte ihm eh etwas zu seiner Erziehung sagen…“ meinte Ben nur und griff zu seiner Jacke. Nur wenig später standen sie vor dem Restaurant Bernd Schaffner. Ben klopfte laut gegen die Tür, die kurz darauf geöffnet wurde. „Wir haben noch geschlossen!“ blaffte ein Mann sie an.

    „Bernd Schaffner?“ fragte Semir. Der Mann nickte. „Ja und?“ fauchte er zurück. „Gerkhan… Kripo Autobahn. Wir würden gern mal mit Ihnen reden. Auch über Ihre Tochter Ilona…“ erklärte Semir. „Dieses Weibstück… sie lügt! Ich habe sie nicht angepackt!!“ verteidigte Bernd sich sofort. „Das ist nicht unsere Angelegenheit. Dafür sind die Kollegen zuständig. Wir hätten gern gewusst was Sie die letzten Tage gemacht haben. Dürfen wir kurz rein kommen?“ bat Ben freundlich. Bernd nickte und gab die Tür frei. „Warum wollen Sie das denn wissen? Ich meine das mit den letzten Tagen…“ fragte Bernd unruhig nach. „Nun es geht uns um den 17. 5. und um den 21.5.“ kam von Ben. „Nun ja…. 17.5. da hab ich den Laden hier geschmissen. Und am 21.5. war unser Ruhetag. Warum?“ harkte nun Bernd nach. „Es geht um den Tod zweier Mädchen. Ein drittes liegt im Krankenhaus. Die Mädchen sind alle vergewaltigt worden…“ erklärte Semir leise. „Ach und warum …halt… nee… so läuft das nicht. Ich habe weder meine Tochter angepackt noch andere Kinder!“ verteidigte Bernd sich keifend. „Das haben wir nicht behauptet. Aber wir haben bei einer Toten etwas gefunden haben, was sehr interessant ist. Darf ich mal Ihre Glasreinigerbürsten sehen?“ bat Semir freundlich. „Ja sicher… ich hab nichts zu verbergen…“ meinte Bernd und zeigte Semir den Ort. Sofort fiel auf, dass an einer der Bürsten etwas fehlte. Semir sah Ben an und nickte. „Sind schon ziemlich alt, was?“ wollte Semir wissen. „Nun ja… aber sie reinigen noch gut.“ grinste Bernd. „Das mag sein, aber wie erklären Sie sich, dass wir genau solche Borsten bei dem letzten Mädchen gefunden haben?“ fragte Ben nun direkt. Bernd sah ihn an. „Was??? Aber das kann nicht… ich meine das ist nicht möglich…“ stammelte der Mann.

    Boah mir bleibt fast das Herz stehen. Jenni....wenn Ben wieder frei ist, sollte er sich mal untersuchen lassen. Auf seinen geistigen Zustand. Dás grenzt ja schon an Selbstverletzung und Selbstaufgabe.... warum macht er das denn?

    Schnell weiter bitte

    Na Mumps.... hmmm kriegen das nur Jungs? Dann bin ich auch einer... lol...


    Die arme kleine Aida... ich weiß noch wie weh das tut.... "Ziegenpeter..." nee da würde ich mir was Anderes wünschen. Ich bin ja mal gespannt wie es in der Schule nun weiter geht... klasse STory... weitermachen... bitte

    In einer Kneipe in Köln trafen sich die drei Männer am Stammtisch. „Mann war das geil… die kleinen Mädels sind die Besten…“ lachte Ingo und nahm einen großen Schluck Bier. Peter sah ihn an. „Oh ja… die Kleine ist richtig abgegangen. War sicher nicht das erste Mal… aber leider das Letzte Mal…“ stimmte er zu. Detlef sah von einem zum Anderen. „Wenn die Bullen auch nur eine Spur finden, sind wir wieder schneller im Knast als es uns lieb ist. Wir müssen eine Weile Pause machen. Zwei der Weiber haben es hinter sich, aber die Dritte… die liegt im Koma. Was wenn die aufwacht und uns identifiziert?“ wollte er wissen. „Ach Mensch… mach dir nicht ins Hemd! Wir haben doch unseren Spaß gehabt. Na komm… lass uns was trinken..“ lachte Simon, der Dritte im Bunde. Peter und Ingo nickten und stießen mit ihm an. „Na… ich werde gleich auf jeden Fall mal nach Hause fahren. Mir reicht es für heute…“ kam von Ingo. Peter stimmte zu. „Ja… ich auch. Schon schade um die Mädchen… die hätten wir auch öfter …na egal..“ kam von ihm. Ingo sah ihn strahlend an. „das ist es… unser nächster Part. Wir nehmen uns eine und dann werden wir ein paar Tage mit ihr unseren Spaß haben. Und wenn wir genug haben, dann weg mit ihr…“ lachte er. Peter und Ingo nahmen ihn nicht wirklich ernst und ahnten nicht, welcher Plan in Simons Kopf reifte.

    Am nächsten Morgen bemerkte Bernd Schaffner dass seine Tochter nicht im Haus war. „Verdammtes Luder! Wo steckst du denn schon wieder? Ich will meinen Kaffee!“ schrie er wütend. Er ging in das Zimmer seiner Tochter und sah den Zettel auf dem Bett. „Ich bleibe bei Mama… die lässt mich wenigstens in Ruhe…“ stand darauf. „Du verdammte Schlampe… kehrst mir auch den Rücken zu… du bist nicht anders als sie. Aber keine Angst… ich habe das Sorgerecht und so einfach lasse ich das nicht mit mir machen. Nicht mit mir…“ drohte er wütend und griff zum Telefon. Er wählte seine Exfrau an. Als Marie sich meldete fauchte er sie an. „Hör mir genau zu… meine Tochter ist heute Abend wieder zu Hause wo sie hingehört. Ich habe das Sorgerecht und wenn du sie behältst dann bekommst du es mit der Polizei zu tun!“ schrie er. „Du hast die angefasst. Was bist du für ein Vater? Du hast eine Grenze überschritten und da sind deine Argumente ein Witz gegen. Ach und damit du es weißt… ich habe eine Anzeige gegen dich gemacht. Wegen sexuellem Missbrauch. Ich denke die Polizei wird dir schon sehr bald einen Besuch abstatten Also lass mich und Ilona in Ruhe!“ gab Marie zurück. „Du wirst sie mir nicht weg nehmen … Du Schlampe nicht..!“ kam als Antwort zurück. Bernd knallte den Hörer auf die Gabel. „Was zum Teufel soll das? Was labert sie da von sexuellem Missbrauch?“ fragte er sich leise. Doch dann kam die Erinnerung. „oh man…. Warum kann ich das nicht steuern…ich will es doch gar nicht…“ fauchte er.

    „Und Sie waren mittendrin?“ fragte Kim Krüger erstaunt, als Semir und Ben in der PAST waren. „Ja… das sah ziemlich gigantisch aus, diese Baumstämme… ich meine als die auf den Wagen gefallen sind,…. Da konnte Semir gar nichts tun…“, erklärte er. Semir sah ihn warnend an. „Der Wagen hat was abbekommen?“, wollte Kim sofort wissen. „Nein… ja… also nicht viel… nur ein paar Schrammen…“, erklärte Semir sofort. Kim nickte. „Sie meinen so wie immer?“, harkte sie nach. Semir zuckte mit den Schultern und setzte seinen „Entschuldigung… nicht meine Schuld“- Blick auf. Kim stöhnte auf. „Haben wir irgendwas von den Insassen?“, kam von ihr. „Nein… die LKWs sind in der KTU und wir hoffen, das wir dann wenigstens den Besitzer herausfinden. Der muss ja wissen, warum es zu einem solchen Anschlag gekommen ist.“, meinte Ben nur. Kim nickte. „Also gut… Sie bleiben bitte am Ball und informieren mich, sobald Sie was wissen.“, befahl sie. Semir und Ben verließen das Büro und gingen in das angrenzende Büro welches sie zusammen nutzten. „Hoffentlich findet Hartmut noch etwas.“, meinte Ben und sah, dass Semir ihm ein stinkiges Gesicht machte. „Was?“, fragte er nur. „Musstest du der Krüger erzählen, dass der Wagen schon wieder hinüber ist.“, fauchte Semir seinem Partner zu. „Äh entschuldige, aber sie hätte es sowieso herausbekommen. Wie du weißt, hat sich ein Stamm direkt in die Motorhaube gebohrt.“, erwiderte Ben und sah seinen Partner eindringlich an. „Ach, Hartmut hätte das schon wieder hingekriegt.“, murrte Semir. Just in diesem Moment klingelte das Telefon. „Gerkhan?“, meldete sich Semir. „Ah Hartmut, wir haben gerade von dir gesprochen.“, meinte der Deutschtürke. „Du hast was gefunden? Gut, wir kommen.“ „Er hat was? Ein guter Spürhund.“, meinte Ben und zog sich seine Jacke wieder an.

    Hartmut stand an den Überresten des einen LKWs und sah sich die Überreste des Fahrtenschreibers an. Zum Glück war dieser hier schon digitalisiert und so hoffte Hartmut, dass er etwas über den letzten Aufenthaltsort herausfand. „Hallo Hartmut.“, hörte er schon die Stimmen seiner beiden befreundeten Quälgeister. „Hier Jungs.“, erwiderte er und sah in die Richtung der Tür, die das Labor von der Werkstatt trennte. Im gleichen Moment schritten die beiden Kommissare durch die Tür und sahen Hartmut am Tisch stehen. „Wie geht’s Leute?“, fragte er. „Geht so.“, erwiderte Ben. „Was hast du gefunden, Hartmut?“, wollte Semir sofort wissen. „Die Nummernschilder hier ...“, meinte er und hielt eines der wenig verkohlten Schilder in die Luft. „Sie sind aus Österreich. Die LKWs stammen aus Österreich.“, erklärte Hartmut. „Moment, warum klauen unsere Nachbarn unser Holz? Die haben doch genauso viel Holz.“, murrte Ben und sah seinen Partner fragend an. „Ich hab keine Ahnung, Ben, aber das finden wir schon heraus.“, meinte Semir und sah dann zu Hartmut. „Sonst noch etwas?“ „Ja, ich habe den Fahrtenschreiber hier und kann ihn vielleicht rekonstruieren. Das gibt uns zwar nur einen wagen Hinweis auf den letzten Ort, aber immerhin.“, erwiderte Hartmut und warf das Teil vorsichtig auf seine Werkzeugbank. „Gut. Du meldest dich dann?“ „Klar.“, erwiderte Hartmut und die Beiden machten sich wieder auf den Weg zur PASt.

    „Hey.. und wissen wir wer sie ist?“ wollte dieser wissen, als Semir zu ihm kam. „Nein… aber sie sieht den anderen beiden Mädchen sehr ähnlich. Brünett, braune Augen, die Größe, die Figur… alles.“ erklärte Semir. „Du meinst wir haben es mit einem Serientäter zu tun?“ stöhnte Ben. Semir nickte nur. „Scheint ganz so. Wir müssen den Mistkerl oder die Mistkerle bekommen. Wir müssen irgendwo anfangen…“ stieß Semir aus und ballte die Faust. „und wo willst du anfangen?“ fragte Ben. „im Krankenhaus…. Oder im Leichenschauhaus. Vielleicht ist Tamara wieder wach oder bei der Bonney wurde noch was gefunden, oder bei ihr hier… verdammt ich weiß es doch auch nicht!!“ schrie Semir ihn wütend an. Ben wusste aber, dass es nicht persönlich gemeint war. Sie stiegen ein und wollten gerade losfahren, als einer der Spurenleute zu ihnen kam. „Hier… wir haben das hier gefunden? Hat vielleicht nichts damit zu tun, aber immerhin….“ Meinte der Mann und reichte Semir eine Tüte durch das Fenster. Semir sah rein. „Hmm… was ist das?“ fragte er erstaunt. Doch hier konnte der Mann von der Spusi auch nichts sagen. Ben nickte. „Ab zu Hartmut!“ meinte er nur und gab Gas.

    „So… jetzt ist Schluss…“ stöhnte Hartmut Freund. Es war bereits spät und er hatte schon fast 34 Stunden ohne Pause gearbeitet. Nun forderte die Natur ihre Rechte. Er war hundemüde und löschte gerade das Licht. Doch auf dem Parkplatz sah er zwei Lichter auf sich zukommen. „Oh nee…..“ stöhnte er als er sah, wer dort angerast kam. “Semir…. Ich habe Feierabend. Gönne es mir bitte…“ gab er von sich. „Ja ich weiß… aber es ist wirklich wichtig… ich schwöre dir… ES geht um einen Mädchenmörder und der hat schon zwei Mädchen auf dem Gewissen. Eines liegt schwerverletzt im Krankenhaus und kämpft um ihr Leben… Bitte…“ flehte Semir regelrecht. Hartmut sah ihn an. „Klar… das ist was Anders.. kommt rein!“ forderte er auf und war sofort hell wach. Er nahm die Tüte, die Semir ihn hinhielt. „Was ist das?“ wollte er wissen. „Tja… das wissen wir nicht. Das ist etwas was wir am neuesten Tatort gefunden haben. Und ehrlich gesagt, haben wir gehofft du kannst uns sagen was das ist.“ Gab Semir zu. Hartmut sah sich das „Ding“ genauer an. „Nun also wenn ich es so betrachte dann ist es ein Teil einer Reinigungsbürste. Aber genau kann ich das erst sagen, wenn ich es mir unter dem Mikroskop angesehen habe. Reicht es wenn ihr morgen Bescheid bekommt? Direkt morgen früh… ich muss unbedingt mal schlafen…“ bat Hartmut. Semir sah zu Ben und dieser nickte. „Ja sicher… klar… wir machen jetzt auch Schluss. Sind schon seit 48 Stunden nicht mehr ins Bett gekommen.“ Kam von Ben und nicke Hartmut zu. „Gute Nacht dann!“ rief Semir noch und schon waren die Beiden wieder verschwunden.