Beiträge von Elvira

    lol das ging ja schon klasse los. Bens Erklärung was er mit den Bällchen meinte....was natürlich mit der Laugenstange auch nicht wirklich harmloser erschien.... Wer bei der Erklärung versaute Gedanken hat ist selbst schuld. ;) Das Ben und Semir dann natürlich alles taten um die junge Frau zu retten, die vor ihren Augen entführt wurde, war doch wohl klar.

    Oh und Semirs Jacke....lol....was für ein unauffälliges Muster.....gefiel mir...- Alles war klasse....kein Fleck auf der Jacke..nicht einmal bei dem Unfall... nun ja...der Lasterfahrer hat wohl nicht mitbekommen, dass die Jacke nicht dreckig werden darf... aber macht ja nichts... Hotte hatte ja eine Möglichkeit den Fleck weg zu bekommen...und die Jacke...lol

    Das Jana sich das Satellitenhandy schnappen konnte und Bens Nummer nicht vergaß (wie könnte man das bei der Nummer ;)) war echt ein Superzufall.... Ben war ja richtig besorgt um die Kleine. Und auch Semir setzte sich ja für sie ein. Als er in dieser Inderkarre die Typen verfolgte... die Musik..lol....

    Und was waren das bitte für Dorfsheriffs? Die waren ja wohl dumm wie Bohnenstroh.... Und wie hochnäsig typisch Dorf.....sich für was wichtiges halten.... Mac Gyver lässt grüßen...lol....Das der Vater ihn dann jedoch an die Verbrecher ausliefert war ja wohl krass... aber gut....Semir und die Kollegin wurden ja zum Glück von Ben gerettet... wieder mal in letzter Sekunde, würde ich sagen. Aber immerhin. Und alles wegen einer Atombombe...das lohnt sich doch nicht...

    Die leider schon wieder letzte Folge war wieder erstklassig. Alles vorhanden. Witz, Action und Spannung. Jetzt heißt es wieder warten bis zum Herbst...bis die neuen Folgen kommen. Aber es werden ja zum Glück Wiederholungen gezeigt... Na und wenn die nicht gefallen...dann ist RTL-NOW eine gute Alternative...

    Wenig später musste Semir sich vor der Chefin und einem Untersuchungsausschuss rechtfertigen. „Der Typ hatte auf meinen Partner angelegt und der Hahn schon gespannt. Mir bleib keine Zeit anders zu reagieren als ich es getan habe.“ erklärte er. „Herr Gerkhan…. Haben Sie Ihren Kollegen gewarnt?“ wollte einer der Männer wissen. „Ja sicher… ich wollte ihn auch nicht so treffen. Ich hatte auf die Waffenhand gezielt, aber der Mann drehte sich und ich konnte die Kugel nicht mehr aufhalten. Er drehte sich um, als ich meinen Partner warnte. Die Kugel traf ihn direkt ins Herz.“ erklärte Semir leise. Er fühlte sich eh nicht wohl denn es war auch für ihn nicht einfach, einen Menschen zu töten. Doch es war passiert und konnte nicht rückgängig gemacht werden. „Wussten Sie dass die Waffe des Mannes nicht geladen war?“ harkte der nächste Mann nach. Semir schüttelte den Kopf. „Nein... Ich konnte ihn ja wohl schlecht vorher fragen…“ meinte Semir etwas angesäuert. Kim nickte. „Danke… schicken Sie mir bitte Kriminalhauptkommissar Jäger rein.“ bat sie ihn. Semir nickte und verließ den Raum. Wenig später wurde Ben „verhört.“ Während dieser Zeit ging Semir den Flur auf und ab. Er war offiziell vom Dienst suspendiert worden, weil er einen Menschen getötet hatte. Dies geschah selbst wenn es gerechtfertig war, denn eine Untersuchungskommission muss ihn von der Schuld freisprechen. Semir fühlte sich schlecht wegen dem Vorfall. Eine halbe Stunde später wurde er erneut in den Raum gerufen. Ben ging raus und schlug ihm noch kurz die Hand auf die Schulter. „Kopf hoch…“ gab er leise zu verstehen. Semir nickte. „Herr Gerkan… Nach der Aussage von Herrn Jäger können wir Ihnen mitteilen, dass Ihre Handlung gerechtfertigt und richtig war. Die Suspendierung ist mit sofortiger Wirkung aufgehoben. Gute Arbeit…“ lobte der Sprecher ihn. Semir sah ihn an. „Ein Mensch ist tot und das war keine gute Arbeit…“ sagte Semir leise und nahm seine Waffe und Ausweis entgegen. „Semir… kommen Sie bitte gleich mit Herrn Jäger in mein Büro.“ bat Kim ihn noch. Semir nickte und verließ den Raum.

    Kim Krüger sah die Beiden an und wies auf die Stühle vor ihrem Tisch. „Chefin… was gibt es?“ wollte Semir wissen. Kim beobachtete ihn sehr genau. „Dieser Collins muss einen Grund für seine Reaktion gehabt haben. Ich möchte dass Sie es herausfinden.“ gab sie bekannt. Semir nickte. „Mehr wie den Wagen haben wir nicht. Ich habe ihn bereits in die KTU bringen lassen. Susanne überprüft den Toten. Bisher ist uns nicht mehr bekannt außer das er aus England stammt.“ erklärte Semir. Kim nickte und sah zu Ben. „Ihnen hat der Mann gar nichts gesagt?“ harkte sie nach. „Nein… ich denke mal, wenn Semir auf der Seite gewesen wäre, dann hätte es ihn treffen können.“ gab Ben zu. Semir nickte. „Er konnte ja auch nicht wissen wer auf welcher Seite gehen würde. Ich vermute genau wie Ben, dass der Kerl denjenigen erschossen hätte, der auf seiner Seite kam. Ich wäre genauso gefährdet gewesen. Ich halte da private Gründe für absurd.“ meinte er nur. „Das wird sich bestimmt herausfinden lassen. An die Arbeit…“ nickte Kim und entließ die Beiden. Sie wollten gerade den Raum verlassen als Kim Semir zurück rief. Ben sah ihn an und nickte nur. Als er mit Kim allein war sah Kim ihn an. „Chefin? Was gibt es denn noch?“ fragte Semir und knete nervös seine Hände. „Semir… ich weiß dass es auf für Sie nicht einfach ist, wenn ein Mensch getötet wird. Sollten Sie Hilfe benötigen… Sie wissen wo Sie sie bekommen?“ fragte Kim besorgt. Semir lächelte nervös. „Ja sicher… wäre ja nicht zum ersten Mal. Man gewöhnt sich nie daran, aber ich denke es ist okay…“ gab er zurück. Dann wandte er sich zur Tür. Ohne sich umzudrehen sagte er leise. „Chefin… glauben Sie mir… ich wollte es nicht…“ Dann verließ er den Raum. Semir ging zu Ben. „Was wollte sie denn noch?“ wollte er wissen .Semir lächelte. „Das übliche… diese psychologische Beurteilung…“ meinte Semir nur. Ben stand auf und setzte sich zu Semir. „Wenn du nicht so reagiert hättest, dann wäre ich vermutlich tot.“ sagte er leise. Semir schüttelte den Kopf. „Du weißt doch … seine Waffe war nicht geladen.“ kam von ihm. „Aber sie hätte geladen sein können und dann wäre ich tot gewesen. Semir… es ist okay…“ redete Ben auf ihn ein. Semir lachte ihn an. „Ja sicher… ist alles okay. Ich habe nur einen Menschen getötet.“ gab er leise von sich. „Ja ich weiß…. Eine verirrte Kugel. Es hätte jedem passieren können. Grüble nicht und lass uns nach dem Grund suchen.“ empfahl Ben. Semir nickte und stand auf. „Fragen wir unsere Susanne mal ob sie was hat.“ schlug er vor.

    Semir und Alessandro wurden in ein Nebengebäude des Anwesens von Don Flavia gebracht und dort eingesperrt. „So, hier werdet ihr bleiben, bis wir eure Gräber geschaufelt haben.“, lachte Luigi und zog die Tür zu. „Toll... vom Regen in die Traufe.“, dachte Alessandro und fühlte Semirs Stirn. Sie war feuerheiß und hatte eine rote Färbung angenommen. „Verdammt, halten sie durch, Semir.“, flüsterte Alessandro und musste irgendwie Ben auf sie aufmerksam machen. Es war die einzige Chance, die sie hatten. Luigi und Philippe kamen ins Haus und ließen sich auf dem Sofa nieder. „Man, was für ein Abenteuer... So ein Spaß hatte ich schon lange nicht mehr.“, meinte Philippe und nahm sich einen Drink aus dem Schrank. „Was sollen wir jetzt eigentlich mit den beiden machen, die wir da haben?“, fragte er und sah seinen Bruder abwartend an. Dieser lächelte nur und zog dann ein Messer aus seiner Hosentasche. „Wie wäre es, wenn wir den kleinen Türken mal selbst operieren? Ich wette, die Kugel ist noch drin...“, lachte Luigi und sah plötzlich zur Tür, denn Ben stand im Rahmen und sah die Beiden fragend an. „Was für zwei Gefangenen?“, fragte er und sah in die Gesichter der beiden Italiener. „Wir haben aus der Villa vom Don Marcello zwei Gefangene gemacht... darunter einen Türken.“, erzählte Luigi und grinste dabei nur zufrieden. „Einen Türken ... kann ich die beiden sehen?“, fragte Ben fordernd. Luigi und Philippe lachten auf und umringten den Freund ihrer Schwester. „Hör mal zu, nur weil unsere Schwester Gefallen an dir findet, müssen wir nicht auf dich hören.“, zischte er und stieß Ben zurück aus der Tür hinaus. Philippe schloss die Tür ab. „Verdammt, ich muss zu Paula.“, dachte Ben laut und ging zu seiner Freundin.

    „PAULA!!! Schnell! Ich glaube deine Brüder haben Semir und Alessandro befreit, aber halten sie hier gefangen…“, stieß er aus, als sie um die Ecke kam. „Was sagst du da?“, fragte sie erstaunt. „Sie haben von einem Türken geredet… es kann sich nur um Semir handeln… bitte…hilf mir…“, flehte Ben. Paula nickte. „Also gut… ich werde zu meinem Vater gehen und nachhören.“, sagte sie und verschwand. Ben sah ihr nach. Wo zum Teufel konnten sie Semir und Alessandro verstecken? Wie schwer war er verletzt? Was hatte Philippe gesagt oder war es Luigi? Dem Türken die Kugel operieren? Verdammt er konnte doch nicht einfach hier sitzen und abwarten. Er wollte gerade rausgehen, als Paula wieder kam. „Sie wurden in die Scheune gesperrt. Komm… wir sehen sie uns an. Vielleicht sind es ja auch Andere…“, meinte sie und zog ihn raus. Philippe kam ihnen entgegen. „Wo wollt ihr denn hin?“, fragte er sofort. „Philippe… es ist gut möglich, dass ihr seinen Partner befreit habt. Wir wollen uns die Männer nur ansehen…“, gab Paula bekannt. „Paula… wenn es wirklich sein Partner ist, dann wird er sicher nicht mehr lange leben… so wie es aussieht, hat er eine Kugel im Bauch.“, lachte Philippe. „Ich will sofort zu ihm!!“, fauchte Ben ihn an. „Bring ihn hin!“, kam hinter Philippe. „Vater?“, stieß dieser aus. „Wenn es wirklich sein Freund ist, dann haben wir das erreicht, was wir wollten. Luciano ist mit Nico auf der Flucht, aber meine Freunde von der Polizei sind bereits hinterher. Schon bald werden sie gefasst sein, wie Marcello. Und dann gibt es etwas mehr Frieden in Italien…“, meinte der alte Mann. Ben verstand nicht wirklich. Er wollte einfach zu den Gefangenen. Philippe sah ihn an. „Also gut… komm…“, maulte er und ging vor. Ben folgte ihn mit Paula. Wenig später standen sie in der Scheune. In einer der Ecken sah Ben zwei Menschen gefesselt am Boden liegen.

    Eine Woche später:

    Marvin Collins war auf der A4 unterwegs. Nur wenige Kilometer und er würde wieder mit seinem alten Kumpel Torben Sander, einem Deutsch-Engländer quatschen können. Was waren sie doch für ein geniales Paar gewesen, als sie noch gemeinsam für das englische Vaterland auf Abruf standen. Sie waren gemeinsam auf den Falklandinseln und dort festigte sich die Freundschaft, als Torben eine Kugel des Feindes einfing, die eigentlich für Marvin gedacht war. Doch genau das war etwas, das Marvin nie vergaß. Torben…hatte ihm das Leben gerettet. Er liebte es einen rasanten Fahrstil gerade auf den deutschen Autobahnen hinzulegen und so trat er auch hier das Pedal durch. Doch vor ihm schienen die Deutschen es sehr genau mit den Vorschriften zu nehmen und so zog er auf die linke Fahrspur und raste an einen ziemlich langsam fahrenden Mercedes vorbei. „Man…krebs woanders rum!“ fauchte er und ratschte am Mercedes vorbei. Blech kreischte leise und Marvin grinste den Fahrer an. Doch das Grinsen verschwand sehr schnell, als er das Blaulicht auf der Frontscheibe sah. „Fuck!“ stieß er aus und gab Gas. Er hatte das Glück, dass der Fahrer durch das Ratschen des Wagens noch etwas aus dem Konzept geriet und die Herrschaft über das Auto verlor. Marvin sah im Rückspiegel wie er in die Leitplanke krachte. Nur wenig später jedoch war der Wagen wieder hinter ihm und nahm die Verfolgung auf. Marvin trat das Pedal vollends durch. Er überholte in einem riskanten Manöver die vorausfahrenden Wagen und schnitt den einen und anderen. Schnell waren die Fahrer aus dem Konzept gebracht und verloren die Kontrolle. Doch der Zivilwagen ließ sich davon nicht aufhalten. „Also gut…Gys….ihr wollt es nicht anders..“ knurrte er und ließ sich von dem Wagen, der ihn überholte auf den Seitenstreifen winken. Vor ihm blinke das Licht „Bitte Folgen“. Er musste sich nur eine vernünftige Erklärung suchen. Sein Blick fiel auf die Waffe die auf dem Beifahrersitz lag. Das Argument ist das Beste, lachte er leise. Er nahm die Waffe und hielt sie bereit.

    Ben brachte den Wagen zu stehen. „und wieder eine Beule… das wird der Krüger nicht gefallen.“ stöhnte Semir. „Verdammt… das war knapp…was für ein Idiot war das denn?“ fauchte Ben und er fuhr mit seiner Hand über das Gesicht. „Das werden wir gleich wissen. Gib Gas!“ stieß Semir aus und sah zu Ben. „Bist du okay?“ wollte er besorgt wissen. Ben nickte und startete den Motor wieder. „Den schnappe ich mir jetzt!“ fauchte er wütend und gab Gas. Nur wenig später hatte er den Wagen eingeholt. Semir hielt die Kelle raus und der Fahrer schien auch einzulenken. Ben ließt den Wagen dicht vor dem Verfolgten ausrollen um ein Ausbrechen des Fahrers zu verhindern. Dann stiegen beide aus und gingen auf den Wagen zu. Ben hatte die Fahrerseite während Semir sich an die Beifahrerseite so aufstellte, dass er den Fahrer genau beobachten konnte. „Guten Tag… Kripo Autobahn. Mein Name ist Jäger…“ hörte er Ben sagen und zeigte auch seinen Ausweis. „Würden Sei bitte aussteigen!“ forderte Ben den Fahrer auf. Dieser nickte und schien dem Befehl Folge leisten zu wollen. Doch irgendwas an seiner Bewegung gefiel Semir nicht. Und da sah er auch schon was es war. Der Mann zog eine Waffe und richtete sie auf Ben. „BEN!!! WAFFE!!“ schrie Semir auf und zog blitzschnell seine Waffe aus dem Holster. Er legte auf den Mann an. „Keine Bewegung!!“ stieß er aus. Doch der Mann schien nicht zu hören. Er richtete die Waffe auf Ben. Semir blieb keine Wahl. Er drückte ab. Doch nun nahm das Schicksal seinen Lauf. Als die Kugel bereits den Lauf verlassen hatte, drehte sich der Mann zu Semir um. Die Kugel traf ihn nicht wie beabsichtigt an der Waffenhand sondern ins Herz. Er war sofort tot und sackte über dem Lenkrad zusammen. Semir starrte eine Weile einfach nur auf ihn und auf die Waffe in seiner Hand. Dann wanderte sein Blick nach Ben. „Mann.. danke Semir …. Danke…“ stieß er aus. Semir steckte seine Waffe ein. Er spürte wie seine Hand zitterte, als er den Puls des Mannes fühlte. Ben sah ihn an. Semir schüttelte den Kopf. Ben rief die Spurensicherung und nahm dann die Waffe des Toten und untersuchte ihn. Er fand den Ausweis. „Marvin Collins… aus Bristol..“ las Ben vor. „Kanntest du ihn?“ wollte Semir wissen. Ben schüttelte den Kopf. „Nein… aber Semir…. Seine Waffe… sie war nicht geladen…“ kam leise von Ben. Semir sah ihn erstaunt an.

    Ein kleiner Bericht zum Dreh vom 18.04.2010

    Es war mal wieder soweit. Als Komparse war ich am 18.04.2010 dabei und musste schon um 6:30 Uhr antanzen. Aber das tu ich ja gern dafür. Die Helden waren nicht vor Ort, aber auch ohne sie war es ein sehr schöner Tag, zumal das Wetter ja auch mitspielte. Die Sonne schien und das schon sehr früh am Morgen.

    Aber von Anfang an...um halb 6 war Tag für mich am Sonntag. Zuvor hatte ich noch Heike, die zum ersten Mal dabei war, als Schlafgast sowie eine weitere Userin aus dem Cobra 11 Fanclub. Zu dritt hätten wir uns auch Gruselgeschichten erzählen können, aber wir zogen es vor um halb 1 zu schlafen. Als der Wecker klingelte blieb uns gerade mal Zeit zu duschen und dann einen Kaffee zu uns zu nehmen. Frühstücken konnten wir ja an der Base. Um 6 fuhren wir los und waren knappe 15 Minuten später am „Tatort“. Erst mal stärken und auf die anderen warten. Den ersten Einsatz hatten wir dann um halb acht. Wir mussten Passanten spielen, die sich auf der Partymeile von Köln die Geschäfte ansahen. (Was waren das grausame Gartenzwerge im Schaufenster...das schüttelte es einen ja....). Die Straße auf und ab laufen....oder einfach nur am Straßenrand auf der Bank sitzen...bei Sonnenschein und doch etwas kälter als gedacht. Nun ja...

    Und nach drei Stunden endlich....hieß es der Stunt kann durchgeführt werden....ein kleiner Transporter sollte über drei Pkws rasen. Am Steuern natürlich (nur in der Folge) unsere Helden Semir und Ben. Sie sollen eine Bombe aus der Stadt bringen und dabei möglichst wenig Schaden anrichten (ziemlich aussichtslos oder?) Aber gut...der Wagen flog über die Autos ohne sie zu beschädigten...genial...ein Applaus von den Kollegen und allen anderen die am Set waren für die Stuntleute, die es verdient haben.

    Nachdem der Stunt im Kasten war und wir uns mit einem kleinen Getränk die Kehle befeuchten konnten ging es weiter. Aber mit der Szene die in der Folge vor dem Stunt kommt. Weiter oben auf der Straße zwischen Rudolfplatz und Friesenplatz wurden wir wieder als Fußgänger platziert. Heike und ich liefen weit oben wo die Verfolgung anfing. Wir mussten einfach nur laufen...mehr nicht...keine Action...na gut... als Heike und ich dann ein wenig vor gelaufen waren um uns auf eine Bank zu setzen sah die Regisseurin uns und winkte uns heran. „Ihr seid jetzt hier und müsst gleich wenn der Wagen kommt zur Seite springen..“ erklärte sie uns. Okay...wir sind dabei.... Nun mussten nur noch die Blocker die „Nichtkomparsen“ vom Fußweg geschafft werden. Immer wieder kamen die Bewohner heraus. Sie wussten gar nicht, was vor ihrer Haustüre geschah und fragten dann einen der Blocker, was hier passiere. Er erklärte, dass der Wagen hier gleich über den Gehweg fahren würde und es besser wäre, wenn sie nicht mehr auf der Straße sei... das ist jetzt nur für die Komparsen... (wieso fühlte ich mich plötzlich nicht mehr so wohl?) Aber was soll’s... Da muss ich nun durch. Und es machte einen riesigen Spaß.

    Hinter mir und Heike waren weitere Komparsen die in die entgegengesetzte Richtung liefen, also in die, aus der der Wagen kam. Sie sollten schreien, damit wir reagieren konnten. Klappte prima...wir sprangen zur Seite, als der Wagen an uns vorbei raste....(hatte mindestens 30 km/h drauf) oder vielleicht sogar mehr. Heike einen Satz nach rechts und ich einen Satz nach links...geflucht und geschimpft über diese Verkehrsrowdys.... alles war prima...doch das reichte dem Regisseur nicht. Also noch einmal...und noch einmal...und noch einmal...(ich bin mittlerweile Profi im Wegspringen). Und je öfter die Szene gedreht werden musste, um so heiserer wurden die „Schreikomparsen...“ Ich hatte dann den Vorschlag gemacht, dass der Wagen ja einfach hupen könne...doch darauf meinte man nur... „Der Wagen hat keine Hupe..“ Okay...also doch Geschrei. Endlich, ich glaube nach dem fünften oder sechsten Mal war die Szene im Kasten. Doch damit war es nicht vorbei...denn das war ja nur eine Sicht... Jetzt mussten wir es nur noch für den Kamerawagen machen. Na wir hatten ja Übung. Doch meine Bitte das der Wagen hupen sollte wurde dann doch noch erfüllt... und zwar vom Fahrer persönlich...dieser fuhr den Wagen neben mir...drehte die Scheibe runter und meinte grinsend. „HUP HUP“ dann fuhr er weiter. Ich kam aus dem Lachen nicht mehr heraus. So wird beim Film halt doch immer eine Lösung gefunden.

    Es ging dann noch bis um eins. Dann war Mittagspause und die Komparsen waren fertig für den Tag. Schnell noch den Magen vollgeschlagen und dann ab nach Hause. Ein klasse Tag mit vielen Freunden die man wieder gesehen hatte.

    Drei Monate später:

    Manfred Berger sah sich das Bild an und dann fiel sein Blick auf den Mann, der eben die Straße herunter kam. Ja…das war er…ganz klar… das war einer der Mörder von Jennifer. Nun hieß es ihn zu finden. Manfred stieg aus und ging zum Eingang in dem der Mann sicher verschwinden würde. Maik Mayer… Manfred wartete und seine Geduld wurde auf harte Probe gestellt. Am liebsten würde er diesem Mistkerl sofort den Hals umdrehen. Doch noch brauchte er die Information, wer noch am Raub beteiligt war. Die Bilder waren unscharf. Der einzige der wirklich zu erkennen war, war Maik. Er war wegen diverser kleiner Delikte vorbestraft und wäre vermutlich genau wie seine Komplizen nicht erkannt worden, wenn dieser Kerl nicht seine Maske abgenommen hatte, als der andere Jennifer erschoss. Immer wieder hatte Manfred sich die Bilder angesehen. Den Mord an seine geliebte Frau sah er in jeder Phase und jedes Mal ballte er die Fäuste. Er hatte sich geschworen, jeden der daran beteiligt war zu töten. Er wusste ja genau, wie die Kollegen vorgehen würden und hatte sich einen genauen Plan zugelegt. Doch erst einmal musste er Meyer zum Reden bringen. „Entschuldigung…“ sagte der Mann plötzlich als er ihn anrempelte. Maik Meyer stieß mit ihm zusammen. „Nichts passiert…“ murmelte Manfred und Maik wollte an ihm vorbei. „Maik….wir sollten miteinander reden… los in den Wagen dort!“ fauchte Manfred ihn an und drückte Meyer seine Waffe in die Seite.

    Manfred kettete Maik mit Handschellen an dem Haltegriff seines Wagens fest. „Was soll das? Ich habe nichts getan!!“ zeterte Maik und zerrte an den Fesseln. „Ach nein? Ich werde die etwas Hübsches zeigen. Du hast vor gut drei Monaten eine Bank überfallen mit drei Komplizen. Dabei habt ihr eine schwangere Frau getötet…erinnerst du dich? Hat sie euch angefleht sie leben zu lassen? Sie und das Baby? Hast du Mitleid mit der Frau gehabt? Wenn ihr sie hättet gehen lassen, dann wäre sie jetzt eine glückliche Mutter….aber ihr habt sie erschossen! Eiskalt erschossen!“ fauchte Manfred ihn an und versuchte sich gleichzeitig auf den Verkehr zu konzentrieren. „Das war ich nicht!“ schrie Maik. „Nein…du nicht…aber du warst dabei! Du hast zugesehen. Ich habe alles auf Band….ich habe alles gesehen..!“ fauchte Manfred. „Was wollen Sie von mir? Ich…ich war nur…Mitläufer… ich hab die Kleine nicht erschossen!!“ weinte Maik. „Ich weiß. Sag mir wer es war!“ lächelte Manfred böse und fuhr in eine Hofeinfahrt. „Hey…das ist kein Polizeirevier! Was soll das? Was haben Sie vor?“ fragte Maik, der immer mehr Angst bekam. „Nur keine Sorge…ich zeige dir was ich vorhabe….also wer waren deine Komplizen?“ harkte Manfred nach. Maik schwieg beharrlich. Manfred lächelte. „Du wirst noch reden. …“ versprach er seinen Gefangenen. Er hielt den Wagen an, stieg aus und ging an die Beifahrerseite. „Brutal zerrte er seinen Gefangenen in die leer stehende Halle. Er stieß Maik vorwärts. „So und hier wirst du mir erzählen, warum ihr meine Frau getötet habt!“ fauchte Manfred ihn an. „Ihre Frau? Oh verdammt…nein…ich…ich habe nichts getan…ich…“ Maik ging in die Knie und bettelte um sein Leben.

    Manfred sah höhnisch auf den Mann vor ihm. „Hat meine Frau auch um ihr Leben gefleht? Wer waren deine Komplizen?“ fragte er ihn. „Wenn ich Ihnen die Namen nenne…darf ich dann gehen? Sie werden mich nie wieder sehen…ich werde verschwinden…ich bin Kronzeuge, wenn Sie wollen…bitte…..“ weinte Maik Meyer. Manfred lachte verächtlich. „Du bist eine kleine miese Ratte….Wer waren deine Komplizen?“ wollte Manfred wissen. „Marvin Collins, Torben Sander…und Ralf Steingassner und Andreas Fintner….“ jammerte Maik. „Fünf? Ihr ward nur zu viert in der Bank!“ stieß Manfred wütend aus. „Nein….fünf….wir waren fünf…ich schwöre…ich habe Ihre Frau nicht erschossen….ich war es nicht….“ jammerte Maik weiter. „Aber du hast auch nichts getan um ihr zu helfen….“ Meinte Manfred kalt und sah Maik höhnisch an. Dann holte er mit seiner Waffe aus und schlug ihn auf den Kopf. Mit einem Schrei fiel Maik zur Seite. „Wo finde ich die Jungs?“ harkte Manfred nach. Von Maik kam zunächst nichts. Er war zu benommen um zu antworten. Manfred zog ihn auf die Beine. „Wo finde ich die Komplizen?“ wiederholte er die Frage. „Collins….er…er kommt….nächste Woche….nach Köln….“ lallte Maik. „Wo wohnt er?“ kam von Manfred die nächste Frage. „Bei…mir…ich…ich…hab…Schlüssel…geschickt…“ war die Antwort. „und die Anderen?“ wollte Manfred wissen. „Ich …weiß nicht…ich …ich schwöre…“ erklärte Maik. Manfred sah ihn kalt an. „Schade…damit ist dein Leben vorbei…..Adios!!“ lachte Manfred. Er schlug dem Mann den Schädel ein. Immer wieder schlug er zu und genoss es in vollen Zügen bis er endlich starb. Dann kam Manfred zu sich und sah den toten Mann, dessen Kopf nur noch aus Blut bestand. Verdammt….was hatte er getan? Was hatte er getan? Damit machte er Jennifer doch auch nicht mehr lebendig. Aber er spürte eine Genugtuung. Doch nun musste er verhindern, dass seine Kollegen der Mordkommission zu schnell hinter die Identität kommen, bzw. musste er die Leiche verstecken…gut verstecken. Und wo ging es besser als in der Wohnung von Maik Meyer?

    Also ich hätte dem Fisch eine Chance gegeben.....der hätte gewinnen können... okay...hat er nicht...Aber wieso habe ich eigentlich das Gefühl das die Schüsse die Semir hörte, bald näher kommen? Erkläre es mir bitte chris....und schreib weiter....

    @ ejay88... die Kosten für die Unterbringung und Fahrt sind von dir zu tragen.

    Ist bei der Hosengröße die 'normale' Größe gefragt oder die Jeansgröße?

    du kannst beide angeben.... normale Größe/Jeansgröße

    Was ist mit Anzug gemeint (was für eine Größe)?

    Anzug ist eine Kombination....aus Hose und Jacke....mit der Größe ist deine Anzuggröße gemeint, die ja sicher nicht von der Hosengröße abweicht...(Dies wird meist von Herren getragen)

    Wie misst man die Kragenweite? Einfach ummen Hals?

    genau...die Halsweite messen in dem du ein Maßband um den Hals legst... (aber bitte nicht zu eng ziehen) :D

    ich kann mich Chris nur anschließen....wirklich gut....bin gespannt was du gezaubert hast. Und was den Stick angeht...es gibt ja zum Glück die Post....lol wenn es nicht gerade die Luftpost ist...;)

    Nico nahm schweren Herzens das Handy in die Hand und wählte die Nummer von Don Marcello, seinem über alles gehassten Großvater. Doch jetzt wollte er nicht an sich denken. Wenn es bedeutete, dass Semir und Alessandro gerettet wurden, dann war das für ihn mehr wert, als sein eigenes Leben. „Ja, hallo?“, hörte er plötzlich die Stimme von Marcello am anderen Ende der Leitung. „Nico hier... ich will dir einen Vorschlag machen.“, brachte der Deutschitaliener kurz und knapp über die Lippen. „Nico... schön, deine Stimme zu hören. Was willst du mir vorschlagen?“, fragte der Don mit gespielter Freundlichkeit. „Ich werde zu euch zurückkommen und die Stelle meines Vaters einnehmen... dafür wirst du sofort Semir und Alessandro freilassen. Du wirst Ben und Semir in Ruhe nach Deutschland zurückfliegen lassen und sie nicht mehr terrorisieren. Hast du mich verstanden? Nie mehr. Was sagst du?“, forderte Nico und hatte dabei eine Selbstsicherheit in der Stimme, die er selbst von sich nicht kannte. „Einverstanden... wenn du mir das Buch mitbringst.“, kam es von Don Marcello nach einiger Überlegung. „Das Buch habe ich hier. Und wehe, den beiden wird ein Haar gekrümmt.“, zischte Nico, legte dann auf. Er war völlig mit den Nerven fertig. Wie hatte doch noch alles angefangen? Er war Ben damals zufällig in einem Musikgeschäft begegnet, um sich neue Seiten für seine Gitarre zu kaufen. Er wusste gar nicht mehr, warum er damals den Polizisten angesprochen hatte, aber sie wurden schnell Freunde und jetzt... jetzt hatte er ihn und seinen Kollegen Semir in große Gefahr gebracht. Warum musste das Schicksal ihm so einen Streich spielen? Konnte er noch weiter Verantwortung für das alles hier tragen?

    Paula kam rein und riss ihn aus seinen Gedanken. „Mein Vater ist einverstanden und wird uns helfen. Er ist nur nicht davon begeistert, dass er damit die Polizei auf sich aufmerksam machen könnte.“, meinte sie und versteckte bei Nico ein kleines Mikro und einen noch kleineren Peilsender. „Wo ist Ben?“, fragte er dann mit schwerer Stimme. „Der sitzt draußen und denkt nach. Ach Nico...“, erwiderte sie und stockte, als die Tür aufging und Ben ins Zimmer kam. Dieser sah die Beiden nur an und blickte dann zu Nico. „Du willst also wirklich gehen?“, fragte er noch einmal und sah ihn mit sorgenvollem Gesicht an. „Ben... es ist das Beste so. Sie werden euch niemals in Ruhe lassen und das kann ich nicht verantworten. Bitte... denk an mich, wenn du wieder in Deutschland bist.“, bat er und ging dann nach draußen. „Paula... ich.“ „Shhht, ich weiß, du willst deinen Freund nicht gehen lassen.“, beendete sie Bens Gedanken und küsste ihn liebevoll. Er schmiegte sich an sie, wie ein ängstliches Kind, den Ben hatte in diesem Moment mehr Angst, als je zuvor.

    Alessandro besah sich immer wieder den noch schlafenden Semir und fühlte ab und zu dessen Stirn. Sie war heiß... ja, sie glühte förmlich. „Das ist nicht gut.“, dachte er und holte einen Lappen mit kaltem Wasser aus dem Bad. Schnell hatte er ihn auf Semirs Stirn gelegt. Doch wie lange würde das helfen? Alessandro hatte keine Zweifel an den Fähigkeiten von Marrone, doch, was, wenn sich die Wunde entzündet hätte oder das Blut bei der OP irgendwie verunreinigt worden wäre... Semir würde, wenn er nicht schnell in professionelle Hände kam, in einem Turmzimmer in der italienischen Tiefebene sterben. Das wollte Alessandro auf keinen Fall. Plötzlich hörte er einen Wagen auf den Hof fahren und ging zum Fenster. Seine Augen weiteten sich, als er sah, wer dort ausstieg. „Nico... was macht er denn hier?“, fragte er sich und im nächsten Moment öffnete sich die Tür und der Don stand im Zimmer.

    „Was sag ich…sie kuschen…du meine Süße wirst uns begleiten…. Wenn die Bullen draußen Schwierigkeiten machen, dann wirst du und dein Balg sterben…das würden sie sicher nicht wollen…“ grinste Marvin Jennifer an. „Wie heißt du?“ wollte er wissen. „Jennifer….“ sagte Jennifer leise. Sie spürte wieder das ziehen und zog sich zusammen. Marvin sah sie an. „Was ist?“ wollte er wissen. „Wehen…ich…ich bekomme mein Kind…“ stieß Jennifer keuchend aus. „Was? Jetzt?“ fragte Torben entsetzt. Marvin sah von einem zum Anderen. „Wie…was jetzt….dann bekommt sie halt das Gör….und wir nehmen ne Andere mit!“ gab er grinsend zurück. Er stieß Jennifer in Richtung Torben der sie auffing. „Was soll ich denn mit ihr machen? Die Alte da kann Hebamme spielen!“ fauchte Torben und wies auf die alte Frau. Diese stand sofort auf und ging zu Jennifer, die sich bereits vor Wehen krümmte und plötzlich auch anfing zu schreiben. „Halt das Maul!! Verdammt Schnauze!!“ schrie Andras wütend. „Man…sie hat die Wehen…da schreien die Weiber halt…bleib ganz ruhig….“ lächelte Marvin. „Bitte…rufen….Sie…den Not…arzt…das Baby….es….es… liegt nicht….richtig…“ stieß Jennifer zwischen den Wehen aus. Marvin sah zu Andreas und Torben. „Das geht nicht….da musst du allein durch…Baby…“ lachte Andreas. „Das…das geht nicht…..mein Baby….ohhhhhhh……bitte……“ stöhnte Jennifer. Ihr Kampf ging fast eine halbe Stunde. Sie schrie, weinte und flehte, doch die Männer waren eiskalt. Irgendwann reichte es Torben. Er zog seine Waffe, richtete sie auf Jennifer, die völlig erschöpft auf dem Boden lag und drückte eiskalt ab.

    Alle vor der Bank zuckten zusammen, als sie den Schuss hörten. Tony betete dass es nur ein versehentlich abgegebener Schuss war, doch wenig später gingen die Türen auf. Der Wagen stand bereit und die Bankräuber kamen heraus. Sie hielten einer alten Frau die Waffe an den Kopf. Doch vor dem Wagen stießen sie die Frau weg und rasten davon. Sofort eilten die Polizisten ins Bankgebäude um die restlichen Geiseln zu befreien. Allen voran Manfred der sofort aus dem Wagen sprang, als die Bankräuber geflohen waren. Er betrat zuerst den Raum und sah sich suchend um. „Wo ist sie?“ fragte er die völlig verschüchterten Menschen die am Boden saßen. „Wo ist meine Frau… sie ist schwanger…wo ist sie?“ fragte er eine der Bankangestellten. Diese wies wortlos hinter den Schalter. Manfred hatte eine dumpfe Ahnung. Mit schweren Schritten ging er in die Richtung. „NEIN!!!!!“ hörte man ihn wenig späte schreien. Tony kam zu ihm. Manfred war zusammen gebrochen und beugte über eine Leiche. Erst jetzt sah Tony, dass es seine Schwester war. Er stand da und sah auf seinen Schwager und auf seiner toten Schwester. Manfred weinte nur. Tony sah dass er am ganzen Leib zitterte. Die Hände schoben sich unter den toten Körper seiner Frau. „Jenni…bitte…nein…nein…bitte…verlass mich nicht…bitte….“ schluchzte er und vergrub den Kopf in der Leiche. Tony erwachte aus seiner Starre und rannte raus. „Einen Arzt!!“ schrie er laut. Nur wenig später war der Notarzt da. Doch er konnte nur den Tod von Jennifer feststellen. Auch das Baby lebte nicht mehr. Manfred stand auf und ging mit steifen Schritten aus der Bank. Tony versuchte ihn fest zu halten. „Ich…werde sie und mein Baby rächen….ich werde die Täter finden und zur Strecke bringen. Sie haben mir das wertvollste genommen, was ich hatte….“ drohte er leise. Doch auf diese Rache musste er eine ganz Weile warten.

    Torben Sander sah die hochschwangere Frau an. „Halt deine Klappe!!“ fauchte er sie an. Ängstlich nickte sie. Der nächste Blick ging zu Marvin Collins und Ralf Steingassner einem recht muskelbepackten Idioten, Maik Meyer und zum letzten in der Reihe Andreas Fintner „Macht schon!!“ fauchte er nach hinten und sah gleichzeitig aus dem Fenster. Die ersten Polizeiwagen fuhren vor. „Verdammt die Bullen sind schon da!!“ stieß Torben aus. Es lief nicht so wie es sein sollte. „Na und? Was hast du Angst…wir haben doch genügend Geiseln und die da draußen werden uns einfach gehen lassen…“ lachte Marvin. Er war eiskalt und ging auch über Leichen wenn es sein musste. „Was willst du machen? Die sind denen doch nicht viel wert! Die stürmen und dann…“ gab Ralf zu bedenken. Man spürte eindeutig die Angst. „Mach dir nicht ins Hemd… wir packen das schon… Die Kleine da…die mit dem aufgeblähten Bauch wird uns raus bringen. Wenn nicht…dann stirbt sie…so einfach…“ lachte Marvin. Er schritt auf die schwangere Frau zu und riss sie hoch. „Bitte… tun Sie mir nichts... bitte.“ Weinte sie. „Halt die Klappe!“ fauchte Marvin sie an und zerrte sie mit zur Tür. „Hey Ihr da draußen!! Haut ab! Wir haben hier genügend Geiseln!!“ schrie er raus. „Hier spricht die Polizei! Das Gebäude ist umstellt! Sie haben keine Chance!“ hörte man von draußen durch ein Megaphon. „Klar doch…nun gut…die wollen wissen ob wir Ernst machen.“ murmelte Marvin. Er sah die junge Frau an. „Wann kommt das Baby?“ wollte er wissen. Es hörte sich sogar besorgt an. „Es…kann jeden Tag soweit sein…“ gab sie leise von sich. „Bist du verheiratet?“ kam die nächste Frage von Marvin. Die Frau nickte. „Ja….mein Mann…er …er wartet auf mich…bitte….lassen Sie mich …lassen Sie uns gehen…“ flehte die Frau. Sie fing leise an zu weinen.

    Manfred Berger sah seine Kollegen an. „Verdammt… da ist Jenni…Tony….die haben Jenni…“ kam verzweifelt von ihm. „JENNI!!!“ schrie er verzweifelt. Tony hielt ihn fest. „Schhhht……nicht wenn die Kerle herausfinden, dass eine der Geiseln eine von uns ist, dann…dann ist ihr Leben und das von dem Knirps nichts mehr wert….“ ermahnte Tony ihn. „Aber ..ich muss sie da raus holen!! Tony…sie bekommt ihr Baby in wenigen Wochen….bitte…erfüllt die Forderungen… und bringt mir meine Jenni bitte….“ flehte Manfred. Tony nickte. „Wir tun alles. Setzt du dich in den Wagen. Manni… du bist nicht in der Lage hier weiter zu machen…ich übernehme das Kommando..“ erklärte er. Manfred nickte. Tony hatte Recht. Er konnte keinen klaren Gedanken fassen. Er konnte nichts geradeaus denken. „Tony…wenn Jenni etwas passiert, dann….dann werde ich jeden der daran beteiligt ist eigenhändig umbringen…“ stieß er aus. Tony nickte. „Es wird ihr nichts passieren. Denk daran…sie ist meine Schwester…ich werde sie raus holen…“ versprach Tony nur und ließ die Tür des Streifenwagens ins Schloss fallen. Noch einmal sah er besorgt in den Wagen. Manfred schien zu weinen und auch Tony hatte Angst. Angst um seine Schwester und dem ungeborenem Kind. „Was ist?!!!“ kam von der Bank herüber. „Wir erwarten Ihre Forderungen, aber lassen Sie die Geiseln frei. Unter ihnen ist eine hochschwangere Frau! Lassen Sie sie gehen!“ bat Tony und hoffte inständig dass die Bankräuber einlenkten. „Ihr könnt sie haben, wenn wir den Fluchtwagen haben, können wir über die Freilassung verhandeln…in zehn Minuten haben wir einen voll getankten Wagen hier stehen!!“ forderten die Bankräuber. Tony sah nach hinten. „Besorgt mir einen großen Wagen…..maximal fünf Plätze inkl. Fahrer…“ gab er nach hinten.

    Manfred Berger sah Jennifer an. „Und macht mir keine Schande…“ lachte er seine Frau an. „Oh…du denkst also, dass ich in der Bank zu viel Geld bekommen könnte?“ lachte Jennifer. „Nein…mein Schatz…ich habe Angst, dass du einen viel zu bunten Kinderwagen für unsere Tochter holst und das wir damit zum Gespött im Revier werden...“ lachte Manfred und streichelte seiner Frau über den gewölbten Bauch. Jennifer beugte sich zu ihm, gab ihn einen Kuss und stieg dann aus. „Pass in deinem Dienst auf…nicht dass du versehentlich erschossen wirst…ich brauch dich noch..“ gab sie etwas spitzfindig wieder. Manfred liebte diese Wortspiele mit seiner Frau. Seit elf Monaten waren sie verheiratet und nun kündigte sich der schönste Beweis für ihre Liebe an. Bis vor einigen Monaten war Jennifer selbst Polizistin, aber sie wollte nun nur noch für ihre kleine Familie da sein. Manfred winkte ihr nach. Dann fuhr er zum Dienst. Zu diesem Zeitpunkt ahnte er nicht, dass diese ein schlimmer Tag in seinem Leben werden würde. „Morgen Karl…alles klar?“ rief er seinem Kollegen zu, als er das Büro betrat. „Ja sicher….und wo hast du deine Herrin gelassen?“ lachte Karl zurück. „Oh…sie ist dabei mein Konto zu plündern und alles für das Baby einzukaufen.“ erklärte Manfred traurig. „Oh…das wird teuer….aber keine Sorge…die Kollegen haben schon zusammen geworfen. Warum müsst ihr auch so schnell arbeiten…“ tadelte Toni, der nun ebenfalls ins Büro kam Manfred. „Ja danke… du als ihr Bruder kannst es sicher nachvollziehen. Du kennst Jenni….sie nimmt keine Rücksicht..“ lachte Manfred. „Na…immerhin ist es für eure Tochter. Für sie wirst du noch alles tun…“ lachte Toni und schlug Manfred auf die Schulter. In diesem Augenblick ging der Alarm los. „Polizeistation Köln-Nippes…“ meldete sich Karl, der heute Funkdienst hat. „Ich bin in der Deutschen Bank auf der Neusser Strasse. Hier findet gerade eine Überfall statt….sechs Männer mit Waffen…die….“ Das Gespräch brach ab. Manfred sah Toni und Karl an „Da ist Jenni gerade!!“ stieß er aus und rannte schon auf den Parkplatz. Toni und noch andere Kollegen kamen hinterher. Mit sieben Fahrzeugen fuhren sie zur Bank.

    Jennifer stand in der Schlange und wartete endlich bedient zu werden. Sie hatte mal wieder die Geheimnummer vergessen und musste an den Schalter. Doch scheinbar waren heute viel zu viele Leute hier. Sie merkte wie das Kind unter ihrem Herzen unruhig wurde. „Ist ja gut….wir sind gleich raus…“ redete sie leise und streichelte ihren Bauch. Eine ältere Dame vor ihr sah sie an. „OH… Sie sind bald soweit, was?“ lächelte sie. Jennifer nickte. „Ja…in knapp sechs Wochen. Es wird eine Sie…“ erklärte sie stolz. „Ist es Ihr erstes Kind?“ harkte die ältere Frau nach. Jennifer nickte. „Ja…sie krönt unsere Liebe…“ gab sie glücklich zurück. „Alle auf den Boden!!!! Das ist ein ÜBERFALL!!!!“ schrie plötzlich ein Mann und wenig später zerrissen Schüsse und Schreie der Menschen in dem Raum die Stille. Jennifer sah erschrocken zu den Männern, die maskiert in die Bank stürmten. Sie legte ihre Arme schützen um ihren Bauch als einer von ihnen zu ihr kam. „Runter!!“ fauchte er sie an. Ohne Rücksicht auf die schwangere Frau stieß er die Personen zu Boden. Auch die alte Frau neben Jennifer wurde zu Boden gestoßen. Jennifer kümmerte sich um die wimmernde Frau. „Schon gut… wenn wir tun was die Leute sagen, dann werden sie sich das Geld nehmen und wieder verschwinden..“ raunte sie ihr zu. Langsam rutschte sie an die Wand um sich abzustützen. Der Boden war kalt und es schien ziemlich ungesund zu sein. „Hey…du da!! Pack das Geld in die Tüte!!“ forderte der Bankräuber die Kassiererin auf. Sie tat was der Mann wollte. Jennifer sah sich in der Bank um. Es waren ungefähr zwanzig Kunden im Raum und einer davon telefonierte. Klar…er rief die Polizei an. Und dann kam das was kommen musste… es fiel auf. Einer der Räuber nahm ihm das Handy weg und zertrat es am Boden. Jennifer spürte wie sie Krämpfe bekam. Oh…nein…Baby…nicht jetzt…ganz ruhig bleiben…. Wir schaffen das schon…. Ganz ruhig… ermahnte sie sich in Gedanken und atmete tief ein und aus. Es schien zu funktionieren. Die Wehen ließen nach. „Geht es Ihnen nicht gut?“ wollte die Alte wissen. „Doch…ist schon okay….ich bin nur etwas aufgeregt…“ stieß Jennifer aus.