Beiträge von Elvira

    Also wirklich, Elli, ich sags ja immer wieder: eindeutige Anzeichen von purem Sadismus bei dir! Ich mach mir Sorgen..... :S:huh:8|?(:D:D:D

    Musst du nicht...ich weiß ja... das es mir gut tut.... :D

    zum heutigen Teil..sag ich nur..Tatü...Tata...die Rettung ist da.... klasse geschrieben...du kannst ruhig öfter mal was schreiben....das ist immer so interessant.... :D:P

    Ha....ich wußte doch, dass Oliver einen Trick vor hat..ich bin sicher, das Boris noch lebt und gleich mit Ben im Schlepptau ankommt..und dann werden die drei fertig gemacht......also Chris..morgen bitte mal früher.....den Teil einstellen, damit ich weiß ob ich Recht habe...

    Klasse geschrieben wie immer

    Die Fahrt verlief zunächst schweigend. „Und ihr seid seit Beginn des Urlaubs zusammen oder wie?“ harkte Semir neugierig nach. „Nun ja....nicht direkt. Während des Fluges hab ich sie schon angebaggert, aber sie war eiskalt.. wie ein Eisberg...nein...noch viel kälter....nun ja... und dann trafen wir uns im Restaurant wieder, aßen gemeinsam zu Abend und gingen am Meer entlang....sahen uns den Sonnenuntergang an...“schwärmte Ben von seinem Urlaub. „Okay...das reicht. Es war also alles in Allem wunderschön...“ grinste Semir. „Ja....besonders die 1. Nacht...und die 2. und 3...und...“ ging es mit Ben weiter. „Ist jetzt gut....ich will nicht alles wissen.“ lachte Semir. „Und wieso ist sie jetzt schon wieder weg?“ harkte Semir nach. „Sie muss arbeiten...sie ist ….“ Ben sah auf die Uhr...“ja...jetzt müsste sie gerade gestartet sein. Sie ruft mich heute Abend an und....dann werden wir sicher stundenlang telefonieren..“ schwärmte er weiter. „Mann... dich hat es ja richtig erwischt..“ lachte Semir. Er freute sich für Ben, denn seit dem Tod seiner damaligen Freundin der jungen Staatsanwältin Saskia Ehrbach, kam kaum jemand an ihn heran. „Und was macht ihr wenn sie wieder da ist? Ich meine wir also Andrea und ich könnten euch einladen zu uns...“ schlug Semir vor. Er war neugierig auf die Frau, die es schaffte Ben so schwärmen zu lassen. „Keine schlechte Idee...wenn sie zurück ist, dann werde ich es ihr vorschlagen...aber da Andrea sooo gut kochen kann, wird sie bestimmt ja sagen..Ach Semir...das Leben ist so schön.... obwohl...Carla kocht auch sehr gut...wirklich gut....“ stöhnte Ben. Semir lachte nur leise. „Jetzt konzentriere dich bitte auf die Arbeit und nicht auf das Vergnügen...“ ermahnte er ihn. Ben sah auf die Uhr. „Carla musste gleich landen....dann noch ne Stunde bis sie den Flieger verlässt und dann werden wir reden...oh Semir...am liebsten würde ich zu ihr fliegen..“ kam leise von Ben. Semir sah ihn an. „Du bist richtig verliebt. Ich freu mich für dich...wirklich. Nur solltest du auch daran denken, dass du arbeiten musst. Ben....Liebe ist wundervoll, aber du solltest deine Gedanken auch auf deinen Job lenken...“ ermahnte Semir ihn. „Ja schon klar...weißt du nach dem Tod von Saskia... da wollte ich am liebsten sterben. Ich wollte mich irgendwo eingraben und auf den Tod warten...doch seit ich Carla kenne, da ist es einfach toll....wenn sie vor mir steht und...ihr Haar nach hinten wirft....dann ist es...ja...als ob ich fliege. Meine Haut kribbelt und...ach es ist einfach schön...“ lachte Ben leise.

    „Okay...Romeo...und nun komm wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Siehst du den Wagen dort? Der scheint etwas im Laderaum zu haben was raus will...da...sieh nur..“ riss Semir ihn aus seinen Gedanken. Ben sah genauer hin. „Das ist eine Frau oder?“ fragte er nach. Semir zog die Schultern hoch. „Kann sein....dann stoppen wir ihn mal..“ schlug er vor. Ben nickte und griff zur Kelle während Semir den Wagen neben den Transporter zog und anschließend sich vor ihn setzte. Im Rückfenster blinkte das „Bitte Folgen“ auf. Tatsächlich zog der kleine Transporter nach rechts und folgte. „Der ist aber brav..“ lachte Ben. „Ja...pass nur auf, dass er nicht gleich wieder ausschert..“ kam von Semir etwas skeptisch. Ben nickte. „Semir stellte seinen BMW quer vor dem Transporter. Gemeinsam stiegen sie aus und während Semir zur Fahrerseite ging, stellte Ben sich etwas abseits hin. Er hielt die Hand an der Waffe um im Notfall sofort eingreifen zu können. „Gerkan...Kripo Autobahn...Führerschein und Fahrzeugpapiere bitte! Machen Sie den Motor aus!“ befahl Semir freundlich und hob seinen Ausweis. „Hab ich etwas falsch gemacht? Ich bin nicht zu schnell gefahren...“ kam von dem Fahrer. Ben sah ihn an. Er schien sich wirklich keiner Schuld bewusst zu sein. „Was haben Sie geladen?“ wollte Semir wissen, als er die Papiere gesehen hatte. „ich hab ein paar Kartons von einer Spedition geholt..“ erklärte der Mann. „Würden Sie bitte öffnen, dass ich es überprüfen kann?“ wollte Semir wissen. „Ja sicher...gar kein Problem...“ kam von dem Mann. Er war wirklich sehr kooperativ und öffnete die hinteren Türen.

    Carola sprang aus dem Wagen, als die Türen sich öffneten und wollte weglaufen, doch Ben, der mit nach hinten gekommen war, hielt sie fest. „Lassen Sie mich los!! Ich muss weg!!“ stieß die junge Frau aus. „Jäger...Kripo Autobahn...Sie sind in Sicherheit und wir hätten da ein paar Fragen an Sie..“ stellte er sich vor. „Nein...ich muss weg!!“ widersprach die Frau. Sie riss sich los und rannte die Böschung rauf. Ben hinterher. „Verdammt wie kommt diese Frau in meinen Wagen? Ich kenne sie nicht!“ fauchte der Fahrer. Semir sah ihn an. „Scheint als wäre die junge Frau auf der Flucht....Sie kennen Sie nicht?“ harkte er nach. „Nein...absolut nicht. Ich war lediglich bei der Spedition und hab die Kartons abgeholt...und dann hab ich sie...diese Person muss sich in den Wagen geschlichen haben, als ich beim bezahlen war, das ist die einzige Möglichkeit...wo sie....aber wer ist sie?“ stammelte der Mann. „Welche Spedition war es denn?'“ wollte Semir wissen. „Spedition Brück...in Köln-Longerich...“ gab der Mann zurück. Semir notierte sich den Namen. „Okay.. Herr Baumgarten.. Sie dürfen fahren....und entschuldigen Sie die Unannehmlichkeit..“ lächelte Semir. Der Mann nickte und verabschiedete sich. Er fuhr am BMW von Semir vorbei und nahm seine Route wieder auf. Ben kam derzeit mit der jungen Frau zurück. Diesmal hatte sie Handschellen an. „Oh....du hast sie bekommen und scheinst etwas außer Atem zu sein..“ grinste Semir. „Nein....gar nicht....boah...die ..die Frau....“ stieß Ben etwas atemlos aus. Semir nahm ihm die Gefangene ab. „Wer sind Sie?“ wollte er wissen. Doch die Frau schwieg. „Gut... dann werden wir uns auf dem Revier unterhalten...“ meinte er lediglich und schloss die Tür. Er sah Ben entgegen. „Irgendwie habe ich den Eindruck, dass deine neue Freundin dich richtig fertig gemacht hat...“ lachte Semir und hielt Ben die Tür auf. „ Los Opa...einsteigen!“ reizte er ihn.

    Also wirklich...ich kann mich Chris nur anschließen....Ich glaube auch meinen Kindern jedes Wort, egal was sie sagen.....Doch nun hoffe ich, dass der Kleine die Eltern überzeugen kann oder so intelligent ist, dass er selbst anruft...

    Obwohl...wenn die Wunden noch bluten Chris...dann wird von Ben sicher nicht viel übrig sein.....vielleicht eine leere Hülle..... :D:D

    Soooo dan poste ich doppelt...wieder einmal ein Klasse Teil. ich befürchte nur, das dieser Oliver Semir garantiert nicht gehen lassen wird...vermutlich fällt ihn noch was ziemlich hinterhältiges ein...so wie ich dich kenne....Na aber ich lass mich mal überraschen....

    „Nochmals, wo waren sie in der Nacht vom dritten zum vierten Juli?“, fragte Florian Glade mit lauter Stimme. „Ich mit meiner Freundin unterwegs.“, gab Ben kleinlaut wieder. „Wie lange? Den ganzen Abend?“, kam die nächste Frage. „Nein, wir trennten uns um etwa halb elf.“, erzählte Ben und war mit den Nerven völlig fertig. Dass das Schwert bei ihm gefunden wurde und er auf dem Überwachungsvideo sich selbst wieder erkannt. Er würde sich selbst einsperren. „Dann hatten sie genügend Zeit den Überfall auf den Kiosk zu begehen. Von ihrer Wohnung zum Tatort ist es, nach den nächtlichen Verkehrsverhältnissen, eine gute halbe Stunde. Wenn wir die Gegenüberstellung nachher machen, was meinen sie, wird er sagen?“, fragte Florian Glade. Martin Stolberg hielt sich im Hintergrund. Er beobachtete Ben Jäger genau aus den Augenwinkeln und versuchte sich ein Bild von dem Mann zu machen, den er mit so leichten Mitteln überführt hatte.

    Nur wenig später saß Semir bei Stolberg im Büro. Dieser führte ihm das Video vor und Semir saß vor dem Monitor. Er glaubte seinen Augen nicht zu trauen. Auf dem Bild war eindeutig Ben zu sehen. „Das ist ein Trick! Ein Doppelgänger oder Maskenträger... Mein Partner ist kein Dieb! ER ist reich! Warum soll er denn ausgerechnet Überfälle und Einbrüche begehen! Er kann sich alles kaufen was er will!“, verteidigte Semir seinen Freund und Partner. Stolberg lachte auf. „Das ist doch wohl ein Witz! Ihr Freund mag reich sein, aber das heißt nicht, das er keine Straftat begehen kann. Hier auf dem Video sieht man es ganz deutlich! Was denken Sie wird der Richter wohl sagen? Vielleicht brauch Herr Jäger ja diesen Adrenalinschub? Er kann sich alles kaufen? Ja sicher kann er das, aber das Schwert ist nicht käuflich. Schon mal daran gedacht, dass er es verkaufen wollte um noch mehr Geld zu haben? Diese stinkreichen Leute wollen doch immer mehr von dem Geld. Und Ihr Freund scheint die Arbeit nicht wirklich wichtig zu nehmen. Also geht er auf Diebestour. Die Überfälle können ihm auch nachgewiesen werden. Denn dieses Tattoo, was er trägt ist einmalig. Sehen Sie es ein, Gerkhan.... Ihr Freund ist ein Verbrecher...“, höhnte Stolberg. Semir sprang auf und ließ seine Faust auf Stolbergs Nase landen. Wut entbrannt verließ er das Büro. Zu Ben durfte er nicht, also musste er seine Freundin ausfindig machen. Rosa... mehr wusste er nicht und dass sie mit Ben Musik machte. ER musste in Bens Wohnung irgendwie. Sie war von der Polizei versiegelt worden, aber .... er war ja Polizist... Ein Grinsen zeichnete sich ab.

    Auch Kim versuchte mit Engelszungen auf Stolberg einzureden, doch es ging nichts. Dieser Mann war felsenfest davon überzeugt, das Ben der Täter war und Kim musste zugeben, dass es ihr sicher nicht anders ergangen wäre. Die Beweise waren eindeutig. Als sie das Büro von Stolberg verließ sah sie gerade noch wie Semir vom Hof raste. Hoffentlich macht er keine Dummheiten. Sie setzte sich in ihren Wagen und rief ihn über Funk. „Cobra 11 für Cobra 1. Semir... was haben Sie vor?“, fragte sie. „Chefin.... es ist besser wenn Sie es nicht wissen. Vertrauen Sie mir. Ich werde Bens Unschuld beweisen und seine Freundin befragen. Ich finde sie.“, hörte sie Semir sagen. „Semir... ich weiß wie es in Ihnen aussieht, aber die Beweise gegen Ben sind doch eindeutig... “, erklärte sie ruhig. „Glauben Sie auch, dass er es war?“, wollte Semir wissen. „Nein...ja...ich weiß es nicht... Ich würde an Stolbergs Stelle nicht anders handeln... Bitte versuchen Sie sich diesmal an die Vorschriften zu halten.“, bat sie inständig. „Ja sicher Chefin.... wie immer.“, kam verbittert von Semir. Kim verstand ihn sehr gut. „Semir.... beweisen Sie seine Unschuld....bitte auf legalem Weg... Ein Kollege hinter Gitter reicht...“, ermahnte sie ihn. Von Semir kam keine Antwort mehr. Viel Glück....dachte sie nur.

    Semir betrat das Studio in dem Ben immer probte. Er suchte nach Hinweisen wer diese Rosa war und vor allem wo sie wohnte. Was war nur mit Ben passiert? Wieso tat er das? Er kannte ihn nicht so... geistesabwesend, vergesslich...unkonzentriert... Irgendwas musste mit ihm geschehen sein. Er hörte wie sich die Tür öffnete und drehte sich erschrocken um. Schnell versteckte er sich in der Ecke und wartete bis die Person hinein kam. Als sie an ihm vorbei war richtete er die Waffe, die er eben schon gezogen hatte auf sie. „Keine Bewegung!“, warnte er. Die Person hob die Hände und drehte sich langsam um. Eine Frau stand vor ihm und sah ihn erschrocken an. „Bitte... nicht schießen...bitte..“, flehte sie. „Wer sind Sie?“, fragte er. „Rosa... Rosa Winter...“, sagte sie mit zittriger Stimme. „Oh... Gott sei Dank... ich suche Sie schon. Gerkhan...Semir Gerkhan... ich bin Bens Partner... Ben steckt in Schwierigkeiten und ich hoffe dass Sie mir dabei helfen können, seine Unschuld zu beweisen...“, kam es wie ein Schwall der Erleichterung hervor. „Ben? In Schwierigkeiten? Wie? Warum?“, schoss sie die Fragen ab. „Er soll Überfälle und einen Einbruch begangen haben. Die Beweise sind erdrückend. Er sagt, er war mit Ihnen zusammen, aber er kann sich nicht erinnern. Sie sind die Einzige die es kann...“, kam es regelrecht flehend von ihm. Rosa nickte. „Ich helfe selbstverständlich... wie?“ wollte sie wissen.

    Carla sah auf den Platz mit der Nr. 18. Dort stand ein Porsche. „hmm….dann haben sie deinen wohl doch abgeschleppt….. Ben.. ich kann nicht mehr…“ stöhnte Carla und lehnte sich an den Porsche. „Schatz…..du sitzt auf meinem Wagen…mach mir ja keinen Kratzer rein..“ kam besorgt von ihm. Carla sah ihn an und dann den Porsche. „Das ist deiner?“ fragte sie erstaunt. „Ja…ich weiß…der Kofferraum ist klein und der Wagen hat auch nicht so viel Platz aber….“ Redete Ben und fing an das Gepäck zu verstauen „Nein…das meine ich auch nicht…Ben..das ist ein Porsche…und ich meine…. Du bist Polizist und verdienen tust du dort doch auch nicht …..Moment….Ben….? Bist du ein Hochstapler? Ja…das ist es…du bist ein Hochstapler…der Wagen ist gestohlen und das Hotel hast du geprellt…“ stieß sie aus. Ben lachte laut auf. „Nein….ich bin Polizist und das ist mein Wagen und das Hotel ist bezahlt….“ prustete er heraus. „Aber das kostet doch ein Vermögen.. Die Suite war nicht billig das weiß ich…der Porsche ist nicht alt…woher ist das Geld?“ fragte sie ernst. „Steig ein..!“ befahl er sanft. „Nein..ich will wissen wer und was du bist…“ forderte sie auf. Ben rollte die Augen. „also gut….mein Vater ist Multimillionär…zufrieden?“ stieß er aus. Er hielt ihr die Tür offen. „Würdest du nun einsteigen, oder soll ich dir noch die Geburtsurkunde zeigen?“ grinste er. Carla stieg ein. Gemeinsam ging es zu Ben in die Wohnung, wo Carla nicht mehr aus dem Staunen kam. „Das ist keine Wohnung...das..das ist ein Palast…whow... .und du wohnst wirklich allein? Ich meine da kommt jetzt keiner um die Ecke oder so?“ wollte sie wissen. Ben stellte die Koffer ab und nahm sie in den Arm. „Nein...ich wohne allein..ich habe gern viel Platz...“ grinste er. Carla nickte. „Klar...und vermutlich hast du auch noch eine Putzfrau, die hier sauber macht oder?“ harkte sie skeptisch nach. Ben grinste breit. „Nein...aber du kannst dich ja um den Job bewerben...“ schlug er vor. Carla lachte hell auf. „Das kannst du dir abschminken..ich hab eine Putzfrau....die kommt zweimal die Woche...“ erklärte sie. Ben nickte. „Na egal....was machen wir heute noch? Ich hab Hunger..wollen wir essen gehen?“ wollte er wissen. Carla schüttelte den Kopf. „Nein...wir gehen einkaufen und dann koche ich....ich bin eine sehr gute Köchin..wirklich...“ versprach sie. Ben war einverstanden. „Also gut...ich bin aber ein großer Esser....also müssen wir genug kaufen..“ grinste er. Carla nahm ihn in den Arm. „Ich weiß.....“ gab sie zu verstehen und küsste ihn. Ben erwiderte die Zärtlichkeiten, mit den sie ihn verwöhnte. Carla hatte nicht zu viel versprochen. Sie konnte sehr gut kochen und Ben genoss jeden Biss. Auch der Nachtisch war eine Wolke Tiramisu mit Erdbeeren. Alles handgemacht und unglaublich lecker. Der Abend verlief völlig harmonisch und die Nacht war wie die Nächte vorher von Zärtlichkeiten erfüllt. Als sie sich von einander lösten sah Ben sie verliebt an. „Ich bin so glücklich...“ gab er zu. „Ich auch...diese Woche werden wir genießen...und wir werden uns lieben...und....“ zählte sie auf. Ben legte ihr den Finger auf den Mund. „Aber lass uns jetzt etwas schlafen.. wir haben noch vier Tage zusammen..“ grinste er. Doch auch die Tage waren schnelllebig und der erste Arbeitstag von Ben näherte sich. Carla sollte am nächsten Morgen bereits wieder im Flieger sein und in die dominikanische Republik fliegen.

    „Sobald du gelandet bist, sag mir Bitte Bescheid, ja!!“ ermahnte Ben Carla als sie sich am ersten Arbeitstag voneinander verabschiedeten. „Klar mein Tiger...es wird das erste sein, was ich tue, wenn ich wieder festen Boden unter den Füßen habe...versprochen..“ lachte sie. „Ich könnte dich auch zum Flughafen bringen..“ schlug Ben vor. „Schatz...du musst zum Dienst. Willst du direkt am ersten Tag zu spät kommen?“ fragte sie lachend. „Das sind die Kollegen gewohnt....aber gut...du rufst mich an...egal wie spät.....ich melde mich auf jeden Fall....“ wiederholte er. Sie nickte artig. „Nur keine Sorge Ben....der Pilot ist die Strecke schon hundert Mal geflogen und bei ihm bin ich in sehr guten Händen....“ beruhigte sie ihn und drückte ihm einen Kuss auf. „Aber es dauert sooooo lange bis du wieder da bist....“ jammerte Ben leise. Carla lachte laut auf. „Du bist ja schlimmer als ein Baby...“ meinte sie nur. „Bin ich nicht...aber ich vermisse dich jetzt schon...“ schmollte Ben und zog sie an sich heran. Er küsste sie innig. „Ich liebe dich... mehr als mein Leben..“ flüsterte er ihr ins Ohr. Nur schwer konnten sich die Beiden voneinander lösen. „Ich liebe dich auch...und wenn ich mein Leben für dich opfern müsste...ich würde es tun..“ schwor sie. „So und nun fährst du zur Dienststelle. Ich werde mir ein Taxi zum Flughafen nehmen. In zwei Wochen bin ich wieder hier.“ Versprach sie. Ben fuhr los. Er brauchte eine knappe halbe Stunde bis er im Büro war, wo er freudig begrüßt wurde. Für Susanne hatte er seinen üblichen schelmischen Blick drauf. „Hey...meine Süße...wie geht es dir?“ fragte er sie. „Jetzt wo du da bist, wird Semir auch wieder erträglicher werden...“ meinte sie nur. „Oh...so schlimm? Hat er...?“ fragte Ben und wies auf Dieter und Hotte. Ben grinste. „Alles klar...na dann begrüße ich unseren Häuptling „Türkischer Hengst“ mal..“ mit diesen Worten betrat er das Büro welches er sich mit Semir teilte. „Hey....guten Morgen..“ begrüßte er seinen Partner. Dieser sprang auf. „Endlich...man Ben...das nächste Mal machen wir zur gleichen Zeit Urlaub..“ stöhnte Semir. Ben grinste breit. „Das kannst du knicken...ich bin nämlich nicht allein. Und die Person ziehe ich dir vor...“ erklärte er. Semir sah ihn an. „Du willst mir doch nicht sagen, dass du mir untreu wirst oder?“ lachte er. „Semir....die Frau....sie ist...sie ist...einfach wunderbar. Lange schwarze Haare, die schönsten Augen, die du dir vorstellen kannst...die Lippen....“ schwärmte Ben von seiner Angebeteten. „Ah...dich hat es also ganz schön erwischt. Und wie heißt die Arme?“ wollte Semir wissen. Doch Ben ignorierte seine Anmerkung. „Carla- Maria- Mercedes de Cossa...“ strahlte Ben. Semir sah ihn an. „Carla-Maria-Mercedes de Cossa....klingt nett...“ stieß er grinsend aus. Ben nickte stolz. „Das ist sie auch...Sie ist Stewardess und wunderschön...jetzt fliegt sie gerade in die Domprep und kommt in zwei Wochen zurück...auf dem Flug nach Marbella war sie für mich da....nur für mich....ganz allein und..“ schwärmte Ben völlig versonnen. Semir stieß ihm die Füße vom Schreibtisch. „Der Urlaub ist vorbei...los die Streife ruft und da erzählst du mir dann was von der Hübschen, die es geschafft hat dein Herz zu erobern.“ Lachte Semir. Ben sah ihn an. „Ja Papa...ich werde sie dir sogar vorstellen...sobald sie wieder da ist.....“ versprach er und verließ mit Semir zusammen das Büro.

    Ohoh...ich wußte doch....das es nicht so einfach für Semir sein wird.....ich glaub dem stehen jetzt ein paar üble Minuten bevor....und was für einen Plan hat Ben jetzt? Wie wäre es, wenn du nur weil ich Urlaub habe...noch einen Teil einstellst? Darfst Semir auch richtig weh tun.... :D:D:D

    Sie schlenderten weiter durch die Straßen und schnell war der Hund vergessen. An einem Schmuckgeschäft blieben sie stehen. „Sieh nur...das ist wunderschön...“ schwärmte Carla Ben sah hin, Es war eine schwarze Perlenkette und sah wirklich schön aus. „Ja..die würde dir sicher auch gut stehen....“ meinte er nachdenklich. Carla sah ihn an. „Ja.... aber dafür müsste ich schon im Lotto gewinnen...Die kostet ja ein Vermögen...“ stöhnte Carla. Ben sah auf das Schild. „Na 200 Euro sind das umgerechnet...das ist doch wirklich nicht viel..“ grinste er. Carla sah ihn erschrocken an. „Das ist verdammt viel für so eine Kette...“ widersprach sie. Ben zog die Schultern hoch. „Sie gefällt dir wirklich?“ wollte er wissen. Carla nickte. „Gut....warte hier einen Augenblick..“ meinte Ben und verschwand in den Laden. Carla sah ihm nach. Was für ein verrückter Kerl.... dachte sie nur. Es dauerte ganze zehn Minuten bis Ben wieder heraus kam. In der Hand hielt er die Kette. Carla sah ihn an. „Du....hast....ich meine...du hast sie..wirklich ...gekauft?“ stammelte sie. „Ja...für dich ist sie mir nicht zu teuer..na komm..leben wir sie an...“ grinste er. Carla lachte und sprang ihm in die Arme. „Ich liebe dich...Ben..du bist....so gut..du tust mir so gut...“ strahlte sie und küsste ihn. Ben lachte und löste sich sanft von ihr. „Hey... wir müssen gleich zum Flughafen...unser Flieger geht...“ gab er bekannt. Sie nicke. „ich finde es sehr schön dass du mit mir fliegst….“ hauchte sie. Ich fliege mit dir mein Schatz wohin du willst und die restlichen Tage meines Urlaubs werde ich mit dir in meiner Wohnung verbringen...gemeinsam...“ erklärte er und zog ein weiteres Geschenk hervor. Eine silberne Kette mit drei Ankern. Ein Herz, ein Kreuz und ein Anker. „Das ist ein Zeichen der echten wahren Liebe...“ erklärte er. Carla nahm die Kette und strich über die Anhänger. „Ich hoffe wirklich dass sie es ist....ich würde sterben, wenn ich dich verliere...“ kam leise von ihr. Sie fuhren ins Hotel, checkten aus und fuhren anschließend zum Flughafen. Es dauerte noch ganze drei Stunden bis sie endlich im Flieger saßen und dieser in Richtung Köln-Bonn abflog.

    Isabella sah verschmitzt zu Carla die verträumt in der kleinen Kabine saß. „Whow...was für tolle Ketten..hat er sie dir geschenkt?“ wollte sie wissen und wies auf die Geschenke. Carla nickte. „Er ist soooo toll.. so lieb ….er ist alles was ein Mann sein muss. Rücksichtsvoll....liebevoll....er....ach er ist einfach toll...“ schwärmte Carla. Isabella lachte. „Na dann halt ihn dir warm. Zumindest ist Frank schon eifersüchtig.. das hab ich schon gemerkt als er dich am Flughafen abholte. Also dieser Ben da.....Ich freu mich für dich. Nach Pedro hast du so einen Mann redlich verdient. Was macht er eigentlich beruflich?“ wollte sie von ihrer Freundin wissen. „Er ist Polizist.....“ kam von Carla. „Ein Bulle? Whow......aber er scheint ja gut Geld zu verdienen. Die Kette scheint nicht gerade billig zu sein...“ kam von Isabella skeptisch. Carla nickte. „Oh ja.....die schwarze hat knappe 200 Euro gekostet und die Andere...weiß ich nicht. Aber er hat einfach sein Scheckbuch gezückt und....schon war es erledigt...“ lachte sie. Isabella sah in Richtung 1. Klasse. Der Mann der es schaffte das Herz von Carla zu erweichen. ER sah wirklich gut aus. „Ein schöner Mann..aber meinst du nicht, dass er in Deutschland nicht in festen Händen ist?“ wollte sie wissen. „Nein...er ist solo....er hat eine Wohnung und wohnt allein... er hat mir gesagt, dass wir noch eine Woche zusammen wohnen werden, bis er zum Dienst muss.“ kam leise von Carla. Die Augen von ihr strahlten so viel Glück aus, das Isabella nicht mehr weiter bohrte. Sie wünschte sich nur, dass Carla nicht enttäuscht wurde. Nachdem der Flieger gelandet warte Ben am Ausgang auf Carla, die noch einiges erledigen musste. Doch dann kam sie auf ihn zu. „Ben..ich hab eine Woche Urlaub bekommen..mein nächster Flug geht erst am Freitag und dann in die Dominikanische Republik...“ strahlte sie. „Das freut mich für dich. Und es trifft sich auch gut. Ich muss am Sonntag wieder arbeiten. Wie lange wirst du dann weg sein?“ wollte Ben wissen. „Ich werde zwei Wochen weg sein. Und dann habe ich eine Woche frei, dann fliege ich wieder und...immer so weiter....“ strahlte sie. „Ich habe meinen Wagen auf dem Parkplatz abgestellt….“ Erklärte er als sie das Gebäude verließen. „Auf dem Parkplatz…Ben..das ist extrem teuer….was wenn sie ihn abgeschleppt haben?“ wollte sie wissen. „Haben sie sicher nicht….das ist der Platz 18 in Reihe 48A…“ grinste Ben. „48 A…..Ben das sind doch die überwachten Plätze….fährst du einen goldenen Wagen oder was?“ stöhnte Carla. „nein….aber ich will nicht, das mein Schatz gestohlen wird…“ lachte Ben nur.

    jaja....sie brauchen eine Frau.....schon klar, das Semir sowas von sich gibt. Aber ich bin mir auch sicher das Annelie sich gut macht bei der cobra...und vielleicht läuft sie ja den Helden den Rang ab, was das Schrotten angeht...wäre doch was

    hmm also ich denke ja nicht, das Semir da so einfach rauskommt...die Mistkerle werden sicher noch was böses Aushecken und es verhindern...ja und was den Schatz angeht....irgendwie zwickt es in den Seiten und das bedeutet nichts gutes. Max scheint nämlich auch irgendwie ein Geheimnis zu haben....


    Also Chris..für mich sind hier zuviele "irgendwies" zu sein...und nur du kannst es ändern... DU HAST DIE MACHT :D:D:D:D

    Nachdem der weitere Tag ohne Auffälligkeiten verlaufen war, saß Ben in seiner Wohnung, knetete seine Hände und dachte über das heutige nach. Warum sollte er solch einen Traum haben und der Junge ihn beschuldigen, der Räuber zu sein? Sein Gedankengang wurde vom Telefon unterbrochen. Ben ging mit schlurfenden Schritten zum Telefon und nahm den Hörer. „Jäger!“, meldete er sich. „Vancouver…“, sagte jemand. „Vancouver…verstanden…“, antwortete Ben monoton. „Du wirst dich in das Museum der asiatischen Kunst nach Köln begeben und mir das Schwert des Mongolenfürsten Dschinghis Khan bringen!“, kam der Befehl. „Ja…das Schwert des Mongolenkönigs Dschinghis Khan… verstanden…“, wiederholte Ben. „Heute Abend um neun Uhr!“, ein Knacken zeigte, dass der Anrufer aufgelegt hatte. Ben stand noch eine Weile mit dem Hörer am Ohr einfach da. Doch nach wenigen Minuten legte er einfach auf. Kurz nach Acht verließ er die Wohnung und fuhr nach Köln zum Museum wie es ihm befohlen wurde. Er brach die Tür des Museums auf und ahnte nicht, dass dadurch bereits stiller Alarm ausgelöst wurde. Ben ging wie im Trance durch die Räume und suchte das Schwert wie der Mann am Telefon sagte. Er war so tief in Trance, dass er vergaß eine Maske aufzusetzen. Die Überwachungskameras zeichneten jeden Schritt von ihm auf. Einmal sah er direkt ins Auge der Kamera. Einen besseren Beweis war nicht notwendig. Nur wenig später hörte er die Sirenen. Er nahm das Schwert und kletterte aus einem der ungesicherten Fenster. Mit schnellen Schritten erreichte er die Straßenbahn, die gerade an der Station hielt und fuhr nach Hause. Dort stellte er seine Beute einfach in die große Vase die neben der Tür stand und legte sich schlafen.

    „Ja danke!!“, fauchte Stolberg als er diesmal nach Köln fahren musste. Das Museum für asiatische Kunst meldete einen Einbruch und der Täter trug ein auffälliges Tatoo. Da Stolberg ihn für seinen Täter hielt, den er suchte, wurde er sofort informiert. Bereits am Eingang des Museums wurde er von dem Kollegen der Kölner Kripo begrüßt. „Und Fingerabdrücke oder sonst was Verwertbares?“, wollte er murrend wissen. „Oh viel Besser… Der Kerl wurde von der Überwachungskamera aufgenommen. Ohne Maske.“, erklärte der Kollege und Stolbergs Mundwinkel fingen an sich auseinander zu ziehen. „Wo ist das Video?“, wollte er wissen. Nur wenig später stand er im Kontrollraum des Museums und ließ sich die Aufnahme zeigen. Als er den Täter sah wurde sein Grinsen noch breiter. „Ich hab es gewusst… Das Band wird eingezogen. Es dient als Beweißmittel. Was hat er mitgenommen?“, fragte Stolberg. „Das Schwert des Mongolenfürsten. Es ist von unschätzbarem Wert und eine Leihgabe des staatlichen Museums in Moskau.“, erklärte der Museumsdirektor. „Sie bekommen es schnell wieder, das verspreche ich Ihnen. Sofia… die Adresse von Ben Jäger!“, befahl Stolberg. Sofia machte sich sofort an die Arbeit und gab die Angaben die sie von Stolberg bekam über Funk durch. Es dauerte keine fünf Minuten und die Adresse von Ben war bekannt.

    Dieter und Hotte nickten nur. Sie waren immer noch beleidigt, weil Semir sie irgendwie nicht für voll nahm. „Kann ich mich auf euch verlassen?“ fragte Semir und sah die beiden fest an. „Na klar doch...“ knurrte Dieter. Semir lächelte. „Hört mal..ich...was im Büro gewesen ist...ich meinte das nicht so...es tut mir Leid...“ entschuldigte er sich bei den Beiden und reichte ihnen die Hand. Hotte lachte erleichtert und ergriff sie natürlich. „Ist schon vergessen…“ versprach er. Dieter folgte seinem Beispiel. „Klar … wir wissen doch unter welchem Druck du stehst…“ kam von ihm. „Also gut..ihr positioniert euch…“ erklärte Semir und wandte sich zur Toilette. Er betrat das Häuschen. Nun hieß es warten. Sein Blick fiel auf die halb offene Tür der Damentoilette. Er sah kurz hinein und stockte. Im Spiegel sah er wie ein Mann sich offensichtlich an einer Frau verging. Die Frau hing schlaff in ihrem Griff. Semir drehte sich zu Dieter und Hotte um. Doch die Beiden waren nicht zu sehen. „also allein…“ sagte er leise und öffnete die Tür vollständig. Mit der Waffe in der Hand betrat der den Toilettenraum. Er wurde von dem Mann nicht bemerkt, denn der war damit beschäftigt sein Opfer oder besser gesagt sich selbst zu beglücken. Semir richtete die Waffe auf ihn. „Stopp!!“ fauchte er. Der Kopf ruckte herum. „Fuck!!“ stieß der Mann aus, ließ die Frau achtlos fallen und wollte Semir angreifen, doch dieser ließ einen Warnschuss ertönen. „Noch einen Schritt und du wirst nie wieder etwas für eine Frau empfinden können…“ warnte er und senkte den Waffenlauf in die Höhe, die er meinte. Die Hände des Mannes gingen in den Schritt und schützten seine Männlichkeit. „Das….das sehen Sie falsch…sie…sie ist meine Freundin…sie…“ stammelte er. „Klar und ich bin Rotkäppchen…weg da!!“ fauchte Semir ihn an. „An die WAND!!“ schrie er den Mann an. Er musste sich zusammenreißen um den Mann nicht körperlich anzugehen. Mit der linken Hand griff er zum Funk. „Hotte, Dieter… ich hab ihn...kommt in die Damentoilette!“ befahl er den Kollegen. Es dauerte keine fünf Minuten bis die Beiden im Häuschen waren und den Mann festnahmen, während Semir sich um die bewusstlose Frau kümmerte. Er orderte einen Krankenwagen um die Frau ins Krankenhaus bringen zu lassen.

    Die Tage vergingen und der letzte Tag vor Carlas Abflug kam. Diesmal hatten sie gemeinsam in Bens Zimmer übernachtet und genossen das gemeinsame Frühstück. Verliebt sah Carla ihn an. „Schade…ich bin jetzt für mindestens drei Wochen nicht da….und du …hast noch vier Tage hier….“ Meinte sie. „Ich hab mir was überlegt…was soll ich ohne dich hier…ich will nah bei dir sein und habe deshalb meinen Flug umgebucht. Ich fliege heute nach Hause und wir können bei mir die restlichen Urlaubstage verbringen. Was hältst du davon?“ wollte Ben wissen und biss in sein Brötchen. „Das wäre ganz toll..weißt du..in Köln muss ich zu meinem Chef. Er will etwas mit mir besprechen. Ich weiß auch schon was. Es geht um eine Vertretung einer schwangeren Kollegin. Die flog aber eine Strecke die ich noch nie geflogen bin. In die dominikanische Republik….“ Strahlte Carla. Ben sah sie an. „Dann bist du ja noch länger unterwegs…“ kam traurig von ihm. „Nun ja….das ist zwar schade aber dennoch… ist nur für zwei Monate…dann ist eine andere Kollegin da, die übernimmt und ich fliege wieder die alte Strecke…“ tröstete sie ihn. „aber wenn du nicht willst, dann lehne ich ab…das kann ich auch..“ hängte sie an. „Nein…ist schon okay… es ist ein Job und ich werde dir sicher nicht vorschreiben was du tun oder lassen sollst. Das ist ganz allein deine Entscheidung…“ widersprach Ben. „ich liebe dich…..“ säuselte sie ihm ins Ohr. „ich dich auch….aber ich weiß ja nicht, ob du mit meinem Job klar kommst..“ meinte er plötzlich. Carla sah ihn an. „Was für einen Job hast du denn?“ harkte sie nach. „ich bin Bulle…“ gab Ben von sich. Carla setzte sich hin. „ein echter Polizist?“ fragte sie erstaunt. Ben lachte leise. „Ja…waschecht….bis 60 Grad…“ gab er von sich. „Ich bin Polizist....genauer Kriminalhauptkommissar.... und da ist es dann mit dem Schichtdienst und so...und...also was ich denke..es wäre gar nicht verkehrt...ich meine wenn du diesen Flug in die Domrep... machst...“ lächelte Ben nervös. Carla sah ihn an. „Na und? Ich meine das ist auch ein toller Beruf....“ lachte sie nur. Ben nickte. „Ja aber wie gesagt...mit Freizeit...das ist nicht planbar....aber ich werde tun was ich kann...“ grinste Ben. Carla sah ihn an. „bist du denn sicher, dass wir zusammen blieben? Ich meine....ich liebe dich....und auch wenn wir uns erst zwei Wochen kennen...ich habe manchmal das Gefühl, dass wir uns schon ewig kennen...und ich will keinen Tag mehr ohne dich sein...“ säuselte sie leise. Ben nahm ihre Hand und küsste sie. „Ich auch nicht...“ gab er zu. „Was wollen wir denn heute noch machen? Wir könnten über die Märkte gehen...bitte...sie sind wunderschön und...“ schwärmte Carla. Ben war einverstanden. Eine weitere Stunde später waren sie in der Altstadt unterwegs. „Es ist herrlich...wusstest du das Marbella als Perle der Costa del Sol gilt?“ wollte Carla wissen. „Ja...und der Sandstrand ist auch wundervoll...die Altstadt hat einen schönen Markt zu bieten..“ grinste Ben und küsste sie sanft. Carla hatte sich ein leichtes Sommerkleid angezogen welches im warmen Wind ihre Figur umspielte. Sie gingen über den Markt und durch die engen Straßen, als sie plötzlich ein leises Winseln hörte. Ben und Carla gingen dem nach und sahen einen Hund, welcher angekettet war in der Sonne sitzen. „Sieh doch mal...das arme Tier ist in der Sonne angebunden... kein Wasser...gar nichts... Das arme Tier...wie können die Menschen nur so grausam sein...“ tadelte Carla. Sie wollte hingehen, doch Ben hielt sie fest. „Vielleicht ist das Tier gefährlich...“ gab er zu bedenken. „Quatsch...mich hat noch nie ein Hund gebissen... ich gebe ihm nur Wasser okay`?“ wollte sie wissen, als sie seinen besorgten Blick bemerkte. Ben nickte. „Also gut...aber wirklich nur Wasser...“ ermahnte er sie. Carla lachte hell auf. Dann nahm sie eine Pappschale die auf der Straße lag, füllte sie am alten Brunnen und stellte die Schale vor dem Hund hier. „Hier mein Kleiner.....trink....du hast sicher Durst...“ redete sie mit dem verängstigtem Tier. Der Hund sah sie traurig an und musterte Carla skeptisch. Doch dann stand er auf und wedelte mit der Rute. Carla sah zu Ben. „Siehst du....er ist harmlos...“ lachte sie und streckte die Hand aus. Das Tier knurrte leise und schnappte zu. Carla erschrak sich und riss ihre Hand zurück. Dennoch bekam sie die Zähne zu spüren. „Hat er dich gebissen?“ wollte Ben sofort wissen. Carla hob ihre Hand. Ein blutiger Striemen zeigte sich an ihrem Handrücken. „Ist nur ein Kratzer...nicht weiter schlimm...“ lächelte Carla.

    Menno....musst du mich so erschrecken? Ich dachte schon es wäre was schlimmes mit dem Schatz...und dann ist es nur der Kompass der weg ist...wie gut das Ben in Bio aufgepasst hat...puh.....


    Aber eine Frage stellt sich dennoch...was ist mit Semir....nein...warte..eigentlich 2 Fragen....die 2. Wann geht es weiter?????

    „Hey…meine Prinzessin der Lüfte…“ begrüßte Ben Carla und nahm sie in den Arm. „Ben…das ist ja eine tolle Überraschung… ich freue mich so…“ strahlte sie. „Wie war der Flug?“ wollte er wissen. „unruhig…aber jetzt bin ich ja hier….ich freu mich und das schöne ist..ich hab vier Tage frei. Vier Tage wo ich nur für dich da bin…“ gab sie bekannt. „Das ist sehr schön. Das freut mich wirklich…“ meinte Ben nur. „Wir können durch die Altstadt gehen und….die Märkte sehen… stundenlang am Strand liegen..und…“ zählte Carla auf. Ben legte ihr den Finger auf den Mund. „Hey.. ist ja gut..beruhige dich sonst bekommst du noch einen Anfall…“ lachte er und gab ihr einen Kuss. „ich habe für uns einen Tisch reserviert…“ erklärte er. „und danach…machen wir eine Bootsfahrt… nur wie zwei…in die bucht und genießen dort den Sonnenuntergang..“ hängte er an. Er nahm die Koffer und sie schritten gemeinsam zum Ausgang. „Das klingt ja richtig toll…aber ist das nicht zu teuer? Ich meine….ein ganzes Boot nur für uns…?“ wollte sie wissen. Wieder küsste Ben sie. „Darüber mach dir mal keine Gedanken…..und wenn alles vorbei ist bist du dran…dann verwöhnst du mich…“ grinste er. Nachdem sie das Gepäck ins Hotel gebracht hatten, fuhren sie zum Hafen und betraten das für sie bestimmte Boot. Freundlich wurden sie von dem Besitzer begrüßt, als Ben ihm den Umschlag reichte. „Sag mal…wie hast du das denn geschafft? Ich meine die Boote sind schon monatelang ausgebucht und…“ wollte sie wissen. „Nun…das bleibt mein Geheimnis..“ grinste er nur. „Ich verrate nichts….“ lachte sie. Eine Stunde später lagen beide in der Bucht am Strand. Langsam ging die Sonne unter und tauchte das Meer in ein sanftes Orange. Himmel und Meer schienen eins zu sein. „Es ist wunderschön….. „schwärmte Carla. Ben sah sie an. „Es ist genauso schön, wie du….Carla… ich liebe dich.“ hauchte er. Carla sah ihn an. Ben zog sie an sich heran und fing an zärtlich zu werden. Carla ließ sich einfach von seinen Zärtlichkeiten verwöhnen. Die Beiden vergaßen dass der Besitzer des Bootes bei ihnen war, doch der las einfach in seinem Buch. Vermutlich war es nicht das erste Liebespärchen was er hier in die Bucht fuhr.

    Semir sah Hotte und Dieter an. „Also gut…. Wir werden den Fall gemeinsam lösen, aber bitte bleibt mir mit euren Ratschlägen vom Leib..okay…“ wollte er wissen und sah die Beiden mit funkelnden Augen an. „Aber Semir….ich finde Dieter hat Recht. Wenn wir hier und hier…Sperren aufstellen, dann kann er sich nur auf dem Parkplatz verkriechen und dort…“ versuchte Hotte seinen Dienstpartner zu unterstützten. „Hotte… das ist schon klar, nur hier ist ein Restaurant und das ist sehr gut besucht…wenn der Typ durchdreht dann wird er Geiseln nehmen und das ist etwas, was wir überhaupt nicht gebrauchen können. Absperren können wir nicht, denn dann wird er aufmerksam und verdünnisiert sich. Deswegen schlagen wir hier zu…“ widersprach Semir und zeigte auf der Karte einen markierten Punkt. Hotte sah Dieter an. „Ja aber da ist eine Tankstelle und die ist auch gut besucht…“ meinte Dieter. Semir stöhnte auf. „Ja…sicher, aber nur dort können wir vor ihm sein und die Leute außer Gefahr beordern…“ stellte Semir fest. „Wie du meinst….Semir..du bist ja der Ranghöchste und hast das Sagen. Was wir sagen ist ja alles Schrott….“ Knurrte Hotte beleidigt. „Hört mal…. Ich kann meinen Dienst auch allein machen. Der Kerl hat bereits vier Frauen vergewaltigt und hat jedes Mal eine Tankstelle ausgesucht, warum sollte er bitte jetzt ein Restaurant aussuchen? Er hat seine Opfer an der Tanke ausgesucht und nicht in der Raststätte. Die Tankstelle können wir auch viel einfacher eikreisen….“ Erklärte Semir sachlich. Er hasste Diskussion und war froh wenn Ben endlich wieder da war, doch bis dahin musste er sich mit den beiden Kommissaren in Uniform zu Recht kommen. „So und nun ab in euren Porsche…..und zur Tankstelle!“ befahl er. Nur murrend folgten Dieter und Hotte diesem Befehl. Sie fuhren zur der Tankstelle die nach ihrer, oder besser nach Semirs Meinung der Vergewaltiger erneut zuschlagen würde. Die Frauen wurden überfallen, betäubt und im Toilettenraum brutal vergewaltigt. Semir sah sich an der Tankstelle um. Die Toiletten lagen etwas versteckt und man konnte von ihnen aus, schnell in den Wald renne, der direkt hinter der Tankstelle anfing. So machte der Täter es dann auch. Bevor die Frauen sich erholten, war er bereits über alle Berge. Die Kollegen hatten den Wald schon abgesucht, aber keine Spuren gefunden. „Also gut…ich geh ins Häuschen und ihr bezieht hier die Stellung. Ich glaube nämlich ganz fest, dass der Kerl heute Abend wieder zuschlagen wird. Aufgrund des Gesetzes welches die Privat- und Intimsphäre schützt, dürfen wir keine Überwachungskamera anbringen und eine weibliche Kollegin werde ich nicht in Gefahr bringen. Den Kerl werden wir heut stellen….“ drohte Semir leise.