Ich geb es euch!!!!
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Also um ein vernünftigen Feed abzugeben müsste da schon mehr stehen...ja..ich weiß..die begrenzte Anzahl der zeichen..... :pinch:
Ich geb es euch!!!!
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Also um ein vernünftigen Feed abzugeben müsste da schon mehr stehen...ja..ich weiß..die begrenzte Anzahl der zeichen..... :pinch:
hmm der lebt ja immer noch :D. Aber war ja klar...Ben schafft das denn ohne Semir ist es kein Cobra 11 ... wer soll denn dann schrotten? Klasse geschrieben, Gitti....ich liebe deine Storys ![]()
So...interessant...bin gespannt was der Typ mit Semir bequatschen will...aber keine schlechte Idee sich Wissen eines Kriminalisten zu holen, wenn man ein Verbrechen vorhat....sehr gut...klasse geschrieben wie immer ![]()
Edit: Ben...ist ja soooo nett...ich sehe ihn schon vor mir, wie er sich mit Herrn Schneider unterhält...alles nach Dienstvorschrift...klar...nach Bens Dienstvorschrift...
Jaja...das mit der Bronchitis...gerade sehr aktuell ..... armer Ben....musste er frieren...aber zum Glück ist Semir nun da und jetzt werden sie gemeinsam nach Noelle suchen und sie auch finden... da bin ich mir ganz sicher.....wirklich ganz sicher....
„Meine Herren! Kommen Sie bitte zu mir!“ forderte Kim die Beiden auf, als sie das Büro betraten. Semir nickte und zog Ben mit. „Setzen Sie sich..“ befahl Kim. „Herr Jäger…ich weiß dass Sie im Augenblick viel durchmachen. Dennoch muss ich Sie bitten Ihren Dienst aufzunehmen. Wenn Sie wollen können Sie unsere Psychologin aufsuchen. Sie wird ihnen sicher helfen können, die schwere Zeit zu überstehen.“ erklärte Kim. Semir sah abwechselnd zu Kim und zu Ben. Er wusste, dass Kim es nur gut meinte, aber Ben wird es sicher als ein Angriff sehen. Und so war es auch. Ben sah Kim an. „Das ist ja auch so einfach für Sie…ich verliere meine zukünftige Frau und Sie verweisen mich auf die Psychologin…ganz toll..wirklich…absolute Klasse…“ fauchte er sie an. Semir sah ihn warnend an, doch Kim winkte ab. Sie verstand sehr wohl was in Ben vorging. „Also gut…Herr Jäger. Sie scheinen nicht diensttauglich zu sein. Ich beurlaube Sie für den Rest der Woche…“ erklärte Kim. Ben sah sie an. „Sie ….suspendieren mich?“ harkte er nach. „nein…ich sagte Sie werden beurlaubt. Und damit Sie keine dummen Sachen machen, wird Herr Gerkan auf Sie aufpassen…. Aber ich will Sie beide am Montag wieder hier sehen…“ befahl sie lächelnd. Ben nickte. Er schien den Sinn der Worte nicht zu begreifen und stand auf. „Alles klar!! Dann kann ich ja wohl nach Hause gehen…nett, dass sich alle daran ergötzen, wenn ich …“ fluchte er und verließ das Büro. Die Tür fiel lauter ins Schloss als nötig. „BEN!!“ rief Semir hinterher. Kim sah ihn an. „Wie sehen Sie seine Psyche?“ wollte sie wissen. „Er wird Dummheiten machen…. Ich würde es gern verhindern. Wir dürfen ihn jetzt nicht allein lassen…er ist völlig am Ende…“ erklärte Semir nervös. „Also gut…Passen Sie gut auf ihn auf….Aber ich will informiert werden. Sie bekommen einen Sonderauftrag von mir…“ erklärte Kim und machte eine Pause. Semir sah sie erschrocken an. „Aber Chefin…. Sie sagten doch, dass ich….?“ Fragte er nach. Kim nickte. „Ja…natürlich. Sie werden mit Ben nach Lyon fliegen und sich nach der Frau erkundigen. Ihre aktuellen Fälle können Sie an Herzberger und Bonrath übergeben. Ich werde das mit den Beiden klären. Halten Sie Ben von Dummheiten ab…“ endete die Erklärung von Kim. Semir strahlte. „Danke Chefin….danke….ich muss los…“ Semir sprang auf und rannte aus dem Büro. Doch Kim hielt ihn erneut zurück. „Sie haben was vergessen..“ lächelte sie und hielt ihm einen Umschlag hin. „Was ist das?“ fragte er und nahm ihn. „Ihre Tickets….der Flieger geht in vier Stunden…“ gab Kim bekannt. Er verließ ihr Büro und ging zu Ben, der in ihrem eigenen Büro saß. Er hatte seinen Kopf mit den Händen abgestützt und sah einfach nur aus dem Fenster. „Komm Partner…wir haben zu tun…“ murmelte Semir. „ich bin suspendiert…“ kam leise von Ben. „Nein.. du bist beurlaubt und in vier Stunden geht unser Flieger nach Lyon.“ erklärte Semir. Ben sah ihn an. „wie war das?“ fragte er heiser. „Wir fliegen nach Lyon. Die Chefin hat uns die Tickets spendiert und den Flug gebucht. Und nun komm…wir müssen noch packen..“ befahl Semir. Ben vergaß was eben im Büro von Kim passiert war und stürmte wieder hinein. Kim erschrak. Ben kam auf ihr zu und umarmte sie. „Danke…danke…danke..“ stieß er aus und Tränen liefen wie von selbst. „Schon gut. Ich hoffe nur, dass Sie ihre Freundin finden und das sie lebt…und nun guten Flug.“ kam peinlich berührt von Kim.
Während Semir und Ben nach Lyon flogen fuhr Peter Wiesinger erneut ins Krankenhaus. Er durfte zu Isabella und Carla die auf einem Zimmer lagen. Immer noch lagen beide im Koma und waren nicht ansprechbar. Der Doktor kam hinzu. „Herr Wiesinger…die Damen haben die Nacht ruhig überstanden. Es ist alles in Ordnung. Sie werden sicher bald wieder gesund werden. Allerdings wird die Dame links von Ihnen nicht mehr laufen können. Die Wirbelsäule ist angebrochen und wir konnten leider nichts tun, außer dass wir den Bruch richten konnten. Die Nerven sind stark geschädigt worden. Es gibt zwar manchmal der Fall, dass die Personen dennoch laufen wieder lernen, aber sie kann auch im Rollstuhl noch alt werden. Und manchmal passieren ja auch Wunder…“ erklärte der Arzt. „Sie ist verheiratet und wollte Kinder haben. Sie wollte nicht mehr fliegen…“ erklärte Peter, der von Isabellas Wunsch nach Kindern wusste. „Nun das ist doch okay…die Querschnittlähmung wird das nicht verhindern. Sie kann Mutter werden. Aber sie muss sich jetzt erst einmal Zeit lassen.“ erklärte der Arzt. Peters Blick wanderte zu Carla. „Wie sieht es bei ihr aus?“ wollte er wissen. „Schwer zu sagen. Sie hat einige Rippen, die Beine und die Arme gebrochen. Mehrere Quetschungen. Wir müssten ihr die Milz entfernen und einen Riss in der Leber reparieren. Aber die Wirbelsäule ist unverletzt. Auch hat sie keine Brandwunden davon getragen, weil sie aus der Maschine geschleudert wurde und in einem Heuhaufen, welches den Fall abgemildert hat. Auch der Kopf scheint bei beiden Damen nicht geschädigt zu sein. Zumindest nicht so extrem dass man sich dort Sorgen machen müsste. Aber das Endresultat wird uns erst klar werden, wenn die Damen aufwachen. Und das kann leider noch ne ganze Weile dauern.“ Erklärte Dr. Bonnet. „Können sie denn nach Deutschland überführt werden?“ wollte Peter wissen. „Das kann ich auch erst nächste Woche sagen. So lange müssen sie hier bleiben.“ Bestimmte Dr. Bonnet. Peter nickte. Er sah in die Gesichter seiner Kolleginnen. Beide waren extrem geschwollen und blau unterlaufen. „Ich hoffe die Beiden werden bald wieder aufwachen…“ sagte Peter leise. „Sie sollten nach Deutschland zurück fliegen und die Angehörigen davon unterrichten..“ lächelte Bonnet. Peter nickte erneut. „Sie haben Recht. Mein Flug geht in zwei Stunden. Ich hoffe nur, das die Beiden es schaffen..“ lächelte Peter nervös und verließ das Krankenhaus. Er checkte ein und flog nach Köln zurück.
das hat unser Semir aber toll gemacht.....lol
allerdings glaube ich, dass nicht nur Lämmer in der vorlesung waren..ich habe das Gefühl, da kommt noch was ganz dickes auf uns zu und unsere helden müssen wieder einiges einstecken....
nur wieso ist dieses Gefühl da...wieso...warte....warte...ach so...ja..richtig...das ist eine Story von Chris.... ![]()
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Dieser hing keuchend in seinen Fesseln und zitterte vor sich hin. Die nassen Klamotten zogen sich eng an seinen Körper und die Wunden waren wieder aufgebrochen und schienen sich durch den Schmutz entzündet zu haben. Er war sicher, hier würde er sterben, sollte nicht bald Hilfe kommen. Ben... warum half Ben ihm nicht? Diese Hypnose musste doch irgendwie zu durchbrechen sein. Angestrengt überlegte Semir, wie er es schaffen könnte, das zu bewerkstelligen, doch es wollte ihm nicht gelingen. Sein ganzer Körper schmerzte und die Brust brannte wie Feuer. „Na Gerkhan... wie ist das werte Befinden?“, höhnte es von oben auf ihn herab. „Pfeifer... ich bringe sie um, sollte ich hier rauskommen.“, stieß Semir aus. „Oh, wollen sie etwa schon wieder so unvernünftig sein? Soll ich erst wieder mit dem Brandeisen kommen?“, drohte er. Semir schwieg, denn noch einmal diese Schmerzen wollte und konnte er nicht ertragen. „Sie werden nie wieder die Sonne sehen, Gerkhan. Dafür werde ich schon sorgen. Verlassen sie sich drauf und ihr Kollege wird für den Mord an ihnen ins Gefängnis wandern.“, lachte Anton laut auf. „Sie... sie sind wahnsinnig... Ben würde niemals... Dazu kriegen sie ihn nie.“, schrie Semir nach oben und riss an seinen Fesseln, den Schmerz dabei ignorierend. „Wollen wir wetten?“
Hartmut und seine Kollegen, sowie Kim trafen bei Dieter und Hotte im Probenraum ein. „Chefin, also wenn sie mich fragen, hier hat ganz offensichtlich ein Kampf stattgefunden.“, meinte Hotte und deutete auf den kleinen Blutfleck und die zerschlagene Gitarre am Boden. Kim sah sich das Chaos an. Die Gitarre, umgeworfene Trommeln und Basskästen. Offensichtlich hatte hier ein Kampf stattgefunden. „Und der Wagen von Semir steht draußen... haben sie sonst noch was gefunden?“, wollte sie wissen. Dieter und Hotte schüttelten den Kopf. Kim nickte und wählte Semirs Nummer an. Es klingelte, aber das Klingeln war im Raum zu hören. Alle sahen sich suchend um und hörten nach dem Klingeln. Dieter ging dem Geräusch nach und fand es, unter einer umgestürzten Trommel liegend. „Chefin...“, meinte er und hielt das Handy von Semir hoch. „Okay, irgendwas ist hier passiert und ich will sofort wissen, was.“, meinte sie zu Hartmut und ließ ihn an die Arbeit gehen. Sie ging raus und sah in den morgendlichen Himmel hinauf. Wo könnten die beiden Jungs nur stecken und was war mit ihnen passiert? Denn, so wie es da drinnen aussah, scheinen die beiden nicht freiwillig mitgegangen zu sein.
Stolberg hörte dem zu, was Kim ihn berichtete. „Sie haben also den Wagen von Herrn Gerkhan gefunden. Vor dem Probenraum des Kollegen Jäger. Damit ist doch wohl klar, dass Gerkhan Jäger geholfen hatte. Warum sollte sonst sein Wagen dort stehen!“, fauchte er die Frau an. Kim holte tief Luft. „Sie vergessen das ich auch erwähnte, dass das Handy von Herrn Gerkhan unter einer Trommel lag und das ganze Studio nach einem Kampf aussieht!“, wies sie ihn zurecht. „Das ist doch alles Theater! Das Handy liegen lassen, um nicht geortet zu werden. Die Unordnung, um eine falsche Spur zu legen. Wo ist denn die Freundin von Jäger? Sie ist auch verschwunden. Die Drei stecken unter einer Decke… Die Sache wird Frau Schrankmann sicher sehr gefallen.“, meinte er und griff zum Hörer. Kim sah ihn an. „Herr Stolberg…ich weiß dass alles so aussieht als wenn…“, versuchte sie ihn zu beruhigen, aber Stolberg war nicht mehr zugänglich. „Frau Schrankmann…. Stolberg hier, Kripo Düsseldorf. Es geht um Herrn Jäger und Herrn Gerkhan von der Kripo Autobahn….“, erklärte er am Telefon. Kim stand auf und verließ das Büro. Sie wollte nicht hören wie ihre beiden Beamten in den Dreck gezogen wurden. Schrankmann würde eh zu ihr auf die Wache kommen oder aber sie zu sich zitieren.
Semir saß einfach nur da. Er wartete darauf das sich jemand um ihn kümmerte und tatsächlich kam Anton zu ihm. Er stellte einen Teller vor ihn hin, auf dem zwei Brötchen lagen und eine Flasche mit Wasser. „Ich will doch nicht, dass du verhungerst. Ich will dass du qualvoll stirbst. Nicht, das unser Freund Ben Jäger Zweifel aufkommen…“, lachte er und wollte gehen. „Wie soll ich an das Essen kommen?“, wollte Semir leise wissen. Anton sah ihn an. „Das ist dein Problem… aber du hast Recht… ich werde dir eine Hand losmachen. Du kommst eh nicht hier raus.“, nickte er und löste die Schelle an der linken Hand. Semir tat nichts. Er hatte eh keine Chance gegen Anton etwas zu unternehmen. So nahm er das Brötchen und aß langsam. Anton verließ das Gefängnis. „Ach ja…. Morgen wird sich dein Freund mit dir beschäftigen…. Ich werde zusehen, wie er dich zu Brei verarbeitet.“, lachte er von oben auf seinen Gefangenen. „Das werden wir ja sehen…“, murmelte Semir und überlegte, was heute passiert war. Er wurde fast ertränkt, aber er konnte sich daran erinnern, dass Ben ihm plötzlich helfen wollte. Aber was war der Schlüssel? Warum war er plötzlich wieder der Alte? Was musste passieren? Er spürte, wie er müde wurde. Es war einfach zu viel. Wie sollte er hier wieder rauskommen? Fragen über Fragen gingen ihn durch den Kopf. Dann schlief er tatsächlich ein. Die Strapazen des Tages forderten ihren Tribut.
Ben kam zur gleichen Zeit am Flughafen an und fragte sich zur Fluggesellschaft von Carla durch. Der Mann der ihm empfing war Wolfgang Hilgers. „Ich vertrete Herrn Wiesinger, der sich gerade in Lyon aufhält. Was kann ich für Sie tun?“ wollte der Mann wissen. „Ben Jäger… Ich bin der Verlobte von Carla Maria Mercedes de Cossa….“ stellte Ben sich vor und reichte dem Mann die Hand. „Oh….ähm….kommen Sie doch bitte mit…“ bat Hilgers. „Ich will wissen ob Carla zu den Überlebenden gehört..“ stieß Ben leise aus. Hilgers sah ihn mitleidig an. „Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Herr Wiesinger wird sich bestimmt in Kürze melden. Sie müssen bis dahin Geduld haben.“ erklärte der Mann. „Ich muss es wissen….wer sind die Toten? Wissen Sie Namen? Irgendwas….bitte..ich muss es wissen…“ flehte Ben regelrecht. „Es tut mir Leid…ich kann ihnen nichts sagen. Sie müssen sich leider wie die Anderen gedulden…“ kam erneut von Hilgers. „Herr Hilgers…ich bin keiner der Anderen..ich gehöre der Polizei an und ich fordere von Ihnen die Bekanntgabe, ob meine Freundin es geschafft hat oder nicht.“ fauchte Ben wütend. Wolfgang Hilgers sah ihn freundlich an. Vermutlich hatte er bereits mehrfach mit Menschen zu tun gehabt, die aus Sorge brüllten und unbeherrscht waren. „Herr Jäger…es ist mir ziemlich egal ob Sie bei der Polizei sind oder nicht. Es sind insgesamt drei Stewardessen im Flugzeug gewesen.. Carla, Isabella und eine Aushilfe einer anderen Fluglinie… Ich kann es Ihnen nicht sagen. Meine Frau, Isabella war auch auf diesem Flieger und ich weiß nicht einmal ob sie dabei ist. Bitte verstehen Sie mich doch…die Informationen sind noch nicht da…“ erklärte er erneut. Es klopfte und direkt ging die Tür auf. „Ich hab einen Termin…kommen Sie bitte später…“ forderte er den Mann auf, der gerade eintrat. „Semir? Was machst du denn hier?“ unterbrach Ben ihn. „Entschuldigen Sie…ich bin der Kollegen von Herrn Jäger. Mein Name ist Semir Gerkan“ stellte sich der Mann vor. Hilgers nickte. „Okay…ich habe Ihrem Kollegen bereits gesagt, dass ich nichts sagen kann. Wir sind noch völlig unwissend. Das einzige was sicher ist, ist dass die Maschine von einem Blitz getroffen wurde und dicht bei der Stadt Lyon aufgeschlagen ist. Zum Glück im unbewohntem Gebiet. Wir haben 52 Überlebende und davon liegen drei im Koma. Außerdem sind 15 Todesopfer zu beklagen…“ kam erneut von Hilgers. Semir nickte und legte Ben die Hand auf die Schulter. „Ben…komm…wir müssen..“ bat er. Ben nickte leicht und erhob sich. Noch einmal wandte sich Semir an Hilgers. „Wenn Sie wissen, wer überlebt hat…würden Sie mich dann bitte informieren?“ bat er. Hilgers nickte und nahm seine Visitenkarte. Auf der Straße sah Semir Ben an. „Ich sagte doch, dass wir es gemeinsam machen. Warum fährst du allein?“ fauchte er seinen Partner an. Es klang jedoch eher Besorgt als wütend. „Semir…ich wollte doch nur Gewissheit. Ich muss es wissen…ich muss einfach, verstehst du mich denn nicht?“ wollte Ben wissen. „Du wirst es erfahren….aber du musst dich gedulden. Ich gehe davon aus, dass die Leute alles tun um es bald zu erfahren.“ Beruhigte Semir ihn. „ich muss nur wissen, ob mein Leben sich noch lohnt.“ Kam leise von Ben. „Ben…das Leben lohnt sich. Sie ist sicher unter den Lebenden. Die Chancen stehen doch verdammt gut…“ redete Semir auf ihn ein.
Wolfgang Hilgers sah den Männern nach. Er konnte den jungen Mann sehr gut verstehen. Auch er hielt die Ungewissheit nicht aus ob seine geliebte Frau Isa unter den Lebenden war, oder unter den Toten. Hoffentlich meldete sich Peter bald. Wie Gedankenübertragung klingelte das Telefon. Wolfgang meldete sich. „Peter hier…Wolfgang…ich…ich habe die Liste. Unter den Toten sind die Cockpitcrew und auch Frank ist tot. Der Rest sind Passagiere. Verstehst du Passagiere. Weder Carla noch Isabella sind unter den Toten…“ stieß Peter aus. Wolfgang schloss erleichtert die Augen. „Danke….danke….das ist die beste Nachricht….“ stieß er aus. „Die meisten sind leicht verletzt, was wenn man sich die Maschine ansieht, ein Wunder ist. Carla und Isabella sind schwer verletzt. Sie gehören zu den Beiden, die im Koma liegen. Jana…die Aushilfe…ist ihren Verletzungen erlegen. Aber wir wissen wer alles überlebt hat. Die Liste hab ich dir bereits aufs Fax gelegt. Bitte gib den Angehörigen Bescheid.“ bat Peter. „Das werde ich tun. Die laufen mir eh schon die Türen ein. Peter…wie sieht es bei den Verletzungen aus? Ich meine….die Chance, dass Isabella und auch Carla es überleben?“ wagte Wolfgang zu fragen. Peter schwieg zunächst. „Das wird sich in dieser Nacht zeigen. Aber die Ärzte sind sehr zuversichtlich.“ erklärte sein Kollege. „Ich danke dir…wann bist du zurück?“ harkte Wolfgang nach. „Ich kann hier nicht mehr viel machen. Ich denke morgen werde ich wieder im Büro sein. Ich werde morgenfrüh nur kurz zu Carla und Isabella gehen und sehen wie es ihnen geht…“ versprach Peter. „Gib Isa einen Kuss von mir….bitte und sag ihr, dass ich sie liebe…“ bat Wolfgang. Peter versprach es. Langsam ließ Wolfgang den Hörer sinke. Tränen der Erleichterung liefen ihm über das Gesicht und das erste Mal seit langem betete er zu Gott, das Isabella und auch Carla es schafften, die schweren Verletzungen zu überstehen. Er musste Gerkan anrufen und ihm mitteilen, dass Carla lebte…doch in seiner Verfassung fand er die Karte nicht. Zu sehr war er selbst mit sich beschäftigt
Was soll ich sagen...klasse Story...klasse Ende....und klasses Autorenteam.... ![]()
Soso drei Beulen in einer Woche...stolze Zahl..hihi tja und der Autoschlüssel im Schnee...keine Sorge Ben..wenn der Schnee geschmolzen ist findest du ihn wieder...hast sicher noch einen Erstatzschlüssel...ähm..ist das nicht Semirs Auto? Ohoh...hihi das wird dem Großen aber gar nicht gefallen...alles was man seinem Auto antut tut man Semir an...ich kann ja suchen helfen..
Ui nun geht es los.....Jenni....absolute Klasse...
Du hast den Akzent von Noelle verdammt gut hinbekommen....wenn man es liest, dann ist es als säße sie mir gegenüber und sagt dies zu mir....klasse. Ben schient ja nicht ganz abgeneigt zu sein....aber Noelle will ja nichts von Männern wissen....
und was nun? Noelle hat die Waffe am Kopf...und Ben gibt auf...klar....zum Schutz von Noelle aber was passiert nun? Ich meine...die werden doch wohl nicht..oder doch?
jenni bitte schreib bald den nächsten Teil..ich muss wissen, was passiert..... ![]()
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Die Frau mit den schweren Verbrennungen ist aber doch grade gestorben, oder?
Die Frau ist tot...genau richtig...
Dr. Bonnet sah auf die Anzeigen der Überwachungsgeräte. Die Frau die vor ihm im Bett lag war gerade Ende zwanzig und hatte schwere innere Verletzungen. Sie mussten ihr die Milz entfernen, einen Riss in der Lunge flicken, sowie ein Stück der Rippe aus der Herzwand entfernen. „Hey..Mädchen…ich will das du kämpfst verstehst du…kämpfe….“ sprach er mit der Patientin. Die Beatmungsmaschine tat einwandfrei ihre Pflicht und auch das Piepen des EKGs war monoton und erklang in einem gleichbleibenden Abstand. „So ist es gut…..und so will ich es auch morgen wieder haben…“ lächelte er und wandte sich dem nächsten Bett zu. Hier lag ebenfalls eine junge Frau. Leider gab es hier kaum Chancen, die Frau durch zu bekommen, denn die Haut der jungen Frau war fast zu 60% verbrannt. Bei ihr erwischte Dr. Bonnet sich, dass er ihr den Tod am liebsten leichter gemacht hätte. Diese Frau würde wenn sie wach wäre unsagbar starke Schmerzen erleiden. Das Gesicht war kaum als ein solches zu erkennen. Auch der Rest des Körpers glich eher einem Trümmerfeld. Doch auch in solchen schweren Fällen, dürfen die Ärzte das Leiden der Personen nicht beenden. Sie mussten alles tun, was sie konnten um die Person am Leben zu erhalten. Es zerriss Bonnet das Herz, zu sehen wie die Maschinen diesen Menschen am Leben erhielten. „Es tut mir Leid…du warst sicher eine sehr hübsche Frau gewesen…“ sagte er leise. In diesem Augenblick spielten die Geräte verrückt. Bonnet sah dass die Herzfrequenz absackte und er überlegte, ob er das Leben verlängern sollte. Was würde es bringen? Die Chance die Frau durch zu bekommen war so gering, dass es vermutlich besser wäre, wenn er sie ganz einfach gehen lassen würde. Er sah auf die Frau und glaubte sie lächeln zu sehen, während die Maschine bereits warnende Töne von sich gab. Nur wenige Minuten später kam nur noch ein langer Ton. Erst jetzt kam eine Schwester ins Zimmer. „Doktor?“ fragte sie. „Es ist okay…sie ist soeben entschlafen..“ sagte er leise.
Am nächsten Morgen rief Semir Kim Krüger an und erklärte ihr den Sachverhalt. „Semir….was glauben Sie denn ausrichten zu können, wenn Sie in Frankreich sind?“ wollte sie wissen. „Dass wir feststellen, das Frau de Cossa noch lebt. Ben braucht die Gewissheit…“ erklärte Semir weiter. „Wäre es nicht besser, wenn wir abwarten, bis die Toten und die Überlebenden nach Deutschland gebracht werden? Ich halte es für besser, keine Pferde scheu zu machen…“ reit Kim. „Und es ist sicher besser für Sie, für Ben und für die Überelbenden. Ich werde mich erkundigen wann die Personen überführt werden.“ Versprach sie noch. „Chefin…Ben ist völlig am Ende. Er wird so nicht arbeiten können. Nicht ohne die Gewissheit…bitte…ich will doch nur diesen einen Tag…“ bettelte Semir regelrecht. „Semir nein…! Sie und Ben werden nicht fliegen. Kommen Sie beide zum Dienst und ich werde die Psychologin informieren, damit Ben Hilfe bekommt.“ befahl Kim. „Chefin…er braucht keine Psychologin, sondern eine Antwort ob seine Freundin noch lebt! Bitte…..“ flehte Semir weiter. Doch Kim ließ sich nicht erweichen. Andrea legte ihm die Hand auf die Schulter. „Semir…ich weiß das du Ben helfen willst, aber ich gebe Kim Recht. Ihr würdet vermutlich nicht einmal zu den Überlebenden kommen, weil zunächst die Familienmitglieder Vorrang haben. Wartet bis sie in Deutschland sind. Die Fluggesellschaft wird aber sicher vorher wissen, wer überlebt hat und wer nicht. Die haben doch ihre Listen und können dort sicher abstreichen, wer…“ meinte Andrea nachdenklich. Semir nickte resignierend. Bei dieser Erklärung konnte er keine Gegenargumente finden. „Ich werde mit Ben gleich aber zum Flughafen fragen und uns dort erkundigen…“ stimmte Semir zu. „wo ist Ben eigentlich? Schläft er noch?“ hängte er an. Andrea zog die Schultern hoch. „Ich weiß nicht…hab nicht nachgeschaut. Weck du ihn doch“ bat sie ihn. Semir stand auf und ging ins Gästezimmer. Er klopfte an und öffnete die Tür. „Ben?“ fragte Semir. ES kam keine Antwort. Semir betrat das Zimmer aber von Ben war nichts zu sehen. Semir ging ins angrenzende Bad. Auch hier war Ben nicht. Er ging ins Wohnzimmer. Auf dem Tisch lag der Autoschlüssel des BMWs aber der von Ben fehlte. „Verdammt…. Er ist weg. Hoffentlich macht er keinen Blödsinn….“ murmelte er nachdenklich. „Wo könnte er hin sein? Meinst du er …?“ fragte Andrea. „Nein..ich denke er ist zum Flughafen. Ich fahre sofort hinterher.“ Bestimmte Semir und verschwand ohne Frühstück zum Flughafen.
Lol Semir als Vorleser....ha...der hat sicher einen Stuhl hinter dem Pult stehen, damit er drüber wegsehen kann..oder steht er da in dem Hörsaal vor den ganzen Leuten ohne? hmmm klingt sehr lustig.
Das ist aber auch schon alles....mir schwant ja schon wieder übles...aber ich lasse mich gern belehren...
Für Semir gab es keine Ruhe. Die Schmerzen in der Brust waren stark. Auch wenn er schwach war, versuchte er die Ketten zu lösen. Es ging nicht. Er konnte sich nicht ohne Hilfe befreien. Hypnose….Hypnose… Die Worte klangen in seinem Kopf. Er versuchte sich von den Schmerzen abzulenken, indem er nach der Begründung suchte. War ein Mensch wirklich unter Hypnose fähig zu morden? Bisher hatte er immer gehört, dass sobald etwas Unrechtes passierte die Person aus der Hypnose erwachte. Aber Ben war Polizist…er tat unter Hypnose etwas das gegen seine Überzeugung sprach. Würde er ihn töten unter Hypnose? Würde er wirklich soweit gehen? Semir schloss die Augen. Die Schmerzen waren unerträglich. Zwar bluteten die Wunden nicht mehr, aber Semir ahnte dass dies nur der Anfang war. Pfeifer würde nicht aufhören. Nicht solange er lebte…
Pfeifer beobachtete Semir genau und zwar durch eine kleine Kamera, die er in den Fels gegenüber seinem Gefangenen versteckt hatte, und weidete sich an dessen Furcht in den Augen. In seinen Gedanken überlegte er sich schon, was er als nächstes mit Semir anstellen konnte, ohne ihn dabei zu töten. Dann fiel ihm der alte Brunnen im Hof ein. Dieser war noch immer mit Wasser gefüllt und hatte einen Hebearm, um daran einen Eimer zu befestigen. Aber es eignete sich auch prima als Senkarm, wenn man einen Mann daran festband. Teuflisch grinsend ging er nach draußen und überprüfte das alte Holzgestell. Es war noch gut erhalten und der Brunnen, trotzt warmer Jahreszeit, doch recht kühl und das Wasser würde sicherlich nicht mehr so sauber sein. Die Wunden von Gerkhan würden doppelt schmerzen, wenn sie in kaltes, schmutziges Wasser getaucht werden würden. Ja, das war die Idee und daran würde er sich gleich morgen um sechs Uhr machen. Vor neun kam sowieso nie einer und die Besucher erst um zehn. Eine gute Gelegenheit Rache an diesem kleinen türkischen Polizisten zu nehmen.
Hotte und Dieter fuhren die ganzen Gegenden ab. Sie hofften, Semir und Ben zu finden, denn auch der Deutschtürke war mit seiner Meldung überfällig. Die beiden glaubten, ebenso wenig wie Kim, dass Semir Ben zur Flucht verholfen hat. „Mensch Dieter, irgendwo müssen die beiden doch sein. Die können sich doch nicht in Luft auflösen.“, stieß Hotte aus und sah immer wieder aus dem Fenster. „Hotte, weißt du, wie viele Versteckmöglichkeiten Ben kennt? Ich meine, Semir kennt bestimmt welche, aber wie viele hat Ben nun wirklich...“ „Denkst du etwa, dass der Junge die Überfälle begangen hat?“, fragte der beleibte Polizist erschrocken. „Nein, ich sage ja auch nur, dass Ben... Moment, da... da steht Semirs Wagen.“, stieß er aus und lenkte den Polizeiporsche zum Parkplatz vor dem Probenraum von Ben. „Hier haben sich beide also versteckt, aber wieso meldet sich Semir dann nicht?“, fragte Hotte, als beide langsam aus den Wagen stiegen und auf die Halle zugingen. „Das werden wir gleich wissen.“, meinte Dieter.
„Semir, Ben... wir sind’s... Hotte und Dieter.“, rief Dieter durch den Raum, als sie im Innern standen, aber keiner zu sehen war. „Seltsam, sein Wagen steht doch vor der Tür.“, murmelte Dieter und sah sich in den anderen Räumen um. Hotte jedoch verweilte kurz, als er einen kleinen, roten, eingetrockneten Fleck auf dem Boden fand. „Dieter...“, rief er seinen Kollegen zu sich und tauchte seinen Finger in den Fleck hinein. „Was ist das?“, wollte der lange Polizist wissen. „Blut.“, meinte Hotte besorgt und zerrieb es zwischen seinen Fingern. „Blut... du meinst, hier hat ein Kampf stattgefunden?“, fragte Dieter. „Sieht so aus, fragt sich nur wer... Moment.“, dann entdeckte er die zerborstene Gitarre. „Ist das nicht Bens Gitarre?“, fragte er und Dieter nickte. „Wir müssen die Chefin und Hartmut anrufen... wer weiß, was hier passiert ist.“, meinte Hotte und griff zu seinem Telefon.
Die Nacht war kurz für Ben, denn er hörte Schritte vor seiner Tür. Erschrocken fuhr er auf, fiel aber wieder erleichtert zusammen, als er sah, dass es nur Rosas Vater war. „Wie geht es ihnen?“, fragte er und brachte das Frühstück. „Schlecht.“, meinte Ben nur und merkte seinen verspannten Nacken, aber dann tat ihm auch sein Unterkiefer weh, so als ob er einen Faustschlag abbekommen hätte, doch er konnte sich nicht daran erinnern. „Dann essen sie erst mal, ich habe ihnen frische, selbstgebackene Brötchen, etwas Wurst und Marmelade mitgebracht. Den Kaffee bringt meine Tochter gleich.“, meinte er und sah mit einem versteckt teuflischem Lächeln auf Ben hinüber. Ben nahm vorsichtig das Brötchen und schnitt es mit dem Messer auf, doch zum Essen sollte er nicht kommen. Rosa trat kurz darauf ein. „Hallo mein Schatz...“, säuselte sie und gab ihm einen Kuss auf die Stirn. „Oh.. Rosa... guten Morgen...“, begrüßte auch Ben sie. Er wollte gerade sein Brötchen zum Mund führen als Rosa ihm „Vancouver“ ins Ohr. Sofort veränderte sich sein Blick wieder. Anton sah zufrieden auf ihn. „Komm mit!“, befahl er kühl. Ben nickte, legte das Brötchen weg und folgte Anton nach unten. Vor dem Gitter zum Kerker blieben sie stehen. „Hol ihn hoch und bring ihn nach draußen!“, kam der nächste Befehl von Anton. „Ja....“, gab Ben nur von sich und stieg hinunter.
Für Ben und Semir endete der Tag und Semir ließ sich von Ben nach Hause fahren. Er lud ihn noch zu einem Feierabendbier ein und Ben nahm natürlich an. „Verdammt..ich versteh das nicht…warum meldet Carla sich denn nicht?“ fragte er leise. Andrea sah die Beiden an. „Semir….kommst du mal bitte..“ wandte sie sich an ihren Mann. „Ja sicher bin gleich bei dir.“ Gab er zurück und sah Ben an. „Jetzt wird sie mir sagen, dass sie mich liebt und dass es keinen besseren Mann für sie gibt..“ raunte er ihm zu. Ben lachte auf. „Wenn du dich da mal nicht irrst…das kann sie ja auch sagen, wenn ich dabei bin..“ grinste er nur. Semir ging hin. Ben nahm die Fernbedienung und schaltete den Fernseher ein. „Semir….in den Nachrichten….da…da haben sie heute gesagt, dass ein Flugzeug abgestürzt ist. Von der Fluggesellschaft wo Carla arbeitet. Es ist ihr Flug….verstehst du..jetzt müssen wir versuchen es Ben schonend beizubringen…“ raunte Andrea ihrem Mann leise zu. „was????“ fragte Semir erstaunt. „Semir…sag es ihm…bitte….bevor er die Nachrichten sieht…bitte..“ kam von Andrea. Semir war geschockt. „Ja… sicher…ich….ich oh verdammt… ist es sicher, dass es Carlas Maschine ist? Ich meine es kann ja auch jede Andere sein..“ versuchte Semir. „Ich weiß es nicht…aber wenn, dann…“ fing Andrea wieder an, als ein Schrei von Ben erklang. Sofort rannte Semir hin. Ben stand vor dem Fernseher und sah wie gebannt auf die Flimmerkiste. Semir sah ebenfalls hin. Die Nachrichten liefen gerade. „Heute in den frühen Nachmittagstunden kam es zu einem Absturz über Frankreich. Der Flug mit der Nummer 825 wurde nach Auskunft der Flugsicherheit von einem Blitz getroffen als es auf dem Weg nach Spanien war. Das letzte Funksignal ging bei der Flugsicherung gegen 14:30 Uhr ein und es wurden sofort Rettungsmaßnahmen eingeleitet. Dennoch konnten 15 Personen nicht gerettet werden….“ Semir schaltete den Fernseher aus und machte einen Schritt auf Ben zu, der völlig erstarrt da stand und nun auf den dunklen Fernseher starrte.
„Sie ist tot…“ stieß Ben nach einer Weile aus. Semir legte ihm die Hand auf die Schulter. „Ben…das wissen wir doch gar nicht. Es sind 15 Tote….und es waren sicher mehr an Bord…Vielleicht war es nicht der Flieger von Carla…“ versuchte Semir ihn zu beruhigen. Ben schüttelte den Kopf. „Nein….nein… es war ihr Flug… sie war in der Maschine und nun….ist sie tot….deshalb ging sie nicht ans Handy…sie ist Tot…“ weinte Ben und brach zusammen. Semir versuchte ihn zu halten und sah Hilfe suchend zu Andrea, die sich neben Ben kniete und ihn in den Arm nahm. „schhht….ist gut…Ben….sie muss nicht tot sein…sie kann auch unter den Lebenden weilen….beruhige dich doch….“ redete sie leise auf ihn ein. „sie ist tot….ich weiß es…ich fühle es….“ schluchzte Ben. „Andrea hat Recht…sie muss nicht tot sein….wir werden morgen vor Dienstbeginn zum Flughafen fahren und nachhören. Dann wissen wir mehr… du wirst heute bei uns bleiben…“ erklärte Semir. „Semir…die haben eine Notrufnummer eingerichtet um den Angehörigen zu helfen. Die Nummer hab ich neben dem Telefon liegen, seit ich von dem Absturz weiß. Semir nickte und stand auf. Er wählte die Nummer, die beim Telefon lag. Ben schien es nicht einmal mitzubekommen. Er saß völlig versunken in seiner Trauer auf dem Boden und weinte nur. „Ja…Semir Gerkan mein Name….es geht um den Absturz..eine Freundin von mir war an Bord und…“ erklärte Semir. „Ja…Verlobt….ja…Carla Maria Mercedes..sie war Stewardess an Bord…“ ging es bei Semir nach einer kurzen Pause weiter. Wieder musste er zuhören. „Aber… Sie müssen doch wissen…ob…ja…ja danke…“ Semir legte auf. „Es gibt 52 Überlebende. Davon sind 49 identifiziert worden. Drei von ihnen liegen im Koma. Sie sind extrem schwer verletzt und…ob sie es schaffen….“ Semir stockte. Ben sah ihn an. „Ist sie unter den Lebenden?“ fragte er leise. „Wir müssen uns gedulden…“ gab Semir die Worte der Person durch, mit der er eben gesprochen hatte. „Geduld? Semir..ich muss wissen ob sie lebt….ich muss es wissen ob…ob mein Leben auch vorbei ist…“ schluchzte Ben leise. „Ben…vor morgen können wir nichts unternehmen. Lass uns morgen mit der Chefin sprechen und dann fliegen wir gemeinsam nach Lyon und werden nachsehen. Ich sehe da keine Probleme…“ versuchte Semir. Ben nickte. Er nahm seinen Autoschlüssel und stand auf. „Wo willst du hin?“ fragte Semir ihn sanft und nahm den Schlüssel weg. „Ich will nach Hause…“ stieß Ben aus. „Nein…du wirst hier bleiben. Ben…ich lasse dich jetzt nicht allein. Du wirst hier schlafen…“ befahl Semir sanft und drückte Ben auf die Couch zurück. Ben sah ihn mit roten Augen an. „Warum….? Semir…sag mir warum?...“ weinte Ben weiter. „Was warum?“ harkte Semir sanft nach. „Warum darf ich nicht glücklich sein?“ vollendete Ben die Frage. Semir nahm seinen Partner in den Arm. „Hey…warte doch ab. Morgen wissen wir mehr..okay?“ bat er ihn. Ben nickte, doch beruhigen ließ er sich nicht wirklich. Semir hielt ihn ein Bier hin und Ben leerte die Flasche in einem Zug.
so eine feige Kuh...aber war ja klar....solche Leute schleicheen sich aus dem Leben und klönnen die Verantwortung für ihr tun nicht tragen...
klasse Story von dir chris....
03.06.2010 Im Angesicht des Todes
Tom und Semir entdecken an der Autobahn eine Frauenleiche. Die Umstände der Tat erinnern an eine Jahre zurückliegende Mordserie, die niemals aufgeklärt wurde. Engelhardt befürchtet die Rückkehr des Serientäters und setzt gemeinsam mit den Beamten der Autobahnpolizei alles daran, weiteren Morden zuvorzukommen. Doch vergeblich - der Killer schlägt erneut zu...
Bei der Verfolgung eines Autodiebs machen Tom und Semir an der Autobahn eine schreckliche Entdeckung: Sie finden die Leiche einer brünetten Frau mittleren Alters, die offenbar erdrosselt wurde. Die Umstände der Tat erinnern die Beamten an eine Mordserie, die vor einigen Jahren abrupt abbrach. Engelhardt hat schlimmste Befürchtungen: Sollte der Serientäter zurückgekehrt sein? Tom und Semir gelangen durch die Befragung der Kollegen des Opfers auf die Spur einer dubiosen Internetfirma, die mit Flirtseiten und Dialern illegale Geschäfte betreibt. Unterdessen schaltet die besorgte Engelhardt einen Profiler ein, der davor warnt, dass es sehr bald noch weitere Opfer geben wird. Engelhardt rollt daraufhin den alten Fall wieder auf und befragt noch einmal David Eggers, den Sohn des ersten Opfers des Serienmörders. Tom und Semir gelingt es inzwischen, den Drahtzieher der Internetfirma dingfest zu machen. Sie nehmen ihn ins Kreuzverhör. Doch dann wird eine neue Frauenleiche entdeckt. Offenbar waren Tom und Semir einer falschen Fährte gefolgt und haben damit wertvolle Zeit verloren. Ihnen bleibt nur noch die Chance, dem Täter eine gefährliche Falle zu stellen...
27.05.2010 Die zweite Chance
Eine junge Frau gerät in Lebensgefahr: Als Zeugin eines Verbrechens gelangt sie an brisante Unterlagen, die sie zu Geld machen will, um ihrem überschuldeten Vater zu helfen. Escort-Girl Iris Eckert will ihren Kunden Kai Lerche, Ex-Finanzmanager der Dr. Heerwagen GmbH, nach einer langen Nacht verlassen. Da erscheinen die zwei Ganoven Keller und Holzer und bedrohen ihren Kunden. Iris bleibt unentdeckt und wird so Zeugin, wie Keller von Lerche Unterlagen einfordert, doch Lerche gelingt die Flucht. Vom Auto aus bittet Lerche Iris telefonisch, einen Schließfachschlüssel an sich zu nehmen, dazu kommt es jedoch nicht mehr. Lerche wird bei der wüsten Autojagd spektakulär gerammt und kommt ums Leben. Keller und Holzer entkommen unerkannt. Die im Haus zurückgebliebene Iris findet den Schließfachschlüssel. Als sie versucht; Lerche auf seinem Handy zu erreichen, kommen Keller und Holzer auf ihre Spur.
Iris vermutet, dass der Inhalt des Schließfachs für Heerwagen bestimmt sehr wertvoll ist, und witterT damit die Chance ihres Lebens. Sie plant; Heerwagen einen Rückkauf der Unterlagen für 125.000 Euro anzubieten. Mit dem Geld will Iris ihrem finanziell angeschlagenen Vater unter die Arme greifen.
Es ist richtig, das Tom Beck ein Album plant. Wann es jedoch auf dem Markt gebracht wird ist noch völlig unbekannt.....Sollten wir etwas erfahren werdet ihr es natürlich zu lesen bekommen