Beiträge von Elvira

    „Das ist Christopher Holmes…Christopher… mein Sohn Ben und sein Kollege Semir Gerkhan…“, stellte Konrad seinen Sohn und dessen Partner seinem Geschäftspartner vor. „Aber wir kennen uns doch, Konrad.“, lächelte der Engländer und schlug beiden Kommissaren auf die Schultern. Ben verdrehte kurz, aber unbeobachtet die Augen. Semir erwiderte das freundschaftliche Lächeln. „Ich hatte schon einige Bekanntschaften und Abenteuer mit den Beiden durch.“, erklärte Christopher, als er Konrads Gesicht sah. „Genießt die Party. Wir unterhalten uns später ausführlich.“, meinte er. Nur kurz war die Unterhaltung und Ben setzte sich mit Semir wieder ab. Semir spürte eine Veränderung an Ben. „Dir gefällt das nicht wirklich, oder?“, fragte er nachdenklich. „Mein Vater ist erwachsen… er muss es wissen. Ich werde ihn sicher nicht davon abhalten. Hier das Programm…“, murmelte Ben und reichte Semir das Blatt. Dieser sah kurz drauf. „Whow…. Livemusik…diese Band …ähm….na Name ist egal…“, grinste Semir, denn er konnte den Namen nicht aussprechen. „Ach echt…?“, lachte Ben und warf selbst einen Blick ins Programm. „Hey…. Die Jungs kenne ich.“, lachte er. „Na dann feierst du halt ein Wiedersehen…. Wenn sie dann auftreten…“, kam von Semir. Er sah auf das Wasser. „Sag mal…. Sagtest du nicht, dass das Schiff nicht ablegt? Ich meine ich kann mich auch täuschen, aber das Ufer scheint doch schon etwas entfernt zu sein…“, hängte er plötzlich an. Ben sah erstaunt durch das Fenster. „Was soll das denn?“, fauchte er und drehte sich um. Doch sofort weiteten sich seine Augen vor Schreck, seine Hand schnellte zu Semir, um ihn auf das aufmerksam zu machen, was auf der Bühne gerade geschah.

    „Okay, alle mal herhören.“, rief Gabriel durch den großen Raum und hielt seine Pistole weit sichtbar in die Luft. Sofort erschraken alle Gäste und drehten sich zur Bühne um. „Wenn sie alle ruhig verhalten, wird ihnen nichts passieren. Wir werden ihnen jetzt alle Wertsachen abnehmen und ich bitte sie, zu kooperieren. Dann wird ihnen nichts passieren. Ansonsten könnte es sehr ungemütlich für sie werden.“, drohte er und schon machten sich die anderen Musiker, ebenfalls bewaffnet, von der Bühne auf den Weg durch die Menge und hielten jedem Gast einen Beutel vor den Bauch, in den er alles werfen sollte, was er an Schmuck und Wertsachen bei sich trug. Ben und Semir saßen weit hinten und schienen noch nicht bemerkt worden zu sein. „Verdammt, was machen wir jetzt?“, wollte Ben flüsternd wissen und sah seinen Partner ratlos an. Dieser sah sich um. Sein Blick blieb an der Tür haften, die aus dem Saal führte. „Wenn wir es bis dahin schaffen, können wir per Handy die Kollegen verständigen.“, schlug er vor und sah, wie Ben sich umblickte. „Semir, mein Vater ist hier drin. Ich kann ihn nicht alleine lassen und vor allem kann ich ihn nicht solch einer Gefahr aussetzen.“, erwiderte der Jungkommissar. „Verdammt, wir müssen doch irgendwas tun.“, zischte Semir, doch ehe er weitersprechen konnte, stand schon einer der Bandmitglieder vor ihm und drückte ihm die Mündung seiner Maschinenpistole ins Gesicht.

    „Was seid ihr denn für Komiker?“, fauchte Ilja und zog Ben auf. „Los, Uhr, Handy, Portemonnaie und das alles ein bisschen plötzlich.“, fauchte er und packte den Kommissar am Kragen. Doch dieser packte nur den Arm des Mannes und drehte ihn auf den Rücken. Ilja schrie auf. Doch sofort war Ben von Karsten und Holger umringt. Holger schlug mit dem Kolben der Schrotflinte Ben in die Magengrube. Keuchend fiel er zu Boden. „Ben... um Gottes Willen.“, stieß Konrad aus und rannte zu seinem Sohn. Doch Ilja, der sich wieder aufgerichtet hatte, nahm seine Waffe in Anschlag und zielte auf den Baulöwen. „NEIN!!!“, schrie Ben keuchend und hörte nur noch den Schuss, als sein Papa getroffen zu Boden fiel. Die Gäste schrieen auf und wichen zurück. Gabriel sprang von der Bühne und sah die sich gebildete Blutlache und den am Boden liegenden Mann, der sich die zitternde Hand auf seine Schulter presste. „Was hast du gemacht, du Schwachkopf?“, stieß Gabriel aus und schmiss Ilja zu Boden, nahm ihm die Waffe ab. „Du Idiot... ich habe gesagt, kein Blutvergießen. Und jetzt?“, fauchte er und trat Ilja in den Hintern. Sofort ließen Karsten und Holger von Ben ab und dieser grabbelte zu Konrad. „Papa... Papa...“, weinte er und nahm die blutgetränkte Hand seines Vaters. Semir stand fassungslos daneben und sah ihn die Runde. Was sollte er jetzt tun?

    fein fein...also was ich jetzt nicht ganz verstehe, warum reagiert Semir so wütend, als Ben seine Aussage macht. Das denke ich würde er nie machen, denn schließlich war Ben ja verletzt. Aber gut...was auch ein Punkt ist.... warum hat dieser Tobias einen solchen Hass auf Ben?

    ich bin aber gewillt der Story zu folgen. Nur was mir auffällt... du springst dermaßen in den Gedanken, das es schwer ist dir zu folgen. Ein kleiner Tipp...reize die Situationen mehr aus.....beschreibe sie ausführlicher und vorallem....das zum ärgern der anderern...stell nicht soviel ein...dann feeden die Leser auch mehr....;) Ein oder zwei Teile pro Tag und dann mal die Reaktionen abwarten...

    Autsch....das tut beim Lesen weh....lol Heike...weißt du eigentlich wie so ein Biss schmerzt? Also wirklich... wie kannst du nur. Die Person muss aber einen ziemlichen Hass auf Ben haben, dass sie ihm eine Schlange schickt. Ob das auch so eine Durchgeknallte ist, wie in "vertrauter Feind"? bin gespannt.

    Ähm...die Schlangen sind also nun frei....ohoh....wenn Semir da mal nicht auch noch gebissen wird und die beiden dann neben einander liegen und eingehen....

    hmmm der arme Sascha...tut mir echt leid...ein kalter Entzug ist doch hart....und grausam...und.....ja...passt zu Chris.... ;)

    Bin nur mal gespannt ob Semir und Ben bald auf der Spur der Verbrecher sind.....wie wäre es mit etwas mehr Action????

    So hier kommt extra für Anne der nächste Teil .... noch mal alles Gute zum Geburtstag....und leider ist diese Story zu ende...zumindest der 1. Teil....

    Wolfgang sah Carla an. „Komm!“ befahl er ihr als er das Telefonat beendet hatte. „Wie bitte?“ fragte sie irritiert. „Komm..ich will dir was zeigen….na los!“ forderte er sie auf. „Wolfgang…was hast du vor?“ harkte seine Frau schwach nach. „Nur keine Sorge..ich will Carla etwas zeigen und bin danach bei dir…mein Schatz…ruhe du dich aus..“ sagte er sanft zu seiner Frau. Carla zog sich ihren Bademantel an und ging mit Wolfgang. Es ging in die Cafeteria. „Was soll ich denn hier? Kaffee bekomme ich auch oben auf dem Zimmer und…Kuchen auch…ich will hier nicht sein..“ maulte Carla und wollte wieder aus der Kantine gehen, doch Wolfgang hielt sie fest. „Dann wirst du ohne Krücken laufen müssen…“ meinte er und nahm ihr die Gehhilfe weg. Carla ließ sich auf den Stuhl sinken. „Was soll das denn? Ich verstehe dich nicht…“ klagte sie. „Nur keine Sorge… in fünf Minuten wirst du es verstehen…nein…früher….genau jetzt…“ lachte Wolfgang als er die beiden Männer kommen sah. Carla folgte seinem Blick und ihr Gesicht verzog sich zu einem Lächeln. Ihr Herz sprang regelrecht, als Ben in ihr Blickfeld geriet. Doch nur wenige Sekunden und das Lächeln verschwandt. Was fiel diesem Mistkerl ein? Er ignorierte ihre Anrufe…ihre SMS und nun kommt er einfach so rein? Nein… so einfach nicht…Ben Jäger…nicht mit Carla Maria Mercedes de Cossa… sagte sie sich in Gedanken und drehte sich abrupt um. Sie wandte Ben den Rücken zu. „Das kannst du vergessen…“ fauchte sie Wolfgang an. Semir und Ben traten an den Tisch. „Hallo Carla….ich bin der Semir…Bens Partner…“ stellte sich der kleinere Mann vor. Carla gab ihm die Hand. „Hallo…..“ sagte sie. Ihr Blick ging zu Ben. „Was willst du hier?“ fauchte sie ihn an. Semir drückte Ben auf den Stuhl. „Und brav sein..“ grinste er ihn an. „Semir!! Das geht nicht…!“ beschwerte Ben sich. „Stimmt…ich hole euch Kaffee und Kuchen….“ lachte Semir, verschwand an die Theke während Wolfgang darauf achtete, dass die Beiden sich nicht verdrückten. Semir kam zurück. „So…und nun werdet ihr reden…“ befahl er. Ben sah ihn nach Hilfe suchend an. „Aber…“ fing Ben an. Ein Blick von Semir ließ ihn schweigen. „Ihr redet jetzt! Wolfgang und ich werden dort hinten hingehen…und ich warne euch…solange ihr euch nicht vertragen habt, wird keiner von euch gehen…“ warnte Semir und zog Wolfgang Hilgers mit sich.

    Ben sah Carla schweigend an. Auch sie sagte nichts, sondern spielte an ihrem Bademantel herum. „Du siehst gut aus…“ meinte Ben nach einer ganzen Weile. Carla nickte. „Ben….ich…“ fing sie an. „Ich versteh dich schon…du liebst mich nicht…ich weiß…ich habe dir die Erinnerung zurück geben wollen..aber scheinbar war es ein Fehler…ich werde gleich die Bilder holen und dann wirst du mich nie wieder sehen..“ knurrte Ben. „Nein…das meine ich doch gar nicht….Ben…ich hab versucht mit dir zu reden…ich das….das ich dich raus geworfen habe…ich….es tut mir Leid….ich meinte das nicht so…“ kam leise von ihr. Ben lachte verächtlich… „Ja sicher…schon klar…gut…vergessen wir…jeder geht seinen eigenen Weg und gut ist..“ knurrte er muffelig. „Ben…ich liebe dich….“ hauchte Carla. Ben sah sie an. „Schon klar...so hörte sich das auch alles an….“ gab er kühl zurück. Doch er hoffte inständig dass Carla nicht in sein Herz blicken konnte, denn dort fuhren die Gefühle gerade Achterbahn. „Ich weiß…das es falsch war…Isabella hat mir alles erzählt….alles verstehst du….und…und…ich wusste seit diesem Augenblick, das ….das ich dir Unrecht getan habe…bitte…verzeih mir…bitte…“ flehte Carla und die Tränen fingen an zu laufen. Ben sah sie an. Auch in ihm wallten die Gefühle auf und er konnte die Tränen gerade zurück halten. „Verdammt…ich liebe dich doch auch….Carla...ich würde mein Leben für dich geben….“ kam von Ben. Er stand auf und nahm sie in den Arm. „Ich liebe dich…“ weinte nun auch er. Es dauerte eine ganze Weile bis die Beiden sich lösten und ihnen in die Sinne kam, wo sie waren. Etwas peinlich berührt lösten sie sich wieder. Semir und Wolfgang traten an den Tisch. „Na endlich…war das nun so schwer?“ wollte Semir mit einem breiten Grinsen wissen. Ben lachte leise. „Danke Partner….für alles….“ gab er von sich. „Gern geschehen…und nun will ich nie wieder trübe Gesichter sehen..ist das klar?“ lachte Semir und verließ die Kantine. Auch Wolfgang war zufrieden. Er sah Carla an. „Danke….Wolfgang..ich glaube Isabella hat den besten Mann den sie sich wünschen kann..“ gab sie zu verstehen. Wolfgang nickte. „Ich bin auch mal weg….ich muss meine Frau noch etwas verwöhnen..ihr kommt klar?“ wollte er besorgt wissen. Carla und Ben sahen sich an und nickten dann.

    Gute acht Wochen nach ihrer Operation und ihrem Aufenthalt im Krankenhaus wurden Carla und Isabella entlassen. Isabella musste noch im Rollstuhl fahren, doch ihre Genesung machte große Fortschritte. Bis zu diesen Zeitpunkt stand fest, dass sie wieder laufen sollte. Carla und Ben fuhren gemeinsam in seine Wohnung. Vor der Wohnung hielt Ben sie fest. „Die Braut wird über die Schwelle getragen..“ lachte er, nahm sie auf den Arm und trug sie in die Wohnung. Küssend standen sie dort. „Wir sind doch gar nicht verheiratet..“ sagte sie, als sie sich lösten. „Nein…noch nicht…..aber ich würde dich gern heiraten…“ meinte Ben. Carla sah ihn an. „Ben…das …das…ich liebe dich..“ strahlte sie. „Also nimmst du an?“ fragte er hoffnungsvoll. „Ben…bitte lass uns etwas Zeit…warum können wir nicht erst zusammen leben und überprüfen, ob es überhaupt passt? Wir müssen doch nicht sofort heiraten…“ gab Carla zu verstehen. Ben sah sie etwas enttäuscht an. Doch dann war er damit einverstanden. „Alles klar…gehen wir duschen?“ grinste er. Carla lachte hell auf….nur wenig später waren die Beiden verschwunden…Die Zeit verging und die Liebe der Beiden wuchs mehr und mehr. Sechs Monate nach dem Absturz war Carla wieder am arbeiten. Allerdings flog sie nicht mehr, sondern saß am Schalter und verkaufte die Tickets. Sie betrat nie wieder einen Flieger, wie sie panische Angst bekam wenn sie in die Nähe eines Flugzeugs kam. Ihre Freundin Isabella kam nicht mehr zurück. Der Heilungserfolg hatte einen schweren Rückschlag bekommen. Sie würde für immer im Rollstuhl sitzen. Dennoch bekam sie knappe sieben Monate nach dem Absturz einen gesunden Jungen. Stolz präsentierten die Eltern den kleinen Erdenbürger, der den Namen André Lyon trug. Carla und Ben wurden Paten für den kleinen Knirps und Carla erwischte sich, dass sie auch so ein kleines Würmchen von Ben haben wollte. Vielleicht wäre eine Hochzeit doch nicht zu früh?

    Fortsetzung folgt…. (muss sie nur noch schreiben :D:D )

    Gegen Mittag wurde Isabella aus dem OP in Carlas Zimmer gefahren. Sie schlief noch tief und fest. Auch Carla hatte die Augen geschlossen. Sie wartete dass Ben sich meldete, doch es kam gar nichts. Die Tür ging eine halbe Stunde später auf und ein Mann kam mit einem Blumenstrauß herein. Carla hoffte dass es Ben war, aber er war es nicht. Das Lächeln verschwand. „Hallo Carla…ich hoffe du kennst mich noch..“ meinte der Mann. Carla sah ihn prüfend an. „Du bist Wolfgang….Isabellas Mann….ja sicher erkenne ich dich jetzt wieder….wie geht es dir?“ wollte sie sofort wissen. „Danke….mir geht es gut…ich soll dir von Peter liebe Grüße ausrichten….er kann leider selbst nicht kommen…“ erklärte Wolfgang. „Peter? Oh ja….ja…ich erinnere mich. Mein Leben ist fast vollständig zurück. Nur unmittelbar vor dem Absturz…irgendwie will es nicht zurück kommen….na wer weiß vielleicht ist es ja auch gut so. Wolfgang…du kennst Ben oder?“ wollte Carla wissen. Wolfgang nickte. „Ja…. Seit ihr in Frankreich im Krankenhaus lagt..er hat sich sehr um dich gesorgt und….dort haben wir uns kennen gelernt. Er war genauso verzweifelt, wie ich…wir haben uns Sorgen gemacht…ich mich um Isabella und er….um dich…“ erklärte Wolfgang. Er sah Isabella an, die immer noch schlief. „Ich hoffe nur, dass sie wieder laufen kann und unser Kind bekommt….wir werden eine richtige Familie werden…“ meinte er versonnen. „Ich hab Ben rausgeworfen…ich hab ihm gesagt, dass ich ihn nie wieder sehen will….bis Isabella mir mein Leben zurück gegeben hat. Ich kann mich an Ben erinnern und ich weiß wie sehr ich ihn liebe…“ kam von Carla. „Dann ruf ihn an und sprich mit ihm. Er leidet nämlich genauso…“ erklärte Wolfgang. „Warum lehnt er dann alle Gespräche mit mir ab?“ wollte Carla verbittert wissen. Wolfgang sah sie an. „Hat er das?“ harkte er nach. „Ja…ich habe die ganze Nacht versucht mit ihm zu reden, aber….er nimmt nicht an. Ich habe ihm eine SMS geschickt in dem ich ihm sagte, was ich fühle…aber es kommt keine Antwort…es kommt gar nichts…er liebt mich nicht….er liebt mich einfach nicht..“ weinte Carla. Wolfgang nahm sie in den Arm. „Er liebt dich mehr als du denkst….glaub mir…er wird sicher kommen….so wie ich ihn kennen gelernt habe, lässt er sich nicht so einfach abspeisen…“ tröstete Wolfgang sie und hoffte dass er Recht behielt.

    Ben und Semir waren auf Streife unterwegs. Ben sagte nichts…er sah nur aus dem Fenster auf die Straße. „Nimm dir mal die Kelle..wir werden den LKW dort anhalten….“ befahl Semir. Ben reagierte nicht. „BEN!! Hallo!!“ rief Semir. „Was ist denn?“ fauchte Ben zurück. „Nimm die Kelle und halt sie raus…ich will den LKW überprüfen!!“ wiederholte Semir. Ben nahm die Kelle und hielt sie aus dem geöffneten Fenster. „Meinst du der hat was geschmuggelt oder willst du mich nur ablenken?“ knurrte Ben. „Nein….ich will nur meinen Job machen…was auch deiner ist..also hör auf hier Trübsal zu blasen….und auf beleidigt zu tun…“ gab Semir gelassen zurück. Sie kontrollierten den Wagen doch es war alles in Ordnung. Wieder im BMW sah Ben auf sein Handy. „Ruf sie schon an..“ riss Semir ihn aus den Gedanken. „Ich werde ganz sicher nicht angekrochen kommen…da muss sie sich schon was einfallen lassen..“ knurrte Ben. Das Thema war scheinbar für ihn abgeharkt. „Okay….alles klar….ihr seid Starrköpfe…du und sie…ihr passt wirklich sehr gut zusammen…“ meinte Semir. „Was geht dich das an….wir machen unseren Job zusammen und gut ist….mein Privatleben spielt derzeit keine Rolle..“ wich Ben dem Thema aus. „Ben…es ist sehr schön mit dir zusammen zu arbeiten, wenn du so deprimiert bist…zieh doch einfach einen Schlussstrich…werf dich vor den Zug oder spring von der Autobahnbrücke!“ gab Semir wütend zurück. Ihm ging es auf die Nerven, dass Ben sich so gehen ließ. „Also gut….was soll das? Wir müssen zusammen arbeiten und ich will mich in einer brenzligen Situation auch auf dich verlassen können! Kann ich das?“ wollte Semir wissen. „Klar doch….ich werde mich danach umbringen…“ gab Ben verächtlich von sich. Sein Handy klingelte, aber Ben ging nicht ran. Semir nahm es und meldete sich. „Wolfgang Hilgers hier….Herr Gerkan…ich brauche Hilfe…hier im Krankenhaus liegt eine junge Frau, die sich vor Selbstmitleid vergeht…sie ist völlig verzweifelt, weil Ben nicht mit ihr sprechen will. Aber ich weiß dass er sie liebt und sie tut es auch….ich brauche Hilfe..“ hörte er den Mann flehen. Ein leichtes Grinsen entstand. „Alles klar….dann nehmen wir es in die Hand…bis gleich..“ meinte Semir und beendete das Gespräch. Er zog auf die Ausfahrt und verringerte das Tempo. „Was soll das denn jetzt?“ wollte Ben wissen. „Ich hab die Schnauze voll… von deiner miesen in Selbstmitleid vergehenden Laune..und ich werde was dagegen tun..“ grinste Semir und fuhr in die Stadt. „Was willst du denn hier?“ wollte Ben wissen, als Semir vor der Uniklinik anhielt. „Jetzt mein Lieber…werde ich was gegen dein Selbstmitleid tun…raus!“ befahl Semir, stieg aus und öffnete die Beifahrertür. „Semir…nein..das mach ich nicht….“ beschwerte Ben sich. Semir sah ihn an. „Oh doch…Ben Jäger….du wirst…“ lachte er und zog seinen Freund und Partner aus dem Fahrzeug.

    Die Folge am 8.7. "Jäger und Gejagte...

    Tom Kranich und Semir Gerkhan sind einer Bande von skrupellosen Tierschmugglern auf der Spur. Die Ermittlungen führen zum Zoll, wo offenbar korrupte Beamte am lukrativen Geschäft mit den Wildtieren beteiligt sind... Mit weit überhöhter Geschwindigkeit rast ein Wagen über die Autobahn. Tom und Semir können das Auto stoppen, an dessen Steuer der als Priester verkleidete Gangster Perez sitzt. Perez spricht nur spanisch und ist sich angeblich keiner Schuld bewusst. Als er dann jedoch plötzlich ein Messer zückt und zu fliehen versucht, wird er von den Cops verhaftet. Im Kofferraum von Perez' Wagen entdecken Tom und Semir einen Käfig mit einer wertvolle Wildkatze. Es stellt sich die Frage, wie Perez mit dem unter das Artenschutzabkommen fallende Tier durch den Zoll gelangen konnte. Die Cops befragen den Leiter der Zollabteilung, Kappmann, der sich kooperativ und freundlich zeigt, jedoch voll hinter seinen Beamten steht. Tom zeigt Kappmann die bei Perez gefundenen Zollpapiere. Dieser erkennt die Unterschrift des Beamten Wiesinger auf den Formularen. Als Kappmann Wiesinger ruft, ergreift dieser die Flucht und kann entkommen. Inzwischen holt Frau Dr. Förster die eingeschmuggelte Wildkatze auf der Dienststelle der Autobahnpolizei ab, um sie in den Zoo zu bringen. Doch die Tierschmuggler haben ihre wertvolle Beute noch nicht aufgegeben. Sie wollen das edle Ozelot unbedingt wieder haben und schrecken vor nichts zurück...

    tja eine Hundenase findet halt alles....nur eins stört mich.... die Story ist soooooo harmlos....so ich weiß nicht....so langatmig...wann kommt ben denn nun zum Studium..und was wird er studieren? Sexualkunde? Oder wird er Frauenarzt? oder Geschichtslehrer? bin gespannt...

    Andrea trug Aida in die Praxis von Dr. Schönfeld. „Was hat meine Lieblingspatientin denn diesmal?“, fragte er und streichelte Aida über den Kopf. „Halsweh…Fieber… ich hab Angst, dass sie die Grippe hat. Sie hustet bellend und irgendwie glaub ich manchmal, dass sie erstickt…“, zählte Andrea besorgt auf. Dr. Schönfeld nickte. „Nun dann wollen wir doch mal sehen…machst du mal den Mund auf, Aida?“, bat der das kleine Mädchen. Aida tat, was der Doktor sagte. „Seit wann hat sie den bellenden Husten?“, wollte er wissen. „Seit gestern Nacht. Da war es ganz schlimm.“, erklärte Andrea. „Okay… die erhöhte Temperatur auch erst seit gestern?“, harkte der Doc nach. „Nein… schon seit zwei Tagen…“, kam von Andrea. „Nun…. Dann horchen wir doch mal die Lunge und die Bronchien ab. Aber ich denke mal, dass sie den Keuchhusten hat.“, meinte der Doc und horchte an Aidas Brust. Nach wenigen Minuten nickte er. „Ja… er ist es.. Ich verschreibe der Kleinen Antibiotika und ein entkrampfendes Mittel. Sobald sie anfängt zu bellen… geben Sie ihr ein Zäpfchen. Es entkrampft und versuchen sie ihr möglichst ein feuchtes Raumklima zu schaffen. Das erleichtert die Atmung.“, erklärte der Doc. „Wie lange dauert es denn?“, wollte nun Andrea noch wissen. „Der bellende Husten kann noch einige Wochen weiter gehen. Aber das Fieber sollte recht schnell vergehen.“, beruhigte sie der Doc. „Danke….“, meinte Andrea nur und nahm Aida wieder auf den Arm. „Ach Frau Gerkhan…. Sie sollte die nächste Zeit zuhause bleiben. Keuchhusten ist ansteckend.“, ermahnte Dr. Schönfeld. Andrea nickte und verschwand wieder nach Hause. Sie legte Aida auf die Couch und gab ihr die Medikamente.

    Susanne freute sich auf den Feierabend. Der Abend mit Andrea stand bevor und sie hatten sich schon einen tollen Film ausgesucht. Gegen sieben fuhr sie zu Andrea. „Hey… hallo….komm rein. Julia kommt jetzt auch gleich. Aida ist krank. Sie hat Keuchhusten…“, erklärte Andrea. „Oh…willst du zuhause bleiben?“ wollte Susanne sofort wissen. „Nein….Julia ist eine hervorragende Kinderkrankenschwester…“, lächelte Andrea. „Na denn…was sagt Semir denn dazu?“, kam nun von Susanne. „Oh…der ist schon seit heute Morgen raus. Er macht sich natürlich auch Sorgen, aber er hat es mir überlassen. Susanne…es kann sein, dass ich mitten im Film nach Hause will…vielleicht ist das kein schöner Abend für dich…“, gab Andrea zu bedenken. Susanne nickte. „Weißt du was… ich hab einen anderen Vorschlag… ich fahre zur Videothek und leihe mir ein paar Filme aus. Kaufe dann noch etwas zu trinken und zu essen und wir machen uns hier einen tollen Abend… wie wäre es?“, grinste Susanne. „Das ist eine großartige Idee, Suse. Ich werde Julia gleich anrufen und ihr sagen, dass sie nicht kommen brauch.“, erwiderte Andrea und griff gleich zum Hörer. Dem Mädchen war das ganz recht, dass sie nicht Babysitten musste. So konnte sie die Zeit mit Tim verbringen. Susanne machte sich auf dem Weg in die Videothek und holte einige Filme, die sie und Andrea liebten. Beide wussten nicht, dass sie an diesem Abend noch etwas ganz besonderes zu sehen kriegen sollten.

    Gabriel, Jan und Ilja trafen in ihrem Versteck mit den anderen zusammen. Oliver, Roman, Karsten und Holger saßen auf den Instrumentenkoffern und warteten. Rebecca war die einzige Frau in der Gruppe. „So, hier sind die Waffen. Verteilt sie und nehmt euch genügend Munition mit. Man kann ja nie wissen, wie viel Widerstand die feinen Herrschaften leisten wollen.“, lachte Gabriel und bestückte seine Maschinenpistole mit der entsprechenden Munition. „Und was machen wir, wenn einer frech wird und nicht parieren will?“, wollte Oliver wissen. „Tja, dann werden wir ihm eine Ladung Blei in den Körper pumpen.“, grinste Ilja nur und spielte mit seiner Schrotflinte herum. Wieder riss ihm Gabriel die Waffe aus der Hand. „Ich will keine Toten haben, verstanden?“, fauchte er und sah mit bitterem Blick Ilja nickte, doch innerlich schwor er sich, Gabriel irgendwann auszuschalten und seinen Platz einzunehmen. Wenn er ihn noch einmal anpackte, würde er ihn töten. Das schwor er sich. Rebecca würde ihn dann auch gehören. Was sie nur an diesem Möchtegern fand?, dachte er sich und sah, wie sich das blondgelockte Mädchen von gerade einmal 22 Jahren in Gabriels Arme warf und ihn einen Kuss auf die Lippen drückte. Irgendwann würde sie ihm gehören. Das schwor sich Ilja. „So, hört nun den Plan für heute Abend... Oliver und Roman... ihr werdet den Kapitän und den Steuermann festsetzen. Sie sollen das Schiff losmachen und in die Mitte des Rheins bringen. So kann kein Bulle auf das Schiff kommen.“, erläuterte er. „Die anderen halten die Gäste in Schach und nehmen ihnen alles ab, was sie bei sich tragen. Da das nur hoch geladene Gäste werden sie auch sehr viel Bares bei sich haben und für unseren Goldjungen werden wir eine hübsche Summe Lösegeld zusammen bekommen. So lange bleiben auch die anderen unsere Gäste. Wir geben unsere Forderungen dann über den Schiffsfunk durch. Sicher wird die Polizei sich mit uns in Verbindung setzen.“, meinte Gabriel und war damit am Ende seines Plans. „Wie viel Geld werden wir wohl für den Kerl kriegen?“, wollte Holger wissen. „Wir werden 4 Millionen für alle verlangen und für unseren bestimmten Gast noch einmal 4 Millionen.“, erwiderte Gabriel. „Wow, eine Million für jeden von uns. Das ist viel Kies.“, lachte Karsten und rieb sich die Hände. „Gut, dann versteckt jetzt eure Waffen in den Koffern und macht euch fertig. Wir müssen gleich los.“, trieb Gabriel seine Leute an.

    Am nächsten Morgen wurde Isabella für die Operation vorbereitet. Sie bekam die Narkose und entspannte sich. Noch lag sie in ihrem Zimmer. Bevor sie rausgeschoben wurde, kam Carla auf Krücken ins Zimmer. „Isa…er legt immer auf..ich hab es in der Nacht sicher fünf Mal versucht…aber er weist mich ab…“ sagte sie leise. Isabella lag schon im Dämmerschlaf und lächelte sie an. „Lass ihm die Zeit...er kommt schon zu dir….ansonsten...müssen wir einen Trick versuchen….“ murmelte sie und schlief ein. Die Schwestern schoben das Bett raus. „Sie sollten sich auch wieder hinlegen…“ gebot die Schwester. „Ich… muss zur Krankengymnastik…“ kam von Carla. „Dann nehmen wir Sie mit….aber Sie laufen schon sehr gut…“ lobte die Schwester. „Danke…ich bemühe mich auch…aber ich frage mich warum?“ kam leise von Carla. „Warum? Was soll das denn heißen…? Sie haben doch Ihren Freund allein für ihn lohnt es sich schon..“ gab die Schwester von sich. Sie schüttelte den Kopf über diese Einstellung der Patientin. „Wenn Sie seelischen Beistand brauchen, dann kann ich dafür sorgen, dass unser Psychologe…Dr. Freiwildt zu Ihnen kommt…“ schlug sie vor. Carla schüttelte den Kopf. „Nein…keinen Psychologen…ich brauche ihn nicht…wirklich…“ lehnte sie sofort ab. „Also gut….so…dann wollen wir mal in den Fahrstuhl und zur Gymnastik….und was den Stress mit Ihrem Freund angeht…. Das legt sich wieder…“ lächelte die Schwester. Sie brachte Carla in die Gymnastikräume und eine halbe Stunde später lag Carla wieder in ihrem Bett und war völlig erschöpft. „Sie sollten etwas schlafen….und dann können Sie sich ja die Bilder ansehen….es sind sehr schöne Bilder und man sieht wie glücklich Sie sind….so ein Mann findet man nicht immer…“ lächelte Schwester Ines. „danke….“ murmelte Carla und schlief kurz darauf ein. Doch der Schlaf war nur kurz, die Gedanken drehten sich nur um Ben. „Ben….bitte komm doch zu mir…ich weiß dass ich falsch gehandelt habe….“ murmelte sie etwas verschlafen. Und dann hatte sie die Idee, ihm eine SMS zu senden. Sie nahm das kleine Telefon und schrieb: „Lieber Ben…. Isabella war bei mir und hat mir gesagt, was alles passiert ist und was du für mich getan hast… ich habe dich angeschrien und es tat mir auch weh…. Aber….bitte verzeih mir und komm zu mir zurück…ohne dich will ich nicht leben….“ Mit einem einzigen Knopfdruck machte sie die elektronische Nachricht auf dem Weg zu ihrem Liebsten. Mit dem Gedanken an der Wunscherfüllung, dass er nun wieder zu ihr kam.

    Ben wachte auf, als sein Handy piepte. „Man lass mich endlich in Ruhe!!“ fauchte er wütend. Die ganze Nacht hatte er das kleine Gerät ignoriert. Doch nun war es wohl endgültig vorbei… er sah auf die Uhr. Es war bereits acht Uhr. „Also gut….ich muss eh gleich zum Dienst..“ knurrte er und stand auf. Mit schlurfenden Schritten ging er ins Bad, duschte ausgiebig um dann zu frühstücken. Er erwischte sich bei dem Gedanken, wie es war als Carla ihm den Kaffee gemacht hatte und das Brötchen halbiert hatte. Ihr Lachen war plötzlich zu hören. Er sah auf das Handy. SMS von Carla… Du kannst mich mal….dachte er bei sich und löschte die SMS ungelesen. Gegen halb Neun machte er sich auf dem Weg zur PAST. Sicher wird Semir ihm gleich wieder was vorhalten, dass er sich mit Carla versöhnen sollte. Warum sollte er denn zu ihr gehen? Sie hatte ihn doch raus geworfen! Er hatte alles getan, was er tun konnte…saß an ihrem Bett und bangte um sie. Und was war der Dank? Sie warf ihn raus, als er ihr sagte, wer sie war? Verstehe einer die Frauen…dachte er nur. Doch er wollte sich auch von Semir nichts sagen lassen. Niemand konnte ihm zwingen sich mit dieser Frau, die er doch so liebte, zu versöhnen…nein…dann wird er das selbst in die Finger nehmen. Er bremste den Wagen abrupt ab und wendete. Die wird ihn jetzt kennen lernen…er war doch niemand, den man so einfach abspeist…ihn nicht….gingen seine Gedanken. Er fuhr zum Krankenhaus um Carla zur Rede zu stellen. Doch was wollte er ihr sagen? Was wenn er gar nicht erst in ihr Zimmer kam? Erneut bremste er ab. „Bringt doch eh nichts…“ murmelte er und wendete erneut um die PAST anzusteuern. Sollte Semir sich doch darüber ärgern…das war ihm egal und Carla konnte ihn erst Recht….dachte er bei sich. Er kam eine halbe Stunde später auf dem Parkplatz an und betrat die PAST. „Morgen…“ murmelte er und wurde von Susanne begrüßt. „Du siehst aber gar nicht gut aus….“ meinte sie. „Danke….das ist genau das, was ich hören will..“ knurrte Ben und ging ins Büro. Er ließ eine völlig verdutzte Susanne zurück. „Mensch da bist du ja…ich wollte schon eine Vermisstenanzeige aufgeben..“ grinste Semir ihn an. „Danke…du mich auch..“ maulte Ben. „Was ist denn nun schon wieder? Immer noch Liebeskummer?“ wollte Semir wissen. Ben sah ihn an. „lass uns einfach Streife fahren und gut ist…“ schlug Ben vor und zeigte Semir so, dass er kein Gespräch wollte. Doch Semir war keiner der sich so einfach ausbooten ließ.

    also mal was von einem alten Hasen.....

    Bisher nicht schlecht. du schreibst sehr gut und man kann es sich auch bildlich vorstellen, was du ausdrücken willst. Nur tu uns einen Gefallen und suche dir eine andere Schriftfarbe, denn es ist anstrengend das schwarze zu lesen..nimm Weiß...das sieht man sehr gut...bei dem dunklen Hintergrund. ansonsten weiter...weiter ...weiter.

    oh die Rache schreit ganz laut. Aber ich kann es sehr gut verstehen. und Ben und Semir werden den Mistkerl stellen..und dann ganz langsam...zu Tode quälen.....ja wohl...ups...sorry jenni das wäre der Ausgang wenn ich den Kerl in die Finger bekommen..ich würde ihn vierteilen, teeren und feedern und ihn dann mit Honig übergießen und dann in eine bienenschwarm stecken..ja wohl...

    na super.....man kann richitg lesen wo Chris geholfen hat...gelll Chris.. die Idee mit dem Sand..das war deine...ich hab es erkannt..also komm nicht mit nee war ich nicht...


    klasse geschrieben. Besonders den Dialekt....find ich echt gut :D:D

    „Er lehnt mich ab….er hat mich einfach weg gedrückt..!“ stieß Carla unverständlich aus. „Ja sicher….meinst du er sieht über diese Kränkung einfach weg? Wolfgang hat mir erzählt, dass er in Frankreich jeden Tag an deinem Bett gesessen hatte..und hier auch…er hat geweint als er dich sah und betete jeden Tag dass du es schaffst….denkst du das ist alles Betrug gewesen? Ich weiß nicht wie eure Tage in Köln verlaufen sind, aber jedes Mal wenn ich dich auf dem Flug gesehen hatte warst du überglücklich….du hast von ihm geschwärmt, wie schön es mit ihm ist und dass du dir vorstellen könntest ihn sogar zu heiraten….das war für mich schon ein Wunder…. Du wolltest nicht heiraten…niemals…und er hatte es geschafft.“ Erzählte Isabella weiter. Der Tag neigte sich langsam dem Ende. Carla sah sie an. „Isa….. was soll ich tun..? Ich habe ihn verletzt….sicher will er jetzt gar nichts mehr mit mir zu tun haben…deshalb hat er nicht mit mir sprechen wollen….er will mich nicht mehr…was hab ich nur getan…?“ stieß Carla plötzlich aus. Isabella legte ihr die Hand auf die Schulter. „Ich muss leider jetzt in mein Zimmer….ich hoffe das ihr wieder zusammen kommt..ihr seid nämlich ein Traumpaar…“ gab sie zu verstehen. „Warum kannst du nicht auf mein Zimmer kommen? Ich bin allein….ganz allein…“ kam klagend von Carla. „Ben zahlt dir dieses Einzelzimmer….aber er und Wolfgang wollten mich eh auf dein Zimmer legen, weil sie wollten, dass ich dich vorsichtig zurück hole…aber ich bin dem zuvor gekommen und habe es dir vor der Operation erzählt, weil Wolfgang mir erzählte, das Ben weinend aus dem Krankenhaus ging… Sieh dir die Bilder an, die er hier gelassen hat…und du wirst sehen, dass ihr zusammen gehört…sieh sie dir an und dann ruf ihn an….ruf ihn an bis er dich annimmt….er wird es sicher verstehen..“ versuchte Isabella ihre neu gewonnene alte Freundin. „danke…Isa…danke dass du mir das Leben zurück gegeben hast…ich… ich weiß jetzt wer ich war und wer ich bin…“ weinte Carla. Isabella klingelte nach einer Schwester, denn sie spürte, dass sie einfach zu lange schon im Rollstuhl saß. Nur wenige Minuten ließ sie sich in ihr Bett heben und schlief schnell ein. Carla nahm als sie raus war, die Tüte mit den Bildern aus der Schublade. Sie sah sie an. Eines nach dem Anderen und tatsächlich kamen Erinnerungen an Ben auf. Es waren schöne Erinnerungen und sie spürte die Sehnsucht nach diesem Mann. „Ben…ich…ich glaube dir…. ich liebe dich….bitte komm zu mir…“ sagte sie leise und fing an zu weinen. Sie verfluchte ihr Temperament.

    Semir und Ben machten zeitig Feierabend um auch Andrea und die Kinder zu verabschieden. Sie war einverstanden damit, das Semir mit Ben um die Häuser zog und flüsterte ihm zu, dass er gut auf Ben aufpassen sollte. Semir versprach es. Während Andrea sich mit den Kindern ins Auto setzte fuhren Semir und Ben mit der Straßenbahn zur Rheinpromenade wo sich die Cocktailkneipe befand. Da es sehr warm war, setzten sich die Beiden draußen hin. Sie sahen auf den Fluss. „Weißt du…ich glaube ich bin dazu geboren allein zu sein. Saskia….und ich…. Wir haben uns sehr gut verstanden aber…sie wurde mir genommen. Carla hatte so viel Glück dass sie den Absturz überlebte und ich dachte wirklich, dass sie und ich für einander bestimmt sind…aber das war wieder ein Trugschluss…klar..ich hatte auch andere Frauen, aber die wollten alle nur das gemütliche Leben auf Kosten meines Vaters…sich in der Highsociety wohl fühlen….imposante Leute kennen lernen…. Carla war anders….sie wusste nicht, das ich Geld habe..als ich ihr sagte wer ich bin….oder besser dass ich reich bin, da hat sie gelacht und gemeint….das sie nicht dazu geboren wurde ein Püppchen zu sein, was man vorzeigt…sie wollte weiter arbeiten und mir nicht auf der Tasche liegen…Ich fand es klasse…da war eine Person….“ erzählte Ben leise. Semir hörte schweigend zu, denn er merkte, dass es Ben gut tat. Die Kellner brachten die bestellten Cocktails. Ben nahm sein Glas und trank es in großen Zügen aus. „Ben….es bringt nichts, wenn du dich betrinkst…damit bekommst du sie nicht zurück. Wie wäre es, wenn ich mit ihr spreche?“ schlug Semir vor. „Nein…das brauchst du nicht…es ist vorbei…ich habe es verstanden….“ Lehnte Ben ab. Semir schüttelte den Kopf. „Weißt du was… du bist ein Idiot..“ stieß Semir aus. „Ja klar…ich bin der Dumme..ein Träumer….jemand der nichts vom Leben weiß..“ gab Ben bitter zurück. „Nein….so hab ich das nicht gemeint….ich meine….sie wartet sicher auf dich und du bist hier und säufst dich zu. Was willst du damit erreichen? Meinst du damit kannst du deinen Kummer ertränken? Weg drängen?“ wollte Semir wissen. „Nein…aber ich kann ihn vergessen..“ erklärte Ben leicht angesäuert. „ja…vergessen… für wie lange? Einen Tag? Zwei Tage? Und wenn die Erinnerung wieder kommt was dann? Greifst du dann zur Flasche?“ harkte Semir nach. Ben sah ihn an. „Du denkst ich werde zum Säufer?“ wollte er erstaunt wissen. „nein…Ben…ich denke nur dass du vor der Klärung davon läufst….das ist alles.“ gab Semir zurück. Bens Handy klingelte erneut. Wieder sah er drauf und lehnte die Annahme ab. Bevor er es einstecken konnte sah Semir das Carla angerufen hatte. „Sie will dich…..sonst würde sie dich nicht anrufen…“ versuchte er erneut und hob das Handy hoch.

    mensch da hat der Jung aber noch mal Glück gehabt...sowas kann auch anders enden.... aber ich glaube das war nicht der letzte Polizist der in dieser Story im Krankenhaus landet....mal sehen was ihr Beide euch da so ausgedacht habt....ich hab so ein Ziehen im linken Zeh....und das ist nicht gut....das ist gar nicht gut...

    Konrad war in seiner großen, verlassenen Villa und dachte über die Worte von heute Morgen nach. England... immer wieder geisterte ihm dieses Wort in dem Kopf herum. Wenn er schon dort baute, warum nicht den Rest seines Lebens dort verbringen, sich irgendwo an der Themse ein kleines, ruhiges Herrenhaus suchen, es wieder liebevoll herrichten lassen und dann mit ein, zwei Hunden und einigen anderen Tieren darauf den Lebensabend genießen. Doch dann fiel sein Blick auf das Gruppenbild der Hochzeit seiner Tochter Julia. Ben und er hatten sich damals wieder versöhnt und richtig ausgesprochen. Mittlerweile waren sie wieder die Familie, die sie am Anfang waren. Was würden seine Kinder sagen, wenn er wirklich hier die Zelte für immer abbrechen würde? Konrad haderte mit sich selbst. Was sollte er nur tun? Warum nicht rüberfahren und sich umsehen, dachte er, schauen kostet ja nix und ist nicht verboten. Gleich, wenn der erste Grundstein für die neuen Bauten gelegt wurde, wollte er rüberfahren. Aber eigentlich konnte er... ja, das war die Idee. Er konnte doch mit Sir Christopher über sein Vorhaben sprechen. Immerhin war er ja Brite und konnte ihm den ein oder anderen Tipp geben, wo es sich denn am Besten wohnen ließe. Aber was würde dann aus seiner Familie werden? Na was soll es…, dachte er. Seine Kinder waren groß und sie konnten ihn besuchen. Außerdem fühlte er sich nicht zu alt, noch mal was Neues zu machen. Sein Schwiegersohn und Julia hatten seinen Laden hier im Griff… er war doch eh nur mehr der Gast in seinem eigenen Unternehmen. Dieses war sein letzter Auftrag und dann würde er sich auf seinem Altenteil zurücksetzen. Ja…das konnte er in England sicher auch gut. Doch nun stand erst einmal die Party an. Er hatte die „Mary Queen“ auf dem Rhein gebucht. Das war das schönste und größte Partyschiff was die Reederei Meyer zu bieten hatte. Zwar nicht ganz billig, aber auf Geld musste er ja nicht achten. Nur wenig später saß er an seinem PC und schrieb seinem Sohn die letzten Instruktionen für die Party.

    Ben sah auf, als die E-Mail einging und sich mit einem hellen Ton ankündigte. „Oh…das wird mein alter Herr sein.“, grinste er und sah zu Semir. „Fein…dann wollen wir doch mal sehen, wo wir hinmüssen.“, gab dieser zurück. „Dir passt es irgendwie nicht, das Andrea und Susanne ausgehen oder?“, wollte Ben wissen. „Nun ja….die beiden Frauen allein…das ist…also nicht das ich eifersüchtig wäre oder so…aber was weiß ich mit wem die sich treffen?“, gab Semir zu bedenken. Ben lachte. „Ja klar….man ihr seid verheiratet und Andrea ist dir mit Sicherheit treu….“, versuchte er seinen Kollegen aufzumuntern. „Du hast Recht…. Ich muss ihr vertrauen…“, nickte Semir doch es hörte sich nicht gerade überzeugend an. Er stand mit einem leichten Stöhnen auf. „Wo findet denn diese langweilige Party von deinem Vater statt?“, wollte er wissen. „Ja…also auf der „Mary Queen“…“, kam etwas überrascht von Ben. „Mary Queen“? Wer ist das denn?“, harkte Semir nach. „Ein Schiff….der Reederei Meyer.“ stöhnte Ben. „Dein Vater liebt wohl das Wasser… weiß der nicht, dass du seekrank wirst?“, lachte Semir. „Warte es ab. Der Kahn wird ja nicht auslaufen…hoffe ich jedenfalls. Was ziehen wir an…Oh…mein alter Herr lernt dazu….legere Abendkleidung dem Anlass angemessen….“, las Ben weiter vor. „Was heißt das?“, kam von Semir. „Nun ja… Jeans und nette Anzugsjacke reichen aus… ich werde mir keinen Anzug anziehen. Mein Vater weiß, wie ich darauf stehe. Wir gehen in unserer legeren Arbeitskleidung hin. Fallen zwar auf, aber er wird uns schon nicht raus werfen.“, grinste Ben. Semir schüttelte den Kopf. „Du musst aber auch gegen alles rebellieren oder?“, wollte er wissen. „Man tut was man kann.“, lachte Ben.

    Gegen 19 Uhr fuhr Semir nach Hause. Andrea hatte bereits das Essen fertig und wartete auf ihn. „Hallo Schatz.“, gurrte sie und küsste ihn. „Hey… ich hab Hunger wie ein Bär..“, gab er zurück. Doch Andrea merkte dass etwas nicht stimmte. „Was hast du? Ist es, weil ich am Donnerstag mit Susanne ausgehen?“, harkte sie sofort nach. „Was? Nein…ich vertraue dir doch…“, beruhigte Semir sie sofort. „Also hattest du doch Zweifel…Semir… ich gehe mit meiner besten Freundin aus….ich bin im fünften Monat schwanger und du denkst ich würde dir fremdgehen?“, tadelte sie ihn. „Nein… ich doch nicht….Andrea…. ich…ich habe nur…ja also gut…“, gestand er ihr, als sie ihn ansah. Andrea lachte leise. „Mein türkischer Hengst ist wie am Anfang immer noch eifersüchtig.“, meinte sie nur. „Ich bin nicht eifersüchtig….nur etwas misstrauisch.“, knurrte Semir leicht beleidigt. Doch dann lachte er. „Du hast Recht…. Ich liebe dich viel zu sehr, als das ich immer noch Angst habe, dass du deinen Traumprinzen findest…“, gab er dann zu. „Semir…. Du bist mein Traumprinz…mit dir kann kein Mann mithalten. Egal, was er verspricht. Und denk daran, ich trage unseren Beweis der Liebe unter meinem Herzen…“, flüsterte sie ihm ins Ohr. „Wo ist Aida?“ wollte er nach einem langen Kuss wissen. „Sie schläft schon. Ich glaube, sie wird krank. Sie hatte heute etwas erhöhte Temperatur und im Kindergarten ist die Grippe ausgebrochen. Ich werde morgen mit ihr zum Doc fahren, nur um sicher zu gehen…“, meinte Andrea besorgt. Semir ging ins Zimmer seiner Tochter. Aida schlief tief und fest, atmete ruhig. Langsam und mit vorsichtigen Schritten trat der besorgte Vater an das Bett seiner Tochter und ließ seine Hand sachte auf Aidas Stirn nieder. Die Stirn war ein bisschen wärmer als sonst. „Mein kleiner Engel.“, murmelte Semir und gab seiner Tochter einen sanften Kuss auf die Stirn. Schnell verschwand er wieder aus dem Zimmer und ging zu seiner Frau, um mit ihr zu essen.

    „…und als dein Bruder Pedro niedergestochen hatte und du endlich begriffen hast, dass alles vorbei war wurdest du regelrecht zu einem Eisberg….kein Mann kam an dich ran…keiner bis auf Ben Jäger. Er war der Fluggast in der 1. Klasse…klasse Typ und richtig romantisch….“ Schwärmte Isabella, die immer noch dabei war, Carla ihr Leben zurück zu geben. „Was ist mit meinem Bruder?“ wollte Carla wissen. „Er starb ein knappes Jahr bei einem Autounfall. Deine Eltern leben auch nicht mehr….du hast eigentlich niemanden außer mich und Ben. Carla…er liebt dich wirklich…ich hab dich sogar beneidet, obwohl ich mit…“ erzählte Isabella weiter. „…mit Wolfgang…du bist mit Wolfgang verheiratet…er…er ist…im Tower….er ist…Fluglotse…“ stieß Carla plötzlich aus. Isabella nickte. „du erinnerst dich?“ fragte sie heiser. „ich weiß nicht…ich sehe Bilder…von dir und Wolfgang…und da sind noch mehr…aber mir fallen die Namen nicht ein..Peter….ja da ist ein Peter bei….und Frank….Isa…es kommt wieder..es kommt wieder…mein Gedächtnis..mein Leben…“ strahlte Carla und fing an zu weinen. Isabella nahm sie in den Arm. „Erinnerst du dich auch an Ben?“ wollte Isabella wissen. Carla schüttelte den Kopf. „Nein…..ich ….er hat mir Bilder gezeigt. Von ihn und mir…aber…da ist nichts…keine Erinnerung….ich habe Angst, dass er nur über mich lacht….das er sich über mich lustig macht…“ kam von Carla. Isabella lächelte sanft. „Weißt du was…ich glaube er denkt das gleiche über dich. Vermutlich sitzt er irgendwo und weint weil du ihn nicht sehen willst. Warum rufst du ihn nicht an und bittest ihn herzukommen. Er liebt dich wirklich…ich hab euch Beide gesehen…auf Mallorca..ihr seid wie füreinander geschaffen…glaub mir..“ lächelte Isabella. „Wie kommt es, dass du nicht laufen kannst?“ wollte Carla plötzlich wissen. „Ich habe einen Nerv eingeklemmt. Er wird morgen freigelegt und danach muss ich wohl die halbe Schwangerschaft liegen..“ lachte Isabella. Carla stutzte. „Du bist schwanger? Du wolltest schon immer Kinder…du …du hast es mir erzählt…auf…auf diesem Flug…du wolltest …“ kam stockend von ihr. Isabella nickte. „Ja..und dabei war ich schon schwanger. Mein Kind ist ein Wunder…alle Ärzte erzählen, dass es fast unmöglich ist, dass ein Embryo sich so festklammert und leben will… und ich werde wieder laufen können..und du…du wirst wieder mit Ben zusammen sein..“ lachte Isabella. „Da wäre ich mir nicht so sicher…ich habe ihn angebrüllt und raus geworfen…“ kam leise von Carla. Isabella lächelte und reichte ihr das Handy. „Ruf ihn an…sag dass es dir Leid tut…du wirst sehen, er wird mit fliegenden Fahnen zu dir komme..“ ermunterte sie ihre Freundin.

    Ben saß schweigend neben Semir und sah auf die Straße. „Hey….ich denke es kommt alles in Ordnung. Lass ihr doch ein paar Tage Zeit….“ Versuchte Semir seinen Partner aufzumuntern. Doch Ben schien für nichts zugänglich zu sein. „Es ist aus….ich werde wieder allein sein…“ stieß er leise aus. Sein Handy klingelte und ein Blick auf dem Display zeigte ihm, dass es Carla war. Er ging nicht ran, sondern drückte weg. „Wer war das?“ harkte Semir sofort nach. „Nichts…wichtiges..“ murmelte Ben. Semir zog die Schultern hoch. Er kannte Ben bereits sehr gut und spürte dass es sehr an ihm nagte. „Ben….warum versuchst du nicht mit ihr zu sprechen? Du und sie..ihr habt so eine schwere Zeit durchgemacht….du solltest ihren Ausbruch auch verstehen…sie hat keine Erinnerung und auf einmal erzählt ihr jemand, dass sie mit dem Flieger abgestürzt ist…das muss man erst verkraften..“ Semir redete mit Engelszungen auf Ben ein, doch dieser blockte total ab. „Sie war die Frau für mich… die perfekte Frau….und nun ist es aus…ich werde halt so weiterleben wie bisher…. Keine Hochzeit….keine Kinder..gar nichts….am Besten werde ich mich nur noch verkriechen und mich an keine Frau mehr ran wagen….bei Carla hatte ich das Gefühl, dass sie nicht mein Geld wollte, sondern mich…vielleicht sollte ich doch …“ dachte Ben laut nach. „Ja das denke ich auch..Ben Jäger verkriecht sich und vegetiert einfach so vor sich hin…man! Mach die Augen auf..und rede mit ihr!! Ihr liebt euch doch..!“ kam von ihm. „Das ist vorbei Semir….endgültig…ich habe die letzten Wochen halt einen Fehler gemacht und mich an die Frau geklammert… aber das ist vorbei…hast du heute Abend schon was vor?“ wollte Ben wissen. „Nein…Andrea und die Kinder fahren zu ihren Eltern übers Wochenende… ich bin Strohwitwer..“ grinste Semir. „Gut…dann lade ich dich heute ein…wir machen einen Rundumzug durch die Kneipen…“ schlug Ben vor. Semir sah ihn kurz an. „Ben…das hilft dir doch auch nicht… was willst du denn damit erreichen?“ wollte Semir wissen. „Ich will meinen Spaß…aber wenn du nicht willst…okay…dann versauere doch in deinen vier Wänden…“ stieß Ben aus. „Das hab ich nicht gesagt….wir werden ausgehen….eine Kneipe besuchen…was hältst du von der kleinen Cocktailbar am Rheinufer?“ schlug Semir vor. Ben zuckte mit den Schultern. „Okay….machen wir….vielleicht reißen wir ja noch Weiber auf mit denen wir uns vergnügen können….“ lachte Ben gekünstelt. Semir wusste genau, dass er an Carla dachte.