Beiträge von Elvira

    Semir versuchte Bens Hände von sich zu stoßen. „Ich muss sitzen…ich bekomme keine Luft..“ stieß er mühevoll aus. Ben half ihn sich zu setzten. „Hat der Mistkerl dich angeschossen?“ wollte Ben wissen. Semir nickte nur. Er lehnte seinen Kopf gegen die Wand und schloss die Augen. „Ich war so ein Idiot….er hat mich in die Falle gelockt und fast angezündet…und nun… ist er …vermutlich über…alle Berge…“ kam von Semir. „Wer sagt das denn?“ grinste Ben. Der Notarzt kam angerannt. Semir sah Ben an. „Was soll das? Ich brauch keinen Arzt…“ widersprach er sofort. „Semir…du hast dort in der Hölle gesessen und sicher mehr Rauch eingeatmet, als gut ist….außerdem bist du angeschossen…also Klappe halten und untersuchen lassen!“ befahl Ben hart. Semir sah ihn an. Er fühlte sich müde und sein Kopf schmerzte. „Sehen Sie mich bitte an…“ kam von dem Arzt. Semir tat es. „Tut Ihnen etwas weh? Kopfschmerzen? Probleme mit dem Atmen?“ wollte der Arzt wissen. Semir nickte. „Mein Kopf….irgendwie….leer..“ kam von ihm. Ben grinste und meinte leise. „Da war noch nie was drin..“ Semir trat nach ihm und traf auch. „aua…“ lachte Ben. „Das hab ich gehört….“ Meinte Semir drohend. „AUA!!“ schrie er auf, als der Arzt ihn an dem Arm fasste. „Okay…Sie werden ins Krankenhaus gebracht und eingehend untersucht. Für die Atmung gibt es jetzt direkt Sauerstoff…Sie empfinden es am Anfang als unangenehm…. Aber es ist wichtig, das Sie tief und gleichmäßig atmen…okay?“ wollte der Arzt wissen. Semir nickte und ließ sich die Maske aufsetzten. Tatsächlich musste er zunächst husten und wollte das Ding wieder abziehen. „Nein…lassen Sie es drauf…es wird gleich besser….“ beruhigt der Arzt ihn. Dann winkte er zwei Sanitäter her die mit einer Trage kamen. „Legen Sie sich darauf und versuchen Sie ganz entspannt zu atmen..“ lächelte der Arzt ihn an. Semir tat es. Er wusste dass es das Beste war. Er fühlte sich elendig. Ben folgte zum Krankenwagen und reichte ihm die Hand. „Ich komme zum Krankenhaus wenn ich Schrammel abgeliefert habe…“ verkündete er. Semir nickte nur.

    Ben ging zum BMW zurück und packte Schrammel, der fluchend an den Fesseln zog. „Das ist Freiheitsberaubung…dafür werde ich Sie verklagen..und wegen Brutalität im Dienst!!“ fauchte er wütend. Ben sah ihn an. „Herr Luis Schrammel…ich verhafte Sie wegen zweifachen Mordes an zwei Polizisten sowie zwei Mordversuche an Polizisten. Sie haben das Recht zu schweigen…..denn alles was Sie von nun an sagen oder tun, kann und wird gegen Sie verwendet werden. Sie haben das Recht, einen Anwalt Ihrer Wahl während Ihrer Vernehmung hinzu zu ziehen, den Sie sich auf der Wache zitieren können…“ rasselte Ben die Formel runter. Schrammel sah ihn an. „Das wird ein Nachspiel haben, das schwöre ich dir jetzt schon…Jäger….“ Fauchte er Ben an. Dieser grinste leicht. „Machen Sie weiter..Drohungen tun sich immer gut. Besonders wenn es um Sicherheitsverwahrung geht…“ meinte er nur und drückte Schrammel auf die Rückbank. „Sie werden mich ganz sicher nicht hinter Gitter bekommen….eher bringe ich Sie und diesen Kanaken um…“ fluchte der Gefangene weiter. Ben stellte seine Ohren auf Durchzug, aber er merkte sich jede Drohung die der Mann hinter ihm ausstieß. Es dauerte eine gute halbe Stunde bis sie die Wache erreichten. Hotte und Dieter kamen ihm entgegen und nahmen ihn Schrammel ab. „In die Vernehmung..ich komm gleich…“ befahl er freundlich. Dann ging er zu Kim Krüger, die bereits auf den Bericht wartete. „Wir haben ihn, Chefin….aber Semir ist derzeit im Krankenhaus….Schrammel hat versucht ihm das Lebenslicht auszublasen und es sah gar nicht so gut aus für Semir… Schrammel hat versucht ihn zu verbrennen…außerdem ist Semir angeschossen…“ berichtete er sachlich. „Ist Semir schwer verletzt?“ wollte Kim sofort wissen. „Ich fahre jetzt direkt hin und erkundige mich nach dem Zustand…“ lächelte Ben und stand auf. „Ähm…könnten Sie Schrammel vernehmen?“ bat Ben. Kim nickte. „Sie kümmern sich um Semir…“ meinte sie nur. Ben verschwand. Er fuhr zum St Marien Hospital und ließ sich zu Semir lotsen. Auf dem Flur der Station musste Ben zunächst warten, denn Semir wurde gerade behandelt.

    hmmmm grübel grübel....was soll denn noch alles kommen ,bis die Action startet? Chris......bist du sicher ,dass es alles ist? Wo bleiben die Kugeln? Das Blut? Die Toten? ich meine außer die die es schon gab? Ich will Schlägerreien...Gemeinheiten...solche Dinge.... :D:D:D

    Ben schlich durch die Halle. „Semir? Wo steckst du?“ fragte er über Funk. Doch es kam keine Antwort. „Semir!! Verdammt melde dich!!!“ forderte er auf. Nichts. Er ging weiter und sah sich suchend um. Dort drüben müsste der Raum sein, den Semir meinte. Er ging vorsichtig voran. Schon vom Weiten sah er, das einer der Räume in Flammen stand. Verdammt….dort kann Semir nicht sein….er hatte doch gesagt, das Schrammel geschrien hatte, vielleicht war er im oberen Geschoss, dachte er und ging zurück. Dann sah er eine Person etwas weiter aus dem Gebäude rennen. Das war Schrammel. „SCHRAMMEL STEHEN BLEIBEN!!“ schrie Ben und rannte hinterher. „SEMIR!! Ich hab Schrammel…das ist ne Falle…!! Verdammt wo steckst du denn?“ wollte er erneut wissen. Es kam keine Antwort. „Okay…dich such ich gleich…erst mal den Killer..“ knurrte er und rannte hinter Schrammel her. Ben konnte sich vorstellen, das Schrammel versuchen wird die Fahrzeuge zu erreichen, doch dem hatte er bereits einen Riegel vorgeschoben und den Wagen von Schrammel so eingekeilt, dass er nicht rauskam. Seinen eigenen Wagen hatte er so manipuliert, dass man ihn nicht als Fluchtwagen nutzen konnte. Ben erreichte den Wagen schneller als Schrammel und wartete ab. Der Rauch des brennenden Raumes war deutlich zu sehen. Er ahnte nicht, dass sein Partner in diesem Augenblick um sein Leben kämpfte. Schrammel tauchte auf. Ben duckte sich und wartete. Schrammel kam zum Wagen, sah sich um und öffnete die Tür. Schnell sprang Ben auf und presste dem Mann die Waffe ins Genick. „Das war‘s… wenn du jetzt auch nur mit der Wimper zuckst, drück ich ab…“ knurrte er. Schrammel hob die Hand. „Waffe weg!!“ forderte Ben auf. Schrammel tat es. Ben erkannte Semirs Dienstwaffe. Ein Schrecken durchfuhr ihn. Schrammel drehte sich um und grinste ihn an. „Schade…aber einen von euch hab ich wenigstens noch in die Hölle geschickt…besser gesagt in die Flammenhölle…“ lachte Schrammel. Ben ahnte schreckliches und warf einen Blick auf das Gebäude wo der Qualm hervorkam. Dann überlegte er nicht lange und sah Schrammel an. „Die Rechte kennst du ja…das Bla Bla spare ich mir!“ fauchte er und schlug mit der Waffe zu. Schrammel ging bewusstlos zu Boden. Schnell kettete Ben den Mann am Wagen, schnappte sich den Feuerlöscher aus dem Kofferraum und rannte zurück ins Gebäude.

    Semir zerrte an den Fesseln und versuchte irgendwie den Lappen aus dem Mund zu bekommen. Es klappte nicht. Jede Anstrengung ließ ihn den Qualm einatmen, der immer dichter wurde. Ben….dachte er, … hilf mir….ich will nicht verbrennen… Er musste husten, was durch den Knebel extrem erschwert wurde. Sein Körper wurde geschüttelt von dem gedeckten Husten, der keine Erleichterung brachte. Der Rauch brannte in den Augen. „Mhhhhhh…“ versuchte er um Hilfe zu rufen. Das Zerren an der Stange erwies sich als nutzlos. Sie war fest und die Handschellen waren ohne Hilfe nicht zu lösen. Semir sah in die Flammen. Kamen sie schon näher? Die Rauchschwaden zogen direkt zu ihm und in diesem Raum war keine Möglichkeit dass er irgendwo abziehen konnte. So sammelte sich der schwarze Rauch in dem kleinen Raum und hüllte den Mann vollkommen ein. Langsam spürte Semir wie ihm die Sinne schwanden. Niemand würde ihn retten….Ben wusste vermutlich nicht einmal dass er hier in Schwierigkeiten saß. Semir sackte zusammen und ging langsam zur Seite. Wenn er sich dicht genug am Boden drückte, konnte er es schaffen etwas frischere Luft zu bekommen, dachte er wirr. Doch auch hier war nichts mit Luft. Der Rauch hatte sich vollständig im Raum ausgebreitet und Semir atmete die tödlichen Dämpfe ein. Er fiel in die Bewusstlosigkeit und bekam nicht mehr mit, dass Ben zu ihm kam, ihm die Fesseln löste und ihn raus trug. Die frische Luft ließ ihn schnell wieder zu sich kommen. „Man….Semir….was machst du denn? Du sollst doch nicht so viel rauchen..“ stieß Ben erleichtert aus, als Semir ihn mit glasigen Augen ansah. Semir holte Luft und pumpte die reine saubere Luft in seine Lungen. Hustenanfälle überkamen ihn. Er sah Ben mit einem leicht rußgeschwärtem Gesicht an. „danke….Partner..“ stieß er aus bevor er wieder von einem Hustenkrampf überfallen wurde. Ben schlug ihm erleichtert auf die Schulter und rief die Feuerwehr, außerdem orderte er auch einen RTW für Semir, der sicher mehr Rauch eingeatmet hatte, als gesund war. Er betrachtete Semir noch einmal der nach wie vor am Boden lag. Dabei fiel ihm auf, dass der linke Arm blutig war. „Was ist das?“ wollte er wissen. Semir sah zu seinem Arm und grinste leicht. „Eine Schusswunde…“ kam von ihm. Wieder kam ein Hustenanfall. Semir wollte sich aufrichten, doch Ben drückte ihn zu Boden. „Du bleibst liegen bis der Arzt kommt..“ befahl er.

    whow...da sag ich nur..."bombige" musik... aber ist ja klar, das wenn Ben und Semir schon dort sind, auch was passiert.... Nur was genau war das? Was hat Semir gesehen? Was ist mit Ben? Sind die Beiden verletzt? Du siehst Jenni...Fragen über Fragen....nur du kannst sie beantworten...

    Vorsichtig nahmen Ben und Semir Konrad hoch und trugen ihn, unter den misstrauischen Blicken der bewaffneten Männer, an Deck. Das Polizeiboot war auf der Steuerbordseite dicht an den Ausflugsdampfer herangefahren und die darauf befindlichen Sanitäter nahmen Konrad Jäger vorsichtig in Empfang und schafften ihn an Bord des Polizeibootes. Ben verständigte sich mit den Beamten nur per Augenkontakt und auch Semir sah, angesichts des im Rücken befindlichen Gangsters mit Maschinenpistole, keine Möglichkeit, mit den Polizisten der Wasserschutzpolizei zu reden. „Los, wieder zurück zu den anderen, klar?“, fauchte Holger die beiden an und stieß sie wieder Richtung des großen Saals. Wieder standen sie bei den anderen und Ben sah dem abfahrenden Schiff nach. „Papa... verlass mich nicht.“, kam es leise von ihm, bevor er sich, wie Semir, mit den anderen auf den Boden setzen musste. „So, und wehe ich hör einen Mucks von euch. Dann setzt es was.“, stieß Holger wütend aus und drehte sich weg. Ben rückte näher an Semir heran. „So, und was unternehmen wir jetzt?“, wollte er leise wissen. Semir sah ihn an. „Lass mich mal überlegen. Mir fällt sicher etwas ein.“, erwiderte er. „Schnauze halten, hab ich gesagt.“, fauchte Holger und drehte sich zu den beiden um.

    Gabriel nahm Christopher das Handy ab, nachdem er fertig telefoniert hatte. „Und?“, wollte Gabriel wissen. „Dass wollen sie bestimmt nicht hören.“, erwiderte er. „Aber ich habe es ihnen ja versucht zu sagen. Regierungen, und besonders die britische Regierung lässt sich ungern auf Verhandlungen mit Terroristen ein.“, meinte Holmes und Gabriel lachte auf. „Terroristen? Wir sind doch keine Terroristen. Wir wollen nur etwas unseren Lebensstil aufbessern.“, lachte er, wurde dann aber sofort wieder ernst. „Ihre Regierung zahlt besser, oder ich fange an, meine Ungeduld an den Leuten auszulassen.“, knurrte er und stieß den Engländer zu den anderen. Dieser ließ sich bei Ben und Semir nieder und verschränkte die Arme vor den Knien. Rebecca kam auf Gabriel zu. „Du willst doch nicht wirklich die Leute erschießen, oder? Du hast gesagt, es würde keine Opfer geben. Und jetzt? Dieser arme Mann... was, wenn Ilja noch weiter durchdreht?“, fragte sie leise und sah ihren Liebsten an. „Keine Sorge, das werde ich nicht. Aber wegen Ilja müssen wir uns etwas einfallen lassen. Ich hätte ihm nie, nie eine Waffe in die Hand geben dürfen. Wer weiß, wozu er noch fähig ist.“, kam es besorgt vom jungen Musiker. Ilja sah, wie die beiden miteinander sprachen und sich ihre Hände berührten. Lange würde er das nicht mehr mit ansehen und schweigend hinnehmen. Rebecca gehörte zu ihm und das würde sie auch bald wissen. Und Gabriel, dieser Möchtegern-Casanova, würde bald bei den Fischen schlafen.

    Kim kam an der Uferpromenade an und sah nur noch, wie die Sanitäter Konrad in den Krankenwagen schoben. „Wie geht es ihm?“, wollte sie wissen und sah besorgt zu dem Notarzt. „Es ist ein glatter Durchschuss. Aber er hat sehr viel Blut verloren. Wir mussten ihn für den Transport stabilisieren.“, erklärte der Arzt und Kim sah zu den bewusstlos auf der Trage liegenden Konrad Jäger. „Wird er durchkommen?“, wollte sie dann wissen. Ein betrübtes Gesicht des Arztes war die Antwort auf ihre Frage. „Ich weiß es nicht. Das liegt nicht in meiner Macht.“, erwiderte er und stieg zu den Sanitätern in den Rettungswagen, der mit eingeschaltetem Martinshorn und Sirene davonfuhr. Mit in Sorgenfalten geschlagener Stirn ging Kim zum Einsatzleiter vor Ort. „Kim Krüger, Kripo Autobahn. Wie sieht es aus?“, wollte sie wissen und wurde von dem Mann nur schief angesehen. „Was will denn die Kripo Autobahn hier? Das ist eine Sache der Wasserschutzpolizei.“, erwiderte er und bekam von Kim nur ein dezentes Lächeln zur Antwort. „Zwei meiner Männer sind auf dem Boot unter den Gästen. Deswegen bin ich hier.“, erwiderte sie. Der Mann nickte. „Jens Steiner, Sondereinsatzkommando der Wasserschutzpolizei.“, stellte er sich vor. „Wissen die Terroristen, das es zwei Polizisten unter den Geiseln gibt?“, wollte er wissen. „Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Ich hoffe jedoch, dass sie es nicht wissen. Das würde das Todesurteil für die Beiden bedeuten.“, gab Kim zurück. „Solange sie uns die Forderungen nicht mitteilen, werden wir nichts unternehmen. Die Gästeliste hat einige Prominente an Bord. Geldadel…keine Politiker…oder Prominente aus der Filmszene. Wir vermuten, dass es hier um Geld geht. Die Liste ist allerdings noch nicht vollständig. Können Sie mit Ihren Leuten in Verbindung treten?“, fragte Steiner. „Wie denn? Die Handys sind sicher schon einkassiert worden, sonst hätten die sich schon bei mir gemeldet.“, fauchte Kim zurück, entschuldigte sich jedoch direkt wieder.

    Semir sah kurz auf. Es folgte kein Schuss. Verdammt..der setzt sich ab…dachte er. Noch einmal sah er auf seinen Arm, wo die Kugel von Schrammel ihn gestreift hätte. Ein taubes Gefühl machte sich bin in die Finger breit. „Ben…ich geh weiter….“ Gab er über Funk durch. Plötzlich hörte er einen panischen Schrei. „HIFLE!! HILFE!!! HELFT MIR DOCH!!“ hörte er von Schrammel. Semir überlegte kurz. Auf Ben warten ging nicht, das würde zu lange dauern und egal was Schrammel getan hatte….er musste ihn retten. Semir rannte los. Er erreichte den Raum ohne Probleme und sah hinein. Doch hier war niemand. „Schrammel? Wo sind Sie?“ rief er. Keine Antwort…Er sah sich um. Hier war niemand. Verdammt wo steckt denn der Mistkerl? dachte er und betrat den Raum. Nichts…hier schien tatsächlich niemand. „Ben…ich hab Schrammel schreien hören…ich gehe weiter…“ gab Semir nun durch. „Semir! Warte auf mich….ich bin gleich bei dir..!“ ermahnte Ben ihn. Semir lächelte, steckte das Funkgerät ein und ging tiefer in den Raum. Dieser war was er nun erst sah, in zwei Hälften geteilt. Etwa einen Meter vor ihm befand sich eine halbe Mauer. Entweder war sie zerfallen oder aber es war absichtlich und diente als Raumtrenner. Semir betrat den kleinen Raum als er ein rascheln hinter sich hörte. Blitzschnell drehte er sich um und hob die Waffe, die er mit einem Aufschrei fallen ließ als etwas Hartes sein Handgelenk traf. Die Waffe flog davon. Er ging in den Angriff über und schlug blindlings zu. Ein Stöhnen zeigte ihn dass er getroffen hatte. Dennoch konnte er seinen kleinen Triumph nicht ausleben. Eine Beinschere riss ihn zu Boden bevor er den kleinen Raum verlassen konnte. Semir schlug schwer hin und drehte sich um. Schrammel war schneller und nagelte ihn am Boden fest, indem er sich auf Semir setzte. Semir schlug zu und wandte sich unter dem Mann, der versuchte seine Arme festzuklemmen. Ein weiterer Schlag von Semir ließ Blut aus der Nase des Mannes laufen. Semir sah sein Gesicht…siegessicher und entschlossen. In den Augen war Hohn zu sehen. Er versuchte erneut einen Schlag anzubringen, während sein Gegner die Beine so fest an Semirs Körper drückte, dass dieser glaubte ersticken zu müssen. Dann holte der Mann aus. Semir war unterlegen, denn er lag wie eine Schildkröte auf dem Rücken, während der Mann über ihn alle Freiheiten genoss. Ein Schlag traf Semirs Gesicht. So heftig, dass er benommen unter dem Mann lag. „So…mein Freund…du bist Bulle Nr. 4“ verhöhnte ihn der Killer und presste Semir seine eigenen Dienstwaffe, die er aufgehoben hatte an den Kopf. Langsam spannte er den Hahn und genoss jeden Augenblick.

    Nun erwachte der Überlebenstrieb von Semir. Selbst mit der Waffe am Kopf wollte er nicht aufgeben. Er erholte sich von dem Schlag, dessen Wirkung er durch das Mitgehen abgemildert hatte. „Sehe ich nicht so…!“ fauchte er und schlug zu. Luis war so siegessicher, dass er seine eigene Deckung vernachlässigt hatte und diesen Vorteil suchte Semir sich aus. Der Killer flog von ihm und ging sofort wieder zum Angriff. Doch diesmal war Semir gewappt und erwartete ihn. Allerdings hatte er nicht mit der Hinterhältigkeit von Schrammel gerechnet. Denn dieser nutzte die Waffe nun als Schlagmittel und traf Semir am verletzten Arm. Durch den Schmerz paralysiert schaffte Schrammel ihn einen Kinnharken zu verpassen, der Semir die Sterne sehen ließ. Er sackte benommen zu Boden und brauchte diesmal etwas länger um wieder klar zu sehen. Schrammel zog ihm die Handschellen aus der Tasche und zerrte den benommenen Mann in eine Ecke. Dort war eine Eisenstange an die er Semir festmachte. Dazu zog er ihm die Hände auf den Rücken und legte das Mittelstück um die Stangen und nahm dann die zweite Schelle die er um das andere Handgelenk schnappen ließ. Semir kam zu sich und spürte die Fesseln. Er sah Schrammel an. „Was haben Sie vor?“ wollte er wissen. Schrammel grinste.. „Ich zeige dir wie heiß die Hölle ist..“ verkündete Schrammel und hob ein Feuerzeug. Semir roch Benzin. „NEIN!!“ stieß er aus und zerrte an den Fesseln. „Oh nur keine Angst… bevor das Feuer bei dir ist, wirst du an dem Rauch ersticken…aber….ich muss verhindern, dass dein Freund zu schnell bei dir ist..also ganz ruhig bleiben…“ lachte Schrammel. Er zog einen dreckigen Lappen aus der Tasche und presste ihn Semir in den Mund. Schrammel begutachtete sein Werk und trat dann zum Papierhaufen, der von Semir weiter entfernt war Ein kleines Zucken durch den Finger und das Feuerzeug flammte auf. „Mhhhhmmmm…“ machte Semir und zerrte an den Fesseln. „Nur keine Sorge….es wird dir gleich ganz warm ums Herz…“ lachte Schrammel und ließ die Flammen züngeln. Dann hob er die Hand. „Grüß mir den Teufel!!“ lachte er.

    Soso..Schweinegrippe....also wirklich..Ben...du konntest auch schon mal besser lügen... ;).

    Semir hat endlich was...dann kann es ja nun mal losgehen......also zack und wie war das noch...weiter...weiter...weiter...

    Der arme Sascha...der tut mir echt Leid....hoffentlich hat er es bald überwunden.....

    lol Chris..... aber nun zu Jenni......ich bin rot geworden...werde doch glatt im Vorwort erwähnt....hihi aber egal..zur Story..also ich finde.....ähm....ja...wie finde ich das.....gut....also wirklich gut.....nur etwas wenig...meinst du nicht? Also um eine genaueren und ausreichenden Feed abgeben zu können muss hier einfach mal mehr stehen....wie wäre es wenn du noch was einsetzt? Und komme mir nicht mit der begrenzten Zeichenzahl.... das zieht bei mir nicht ;)

    Luis lachte freudig auf, als er die Polizisten abgehängt hatte. Doch er konnte sich nicht lange freuen. Kaum war er von der Autobahn sah er sich auf einem riesigen Gelände mit verfallenen Gebäuden. Eine Sackgasse wie er schnell bemerkte als er zwischen den Gebäuden fuhr. Er wendete mehrmals um wieder auf die Straße zu kommen als er wieder den BMW sah. „Verdammte Bullen!!“ stieß er aus. Legte eine 180er hin und raste über das Gelände. Er musste diese Mistkerle abschütteln…koste es was es wolle. Luis zog zwischen die Gebäude. Im Wagen konnte er nicht viel ausrichten. Aber wenn er in eines der Gebäude rannte, kann könnte er… ja…er könnte die Bullen in einem Hinterhalt locken und dann nichs wie weg…Drei Bullen hatte er schon umgebracht… dann kam es auf zwei mehr auch nicht mehr an. Suchend fuhr er weiter. Der BMW schien ihm nicht zu folgen…oder waren diese Mistbullen wirklich so gut, wie man in der Unterwelt sagte? Nein…ihn werden sie nicht bekommen…ganz sicher nicht. Vielleicht hatte der Fahrer ja die Übersicht verloren…so wie er selbst. Er hielt den Wagen zwischen zwei großen Lagerhallen und stieg aus. Schnell wer er im Gebäude zur seiner rechten Seite verschwunden und sah sich um. Zwei Etagen…waren ja wie für ihn geschaffen. Er erklomm die Stahltreppen und sah aus dem Fenster. „Fuck!!“ fluchte er, als er die Polizisten sah. Sie schlichen geduckt über das Gelände. „Ihr seid ja anhänglicher als eine Krankheit..“ knurrte Luis und legte seine Waffe an. Kurz gezielt und dann drückte er ab. Die Kugel schlug dicht bei den Polizisten ein. Sofort sprangen diese in Deckung hinter einer Palette mit Fässern. Luis schoss mehrmals um sie nicht auf dumme Gedanken zu bringen.

    „Da!! Da ist er!!“ stieß Semir aus und wies in die Richtung aus der die Schüsse kamen. „Schlaumeier….das hab ich gab bemerkt…“ gab Ben zurück. „Okay….diesen Mistkerl kriegen wir…“ verspracht Semir sich eher selbst. Sie rannten geduckt auf das Gebäude zu und hielten ihre Waffen schussbereit in den Händen. Dicht an die Wand gepresst sah Semir zu Ben. „Okay…Ben…du gehst nach links, ich rechts..und sei vorsichtig. Der Mistkerl wird uns sicher nicht verschönen. ER hat nichts zu verlieren..“ ermahnte Semir ihn flüsternd und prüfte erneut seine Waffe. „Alles klar..ach Semir…keine Alleingänge..das gibt nur Ärger mit Krüger..“ grinste Ben. „Sehr witzig..los!!!“ fauchte Semir zurück, hob den Daumen und rannte geduckt in den großen Lagerraum. Ben nahm sich die linke Seite vor. Hier schien es ruhig und verlassen zu sein, dennoch wusste er genau wie Semir, das hier irgendwo hinter den Kistenstapeln und Containern ein extrem gefährlicher Verbrecher wartete. Zwei Kollegen waren bereits tot. Ein Dritter lag im Krankenhaus und kämpfte um sein Leben. Beide hofften, dass er den Kampf gewann, denn der Mann war gerade frisch von der Polizeischule gekommen und hatte sein ganzes Leben noch vor sich. Semir schlich von einer Kiste zur Anderen. Immer wieder darauf bedacht ein schlechtes Ziel für die vermutlichen Schützen abzugeben. Bisher konnte er Schrammel nicht entdecken. „Ben…ich gleich unten durch und gehe nach oben…bisher alles negativ…“ gab er leise durch. „Hier ist auch nichts von Schrammel zu sehen..“ gab Ben zurück. Semir sah sich erneut um während er durch die große Halle schritt, die kaum Deckung bot. „Ben…ich hab noch einen Raum entdeckt…werde ihn jetzt inspizieren..“ gab Semir durch. „alles klar..pass bloß auf…“ ermahnte sein Kollege und Partner ihn. Semir leckte sich nervös über die Lippen und betrat den Raum. Es war ein kurzer Korridor. Rechts von ihm war ein Raum. Semir stellte sich an den Türrahmen, umklammerte seine Waffe und wollte gerade in den Raum springen, als eine Kugel dicht bei ihm einschlug. Sofort warf er sich in eine kleine Nische die ihn nur sehr geringfügige Deckung bot. Er presste sich eng an die Wand. Erneut schlug eine Kugel dicht bei ihm ein. Kalk spritze ins Gesicht. „BEN!! 2. Raum rechts…!!! Stehe unter Beschuss!!“ stieß Semir ins Funkgerät. „Okay…bin unterwegs!!! Wird bloß nicht leichtsinnig!!“ kam es ermahnend aus dem Funk zurück. Erneut schlug eine Kugel ein. Semir machte sich kleiner. „Verdammt!!“ stieß er aus. „Hey Bulle….verschwinde lieber, wenn dir dein Leben lieb ist!!! Die nächste Kugel sitzt!!“ verhöhnte ihn der Verbrecher. Du kannst mich mal… dachte Semir. Er wusste genau, dass sobald er sich zeigte , der Verbrecher abdrücken würde und er keine Chance hatte. Semir zog erneut sein Funkgerät. „BEN…wo zum Teufel bist du!?!“ wollte er wissen. „Bin gleich da!!“ war die Antwort. Es dauerte scheinbar doch länger. Wieder fiel ein Schuss. Wie viel Munition hatte der Mistkerl eigentlich…noch…dachte Semir und zählte mit.

    Luis Schrammel sah den Polizisten in der Ecke hocken und sich klein machen. Er grinste leicht. “Hey…Bulle..ich töte dich doch sowieso…warum erleicherst du mir die Sache nicht…komm raus!!“ reizte er den Mann. Doch es blieb natürlich unbefolgt. Luis drückte ab. Die Kugel prallte an der Wand ab. „Du hast keine Chance gegen mich!!“ verhöhnte er den Polizisten weiter. „Willst du deinen Kollegen nicht folgen?“ fragte er höhnisch. Von dem Polizisten kam keine Antwort. Doch Luis wusste auch, dass der Mann dort nicht allein war. Er durfte sich nicht zu lange aufhalten lassen. Seine Gedanken rasten wie auf einer Autobahn und dann fiel sein Blick in einem kleinen Raum, der voll mit Papier war. Er schoss noch einmal in die Richtung des Polizisten und sah sich den Raum an. Immer wieder ging sein Blick zurück. Im Raum standen sechs mannshohe Kartons voll mit Papier und Pappe. Wen das nicht Schicksal ist…dachte Schrammel sich und stellte die Kartons dicht an den Durchgang. Dann sah er einen Benzinkaniste. „Glück muss man haben….“ lachte er leise und hoffte dass der Kanister noch einen Inhalt hatte. „BINGO!!“ stieß er aus und lachte. Im Kanister befand sich noch Benzin, welches er am Geruch eindeutig identifizierte. Er tränkte die Kartons mit Benzin und rannte wieder zu der Ecke zurück. Er musste verhindern, dass der Bulle vorher die Chance bekam ihn zu packen. Er kam gerade rechtzeitig, denn der Polizist wollte sein Versteck verlassen. Luis zielte und drückte. Ein leiser Schrei und Poltern war die Reaktion. „WAS ist? Hab ich etwas getroffen?“ lachte er. Noch einmal legte er an. Doch diesmal erklang ein „Kick“ aus seiner Waffe. Verdammt ausgerechnet jetzt ging die Munition aus. Nun musste er verschwinden, doch er brauche einen Vorsprung und dann hatte er eine Idee. Er stand auf und warf einige Steine in die Richtung des Polizisten. Wenn er sich nicht irrte, würde der Bulle nun ganz klar wissen, dass er nicht mehr bewaffnet war und sich auf dem Weg machen. Luis rannte in den mit Benzin präparierten Raum und stieß einen Schrei aus. „HILFE!!! HILFE!! HELFT MIR DOCH!!“ schrie er und ließ Panik mitspielen.

    Na ich wäre an Semirs Stelle vermutlich umgekippt..Herzinfarkt oder so......man wie kann Wegener das nur machen...und dann noch in einer Leichenhalle....einfach Klasse!!!

    Ben will aber auch mit aller Gewalt zu Steven Kontakt bekommen..ob das so gesund ist? Ich weiß nicht...ich weiß nicht...aber ich denke wir werden bald die Antwort bekommen.


    Luis Schrammel sah sich gehetzt um. Er musste so schnell wie möglich hier weg, aber die Bullen hatten ihn in die engen Gassen der Kölner Altstadt gedrängt und eingekeilt. Nun blieb nur eins… er musste sich den Weg freischießen. „Also gut… ihr wolltet es nicht anders..“ drohte er die Polizisten. Vor ihm sah er einen Streifenwagen, der sich quer gestellt hatte und so die Gasse absperrte. Luis lud die Waffe und zielte kurz. Die Polizisten waren ausgestiegen und zielten auf ihn. „AUSSTEIGEN UND DIE WAFFE WEG!!!“ schrie einer der Beiden. Luis lachte leise und drückte ab. Der erste Polizist fiel zu Boden. Dann nahm er den zweiten Mann aufs Korn und drückte ebenfalls eiskalt ab. Der Mann ging zu Boden und verstarb nur wenig später. Luis lachte und sah in den Rückspiegel. Hinter ihm stand ein BMW und versperrte ihn den Rückweg. Aber gut…vor ihm war nur noch der alte Audi..damit nahm sein Ford es auf. Er trat das Pedal durch und raste auf den Wagen zu. Blech knirschte als er den Polizeiwagen zur Seite schob. Doch ein dritter Polizist kam auf ihn zugerannt. „So ein Idiot!!“ stieß Luis aus. Hob seine Waffe erneut und drückte eiskalt ab. Getroffen sackte auch dieser Mann zu Boden. Luis lachte nur und raste davon. Der einzige der sich nicht abschütteln ließ schien der BMW zu sein. „Mist verdammter…“ fauchte er wütend und schlug auf das Lenkrad. Er nahm seine Waffe und zielte nach hinten. Dann drückte er ab. Doch das einzige was zu hören war, war ein Klick. Ladehemmung. „VERDAMMT!!“ schrie er wütend. Er warf die Waffe auf den Beifahrersitz und raste mit fast 100 Sachen durch die engen Straßen von Köln. Ohne Rücksicht auf die Passanten die sich auf der Kneipentour befanden. „Raus…. Raus aus der Stadt..auf der Autobahn konnte er entkommen…“ sagte er leise.

    „Verdammt….der schießt alles kurz und klein..“ fauchte Semir und sah Ben aus den Augenwinkeln an. „Ja sehe ich…aber wir können nicht erwidern…hier sind zu viele Passanten…unterwegs…“ stöhnte dieser zurück. „Wir müssen ihn aus der Stadt bekommen….wir folgen ihm…frag du bitte nach was mit den Kollegen ist…das sah eben übel aus..“ bat Semir ihn und konzentrierte sich auf die Verfolgung. Ben nickte und nahm das Mirko in die Hand. Er rief die Kollegen, die sich um die Verletzten kümmerten. „Ben…zwei sind tot…der Dritte….es sieht nicht gut aus…“ kam leise zur Antwort. Semir sah Ben an. „Dieses Schwein…“ stießen beide gleichzeitig aus. Semir konzentrierte sich wieder auf den Verkehr und stieß plötzlich ein „WHOW!!!!“ aus, als der Wagen vor ihm einen Poller rammte und dieser in einem hohen Bogen über den Bürgersteig flog. Passanten rannten erschrocken zur Seite und schrien durcheinander. „Der bringt alle in Gefahr!!“ fauchte Ben wütend. Endlich waren sie aus der Altstadt raus. Nun wurden die Straßen breiter und Semir setzte zum Überholen an. Doch der Gegner schien es zu ahnen und fuhr im Zickzack durch die Straßen. Dann raste er auf die Autobahn. Semir grinste breit. „SO….mein Freund…jetzt bist du in unserem Revier und hast verloren…“ stieß er aus. „Gut..Semir…. setzt dich neben ihn und ramm ihn weg!“ nickte Ben und zog seine Waffe. Ein schneller Blick zeigte ihm, dass sie geladen und funktionsbereit war. „Schieß auf seine Reifen…dann kann er einpacken…für den Mord an die Kollegen geht er für immer in den Knast!“ knurrte Semir. Doch der Man vor ihm zeigte, dass nicht nur die Helden Autofahren konnten. In einem riskanten Manöver zog er von einer Spur auf die Andere und Semir tat es ihm nach. Plötzlich war er verschwunden. „Verdammt wo ist er denn?“ wollte Semir wissen. „Mist…er hat die Ausfahrt genommen..los …! Auf die Standspur und dann zurück!!“ befahl Ben. Semir tat es und wurde von einem Hupkonzert begleitet. Sie erreichten die Ausfahrt. Semir fuhr diese langsam runter und sah sich suchend um. Die Fahrt endete in einem verlassenen Gewerbegebiet. „Mist…okay….was nun?“ wollte Semir wissen. Ben zog die Schultern hoch. „Sehen wir uns um..“ schlug er vor

    Semir drückte die Klinke und wollte die Kabine verlassen, doch als er die Tür öffnete sah er in den Lauf einer Waffe. Sofort hob er die Hände. „Keine Spaziergänge…!“, ermahnte ihn der Mann. „Ich wollte nur…“, fing Semir an, doch er sah ein, dass er diesem Typen sicher nichts erzählen konnte. „Wie geht es dem Mann?“, fragte der Bewaffnete. „Er blutet sehr stark. Was wollen Sie?“, forderte Semir die Antwort. „Das geht Sie nichts an. Sie sind Mittel zum Zweck. Hören Sie… das war ein Unfall. Ich wollte niemanden verletzen. Leider ist mein Kollege etwas voreilig und…nun ja… es ist nicht mehr rückgängig zu machen. Er darf an Land wenn unsere Forderungen erfüllt werden.“, gab der Mann zurück. Semir nickte nur. Irgendwie glaubte er dem Mann. „Was ist?“, fragte Ben, als Semir zurück in die Kabine kam. „Ich kann nicht raus. Die Typen stehen Schmiere.“, erwiderte er. „Was ist mit meinem Papa? Wann werden sie ihn frei lassen?“, kam es besorgt von Ben. „Sie sagen, wenn ihre Forderungen erfüllt werden, werden sie ihn frei lassen. Vorher nicht.“, kam es schwer von Semir. „Bis dahin ist er verblutet. Semir, wir müssen was unternehmen.“, stieß Ben aus. Auch Semir war dieser Ansicht, aber was sollten sie von hier aus tun? Und wie kämen sie ungesehen aus der Kabine?

    „...hat in der Kölner Innenstadt eine Prügelei stattgefunden. Die Polizei ermittelt noch.“, dröhnte die Stimme des Nachrichtensprechers aus dem Fernseher. Andrea war gerade dabei, alles für Susanne zurechtzulegen, als sie am Fernseher vorbeikam. „Wie wir gerade erfahren haben, haben unbekannte, bewaffnete Täter die Mary Queen in ihre Gewalt gebracht und auf die Mitte des Rheins gefahren. Ein im Innern des Schiffs gedrehtes Amateurvideo zeigt die Brutalität, mit der die Täter vorzugehen scheinen.“, kam es plötzlich aus dem Fernseher. Andrea blieb abrupt stehen. Mary Queen? Das war doch das Partyschiff, wo Semir und Ben heute Abend eingeladen waren? Zwar war das Video verwackelt, doch in einem Augenblick dachte sie Ben und Semir gesehen zu haben. „Andrea? Alles in Ordnung mit dir?“, fragte Susanne, als ihre Freundin die gesamte Bettwäsche fallen ließ. „Susanne... waren das nicht gerade Semir und Ben im Bild?“, wollte sie erschrocken wissen. Susanne drehte sich zum Fernseher, wo gerade eine Wiederholung des Videos zu sehen war. Auch sie sah das, was Andrea sah. „Oh nein.“, stieß sie aus. Sie erkannte, wer dort niedergeschossen wurde. „Das ist Bens Vater, der dort getroffen wurde.“, kam es erschrocken von ihr. „Wir müssen sofort Frau Krüger einschalten.“, meinte Andrea und nahm das Telefon in die Hand. Schnell wählte sie per Kurzwahltaste Kim an.

    „Es war ein schöner Abend mit dir.“, hauchte Eric ihr ins Ohr, als sie vor ihrer Tür standen. Sie lächelte ihn verliebt an und klimperte mit ihren großen, braunen Augen. Ihre Lippen näherten sich einander und beide verschlangen sich in einem langen, intensiven und innigen Kuss. Beiden kam es wie eine Ewigkeit vor, doch in Wahrheit standen sie nur einige Sekunden da. „Wann sehen wir uns das nächste Mal wieder?“, wollte Eric wissen und sah seine Traumfrau an. „Wenn du willst, am Freitag. Dann können wir es uns über das Wochenende gemütlich machen. Raus in die herbstliche Landschaft fahren.“, hauchte sie. „Oh ja.“, erwiderte er und drückte ihr einen zweiten Kuss auf die Lippen, nahm dann ihre Hand und ging langsam von ihr weg. Die Hände entglitten einander. Bevor er verschwand warf er ihr einen Luftkuss zu. Sie lehnte sich gegen den Türrahmen und verweilte dort noch einen Moment. Ihre Gedanken kreisten nur um ihn, um ihn, ihren Traummann. Plötzlich riss sie ein ihr bekanntes Klingeln aus den Träumen. Sofort schloss sie die Wohnungstür auf und ergriff das auf dem Sideboard liegende Telefon. „Krüger?“, meldete sie sich und hörte schon Andrea Gerkhans besorgte Stimme. „Frau Krüger... es ist etwas furchtbares passiert...“, fing Andrea an und Kim hörte aufmerksam zu. Ihr Blick verfinsterte sich, als die Frau mit ihren Erklärungen geendet hatte. Derweil hatte Kim auch schon die Nachrichten eingeschaltet und sah mit eigenen Augen das Video, von dem Andrea ihr berichtet hatte. „Ich mache mich gleich auf den Weg in die Station.“, erklärte sie, legte auf und schlüpfte aus ihrem Abendkleid schnell in eine Jeans und warf sich einen Pullover über. Mit Waffe und Autoschlüssel in der Hand machte sie sich auf in die PASt.

    Tja...das Leben eines Studenten kann hart sein. Das Semir sich wie ein Honigkuchenpferd freut das Ben nicht mit dem Auto fahren kann ist ja wohl klar. Schadenfreude.....die liebe ich auch.

    Der Kontakt zu Steven wird wohl erstmal wachsen müssen...mal sehen wie Ben das anstellt, aber wenn beide musik machen, dann ist es sicher einfacher....nun ja...ich bin gespannt was du dir da noch mit dem Studi Ben einfallen lässt...interessant....

    Nee Chris...jetzt ist mir schlecht....drei Tage steht das zeug schon da und Ben isst das? IIIIIIIIIIHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHH. Absolut ekelhaft.... Aber das Ben naürlich daraus Vorteile holt ist ja wohl klar....bin gespannt durch wieviele Klausuren er fällt... und das Semir es nicht gefällt, das Ben bei ihm einzieht ist doch wohl klar...es sei denn er könnte daraus auch Profit schlagen....

    Und was Steven betrifft... tja..wozu eine Mama doch gut ist...