Beiträge von Elvira

    na da fällt jetzt bei eingien aber ein ganzer Berg zusammen...klasse geschrieben Jenni....sehr schön....sehr emotional....kommt da noch was? Ich meine..jetzt kommt sicher die Begegnung mit Ben am Krankenbett...und unser Sonnenschein verzeiht alles... Noelle sollte sich jetzt auch mal ausruhen...

    Also morgen hätte ich gern den nächsten Teil. :D

    Also manchmal frag ich mich wirklich wie alt die Beiden sind...wie die Kinder....du haust mich...ich hau dich...lol klasse geschrieben...aber ich denke auch, dass es nicht die letze Begegnung sein wird, die Semir und Ben mit den Jungs hatte...ach ja..ich hätte da noch eine Frage....ist diese Story auch so harmlos wie der vorgänger? :rolleyes:

    Semir und Ben klopften an die Tür und traten ein. „Bitte setzten Sie sich meine Herren... Herr Singenthaler hat Ihnen etwas zu erklären...“ gab Schrankmann bekannt. Semir nickte kurz und meinte dann. „Okay.... ich höre...“ Doch der Richter sagte nichts. „Herr Singenthaler hat ein großes Problem und ich weiß, dass es wirklich notwendig war, Schrammel freizusprechen..“ erklärte drauf hin Schrankmann. „Das muss ja ein sehr gewichtiger Grund sein, einen zweifachen Mörder frei zu lassen..“ knurrte Semir. Der höhnische Ton war deutlich zu hören. „Herr Gerkan....Herr Jäger....ich....ich weiß nicht wo ich anfangen soll... der Freispruch...er musste sein, weil...meine Frau und meine Kinder....sie...sie befinden sich in Gewalt von Freunden dieses Schrammel. Sie...haben gedroht...meine Familie umzubringen, wenn ich den Mörder nicht freispreche...ich fühle mich sehr schlecht, denn es widerspricht meiner Natur, einen solchen Bastard frei zu lassen...aber meine Frau....sie bekommt in wenigen Tagen...unser Baby...und....“ Tobias Singenthaler schluchzte leise. Semir sah betreten zu Boden. „Euer Ehren....Sie werden also erpresst....und der Preis für Ihre Familie war der Freispruch?“ wollte Semir wissen. „Am Anfang ja....aber nun....“ stieß Tobias aus. Ben sah ihn an. „Warum nur am Anfang?“ harkte er nach. „Weil dieser Mistkerl nun Lösegeld haben will....1 Million Euro...“ kam leise von Tobias. Semir ballte die Fäuste. „Dieser Mistkerl ...ich könnte ihn...umbringen...“ fauchte Semir wütend. „Wie alt sind die Kinder?“ wollte Ben wissen. „Yvette ist elf und Timo sieben. Sie sind sicher voller Angst...“ gab Tobias leise von sich. „Ich habe Sie hergerufen, damit Sie uns helfen..“ erklärte Schrankmann. „Aber Sie wissen doch, dass wir nicht so einfach tätig werden dürfen...die Vorschriften ….“ begehrte Semir auf. Schrankmann sah ihn an. „Herr Gerkan...ich bitte Sie...die Vorschriften haben Sie doch nie gekümmert warum gerade jetzt?“ wollte sie wissen und grinste leicht verschmitzt. Semir sah zu Ben. „Ähm...also...ich meine...normalerweise dürften wir wegen den Vorschriften...nicht tätig werden...aber das hier ist ja nicht normal...“ verbesserte Semir sich.

    Alexandra sah auf, als die Tür aufging. „Los....raus hier!“ fauchte der Mann. Yvette sah ihn ängstlich an. Timo schmiegte sich an seine Mutter und versuchte sich hinter seiner Schwester gleichzeitig zu verstecken. „Kommt schon! Wir machen einen kleinen Ausflug...“ lachte der Mann. Er stieß Alexandra leicht vorwärts. Yvette fing an zu weinen und auch Timo verstand die Welt nicht mehr. „Lassen Sie meine Kinder bitte...“ flehte Alexandra. „aber sicher....ich tu doch nichts...los raus hier!! und ich wiederhole es nicht noch einmal!“ warnte der Mann. Alexandra hörte den scharfen Ton und nickte „Kinder kommt....wir müssen tun was der Mann sagt...er wird euch nichts tun...“ versprach sie und hoffte dass es der Wirklichkeit entsprach. Auf dem Hof stand ein großer Transporter. „Los...auf die Ladefläche und keinen Mucks!!“ warnte der Mann und stieß die Frau vorwärts. Alexandra hob den kleinen Timo ins Auto. „Mama...ich will nicht weg...“ weinte er und auch Yvette verstand nicht, warum sie nun in das Auto musste. Doch sie ließ es sich nicht anmerken. Als sie im Wagen saßen wurden die Türen geschlossen und es wurde dunkel. „Mama..ich hab Angst...“ gab Yvette zu verstehen. „Ich weiß...ich auch...aber der Papa wird uns hier raus holen....ihr müsst ganz fest daran glauben und beten....für uns alle....“ sagte Alexandra leise. „Aber Papa ist doch gar nicht hier...ich werde dich und Yvi beschützen...“ kam von dem kleinen Timo. Alexandra musste trotz der Situation lachen. „Ja mein Schatz..du beschützt uns...“ gab sie leise zurück und drückte ihren Sohn, der dicht bei ihr saß fest an sich. Auch Yvette saß bei ihr. Das Mädchen war ziemlich ruhig und das gefiel Alexandra nicht. „Yvi...wir müssen zusammen halten..wir müssen stark sein...Papa wird alles tun, was er kann um uns wieder nach Hause zu holen...“ versprach sie und drückte ihrer Tochter einen Kuss auf die Stirn. „Mama...ich habe Angst...diese Männer sind blöd und böse....ich will nach Hause....“ klagte das Mädchen.

    Ilja stand auf der Brücke und sah auf das Wasser. Er bekam von dem Zugriff nicht viel mit, bis er ein Geräusch hörte. Doch er hatte keine Sorge davor, denn hinter ihm lag Ben Jäger am Boden. Gefesselt und völlig betrunken schlief er seinen Rausch aus. Ilja horchte plötzlich auf. Was war das? Was waren das für Geräusche? Verdammt… die Bullen wagten vermutlich tatsächlich einen Zugriff. „Nicht mit mir…“, sagte er leise zu sich und zerrte Ben Jäger hoch, der schlaff in seinem Griff hing. Ilja sah entsetzt den Männern entgegen, die in den Raum stürmten. Nun hieß es Friss oder stirb, aber er würde nicht sterben und wenn, dann würde er diesen Goldjungen mitnehmen. „Haut ab!! Haut ab oder er hat ne Kugel im Kopf!!“, drohte Ilja und presste Ben die Waffe an den Kopf. „Ganz ruhig… Sie können nicht entkommen!“, erklärte der Mann mit sicherer Stimme. „Wetten?“, fragte Ilja und grinste. Er spannte die Waffe. „Eins….zwei….“, zählte er. Der Mann der ihn ansah schien unschlüssig. „Geben Sie auf! Sie haben keine Chance… Sie können vielleicht die Geisel noch erschießen, aber dann stehen Sie ohne Schutz da und wir haben…“, versuchte er Ilja einzulullen. „Haut ab!! Raus!!!“, schrie er wütend und spannte den Hand. „Okay!!! Okay!!!“, stieß der Mann aus.

    Ilja drängte die Männer nach draußen. Noch immer hatte er Ben an sich gepresst und stieß den schlaffen Körper mit seinen Knien immer weiter vorwärts. Da... da lag die Tasche mit dem Geld. Noch immer mit seinem lebenden Schutzschild bewaffnet, ging er auf die Tasche zu, beugte sich schnell runter und hob sie auf. Die Polizisten wollten reagieren, doch Ilja war schneller. „Weg... weg... weg.“, schrie er und ging auf die Reling zu. Ein kurzer Blick nach unten. Ha, ein Boot, dachte er nur. In diesem Moment kam Ben langsam wieder zu sich und dachte, dass er Träumen würde. Doch da spürte er den kalten Lauf an seinem Hals. „Ganz ruhig... du wirst mit mir kommen.“, stieß Ilja aus, doch Ben, ob betrunken oder nicht, wollte dies nicht zulassen. Er zerrte und stemmte sich gegen die Griffe seines Entführers und trat ihm schließlich mit dem Hacken gegen das Schienbein. „Du verdammter Bulle.“, stieß Ilja aus und zielte auf Ben, der sich hatte fallen gelassen. Zwei Schüsse durchpeitschten die Luft und Ben spürte einen stechenden Schmerz in seiner Brust. Er schrie auf. Im letzten Moment konnte er sehen, wie Ilja über Bord fiel, bevor alles um ihn herum in eine tiefe Dunkelheit versank.

    Semir torkelte nach oben und ging gleich auf die andere Reling zu. Wieder musste er sich übergeben und hielt auch nicht inne, als er zwei Schüsse hörte. „Ben?“ kam es ekelhaft aus seinem Mund heraus. Er wischte sich mit dem Ärmel schnell den Mund ab und atmete die frische Seeluft ein, die über dem Rhein lag. Er fühlte sich sichtlich besser und merkte, wie der Alkohol verdampfte. Dennoch war alles verschwommen und nur schemenhaft nahm er die rotweiß gekleideten Gestalten wahr, die sich um etwas auf dem Boden kümmerten. Noch immer war ihm der Alkohol derart zu Kopf gestiegen, dass er immer noch unaufhörlich lachte. Axel drehte sich um. „Bringt ihn von Bord und passt auf, dass er nicht vom Boot fällt.“, wies er seine Leute an. Diese nickten und wollten gerade in eines der Boote steigen. „Chef, eines der Boote ist verschwunden.“, stieß einer der SEK-Leute aus. Axel kam zur Reling und sah nach unten. Tatsächlich. Da lagen nur noch zwei kleine Schnellboote. Wo war das dritte?, dachte er. „Verdammt. Der Typ muss es haben. Ich hab ihn scheinbar nur an der Schulter erwischt.“, fluchte Axel vor sich her. „Tja Chef, du wirst alt, was?“, lachte einer der Beamten und verschwand sofort mit Semir, als er das drohende Gesicht des Gruppenleiters sah. Verdammt, wie konnte ihm nur so ein Fehler unterlaufen, schellte er sich selbst und trat dann zu den Sanitätern. „Wie sieht es aus?“, wollte er von ihnen wissen. „Er muss sofort in ein Krankenhaus. Die Kugel scheint nah am Herzen zu sitzen. Wir müssen schnell operieren.“, stieß der Arzt aus und ließ Ben von einem über den Schiff kreisenden Hubschrauber nach oben ziehen. Wenige Sekunden später war der Hubschrauber auf dem Weg in die Klinik.

    ach wie schön, dass du auf mich hörst und gleich die nächste einstellst...in the Army now....klingt ja schon mal interessant....der Überfall....sehr schön..ich dachte schon, das Semir mit seinem gebrochenen Arm in die Geiselnahme gerät...und das Ben sich darüber lustig macht ist ja wohl klar...wer den Schaden hat braucht für den spott nicht zu sorgen....

    Na dann bin ich jetzt mal gespannt wie es weitergeht....

    ja da muss ich Chris zustimmen... wie kannst du nur...ach warte..ich weiß......klar..ich sehe es vor mir...du hast dort einfach aufgehört....oder?

    Klasse geschrieben und die Spannung bleibt erhalten....nun stellt sich die Frage...war es das für Noelle?

    Edit...okay...die Frage anders gestellt...war es das für Ben??? :)

    Maria Isolde Schrankmann ging nach der Verhandlung ins Richterzimmer wo sich Tobias Singenthaler aufhielt. „Was bitte ist das für eine Verhandlung gewesen?“ fauchte sie ihn an. „Sie könne Revision einlegen..“ kam kühl von dem Mann. „Ja das werde ich auch...und ich werde auch dafür sorgen, dass Sei nicht wieder urteilen werden...“ versprach sie wütend. Sie kochte innerlich, denn die Beweise waren allein durch die Zeugenaussagen mehr als erdrückend. „Frau Schrankmann...Sie können machen was Sie wollen..“ kam regelrecht resignierend vom Richter. Schrankmann sah ihn prüfend an. „Was ist mit Ihnen?“ wollte sie wissen. Tobias Singenthaler sah aus dem Fenster. „nichts...zumindest nichts wobei Sie mir helfen können...“ kam als Antwort. „Wie Sie wollen..“ knurrte Isolde Schrankmann und verließ wütend das Büro. Dabei ließ sie die Tür laut ins Schloss knallen. Allerdings sprang diese wieder auf. Schrankmann blieb stehen um sie noch einmal zu schließen und hörte wie der Richter einen Anruf bekam. Aus beruflicher Neugier und auch aus Besorgnis um den ihr doch so unbekannt wirkenden Richter horchte sie. „Ja...“ hörte sie ihn sagen und nach einer kurzen Pause... „Ich hab alles getan...was Sie wollten...wo ist meine Familie....bitte sagen Sir mir doch wie es meiner Frau und meinen Kindern geht...bitte...Hallo? Hallo?“ wieder kam eine kurze Pause. „Was soll das heißen? Sie sagten doch....Nein...nicht auflegen...bitte...hören Sie.... hallo? Hallo?“ fragte der Richter. Panik war in der Stimme zu hören. Isolde Schrankmann ging zurück ins Büro und sah wie der Richter sich in seinen Stuhl fallen ließ. „Warum haben Sie mir nicht gesagt, dass Sie unter Druck gesetzt wurden?“ wollte sie von ihm wissen. „Weil man meine Familie....meine Frau und Kinder ...“ die Stimme erstickte. „Was hat man von Ihnen verlangt?“ wollte Schrankmann wissen. „Ich...sollte den Mann freisprechen....und nun....wollen sie Geld von mir....ich....ich bin .... ich weiß nicht was ich tun soll.... Helfen Sie mir bitte...“ klagte der Mann und fing an zu weinen. „Wie viel verlangen die Erpresser und wie viele Täter sind es?“ wollte sie wissen. „600.000 Euro für meine Frau und 400.000 für die Kinder....“ kam leise als Antwort. „Aber das können Sie doch gar nicht zahlen....“ meinte sie nur. „Natürlich nicht....aber was soll ich tun? Meine Familie....bitte helfen Sie mir....bitte...“ flehte der harte Mann. Die Staatsanwältin fühlte sich etwas fehl am Platze doch dann hatte sie eine Idee.

    „Ich kann es einfach nicht glauben...Ben zwick mich...das kann doch nicht wahr sein...der Kerl wird freigesprochen obwohl er mich... umbringen wollte und diesem Richter ist es völlig egal...!“ fauchte Semir wütend auf der Fahrt zur PAST zurück. Ben nickte nachdenklich. „Ja ich weiß... ich war schließlich dabei.....ich verstehe es auch nicht aber irgendwas stimmte mit dem Richter nicht....“ mutmaßte er. „Ja ich weiß auch was...der hat sich wohl von Schrammels Anwalt kaufen lassen..“ gab Semir zurück. „Was willst du machen...ich meine wir sind nur die ausführende Gewalt...wir können Schrammel lediglich noch einmal verhaften und dann hoffen, dass er....“ stöhnte Ben als sein Handy klingelte. „Jäger...“ meldete er sich. „Hier ist Schrankmann...kommen Sie und Herr Gerkan bitte umgehend zum Richter Singenthaler ins Büro...ich erwarte Sie beide dort!“ kam fordernd von der Staatsanwältin. „Was gibt es denn noch, Frau Schrankmann?“ fragte Ben nach und sah Semir an, der ziemlich erstaunt war. „Das erkläre ich wenn Sie beide hier sind...und bitte sagen Sie niemanden etwas...“ kam als Antwort. „Alles klar...wir sind gleich bei Ihnen...“ versprach Ben und beendete das Gespräch. „Dann dreh mal wieder um...“ meinte er nur. Semir dachte laut nach....“was kann sie von uns wollen? Uns den schwarzen Peter zuschieben? Ich meine....wir haben nur unsere Arbeit gemacht und ausgesagt....“ gab er nachdenklich zurück. „Nein...da war etwas in der Stimme von ihr, die nach Hilfe anhörte....“ überlegte Ben. „Hilfe? Die Schranke? Nee....das ist Wunschdenken von dir....“ lachte Semir nur. „Na...wir werden es gleich erfahren...“ gab Ben nur zurück. Semir lenkte den BMW geschmeidig durch den bereits aufkommenden Feierabendverkehr. „Ich kann mir sehr gut vorstellen, das wir für Schrammel noch nicht erledigt sind. Ich habe es im Gefühl, dass da noch was kommt....“ murmelte Semir nach einer kurzen Zeit des Schweigens. „Meinst du....? Das ist doch wohl irgendwie zu gefährlich oder nicht... wenn er schlau ist, dann setzt er sich ins Ausland ab...“ widersprach Ben. „Nein...dafür ist er nicht der Typ...glaub mir Ben....wir werden noch von ihm hören...früher oder später...“ nickte Semir überzeugend.

    schon Ende?

    na gut..dann kommt hier mein Abschlussfeed.... Die Story zu bewerten ist einfach...eine glatte 1 mit *. Hoffe du hast noch mehr solcher Storys. Ich könnte schon die nächste Vertragen.... Das war das Vorwort.... nun zur Story selbst....

    Ich finde es klasse das Sascha seine Sucht überstanden hat und ich hoffe inständig er wird künftig die Finger davon lassen. Absolut super fand ich wie du die Entzugsphasen beschrieben hast. Ach ja...du bist doch Student... geht es an der Uni wirklich sooooo langweilig zu? Ich denke wenn Semir als Lehrer an der Uni wäre...dann würde es dort viel mehr Action geben...hihi

    Abschluss: Los die Nächste....!!!

    Konrad wachte langsam wieder aus seinem Dämmerschlaf auf. „Hallo Papa, wie geht es dir?“, wollte Julia wissen, als sie am Bett ihres Vaters stand und ihm über den gesunden Oberarm strich. „Wo ist Ben?“, kam es leise, kaum hörbar von Konrad. Julia sah Peter nur an. Dieser beugte sich zu Konrad hinunter. „Paps, Ben ist immer noch auf dem Schiff, wo du angeschossen wurdest. Er und Semir sind mit einem Engländer zusammen die einzigen Geiseln noch an Bord.“, erklärte Peter und sah dann zu Julia, die immer wieder auf ihrem Papa sah. Konrad schaute von einem Menschen zum anderen. „Mein Ben... er soll nur gesund wiederkommen. Alles andere ist mir egal.“, hauchte er und schloss dann wieder die Augen. Julia sah besorgt auf ihren Papa hinunter. Wie konnte sie auch ahnen, dass sie gleich noch eine Hiobsbotschaft bekommen sollte. „Komm, lass uns in die Cafeteria gehen. Ich brauch jetzt einen starken Kaffee.“, meinte Peter und Julia nickte. Ihr hing auch der Magen in den Knien. Wenn sie nur wüsste, was da noch kommen sollte. Das Handy von Konrad klingelte. „Jäger…“, meldete er sich schwach. „Papa…ich bin es…“, hörte er Ben. „BEN!!! Bist du okay.. bist du auch an Land?“, wollte Konrad sofort wissen. „Nein….Papa…. wie geht es dir?“, stellte Ben die Gegenfrage. „Halt hier keine Volksreden!!“, hörte Konrad eine weitere Stimme. „Papa…. Die verlangen fünf Millionen für meine Freilassung… aber du darfst nicht zahlen hörst du…du darfst…“, das Gespräch brach ab. „BEN!!! BEN!!! Sag doch was!!! BEN!!“, schrie Konrad ins Handy. Er registrierte viel zu spät, dass das Gespräch beendet war. Julia sah ihn erschrocken an, als sie durch das Rufen wieder reingekommen war. „Papa was ist denn?“, wollte sie wissen.

    Ilja sah Ben wütend an. „Ich sagte nur die Forderung durchgeben und nicht quatschen!“, fauchte er ihn wütend an. „Ich wollte nur wissen, wie es meinem Vater geht…nach dem….Schuss.“, erklärte Ben beherrscht. Semir sah ihn warnend an. Er wusste nicht was die Männer tun würden, wenn Ben aufbrauste. Doch dieser hielt sich zurück. „Ihr werdet nun essen und dann werdet ihr uns hier Gesellschaft leisten…“, meinte Ilja und löste zunächst Ben die Fesseln und anschließend Christopher. Bei Semir stockte er. „Weißt du...eigentlich bist du hier zu viel an Bord… was hältst du davon eine Runde im Rhein zu schwimmen…mit gefesselten Händen ist das sicher eine Freude… oder nicht?“, verhöhnte er ihn. Semir zuckte zusammen. Diesem Kerl würde er alles zutrauen. „Aber…. Ich denke du wirst mir sicher noch helfen können. Wir haben keinen Kapitän mehr… kannst du ein Schiff steuern?“, wollte er von Semir wissen. Semir schüttelte den Kopf. „Nein? Schade…. Dann müssen wir es machen…“, lachte Ilja und löste ihn doch die Fesseln. „Dein Gesicht ist so rot wie ein Hummer… hast du zu lange im Dampf gesessen?“, versuchte Ilja ihn zu reizen, doch Semir konnte auch stur sein. Er ließ sich nicht darauf ein. „Also gut… iss und dann werden wir dich wieder anbinden… keine Gegenwehr klar?“, wollte Ilja wissen. Semir nickte nur kurz. Gemeinsam saßen die Drei am Tisch und aßen von der kalten Platte. Ilja stellte ihnen jeweils eine Flasche Weinbrand vor die Nase. „Austrinken!“, befahl er.

    Kim Krüger sah auf die Uhr. Der Abend kam. Sie sah auf das Wasser. Was ging gerade auf dem Schiff ab? Was war mit Ben und Semir? Lebten sie noch? Kim rieb sich die Augen. Die Müdigkeit machte sich bemerkbar. Plötzlich legte sich eine Hand auf ihre Schulter und sie zuckte zusammen. Steiner trat neben ihr. Er sah sie an. „Sie sollten auch für ein paar Minuten die Augen schließen.“, schlug er vor. Kim lächelte leicht. „Ich bekomme eh kein Auge zu. Meine Männer durchleben vielleicht die Hölle… wie soll ich da entspannen?“, wollte sie wissen. „Das geht… Frau Krüger… wir werden morgenfrüh zuschlagen. Wir gehen davon aus, dass die Gangster sicher auch schlafen werden. Und genau da sehen wir unsere Chance. Das SEK ist bereits vor Ort und haben sich auch eine Vorgehensweise ausgesucht. Ich sage es Ihnen nur, weil ich denke, Sie haben auch ein Recht es zu erfahren. Schon morgen wird diese leidliche Sache der Vergangenheit angehören.“, erklärte Steiner. „Herr Steiner… ich stehe immer noch zu meinem Wort. Sollte einem meiner Männer etwas passieren, dann….“, wiederholte sie ihre Drohung. Steiner nickte nur. Dieser Frau schien kalt wie Eis zu sein.

    Nach einer guten halben Stunde ging es wieder zurück in den Saal. „Im Namen des Volkes ergeht folgendes Urteil..“ fing der Richter an, als alles im Saal war. Semir sah zufrieden zu Ben. Jetzt folgte das gerechte Urteil. Semir grinste zuversichtlich. „....der Angeklagte wird in allen Punkten...freigesprochen. Haftentlassung wird mit sofortiger Wirkung beantragt...“ ertönte die Stimme des Richters. Ben und Semir sprangen auf. „Aber euer Ehren!! Er hat...zwei Kollegen erschossen!! Er wollte mich umbringen und sogar auf dem Flur hat er mir eben gedroht!!! Der Kerl ist ein Mörder!!“ schrie Semir wütend durch den Saal. „Herr Gerkan...ich bitte um Respekt“ ermahnte der Richter ihn. „Aber Euer Ehren...Sie können ihn nicht freisprechen...das ist gegen das Gesetz...unsere Arbeit wäre zu Nichte gemacht!!“ widersprach Semir. „Herr Gerkan...halten Sie sich zurück, sonst muss ich Maßnahmen ergreifen!“ kam vom Richter zurück. Schrankmann sah Semir mahnend an und dieser atmete tief ein. Sein Blick wanderte zu Ben. Dieser sagte ihm mit einem Blick, dass er das Gleiche dachte. Nach weiteren zwanzig Minuten verließ der Angeklagte das Gericht als freier Mann. Schrammel sah Semir höhnisch an und stellte sich vor ihn hin. „Sehen Sie...Gerkan.. wer zuletzt lacht, lacht am Besten... Aber ich warne Sie...man sieht sich immer zweimal im Leben..“ verhöhnte er den Hauptkommissaren. Die Drohung darin war deutlich zu hören. Semir nickte nur. „Die Frage ist nur...wann zuletzt ist...Und was das Wiedersehen angeht...seien Sie sich nicht zu sicher, dass nicht ich es bin, der dann lacht..“ erklärte er leise. „Wir werden sehen...ab sofort sollten Sie sehr gut auf sich aufpassen..“ knurrte Schrammel. Sein Anwalt zog ich aus dem Saal. Ben trat zu zu Semir. „War es das, was ich glaube gehört zu haben?“ fragte er nach. „ja..der Kampf fängt an...“ bestätigte Semir. „Was willst du tun?“wollte Ben wissen. „Ich werde auf mich und meine Familie aufpassen. Ben..ich lasse mir nicht so einfach drohen. Und ich werde den Kampf aufnehmen, sobald ich Andrea und die Kinder in Sicherheit weiß.“ versprach Semir. Er sah sich nach Schrankmann um, doch die Staatsanwältin war nicht zu sehen. „Wo ist denn Schranke..?“ harkte er deshalb nach. „Die wollte mit dem Richter sprechen...“ gab Ben zu verstehen.

    Luis Schrammel stieg vor dem Haus des Richters aus und klingelte. „Ha.... das war klasse...absolute Spitzenarbeit...“ lobte er Sven Lieberg der ihm die Tür öffnete. „Ich konnte dich doch nicht schmoren lassen...“lachte dieser zurück und umarmte Luis. „Also gut...wir sollten sehen, dass wir wegkommen...aber vorher werde ich noch einen guten Freund so richtig fertig machen....der wird vor mir kriechen....“ knurrte Luis. Sven sah ihn an. „Wen meinst du? Wir sollten sehen, dass wir abhauen...die Bullen werden sicher anfangen nervös zu werden...“ gab er zu bedenken. „Oh nur keine Sorge...die Bullen, die werde ich schnell in den Griff bekommen....wo ist die Familie?“ fragte Luis. „Im Keller...die Alte scheint kurz vor der Geburt zu stehen...lass uns abhauen und gut ist.... der Richter wird sicher jemanden von seinem Leid erzählen und dann sind wir dran...“ forderte Sven auf. „Nein....nur keine Sorge....ich werde mit dem Richter telefonieren...“lachte Luis. Nur kurz darauf rief er den Richter an. Er hörte die leise Stimme des Mannes. „Jetzt pass mal auf...noch geht es deiner Familie sehr gut...aber du weißt doch sicher, dass ich abhauen muss euer Ehren oder?“ lachte Luis. „Ich habe alles getan, was Sie wollten....wo ist meine Familie...bitte sagen Sie mir doch wie es meiner Frau und meinen Kindern geht...bitte...Hallo.....Hallo?“ hörte er den Richter fragen. „Nur keine Angst...noch geht es ihnen gut...Sie können Sie freikaufen....400.000 für die Bälger und 600.000 für das Frauchen...“ ging es bei Luis weiter. „Was soll das heißen? Sie sagten doch.....nicht auflegen...bitte.... hören Sie...“ versuchte der Richter ihn zu halten. Luis legte auf und grinste breit... „Und als Bote habe ich auch schon jemandem im Auge...“ gab er bekannt. „Und nun packen wir die Geiseln und unsere Sachen und verschwinden....“ hängte er an.

    AAAAAAAAAAAAHHHHHHHHHHHHh.....Chris......nein..tu es uns nicht an...sag dass es nciht wahr ist...dein PC? Ein Virus? Du kannst die Story nicht wie gewohnt mit zwei Teilen machen???? Das ist nicht gut....und ausgerechnet jetzt , wo der Kerl auf Ben zielt...der Schrei von Semir kann nichts gutes bedeuten..hoffe es geht morgen weiter.... :D:D:D

    12.08.2010 Wer einmal lügt

    Die Polizisten Ben und Semir lernen den 14-jährigen Mario kennen, der auf der Autobahn verbotenerweise mit dem Auto unterwegs war und verunglückt ist. Semir entdeckt bei der Untersuchung des Jungen diverse blaue Flecken und vermutet, dass der Junge von seinen Eltern misshandelt wird. Als die Polizisten die Familie des Jungen genauer unter die Lupe nehmen, entdecken sie, dass der neue Freund der Mutter offensichtlich ein Verbrechen plant... Der 14-jährige Mario Hoffmann lebt bei seiner Mutter, der 37-jährigen Claudia und ihrem neuen Freund Thomas Berger, in den sich Claudia Hals über Kopf verliebt hat. Aber Mario traut dem Freund seiner Mutter nicht, er glaubt, ihn mal mit einer Pistole in der Hand gesehen zu haben. Das Problem ist: Mario erfindet ständig Fantasiegeschichten und so glaubt ihm niemand. Die Autobahnpolizisten Semir und Ben lernen Mario und sein Geschichte kennen, nachdem der Junge auf der Autobahn durch die Schuld eines Lkw-Fahrers verunglückt ist. Allerdings war der Junge heimlich mit Thomas' Wagen von zu Hause abhaut und wollte sich zu den Eltern seines verstorbenen Vaters durchschlagen. Semir entdeckt diverse blaue Flecken an seinen Armen und da er eine Kindesmisshandlung nicht ausschließen kann, nimmt er ihn mit auf die Wache. Wenig später kommt Claudia völlig aufgelöst dort an, um ihren Sohn abzuholen. Sie erzählt Ben und Semir, dass es gestern einen Streit zwischen Mario und Thomas gab und er wohl deshalb abgehauen sei. Die blauen Flecken stammen auf keinen Fall von ihrem neuen Freund. Die Neugierde der Autobahnpolizisten ist geweckt, sie forschen trotzdem nach und stoßen im Laufe ihrer Ermittlungen auf einen kriminellen Hintergrund von Berger und einen neuen Plan...

    05.08.2010 Rabenmutter

    Ben und Semir müssen eine kleinkriminelle Mutter und ihre Tochter Sarah vor einem Schwerverbrecher schützen, der seine Schergen aussendet, um ihm Sarah zu bringen. Nach und nach setzen die beiden Polizisten die Puzzleteile dieses komplizierten Falles zusammen.
    Katrin Petersen besucht ihre Tochter Sarah im Kinderheim. Seit Katrin wegen Autodiebstahls im Gefängnis sitzt, kann sie Sarah nur sehen, wenn sie Freigang bekommt. Das Verhältnis zwischen Mutter und Tochter ist schwierig; Sarah schämt sich für ihre Mutter. Katrin hat ihrerseits das Gefühl, als Mutter versagt zu haben. Als plötzlich zwei Männer auftauchen, ergreift Katrin mit Sarah die Flucht.
    Auf der Autobahn werden Ben und Semir auf die wilde Verfolgungsjagd aufmerksam. Es kommt zum Crash, aber Katrin gelingt erneut die Flucht - in Semirs Wagen. Die Ermittlungen ergeben, dass Katrin Petersen eine Komplizin hatte: Maria Seelig. Zu Maria flieht Katrin mit Sarah, um sich bei der Freundin zu verstecken. Ein Fehler, denn Maria hat Katrin an die Gegenseite verraten, so dass deren Vertreter bald vor der Tür stehen.
    Den Autobahnpolizisten gelingt es, einen der beiden Männer zu stellen. Im Verhör sagt der Festgenommene aus, dass er für einen Zuhälter arbeitet: Hans-Hinrich Wolkenhaupt, der Jagd auf Sarah macht.
    Was will ein Schwerverbrecher wie Wolkenhaupt von Katrins Tochter? Ben und Semir suchen nach einer Verbindung zwischen Katrin Petersen und Wolkenhaupt.
    Wolkenhaupt hat vor einem Jahr einen Rivalen ermordet, was Katrin und Mario zufällig beobachtet haben. Mit ihrem Wissen haben die beiden Frauen Wolkenhaupt zu erpressen versucht.
    Aber warum will die Gegenseite dann Sarah? Katrin Petersen hat die Beweis-DVD in Sarahs Tagebuch versteckt, als sie ins Gefängnis musste. Eine Tatsache, die das unschuldige Mädchen in Lebensgefahr bringt...

    29.07.2010 Unter Druck

    Autobahnpolizist Ben platzt ahnungslos in eine Geiselnahme bei dem Uhrmacher Jörg Bauer. Der Familienvater wird von seinem früheren Komplizen zu einem Einbruch gezwungen, doch als Bauer sich weigert, will Bauers bislang unbescholtene Ehefrau sich als Tresorknackerin versuchen und so das Leben ihres entführten Sohnes retten. Eigentlich ist es kein schlechter Tag für Semir und seinen neuen Partner Ben. Die Chefin ist in Urlaub und auch sonst scheint es ein ereignisloser Tag zu werden. Bis Ben in ein Juweliergeschäft geht, um seine Uhr reparieren zu lassen - und in einen Überfall samt Geiselnahme platzt. Und das ist nur die Spitze des Eisberges. Nach und nach erkennen Semir und Ben, dass sie in eine komplizierte Familientragödie geraten sind. Denn der vermeintliche Überfall entpuppt sich als eine uralte Rechnung, die der Gangster Sturm mit dem Uhrmacher Jörg Bauer zu begleichen hat. Bauer erweist sich als Sturms Ex-Komplize und wird dringend für einen Einbruch benötigt. Nachdem Bauer zu einem ersten Einbruch in einem Data-Center gezwungen wird, um Kundendaten für den großen Coup zu entwenden, weigert sich der 'Reihenhaus-Familienvater' Bauer weiterhin in seine kriminelle Vergangenheit zurück zu kehren. Seine ahnungslose Frau Pia lernt ihren Mann von einer ungekannten Seite kennen und muss schließlich über sich hinaus wachsen und Bauers Rolle als Tresorknacker einnehmen...

    Zwei Stunden später verließen der Richter und die Schöffen den Saal während Semir sich mit Ben und Schrankmann auf den Gang zusammen stellte. „Was soll das hier? Das ist doch eine Farce...“ fauchte Semir wütend. „Herr Gerkan..Herr Jäger..ich habe keine Ahnung was hier abgeht, aber ich erkenne den Richter nicht mehr. Das ist nicht der Singenthaler den ich kenne. Er ist abwesend..und irgendwie scheint ihm etwas zu bedrücken. Ich will ja keine Gerüchte in die Welt setzen, aber es könnte durchaus sein, dass er bestochen wurde...“ erklärte Schrankmann und versuchte Semir zu beruhigen. „Ja dann muss man ihn doch von dem Fall abziehen... ich meine er ist doch befangen und das ist als würden wir...“ versuchte Ben zu erklären. „Schon gut..ich werde mit ihm sprechen...nach dem Urteil. Auch er kann aufgrund der zusammen getragenen Beweise nicht auf unschuldig gehen...das ist einfach nicht möglich.“ kam von Schrankmann. Es hörte sich allerdings nicht gerade überzeugend an. „Er ist eindeutig auf der Seite des Angeklagten! Er hat nicht eingegriffen, als man mich denunzierte.... und das war sehr eindeutig.“ bleib Semir bei seiner Meinung. „Nein...nein...das sehen Sie falsch. Er ist sehr besonnen...vielleicht ist er krank oder seine Familie..ich meine ich weiß dass er bald Vater wird...und das könnte ihn mitnehmen..“ verteidigte Schrankmann den Richter. „Frau Schrankmann....der Mann ist nervös und dafür muss es einen Grund geben. Aber gut...warten wir auf das Urteil. Ich hoffe nur dass es gerecht ausfallen wird.“ kam nun von Ben, der sich ständig zum Anwalt und zum Angeklagten schaute, die scheinbar bester Laune waren. „Das ist doch irgendwie merkwürdig oder? Schrammel ist so gut gelaunt, obwohl ihm eine hohe Strafe erwartet...“ murmelte er leise. Auch Semir wandte seinen Kopf. Schrammel bemerkte es und erwiderte den Blick. Dann machte Schrammel eine kurze Bewegung und fuhr mit dem Finger am Hals entlang. Doch außer Semir sah es niemand. Und dieser ignorierte es. „Ich hoffe es doch...wenn der Richter objektiv genug ist, dann kann er nicht anders als lebenslänglich aussprechen.“ murmelte er an Ben gerichtet.

    Tobias Singenthaler sah die Schöffen an. „Wie sehen Sie die Sache?“ wollte er von dem Mann zu seiner Linken wissen. „ganz eindeutig….der Mann hat zwei Polizisten getötet und einen versucht umzubringen. Da kann es nur Lebenslänglich mit anschließender Sicherheitsverwahrung kommen.“ gab er fest von sich. Tobias nickte. „Und Sie?“ wandte er sich an die Frau. „Ich sehe das genauso….auch wenn die Aussage des Herrn Fink doch ziemlich eindeutig ist…ich meine, der behauptet doch mit dem Angeklagten zusammen gewesen zu sein. Wenn das so ist, dann kann er schlecht den Polizisten in der alten Fabrik niedergeschlagen haben oder sich überhaupt auf der Flucht befunden zu haben. Für mich sind da doch einige Zweifel. Dieser Herr Gerkhan, scheint auf ihn einen persönlichen Hass zu haben und das denke ist auch nicht unbeachtet zu lassen..“ erklärte sie. „Aber Herr Gerkhan hat es ja als Augenzeuge erlebt…und auch Herr Jäger war dabei…das kann ich mir nicht als Lüge vorstellen..das sind immerhin Polizisten…“ begehrte der Schöffe auf. Tobias nickte. „Wir müssen ein gerechtes Urteil finden…ich denke auch, dass die Zeugen Gerkhan und Jäger sicher Grund zum lügen haben…aber….ich denke auch, dass der Angeklagte sicher Schuld auf sich geladen hat. Also?“ harkte er nach. „Ich bin für schuldig…“ kam entschlossen vom Schöffen. Die Frau sah ihn an. „Unschuldig…“ gab sie von sich. Für Tobias gab es keine Wahl. Er musste auf „unschuldig“ plädieren weil sonst seine Familie sterben würde. Am Morgen fuhren die Männer mit Alexandra, Yvette und Timo weg. An einem Ort den Tobias nicht kannte. Die Angst um seine Frau und seine Kinder war groß. Irgendwann musste er, das wusste er genau, sein Tun verantworten. Er musste einen Mörder, und er war persönlich von der Schuld überzeugt, freisprechen um drei nein… um vier Leben zu retten.

    oh wei..die sind ja echt übel...was für Verbrecher (gefällt mir natürlich persönlich sehr gut...)

    Aber ob Semir es noch lange macht? Ich denke nicht....also wenn er nicht bald ins KH kommt...sehe ich schwarz...

    Das Tom Beck auch singen kann ist ja allen bekannt und er hat es in der Serie bewiesen. Zum nächsten Staffelstart im September soll es daher zunächst eine Single geben und kurz darauf (geplant im Oktober) das erste Album. Den genauen Erscheinungstag werden wir euch dann bekannt geben.

    Steiner sah Kim erschrocken an, als er das hörte. Wieder fiel sein Blick zum Schiff hinüber. Es gab nur einen Ort, von dem aus, sie das Ufer überblicken konnten und das war die Brücke. „Verdammt, sie wollen, dass wir ihnen die Koffer zeigen.“, erklärte Steiner und sah Kim an. „Dann zeigen sie ihnen die Koffer. Das Geld ist doch vollständig für die Geiseln, oder?“, wollte Kim wissen. „Schon, aber...“, er brach ab und nahm die beiden Koffer, klappte sie auf und stellte sie hochkant auf die Kaimauer. „Und? Können sie es sehen?“, fragte Steiner dann in das Funkgerät und wartete nun auf eine Antwort. Einige Minuten kam nichts, doch dann die erlösende Antwort. „Gut, ich sehe, sie spielen fair. Ich halte mein Versprechen. Die Geiseln können von Bord, aber die anderen Drei bleiben hier.“, kam es aus dem Funk, ehe die Verbindung abbrach. „Na toll.“, zischte er und klappte die Geldkoffer wieder zu. „Was ist?“, wollte Kim wissen und sah ihn nur an. „Sie lassen die Geiseln frei, aber die anderen Drei wollen sie behalten. Als Pfand so scheint mir.“, erwiderte er. Kim lehnte ihren Kopf nach hinten und atmete schwer auf. „Und was machen wir jetzt?“, wollte sie wissen. „Erstmal lasse ich die Geiseln in Sicherheit bringen und dann sollen sich die SEK-Taucher bereitmachen. Nur für den Fall der Fälle.“, erwiderte er und instruierte seine Kollegen von der Wasserschutzpolizei.

    Ilja sah aus dem Brückenfenster, als sich ein Polizeiboot mit den beiden Koffern näherte. „Okay... holt jetzt die Geiseln hoch und bringt sie auf die Boote. Keinem darf etwas passieren, aber macht auch die Augen auf. Es kann sein, dass diese Bullen versuchen, uns reinzulegen.“, erklärte er Roman und Oliver. „Okay... was sollen wir mit den anderen Drei machen?“, wollte Roman wissen. „Bringt sie in den Saal zurück. Jetzt sind sie unsere einzigen Geiseln. Wir werden einen von ihnen als Garantie benutzen, wenn wir das restliche Geld haben. Die anderen können mit dem Kahn untergehen.“, lachte Ilja und sah, dass die beiden nichts verstanden hatten. „Man, sobald das Geld für diesen Jäger-Sprössling und den Engländer da ist, werden wir das Schiff durch einen Überdruck in den Maschinen in die Luft jagen und sinken lassen. Wir werden uns ein schnelles Boot kommen lassen, mit dem wir dann in die Schweiz flüchten können. So werden sie uns nicht erwischen und von da geht’s ab in die Sonne.“, lachte Ilja. Jetzt verstanden Oliver und Roman und machten sich an die Arbeit. Doch Ilja hatte noch einen anderen Plan. „Warum soll ich teilen?“, dachte er und überlegte sich schon eine Möglichkeit, wie er die anderen drei Kumpanen auch aus dem Weg räumen konnte.

    Semir und Ben saßen gefesselt, Rücken an Rücken, und hörten, wie etwas um sie zischte und dampfte. „Verdammt, Ben? Ben, bist du da?“, rief Semir aus und wollte sich zur Seite drehen, doch es ging nicht. „Wer soll denn sonst hier sein? Glaubst du, ich bin der Osterhase oder was?“, knurrte es nur hinter Semir hervor. „Wo sind wir?“, wollte der Jungkommissar dann wissen und sah sich um. „Das dürfte wahrscheinlich der Maschinenraum sein.“, erwiderte Semir und sah dann auf, als die Tür aufging und die beiden Männer reinkamen, die sie hierher gebracht hatten. „So, hier habt ihr was zum Spielen.“, meinte ein der beiden und hantierte an den Ventilen und Hebeln herum. „Hey, lassen sie das oder wollen sie uns unter Dampf setzen?“, fauchte Semir nur, doch der Mann grinste nur, zog aus seiner Tasche eine Rolle Klebeband, riss ein Stück ab und klebte es Semir über den Mund. Ben hörte nur noch gedämpfte Flüche. „Warum musst du auch die Klappe soweit aufreißen?“, fragte er dann, als die beiden wieder gegangen waren. Doch dann merkte er, was die Männer damit meinten. Der Dampf aus den Rohren schoss ihm genau ins Gesicht und Ben hatte das Gefühl dass es heißer wurde. Die Augen finden an zu brennen. „Das ist unfair.“, stieß er aus und zerrte an den Fesseln. Die Feuchtigkeit forderte ihn zum Husten auf und auch Semir schien davon geplagt zu werden, nur wurde es ihm noch mehr erschwert, da er einen Knebel hatte. „Die Mistkerle…“, fauchte Ben wütend. In seinem Rücken war Semir am keuchen. Scheinbar bekam er mehr Dampf ab, als Ben. „Semir… versuch deinen Kopf aus dem Strahl zu drehen…“, ermahnte er ihn.

    Christopher sah Ilja an. „Wo sind meine Freunde? Sie sagten, dass Sie mich zu ihnen bringen!“, forderte er erneut. „Ja sicher… nur sagte ich nicht wann. Sehen Sie… die Gäste sind alle weg und nur wir, und Ihre beiden Freunde natürlich, sind an Bord. Was denken Sie wird die Polizei machen?“, fragte Ilja höhnisch. „Richtig…. Sie werden stürmen. Und Sie können sich doch wohl vorstellen, dass ich das nicht möchte. Ihre beiden Freunde gehören zu dem Verein und die Beiden werden mich davor bewahren. Aber Sie haben Recht… dort, wo sie jetzt sind, können sie nicht viel ausrichten…ich werde sie in der Tat hier her bringen lassen…aber nur einen Trick….und ich …“ Ilja ließ die Drohung offen. Christopher schluckte schwer. Er konnte sich vorstellen was der Mann meinte. Dennoch nickte er nur. „Wir haben Hunger… dürfen wir essen?“, bat er. Ilja lachte leise. „Aber sicher doch….es wäre doch schade, wenn die Köstlichkeiten hier alle verderben würden, oder?“, meinte er nur und verließ den Raum. Christopher sah sich um. Doch hier konnte er nicht viel ausrichten, außerdem war er immer noch festgebunden. Würde man ihn, Semir und Ben wirklich zum Essen losmachen?