tse...also wirklich.. diese Dame hat es aber in sich...warum ist sie denn so mies gelaunt? Vielleicht sollte sie erstmal einen Kaffee trinken und eine rauchen...gell Jenni..das entspannt....
Beiträge von Elvira
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oh Chris...da kommt wieder eine Idee was?
Also der Doc gefällt mir schon mal...auf seinen Tisch nicht. Aber das Krankenhaus hat sicher noch andere Tische...ist Semir transportfähig??? Nein...kleiner Scherz
Sehr gut geschrieben...wirklich klasse....
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Für Ben verliefen die nächsten Abende damit, dass er jeden Abend in der Kneipe „Bolle Bolle“ war und tat als würde er jemanden suchen. Jedes Mal kam Malik zu ihm und fragte ob er schon die Frau entdeckt hatte. „Warum interessiert dich das eigentlich…? Bist du auch gelinkt worden?“ harkte Ben nach. „Nein...ich nicht…ein guter Freund. Und er liegt mir sehr am Herzen. Aber scheinbar haben die Bullen die Kleine geschnappt. Das würde ich jetzt so denken, denn so eine wäre hier schon längst aufgefallen. Wie wäre es, wenn wir uns etwas Spaß gönnen?“ schlug Malik vor. Ben sah ihn an. „Was meinst du damit?“ wollte er wissen. „Nun…ich kenne einen kleinen privaten Club. Sehr exklusiv, sagen wir als kleine Entschädigung für den Schaden den du hier auf dich genommen hast? Was ist? Hast du Lust?“ grinste Malik. Ben tat als müsse er überlegen. „Lohnt es sich denn?“ harkte er nach. „Hey….du bekommst dort was du willst. Wenn du ein kleines Mädchen willst, bekommst du es gegen entsprechende Bezahlung natürlich, sofort. Wenn du eine willst die etwas wild ist...bekommst du auch die...oder eine die sich dir unterwirft?“lachte Malik. „Ach komm…das ist Wunschdenken…“ lachte Ben. „Ich zeig es dir...was ist? Kommst du mit?“ lockte er den Polizisten. Ben nickte. „Also gut….zeig es mir…“ nickte Ben und stand auf. Malik lachte. „ich zahle und dann fahren wir..okay?“wollte er wissen. Ben nickte. „ich geh nur mal für große Tiger..“ lachte er und ging in Richtung Toiletten. Malik sah ihm nach und zahlte. Ben betrat die Toilettenräume und suchte sich eine leere Kabine. Zum Glück war er allein hier. Er griff zum Handy und wählte Lukas Springer an. „Lukas..ich bin es…hör zu….dieser Malik Strombowski hat mich soeben eingeladen einen Club zu besuchen, in den man alles bekommen kann…alle Altersgruppen. Ich hab zugestimmt…“ gab er durch. „Alles klar Ben…pass auf dich auf und lass dein Handy eingeschaltet.“ ermahnte Lukas ihn. Ben lachte leise und beendete das Gespräch. Er tätigte das, was hier getan wurde und zog ab. Nach dem Händewaschen verließ er den Raum. Schon vor der Tür stand Malik. „dachte schon, du bist reingefallen..“ scherzte er. „Nee…es klemmte….“ Gab Ben zurück. Gemeinsam mit seinem neuen Freund verließ er das „Bolle Bolle“.
Lukas Springer sah Semir an, der sich zu ihm gesellt hatte. Er legte sein Handy auf die Ablage. „Das war Ben. Es geht los…“ erklärte er. Semir nickte. „Hoffe nur, dass alles gut geht. Ich habe herausgefunden, dass an dem Wagen des Kollegen von damals die Bremsen manipuliert waren. Also ich meine der Kollege in der KTU hat das festgestellt. Die Bremsleitungen waren gekappt. Er hätte den Wagen nicht kontrollieren können. ES war also eindeutig Mord. Und ich fresse einen Besen, wenn dieser Westerwald nicht dahinter steckt..“ knurrte Semir. „Semir….Westerwald lässt keine Zeugen leben. Wenn ihm einer gefährlich werden konnte, dass dieser junge unerfahrene Kollege. Und ich verspreche dir, wenn wir Westerwald haben, dann wird er auch für diesen feigen Mord büßen. Sag mal…was ist mit Tom passiert?“ wollte Lukas wissen. „Tom….? Er ist seit über drei Jahren tot…. Er wurde erschossen….und….starb in meinen Armen..“ kam leise von Semir. Auch wenn es jetzt schon so lange her war, tat es weh, daran erinnert zu werden. „Oh….“ Stieß Lukas aus. „Es war auch ein Mädchenhändlerring… Vater und Sohn schafften Asiatinnen ins Land. Ein Versprechen, sie können in Deutschland als Kindermädchen viel Geld verdienen…die Mädchen glaubten scheinbar alles. Und hier angekommen wurden sie in die Bordelle verteilt die Erik van Gehlen und sein Vater betrieben. Tom und ich hatten ein Mädchen aus den Fängen befreien können, doch bevor wir wirklich eingreifen konnten…da….haben die Mistkerle das Mädchen erschossen. Und Tom…. Er….entschuldige Lukas..aber ich kann nicht darüber sprechen…“ bat Semir. Lukas nickte. Er sah weg, als Semir sich eine Träne aus dem Gesicht wischte.
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Ben sah sich in der Kneipe um. Bisher war noch nichts von Westerwald zu sehen. „Hey….hallo…so ganz allein hier?“ wurde er angesprochen. Eine Frau die schon ziemlich wankte sah ihn an. Die Alkoholfahne ließ ihn fast ohnmächtig werden. „Ich hab Durst…“ lallte sie. Ben lächelte. „Ich glaub Sie haben genug getankt…fahren Sie heim und legen Sie sich besser schlafen…“ wies er sie ab. „Arsch….“ fluchte sie und verschwand wankend zum Ausgang. Wieder sah er sich suchend um. Ein Mann der weiter in der Ecke stand schien zu bemerken, dass er etwas suchte und kam zu ihm. „Hey…bist Neu hier?“ wollte er wissen. Ben überlegte kurz. Eigentlich ging es dem Typen doch nichts an, doch dann überlegte er es sich. Vielleicht war es gut, wenn er erklärte, dass er nach dieser Frau suchte, die ihn betrogen hatte. Vielleicht kam er so an Westerwald ran. „Ja…ich suche eine Blondine…die….mich…“ Ben sah sich verschwörerisch um. „Sie hat mich gelinkt….betäubt und ist dann mit meiner Kohle abgehauen…“ flüsterte er. „Ah…ich verstehe….hatte sie langes blondes Haar? Braune Augen?“ harkte der Mann nach. Ben nickte heftig. „Die hat mir fast 1000 Euro geklaut….diese kleine verdammte Schlampe…“ fauchte Ben. „Und hast du sie schon gesehen?“ wollte der Mann wissen. Ben schüttelte den Kopf. „Sie ist nicht hier….ich versteh das nicht…sie sagte mir als ich sie kennen lernte, dass sie fast jeden Abend hier ist…..aber heute nicht…“ murmelte er nachdenklich. „Scheint ganz so…“ bestätigte der Mann. „Ich bin übrigens Malik…..wenn du die Frau siehst…sagst du mir Bescheid? Ich mag es überhaupt nicht, wenn meine Gäste belästigt und beraubt werden.“ Lächelte der Mann. „Ben….danke das werde ich tun… ich meine…sie war verdammt gerissen. Diese Miststück hat mich angequatscht und dann sind wir raus….zu mir nach Hause… ich hab gedacht, dass ich eine tolle Nacht mit der heißen Braut haben könnte, tja und alles was ich bekam waren Kopfschmerzen als ich aufwachte…“ schimpfte er mit sich selbst.
Michelle zog sich an. Markus lag im Bett und atmete schwer. „Du bist Klasse…“ lobte er sie. „wo sind die Tropfen?“ fragte Michelle kurz. „In der Tasche….nimm dir zwei Flaschen….du Rasseweib…“ stöhnte Markus. Michelle sah ihn an. „Danke….ich werde es nicht vergessen..“ lächelte sie. Markus setzte sich auf. „Michelle..ich kenne mich mit den Bullen aus. Bin oft genug in deren Sicht geraten. Halt dich noch ein paar Tage zurück. Sie werden dich sicher beobachten und darauf warten, dass du die Masche noch einmal machst. Gönn dir ein paar Tage…fahr an die See oder lass die Seele einfach baumeln..in zwei Wochen kannst du dann wieder den ersten Typen übers Ohr hauen..“ gab er den guten Rat. Michelle sah ihn an. Markus war ein Widerling aber wenn es um seinen Rat ging, da konnte man sich auf ihn verlassen. „Danke für den Rat….“ Meinte Michelle nur, packte ihre Sachen und nahm sich die Tropfen die sie mit ihrem Körper bezahlt hatte und verließ Markus. Auf der Straße sah sie sich um. Wenn Markus Recht hatte, würde die Polizei sie beobachtete dann wäre es fatal, wenn sie heute auf die Piste ging. Sie drehte sich um und ging in Richtung U-Bahn und fuhr nach Hause. Nur mürrisch ließ sie sich auf die Couch fallen und zappte sich durch das Fernsehprogramm. Wieso musste sie auch ausgerechnet an einen Bullen geraten. Damit war ihre Masche aufgeflogen. Wieso arbeiten so gut aussehende Männer als Polizisten. Nach einer halben Stunde stand sie wieder auf und sah aus dem Fenster .Vor ihrem Haus stand ein Streifenwagen. Verdammt…ich werde tatsächlich beobachtet, dachte sie und ging nach weiteren zwei Stunden Fernsehen ins Bett. Sie musste sich also ein paar Tage ruhig verhalten. Gut…dann tut sie es eben.
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AH....kommissar Zufall ist wieder im Einsatz....jetzt kommt Bewegung ins Spiel...klasse...ich warte auf den nächsten teil....und Jenni..nicht so lange warten....bitte......schreib...schreib...schreib
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okay..gitti....mein Zippen war wohl doch nur ein Nieser.....lol....aber schön das Semir raus ist..die Frage ist nur..schafft er es denn? und was genau ist mit Ben..ich glaube nicht, dass er nur ne gebrochene Rippe hat...da stimmt was nicht.....aber was...? Jenni...gib mir die Antwort
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Für Ben fing der Abend entspannt an. Er machte sich bereit für den ersten Auftritt in der Bar klar. Zunächst so hatte Lukas ihm erklärt musste er einen Kontakt zu Westerwald oder dessen Angestellten bekommen. Denn die privaten Clubs um die es Lukas ging, waren Insidertipps. Niemand von der Straße konnte wissen wo sie waren oder von wem sie betrieben wurden. Ben musste sich sozusagen die Sporen verdienen und von Westerwald oder aber seinen Angestellten eingeladen werden, die Clubs zu besuchen. Ben zog eine seiner Jeans an und ein schwarzes Seidenhemd. „Na..wie sehe ich aus?“ wollte er von Lukas wissen und drehte sich. „Hmmm…in Jeans?“ fragte er nach. „Ja sicher…das ist ne Kneipe..und wir wissen noch nicht mal ob Westerwald heute Abend dort auftaucht….also warum nicht?“ grinste Ben. Lukas nickte. „Stimmt…also gut….das Bild von Westerwald hast du….weißt du schon wie du dich an ihn ranmachen willst?“ harkte Lukas nach. Ben zog die Schultern hoch. „ich werde improvisieren. Vielleicht ergibt sich etwas…was machst du denn heute?“ stellte Ben die Gegenfrage. „Tja…ich werde wohl Feierabend machen, wenn ich dich abgesetzt hab..“ grinste Lukas. „Was bist du faul…also gut...ich melde mich bei dir, sobald ich näher an Westerwald bin. Denke nicht, dass es heute schon klappt..“ meinte Ben nur. „Denke ich auch nicht….ähm….Westerwald ist gefährlich…bitte vergiss das nicht. Ich will nicht daran schuld sein, dass Semir seinen Partner verliert… der macht mich dann nämlich wirklich zur sau..“ erklärte Lukas. Ben lächelte verlegen. „Schön, dass du dich um mich sorgst…“ gab er zu. Lukas lachte. „Was heißt denn um dich? Ich hab Angst um mich…hast du Semir schon mal richtig sauer erlebt?“ wollte Lukas wissen. Ben sah ihn erschrocken an. „Nein,…..“ gab er zu. „Siehst du…aber ich…du glaubst gar nicht wie viel Kraft und Ausdauer in ihm steckt..“ erklärte Lukas weiter. Ben stieg kopfschüttelnd aus und sah Lukas nach als er abfuhr.
Michelle lief die Rheinpromenade ab. Sie sah sich aufmerksam um, doch hier schien heute nicht viel los zu sein. Vielleicht sollte sie doch ins Bolle Bolle gehen? Immerhin waren dort ne Menge von den Kerlen, die sie ausnehmen konnte. Aber wie? Sie hatte keine KO - Tropfen….vielleicht war Markus noch an seinem Platz. Verdammt… Geld… dafür brauchte sie Geld….dachte sie weiter. Vielleicht schrieb Markus ja auch an. Bisher hatte sie immer bezahlt…und für eine Nacht mit ihr, würde auch Markus alles geben…dachte sie und machte sich auf den Weg zu Markus Liebherr, der in einer kleinen Seitengasse eine wahre Hexenküche betrieb. Alles was es an illegalen Drogen gab, konnte man hier kaufen. In kleinen Mengen… für den Eigenverbrauch. Auch Methadon, wenn es jemanden gab, der von dem Heroin weg wollte. Alles war hier möglich. Michelle ging zu ihm und sah den dicken alten Mann an. Er war überall ziemlich überladen mit Körperfett. „Hallo Michelle….was kann ich für dich tun?“ fragte der fast 50jährige. „Ich brauche noch mal ein paar KO-Tropfen….meine sind mir abgenommen worden..“ erklärte sie. „Ach…hat dich die Polizei erwischt?“ grinste Markus. Michelle nickte. „Ja…genau. Kannst du mir welche geben?“ bat sie und setzte ihren treuen unschuldigen Blick auf. „Michelle….du kennst den Preis…“ nickte Markus. „Markus…die Polizei hat mir auch das Geld abgenommen….kann ich bei dir etwas Kredit haben?“ bettelte sie. Markus sah sie an. Ein seltsames Glitzern entstand in seinen Augen. „Tut mir Leid….aber du musst zahlen….“ erklärte er. „Aber… ich habe doch kein Geld…..wie soll ich dann…“ wollte sie wissen. Markus maß sie von oben bis unten. Michelle fühlte sich unwohl doch sie war bereit für die KO - Tropfen alles zu tun.
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Ben bekam es kaum mit, wie das Schiff sich durch die Nordsee kämpfte. Er lag auf dem Deck und genoss die Sonne. Es war wunderbar. „Na wie wäre es mit Essen?“, wurde er gefragt. Ein Blick auf die Uhr sagte ihm, dass es schon nach Mittag war. „Keine schlechte Idee… gerne!“, meinte er und stand auf. Mit etwas steifen Schritten betrat er die kleine Kajüte, die als Speiseraum galt. Sven hatte bereits aufgetischt. „Das sieht verdammt gut aus…“, musste Ben zugeben. „Ja bitte… essen Sie, bevor es ganz kalt wird.“, meinte Sven nur, ohne sich auf das Lob einzulassen. Ben schlug zu. Er hatte großen Hunger und Fisch war irgendwie sehr gesund. Sven sah ihn zu und immer wieder auf die Uhr. „Noch einen Termin?“, wollte Ben wissen, als er es bemerkte. „Nee… nichts wichtiges.“, wiegelte Sven ab. Ben war nach einer guten halben Stunde fertig. „Warum essen Sie denn nichts?“, wollte er von Sven wissen. „Ich esse nie, wenn ich auf Wasser bin…“, entschuldigte Sven sich. „Nie?“, harkte Ben nach. „Nee… bin aber sonst auch nur für einen Tag auf See… da geht das schon.“, erklärte Sven. Ben nickte und rieb sich die Augen. „Ich glaub die Seeluft macht nicht nur hungrig sondern auch müde… ich denke ich lege mich etwas hin.“, murmelte Ben. Sven grinste zufrieden und sah, wie Ben stark schwankte als er aufstand. Sofort griff er zu. „Ich bringe Sie hin…“, meinte er fürsorglich. Ben sah ihn mit glasigen Augen an und knicke ein. „Was?“, fragte er noch und schlief dann ein. „Na endlich…“, stieß Sven aus und brachte seinen freiwilligen Gast in die versteckte Kabine, wo er schreien konnte wie er wollte, wenn er wieder wach wurde.
Semir genoss die Makrele mit Kräuterrahm und Bratkartoffeln sichtlich. Schon lange hatte er nicht mehr solch guten Fisch gegessen und in ihm reifte der Gedanke mit seiner Andrea hier auch mal auf Urlaub zu gehen. „Na dann kum, ich bring dich röver.“, meinte der Seemann und ging mit Semir zu seinem Fischerboot, dass am Kay vor Anker lag. Sofort stach Semir dieser fischige Geruch in die Nase, als er an Bord kletterte. „Wie lang werden wir ungefähr brauchen?“, fragte er den Fischer. Dieser zuckte mit den Schultern. „Wir hebben Hoochwater... ich denke in dree Stünn sind wir drööven.“, meinte Lasse und startete den Motor seines Kahns. Schnell schrieb Semir eine SMS an Bonrath, dass dieser mit dem Auto auf der Fähre nach Wangerooge fahren und ihm am Hafen abholen sollte. „Wisshoolen, es geht loss.“, meinte der Fischer und schon stießen die ersten hohen Wellen an die Reling und schaukelten das Boot hin und her. Semir saß auf einer Kiste und hielt sich fest. Er war diesen Seegang nicht gewohnt und so merkte er langsam, dass es besser gewesen wäre, wenn er den Fisch doch nicht gegessen hätte.
Ben wachte langsam wieder auf. Nur spärlich öffneten sich seine Augen und sein Kopf fühlte sich schwindelig an und nur langsam konnte er sich aufrichten. Alles in ihm drehte sich und er dachte, jeden Moment kommt sein Essen wieder hoch. Langsam zog er sich an der Wand hoch. Was war das? Die Wand war mit irgendwas Weichem verkleidet. Wo war er hier? Das war mit Sicherheit nicht mehr das Boot ... oder doch? Eine kleine Lampe spendete ihm Licht und .... Moment. Da in der Ecke... war das eine Kamera? Ja... es war eine. Ben lachte verächtlich. War er entführt worden... mit großer Sicherheit. „Ah... ich sehe, du bist wach geworden. Sehr gut.“, drang es plötzlich aus einem Lautsprecher und sofort erkannt Ben die Stimme... Sven. „Wenn du mit mir sprechen willst... gleich neben dir ist eine Gegensprechanlage.“, kam es dann aus dem Lautsprecher. Ben sah hinüber und ging langsam darauf zu. Noch immer war ihm schlecht... Sicher war ein Schlafmittel im Essen gewesen. Anders konnte er sich die plötzliche Übelkeit nicht erklären. „Was soll das?“, fauchte Ben durch die Sprechanlage. „Kannst du dir das nicht denken, du neureicher Sprössling? Ich bin knapp bei Kasse und brauche etwas Startkapital und dein Alter wird es mir geben... im Austausch für dein Leben.“, kam es als Antwort durch die Anlage gerauscht. „Lass mich sofort hier raus...“, schrie Ben und schlug gegen die Anlage. Doch es kam keine Antwort. „Ey du Arsch.... lass mich hier raus.“, wiederholte Ben seinen Fluch und wieder kam keine Antwort.
Sven beobachtete alles genüsslich über den Bildschirm. Er sah, wie sein Opfer schrie, aber nichts nach draußen drang. Diese Schaumstoffverkleidung war wirklich perfekt. Keiner würde je hören, dass er sich hier an Bord befindet, sollte man das Schiff kontrollieren. „Arno... ich bin's. Ich hab ihn. Schmeiß jetzt den Zettel vorsichtig in den Briefkasten und verwüste sein Zimmer... sie sollen ja nicht sofort wissen, dass er freiwillig mit mir mitgekommen ist.“, wies Sven seinen Freund an. „Dann sei eben etwas vorsichtig... wir brauchen beide das Geld und zwar sehr dringend. Also, mach dich an die Arbeit und lass dich nicht erwischen.“, stieß Sven aus und wandte sich wieder Ben zu. Dieser hatte sich immer noch nicht beruhigt, sondern stieß und schlug gegen die Wände zeterte herum und schrie irgendwas in die Kamera. Sven saß einfach nur da und steuerte das Schiff auf die offene See hinaus. Weit weg von der Küste musste er, um nicht von den Patrouillenbooten des Grenzschutzes angehalten zu werden.
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Nein Jaz es wurden noch keine Mails verschickt und es wird auch niemand bevorzugt behandelt... Chris Meyer ist einer der regelmäßigen Teilnehmer und dadurch hat etwas im Vorteil, da er weiß wie die Fantreffen ablaufen...und an alle Teilnehmer...die Mails werden noch in dieser Woche versendet...spätestens am Wochenende....
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-hi Chris.....
eine sehr gute Ide...wirklich gut.... Ja das ist immer so eine Sache....
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ich weiß nicht...aber irgendwie traue ich dem Typen nicht....der lässt Semir einfach so gehen? Ich meine im Tausch gegen einen LKA-Mann? Ich habe so ein Ziepen im linken Nasenflügel.....und das ist kein gutes Zeichen.
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Während Ben sich mit seiner neuen Identität anfreundete sah Hans Westerwald auf die Maschine die für ihn wertlos war. Ohne die Druckplatten konnte er seinen Vertrag mit den Belgiern nicht einhalten. Die werden ihn zur Verantwortung ziehen. Verdammt…er musste die Platten wieder beschaffen. „MALIK!!“ schrie er laut. Nur wenige Sekunden später stand sein Mann vor ihm. „Beschaff mir endlich die Platten wieder!! Mir ist es egal wie aber tu es!!“ schrie er seinen Mann an. Malik nickte. „Ja…Chef...ich bin schon auf der Suche nach dieser Schlampe… was soll ich machen, wenn ich sie finde?“ wollte er wissen. Hans grinste böse. „Dann bringst du sie zu mir…sie kann im Puff ihre Schulden für mich abarbeiten. Und sie wird es tun….notfalls helfe ich sogar nach…“ versprach er leise drohend. „Okay...ich werde die umliegenden Kneipen abklappern und nach der Schlange Ausschau halten. Bist du heute Abend wieder im Bolle Bolle?“ wollte Malik wissen. Hans nickte. „Ja…ich treffe mich mit dem Belgier…er will wissen wie lange ich noch brauche und ich muss mir eine passende Geschichte einfallen lassen…“ murmelte er nur. „Dann viel Glück… also gut...ich nehme Phillip und Mark mit…Bernd und Wolle können sich auch ein paar Kneipen vornehmen. Ich gebe allen die Beschreibung der Nutte und wie sie sich an die Kerle ranmacht….vielleicht hat sie ihren Typ verändert und zieht die Masche bei anderen ab…“ schlug Malik vor. Hans nickte nur. Ihm plagte in anderer Gedanke. Das Treffen mit seinem Auftraggeber.
Michelle sah Dieter Leiter an. Der LKA-Mann hatte sie zum Verhör gebeten. „Frau Junghans…Sie dürfen nach Hause. Aber…Sie dürfen das Land nicht verlassen. Michelle schlucke. „ich darf gehen? Wirklich?“ harkte sie nach. „Sie haben einen festen Wohnsitz und außer der Anzeige von Herrn Jäger liegt nichts gegen Sie vor. Versuchte Körperverletzung ist noch nicht bewiesen. Was das Falschgeld angeht…da haben Sie nichts in den Umlauf gebracht….warum sollte ich Sie festhalten. Nur tun Sie sich selbst ein Gefallen und halten Sie sich von den Kneipen fern…“ schlug Dieter Leiter vor. Michelle nickte. „Denken Sie, dass ich mich noch mal da blicken lassen? Ich bin nicht dumm… auch wenn ich blond bin!“ fauchte Michelle. „Das sagte ich auch nicht. Aber es gibt ein paar Männer die etwas sauer auf Sie sein könnten…. Und ich will Sie nicht irgendwo auf der Straße einsammeln müssen. Und nun..einen schönten Abend noch..“ knurrte Dieter zurück. Michelle stand auf. Sie wurde von einer Beamtin raus gebracht und anschließend bekam sie auch ihre Wertgegenstände wieder. Dann fuhr sie nach Hause. Als sie die Tür geöffnet hatte sah sie vorsichtig hinein. Vielleicht hatte dieser Westerwald, von dem die Polizei so schlecht sprach ja herausgefunden wie sie wirklich hieß und wusste wo sie wohnte? Dann war sie in einer Falle. Langsam tat sie einen Schritt nach dem Anderen. Doch sie war allein. Michelle atmete tief durch, ließ sich Badewasser ein und genoss die neue Freiheit. Heute Abend werde ich wieder auf die Piste gehen, dachte sie und schloss die Augen. Sie musste es machen...sie brauchte diesen Kick…
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JENNI!!!!!! Was machst du denn? Das ist doch.....boah...mir dreht sich gerade das Schnitzel im Bauch.... nee wie kannst du nur . Das Chris und ich so hinterhältig sein können...ja..okay..aber du? So ein sanftmütiges Mädchen.....lol ...
ich hab mit allem gerechnet aber mit dem nicht.... nur befürchte ich, das Semir es nicht mehr lange macht....
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Absolute klasse Story...spannend von Anfang an und das zieht sich auch bis zum Ende durch....Ich kann nur sagen....spitze und ich freu mich auf die nächste Story von dier. Hoffe du nutzt den Urlaub um viele spannende Storys zu schreiben......und natürlich um Spaß zu haben.....einen schönen Urlaub.....vom Schreiben....



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Am nächsten Morgen durfte er dann das Krankenhaus um elf verlassen. Das Gesicht war nun etwas entspannter. Lediglich das Abbild des Pflasters war noch deutlich zu sehen. Als er vor der Tür der Klinik stand, fiel ihm Andrea in den Arm. „Mensch.. geht es dir gut? Was ist mit dir?“, fragte sie sofort besorgt. „Alles okay…. Was machst du denn hier, Andrea?“, wollte Semir wissen. „Was ich hier mache? Das ist doch wohl… du wirst entführt…wieder mal und fragst mich was ich hier tue? Ich habe mir Sorgen gemacht, verdammt noch mal!!!“, fauchte Andrea wütend. „Oh…natürlich…. Ist ja okay. Mir geht es gut, Andrea… aber ich muss arbeiten… ich meine…ich muss diesen Stroganof fassen… Er hat meinen Wagen und meine Waffe… ich muss dir doch nicht sagen, was passiert, wenn er damit jemanden umbringt… Fahr bitte mit Dieter wieder nach Hause und…“, bat Semir. „Moment!! Die Chefin hat gesagt, ich soll dich unterstützten….du kannst mich doch nicht nach Hause schicken!!“, begehrte nun Dieter auf.
Ben sah auf seine Post. Das ist ja wunderbar, dachte er, als er die Nachricht gelesen hatte. „Sagen Sie… wie komme ich denn von hier am Schnellsten dort hin?“, fragte er den Portier. „Ach das ist ganz einfach. Wenn Sie hier raus gehen, dann wenden Sie sich direkt nach links und gehen etwa 1 km in Richtung Strand. Dort ist der Yachthafen und da finden Sie das Boot… Wünsche viel Freude…“, lächelte der Mann. „Danke…also raus und dann links… danke ich werde es sicher finden…“ meinte Ben und wandte sich dem Ausgang zu. Bevor er jedoch auf die Straße treten konnte, bekam er die Tür vor die Nase. „Hey!! Immer langsam…“ ermahnte er die Person, die gerade das Hotel betrat. „Sorry… ich habe es eilig…hab Sie nicht gesehen…“, erklärte der Mann mit einem polnischen Dialekt. „Ist kein Problem… nur beim nächsten Mal bitte aufpassen…“, nickte Ben und betrat die Straße. Da die Sonne schien, war der kleine Spaziergang zum Hafen ein wahres Vergnügen. Dort angelangt suchte er das Boot von dem freundlichen Pagen und fand es tatsächlich. An Bord saß ein junger Ben unbekannter Mann. „Hallo… Jäger mein Name… ich bin hier verabredet!“, rief er ihm zu. „Ach ja… Herr Jäger…. kommen Sie, aber fallen Sie nicht ins Wasser!“, lachte der Mann. Ben betrat die Planke und wenig später stand er auf dem Schiff. „Sehr schönes Boot. Begleiten Sie uns auch auf der Segeltour?“, wollte Ben wissen. „Ja ich zeige Ihnen Ihre Kabine… folgen Sie mir bitte…“, lächelte der Mann. Ben nickte und folgte ihn ins Schiffsinnere.
„Ja Dieter ich weiß… aber ich wusste auch nicht, dass du meine Frau mitbringst. Man ich jage hier einen Mistkerl, der wegen Mordes gesucht wird!! Das einzige was ich weiß ist, dass er in Richtung Bremen gefahren ist. Wir müssen versuchen, den Wagen zu finden und dann diesen Stroganof…. Aber ich will nicht, dass…“, erklärte Semir leise. Andrea sah ihn an. „Hey… was regst du dich denn so auf… ich muss eh zurück... Aida wartet. Semir ich wollte doch nur sicher gehen, dass dir nichts fehlt. Dieter kann doch hier bleiben und ich fahre mit dem Zug zurück nach Köln. Dort kann mich dann die Chefin abholen oder ich nehme ein Taxi…“, erklärte Andrea. „Bahnhof? Ja Bahnhof klingt gut….klingt sehr gut… Wir bringen dich hin…“, lächelte Semir zufrieden
So machten sich die Drei auf zum Bahnhof von Wilhelmshaven. Semir sah verträumt aus dem Fenster auf den Parkplatz hinaus, als Dieter die Eingangsstraße entlang fuhr. Plötzlich schrie Semir auf. „Halt mal an Dieter... Sofort stopp.“, schrie er und der lange Polizist ging in die Eisen. Die Autos hinter ihm mussten scharf bremsen, damit sie nicht draufknallten. Ein Hupkonzert erster Ordnung drückte die Verärgerung der anderen Autofahrer aus. „Semir, was ist?“, rief Dieter seinem Kollegen nach, als dieser aus dem Wagen gesprungen war und durch die parkenden Autos rannte. Scheinbar hatte er etwas gesehen. Schnell lenkte Dieter den Wagen von der Fahrbahn direkt Semir hinterher. Dieser hüpfte auf einmal aufgeregt auf und ab. „Ich hab ihn ... ich hab ihn.“, stieß er aus und zeigte auf ein silbernes Fahrzeug.... seinen über alles geliebten BMW. „Dieter, der Kerl war hier.“, meinte er nur auf das Grinsen des Langen und seiner Frau hin, die eine gewisse Verrücktheit an Semir zu erkennen dachte. „Sonst geht es dir gut, ja?“, fragte sie mit einem Lächeln auf den Lippen. „Andrea... das heißt, der Typ ist mit dem Zug abgehauen.“, erklärte Semir. „Bist du sicher? Ich meine, der könnte auch nur wollen, dass wir das denken, oder?“, gab Dieter zu bedenken.„Stimmt, die Fähre ist ja auch noch da. Verdammt, hier sind zu viele Möglichkeiten um zu verschwinden.“, stieß Semir aus. „Überleg doch mal Semir, selbst wenn er mit dem Zug weiterfahren würde, alle größeren Bahnhöfe würden überwacht werden. Er würde uns mit Sicherheit ins Netz gehen. Da ist es doch einfacher sich irgendwo auf einer kleinen, abgelegenen Insel zu verstecken. Wir sollten am Hafen einfach ein Bild von Stroganof rumzeigen. Vielleicht hat ihn einer dort gesehen.“, meinte Dieter. „Gute Idee... aber erstmal bringen wir dich zum Zug, Andrea.“, meinte Semir und gab seiner Frau einen intensiven Kuss. Die Drei gingen dann in die Schalterhalle und kauften das entsprechende Ticket für die Fahrt nach Köln. Sie mussten auch nicht lange warten. Nach einer viertel Stunde rollte der Zug ein, Andrea stieg ein und war dann nach zwei weiteren Minuten auf den Rückweg nach Köln. „So, und wir machen uns jetzt auf den Weg zum Hafen.“, befahl Semir.
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„JA!!!“ stieß Lukas aus und zog seinen Arm an den Körper. „Ihr seid Klasse…Okay…Ben… ich hab noch ein paar Informationen im Büro. Dein neues ich musst du dir auch noch anschauen…..“ bat Lukas. „Wie wäre es mit Willy…?“ grinste Semir und duckte sich direkt als Ben seine Hand auf seinen Kopf sausen ließ. Auch Lukas musste lachen. „Nein jetzt mal im Ernst. Wir können dich zwar als Ben Jäger laufen lassen, aber Westerwald ist nicht dumm und wir müssen sicher gehen, das deine wahre Identität nicht raus kommt.“ Gab er von sich. Ben nickte. „Dann lass uns mal überlegen….aber später. Die Vorgehensweise kenne ich schon...oder besser ein Vorschlag….Semir ermittelt ganz offen gegen Westerwald und wird ihn auch befragen. Sicher erkennt Westerwald ihn auch. Und einen Abend…nachdem ich mir dort das Vertrauen erschlichen habe….wird eine Razzia durchgeführt….du und Semir führen diesen Einsatz an. Natürlich müssen wir einen Abend erwischen wo auch Westerwald anwesend ist. Ich werde dann eingreifen und Semir niederschlagen als er Westerwald verhaften will. Du…Lukas willst natürlich dazwischen gehen…ich nehme Semir als Geisel und drohe ihn zu erschießen, wenn die Polizei nicht sofort das Gebäude verlässt. Du wirst dich der Gewalt beugen und das Feld räumen. Ich bin natürlich verzweifelt….und weiß nicht wie es weiter geht…..aber Semir ist in meiner Gewalt. Westerwald wird sich dankbar zeigen und mich aufnehmen…hoffe ich zumindest.“ schlug Ben vor. Semir sah Lukas an. „Wie schön, ist das die Rache für Willy, oder was? Wenn du mich KO schlägst und als Geisel nimmst, könnte Westerwald auf dumme Ideen kommen…“ knurrte Semir, dem der Plan nicht gefiel. „Nur keine Angst…ich werde mich dann schon für dich einsetzen.“ grinste Ben. Lukas sah von einem zum Anderen. „Man könnte echt meinen Tom Kranich und Semir Gerkan stehen vor mir. Aber zurück zur Idee…. Das ist wirklich gut. Nur erst einmal muss ich dich rein bringen. Und dazu musst du auch die Akte kennen. Also die Akte gegen Westerwald die ich führe. Er hat mit Sicherheit seine Finger in einem Mädchenhändlerring drin. Und zwar einer der sich auf Asiatinnen und Afrikanerinnen konzentriert. Wir haben in einem von seinen Bordellen drei 13jährige aus Ghana befreit. Die Mädchen waren völlig fertig und verängstigt…“ knurrte Lukas. Semir nickte. „Also gut…der Plan steht. Ihr meldet euch bei mir sobald die Razzia ansteht…“ schlug Semir nun doch ein.
Ben fuhr mit Lukas zur Sitte um dort von ihm in dem Fall informiert zu werden. „Wie viele Jungs stehen denn im Dienst von Westerwald?“ wollte Ben wissen. „Nun… wir wissen von drei Männern…der eine heißt Frank Richter, Phillip Freisinger und ein gewisser Malik Strombowski…. Es sind aber sicher noch mehr dort. Immerhin hat er vier Bordelle allein in Köln. Zwei in Leverkusen und einen in Düsseldorf. Allerdings hält er die sauber. Das Illegale ist meist in den Privatclubs. Nur müssen wir es ihm nachweisen und genau das ist dein Part. Besorge mir Beweise für den Mädchenhandel und am besten auch noch die Hintermänner mit denen Westerwald Geschäfte macht.“ befahl Lukas grinsend. „Ach…mehr nicht…nun gut...ich hoffe nur, dass die hübschen Mädchen im Job inbegriffen sind. Immerhin muss ich mich ja opfern…“ gab Ben zurück. Lukas nickte „Ein schweres Opfer…ich weiß…..aber du wirst es sicher überleben….so….zum Namen…hast du dir was ausgedacht?“ wollte Lukas wissen. „Nein…nicht wirklich…nur wenn ich aus dem Geldadel komme, wie es ja auch ist, sollte ich einen wohlklingenden Namen haben. Ben als Vorname ist okay…..nur wie weiter?“ dachte Ben laut nach. „Wie wäre es mit ….warte…hier….Lichterberg oder aber Hingsen…?“ schlug Lukas vor. „Ben Hingsen….Ben Lichterberg…..ich nehme den Lichterberg…was bin ich sonst außer Reich?“ wollte Ben wissen. „Du bist in aller erster Linie Sohn…..und so führst du dich bitte auch auf...kannst du das?“ fragte Lukas nach. Ben sah ihn gespielt entrüstet an. „Was denkst du denn von mir…?“ Fauchte er mit einer etwas erhobenen und abwertenden Stimme. Lukas nickte. „klingt schon mal Vielversprechend… so zu seiner Person…Ben Lichterberg ist Sohn eines Industriellen, der in Kanada einen guten Ruf hat und dort auch den Firmenhauptsitz. Du bist hier um die deutschen Wurzeln zu erfahren. Auf das Geld musst du nicht achten…..ich habe unbegrenztes Potential und muss die Sachen nicht belegen…aber…der Steuerzahler wird dir jeden Cent krumm nehmen...“ grinste Lukas. „Also soll ich nicht so großkotzig tun?“ wollte Ben wissen. „doch…aber nur im Dienst und nur in den Kneipen von Westerwald...“ lachte Lukas.
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hihi Ich weiß was Semir hat...ein Messer in der Schulter, ein gebrochenen Arm und einen Sprengstoffgürtel.....umgeschnallt.... Also lass ihn schnell ins Krankenhaus bringen und dann in den urlaub fahren.....
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„Westerwald...der Fälscher?“ harkte Marcel nach. „Genau der..“ nickte Semir. Marcel bestätigte es mit einem nachdenklichen Nicken. „Ja sicher.....das war vor vier Jahren oder?“ wollte er wissen. Wieder bestätigte Semir. „Ist der nicht weg vom Fenster?“ fragte Marcel zweifelnd. „Er ist wieder da...und er hat diese Platten im Gebrauch gehabt...es sind die Gleichen wie vor vier Jahren....ich weiß...das es eigentlich nicht sein kann, weil die ja von uns eingezogen wurden, aber .... es sind die Gleichen...“ erklärte Semir nun sein Auftauchen und reichte Marcel die Druckplatten. Dieser war bereits vor vier Jahren in diesem Fall involviert. Damals noch als Kripobeamter. Er sah sie sich sehr genau an. „Du hast Recht ....das sind die gleichen von Damals...die Delle hier.....aber das kann doch eigentlich gar nicht sein...ich meine....warte.....ich muss das mal überprüfen...“ murmelte Marcel mehr zu sich als zu den Beamten. Die Druckplatten legte er auf den Tisch und verschwand in die hinteren Räume. Es dauerte fast eine halbe Stunde bis er wieder nach vorn kam. „Semir...die Platten...sie sind nicht da....sie müssen vernichtet sein....denn eine andere Möglichkeit wäre nur....“ murmelte er ziemlich verwirrt. „Marcel...wir vermuten, dass ein Kollege die Dinger an Westerwald gegeben hat. Wann weiß ich nicht...gab es Kollegen die in den letzten vier Jahren irgendwie versetzt oder entlassen wurden?“ wollte Semir wissen. Marcel sah ihn über den Rand seiner Brille an. „Du willst doch nicht sagen, dass hier ein Korruption vorliegt?“ kam empört von Marcel. „Leider ja...ich müsste wissen, wer die letzten Jahre hier Dienst gemacht hat...und ob es irgendwelche Vorfälle gab...“ lächelte Semir ihn an. „Nur einen...ein junger Kollege der hier Dienst schon...Michael Reinders...ein sehr talentierter junger Mann...vor gut zwei Jahren hatte er einen tödlichen Autounfall...“ kam von Marcel. „Einen Unfall? Auf der Autobahn?“ harkte Ben nach. „nein...auf der Landstraße...der Wagen ist aus unerklärlichen Gründen von der Fahrbahn abgekommen und gegen eine Mauer gerast... Michael war sofort tot.“ erzählte Marcel mit traurigem Ton. „Vor zwei Jahren? Gab es Anzeichen für eine Sabotage am Fahrzeug?“ fragte Semir nach. „Nein...das Fahrzeug war vollkommen in Ordnung und auch an der Leiche fand man nichts. Keine Gewalteinwirkung...gar nichts...“ las Marcel aus einer Akte hervor. Semir grinste. „Du kennst immer noch die Tricks, wie du an Informationen bekommst oder?“ grinste er. Marcel lachte. „Manche Sachen vergisst man nie.“ gab er nur zurück.
Ben und Semir fuhren nachdenklich zur PAST zurück wo Lukas in ihrem Büro wartete. „und…? Habt ihr was herausgefunden?“ wollte er wissen. Dabei ließ er den Kugelschreiber immer wieder auf den Tisch tippen. „LUKAS!!! Lass das bitte….es nervt!“ stieß Semir aus und nahm ihn den Kugelschreiber weg. „So…die Druckplatten sind tatsächlich die von früher. Hast du schon wegen dein Anliegen bei Krüger vorgesprochen?“ stellte Semir die Gegenfrage. „Nein…ich warte auf euch..ich meine….nach dem was du mir von der Frau erzählt hast, da….dachte ich..das…“ grinste der Sitte-Mann. „Du hast Angst vor der Krüger?“ lachte Semir laut. „Quatsch..ich habe nie Angst vor ner Frau…..“ bestritt Lukas uns zog Semir mit. „Na los..ich zeige dir, dass ich keine Angst hab…“ Sie betraten zu dritt das Büro von Kim. „Meine Herren..ich hoffe Sie haben Neuigkeiten für mich..“ begrüßte sie die Drei. „Ja..wir haben festgestellt, dass die Druckplatten die gleichen sind wie vor vier Jahren. Ein Kollege, der vor zwei Jahren ums Leben kam, muss sie an Westerwald gegeben haben. Ich habe die Akten über den Unfall angefordert. Ähm…Frau Krüger…Herr Springer hier…würde gern wissen wie Sie sich entschieden haben..“ erklärte Semir. Kim sah zu Lukas und zu Ben. „Ich bin bereit Herrn Jäger die Zustimmung zu geben. Er wird sich mit Herrn Springer um die Prostitution und dem Mädchenhändlerring kümmern. Sie Semir…. Werden die Falschgeldsache bearbeiten. Ist der Unfall geklärt gewesen?“ wollte sie wissen. „nein…deshalb lass ich mir die Akte kommen. Westerwald ist es zuzutrauen, dass er sich dem lästigen Zeugen entledigt hat.“ Dachte Semir laut nach. „gut…dann an die Arbeit…Ach Herr Jäger..ich will regelmäßig was von Ihnen hören..einmal pro Tag mindestens!“ ermahnte sie Ben. Die Drei nickten und verließen das Büro wieder.
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Moment.....Chris...das geht nicht....so kannst du nicht einfach aufhören...das geht nicht!!! ich ...also ich....du weißt ja...ich...will dass es sofort!!! verstehst du SOFORT!!! weitergeht....
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Semir schloss die Augen…. Er hatte das Gefühl zu glühen. Endlich kam der Abend und die Sonne ging unter. Durst quälte ihn. Der letzte Versuch sich vom Knebel zu befreien schlug fehl. Er kam ohne Hilfe nicht los. Sein Gesicht brannte und er spürte die Spannung der Verbrennung durch die Sonne. Seine Handgelenke waren rot unterlaufen. Selbst das auf die andere Seite des Baumes drehen brachte keine Abkühlung. Der Baum war nicht so weit dass er Schatten spenden konnte. Sicher würde es nicht lange dauern, bis er das Bewusstsein verlor. Hitzschlag, Sonnenstich? Konnte es sein, dass ein Mensch diese extreme Einstrahlung ohne Schaden überwand? Wieder vibrierte sein Handy. Wie in den letzten Stunden bereits mehrmals. Kommt endlich und holt mich….dachte er bei sich. Er war müde und versuchte die für sich bequemste Art des Sitzens herauszufinden. Egal, wer mich finden würde in dieser Position findet der mich sicher zum lachen, dachte er noch und verschwand mit seinen Gedanken in einen leichten Schlaf.
„Wir haben ihn!!“, rief Susanne erfreut aus. Andrea saß mit Aida immer noch im Büro, die Kleine schlief im Kinderwagen und Andrea sah immer wieder auf den PC von Susanne. „Er ist in einem Waldstück bei….Delmenhorst? Whow…“, meinte Andrea verwundert. „Susanne informieren Sie die Kollegen in der Nähe…!“, befahl Kim. Susanne tat es. Nun hieß es wieder warten… warten ob die Kollegen ihn fanden und wenn in welchem Zustand. „Wenn er doch da im Wald ist… wieso meldet er sich denn nicht?“, fragte Andrea leise. Susanne sah sie nur an. „Vielleicht ist er…?“, meinte Semirs Frau verzweifelt. „Nein… daran darfst du gar nicht denken…. Semir lebt. Wenn dieser Stroganof ihn gefesselt und geknebelt hat, dann kann er doch auch gar nicht ans Handy gehen…“, gab Susanne zu bedenken. „Ich hoffe wirklich du hast Recht….“, murmelte Andrea. Ihr Blick ging zu Kim die die Arme vor der Brust verschränkt hatte und aussah wie ein trotziges kleines Mädchen.
Leon Fink und Michael Maiser fuhren in das Waldstück, welches über Funk durchgegeben wurde. „Wie sollen wir diesen Gerkhan denn finden? Es wird schon dunkel und außer diese Funkortung haben wir ja nichts…“, maulte Leon. „Du musst noch viel lernen, mein Junge… diese Ortung bringt und gut zwei Kilometer an die Suchperson heran. Wenn der arme Kerl seit heute Mittag irgendwo hier in der Hitze stand, dann wird es ihm sicher nicht gut gehen. Lass uns da mal rein fahren….hier könnte man mit dem Auto sehr gut parken…“, murmelte der ältere Kollege und wies in die Richtung. Leon lenkte den Wagen in den schmalen Weg. „Okay… suchen wir den Kollegen mal…“, grinste Michael und stieg aus. Leon folgte nur unwillig. Sie gingen fast eine Stunde durch die schmalen Wege. „Tja… hier scheint absolut nichts zu sein. Ich sollte mal die Kollegen anrufen und nachhören, wie weit wir von der Ortung weg sind.“, murmelte Michael und griff zum Handy. Doch bevor er wählen konnte vernahm er ein knurrendes Geräusch.
Es hörte sich an, wie erstickte Hilfeschreie. „Das kommt von dort!“, meinte Leon und rannte auch schon in die Richtung. Michael folgte ihm. Keine fünf Minuten später standen sie vor dem Baum an dem ein Mann kniete und ihn umarmte. Diese Situation hatte schon seine Komik, aber als sie den Mann ansahen, war es nicht mehr lustig…. Leon ließ sich neben den Mann nieder und löste vorsichtig die Pflaster. Das Gesicht war krebsrot. „Durst…“, stieß der Gefesselte aus und Michael holte schnell eine Flasche Wasser. Leon löste die Fessel und sah wie die Handgelenke des Mannes bluteten. Doch Michael schien dies längst erkannt zu haben und kam mit dem Verbandskasten zurück. „Herr Gerkhan?“, fragte er. Der Mann nickte nur. Gierig trank er aus der Flasche und schloss erleichtert die Augen. Die Komik an dieser Sache war das das ganze Gesicht rot war, nur über dem Mund zeichnete sich ein weißes Kreuz ab.