Beiträge von Elvira

    „Ich kann nicht mehr.“, stieß Ben aus und ließ sich erschöpft auf die Ruder fallen. „Du ruderst weiter, oder ich...“, drohte Sven. „Oder was? Dann erschieß mich doch... wenigstens muss ich dann deine hässliche Visage nicht mehr sehen.“, zischte Ben mit letzter Kraft und sah dann, dass Sven zögerte und nicht wusste, was er tun sollte. Doch plötzlich weiteten sich seine Augen und er stand auf. „Ein Schiff... ein Schiff... Hey, hier!!“, schrie er aus voller Kehle. Ben drehte sich ebenfalls um und war erleichtert. Doch jetzt musste er nur noch... Ha, Sven hatte die Pistole fallen gelassen. Bevor sein Entführer reagieren konnte, griff er danach und warf sie in die See hinaus. Sven registrierte das mit einem Entsetzen, wusste nicht, was er tun sollte. „Jetzt hast du ein Problem…“, grinste er und wollte ihn angehen, doch das Boot schwankte und bot keinen guten Kampfplatz. „Egal! Wir müssen erst mal an Bord des Schiffes und da mach ich dich fertig!“, fauchte Sven ihn an. „Ahoi die Herren! Sieht ganz so aus, als bräuchten Sie Hilfe!“, kam von dem Mann der Yacht die nun längsseits kam. „Danke… Sie sind unsere Rettung.“, stieß Ben aus. Stroganof grinste leicht. Wenn du wüsstest was dich hier erwartet, würdest du das nicht sagen, dachte er und tat auf freundlich. Als die Männer an Bord waren sah er sie an. Der eine schien ziemlich fertig zu sein. Stroganof sah die blutigen Wunden an den Händen und auch die Striemen an den Handgelenken die von den Fesseln stammten. „Wer seid ihr?“, wollte er wissen und reichte jedem eine Decke. „Danke….ich bin Ben Jäger…“, stieß Ben mit klappernden Zähnen aus. „Sven…“, kam von dem Hotelsohn. „Wie seid ihr denn hier her gekommen?“, tat Stroganof auf besorgt. „Wir sind mit unserem Schiff in Seenot geraten und dann ist es untergegangen…“, erklärte Ben ohne auf die näheren Umstände einzugehen. Er war einfach nur froh, dass er endlich frei war. „Sie sehen beide sehr hungrig aus. Wir sollten was essen und dann sollen sie sich aus den Klamotten schälen… die stehen ja schon vor Salz.“, tat Stroganof auf hilfsbereit. „Wo können wir uns umziehen?“, wollte Ben wissen. Stroganof nickte und führte ihn runter. Er hatte bereits vorher das Schiff durchsucht und einiges gefunden was der Eigner hier aufbewahrte. Darunter waren auch schon ein paar Anziehsachen die sich nun auszahlten. Ben und Sven zogen sich um während Stroganof in der Kombüse kochte.

    „Glaub ja nicht, dass der Typ dir helfen kann, Bulle… ich werde das Lösegeld von deinem Vater kassieren und dann kannst du von mir aus verrecken!“, fauchte Sven Ben an. „Ja sicher… schon gemerkt dass wir in der gleichen Situation sitzen? Ich meine, was willst du tun? Hast du noch ein funktionierendes Handy? Meins hat Wasser geschluckt…“, fauchte Ben zurück und zog sich um. Er war froh in trockenen Klamotten zu stecken, auch wenn sie eine Nummer zu groß war. Sven stand auf und packte ihn an seinem Shirt. „Ich krieg dich schon… und die Kohle von deinem Papa auch…“, fauchte er ihn an und stieß Ben gegen die Wand. „Essen!“, rief ihr Retter von hinten, der scheinbar nichts von der Rangelei mitbekam. Sven stieß Ben in Richtung Kombüse. „Und ich würde an deiner Stelle nichts sagen…“, warnte Sven ihn noch. Doch Ben hatte eh nicht vor, etwas zu sagen. Zumindest nicht zu diesem hitzköpfigen Mann. „So bitte schön…“, lachte der Retter freundlich. Ben ließ es sich nicht zweimal sagen und schlug sich den Bauch voll. „Kann ich mal Ihr Funk benutzen. Ich würde gern meinem Freund eine Nachricht zukommen lassen. Der macht sich garantiert Sorgen.“, bat er nach dem Essen. Stroganof grinste leicht, antwortete jedoch nicht.

    Herlitz sah sich nervös um, als er auf dem Fischmarkt stand. Er suchte die Mülltonne und tat was der Erpresser forderte. Semir, Lichtenhagen und ein paar Kollegen der Küstenwache beobachteten ihn. Er selbst war mit Semir über Funk verbunden. „Tun Sie einfach, was der Mann fordert und werfen Sie das Geld in die Tonne. Anschließend fahren Sie zum Hotel zurück. Alles Andere werden wir übernehmen. Nur keine Sorge. Heute Abend können Sie Ihren Sohn wieder in die Arme schließen.“, hörte er den Mann sagen. Herlitz nickte nur. Er war sehr nervös. Der Koffer fiel in die Tonne. Er verschwand zum Hotel zurück. Semir sah wie Herlitz abfuhr und wartete an der Seite von Lichtenhagen. „Wollen Sie direkt zugreifen, wenn er das Geld abholt?“, wollte dieser wissen. „Nein… denn wir müssen wissen wo das Opfer ist. Und das wird er vermutlich nicht freiwillig sagen. Wir werden ihm folgen und dann hoffen, dass er uns zu Christoph führt. Und dort werden wir ihn dann stellen.“, erklärte Semir. „DA! Das ist Arno… Gott was ist in diesen Jungs nur gefahren. Sie waren immer schwierig aber bisher waren sie nie straffällig geworden… Ich verstehe es einfach nicht.“, stieß Lichtenhagen aus. „Also gut… dann wollen wir ihm mal folgen. Sie hängen sich an mich dran. Ich bleibe direkt an ihm. Aber achten Sie darauf, dass er Sie nicht bemerkt… Ein Toter und ein Schwerverletzter reichen mir völlig aus.“, ermahnte Semir den Mann. „Ich mache meinen Job nicht erst seit Gestern!“, fauchte Lichtenhagen zurück.

    Hans Westerwald sah nachdenklich aus dem Fenster. Die Worte von Michelle Junghans hatten ihn überlegen lassen. Wenn dieser Ben tatsächlich Bulle war, dann war das in der Kneipe zwischen den Beiden abgesprochen. Jetzt machte es auch Sinn, dass die anderen nicht viel taten und sich nicht darum kümmerten, als Gerkan ihn allein festnehmen wollte. Klar.....so konnte sich Ben als Held aufspielen und er musste sich dankbar erweisen. Okay...gesetzt den Fall, dass er ein Bulle ist, kann er sicher auch die Druckplatten besorgen. Dann konnte er das Geschäft mit dem Belgier doch noch erledigen. Er hatte noch eine Woche Zeit. Aber wie sollte er Ben davon überzeugen, dass es besser war zu tun, was er sagte? Westerwald grübelte und dachte intensiv nach. Dann machte sich ein Grinsen in seinem Gesicht breit. Na klar.....warum musste Ben die Druckplatten besorgen....Gerkan....er wird ihm die Druckplatten im Austausch gegen Ben bringen... und dann....würde er die Beiden einfach abknallen...erst Ben und Gerkan darf erneut zusehen, wie er ein Leben auslöscht und dann Gerkan...ja...das war ein guter Plan...er konnte nur gewinnen...Doch erst musste er Gewissheit haben. Er musste Ben prüfen... nur wie...es musste eine Aufgabe sein, die er nur als Bulle erfüllen konnte. Westerwald lachte und nickte. „Das ist es...er wird mir ein Mädchen besorgen...minderjährig und widerspenstig...oder besser noch ein Kind. Wenn er das schafft, ist klar, dass er ein Bulle war. Wenn nicht...dann würde er Michelle für die Lügen bestrafen. Auch darauf freite er sich schon. Diese kleine Nutte hatte wirklich gedacht, dass sie so einfach wieder gehen könnte. Wie einfältig sie doch war. Aber sie wird es auch noch lernen, dass wenn er, Hans Westerwald, etwas besaß, dann für immer und ewig...dachte er überheblich.

    „Was liegt denn heute an?“ wollte Ben wissen. „Langweilen...du kannst ja shoppen gehen, wenn es dir nicht passt. Oder machst dir einen schönen Tag am Rhein...und hältst Ausschau nach Mädchen, die von zuhause weg gelaufen sind...“ grinste Malik. Ben horchte auf. „Ist das eure Masche? Die Mädels die von daheim weg sind aufgreifen, sie gefügig machen und dann an die Häuser verkaufen bzw. verteilen?“ wollte Ben wissen. Malik sah ihn grinsend an. „Auch...aber die Mädchen tun es freiwillig. Weißt du...wenn die erst einmal was zwischen die Beine hatten, dann werden sie regelrecht süchtig danach. Und wenn sie sehen, was sie damit an gutes Geld verdienen können, dann kannst du sie kaum bändigen. Sie wollen immer mehr und machen immer öfter die Beine breit. So einfach ist es. Dass sie dabei 60% für Westerwald abgeben müssen, stört sie oft nicht. Nur können wir sie natürlich nicht einfach so laufen lassen....sonst würden sie uns sicher noch Geld unterschlagen also werden sie nur in Häusern arbeiten, die uns gehören. Und die Ausländerinnen sind in unseren Privatclubs sehr gut aufgehoben. In den Gegenden interessiert es niemanden wenn jemand schreit und stöhnt. Das ist dort an der Tagesordnung.“ erklärte Malik langatmig. Ben hörte aufmerksam zu. „Was ist denn mit Mädchen die nicht spuren? Seid ihr dann gemein zu ihnen?“ harkte Ben weiter nach. Malik lachte und wollte gerade zur Antwort ansetzen, als sein Handy klingelte. „Ja?“ fragte er lediglich. Er horchte eine ganze Weile und sah immer wieder zu Ben. „Also gut....ich werde es ihm sagen...“ gab Malik bekannt. Er beendete das Gespräch und wandte sich Ben zu. „Der Boss hat eine Aufgabe für dich..“ verkündete er. Ben sah ihn erwartungsvoll an. „Und was will er?“ harkte er nach. „Besorge ihm ein Mädchen...minderjährig und fügsam. Und zwar bis um acht heute Abend. Ein Kunde hat sich angekündigt und hat seine besonderen Wünsche geäußert...“ grinste Malik. Ben schluckte kurz und nickte dann. „Ich versuche es...“ sagte er nur. „Nicht versuchen...tu es....“ grinste Malik ihn böse an.

    Tse...was bitte ist das denn?????

    Erst müssen wir Jahre...nein....Monate..ups....Wochen (na gut...Tage) darauf warten, dass es weiter geht und dann nur soooooooo wenig? Hast du vergessen dass du 15 min. später noch was einsetzen kannst? Also wirklich...wie soll ich das denn nun beurteilen...nee...das geht nicht....her mit mehr... :D:D:D:D

    Oh man. Das nenne ich mal Glück im Unglück. Immerhin wurden die Beiden nicht erschossen. Aber Ben scheint es ja nun alles andere als gut zu gehen. Und ich kann Kim nur zustimmen: Nicht lange reden, sondern Ben retten, aber sofort! Also mach bitte flott weiter. Ich sterbe vor Spannung... ;)

    Oh Elina...würde ich mir jetzt aber überlegen.....das mit dem Sterben.....ähm..Jenni...mit dieser Variante hatte ich nicht gerechnet..aber sehr gut....wirklich..hättest du mir das nicht am Samstag verraten können...also wirklich.....nun jut.....wann geht es weiter? Ich finde nämlich das die Teile viel zu kurz sind und wir viel zu lange warten müssen..bis zum nächsten Teil...

    Hans Westerwald sah auf, als Michelle herein gebracht wurde. „Du willst mir was sagen?“ harkte er nach. Michelle nickte nur. „Ich hoffe du willst mir sagen wo meine Druckplatten sind..ich habe nämlich genügend Stress deswegen..!“ knurrte Hans. Michelle sah ihn fest an. „Ich habe die Platten nicht…aber ich weiß wie Sie diese Dinger wieder bekommen können…“ gab sie mit fester Stimme zu. Hans lächelte und wies sie an, sich zu setzen. Michelle tat es. „Ich bin ganz Ohr..und ich rate dir, mich nicht anzulügen….sonst…“ drohte er. Michelle lächelte nervös. „Ich denke schon…. Wissen Sie eigentlich dass Sie einen Polizisten bei sich haben?“ wollte sie wissen. Hans sah sie an. Das Lachen was ihn eben noch im Gesicht stand verschwand. „Was willst du damit sagen?“ harkte er sofort nach. „Ich will erst sicher gehen, dass ich frei bin, wenn ich Ihnen das sage!“ forderte sie. Hans lachte leise. „Du bist gerissen…aber gut….wenn etwas dran ist, darfst du gehen…du bekommst sogar noch etwas Geld von mir. Von wem redest du?“ harkte er nach. „Sie geben mir dann Falschgeld… nein danke..ich will nur weg…!“ stieß sie aus. „Ich warte..aber ich warte nicht mehr lange…“ fauchte Hans. „Es ist Ben….er ist….Polizist….“ kam schnell von Michelle. „Ben? Du meinst Ben Lichterberg?“ harkte er nach. „Nicht Lichterberg…. Er heißt Ben Jäger…..und ist von der Kripo Autobahn…ich hab…ich hab versucht ihn auszunehmen und…dabei wurde ich erwischt…“ gab Michelle von sich. Sie senkte den Blick. „Kripo Autobahn? Das hieße ja, er wäre ein Kollege von Semir Gerkan….und dann….dann war das Ganze in der Kneipe nur Show…..“ murmelte Hans nachdenklich. „Ich weiß nicht was Sie meinen, aber ich darf jetzt gehen, ja….?“ Fragte sie leise. Hans lachte. „Klar darfst du….und zwar an die Arbeit gehen! MALIK!!“ schrie Hans. Malik kam herein. „Bring sie zurück und dann werden wir uns Ben vornehmen. Sie sagte mir, das er ein Bulle ist..“ lachte Hans. „Das glaub ich nicht…“ verteidigte Malik seinen neuen Freund. „Klar vielleicht lügt sie auch. Aber hab ein wachsames Auge auf ihn. Wenn er wirklich ein Bulle ist, dann ist er mir sehr viel wert..“ lächelte Hans nachdenklich.

    Ben zuckte kurz zusammen, als sein Handy klingelte. „Ja?“ fragte er nur. „Semir hier..sorry Partner ich hab deine SMS erst jetzt gelesen. Michelle Junghans ist auf freiem Fuß..“ hörte er seinen Partner sagen. „Ja weiß ich bereits…Westerwald hat sie geschnappt. Sie hat mir gestern erzählt, dass sie bei Strombowski die gleiche Masche abziehen wollte wie bei mir. Er ist zum Schein drauf eingegangen und seit dem in einem der Clubs eingesperrt.“ gab Ben zurück. „Oh…verdammt Ben…wenn sie dich verrät, dann bist du geliefert. Hast du schon was für uns?“ stieß Semir aus. „Nur keine Sorge…ich denke nicht, dass sie mich verrät. Immerhin hab ich ihr gesagt, dass sie den Mund halten soll und ich ihr dafür helfe. Malik glaubt ihr nichts…“ meinte Ben nur und nahm sich einen Kaffee. „Und was das andere angeht. Westerwald wird sich heute noch mal mit mir zusammen setzen. Ich gehe davon aus, das er von mir die Mädchen sehen will, die ich nicht habe….wo ich Westerwald hinlocke weißt du ja….also sorg du dafür, dass die Leute parat stehen. Ich will den Mist heute hier über die Bühne bringen. Malik bringt Michelle gerade zum Puff zurück. Ich gehe davon aus, dass es das „Love“ ist. Die Hütte kann Lukas als nächstes vornehmen. Ich muss Schluss machen…Malik kommt zurück...“ raunte Ben ins Handy und beendete das Gespräch. Er sah zur Tür. „Na..hast du die kleine Nutte zurück gebracht?“ grinste er seinen neuen Freund an. Malik nickte. „Ja..und ich hab verdammt großen Hunger. Ich hoffe du hast mir noch ein paar Brötchen übrig gelassen..“ kam zur Antwort. „Klar doch…eins hast du noch..“ lachte Ben und schob seinen „Freund“ das Brötchen rüber. Malik schüttelte den Kopf. „Morgen wirst du aber Brötchen holen….“ drohte er und fing an zu essen. Ben bemerkte nicht, wie Malik ihn ansah und beobachtete.

    danke für die schilderung,hab noch nie an einem treffen teilgenommen,deshalb interessant was da so abgeht.wegen tom beck wird es wohl jedes mal ausgebucht sein,aber vielleicht kommen auch mal die dran die noch nie da waren.wäre toll wenn da eine lösung gefunden wird."semir" ist der beste. ;)


    Das Fantreffen ist meistens ausgebucht...und nicht nur wegen Tom Beck.Es sind Teilnehmer die sich hier im Forum via Internet kennen gelernt haben und nun die Möglichkeit nutzen sich persönlich kennen zu lernen.

    So ein kurzer Anriss und somit auch ein Überblick über das was wir in diesem Jahr auf dem Fantreffen veranstaltet haben…
    Am Donnerstag hieß es für das Fanclubteam…antreten zum 10. Internationalen Fantreffen 2010. Diesmal war es ein Jubiläum und das Programm war eng gestrickt…

    Das eingespielte Team war vorbildlich und hatte innerhalb kürzester Zeit die Jugendherberge Hürth zum Außenknast von Knappsack verwandelt. Die Zimmer wurden zu Zellenblöcken umgewandelt…und einige bekamen auch Einzelhaft…. Doch von vorn…

    Wir haben uns überlegt, wie können wir das Fantreffen noch mehr auf Alarm für Cobra 11 trimmen und haben uns gedacht….das kriegen wir auch noch gebacken. Die Zimmer bekamen einen Zettel an die Tür, welche Zelle dieser Raum hatte und wer darin schlief. Im Gegensatz zu den anderen Jahren haben wir diesmal eine Einlasskontrolle durchgezogen. Alle Teilnehmer musste ihren Ausweis vorzeigen (okay..fast alle :D ) und wurden auch mit dem Namenskärtchen von unserem Knastfotografen Marius bildlich festgehalten. Dies war auch für uns eine kleine Hilfe die gemachten Portraitbilder, die wir per Mail an die Teilnehmer senden müssen, zu erkennen.

    Als wir uns dann alle in der „Außenstelle Knappsack“ eingerichtet hatten ging es zum Freigang auf den Grillplatz. Dort wurde die Ansprache des Anstaltsleiters Thorsten die von seiner Helferin Elli mit den Worten „herzlich willkommen zum 10. Internationalen Fantreffen des offiziellen Fanclubs“ eingeleitet wurde und direkt mit den Worten. „Jetzt darf Thorsten sprechen“ endete… (Sorry Thorsten….aber… nun ja.. du kennst mich… :rolleyes: ) und von ihm sehr ausführlich… (ich bewundere das…echt…. :thumbup: ) weiter geführt wurde. Anschließend fand auch schnell die Massenabfütterung der „Inhaftierten“ Fanclubmitglieder statt. Es gab Würstchen mit Salat und andere Beilagen. Getränke wurden ebenfalls ausreichend verschüttet…. Man (n und Frau) lernten sich kennen und quatschten sich warm….doch irgendwann war der Punkt gekommen wo es zur alljährlichen Nachtwanderung ging. Die Nacht neigte sich für die Letzten dann um 5 in der Früh zu Ende… (klar wer das war oder?)

    Am nächsten Morgen klappte der Weckdienst auch ohne Wecker, denn es war der Tag der mit Action geladen war… Zunächst ging es ins UCI-Kino im Hürth-Park. Wir sahen den Piloten „Der Anschlag“ und darauf könnt ihr euch freuen. Er ist mit Action, Stunts, Dramatik und alles was Cobra 11 ausmacht geladen. Freut euch auf den 2. 9. 2010. Nach dem Kino gab es keine Pause, denn Action Concept hatte uns für den Tag eingeladen. Wir hatten dort die Chance…gemeinsam mit den Mitarbeitern von Action Concept… das zehnte Fantreffen und das zehnte Bestehungsjahr des offiziellen Fanclubs zu feiern. Das machte Stefan Richter auch direkt möglich…Vielen Dank für euren fantastischen Einsatz und die Geduld dir ihr mit uns hattet. Nachdem wir einen kleinen Zusammenschnitt von allen „Alarm für Cobra 11“- Folgen gesehen haben wurden die zwanzig glücklichen Gewinnern für den Plate-Dreh zu ihrem Einsatz gerufen.

    Für die, die nicht so viel Glück hatten gab es aber auch ein Programm. Daniela Wutte (für alle die nicht wissen wer es ist…Die Sekretärin Susanne König) und gab fleißig Autogramme und stellte sich den Fragen der Teilnehmer. Und dann erschien Erdogan Atalay…. Auch er gab Autogramme und stellte sich den Fragen der Anwesenden. Als wir die Beiden natürlich später als geplant mit donnerndem Applaus verabschiedeten war es schon wieder fast vorbei… Action Concept stellte uns für die Teilnehmer eine ausreichende Menge an RTL-Plakaten zur Verfügung so dass jeder der dabei war auch eines bekam. Die Ausgabe wurde in der Jugendherberge durchgeführt.

    Nachdem wir nach diesem doch recht ereignisreichen Tag wieder im „Knast“ waren, gab es noch eine kleine Ansprache von Thorsten…. Er fragte nach, ob alle mit dem was dort gewesen war, zufrieden waren…und siehe einer da…niemand meldete sich….niemand… alle waren glücklich…doch wir wissen ja auch so, das sich niemand traute etwas zu sagen..nun gut..man kann es nicht Jedem Recht machen. Doch auch die Teilnehmer hatten für das Fanclubteam eine große Überraschung…. Man gratulierte zum zehnjährigen mit eigens entworfenen T-Shirt für Thorsten und mich… einen herzlichen Dank an die Damen…..der Cobra-Gang…. ;) und ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmer die für die große Überraschung die stellvertretend aller Anwesenden von Hubertine und Elke an uns übergeben wurde…(mei…war mir das peinlich…..) aber herzlichen Dank….es war einfach nur klasse.

    Der Sonntag war dann schon wieder das Ende nah …doch noch stand die Einlösung der bei der Einlasskontrolle gezogenen Gewinnlose an. Es gab kleine Hauptgewinne wie eine von den Hauptdarstellern signierte Capi…signierte PC-Spiele, signierte Portraits von diversen Darstellern sowie auch unsignierte Bilder und Poster aus vergangenen Jahren. Niemand verließ den Raum ohne eine kleine Gabe…. Und dann hieß es fertig machen zum Abschied. Nach und nach leerte sich der Platz und die Teilnehmer wurden immer weniger. Für das Team hieß es nun…die Spuren zu beseitigen, die hinterlassen wurden… gegen vier ging es dann auch für uns nach Hause.

    Unser großer Dank für die absolut geniale Unterstützung gilt Dominique Haas, Elke Schubert, Stefan Richter….und allen anderen Mitarbeitern von Action Concept….

    Einen großen Dank an Daniela Wutte und Erdogan Atalay… für die Beantwortung der Fragen und die Autogramme im Namen aller! Teilnehmer.

    Danke auch an Paloma und Kurt Köhler für die Bereitstellung der Unterkünfte und der Verpflegung.

    Und danke an alle Teilnehmer für die tollen Überraschungen…die an uns gingen…. Ihr seid Spitze….


    Ach ja.. dieser ist nur ein kurzer Bericht….Thommy und ich schreiben noch an einem ausführlichen der sicher innerhalb der nächsten Wochen hier zu lesen sein wird.

    Und auch hier...es geht weiter!!!!!!

    Michelle sah Malik an. „Wohin bringen Sie mich?“ fragte sie leise. „Du wirst schon sehen. Aber ich warne dich…wenn du dich weigerst, dann werde ich dich töten!“ drohte er. Michelle zog sich zusammen. Sie hatte nur einen Mantel an. Darunter trug sie nichts. „Ich …“ versuchte sie und sah auf die Straße. Diese Gegend kannte sie nicht, aber wenn sie es schaffte an einer roten Ampel aus den Wagen zu springen...dann…dann musste sie dieser Hölle doch entkommen. Sie musste einfach… Malik lachte plötzlich. „Vergiss es..bevor du die Tür öffnest hast du meine Faust im Gesicht…das willst du doch nicht oder?“ harkte er nach und drückte einen Knopf. Ein Klicken ließ Michelle erahnen, dass er die Zentralverriegelung betätigt hatte. Michelle schloss die Augen. Sie konnte diese Hölle nicht verlassen und musste erneut einem Mann zu Willen sein. „Warum tun Sie das?“ wollte sie wissen. „Was denn? Du hast doch angefangen die Männer zu verarschen…und jetzt holen wir es uns stellvertretend zurück….so einfach ist das...“ lachte Malik. „Das ist nicht das gleiche!!“ stieß Michelle aus. Malik fasste mit einer Hand an ihr Kinn. „Ach findest du?“ lachte er. „Ich kann dir auch zeigen was ein wahrer Mann ist…so wie vor vier Tagen?“ hängte er an. Michelle befreite sich mit einer heftigen Bewegung. Wieder sah sie nur auf die Straße. Malik bog in eine der kleinen Straßen ab und hielt kurz darauf an. „so meine Liebe..und nun wirst du auf meiner Seite aussteigen...keine Tricks klar?“ warnte er und zeigte ihr die Waffe die er trug. Michelle nickte. Sie sah ein, dass sie keine Chance hatte zu entkommen. Malik war brutal und sie hatte es schon zu spüren bekommen, dass er keine Scherze machte. Sie tat was er wollte und stieg langsam aus. Immer darauf bedacht, dass niemand sah, dass sie nichts unter dem Mantel anhatte.

    Ben richtete sich auf, als der Schlüssel in der Tür ging. „Los rein da!!“ hörte er Malik sagen und schon stolperte eine junge Frau ins Zimmer und stürzte zu Boden. Sofort war Ben bei ihr und kniete sich neben ihr. „Was soll das denn?“ fragte er wütend und wandte sich an Malik. Die Frau sah ihn an und bekam große Augen. Auch Ben musste schlucken. „Herr Jäger!! Bitte helfen Sie mir…bitte!!“ fing Michelle sofort an. Ben sah sich erschrocken um. Malik kam gerade rein. Scheinbar hatte er nichts mitbekommen. „Wenn das keine Überraschung ist, was…? Ist sie das? Ist das die Schlampe, die dich übers Ohr gehauen hat?“ lachte Malik. Ben sah Michelle an und nickte. „Aber…!“ fing Michelle an. Malik sah sie streng an und sie schwieg sofort. „Sie gehört dir für die Nacht…“ gab er bekannt. Ben zog Michelle hoch. Er wusste dass er nun den harten spielen musste. Mit einer harschen Bewegung stieß er Michelle zur Treppe. „Los! Ich hab genau Bock auf dich!“ fauchte er sie an. „Aber…ich…“ kam von Michelle. Bevor Ben etwas sagen konnte, schlug Malik zu. Michelle ging mit einem Schrei zu Boden. Ben sah Malik an. „Du hast gesagt, sie gehört mir heute Nacht…also werde ich sie züchtigen…!“ stieß er wütend aus. Er zog Michelle auf die Beine. Sie blutete an der Lippe, die bei dem Schlag aufgeplatzt war. „Ja schon gut…sie soll einfach nicht reden… und nun viel Spaß…“ lachte Malik. Ben und Michelle gingen nach oben. Im Zimmer sah Ben sich aufmerksam um. Bisher hatte er hier keine Mikrofone oder Kameras entdecken können, doch er traute Malik alles zu. Dann wandte er sich Michelle zu. „Setzen Sie sich Frau Junghans..“ bat er. Michelle setzte sich auf das Bett. Sie hielt den Mantel fest umkrallt. Ben sah genau, dass sie Angst hatte. „Hören Sie…ich will das Sie mir zuhören….okay?“ fragte er vorsichtig. Michelle nickte. „Sehr gut…Sie dürfen niemanden sagen, dass ich Polizist bin…ich will diese Bande auffliegen lassen. Sie sind die einzige die weiß was ich wirklich bin. Kann ich mich darauf verlassen? Mein Leben hängt davon ab…“ redete er auf sie ein. Michelle nickte. Doch nun hatte auch sie einen Lichtblick. Mit dieser Information konnte sie ihre Freiheit erkaufen…Westerwald wollte doch von ihr etwas haben….die Druckplatten…und dieser Ben Jäger konnte sie ihm besorgen.

    Semir sah am Frühstückstisch auf sein Handy. „Verdammt… hab ich gar nicht gehört…“ murmelte er, als er die Nachricht las. Sofort setzte er sich ans Telefon und rief die Kollegen der Kripo in der Stadt an. „Frau Junghans… sie ist auf freiem Fuß. Wir konnten sie lediglich wegen der Körperverletzung anklagen…dazu ist es aber nicht erforderlich, dass sie in U-Haft bleibt. Sie hat schließlich einen festen Wohnsitz...“ erklärte der Kollege. „Das heißt sie ist frei…habt ihr sie denn unter Beobachtung?“ harkte Semir nach. „Nun ja…bis vor vier Tagen ja…danach wurden wir abgezogen, das sich Frau Junghans ordentlich verhielt…“ erklärte der Beamte weiter. Semir rollte die Augen. „Gut…dann werde ich zu der Dame fahren…danke…“ knurrte Semir und beendete das Gespräch. Andrea sah ihn an. „Ist etwas nicht in Ordnung?“ fragte sie. „Was? Nein…nein…alles gut….wirklich…“ lächelte Semir nervös. „Semir … denkst du daran, dass du Ayda heute in den Kindergarten bringst…ich muss mit Layla zum Arzt..“ riss Andrea ihn aus seinen Gedanken. „Ja sicher…wo ist meine große Prinzessin?“ fragte er, nahm einen Schluck aus der Kaffeetasse und sah sich suchend um. Er tat als würde er Ayda, die direkt vor ihm stand nicht sehen. „PAPA!! Hier bin ich!!“ stieß die Fünfjährige aus. „Ich höre sie, aber ich sehe sie nicht…“ murmelte Semir und sah Andrea grinsend an. „PAPA!!! HIER!!“ schrie Ayda laut. Semir tat als erschrak er. „Mensch…hast du mich jetzt erschreckt..“ lachte er seine Tochter an und nahm sie auf den Arm. „Dann komm…wir fahren los…“ gab er bekannt. Schon waren die Beiden verschwunden.

    Auch Ben wachte auf. Neben ihm schlief Michelle. „Frau Junghans….kommen Sie…Sie müssen aufstehen….“ weckte er sie. Sofort schlug sie die Augen auf und erschrak zunächst. „was?“ fragte sie. „Schon gut…schon gut…wir müssen aufstehen…“ lächelte Ben sie an. Er reckte sich etwas, denn er hatte auf der Couch geschlafen. „HEY!! Lebst du noch?“ hörte er Malik fragen und kurz darauf pochte es kräftig an die Tür. „Ja doch…..ist schon gut…“ knurrte Ben und tat müde. Michelle beobachtete ihn. „Aber...er wird es doch nie glauben…dass wir nicht..“ raunte sie ihm zu. „Nur keine Sorge….aber Sie halten den Mund…Sie reden nicht!“ befahl er. Michelle nickte. „komm rein..“ gab Ben von sich. Die Tür öffnete sich und Malik trat ein. „Habt ihr eine tolle Nacht gehabt? Die Schreie und das stöhnen hab ich bis in mein Zimmer gehört…“ lachte er. Sein Blick ging zu Michelle. „Los! Für dich geht es zurück!!“ fauchte er sie an, riss sie vom Bett und stieß sie zur Tür raus. Ben sah sie noch einmal an. Er nickte unmerklich. Auch wenn Michelle ihn versucht hatte zu linken… diese Behandlung hatte sie nicht verdient. Malik grinste Ben an. „Hast du sie hart angepackt oder nur Softporno?“ wollte er wissen. „Du hast sie doch schreien hören oder?“grinste Ben zurück. Malik nickte. „Los dein Job wartet!“ fauchte er Michelle an und brachte sie raus. Im Auto sah Michelle ihn an. „Hans… also… Westerwald hat mir gesagt, dass er mich gehen lässt, wenn ich ihm die Druckplatten besorge…ich…ich weiß wie er sie bekommt..“ gab sie leise bekannt. Malik lachte leise. „Was hast du denn vor? Willst du bei den Bullen einbrechen?“ lachte er. „nein…ich will ihm was sagen…“ kam mit fester Stimme von Michelle. Malik nickte. „Gut…fahren wir hin. Aber ich rate dir, dass es wirklich wichtig ist...denn sonst…“ drohte er.

    So meine Lieben....frisch (zumindest habwegs ausgeschlafen) zurück fantreffen 2010 gibt es hier die Fortsetzung

    „Dieter sag mir, dass das nicht wahr ist?“, stöhnte Semir, als sie auf dem Weg zur Rezeption waren. „Leider doch... er ist mir vor dem Hotel entwischt. Semir, es tut mir Leid. Was sollte ich denn machen?“, entschuldigte sich der lange Polizist. „Schon gut, auf alle Fälle ist es wichtig, dass wir ihn wiederfinden, bevor ihm etwas passiert... ich hoffe, Herlitz Vater kommt bald hier an.“, meinte Semir laut, als sie an der Rezeption vorbeischritten, an der der Vater stand. Sofort ging er den Beiden hinterher. „Verzeihen sie... suchen sie meinen Sohn?“, fragte er sofort los. Die beiden Männer sahen sich an. „Sind sie Herr Herlitz?“, fragte Semir und der Mann nickte nur. „Ich habe vorhin einen Anruf erhalten... mein Sohn ist entführt worden.“, stieß er aus und griff sich ans Herz. Diese Aufregung... lange würde er das nicht mehr mitmachen. Die Männer griffen beherzt zu und setzten ihn in einen der Stühle in der Hotellobby. „Was hat er gesagt?“, wollte Semir wissen. „Er sagte, er sei entführt und ich solle mit vier Millionen Euro auf die Insel kommen und auf weitere Anweisungen warten.“, erklärte der Millionär. „Dieter, hol sofort Lichtenhagen her... wir brauchen eine Fangschaltung und einfach alles.“, wies Semir seinen Kollegen an. Dieser sprintete in das Zimmer hoch, um den Mann von der Küstenwache zu holen. „Wann haben sich die Entführer gemeldet?“, wollte Semir wissen. „Vor zwei Stunden, als ich in Wilhelmshaven auf die Fähre gewartet habe.“, erwiderte Herlitz senior. „Haben sie das Geld schon bei sich?“, kam die nächste Frage von Semir, doch der Mann schüttelte nur den Kopf.

    Arno stand am oberen Zugang zur Höhle und rauchte eine. Grinsend zog er am Glimmstängel. Niemand außer ihm kannte diesen schmalen Zugang, der versteckt zwischen zwei Felsen lag und nur wenig Platz zum Durchkommen bot. Im Moment war er hier sicherer, als Sven auf seiner Marianne. Hm, ob er wohl den Sturm überstanden hat? Wenn nicht, war es ihm auch egal. So brauchte er wenigstens sich später nicht die Hände schmutzig machen, sollte Sven erfahren, dass er den richtigen Herlitz in seiner Gewalt hatte. Nachdem er zu Ende geraucht hatte, ging er wieder in die Höhle, um nach seinem Opfer zu sehen. Dieser saß ruhig auf einem der Felsen wo er ihn hingesetzt hatte. „So… die Zeit ist fast vorbei. Wünsche dir, dass dein alter Herr, die Kohle bei sich hat. Ansonsten findest du hier ein sehr nasses Grab. Niemand kennt die Höhlen so gut wie ich…“, lachte er. „Hören Sie… mein Vater wird zahlen. Ich weiß es… warum rufen Sie ihn nicht noch einmal an? Ich meine…“, versuchte Christoph sachlich zu regeln. „Das kann ich dir sagen… je länger es dauert umso ängstlicher wird er. Ich weiß es…Habe das in vielen Filmen gesehen.“, verhöhnte Arno sein Opfer

    Sven sah Ben an. „Was nun ist? Ganz einfach du wirst rudern. Das ist… Der Motor schafft dieses Wetter nicht. Also leg dich ins Zeug und wage ja nichts Dummes!“, warnte er seinen Gefangenen. Ben tat, was Sven wollte und packte die Ruder. Während er das Boot ans fahren brachte, spürte er, wie fertig er war. Durch das Salzwasser, was er geschluckt hatte war ihm schlecht und so, das war sicher, konnte er nichts unternehmen. Sein Magen rebellierte extrem und nur mit Mühe konnte er ein Würgen unterdrücken. „Na los!!! Ich will hier nicht übernachten!!“, fauchte Sven wütend. „Ja ist ja gut…“, murmelte Ben nur und zog an. In Gedanken versuchte er einen Ausweg zu finden. Er musste sehen, dass er entkommen konnte. Sein Handy war nicht mehr zu gebrauchen und Sven hatte vermutlich auch keins mehr. Wie sollten sie nun Kontakt zu seinem Vater und zu Semir aufnehmen? Wie sollte man sie hier finden? Er ahnte nicht, dass die Rettung noch sehr lange dauern würde.

    Stroganof saß im Streifenwagen und sollte ans Festland gebracht werden. Wilhelmshaven war das Ziel. Doch bis dahin mussten sie zunächst an die Fähre. Stroganof war bereits seit seiner Jugend häufig auf einem Boot gewesen und hatte sogar ein Kapitänspatent. Genau darauf würde sich nun seine Flucht auswirken… Er hatte absolut nicht vor, sich so einfach einbuchten zu lassen. „Gerkhan… du wirst dir noch wünschen nie geboren zu sein. Wenn ich dich in die Fänge bekomme, dann hast du verloren…“, so dachte er während der Fahrt zur Fähre. Dann waren sie endlich am Hafen und Stroganof sah eine kleine Yacht mit vermutlich vier Kabinen an Bord. Er sah kurz zu den Polizisten die sich wiederum nicht all zu sehr um ihn kümmerten. Das Wetter war schlecht und von daher waren hier auch mehr Boote und Yachten im Hafen als gewöhnlich und genau das war ein Vorteil von Stroganof. Seine Hände waren vorn gefesselt. Er hob kurz die Hand. Die Polizisten reagierten nicht. Trottel, dachte er bei sich und schlug den rechts von ihm stehenden Polizisten mit den gefesselten Händen ins Genick. Dieser brach zusammen und blieb reglos liegen. Bevor sein Kollege reagieren konnte, hatte Stroganof die Waffe gezogen und richtete sie auf den recht jungen Beamten und drückte eiskalt ab. Dann suchte er den Schlüssel der Handschellen, löste die Fesseln und steckte sie ein. „Kann ich immer gebrauchen.“, lachte er. Die Menschen die mit ihnen auf die Fähre warteten, standen völlig reglos um ihn und sahen einfach nur geschockt auf die Situation. Stroganof lachte leise und bahnte sich einen Weg durch die Schaulustigen. Er rannte schnurstracks auf die Yacht zu, die er eben schon im Auge hatte. Der Eigner war gerade von Bord gegangen. Stroganof schlug ihn nieder und nahm den Schlüssel aus der Tasche. Schnell sprang er an Bord und startete. Mit einem viel zu hohen Tempo verließ er den Hafen trotz des Wellengangs.

    So meine Lieben...den nächsten Teil gibt es erst am Sonntag... oder am Montag...bis dahin.....durchhalten... (dafür habt ihr aber auch zwei Teile gleichzeitig....in einem Stück, versteht sich..... Ich wünsche allen Teilnehmern am Fantreffen viel Freude und Spaß
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    Westerwald sah Malik an. „Verdammt…wieso haben die Bullen gestürmt? Der Club war bisher auch unbeobachtet. Die haben uns die besten Mädchen genommen…das ist doch einfach nicht wahr!!!“ schrie er wütend. „Boss….dieser Bulle… dieser Gerkan….kann es sein, dass er sich an unsere Fersen geheftet hat? Wieso kommt er plötzlich ins „Bolle Bolle“?“ wollte Malik wissen. „Der Laden ist sauber. Das hat alles mit dieser Michelle zu tun… diese kleine Schlampe hat sicher die Platten dort abgegeben und Gerkan hat sie wieder erkannt. Er ist kein Schmalspurschnüffer und lässt sich nicht von einem Fall abbringen. Ich denke er hat eins und eins zusammen gezählt. Dann hat er nachgeforscht und herausgefunden, dass ich den Bullen aus der Asservatenkammer erledigt habe und nimmt es wohl immer noch persönlich, weil ich vor seinen Augen einen Kollegen abgeknallt hab… ich werde mich wohl mit der Michelle unterhalten müssen. Am besten holst du sie mir her…erst werde ich meinen Spaß mit ihr haben und dann werde ich sie ausquetschen. Sie wird mir alles sagen. Was ist mit Ben?“ harkte Westerwald nach. Malik sah ihn an. „Ich befürchte, die Bullen haben ihn mitgenommen. Aber gegen ihn liegt außer der Körperverletzung des Bullen nichts vor…so sagt er mir das….also werden sie ihn wieder frei lassen und dann kommt er sicher zu mir.“ gab Malik zurück. „Gut…ich will ihn für mich einsetzen. Er ist sehr nützlich…er kann mir Mädchen besorgen…und er wird es sicher machen….aber erst werde ich mich mit Michelle unterhalten….und dann…wird sie wieder arbeiten gehen…“ lachte Westerwald. Malik lachte und verschwand. Nur eine Stunde später war er mit Michelle zurück.

    Michelle sah Hans an. „Bitte..ich…bitte lassen Sie mich gehen….bitte..ich hab doch nur Falschgeld mitgenommen…“ weinte sie leise. Hans zog sie an sich heran. „Stimmt..und die Druckplatten. Wo sind sie?“ harkte er nach. Michelle sah ihn etwas trotzig an. Hans griff in ihr Haar und zerrte mit einem Ruck daran. Der Kopf ging in den Nacken und Michelle stieß einen leisen Schrei aus. „Wo sind meine Druckplatten?“ wiederholte Hans die Frage. „Die Polizei…sie hat mir die Platten abgenommen..ich…ich konnte nichts dafür…“weinte Michelle. „Welcher Bulle hat dir die Platten abgenommen?“ harkte Hans nach. „Ben Jäger…und Semir Gerkan..sie haben mich festgenommen und…ich..bitte lassen Sie mich doch los…bitte…Sie tun mir weh…“ klagte sie. Hans ließ sie tatsächlich los. Michelle sah ihn ängstlich an. „Darf ich jetzt gehen?“ bat sie kleinlaut. Hans lachte breit. „Nein…du wirst mir jetzt etwas zu Diensten sein…den Weg kennst du…“ gab er bekannt. Michelle sah in Richtung Schlafzimmer. „nein…ich will das nicht!!“ stieß sie aus. Hans lachte und zerrte sie ins Schlafzimmer. Auch Malik schien seinen Spaß daran zu haben und sah ihnen zu. Michelle versuchte sich zu wehren, doch gegen Hans hatte sie keine Chance. Nach einer guten Stunde war alles vorbei. Michelle lag weinend im Bett und schluchzte vor sich hin. „ Ab sofort wirst du mir jeden Samstag Freude bereiten…“ sagte Hans und küsste sie noch einmal Michelle wandte sich in seinem Griff, doch Hans war unerbittlich und schlug ihr mit der flachen Hand ins Gesicht. „.Bring sie zurück…!“ befahl er Malik.

    Ben sah Semir an. Dieser warf ihm einen extrem grimmigen Blick zurück. Ein Pflaster prangte an seinem Kopf. „Und..hattest du Spaß dabei? Hat es dir Spaß gemacht, als du mich da festgemacht hast? Kannst du dir nicht vorstellen, dass der Mistkerl zuschlägt?“ fauchte Semir wütend. „Hey..ich wollte es nicht. Aber Malik war einfach zu schnell…ich hoffe aber deiner Birne geht es gut…“ wollte er wissen und sah Semir mit klimpernden Augen an. „Nein geht es ihr nicht! Ich habe eine Gehirnerschütterung…und du kennst Andrea! Die wollte mich erst mal auf der Couch fesseln…! Weißt du was….ich wäre am liebsten dabei gewesen, als dir Lukas die Handschellen angelegt hat…das hätte ich nämlich sehr gern übernommen..“ kam von Semir. Doch seine Wut nahm auch ab. Denn er wusste selbst, dass es für Ben immer noch gefährlich war. „Semir…“ versuchte Ben erneut. „Schon gut…das nächste Mal wirst du es aber verhindern!“ knurrte Semir. „Ja sicher…so nun zum Fall. Ich gehe davon aus, dass Westerwald meine Mädchen haben will… nur ich hab keine. Ich habe angefangen und er will von mir ein Exemplar sehen. Was bitte soll ich tun?“ wollte Ben wissen und sah Lukas an. „Du gibst ihm eins. Ich hab eine Kollegin die sich auf eine Undercoveraktion schon freut.“ gab Lukas zu verstehen. Semir sah ihn erschrocken an. „Nein…das kommt überhaupt nicht in Frage!!“ widersprach er sofort. Ben nickte. „Ich stimme Semir zur, das ist viel zu gefährlich.“ gab er entschlossen zurück. „Ich hab eine andere Idee… Ben wird Westerwald hinhalten und zu einem Deal einladen. Westerwald wird sicher mit diesem Strombowski dort auftauchen und dann können wir zuschlagen..“ schlug Semir vor. Lukas zog die Schultern hoch. „Gut…wenn ihr das so wollt..“ bestätigte er. Ben stand auf. „Ich werde jetzt mal zurück gehen. Die werden mich sicher schon vermissen...und Semir…halt dich etwas zurück. Westerwald ist gar nicht gut auf dich zu sprechen…“ grinste er. Semir nickte. „Ich passe schon auf mich auf…“ lachte er nur. Semir sah ihn fest an. „Sei du auch vorsichtig…ich will nicht, dass du genau so endest wie der Kollege damals...“ ermahnte er seinen jungen Partner. Ben reichte ihm seine Hand. „Ich hab dich doch.. du holst mich schon raus…“ grinste er und verschwand. Lukas sah Semir an. „Hast ganz schön Angst um ihn…“ meinte er nur. „Weil ich Westerwald kenne …. er ist gefährlich…“ erklärte Semir.

    Ben fuhr zu Malik zurück, der ihn bereits erwartete. „Verdammt…ich dachte schon, die halten dich da fest..“ knurrte er. „Nein….sie haben mich verhört…warum ich Westerwald geholfen habe und warum ich im „Bolle Bolle“ war….warum ich den Bullen niedergeschlagen habe und Geiselnahme..und so weiter…..nervige Fragen.“ gab Ben von sich. Er ließ sich auf die Couch fallen und legte die Füße hoch. Malik sah ihn prüfend an. „Du bist müde oder?“ wollte er wissen. „Ja….ziemlich…die Bullen haben mich überhaupt nicht schlafen lassen und ich hab Hunger….“ Knurrte Ben zurück. „Gut…dann gehen wir essen. Wenn du willst hab ich da noch eine Erneuerung. Sie ist nur was für spezielle Gäste….und du bist ein spezieller Gast…Hans hat auch seine Freude dran. Und du wirst es sicher auch haben…“ lachte Malik geheimnisvoll. „Wie heißt sie? Li Phung ist ja leider nicht mehr da…“ wollte Ben wissen. „Lass dich überraschen! Du wirst dich sicher freuen sie wieder zu sehen….“ lachte Malik. Ben setzte sich auf. „Ich kenne sie also?“ harkte er nach. Malik sah ihn an und nickte. „Ja….das denke ich doch….Hans hat sie sozusagen erzogen…sie wird tun was du willst und wie du es willst. Sie wird sich nicht wehren…du darfst sie nun beherrschen..“ versprach er. Ben nickte. „Also gut….wo ist sie?“ wollte er wissen. „Nur die Ruhe….ich werde sie dir holen. Warte hier..“ erklärte Malik und verschwand. Ben wartete bis er weg war und griff zu seinem Handy. „Semir….was ist mit dieser Michelle Junghans eigentlich passiert. Ich habe das dumpfe Gefühl, dass sie sich mit diesem Hans angelegt hat…finde es raus und sag mir dann Bescheid..“ sprach er auf die Mailbox, da Semir nicht ranging.

    So nun steigt die Spannung....

    02.09.2010 "Der Anschlag"

    Ben und Semir bewegen sich auf unbekanntem Terrain: Verkehrserziehung an der Grundschule. Und als wären die Drittklässler nicht schon schwierig genug zu bändigen, stoßen sie in der Schule auf eine verdächtige Spur, die sie zu einer Gang von Schwerverbrechern führt. Bei Semir und Ben schrillen die Alarmglocken: Planen die Ganoven einen verheerenden Anschlag? Was haben sie ausgerechnet an der Grundschule zu suchen? Und welche Rolle spielt die schlagfertige Lehrerin Silke, an der Ben mehr Gefallen gefunden hat als er zugibt? Die Ereignisse überschlagen sich, als plötzlich der Schulbus mit der gesamten Klasse gekidnapped wird. Ben versucht vergeblich, die Entführung zu verhindern und gerät stattdessen selbst in die Hände der Verbrecher.

    Nun ist Semir bei den Ermittlungen auf sich gestellt, doch als er die ganze Dimension des Verbrechens erfasst, weiß er, dass eine Katastrophe ungeahnten Ausmaßes verhindert werden muss. Dabei behilflich ist ihm ein alter Bekannter: Verschwörungstheoretiker Sturmi...

    Kaum ist Staffel 16 auf DVD erschienen steht auch schon die nächste Staffel in den STartlöchern.

    Ab dem 19.11.2010 ist die Staffel 17 käuflich zu erwerben. Diesmal sind es wieder zwei DVDs.

    Michelle sah auf, als sich die Tür zu ihrem Gefängnis öffnete. Ein Mann kam mit Maik herein. „Sie ist gut…und sie liebt die Härte…viel Freude daran..“ grinste er und nickte dem Mann zu. Michelle zog sich auf ihr Bett zurück. „Bitte nicht…ich…ich bin eine Gefangene hier…ich….“ Stammelte sie und weinte. Doch der Besucher lachte nur. „Man hat mir schon gesagt, dass du tolle Geschichten erzählen kannst. Genau das brauche ich…weine weiter…ich liebe es, wenn Frauen weinen..“ kam von dem Besucher. Michelle schloss die Augen. Sie wusste genau was passieren würde. Warum war sie nicht einfach daheim geblieben und hat sich einen normalen Job gesucht? Wie sollte sie hier wieder raus kommen? Ohne Hilfe wird sie es nicht schaffen. Ohne Hilfe….würde sie hier sterben…. Soviel stand für sie fest. Die nächste Stunde war für sie eine Hölle. Da Maik gesagt hat, dass sie die härtere Art wollte und der Gast es scheinbar sehr ernst nahm, wurde sie von ihm brutal genommen. Sie musste alles mitmachen. Als er endlich von ihr abließ weinte sie leise. Der Mann lag neben ihr und rauchte gemütlich eine Zigarette. „Das war sehr gut….du bist ein Ass…“ strahlte er. „Ich werde wiederkommen und dann werde ich dich wieder beehren…du bist meine Hauptnutte…“ lachte er. Nach der Zigarette zog er sich an und legte Geld auf den Tisch. Zehn Euro. „Das ist dein Trinkgeld….deinen Preis hab ich bereits bei Maik gezahlt…“ Der Mann verschwand und Michelle fühlte sich dreckig. Sie stand gerade unter der Dusche als Maik erneut mit einem Mann reinkam. So ging es die nächsten Stunden weiter. Michelle standen harte Tage bevor.

    Lukas nickte seiner Truppe zu. Gemeinsam stürmten sie den Privatclub und gingen Raum für Raum durch. Hektik unter den Gästen und den Mädchen kam auf. Doch die Truppe von Lukas war geübt. Das einzige was sie nicht fanden, waren Westerwald und Malik Strombobski. Aber sie fanden Ben Jäger in einer der Räume. Lukas richtete seine Waffe auf ihn um sicher zu gehen, dass seine Rolle nicht aufflog. „Lass das…das ist Li Phung…sie ist minderjährig und ihre 15jährige Schwester soll hier im Keller sein. Aber du musst mich abführen..der Club ist mit Kameras ausgestattet. Außer die Räume selbst..“ erklärte Ben schnell und lächelte Li Phung zu. „Jetzt wird alles gut für dich und für deine Schwester..“ versprach er. Lukas legte ihm Handschellen an. „Es soll ja auch echt aussehen..“ grinste er. „Wie geht es Semir?“ wollte Ben wissen. „Oh…den solltest du die nächsten Tage nicht ansprechen. Gehirnerschütterung…weil Strombowski ihn noch eine übergezogen hatte. Er fand das nicht gut, dass du nicht eingegriffen hast..“ lachte Lukas. „Hey..ich wolle, aber…Malik war zu schnell…“ protestierte Ben. „Das kannst du ihm erklären, wenn er dich gleich verhört..und das wird er sicher mit Freude machen.“ Versprach der smarte Sitte-Kommissar. Ben nickte. „Das hab ich nun davon…aber ich werde es hoffentlich überleben..“ lachte er nur und ließ sich abführen. Li Phung und Mi Phung ihre Schwester wurden zunächst in ein Frauenhaus gebracht. Bevor die Mädchen abfuhren kam Li Phung zu Ben und küsste ihn. „Danke….für alles..“ hauchte sie leise.

    Ben bekam einen Wasserschwall nach dem anderen ab. Das salzige Wasser brannte in seinen Augen und immer wieder spuckte er das geschluckte Wasser gegen den Wind aus, was nicht sonderlich effektiv war. Dennoch versuchte er die Handfesseln zu lösen, mit der er um den Mast gebunden war, doch, obwohl sie Wasser aufgesaugt hatten, saßen sie bombenfest. „Diese elenden Seemannsknoten.“, dachte Ben und sah in die Kabine hinunter, wo Sven immer noch versuchte, das Ruder so fest wie möglich zu halten. Doch der Junge schien mit der Situation immens überfordert zu sein. Immer wieder versuchte Ben die Fesseln zu lösen. Sollte es ihm gelingen? Sven hingegen war nicht gerade besser dran, als sein Opfer draußen am Mast. Das Wasser schwappte in die Kabine und er hatte Mühe die Elektronik trocken zu halten und gleichzeitig das Ruder fest in der Hand zu haben. Immer wieder ging das Funkgerät. „Seeadler... ruft Marianne... kehren... zurück... Orkan... Nord...“, schnorrte es aus der Anlage. „Verdammt, kaum Empfang.“, dachte Sven und flog im nächsten Moment mit seinem Kopf gegen den Tisch. Eine Welle hatte das Boot getroffen und das Ruder so beschädigt, dass es ausschlug. Benommen blieb Sven in der Ecke liegen und bekam nichts mit, was sich draußen abspielte. Ein lauter Knall und Knarren und Brechen und im nächsten Moment ein langgezogener Schrei. Ben hörte, wie das Holz sich vor ihm barst und der Mast mit einem Male auf ihn runterfiel, ihn von Bord riss und in die tosenden Fluten der Nordsee zog. „Aaaaaaaaahhhhhhh.“, schrie Ben, als er mit gefesselten Händen über die Reling in das tosende Meer fiel und unter Wasser gezogen wurde. Sofort schluckte er das salzige Nass und seine Lungen brannten. Er musste seine Hände frei bekommen, sonst hatte er keine Chance.

    Semir hing benommen in seinem Stuhl und fühlte, wie Blut von der Schläfe über die Wange zu seinem Kinn hinunterlief. Noch immer stand Stroganof vor ihm und hielt den glühenden Zigarillo in der Hand. „Und jetzt noch mal... was machst du hier?“, wollte der Pole wissen und hielt den Glimmstängel über Semirs freien Arm. Dieser versuchte ihn etwas zurück zu ziehen. „Also? Sag es mir!“ forderte der Pole. „Ich sagte doch, dass ich meinen Kollegen suche. Er wurde entführt.. Ich wusste nicht, dass Sie hier sind…das ist die Wahrheit! Ich schwöre!“, sagte Semir leise. Aus den Augenwinkeln sah er jemanden in der Tür stehen, doch er wollte ihn nicht ansehen, denn dann wäre der Pole sicher aufmerksam geworden. „Ja sicher…. Du bist hinter mir her…lüg mich nicht an!“, schrie Stroganof und schlug Semir mit der flachen Hand ins Gesicht. „Ich lüge nicht!!“, schrie Semir zurück. Er sah, wie ein ihm unbekannter Mann stand fast hinter Stroganof und hob die Hand. Bereit zum Schlagen. „Du wirst mir schon die Wahrheit sagen…ich kann auch andere Saiten aufziehen! Also?“, forderte der Pole erneut. Semir schüttelte nur den Kopf. „Gut….du wolltest es nicht anders…“ Semir sah Stroganof an. „Sie sind wahnsinnig…“, meinte er nur. Er sah wie der Mann ihm zunickte und stieß sich mit den Beinen ab. Der Stuhl kippte samt Semir um. Er hörte noch den Polen lachen und sah wie der Fremde zuschlug. Wie ein Baum fiel Stroganof um und landete neben Semir.

    „SEMIR!!“, rief Dieter aus dem Bad, der die ganze Zeit versuchte aus dem Zimmer zu kommen. Doch die Tür war sehr stabil. Er hörte wie Semir gefoltert wurde und verzweifelte langsam. Die Schreie des Polen und das seines Kollegen ließen ihn fast wahnsinnig werden. Was zum Teufel machte der Mann mit Semir? Als es dann polterte, dachte er an das Schlimmste. „SEMIR!! Sag doch was!!“, rief er durch die geschlossene Tür und versuchte durch das Schlüsselloch etwas zu erkennen. Doch da war nichts zu sehen. Dieter sah sich suchend nach etwas um die Tür doch aufzubrechen. Doch das Badezimmer bot nichts an. Verdammt…. Was zum Teufel ging denn da vor? Er musste was tun, bevor Semir …oder war es schon soweit?

    „Aber ich mache dir einen anderen Vorschlag. Du hast mir heute ja quasi das Leben gerettet…oder besser meine Freiheit. Wie wäre es, wenn du für mich arbeitest? Ich weiß…eigentlich hast du es nicht nötig…aber..ich werde mich sicher nicht lumpen lassen. Allerdings stell ich eine Bedingung….du verkaufst keine Mädchen mehr…zumindest nicht in mein Revier.“ schlug Hans vor. Ben tat als müsse er überlegen. Das ganze ging ihm zu schnell. Was wenn Westerwald etwas ahnte? „gib mir ein paar Tage zeit…nur ich hab gerade ein anderes Problem… der Bulle kennt meinen Namen und wird sicher schon hinter mir her sein…und ich kann nicht nach Hause…“ klagte Ben. Hans lachte. „Nur keine Angst…du kannst bei mir schlafen…“ gab er großzügig bekannt. Ben tat erleichtert. „Danke….das ist sehr großzügig. Aber sag mal…könnte ich nicht noch einmal mit einer der kleinen Babys aus dem Club…ich meine….so eine sanfte…die sich alles gefallen lässt…?“ fragte er und klimperte mit den Augen. Hans lachte auf. „Na gut…Malik wird dich hinfahren. Aber nicht dass es zur Gewohnheit wird. Die Kleine muss schließlich auch Geld verdienen…“ ermahnte Hans ihn und hob die Hand. Malik stand auf und zog Ben mit raus. „Dann holen wir uns deinen Spaß…“ grinste er. Gemeinsam fuhren sie wieder zu dem Club in dem Ben Li Phung kennen gelernt hatte. Er wollte sein Versprechen schon bald einlösen und sie befreien. „Ich will Li Phung!“ gab Ben bekannt als sie im Club waren. „Oh...du hast Geschmack...eine hübsche und sanfte Person...“ lachte Westerwald. Li Phung wurde gebracht. Sie strahlte leicht als sie Ben sah. „hallo meine Süße.....du wirst Ben zu Willen sein...haben wir uns verstanden?“ fauchte Westerwald sie an und griff an ihr Handgelenk. Das Gesicht von der hübschen Asiatin verzog sich schmerzhaft. Ben nahm sie in den Arm. „Ich habe schon vorher keine Probleme gehabt... du kannst sie also loslassen...“ knurrte er Westerwald an. Dieser lachte nur und wünschte Ben viel Spaß.

    Li Phung ging mit Ben ins Zimmer. Er schloss die Tür und lächelte sie an. „hallo…“ meinte er. Li Phung senkte den Blick. „Hey…was ist denn?“ wollte Ben wissen. „ich werde verkauft…“ erklärte sie leise. „Verkauft? Wie kommst du denn darauf?“ harkte Ben nach. „Gestern…als du weg bist…da hat Malik mich an ein Haus verkauft. Ich muss nach Duisburg…..“ kam von Li Phung. Ben drückte ihr Gesicht am Kinn hoch. „Wann?“ wollte sie wissen. „In zwei Tagen….hat Malik gesagt. Meine Schwester und ich werden nach Duisburg gebracht und müssen dort arbeiten…“ Li Phung fing an zu weinen. „Ich will das nicht….ich will nicht so arbeiten…“ schluchzte sie. Ben nahm sie in den Arm. „Das wirst du auch nicht….ich werde dir helfen….schon heute….“ Versprach er und griff zum Handy. „Lukas…. Ben hier…hör zu..du musst sofort eine Razzia in dem Privatclub von Westerwald machen. Hier sind Mädchen die minderjährig sind. Aber sei vorsichtig….Westerwald ist auch hier und er ist nicht allein. Wir müssen die Mädchen hier raus holen..sie sollen weiterverkauft werden bzw. sie wurden bereits verkauft….und sollen in zwei Tagen weg geschafft werden…“ gab Ben durch. „alles klar…das ist ein Grund zuzuschlagen. Bist du mittendrin?“ hörte er Lukas fragen. Ben grinste „Ja sicher doch….“ lachte er und beendete das Gespräch. Anschließend sah er Li Phung an. „Wo ist deine Schwester?“ wollte er wissen. „im Keller… sie ist eingesperrt und…sie hat Angst…sie ist doch erst 15….. sie will nach Hause…“ weinte das Mädchen weiter. „Ganz ruhig… Gleich wird etwas passieren aber du musst keine Angst haben, hörst du…das sind Männer die dich und deine Schwester hier raus holen….wenn es gleich laut wird, dann werden wir das Zimmer verlassen…..okay?“ wollte er von ihr wissen und sah sie fest an. Li Phung nickte. „ich kann das…wenn ich hier raus komme…dann kann ich alles…“ stieß das Mädchen aus.