Beiträge von Elvira

    Ben sah Westerwald an. Sofern man vom ansehen reden konnte, denn durch ein paar Schläge die Westerwald ihn hat angedeihen lassen, waren die Augen fast gänzlich zugeschwollen. „so…das reicht…wir wollen doch nicht, das Gerkan auf uns sauer ist oder?“ grinste er. „Ich werde dich schon noch bekommen…“ drohte Ben trotz der Schmerzen. Westerwald lachte. „Denkst du das wirklich? Du wirst diesen Raum sicher nur mit den Füßen voran verlassen…darauf kannst du dich schon mal vorbereiten. Weißt du wie ich mir dein Ableben vorgestellt habe…?“ wollte Westerwald wissen. Ben gab keine Antwort. Wozu auch….er war Westerwald ausgeliefert. Nach der Ankunft hier, wurde Ben in den Keller gebracht und an den Stuhl gefesselt. Anschließend hatte man ihn für einen Sandsack gehalten und bearbeitet. Er blutete von einer aufgeplatzten Lippe und gebrochenen Nase. Ganz zu schweigen von den Schlägen, die seine Rippen und seine Organe aushalten mussten. Es gab keine Stelle die ihm nicht schmerzen. Zu allem Übel treib Westerwald auch noch seine Scherze mit ihm. „Hast du gesehen, was ich mit Gerkan gemacht habe? Er trägt einen Chip…aber es ist ein besonderer Chip..und mit diesem kleinen Teil hier….siehst du..kann ich ihn kontrollieren, denn wenn ich da auf diesen Knopf drücke, dann fahren ein paar Volt durch seinen Körper…beim ersten hat er schon aufgeschrien..“ lachte Westerwald. Ben wollte ihn am liebsten die Faust ins Gesicht rammen, doch wie? Er war gefesselt. „Lass Semir in Ruhe…du hast ihm schon genug angetan..“ stieß der Hauptkommissar nuschelnd aus. „Stimmt auch wieder…aber das war noch nicht genug…er wird ein zweites Mal zusehen, wie ich einen Kollegen erschieße…und dann….dann wird auch er sterben…. langsam…. qualvoll….über mehrere Tage hinweg. Ich will gerade einen neuen Geschäftszweig eröffnen..und dafür brauche ich Probanden….Ich habe da eine neue Droge entdeckt und die werde ich an ihm ausprobieren….es wird sicher ganz toll werden…und er wird mir zeigen, welche Nebenwirkungen diese kleinen bunten Pillen haben werden….“ lachte Westerwald, drehte sich um und verließ den Raum. Ben blieb allein.

    „Hallo….die Druckplatten bitte..“ stieß Semir aus. Paul der Dienst in der Asservatenkammer hatte, nickte und verschwand kurz nach hinten und kam nach fast 15 Minuten wieder zurück. „hast du sie gerade angefertigt oder was?“fauchte Semir ihn an und sah auf die Uhr. Es war gerade sechs. Noch eine Stunde bis er die Druckplatten übergeben musste. Er nahm die kleine Tüte und holte die Platten raus. Ein prüfender Blick und er nickte. „Okay….danke… Paul…“ murmelte er und verschwand wieder. Nun hieß es warten bis Westerwald sich meldete. Semir zuckte zusammen als das Handy klingelte. Er nahm es uns sah auf das Display. Es war Lukas. „Ja..?“ meldete Semir sich. „Lukas hier…sag mal…was ist mit Ben? Ich kann ihn nicht erreichen..er meldet sich nicht…wann und wo kann ich das nächste mal zuschlagen?“ fauchte der Kommissar der Sitte ihn an. „Im „Love“ sagte er mir….dort sind auch…viele Minderjährige…“ gab Semir bekannt. „Semir? Ist alles in Ordnung?“ harkte Lukas nach. „Ja sicher…alles bestens..hör mal..ich erwarte noch einen Anruf….lass uns ein Andermal quatschen okay…nimm dir das „Love“ vor..“ bat Semir. „Alles klar…ich höre von euch…?“ beendete Lukas das Gespräch. „klar doch…“ gab Semir noch durch, doch Lukas hatte schon aufgelegt. Semir wartete erneut. Die Uhr lief ohne Pause und dennoch viel zu langsam für Semir. Immer wieder sah er auf die Uhr am Gelenk. Gerade mal fünf Minuten vergangen…und wenig später…acht Minuten….die Zeit kroch…..so kam es ihm jedenfalls vor. Das Handy klingelte erneut. „Ja?“ meldete er sich. „Hast du die Platten?“ hörte er Westerwald fragen. „Ja...hab ich...“ kam von Semir. „Gut...dann wirst du jetzt losfahren...auf den Rastplatz „Drei Eichen“. Dort bekommst du neue Anweisungen... und denk daran...ich kann dir Gehorsam beibringen...!“ warnte Westerwald. „Wo ist Ben?“ wollte Semir wissen. „Fahr!“ kam zur Antwort. Semir fuhr los.

    Na das sieht für Amelie aber gar nicht gut aus....aber Semir und Ben werden sicher alles tun, um sie zu retten. Zumindest hoffe ich das...warum ich das glaube? Keine ahnung habe grenzenloses Vertrauen in die Autoren. :D

    Ben fiel unglücklich, denn Stroganof begrub ihn unter sich. Er schlug mit den Fäusten zu und versuchte sich zu befreien. Doch Stroganof schien unbändige Kräfte zu haben. Er setzte sich auf Ben und schlug nun seine Fäuste in Bens Oberkörper. Ein Schlag ging an die Schläfe die Ben augenblicklich die Orientierung verlieren ließ. Er schlug ins Leere. Stroganof bekam immer mehr Oberwasser und es dauerte nicht lange, bis er Bens Arme mit seinen Beinen festklemmen konnte. Der Nachteil war auch, das der Raum nicht wirklich Platz für großartige Fight lieferte. Es hagelten Schläge für Ben, der langsam das Bewusstsein verlor. „War das genug?“, fauchte Stroganof. Er zog ein Messer vom Schrank und hielt es Ben an die Kehle. „Noch eine Bewegung und du läufst leer...“, warnte er ihn. Ben rührte sich nicht. Angst spiegelte sich in seinen Augen wieder. „Okay...“, stieß er mühsam aus. Stroganof packte mit einer Hand die Handschelle die immer noch am Tischbein war und fesselte Bens Arm daran. „Ich kenne dich nicht, aber ich werte es als einen kleinen Ausrutscher. Noch einen und du landest bei den Fischen da draußen. Setz dich an den Tisch!“, befahl Stroganof und erhob sich. Ben musste klein bei geben. Es hätte ja klappen können. Nun musste er doch auf Semir warten.

    Dieser fühlte sich nach dem starken Grog als könnte er fliegen. Die Übelkeit, die ihn auf dem Wasser quälte, war weg. Er sah alles irgendwie verschwommen. „Tolles Zeug. Was ist da drin?“, fragte er. „Rum, Wasser, Zucker und einen kleinen Schuss Zitrone...“, erklärte Lasse in einem perfekten Hochdeutsch. „Whow... das Zeug ist echt gut... ich versteh dich alten Seebär sogar...“, kam von Semir. „Das liegt daran, dass ich auch perfektes Deutsch sprechen kann. Aber ich mache das ungern. Hier ist es toll, wenn man platt spricht. Nun ja... Wie wollen Sie nun vorgehen?“, wollte Lasse wissen. „Zunächst lassen wir das Sie weg. Ich bin Semir. Und was das Andere angeht... ich werde mich an Bord des Schiffes begeben und meinen Freund dort rausholen.“, erklärte Semir und reichte Lasse die Hand. „Lasse, also gut. Und dann?“, harkte der Fischer nach. Semir zog die Schultern hoch. „Ich weiß es ehrlich gesagt noch nicht. Lasse... wenn ich dort an Bord bin, dann versuch uns zu folgen, ja? Und halte die Leute auf dem Laufenden. Ich weiß nicht, wie es auf dem Wasser abgeht, was nach dieser Drei-Meilen-Zone passiert. Wer dafür zuständig ist... aber ich vermute mal, dass Stroganof dann mich und meinen Partner umbringt.“

    Lichtenhagen, der auch an Bord war sah Semir an. „Das werde ich nicht zulassen. Es reichen zwei Tote. Mehr müssen nicht sein und notfalls werde ich meine Kompetenzen überschreiten, aber ich greife auch außerhalb unserer Hoheitsgewässer zu. Ich bin schließlich ein Fischer und für die gilt das Gesetz des Stärkeren. Wenn Sie an Bord gehen, dann werde ich meine Kollegen informieren die nicht weit von hier sind. Sie folgen uns seit wir abgelegt haben. Alles Fischer und alles brave Leute. Sobald Sie diesen Stroganof ablenken, werden wir das Boot entern und ihn dingfest machen.“, versprach Lichtenhagen. „Das halte ich eigentlich für eine gute Idee, nur wird Stroganof sich nicht so einfach überrumpeln lassen. Geben Sie ihm ein oder zwei Tage zeit. Wenn ich ihn richtig einschätze, wird er uns nicht gleich umbringen. Nur wenn Sie sofort zugreifen, wird es gefährlicher für uns. Er würde ohne zu zögern schießen.“, gab Semir zu bedenken. „Also gut... und was wenn Sie in den beiden Tagen sterben?“, wollte Lichtenhagen wissen. Semir grinste leicht. „Tja... dann habe ich ein sehr nasses Grab. Nur keine Sorge...ich bin auch nicht ganz ohne.“, meinte er nur und sah auf das Wasser. „Wie weit ist es noch?“, wollte er nach einer Weile wissen. „In einer Stunde sind wir da.“, gab Lasse bekannt.

    Ben hatte sich von den Schlägen soweit erholt. Langsam löffelte er die Suppe in sich hinein, dabei immer von Stroganof beobachtet. Er wusste, dass er so keine Chance hatte, zumal die Handschellen wieder fest um seine Hand geschlossen waren. „Nun mach... iss auf. Dann geht’s zurück in die Kammer.“, schrie Stroganof ihn an. Doch Ben ließ sich davon nicht mehr einschüchtern. Er aß einfach weiter und hoffte sehr, dass Semir einen Plan hatte, wie er diesen Wahnsinnigen überwältigen und ihn hier rausholen wollte. Stroganof schien nicht der Mann von langer Geduld zu sein. Mit einem hastigen Ruck riss er Ben die Schüssel weg, stellte sie in der Spüle ab und hielt ihm dann die Pistole unters Kinn. „Wehe, du machst irgendwelche Dummheiten, wenn ich jetzt die Handschellen löse.“, zischte der Pole und beugte sich unter den Tisch, um mit der freien Hand die Schellen zu öffnen, was mit einer Hand und dann auch noch der falschen, er war von Natur aus Rechtshänder, sehr schwierig war. In Ben arbeitete es... Sollte er es noch einmal wagen? Doch ehe er diesen Gedanken zu ende gedacht hatte, erschien schon wieder sein Bewacher und zog ihn aus der Bank raus, stieß ihn nach unten, die Treppe runter und in die Kabine wieder rein. „Los, in die Dusche.“, zischte der Pole erneut und stieß Ben die Waffe in den Rücken. Wieder musste Ben in die kleine Duschkabine und wurde dann wieder mit Handschellen am Rohr festgemacht. Der Pole löschte abermals das Licht und schloss die Tür hinter sich. Wieder stand Ben in tiefschwarzer Dunkelheit. Gespenstisch hörte er, wie die Wellen gegen den Rumpf schlugen und der Motor brummte. Er hoffte nur, dass er bald hier raus kam. „Was für ein beschissener Urlaub.“, dachte er und zerrte weiter am Rohr und an den Handschellen herum.

    Semir kam in der PAST an und stürmte sofort in Kims Büro. „Chefin..wir haben ein Problem..“ stieß er atemlos aus. Kim sah ihn an. „Was genau?“ wollte sie kühl wie immer wissen. „Westerwald…Ben..er ist….enttarnt worden…von Michelle Junghans….sie ..hat ihn verraten. Aber schlimmer noch…Westerwald will ihn…gegen die Druckplatten tauschen. Ich soll sie ihm bringen…um sieben..“ erklärte Semir. „Bitte was??“ fragte Kim erschrocken. „Die haben uns aufgelauert….Ben stand nach der Behauptung unter Bewachung und…sie haben mich geschnappt...Ben konnte erst abhauen, aber..sie haben ihn erwischt….Chefin...wir brauchen die Druckplatten…“ erklärte Semir leise. „Semir… Ihnen ist doch bekannt, dass uns der Gewalt nicht beugen können…“ sagte sie. „Chefin…ich weiß….aber diesmal ist es eine Ausnahme. Ich muss wieder hin…die haben..mir einen Chip eingespritzt...und…die werden Ben umbringen, wenn ich nicht da bin…“ kam weiter von ihm. Kim sah ihn prüfend an. „Einen Chip?“ harkte sie nach. „ja..und nicht nur das…wenn ich….mich nicht strikt an die Vorgaben halte…dann…kann er….Strom durch meinen Körper jagen…einen solchen Schock hat er bereits zur Warnung abgegeben..Chefin..ich kenne Westerwald…er wird Ben töten, wenn ich…“ erklärte Semir mit fester Stimme. „Und was, wenn Sie die Platten übergeben haben? Meinen Sie in der Tat, dass Westerwald Sie und Ben laufen lässt? Er weißt doch dass Sie dann sofort wieder an seine Fersen hängen um ihn zur Strecke zu bringen..“ gab Kim zu bedenken. Semir nickte. „Ja ich weiß….aber….ich gehe diese Gefahr ein.“ meinte Semir. „Sie vielleicht..ich nicht….sobald wir den Übergabeort wissen, wird das SEK informiert!“ befahl sie. „Chefin!! Das geht nicht!! Westerwald wird Ben töten!!! Lassen Sie es auf meine Art und Weise machen….ich werde mir etwas ausdenken..“ bat er. Kim überlegte kurz. „Also gut….“ stimmte sie endlich zu. „Danke Chefin..ich fahre zur Asservatenkammer und hole mir die Druckplatten und dann…warte ich…auf den Anruf….“ Lachte Semir, sprang auf und verschwand. Kim sah ihm nachdenklich nach und griff dann zum Telefon. „Harmut..hier ist Krüger….ich brauche Ihre Hilfe…aber unauffällig…Gehen Sie rüber in die Asservatenkammer und präparieren Sie die Druckplatten von Westerwald mit einem Sender…..aber beeilen Sie sich…Semir ist bereits auf den Weg dahin um die Platten zu holen..“ ermahnte sie den smarten Techniker.

    Michelle sah sich in ihrer neuen Bleibe um. Na das läuft ja super….nur damit sie am Leben bleibt, musste sie diesem Malik dienen. Was dachte sich der Kerl eigentlich? Aber immerhin lebte sie. Auch wenn diese Ecke trostlos war. Hier konnte sie sich wenigstens etwas von dem Stress erholen, den sie im „Love“ ausgesetzt war, dachte sie. Doch gerade als sie es sich gemütlich machen wollte ging die Tür auf und Malik trat mit vier Männern in den Raum. „Sie gehört euch….für jeden einen Hunderter!“ forderte er und hielt die Hand auf. Die Männer zahlten und Malik verließ den Raum. Michelle sah die Männer erschrocken an und wich zurück. Nur kurz darauf, wurde sie gepackt und die Männer nahmen sie einer nach dem anderen. Michelle lag danach am Boden und wollte sich nicht rühren. Schmerzen waren überall. Die Männer waren extrem brutal vorgegangen und Michelle konnte sich nicht wehren. Sie weinte leise vor sich hin und wünschte einfach nur zu sterben. Nach einer guten Stunde setzte sie sich auf und sah auf das kleine Stück Glas, was vor ihr auf dem Boden lag. So wie dieses Leben war…wollte sie nicht mehr leben. Sie nahm die Scherbe und fing an, ihre Handgelenke zu zerschneiden. Es dauerte eine ganze Weile bis sie soweit durch die Haut war, dass Blut regelrecht hervor schoss. Trotz der Schmerzen machte sie an dem anderen Gelenk weiter. Langsam wich das Leben aus ihrem Körper. Malik würde sie ganz sicher nicht zu einem Arzt bringen. Sie spürte die Müdigkeit des starken Blutverlustes und schloss einfach nur die Augen. Der Tod kommt auf leisen Sohlen, ging ihr durch den Kopf. Es war der letzte Gedanke der sie festhielt. Michelle Junghans starb in der kleinen Kammer irgendwo in Köln.

    ahc wie gut...Semir ist aufgewacht und scherzt schon wieder..Unkraut vergeht nicht..ach ich vergaß....(lektion meiner Tochter...es gibt kein Unkraut sondern nur Wildkraut...)... und Lukas hat ne Spur....so langsam lichtet es sich..doch irgendwie habe ich das Gefühl, dass es noch lange nicht ausgestanden ist..

    Ich hasse Politessen...... aber ich kann ja auch kein Strafzettel bekommen...hab nämlich kein Auto....lol.... sie ist ja eine wahre Heldin...und rettet ein Kind...whow...sehr gut....nur was soll das mit der Bombe? Es wird so langsam gefährlich für die Ermittler......also lass die nächste bombe platzen und gib mir den neuen Teil... Chris.....

    Sie werden, sobald die Anmeldephase für das FT beginnt, es hier im Forum bekanntgeben. Das wird allerdings noch etwas dauern, jetzt ist ja erst das Zehnte vorbei.

    Danke Pascal

    genau so ist es...gebt uns doch bitte Zeit. Wir müssen ja auch erstmal dieses Fantreffen verarbeiten und genau analysieren. Also im Augenblick sieht es so aus, dass es ein Fantreffen gibt. Aber wann es stattfindet...wissen wir noch nicht. Einfach immer wieder hier die Seite durchsuchen und abwarten...

    Danke

    Elvira

    Michelle sah auf, als sich die Tür öffnete. „Komm zu mir!“ befahl Malik und schloss die Tür ab. Michelle erhob sich. „Darf ich jetzt gehen?“ fragte sie leise. Malik nickte. „Ja....darfst du...aber erst haben wir unsern Spaß...“ grinste er sie fies an und fing an sie auszuziehen. „Nein...nein...ich will nicht....lass mich in Ruhe...“ fauchte Michelle und wehrte sich. Doch Malik ließ sich nicht so einfach abschütteln und schlug ihr zweimal ins Gesicht. Michelle weinte und ließ alles mit sich machen. Malik nutzte die Gunst der Stunde und verbrachte fast zwei Stunden die für Michelle die Hölle waren. Als er endlich fertig war warf er ihr den Mantel zu. „Anziehen!“ fauchte er sie an. Michelle rührte sich nicht. Sie fühlte nur noch Schmerzen. „Steh auf!! Und dann raus hier!!“ schrie Malik. Er zerrte Michelle vom Bett und stieß sie zur Tür. Noch Nackt taumelte sie raus. Malik legte ihr den Mantel um. „Komm...nun darfst du gehen...ich werde dich persönlich fahren..“ gab er bekannt. Michelle hatte einen Funken Hoffnung, dass sie nun endlich gehen konnte. Sie stieg ins Auto und Malik fuhr los. Erst einige Minuten später bemerkte Michelle, dass sie in eine andere Richtung fuhren. „Sie sagten doch...ich darf gehen.....“ weinte sie leise. „Darfst du auch....deinen letzten Weg..“ lachte Malik. Michelle sah ihn erschrocken an. Sie begriff, was Malik meinte. „Nein...bitte...ich...ich...ich werde nicht zur Polizei gehen...ich...will nur mein Leben leben...ich...wir werden uns nie wieder sehen...ich schwöre...ich.. werde nie wieder...“ weinte Michelle und flehte um ihr Leben. Malik sah sie an. Ihm kam die Idee, dass es eigentlich schade um das Mädchen war, doch Westerwald hatte ihm befohlen, sie zu töten. Also musste er es tun... oder aber er brachte sie....warum eigentlich nicht...Michelle würde sicher alles tun, um ihr Leben zu retten und sie war wirklich zu schade zu sterben....so gut wie sie war...brachte sie ihm sicher viel Geld ein. „Du wirst alles tun, was ich will, wenn ich dich leben lassen?“ wollte er wissen. Ein seltsamer Glanz kam in seinen Augen auf. Michelle nickte. „also gut...dann wirst du für mich anschaffen gehen...ein kleines Polster für meine Rente...wenn du willst. So lange du tust, was ich sage, wirst du es sogar sehr gut haben....“ schlug er vor. Michelle überlegte nicht lange. „Ich werde es tun....ich verspreche es..“ weinte sie.

    Ben sah Westerwald an, als sie das Ziel erreicht hatten. „Sie werden damit nicht durchkommen...“ stieß er aus. „Wir werden sehen Ben...ich habe meine Zweifel gehabt....Michelle Junghans hat es mir bestätigt. Du bist ein verkappter Bulle. Für wen? Für Gerkan? Was will er von mir? Nimmt er es übel, dass ich damals seinen Kollegen erschossen habe? Oder das mit diesem kleinen dummen Bullen, der mir die Druckplatten besorgt hat? Das ist doch von dem Aufwand nicht wirklich der Hintergrund oder?“ harkte er nach. Ben sagte nichts. „Ben....du wirst mir alles erzählen...glaube mir...alles...was ich will...also ich höre...“ forderte Westerwald ihn erneut an. „Sie können mich mal..“ knurrte Ben wütend. Er fluchte über die Naivität von Michelle die sich glaubte damit die Freiheit erkaufen zu können. So blauäugig konnte man doch nicht sein. Westerwald beugte sich zu ihm. „Ben... ich möchte eigentlich nicht ausfallend werden. Für wen hast du dich in die Bande einschleusen lassen? Für die Sitte? Wollten die meine Clubs auffliegen lassen?“ kam von Westerwald. Ben zog die Schultern hoch. „Wenn Sie es doch wissen, warum fragen Sie dann noch?“ kam etwas verächtlich von ihm. Hans Westerwald atmete tief ein. Dann holte er aus und schlug Ben mit der flachen Hand ins Gesicht. Es klatsche laut und Ben schrie auf. „Du solltest dir überlegen, ob du weiterhin so überheblich tust.... Du hast dafür gesorgt, dass meine Mädchen aus dem Club befreit wurden oder? Mi Phung und ihre Schwestern...da steckst du hinter oder? Und der andere Club auch... also ist es die Sitte... Was hatten sie als nächstes vor? Das „Love“ zu stürmen?“ wollte Westerwald wissen. Ben antwortete nicht. „Gut...dann werden wir Gerkan instruieren, dass er seine Kollegen in Zaum hält. Ich würde es mir an deiner Stelle wünschen...denn jede Aktion, die nun gegen mich geht, wirst du zu spüren bekommen!“ warnte Westerwald ihn. Ben sah ihn nur an. Er ahnte, dass das angenehme Leben bei Westerwald nun vorbei war.

    oh ja...Ben...gute Idee...sonst regt Semir sich auf...wie soll er denn in seinem Zustand mit einer Dorfschönheit umgehen...lol. hoffe aber doch inständig das Semir ruhig bleibt wenn er aufwacht.

    Mittwochabend im Coloneum Köln Ossendorf. Erneut erhielten wir die Chance den Pilotfilm „Der Anschlag“ exklusiv im Kinoflair zu sehen. Ihr könnt euch darauf freuen, denn er ist mit allem geladen, wie ich ja schon einmal berichtet habe.

    Bevor die Vorführung begann wurden jedoch erst einmal alle Prominenten abgelichtet. Erdogan Atalay, Tom Beck, Daniela Wutte, Katja Woywood, Niels Kurvin, Hermann Joha, Oliver Pocher, Wolke Hegenbarth, Alexandar Jovanovic, Martin Armknecht Stefan Richter und „Jungstar“ Carlos Richter u.v.a. gaben sich ein Stelldichein. Vor allem der zuletzt genannte ließ sich mit einer Professionalität ablichten, das man meinen könnte er mache es nicht zum ersten Mal. Carlos war zum Teil mehr umringt als die Hauptdarsteller und der „Kleine“ fühlte sich sichtlich wohl. War der Papa doch immer in der Nähe.

    Gegen 21 Uhr wurde dann zum Kino geladen und wir gingen alle in den Saal. Hermann Joha hielt eine kurze Rede und erklärte uns, dass der Pilot innerhalb 20 Drehtagen fertig war, eine Rekordzeit wie er versicherte, wenn man dies mit Hollywood verglich. Allein die Stunts die zu sehen sind, waren in 2 Tagen im Kasten. Eine glanzvolle Leistung. Stefan Richter der bei diesem Film die Stuntregie führte hatte wieder einmal ganze Arbeit geleistet....Das Liebste was ich an der Serie sehe sind die Explosionen!!! und davon gibt es jede Menge.

    Bevor wir jedoch den Film sehen konnten wurde uns der Trailer zur neuen Staffel gezeigt sowie ein kurzer Ausschnitt von „Geister All inklusiv“, wobei der Ausstrahlungstermin noch immer nicht feststeht bzw. nicht genannt wurde. Dann endlich ging es los. „Der Anschlag“ konnte beginnen. Er ist absolut sehenswert. Spannung, Action, Bodystunts und jede Menge Schrott wird es zu sehen geben. Auch die Sprüche sind wieder den einen oder anderen Lacher wert. Mehr will ich euch nicht verraten....

    Nach der Vorstellung ging es dann zur After-Show-Party wo sich diverse Gespräche mit den anwesenden Darstellern und Nebendarstellern ergab. Doch ein weiteres Highlight war wohl die Gesangseinlage von Tom Beck. Geniale Musik auch für die Personen in meinem Alter durchaus hörenswert. Auf die Frage hin, wann nun eine CD herauskam, wurde mir von Tom mitgeteilt, dass dies erst im März des kommenden Jahres der Fall sein wird. Ich bin schon mal unter den Käufern.

    Und nun…freut euch auf die neue Staffel, die wieder mit viel Action geladen ist.

    Lasse stand an der Reling seines Fischkutters und holte langsam die Netze ein. Dabei beobachtete er die im Netz strampelnden Fische und warf die noch zu kleinen wieder hinein. „Dat süht basig ut.“, meinte er laut und ging kurz in sein Führerhäuschen, um sich seine Pfeife zu holen und sie anzustecken. Plötzlich hörte er ein lautes Poltern am Heck des Schiffes. „Wat war da?“, fragte er sich und ging nach hinten. Erschrocken wich er kurz zurück. Ein lebloser Menschenkörper hatte sich in seinem Netz verfangen und war durch das Einholen an Bord gekommen. Vorsichtig drehte er den Körper auf den Rücken, nachdem er die Hände aus den Netzen befreit hatte. „Leever Gott ... Sven.“, stieß er aus und sah dann das große Loch in der Stirn. Das Blut war noch etwas angetrocknet und gut zu erkennen. Die Haut war weich und wabbelig. Sofort stolperte der Seemann in seine Kabine und nahm erst mal einen kräftigen Schluck Rum. Dann griff er zum Funk. „Maydy…hier is Koala…. Mien Position is 170° Nordost vun Wangerooge. Ik heff… effen Sven ut dat Water ooring…er it doot… Gatt in Dassel…“, gab er stockend durch. „Hier ist die Küstenwache. Lasse bist du es?“, kam durch den Funk. „Jo… ik… all so denning heff ik noch nich belevt…“, stöhnte der Fischer. „Schon gut… wir kommen zu dir.“, kam von der Zentrale der Küstenwache.

    Semir und Lichtenhagen fuhren zur Zentrale der Küstenwachen und schon brachen die Neuigkeiten über sie hinein. Der Mann am Funk erzählte dass eine Leiche gefunden wurde. Er verschwieg zunächst, dass es Sven war und Semir spürte wie er wackelige Beine bekam. Konnte es Ben sein? War er ertrunken. Lichtenhagen bemerkte sofort was los war und ging zu ihm. „Herr Gerkhan… Sven wurde gefunden. Er ist erschossen worden. Lasse, ein Fischer von hier hat ihn gefunden und…“, erklärte er. Semir sah ihn an. „Was ist mit Ben?“, wollte er wissen. „Das weiß ich nicht. Vielleicht …“, fing Lichtenhagen an. „Nein!! Er lebt… ich weiß es. Wo ist dieser Lasse?“, wollte Semir wissen. „Wir fahren hin. Wollen Sie uns begleiten?“, harkte Lichtenhagen nach. „Ja sicher… wir müssen endlich eine Spur finden.“, kam von Semir. „Ich muss aber erst einmal meine Vorgesetzte informieren. Sie wartet auf mich.“ Lichtenhagen nickte und reichte ihm den Hörer. Semir wählte Kim Krüger an. „Semir? Ich dachte schon, dass Sie verschollen sind. Andrea hat mir erzählt, was los ist. Wo ist Ben? Und was ist mit Stroganof?“ hörte er Kim fragen. „Chefin… Ben… er wurde entführt. Ich suche ihn bereits seit einigen Tagen. Stroganof war festgenommen und sollte auf das Festland überführt werden. Aber er ist geflohen und…wir haben einen nein…zwei Tote. Einer davon ist der Entführer von Ben…“, Semir stockte kurz. „Haben Sie eine Spur?“, wollte Kim wissen. „Nein Chefin…ich …ich suche ihn. Bitte …ich…“, versuchte Semir sie zu überreden ihn an dem Fall dran zu lassen. „Alles klar… ich kann das vertreten. Finden Sie ihn! Und Semir… passen Sie bitte auf sich auf.“, ermahnte Kim Krüger. „Ja danke…Chefin…“, Semir legte auf und wandte sich an Lichtenhagen. „So…wir können los!“, kam entschlossen von ihm.

    Nur eine Stunde später hatten sie die Position von Lasse erreicht. „Oh…wat seehn mien dösig Ogen. De Landradde!“, begrüßte der Fischer Semir. „Un wedder kodderig worn?“, lachte der Mann. „Nein danke... ich hab keinen Hunger.“, stieß Semir aus, dem es nicht gut ging. Lichtenhagen lachte leise. „Sie verstehen ihn nicht, oder?“, wollte er von Semir wissen. „Nein… diese Sprache ist für mich ziemliches Kauderwelsch.“, gab er zu. „Soll ich es übersetzen?“, wollte Lichtenhagen wissen. „Nein…nicht nötig…“, murmelte Semir nur und sah auf den Leichnam. „Oh man… die Todesursache ist ja wohl eindeutig. Die Frage ist nur, woher er kam. Haben Sie was gesehen? Eine Yacht?“, wollte Semir wissen. „Du büst en Putz?“, kam verwundert von Lasse. „Was?“, fragte Semir irritiert. „Jo!“, lachte Lichtenhagen nur. „Oh….dann kann ik afkennen.“, lachte nun auch Lasse. „Ik heff nix gängig“, kam von Lasse. „Wie soll ich denn da ein Verhör führen, wenn ich kein Wort verstehe…“, stöhnte Semir und sah Lichtenhagen Hilfe suchend an. „Er hat nichts gesehen.“, erklärte dieser.

    Westerwald wollte gerade antworten, als sein Handy klingelte. Er meldete sich und hörte eine kurze Weile zu, während Semir von seinen Bewachern nicht aus den Augen gelassen wurde. „Okay...bringt ihn her!“ befahl er. Semir zuckte zusammen. Sollten die Kerle Ben geschnappt haben? Westerwald sah ihn grinsend an. „Sie werden mit keinen Kollegen sprechen....denn dann werde ich Ihrem Freund....oder besser unserem Freund Ben das Lebenslicht ausblasen....Sie werden mir die Druckplatten bis um sieben Uhr gebracht haben....für jede Minute, die Sie zu spät kommen, werde ich Ben zeigen, was ich von seiner Aktion sich in meine Bande zu schmuggeln halte...“ drohte Westerwald. In diesem Augenblick kam ein Wagen angefahren. Ben wurde aus dem Fahrzeug gezerrt und zu Westerwald gebracht. Er blutete am Kopf. „BEN!!“ stieß Semir aus und wollte zu ihm, doch die auf ihn gerichtete Waffe ließ ihn inne halten. „Keine Bewegung!“ ermahnte Westerwald und sah Ben fest an. „Hast du gedacht, dass ich dir einfach vertraue? Weiber sind manchmal unberechenbar...nicht wahr...erst wollen sie uns haben und dann...verraten sie uns...kannst dich bei Michelle bedanken...“ grinste Westerwald. Semir sah Ben an. „Okay... Westerwald...was wollen Sie?“ fragte Semir. „Ganz einfach... Druckplatten gegen unseren Freund hier... Ben Jäger...nicht wahr..?“ grinste Westerwald überheblich. „Okay...wann und wo?“ wollte Semir weiter wissen. Er kannte Westerwald und wusste auch, dass dieser Mann sicher nicht zu Scherzen aufgelegt war. „Ich rufe dich an Gerkan...keine Tricks....wenn dir sein Leben lieb ist...“ ermahnte Westerwald ihn noch einmal. Semir nickte. „Okay....wann rufen Sie an?“ kam die nächste Frage. „Wenn dein Handy klingelt... dann weißt du das...“ fauchte Westerwald und nickte seinen Komplizen zu. Diese hielten Semir fest. „Hey...was soll das?“ schrie Semir und wollte sich lösen. Westerwald hob eine kleine Nadel hoch. „Das hier....wird dich davon abhalten uns zu linken...“ grinste Westerwald und gab das Instrument an einen anderen Komplizen weiter. Dieser nahm es und ließ die Nadel in Semirs Arm versinken. „Was soll das?“ stieß Semir aus. Aber er wagte den Arm nicht zu bewegen. „Das...ist ein so genanntes Subkutanchip.... Normalerweise werden damit Versuche gemacht...aber bei dir...ist ein Sender drin....du bist also nicht mehr unbewacht. Egal wo du bist....ich finde dich, denn er sendet unentwegt Signale aus...“ grinste Westerwald. Der Komplize zog die Nadel zurück. Dennoch spürte Semir, das etwas in seinem Arm war, was dort nicht hingehörte. Er rieb etwas an der Einstichstelle. „Nur keine Sorge...in wenigen Minuten wird nichts mehr davon zu sehen sein...“ lachte Westerwald. Semir sah ihn nur an. Er war gezwungen zu tun, was der Verbrecher von ihm verlangte. „Ich sehe es richtig in deinem Kopf arbeiten....“ grinste dieser. „Aber nur zur Warnung...solltest du etwas nicht so ausführen, wie ich es will dann....“ warnte Westerwald und drückte einen kleinen Knopf. Ein Schmerz durchzog Semirs Arm. Er war so überrascht, dass er aufschrie. Seine Hand ging an die Stelle und er sah Westerwald erschrocken an. „Das ist eine kleine Vorsichtsmaßnahme. In diesem Chip ist ein kleiner Sender eingebaut....womit ich Stromschläge verteilen kann...du bist also ganz in meiner Gewalt...auch wenn du nicht in meiner Nähe bist...“ lachte der Mann. Semir spürte Wut in sich aufsteigen.

    „Ab mit ihm!“ befahl Westerwald und ließ Ben in einen Wagen zerren. „Gerkan...ich melde mich.....jetzt hab ich erst einmal mit Herrn Jäger eine ernsthafte Unterhaltung zu führen... Sie werden jetzt abfahren!“ befahl er. Semir nickte und stieg in seinen Wagen. Er musste sich fügen. Westerwald hob noch einmal seine Fernbedienung hoch. „Denken Sie daran...Sie sind in meiner Gewalt.....“ lachte der Mann. Semir fuhr ab. Westerwald sah Malik an. „Du wirst Jäger zu mir bringen...ich denke nämlich, das Gerkan sich nicht an die Abmachungen halten wird. Auch wenn der Stromschlag ihn eines besseren belehrt hat...“ meinte er nur. „Das war echt klasse....diese Warnung...aber du kannst ihn nicht wirklich mit Stromschlägen beherrschen oder?“ lachte Malik. Westerwald grinste breit. „Wichtig ist, dass er daran glaubt. Ich habe nur einen abschießen können....mehr geht nicht... Der Chip ist zerstört…aber das weiß er ja nicht....“ grinste er. Malik lacht auf. „Das ist echt genial... was machen wir mit Jäger?“ harkte er nach. „Eine ernsthafte Unterhaltung...so einfach ist das. Ich werde unserem Freund zeigen, dass es ungesund ist sich mit mir anzulegen...“ gab Westerwald bekannt. „Das ist gut...was machen wir mit Michelle?“ harkte Malik nach. „Sie wird frei gelassen...für immer...du weißt was du zu tun hast...ach und wenn du vorher noch.....du weißt schon...dann wünsche ich dir viel Spaß...“ grinste Westerwald. Malik lachte. „Danke...da freu ich mich schon drauf... sie ist nämlich verdammt gut...“ Westerwald nickte. „Ja... das ist sie....schade eigentlich aber sie hat versucht mich zu linken...erst mit dem KO-Tropfen und dann mit dem Verrat von Jäger. Sie wollte mich erpressen und das ist übel...so einer Person kann ich nicht vertrauen. Nimm sie dir noch einmal vor und dann...adios....Michelle...“ grinste Westerwald. Er fuhr mit Ben Jäger auf der Rückbank und drei seiner Leute im Wagen nach Hause während Malik zu Michelle fuhr.

    09.09.2010 Für das Leben eines Freundes

    Semirs geläuterter Schützling Cem gerät unschuldig unter Mordverdacht und gelangt in die Hände von skrupellosen Gangstern. Selbstlos setzt sich Semir für seinen Freund ein, doch der Preis dafür ist hoch...

    Mit Hilfe von Semir hat der junge Hitzkopf Cem sein Leben endlich in den Griff bekommen. Gerade hat er seine Ausbildung beendet und ist frisch verliebt in die hübsche Shirin, die als Sängerin für den Rap-Produzenten Omid arbeitet. Doch genau gegen diesen ermitteln die Beamten nun, weil er verdächtigt wird, illegal mit Drogen zu handeln.

    Als der Gesuchte ermordet wird, stoßen Semir und Ben überraschend auf Cem, der vom Tatort flüchten will und unschuldig unter Mordverdacht gerät.
    Cem landet in U-Haft. Ben und Semir kommen dem wahren Täter zwar auf die Spur, doch einen Anschlag auf Cem können sie nicht verhindern. Cem überlebt nur knapp. Um seinen Freund zu schützen, geht Semir bis zum Äußersten. Er befreit Cem aus dem Knast. Als Ben und Semir herausfinden, dass korrupte Polizisten in die Verbrechen verstrickt sind, geraten sie selbst in tödliche Gefahr. Gleichzeitig ist Cem seinen Jägern schutzlos ausgeliefert...

    Ben sah Malik an. „Okay....ich kümmere mich darum...“ versprach er und dachte gleichzeitig, dass es sehr schwer sein wird, ein solches Mädchen zu besorgen. „Ich bin dann mal weg..“ murmelte er noch und verschwand. Das Malik ihm folgte bemerkte Ben nicht. Während der Fahrt rief er Semir an. „Wir müssen uns treffen....am Besten in der Tiefgarage am Neumarkt..“ gab er durch. „Okay...bin in ne halben Stunde dort...was liegt denn an?“ wollte Semir wissen. „Nicht am Telefon...ich erkläre es dir dort..“ gab Ben durch. „Okay...bis gleich..“ kam von Semir zurück. Ben lenkte seinen Wagen durch Köln. Er sah in den Rückspiegel, doch nichts fiel ihm auf. Ein Blick auf die Uhr zeigte, das Semir in knapp zehn Minuten ankommen sollte. Der Treffpunkt war auf dem unteren Parkdeck. Ben fuhr ins Parkhaus und lenkte seinen Wagen dem Treffpunkt zu. Das Parkhaus war recht gut besucht. Die Fahrzeuge die ihm entgegenkamen waren in allen Klassen zu finden. Dennoch bekam Ben ein übles Gefühl. Dann endlich sah er Semirs Auto. Er stieg aus und ging hin. Immer unter den wachsamen Augen von Malik traf er sich mit seinem Kollegen. Dieser steig ebenfalls aus und begrüßte ihn kurz. „Was liegt denn an, das so wichtig ist?“ wollte Semir von Ben wissen. „Westerwald will mich testen. Er will das ich ihm eine minderjährige beschaffte. Semir...das geht nicht...ich kann ihn nicht einfach sagen, dass ich ihm eine fünfzehnjährige oder noch jünger besorge und er dann...“ erklärte Ben. „Oh....das wird schwer. Hast du Lukas schon informiert?“ wollte Semir wissen und tat als würde er sein Auto überprüfen. „Nein....er ist nicht ans Handy. Rede mit ihm. Ich muss es bis heute Abend geschafft haben..“ bat Ben. „Das wird nicht gehen. Ben...und das weißt du auch...wir können doch nicht einfach ein Kind an diesen Westerwald verkaufen....Da bekommt keiner von uns grünes Licht..“ kam von Semir. „Dann werde ich versagen...und vermutlich damit aus der Gruppe raus sein...“ murmelte Ben. „Gut...dann werden wir heute die Bande ausheben. Du bist seit zwei Wochen drin.....das reicht....du hast doch genug zusammen getragen. Westerwald betreibt verbotene Prostitution. Die Mädchen die wir befreit haben sind alle minderjährig...das ist genügend...“ erklärte Semir. Ben nickte. „Also gut...dann heben wir die Bande heute Nacht aus...“ lächelte er und wandte sich um. Er wollte gerade wieder fahren als ihm ein Wagen auffiel. „Verdammt...Semir!! Wir werden beobachtet!!“ schrie er.

    Semir sprang in seinen Wagen und wollte weg, doch sofort standen hinter und vor ihm ein Wagen und versperrten den Weg. Waffen wurden auf den Hauptkommissaren gerichtet. Semir hob die Hände. Gegen diese Übermacht kam auch er nicht an. Er sah jedoch wie Ben es schaffte mit seinem Wagen zu verschwinden. Zwei Männer kamen auf ihn zu. „Aussteigen!“ befahl einer von ihnen. Semir tat was verlangt wurde. Er wurde von einem der Männer gegen das Auto gestoßen und gefilzt. Seine Waffe wanderte zu der Gegenseite. „Herr Gerkan...schön Sie wieder zu sehen. Wo ist denn Ihr Kollege?“ wollte Westerwald wissen, der nun auf die Truppe zutrat. „Herr Westerwald...Sie täten gut daran, wenn Sie nun aufgeben...“ schlug Semir vor und sah seinen Feind in die Augen. „Sie tönen ziemlich laut...haben Sie keine Angst vor mir?“ wollte Westerwald wissen. „Nicht wirklich...was wollen Sie?“ fragte Semir nach. „Nun ganz einfach...Sie werden mir die Druckplatten aushändigen, die Ihnen diese kleine Schlampe gegeben hat.“ Forderte der Zuhälter. Semir lachte leise. „Ich weiß nicht wovon Sie sprechen und Sie wissen auch genau, dass Sie mit so einer Forderung nicht durchkommen. Sobald ich auf der Dienststelle bin, werde ich meine Kollegen informieren und dann können Sie die nächsten Jahre gesiebte Luft atmen..“ drohte Semir. Westerwald tat einen Schritt auf ihn zu und holte mit der Faust aus. Semir ging stöhnend zu Boden, als die Faust in seiner Magengrube landete. „Ich warne dich Gerkan…. Du kennst mich also reiz mich nicht weiter..“ fauchte Westerwald. Langsam kam Semir wieder auf die Beine. Vor diesem Kerl würde er sicher nicht kriechen. Und solange man Ben nicht hatte, wird Westerwald ihn nicht töten, soviel war sicher. Semir ahnte nicht, das Westerwald weder ihn noch Ben töten wollte… noch nicht…

    Ben trat das Gaspedal durch und raste davon. Im Rückspiegel sah er noch, wie Semir aus dem Auto gezerrt wurde, doch da bekam er es bereits mit den Anderen zu tun. Ben fuhr in die nächste Etage. Nur knapp bekam er die Kurve. Doch seine Verfolger waren genauso schnell wie er und sie waren sicher. Ben raste davon. Plötzlich zog einer der anderen Benutzer der Garage vor ihn raus. Ben stieg in die Eisen und sein Wagen kam gerade noch zum stehen. Damit war er in der Falle. Hinter ihm stiegen die Männer aus. „Fuck!“ stieß Ben aus und trat erneut auf das Gaspedal. Er lenkte seinen Wagen geschickt zwischen zwei parkenden Wagen durch und nahm die Flucht wieder auf. Im Rückspiegel sah er wie die Männer fluchend in den Wagen stiegen. Doch der Abstand wurde immer größer. Ben lachte leise und fuhr auf die nächste Ebene. Er musste sehen, dass er Hilfe bekam, bevor Westerwald Semir einen Kopf kürzer machte. Er fuhr auf die nächste Ausfahrt nach oben zu. Doch hier kam ihm direkt einer entgegen. Ben sah den Mann am Steuer an und dieser grinste ihn böse an. Es war einer der Gehilfen von Westerwald. Woher kamen die plötzlich alle? fragte Ben sich. Hinter ihm hielt der andere Wagen. Nur eine Minute später wurde die Tür aufgerissen und Ben heraus gezerrt. „Hallo Ben….“ Stieß der Mann aus und schlug Bens Kopf gegen den Wagen. Etwas benommen sah Ben ihn an. „Und nun komm… tu mir den Gefallen und wage noch etwas...bitte….“ flehte der Mann ihn regelrecht an. Doch Ben ahnte etwas von den Hintergedanken die dieser hatte und verhielt sich ruhig. Dennoch schlug der Mann ihm die Waffe an den Kopf. Anschließend wurde er gezwungen in den Wagen zu steigen. Ben spürte das Blut aus der Wunde treten.

    Ach und das soll jetzt beruhigend sein? Semir ist ja immer noch nicht wach....Ben kann kaum laufen...und Andrea fällt in ein tiefes Loch...sehr positiv..wirklich...sehr positiv.... :D

    Klasse geschrieben

    schon wieder so ein kleines Stück..nee..nee....oder bekommen wir in 15 Minuten noch was?

    irgendwie ist es doch beänstigend.....alles ist spannend aber es passiert nichts...zumindest nichts schlimmes....werdet ihr weich? Wo ist das Blut...die Schreie und was machen unsere helden???

    Nee Jenni...so nicht....so nicht meine Liebe.... bevor du nichts über Semir geschrieben hast ,kommst du mir nicht so einfach davon...wie wäre es mit einem zweiten Teil und einen kleinen Einblick in das Krankenzimmer? Also mach hinne ;)