Beiträge von Elvira

    23.09.2010 Der letzte Tag

    Nachdem der Innenminister Bekanntschaft mit einer Verfolgungsjagd à la Semir und Ben gemacht hat, droht ihnen nun das Ende ihrer Autobahnpolizistenkarriere. Nur ein rascher Ermittlungserfolg kann verhindern, dass die beiden zwangsversetzt werden.

    Die Verfolgung eines Bankräubertrios endet für Ben und Semir in einem Desaster, denn unbeabsichtigt geraten sie bei ihrer Jagd in die feierliche Einweihung eines neuen Autobahnabschnitts und ziehen sich dadurch den Groll des anwesenden Innenminister zu. Das Duo soll nun strafversetzt werden. Die beiden sehen nur noch eine Chance, die drohende Versetzung abzuwenden: Sie müssen innerhalb der wenigen verbleibenden Stunden ihrer Dienstzeit bei der Autobahnpolizei einen Ermittlungserfolg vorweisen. Ben und Semir machen sich unter Hochdruck an die Arbeit und so erfahren sie bald, dass das gefährliche Trio ursprünglich als Quartett agierte und ausgerechnet Semirs Großcousin Aladdin die Runde komplettierte. Aladdin wurde jedoch verhaftet und sitzt in Untersuchungshaft. Er ist bereit, Ben und Semir bei den Ermittlungen zu helfen - doch nur unter einer Bedingung: Ben und Semir müssen ihn für einen Tag aus dem Knast holen und zur Hochzeit seiner Schwester begleiten.
    .Zusammen macht sich das ungleiche Trio auf Gangsterjagd, bei der natürlich nichts so verläuft, wie es die beiden Polizisten gerne hätten: Aladdin entpuppt sich als kaum zu bändigende Nervensäge, der zudem seine ganz eigenen Pläne verfolgt...

    Sanne stand unter der Dusche. Sie fühlte sich so dreckig…und elendig. „Nur noch zweimal…noch zwei…dann war das Geld verdient…sagte sie sich. „Bist du fertig Schatz…der Mann ist da...“, hörte sie Marvin sagen. „Ja..ich komme…bin gleich soweit…“, gab sie zurück. Fünf Minuten später stand sie im Schlafzimmer. Der Mann, der sie diesmal anfassen durfte, war knappe 30 Jahre alt, hatte ein total vernarbtes Gesicht. „Leg dich hin…und du wirst einen richtigen Mann kennen lernen...“, versprach er und winkte sie an sich ran. Sanne legte sich bereitwillig hin und spreizte die Beine. „Oh nein…nicht so….dreh dich um!“, befahl der Mann. Sanne tat es und wünsche sich dass es schnell vorbei war. Doch der Mann war unersättlich. Immer wieder veränderte er die Stellung und verlangte von ihr mitzumachen. Nach einer guten Stunde war er endlich durch. Sanne fühlte sich ausgelaugt. Sie wollte nur noch schlafen. „Geh duschen..eine halbe Stunde und dann kommt der letzte…“, sagte Marvin und massierte sie. „Marvin…ich kann das nicht…es ist ekelhaft. Die Kerle sind….so…so…“, weinte sie. „Hey…es ist doch nur dieses eine Mal..versprochen…sobald ich dem Kerl sein Geld zurück gegeben habe, ist alles wie früher. Hier ich hab was, dass dich etwas ablenkt…“, lächelte er und hob eine kleine blaue Pille hoch. Sanne sah sie sich an. „Was ist das?“, wollte sie wissen. „Das ist eine Pille die dich das hier vergessen lässt. Sanne…ich finde das toll, dass du das für mich machst…du bist großartig im Bett und….ich liebe dich…“, lächelte er sie sanft an. „Aber…diese Kerle..sie sind…ekelhaft….“, klagte Sanne. Es klingelte. „Verdammt…das ist der letzte…Sanne..mach dich schnell fertig und nimm die Pille…bitte, es ist dann einfacher für dich.“, flehte er und küsste sie. Dann stand er auf und ging zur Tür.

    „Wie war dein Tag heute?“, wollte Andrea wissen. „Sehr ruhig….nichts los. Man merkt, dass viele verreist sind und ich hoffe, dass es am Wochenende so bleibt. Dann kann ich endlich den Garten mal auf Vordermann bringen.“, meinte Semir nur und schob sich die Gabel in den Mund. „Mhhhhh….das Sauerkraut…lecker…absolute Klasse.“, lobte er Andrea. Sie lachte laut auf. „Semir…das ist Rotkohl…kein Sauerkraut.“, berichtigte sie ihn. „Ach echt…schmeckt aber so….“, grinste er. „Unverschämter Kerl…“, knurrte Andrea und küsste ihn. „Dafür muss ich dich bestrafen…“, gab sie dann bekannt. „Ach und wie?“, wollte er wissen. „Das zeige ich dir, sobald die Kinder im Bett liegen…“, drohte sie. „Oh…jetzt hab ich Angst..muss ich Verstärkung rufen?“, lachte er leise. „Untersteh dich...mit dir werde ich schon allein fertig...“, lachte Andrea und küsste ihn. Ayda sah dem Treiben ihrer Eltern zu. „Layla…es wird Zeit, dass wir ins Bett gehen…Mamma und Papa wollen allein sein...“, erklärte die fünfjährige ihrer kleinen Schwester. Andrea und Semir sahen sich an und lachten laut los. „Wir müssen aufpassen…die Kleine ist verdammt altklug...“, meinte Andrea nur. „Wie der Papa…“, grinste Semir und gab ihr schnell einen Kuss. „So…meine Prinzessin…ab in die Badewanne und dann ins Bett.“, gab er dann bekannt und hob Ayda hoch. „Papa..ich bade doch allein….“, widersprach Ayda. „Oh…ehrlich…? Darf ich kein weißer Hai mit dir mehr spielen?“, wollte Semir wissen und verzog sein Gesicht als würde er weinen. „Aber Papa….doch…darfst du...nicht weinen…“, lachte Ayda, die genau sah, dass ihr Vater nur so tat. „Braves Mädchen…“, lobte er seine Tochter und trug sie ins Bad. Andrea sah im kopfschüttelnd nach. Wenn es um seine Kinder ging, wurde Semir selbst zum Kind und sie durfte nach der Wasserschlacht das Bad reinigen.

    „Hab dich nicht so..du willst es doch auch…komm…lass dich gehen….“ grinste Malik das Mädchen an, was nackt vor ihm stand und weinte. „bitte…lassen Sie mich doch…bitte…“ flehte sie. „Aber….wer wird denn so zickig sein…hat Frank dir nicht gezeigt was ich von dir verlange? Soll ich dir zeigen, wer der Boss ist? Komm leg dich hin und mach deinen Job!“ fauchte er sie an und schlug zu. Der Kopf des Mädchens wurde durch den Schlag zur Seite geworfen. Blut lief aus der Nase. Sie weinte. „Hör zu…Malika….du gehörst mir…und du wirst für mich arbeiten….ich werde es dir auch sehr angenehm machen. Du wirst die Männer verwöhnen und…mich auch….“ Drohte er und drückte ihr die Beine auseinander. „Bitte…nein…bitte….ich will das nicht…“ weinte das Mädchen weiter. Malik interessierte es nicht wirklich und fing an sich auszuziehen. Doch bevor er sein Vorhaben beginnen konnte wurde die Tür aufgestoßen. „Weg von dem Mädchen!!“ schrie ein Mann. Malik sah ihn an und hob angesichts der auf ihn gerichteten Waffe die Hände. „Hey..das ist ganz anders als es hier aussieht…nicht wahr Malika….wir wollten uns gerade so richtig …“ versuchte er sich raus zu reden. „Ja sicher…Malik….du wirst für eine lange Zeit in den Knast wandern..und wir werden auch Westerwald stellen….du kannst anfangen Pluspunkte zu sammeln….also wo ist er?“ wollte der Mann vor ihm wissen. Malik kannte Lukas Springer von früher. „Springer…Mein Anwalt wird mich schneller aus dem Knast holen, als dir lieb ist…von daher…solltest du dich umdrehen und ne Biege machen..“ schlug er vor. Lukas Springer grinste breit. „Bist du dir da so sicher Malik? Ich habe endlich genügend Beweise um dich für eine ganze Weile in den Knast zu bringen…“ erklärte er. „Ha….woher willst du denn die Beweise haben? Meinst du den Versager…diesen Ben? Der wurde von Westerwald in die Luft gesprengt….der kann mir gar nichts…“ lachte Malik. In diesem Augenblick trat Ben Jäger in den Raum. „Das sehe ich nicht so…ich fühle mich sehr lebendig…“ grinste er Malik an. Dieser sah ihn erschrocken an. „Verdammt..“ stieß er aus. Lukas legte ihn die Handschellen an und ließ ihn abführen, während Ben und Semir sich um das Mädchen kümmerte, die langsam realisierte, dass ihr Martyrium vorbei war. Sie weinte und klammerte sich an eine Kollegin die eben den Raum betreten hatte. Die junge Polizistin legte dem Mädchen die Jacke über die Schultern und brachte sie raus. Ben sah Semir an. „Dieser Mistkerl…am liebsten würde ich…“ fauchte er, ließ aber offen was er machen würde.

    „Okay.. Herr Strombowski…..es wäre besser wenn Sie uns sagen wo sich Westerwald aufhält!“ fauchte Semir den Mann vor ihm an. Malik lachte leise. „Gerkhan….Sie können mir gar nichts …. Mädchenhandel..okay….aber mehr ist nicht drin. Ich bin in drei Jahren wieder auf freiem Fuß…“ meinte der Verbrecher überheblich. „Das denke ich nicht…wenn mein Kollege, der gerade Ihre Wohnung durchsucht, fündig wird, dann wird Sie kein Anwalt der Welt freibekommen….dafür werde ich sorgen. Körperverletzung und Vergewaltigung…Erpressung….und ich finde sicher noch mehr Gründe….“ drohte Semir. Doch Malik ließ es scheinbar kalt. Semirs Telefon klingelte. „Ja Ben?“ fragte er und hörte zu. Immer wieder sah er zu Malik. Nach knappen 5 Minuten beendete er das Gespräch. Er stützte sich auf den Tisch ab und sah Malik an. „Ich hab ne ganz tolle Nachricht für Sie…wir haben Westerwald gefunden…tiefgekühlt…“ grinste Semir. Malik sah ihn an. „Na und?“ fauchte er. „In Ihrer Wohnung und in Ihrer Kühltruhe…was wenn sich herausstellt, dass Sie ihn erschossen haben?“ wollte Semir wissen. Malik lehnte sich zurück. „Ohne meinen Anwalt sage ich nichts mehr..“ stellte er fest. Semir lachte leicht. „Das brauchen Sie auch nicht….Sie werden nämlich wegen Mord ins Gefängnis gehen…. Das bedeutet Lebenslänglich..“ gab er bekannt.

    „So…das war es…ach Ben..hast du nächste Woche schon was vor?“ wollte Semir später im Büro wissen. Doch bevor sein Partner antworten konnte kam Kim Krüger ins Büro. „Chefin….? Ist was?“ wollte Semir wissen. „Nein…eigentlich nicht…..ich wollte nur sagen…Gute Arbeit… Sie haben eine Woche frei… alle Beide..“ lobt sie die beiden Hauptkommissare. Semir und Ben strahlten. „Danke Chefin….“ gaben beide gleichzeitig von sich. Kim verließ das Büro. „“Was steht denn an nächste Woche?“ wollte Ben nun wissen. „Im Kindergarten von Ayda ist eine Party angesagt…und ich denke du passt da auch sehr gut rein…“ grinste Semir. „Na wohl eher du…oder? Tut mir Leid….ich hab einen anderen Termin…mit einer hübschen dunkelhaarigen Frau….“ grinste Ben. „Ach echt? Schade….wer ist denn die Glückliche?“ harkte Semir neugierig nach. „ich muss herausfinden ob meine Schwester Truthahn wirklich mit ungeschälten Bananen kocht..“ lachte Ben.

    Ende…

    Malik sah sich im „Casanova“ um. Heute war nicht so viel los, aber es war auch noch nicht die Zeit dafür. Er versammelte die Mädchen um sich und sah sie an. „Ich bin ab heute der Boss hier…. Hans hat mir alles überschrieben und ihr arbeitet jetzt für mich…..sprich….das Geld wird bei mir abgeliefert werden! Ist das klar?“ fragte er. Die Mädchen sahen sich an. „Veronika…wird abkassieren…aber auch da gibt es für euch eine Neuerung…ich bekommen 60 % von dem was ihr einnehmt und ihr 40…also das Doppelte als bei Hans….“ verkündete er. Ein kleiner Jubel ging durch die Mädchen. „Ach ja…außerdem werde ich hier einige Mädchen aussortieren….Monika….Vanessa, Caroline..ihr seid zu alt für den Job und macht hier ab sofort die Reinigung….Cordula…du machst die Bar mit Janina zusammen….der Rest wie immer“ befahl er. „aber…?“ widersprach Monika, die seit Jahren hier gutes Geld verdiente. „Wenn es dir nicht passt, kannst du auch deine Koffer packen…..“ drohte Malik. Doch das wollte Monika nicht. Sie fügte sich. „So…und nun an die Arbeit..ich will heute Nacht die Kassen klingeln hören!“ lachte er. Die Mädchen machten sich an die Arbeit und warteten auf die Kunden. Einzig die drei Frauen die von Malik als zu alt eingestuft wurden verließen das „Casanova“. Malik ging in den Keller wo er auf Frank und Paul traf. „Was macht das Frischfleisch?“ wollte er wissen. „Nun…die eine ist bereit…sie wird sicher keine Probleme machen, aber wir sollten sie den Kunden nur im Zimmer zeigen..sprich..einsperren und Freier zu ihr bringen…sie ist gut…nur sie wird vermutlich die erste Gelegenheit nutzen um abzuhauen…“ lachte Frank. Malik nickte. „gut…dann bekommt sie das Zimmer von Monika….du stellst dich vor die Tür…“ befahl er. Frank nickte und machte die Tür auf. Malik sah die junge Frau an. Sechzehn Jahre alt…lange schwarze Haare und unglaublich lange Beine. „Sie wird mir ne Menge Geld einbringen….“ Meinte er nur. „Willst du sie nicht selbst erst mal ausprobieren?“ wollte Frank wissen. Malik sah ihn an. Dann grinste er breit. „Warum eigentlich nicht..“ lachte er, betrat den Raum und öffnete sich die Hose.

    Semir, Ben und Lukas saßen in einem Wagen vor dem Bordell „Casanova“. „Hier willst du anfangen?“ fragte Ben nach. „ja….hier werde ich anfangen. Ich weiß von einer kleinen Polin, das Westerwald hier drei Mädchen hat die unter sechzehn sind.“ erklärte Lukas und überprüfte seine Waffe. „Auf geht es Jungs… und wenn Westerwald hier ist, dann wird er sich bestimmt freuen euch zu sehen…“ grinste Lukas. „Das denke ich auch..“ knurrte Ben. Er und Semir zogen sich die Sicherheitsweste an und gingen mit dem SEK in das Bordell. Wie immer schrien die Beamten wild durcheinander um Eindruck zu schinden. Die Besucher sahen sich erschrocken um und hoben die Hände. „Das ist eine Razzia! Alle bleiben auf Ihren Plätzen und halten die Papiere bereit. Wir werden jeden einzeln überprüfen!“ befahl Lukas und hob seinen Ausweis in die Höhe. Dann ging die Suche los. Jedes Zimmer wurde überprüft. Die Prostituierten wurden alle abgeführt und nach Draußen gebracht. Eine ca. 30jährige Frau griff Lukas am Arm. „Wenn Sie Malik fassen wollen, dann gehen Sie in den Keller...er vergnügt sich dort mit einem Mädchen welches sicher noch nicht 18 ist..“ gab sie zu verstehen. „Wo ist der Keller?“harkte Lukas sofort nach. „Ich zeige es Ihnen..“ lächelte sie und ging vor. An der Treppe blieb sie stehen. „hier runter und dann links..aber Vorsicht...Frank steht da unten und hält Wache..“ mahnte sie die Polizisten noch. Lukas nickte und wies Semir und Ben ein. Zu Dritt gingen sie die Treppe runter und stellte sich dann verteilt auf. Der Mann der hier Wache schob schien sich nur für das zu interessieren, was hinter der Tür vor sich ging. Man hörte die Schreie einer Frau und Lukas fühlte die Wut in sich aufsteigen. Der Mann sah durch das Schlüsselloch und schien sich daran zu ergötzen was dahinter geschah. Mit einem Schlag ins Genick ging der Mann zu Boden ohne einen Ton von sich zu geben.

    So hier ist die nächste Story von uns...viel Spaß beim Lesen und das Feeden nicht vergessen!!!
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    Sanne sah Marvin an. „Ich liebe dich...“, hauchte sie und küsste ihn. Dass Marvin mit 20 gute vier Jahre älter war, als sie selbst, störte ihr nicht. Und auch sonst niemanden… denn Sanne war seit drei Jahren allein. Aus dem Heim in Holland war sie abgehauen, weil sie die Enge einfach nicht ertragen konnte. Ihr Vater saß im Gefängnis. Als er vor drei Jahren verhaftet wurde und sie erfuhr, das er all die Jahre mit Drogen dealte...ja sogar ihre Mutter ermorden ließ, wollte sie nichts mehr von ihm wissen. Sie besuchte ihn nicht im Gefängnis. „Hey…Sannchen…was ist denn los?“, riss Marvin sie aus den Gedanken. „Nichts…ist schon gut.“, wiegelte sie ab und wischte sich eine Träne weg. „Du denkst wieder an deinen Vater nicht wahr? Sanne…er hat dich einfach sitzen lassen…er ist ein Verbrecher…du solltest keine Träne an ihm verschwenden...nie wieder verstehst du?“, tröstete er sie. „Ich weiß… aber er hat meine Mutter getötet….als ich noch ein Baby war. Mir hat er erzählt, dass sie einen Unfall hatte…ja...klar...einen Autounfall...aber er war dafür verantwortlich. Er hat mich das Leben lang belogen…, Klar...für mich hat er alles getan…aber…“, sie stockte. Er beugte sich über sie und küsste sie sanft. „Hör mal… dein Vater ist im Knast und dort wird er auch bleiben. Wir haben andere Sorgen…“, kam von Marvin. Sanne sah ihn an. „Sorgen? Welcher Art?“, wollte sie wissen. Sie war für ihre 16 Jahre sehr erwachsen. Auch ein Punkt, der ihr Schicksal mit sich brachte. „Ich….habe…weißt du...ich habe versucht uns ein Leben aufzubauen...eines, wo du nichts tun musst…aber...ich bin...ich weiß nicht...ich schäme mich so…ich…“, stammelte er verzweifelt. „Marvin…was ist los?“, kam forsch die Nachfrage von Sanne. „Ich hab mir Geld geliehen...von einem Kredithai...und...er will das Geld nächste Woche zurück haben, aber das schaffe ich nicht…“, klagte er sein Leid. „Wie viel?“, fragte Sanne. „Fünfzehntausend…“, gab Marvin kleinlaut von sich. „Marvin!! Das ist ein Vermögen…Wie willst du es denn zurückzahlen?“, wollte sie wissen. „Das ist es doch…ich…ich…du musst mir helfen...bitte...ich kenne da ein paar Leute, die für eine Nacht mit dir…mir so viel zahlen...es sind fünf Mann...für jeden dreitausend…das machen die...wirklich...bitte Sanne...hilf mir…du bist meine einzige Rettung...nur du…“, weinte Marvin. Sanne sah ihn an. „Ich soll meinen Körper verkaufen?“, harkte sie nach. „Sanne, es wäre nur das eine Mal…wirklich...nur das eine Mal...bitte...ich weiß, dass es ein hoher Preis ist...aber...ich weiß nicht wie wir es sonst schaffen sollen….“, nickte Marvin.

    „Ja und dann…das musst du dir nur mal vorstellen…dieser Typ steht da und meint zu mir...was willst du Zwerg denn von mir…“, lachte Semir. „Das frag ich mich auch immer…ich meine, vor dir müssen die Verbrecher doch gar nicht zittern.“, grinste Ben. „Ich zeig dir gleich, wie gefährlich ich sein kann.“, warnte Semir. „Also gut...und was hast du gesagt?“, wollte Ben wissen. „Nun ja...ich hab gesagt, ich verhafte dich wegen Drogenbesitz. Worauf er nur lachte und meinte, das ich dafür etwas mehr brauche als nur eine große Klappe. Tja, und dann hab ich den 2-Meter-Mann mit einem einzigen Schlag zu Boden gebracht…“, kam stolz von Semir. „Ach…bist auf ne Leiter und hast ihn dann einfach geschlagen oder wie?“, gluckste Ben. Er kannte die Geschichten, die Semir immer größer darstellte, als sie eigentlich waren. „Nein…ich habe Karate angewandt...ja wohl!! Das kann ich….und damit hab ich dann….“, erzählte Semir weiter. „Ja...ich weiß schon...damit hast du einen Ast vom Baum abgeschlagen und den armen Kerl das Ding übergezogen...“, vollendete Ben den Satz. Semir schüttelte nur den Kopf. „Nicht ganz…aber fast...“, bestätigte Semir. „Sag mal...wenn Ayda ins Bett geht…erzählst du ihr dann auch Geschichten?“, wollte Ben plötzlich wissen. Semir sah ihn an. „Blödmann.“, knurrte er nur und steuerte den Wagen auf den Parkplatz hinaus. Es war kurz vor Dienstschluss und die Schicht der Beiden ging zu Ende. Das war ihre letzte Fahrt vor einem ruhigen Wochenende. „Was wirst du an deinem freien Wochenende machen?“, wollte Ben von seinem Partner wissen. „Da das Wetter so schön ist, werden wir wahrscheinlich morgen grillen und ansonsten ist Gartenarbeit angesagt. Du weißt ja, Rasen mähen und Bäume sprengen.“, grinste Semir nur. „Ach ja, das kleinbürgerliche Leben in der Vorstadt.“, stichelte Ben nur. „Komm, hast du was besseres vor?“, knurrte Semir, der sich immer darüber aufregte, wenn Ben über seinen Lebensstil herzog. „Ich werde mit meiner Harley und ein paar Freunden eine kleine Spritztour machen. Wir wollen quer durch die Eifel fahren und uns dann einen gemütlichen Gasthof suchen...“, schwärmte Ben. „Okay, okay...du hast gewonnen.“, gab Semir nur bekannt.

    Der Wecker riss Ben um sieben aus dem dämlichsten Traum, den er seither hatte. Er dachte über diesen Traum nach. Er sah seine Schwester, wie sie einen Truthahn zubereitete. Als sie ihn im Traum aus dem Topf holte und Bananen samt Schale an dem Tier hingen. Sie erklärte ihm, dass die Bananen dem Braten eine zarte Note gaben. Er glaubte ihr natürlich, denn sie war eine ausgezeichnete Köchin. Julia zerlegte das Tier in seinem Traum in schöne große Stücke und legte ihm das Größte auf den Teller. Ben wollte gerade anfangen zu essen, als ein schriller Ton ihn aufschrecken ließ. Der Truthahn, der plötzlich wieder einen Kopf hatte, sah ihn mit großen Augen an und hatte den Schnabel geöffnet und schrie…. Ben ließ im Traum Messer und Gabel fallen und sah erschrocken auf Julia…. Nur langsam registrierte er, dass es der Wecker war der ihn dort erschreckte und nicht das Tier ohne Kopf… Er setzte sich auf und realisierte dass es ein Traum war. Müde rieb er die Augen und wunderte sich, wie das menschliche Gehirn sich auf die Geräusche außerhalb des Traumes reagierte und sie in den Traum mit eingebaut hatte. Ben schüttelte den Kopf. Was für ein komisches Rezept…Truthahn mit Bananen zu zubereiten. Das war absolut lächerlich…oder nicht? Vielleicht schmeckte es ja doch….na und Fragen kostet ja nichts…aber sicher konnte er es bei Andrea und Semir auch in Erfahrung bringen. Doch nun hieß es erst einmal duschen, frühstücken und dann ab zur Arbeit. Er brauchte eine ganze Stunde bis er fertig und auf dem Weg zur PAST war. Truthahn mit Banane…das hörte sich eigentlich doch sehr lecker an. Vielleicht sollte er es mal ausprobieren, dachte er und lenkte auf den Parkplatz der PAST.

    „Guten Morgen Semir….gibt es was Neues?“ wollte Ben wissen und sah seinen Partner an. „nein….Lukas kommt gleich. Von diesem Malik fehlt übrigens jede Spur. Genauso von Westerwald…tja…die beiden werden wohl untergetaucht sein und vielleicht erfahren wir in ein paar Jahren wieder etwas.“ Murmelte Semir nachdenklich. „Nun ja….ich gehe eher davon aus, dass die beiden sich in eines der Bordelle versteckt. Was will Lukas denn noch hier?“ kam von Ben. „Nun….er will mit uns die Bordelle auseinander nehmen. Eins nach dem Anderen…er sagt ganz klar, dass er die Mädchen alle aus dem Loch holen will. Denn die Thaimädchen sagten, dass noch acht von ihnen fehlen…auch die Polinnen die er aus dem „Love“ geholt hatte….also werden wir alle von Westerwald auseinandernehmen. Und er fragte mich, ob wie dabei sein wollen.. Ich hab zugesagt..“ grinste Semir. „Ja klar…ist kein Problem. Sag mal…Semir….wenn Andrea Truthahn macht….legt sie dann ungeschälte Bananen in die Soße?“ fragte Ben plötzlich. Semir sah ihn fragend an. „Was bitte?“ harkte er nach. „Wenn Andrea Truthahn macht….diesen komischen vogel….legt sie dann auch ungeschälte Bananen in die Soße…?“ wiederholte Ben. Semir grinste und lachte laut auf. „Was ist das denn für ein Blödsinn…Truthahn mit Banane….“ prustete er. „Hey…ich wollte nur wissen, ob das richtig ist..weil….nun ja….weil…“ verteidigte Ben seine Nachfrage. „warum denn dann? Willst du kochen lernen oder was?“ grinste Semir. „nein..in meinem Traum hat Julia diesen Truthahn mit Banane gemacht..und…es sah irgendwie lecker aus und….“ erklärte Ben nur. „Und hat er geschmeckt? Also im Traum?“ wollte Semir wissen. „Keine Ahnung … gerade als ich anfangen wollte, klingelte der Wecker…“ gab Ben zurück. Semir nickte… „und nun willst du wissen ob es überhaupt mit Banane gemacht wird…Ich kenne Truthahn nur mit Orangen oder Weintrauben gefüllt….aber Banane…nein….absolut nicht. Aber du kannst ja meine Frau fragen, wenn sie wieder hier ist..“ schlug Semir vor. Es klopfte an der Tür und Lukas trat ein. „Können wir loslegen?“ fragte er und sah die Beiden an.

    ups ich schon wieder...na gut...klasse geschrieben.... Lukas und Speerwerfen...sehr gut getroffen....wirklich sehr gut... hoffe Ben ist bald über den Berg und Chris kann wieder gutmachen was passiert ist. obwohl ich ja nicht wirklich die Schuld bei ihm sehe...wir werden sehen, was die Autoren sich haben einfallen lassen....

    Kim, Semir und Ben kamen am Haus von Westerwald an und stießen im Wohnzimmer auf den Gerichtsmediziner, der sich über die Leiche von Michelle Junghans gebeugt hatte. „Oh verdammt….“ Stieß Ben aus. „Sie ist verblutet…. Pulsadern durchgeschnitten. Allerdings sicher nicht hier…..denn dafür ist es zu wenig Blut hier…“ murmelte der Mediziner. „Seit wann?“ wollte Semir wissen. „Nun sie ist schon kalt, die Leichenflecken fangen an zu sprießen, ich tippe mal auf mindestens 15 Stunden…vermutlich ein oder zwei Stunden weniger….das kann ich nach der Obduktion sagen…“ murmelte der Mediziner. „Okay…so schnell wie möglich…“ meinte Ben nur. „Ja..klar…. wie immer…“ kam zurück. Die beiden gingen mit Kim durch das Haus. „Hier im Keller hat er mich festgehalten…vielleicht war Michelle auch hier…immerhin wäre es denkbar, dass er sie hier „einreiten“ ließ..“ stieß Ben aus und wies die Treppe runter. „Dann werde ich mich dort unten mal umsehen…nehmt ihr euch das obere Stockwerk vor..“ kam von Semir. Er ging die Treppe runter, während Ben und Kim nach oben gingen, doch die Suche blieb bei allen ohne Erfolg. Nichts war zu finden. In einem nach Schlafzimmer aussehendem Raum lehnte Kim sich gegen die Wand. Diese gab plötzlich nach und sie segelte in einen angrenzenden Raum. „BEN! Ich…hab die Druckmaschine gefunden…“rief sie dem Kollegen zu. Ben kam in den Raum und zog sie zunächst auf die Beine. „Gratuliere Chefin…wenn wir jetzt noch die Druckplatten und Westerwald bekommen, dann ist es gelaufen…“ grinste er. Er wies die Kollegen an den Abtransport der Maschine zu organisieren und ging mit Kim zu Semir, der eben die Treppen aus dem Keller hinaufstieg. „Da unten ist nichts..“ gab er bekannt. „Wir fahren zurück…der Rest ist für die Spurensicherung..“ kam von Kim. Semir wurde in der PAST untersucht. Er hatte eine Risswunde am Oberarm erlitten, die nur verbunden werden musste. „Okay….die Wohnung von Westerwald ist nicht gerade eine Fundgrube geworden. Dann denke ich mal, können Lukas und seine Leute anfangen die Bordelle auseinander zu nehmen.“ meinte Ben als sie bei Kim im Büro saßen. Kim nickte. „Ich werde gleich mit ihm sprechen … Sie beide werden nun erst einmal eine Pause machen. Bis morgen meine Herren…“ lächelte Kim und beendete damit den Dienst für die Hauptkommissare.

    Andrea sah auf als Semir nach Hause kam. „Na endlich…warum musst du denn immer so lange arbeiten..“ klagte sie und sah den Verband an seinem Arm. „Was ist das?“ fragte sie sofort nach. „Das ist nichts….nur ein Kratzer….“ Lächelte Semir. Andrea sah ihn argwöhnisch an. „Semir….du sollst mich nicht anlügen…“ ermahnte sie ihn. „Andrea…es ist wirklich nur ein Kratzer….Ben und ich waren unterwegs und nun ja….ein klitzekleiner Unfall. Aber mehr ist wirklich nicht passiert…ich bin müde und ich hab Hunger…“ erklärte Semir. „Also gut… wenn du mir nichts sagen willst… das Essen ist fertig, ich stell es dir in die Mikrowelle…. Hast du morgen wieder Frühdienst?“ wollte Andrea wissen als sie in die Küche ging. Semir ging hinterher. „Um acht soll ich wieder im Büro sein. Bis dahin bleibt uns viel Zeit. Wie geht es den Kindern?“ fragte Semir nach und küsste Andrea. „Den Beiden geht es gut. Layla hat immer noch Probleme mit der Nahrung, aber der Doc ist der Überzeugung, dass es sich legt. Ayda hat nächste Woche übrigens ein Elterntag im Kindergarten und ich habe uns Beide angemeldet…also nimm dir den Tag frei…“ ermahnte Andrea ihn. „Klar…gar kein Problem…bei den Überstunden die ich habe…“ lachte Semir nur. Bisher hatte er wenig mit den Kindergarten seiner Tochter zu tun gehabt, warum sollte er nicht eine solche Kinderparty mitmachen. War sicher witzig. Andrea stellte ihn den Teller hin. „ich gehe mal eben die Betten machen und warte dann auf dich..“ hauchte sie ihm ins Ohr. Semir nickte und fing an zu essen. Eine knappe Stunde später lag er neben seiner Frau und genoss ihre Zärtlichkeiten.

    tse..Ben....Ben...du bist eindeutig zu oft mit Semir zusammen. Das Verhalten färbt ab....

    und was ist mit Semir? Wie geht es ihm? Wird er wirklich im KH bleiben? Schaffen die Gangster es vieleicht ihn doch noch zu töten? ich meine...es könnte ja herauskommen, das der überlebt hat und....nun ja...

    sorry..meine Gedanken gehen gerade mit mir durch...

    Kim, Semir und Ben sahen sich im Haus von Westerwald um. Im Wohnzimmer lag eine junge Frau und als Ben sie umdrehte sah er dass es Michelle war. „verdammt….so hätte das nicht enden dürfen…“ stieß er aus und sah Semir an. „Scheint ganz so, dass ihr die Pulsadern aufgeschnitten wurden…und zwar längst….aber…. wenn sie hier verblutet ist, dann ist hier eindeutig zu wenig Blut..“ murmelte er nachdenklich. „Das wird der Gerichtsmediziner heraus finden. Hier..steht die Maschine… zum Druck…“ rief Kim aus einem kleinen Nebenraum. Semir und Ben kamen zu ihr. „Er war aber noch nicht hier..die Druckplatten fehlen noch…“ meinte Semir nachdenklich. „Er ist nicht so dumm…er kann sich garantiert denken, dass wir sein Haus vornehmen. Wir müssen seine Leute vernehmen….“ Befahl Kim. Semir nickte. „Ach..und dann sagen Sie mir bitte, was genau im Steinbruch passiert ist..“ lächelte sie ihn an. „Nun ja….im Auto…“ meinte Semir nur. Gemeinsam fuhren sie los. Doch Semir machte keine Anstalten anzufangen. „Also wer von euch sagt es mir jetzt?“ harkte sie nach. Ben räusperte sich. „Westerwald hat mir eine Weste mit Sprengstoff angelegt…das heißt…eigentlich den Gürtel mit Sprengstoff und eine Weste worin der Zünder war. Er hatte mir gedroht, dass es explodiert, wenn ich den Gürtel ablege. Ich habe ihn natürlich geglaubt…und hatte ganz schön Angst, dass Semir die Entfernung nicht schaffen würde, bevor Westerwald den Knopf drücken würde… und dass er es tat, das war mir sonnenklar. Semir raste also los und schaffte es tatsächlich in vier Minuten…. Dennoch hatte ich Angst…wenn ich jetzt den Gürtel abnahm, dann könnte er explodieren. Doch dann fiel mir ein, dass Westerwald auch Semir angelogen hatte, was den kleinen Chip anging. Er hat vor mir damit geprahlt, dass Semir einfältig und dumm war, wenn er ihm glaubte. Er hatte Semir zwar ne Spritze gegeben wo angeblich ein Chip drin war, aber das war gelogen. Er hatte etwas von einer synthetischen Droge erzählt, die beim ersten Mal einen leichten Stromstoß im Körper auslöste….aber das war auch alles. Also konnte es auch möglich sein, dass er auch beim Gürtel gelogen hatte. Ich hab mich etwas von Semir entfernt und ihn gelöst…tatsächlich ist nichts passiert. Semir ahnte aber, dass Sie ihn nicht so einfach fahren lassen und überwachen würden….also war der Einsatz ganz klar… und er hatte dann den genialen Einfall, dass wir den Gürtel in den Wagen legen und wieder in Westerwalds Bereich fahren….wir hatten uns gerade vom Fahrzeug entfernt, als es in die Luft flog. Durch die Druckwelle sind wir dann durch die Luft gesegelt und dabei hat Semir sich auch verletzt.“ endete Ben.

    Malik rollte Westerwalds Leiche in Müllsäcke und legte sie zunächst in seine Tiefkühltruhe. Sobald es dunkel wurde, konnte er diesen Dreck auf die Müllhalde ablegen, dachte er. Auf dem Tisch sah er die Druckplatten liegen. Damit kann ich eh nichts anfangen. Er würde anfangen die Bordelle zu reinigen. Junges Gemüse musste da rein. Nur noch bis 20….darüber ging nichts mehr denn dann waren die Nutten eh verbraucht. Er musste seine Kontakte in Polen, Ungarn und in Thailand ansprechen, damit er Nachwuchs bekam. Die Asiatinnen waren eh besser als alles Andere, dachte er. Nun konnte er sein neues Leben beginnen..nicht als kleiner Befehlsempfänger sondern als Boss… Ein Boss über acht Bordelle. Wenn das nichts war… doch erst musste die Leiche verschwinden. Danach fing sein Leben an….er würde es den Nutten zeigen, dass es nun hieß Malik ist der Boss. Er war zwar nicht so hart wie Hans…aber er wusste genau wie er sie anpacken konnte. Er wusste auch, dass die Mädels sich nicht voll ins Zeug gelegt hatten, doch nun würde er sie großzügig am Umsatz beteiligen…Hans hatte die Mädels kurz gehalten 20 % für sie und 80 für ihn….Malik wollte es besser machen….40 für die Mädels und 60 für ihn. So konnten sie sicher öfter einen Kunden an Land ziehen. Außerdem wollte er „Oben ohne“ durchsetzen. Das würde die Gäste noch mehr animieren sich mit den Mädchen zu vergnügen. Und die Mädels werden sich anstrengen mehr in die Kasse zu bekommen. Die Bullen hatte Hans beseitigt, als dürfte da auch nichts mehr von kommen. Somit war alles perfekt. Malik….dein Leben fängt heute an..dachte er und grinste zufrieden.