Carla wurde rot.. „ Ein klasse Mann“ ertönte Isabellas Stimme. Carla sah zu ihr. „Ich dachte du bist weg…?“ fragte sei erstaunt. „Na…ich habe Andre weggebracht und Andrea hat mich wieder hier abgesetzt…ich lasse doch meine beste Freundin nicht allein..“ lachte Isabella. Carla sah etwas beschämt zu Boden und ging zu Ben hin „Das war wundervoll….ich liebe dich auch..“ strahlte sie. Eine kleine Träne lief die Wange runter. Ein inniger Kuss der Frischvermählten folgte und alle Gäste applaudierten. Ben löste sich von Carla und sah die Gäste an. „Dann wollen wir mal die Torte anschneiden..“ lachte sie nervös. Gemeinsam mit Ben ließ sie das Messer durch die Torte fahren und verteilte die Stücke. Auch Isabella und Wolfgang ließen es sich nicht nehmen das erste Stück zu ergattern. Carla strahlte ihr Glück nur so heraus. Isabella sah sie an. „Ich will ja nicht unken… aber ich glaube die Flitterwochen werden wunderbar werden…“ lächelte sie. „Das hoffe ich sehr….wo hast du denn André eigentlich gelassen?“ wollte Carla wissen. „Der schläft bei Wolfgangs Eltern..er ist noch viel zu klein für solch eine Veranstaltung. Aber wir werden auch gleich fahren….ich bin müde..“ erklärte Isabella. Carla sah sie an. „Danke übrigens für dein Geschenk…es ist sehr schön… Ich freu mich schon wenn ich wieder zurück bin und wir beide dann den Gutschein beim Schoppen einlösen...“ gab Carla zu. „Es ist nicht viel, aber ich hoffe du bekommst dafür etwas Gutes...“ meinte Isabella „Ganz bestimmt…..ach ich bin so glücklich….Ben ist….er…ist….ach..einfach wundervoll…“ strahlte sie. „Ja das ist er… die Rede war eben wundervoll. Ich wünsche euch alles Gute…und viele glückliche Jahre.“ lachte Isabella. Sie freute sich, dass ihre Freundin so viel Freude ausstrahlen konnte. Noch ahnte keiner der Gesellschaft, dass schon bald die lustige Stimmung in wenigen Augenblicken erloschen war.
Ramon sah seine Beute auf dem Tisch an. Einer seiner Gehilfen ging ans Fenster und sah Blaulicht. „Verdammt!!! Die Bullen!! Die riegeln alles ab!!“ stieß er aus und legte seine Waffe an. Bevor Ramon es ändern konnte schoss der Komplize auf die Fahrzeuge. „NEIN!! LASS DAS!!“ schrie Ramon. Doch sein Komplize hörte nicht. Er schoss immer weiter. Ramon hasste solche Irren, die die Beherrschung verloren sobald sie Polizei sahen. Er legte mit seiner abgesägten Schrotflinte an und drückte ab. Der Mann der eben noch wie wild um sich schoss ging zu Boden und war bereits tot, als er diesen berührte. Doch Ramon war klar, dass es hier nun zu einer Geiselnahme kam. Die Bullen wussten wo sie waren…also mussten sie schnellstens raus hier…in einen anderen Raum..sie waren zu Acht und damit eindeutig im Vorteil. „Raus hier!! Packt die Beute ein und dann rüber in den anderen Saal. Mischen wir doch die Gesellschaft auch mal auf!“ befahl er. Schnell war die Beute in den Taschen verstaut. Ramon jagte noch einige Salven in die Luft um die dort anwesenden Gäste zu ängstigen, was sehr gut gelang. Er war der Letze der den Raum verließ. Doch damit waren die Gäste nicht in Sicherheit, denn Ramon hatte noch eine Gemeinheit im Petto. Er verschloss die Tür und setzte einige C4-Sprengsätze an um die Flucht der darin eingeschlossenen zu verhindern. Wer weiß wozu es noch gut war…dachte er und ging mit seinen Komplizen in den großen Saal wo eine Hochzeit stattfand. Sie zogen sich Masken über das Gesicht. Mit großer Wucht stieß Ramon die Türen auf und gab einige Salven aus seiner Waffe ab. Alle Köpfe der anwesenden Personen ruckten zu ihm herum.
