Jenni!! Kannst du dich jetzt mal entscheiden wem du das Licht ausbläst? Erst Semir..dann Ben...dann Semir...dann Ben...
Aber okay.. hier mein neuer Aufruf: WIR SUCHEN EIN NEUES COBRA 11 DREAMTEAM!!!!
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Jenni!! Kannst du dich jetzt mal entscheiden wem du das Licht ausbläst? Erst Semir..dann Ben...dann Semir...dann Ben...
Aber okay.. hier mein neuer Aufruf: WIR SUCHEN EIN NEUES COBRA 11 DREAMTEAM!!!!
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hihi ich hatte einen Traum Chris....ein Engel stieg vom Himmel herab und öffnet Ben den Sarg... allerdings bin ich der Engel und ich liebe es wenn Ben leidet...ich kann den Dosenöffner nicht finden ![]()
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Klasse Teil...wirklich....absolut klasse....ab ins Warme Ben...husch
Bier ist auch gut für Haare....das wäre doch auch mal ne Idee....keine Eier, dafür einen Transporter voll mit Kölsch.....danach stinkt das alles so legger....
Tom und Semir machten ihre Runde, doch Tom bemerkte, das Semir sich immer noch in Gedanken mit der Begegnung der beiden angeblichen Toten. „Semir….alles klar?“ harkte er deshalb nach. „Ja sicher…“ kam von Semir. „Nein ist es nicht. Hey… wir werden morgen zur Schrankmann fahren und ihr das erklären…es wird sicher sehr einfach werden. Die sagt ….meine Herren… schnappen Sie sich die Kerle und machen Sie wie immer einen guten Job…“ grinste Tom. „Ach ja…das wäre dann das erste Mal, das uns Schrankmann lobt. Glaubst du daran?“ lachte Semir zurück. „Nein…nicht wirklich, aber immerhin hab ich dich zum Lachen gebracht. Das ist auch ein kleiner Sieg. Semir….wenn du wirklich Recht hast und die Beiden noch leben, dann muss der damalige Mediziner mit drin hängen. Weißt du noch wer das war?“ wollte Tom wissen. „Nein…aber das steht ja in den Akten. Wenn wir die wieder holen dürfen, dann können wir ihn fragen. Aber nicht nur der Arzt muss da mit drin stecken….auch die Kollegen, die sie angeblich erschossen haben. Und du weißt wie Schrankmann reagiert, wenn wir gegen Kollegen vorgehen. Egal ob sie nun bei der Polizei oder beim SEK sind. Die wird uns den Kopf abreißen. Aber ich werde mich sicher nicht so einfach davon abziehen lassen. Außerdem ist Julia noch da. Sie hat diesen Meister ja auch gesehen. Eine Gegenüberstellung dürfte dann ja einfach sein...“ murmelte Semir nachdenklich. „Ja…aber eine Gegenüberstellung kannst du erst machen, wenn wir a) grünes Licht für die Ermittlungen haben und b) die Kerle stellen. Und beides ist schwer….denn wir wissen nicht wo sie wohnen…die werden sich nicht ordnungsgemäß angemeldet haben, oder aber nicht unter ihrem wahren Namen...“ gab Tom zu bedenken. Semir lachte leise. „das ist richtige Polizeiarbeit…“ gab er von sich. „Ich denke eher dass es ein Fall ist, der uns mal wieder in Teufelsküche bringt… wir haben übrigens gleich Feierabend…morgen bist du dann wieder pünktlich zur Stelle…damit wir zu Schrankmann fahren können...“ ermahnte er Tom noch. „Ja ich bin immer pünktlich…“ kam gespielt empört von Tom. „ja sicher doch…nur die Uhren wissen es nicht…schon klar…“ lachte Semir.
Semir kam gegen sieben in seiner Wohnung an. Es war eine recht gemütlich eingerichtete Wohnung. Alles was ein Junggeselle benötigte war hier zu finden. Er zog seine Schuhe aus und ging in die Küche um sich eine Pizza in den Ofen zu legen. Während diese langsam auftaute, setzte er sich in seinen Wohlfühlsessel und nahm die Fernbedienung in die Hand. Im Fernsehen lief mal wieder nicht wirklich etwas und er zappte sich durch das Programm. Nach zwanzig Minuten sah er zu seiner Pizza die einen herrlich aromatischen Duft verbreitete. Er nahm sie raus und verspeiste sie genüsslich. Es war Acht als sein Telefon klingelte. „Gerkan...“ meldete er sich. Doch am anderen Ende war zunächst nichts zu hören. „hallo? Wer ist denn da?“ harkte er nach, denn er hörte das Atmen. „Halt dich zurück, Bulle!“ hörte er von einer leisen drohenden Stimme. „Wer ist da?“ wollte er erneut wissen. Ein Knacken kam. Der Anrufer hatte aufgelegt. Semir dachte nach und versuchte heraus zu finden, ob er die Stimme erkannte. Doch dafür war der Text einfach zu kurz. Sie war leise und nicht verstellt, das hatte er gehört. War das Leon Meister? Oder Klaus Risch? Nein…die würden ..oder doch? Verdammt also hatte er Recht. Dieser Risch hatte ihn gesehen und vermutlich hatte dieser es sofort seinem Freund erzählt und nun versuchten sie ihm Angst einzujagen. So einfach nicht, meine Freunde…so einfach nicht… dachte Semir nur. Er löschte gegen Mitternacht das Licht und ging ins Bett. Dass ihn am nächsten Morgen eine böse Überraschung erwarten würde ahnte er noch nicht. Doch zunächst hieß es für ihn wirre Träume zu haben. Er sah sich an einem Grab stehen und Leon Meister sowie auch Klaus Risch lachten ihn aus. Sie zeigten mit Fingern auf ihn und lachten. Dann waren sie still und zeigten auf ein weiteres Grab. Semir sah im Traum hin und las seinen Namen auf dem Grabstein. Doch er sah noch mehr. Er sah Tom an seinem Grab stehen und weinen. „Tom..ich bin nicht tot…ich…lebe...hörst du...ich lebe...“ sagte er im Traum. Plötzlich ertönte ein nervender Ton. Semir schrak auf und sah sich verwirrt um. Er lag in seinem Bett. Ein Blick zur Uhr zeigte ihm, dass er aufstehen musste.
Ramon nickte seinen Leuten zu und diese brachten die anderen Leute aus dem Saal. Der Bräutigam konnte sich nur sehr schwer trennen. Ramon ging zu ihm. „Es tut mir wirklich sehr leid…aber mir bleibt keine andere Wahl. Ihre Frau wird als erstes frei gelassen… versprochen…“ gab er sein Ehrenwort. „Sie können mich mal…mit Ihrem Versprechen…lassen Sie sie hier...bitte….nehmen Sie mich mit…“ flehte der Mann. „Nein…Sie sollten jetzt auch keinen Stress machen…es täte mir ebenfalls leid, wenn ich Sie verletzen müsste…“ forderte er nun. „Ben…geh… ich passe auf Carla auf…“ mischte sich nun der Mann ein, der als Geisel fungieren sollte. Der Bräutigam nickte und atmete heftig aus. „Sollte meinen Freunden und meiner Frau auch nur der kleinste Kratzer zugefügt werden, werde ich Sie umbringen..“ fauchte er wütend. Ramon lachte. „Ich weiß das Liebe ein scharfes Schwert ist…aber okay…niemand wird etwas passieren. Nur solange Sie mich hier aufhalten, wird es schlimmer…gehen Sie!“ forderte er den Mann zum letzten Mal auf. Der Bräutigam drehte sich um und verließ den Raum. Ramon sah den Blick den die Männer wechselten. Er ahnte, dass er auf den Mann sehr gut aufpassen musste. Irgendetwas stimmte da nicht…ein Geheimnis…aber er war sicher, es herauszufinden.
Semir, Carla und Kim wurden an die Wand gedrängt. Kim und Semir versuchten Carla zu schützen und stellten sich vor ihr. „Wir werden nun alle einsteigen. Ich verspreche Ihnen, dass ich alle frei lassen werde. Vertrauen Sie mir und tun Sie einfach das was ich sage…dann passiert Ihnen auch nichts…“ erklärte der Mann erneut. „so einen freundlichen Verbrecher habe ich auch schon lange nicht mehr gehabt...“ mauschelte Semir Kim zu. Diese nickte nur. „Wir müssen uns was überlegen…“ erklärte sie im Gegenzug. „Okay.. wir gehen jetzt. Die Braut kommt zu mir!“ befahl der Anführer. Geschlossen gingen sie auf den Bus zu. Das SEK griff nicht ein. Es wurde zwar mit Waffen auf die Gruppe gezielt, doch Semir sah sofort, dass der Finger weit vom Abzug entfernt war. „Wir steigen nun ein. Sie können hoffentlich auch Bus fahren?“ wandte sich der Anführer an Semir. Dieser nickte. „Gut…dann setzen Sie sich dort hin...“ befahl er. Semir nickte. Er stieg als Erster ein, doch er wusste auch, dass er mit Sicherheit der letzte sein wird, der diesen Bus wieder verließ. Kim und Carla setzten sich auf die hintere Bank. Der Anführer sah sie lächelnd an. „Sie sind eine sehr schöne Braut… es tut mir sehr leid, dass ich Sie am schönsten Tag stören muss. Es war nicht vorgesehen.“ erklärte er zum x-tenmal. Dann wandte er sich an Semir. „Fahr los!“ befahl er. Semir startete den Wagen und fuhr an. Die Kollegen machten Platz. Semir konnte noch einen Blich zu Ben werfen, der nervös zu ihm hoch sah. Semir lächelte ihn an und nickte zuversichtlich.
Na, ich denke nicht, dass das schon das Ende von Semir war. Wie ich Jenni kenne, wird er im Krankenhaus wieder zusammen geflickt und dann in einer dramatischen Szene...wacht Ben am Bett seines Partners und sagt ihm, wie sehr er ihn braucht...
oder wir suchen einen neuen Partner...vielleicht eine Partnerin? Wäre doch auch mal was.....Frauenpower...
Das war ja wohl klar...Ben in der Bredoullie und kein Semir da, der ihn retten kann und was meint der Kerl mit sehr sehr warm werden ? Irgendwie brennt es mir unter den Nägel...ob Ben auch bald brennt? Es würde mich wirklich brennend interessieren.
So und nun ist Semir auch in dem Fall drin....damit ist der Urlaub vorbei.
und wieder Aua...aber bitte nur Schulter, Arm oder Bein...obwohl... ein Bauchschuss wäre auch noch gut....aber lass ihn leben Tina... ![]()
„Ben, es tut sich was...“, stieß Hotte plötzlich aus, nachdem er von seiner Wurst abgebissen hatte. Ben drehte sich um, schob sich einen Pommes in den Mund und ging dann zu Hotte, der vor dem Bildschirm klemmte. „Man, der fährt Richtung Innenstadt.“, zischte Ben und warf dann seine restlichen Kartoffelstäbchen in den Müll. „Komm Hotte...“, knurrte er und zog den beleibten Polizisten mit sich. „Aber...mein Würstchen...“ „Nix da...wir müssen Semir retten.“, zischte Ben nur und schon im nächsten Moment saßen beide im Mercedes und fuhren los. „Okay...er biegt nach links in die Teufelstraße ab.“, kam es von Hotte. „Führt die nicht zum alten Frachthafen?“, wollte Ben wissen. „Ein gutes Versteck, wenn du mich fragst...“, stieß der dickliche Polizist dann aus. „Allerdings.“ Sie fuhren weiter, hielten aber genügend Abstand zum Fahrzeug und merkten so gar nicht, dass Volbert sie vollkommen verarschte. Das Fahrzeug biegt jetzt zur Müllverbrennungsanlage ab.“, kam es dann von Hotte. „Was?“, stieß Ben aus und legte eine scharfe Vollbremsung hin. „Mensch!! Pass doch auf!!“, schrie Hotte und hielt sich krampfhaft fest. „Ja was soll ich denn tun, wenn der plötzlich….verdammt?“, Ben sah Hotte mit großen Augen an. „Keine Ahnung…der Kerl scheint aber keine Anstalten zu machen anzuhalten...sieht aus, als würde er …siehst du…jetzt fährt er in Richtung Kiesgrube…das ist doch…der will uns abhängen..aber nicht mit dem alten Hotte Herzberger..nicht mit mir!!“, schwor Hotte. Ben nickte und fuhr wie Hotte es ihm sagte.
Semir wachte auf und versuchte sich zu bewegen. Es ging nicht ganz so einfach wie es aussah. Die Augen waren nach wie vor verbunden. Scheinbar hatten die Kerle aber seine Handfesseln nicht erneuert, also konnte er sich befreien….ja…er musste es schaffen…und dann konnte er sich auch einen Überblick über seinen Aufenthaltsort machen. War es wohl schon dunkel draußen? Wo war er hier? Egal..es schienen wenigstens keine Ratten da zu sein. Es roch auch frischer…nach Heu….frische Luft…Langsam richtete er auf. Ob er wohl allein war? „Na…wieder munter?“, wurde seine Frage beantwortet. Semir konnte nicht antworten. Denn immer noch war der Mund verklebt. „Hast du Hunger? Oder Durst?“, wollte die Stimme wissen. Es war nicht die von Kalvus, soviel hatte Semir schon festgestellt. Er nickte leicht. „Gut…du wirst gleich was bekommen, aber ich warne dich… keine Tricks, sonst bekommst du das hier…“, warnte der Mann und hielt Semir etwas unter der Nase. Semir zuckte zurück, als er den Geruch von Chloroform wahrnahm. „Das wird nicht nötig sein oder?“, wollte der Mann wissen. Semir schüttelte den Kopf. „Sehr gut…braver Junge…“, lachte sein Wärter. Nur einige Minuten später wurden ihm die Handfesseln gelöst. Semir stöhnte leise auf, als der Blutfluss wieder einsetzte. „Und nun der Knebel...keinen Ton....absolut keinen Ton...klar?“, forderte der Mann. Auch jetzt nickte Semir wieder. Das Klebeband wurde langsam entfernt. Semir hatte das Gefühl, dass ihm sämtliche Barthaare heraus gezogen wurden. „Hier...nimm!“, forderte der Mann ihn auf, doch seine Hände wollten nicht. Es war kein Gefühl darin. „Ich...kann nicht.“, kam leise von Semir. Die ersten Worte seit er in der Gewalt von Kalvus war und geknebelt wurde. Der Mann ließ das Brot achtlos ins Stroh fallen. „Gut...dann nicht...“, meinte er nur und zog die Klebebandrolle wieder aus der Tasche. „Nein...bitte...warten Sie...bitte....ich.....das Gefühl...in den Händen....ich...brauche etwas Zeit...bitte...“, flehte Semir regelrecht. Der Mann sah ihn an. „Also gut...du bekommst fünf Minuten....mehr ist nicht drin...“, nickte er.
Lysanne sah ihren Vater an. Dieser lag auf der Couch und schlief. Sie wollte etwas raus gehen... Die Umgebung erkunden und öffnete fast lautlos die Tür. Mit leichten Schritten trat sie auf. Der Waldboden vor der Hütte war weich und sie fühlte als würde sie auf Wolken laufen. Dann entdeckte sie etwas abseits eine Scheune. Mal sehen was da so steht...dachte sie und schritt darauf zu. Die Tür stand leicht offen und als Lysanne sie gerade aufziehen wollte, hörte sie Stimmen. Eine gehörte Roman, die erkannte sie sofort. Neugier packte sie und sie zwängte sich durch den kleinen Spalt. „So...nun wirst du wieder versorgt....und keine Tricks...ich warne dich.“, hörte sie Roman sagen. Die Stimme klang hart und angsteinflößend. Mit wem sprach der ihr so sympathische Mann nur so hart? Sie schlich sich vor und sah das Roman in einer der alten Boxen stand. Er hatte sich drohend aufgebaut und starrte auf etwas vor sich. Was bzw. wen konnte Lysanne nicht sehen. Roman beugte sich vor und schien etwas zu tun. „Mmmmhhh...“, kam plötzlich. Lysanne zuckte zusammen. Dieses Geräusch hatte sie auch schon mehrmals gemacht. Dann, wen Marvin sie fesselte und knebelte und auch Fabian hatte es zur Strafe getan. Hatten ihr Vater und Roman hier etwas Marvin in ihrer Gewalt? Wenn ja, dann fand sie das als nur gerecht. Dieser Mann hatte sie wie ein Stück Vieh behandelt und verkauft. Fabian war nicht besser gewesen, aber der war doch tot. Ralf hatte auf ihn geschossen und....sie hatte es doch gesehen. Nur die Stimme eben hörte sich auch nicht nach die von Marvin an. Wer also war es, der von Roman dort bedrängt wurde? „Lysanne, was machst du denn hier?“, zischte der Mann, als der das Mädchen plötzlich sah. Erschrocken blickte sie ihn an. „Ich...ich wollte nur ein wenig frische Luft schnappen.“, meinte sie und versuchte einen Blick auf den Mann zu erhaschen, der dort im Stroh lag. Aber Roman hatte sich direkt in ihren Blickkanal gestellt. „Dein Papa wird nicht begeistert sein, wenn er dich hier sieht.“, kam es nur mahnend von dem Freund. „Wer ist das? Ist das Marvin?“, fragte sie nach. „Besser, du weißt es nicht. Und jetzt geh ins Haus zurück. Wenn ich hier fertig bin, können wir uns im Wald die Füße vertreten.“, meinte er und schloss die alte Pferdebox wieder. Lysanne nickte nur und ging zurück ins Haus. Doch die Wortes des Mannes ließen sie noch neugieriger werden.
„Und Sie denken dass die Männer leben? Semir….das ist ziemlich unglaubwürdig… vielleicht waren es wirklich nur Doppelgänger..“ beruhigte auch Anna den Hauptkommissaren. „Nein… Chefin..das glaube ich nicht. Woher sollte Tony sonst die Namen wissen? Wenn ich nicht vorher mit Risch zusammengeprallt wäre, dann hätte ich sicher an eine Namens-gleichung geschlossen, aber….ich denke dann die Beiden leben…ja..“ bestätigte Semir. Annas Blick ging zu Tom. „Was halten Sie von der Sache?“ wollte sie von ihm wissen „Nun…mit den Beiden Männern kann ich nur bestätigten, dass ich eine gewissen Ähnlichkeit sehe. „Wir sollten es auf jeden Fall überprüfen..“ schlug Tom vor. Semir sah ihn an. „Du glaubst nicht, dass ich die Männer identifiziert habe? Tom! Das waren die Beiden!! Ich schwöre…ich bin mir 100%ig sicher!“ empörte Semir sich. Anna lächelte. „Semir…Sie wissen schon, dass man nicht von den Toten auferstehen kann. Und die Beiden sind tot. Wir haben die Obduktionsberichte doch vorliegen. Sie sind eindeutig identifiziert worden und…Sie waren dabei, als sie erschossen wurden. Oder wollen Sie behaupten, dass das SEK mit Platzpatronen geschossen hat und der Gerichtsmediziner mit den Verbrechern unter einer Decke stecken?“ lächelte Anna leicht. „Und was wenn? Ich meine… es wäre nicht das erste Mal, dass Kollegen sich bestechen lassen…oder Ärzte für eine kleine finanzielle Spritze es mit dem Bericht nicht so genau nehmen….“ begehrte Semir auf. Anna atmete tief ein und aus. „Semir…. Ich weiß, dass Sie selten mit Ihren Vermutungen danebenliegen, diesmal hoffe ich allerdings, dass Sie im Unrecht sind. Aber Sie haben von mir das grüne Licht. Jetzt müssen Sie es nur mit der Staatsanwältin absprechen…“ gab Anna bekannt. „Och nee….können Sie das nicht machen?“ bat Semir sie mit klimpernden Augenaufschlag. „leider nein….das müssen Sie selbst machen….“ lehnte Anna ab.
Leon Meister zuckte zusammen als sein Handy klingelte. Er schielte mit einem Auge auf die Uhr. „Egal wer dran ist….er ist tot..“ stieß er leise aus und meldete sich mit müder Stimme. „Hallo?“ fragte er nach, als sich niemand meldete. „Hey….wer ist da?“ fauchte er wütend. Wieder meldete sich niemand. Leon legte auf und warf sein Handy in die Ecke. Er drehte sich wieder um und schlief eine weitere Runde. Erst als es an der Tür klingelte stand er auf und schlurfte mit müden Schritten zur Tür. Klaus Risch stand vor der Tür. „Hab Brötchen mitgebracht….“ verkündete er. Leon nickte nur und drehte sich wieder um. „Ich mach uns Frühstück und dann können wir die Sache mit Gerkan angehen… Ingo freut sich schon...“ lachte Klaus. „Ja…kann ich mir vorstellen. Aber erst soll er die Füße stillhalten. Warum sollten wir schlafende Hunde wecken. Und noch hat Gerkan nichts getan. Von daher….aber was anderes. Der Deal steht. In zwei Tagen…also am Montag wird es die erste Übergabe geben. Am Parkplatz Nimmweger Heide. Paolo und Raul werden dort auf uns warten. Es werden ungefähr 80 Uhren in bares Geld tauschen. Das sind gute achtzigtausend Euro und damit können wir dann eine Weile leben.“ grinste Leon. „Was wenn Gerkan und dazwischen funkt?“ wollte Klaus wissen. Leon sah ihn an. Das Grinsen verschwand. „Kannst du eigentlich nur an den Kerl denken?“ fauchte er seinen Freund an. „In diesem Augenblick ja…er hat mich gesehen und er hat mich sicher auch erkannt…..“ bestätigte Klaus. „Gut…dann werden wir ein Auge auf ihn werfen. Ich denke mal dass er deine Mama besuchen wird. Also fahr du hin und frag ob er dort war.“ schlug Leon vor. Klaus sah ihn an. „Was wenn er dann gerade auftaucht?“ kam die nächste Frage. „was…wenn er auftaucht…“ äffte Leon nach. „Man…mach dir nicht in die Hose.“ stöhnte er gekonnt.
„Wieso geht der Mann denn nicht ran….verdammt…okay…wir stürmen!!“ befahl Robert Scholz, als sich im Saal etwas tat. „Hören Sie genau zu!! Wir haben hier über dreißig Geiseln!“ schrie ein Mann. Robert sah erschrocken zur Tür. „Was wollen Sie?“ fragte er nach. „Freien Abzug! Mehr nicht….nur freien Abzug!“ kam zur Antwort. „Lassen Sie die Geiseln raus! Dann können wir verhandeln!“ bat Robert. „Okay….ich lasse zum Zeichen meiner Kooperation alle bis auf Drei laufen! Diese Drei werden uns begleiten, bis wir in Sicherheit sind!“ ertönte die Antwort. Robert nickte dem SEK zu. Drei Geiseln…sind besser als zwanzig oder dreißig auf die man aufpassen musste. „Wir sind einverstanden!“ gab Robert bekannt. „Wir fordern für die Freilassung aber einen Bus!!“ kam nun die Forderung. Robert leckte sich über die Lippen. „Das wird schwierig…!“ gab er zu. „Das ist mir egal! Wenn der Bus da ist, werden wir die Geiseln gehen lassen!“ antwortete der Geiselnehmer. Verdammt, dachte Robert. Wo sollte er auf die Schnelle einen Bus herbekommen. Doch dann hatte er die Idee. „Michael…besorge mir einen Bus von der Vollzugsanstalt..“ befahl er. „Aber Robert!! Das ist ja….ich meine…das ist….“ stammelte der junge Mann in Uniform. „Tu es einfach!“ fauchte Robert ihn an. Michael nickte und verschwand. Alexander Hoffmann vom SEK trat auf ihn zu. „Sie wollen sie wirklich fahren lassen?“ wollte er wissen. Robert nickte. „Wir können ihn eher stoppen, wenn der Großteil der Geiseln frei ist..“ meinte er. Alex nickte. „Ja sicher…es ist dann ungefährlicher nur Sie wissen auch, dass ein Gefängnisbus nicht so einfach zu stürmen ist….denken Sie nur an die Gitter vor den Fenstern…“ gab Alex zu bedenken. „Da fällt mir schon was ein...“ murmelte Robert.
Semir sah den Mann an. „Denken Sie wirklich dass man Sie ziehen lässt?“ fragte er. Der Mann sah ihn an und Semir hatte das Gefühl, dass er lächelte. „Ich denke schon. Sehen Sie…ich kenne die Vorgehensweise von der Polizei…kein Polizist der Welt würde das Leben von Geiseln aufs Spiel setzen…und der da Draußen auch nicht…“ erklärte er. „Was passiert wirklich mit den Geiseln? Wann lassen Sie uns wieder frei?“ harkte Semir nach. „Nun…ich stehe zu meinem Wort. Sie werden genau wie die beiden anderen Damen die uns begleiten werden frei gelassen, sobald wir sicher sind, nicht verfolgt zu werden…“ bestätigte der Mann. „Warum sollten wir Ihnen glauben?“ kam die nächste Frage. Der Mann lachte. „Das ist eine sehr gute Frage…ja warum….? Ich stehe grundsätzlich zu meinem Wort. Ich hätte nichts davon, wenn ich Sie oder die Damen umbringe…oder? Es gäbe nur unnötigen Stress…“ gab es zur Antwort. Semir versuchte aus der Stimme zu hören, ob ein Akzent zu vernehmen war, doch der Mann sprach perfektes Deutsch. „Wer soll denn die dritte Geisel sein?“ wollte Semir wissen. „Sie werden uns begleiten..die hübsche Dame dort und….ja..die Braut!“ verkündete der Mann. „NEIN!!! Sie haben eben gesagt, dass ich hier hierbleiben darf…bitte…“ fing Carla an zu weinen. „Hören Sie…nehmen Sie mich….ich…bitte..“ flehte Ben. Doch Semir schüttelte den Kopf. „Nein…ein Mann reicht um Stress zu machen…nur keine Sorge… Niemand wird Ihre Frau anfassen…das schwöre ich…“ versprach der Mann. Er zog Carla zu Kim und Semir. „Der Bus ist da!!“ ertönte von draußen.
Okay....meinen Aufruf mal schnell ändern... "Wir suchen einen neuen Partner für Ben!!!!" ![]()
ich hoffe Ben hatte sein Handy wieder an der richtigen Stelle oder aber eine Weste unter der Jacke an oder ....irgendwas das die Kugel abgefangen hat, falls sie in die Brust ging...im Kopf? Nun dann ist es wohl pech... Einen Aufruf: WIR SUCHEN EINEN NEUEN PARTNER FÜR SEMIR können wir ja schon mal starten... ![]()
Semir und Tom saßen am Sonntagmorgen im Büro. „Man..ich hasse Wochenenddienste..“ knurrte Semir, der sicher lieber noch geschlafen hätte. „Ja ich auch…und den Montagdienst, den Dienstagdienst usw.….“ grinste Tom. Semir musste lachen. „Ja schon klar….“ gab er von sich. „Wieso bist du denn schon ausgeschlafen?“ harkte er nach. Denn Tom war eigentlich für seine miese Laune am Morgen zuständig. Tom grinste verheißungsvoll. „Die Nacht war einfach wunderschön….so weich..und angenehm…so zärtlich…“ schwärmte er mit einem verklärten Blick. „Und wie hieß sie…die Nacht?“ lachte Semir. „Annette…“ gab Tom zurück. „So so…Anette…und ich nehme an sie ist schön…“ harkte er weiter nach. „Natürlich….lange blonde Haare, Beine bis zum Boden..und die Augen….klar wie ein Sternenhimmel….“ Ging es bei Tom weiter. „Ja nun ist genug..“ knurrte Semir spaßeshalber. „Was denn? Bist du eifersüchtig?“ lachte Tom. „Quatsch! Warum sollte ich… ich hab doch Andrea…“ meinte Semir nur und sah durch die Tür. Doch der Platz von Andrea war leer. Sie hatte am Wochenende frei. „Ich glaube nicht, dass es was mit euch wird… ihr seid wie Hund und Katze…wie Katz und Maus….wie….Fliege und Spinne…“ suchte Tom nach Vergleiche in der Tierwelt. „Na warte es ab…ich bekomme sie dorthin wohin ich sie will….wetten?!“ forderte Semir ihn auf. „Die Wette halte ich… wie lange?“ harkte Tom nach. „Sagen wir ab heute zwei Wochen…dann bin ich mit ihr ausgegangen und wir haben mindestens eine Woche zusammen verbracht…“ grinste Semir. Tom schlug ein. „Die Wette halte ich…“ wiederholte er. Semir nickte. Wieder eine Wette die er gewinnen würde…so viel war sicher.
Tom stand auf und ging in die Küche. Nur kurz darauf kam er mit zwei Tassen Kaffee zurück. „Whow..danke…“ kam von Semir als er die Tasse vor seinem Partner stellte. „So und nun erzähl mir warum du so reagiert hast, als Tony die Namen nannte…“ forderte Tom ihn auf. „Nun….der Typ…mit dem ich zusammen gestoßen bin...das war Klaus Risch….er und Leon Meister haben vor vier Jahren eine Bank überfallen. Ich bin zufällig dort gewesen und wollte mal wieder die Welt retten. Ich bin also dazwischen, als die beiden die Bank verließen….und fing mir eine Kugel ein. Die haben mich dann versucht als Geisel zu benutzen, doch ich hab mich gewehrt…und dabei wurden die beiden dann gestellt. Als sie nach der Verhandlung ins Gefängnis gebracht werden sollten, brachen sie aus und wurden von den Beamten auf der Flucht erschossen. Die Angehörigen der Beiden haben sie eindeutig identifiziert…“ erklärte Semir nachdenklich. Tom nickte. „Dann ist es eigentlich doch gänzlich ausgeschlossen, dass sie noch leben. Ich meine es könnte doch sein, dass Tony sich verhört hat..“ mutmaßte Tom. „Das denke ich nicht. Ich kenne die Beiden….das ist genau ihr Metier… sie haben schon so viele Sachen gemacht….und diese Uhren sind genau darin. Drogen…Menschenhandel….Überfälle….alles verstehst du…diese Kerle sind gefährlich…“ gab Semir leise von sich. „Semir….wenn die Typen wirklich nicht tot sind, dann heißt es, dass es in den eigenen Reihen wieder welche gibt, die sich auf die falsche Seite gestellt haben. Das heißt auch, dass wir, falls wir den Fall aufnehmen dürfen, gegen Kollegen ermitteln müssen…“ kam nachdenklich von Tom. Semir sah ihn an und nickte. „Genau das…“ stöhnte er. „Und das heißt auch….wir dürfen bei Schrankmann betteln gehen…“ hängte er an. „Du darfst betteln….ich muss nämlich erst mal die Informationen zusammen tragen…“ grinste Tom breit. Semir warf ihm ein Radiergummi an den Kopf. „Toller Freund bist du…“ knurrte er und lachte dann leicht. Mit der Schrankmann wurde er auch noch fertig. Doch zunächst ging es zu Anna Engelhardt ins Büro.
Kim Krüger ging langsam zu Dieter und Hotte die ebenfalls anwesend waren. „Sieht nicht gut aus…lassen Sie sich nichts anmerken….aber ziehen sie nach und nach die Gäste aus dem Raum...nach hinten damit die Zivilisten in Sicherheit kommen... ich werde mich zu Gerkan und Jäger gesellen, damit sie nicht auf dumme Gedanken kommen…“ raunte sie den Beiden zu. Auf den Weg zu Ben und Semir warnte sie die anderen anwesenden Polizisten sich bedeckt zu halten. Die Männer die hier rein gestürmt waren sahen dass sie sich zur Tür bewegte. Einer der Männer stellte sich ihr in den Weg. „Nee.. Süße...du bleibst hier...“ ermahnte er sie. Kim nickte. „Ich möchte nur zu meiner Freundin...“ kam leise von ihr. Der Mann wechselte einen Blick mit dem Anführer und als dieser nickte durfte Kim weiter gehen. Sie stellte sich neben Ben und Carla. „Ben…versuchen Sie bitte die Gäste zu beruhigen…wir werden erst mal abwarten..“ raunte sie ihm zu. Ben nickte. Nur kurz darauf klingelte das Handy von Semir. Alle zuckten zusammen. Ben sah ihn erschrocken an. Es konnte jeder sein…hoffentlich rasteten die Männer jetzt nicht aus und taten etwas Unüberlegtes. Sie sah wie einer der Männer zu Semir ging. „Gib mir dein Handy!“ befahl er. Semir tat es sofort. Auch er wollte keinen Ärger mit den Leuten. Doch der Mann ging nicht ans Telefon sondern lehnte das Gespräch einfach ab. „Hier wird nicht telefoniert. Bitte machen Sie alle Handys aus!“ befahl der Anführer recht freundlich. Er sah nicht wie Semir erleichtert aufatmete. Er ging zu Ben und Kim. „Wer war das?“ wollte Kim wissen. „Keine Ahnung…es kann sein, das es Andrea war oder irgendwer..konnte nicht mehr drauf schauen…wir müssen versuchen die Leute zum Aufgeben zu bewegen…sonst endet das hier noch in einer Katastrophe..“ raunte Semir ihr zu. „Wir warten erst einmal ab. Wichtig ist, die Männer in Sicherheit zu wiegen. Nach und nach werden wir anfangen die Geiseln zu befreien…“ befahl Kim. Ben und Semir nickten leicht.
Ramon legte das Handy auf den Tisch. „Meine Damen…meine Herren…es tut mir wirklich leid, diese Veranstaltung so zu stören, aber wir wollen nur weg. Das geht leider nicht ganz ohne Ihre Hilfe. Das sagte ich Ihnen ja bereits. Draußen stehen ein paar Freunde von der Polizei. Ich werde mir jetzt drei Leute aussuchen, die mich und meine Freunde begleiten..wir werden dann den Raum verlassen und Sie können weiter feiern. Ihre Freunde werden sobald wir in Sicherheit sind, wieder freigelassen…es wird ihnen nichts passieren…“ erklärte er. Es war tatsächlich so vorgesehen. Die Teilnehmer hier an der Hochzeit sahen ihn ängstlich an. Ramon ging durch die Reihen. Er sah sich die Personen an. Dann blieb er vor Carla stehen. „Sie sehen wunderschön aus…“ lächelte er sie an. Carla lehnte sich an Ben und sah ihn ängstlich an. „Ich werde weder ihnen noch Ihren Mann etwas antun…keine Sorge…Sie dürfen die Hochzeitsnacht genießen…“ lächelte Ramon. Weiter ging er durch die Gäste und als nächstes stand er vor Isabella. „Kannst du wirklich nicht laufen?“ fragte er. „Ich..ich bin…gelähmt..“ stieß sie leise aus. Ramon strich ihr über den Kopf. „Schade…aber so bist du als Geisel nicht zu gebrauchen…“ murmelte er. Er wollte keine Mütter oder Kinder mitnehmen… doch er musste sich entscheiden. Er sah den Mann an, dessen Handy er genommen hat. „Sie werden uns begleiten!“ gab er bekannt. Sofort gingen zwei Mann zu Semir und zogen ihn zur Seite. Ramon ging weiter und stellte sich vor Kim. „Wer bist du?“ fragte er. „Kim Krüger…ich bin….eine Freundin der Braut..“ kam von Kim. „Haben Sie Kinder? Familie?“ wollte Ramon wissen. Kim schüttelte den Kopf. „Gut…dann werden Sie uns ebenfalls begleiten…“ legte Ramon fest.
Auch Semir und Ben sahen erschrocken zur Tür als es knallte. Wie gewohnt gingen ihre Hände zu der Stelle am Körper wo sie sonst ihre Waffen trugen, doch diesmal waren dort keine. Sie wechselten schnell einen Blick. „Verdammt…“ stieß Semir aus. Nun hieß es die Situation schnell in den Griff zu bekommen. Einige Frauen schrien auf, als der Mann schoss. „Meine Damen und Herren…eine kleine unplanmäßige Änderung…wir sind sicher schnell wieder weg, wenn Sie sich einfach an das halten, was wir fordern.“ erklärte der Mann. Dann entdeckte er die Braut. „Oh….Sie sind wunderschön…“ erklärte er. Sofort war Ben bei Carla und stellte sich schützend vor seine Frau. „Was wollen Sie?“ stieß er fragend aus. „Es tut mir wirklich sehr leid ihr gerade anfangendes Glück zu stören, aber wir sind in einer Notlage…und ich denke Sie können uns helfen hier raus zu kommen…danach dürfen Sie dann einfach weiterfeiern. „Okay….wie haben Sie sich das vorgestellt?“ harkte Ben weiter nach. „Das ist ganz einfach….Sie sind doch der Bräutigam…also werden Sie raus gehen und die netten Polizisten dort vor der Tür dazu bringen, uns abziehen zu lassen… so einfach ist das…“ erklärte der Mann. „Wenn das so einfach ist…warum gehen Sie dann nicht vor?“ schlug Semir vor. Der Mann sah ihn an. „Wer bist du?“ fragte er fauchend. „Gerkan..ich bin Gast hier…“ erklärte Semir leiser und verfluchte sich schon für die große Klappe. „aber weißt du was…eigentlich hast du sogar Recht…. Und da wir einen großen Wagen benötigen, werden wir ihn nun fordern. Vier von euch werden uns begleiten bis wir in Sicherheit sind...danach dürfen Sie gehen…“ lächelte Ramon.
Robert Scholz hatte die Einsatzleitung vor dem Lokal wo ein Kollege eben noch um Verstärkung gebeten hatte. Kaum waren sie vorgefahren wurde das Feuer eröffnet. Einige Kollegen wurden getroffen und sofort in Sicherheit gebracht. Nun stand Robert mit dem Megaphon vor der Tür und forderte die Männer zum Aufgeben auf. „Hier spricht die Polizei!! Kommen Sie mit erhobenen Händen raus!! Wir haben das Haus umstellt und Sie haben keine Chance!!“ rief er immer wieder. Doch von innen kam nichts. Robert wiederholte seinen Spruch immer wieder. Nichts passierte. „HILFE!!! HELFEN SIE UNS!!! BITTE!!“ kam aus den hinteren Räumen. Robert hob die Hand und rannte direkt zum Fenster. „Was ist hier los?“ wollte er von dem Mann am Fenster wissen. „Peter Rossmann….wir … wir haben meinen Geburtstag gefeiert und….da sind die Männer hier über uns hergefallen..sie haben uns alles genommen….was wertvoll ist..und den Topf..mit fast fünftausend Euro…Geld was ich für einen wohltätigen Zweck stiften wollte…“ stieß der Mann am Fenster aus. „Okay…können Sie den Raum verlassen?“ harkte Robert nach. „Nein….die Tür ist verschlossen und…. ich hab gehört wie die Männer sagten, dass sie die andere Gesellschaft stören wollen..im Nebensaal gibt es ne Hochzeit….“ kam weiter von Rossmann. „Also gut.. wir holen Sie raus und dann die Anderen…“ schlug Robert vor. Die Fenster waren vergittert und so musste er die Feuerwehr rufen, denn rein konnten sie bisher noch nicht. Schon allein um die anderen Geiseln zu schützen. „Wir müssen wissen was da drin los ist….“ knurrte er und wählte die Rufnummer an, die er von diesem Gerkan noch im Gerät gespeichert hatte.
Das will ich auch wissen. Chris....weiter los doch.....ich hab nämlich gar keine Ahnung.....also schreib......
Nee du muss immer auch noch Blut fließen lassen, aber so kenn ich dich ja.
und gib es zu Anne...dafür liebst du mich...;)
Auch die gestrige Folge knackte die 5 Millionen Grenze..genau 5,06 Mio wurden gestern durch den Angriff auf unsere Helden an den Bildschirm gefesselt. Alles in Allem also eine starke Staffel, die Spaß auf mehr macht.
In der Werberelevanten Gruppe waren es 2,75 Mio und brachte RTL wie soll es anders sein den Tagessieg mit 22,9 % ein...Gratulation!!!
Semir arbeitete weiter. Noch immer blutete die Hand und er spürte, wie die Ratten immer näher und näher kamen. Geht weg ihr verdammten Viecher, dachte Semir und schlug wie wild mit den Beinen um sich her. Für einen Moment ließen sie von ihm ab und gerade, als er seine Fesseln fast durchtrennt hatte, hörte er, wie die Tür aufging und jemand runtersprang zu ihm. Die Ratten fiepsten und kreischten durcheinander. Er wurde hochgehoben. „So Gerkhan, jetzt wollen wir mal ein bisschen umziehen...wir kriegen nämlich Besuch, wie es mir scheint“, hörte er die Stimme von Kalvus. Ben, dachte Semir sofort und wollte sich gegen den Mann zur Wehr setzen, doch dieser verpasste ihm nur einen Schlag in den Nacken und schon sank Semir bewusstlos zusammen. Roman half seinem Chef dabei, den bewusstlosen Gefangenen aus seinem Loch zu ziehen. „Und, wo bringen wir ihn hin, Chef?“, wollte der Mann dann wissen. „Ich hab, als wir herkamen, ein altes Haus an den Gleisen gesehen. Da nisten wir uns ein...Ich hab so das Gefühl, als ob uns bald Jäger mit seiner Truppe auf den Pelz rücken wird.“, entgegnete Kalvus. „Aber wie sollen die uns denn finden?“, wollte Roman wissen. „Ralf hat angerufen...Jäger hat sein Auto verfolgt und dabei sicherlich das Kennzeichen abgefragt. Er ist nicht dumm. Sicherlich wird er die Verstecke in der Gegend überprüfen lassen. Wir müssen weiter weg. Richtung Grenze am Besten und dann raus aus Deutschland.“, stieß Kalvus aus. „Bring du unseren Gast in den Wagen und sorg dafür, dass er nich zu früh aufwacht. Ich hole Lysanne...“, stieß er aus und ging in einen anderen Raum der Bunkeranlage. Lysanne saß auf ihrem Bett und blickte auf, als ihr Vater ins Zimmer trat. „Komm, mein Kleines...wir müssen hier weg...“, stieß Kalvus aus und zog seine Tochter am Arm von der Ruhestätte auf. „Wo gehen wir denn hin?“, wollte sie wissen. „Wieder nach Hause...nach Holland, aber erstmal müssen wir hier weg.“, meinte er nur und strich ihr mit dem Handrücken über die Wange, sah ihr in die strahlenden Augen. Sie nickte nur und genoss die Nähe ihres Vaters. „Komm...“
„Ahhh...“, stieß Kim plötzlich aus, als der Boden unter ihren Füßen nachgab. Krampfhaft krallte sie sich an der Bodenplatte fest. Ben und die anderen drehten sich erschrocken zu ihr um. „Schnell...“, stieß der junge Hauptkommissar aus und packte den Arm seiner Chefin. Hotte nahm den anderen und beide zogen kräftig. Nach wenigen Minuten hatte Kim wieder festen Boden unter den Füßen. „Sind sie in Ordnung, Chefin?“, wollte Ben dann wissen. „Ja...ja...es geht mir gut...“, meinte sie, noch vollkommen erschrocken. Der Schock über das eben saß ihr noch tief in den Gliedern. „Los...los...wir müssen weiter.“, kam es nur von Frank, der wie ein Gnom auf und ab hüpfte. „Gehen sie voraus...wir kommen nach.“, knurrte Ben nur und half dann Kim beim Aufstehen. Immer weiter rannten sie den schwarzen Gang entlang und bald tat sich ihnen ein Licht auf. „Tageslicht...“, stieß Dieter aus und wollte gerade einen Schritt nach vorne machen, als er einen starken Schmerz in der unteren Bauchseite verspürte. „Ahhh...“, stieß er aus und fiel Hotte in die Arme. „Dieter, was ist denn?“, fragte dieser sofort besorgt. Zitternd hob der lange Polizist seine Hand und alle konnten es sehen, Blut. Auch in der Dunkelheit schimmerte es mit tödlicher Röte. „Verdammt, die schießen auf uns...“, fauchte Ben und sprang sofort mit der Chefin hinter einer Ecke in Deckung. Hotte zog seinen verwundeten Freund hinter ein großes, heruntergestürztes Betonteil und versuchte, die Wunde notdürftig zu versorgen. „Wie sieht es aus?“, wollte Ben wissen. „Streifschuss..nicht gefährlich….“, gab Hotte von sich und kümmerte sich um Dieter. „Das bringt mich nicht um..ich will Semir helfen...also Hotte mach hin.“, stöhnte Dieter leise. Ben schüttelte den Kopf. „Sobald der Verband sitzt, geht ihr zurück und fahrt ins Krankenhaus..das ist ein Befehl!“, gab er bekannt. „Aber...Semir…er braucht mich doch...“, beklagte Dieter sich. „Wenn wir ihn finden wollen, dann müssen wir schnell machen….Dieter sei vernünftig…du gehörst ins Krankenhaus...“, kam von Hotte besorgt. Dieter sah ihn an. „Also gut…ihr habt gewonnen.“, gab Dieter klein bei.
Roman hatte Semir in den Kofferraum gelegt und drückte dem bewusstlosen Mann einen Lappen mit Chloroform auf die Nase. Dann schloss er ihn. Kalvus und Lysanne saßen bereits im Wagen auf der Rückbank und Kalvus drückte seine Tochter an sich. Roman sah Bewegungen aus dem Bunker kommen. Verdammt… dachte er, zog seine Waffe und schraubte den Schalldämpfer drauf. Dann drückte er ab. Ein leiser Schrei ließ ihn vermuten, dass er getroffen hatte. Die würden sich jetzt nicht mehr raus trauen. Schnell stieg er ein und fuhr los. Die Fahrt dauerte fast zwei Stunden. Lysanne hörte über ihren MP3 – Player Musik. Kalvus drehte sich ständig zu ihr um. Sie schlief ein. „Ich finde es schön, wenn sie so relaxen kann. Mein Engel hat so viel durchgemacht. Wie lange wird Gerkhan noch schlafen?“, wollte er von Roman wissen. „Ich befürchte, dass er bereits wach ist. Ich hab ihn zwar betäubt aber das hält sicher nicht lange an. „Gut…solange wir fahren, kann er eh nichts tun.“, meinte Kalvus nur. „Was hast du mit ihm noch vor? Wenn dieser Jäger tatsächlich hinter uns her ist, werden wir nicht lange sicher sein…“, gab Roman zu bedenken. „Nun….ich werde ihm noch etwas Angst einjagen….auf die Schienen legen.... ihn erschrecken… Angst ist ein schlimmer Feind. Besonders, wenn man nichts sieht und sich nicht wehren kann.“, lachte Kalvus leise. Sie kamen nach zwei Stunden und fünfzehn Minuten an der Hütte an. Lysanne schlief tief und fest und Kalvus trug seine Tochter ins Haus.