Beiträge von Elvira

    na super..und jetzt? Wer hat Semir wo ist er hin? Chris...nein... jenni morgen bitte einen Teil mehr...mist...bin erst am Abend daheim und vermutlich viel zu müde....grrrrrr wie sieht es heute aus..ach nee...muss ins Bett....okay... Freitag...ja...das ist gut.. Freitag vier Teile!!!!

    So mit dem jetzigen Teil müsst ihr bis morgen auskommen... denn ich bin morgen den ganzen Tag in Düsseldorf

    „Ich weiß es nicht….ich weiß es wirklich nicht. Peter…ich…ich…“ Ben stand auf und fing an zu schwanken. Er wurde zusehend blasser und Peter konnte gerade noch mit Semir zugreifen, bevor er zu Boden ging. „Hey...setz dich hin…“ kam besorgt von Semir. „Geht schon… mir ist nur schwindelig…“ meinte Ben und sah Semir an. Die Augen waren glasig. „Du scheinst doch mehr abbekommen zu haben als gedacht…wenn der Arzt kommt, wird er dich noch mal untersuchen..“ befahl Semir. „Nein...nein...ich ..ich muss herausfinden was passiert ist…“ widersprach Ben und wollte aufstehen, doch Peter und Semir drückten ihn wieder in den Stuhl. „Sitzen blieben!“ befahl Semir hart. „Ihr wisst also nicht, was genau passiert ist?“ kam nun von Peter. „Nein…nicht genau. Wir wissen nur dass es zu einer Explosion kam. Ich werde gleich noch anfangen zu ermitteln und zum Restaurant fahren.“ erklärte Semir. Ben sah Peter an. „Ich werde sobald ich weiß was mit Julia ist, anfangen nach zu forschen und ich werde den Mistkerl finden…und dann werde ich ihn mir vorknüpfen…das verspreche ich dir...“ gab Ben zu verstehen. „du wirst gar nichts…“ meinte Semir nur. Der Arzt trat aus dem Untersuchungsraum heraus. Peter sprang auf. „Doktor!! Wie geht es meiner Frau….?“ Fragte er sofort besorgt. „Sie sind Herr Baumgarten?“ vergewisserte sich der Arzt. Peter nickte. Der Arzt holte tief Luft. „Ihre Frau hat innere Verletzungen. Die Milz ist angerissen und musste von uns geflickt werden. Sie hat fünf Rippen gebrochen, von denen eine sich in den Bauchinnenraum gebohrt hatte und das Zwergfell verletzte. Der linke Arm ist gebrochen und der Kopf hat schwere Verletzungen abbekommen. Im Gehirn hat sich ein extremer Druck aufgebaut, den wir aber erfolgreich senken konnten. Nur für das Kind, was sie unter dem Herzen trug…. konnten wir nichts mehr tun…“ zählte der Arzt auf. „Oh mein Gott…“ stieß Ben aus. Peter sah den Arzt an. „Sie….war schwanger?“ fragte er nach. „Ja…sie war im dritten Monat…“ bestätigte der Arzt. „Wird sie wieder gesund?“ wollte Peter ängstlich wissen. „Das kann ich Ihnen nicht sagen. Ich weiß nicht wie stark Ihre Frau ist. Herr Baumgarten es tut mir leid, aber Ihre Frau liegt im Koma…ob sie wach wird…können wir Ihnen nicht sagen. Zeigen Sie dass Sie für sie da sind. Das hilft und unterstützt den Heilungsprozess und könnte sie dazu bewegen, dass sie wieder aufwacht…“ erklärte der Arzt.

    Nur wenig später wurde das Bett mit Julia aus dem Raum geschoben. Sie trug einen dicken Kopfverband aus dem einige Dränagen kamen. Peter ging sofort hin und sah weinend auf seine schöne Frau. Das Gesicht war aufgedunsen und zum Teil mit blauen Flecken übersät. Die Augen waren als solche nicht zu erkennen. Auch Ben wollte hin, doch als er mit Semirs Hilfe ans Bett trat sah Peter ihn an. Wut glitzerte in den Augen. „Fass sie nicht an...du hast schon genug getan..“ fauchte er seinen Schwager an. „Aber... Peter...bitte...ich....“ fing Ben an. „Nein...du bringst Unglück...lass uns allein! Lass uns in Ruhe!!“ schrie Peter wütend und schützte seine Frau vor ihrem Bruder. Ben nickte. Er verstand Peter sehr gut. Vermutlich hatte er sogar Recht. Die Bombe hat ihm gegolten und er hatte seine Schwester in den sicheren Tod geschickt. „Peter...ich verspreche dir, dass ich die Person die dafür zuständig ist, bekomme....“ erklärte Ben. Er drohte umzukippen. Beherzt griff ein Pfleger Ben unter die Arme und ließ ihn auf einen der Stühle nieder. Peter ging neben dem Bett seiner Frau her, als dieser auf die Intensivstation gebracht wurde. Ben sah ihnen nach. Wieder versuchte er aufzustehen. „Ben...bleib sitzen...du bist doch selbst nicht in der Lage auf deinen Beinen zu stehen..“ bat Semir inständig. Der vom Pfleger informierte Arzt kam zu ihnen. „Mir ist übel...alles dreht sich...“ stöhnte Ben. Der Arzt untersuchte ihn. „sie werden sofort auf Station gebracht. Vermutlich haben Sie sich mehr zugezogen als Sie zugegeben haben...“ befahl der Arzt und gab die Anweisung an den Pfleger ein Bett fertig zu machen. „Nein...das geht nicht... ich will... ich muss...den Täter finden...“ protestierte Ben. „Ben...wenn du jetzt auf die Straße gehst, dann hilfst du niemanden. Insbesondere nicht dir oder Julia. Bleibt hier...bitte..“ kam von Semir. „Ich will wissen was passiert ist...und warum...verstehst du das denn nicht?“ gab Ben zu verstehen. „Ich verstehe das sogar sehr gut. Aber nicht so. Okay... ich mache dir einen Vorschlag. Ich werde mich in dem Restaurant umsehen und dich dann informieren. Du wirst dich hier in ein Bett legen und ausruhen. Mindestens zwei Tage. Gönne sie dir. Ich werde dir Bericht erstatten. Versprochen..“ Semir sah ihn an. „Also gut...“ stimmte Ben zu. Er stand auf und schwankte. Sofort griff Semir zu und stützte ihn. „Hey... nicht umkippen..“ ermahnte er seinen Freund, der immer blasser wurde. Dr. Hindenburg hob eine Hand und schon kamen zwei Pfleger an. Sie nahmen Ben und führten ihn zu einem Bett. Semir sah besorgt hinterher. „Nur keine Angst.. er ist hier in guten Händen…“ beruhigte ihn Dr. Hindenburg. Semir nickte. „Ich weiß…ich hatte schon oft das Vergnügen hier zu sein...“ lächelte er nur. „Ah...ja… deshalb kamen Sie mir auch so bekannt vor… jetzt weiß ich es….“ nickte der Arzt. „Dann habe ich wohl einen guten Eindruck hinterlassen…“ scherzte Semir. „Nun ja…es ist unsere Aufgabe. Auch wenn die Patienten dann immer glauben besser zu wissen, wie es ihnen geht und sich auf eine Verantwortung entlassen um dann drei Tage später wieder hier zu liegen..“ erklärte Hindenburg. Semir räusperte sich... „Okay…danke Herr Doktor…für alles…“ grinste er und verschwand.

    Während Ben sich nach Semirs Ansicht köstlich amüsierte musste er die Berichte zum letzten Fall schreiben und abliefern. Er sah auf die Uhr. Es war gerade Mitternacht und er hatte noch einige Stunden vor sich. Eigentlich hätte Ben auch hier sitzen müssen, aber dank des Umstandes das er Victor Graziano im Gegensatz zu Semir noch nie gesehen hatte. Victor Graziano gehörte der großen Familie der Mafia an, die sich nun auch am Rhein versuchten einen Namen zu machen. Victor Graziano wurde mit Prostitution, Erpressung und Schutzgeld zusammen gebracht. Semir hatte bereits schon einmal gegen den Mann ermittelt, jedoch keine Beweise erbringen können. Nach den Akten war Graziano in so ziemlich allen Verbrecherbranchen zu finden und hielt seine Hand auf vieles. Doch solange ihm nichts nachzuweisen war, galt er als unschuldig auch wenn es Semir wurmte. Es schien als wüsste Graziano schon vorher wann die Polizei zuschlagen würde. Aber es war ausgeschlossen dass es einen Maulwurf gab. Das wurde intensiv überprüft und verlief negativ. Was auf der einen Seite beruhigend war, doch auf der anderen Seite alle Ermittlungsarbeiten regelrecht zu Nichte machten. Das Handy riss Semir aus seinen Gedanken. Er sah auf das Display. „Ben“ war dort zu lesen. Semir grinste leicht. „Endlich..ist er da?“ fragte er. „Semir…kannst du…zu mir kommen...bitte…ich...ich brauche dich..“ hörte er schluchzend von Ben sagen. „Ben? Was ist los? Was ist passiert?“ harkte er sofort nach. „Semir…bitte…Julia….ich…ich brauche dich…“ wiederholte Ben. „Bin schon unterwegs. Wo bist du im Restaurant?“ harkte Semir nach, der nun begriffen hatte das dort was Schlimmes passiert sein musste. . „Nicht im Restaurant…im Marien… Krankenhaus…eine Bombe..“ kam von Ben. Nun hielt Semir nichts mehr. Er beendete das Gespräch, griff seine Jacke und rannte aus der PAST. Nur wenig später raste er mit seinem BMW los. Zwanzig Minuten später war er im Krankenhaus und fragte sich nach Ben durch. In der Notaufnahme stieß er auf einen völlig aufgelösten Freund. Ben trug ein großes Pflaster auf der Stirn wo eine kräftige Beule prangte. Er nahm Semir nicht wahr. Erst als dieser ihm die Hand auf die Schulter legte zuckte er zusammen und sah ihn an. Die tränengeröteten Augen waren nicht zu übersehen. „Hey…was ist passiert?“ fragte er besorgt. „Wir..sie…eine Bombe… es ist eine Bombe explodiert….Julia saß direkt an der Explosionsquelle. Sie hat Glück überhaupt noch zu leben, aber…sie ist…sehr schwer verletzt…“ klagte Ben. „Okay…beruhige dich erst einmal. Was ist mit dir?“ harkte Semir nach. „Mir geht es soweit gut…aber Julia….ich muss Peter anrufen...“ fing Ben wieder an. „Ich mach das …“ bot Semir an. „Danke Partner…danke…“ kam leise von Ben.

    Peter Baumgarten erschrak als das Telefon klingelte. „Baumgarten…“ meldete er sich. „Hier ist Semir Gerkan..ich bin der Dienstpartner von Ihrem Schwager Ben Jäger… Wir haben uns auf Ihrer Hochzeit mit Julia kennen gelernt..“ hörte er den Anrufer sagen. „Ja..ja..ich erinnere mich. Was kann ich für Sie tun?“ wollte Peter freundlich wissen. „Julia und Ben waren heute in einem Restaurant essen und …es ist zu einem Unfall gekommen. Bei diesem Unfall ist Julia verletzt worden und…liegt derzeit im Marien Hospital…“ hörte er den Mann sagen.“Was?“ fragte er erstaunt. „Ihre Frau wurde sehr schwer verletzt. Sie müssen bitte herkommen. Alles weitere werde ich Ihnen hier erklären.“ wiederholte Gerkan. „Ja..ja…ich…ich komme…“ gab Peter durch. Er legte auf und starrte sein Telefon an. War es wirklich wahr, was man ihm eben mitgeteilt hatte? Julia soll schwer verletzt im Krankenhaus liegen? Schwer verletzt? Wieder passierte ihr etwas als sie mit ihrem Bruder unterwegs war? Peter stand auf und zog die Jacke an. Er musste hinfahren, denn dieser Gerkan hörte sich nicht danach an, als würde er Scherze machen. Von Bonn nach Köln war es nicht weit, dennoch brauchte Peter eine gute Stunde bis er im Krankenhaus ankam. In der Notaufnahme sah er Ben und seinen Partner sitzen. „Ben…! Wo ist sie? Wo ist Julia? Was ist mit ihr?“ wollte er wissen. Angst schwang in der Stimme mit. „Peter…ich..sie…sie ist…“ stammelte Ben. Er war nicht in der Lage seinem Schwager zu sagen, was passiert war. Er wusste es doch auch nicht. Er sah ihn an. Immer noch waren die Augen gerötet. „Du siehst grausam aus…warst du auch dort? Warst du sogar Schuld? Sag mir sofort was passiert ist!“ schrie Peter voller Sorge. „Bitte Herr Baumgarten… setzen Sie sich und beruhigen Sie sich…“ forderte Semir ihn auf. Peter setzte sich neben Ben. „Sag mir was passiert ist..“ forderte er seinen Schwager auf. „Ich weiß es nicht…wir saßen im Restaurant und….plötzlich kam eine Explosion… und…und…Julia...sie…sie war verletzt…“ stammelte Ben. „Eine Bombe? In einem Restaurant? Hier in Köln?“ kam völlig verwundert von Peter.

    Also die Märchenstunde dauert noch was...muss erstmal Märchen lesen ;) Solange dürft ihr meine Ersatzstory lesen.... das ist übrigens meine 126. veröffentliche....*stolzbin*


    In einem gemütlichen Restaurant in der Kölner Altstadt saß Ben mit seiner Schwester Julia am Tisch und stieß mit Wein an. „Wie läuft denn deine Ehe mit Peter so?“ wollte er wissen. „Nun ja…der Alltag ist eingezogen. Du kennst es ja…Seit Peter in der Firma von Papa arbeitet ist er selten zuhause. Und wenn dann bringt er sich Arbeit mit. Um nicht ganz ohne ihn auszukommen, bin ich als seine Sekretärin wieder in der Firma. Wenn ich mal wütend auf ihn bin, ruft er mich an und erklärt, dass er wieder Überstunden machen muss, weil seine Sekretärin Probleme hat und er sich einfach die Zeit dafür nehmen müsse… Dabei lacht er dann immer so niedlich, dass ich ihm einfach nicht böse sein kann und ihm den Seitensprung gönne..“ erklärte Julia lachend. Ben sah sie an. „Du bist also glücklich?“ harkte er nach „Oh ja…so glücklich wie am ersten Tag…“ schwärmte Julia. „Das freut mich. Habt ihr denn an Kinder gedacht?“ harkte er nach. „Ja…wenn es nach mir ginge, dann wäre sicher schon eins unterwegs, aber Peter will noch warten. Und ich akzeptiere es einfach…“ meinte Julia nur. „Und was ist mit dir? Hast du immer noch keine Frau zu deinem Herzen gefunden?“ hängte sie an. „Nun ja…die Partnerschaft mit Semir ist super…er hat eine tolle Familie und seine Töchter lieben mich beide. Ich habe also zwei Herzdamen…“ grinste Ben. Er sah auf die Uhr. „Da fällt mir ein..ich muss ihn noch ärgern..“ gab er zu. Julia sah ihn an. „Du willst ihn ärgern? Er arbeitet doch wohl nicht oder?“ harkte sie nach. „doch…er hat Nachtschicht…und er liebt es….glaub mir...er liebt es sehr...“ grinste Ben. „Ich bin gleich zurück. Du kannst ja schon mal bestellen..“ schlug Ben vor und stand auf. Julia sah ihn an. „Ben…du bist doch kein Kind mehr.. und was soll ich für dich bestellen?“ gab sie von sich. „Egal… ich esse alles und hier schmeckt alles..“ grinste Ben und verschwand in Richtung der Toiletten. Julia sah wie er sein Handy zog. „So ein Kindskopf…“ tadelte sie ihn leise. Sie nahm sich die Speisekarte vor und suchte für sich ein Kartoffelgratin mit Broccoli und Blumenkohl aus. Für Ben bestellte sie Pasta mit Hummer. „Entschuldigen Sie…ist das Tisch Nr. 10?“ riss ein Mann sie aus den Gedanken. „Ich weiß nicht… ich glaube schon..“ lächelte sie und sah den großen Blumenstrauß. „Dann ist der für Sie…einen schönen Abend noch..“ lächelte der Mann und verschwand. Julia sah ihm erstaunt nach. Der schöne Strauß konnte eigentlich nur von Peter kommen. Sie suchte nach der Karte die in solchen Sträußen immer versteckt war. Doch sie fand nichts. Als sie ihre Hände zurück nahm hörte sie ein sonderbares leises Geräusch. Eh sie die Ursache ermitteln konnte, knallte es. Julia spürte die Hitze die sich ausbreitete und hörte Schreie. Dann kam die Dunkelheit. Julia spürte nicht mehr, wie sie zu Boden geschleudert wurde und die schwere Tischplatte auf ihr landete.

    Ben wählte Semir an. „Hey… Semir… na bist du schon fertig?“ wollte Ben wissen, als sein Partner sich meldete. „Fast und was ist mit dir? Ist der Typ aufgetaucht? Oder machst du dir nur einen schönen Abend mit deiner Schwester auf Staatskosten?“ stellte Semir die Gegenfrage. „Beides…“ grinste Ben, als er die Spülung zog. „Du telefonierst auf dem Klo mit mir?“ kam verwundert von Semir. „Ja im Restaurant geht das ja wohl schlecht. Da kann ich mir gleich einen Zettel an die Brust kleben. „Bin Bulle..“ lachte Ben. „Ist der Typ denn aufgetaucht?“ wollte Semir nun wissen. „Nein bisher nicht….so Julia wartet..“ verkündete Ben. „Ben..denk daran, dass du nicht zum Spaß dort bist…sondern deinen Job machen sollst..“ ermahnte Semir ihn. „Danke..Semir..herzlichen Dank..du kannst mir aber auch jeden Abend versauen. Was deine Frage angeht…nein… er ist noch nicht aufgetaucht. Ich habe Glück gehabt hier überhaupt einen Tisch zu bekommen…hier musst du nämlich vorbestellen. Und ich habe den Tisch nur bekommen, weil einer abgesagt hat..“ erklärte Ben. „Na sonst wärst du mit Julia an die Pommesbude gegangen..“ gab Semir zurück. „Idiot!“ fauchte Ben „So… ich melde mich wenn es was zu melden gibt. Viel Spaß noch..“ hängte er an. Diesmal war es Semir der fluchte. Ben beendete das Gespräch und steckte das Handy ein. Er verließ den Toilettenraum und ging wieder zum Tisch. Er schaffte zwei Schritte als es plötzlich eine Explosion gab, die das Restaurant erschütterte. Ben spürte wie er von der Druckwelle gepackt und an die Wand geschleudert wurde. Dort blieb er einige Augenblicke benommen sitzen bis ihm einfiel, dass Julia am Tisch saß. „JULIA!!“ schrie er und richtete sich schwankend auf. Der Tisch an dem er eben noch mit seiner Schwester gescherzt hatte, gab es nicht mehr. „JULIA!!“ wiederholte er. Seine Schwester antwortete nicht. Er suchte nach ihr und fand sie unter einer der Tischplatten. Ihr weißes Shirt war rußgefärbt und trug rote Flecken, die Ben als Blut erkannte. „Julia… nein… nein…bitte..sag doch was… Julia…bitte!!“ schrie er weinend heraus. Vorsichtig zog er die Platte von ihr und untersuchte sie. Julia war ohne Bewusstsein. „Julia…bitte sag doch was...Hilfe!!! HILFE!!“ schrie Ben und sah sich suchend um. „Julia…“ wandte er sich wieder an seine Schwester. Sanft strich er ihr durch das Gesicht…Seine Hände zitterten. „Julia…bitte…“ weinte er. Doch in ihr war kein Leben.

    Eine Märchenstunde? Wie dürfen wir das verstehen? Ich bin gespannt... Und wie... du machst eine Pause? Das geht doch nicht! Wann geht es denn weiter? Wie lange setzt du uns auf Entzug?

    Wie ihr mich kennt wird die Pause nicht lange dauern... zur nächsten Story selbst....es wird wie immer spannend werden... last euch überraschen....

    Ich bedanke mich für die verdammt vielen Feeds. Das sorgt doch gleich wieder für Nachschub....an Ideen...die nächste die kommt wird wohl eine MÄrchenstunde werden... die ist aber noch nicht ganz fertig....jetzt eine kurze Pause für mich....danke an alle Feedern....ihr seid super!!!

    So dann will ich euch mal erlösen. Hier kommt das Ende.....

    „WAS??“ Dieter saß plötzlich gerade im Bett. Völlig vom Schweiß durchnässt sah er sich erschrocken um. Was war das? Verdammt…war es nun Wirklichkeit oder war es ein Traum? Mit zitternden Händen suchte er sein Handy und wollte Hotte anrufen. Wenn es kein Traum war, dann musste er ran gehen…Dieter schwor sich nicht aufzugeben und es in Erfahrung zu bringen. Das Freizeichen ertönte. „Herzberger..“ kam verschlafen von seinem Kollegen. Dieter schloss erleichtert die Augen. Es war ein Traum….nur ein Traum… „Hotte…ich bin es…ich…ich bin froh deine Stimme zu hören..“ gab er zu. „Dieter? Spinnst du? Es ist mitten in der Nacht und du weckst mich wegen so einem Schwachsinn?“ fauchte Hotte ihn an. Er schien wütend doch das war Dieter egal. „Hotte...du bist der beste Partner der Welt…“ gab Dieter von sich. „Sag mal ist alles in Ordnung bei dir?“ harkte Hotte nach. „Ja…ja…jetzt ja….ich bin nur überglücklich…das ist alles..“ Dieter lehnte sich ins Bett zurück. „Dieter…wenn du mir nicht sagst was mit dir ist, dann komme ich vorbei und dann kannst du…“ fauchte Hotte weiter. „Hotte…ich…ich hatte einen Alptraum….aber er war so real….ich...ich musste dich einfach anrufen…tu mir einen Gefallen ja…?“ bat Dieter. „Wenn ich es einrichten kann…klar…was ist es Dieter?“ wollte Hotte wissen. „Versprich mir, dass du immer auf dich aufpasst und wir bis zur Rente Partner bleiben…“ kam leise von Dieter. „Na wenn es nichts weiter ist. Ich habe nicht vor schon abzutreten, das kann ich dir sagen..“ lachte Hotte. „Danke Hotte…danke dafür…und für alle Jahre die ich mit dir verbringen konnte..“ erklärte Dieter. Er beendete das Gespräch und legte sich wieder hin. Schnell war er wieder eingeschlafen und hoffte das der Alptraum den er eben noch hatte nie in der Realität stattfinden würde.

    Hotte legte nachdenklich auf und schüttelte den Kopf. Dieter hörte sich ziemlich fertig an. Das musste ja was Grausames gewesen sein, was er träumte. Er nahm sich vor, seinen Partner zu fragen. Denn wenn Dieter mitten in der Nacht anrief, dann musste es schon sehr ernst sein. Vielleicht war er urlaubsreif und hat einfach nur seinen ganzen anstrengenden Alltag in dem Traum verarbeitet. Aber warum hörte er sich so fertig an? Was hatte er wohl geträumt. Er überlegte nicht länger nach und schlief wieder ein. Um sieben war Tag und dann hatte er genügend Zeit Dieter zu fragen was er geträumt hatte. Wenn es so aufregend war das er ihn anrief dann musste es sehr ernst gewesen sein. Um acht Uhr trafen sich die Beiden im Büro. Dieter sprang auf und umarmte Hotte herzlich. „Hey..ist jetzt mal gut? Was hat das Ganze zu bedeuten?“ wollte dieser wissen und befreite sich. „Hotte…ich..ich hab geträumt..es war grausam…es war so real….so gemein….so…“ zählte Dieter auf. „Nun beruhige dich doch mal…es war ein Traum…nur ein Traum. Was ist denn passiert?“ harkte Hotte nach. Dieter sah ihn an. Tränen füllten seine Augen. „Dieter…du weinst….“ Kam von Hotte. „Ja…aber diesmal ist es vor Freude…die Freude dass du noch lebst….und ich weiß dass ich den besten Partner der Welt habe und den Allerbestern Freund den man sich wünschen kann.“ Lächelte Dieter. „AHA….“ Kam von Hotte. Er sah Dieter besorgt an. Sollte er geträumt haben, dass er starb. Das wollte er genauer wissen. „Wie bin ich denn gestorben..in deinem Traum?“ fragte er nach. „Durch eine Kugel. Hotte tu mir ein Gefallen..sei immer vorsichtig ja? Ich will das nicht in der Realität durchmachen…bitte…pass immer auf dich auf…“ flehte Dieter erneut. Hotte nickte nachdenklich… „Das verspreche ich dir.“ Lächelte Hotte und drückte Dieter fest an sich. „Ich lasse dich nicht allein….niemals. Wenn der Dienst quittiert wird, dann nur mit dir zusammen oder gar nicht…“ versprach Hotte.

    Ende

    Danke für die supervielen Feeds...mich freut es wenn die Story gefallen hat. :D

    Soooo da heute Samstag ist.....gibt es heute noch einen dritten Teil....

    Semir zog seine Waffe. Er sah sie Silhouetten der Männer. „du rechts ich links?“ flüsterte er fragend zu Ben. Dieser nickte. Gemeinsam traten sie aus ihrem Versteck. „Dieter! Leg die Waffe ab!“ forderten sie ihren Kollegen auf. „Er hat Hotte erschossen…er verdient den Tod!“ fauchte dieser zurück. „Ja er hat ihn erschossen, aber wir selbst dürfen nicht richten. Dafür sind die Richter da….Dieter….mach dich nicht unglücklich…überlass es der Gerechtigkeit ihn abzuurteilen..“ versuchte Semir. „Euer Kollege ist des Lebens müde…er will seinem Partner folgen...warum lassen Sie ihn nicht?“ wollte der Mann wissen. „Halten Sie den Mund Stahl!“ fauchte Semir. „Sie kennen meinen Namen? Whow…ich bin beeindruckt…wirklich…sehr gute Arbeit…“ grinste der Mann höhnisch. „Sie tun gut daran nichts mehr zu sagen…“ fauchte Ben wütend. Doch auch er machte keinen Schritt auf den Mann zu, sondern hielt die Waffe im Anschlag. „Dieter…bitte….leg die Waffe weg…wir kümmern uns darum….was bringt es dir, wenn du selbst im Gefängnis landest? Willst du wegen so einem Kerl den Rest deines Lebens hinter Gittern verbringen?“ harkte Semir nach. Dieter wurde unsicher. Er sah zu Semir. „Er hat Hotte einfach umgebracht… sowas muss doch bestraft werden….er kann nicht einfach so davon kommen..“ erklärte er. „Ja..er wird bestraft..aber nicht mit dem Tod…Dieter…er wird das Gefängnis nie wieder verlassen….vertrau mir…Ben wird dem Mann jetzt die Handschellen anlegen und wir werden dich nach Hause bringen…einverstanden..nimm die Waffe weg…bitte…Dieter… ich bitte dich..“ redete Semir weiter und machte einen Schritt auf Dieter zu. Ben legte dem gestellten Holger Stahl die Handschellen an. „Ihr habt noch nicht gesiegt!“ stieß dieser aus. „Wenn du deine Klappe nicht hältst dann bekommst du von mir persönlich eine Kugel ins Bein…ist das angekommen?“ fauchte Ben ihm wütend ins Ohr. Während Semir sich weiter um Dieter kümmerte brachte Ben Stahl zum Streifenwagen den er mittlerweile angefordert hatte. „Dieter…komm…wir gehen auch..komm..“ Semir machte einen letzten Schritt auf Dieter zu und nahm ihm die Waffe ab.

    Einige Minuten später saßen alle drei bei Dieter im Wohnzimmer. „Ich hätte ihn erschossen…ich war kurz davor…abzudrücken..“ gab Dieter zu. „Nein… du hättest es nie getan. Weil du einen Gerechtigkeitssinn hast. Du kannst keinen so abknallen..“ redete Semir ihm aus. „Semir du verstehst nicht…ich habe die Angst die er hatte, genossen…ich ….verdammt...ich… ich bin eine Gefahr für andere…. Ich bin nicht mehr ich selbst… verstehst du das nicht?“ kam die verzweifelte Frage von Dieter. Tränen füllten die Augen. Semir legte ihm die Hände auf die Schulter. „Dieter…. Du bist Polizist…ein verdammt guter sogar, also… hör auf damit…Hotte hätte es sicher nicht gewollt, dass du dich wegen ihm so fertig machst. Er wollte dass du so bleibst wie du bist. Er hätte nie gewollt dass du seinen Tod rächst…“ erklärte Semir. „Ich weiß. Ich bin seit über 35 Jahren Polizist…das ist genug… ich werde meinen Dienst quittieren.“ gab Dieter seinen Entschluss bekannt. „Was? Du willst auch weg?“ kam erstaunt von Ben. Dieter nickte. „Ich will keinen neuen Partner mehr. Dafür bin ich zu alt… für einen Frischling….ich will nicht mehr..“ wiederholte Dieter. Semir sah betreten zu Ben. Dieter schien sich seinen Entschluss sehr genau überlegt zu haben. Ben und Semir sahen sich an. Dieter stand auf und ging ins Schlafzimmer. „Was sollen wir denn tun?“ fragte Semir hilflos. „Keine Ahnung…ich hoffe er fängt sich wieder. In diesem Augenblick ertönte ein Schuss aus dem Schlafzimmer. „DIETER!!“ schrie Semir und sprang auf. Er rannte mit Ben ins Schlafzimmer.

    Dieter irrte durch die Straßen. Er hatte es zwar geschafft nach Hause zu fahren aber er konnte sicher nicht einfach schlafen gehen. Zu sehr schmerzte der Verlust seines Partners und Freundes. Fast dreißig Jahre hatte er mit Hotte zusammen Dienst getan. Auch wenn er es nicht wirklich zugab, er wollte nicht mehr. Nicht ohne Hotte. Er war zu alt um sich noch an einen neuen Partner zu gewöhnen. Vielleicht war es besser wenn er den Dienst quittierte. Frischer Wind kam dann in die PAST. Dieter ging durch die Straßen und kam an dem alten Supermarkt vorbei, wo er immer eingekauft hatte. Er sah hinein. Seit die Öffnungszeiten bis 22 Uhr waren, konnte er meistens nach Dienstschluss ganz ohne Druck einkaufen. Vielleicht war es die Lösung. Er könnte sich Bier kaufen und dann ….für ein paar Stunden vergessen…ja…das war gut…das war sehr gut. Er betrat das Geschäft und nahm sich einen der kleinen Körbe. In der Abteilung für das Bier konnte er sich für keine Sorte entscheiden und nahm von jeder Kölschart eine Flasche. Sechs Flaschen hatte er am Schluss in seinem Korb und schritt zur Kasse. Der Laden war relativ leer für diese Zeit. Lediglich die Kunden die im Schichtdienst oder spät Feierabend hatten gingen hier durch die Gänge. Einer der Männer fiel Dieter besonders auf. Er schien nicht zu wissen was er kaufen wollte. Gut…das kam bei ihm ja auch vor, aber dieser Mann….Dieter hatte das Gefühl ihn zu kennen. War es wirklich so? Diese Bewegungen als der Mann durch den Gang lief…er kannte ihn…nur woher….wo hatte er diese Bewegung schon einmal gesehen. Dieter blieb stehen und dachte nach. „Herr Bonrath..schön Sie mal wieder zu sehen…“ riss ihn eine Frauenstimme aus ihren Gedanken. Er sah sie an. „Ach…Frau Hubschmidt….“ begrüßte auch Dieter seine Nachbarin. „Wie geht es Ihnen denn?“ wollte sie wissen. „Geht so...danke…“ murmelte Dieter nur und versuchte den Mann nicht aus den Augen zu verlieren. „Mein Mann sagte mir gestern noch, dass er Sie schon lange nicht mehr gesehen hat und er sich Sorgen macht...“ erklärte die Frau. Dieter nickte. „Entschuldigen Sie..aber ich muss weiter…“ gab er zu verstehen und ging direkt hinter den Mann her, den er beobachtete.

    Semir sah Ben verwundert an. „Sein Wagen ist doch da…aber Dieter nicht….wo kann er denn stecken?“ fragte er nachdenklich. „vielleicht ist er noch einkaufen…ich meine…es könnte doch sein, dass er was vergessen hat und..“ gab Ben zu bedenken. „Okay… sehen wir nach..“ nickte Semir. Auch er und Ben wussten wo Dieter gewöhnlich einkaufen ging. Das Geschäft war noch offen, aber von Dieter fehlte jede Spur. „Fragen wir nach?“ wollte Ben wissen. Semir nickte. Sie traten an die Kasse. „Gerkan Kripo Autobahn…wir suchen einen Kollegen von uns…Dieter Bonrath...kennen Sie ihn?“ wollte Semir von der Kassiererin wissen. „Den Herrn Bonrath..ja…den kenne ich… Er war eben auch hier im Laden und hat Bier gekauft…das ist sicher knappe zehn Minuten her. Er hat das Bier hier stehen lassen und ist dann hinter einem andere Kunden her gelaufen...“ erklärte die Kassiererin. „Einem Mann?“ harkte Ben erstaunt nach. „Ja…er ist hinten raus…auf den Parkplatz…“ kam zur Antwort. Semir und Ben rannten in die Richtung und standen auf dem Parkplatz. Zunächst sahen sie nichts von Dieter oder dem Mann der von ihm verfolgt wurde. „DIETER!!“ schrie Semir laut über den Platz. Doch nichts. Semir sah sich weiter um und suchte den ganzen Platz ab. Sie gingen zum Laden zurück als sie ein Geräusch hörten. Sofort waren sie auf Alarmstimmung und gingen mit gezogenen Waffen in die Richtung. „Sie haben meinen Partner umgebracht…dafür….werden Sie sterben…“ hörten sie Dieter sagen. „Du kannst ihm ja folgen wenn du willst…Bulle…..du bist doch auch schon zu alt für den Dienst oder? Bedauerlich findest du nicht..da ackert man das ganze Leben und dann erledigt eine Stück Blei es in Sekundenschnelle…“ verhöhnte ihn ein Mann. Semir sah Ben an. Beide ahnten wen Dieter dort gestellt hatte. Nun hieß es ihren Kollegen vor einer großen Dummheit zu bewahren.

    na da wird der türkische Hengst wohl zum müden Klepper was....? Semir Semir...ab einem gewissen Alter ist das mit dem Reittier nix mehr. Lass dir lieber von deiner Tochter auf dem Rücken laufen..ist entspannend so eine chinesische Massage..natürlich nur, wenn das Kind noch nicht so schwer ist. sonst könnte es größere Probleme geben und Ben bindet dich an seinem Mercedes an...im Rollstuhl..:D

    Holger Stahl war nicht aus Köln verschwunden. So einfach würde er das diesen ignoranten Bullen nicht machen. Doch mit der letzten Aktion hatte er es geschafft. Die Zeitungen berichteten über den Tod des alten Polizisten auf dem Hinterhof. „Na endlich gebt ihr zu, das ich genial bin. Wir werden uns sicher wiedersehen…“ grinste er zufrieden. Nun musste er sich einen Schritt überlegen wie er diesem Bullen den er für seine Flucht genutzt hatte noch eins auswischen konnte. Ihn und seinen kleinen Freund. Die Beiden waren ehrenwerte Gegner. Nicht so leicht zu knacken aber er hatte sich vorgenommen sie zu knacken und er würde es schaffen. Das wusste er. Er würde diese harten Burschen dazu bringen in ihm ihr Meister zu sehen. Nur wie…..? Klar war, dass die Familien von den Beiden unter Schutz standen und auch die beiden die im Krankenhaus lagen wurden sicher bewacht. Also musste er sich die Wache vornehmen und die Personen die jetzt noch verbleiben. Was für eine Bindung bestand zwischen diesen Bullen? War sie wohl stark genug, das der eine für den anderen sterben würde? Sicher….ja…das war sie bestimmt….er sah auf die Uhr. Gleich 21 Uhr. Jetzt konnte er ruhig auf die Straße gegen und das einkaufen was er brauchte um für die nächsten Tage über die Runden zu kommen. Niemand würde ihn hier finden. Niemand…dieses Versteck war genauso perfekt wie er. Holger verlor immer mehr den Hang zur Realität und das sollte noch Einen der Helden zum Verhängnis werden. Mein ist die Rache…..sagte er sich und ging mit Perücke und Bart verkleidet in den nächsten Supermarkt der bis 22 Uhr geöffnet hatte.

    Die nächsten Tage vergingen ohne das es eine Spur nach Holger Stahl gab. Dieter machte zwar seinen Dienst, aber er sah immer wieder zu dem leeren Stuhl ihm gegenüber. Dort wo Hotte sein langjähriger Partner immer wieder saß und nun eine Lücke war. Dieter spielte gedankenversunken mit dem Lineal und zuckte zusammen als sich eine Hand auf die Schulter legte. „Dieter….alles in Ordnung?“ fragte Semir besorgt. „Ja sicher…alles in Ordnung…“ bestätigte Dieter mit einer monotonen Stimme. „Vielleicht solltest du ein paar Tage Urlaub nehmen, wegfahren…zu deiner Schwester vielleicht….“ schlug Semir vor. „Danke…ich brauche keinen Urlaub…ich brauche den Mörder meines Freundes…das würde mich schon glücklich machen… und bevor der Kerl nicht sitzt, werde ich nicht ruhen…“ fauchte Dieter. Semir klopfte noch einmal auf Dieters Schultern. „Du weißt aber dass du nicht mit ermitteln darfst…“ gab er zu bedenken. „ich weiß…ich will es ja auch nicht…ich will diesem Mann nur einmal gegenüber stehen….verstehst du…ich will ihm in die Augen sehen..“ kam leise von Dieter. „Und dann?“ wollte Semir wissen. Er zog einen Stuhl vom Nachbartisch heran und setzte sich. „Was willst du dann machen?“ harkte er nach. Dieter sah ihn an. „Ich weiß es nicht….ich….Semir…er fehlt mir….“ klagte er. Wieder kamen die Tränen. „Ich weiß Dieter…mir fehlt er auch…“ gab er zu. „aber unser Leben geht weiter. Wir werden den Kerl stellen und dann werden wir ihn vor Gericht stellen lassen. Er wird für immer eingesperrt werden…“ versprach Semir. Dieter sah ihn an. „Wenn ich den Kerl vorher finde, dann werde ich ihn umbringen….genau wie er es mit Hotte getan hatte…“ kam das Gegenversprechen. Dieter stand auf und verließ die PAST. Semir sah ihm besorgt nach. Auch Ben kam aus seinem Büro. „Wo will er hin?“ fragte er. „Keine Ahnung. Ich hoffe nur, dass er keine Dummheiten macht. Er ist fertig…“ gab Semir zu bedenken. „Wenn du die Bedenken hast, sollten wir ihm vielleicht folgen?“ schlug Ben vor. Semir war einverstanden. Sie fuhren zunächst zu Dieter nach Hause.

    Die Suche nach Holger Stahl verlief im Sand. Er tauchte nirgends auf. Einige Tage nach dem tragischen Tod von Horst Herzberger traf sich die gesamte Besatzung der PAST auf dem Nordfriedhof in Köln um ihm die letzte Ehre zu gewähren. In der kleinen Kapelle auf dem Friedhof wurde er aufgebahrt. Dieter trat als erstes an den offenen Sarg. Hotte sah aus als schliefe er. Wieder füllten sich die Augen mit Tränen. Dann legte er eine weiße Rose in den Sarg. „Machs gut…Dicker… ich werde dich nie vergessen. Du ward der beste Partner den man bekommen konnte…Danke für alles..“ schluchzte er und drehte sich vom Sarg weg. Semir und Ben reihten sich ein. Auch sie legte jeweils eine Blume in den Sarg. „danke für alles Hotte….“ sagte Semir und knipste das rechte Auge zu. Ben tat dies schweigend. Nachdem alle Kollegen einmal seine letzten Worte gesagt hatten trat der Pfarrer vor die versammelte Gruppe in der kleinen Kapelle und ließ Hottes bewegtes Leben. Es dauerte eine Stunde bis er aufhörte. Dann trat Kim vor. Sie nahm ein Taschentuch und trocknete die Tränen. Sie hatte als Dienststellenleiterin die schwere Aufgabe sich offiziell von Horst Herzberger zu verabschieden. Eine kleine Abschiedsrede hatte sie vorbereitet. Sie trat ans Podium und sah auf die Kollegen die sie wieder um ansahen. Sie räusperte sich kurz. „Wir nehmen heute Abschied von Horst Herzberger, den wir alle als Hotte in sehr guter Erinnerung halten. Ich kannte ihn zwar nicht so lange wie einige hier, aber in dieser kurzen Zeit…ist er mir sehr ans Herz gewachsen. Mit Hotte verliert die PAST einen sehr wertvollen und unersetzbaren Kollegen, einen liebevollen Menschen und….einen guten Freund….Wir…wir werden ihn immer….in Gedanken halten… Sein Tod reißt eine große Lücke besonders bei den Personen die sehr eng mit ihm verbunden waren. Wir ….“ Kim sah mit zusammen gepressten Lippen nach oben. Tränen liefen ihr über das Gesicht. „Ich….es tut mir Leid…ich kann nicht mehr…“ gab sie zu und löste sich mit Semir ab.

    „Als ich vor gut 20 Jahren an der Kripo Autobahn in Nordrheinwestfalen versetzt wurde hatte ich Bedenken mich in der PAST wohl zu fühlen. Doch als Hotte zu uns kam, da…er war wie ein Vater zu uns. Die Stille die hier herrscht macht uns bewusst wie vergänglich das Leben ist. Doch eins sollte uns klar sein…die Seele lebt fort. Egal wo Hotte nun ist, er wird immer bei uns sein, wenn wir ihn nicht vergessen. Ich werde ihn nicht vergessen, denn ich habe viel von ihm gelernt. Ein Abschied tut weh, der bittere Schmerz wird sicher irgendwann nachlassen, aber der Verlust…er bleibt für immer. Hotte hat vor vier Tagen eine Schwelle überschritten die jeder einmal überschreiten muss. Der eine früher der andere Später. Für Hotte war es eindeutig zu früh. Ich verdanke ihm vieles und….ich denke ich spreche aus dem Herzen vieler wenn ich behaupte, das Hotte unser Dienststellenpapa war. Er hatte immer ein offenes Ohr für jeden. Er half bei persönlichen Problemen und man konnte sich immer auf ihn verlassen. Egal was anlag…Hotte war dar und half. Als ich vor gut fünf Jahren meinen Freund und Partner Tom Kranich verlor…war Hotte da und hat mich über diesen herben Verlust getröstet so gut er es konnte. Wer immer Hotte kannte, weiß das er sein Leben damit verbracht, für Andere da zu sein. Er ist in Ausübung seiner Pflicht verstorben und hat dabei Ben meinem jetzigen Partner das Leben gerettet. Viele sagen sicher, dass es leichtsinnig war, aber….das war Hotte. Sein Lachen wird unvergessen bleiben und seine positive Art mit allen Aufgaben umzugehen war einfach genial. Er wurde viel zu früh aus unserer Mitte gerissen. Wir verlieren nicht nur einen guten Freund, sondern einen wertvollen lebensfrohen Menschen. Ich bin dankbar dafür, dass ich sein Freund sein durfte….und mit den Worten * wir werden dich nie vergessen und deine Lücke wird nicht zu schließen sein … Hotte wir vermissen dich ..“ endete Semir. Er schluckte und trat dann zurück. Es folgte ein Schweigemarsch bis zur Hottes letzten Ruhestätte. Der Sarg wurde langsam ins Grab gelassen. Die Trauergemeinde stand um das Grab herum während es langsam zugeschüttet wurde. Nach und nach wurden Blumen aufs Grab gelegt und zum Schluss kam ein großer wunderschöner Kranz auf dem der Schriftzug stand. „Wir vermissen dich….“

    Sorry Mädels,

    Um des lieben Frieden willens schließe ich dieses Thema. Ich denke wir sollten uns nicht auf so ein Niveau runterlassen. Die machen ihr Ding und wir unseres. Außerdem ist es mir einfach zu lächerlich. Kinder, die sich ärgern beruhigen sich auch wieder. Habt bitte Verständnis, dass dieses Thema nicht weiter ausgeführt wird...

    Danke und allen einen wunderschönen Tag. Was das reden mit den Helden angeht.... Ich bin dran...und es sieht gut aus....bisher jedenfalls :D


    **************geschlossen**************

    „Warum weinst du denn? Mir geht es gut…ich gehe zu meiner Gerda…. Gönne es mir….ich warte schon so lange darauf“ tröstete Hotte ihn. Dieter nickte und schluchzte. „Ich gönne es dir von ganzem Herzen…aber was ist…Hotte…wir waren so lange zusammen…was soll ich denn ohne dich hier tun?“ klagte Dieter. Hotte sah noch einmal zu Ben und Semir. „Passt auf…euch auf…und …und gib deinen Töchtern…einen…dicken Schmatzer…damit…damit sie mich…nicht….vergessen….“ hauchte Hotte zu Semir. Dieser nickte. Ein letztes Zucken ging durch den Körper. „HOTTE!! NEIN!!! NEIN!!!“ schrie Dieter erschrocken und sah sich verzweifelt um. „SEMIR!! HILF MIR!!! HILF MIR DOCH!!“ flehte er verzweifelt und versuchte Wiederbelebung zu machen. Semir weinte und zog ihn gemeinsam mit Ben vom Bett weg. „Es ist vorbei… Dieter….es ist vorbei….lass es….lass es…“ flehte Semir. „NEIN!! NEIN!! ER KANN NICHT GEHEN….. das geht nicht….das geht nicht…das kann er nicht tun…“ weinte Dieter nur. „HOTTE!!!!“ Semir brachte ihn mit Ben raus. Auf dem Flur ließ Dieter sich einfach auf den Stuhl sacken und weinte. Auch Semir und Ben weinten. Sie saßen auf den Stühlen im Gang und sagten nichts. Semir sah Dieter an und Ben.. „Verdammt….“ fauchte er und ließ den Tränen freien Lauf. Es dauerte eine ganze Weile bis sie sich beruhigten und Ben ging noch einmal zu Hotte ans Bett. „Machs gut…Dicker…egal wo du jetzt bist….und danke….danke für alles…“ sagte er leise. Erneut verließ er das Zimmer. „Warum? Warum lässt er mich allein?“ fragte Dieter. Doch auf diese Frage konnten weder Semir noch Ben antworten. „Wir müssen Krüger Bescheid geben…“ kam leise von Semir. Ben nickte. „Pass du auf Dieter auf...ich mach das..“ schlug er vor. Semir setzte sich neben Dieter und versuchte seinen Kollegen zu trösten.

    Kim Krüger sah auf ihr Handy als es klingelte. „Ben….wo sind Sie denn?“ wollte sie wissen. „Chefin…wir….wir sind im Krankenhaus…“ kam von Jäger. „Was? Hat es Sie auch erwischt?“ harkte Kim nach und stand auf. „Es hat Hotte erwischt…“erklärte Ben leise. „Oh mein Gott…wie schlimm ist es?“ fragte sie nach. Doch von Ben kam keine Antwort. „Ben? Was bitte ist mit Herzberger? Ist er schwer verletzt?“ wollte Kim wissen. Sie hörte wie Ben tief durchatmete und ahnte dass hier mehr war, als nur eine Verletzung. „Nein…sagen Sie das das nicht wahr ist…bitte Herzberger ist…?“ fragte sie. „Vor ungefähr fünf Minuten ist er verstorben…eine Kugel war so dicht am Herzen, dass…das die Ärzte nichts tun konnten..“ kam leise von Ben. „Oh mein Gott….nein…das kann doch nicht sein….“ Wiederholte Kim leise. „Chefin…wir sind mit Dieter im Krankenhaus… er ist … wir sind….am Ende…“ stieß Ben aus. „Ich komme hin…ich bin gleich bei Ihnen..“ versprach Kim. „Nein..das bringt nichts mehr…stellen Sie Susanne und Hanna Schutz vor die Tür… wir wissen wer er ist und wir werden ihn packen…“ versprach Ben. „Ich werde mich darum kümmern….was ist mit dem Kerl?“ fragte Kim nach. Sie spürte die Wut über diesen Mann aufsteigen. „Die Großfahndung läuft. Flughäfen und Bahnhöfe haben wir bereits sperren lassen.“ erklärte Ben. „Ich werde mich um den Schutz von Susanne und Hanna kümmern..“ kam von Kim. Das Gespräch wurde beendet.

    Du willst jetzt aber nicht wirklich noch weiter Feeds, oder? Der Dieter geht doch dann sicher auch bald ... so wie Petra nach Toms Tod.... ;(

    Ja sicher dat!!! Ich will mehr...mehr mehr...feeds.....dann geht es in der Story weiter und ihr werdet erfahren was mit Dieter ist..

    ;( Das ist jetzt nicht dein Ernst oder??? ;( Du kannst doch Hotte nicht sterben lassen! *schnief* Das geht doch nicht, nein das geht nicht, ich weigere mich zu glauben dass du Hotte einfach so sterben lässt! ;( *geschocktbin* ;(

    So etwas nennt man dann ja wohl erfolgreiche Schocktherapie... :D:D:D

    Nee wat hinterhältig unser türkischer Hengst doch ist...der türkt und trickst...klasse.... bin gespannt wie es weitergeht und was Hartmut sagt, wenn er Semir gegenübersteht und sich mit dem Ergebnis brüsket....