Beiträge von Elvira

    Andrea wachte um sechs auf. Sie sah sich verwundert um, denn das Semir aufgestanden war und bereits auf der Arbeit schien, hatte sie nicht mitbekommen. „Mama…“ rief Ayda. Andrea stand auf und ging zu ihr. „Hey…ist noch etwas zu früh zum Aufstehen..“ sagte sie zu ihr. „Wo ist Papa?“ wollte Ayda wissen. „Arbeiten…der Papa hat im Augenblick viel Arbeit…“ erklärte Andrea. „Und Ben auch…der hat mir versprochen das er mir vorliest…“ gab ihre Tochter traurig von sich. „Das wird er auch tun, wenn er Zeit hat. Aber im Augenblick hat er viel zu tun und ist abends viel zu müde um zu lesen.“ erklärte Andrea. Ayda nickte. „Das verstehe ich..“ kam überzeugt von ihr. „Fein…und nun schlaf noch etwas…“ lächelte Andrea und strich ihrer Ältesten über den Kopf. Ein Blick zu Layla zeigte ihr, dass die Jüngste einen tiefen und gesunden Schlaf hatte. „Layla ist eine Schlafmütze…“ meinte Ayda nur als sie ihre Mutter zusah. „Sie schläft lange und das ist gut so…dann darf die Mama auch noch schlafen. Heute ist Freitag und der Kindergarten ist zu. Also kannst du auch schlafen..und das solltest du nun auch noch tun…“ lächelte Andrea und stand auf. „Darf ich in deinem Bett ein bisschen schlafen? Ich störe auch nicht…“ bettelte Ayda. Andrea nickte leicht. Schnell war Ayda aus ihrem Bettchen und rannte in das elterliche Schlafzimmer. Auch Andrea legte sich wieder hin. Sie hatte so selten Zeit sich auszuschlafen und wollte es diesmal einfach nutzen. Doch schon um sieben mache Layla Radau im Bett da sie sah, das Ayda nicht da war. „MAMA!!!“ schrie das kleine Mädchen laut und weinend nach ihrer Mutter. „Ja..doch..ich komme schon..“ rief Andrea zurück. Sie sah Ayda an, die auf der Seite lag, wo sonst Semir lag. Sie schlief noch tief und fest. „Wer ist wohl jetzt die Schlafmütze“ lächelt sie leise. Sie stand auf und versorge Layla die weinend in ihrem Bettchen saß. „Nicht weinen meine Kleine…Mama ist doch hier…na komm…machen wir dich erst einmal trocken und dann frühstücken wir...“ redete sie auf das knapp einjährige Mädchen ein.

    Susanne kam am nächsten Morgen wieder ins Büro. „Was soll das denn? Ben ruft mich gestern an und erklärt das ich nicht als Lockvogel gebraucht werde, erklärte es mir aber nicht wirklich…was bitte ist passiert?“ wollte sie von Semir wissen. „Das ist ganz einfach. Der Kerl holt sich die Mädchen vom Strich. Gestern Nacht ist wieder eine verschwunden gerade mal 15 Jahre alt...“ erklärte Semir sachlich. „Oh mein Gott…ist sie tot?“ harkte Susanne nach. „Das hoffe ich nicht. Bisher haben wir keinen weiteren Leichenfund gemeldet bekommen.“ Gab Semir hoffnungsvoll von ihr. „Soll das heißen, das Tabea…kein gewöhnliches Schulmädchen war, sondern eine kleine Nutte vom Babystrich?“ harkte Susanne nach. „Nein…Tabea war noch Jungfrau… sie ist in der Todesnacht entjungfert worden, das hat die Obduktion ergeben. Vermutlich ist das auch der Grund, dass er sich an dem Abend nicht gezeigt hat. Er hat die Kleine vom Babystrich in seiner Gewalt. Susanne..das war eh eine dumme Idee. Wir müssen den Kerl jetzt einfach nur bekommen und dann wird er seine gerecht Strafe erhalten. Wenn er psychisch gestört ist wird er für immer in der geschlossenen Anstalt landen.“ Erklärte Semir weiter. Susanne nickte. „das ist nicht gerecht. Tabea hatte niemanden etwas getan. Warum hat er sich an sie vergriffen? Was hat er davon, ein kleines Mädchen zu vergewaltigen…?“ wollte Susanne wissen. „Das kann ich dir nicht sagen. Aber ich vermute, dass er in diesen Mädchen die Prinzessinnen aus den Märchen vor sich sieht. Sie verkörpern seine Welt und genau das ist das gefährliche. Ich kenne die Märchen nicht, Ben liest sie zwar vor, aber…wirklich kennen ist auch es bei ihm auch nicht…. Andrea hat mir zwar einige erzählt, aber sie ist eher die Schiene 1000 und eine Nacht und der Kerl geht eindeutig nach Grimms Märchen…“ gab Semir weiter von sich. „Vielleicht hilft es euch, wenn ich die Märchen lese? Ich habe ein Buch von den Grimmschen Märchen…“ rief Susanne und verschwand. Nur kurz darauf hörte man das Auto abfahren.

    Leo fuhr nach Hause und legte sich ins Bett. Zum ersten Mal, nahm er nicht sein Märchenbuch um einzuschlafen sondern schlief einfach ein. Noch ahnte er nicht, dass die Polizei schon auf seinen Spuren wandelte. Morgen wollte er erst mal einkaufen und dann zu seiner Prinzessin fahren. Rapunzel…..ich werde zu dir kommen. Und ab morgen wirst du Angst vor mir haben. Du wirst nie wieder über mich lachen…nie wieder Rapunzel…nie wieder.“ sagte er noch bevor er einschlief. Die Nacht war kurz. Er stand um vier wieder auf um in die Hütte zu fahren. Leise öffnete er die Tür zu dem Raum wo er das Mädchen fest hielt. Sie lag auf dem Bett. Nackt wie Gott sie schuf. Die Decke war ihr wohl herunter gefallen. Leo hob sie auf und legte sich zu ihr. Sofort wachte sie auf und sah ihn erschrocken an. „Lass mich raus…!“ weinte sie wieder und wollte aufstehen. Leo hielt sie fest. „Oh nein Rapunzel… du wirst hier bei mir bleiben und mir zur Verfügung stehen wann und wie ich es will“ stieß er aus. „Nein…nein!!! bitte…ich will das nicht…ich wollte nicht lachen..bitte….“ weinte sie. Leo zog einige Lederriemen, die er sich eingesteckt hatte aus der Tasche und fesselte Martina am Bett. „Lass mich…bitte…lass mich…“ weinte sie. Sie fing an sich zu wehren und schlug ihm einmal die flache Hand ins Gesicht. Leo wurde wütend und legte ihr eines der Lederriemen um den Hals. Er zog zu. Die Gegenwehr von Martina konzentrierte sich nun um das Riemchen um ihren Hals. Sie versuchte verzweifelt den Druck zu lösen und fing an zu röcheln. Leo ließ bevor sie das Bewusstsein verlor los. Martina holte keuchend und hustend Luft. Nun wehrte sie sich nicht mehr und ließ sich festbinden. Alles in ihr erstarrte und sie hoffte nur, dass es schnell vorbei war. Doch diesmal dauerte der Akt lange…sehr lange. Leo ließ sich diesmal Zeit. Zwischendurch zog er den Riemen um ihren Hals zu und genoss die Angst, die das Mädchen vor ihm hatte. Nach einer guten Stunde hatte er genug. Er küsste sie und strich ihr über das Gesicht. „Das war doch toll oder?“ fragte er. Martina nickte nur. Die Tränen liefen ihr über die Wangen doch sie konnte sie nicht weg putzen.

    Ben traf nach Semir ein. „so..zeig mir den Märchenprinzen mal..“ meinte er nur. Semir gab ihm das Bild. „Das soll unser Psycho sein?“ fragte Ben erstaunt nach. „Ja…zumindest passt es zusammen. Der Typ ist allerdings noch namenslos. Die Dame von der ich das Foto habe, vermisst ihre Kollegin seit gut vier Stunden und ist in Sorge weil es unüblich ist. Und da muss ich ihr Recht geben..“ erklärte Semir und erzählte was er wusste. „Wenn er sich jetzt die Nutten holt dann ist es wirklich übel um ihn bestellt. Aber das erklärt auch, warum er Susanne nicht weiter bedrängt hat. Während wir uns auf dem Schiff die Füße platt gestanden haben, hat e sich ein anderes Opfer geholt…verdammt…so bekommen wir ihn nie..“ stieß Ben wütend aus. „Genau so sieht es aus. Ich lasse das Bild gerade durch den Computer jagen. Allerdings habe ich wenig Hoffnung, dass der Typ da drin ist..“ gab Semir zurück. „Und was machen wir jetzt? Der Undercover von Susanne wird auf jeden Fall abgeblasen. Wir müssen das Mädchen finden, egal was sie beruflich macht…“ kam von Ben. Semir sah ihn an. „Und wo?“ wollte er wissen. „Dazu müssen wir die Märchen durchgehen…“ schlug er vor. „Ach so…ich habe übrigens die Identität von Aschenputtel, Dornröschen und auch von Rotkäppchen. Alles Mädchen aus dem Rotlicht.“ Gab Ben bekannt. „danke…also hat e sich auf diese Linie gezogen…gut...das verringert das Opferfeld um einen großen Teil. Dennoch denke ich, ist es sinnvoll dass die Kollegen der umliegenden Städte mehr Präsenz vor den Schulen zeigt. Allein schon um den Kerl abzuschrecken sich noch mehr Kinder zu holen. Das Mädchen was er jetzt in der Hand hat, ist gerade 15 und heißt Martina Mertens… sie ist vor zwei Jahren von zuhause abgehauen, weil ihr Vater sie sexuell missbraucht hat. Ihre Mutter ist in der Anstalt und macht eine Entziehungskur. Kurz und gut..eine verkorkste Familie. Sie ist dann Ronny Becker einem Zuhälter der übelsten Sorte in die Finger geraten, der sie auf den Babystrich schickt.“ erzählte Semir. Ben sah ihn an. „Du warst ja schon richtig fleißig…“ lobte er. „Das hat mir Laura vom Straßenstrich erzählt. Ben wir müssen diesen Kerl finden, bevor er noch mehr Mädchen tötet. Vier reichen..“ Ben nickte. „Das sehe ich auch so… nur ob das wirklich der Kerl ist? Ich meine…vielleicht ist es nur ein harmloser Bürger, der seinen Spaß haben will. Das Mädchen könnte ja auch wieder auftauchen…oder ist untergetaucht...“ gab er zu bedenken. „Nein..nein…mein Gefühl sagt mir, dass es der Kerl ist. Wir werden ihn zur Fahndung ausschreiben.

    Na das geht ja heiß mit "Eis und Sahne" her.....Das alle ihren SPaß haben ist deutlich zu erkennen...klasse geschrieben...aber was will man denn auch von dir erwarten.

    Was den Jungen da so angeht...der arme...ich vermute mal dass er einer dieser Bodyschmuggler ist....grausam...aber ich bin gespannt was du noch vorhast

    „Kikeriki...“, schrie der Hahn vom Dach der Scheune über den ganzen Hof. „Ich bring dieses Vieh um.“, knurrte Ben nur und drehte sich um, zog die Decke über den Kopf. Doch dann...Moment, war Semirs Bett leer? Er blickte auf die Schlafstelle neben sich. Tatsächlich...Semir war schon aufgestanden. „Semir?“, rief er ins Bad, doch keine Antwort. Auch, als Ben das ganze Haus abgesucht hatte, fand er keine Spur von seinem Freund. Er wird doch nicht, dachte er und zog sich schnellstens an. Sina lag schnaufend in ihrem Körbchen unterhalb der Treppe, doch als sie die Schritte von Ben hörte, hob sie den Kopf und kam mit wedelnder Rute auf ihn zu. „Hey Maus...hilfst du mir mal...Semir ist im Wald...und falls uns ein Wildschwein begegnet, brauche ich dich.“, meinte er zu der Hundedame, nahm die Leine von der Wand und legte sie ihr an. Dann öffnete er die Tür und ging mit Sina hinaus. Es dauerte nicht lange, bis er an der Stelle war, wo sie gestern Nacht waren und wirklich...Semir kauerte am Boden und drehte förmlich jedes Blatt um, in der Hoffnung, etwas zu finden. „Semir …. Was tust du da?“, fragte er leise. Semir sah ihn an. „Ich weiß, das hier etwas sein muss….hier ist es passiert...es muss Blut hier sein…es muss einfach...ich bin nicht verrückt!“, kam verzweifelt von ihm. „Semir….Semir…hör auf damit…hier ist nichts. Es hat hier nichts stattgefunden….bitte steh auf.“ Ben zog seinen Freund hoch. „Nein..hier muss was sein...hier muss was sein!!“, schrie Semir verzweifelt. Er riss sich los und suchte weiter im Gebüsch.

    Georg wachte ebenfalls auf. Er war zufrieden. Das, was gestern im Wald abgelaufen war, war besser als alles, was er bisher mit seiner Vorführung erreicht hatte. Einfach nur genial. Der Typ ist völlig ausgerastet. Einfach nur klasse… Niemand wird dem Kerl glauben….und alle würden denken die Legende hat wieder zugeschlagen. „Georg…bist du wach?“, hörte er seinen Vater rufen. „Ja…komm rein…“, gab er zurück. Er ließ seine Stimme etwas verschlafen klingen. Sein Vater öffnete die Tür. „Hast du das gestern eigentlich mitbekommen…. Der arme Kerl kann einem Leid tun…“, gab sein Vater von sich. „Ich fand es ehrlich gesagt ziemlich witzig. Der glaubt wirklich den Reiter ohne Kopf gesehen zu haben. Ob er was getrunken hatte, bevor es auf die Jagd ging?“, mutmaßte Georg. „Georg….ich stand direkt vor dem Mann. Da war nichts mit Alkohol. Gregor sagte mir kurz darauf, dass er wohl Tabletten nimmt, zur Beruhigung…na die hatte er gestern sicher nötig. Es war schlimm genug….“, meinte sein Vater nun. „Ja schlimm…warum tust du nichts dagegen? Wenn es wirklich so ist, dass der Typ den kopflosen Reiter gesehen hat, müsste es doch eine Spur der angeblich geköpften Frau geben oder?“, harkte Georg nach. Sein Vater sah ihn an. „Du hast Recht….es müssen Spuren da sein. Ich werde mit Paul, dem alten Dorfscheriff mal nachsehen. Willst du mitkommen?“, wollte Hans wissen. „Nein...ich muss noch was für meine Klausur lernen. Die Semesterferien sind ja bald um….noch zwei Monate und ich muss wirklich lernen. Heute ist ein schönes Wetter um das draußen zu machen. Geh du nur….mit Paul…“, meinte Georg.

    Fritz sah seine Frau nachdenklich an, als sie am Tisch saßen. „Was war das grausam. Der arme Kerl….er ist völlig durchgedreht. Da war nichts…aber er behauptet eine Frau sei vor seinen Augen geköpft worden.“, tadelte der Bürgermeisterkandidat Semir, den er nicht kannte. Sabine zog die Schultern hoch. „Er denkt es wäre so….irgendwie schien er wirklich zu glauben diese Legende gesehen zu haben. Ich stelle es mir schrecklich vor, solche Halluzinationen zu haben. Niemand glaubt einem…aber ich selbst wüsste es war so…zumindest denke ich das. Nur was geht es uns an…“, kam etwas gelangweilt von Sabine. „Ich weiß nicht….der Mann machte mir nicht den Eindruck als sei er verwirrt. Vielleicht hat er wirklich was gesehen. Ich werde gleich zu Paul dem Dorfsheriff fahren und mit ihm mal die Gegend durchsuchen. Vielleicht finden wir wirklich etwas. Außerdem kann es für meine Kandidatur doch sehr wichtig sein. Immerhin tu ich etwas gegen diese Legende. Auch wenn ich nicht an sie glaube…“, lächelte Fritz. „Gut…mach das. Kommt sicher gut an, wenn der zukünftige Bürgermeister sich um Hirngespenste kümmert.“, bestätigte Sabine. „Was machst du?“, wollte Fritz wissen. „Ich werde etwas shoppen gehen. Könnte mal wieder was gebrauchen…“, lächelte sie und hielt die Hand auf. Fritz lachte leise. „Aber kauf etwas, von dem ich auch was habe.“, lachte er sie an. Sabine küsste ihn und nickte. „Ganz sicher….“, versprach sie.

    „Ich bin hier…“ rief sie zurück bevor Ronny in den Wagen kam. „Wo ist die kleine Schlampe? Schläft sie schon wieder?“ fauchte der Zuhälter. Laura sah ihn ängstlich an. „Nein…sie…sie hat Kundschaft….und…sie…sie…“ suchte sie nach der richtigen Erklärung. „Stotter hier nicht rum! Sondern geh arbeiten. Und sag der Kleinen, dass ich in vier Stunden wiederkomme und mir mein Geld abhole!“ fauchte Ronny sie an. Laura nickte ängstlich. „Willst du meine schon haben?“ fragte sie leise. „Ja..gib her! Von irgendwas muss ich ja wohl leben..“ gab Ronny zurück. Laura drückte ihm dreihundert Euro in die Hand. „Ist das alles?“ wollte er wissen. Laura nickte. „ Es ist kalt und die Freier seltener...“ erklärte sie. „Schon gut.. geh auf Männerfang…hast vier Stunden um mir mehr anzuschaffen!“ Ronny drehte sich um und stieg in seinen protzigen Sportwagen. Laura spie aus. Dieser verdammte Mistkerl kann sich ja mal selbst in einem Mini bei diesen Temperaturen hier hinstellen. Es war zwar kein Winter oder Herbst, aber die nächtlichen Temperaturen gingen hat schon in den Keller. „Arschloch..“ stieß sie aus und stieg wieder in den Wohnwagen. Hoffentlich kam der Bulle bald. Und wenn Martina wieder da ist, dann würde sie gemeinsam mit ihr aussteigen. Die Sitte würde Ronny sicher mit Freuden verhaften und dann waren sie frei. „Hallo?“ hörte sie eine männliche Stimme. Kundschaft…dachte sie ausgerechnet jetzt…aber gut…das war ihr Job. Sie schob ihren Rock zu Recht und verließ den Wagen. „Oh…hallo….“ Sagte sie, als sie den Polizisten erkannte. „Herr Gerkan…schön das Sie da sind…kommen Sie rein..bitte..“ bot sie an. Der Mann nickte und kam zu ihr in den Wohnwagen. „Okay… haben Sie ein Foto von Ihrer Freundin?“ wollte er wissen, als sie saßen. „Ja..hier…auf meinem Handy. Ich habe Angst. Dieser Typ…in seinem Wagen…zu dem sie eingestiegen ist. Ich hab ein Bild von ihm gemacht…er war ziemlich wütend..“ erklärte Laura. „Zeigen Sie mir das Bild und senden es mir dann per MMS auf mein Handy.“ bat der Polizist. Laura nickte und tat es.

    Semir sah sich den Mann an. „Okay…das ist er..“ stieß er aus. „Oh mein Gott…hoffentlich lebt Martina noch…“ stieß Laura erschrocken aus. „Das hoffe ich auch. Das Kennzeichen des Wagens…haben Sie das auch?“ wollte er wissen. „Nein…das Kennzeichen …das hab ich nicht gesehen..ich weiß nicht einmal ob der Wagen eines hatte…“ gab sie von sich. „Okay…der Mann hat also Martina angemacht und sie ist dann eingestiegen. In welcher Richtung ist er abgefahren?“ fragte Semir nach. „Na vom Parkplatz runter und dann in Richtung Stadtauswärts..“ gab Laura bereitwillig von sich. Semir nickte. „Gut…sobald ich was habe, werde ich mich melden….und wenn sich die Kollegin bei dir meldet dann rufst du mich an..“ ermahnte er die Prostituierte. Laura nickte. „Hör mal…kannst du nicht mehr für mich tun? Ich will das nicht mehr hier….“ sagte sie leise. Semir lächelte sie an. „Ich kenne dort einen bei der Sitte der dir helfen kann.“ Schlug er vor. Laura nickte. Semir schrieb ihr die Nummer von Lukas Springer auf. Einen Kollegen den er mal Widerwillen gehabt hatte, doch seitdem herrschte eine innige Freundschaft und zwischendurch halfen sich die Kommissare gegenseitig. „Ich will das Ronny…das ist unser „Beschützer..“ in den Knast geht…er behandelt uns wie Dreck..“ stieß sie verachtend aus. „Wenn du Beweise hast, dann sprich mit Lukas. Er kann dir helfen..“ versprach Semir und wollte den Wohnwagen verlassen, als Laura ihn an sich zog und ihn küsste. „Hey…Augenblick“ stieß er aus und befreite sich. „Ich wollte nur Danke sagen…mehr nicht...“ entschuldigte Laura sich und ließ ihn los. „Danke..ist nicht notwendig..ich habe zu danken..“ entgegnete Semir ihr und verließ den Wohnwagen. Auf dem Weg zum Wagen schüttelte er den Kopf. Er griff zum Funk und rief Ben an. „Ich habe ein Bild von unserem Mörder...“ gab er bekannt. „Wo bist du?“ wollte Ben wissen. „Fahre jetzt wieder in die PAST. Komm auch hin!“ befahl Semir. „Alles klar…bin unterwegs..“ stöhnte Ben. Semir legte auf und fuhr zum Revier.

    Martina sah sich um. „Hier wohnst du? Das ist dein Schloss?“ fragte sie erstaunt als Leo vor einer klein erscheinenden Waldhütte hielt. „Das ist nur der äußere Schein...warte ab, was ich dahinter habe..“ grinste Leo. Er stieg aus und hielt Martina die Tür auf. Sie stieg aus und folgte Leo ins Häuschen. Es war richtig gemütlich eingerichtet. „Niedlich...wohnen die sieben Zwerge auch hier?“ fragte sie kichernd. „Ein Zwerg reicht für dich..“ grinste Leo. Er führte Martina durch eine Tür hinter der sich ein langer Gang zeigte. „Whow....hast du das in den Berg gehauen? Geniale Idee...da spart man einiges an Miete..“ lachte sie nur. Vor einem Raum der ziemlich weit im Berg befinden musste, öffnete Leo eine Tür. „Bitte schon...unser Reich..“ zeigte er stolz. Martina betrat das Zimmer. „Nett...“ meinte sie nur und drehte sich zu Leo um. „Hier wollen wir unsere Nummer schieben? Und dann fährst du mich zurück...klar!“ forderte sie .Leo grinste. „Die Nummer schieben... genau.... mach dich schon mal frei..“ kam gelassen von ihm. Martina tat es. Dabei öffnete sie ihre Haarspangen und ließ es frei. Sofort wallte sich eine Haarpracht um ihr Gesicht und reichte ihr bis zum Po. „Du bist wirklich Rapunzel...“ strahlte Leo. Martina legte sich nackt auf das Bett und auch Leo machte sich frei. Dann vollzogen sie den Akt. Martina war nicht einmal richtig warm geworden, als er fertig war. „Ha...was ist das denn?“ fragte sie. „Das war doch gut!!“ beschwerte sich Leo. Wieder machte sich eine Frau über ihn lustig...warum nur? Warum? Aber diesmal würde er es ihr zeigen...er würde ihr zeigen und sie wird ihn lieben...wann er wollte... „Du undankbares Biest!“ fauchte er wütend. Martina fing an sich anzuziehen. „Hey...für die Lachnummer gebe ich dir Rabatt...mit der Hälfte bist du dabei..“ lachte sie lauthals. Leo sah sie an und stellte sich vor ihr. In ihm bebte es. Er packte das Mädchen und zerrte sie in einen Raum mit einer eisernen Tür. Mit einer Hand öffnete er den Raum und stieß das immer noch nackte Mädchen in den Raum. „Hey..geht’s noch?“ fauchte sie ihn an und stand auf. Wütend ging sie Leo an, der die Hand hob und ihr mit einer Hand ins Gesicht schlug. Mit einem leisen Schrei ging Martina zu Boden. Leo verließ den Raum und schloss die Tür von außen ab. Martina kam aus ihrer Lethargie und hämmerte gegen die Tür. „Hey...lass mich hier raus!!! Was soll das? Ich wollte mich nicht über dich lustig machen...das war ganz toller Sex...wirklich...lass mich raus!!“ flehte Martina und hämmerte mit den Fäusten gegen die Tür. „Sei ruhig Rapunzel...niemand wird dich hören... niemand...“ hörte sie Leo sagen. „Ich will hier raus!!! Lass mich raus... du Mistkerl!! Hilfe!! HILFE!!!“ schrie Martina. Niemand hörte sie. Irgendwann hörte sie auf und legte sich aufs Bett. Völlig erschöpft schlief sie ein. Sie hoffte nur, dass Laura sich bestimmt sorgen würde und vielleicht auch die Polizei anrief. Ronny würde stinksauer sein, wenn sie kein Geld ablieferte.

    Laura sah auf die Uhr. Seit Martina weg war, waren bereits schon vier Stunden vergangen. So lange durfte sie gar nicht mit einem Freier zusammen sein. Zum Glück hatte sie sich das Kennzeichen aufgeschrieben. Wenn die Kleine nicht um fünf in der Früh hier war, würde sie eine Vermisstenanzeige aufgeben. Das war sie der Kleinen Schuld. Immerhin war sie erst 15 und sie hatte als knapp 25jährige immerhin die Pflicht auf sie aufzupassen. Ronny wird ausflippen, wenn sie nicht mehr da ist. Verdammt...ob sie diesem kranken Typen in die Hände gefallen ist, von dem sie in der Zeitung gelesen hatte? Der seine Opfer in Märchenwesen verkleidete? Wenn ja, dann war es fatal zu warten. Aber wen sollte sie anrufen? Die Bullen von der Sitte konnte sie vergessen. Aber da waren doch vor kurzen auf ihrem eigentlichen Platz zwei Bullen und eine der Karten hatte sie sicher im Wagen. Laura betrat ihren Wohnwagen und fing an zu suchen. Tatsächlich fand sie die Karte. Semir Gerkan...Kriminalhauptkommissar...war das nun der kleine Alte oder der große Junge? fragte sie sich. Egal...Hauptsache die kommen her und suchen nach Tina...mehr musste nicht sein. Sie griff zum Handy und wählte die Nummer an. Nur wenig späte meldete sich eine verschlafene Stimme. „Hallo Herr Gerkan...ich bin Laura...vom Straßenstrich...eine meiner Kolleginnen ist verschwunden. Sie ist gerade 15... bitte...ich habe Angst, dass der Typ sie hat...können Sie kommen?“ bat sie. „Laura? In Longerich?“ wollte der Mann wissen. „Ja...in Longerich...bitte... ich habe wirklich Angst um sie..“ bettelte sie. „also gut...ich mach mich auf den Weg..“ gab Gerkan bekannt. „Danke...Ich kann Sie auch entlohnen..“ schlug Laura vor. Ein leises Lachen war zu hören. „Danke...das ist nicht notwendig.“ kam zur Antwort. Laura beendete das Gespräch. „Hey wo steckt ihr Nutten denn?!“ hörte sie in diesem Augenblick Ronny rufen. Laura schloss die Augen. Nun war die erste Tür in die Hölle zu öffnen. Ronny würde gleich durchdrehen.

    Semir und Ben rieben sich die Bäuche, als sie mit dem Essen fertig waren. „Boah...man war das lecker...“, stöhnte Semir nur und lehnte sich nach hinten. Ben schleckte den letzten Rest vom Schokoladenmousee aus der kleinen Schüssel. „Hey, lass das Geschirr ganz, Ben. Da ist nichts mehr drin.“, lachte Nico nur und stellte seinen Freunden jeweils ein Glas mit selbstgebranntem Grappa vor die Nase. „Nico, das Essen war ausgezeichnet. Wo hast du so gut kochen gelernt?“, wollte Andrea wissen, sie sich nicht so hatte gehen lassen, wie die Jungs. „Meine Mutter hat es mir beigebracht. Sie war eine große, leidenschaftliche Köchin.“, erklärte er mit Freude und nahm dann das Glas in die Hand. „Also, auf unsere Freundschaft...“ „Auf die Freundschaft...“, riefen alle im Chor und leerten ihre Gläser. Elena zog ihren Mann dicht an sich und küsste ihn. „Ich liebe dich...“, hauchte sie. „Ja, ich dich auch...“, erwiderte er und sah sie mit verliebten Augen an. Andrea nahm ihren Mann in die Arme und machte es den Beiden nach. Nur Ben saß alleine da und sah den Pärchen nur zu. „Hey Leute...das wird ja langsam...ne...“, meinte er keck und klopfte ein paar Mal auf den Tisch herum, bis sich alle vier wieder ihm widmeten. Nico grinste nur. „Wärst du nicht so ein Beziehungsmuffel, dann könntest du das auch machen.“, stichelte er. „Was heißt denn hier Beziehungsmuffel?“, knurrte Ben nur und genehmigte sich noch einen Grappa. „Ja, Ben hat es schon nicht leicht mit den Frauen...“, kam es nur von Semir. Ben rollte nur mit den Augen. „Na kommt...genießen wir den Abend unterm Sternenhimmel.“, meinte Elena und führte die Gäste zu der kleinen Feuerstelle im Garten, neben den großen Teich.

    „Ihr habt ein wirklich schönes Grundstück...“, meinte Andrea, als sie sich umsah und die ganzen Blumen betrachtete. „Ja, wirklich ein schöner, ruhiger Flecken Erde.“, fügte Semir hinzu und sah in das knisternde, rasselnde Feuer hinein. Ihm wurde erst jetzt bewusst, was er in den letzten Tagen und Wochen alles verpasst hatte, wen er mit seiner Lethargie angegriffen und wem Angst gemacht hatte. Ben bemerkte dies und stieß ihn vorsichtig mit dem Fuß an. „Denk nicht so viel nach, Semir...alles kommt wieder ins Lot.“, meinte sein Freund mit flüsternder Stimme. Der Deutschtürke nickte nur und sah dann auf, als Nico zurückkam. „Ben, ich hoffe, du kannst das noch...“, grinste er und hielt eine Gitarre in der Hand. Bens Augen strahlten, als er das gute Zupfinstrument sah. „Wow...okay, was wollen wir spielen?“, fragte er, als er sah, dass Nico seine Gitarre auch dabei hatte. „Schlag was vor...ich bin ganz Ohr.“, meinte Nico nur und stimmte sein Instrument. Auch Ben drehte an den kleinen Schrauben am Kopf und überlegte inzwischen, was man spielen könnte. Dann fing er an etwas auf den Saiten zu zupfen. Nico erkannte das Stück und stieg mit vollem Einsatz ein. Die Töne der beiden ließen jeden Zuhörer alles vergessen, was er je schlechtes erlebt hatte. Semir schmiegte sich an seine Frau und lauschte den Klängen des Instrumentes. „Ich liebe dich...und danke dir, für all deine Geduld mit mir...“, hauchte er und küsste sie innig. Andrea erwiderte die Zärtlichkeiten und nachdem Ben und Nico eine weitere Zugabe gegeben hatten und das Feuer langsam seinem Ende entgegenprasselte, endete der Abend mit dem nächtlichen Spaziergang durchs Dorf. Nico ging mit einer Fackel voran und leuchtete seinen Freunden den Weg. „Weißt du, ich gehe doch mit auf die nächtliche Pirsch.“, meinte Semir dann zu seiner Frau. „Wer weiß, so eine Gelegenheit kommt vielleicht nicht so schnell wieder und ich denke, ich bin schon ganz fit.“, meinte er. Andrea nickte nur und nach wenigen Minuten lagen alle erschöpft, aber sichtlich entspannt im Bett und schliefen.

    „So….damit alles klar ist...wir bleiben zusammen. Niemand macht sich selbstständig. Der Wald ist in der Nacht gefährlicher als am Tag. Und damit meine ich nicht den kopflosen Reiter!“, ermahnte Gregor die Gruppe, die sich langsam einfand. Die Leute lachten leise. „Kopfloser Reiter?“, wollte Semir wissen, der eben aus dem Haus kam. „Eine Legende hier in der Gegend. Angeblich soll ein Reiter ohne Kopf den Wald unsicher machen. Aber vor dem braucht man keine Angst haben…eher vor den Wildsäuen und ihren Frischlingen, die nämlich dann von den Keilern beschützt werden. Wenn ein Keiler euch angreift…dann bleibt nicht viel übrig von euch. Rennt…sag ich euch…und klettert auf einen Baum, wenn ihr es schafft.“, riet Gregor und lief los. „Ben, Semir...ihr macht das Schlusslicht und sorgt dafür, dass niemand zurück bleibt! Und passt mir auf den Bürgermeister und seinen eventuellen Nachfolger auf.“, lachte Gregor und begrüßte Hans und Fritz persönlich. „Sabine…du wirst immer schöner…“, lächelte er der Frau von Fritz entgegen. „Danke und du bist der gleiche Charmeur wie vor zehn Jahren…“, konterte sie. Der Zug ging los. Langsam geführt von Sina der treuen Hündin wurden die Leute in den Wald geführt. An einer Lichtung hielt Gregor die Gruppe an. „Ich werde mir mal vom Hochsitz aus die Lage ansehen….bleibt bitte alle zusammen!“, bat er erneut und erklomm die Leiter nach oben. Sina fing an zu bellen und rannte los. „SINA!!! KOMMST DU WOHL!!“, rief Gregor zurück. Doch er wollte nun auch nicht runter kommen. „Semir!! Kannst du sie mal zurückholen?“, bat er von oben.

    Leo sah in den Rückspiegel. Das waren Bullen..eindeutig…verdammt er musste vorsichtig sein. Diese kleine Schlampe hat ihm die Tour versaut. Aber gut…dann eben eine andere. Er konnte alle haben. Alle Frauen waren wild darauf mit ihm ins Bett zu gehen. Er war der Beste. Wieder fuhr er zum Straßenstrich um sich dort ein Mädchen zu schnappen. Diesmal jedoch suchte er sich den Babystrich in Köln-Longerich aus. Hier waren die Mädchen jung und sahen aus wie Puppen. Er hielt an und schon kam eine knapp 15jährige auf sein Auto zu. „Hey…Süßer..wie ist es? Willst du richtig geilen Lolitasex haben?“ fragte sie. Leo nickte. „Klar..steig ein..“ schlug er vor. „Wie heißt du denn?“ harkte er nach. „Ich bin Rapunzel…“ kicherte sie. Leo sah sie an. „Du siehst auch so aus…ist dein Haar wirklich so lang?“ wollte er wissen. Sie nickte. „Steig mein Prinzessin..ich will dir mein Schloss zeigen..“ bot er erneut an. „Also gut…aber nur mit Gummi..ich will kein Aids haben!“ forderte sie ihn auf. Leo nickte. Für seine Prinzessin würde er alles tun. Martina stieg ein. „Wo fahren wir hin?“ wollte sie wissen. „Du wirst dich dort wohl fühlen..“ versprach Leo. Er hatte diesmal etwas Anderes vor. Rapunzel wäre sicher aus dem fahrenden Wagen gesprungen wenn sie gewusst hätte, was er mit ihr vorhatte. „Ich bin übrigens Leo..“ stellte er sich vor. „Fein…Leo und Rapunzel…“ kicherte sie. „Rapunzel…lass dein goldenes Haar herunter..“ zitierte er die entsprechende Zeile aus dem Märchen. Das Mädchen sah ihn an. „Ich habe goldenes Haar…aber es ist nicht so lang…dennoch kann ich dir mehr bieten, als andere Nutten..“ versprach sie. „Ja…ganz sicher sogar..“ grinste Leo. Martina musterte ihn. „Du willst aber keinen Sado-Masoscheiß oder? Du bist nicht einer den ich auspeitschen muss?“ fragte sie nach. Leo schüttelte den Kopf. „Nein…ich stehe nicht auf harten Sex…wo man mir was tut..ich tue etwas….dir wird es sicher gefallen, da bin ich mir sicher…“ grinste Leo. „Na hoffentlich versprichst du nicht zu viel…“ knurrte Martina nur.

    „Sie haben den Mann doch genau gesehen…also müssten Sie auch den Kollegen der Autobahnpolizei doch beschreiben können wie er aussah…“ knurrte der Bundespolizist das Mädchen an, was eben noch von Leo angemacht wurde. „Man…der Kerl war 180, hatte braune Haare und eine kleine Narbe im Gesicht…sieht aus, wie ein Kratzer…mehr weiß ich nicht. Ich bin selbst nicht mehr ganz nüchtern..“ fauchte das Mädchen zurück. Semir sah den Beamten an. „Ich habe hier ein Bild…sehen Sie sich das bitte an und bestätigen Sie dass es der Mann ist, der Sie belästigt hat…“ bat er. Das Mädchen nickte und sah sich das Bild an. „Ja…das ist der Kerl..kann ich jetzt gehen?“ wollte sie wissen. Semir nickte. Ben und Semir fuhren zum Revier zurück und machten schon bald Feierabend. „Also müssen wir wohl doch mit Susanne einen Lockvogel stellen..“ meinte Semir. „So sieht es aus. Verdammt..wir haben nur noch zwei Tage… dann will die Chefin Bericht haben..“ knurrte Ben. „Ja warum hast du dich auch abhängen lassen?“ grinste Semir verschmitzt. „Hey.. die Ampel war rot…und wenn wir Blaulicht und Sirene angemacht hätten, dann hätten wir ihn auch direkt verhaften können..“ maulte Ben. „Ist ja gut..Kleiner…lass uns Feierabend machen und morgen den Rest besprechen. Ich bin müde..“ bat Semir. Ben nickte. Die Männer fuhren nach Hause. Andrea schlief bereits und Semir schlich sich ins Kinderzimmer. Seine beiden Töchter sah er viel zu selten und bekam nicht mit, wie sie immer größer wurden. Ayda kam nun schon bald in die Schule und Layla...sie war groß geworden, hatte ihre kleinen Zähnchen die sie sehr gern an den Fingern vom Papa testete. Sanft strich er erst seiner Ältesten und dann der jüngsten Tochter über die Haare. „Papa...“ kam verschlafen von Ayda. „Schlaf weiter mein Schatz..“ flüsterte Semir und gab ihr einen Kuss. Er verließ den Raum wieder und ging zu Andrea ins Bett. „Da bist du ja endlich…“ kam verschlafen von ihr. „Ja..tut mir Leid…aber wir stecken in der Zwickmühle…und müssen verhindern, dass der Kerl noch ein Kind umbringt…“ kam von Semir. „Denk jetzt nicht an den Fall und leg dich schlafen…du musst ausgeruht sein..“ ermahnte Andrea ihn. Semir nickte und legte sich hin, dennoch konnte er nicht einfach einschlafen und abschalten.

    ha guck mal..ich bin die erste...warum wohl..ach..die anderen sind noch nicht da..gut..schnell...

    also toll das Johannes die Hundedame mal wieder in einer Story auftaucht...nur acht..die wird sicher schon älter sein.....egal..ich freu mich auf die Fortsetzung und ich weiß das Semir es schafft...jawohl!!!!

    „Semir…dieses Tier ist wirklich sanft wie ein Lamm…“, strahlte Andrea und ritt neben ihren Mann her. „Es ist einfach herrlich hier. Es ist so ruhig….und…ich kann mit dir allein im Wald reiten…allein auf diesen Weg ohne, dass ich bei jedem Rascheln zusammen zucke. Morgen will Gregor mit mir und Ben in den Wald auf die Nachtpirsch…ich weiß nicht, ob ich mitgehen soll?“, kam von Semir nachdenklich. „Wenn es für dich zu früh ist, dann lass es doch einfach. Niemand wird es dir übel nehmen. Niemand. Hast du mit Martin noch einmal gesprochen?“, wollte Andrea wissen. „Nein…ich habe morgen den Termin. Aber diesmal in seiner Praxis. Ich bin mir sicher, dass es bald vorbei ist und dann werde ich auch wieder ohne Tabletten und bei dir schlafen können.“, grinste Semir. „Das wäre sehr schön. Du fehlst mir…“, gab Andrea zu. „Na komm…die Pferde schlafen ja ein, wie wäre es, wenn wir etwas schneller machen?“, schlug Semir vor. Andrea nickte. „Gern…..wer zuerst wieder auf dem Hof ist?“, lachte sie. „Dann gewinne ich...Hüh!!!“, rief Semir und gab dem Tier die „Sporen“. Dhastan stellte sich als richtiges Rennpferd heraus. Semir ließ dem Tier freie Hand und es trug ihn sicher durch das Gelände. Andreas Stute hatte es etwas schwerer auf Touren zu kommen, doch auch sie holte langsam auf und zeigte Semir das ihre Stute auch schnell war. Semir war Gentlemen und ließ sie einfach überholen. Doch er spielte mit ihr und galoppierte an sie vorbei, dann war wieder Andrea vorn. So ging es weiter bis sie kurz vor dem Hof waren. Denn nun gingen sie wieder in den leichten Schritt nebeneinander. Semir beugte sich zu Andrea rüber und küsste sie. „Ich liebe dich…mehr als mein Leben.“, erklärte er ihr erneut.

    „Da sind Papa und Mama…“, rief Aida und wies auf den Weg. Ben sah hoch. „Oh ja….prima…dann können wir nach Hause…“, grinste er. „Ich bin müde…“, meinte Aida und gähnte herzhaft. Das steckte Ben an und auch er musste gähnen. „Oh ja…ich auch….ich will schlafen….trägst du mich nach Hause?“, grinste er das Kind an. „Du bist doch viel zu schwer…“, lachte Aida. „Ich mach mich leicht…“, versprach er. „Onkel Ben ich bin doch nur ein Kind…“, kam von Aida zurück. „Willst du damit sagen, dass du mich nicht tragen kannst?“, wollte Ben wissen und sah sie traurig an. „Ja…das kann ich nicht…frag doch Papa…der ist ganz stark…“, nickte Aida. Ben lachte. Die Kleine war wirklich pfiffig. „Du hast den Papa richtig Lieb…“, strahlte er. Aida nickte. „Ja...und heute ist ganz toll…“, strahlte die Kleine. Wieder musste Ben lachen. „Na komm...gehen wir zu den Beiden...“, grinste er nur und hob sie hoch. Gemeinsam gingen sie auf Semir und Andrea zu, die sich im diesem Moment vom Pferd schwangen. Alex kam dazu und hielt die Zügel, half Andrea beim Absteigen. „Danke...das war wunderbar und die Pferde sind ganz ruhig geblieben.“, lächelte sie den jungen Stallburschen an, den sie auf gerade mal 25 Jahre einschätzte. Kleine Grübchen formten sich, als er anfing zu lächeln. „Wenn sie wollen, buche ich die Pferde wieder für sie...ich meine, nur, wenn sie noch ein paar Tage hier sind.“, erklärte er und sah Semir dabei an. „Warum eigentlich nicht? Ich denke, Aida macht es auch Spaß zu reiten und wir können uns dann von Gregor einen Picknickkorb fertig machen lassen und einen ganzen Tag ausreiten...“, lächelte er seine Frau verliebt an. Ben schluckte. „Und was ist mit mir?“, fragte er vorsichtig. Semir lachte auf. Er wusste, wie Ben zu Pferden stand. „Keine Sorge, sicher gibt es ein Pony in deiner Größe.“, grinste er. „Sehr witzig.“ „Wir haben auch kleine Wagen...mit denen können sie ihren Freunden hinterher fahren, wenn sie wollen.“, meinte Alex. „Lassen sie mal...sollen die Beiden einen Tag auf dem Rücken dieser Vierbeiner verbringen. Aida und ich haben auch unseren Spaß.“, grinste Ben nur. Die Familie ging zu Gregor zurück. Nico und Mia waren schon vor der Ankunft von Semir und Andrea gegangen.

    Gregor hatte Layla auf seinen Arm und wiegte sie vorsichtig hin und her. Wie süß die Kleine doch war und so friedlich. Sie erinnerte ihn so sehr an Julia, wie sie klein war. Man, war das ein süßes Würmchen früher. Was sie wohl machte, fragte sich Gregor und wie aufs Stichwort klingelte das Telefon. „Jäger?“, meldete er sich flüsternd. „Hier auch...Hallo Opa...“, hörte er die Stimme von Julia durchs Telefon. „Hallo mein Schatz...wie geht es dir und den Zwillingen?“, wollte Gregor sofort von seiner Enkelin wissen. „Uns geht es gut...danke. Die Babys treten so langsam gegen meinen Bauch, ich glaube, sie wollen bald raus.“, lachte sie durch das Telefon. „Schön, dass zu hören...dann werde ich also endlich Uropa...“, lachte er und hielt dabei Layla mit einem Arm so fest er konnte, aber auch so, dass die Kleine nichts merkte. „Genau...sag mal, ist Ben in deiner Nähe? Er wollte doch zu dir fahren...“, kam es nur von der schwangeren Frau. „Nein, im Moment ist er noch...“ Doch dann drehte sich der Schlüssel im Schloss um. „Warte mal...ich glaube, da ist er...BEN...deine Schwester...“, rief er mit lauter Stimme durch das Haus, sah dann aber erschrocken auf Layla, doch wieder schien diese es nicht wahr zu nehmen. Sofort rannte Ben ins Wohnzimmer und nahm den Hörer seinem Opa aus der Hand. Dieser ging in den Flur und sofort kam Andrea auf ihn zu. „War sie ruhig und lieb?“, wollte sie wissen und nahm ihre Tochter an sich. „Ganz, ganz brav. Sie hat mich so an meine Enkelin erinnert.“, erklärte er und sah dann Semir an, der vollkommen zufrieden auf seine Tochter sah. „Na Junge, wie geht es dir?“, wollte der Brummbär wissen. „Danke...es war ein herrlicher Tag. Hab mich super erholt. Ähm Gregor...wir wollen heute zu Nico und Elena...könntest du...“ „Klar, pass ich auf die Kinder auf...“, lachte der Mann und griff damit Semir vor. Dieser sah erstaunt auf seinen Gastgeber und lächelte. „Danke.“ „Kein Thema.“

    Semir und Ben brachten Susanne nach Hause und warteten bis sie im Haus war. „Vergiss nicht abzuschließen….lieber dreimal…“ ermahnte Semir sie. Susanne lächelte. „Semir ich sperre immer ab. Egal wann ich daheim bin..“ klärte sie ihn auf. „Das ist wirklich sehr umsichtig..“ lobte Semir sie mit einem Augenzwinkern. Anschließend fuhren die Beiden in die Stadt. „Was machen wir jetzt noch? Irgendwie hab ich Hunger..“ murmelte Ben. Semir lachte auf. „Hätte mich gewundert wenn es nicht so gewesen wäre…“ gab er zu. „Idiot….also was ist…wollen wir noch was essen?“ wiederholte Ben. „Wenn du mich einlädst, dann könnte ich es mir überlegen…“ grinste Semir verschmitzt. „Okay…ich lade dich ein. Gehen wir zu Mac Donalds…“ lachte Ben. Semir war einverstanden. Sie fuhren die Parkplätze am Bahnhof an und mussten sich zunächst durch die Reisenden zwängen. Als sie das Restaurant erreicht hatten standen sie in eine lange Schlange an. „Oh man… bis wir hier durch sind ist es zwei in der Nacht…“ stöhnte Semir. „Wir können auch das andere nehmen. Das ist nur über die Straße…“ schlug Ben vor. „Ja..lass und dorthin gehen..“ stimmte Semir zu. Gemeinsam mit Ben verließ er die große Halle des Bahnhofes und liefen über den großen Bahnhofsvorplatz in eine der ruhigeren Nebenstraßen. Dieser Mac Donalds war tatsächlich leerer. „Was magst du?“ wollte Ben wissen. „Ähm…..Nuggets…und eine Pommes..“ bestellte Semir, „Ich such uns schon mal einen Platz..“ hängte er an. Ben gab seine Bestellung auf und war nur zehn Minuten später am Tisch. „So…dann guten Appetit…“ meinte er und biss in seinen Cheeseburger. Während sie aßen sah Semir sich die Menschen an, die trotz der späten Stunde noch immer auf den Beinen war. Einer zog seinen Blick direkt an. „Der Typ da vorn…sieht aus wie auf dem Phantombild…“ murmelte er Ben zu. Auch dieser sah sich um. „Du meinst den bei der Kleinen?“ wollte er wissen. Semir nickte. „Wir sollten versuchen näher heran zu kommen. Vielleicht müssen wir Susanne nicht in Gefahr. Der Typ sucht sich vermutlich das nächste Opfer…“ meinte Semir. „Gut…setzen wir uns in die Nähe. Fällt sicher nicht auf…“ schlug Ben vor.

    Semir und Ben sahen sich an, als das Mädchen anfing zu schreien. Ben wollte sofort hinrennen, doch Semir sah das sich die Kollegen der Bahnpolizei bereits um die Frau kümmerten. „Wenn wir jetzt auffallen, dann können wir die Sache vergessen…lass uns ihm einfach nur folgen….“ schlug Semir vor. Ben sah ihn an. „Den Kerl würde ich zu gern..“ knurrte er leise. „Ja ich weiß...ich auch….aber wir müssen uns zurück halten..“ ermahnte Semir ihn. „also gut…gehen wir hinter…“ stimmte Ben zu. Sie sahen den Mann um die Ecke biegen. „Wenn der dort sein Auto hat, sind wir die Dummen…Unser Wagen steht in der anderen Seitenstraße..“ knurrte Semir. Ben nickte. „Deshalb folgst du ihm und ich hole den Wagen…bist gleich…“ grinste Ben, nahm Semir den Schlüssel aus der Hand und rannte zum Wagen ehe Semir etwas sagen konnte. Er schüttelte nur den Kopf und rannte hinter den Kerl her, der eben noch die Frau brutal anging. Dieser steuerte tatsächlich einen Wagen an. „Ben…beeile dich… der steigt ins Auto..“ sagte Semir zu sich selbst. In diesem Augenblick hielt sein BMW neben ihn. „Taxi..“ rief Ben ihm zu. „Perfekt..“ lachte Semir und warf sich auf den Beifahrersitz. „Das ist eine Ehre für dich, dass du meinen BMW fahren darfst…vergiss es nicht…es ist mein Auto…so und nun dem grünen Käfer hinterher..“ befahl Semir grinsend. „Jawohl Chef…“ lachte Ben und hängte sich an den Wagen. Die Fahrt ging quer durch die Stadt. „wo der wohl hin will...“ murmelte Semir. „Scheint als hätte er kein wirkliches Ziel….“ meinte Ben nachdenklich. „Na…ich lasse mal das Kennzeichen checken….wenn es sein Wagen ist, dann wissen wir wenigstens wer der Kerl ist…“ meinte Semir und griff zum Funk. Doch bevor er etwas durchgeben konnte stieg Ben so heftig in die Eisen, dass der Gurt ihm erst einmal die Luft abschnürte. „Geht’s noch?“ fauchte er wütend. „Sorry..die Ampel ist auf rot…und wir halten uns an die STVO…“ meinte Ben nur. „Wo ist er?“ harkte Semir nach. „Shit….er ist noch rüber…soll ich hinterher?“ wollte Ben wissen. Semir schüttelte den Kopf.

    Was die Drei nicht ahnten war, dass Leo sich bereits ein Opfer ausgesucht hatte. Er wollte die Angst in den Augen der kleinen Frauen sehen…Doch er hatte sich auch eine Altersgrenze gesetzt mindestens 14 musste sie sein…und nicht älter als 20. Da konnte er den bösen Mann raushängen lassen..und sie einschüchtern. Diesmal wollte er wirklich ein Mädchen über längere Zeit quälen. Es musste sein. Es musste einfach…denn seit er gespürt hatte wie sehr ihn die Angst antörnte, fühlte er sich großartig. Diese Kinder konnten ihm das geben, was keine Frau ihm geben konnte. Und dort war sie..sie sah wunderschön aus. Lange blonde Haare…bis zur Hüfte. „Ich komme zu dir mein schönes Kind...“ sagte er leise und hielt seinen Wagen vor dem Mädchen an. Doch sie schien sich nicht schlüssig zu sein, als er ihr anbot mit ihm zu fahren. „Hey….Prinzessin…wirklich..ich habe ein Schloss und es ist wunderschön dort. Wie für dich gemacht…ich schwöre..“ redete Leo auf die leichtbekleidete Isabell ein. „Ich weiß nicht…wenn Ali das mitbekommt, dann bin ich meinen Job los. Ich soll nur im Wohnwagen mit euch gehen…mehr nicht…“ erklärte Isabell. „Aber ist es nicht egal wo man nun den Sex hat? Ich zahle doch gut….wie viel willst du?“ fragte Leo und zog einen Bündel Euroscheine aus der Tasche. Isabells Augen wurden größer. „Hier zwei Scheine. Die gehören dir, wenn du mit mir kommst…“ schlug Leo vor und zog zwei Hunderter aus dem Bündel hervor. Isabell griff danach. „Was ist? Kommst du mit oder nicht?“ harkte Leo nach. Er wurde ungeduldig. Er spürte diesen Drang….er brauchte es. Er musste sie einfach haben. Mit ihren langen Haaren sah sie aus… wie…wie….ja wie sah sie aus? Er überlegte und holte sich in Gedanken die Abbildungen aus dem Märchenbuch hervor. Ja…..das war sie… sie sah aus wie Däumelinchen…ein zierliches Mädchen fast zerbrechlich, die dunklen Haare die sanften Augen. Sie war eindeutig eine Prinzessin. Vielleicht endlich die seines Herzen. „Also gut…fahren wir..“ stimmte sie endlich zu. Leo jubelte innerlich. Wieder hatte er es geschafft eine Frau rum zu kriegen. „Dann komm Prinzessin…“ lächelte er und verschwand mit dem Mädchen. „Komm schon…. Ich hab nicht den ganzen Abend Zeit!“ fauchte er Isabell an und zerrte sei mit. „Hey.. du Arsch…du tust mir weh!“ protestierte sie und riss sich los. „Du kannst dein Scheißgeld behalten!! Ich lass nicht so mit mir umgehen!“ schrie sie ihn an und rannte in Richtung Bahnhof. Leo rannte hinterher und ging sie direkt an. „HILFE!!! DER KERL WILL MICH VERGEWALTIGEN!!“ schrie Isabell und zog die Aufmerksamkeit auf sich. Auch die Bundespolizeibeamten die ihre Runde machen sah zu ihr. Leo ließ sie los und rannte weg.

    Semir sah sich um „Susanne scheint es zu genießen. Sie ist sehr hübsch…“ lächelte er und sah Ben an. „ja.. die ganze Sache hat nur einen harken..“ kam von Ben. „Was denn für einen Harken?“wollte Semir wissen. „Sie wird mir untreu…“ grinste Ben. „Ha…ha…sehr witzig..“ lachte auch Semir. Susanne kam wieder zu ihnen. „So ein Arsch...“ fauchte sie wütend. „Oh…war es nicht dein Schatz?“ wollte Ben wissen. „Nein..ganz sicher nicht….der Typ fing direkt an zu grapschen und meinte es wäre doch immer so, dass die Kölner Mädchen einfach zu haben sind…“ fauchte Susanne weiter. „Beruhige dich. Hast du jemanden entdeckt der es sein könnte?“ harkte Semir nach. „Bisher noch nicht…“ schüttelte Susanne den Kopf. Manfred, der Mann der sie angemacht hatte kam zu ihr. „Hör mal…du hast es falsch verstanden...ich wollte sagen...“ er stockte und sah Semir und Ben an… „…ach so ist das…hast dich wohl schon getröstet was? Na..dann scheint meine Meinung über euch ja nicht ganz falsch zu sein..“ fauchte er und fasste Susanne an. Sofort stand Semir parat und löste seine Hand von Susanne. „Es wäre besser, wenn Sie sich von ihr fernhalten…“ schlug er vor. „Was willst du denn machen du halbe Portion? Willst du mir eine reinhauen?“ fauchte Manfred. „Nein…aber ich könnte Sie verhaften….also verschwinden Sie!“ wiederholte Semir. Seine Stimme klang gefährlich. Er zeigte kurz seine Marke und Manfred schluckte. „Entschuldigung… das wusste ich nicht….“ gab er leise zurück und verschwand. „Halbe Portion und du rastest nicht aus?“ grinste Ben. „Ich weiß mich zu benehmen. So einen Typen nehme ich zu Frühstück…“ lachte Semir. Sie gingen gemeinsam mit Susanne in eine andere Ecke. Das Schiff fuhr wieder an die Anlegestelle. „Tja…das war es dann wohl..“ meinte Ben. „Nicht ganz…letztes Mal war es auch erst nach dem Ablegen. Vielleicht ist er an Land…“ mutmaßte Semir. „Wir sollten getrennt von Bord gehen. Sonst bemerkt er noch was. Falls er überhaupt hier ist..“ schlug Susanne vor. „Okay… aber nicht zu weit von uns…“ ermahnte Ben sie. Susanne lächelt. „Schon gut…ich weiß das der Kerl gefährlich ist…“ gab sie zurück.

    Die letzen Antworten weichen nun zu sehr vom Thema ab und werden auch zu persönlich was die verbalen Äußerungen betrifft Aus diesem Grund wird dieser Beitrag nun geschlossen

    Weiterer Austausch bitte nur per PN oder per Mail an die jeweils betreffende Person....


    *******************geschlossen****************

    Georg rannte durch den Wald. Er musste seine Gedanken über diese Frau loswerden. Am Besten, er konzentrierte sich auf sein Vorhaben. Ja, das war gut...er musste schon unauffällig den Beamer positionieren und die Leinwand so verstecken, dass er sie schnell fand. Morgen war es ja soweit. Dann war Vollmond und dann sollte sich die Legende wieder erfüllen. Schnell rannte er weiter und suchte sich eine passende Stelle, wo er alles aufbauen wollte. Er rannte am Weiher vorbei. Nein, das war nicht gut...hier war es schon das letzte Mal. Georg atmete schwer und der Sand knirschte unter den Laufschuhen. Abrupt stoppte er, als er die große Linde vor sich sah. Eigentlich perfekt. Diese Lichtung war der ideale Schauplatz für seine Inszenierung. Durch das Licht würde es noch gruseliger wirken. Und dann war die Illusion perfekt. „Ja...das ist gut...“, lachte er nur und rannte zum Hof seines Vaters zurück. Doch da wurde er schon von jemandem erwartet. Fritz Reuther stand vor der Tür. „Hallo Georg...ich wollte eigentlich zu deinem Vater, aber der scheint im Moment nicht zu Hause zu sein.“, gab der Mann nur bekannt. „Er ist in die Stadt gefahren und will neue Wahlplakate drucken lassen. Kann ich ihnen helfen?“, wollte der junge Mann, vollkommen außer Atem wissen und schloss die Tür auf. „Vielleicht...habt ihr ein Buch mit der Sage vom Kopflosen Reiter im Haus?“, fragte Fritz und ging mit dem jungen Mann ins Haus. Etwas entsetzt drehte sich Georg um. Doch dann lächelte er. „Wieso interessiert sie das?“ „Nur so...vielleicht könnte er sich zu einer Bedrohung auswirken, gegen die was getan werden muss und da will ich vorbereitet sein.“, erklärte Fritz nur. „Ich schau mal nach, aber ich glaube nicht.“, meinte der junge Student und ging in das Arbeitszimmer seines Vaters. Als Fritz außer Sichtweite war, fluchte er verhalten. Verdammt, dieser Kerl hatte die gleiche Idee. Aber sein Vater sollte doch diesen Geist jagen. Er überlegte, was er nun tun sollte und dann kam ihm die Idee.

    Gegen Mittag traf Elena bei Gregor Jäger ein um sich den Hund noch einmal anzusehen. „Hallo Gregor…“, begrüßte sie den Jäger. „Oh...Elena….schön, dass du da bist.. Sina ist wieder voll in Ordnung, als wäre nie etwas gewesen.“, strahlte der Alte. Elena sah sich um. Im Wohnzimmer stand das Reisebett von Layla. Diese schlief tief und fest. „Wo ist denn der Rest der Familie?“, wollte Elena wissen. „Die sind zum Reiterhof….die Kleine ist ja dafür noch nicht alt genug und ich kümmere mich gern um den kleinen Wurm. Sie ist so lieb…“, strahlte Gregor. „Ah...dann geht es Semir besser?“, harkte sie nach. Gregor nickte. „Der Junge kann einem ziemlich Leid tun. Ben hat mir erzählt was er durchgemacht hat. Da wäre jeder abgedreht, glaub mir…stell dir vor…Semir war an den Schienen gebunden und ein Zug fuhr nur Millimeter an ihm vorbei...er muss Todesangst gehabt haben…“, erzählte Gregor. Elena sah ihn erschrocken an. „Und von einer Ratte wurde er gebissen…also ich meine, diese Vierbeinigen….“, erklärte Gregor weiter. Elena lächelte. „Sind sie zum Hof von Mia?“, fragte sie weiter. „Elena...es gibt nur den einen hier…Ben ist übrigens auch da…er will auf Semir aufpassen…dabei ist er ein Hasenfuß, wenn es um Pferde geht.“, lachte Gregor. „Wo ist Sina? Ich will sie mir auf jeden Fall noch anschauen….“, bat Elena. „SINA!!!“, rief Gregor und sah erschrocken auf Layla, doch diese schlief weiterhin tief und fest. Elena bemerkte den Blick des Alten. „Sie scheint taub zu sein….bei dem Brüllen und sie wird nicht wach?“, lachte sie. „Na…die kommt dem Vater ziemlich gleich. Wenn der schläft, dann kann das Haus zusammen fallen. Er würde es nicht hören…“, gab Gregor zurück. Der Hund kam herein und begrüßte Elena schwanzwedelnd. „Hey…meine Süße…na dir geht es ja wirklich gut…gib mir mal deine Pfote…damit ich nachsehen kann.“, bat Elena. Sina setze sich vor ihr hin und hob die Pfote, wo sie sich vor kurzem einen Dorn eingetreten hatte. Elena untersuchte sie und lobte die Hündin, die so kooperativ war. Ein kleines Leckerchen rundete die Behandlung ab. „Sie alles sehr gut aus…“, bestätigte sie. „Ich bin dann mal wieder weg…sag doch Andrea, Semir und Ben, dass sie heute Abend mal reinkommen sollen. Nico möchte sie gern sehen.“, bat sie. „Klar…oh…das wäre toll….die Kinder bei mir…ich als Märchenonkel…..ja…das ist gut…sie sollen doch ohne Kinder kommen oder?“, fragte Gregor hoffnungsvoll. Elena lachte leise. „Wenn du es so willst…“, bestätigte sie.

    „Aida…will reiten….da…..das Pferd.“, kam von der Fünfjährigen. Sie wies auf den großen Schecken, der neugierig auf sie zukam. „Der ist etwas zu groß für dich…aber guck mal…da vorn ist die Miniaturausgabe…“, grinste Semir seine Tochter an und wies auf ein Shetlandpony. „Au ja…da will ich hin…“, bettelte die Kleine. Semir lachte und hob sie auf das Tier. „Hallo Onkel Semir!“, rief ein Mädchen. Semirs Kopf ruckte herum. „Hey… Mia….schön, dass du hier bist…“, begrüßte Semir die Stieftochter seines Freundes. „Soll ich deiner Tochter mal helfen?“, bot sich das Mädchen an. Semir nickte. Dies war eine Gelegenheit, dass er auch mit Andrea sprechen konnte...ohne das Aida in der Nähe war. Während Mia das Pony mit Aida im Sattel an der Longe führte setzten sich Andrea und Semir auf die Bank. „Andrea…die letzten Wochen….waren für dich und die Kinder nicht leicht. Ich war wie ein Idiot und hab mich ziemlich daneben benommen…aber ich schwöre dir…ab sofort wird es anders…Sander Kalvus ist tot. Er wird nie wieder etwas gegen mich oder sonst wen unternehmen. Ich weiß es jetzt…kannst du mir verzeihen?“, wollte er leise wissen. Nervös knetete er seine Hände und sah seine Frau mit einem traurigen Blick an. Er war unsicher, obwohl er genau wusste, dass Andrea ihn heiß und innig liebte. Sie würde ihm alles verzeihen. Andrea lächelte ihn an. „Semir…du warst krank…nervlich am Ende. Egal, was du getan hast...ich liebe dich und deine Kinder lieben dich auch. Das, was du durchgemacht hast, ist auch für dich nicht einfach weg zu stecken. Und genau das ist es, was dich ausmacht. Du zeigst Schwächen und das ist gut so. Vielleicht kannst du auch mir eines Tages erzählen, was der Kerl mit dir getan hat…“, meinte sie sanft. Semir stiegen die Tränen in die Augen. „Ich…liebe dich….ich wüsste nicht, was ich tun würde, wenn du oder die Kinder nicht mehr bei mir wären…“, gab er zu. Andrea zog ihn an sich heran und küsste ihn.

    Am nächsten Morgen wurde gemeinsam gefrühstückt und Andrea sah ihre Freundin an. „Susanne…bitte pass gut auf dich auf. Ich habe Angst um dich…“ sagte sie leise. Ayda sah Ben an. „Bist du heute Abend bei mir?“ fragte sie neugierig. Semir grinste breit. „Ähm…nein mein Schatz..ich muss arbeiten…aber nächste Woche…da werde ich dir jeden Abend was vorlesen….ganz sicher...“ versprach Ben. „Ben….im Kindergarten haben wir gelernt, das man wenn man was verspricht auch einhalten muss…sonst ist das Betrug….“ erklärte Ayda. „Ja..ich weiß….“ Gab Ben zu. „Also…du musst es halten, sonst verhaftet Papa dich…und wirft dich ins Gefängnis….“ Hängte Ayda an und sah ihren Vater dabei in die Augen. „Da hast du Recht…wenn er dich betrügt, dann darf er nur noch Wasser und Brot essen…deshalb muss du mir das auch sagen, wenn er dir nicht vorliest sondern dabei einschläft…“ grinste Semir. Ben trat ihm gegen das Schienbein. „Du bist mir echt ein toller Freund…Semir… ganz toll..“ knurrte er. Susanne und Andrea lachten einfach nur. Seit Ayda im Kindergarten war, wurde sie immer neugieriger und klüger. „Aber das ist auch ungesund…Papa….Ben braucht Gemüse und Fleisch….und auch Bier…“ behauptete Ayda was wieder zu einem gemeinsamen Lachen am Tisch führte. „So….und nun müssen wir los…“ kam von Andrea. Ayda nickte und stand auf. Sie reckte sich kurz zu ihrem Vater und küsste ihn. „Hab dich lieb…“ murmelte sie. Auch Ben vergaß sie nicht. „Pass auf meinen Papa auf….versprichst du mir das auch?“ wollte sie von ihm wissen. „Ganz großes Bärenehrenwort…“ schwor Ben und hob zwei Finger. „Danke…“ kam von Ayda und Ben bekam einen dicken Schmatzer. Kurz darauf waren Andrea und Ayda verschwunden. Semir sah auf die Uhr. „Okay….gehen wir den Plan noch mal durch….du wirst gegen acht ein Ticket kaufen und auf das Schiff gehen. Ben und ich werden es auch machen aber…natürlich zeitversetzt, aber…so dass wir uns immer im Auge behalten. Du musst auch darauf achten, dass du uns nicht verlierst. Du bekommst außerdem nachher noch einen Sender von Hartmut verpasst. Damit wir dich finden, wenn der Kerl ernst macht, sofern er da ist..“ erklärte Semir. Susanne nickte.

    Der Abend kam schneller ans gewollt und gegen acht fuhren Semir, Ben und Suanne zur Anlegestelle. Susanne kaufte sich ein Ticket für die nächste Fahrt und ging an Bord. Nur wenige Minuten später auch Semir und Ben. Sie verteilten sich so, dass sie sich dennoch sehen konnten. Susanne sah sich um, doch der Mann schien nicht an Bord zu sein. Sie fühlte sich unwohl. Immer wieder suchte sie Ben und Semir, die ihr zuversichtlich zulächelten. „hallo schöne Frau… ganz allein?“ riss eine sanfte Stimme sie aus den Gedanken. Susanne zuckte zusammen und sah den Mann an. „Oh….hallo…“ sagte sie. „Ich habe Sie erschreckt…das tut mir Leid….das wollte ich nicht...“ lächelte er. „Nein...schon gut….ich..ich war nur in Gedanken…“ versuchte Susanne ihm zu erklären. „Wollen Sie etwas trinken?“ lud er ein. Susanne nickte. Wenn sie sich unauffällig benehmen wollte, dann musste sie die Einladung annehmen. Außerdem sah der Mann nicht schlecht aus. Die dunklen Haare waren zurück gekämmt und er hatte schöne grüne Augen, die aus dem kantigen Gesicht herausstachen. Susanne suchte Semir und nickte ihm zu. Dieser lächelte nur. Er ging wie zufällig auf Ben zu und stellte sich neben ihn. Was nun gesprochen wurde war ihr irgendwie klar, doch es war ihr auch egal. Sie war allein und warum sollte es sich jetzt nicht auch ändern. Der Mann an ihrer Seite war jedenfalls schon mal der Typ den sie sich als Freund vorstellen konnte. „Darf ich dann bitten…...“ wollte der Mann wissen. Susanne nickte. „Ich bin Manfred…“ stellte er sich vor. „Susanne…..“ lächelte sie schüchtern zurück. „Dann darf ich bitten Susanne….ein sehr schöner Name…“ schmeichelte er ihr. Er legte den Arm um sie und sah ihr tief in die Augen. „Sie haben wunderschöne Augen…Susanne….wie eine Prinzessin..“ ging es bei ihm weiter. Beide gingen an die Bar und ließen sich Cocktails mischen. Dann ging es an die Reling wo sie beide auf das Wasser sahen. „Der Rhein ist so friedlich…“ schwärmte Manfred. „sie kommen nicht aus Köln oder?“ harkte Susanne nach. „Nein…ich bin ein Nordlicht…aus Bremerhaven...genauer gesagt. Wasser kenne ich nur von den Kanälen…und der Rhein ist doch sehr sanft…“ gab er zu verstehen. Susanne lachte leise. „Nun…lassen Sie sich davon nicht täuschen. Der alte Vater Rhein kann auch sehr unangenehm werden. Er tritt über die Ufer und setzt die gesamte Altstadt von Köln unter Wasser….jetzt ist er friedlich, aber wenn das Tauwasser aus den Bergen in das Dreieck fließt wo die Flüsse aufeinandertreffen, dann kann es für manche sehr übel werden...“ erklärte Susanne.

    Nur wenig später saßen sie bei Kim Krüger im Büro. „Das ist Wahnsinn! Nein...absolut nein!!“ lehnte sie den Vorschlag strickt ab. „1. Würde ich es niemals bei der Staatsanwaltschaft durchbekommen und 2. ist es viel zu gefährlich. Versuchen Sie etwas anderes meine Herren!“ hängte sie an. „Frau Krüger... der Kerl holt sich ein Mädchen nach dem Anderen...das kann nicht sein. Wir brauchen einen Lockvogel....bitte...wir nehmen es auf unsere Kappe...wirklich...Sie sind außen vor.“ Bettelte Semir. „Wir können das doch ohne Erlaubnis machen...es muss niemand wissen..“ mischte Ben sich ein. Kim sah ihn erschrocken an. „Ben...das habe ich nicht gehört!“ protestierte sie sofort. „Wen wollen Sie denn nehmen?“ fragte sie nach. „Mich…“ riss Susanne die drei aus dem Gespräch. „Nein..Susanne das kommt gar nicht in Frage…“ stieß Semir sofort aus. „Ich mache das freiwillig. Ihr passt auf mich auf und mir kann nichts passieren..“ lächelte sie nervös. „Das lasse ich nicht zu. Sie sind keine Polizistin…“ widersprach auch Kim. „Frau Krüger….was wenn Hanna als nächstes Opfer auserkoren wird? Wollen Sie das nicht auch verhindern?“ warf Susanne ein. Kim erschrak. „verdammt Hanna….wo ist sie?“ harkte sie sofort nach. „sie sitzt an meinem Schreibtisch… aber sie wäre ein potentielles Opfer. Was wenn sie nach Hause will und dann von dem Kerl abgefangen wird?“ wollte Susanne wissen. Kim nagte an der Unterlippe und sah zu Semir und Ben. „Susanne hat Recht… Sie können nicht immer auf Hanna aufpassen und gegen diesen Kerl würde sie keine Chance zu haben. Lassen Sie es uns versuchen…bitte…“ flehte Semir. Kim schloss die Augen. „Ich weiß nicht warum ich mich bequatschen lasse, aber okay…Sie haben drei Tage und drei Nächte Zeit. Wenn er sich dann nicht geregt hat, dann werden wir die Sache abgeben..“ befahl Kim. Ben und Semir nickten. Sie gingen mit Susanne in ihr Büro um den Einsatz abzusprechen. Kim sah ihnen zweifelnd nach.

    „Susanne…du weißt schon, dass es gefährlich werden kann?“ fragte Semir noch einmal nach. „Ja…aber ich werde es tun….Tabea soll nicht umsonst gestorben sein…“ kam leise von der Sekretärin. „DU hast keine Schuld…. Susanne du musst damit aufhören dir Vorwürfe zu machen. Das gefährdet nur deinen Einsatz. Es ist sehr gefährlich und du musst uns auch nur den Kerl zeigen, der dich und Tabea beobachtet hat. Mehr nicht….wir werden ihn festsetzen und sobald seine DNA mit dem übereinstimmt was dieses Blut und die Hautfetzen haben, dann haben wir unseren Täter….okay?“ redete Ben auf sie ein. Susanne nickte. „Ja…. Ja…ich hab verstanden. Aber noch wissen wir ja nicht, ob es der Kerl war. Und ob er wieder auftaucht…“ meinte Susanne nachdenklich. „Ich weiß…die Möglichkeit ist sehr gering…dennoch finde ich es wenigstens als eine Chance den Mistkerl zu stoppen.“ nickte Semir. „Wann wollt ihr die Falle aufstellen?“ wollte Susanne wissen. „Heute Abend…wir werden genau wie du gestern eine Schifffahrt machen und hoffen, dass er sich blicken lässt…“ schlug Semir vor. Susanne nickte. „Gut…dann werden wir gleich nach Hause fahren und uns ausruhen, damit wir fit sind…“ schlug Ben vor. „Du kannst vom Glück sagen, dass du heute die Märchenstunde nicht halten musst…aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben….die Strafe wirst du noch absitzen…“ grinste Semir. Ben nickte. „Das hab ich nicht vergessen….“ meinte er nur. Susanne fuhr mit Semir um sich bei ihm ins Gästezimmer zu legen. Als er Andrea von seinem Plan erzählte war seine Frau geschockt. „Das kannst du von Susanne nicht verlangen. Das ist doch viel zu gefährlich…“ widersprach sie sofort. „Andrea…Susanne will es von sich aus machen. Sie kannte das Mädchen …das letzte Opfer…und sie gibt sich die Schuld. Ich weiß sehr genau dass es gefährlich ist und deshalb werden Ben und ich auf sie aufpassen. Andrea…ich verspreche dir, dass Susanne nichts passieren wird….“ kam eindringlich von ihm. Andrea sah ihn warnend an. „Wenn ihr was passiert…dann….dann…“ suchte sie nach einer Strafe für ihn. „Es wird ihr nichts passieren….ich schwöre…“ gab er erneut von sich.

    so....so....Chris hat ja nochmal Glück gehabt, dass er sich gegen den Druck wehren konnte...und jetzt? Was sagt Ben nun zu ihm. "Hey...das ist mein Blut...also geh sparsarm damit um?" oder vielelicht..." jetzt sind wir Blutsbrüder?"

    bin gespannt

    Desweiteren finde ich es schon sehr dreist, dass man für den Versand der DVD einen frankierten Umschlag verlangt. Ich denke die 1,45€ hätte man auch von den Teilnahmegebühren oder den Spendengeldern vom Fantreffen (ich denke da an eine gewisse Spendendose) finanzieren können. Und 100 DIN A5/DIN A4 Umschläge gibt es sogar mit Sichtfenster bei Ebay für Rund 10 Euro.

    Noch einmal....es steht jedem Teilnehmer frei einen frankierten Umschlag zu senden.

    Es ist richtig dass die DVDs bereits seit dem 1.1. vorliegen. Sie sind am Silvestermorgen bei mir eingetroffen, jedoch ist es nicht innerhalb weniger Augenblicke möglich 100 DVDs zu sichten.