heftig....extrem hefig. Alles weitere per ICQ..
Beiträge von Elvira
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„Wem gehört denn der andere Koffer? Ist das ne Konkurrenz für mich?“ wollte Semir grinsend wissen. „Denke ich weniger…eher umgekehrt…aber da gebe ich dir einen guten Rat…komme J. C. nicht in die Quere…er kann sehr übel werden…“ gab Holle von sich. „Ach echt? Und wie heißt J. C. wirklich?“ harkte Semir nach. Das war ein erster Hinweis auf einen größeren Händler. „Wenn man dich so fragen hört, könnten man echt denken, du bist ein Bulle..“ lachte Armin. Semir sah ihn an. Er musste sich zurück halten. „Hältst du mich für einen?“ wollte er wissen. Armin lachte auf... „na hör mal in Deutschland kommen nur Deutsche zur Polizei...alles diese Spießer und so...die würden niemals einen Kanaken nehmen..“ meinte er abfällig. „Und...was sagst du zu der Ware?“ hängte er an. „Nun...wie immer...klasse Ware...und dieser Typ hat immer ne Kette und die Handschelle am Koffer?“ fragte Semir. Armin lachte leise. „Hör auf zu fragen...was ist mit der Ware?“ harkte er erneut nach. „Sehr gute Ware...astrein...“ lobte Semir und kratzte sich am Kopf. Das war das vereinbarte Zeichen für die Kollegen, die umgehend aus dem Gebüsch stürmten und auf sie zu rannte. „Verdammt!! Scheiße die Bullen!!“ schrie Armin laut und sah sich gehetzt um. Er schlug den Kofferraum zu und sah Semir an. „Steig ein!! Wir müssen abhauen!!“ schrie er ihn an. Doch Semir rührte sich nicht. Stattdessen richtete er seine Waffe auf Armin Holle. Er grinste breit. „Sorry...aber ich gehörte zu dem Haufen...“ meinte er nur. „Anlehnen und die Beine spreizen!“. und fauchte er mit scharfer Stimme. Armin tat es. „du hast mich gelinkt?“ stieß er wütend aus. „Ja...so kann man das sehen...Semir Gerkan...Kripo Autobahn und du bist verhaftet. Ich belehre dich über deine Rechte die du sicher nicht zum ersten Mal hörst. Ich mache dich darauf aufmerksam, dass alles was du von nun an tust oder sagst gegen dich verwendet werden kann und wird. Du hast das Recht einen Anwalt deiner Wahl zu deiner Vernehmen hinzuzuziehen und kannst bis dahin die Aussage verweigern..“ zählte Semir auf und Armin sah ihn an. Er spie ihm ins Gesicht.
„Dreckiger Bulle!“ fauchte er wütend. Noch immer war der Kofferraum des Sportwagens offen und Armin griff in einem unaufmerksamen Augenblick von Semir rein. Er nahm die Handschelle und hielt die Arme gespreizt. Als Semir ihm die Handschellen anlegen wollte drehte Armin den Spieß um und heftete ihn die Schelle mit dem Koffer an ans rechte Handgelenk an. Semir zog erschrocken die Hand zurück und die Kette rasselte. „Was soll das?“ fauchte er den Dealer wütend an. Armin lachte nur. „Ab jetzt bist du Freiwild...Bulle...ich gebe dir einen guten Rat...lauf...lauf um dein Leben...denn ab jetzt wirst du derjenige sein, der von vielen Dealern gejagt werden wird..“ versprach Armin. Kim trat zu ihnen. „Abführen!“ befahl sie. Die Kollegen führten den Mann ab. „was hat das zu bedeuten?“ wollte sie wissen und wies auf die Handschelle. Semir sah sie an. „Das wird er mir auch sagen müssen..“ knurrte er wütend. „Wir fahren zur PAST. Herr Jäger sollte mittlerweile auch seinen Dienst wieder angetreten haben…“ schlug sie vor. Semir nickte und ging los. Zunächst vergaß er den Koffer zu nehmen. Nur kurz darauf wurde er schmerzhaft daran erinnert, als der Kollegen der Streifenpolizei den Kofferdeckel zuschlug und Semir ein paar Schritte gemacht hatte. Er wurde plötzlich zu Boden gerissen. „Verdammt..“ stieß er aus. Kim sah ihn an und musste lachen. Wütend erwiderte er ihren Blick. „Lustig was?“ fauchte er. Kim nickte. „Entschuldigen Sie… Semir aber das war wirklich komisch…“ gab sie zu. Semir richtete sich auf und sah in die Runde. Alle Kollegen drehten sich von ihm weg. „Wie schön, dass ich euch zum Lachen bringe...Kollegen…sehr nett...“ knurrte er und nahm den Koffer.
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so da is sie schon... meine neue Story.....diesmal etwas nach Elli-Manier.....also feeden...
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Semir sah sich auf dem Parkplatz um. Langsam wurde es hell und immer noch war von dem Mann den er hier erwartete nichts zu sehen. „Scheint ganz so, als ob der den Braten gerochen hat…wir warten noch eine Stunde und dann brechen wir ab...“ gab er über ein kleines Mikro von sich. Der Parkplatz sah leer aus. Lediglich zwei Fahrzeuge standen etwas abseits. Aber es sah nur so aus…denn überall in den Gebüschen warteten die Kollegen auf den Zugriff. Nach zwei Wochen Undercover hatte Semir es endlich geschafft an einen der größeren Dealer zu kommen. Armin Holle….und den wollte er heute festnehmen. „Achtung Semir….er kommt...“ hörte er die warnende Stimme eines Kollegen. „Wird ja auch Zeit.“ murmelte Semir. Seit geraumer Zeit wurde an der Autobahn mit extrem reinem Kokain gedealt. Doch immer nur schaffte man die kleinen Köpfe zu fassen. Nie einen wirklich großen. Das war heute anders. Semir hatte so eine große Menge gefordert, die der kleine Dealer nicht bringen konnte, oder durfte. Auch in der Welt des Verbrechens gab es Hierarchien die eingehalten werden mussten. Klar war das diese Drogen wohl von dem Medelin-Kartell aus Kolumbien stammte. Die Amerikaner versuchten nun auch Deutschland mit den Koks überschwemmen zu wollen. Semir war vom BKA für diesen Undercover ausgesucht worden, da es einfacher war einen Türken den Drogenhandel zuzutrauen, als einem Deutschen. So schienen jedenfalls die Amerikaner es zu sehen. Nun sah Semir den Wagen des Mannes. „Alles in Bereitschaft! Es geht los. Zugriff nur auf mein Zeichen!“ ermahnte er die Kollegen als der Mann ausstieg. Lässig lehnte Semir sich an seinen Ferrari, den er für diesen Einsatz wählen durfte.
„Hey….da bist du ja endlich…ich schlage hier schon Wurzeln….“ Knurrte der Türke, als Armin ausstieg. „Mach hier nicht die Welle…du willst das Zeug doch kaufen…und ich bin nur der Lieferant…“ gab er gleichgültig von sich. „Hast du die Kohle dabei?“ wollte er wissen. Der Türke nickte. „Wie abgemacht….Armin…denkst du wirklich ich verarsche dich?“ fragte Mehmet. „Weißt du…ich bin nur vorsichtig….“ Kam von Armin. Er sah sich skeptisch um. So ein Geschäft war schon was Sonderbares und deshalb war er auch nervös. Die letzten Tage waren die Bullen wieder aufmerksamer geworden und er traute diesem Mehmet nicht wirklich. Dieser schüttelte den Kopf. „Armin..Armin…..nervös und ungeduldig….aber mich hier stundenlang warten lassen…“ tadelte Mehmet. „70.000 Euro!“ fauchte Armin den Kaufpreis. „Na…erst will ich die Ware sehen…nachher kaufe ich noch Mehl dafür..“ kam nun von Mehmet, der ziemlich misstrauisch war. Denn auch er hatte die Sorge, dass Armin ein Polizist war…so dachte Armin jedenfalls. „Für deine Verspätung sollte es eigentlich ein Nachlass geben. Und jetzt will ich die Ware prüfen…“ fauchte Mehmet. Armin nickte und winkte Mehmet an seinen Wagen. Er öffnete den Kofferraum indem er drei Koffer hatte. Alle fein säuberlich gelagert. Auch Mehmet trug einen Koffer. „Hier ist das Geld….und nun….die Ware…“forderte er nachdem er eine positive Probe in den Händen hielt. Armin nahm ein Bündel Geld aus dem Koffer und blätterte es durch. Alles saubere Scheine. Zufrieden nickte er und legte das Bündel wieder in den Koffer. „Traust du mir nicht Armin?“ wollte Mehmet wissen. „du prüfst die Ware… ich das Geld….das ist Business…“war die Antwort von Armin. „Was ist denn in dem Koffer?“ wollte er von Armin wissen und wies auf den zweiten im Kofferraum, der mit einer Kette und einer Handschelle versehen war. „Übertrieben findest du nicht?“ grinste er Armin an. „Der gehört nicht dir!“ fauchte Armin und wollte den Kofferraum schließen.
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„Hier... das ist er.“, meinte Semir und knallte Ben die Akte vor die Nase. Dieser nahm kauend den dicken Wälzer in die Hand und schlug den Deckel auf. „In Verdacht, 109 Einbrüche begangen zu haben.“, las Ben erstaunt und schluckte seinen Bissen runter, als er das las, sah dann zu Semir. „Wie hast du ihn damals geschnappt?“, wollte er wissen. Semir ließ sich in seinen Stuhl fallen und atmete schwer aus. „Das war gar nicht so leicht. Mein damaliger Partner Jan und ich waren vom LKA auf diesen Herren angesetzt worden, da er sich gerne Hotels, Spielhallen und Videotheken, aber auch schon mal Juweliere und Museen vornahm, die alle günstig an der Autobahn oder an einer Straße zur Autobahn gelegen waren.“, fing Semir an zu erzählen und nahm einen Schluck aus seinem Kaffeebecher. „Immer wieder ist er uns durch die Lappen gegangen... glaub mir, für seine damaligen 72 Jahre war er noch so fit wie ein 40jähriger Leistungssportler... jedenfalls, jede Falle, die wir ihm gestellt haben, schien er erkannt zu haben. Sperrten wir die Autobahnauffahrten, verschwand er über die Hinterhöfe und umging so die Straßensperren.“, Semir lachte kurz auf. „Einmal allerdings hat er mir das Leben gerettet.“, meinte er und sah an die Decke. Ben sah seinen Partner erstaunt an. „Wie das?“, fragte er und lauschte gespannt den Worten seines Partners.
„Ich verfolgte ihn gerade über die Dächer von Köln... und ich war kurz davor, ihn zu schnappen. Er stand an einem Dachrand und wollte auf ein anderes springen, das aber gute vier Meter von diesem Dach entfernt war. Ich kam gerade um die Ecke, als er sprang und es tatsächlich rüber schaffte. Da dachte ich mir, was der kann, kann Semir auch.“, erzählte der Deutschtürke und klimperte mit seinem Ehering gegen seinen Kaffeebecher. „Und dann?“, fragte Ben, als sein Partner eine dramatische Pause zu machen schien. „Ich schaffte es nicht, konnte noch den Rand des Daches fassen, mich aber nicht ohne Hilfe hochziehen. Paschner kam zurück, sah, wie ich dort hing und zog mich hoch.“ „Und wieso hast du ihn da nicht gleich festgenommen?“, fragte Ben und sah, dass Semir etwas peinlich berührt auf den Fußboden starrte. „Ich wollte gerade, aber er schien es zu ahnen... Ben, er hat mich an das Geländer der Feuerleiter mit meinen eigenen Handschellen gefesselt und mir frech zum Abschied gewinkt.“, stieß Semir aus. Ben musste sein Lachen unterdrücken, doch die Tatsache, dass sein Partner von einem alten Mann überrumpelt wurde, war doch zu komisch. „Lachst du etwa?“, schnaubte Semir und sah Ben böse an, doch ehe er antworten konnte, kam Susanne rein. „Ben, Semir... die Chefin will euch sofort sprechen.“, meinte sie und war auch schon wieder verschwunden.
„Papa…. Warum willst du nicht zu mir ins Haus ziehen? Ich habe doch genügend Platz und du musst nicht in diesem Rattenloch wohnen…“, fragte Rosi und sah ihren Vater an, der sich liebevoll um die Kinder kümmerte. „Ach meine Kleine…. Die letzten Tage habe ich auch darüber nachgedacht, aber erst muss ich etwas bereinigen… ein alter Freund hat mich daran erinnert. Und dann werde ich zu euch ziehen. Meine letzten Tage will ich in der Familie verbringen.“, sagte Georg. „Papa… du wirst nicht sterben…“, kam entsetzt von Rosi. „Meine Liebe... irgendwann muss auch ich mich vor dem Herrn Gott rechtfertigen. Und bis ich das tun muss, habe ich noch einiges zu regeln. Wenn du nichts dagegen hast, werde ich mich tatsächlich hier bei dir breit machen.“, meinte Georg und strich seiner Enkelin über den Kopf. „Die Kleine wird dir immer ähnlicher…Sie sieht aus wie du, als du klein warst. Das gleiche Engelsgesicht was ich von dir in Erinnerung habe. Schade, dass Mama sich es nicht anders überlegt hatte. Sie hätte sich bestimmt gefreut Alexandra kennen zu lernen. Warum musste der Herr sie so früh zu sich geholt?“, wollte er wissen. Rosi sah ihn traurig an. „Mama hat bis zur letzten Minute gegen den Krebs gekämpft, aber sie hat den Kampf verloren. Papa… sie war 65. Ich weiß, dass sie sich sehr gefreut hätte, wenn du da gewesen wärest. Aber leider ging es ja nicht. Papa… sie hat es dir nie nachgetragen…. Sie hat mir gesagt… dass sie dir alles verzeihen könnte. Alles was du getan hast…“, erklärte Rosi. Georg sah sie an. „Sie wusste alles…. Sie wusste, wie ich mein Geld verdiente.“, nickte er.
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boah wie hinterhältig und gemein....Aber Johannes wird sicher mit Semir und ben den Fall lösen und dann bekommt die Dame einen Riesenknochen...ja wohl....dieser Mistkerl....wenn ich den in die Finger bekomme...



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Langsam kam er wieder aus seinem Versteck, rückte die verschobene, runde Brille wieder zurecht und sah sich um. Überall waren zerstörte Autoscheiben zu sehen, einige Autos brannten und viele Menschen gingen mit leichten Verletzungen über das einem Schlachtfeld ähnelnde Asphaltstück. Geschockt stieg er aus und sah sich um. Von weitem konnte er schon den Krankenwagen und die Feuerwehr hören. „Bleiben sie bitte im Wagen.“, bat ihn eine bekannte Stimme und er sah in ein ihm nicht unvertrautes Gesicht. Ja, er war es. Der Kommissar, der ihn vor s Jahren gejagt hatte, ihn für sechs Jahre hinter Gitter brachte. Das waren Zeiten. Damals hatte er mit ihm ein Katz-und-Maus-Spiel gespielt und leider verloren, doch nur ganz knapp. Georg formte seinem Mund zu seinem unverkennbaren, schelmischen Lächeln, doch der kleine Türke schien ihn nicht zu erkennen. „Steigen sie bitte wieder in ihren Wagen und halten sie ihre Papiere bereit.“, forderte er mit hustender Stimme, da er ziemlich viel von dem umherfliegenden Mehl abbekommen zu haben schien. Er sah aus, wie ein Schneemann, dachte sie Georg und stieg wieder ein. Durch seine Rückspiegel sah er, wie sich der kleine Polizist zu einem Großen gesellte, dem Aussehen nach zu urteilen, ein junger, rebellischer Typ von Gesetzeshüter. Dich habe ich bestimmt nicht zum letzten Mal gesehen, dachte er sich und knabberte an seinem Daumen herum, so wie er es immer tat, wenn er sich sicher fühlte.
„Ganz schönes Chaos.“, murmelte Ben und schüttelte seine Haare hin und her, um das Mehl halbwegs rauszukriegen. „Hm, das wird der Chefin gar nicht gefallen.“, murmelte Semir und sah sich zu dem Ford um, an dem er gerade vorbeigegangen war. Dieser Mann... der Fahrer kam ihm irgendwie bekannt vor, doch er wusste im Moment nicht, wo er das Gesicht schon mal gesehen hatte. „Wollen wir dann mal mit den Personalien anfangen?“, riss Ben ihn aus seinen Gedanken. „Was?“, fragte Semir erschrocken. „Hey, du siehst aus, als hättest du ein Gespenst gesehen.“, lachte der junge Hauptkommissar. „Ach was... die Personalien der Leute sollten wir schon aufnehmen.“, meinte Semir dann und ging ohne ein weiteres Wort an Ben vorbei. Dieser schüttelte nur den Kopf. „Der Junge wird alt.“, meinte er nur, zückte seinen Block und Stift und fing bei dem Ford Escord an. Vorsichtig klopfte Ben an die Scheibe, da der Fahrer in seiner Zeitung vertieft war. Ein älterer Herr sah ihn über den Rand seiner Brille an, kurbelte die Scheibe runter und lächelte Ben freundlich an.
„Hallo…sind Sie verletzt?“, fragte Ben den alten Herrn freundlich. „Nein… mir geht es gut… Ich bin unverletzt….Danke der Nachfrage..“, lächelte dieser zurück. „Führerschein und Fahrzeugpapiere bitte….“, bat Ben. Auch hier nickte der alte Mann und kramte in seinem Handschuhfach. „Sagen Sie… ist das nicht Herr Gerkhan… dahinten?“, wollte der Mann wissen. „Ja… richtig. Kennen Sie ihn?“, kam erstaunt von Ben. „Nun ja…. Kennen…ja wenn Sie es so sehen, schon…“, lächelte sein Gesprächspartner und reichte ihm die Papiere. „ Hab ich etwas angestellt? Ich meine, ich habe den Unfall ja nicht verursacht… bin nur unfreiwillig…“, verteidigte sich der Mann. „Nein Herr Paschner…. Ist alles nur Routine. Wir müssen alle Beteiligten festhalten, für den Fall von Spätfolgen…“, erklärte Ben sachlich. „Oh ich verstehe…Herr…?“, kam fragen von Paschner. „Jäger… Ben Jäger Kripo, Autobahn…“, stellte sich Ben vor. „Oh… Kripo Autobahn… ich dachte schon, das Gerkhan versetzt wurde…“, lachte Paschner. „Woher kennen sie meinen Kollegen?“, harkte Ben nach. „Ist eine lange Geschichte. Ich bin mir nicht einmal sicher, ob er mich noch kennt. Wir hatten ein paar Mal das Vergnügen… wenn Sie so wollen.“, erklärte Paschner. „Ah ja…“, machte Ben nur. „So, wenn Sie irgendwelche Probleme haben dann melden Sie sich bitte. Aber passen Sie auf, dass der Wagen nicht auseinanderfällt. Sieht älter aus, als Sie…“, lachte Ben nur. Paschner startete und fuhr los.
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was ist...?= Habt ihr schon alle Karten verkauft? ich habe immer noch 4 x 2 Karten zu verlosen....
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Gibt es denn bald wieder eine neue Geschichte von euch? Ich hoffe ihr setzt eure Zusammenarbeit fort!
Weder Chris noch ich haben vor, diese Zusammenarbeit zu beenden.. und werden euch auch weiterhin mit fantasiereichen Geschichten aus unseren Fingern unterhalten. Die nächste wird sicher noch in dieser Woche starten.....seid gespannt was euch da erwartet...
Vielen Dank für die Feeds
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Liebe User
Die guten Neuigkeiten reißen nicht ab! Auch heute gibt es wieder eine Verlosung bei denen es diesmal ganz Cobra 11 mäßig um Schnelligkeit geht.
Wir verlosen 5 x 2 Freikarten für das Tom Beck Konzert am Donnerstag den 27.01.2011 im „Underground“ in Köln.
Die ersten 5 die mir bis 17:00 eine PN mit den Worten „Ja....ich will dabei sein!“ schreibt, (Gebt eure Email-Adresse und den Namen an) gewinnt!!!
Viel Glück und vor allem viel Spaß an der Musik...es lohnt sich!!
Gruß
Elvira
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uops.....auch schon zu Ende....


Doch Georg war schneller, stieß den Mann zur Seite und rannte los. „Hey, stehen bleiben...“, schrie Ben und rannte ihm hinterher. Semir sprintete ebenfalls los und beide rannten hinter dem Studenten her. „Bleib stehen...“, fauchte Ben nur und wollte den Mann einholen, doch das war nicht so einfach. Der kleine Kerl rannte einfach weiter, ohne Luft zu holen. „Verdammt, den kriege ich nicht so einfach...“, stieß Ben aus und holte immer wieder Luft. Er musste diesen Kerl einholen. Er war schuld, dass Semir so eine grausame Nacht durchgemacht und man ihn fast in die Klapse eingewiesen hatte. „Ich kriege dich schon noch...“, fauchte er und rannte weiter. Doch Georg war schnell, aber da kam ihm etwas zu Hilfe. Semir kam auf einem Pferd vorbeigerauscht und ließ sich vom Rücken des Tieres auf Georg fallen, warf ihn zu Boden und nagelte ihn fest. „Nein...lasst mich los...“, schrie er und wandte sich in dem Griff hin und her, doch Semir hatte ihn einfach festgenagelt. „Du entkommst mir nicht...du kleiner Mistkerl...“, schrie Semir und suchte etwas, womit er diesen kleinen Kerl fesseln konnte, doch schon kamen in diesem Moment Paul, Hans und Fritz hinzu. Sofort nahm Paul Semir den Gefangenen ab und legte ihm Handschellen an. „Ich...ich hab es doch nur für dich getan, Papa...damit du wiedergewählt werden würdest...“, kam es dann von dem jungen Mann. Hans sah enttäuscht zu Boden und blickte weg. „Fritz...willst du immer noch Bürgermeister werden?“, wollte er wissen. Dieser nickte nur. „Gut, ich trete morgen als Bürgermeister zurück und überschreibe dir meine sämtlichen Ämter. Und jetzt...schafft mir meinen Sohn aus den Augen.“, knurrte er und ging dann zu seinem Haus zurück.
Ben und Semir sahen der Szenerie nach. Ben blickte dann zu Semir. „Sag mal, woher hast du das Pferd denn so schnell her gehabt?“, wollte er lächelnd wissen. „Alex hat es mir schnell geborgt. Er ist wirklich eine erfahrener Reiter.“, erklärte Semir lächelnd und ging dann mit Ben zum Haus zurück, wo Martin schon auf ihn wartete. „Nun?“, wollte der Deutschtürke wissen und sah den Psychologen an. „Nun ja...sie sehen besser aus, dennoch...diensttauglich sind sie noch lange nicht. Das muss ihnen klar sein...sie haben noch einen langen, langen Weg vor sich.“, erklärte Martin. „Das ist mir klar...aber ich bin froh, dass ich nicht verrückt bin. Und jetzt...werde ich die Tage mit meiner Familie genießen.“, erklärte Semir nur und machte sich mit Ben auf dem Weg nach Hause. Dort wartete schon Gregor, der wieder vor dem Herd stand und einen leckeren Braten zubereitete. „Was denn? Noch nicht weggefangen worden?“, lächelte der alte Mann, als er Semir zur Tür hereinschreiten sah. „Nee, aber aufgeschoben ist ja noch nicht aufgehoben.“, lachte Ben nur und kassierte dafür von Semir einen Hieb in die Rippen. „Wo ist Andrea?“, wollte Semir wissen. „Mit den Kindern hinten im Hof.“, erklärte er und machte sich wieder an den Braten heran.
Andrea stand, mit Layla auf dem Arm, am Schafgehege und fütterte mit Aida die Wollträger mit Gras. „Mama, guck mal...die fressen mir aus der Hand.“, gluckste das kleine Kind vergnügt. „Ja, ganz fein machst du das...“, lächelte sie und drehte sich um, als sie eine Hand in ihrem Nacken spürte. „Semir? Was machst du denn hier?“, wollte sie erstaunt wissen. „Mir geht es gut...es hat sich alles geklärt.“, erklärte der Mann und küsste seine Frau heiß und innig auf den Mund. Zuerst war sie erstaunt über so viel Spontaneität, doch dann ließ sie es einfach geschehen. „Was hat denn Martin dazu gesagt?“, fragte sie und reichte Layla an ihren Vater weiter, die ihn sofort am Ohrläppchen zog und friedlich gluckste. „Andrea, es ist alles in Ordnung. Ich bin zwar noch nicht einsatzbereit, aber auf dem Weg der Besserung.“, lächelte er. „ESSEN IST FERTIG!!!“, dröhnte die Stimme von Gregor über den Hof. „Komm, lass uns einfach die restlichen Tage genießen und vergessen, was war. Ich will wieder leben und das nur noch mit dir...mit dir, unseren Kindern und Ben.“, lächelte er und nahm seine Aida an die Hand. Andrea küsste ihn nur auf die Wange und alle vier gingen in das Haus zurück, wo ein verführerischer Duft durch die Küche strömte.
ende
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Martina kletterte auf den Baum und versteckte sich in den wenigen Blättern. Hier oben war es noch kälter und sie presste die Lippen fest zusammen, weil sie mit den Zähnen so laut klapperte dass man Angst haben musste, dass es gehört wurde. „Rapunzel? Wo bist du mein Engel…komm zu mir…komm..ich tu dir doch nichts Böses..“ hörte sie Leo rufen. Und dann sah sie ihn. Sie drückte sich an den Ast, damit sie nicht zu sehen war. Doch Leo sah nicht nach oben. Er suchte auf Augenhöhe und das war gut. Langsam schlich er weiter. Martina atmete auf. „Bitte lieber Gott… ich weiß..ich spreche normalerweise nicht zu dir…aber bitte..hilf mir…bitte….ich flehe dich an…und wenn..dann schwöre ich, gehe ich jeden Sonntag in die Kirche...bitte…schick mir Hilfe..bitte…“ betete sie leise. Immer wieder sah sie nach unten. Scheinbar waren niemand außer ihr und dieser Leo im Wald unterwegs. Kein Wunder…es war ja schon Herbst und das Wetter lud nicht gerade zum Spazierengehen ein. „Hey du kleine Schlampe!! Wo steckst du denn? Komm endlich raus!!“ schrie Leo wütend. Martina schloss die Augen. Sie weinte vor Angst. Wenn der Mann sie jetzt fand, dann war sie verloren. Dieser Kerl war krank…so unendlich krank. Er würde sie töten. Genau wie die anderen Mädchen und Frauen. Er war der Killer…alle wurden getötet…ging es in ihren Gedanken weiter. Sie hörte ein Rascheln und sah runter. Ein Mann…aber es war nicht Leo… er war kleiner… Hilfe? War das ihre Hilfe? „Okay… Ben..ich bin jetzt nördlich von dir. Hier stehen zwar einige knorrige Eichen aber nichts was auf eine Hütte dauert. Ich gehe jetzt nach Norden weiter. Wenn ich das Mädchen finde, dann sag ich dir Bescheid…“ hörte sie den Mann sagen. Sie wagte den Vorsprung. „Helfen Sie mir bitte…“ weinte sie leise. Der Mann sah erstaunt nach oben. „Hey…alles gut…bist du Martina?“ fragte er. „Ja…bitte…der Mann ist hier irgendwo….helfen Sie mir…“ wiederholte sie. „Ich bin Semir..komm runter…komm…“ lächelte er und streckte seine Hand aus. Martina kletterte langsam runter. „Mir ist so kalt..“ sagte sie. Der Mann zog seine Jacke aus und hängte sie ihr um. „So….jetzt wird alles gut…Ich bringen dich ins Krankenhaus. Wo ist der Mann, der dich festgehalten hat?“ wollte der Mann wissen. „Ich weiß es nicht…eben ist er hier gelaufen…und er hat mich gerufen… ich habe Angst.. ich will weg…bitte...bringen Sie mich weg…“ bettelte Martina und schmiegte sich an den Mann. Dieser strich ihr sanft über das verweinte Gesicht. „Ist alles gut…“… sprach er auf sie ein und griff zum Handy. „Ben…ich hab sie..“ gab er durch, als sich jemand am anderen Ende meldete.
Ben steckte das Handy weg und atmete erleichtert auf. Doch dann hörte er ein Geräusch. Nicht weit vor ihm sah er einen Mann. Ein schneller Blick und Ben wusste wer dort durch das Gebüsch schlich. Es war der gesuchte Mann. Ben zog seine Waffe und stellte sich hinter einem Baum. Nun musste er nur noch warten, bis der Kerl an ihm vorbei war. Dann konnte er ihn verhaften und der Fall war erledigt. Ben atmete tief ein und aus. „Rapunzel!! Komm zu mir…komm doch. Du kannst mir nicht entkommen….niemals…also komm aus dein Versteck…los doch… ich verzeihe dir das auch…komm raus…komm…“ hörte er den Mann sagen. Nur noch wenige Schritte und der Kerl war vorbei. Und dann sah er ihn. „Okay….und nun keine Bewegung mehr..“ stieß Ben aus und dem Kerl die Waffe in den Rücken. Der Mann erstarrte. „Hey…ich..ich…“ stammelte Leo. „Hände auf den Rücken!“ befahl Ben. „Sie sehen das falsch… ich hab nichts Böses getan...ich...“ stammelte der Mann. „Hände auf den Rücken, Kurzer!!“ forderte Ben erneut. Er griff mit seiner freien Hand zu den Handschellen und legte sie dem Mann an. Dann führte er ihn zum Wagen zurück. Dort traf er auf Semir und dem Mädchen. Sie zuckte zusammen und schmiegte sich an Semir, als sie Leo Kurzer sah. „ER wird dir nichts mehr tun...Martina…das verspreche ich dir..“ sagte dieser und hielt sie fest. Der Krankenwagen kam nur wenig später auf den Platz und der Notarzt kümmerte sich um Martina. Sie sollte zunächst ins Krankenhaus gebracht und untersucht werden. Leo Kurzer wurde von den Kollegen übernommen. Als sie abgefahren wurden lehnten Semir und Ben gegen den BMW. „Gratulation…der Fall ist auch erledigt…“ meinte Semir zufrieden. „Vier Tage….und drei Nächte hat das gedauert…das war schon übel…aber es ist vorbei…“ bestätigte Ben. „Für uns ja…aber du musst noch etwas einlösen..“ grinste Semir plötzlich. „Was? Oh nein..Semir Gerkan..nein…das…das kann ich heute nicht mehr…ich will nicht…das ist deine Tochter…“ stöhnte Ben, denn er wusste worauf Semir hinaus wollte. „Tut mir Leid…aber Versprechen muss man einhalten. Wie wäre es, wenn du eine CD aufnimmst und Märchen vorliest…dann kann meine Tochter dich immer hören…wann sie will…“ grinste Semir. „Das ist eine gute Idee…ja..das mache ich auch…“ versprach Ben. Doch nun musste er das Versprechen einlösen.
„So .. Ayda..heute lese ich dir den Rest von Rotkäppchen vor. Wo waren wir denn stehen geblieben? Weißt du das noch?“ wollte Ben wissen. Die fünfjährige Ayda nickte. „Wo der Wolf vom Rotkäppchen gefragt wird, warum er einen so großen Mund hat…und der Wolf sagt….damit ich dich besser fressen kann!“ kam von ihr und dabei hob sie ihre Ärmchen hoch und tat als würde sie Ben kratzen wollen. „Ach ja….sehr kluges Mädchen…“lobte Ben seine Patentochter. „…Der Wolf sprang aus dem Bett und schluckte das Rotkäppchen in einem Stück runter. So gesättigt legte er sich wieder in das Bett der Großmutter und schnarchte ganz laut. Ein Jäger kam vorbei und wunderte sich über dieses laute Geschnarche…Er betrat das Haus und sah nach der Großmutter. Natürlich erkannte er den Wolf und ahnte was dieses Tier mit der Großmutter gemacht hatte. ‚finde ich dich hier du alter Sünder…‘ sagte er leise und legte seine Büchse an. Doch plötzlich sah er wie sich der Bauch des Wolfes bewegte. Der Jäger war ein weiser Mann und ahnte was sich dort bewegte. Er schnitt den Bauch des Wolfes mit einer Schere auf und kurz darauf sprangen die Großmutter und Rotkäppchen aus dem geöffneten Bauch heraus. Den Bauch füllte er mit großen Steinen und als der Wolf aufwachte hatte er großen Durst. Er wollte aus dem Bett springen, doch die Steine waren so schwer, dass er niedersank und starb….“ ,erzählte Ben das Märchen vom Rotkäppchen zu Ende. Er sah auf Ayda die friedlich eingeschlafen war. „Träum was Schönes, meine kleine Märchenprinzessin..“ sagte Ben leise und gab dem Kind ein Kuss auf die Stirn. Leiser verließ der das Kinderzimmer und sah Semir an, der wie immer am Türrahmen lehnte und ihn angrinste. „Sie schläft….“ gab Ben bekannt. „Ich weiß. Was ist mit der CD? Oder willst du morgen noch mal vorlesen?“ grinste Semir. „Ich werde kommen..das lasse ich mir nicht nehmen. Weißt du eigentlich wie dankbar deine Tochter ist, wenn sie die Märchen hört?“ wollte Ben wissen. Semir nickte. „Märchen sind für Kinder sehr wichtig… und ich weiß dass du der beste Märchenonkel für meine Tochter bist…“ bestätigte Semir. „Hast du noch ein Bier für mich?“ fragte Ben nach. „Ja sicher…komm… und dann packen wir uns hin…ich muss morgen den Bericht für die Krüger schreiben..“ lachte Semir. Gemeinsam gingen sie in die Küche und öffneten die Bierflaschen. „Auf unsere Freundschaft…“ prosteten sie sich zu. „Auf unsere Freundschaft..und jetzt sag mir bitte… wer war J.R?“ harkte Ben nach. Semir grinste breit.
Ende
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So meine lieben......Feeder und Heimlichleser
das war es wieder...aber keine Sorge schon sehr bald geht es mit einer weiteren Story von mir weiter.....spätestens am 1. 2. 2011. Dann bekommt Semir ein Anhängsel, was ihn nervt und in Gefahr bringt.....also etwas Geduld...es ist nicht lange hin...
vielen Dank für die vielen Feeds...so macht es Spass Storys zu schreiben....
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Oh man....es ist grausam, wenn ein Kind vermisst ist....ich denke gerade an den Mirko der seit einigen Monaten verschwunden ist und immernoch wissen die Eltern nicht was mit ihm ist. Die Angst...dass das Kind irgendwo sitzt und weint..nach seiner Mama ruft...das ist grausam...
Ich hoffe in deiner Story wird es ein Happy End geben
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Das erfolgreichste Action-Format Deutschlands feiert Geburtstag. Seit nunmehr 15 Jahren eine feste Größe im RTL-Programm, begeistert "Alarm für Cobra 11" die Fans in jeder Staffel aufs Neue. Innovative Ideen, packende Geschichten sowie jede Menge waghalsige Auto- Body- und Feuerstunts sorgen auch in Staffel 18 für rundum gelungene Unterhaltung. "Alarm für Cobra 11" ist ein Format, das sich über die Jahre hinweg stetig weiterentwickelt hat und deshalb zum absoluten Dauerbrenner geworden ist.
Seit dem Start im März 1996 wurden in über 200 Folgen rund 3.750 Autos zu Schrott gefahren und 900 Gangster verhaftet. Der wertvollste „Gaststar auf vier Rädern“ war ein "Fulda Exelero". Die Sportvariante auf der Basis des "Maybach 57" kostet neun Millionen Euro. Weitere Luxuskarossen wie Lamborghini Gallardo, Maserati GT, Porsche Panamera oder Audi R8 und Raritäten wie ein Porsche 917 oder ein Ford GT40 kommen bei „Cobra 11“ mittlerweile regelmäßig zum Einsatz. Bei den Stunts bleibt es aber nicht bei reiner „Car-Action“: Ob Quads, Motorräder, Jet-Ski oder Boote – LKW oder Helikopter – zu Wasser, Land oder in der Luft – es gibt keinen Ort, an dem die „Cobra 11“ Helden nicht Autoschieber, Mörder oder Erpresser verfolgen. Und das äußerst erfolgreich: Ein Stunt, bei dem Chris Ritter kopfüber am Heli hängt, um Semir aus einem Boot zu retten (beide Darsteller haben sich dabei übrigens nicht doubeln lassen!), wurde 2007 in Hollywood mit dem „Taurus World Stunt Award“, ausgezeichnet. 2009 gewann action concept mit einer Actionszene aus dem Pilotfilm zur 13. Staffel („Auf eigene Faust“) erneut den internationalen Stuntoscar. Semir Gerkan holte in der Szene auf der Autobahn äußerst spektakulär einen Helikopter vom Himmel.
Die Explosion der Gaspipeline unter der Autobahn zum Pilotfilm der 12. Staffel („Stadt in Angst“) war die bislang größte und aufwendigste bei "Cobra 11". 14 Autos mit rund 250 Liter Benzin wurden hintereinander mit Stickstoffstempel (Kanonen, die mit Pressluft nach unten schießen) abgeschossen, dabei gab es sieben Explosionen. Die Pyrotechniker verteilten insgesamt 25 Kilogramm Sprengstoff auf der gesamten Autobahnstrecke. Damit bei der Szene eine riesige, originalgetreue Staubwolke entsteht, haben die Experten über 400 Kilogramm Sportplatzkreide und Torf gesprengt. Damit die Stunts auch von Anfang bis Ende sicher geplant werden können, wird das Stuntteam von einem Physiker, einem Mathematiker und zwei Ingenieuren unterstützt. Für jeden Stunt braucht das Stuntteam etwa 4 Tage Vorbereitung. Bei einem Drehtag arbeiten etwa 100 Leute 10 Stunden, um ca. eine Stunde Filmmaterial herzustellen. Daraus werden dann zwei bis drei Minuten Stunt geschnitten.
Erdogan Atalay ist seit der dritten Folge als Kriminalkomissar "Semir Gerkan" zu sehen. Neben ihm ermittelten schon Johannes Brandrup (als "Frank Stolte"), Mark Keller (als "André Fux"), René Steinke (als "Tom Kranich"), Christian Oliver (als "Jan Richter") oder Gedeon Burkhard (als "Chris Ritter"). Seit 2008 bilden Erdogan Atalay und Tom Beck (als "Ben Jäger") das Top-Team von Cobra 11. Produziert wird "Alarm für Cobra 11" auf Super 16-Millimeter-Film von der Firma "action concept Film- und Stuntproduktion" in NRW. Das Team von Produzent Hermann Joha, Stunt-Spezialist und übrigens auch Berufspilot für Helikopter, bereitet alle Actionszenen bis ins letzte Detail vor. Die Bilder müssen beim ersten Mal im Kasten sein. Dabei sind 100 Mitarbeiter am Set beschäftigt. Bis zu 16 Kameras halten den Stunt aus allen erdenklichen Perspektiven fest. Mit dem Einsatz von stoß- und feuerfesten Crashboxen, die die empfindlichen Kameras schützen, ist der Zuschauer ganz nah dran an der spektakulären Action.
Seit November 2005 werden die aufwendigen Fahrszenen und Crashes von "Cobra 11" auf einer speziellen Autobahn gedreht. Europas größte Filmkulisse, die Film- und Testlocation, liegt im Kreis Düren/NRW und ermöglicht außergewöhnliche Einstellungen und exzellente Stunts. Die Polizeiautobahnstation ist eigentlich der Firmensitz der Produktionsfirma. So kann es dann schon mal passieren, dass die Mitarbeiter von action concept für die Dreharbeiten ihre Büros räumen müssen. Woche für Woche schalten bis zu 5 Millionen Zuschauer bei Marktanteilen von über 20 Prozent in der jungen Zielgruppe (14-49 J.) ein. Und das mit guten Grund: Jede Folge garantiert packende Kriminalfälle und ausgezeichnete Stunts. Im Jahr werden durchschnittlich 15 neue Folgen "Cobra" gedreht - dafür werden mehr als 300 Vorschläge von Autoren geprüft.
Und zu guter Letzt: In 15 Jahren "Alarm für Cobra 11 - Die Autobahnpolizei" wurden knapp 4500 Kilometer Filmmaterial belichtet. Das reicht von Hürth bis zum Nordpol!
Erfolgreicher Exportschlager:
Action made in Germany ist international ein echter Bestseller und die meistverkaufte Serie von RTL. Die Serie läuft mit großem Erfolg in rund 140 Ländern u. a. in den Niederlanden, Frankreich, Italien, Schweiz, Österreich, Belgien, Polen, Ungarn, Tschechische Republik, Slowakei, Slowenien, Lettland, Estland, Litauen, Türkei und sogar in Mexiko und China.action concept
Die Produktionsfirma "action concept" zählt zu den weltweit größten Full-Service Produktionsunternehmen für Actionformate. Sie erhielt bereits fünf Mal den begehrten "Taurus World Stunt Award", die höchste Auszeichnung im internationalen Actiongenre. Sogar Mitbewerber Jackie Chan musste sich 2005 der Konkurrenz vom Rhein mit „Police Story 2“ in der Kategorie "Beste Action in einem ausländischen Film" geschlagen geben.
Die Filme und Serien von action concept werden weltweit verkauft, sehr große Nachfrage herrscht dabei aus China. Nur wenige westliche Produzenten schaffen es dort ins Kino oder ins Fernsehen.Und nun auch offiziell...ab dem 10. MÄrz 2011 startet die Serie mit 6 brandneuen Folgen wieder durch!!! Die Folgeninhalte erhaltet ihr dann zwei Wochen vor Ausstrahlung direkt in diesem Thread
********** wir gratulieren herzlich!!!***************
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Hmmm schon heftig....aber Ben und Semir kommen dem schon auf die Spur..diesem Schröder und seiner Chefin...
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Leo sah Martina an. Sie weinte und flehte endlich gehen zu dürfen, doch Leo war hart. „Du wirst mir für immer dienen...für immer…dich kleine Nutte vermisst eh keiner…“ lachte er höhnisch und zog seine Hose an. „Ist das denn kein guter Sex? Soviel Gutes hast du in der Laufbahn als Nutte sicher nicht. Niemand wird nach dir suchen…niemand…du bist mir ausgeliefert…meine kleine süße Rapunzel..“ lachte Leo und drehte sich um. Martina konnte sich vor Schmerzen kaum bewegen. Schon seit Stunden hatte Leo seinen Spaß und nahm sich das, was sie ihm nicht freiwillig geben wollte. „Bitte lass mich doch gehen….bitte….“ weinte sie weiter. Leo sah sie kalt an. „Halt deine Klappe…und hör auf dich zu beschweren. Du bist mein!“ lachte er und wollte den Raum verlassen. Martina sah ihre Chance, als er sich umdrehte. Sie sprang ihren Peiniger an und ließ ihre Fäuste sprechen. Leo war zunächst über diesen unerwarteten Angriff erschrocken, doch er erholte sich schnell. Er drehte sich um und holte aus. Doch diesmal war Martina auf der Hut. Sie duckte sich und trat zu. Mit einem Jaulen ging Leo in die Knie und krümmte sich vor Schmerzen auf den Boden. Martina rannte aus dem Raum. Sie war immer noch nackt, doch das störte ihr nicht. Sie wollte nur noch weg. Nur weg…weit weg. Sie rannte aus der Hütte raus und in den Wald. Wohin sie lief wusste sie nicht genau. Sie lief einfach nur geradeaus. „Rapunzel!!! Wo bist du?!“ hörte sie Leo rufen. Verdammt der Kerl war hinter ihr her…nein..er durfte sie nicht wieder bekommen. Sie musste weg. Wenn sie ein Handy hätte, dann könnte sie Laura anrufen oder Ronny. Er würde ihr helfen, doch sie hatte nichts bei sich. Gar nichts. Langsam spürte sie die Kälte die jetzt schon kam. Es schien dunkel zu werden und es schien gleich anzufangen zu regnen. Martina stellte sich hinter einen dicken Baum. Sie musste ausruhen. Nur etwas ausruhen…sie konnte nicht mehr. Ihr Herz schlug schmerzhaft gegen die Rippen. Nur schwer bekam sie Luft. Wie sollte sie aus dieser Falle wieder raus kommen? Wie konnte sie diesem kranken Kerl entkommen…?
Semir sah Humpert an. „IM Wald zwischen der A47 und der A4?“ harkte er nach. Humpert nickte. „Danke…Sie haben uns sehr geholfen…“ stieß er aus und sprang hoch. Ben folgte ihm. „Wo willst du jetzt hin?“ fragte er seinen Freund. „Na in den Wald. Wir müssen das ganze Stück absuchen…“ stieß Semir aus. „Das ist ein verdammt großes Stück…“ gab Ben zu bedenken. „Ja…ich weiß. Ich hoffe nur, dass wir das Mädchen retten können. Egal was sie beruflich macht. Wir müssen sie finden…lebend….“ gab Semir von sich und konzentrierte sich auf die Straße. „Also gut…wo willst du genau anfangen?“ harkte Ben nach. „ Dieser Lörrach hat doch gesagt, dass der Kerl in dem Waldstück zwischen den Autobahnen lebt. …die erste fanden wir an der A57….das zweite Opfer an der A3 und zwei an der A1 und die eine an der Raststätte. Also ist er in der Nähe gewesen. Vermutlich hat er sogar zugesehen, wenn wir sie gefunden haben. Wir sollten am ersten Fundort anfangen…“ schlug Semir vor. Ben nickte. „Also gut… dann tun wir es. Ich weiß nicht warum, aber ich tu es…vielleicht hast du ja sogar Recht. Wenn wir die Kleine finden bevor es sie erwischt…wäre sicher viel besser…“ Semir nickte und lenkte den Wagen auf die Ausfahrt. Nur zwanzig Minuten später waren sie in dem Waldstück angekommen. „Wo wollen wir anfangen?“ fragte Ben. „Am besten auf dem Parkplatz wo wir das erste Opfer gefunden haben. Vielleicht war es gar nicht zufällig…“ meinte Semir nur. Ben sah ihn an. „Du denkst, er hat dort seinen Unterschlupf wo er die Mädchen umbringt?“ kam erstaunt von ihm. „Ich denke gar nichts. Aber es wäre nicht abwegig. Immerhin ist es eine Möglichkeit.“ gab Semir von sich. Semir zog den Wagen auf den Parkplatz und hielt an. Er und Ben stiegen aus. „Okay… wir teilen uns auf…du gehst von Süden nach Osten..ich von Norden nach Westen. Irgendwo dort drin ist der Kerl und vergeht sich an einem Mädchen…“ sinnierte Semir und marschierte los ohne auf Bens Antwort zu warten.
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na fein und wb Jenni....bin gespannt was uns in der Geschichte erwartet...
Bisher schon extrem heftig. Die armen Kinder....ein ziemlich heißes Eisen was du da anfasst
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hey...klasse.....Ben stellt sich aber an. Hat der mal daran gedacht was der Hund denkt, wenn er sich so benimmt? Ich meine ne Bassetdame...die ist soooo knuffig und klein....die müsste ANgst vor Ben bekommen, weil der so groß ist....Aber nee...unser Benny hat Angst...lol
Und dieser Schröder? Ist das unser Schröder? Wird ja auch mal zeit das er auftaucht..und direkt hängt er in Schwierigkeiten..lol...so gehört sich das
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„Meinst du das bringt was?“ wollte Ben wissen. „Es war doch deine Meinung, dass wir uns mit den Märchen beschäftigen sollen. Ich will nicht noch ein Mädchen tot am Straßenrand finden. Es reicht findest du nicht? Dieser Kerl gehört eingesperrt und zwar für immer…“ kam von Semir. Ben stimmte ihm zu. „Welche Märchenfigur wird es wohl diesmal sein… die er in dem Opfer sieht. Wir haben Schneewittchen, Aschenputtel, Rotkäppchen, Dornröschen… was fehlt da noch?“ dachte Ben nach. Semir zog die Schultern hoch. „Ich weiß es nicht wirklich. Was mir noch einfällt ist Rapunzel… dann ist schon Schluss mit meinen Märchenkenntnissen..“ gab Semir von sich. „Ja stimmt…hat er sie vielleicht so angesprochen?“ harkte Ben nach. Semir griff sofort nach seinem Handy und rief Laura an. „Gerkan hier..Laura…ich brauche Ihre Hilfe. Als Martina in den Wagen stieg konnten Sie hören was der Mann zu ihr sagte?“ wollte er wissen. „Nun ja… ich weiß nicht ob das wichtig ist, aber sie kam bevor sie abgefahren ist noch zu mir und meinte dass der Typ wohl eine Klatsche hat. Sie sagte, er sprach sie mit Rapunzel an…“ erklärte Laura. „Danke…das war sehr wichtig..“ gab Semir von sich und beendete das Gespräch. Er sah Ben an. „Sie ist Rapunzel. Nun müssen wir sie nur schnell finden. Bevor der Kerl sie auch umbringt.“ Gab er bekannt. Ben nickte. „Also müssen wir uns mit Rapunzel auseinandersetzen…warte….das Märchen erzählt von einer Mutter, die während der Schwangerschaft immer den Feldsalat im Garten einer Zauberin stiehlt. Der Vater wird eines Tages erwischt und muss der Zauberin das Kind versprechen…“ erzählte Ben nach. Semir grinste. „Du kennst das Märchen?“ wollte er wissen. „Ja sicher…“ empörte Ben gespielt und sah auf seinen PC. „Das Mädchen wurde dann mit 12 Jahren von der Zauberin in einen Turm gesperrt und der einzige Zugang war ein kleines Fenster. Rapunzel hatte unglaublich langes Haar was sie dann aus dem Fenster runterlassen musste um der Zauberin Zutritt zu gewähren.“ Endete Bens Erzählung. Er merkte nicht, das Semir in der Zeit wo er vorgelesen hatte aufgestanden war und in seinem Rücken stand. „Danke du Schlaumeier…ablesen kann ich auch. Aber gut…soll das nun heißen, dass wir einen Turm suchen müssen, der nur ein Fenster hat?“ harkte Semir grinsend nach. Ben zog die Schultern hoch. „Ich denke nicht, dass sie in einem Turm steckt. Wenn du von Hexen und Zauberinnen hörst…wo würdest du sie vermuten?“ wollte Ben wissen. Semir dachte nach. „Im Wald…oder im Sumpf…“ meinte er dann. „Genau…also müssen wir im Wald suchen. In einem Wald wo es einen Unterschlupf gibt. Unscheinbar…aber groß genug und ruhig genug um die Hilfeschreie des Mädchens nicht zu hören…“ sinnierte Ben weiter. „Vielleicht sollten wir die Öffentlichkeit einschalten…“ schlug Semir vor. Ben sah ihn an. „Ein Bild in der Zeitung warnt aber auch den Täter…“ gab er zu bedenken. „Ja ich weiß. Aber es macht auch vorsichtig und die Bürger aufmerksam..“ hielt Semir dagegen.
Schon am nächsten Morgen prangte das Gesicht von Leo in allen Tageszeitungen. Auch Humpert Lörrach las die Zeitung zum Frühstück. Er nahm einen Schluck Kaffee und sah das Bild. „Leo!“ stieß er aus und hustete, weil er sich verschluckt hatte. „Das ist Leo…“ wiederholte er. Seine Frau sah ihn an. „Ist alles in Ordnung?“ wollte sie besorgt wissen. „Ja..das Telefon..schnell…das Telefon..“ hetzte er sie. Elke nickte und gab ihm das Schnurrlose. „02234….211234-12…“ last er die Nummer und tippte sie blind ein. „Gerkan..Kripo Autobahn…“ hörte er kurz darauf. „Humpert Lörrach…ich..ich melde mich wegen dem Bild in der Zeitung….der Mann…ich kenne ihn...“ stammelte er. „Herr Lörrach…wo wohnen Sie?“ harkte der Mann am anderen Ende nach. „Ich…ich habe eine Firma…Lörrach & Söhne….in der Leibnizstraße 8… dort bin ich gleich in fünf Minuten…dort habe ich auch Informationen über den Mann…Leo….er heißt Leo..“ stieß Humpert aufgeregt aus. „Okay… wir werden dort hinkommen…vielen Dank für Ihren Anruf…“ gab Gerkan von sich. Humpert sah Elke an. „Ich muss in die Firma…mach mir bitte ein Lunchpaket fertig..“ bat er. Elke nickte und machte sich an die Arbeit. Nur eine Stunde später saß Humpert in seinem Büro und ließ sich die Akte von Leo bringen. Nur zehn Minuten später kam seine Sekretärin rein. „Zwei Herren der Kripo Autobahn sind für Sie hier..“ erklärte sie. Humpert nickte, stand auf und begrüßte die Männer mit einem Händedruck. „Sie kennen den Mann?“ fing Ben Jäger an. „Ja..ich..ich musste ihn vor einigen Tagen entlassen. Wir sind auf Kurzarbeit und…er…er war halt am kürzesten hier….die Auswahl ist auf ihn gefallen…“ bestätigte Humpert. „Und wer ist der Mann?“ wollte Gerkan wissen. „Leo… Leo Kurzer…er…er ist ganz sonderbar…hat keinen festen Wohnsitz wie ich ihn kenne oder wie wir…besser gesagt. Er wohnt im Wald…an der A57, zwischen den Autobahnen…der ist doch krank…“ stöhnte Humpert.
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Semir stand auf. „Ich weiß, dass ihr alle glaubt ich bin verrückt…aber ich weiß, was ich gesehen habe und er hat ihr den Kopf abgeschlagen!! Da draußen reitet ein Mörder frei herum!! Wir müssen was tun!!“, erklärte er in einem ruhigen aber dennoch vernehmlichen Ton. „Semir…kommen Sie…wir werden uns vor das Haus setzen und Sie werden es mir erzählen.“, lächelte Martin. Semir tat es. Vor dem Haus stand eine Holzbank. „Setzten Sie sich.“, bat Martin. Semir ließ sich auf die Bank sinken. „Doc..ich weiß genau, dass es verrückt klingt, aber ich…ich habe es gesehen...ich hab es wirklich gesehen.“, erklärte er flehend. „Was haben Sie gesehen?“, wollte Martin wissen. Semir erzählte ihm von dem Vorhaben die nächtliche Jagd durchzuführen. „Sie sind mitgegangen? Warum?“, harkte Martin nach. Semir zog die Schultern hoch. „Ich wollte es...ich meine, ich habe die letzten Tage so gut entspannt….ich konnte nachts durchschlafen und…ich hab wieder Freude am Leben gehabt….doch als wir dort auf der Lichtung standen…da…ist Sina weggelaufen und ich bin hinterher…. Und plötzlich erschien diese Frau...sie hatte Angst…ich hab sie gerufen, aber sie hat überhaupt nicht reagiert…die Angst hatte sie völlig im Griff. Und dann tauchte er auf…der Reiter ohne Kopf…er hob sein Schwert und schlug zu...er schlug ihr den Kopf ab…“, erzählte Semir. Martin hörte zu. „Haben Sie das Pferd gehört?“, kam die nächste Frage. Semir schüttelte den Kopf. „Nein..nichts….gar nichts… es war absolut geräuschlos...“, gab er zu verstehen. Martin lächelte. „Semir…ich weiß von der Legende, die hier herum spuken soll. Aber es ist nur eine Legende…es war eine Halluzination. Sie müssen zu Ruhe kommen und das ist scheinbar hier nicht möglich. Ich kenne eine sehr gute Klinik. Sie wären dort sehr gut aufgehoben.“, schlug Martin vor. Semir sah ihn an. „Sie glauben mir nicht?“, fragte er. Martin lächelte nur. „Ich kenne Ihren Gesundheitszustand….und… ich sehe es als sehr bedenklich an…“, versuchte er zu erklären. Semir sprang auf. „NIEMAND sperrt mich ein!!! NIEMAND!!“, schrie er und rannte los. „SEMIR!! Bleiben Sie hier!!“, rief Martin hinterher.
Ben hörte seinen Partner schreien und ging raus. Er sah gerade noch, wie Semir im Wald verschwand. „Nicht schon wieder.“, stöhnte er und rannte hinterher. Auch Gregor und Martin wollten sich beteiligen, doch Ben bat beide, darauf zu verzichten. Er rannte hinter Semir her. „Semir!!! Wo bist du?“, rief er nach einer Weile. Es kam keine Antwort. „SEMIR!! Komm schon… wir wollen dir doch nur helfen….lass es zu!!“, bat er laut. Semir antwortete nicht. „Semir!! Sprich mit mir!!“, rief Ben weiter. Er sah sich suchend um. Hier schien er nicht zu sein. Vielleicht wieder an der Stelle, wo er diesen fraglichen Reiter gesehen hatte? Ben wandte sich um und lief durch den Wald zu der Lichtung. Doch auch hier gab es keine Spur. „SEMIR!!!“, rief er. „Hör zu, du verdammte Sturkopf…ich habe absolut keine Lust ständig hinter dir her zu rennen!! Komm endlich raus!!“, fauchte Ben wütend. Er hörte ein Knacken im Gebüsch. „Semir?“, fragte er. Doch Martin trat hervor. Er hatte eine kleine Tasche bei sich. „Da hab ich Beruhigungsmittel drin. Ich befürchte, dass er sie brauchen wird, wenn wir ihn gefunden haben…“, erklärte der Psychologe. Ben nickte nur. „Gehen wir da mal lang.“, schlug er vor und wies in die Richtung vor ihm. Er lief mit schnellen Schritten durch das Geäst und stürzte plötzlich… „Au verdammt!“, stieß er aus, drehte sich auf den Rücken und setzte sich. Um seinen Knöchel hatte sich ein Kabel verfangen. Oder besser, er hatte sich im Kabel verfangen. Ein dünnes fast unsichtbares Kabel. Ben sah zu Martin auf. „Was ist das denn?“, fragte er verwundert. „Sieht aus wie ein Kabel.“, meinte Martin. „Ja das sehe ich auch…aber was hat es hier zu suchen?“, wollte Ben wissen. „Keine Ahnung…es scheint aber irgendwo hinzuführen….vielleicht sollten wir das erst einmal in Erfahrung bringen. Doch wir müssen Semir finden…in seinem Zustand kann er vieles anrichten…er kann sich selbst Schaden zuführen…“, ermahnte Martin ihn. Doch Ben schien zu ahnen, das Semir nicht so weit gesunken war.
Semir rannte immer weiter und war sich nicht mehr sicher, wo er denn jetzt eigentlich war. Er musste verschnaufen. Nur eine kurze Pause einlegen. Das war alles, was er brauchte. Langsam lehnte er sich an einen Baum und holte tief Luft. Seine Lungen brannten heftig und die Seite schmerzte. Plötzlich hörte er Hufe schlagen. Erschrocken versteifte er sich und drehte sich langsam um. „Wer ist da? Zeig dich, du Feigling...“, schrie er und verkroch sich immer mehr in den Baum. Mit der Hand tastete er nach etwas, um sich zu verteidigen. Um alles in der Welt wollte er seinen Kopf nicht so leicht preisgeben. War es überhaupt der Reiter ohne Kopf? Was wollte er von ihm? Wollte er ihn holen kommen? „Herr Gerkhan...“, hörte er dann eine Stimme seinen Namen rufen und plötzlich trat ein Schimmel hinter einem Gebüsch hervor. Auf dem Rücken des Tieres erblickte er Alex, den Stalljungen, der Semir und Andrea vor einigen Tagen so nett geholfen hatte. „A...Alex...?“, stammelte Semir und merkte, wie fast sein Herz ausgesetzt hätte. „Ja, ich bin es...kann ich ihnen helfen? Haben sie sich verlaufen?“, wollte der Junge wissen. Semir fand kaum die Worte wieder. „Ha...hab ich dich...“, schrie dann einer und in der nächsten Minute wurde der Deutschtürke zu Boden geworfen und dort festgenagelt. „BEN...lass mich los...Verdammt...“, schrie Semir nur und versuchte, sich aus dem Griff seines Kollegen zu befreien. „Doc schnell...lange kann ich ihn nicht mehr halten...“, rief Ben nur und schon kam Martin Friedlich mit einer aufgezogenen Spritze angerannt. „Nein...Alex...hilf mir...Nein, weg mit der Spritze...ihr kriegt mich nicht...“, schrie Semir weiter und versuchte, auszutreten, doch Friedlich setzte ihm die Spritze und wenige Minuten später begann sie zu wirken.