Liebe User..hier ist doch schon alles...sogar der Termin... ![]()
Beiträge von Elvira
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Auch Joel hatte seine Informationen bekommen und löste sein Versprechen ein, mit Diana essen zu gehen. Auch wenn die Frau sich mehr erhoffte, so konnte Joel sie einfach um den Finger wickeln. Er kaufte ein Strauß dunkle Rosen und ein kleines Armband, welches teurer aussah als es eigentlich war. So fuhr er zu ihr und holte sie ab. Er musste eins zugeben, sie sah wunderschön aus. Das blonde Haar hatte sie hochgesteckt und die dunklen Augen ließen keine Wünsche offen. Auch die Figur war atemberaubend und wurde durch das schwarze Paillettenkleid noch betont. Er stieg aus und machte ihr die Tür auf. „Bitte schön..“ säuselte er. Dann stieg auch er ein. Noch einmal warf er einen Blick auf Diana. Vielleicht wurde doch mehr als nur ein Essen draus….dachte er bei sich und fuhr los. Sie fuhren in das Laredo am Hauptbahnhof in Köln. Dort konnte man ausgezeichnet Steak essen und es war auch noch günstig. „Wozu brauchst du denn die Informationen?“ wollte Diana wissen. Joel lächelte. „Meine Süße….solche Schönheiten wie du, sollten sich nicht mit solchen Dingen auseinandersetzen. Ich benötige sie einfach…Gerkan ist ein alter Schuldfreund von mir. Wir haben uns seit der Grundschule nicht mehr gesehen und…ich will ihn jetzt überraschen. Durch Zufall habe ich erfahren, das er in Köln und Umgebung lebt...und…nun ja… „ lächelte Joel. Diana nickte. „Das ist eine tolle Sache. Aber warum rufst du ihn nicht einfach an?“ wollte sie weiter wissen. Joel legte ihr seinen Zeigefinger auf den Mund. „Nicht so viel fragen….ich hab hier was für dich...“ lächelte er und zog das Geschenk hervor. Diana machte große Augen und packte das Etwas aus. Als sie das Armband sah, strahlte sie über das ganze Gesicht. „Es ist wunderschön...“ schwärmte sie. „Für die schönste Frau der Welt, ist mir nichts zu teuer...“ säuselte er. Diana legte sich das Armband um. Es glitzerte und funkelte. „Es ist wunderschön…“ wiederholte sie. Sie stand auf und küsste ihn. Er erwiderte den Kuss und dachte sich seinen Teil. Gegen zehn fuhren sie wieder ab. Er hielt vor ihrer Haustüre und sah sie an. „Willst du noch auf einen Kaffee mit nach oben kommen?“ wollte sie wissen. Joel lächelte und nickte. „Warum nicht...“ meinte er nur. Eine Nacht mit Sex konnte nie schaden und wenn es sein musste, dann auch mit Diana…diese Frau musste er sich warmhalten, so wie sie aussah würde sie sogar auf dem Strich eine Edelnutte abgeben und verdammt viel einbringen. Doch dafür musste sie erst einmal gefügig gemacht werden und bei Diana würde er es selbst machen. Nach und nach wird sie ihm verfallen…dann wird sie Heroin nehmen und damit in seine Abhängigkeit kommen. Und dann konnte er von ihr verlangen was er wollte. Sie würde alles tun um ihren nächsten Schuss zu bekommen. „Kommst du?“ riss sie ihn aus seinen Gedanken. „Ja.. sicher….“ lächelte er und verschwand in ihrer Wohnung.
Semir kam an seinem Haus an und winkte Ben noch zu, als dieser abfuhr. „Schatz….da bist du ja endlich...was ist denn das für ein Koffer?“ wollte sie wissen. „Das erklärte ich dir wenn wir drin sind…wo sind die Kinder?“ fragte Semir nach. „Na im Wohnzimmer. Was ist denn los? Du bist nervös…“ kam besorgt von Andrea. „Du wirst morgen mit den Kindern zu deinen Eltern fahren. Und dort wirst du bleiben bis ich dich anrufe. Du wirst nicht versuchen mich anzurufen oder sonst irgendwie kontaktieren…hast du mich verstanden?“ wollte Semir wenig später wissen, als er Andrea alles erzählt hatte. „Semir….was ist mit dir? Du bist in Gefahr…die Kerle werden dich…sie werden…“ kam ängstlich von ihr. Es klingelte an der Tür. Semir sah sie an. „Erwartest du noch jemanden?“ fragte er. „Nein…ich erwarte keinen Besuch. Soll ich hingehen?“ wollte sie wissen. Semir schüttelte den Kopf. „Geh zu den Kindern... verschließ die Tür…stell was davor...und bleib dort, egal was passiert ja…?“ bat er sie. Andrea nickte und ging eilig die Treppen hoch. Semir wartete etwas und öffnete dann die Tür. Es stand ein Mann vor der Tür. „Ja bitte?“ fragte Semir. „Guten Abend…ich bin ein Zeuge Jehova und würde gern mit Ihnen über Gott reden..“ erklärte der Mann. „danke…kein Interesse…“ murmelte Semir und wollte die Tür zumachen. „Sie sollten nicht so voreilig sein…wenn man in der Hölle ist, dann ist alles zu spät…“ mahnte ihn der Mann. „Hören Sie…ich bin Moslem…also verschonen Sie mich mit Ihrem Geschwafel und sollten Sie nicht sofort den Fuß zurück nehmen, kann ich unangenehm werden..“ drohte Semir und hob seinen Ausweis. „Dennoch sollten Sie sich meinen Rat anhören, Herr Gerkan…die Jagd wurde eröffnet…und Sie sind das Opfer…“ kam von dem Mann. Bevor Semir etwas sagen konnte verschwand er. Semir schloss die Tür und wollte gerade hoch als es erneut klingelte. Semir atmete tief ein und aus. Er ging hin und öffnete. „Hören Sie… ich will nichts hören!“ fauchte er wütend los. Doch vor der Tür stand niemand. Semir sah sich verwundert um und entdeckte, einen Umschlag am Boden liegen. Er hob ihn auf und öffnete ihn. Ein Bild fiel heraus. Darauf waren Andrea und seine Töchter zu sehen. „Nicht mit Semir Gerkan….meine Freunde….ihr legt euch gerade mit einem euch sehr gefährlich werdenden Gegner an….“ knurrte er wütend und verschloss die Tür.
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wo sind denn die FEEDS????? -
Semir sah zur Tür, als er die Kinder weinen hörte. Wenig später wurde die Tochter von Georg ins Wohnzimmer gestoßen. Sofort sprang er auf und sah den Männern entgegen. Die Waffe richtete sich auf ihn, als sie ins Wohnzimmer stürmten. „Nur nicht so schnell!“, warnte einer von ihnen. Semir hob die Hände. „Was zum Teufel soll das?“, fragte nun Georg Paschner. Er stand auf und machte einen Schritt auf die Männer zu. Semir hielt ihn auf. „Georg…ganz ruhig…ich nehme an, dass die Männer uns gleich sagen werden, was sie wollen..“, ermahnte er ihn zur Vorsicht. Der scheinbare Anführer sah ihn an. „Wie recht du doch hast….“, lachte er. Hannes ging langsam zu Paschner, stieß Semir zurück auf die Couch und ließ auch Rosi auf das Sofa fallen. Georg sah seine Tochter mit fragendem Blick an, sie nickte nur, gab ihm zu verstehen, dass es ihr gut ging. Sofort gesellten sich die beiden Zwillinge zu ihr und sie drückte sie fest an sich. „Was wollen sie?“, fragte Georg nun wieder und sah auf seine Familie, die vor den Männern zu zittern begann. „Ihre Beute, die sie versteckt haben... Sagen sie uns, wo sie ist und wir sind ganz schnell wieder weg.“, lachte der Mann unter seiner Maske hervor. Georg dachte, er hört nicht richtig. „Deswegen sind sie hier? Nur deswegen bedrohen sie meine Familie?“, fragte er fauchend und tat wieder einen Schritt auf die drei Maskierten zu.
Semir sprang auf. „Georg...“, meinte er nur und wollte ihn am Arm packen, doch einer der Maskierten stieß den Deutschtürken zurück auf das Sofa. „Wer ist das? Ich rate dir, dich ruhig zu verhalten, oder du hast ein drittes Nasenloch.“, zischte einer der Eindringlinge und stieß Semir den Lauf seiner Waffe an den Kopf. Jetzt musste Georg schnell was einfallen lassen oder es würde gleich einen Toten geben. Noch dazu einen Polizisten und das wollte er bestimmt nicht. „Das ... das ist der Freund meiner Tochter.“, log Georg schnell und drehte sich zu beiden um. Hoffentlich verstand Semir diesen Wink. „Ja... ja, das stimmt.“, fuhr Rosi in die Bresche und antwortete, bevor Semir es tun konnte. Dabei klang sie erstaunlich überzeugend, dachte Georg. „Gut, dann sollte er sich besser ruhig verhalten oder ich blase ihm das Licht aus.“, fauchte der eine, der vor dem Deutschtürken stand und nervös mit der Waffe vor dessen Nase herumspielte. „Paschner, wenn sie nicht wollen, das mein Freund hier völlig austickt, sollten sie uns lieber sagen, wo die Beute ist.“, fauchte der Anführer. Georg lachte verächtlich auf. Er war lange genug mit solchen Leuten eingesperrt gewesen, wusste, dass man sich auf deren Wort nie verlassen konnte. „Welche Garantie habe ich, dass sie uns danach wieder verlassen?“, fragte er sicher und mit ruhiger Stimme. „Gar keine... aber ich denke, sie haben keine andere Wahl, als uns zu vertrauen.“, lachte Hannes unter seiner Maske hervor. Georg sah zu seinen beiden Enkeln, die ängstlich und völlig still an ihrer Mutter geklammert hangen. Er musste sie so schnell, wie möglich aus diesem Alptraum erlösen... Er überlegte einen Moment. Wie gut, dass er die meisten Sachen immer an verschiedenen Orten versteckt hatte. So brauchte er den Dreien vielleicht nur einen Teil der Beute in den Rachen zu werfen und konnte dennoch für Rosi und ihre Kinder den Rest aufheben.
„Okay, sie kriegen die Beute... aber er darf mich begleiten.“, meinte Georg und zeigte auf Semir, der sofort etwas angespannt da saß. „Ohhh nein... nachher verpfeift ihr uns noch...“, zischte der Anführer der Drei. „Sie haben meine Tochter und meine Enkel hier als Geisel... Glauben sie, ich wäre so dumm, ihr Leben für ein paar lumpige Euro aufs Spiel zu setzen.“, zischte Georg und sah in die Augen des Maskierten. Sie waren voller Gier und Menschenverachtung. „Gut, aber einer meiner Freunde wird euch begleiten und der Kleine wird nur gefesselt mit dir gehen... Wir werden ständig über Telefon Kontakt halten... Sollte meinem Freund irgendetwas passieren, ist deine Familie tot... Hast du mich verstanden?“, fauchte er Georg an. Dieser nickte nur und sah dann, wie Semir brutal von den beiden Kerlen nach oben gezogen und seine Arme auf den Rücken gedreht wurden. Semir stöhnte kurz auf und merkte dann, wie ihm die Hände mit Kabelbindern eng zusammengebunden wurden. „Los, und denkt immer daran... ein falscher Trick und die Kleine wird als erstes daran glauben.“, zischte Hannes und nickte Anton dann zu. Dieser stieß Semir und Georg nach draußen, die Waffe immer in Semirs Nacken haltend. „Los einsteigen.“, fauchte er, als sie bei dem Ford standen.
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„Was siehst du denn da genau?“ harkte Semir ungeduldig nach. Ihm gefiel das „OH...OH“ von Hartmut überhaupt nicht. „Hier…das ist das Schloss der Schelle und hier der kleine Bügel...hier…das scheint eine Vorrichtung zu sein….ich vermute dass dies mit dem Mechanismus im Koffer verbunden ist…..“ murmelte Hartmut. „Ja wie denn? Die Schelle ist um mein Gelenk und der Koffer hängt an der Kette von gut einem Meter…“ knurrte Semir. „Ja ich weiß doch auch nicht…vermutlich Funkwellen…dieses kleine Ding sendet vermutlich Signale aus und der komische Teil im Koffer ist der Empfänger…wenn du das Schloss öffnest ohne den Schlüssel, dann könnte es sein, dass der Koffer in die Luft geht….vielleicht noch schlimmer..“ kam von Hartmut. „Noch Schlimmer? Was bitte kann denn schlimm daran sein, wenn 15 Kilo Koks in die Luft gehen?“ harkte Semir mach. „Es könnte Giftgas freigesetzt werden… und was das heißt muss ich dir sicher nicht erklären oder?“ kam von dem Techniker. Semir schluckte. „Soll das heißen, dass man das Ding nur mit dem richtigen Schlüssel öffnen kann?“ wollte er wissen. Hartmut sah ihn mitleidig an. „Ich vermute es…wir röntgen den Koffer…vielleicht bringt uns das weiter..“ meinte er, schnappte sich den Koffer und zerrte Semir erneut in den Röntgenraum. „Anlegen!“ meinte er und drückte Semir erneut die Bleischürze in die Hand. Er machte ein Bild von dem Koffer und sah es sich ebenfalls an der Wand an. „Ah ja…..genau das hab ich mir gedacht…“ murmelte er. Semir und Ben sahen ihn an. „Was bitte?“ kam nun von Ben. „ Wartet…doch mal…nicht so ungeduldig.. jetzt muss ich messen… ob dort wirklich was ist…stillhalten…“ ermahnte Hartmut Semir und nahm eines seiner Werkzeuge zur Hand. Das eine Ende hielt er an die Schelle und das andere Ende an den Koffer. „Ja…das ist es…eindeutig….“ Wieder machte Hartmut eine Pause und trieb Semir langsam an den Rande des Wahnsinns. „Was bitte…!?!“ fauchte er nun fordernd. „Also…das Ding in der Handschelle sendet Signale aus, die mit dem Ding im Koffer empfangen werden….ein Kreislauf…wenn man den unterbricht, dann bumm….“ erläuterte Hartmut und verließ den Raum. Semir griff seinen Koffer und ging hinterher. „soll das heißen, dass du das Ding nicht knacken kannst?“ wollte er wissen. „Von können….ist hier nicht die Rede. Selbstredend könnte ich das Ding öffnen...nur wird dann nicht mehr viel von dem Haus hier stehen, du würdest sterben, ich auch..und Ben wenn er während dessen hier bleibt…“ erläuterte Hartmut sachlich. „und was soll ich jetzt tun? Mit dem Ding bis zum Ende meiner Tage rumlaufen oder was?“ fauchte Semir wütend. „Du brauchst nur den Schlüssel suchen….“ erklärte Hartmut.
„Das heißt, dass nur der mit dem Schlüssel mir das Ding abmachen kann, ohne dass etwas passiert..“ erklärte Semir als er und Ben eine Stunde später bei Kim im Büro saßen. Ja und was sollte mit dem Koffer passieren?“ fragte Kim nach. „Das kann mir nur Armin Holle erklären….“ murmelte Semir. „Semir…ich habe vor einer guten Stunde erfahren, dass sich Herr Holle das Leben genommen hat. Er wird Ihnen nichts mehr sagen können…“ gab Kim bekannt. „Oh verdammt…“ stieß Ben aus. „Also haben wir nichts?“ fragte Semir leise. „Das hab ich nicht gesagt. Wir konnten herausfinden, das Herr Holle sich des Öfteren in Berlin aufhielt….bei wem kann ich leider nicht sagen...“ erklärte Kim weiter. „Hat er Geschwister? Oder Freunde die aktenkundig sind?“ kam die hoffnungsvolle Frage von Ben. „Leider nein…er hat sein Geheimnis mitgenommen..“ schüttelte Kim den Kopf. „Na super….hat die Drogenfahndung vielleicht was für mich? Ich meine die kennen den Kerl doch ….und…“ wandte Semir sich an sie. „Da warte ich noch auf Antwort…“ erklärte Kim. „Und was soll ich jetzt tun?“ wollte Semir wissen. Kim lächelte. „Arrangieren Sie sich mit den Koffer…ich weiß das es problematisch ist, aber es bleibt nichts anderes übrig…“ gab sie zu verstehen. Semir nickte leicht. „Klar..ich kann mich nicht wirklich ausziehen….muss mit dem Ding duschen, schlafen….autofahren geht auch nicht….das ist so eine Scheiße…ich werde nie wieder irgendwas Undercover machen...“ fauchte Semir wütend und stand auf. „Semir….für Sie und Ben gibt es heute nichts mehr zu tun…warum machen Sie nicht Feierabend und fahren nach Hause...oder besser lassen sich nach Hause fahren.“ schlug Kim vor. „Nach den Berichten…Chefin….“ meinte Ben nur und folgte Semir. Wenig später saß er Semir gegenüber. „Hey…wir finden eine Lösung… vielleicht sollten wir uns nochmal die Wohnung von diesem Holle mal vornehmen und finden dort doch etwas ..“ meinte Ben. Semir sah ihn an. „Wir haben doch schon alles durchsucht. Nichts…kein Schlüssel gar nichts…kein Brief… nicht mal ne Mahnung. Nein…nein…dort werden wir nichts finden….aber wir könnten uns diesen Anwalt mal vornehmen…“ schlug Semir vor und stand auf. Mittlerweile nahm er den Koffer für selbstverständlich hin und trug ihn brav mit sich. „Semir…wir brauchen erst einmal Beschluss. Es liegt nichts gegen den Anwalt vor…Die Chefin hat Recht…lass uns für heute Feierabend machen und morgen fahren wir dann zu diesem Anwalt und befragen ihn. Er muss eh benachrichtigt werden wegen dem Tod von Holle, sofern er es noch nicht ist…“ schlug Ben vor. Semir sah auf die Uhr. Es war bereits 18 Uhr und damit eindeutig spät genug. Er gab klein bei und ließ sich von Ben nach Hause bringen, wo Andrea bereits auf ihn wartete.
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sechs Rosen für zehn Euro...fein fein...wo ist der Blumenladen?
Und Semir spielt mit seiner Ayda...und danach mit seiner Frau..lol...sehr schön geschrieben....freu mich auf den nächsten Teil und frage mich was passiert
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„Hartmut!!“ rief Semir und sah sich in der großen Halle um. „Hier…schrei doch nicht so...“ fauchte unter ihnen etwas .Semir und Ben senkten ihren Blick Hartmut lag unter einem alten Wagen und schraubte daran herum. Semir griff zu dem Rollwagen auf dem der Techniker lag und zog ihn einfach darunter weg. „Genug geschraubt..ich hab was für dich...“ meinte er nur. „Hey.. Semir…das geht jetzt nicht…das muss dann schon sehr wichtig sein...ich bin hier am Sichern von Kokainspuren...“ fauchte der Techniker. „Hartmut bitte…ich will diesen verdammten Koffer loswerden...“ warf Semir ein und wies auf das Mitbringsel. „Oh….das ist ja klasse…ein Samsonite 308SOT….das ist ein tolles Ding...absolut sicher...das kannst du nicht aufbrechen…da hast du einen guten Kauf gemacht...aber warum denn mit ner Handschelle? Das ist dann doch wohl etwas übertrieben…“ kam von Hartmut. „Ich lache morgen drüber…ich will das Ding los werden!“ fauchte Semir. „Dann nimm doch einfach den Schlüssel…“ schlug Hartmut nun vor, der scheinbar nicht wirklich verstand um was es ging. „Das wäre schön… ich habe keinen Schlüssel und es ist nicht mein Koffer…also mach mir das Ding weg!“ erklärte Semir genervt. „Ach so….nun ja…das ist nicht so einfach…“ fing Hartmut an. Semir sah erst zu Ben und dann zu Hartmut. „Warum das nicht?“ wollte er wissen. Hartmut sah sich das Schloss an. „Die Sache ist etwas komplizierter…dieses Schloss lässt sich nur mit einem besonderen Schlüssel öffnen…also der Koffer….weißt du was drin ist?“ wollte Hartmut wissen. „Nein…deshalb will ich das Ding ja öffnen…kannst du es tun oder nicht?“ harkte Semir ungeduldig nach. „Dazu müsste ich es durchleuchten…“ schlug Hartmut vor. „Dann tu es bitte…“ stöhnte Semir. Hartmut nahm den Koffer und ging damit in den hinteren Raum. Semir stolperte hinterher. „Oh…entschuldige…ich hab vergessen, dass du damit verbunden bist..“ kam sofort von Hartmut. Allerdings grinste er leicht dabei. „Schon gut…was machst du jetzt?“ fragte Semir nach. „Ich werde den Koffer durchleuchten…damit kann ich alles sichtbar machen….also wirklich alles….du darfst dich aber nicht bewegen, weil sonst kein ungestörtes Signal kommt..“ ermahnte der Techniker. Semir nickte nur und starrte gebannt auf die Leinwand an die der Inhalt des Koffers projiziert wurde. „Ah…..das sieht aus wie Tüten….Koks wenn ich mich nicht irre…der Menge nach mindestens 15 Kilo….vielleicht sogar mehr…“ murmelte Hartmut. „Fein…das da Koks drin ist, konnte ich mir denken…“ nickte Semir. „Fein…und was willst du dann von mir?“ grinste Hartmut. „Du sollst mir das Ding abmachen...ich will es nicht ständig herumtragen...“ fauchte Semir erneut und hob seine Hand. „Da gibt es ein Problem…“ gab Hartmut zu verstehen.
„Was denn für ein Problem?“ harkte nun Ben nach, der die ganze Zeit mit Hartmuts Keksen beschäftigt war. „Hoffe es hat dir geschmeckt...“ knurrte der Techniker als er die Krümel auf Bens Jacke sah. „Ja doch…nur etwas trocken...“ grinste Ben zurück und schlug die Krümel runter. „Also was für ein Problem?“ kam nun auch von Semir. „Der Samsonite 308SOT hat eine besondere Art von Schließmechanismen….du kannst den nicht einfach aufbrechen und gut…das Ding würde Schaden nehmen und da das Ding einem Verbrecher gehört, gehe ich davon aus, dass dieser bei der Menge des Kokses was sich in dem Koffer befindet sicher eine besondere Art der Sicherung einfallen lassen hat. Auf dem Bild mit dem Inhalt, was ich hier freundlicher Weise für euch auf den PC sichtbar mache, kann ich diesen kleinen Teil nicht zuordnen. Das gehört nicht zum Koks...soviel ist klar…die Größe lässt auf etwas, meiner Meinung nach, Metallisches schließen….“ kam nachdenklich von Hartmut. Ben und Semir starrte auf den PC. „Welches Ding meinst du denn?“ wollte Semir wissen. „Das hier..dieses längliche Ding ist auf jeden Fall mit dem Schloss verbunden. Hier laufen Kabel entlang….also wenn du mich fragst…sieht das nach einem Sprengsatz aus…“ endete der Techniker. „Sprengsatz? Soll das heißen, dass wenn du das Schloss knackst, eine Bombe hochgeht?“ harkte Semir erstaunt nach. Hartmut nickte. „Einfacher wären wohl die Handschelle zu knacken…aber bevor ich das mache, muss ich sicher gehen, dass dort nicht auch so eine Art Mechanismus vorhanden ist…“ Hartmut sah Semir an. „Ja dann tu es!“ forderte dieser ihn auf. „Ich muss dazu das Handgelenk samt Schelle röntgen….“ War die Antwort. „Dann tu es endlich..“ stöhnte Semir. Hartmut nickte. „Dann komm her und leg dir die Bleischürze an. Ich denke mal nicht, dass du schwanger bist…und spare mir deshalb die Frage danach..“ grinste Hartmut frech. „sehr witzig…wirklich..sehr witzig..hast du heute einen Clown gefrühstückt?“ fauchte Semir ungehalten. „Nein…Speck und Eier..sehr lecker..“ konterte der Techniker und legte sich den Arm mit Handschelle zu Recht. Er bediente das Gerät und schon surrte der Apparat und machte die Bilder. Kurz darauf standen die Drei vor der hellen Sichtscheibe und starrten zusammen auf das Gebilde. „so…..hier ist die Handschelle und das Ding da ist dein Arm…das nur mal zur Erklärung…hier haben wir das Schloss der Schelle und…oh oh….“ machte Hartmut nachdenklich. „Oh…Oh?“ harkte Semir nach. „ …. Sehr übel…das ist wirklich sehr übel…“ murmelte Hartmut weiter und sah auf das Bild.
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If I understood right, the single will be out on 11 march and the album on 25th
thats correkt!!!

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hi jenni.....hab ich doch gern für dich gemacht..hoffe nur die Story ist so gut, wie der Titel klingt......
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Ben kam mit Essen hinzu. „So...hier…dein Mettbrötchen und der Kaffee…..“ stellte Ben es vor ihn hin. Semir griff mit der linken Hand zu. „Das verdammte Ding nervt…“ fauchte er kauend. „Was lag denn während deiner Undercover-Woche an?“ fragte Ben kauend. „Nicht sehr viel…wir hatten einen Tipp bekommen, dass ein Deal stattfinden soll… Den wahren Käufer konnten wir dingfest machen…und dann bin ich eingesprungen…nun ja…in den letzen Wochen ist immer wieder vermehrt Kokain aufgetreten. Eine reine Qualität…exklusiv…echt… Die Kollegen in Köln und Düsseldorf haben allein zehn Kilo in der letzten Woche sicherstellen können… die kleinen Dealer konnten sie dingfest machen, aber nicht die Großen. Die wissen immer noch nicht wer der Hintermann ist…“ erzählte Semir. „Verteilen die auch an der Autobahn entlang, dass wir da mit drin sind?“ harkte Ben nach. „Nein…nur weil der Parkplatz halt ein Ausweichort gewesen war, sind wir darin involviert.. tja.. und als ich den Kerl verhaften wollte, hängt er mir den Koffer an…mit den Worten „Lauf um dein Leben…““ erzählte Semir weiter. „Was meint er damit?“ kam von Ben die Frage. „Keine Ahnung, aber wenn wir hier fertig sind, fahren wir zu Hartmut…der soll mir das Ding vom Gelenk schneiden oder sonst was…ich wette da ist der Koks drin…und von der Größe her, dürfte es eine gute Menge sein..“ knurrte Semir. Er nahm den letzten Schluck und sah Ben an. „Hast du schon bezahlt?“ wollte er wissen. Ben lachte. „Du hat mich doch eingeladen…“ grinste er. „Ach so...stimmt….“ kam von Semir zurück. Er zog seine Brieftasche und gab Ben das Geld. „Hier…stimmt so...“ grinste er. „Whow…ganze 3 Cent Trinkgeld…sehr großzügig….“ lobte Ben mit einem Lachen. Sie fuhren zur KTU wo Hartmut sich den Koffer ansehen sollte. „Wir sollten auf jeden Fall die Ohren und Augen offen halten, was diese Drogen angeht. Vielleicht werden sich die Dealer jetzt öfter auf den Parkplätzen treffen. Immerhin ist es doch unübersichtlicher als in der Stadt...“ meinte Ben während der Fahrt. „Stimmt…und wenn wir dann den Hintermann bekommen, sind wir wieder eine große Nummer...“ lachte Semir. „Na…. Für das BKA, LKA oder auch für die Drogenfahndung sind wir doch nichts als Hilfssheriffs…das wird sich vermutlich auch nicht ändern…“ stöhnte Ben und lenkte den Wagen auf den Parkplatz der KTU. Sie stiegen aus und gingen in die große Werkstatt. Von Hartmut war nichts zu sehen.
Joel nahm die Zeitung und ging zum Telefon. „Semir Gerkan..dann wollen wir doch mal sehen wo du wohnst..“ murmelte er während er eine Telefonnummer wählte. Er wartete eine Weile bis sich jemand meldete. „Diana….mein Schatz…wie geht es denn so in der Stadtverwaltung?“ fragte er die Frau säuselnd. „Joel…schön dass du dich meldest. Ich habe so lange nichts von dir gehört. Warum gehst du denn nicht ans Handy?“ kam die Gegenfrage. „Ich habe wirklich eine Menge Arbeit…und dazu brauche ich meine Ruhe…das verstehst du doch sicher. Ich kann mich nicht nach acht Stunden auf den Weg nach Hause machen…“ versuchte er zu erklären. „Aber das tut der Liebe die ich dir gegenüber empfinde keinen Abbruch. Ich liebe dich wirklich…und ich kann ohne dich nicht leben… und deshalb lade ich dich auch für heute Abend zum Essen ein…was meinst du? Ich hätte heute Zeit…“ hängte er an. „Wirklich? Das wäre toll…das wäre wirklich toll...“ freute sich Diana. „Also gut…heute Abend. Aber ..du musst mir noch kurz helfen… ich habe da einen alten Freund wieder gefunden. Aber ich habe nur den Namen und keine Adresse….könntest du mir da nicht helfen?“ bat er. „Joel…das darf ich eigentlich nicht….das ist Datenschutz und es kann mir meinen Job kosten, wenn ich dir Adresse verrate. Warum rufst du nicht einfach die Auskunft an und fragst dort nach der Telefonnummer?“ harkte Diana nach. „Ich möchte ihn überraschen…er ist ein alter Schulfreund und wir haben uns sicher zwanzig Jahre nicht gesehen…wenn nicht sogar länger...und vermutlich wird er mich gar nicht mehr kennen…aber wenn wir uns gegenüberstehen…dann….dann ist es sicher anders…bitte Schatz…hilf mir..nur dieses eine Mal...“ bettelte Joel. Er hörte wie sie tief einatmete und grinste insgeheim. Diese blonde Tussi aus der Stadtverwaltung war dämlich und naiv…aber für die Adresse von Semir Gerkan würde er sogar mit ihr ins Bett steigen. „ich weiß nicht….hier ist im Augenblick sehr viel Betrieb und die Kollegen sind schon sehr argwöhnisch…“ kam von ihr. „Mäuschen….ich habe mich für dich eine wunderbare Überraschung für dich. Aber die bekommst du erst heute Abend und wenn du mir die Adresse gibst…von mir erfährt es keiner...wirklich…“ versuchte er nun. „Also gut…ruf mich in einer viertel Stunde wieder an. Bis dahin habe ich die Adresse…“ versprach Diana. Joel gab einen Kuss durch den Hörer.“Ich liebe dich...“ hauchte er und legte auf. Fünfzehn Minuten später hing er erneut am Apparat. „Also pass auf….er wohnt in der Kantstrasse 5, das ist in Köln-Weiden…“ gab Diana durch. „Danke mein Schatz…ich hole dich um sieben ab… mach dich auf einen heißen Abend gefasst…“ hauchte er ins Telefon und legte auf.
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Warum habe ich nur das Gefühl, dass der Freundin von Hartmut was passiert?
Warum?
Warum?
hmmmm grübel .... grübel...ach...ich weiß
ich kenne Chris


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Am 11. März 2011 bringt Beck mit "Sexy" seine Debüt-Single raus. Das Album dazu heißt "Superficial Animal" und erscheint am 25. März 2011.
Quelle RTL....
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Der Tag verging schnell. Georg war mittlerweile in seiner Wohnung und rief Rosi an. „Sag mal… ich möchte am Freitag jemand zum Essen einladen. Einen alten Freund und ich würde ihm sehr gern etwas Besonderes gönnen…“, bat er seine Tochter. „Papa… ist es ein Freund von Damals? Von deiner Zeit vor dem Gefängnis?“, fragte sie besorgt. „Nun ja… ja vor der Zeit, aber es ist der Mann dem ich vieles verdanke. Nur keine Sorge, mein Kind… ich gerate nicht mehr auf die schiefe Bahn. Ganz sicher nicht. Ich will mich nur einfach gut unterhalten. Und dafür ist mein Freund das Beste…“, beruhigte er sie. „Also gut… ich lasse mir was einfallen. Irgendwas das ich berücksichtigen?“, wollte Rosi wissen „Ja… bitte kein Schwein… lieber Lamm oder Rind. Er ist ein Türke und …“, erklärte er. „Okay… kein Problem. Ich mache alles fertig. Um acht?“, wollte sie wissen. „Ja eine perfekte Zeit. Ich nehme übrigens dein Angebot an und ziehe ab Freitag bei dir ein.“, lachte er. „Das freut mich Papa…wirklich… du wirst dich sicher hier mit den Beiden sehr wohl fühlen…“, hörte er von Rosi. Georg legte nachdenklich auf. Nur wenige Minuten später stand er auf und holte einen Brief aus der Schublade. Er zog den Zettel heraus und las in Gedanken. „Sehr geehrter Herr Paschner, ich bedauere Ihnen mitteilen zu müssen, dass die Untersuchung ergeben hat, dass der Krebs, der Ihre Leber befallen hat nicht mehr heilbar ist. Sie haben nach Schätzungen unserer Experten knappe sechs Monate zu Leben. Die Ärzte unseres Hauses sind für Sie da, sofern Sie Hilfe benötigen oder es mit Ihren Angehörigen besprechen wollen. Wir haben ausgebildete Psychologen im Hause, die Sie auf ihren schwersten Wegen begleiten können. Mit freundlichen Grüßen, Prof. Dr. Dr. Hafenstein.“, Georg ließ den Brief sinken. Er spürte wie ihm eine Träne über die Wange lief. Warum musste das sein? Bereits im Gefängnis hatte er die Probleme geahnt. Doch er wollte es nicht wahr haben.
Matthias, Hannes und Anton saßen in ihrem Wagen und sahen auf das Fenster, welches zur Wohnung von Paschner gehörte. „Meinst du, er sagt uns das freiwillig? Der Typ hat sechs Jahre geschwiegen… wie willst du ihn denn zum Reden bekommen?“, wollte Mathias wissen. Hannes grinste. „Er wird uns dort hin führen. Es ist ganz einfach ,wenn man das richtige Druckmittel hat. Ich bin dabei herauszufinden, wer die kleine Maus war, von der er sich verabschiedet hat. Ich nehme an seine Tochter. Vom Alter her kommt es hin. Und sie hat Kinder. Seine Enkel…. Die können uns sicher auch helfen…“, grinste er böse. Matthias schüttelte den Kopf. „Sorry aber mit Kindern ist nicht…. da ist die Polizei immer so böse… nee…. Auch die Mutter ist nicht mein Ding… was Anderes oder aber etwas das die Polizei still hält… Ich mache bei keiner Entführung mit…das kannst du dir abschminken…“, kam auch von Anton. „Ja gut… dann werden wir ihn eben beobachten und hoffen, dass er irgendwann die Sachen herausholt… ihr seid doch dämlich!!“, fauche Hannes wütend. Eine Weile schwiegen sie. „Also gut… was machen wir?“, stöhnte Anton. „Nun ich hätte da ne Idee… wenn Paschner wieder zu der Kleinen mit den Kindern geht, werden wir den Besuchskreis erweitern. Wir laden uns ein und werden ihn zwingen die Beute zu holen…“, schlug er nun vor. „Ist doch nicht viel Anders als die Entführung…!“, beschwerte Mathias sich. „Nun sehe ich schon etwas anders. Immerhin halten wir sie in ihren eigenen vier Wänden fest. Sie können sich frei bewegen und tun, was sie möchten. Nur nicht raus gehen und kein Kontakt zur Außenwelt…“, lachte Hannes.
Semir machte um sieben Feierabend. „So… ende der Fahnenstange erreicht…“, grinste er und sah zu seinem Partner. „Ben? Bist du auch soweit?“, wollte er wissen. „Ja sicher… ich lese gerade wie gespannt die Akte von Paschner….“, grinste er. Semir stand auf und ging um den Schreibtisch. „Was liest du da genau?“, wollte er wissen. „Deinen Bericht…“, lachte Ben und wies auf den Bildschirm. „Haha, sehr witzig, Herr Jäger.“, murrte Semir nur und gab Ben einen Katzenkopf. „Was denn... dein Bericht liest sich besser, als einer dieser Drei-Groschen-Romane.“, lachte Ben nur und strich sich über die Stelle, wo Semir ihm einige verpasst hatte. „Wie darf ich das denn verstehen?“, fragte Semir nur und sah seinen Partner über die Schultern. „Hier... Nachdem mich Paschner wieder nach oben gezogen hatte, wurde ich von ihm an das Geländer der Feuertreppe mit meinen eigenen Handschellen gekettet. Während ich versuchte, den Verdächtigen zur Aufgabe zu zwingen, zwinkerte dieser mir nur zu und ließ mich auf dem zugigen, kalten und regnerischen Dach zurück.“, las Ben vor und bekam sich nicht mehr ein vor Lachen. „Jaja, lach du nur... aber ich möchte dich mal sehen, wenn du da dreißig Minuten auf dem nassen Dachboden sitzt und dir die Regentropfen gegen die Stirn knallen.“, schimpfte Semir nur. „War für dich bestimmt spaßig.“, erwiderte Ben nur trocken. „Sehr witzig.“, zischte der Deutschtürke und verließ wutstapfend den Raum. Ben lachte ihm nur hinterher und las weiter.
Georg Paschner saß schweigend auf seinem Bett und weinte still vor sich hin. Er wollte doch seine Enkel noch aufwachsen sehen und jetzt hatte er laut Professor Dr. Dr. Hafenstein noch knapp sechs Monate zu leben. Doch... was, wenn sich der Doktor irrte? Es gab doch immer wieder Fälle, wo der Krebs zwar weit vorgeschritten war, doch auch hin und wieder sich ruhig verhielt und nicht weiter streute. Ja... positiv denken, doch für den Fall der Fälle wollte er, dass es seiner Familie gut ging. Die Beute aus seinen letzten drei Raubzügen, die Münzsammlung, die Diamanten und das Geld vom verkauften Monet, waren doch noch versteckt. Das waren gut und gerne um die 8 Millionen Euro, doch Moment... noch immer waren es ja Diebesbeute... Nur ein ehrlicher Finder würde das Geld bekommen. Semir... schoss es ihm durch den Kopf. Warum sollte Semir nicht die Beute finden? Von der Versicherung würde er dann immerhin zehn Prozent kriegen und die konnte er doch dann Georgs Familie zukommen lassen. Ja... heute Abend würde er ihn darauf ansprechen. Sein Blick wanderte zur Uhr. Verdammt, er musste ja los. Ist ja schon zehn nach sieben.
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Hach..es macht spaß....wenn ihr mitdenkt....absolute Klasse.....und das gibt mir doch einen Grund...euch noch länger hinzuhalten, was den Koffer angeht...also immer fleißig feeden


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Joel Bauer sah Zoltan Stosic und die Zwillinge Delian und Dylan Mohner an. „Das war verdammt Scheiße…ich brauche den Kerl lebend und ihr schießt...und nicht nur das…Raul ist tot…er ist als er von der Brücke stürzte von einem LKW gerammt worden. Ich will den Koffer….darin soll Koks von bester Qualität sein und genau das will ich haben….Also macht euch auf die Suche nach dem Bullen. Ich will ihn hier sehen…vor mir und zwar lebend. Wenn er den Schlüssel nicht freiwillig rausrückt, dann werden wir ihn halt unter Druck setzen. Findet heraus wer er ist, und wer mit ihm verbunden ist…ich will die Schwachstelle des Mannes finden und ihn dann überreden mir den Koffer zu geben. Er wird es sicher tun…wenn ich das richtige Mittel gegen ihn habe…“ grinste er. „Was wenn er nicht kein zu bekommen ist?“ wollte Dylan wissen. „Nur keine Sorge…Dylan…jeder Mensch hat eine Wunde und wenn du tief genug hineinstichst dann wirst du ihn auch verletzen können...“ sinnierte Joel Bauer. Er drehte einen Kugelschreiber mit Daumen und Zeigefinger. „Du willst also sehen ob er Familie hat?“ harkte Delian nach. Joel sah ihn an. „Sehe ich so aus, als würde ich was mit Frau und Kindern anfangen? Nein..ich dachte eher an einen guten Freund...oder eine Freundin...eine Kollegin..irgendwas das ihm nahe steht. Aber ich habe auch nichts dagegen, wenn ihr ihn jagt und dann natürlich auch einfangt. Nur seid gewarnt. Sie treten selten allein auf…Bullen sind feige und kommen meistens zu zweit oder zu mehr Personen. Und wenn die Kollegen merken, dass er in Gefahr ist, dann könnte er auch unter Schutz gestellt werden. Dann ist der Stoff für mich weg…deshalb besorgt mir etwas womit ich arbeiten kann. Oder bringt ihn mir. Wie ist egal…Hauptsache ich bekomme den Stoff…“ grinste Joel. „Wem gehört der Koffer denn?“ wollte Zoltan wissen. Er sah sich seine verwundete Hand an. „Dafür wird der Bulle noch zahlen..dieses Gesicht werde ich nicht vergessen..die Kugel wird er mir büßen..“ fauchte er wütend. Eine junge Frau kam herein. „Die Zeitung..“ sagte sie und legte das Papier auf den Schreibtisch. Joel griff danach und schlug sie auf. Nach wenigen Augenblicken grinste er breit und sah in die Runde. „Semir Gerkan…von der Autobahnpolizei ist der Kofferträger…wie schön wie schön..“ lachte er und hob einen Teil des Tagesblattes hoch. Das Konterfei von Semir Gerkan war deutlich zu sehen. „Das ist er…“ bestätigte Zoltan. Joel nickte. „Dann werde ich jetzt die Jagd auf ihn eröffnen…ab sofort wird er von jedem noch so kleinen Dealer gejagt werden….informiert die Leute…dass er mit gut 15 Kilo Kokain unterwegs ist… und ich demjenigen der mir Semir Gerkan lebend bringt 500.000 Euro in bar zahle…ich denke spätestens morgen wird es keine Ecke geben wo er sich verkriechen kann.
Nachdem sich die Nerven beruhigt hatten fuhren Semir und Ben auf den Parkplatz des Restaurants. „Lass uns erst was essen...mir ist irgendwie übel..“ bat Ben. Semir nickte. „Ja..ich brauche auch was…“ stimmte er zu. „was meinst du was das für Typen waren?“ wollte Ben von ihm wissen. „Es kann gut sein, dass es die waren, die von diesen Holle irgendwie informiert wurden. Ich kann es mir sonst nicht vorstellen.“ kam von Semir. Ben wies auf den Koffer. „Wegen dem Koffer?“ kam die Frage. Semir nickte. „Er hat mir die Hölle versprochen. Sobald wir wieder in der PAST sind, werde ich Andrea und die Kinder in Sicherheit bringen lassen. Wer weiß was denen noch einfällt...“ meinte Semir nur. Ben nickte „Das wäre wirklich das Beste. Wird deiner Frau nur nicht gerade gefallen...“ gab er zu bedenken. Semir lachte leise. „Damit muss ich dann wohl leben...Ach ist das nicht toll...kaum bin ich mit dir unterwegs...gibt es wieder Action ohne Ende. Du glaubst gar nicht was Dieter und Hotte so von sich gegeben haben. Bei Hotte durfte ich kein Rock hören...bei Dieter keine Schlager...und ich hatte immer Wechseldienst. Die Tage im Büro habe ich regelrecht genossen...aber ich hatte auch freie Wochenenden. Was hast du in Dubai gemacht?“ fragte Semir nach. „Ich habe …was Dubai angeht... nicht sehr viel gemacht... in der Sonne gelegen und den lieben Gott einen schönen Mann sein lassen. Ich habe mich wunderbar erholt und sogar zwei Mädchen gezeigt, dass die deutschen Männer nicht zu verachten sind...“ grinste Ben. „Ah...nur zwei? In drei Wochen? Du wirst alt...“ lachte Semir und stieg aus. „was magst du denn frühstücken? Also das klassische mit Eier und Marmelade ist hier nur zu empfehlen…“ hängte er an. „Ich dachte du frühstückst immer mit Andrea und den Kindern? Und da hab ich noch nie Marmelade und Eier gesehen...“ kam nachdenklich von Ben, der seinem Partner folgte. Es sah schon komisch aus, wie Semir mit dem Koffer in der Hand durch das Restaurant marschierte. „Ja sicher mache ich das…aber an den Tagen wo ich mit Hotte Dienst hatte, da war die erste Station dieses Restaurant hier…jeden Morgen mit ihm frühstücken…“ stöhnte Semir gekonnt. Ben lachte auf. „sicher auf Hottes Kosten oder?“ harkte er nach. „Ja klar…er hat mich doch eingeladen und ich wollte ihn nicht verletzten..“ meinte Semir nur und packte sich ein Brötchen auf das Tablett. „Weißt du wie ich das nenne? Ausnutzen von Kollegen…“ tadelte Ben ihn. „Hey… ich lade dich heute ein...das könnte ich dann ja genauso sehen…oder?“ grinste Semir, stellte seinen Kaffeebecher auf das Tablett und wollte gerade zur Kasse, als er wieder an den Koffer erinnert wurde. Diesen hatte er nämlich auf den Boden gestellt und stolperte nur darüber. Semir schaffte es zwar nicht zu Boden zu gehen, doch der Koffer schlidderte über diesen und schon zerrte er am Handgelenk….Der Kaffe ergoss sich über Brötchen und Tablett. Semir fluchte verhalten. Ben sah ihn mitleidig an. „Ich mach das….setz du dich am besten schon mal hin und vergiss dein Anhängsel nicht..“ schlug er vor. Das Lachen musste er sich verbeißen. Semir tat es und setzte sich vor das große Panoramafenster.
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Nagut.....ausnahmsweise gibt es mal Abendessen....aber nicht schlingen!!!

Semir sah Ben an. „so…dann fahren wir mal unsere Strecke ab. Ich hoffe du hast das Fahren nicht verlernt...“ grinste Semir ihn an. „Was ist denn mit deinem Auto?“ harkte Ben nach, denn ihm fiel ein, dass der BMW nicht auf den Parkplatz stand. „Der steht in der Werkstatt…ich hatte ein Problem mit einem Marder...“ erklärte Semir grinsend. „Zweibeinig oder vierbeinig?“ lachte Ben darauf. „Wir nehmen deinen Wagen und du darfst fahren, also…ran…“ meinte Semir nur. „Ja mit dem Ding um dein Gelenk kannst du ja auch nicht fahren…weißt du eigentlich was drin ist?“ wollte Ben wissen. „Nein…deshalb werden wir auch erst mal zu Hartmut fahren und das Ding entfernen lassen…“ knurrte Semir der wieder an den Koffer erinnert wurde. Er zog Ben an der Jacke nach draußen. „Kann ich vielleicht mal frühstücken? Ich habe heute Morgen noch gar nichts gegessen…“ fauchte Ben. „Das machen wir unterwegs...ich lade dich ein…komm jetzt!“ drängelte Semir. Ben ließ sich mitziehen. „Was hast du denn in den Drei Wochen angestellt?“ wollte Ben wissen. „du meinst außer dem Undercovereinsatz? Nun ja…. Das war schon extrem….am ersten Tag beispielsweise wo du im Flieger gesessen hast, da habe ich mir mit einem Autodieb eine Verfolgungsjagd geliefert. Der Kerl war bis an die Zähne bewaffnet und ich jagte ihn mitten in der Rushhour…. Dann schoss er mit einem Maschinengewehr auf mich, aber du kennst mich ja….ich weiche also den Kugeln aus und…“ erzählte Semir. Ben lachte auf. „Semir….ich wollte nicht wissen, was du gern getan hast, sondern was wirklich war….“ unterbrach er ihn. Semir sah ihn von der Seite her an. „Spielverderber… Aber die Verfolgung war wirklich… einer der Gangster war vor mir und ich bin hinterher…und plötzlich bekam er Hilfe. Ich werde von hinten gerammt und schoss über die Leitplanke drei Meter in die Tiefe…der Wagen völlig Schrott und man musste mich raus schweißen…aber ich war unverletzt…“ erzählte Semir und sah Ben an. „Semir!!“ ermahnte dieser seinen Partner. Semir stöhnte auf. „Du bist ja schlimmer als Ayda….“ gab er zu. „Was ist mit deinen Wagen?“ harkte Ben erneut nach. „Wirklich nur Maderfraß und es war ruhig…die ganzen drei Wochen…ich bin eine Woche in der Drogenszene gewesen bis wir Armin festgenommen haben….“ kam nun von Semir. Ben lachte leise und gab Gas. Er zog den Wagen auf die äußerste Spur nach links.
„Ben..hier sind 120 erlaubt…du fährst 130..“ ermahnte Semir ihn grinsend. „Oh..ich ahne es…du hast vorher mit Dieter oder Hotte Dienst gemacht und durftest dich an die Regeln halten… das du das überlebt hast...“ lachte Ben. „Ja lach du nur…weißt du wie das ist … Neben einen dieser Männer zu sitzen und ständig daran erinnert zu werden, dass man sich als Polizist an die Regeln halten soll um den Bürgern ein gutes Beispiel zu geben…das musste ich die ersten zwei Wochen ohne dich täglich anhören!! Täglich…!! "stöhnte Semir gekonnt. Ben nickte. „und ich soll jetzt darunter leiden oder was? Semir…jetzt machst du wieder mit mir Dienst und das ist doch gut…“ erklärte Ben. „Ja….und deshalb kriech nicht rum…gib Gas…“ lachte Semir und Ben tat was sein Partner sagte. Ben fuhr ruhig die Strecke zur KTU. Er sah in den Rückspiegel und grinste. „Na…der hat auch noch nie was vom Sicherheitsabstand gehört…“ murmelte er. Semir drehte sich um. In diesem Augenblick sah er wie der Mann eine Waffe zog. „DECKUNG!!“ schrie er zur gleichen Zeit und zog seine Waffe. Ben erschrak und zog den Wagen nach rechts. „Gib Gas!!“ befahl Semir. „Scheiße!! Die sind zu Zweit..der neben uns gehört auch zu ihm…“ fauchte Ben und versuchte den Wagen rechts zu überholen. Er schaffte es tatsächlich und setzte sich ab. Doch schon flogen die Kugeln in die Karosserie. „Scheiße!!“ fauchte Ben und versuchte den Verfolgern zu entkommen. „Semir!! Schieß!!“ befahl er seinem Kollegen. Doch Semir wurde durch den Koffer stark gehindert. Er kroch kurzerhand auf die Rückbank und zerschlug das Fenster. „Das ist mein Auto1!“ kam erschrocken von Ben. „Ob die schießen oder ich die Scheibe kaputt mache…das ist scheißegal..der Anschiss ist eh da..“ kam von Semir zurück und er legte an. Präzise ließ er die erste Kugel aus dem Lauf. Sie traf den Vorderreifen des Wagens, der ihnen folgte. Doch der Fahrer war gut, er schaffte es den Wagen unter Kontrolle zu behalten und nun kam das Gegenfeuer von dem Beifahrer. Ben spürte eine Kugel dicht an ihm vorbei fliegen. „Verdammt..was sind das für Irre?“ wollte er wissen und versuchte die Kontrolle nicht zu verlieren.
„Semir…das gefällt mir nicht...die drängen uns von der Bahn…die wollen uns einkesseln...“ kam von Ben. „Mir gefällt das auch nicht…ich vermute, dass es der Zauber ist, den mir Herr Holle versprochen hat….ruf Verstärkung!!“ befahl Semir und legte erneut an. Er traf den Außenspiegel und der Beifahrer zog sich in den Wagen zurück. „Cobra 11 an Zentrale!! Wir stehen unter Beschuss und brauchen dringend Hilfe!! Kilometer 408 auf der A1..“ gab Ben über Funk durch. Erneut drang eine Kugel in die Karosserie, doch diesmal kam sie von der Seite und ging nur knapp an Semirs Kopf vorbei. „Verdammt Semir!! Schieß doch endlich zurück!!“ fauchte Ben. „Bin dabei..nur das verdammte Ding nervt!!“ gab Semir zurück. „Semir…egal…schieß…und triff bitte…“ flehte Ben. Semir legte an und schoss. Tatsächlich traf er den Reifen. Dieser Fahrer hatte nicht so viel Glück. Er verlor die Kontrolle und der Wagen brach aus. Mit vollem Tempo raste der Wagen gegen die Leitplanke, durchbrach sie und fiel auf die unter der Überführung gehende Autobahn. Doch Ben und Semir bekamen keine Chance sich um diesen Unfall zu kümmern, denn die Komplizen drehten jetzt auf. „Links!! Semir!! Schieß!!“ schrie Ben als der Wagen ihn rammte. Semir legte an und traf die Hand des Mannes. Dieser zuckte mit einem vor Schmerzen und Wut verzerrtem Gesicht den Wagen wieder auf seine Spur, gab Gas und raste davon. Auch der Verfolger holte auf und raste an Semir und Ben vorbei. Es war überstanden. Ben stoppte seinen Wagen und lehnte seinen Kopf auf das Lenkrad. Er atmete tief ein und aus. Semir kam von der Rückbank und legte ihm die Hand auf dem Rücken…“ bist du in Ordnung?“ wollte er wissen. Ben nickte ohne ihn anzusehen.
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Armin Holle rief seinen Anwalt an und verweigerte bis dahin seine Aussage. Es dauerte eine gute Stunde bis ein Mann im Anzug die PAST betrat und verlangte zu seinem Mandanten gebracht zu werden. Semir und Ben nahmen den Mann in Empfang. „Sie sollten Ihrem Mandanten raten mit uns zu kooperieren. Das ist immer gut...“ meinte Semir. Der Anwalt sah ihn an. „Wie ich meinen Mandanten berate, sollten Sie mir überlassen...Herr...?“ kam kühl von ihm. „Gerkan...Semir Gerkan...und Sie sollten Ihm raten uns zu sagen wo der Schlüssel für diese Handschelle ist...“ fauchte Semir wütend. Der Anwalt lächelte. „Hübsches Teil...“ meinte er und verschwand in dem Raum. Es dauerte eine knappe viertel Stunde bis der Mann wieder heraus kam. Semir und Ben betraten den Verhörraum und ein triumphierend grinsenden Armin Holle. „Ab jetzt...bist du Freiwild...aber mein Anwalt hat mir gesagt, dass ich dir ein wenig unter die Arme greifen soll. Wenn du es abkürzen willst, dann suche nach J.C...“ lachte der Verhaftete Dealer. Semir sah Ben an und stöhnte. „Er kapiert es einfach nicht...“ gab er von sich. „Dann wandert er halt ein. Vielleicht finde wir ja was in seiner Wohnung...“ schlug Ben vor. Holle stand auf. „Ey!! Einen Augenblick mal...nur weil ich in U-Haft sitze, dürft ihr nicht einfach in meine Bude!!“ beschwerte er sich. Ben grinste und holte ein Schreiben hervor. „Nicht einfach...aber mit Durchsuchungsbefehl dürfen wir es...“ meinte er nur. Semir warf ihm einen schelmischen Blick zu. Armin Holle wurde sehr nervös, also verbarg sich etwas in seiner Wohnung was nicht entdeckt werden sollte. „Gut...dann lassen wir ihn mal abführen...was und machen dann seine Wohnung mal sauber...“ kam von Semir. „Hey...das ist nicht fair. Was soll das?“ fauchte Armin Holle. „Nun...wenn du uns helfen willst, dann tu es...ansonsten werden wir alle deine Socken auf links drehen...“ drohte Semir. Doch Die Nervosität von Armin legte sich genauso schnell wie sie kam. Er lehnte sich erneut zurück und verschränkte die Arme. „Macht doch...mehr wie in den Bau gehen, ist eh nicht drin. Aber pass gut auf deinen Rücken auf...Bulle...du weißt nie wer hinter dir steht...“ lachte er zufrieden. Semir zog die Schultern hoch. „Sehe ich als Berufsrisiko...also letzte Chance für dich...wie heißt J.C mit vollem Namen?“ forderte er Armin auf. Doch Armin schwieg eisern. Semir sah Ben an und dieser zuckte mit den Schultern.
Als Ingo Hufberg wieder in seinem Büro war, schlug sein Telefon an. „Hufberg…“ meldete er sich etwas unfreundlich. „Du warst auch schon mal besser drauf mein Freund..“ hörte er Jayden Clay, einen ehemaligen Mitstudenten den er sofort wieder erkannte.“Jayden!!! Das ist ja ne Überraschung. Wie geht es dir? Hab ja schon lange nichts mehr von dir gehört…“ strahlte Hufberg.“Danke…ich kann nicht klagen. Was macht denn das Rechtsverdrehergeschäft?“ fragte Jayden Clay im Gegenzug. „Da läuft alles mit Links. Bist du in Deutschland?“ lachte Ingo. „Ja..schon ne ganze Weile. Ich bin in Berlin…bin jetzt ein Vertreter unseres Landes….würde aber in zwei Tagen in Köln eintreffen und da wollte ich fragen, ob du nicht mal wieder Lust hast mit mir um die Häuser zu ziehen..so wie damals…?“ wollte Jayden wissen. „Oh...ich bin seriös geworden... da passt das überhaupt nicht hin..“ lachte Ingo. „Tu nicht so...ich lade dich ein.....bist sicher noch so ein armer Schlucker wie früher was...“ kam von Jayden. „Na...ich denke ich verdiene mehr als du. Immerhin sind meine Klienten meistens sehr wohlhabend...außer es ist ein kleiner Dealer...ich würde gern noch mit dir plaudern, aber ich muss noch die Klage aufsetzen...“ kam von Ingo der auf die Uhr sah. „Alles klar...ich melde mich bei dir...sobald ich in Köln bin...falls du einverstanden bist...“ schlug Jayden vor. „Sehr gern. Ich lade dich schon jetzt zum essen ein.“ bot Ingo an. „Angenommen...bis dahin...und bleib sauber...“ lachte Jayden und legte auf. Ingo ließ den Hörer ebenfalls auf die Gabel sinken und verließ sein Büro. Er freute sich auf den Abend mit Jayden. Es gab viel zu erzählen und vor allem wollte er von ihm wissen, was er getan hatte um nun etwas Höheres in der Gesellschaft zu sein. Immerhin war er damals in New York als sie sich zum ersten Mal trafen ein kleiner Student der mit Hilfe eines Stipendiums das Studium beginnen konnte. Alle anderen Studenten hatten Jayden Clay ausgelacht, doch er hatte niemals aufgegeben und das ehrte ihn in Ingos Augen. Er nahm das Diktiergerät und sprach den Text den seine Sekretärin morgen schreiben sollte. Anschließend fuhr er nach Hause um sich entspannt vor den Fernseher zu legen. Wenn Jayden hier war, dann würde es noch anstrengend genug werden…dachte er.
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Danke dir für dein kleines Statement....und das du meinen Wunsch entsprochen hast .Wollen nicht aufkommen lassen, dass ich zensiere, aber es musste leider sein, da es doch zu heftig war....
der jetzige teil ist Klasse...kann mir richtig vorstellen wie Ben da zu Boden ging und geschockt war....wer wäre das nicht....
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Semir und Kim kamen nur eine halbe Stunde später ins Büro und sahen Susanne an. „Ist Ben schon da?“ wollte Semir wissen. Ben war drei Wochen in Urlaub und musste heute seinen Dienst antreten. Susanne sah auf die Uhr. „Es ist gerade acht...du kennst Ben doch...“ gab Susanne zurück. Sie bemerkte das Semir einen Koffer trug. „Soll ich ihn dir abnehmen?“ bot sie an. Semir lächelte gequält. „Sehr gern...nur gibt es da ein Problem. Das Ding ist mit einer Handschelle an mir befestigt...“ knurrte Semir und hob die Hand. Die Kette rasselte. „Oh... man hat dich an die Leine gelegt...“ kam lachend von Susanne. „Ja oh...der Kerl dem ich das zu verdanken hat, wird mir auf jeden Fall erzählen, was das soll...das schwöre ich dir. Sobald Ben da ist werde ich ihn mir zu Brust nehmen...“ versprach Semir. Wieder kam die Wut über die Dreistigkeit des Gauners auf. Susanne sah zur Tür durch die gerade ein braun gebrannter Ben Jäger kam. „Hey...da ist ja unser Urlauber...“ lachte sie und begrüßte den jungen Hauptkommissaren herzlich. „Ben...endlich...“ kam auch von Semir und schon hing er seinem Freund und Kollegen am Hals. „Es scheint mir, als wurde ich vermisst...“ grinste Ben und befreite sich von dem kleinen Klammeraffen. „Schön dass du wieder da bist...du hast mir echt gefehlt..“ gab Semir zu, als sie im Büro saßen. „Semir...willst du jetzt verreisen oder warum schleppst du den Koffer mit?“ wollte auch Ben wissen, als er das Anhängsel sah. Semir grinste gequält. „Das ist ein Souvenir von meinem letzten Fall...“ gab er zurück. „Aha...und deshalb trägst du es jetzt oder wie? Stell das Ding in die Ecke und gut ist...“ grinste Ben zurück. „Würde ich zu gern, aber...hier...die Kette und die Schelle halten ihn unweigerlich an mir…“ stöhnte Semir. „Aber der Kerl dem ich das verdanke.....der wird mir noch sagen, was das auf sich hat...das verspreche ich dir..“ hängte er drohend an. „Erzähl...ich bin ganz Ohr...“ forderte Ben seinen Partner auf. „...ja und heute Morgen war um 6 die Übergabe der Drogen...ein ultrareines Kokain, deren Herkunft ich immer noch nicht klären konnte...und als ich ihn festgenommen habe....hat er mir den Koffer angehängt. Mit den Worten...Lauf um dein Leben, Bulle...ab jetzt bist du Freiwild...“ endete Semir. „Oh....da hat der kleine Semir einen bösen Jungen noch böser gemacht....nee im Ernst...warum nimmst du den Koffer nicht einfach ab. Den Schlüssel hast du doch wohl bei diesem Herren gefunden oder?“ wollte Ben wissen. „Nein...und auch keiner der Schlüssel unserer Handschellen passt. Ich habe meinen neuen Freund hier her bringen lassen und werde ihn durch die Mangel drehen..“ versprach Semir. Ben grinste. „Darf ich dabei sein?“ wollte er wissen. „Klar...warum nicht. Das macht dem Mann bestimmt große Angst...“ grinste Semir. Sein Telefon klingelte. „Ja?“ meldete er sich. „Danke...bringt ihn in Raum 3. Wir sind gleich da...“ gab er kurz darauf durch und legte auf. „Na dann komm...“ meinte er.
Sie gingen in den Verhörraum. Irgendwie sah es schon sonderbar aus, das Semir sich den Koffer nahm und ihn durch die Gegend trug. Das schien auch der Festgenommene zu finden und lachte. „Noch lebst du Bulle, aber ich schwöre dir...nicht mehr lange...“ drohte er. „Mach nur so weiter...das hört der Richter nämlich sehr gern. Drohungen sind ein guter Schritt zur Sicherheitsverwahrung... Armin... und nun hören wir mal auf mit dem Spielchen! Wo ist der Schlüssel?“ wollte Semir wissen und beugte sich zu Armin runter. Armin grinste immer noch breit. „Oh...willst du das schöne Schmuckstück nicht?...Das tut mir aber Leid. Diesen Koffer kann nur mit einem einzigen Schlüssel geöffnet werden. Genau wie die Handschelle. Und beides befindet sich bei dem eigentlichen Besitzer, der mein Kunde ist.“ erklärte Armin. „Und wer ist das?“ fauchte Semir ihn an. „Vielleicht mein Anwalt? Oder ein Freund von mir...Hey...Bulle...ich will dir mal was sagen. Du hast einem guten Freund einen großen Deal versaut und das nimmt er nicht einfach hin. An deiner Stelle würde ich möglichst bald verschwinden...in fast genau vier Stunden wird dein Leben sicher beendet sein. Du kannst es aber auch abkürzen...such mal nach J.C......“ grinste Armin ihn an. Semir spürte die Wut aufsteigen. „J.C? wer ist das?“ harkte er nach. Armin verschränkte die Arme und grinste ihn an. „Der volle Name ist mir doch glatt entfallen...“ lachte er. „Armin Holle......vorbestraft wegen Drogenhandel, Schmuggel und diverser andere Sachen. Deine Mutter ist wahrscheinlich Frau Holle und deshalb verteilst du den Schnee an der Autobahn oder?“ mischte Ben sich ins Gespräch. Armin sah ihn an. „Was willst du Baby denn hier? Hat die Mama dir Ausgang gegeben...?“ verhöhnte er ihn. Ben lächelte nur verächtlich. „Ich will dir mal was sagen...und zwar wie es bisher für dich aussieht. Mein Kollege hat dich bei einem Drogendeal erwischt...das ist schon sehr übel. Die Akte sagt uns aber noch mehr. Du bist derzeit auf Bewährung draußen und die neue Straftat ist nicht gerade förderlich..“ meinte Ben und sah in die Akte. „Na und....? Das ist nichts gegen das, was dein Partner bald durchmachen wird.“ versprach Armin. Er verschränkte die Arme vor der Brust. „Ich will meinen Anwalt sprechen...ansonsten sage ich nichts mehr...!“ forderte Armin. Ben sah zu Semir. Es war das Recht eines Verhafteten den Anwalt anzurufen und dies konnte man auch Armin nicht verwehren. Semir nickte und schob dem Mann das schnurrlose Telefon rüber. „Ein Gespräch!“ gab er bekannt. Armin nahm das Telefon und wählte eine Nummer. Das er mit diesem Gespräch regelrecht eine Lawine lostrat ahnten Semir und Ben nicht, Auch nicht, dass nun die ruhige Zeit vorbei war.
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Georg Paschner ging zu seinem Wagen und stieg ein. Sein beruflicher Scharfsinn ließ ihn auf den Wagen, versteckt unter den Blättern der großen Eiche, dennoch aufmerksam werden. „Na... hat mich Semir doch wiedererkannt oder sind das schon die Freunde vom LKA?“, dachte er und grinste frech. Dann stieg er in seinen Wagen und startete den Motor. „Okay, es geht los, Leute.“, meinte Matthias und startete den Wagen. Doch er konnte ja nicht ahnen, dass sie schon lange entdeckt worden waren. „So Freunde, dann wollen wir euch mal abschütteln.“, meinte Georg und ließ seinen alten Wagen aufheulen, wendete und fuhr an dem alten Mercedes vorbei. Dieser wendete ebenfalls und verfolgte ihn ... er versuchte es jedenfalls. Denn Georg war ein Meister seines Fachs und ließ seinen Ford um die Kurven gleiten. Der Mercedes schlidderte hinterher, streifte dabei fast einen Briefkasten und einen Hydranten. „Mensch Matthias... pass doch auf.“, schrie Anton ihn an. „Was denn? Ich will den Alten nur nicht verlieren...“, schimpfte er und riss abermals das Lenkrad rum, doch dieses Mal kam er nicht so leicht um die Kurve. Eine Litfasssäule brachte den Wagen zum Stehen. „Verdammte Scheiße... wo hast du bloß Autofahren gelernt?“, schimpfte Hannes und hielt sich seinen Kopf, den er sich am Türrahmen angeschlagen hatte. Auch Anton hielt sich seine Nase, die er sich an der Rücklehne angeschlagen hatte. „Shit, er ist weg.“, zischte Matthias und befühlte Nacken und Stirn nach etwaigen Wunden.
Georg sah in seinen Rückspiegel und lachte auf. „So Jungs, das war wohl nix.“, lachte er und nahm sein Handy hervor, dass er sich gekauft hatte. Da er von diesem Ben Jäger die Karte bekommen hatte, wollte er doch mal hören, ob sein alter „Freund“ Semir Gerkhan ihn noch kannte und vermisste. „König... Autobahnpolizei Neuss...“, meldete sich eine jung klingende, weibliche Stimme. „Hallo Frau König... sagen sie, ich habe eine Frage... arbeitet Herr Semir Gerkhan bei ihnen?“, wollte er wissen. „Allerdings, aber Herr Gerkhan ist im Moment sehr beschäftigt... Möchten sie etwas von ihm?“ „Ja, könnten sie mich bitte mit seinen Apparat verbinden.“, bat Georg und Susanne tat ihm den Gefallen. Nach einer Weile hörte er die ihm bekannte und wohl tuende Stimme. „Ja Semir hier?“, meldete sich der Mann. „Guten Tag Herr Gerkhan…oder soll ich besser sagen Semir?“, lachte Georg in den Hörer. „Wer ist da?“, wurde nachgefragt. „Oh… das ist nicht fair… ich bin ein guter alter Freund, wobei die Betonung auf alt liegt und Sie erkennen mich nicht?“, tadelte Georg den Polizisten. „Ich weiß nicht wer Sie sind. Also entweder sagen Sie es mir oder ich lege einfach auf.“, kam fauchend die Antwort. „Oh…da war ich als 72jähriger wohl nicht der einzige der Sie über die Dächer gejagt hatte?“, lachte Georg. „Paschner? Was wollen Sie?“, kam nun die Antwort. „Ich würde mich gern mit Ihnen unterhalten. Sagen wir über die alten Zeiten sprechen….Geben Sie einem alten Mann die Ehre, Sie zu einem Essen einladen zu dürfen?“, wollte Georg wissen.
Semir sah Ben zweifelnd an, während er telefonierte. „Sie wollen mich zum Essen einladen?“, fragte er erstaunt. „Ja Semir… sie sind einer der Leute die ich gern wiedersehen möchte. Nur keine Sorge… ich bin geläutert. Keine Straftaten mehr. Schlagen Sie meine Einladung bitte nicht aus.“, kam von dem Anrufer. „Paschner…. Ich bin…“, fing Semir an. „Tun Sie mir den Gefallen. Ich schätze Sie sehr. Sie waren der einzige, dem ich es damals zugetraut habe, mich zu fassen und Sie haben es ja auch getan. Oder nehmen Sie mir das Anketten auf dem Dach immer noch übel? Denken Sie daran, dass ich Ihnen eigentlich das Leben gerettet habe.“, ermahnte der Anrufer. Semir grinste leicht. „Das habe ich nicht vergessen, Georg….also gut… wann?“, wollte Semir nun wissen. „Sagen wir am Freitagabend um acht. Ich werde Sie abholen…“, schlug Georg vor. „Sie wollen mich abholen? Ich fahre lieber selbst…“, meinte Semir nur. „Gut… die Adresse ist die Neue Kempener Strasse 18 in Köln Nippes. Und bringen Sie Geschenke mit… die Kinder sind 8 Jahre alt…“, lachte Georg. Semir warf einen Blick in die Akte. „Dort wohnen Sie doch gar nicht…“, kam erstaunt von Semir als er die Adressen verglich. „Meine Tochter… sie kann besser kochen. Wenn Sie wollen bringen Sie doch Begleitung mit…“, schlug Georg vor. „Ich denke, ich kann das sehr gut allein bewältigen.“, lachte Semir nur. „Das meinten Sie damals auch…“, ermahnte Georg ihn. Es schien dem alten Verbrecher regelrecht Spaß zu machen, ihn zu verhöhnen. „Bis Freitagabend dann...“, murmelte Semir und legte auf.
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Das hört sich ja wirklich klasse an....was können die beiden froh sein, das johannes so furchtlos ist......;).
nun bin ich gespannt wie der Kerl die Dinger aus der KTU holt