Na dann werde ich das wohl jetzt mal in die Hand nehmen nicht wahr Jenni....soll Chris seiner Jenni mal nachtrauern..was heißt hier eigentlich seine Jenni? Läuft da was wovon ich nichts weiß?.... ![]()
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Beiträge von Elvira
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so.....also erst einmal..viel zu kurz die Teile.....so geht das nciht.
zur Story...sehr schöner Schnitt...hätte ich auch gemacht.....warum sollte auch der Leser wissen was nun ist....ich meine das ist ja Nebensache...das hebt die Spannung....nicht wahr Chris...
Also hör damit auf!!!! Ich will wissen wie es weitergeht!!!!!

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Aaaahhhh....Warum tust du das immer und immer wieder. Du kannst nicht einfach aufhören. Hoffe es geht heute noch weiter.
Super Fortsetzung!!!Ich verstehe nicht was du meinst....Maren...;)
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Dr. Neuwardt hielt den Wagen direkt vor dem Weingeschäft und sah den kleinen Mann heftig winken. „Wo ist die Patientin?“ fragte er und stieg aus. „Kommen Sie…das Mädchen ist ohne Bewusstsein.“ erklärte der Mann und rannte ins Geschäft. Dr. Neuwardt rannte hinterher. „Liane..bitte….bitte…..“ hörte er eine Frau weinen. „Ich brauche Licht!“ forderte der Arzt als er in den dunklen Raum sah. „Können wir sie nicht raustragen?“ schlug Ben vor. „Ja…aber vorsichtig….“ mahnte der Arzt. Ben hob das Mädchen vorsichtig auf und legte es sanft auf die Couch, die im Nebenraum stand. Dr. Neuwardt untersuchte Liane. „Das war wirklich in letzter Sekunde…Frau Schweizer…sie muss sofort ins Krankenhaus. Sie muss an die Dialyse!“ forderte er. Caroline nickte. „Der Krankenwagen ist schon da..“ verkündete Semir der nun wieder in den Raum kam. „Gut…Sie Herr Jäger nehmen das Mädchen, ich werde die Infusion tragen. Wir müssen schnell machen. Herr Gerkan würden Sie meine Tasche nehmen?“ bat Dr. Neuwardt. Semir nickte und griff die Tasche während Ben das Mädchen sanft aus dem Raum zum Rettungswagen trug. Chiara hielt Caroline an der Hand. Für ihr Alter bewies das Mädchen sehr viel Einfühlsamkeit und machte so Caroline Mut. Als Liane im Wagen lag kam sie kurz zu sich. „Mama….“ Hauchte das Mädchen schwach. „Ich bin hier…mein Schatz…ich bin hier…es ist alles gut…es wird auch wieder gut werden…“ versprach Caroline und weinte. Liane lächelte und schloss wieder die Augen. Der Wagen raste mit Blaulicht und Sirene in Richtung Krankenhaus. Dahinter der Wagen mit Chiara, Ben und Semir. Die Fahrt dauerte für alle viel zu lange, doch endlich hatten sie das Krankenhaus erreicht. Liane wurde umgehend an die Dialyse gelegt. Caroline ließ sie nicht mehr aus den Augen. Ben sah Chiara an. „Du hast ihr das Leben gerettet..“ erklärte er. „Ich weiß…Ben….ist es wahr was Caroline der Mama gesagt hat?“ wollte sie wissen. „Das kann ich dir nicht sagen. Aber ich glaube ja….“ Kam leise von Ben. „Aber wo gehöre ich denn nun hin? Ich kenne doch nur meine Mama und meinen Papa….“ Fragte Chiara nach. Ben sah das Mädchen an und hatte Mitleid. Für das Kind brach eine Welt zusammen. Die Eltern die sie kannte, waren nicht ihre und sie wusste nicht wohin damit. Semir setzte sich neben ihr. „Chiara….wenn ich das richtig sehe, hast du zwei Mamas und zwei Papas… genau wie Liane. Also einmal die Eltern die dich erzogen haben und die Eltern die dich gezeugt haben. Es ist doch wunderbar…du und Liane könnt jeden Tag zusammen spielen….“ versuchte er es ihr schmackhaft zu machen.
„Chiara!!“ unterbrach ein rufen von Lara die Unterhaltung. „Mama….“ kam zurück und schon lagen sie sich in den Armen. „Mama…ich will nicht das Liane stirbt…kannst du nichts machen?“ wollte das Mädchen wissen. Lara strich ihr die Haare aus dem Gesicht. „Ich wüsste nicht wie?“ gab sie zu. „Lassen Sie sich bitte testen… Liane braucht eine neue Niere…aber wir können es ihr nicht geben. Es muss ein Blutsverwandter sein…“ unterbrach Thomas Schweizer, der von Caroline informiert wurde, das Gespräch. „Natürlich…das werde ich….ganz sicher..“ versprach Lara. Semir Handy klingelte was sofort die Aufmerksamkeit der Oberschwester auf ihn zog. „Handyverbot!!“ fauchte sie ihn an. „Ja…ja….Entschuldigung….“ murmelte Semir und rannte raus. „Semir..“ meldete er sich. „Markus hier….Francesco Tremante ist abgehauen. Er hat den Kollegen einen Schwächeanfall vorgetäuscht und hat einen niedergeschlagen. Er ist mit einem Streifenwagen unterwegs…“ erklärte sein Kollege. Semir rannte zurück zu Ben. „Komm…Tremante ist abgehauen..“ stieß er aus und ließ die Frauen sowie Chiara einfach stehen. Wenig später im Auto. „Verdammt…wie konnte das denn passieren?“ fauchte Ben und schnallte sich an. Semir erklärte was vorgefallen war und konzentrierte sich auf die Straße. „Cobra 19 an Cobra 11….wir haben den Wagen gesichtet….A 57 Höhe Kilometer 319 in Richtung Krefeld!“ kam aus dem Funk. „Danke Hotte….wir sind gleich da und übernehmen!“ gab Ben durch. Schnell hatten sie die Position erreicht. Nur wenige Kilometer später sahen sie den Streifenwagen. „Da ist er!!“ stieß Ben aus. Er griff zum Funk. „Herr Tremante…geben Sie auf….Sie können nicht entkommen!“ gab er durch. Es kam keine Antwort. „Hast du geglaubt dass er antwortet?“ wollte Semir von ihm wissen. Er holte den Wagen ein und setzte sich neben ihn. „Herr Tremante geben Sie auf…Sie haben keine Chance… Sie gefährden nur andere….“ versuchte Ben erneut. Doch anstatt anzuhalten rammte Francesco Tremante den Wagen. „Hey!! Spinnst du!!“ schrie Ben wütend und versuchte die Gewalt über das Fahrzeug zu behalten.
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So hier auch meine Meinung....
Die Folge war zwar nicht der Durchschläger aber:
Mir hat Uwe Fellensiek in seiner Rolle als nervender Möchtegernbulle gefallen. Da sieht man auch mal. wie ein Fan (in diesem Fall Semir) sich so richtig freut einen "Helden" zu sehen...kennen wir doch oder? Es gibt ja einige die das Spielen von Fellensiek abwerten, da er emotionslos spielte...aber vielleicht stand das ja genau im Drehbuch? Ausschließen kann man das nicht. Ich kann es mir aber sehr gut vorstellen und hätte es vermutlich auch so in eine Story gepackt um die echten Polizisten zu nerven. Ben konnte einem Leid tun, denn er konnte Semirs Begeisterung ja nicht so teilen.
Das Semir Bens Musik nicht erkannt hat...nun ja....es ist halt eine andere Generation die noch auf Phil Collins und Konstorten stand....aber klasse die Musik zu hören. Was allerdings aufstieß, war das der "Citybulle" wegen seiner Verbrechen nicht in den Knast musste...das fand ich nicht so gut...immerhin hatte Semir ja schon angepisst reagiert, als er den Koks beim Schillinger gesehen hatte. Aber gut....es ist halt nicht die Realität und die Quoten haben ja auch gezeigt, dass die Folge nicht der Oberhammer war....aber so eine Folge gibt es in jeder Staffel. Immerhin waren es noch über 4 Mio. Warten wir ab was nächsten Donnerstag passiert....
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Semir und Ben waren zu dem Zeitpunkt des Anrufes bei den Schweizer. Bisher hatte sich Francesco Tremante nicht bei ihnen gemeldet. Caroline sah auf den leeren Rollstuhl und mit verweinten Augen zu Thomas. „Sie stirbt...ich spüre es. Sie ist nicht mehr zu retten...“ weinte sie leise. Semirs Handy klingelte. „Gerkan...“ meldete er sich. „Hier ist Lara Tremante...mein Ex...er steht vor der Tür und will Chiara holen...ich habe Angst...Chiara sagt mir gerade, dass sie weiß wo Liane ist.....bitte...ich brauche Hilfe...“ hörte er Lara weinen. „Wir sind unterwegs!!“ schrie Semir und informierte Ben und die Schweizer über diesen Anruf. „Wo...? Wo ist meine Liane?“ wollte Caroline wissen. „Keine Zeit...nehmen Sie alles mit, was Sie brauche und dann los!!“ forderte Semir auf und drängte zur Eile. Nur wenige Minuten später rasten sie mit Blaulicht und Sirene durch die Stadt zu Lara. Kaum stand der Wagen sprang Ben raus und rannte in das Haus wo auch er wohnte. Schon von unten hörte er Francesco brüllen und gegen die Tür treten. Drei Stufen auf einmal nehmend sprang er regelrecht nach oben und packte sich den Italiener. Mit einem wütenden Faustschlag streckte er Francesco nieder. Wimmernd lag der Mann nach einem einzigen Hieb am Boden. Ben riss ihm die Hände auf den Rücken und sprach ihm die Verhaftung aus. „Mach du nur Bulle.....meine Leute von der Mafia werden mich innerhalb kürzester Zeit wieder rausholen....niemand legt sich mit Tremante an.....“ fauchte Francesco wütend. „Das denkst aber auch nur du....du bist kein Mitglied der Mafia.....du warst es nie....“ riss eine andere Stimme hinter Ben ihn aus seinem Tun. Mario und Paolo Tozzi standen dort. Ben sah sie fragend an. „Lara hat uns angerufen. Sie wurde von ihm in Angst versetzt....und sie hat uns erzählt, das dieser Schwachmat ein schwerbehindertes Mädchen entführt hat....“ erklärte Mario. „Mario...was machst du denn hier?“ wollte nun auch Semir wissen der die Treppen hoch kam. „Familienangelegenheiten...“ grinste der Mafiaboss. „Lara...! Mach auf...wir sind da und dein Ex trägt hübschen Schmuck!!“ forderte Paolo und hämmerte gegen die Tür. Nur zaghaft öffnete sie sich. Lara kam mit verweinten Augen heraus. Sofort nahm Paolo seine Cousine in den Arm. „Ist schon gut…er wird euch nie wieder was tun...“ versprach er.
„Chiara…du hast gesagt, dass du weißt wo Liane ist... wo ist das?“ harkte Semir nach, als sie die Situation beruhigt hatte. Francesco schwieg und sah Chiara böse an. „Mein Papa hat unter seinem Weingeschäft einen Keller…und da gibt es einen Raum der richtig unheimlich ist. Da hört man gar nichts…..ich war einmal da drin und mein Papa war richtig böse mit mir, weil ich da war..“ erzählte das Mädchen. „Kannst du uns den Raum zeigen?“ bat Ben. Chiara nickte. Gemeinsam mit dem Mädchen und der Mutter von Liane die das notwendige Medikament für ihre Tochter dabei hatte fuhren sie zum Geschäft. Ben nahm den Schlüssel den er Francesco abgenommen hatte. Dieser fluchte nur verhalten. Ben probierte einen Schlüssel nach dem Anderen aus bis sie endlich im Geschäft waren. „Hier lang…“ forderte Chiara die Erwachsenen auf und rannte zu einem der hinteren Räume. Sie wies auf eine Klappe im Boden. „Da geht es zum Keller…“ erklärte sie weiter. Semir zog die Klappe hoch und legte so eine Treppe frei. Sie gingen runter. „Liane?!“ reif Caroline. Es kam keine Antwort. „Hier…lang….da hinten ist der Raum…“ gab sie bekannt und rannte durch den langen Gang. „Kein Wunder das wir hier nichts gefunden haben…“ knurrte Ben und rannte hinter dem Mädchen her. „Hier…hier ist die Tür…“ erklärte Chiara und wies auf eine unscheinbare Tür. Sie trug die gleiche Tapete wie die Wand und war regelrecht unsichtbar. Ben öffnete sie und leuchtete in den dunklen Raum. „Verdammt….Semir!! Schnell!! Einen Arzt!!“ schrie er durch den Gang. Caroline erreichte sie als erstes „LIANE!! NEIN!!!“ schrie sie verzweifelt und warf sich vor ihrer Tochter auf den Boden. Das Mädchen war ohne Bewusstsein. „Liane….komm..wach auf….Schatz…bitte…wach auf…“ strich sie immer wieder dem Kind über das Gesicht. Doch Liane regte sich nicht. „Verdammt wo bleibt der Arzt?“ schrie Ben nach hinten. „Ist unterwegs….ich leite sie…“ versprach Semir und rannte auf die Straße.
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Ben sah auf, als Arnaud in den Stall kam. „Und wie geht es unserem Herrn Jäger?“, wollte er wissen und seine Brust schwoll regelrecht an, als er Bens wahren Namen heraus posaunte. Ben sah ihn erschrocken an. „Da bist du verwundert, was? Ja…. Dein Freund hat geredet… es dauerte zwar etwas, aber….ich konnte ihn mit den richtigen Argumenten überzeugen.“, lachte er und strich sich dann über die Ausbeulung der Hose. Ben schluckte. „Wo ist Semir?“, wollte er wissen. Denn das Versteckspiel hatte ein Ende. „Oh…du darfst ihn gleich sehen…er ist etwas…wie soll ich sagen… müde…?“, lachte Arnaud. Er winkte Bernd heran. „Bring ihn in den Keller…. Er wird mir ein paar Fragen beantworten…“, befahl er. Bernd nickte. „Na dann komm mein Freund…“, verhöhnte er Ben und machte einen Schritt auf ihn zu. Ben hielt still, als Bernd ihn fesseln wollte. Zumindest am Anfang. Doch ohne Ansatz explodierte der junge Hauptkommissar. Er schwang sich herum und schlug mit der Faust zu. In diesem Schlag lag die ganze Wut, die er die letzten Stunden unterdrückt hatte. Bernd ging zu Boden und Ben warf sich auf ihn. „Du verdammtes Schwein!“, stieß er aus. Allerdings vergaß er in seiner Wut, dass Arnaud noch im Stall war, der nun eingriff. Ben spürte eine Hand die in seine Haare griff und den Kopf in den Nacken zog. „Schluss jetzt!“, hörte er Arnaud fauchen. Gleichzeitig spürte er den Waffenlauf am Hals. Ben hob die Hand. Sein Atem ging stoßweise. „So... und nun ab zu unserem Freund...“, forderte Arnaud ihn auf. Doch der Mann wartete nicht, bis Ben aufgestanden war, sondern zerrte ihn an den Haaren zum Haupthaus.
Semir wurde auf eine komisch aussehende Bank gebunden. Hände und Beine waren weit auseinander an den jeweiligen Enden angebunden. Frederik sah auf ihn runter. „Meine Deutsch ist etwas schlecht....aber ich denke....Sie können mich verstehen.“, erklärte er in einem sehr schlechten Deutsch. Semir antwortete nicht. „Diese Bank....ist aus die Mittelalter....in Frankreich wurde sie für Verräter gebraucht...“, ging es weiter. Doch nun verließen ihm scheinbar die Deutschkenntnisse und er sprach in Französisch. Dabei winkte er einen seiner Helfer herbei. „Ich werde übersetzen. Du wirst ihm nun ein paar Fragen beantworten. Und du solltest die richtig beantworten, denn sonst werden wir das Mittelteil der Bank hochfahren lassen. Der Druck auf die Wirbelsäule ist sehr schmerzhaft....und je höher sie fährt...um so schlimmer wird es für dich.“, übersetzte der Mann. „Ich hab alles gesagt! Mehr weiß ich nicht!!“, beschwor Semir, der Angst bekam. Die Fessel um seinen eh schon demolierten Fuß schmerzte stark. Der Mann übersetzte es Frederik, doch dieser war sich dessen nicht sicher. Er sagte etwas auf Französisch und der Mann neben ihm wandte sich wieder an Semir. „Das glaubt er ihnen aber nicht. Er will wissen, was ihre Kollegen wissen.“, meinte er dann und Semir sah, wie Frederik zu den Hebeln der Maschine ging und sie langsam mit seinen Fingern umfasste. Das würde gleich sehr qualvoll werden, dachte er und sah den Mann an. „Nein? Sie ersparen sich nur unnötige Schmerzen, wenn sie jetzt reden.“, gab er von sich. Semir lachte verächtlich auf. „Klar... und sie töten mich dann auch nicht.“, stieß er aus und zerrte wieder an den Fesseln. „Ich habe ihnen nichts zu sagen.“, kam es dann von dem Deutschtürken. Frederik grinste nur breit.
Hotte hielt vor der angegebenen Adresse und schon stand dort ein junges Mädchen, dass auf die beiden Polizisten zu warten schien. Kim stieg aus und nahm sie in Empfang. „Bist du Josefine?“, wollte sie wissen. „Ja... wenn ich ihnen helfe, darf ich dann bei Marco bleiben?“, kam es sofort von der jungen Dame. Kim sah hoch und erblickte den jungen Mann, der einige Meter hinter ihm stand. „Wenn wir deinen Vater einsperren, dann... dann musst du zu anderen Verwandten, wenn es welche gibt.“, meinte Kim. „Ich habe nur noch meinen Vater... und ich hasse ihn.“, stieß Josefine aus. Kim atmete tief ein. „Bitte, ich will nicht zurück nach Frankreich. Ich will hier bei Marco bleiben.“, flehte Josefine und Kim sah abwechselnd zu ihr und dem Jungen. „Gut... ich werde mich dafür einsetzen, dass du hier bleiben kannst. Aber jetzt sollten wir los.“, meinte sie und Josefine und Marco stiegen zu Hotte und Kim in den Landrover.
Ben wurde von Arnaud in den Keller gestoßen und prallte mit dem Kopf gegen die steinerne Mauer. „Ahhh....“, stieß er aus und fasste sich mit den Fingern gegen seine linke Augenbraue. Sofort war er benetzt mit rotem, klebrigen Blut. Arnaud achtete gar nicht weiter darauf, sondern sofort packte er Ben wieder am Kragen und stieß ihn den zweiten Teil der Treppe runter. Auch hier verlor Ben den Halt und lag, sich krümmend vor Schmerzen, neben einem großen, schweren Eichenfass. „Los, hoch mit dir...“, stieß Arnaud aus und vergrub seine Finger wieder in Bens Haaren. Wieder stieß Ben einen Schrei aus, verstummte aber sofort wieder. Diesen Triumph wollte er den Leuten nicht gönnen. Er stand auf und sah, dass sich Arnaud neben ihn befand, ihn aber nicht beachtete. Das war die Gelegenheit, dachte Ben und schmiss sich mit seinem ganzen Gewicht gegen Arnaud und dieser fiel über das Metallgeländer neben ihm. Ben hörte nur noch berstendes Holz und ein dumpfen Aufschlag. Er zog sich am Geländer hoch und sah, dass Arnaud auf den Trümmern eines zusammengebrochenen Weinregals lag, dass sich eine Treppe tiefer befand. „So... jetzt hast du die Rechnung.“, knurrte er und horchte auf, als er Schritte hörte. Schnell suchte er nach einer Waffe, einem Brett oder ähnliches, womit er sich verteidigen konnte. Vergebens. So musste er schnell wieder die Hände in die Luft strecken, als man ihm eine Pistole auf die Nasenspitze setzte. Vorsichtig und mit einem kurzen, beschwichtigen Grinsen auf dem Gesicht versuchte Ben die Situation zu entschärfen. „Wow, ganz vorsichtig mit dem Ding. Ich hab nur die eine Nase.“, meinte er und schon wurde er erneut vorwärts gestoßen.
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ups...sieht nicht gut aus...sieht gar nicht gut aus....
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Semir und Ben fuhren zu Francesco Tremante, der zusammenzuckte als sie das Geschäft betraten. „Herr Tremante....es liegt der Verdacht vor, dass Sie Liane Schweizer entführt haben und festhalten...“ fiel Ben direkt mit der Tür ins Haus. „Das ist doch Blödsinn...was soll ich denn mit einem Krüppel?“ fauchte er verächtlich. Semir sah ihn an. „Woher wissen Sie denn, dass sie behindert ist?“ harkte er sofort nach. „Ähm....das...das.....“ suchte Francesco nach einem guten Grund der Erklärung. „Ist es nicht so, dass Sie vor 9 Jahren die Mädchen vertauscht haben? Mit Einverständnis der Eltern aber es ist dennoch Menschenhandel.“ Erklärte Ben weiter. „Das ist doch.....ich bitte Sie.....meine Tochter ist Chiara und sie ist gesund...was kann ich dafür, dass die Anderen ein behindertes Kind zur Welt bringen..“ lachte Francesco verächtlich. „Die Schweizer haben uns erzählt, was vor 9 Jahren im Krankenhaus passiert ist. Sie haben sie unter Druck gesetzt und die Mädchen vertauscht. Ihre Frau konnten Sie das ja verheimlichen, weil sie noch im Koma lag, als das Mädchen geboren wurde....aber Sie können sich jetzt wenigstens dazu bekennen. Das Mädchen braucht dringend ärztliche Hilfe. Wo ist sie?“ harkte Semir nach. Francesco sah ihn an. „Das ist traurig, aber ich habe sie ganz sicher nicht.“ bestand Francesco. „Sie sind nicht bereit zur Zusammenarbeit? Thomas Schweizer hat mir gesagt, dass Sie ihn angerufen haben und Rache versprachen. Rache dafür, das sie Chiara entführt haben....und deswegen haben Sie Liane entführt. Sie übersehen nur eins. Chiara ist freigelassen worden. Also wo ist das Mädchen?“ kam von Ben. Man sah ihn an, dass er innerlich kochte. „Das weiß ich nicht...und selbst wenn ....was gehen mich fremde Kinder an.“ tat Francesco gleichgültig. Für Ben war es genug. Er sprang auf den Mann zu und nagelte ihn an der Wand fest. „Sag wo das Kind ist!! Es braucht Hilfe!! Es wird sterben....und ich warne Sie....wenn sie Schaden nimmt, dann werde ich verdammt ungemütlich..“ fauchte er ihn an. Semir sah dem ganzen ruhig zu. „Gut...dann werden wir einen Durchsuchungsbefehl besorgen...“ schlug er vor. Ben nickte. „Wir kommen wieder...das ist ein Versprechen.....“ drohte er dem Weinhändler und ließ ihn los.
Der Tag verging ohne das eine Spur von Liane gefunden wurde. Am frühen Morgen stand Francesco vor der Wohnung von Lara und hämmerte ungeduldig gegen die Tür. „Mach auf!! Ich weiß das du zuhause bist!! Ich will meine Tochter!!“ schrie er durch die verschlossene Tür. Lara drückte Chiara an sich. Das Kind hatte große Angst. „Mama...ruf doch die Polizei an....bitte....“ flehte das Mädchen. „Er wird dich nicht bekommen...ganz sicher nicht....“ versuchte Lara sie zu beruhigen. Doch so ganz sicher war sie sich nicht. Immerhin hatte Francesco das alleinige Sorgerecht. Aber Chiara war ja nicht seine Tochter. Wie war denn da die Rechtslage? Lara überlegte hin und her. Das Telefon klingelte. „Tremante..“ meldete sie sich. „Mach die Tür auf....ich warne dich. Chiara gehört mir! Ich werde sie mir notfalls mit Gewalt holen..“ drohte Francesco durch das Telefon. „Wo ist Liane? Wo ist meine wahre Tochter? Was hast du Scheusal mit ihr gemacht?“ schrie Lara zurück. Sie spürte wieder die Tränen aufsteigen. Francesco lachte gehässig. „Dort wo ihr sie nie finden werdet und dort wo sie krepiert...“ versprach er. „Das kannst du nicht tun...sie ist krank....warum bist du so herzlos?“ wollte Lara wissen. „Dieser Krüppel hätte nie zur Welt kommen dürfen. Sie hat unser Leben zerstört!!“ fauchte Francesco zurück. „Nein...nicht sie...das hast du getan! Du mit deinem Verhalten uns gegenüber...mir und Chiara...meinst du ich kann dich lieben, wenn du mich schlägst?“ wollte Lara wissen. „Mach endlich die Tür auf!! Ich warne dich Weib...ich werde sie auftreten wenn du es nicht freiwillig machst. Ich habe die Erziehungsgewalt über Chiara...“ forderte Francesco sie auf. „Wie kannst du sie haben, wenn sie nicht deine Tochter ist?“ warf Lara ein. Francesco schwieg. Nur wenige Sekunden später war das Besetztzeichen zu hören. Chiara sah Lara an. „Ich glaube ich weiß wo Liane ist....“ stieß sie plötzlich aus. Lara stutze. „Woher willst du das wissen?“ fragte sie. „Frag jetzt nicht...ruf Herr Gerkan und Herr Jäger an...ich weiß es...ich bin mir sicher....“ bat Chiara. Lara tat es und die Beamten versprachen schnellstens zu kommen.
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14.4.2011 "Toter Bruder"
it Hilfe eines Brüderpärchens versuchen die Autobahncops, einen Kriminellen dingfest zu machen. Doch schon schnell gerät der Plan außer Kontrolle und ein Unschuldiger gerät in Lebensgefahr. Ben und Semir sind seit Monaten hinter Peter Van Heerlen her, der für zahlreiche spektakuläre Coups der Vergangenheit verantwortlich ist.
Sie erhoffen sich den Durchbruch in ihren Ermittlungen, als es ihnen gelingt, einen Zivilfahnder undercover, getarnt als Beschaffungsspezialisten, in Van Heerlens Organisation einzuschleusen. Doch dann stirbt Tom und Ben und Semir spinnen einen waghalsigen Plan: Sie wollen Toms Zwillingsbruder Marc für diesen gefährlichen Job rekrutieren. Doch Marc ist das genaue Gegenteil des coolen Tom und Semir hat so seine Zweifel, ob Marc dem Job gewachsen ist. Doch zunächst sieht es so aus, als ob ihr Plan tatsächlich funktionieren könnte. Aber dann fliegt Marcs Tarnung auf und Ben und Semir verlieren den Kontakt zu ihm. Jetzt müssen die beiden nicht nur den geplanten Überfall von Van Heerlen verhindern, sondern auch Marc aus den Klauen der Verbrecher befreien und damit dessen Leben retten.Heute mit Gaststar Birte Glang (Unter uns) als Anita Berg.
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@Robert...danke verdammter Zahlendreher....aber dennoch holte sich RTL den Tagessieg
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Nur widerwillig machten sich Ben und Semir an die Arbeit. Immer unter den wachsamen Augen von Bernd, der mit seinem Messer in der Hand an der Tür stand und beide gleichzeitig beobachtete. Ben warf Semir immer wieder fragende und besorgte Blicke zu, die dieser nur mit einem Nicken oder einem Kopfschütteln erwiderte. Plötzlich sahen beide auf, als Toni reinkam und mit Bernd flüsterte. Hinter ihm waren zwei weitere Männer mitgekommen und den beiden Gefangenen ahnte übles. „Okay, welchen willst du haben?“, fragte Bernd nur und deutete abwechselnd auf einen von beiden. Toni besah sich die beiden wie zwei zu versteigernde Vasen auf einer Auktion. „Nehmen wir doch mal Ralfi, der wird dem Boss schon sagen, was wir wissen wollen.“, meinte Toni lachend und wies seine beiden Begleiter an, Semir zu packen. Beide gingen auf Semir zu und streckten ihre Pranken nach ihm aus. Ben ahnte, was diese Typen wollten und sprang den Kräftigsten an. „Lasst ihn in Ruhe, ihr Schweine.“, schrie er und brachte den Schrank zu Fall. Sofort waren aber Toni und Bernd bei ihm, zogen Ben weg und stemmten ihn gegen die Stallwand. Im nächsten Moment spürte der junge Hauptkommissar das Messer mit Druck an seiner Kehle und wagte nicht einmal mehr zu schlucken. Toni wandte sich an die beiden Männer. „Los, nehmt Ralf mit. Wir werden ihn jetzt einige Fragen stellen und er sollte sie lieber beantworten oder Bernd nimmt sich seinen Freund hier vor.“, stieß er aus. Ben sah nur, wie Semir, wild um sich schlagend, von den beiden Männern weggebracht wurde. Was würden sie mit ihm machen?
„LASST MICH LOS!!!“, schrie Semir und versuchte sich gegen die Männer zu stemmen. Aufgrund seiner Größe waren die Männer eindeutig überlegen. Er strampelte mit den Füßen und versuchte seine Gegner zu treten, doch die lachten nur darüber. „Setzt ihn da hin!“ ,befahl Arnaud, als sie im Haus waren. Semir wurde auf den Stuhl gesetzt und schon schlangen sich Seile um seinen Oberkörper. „So… Sie wollen also meine Organisation sprengen?“, fragte der Unbekannte mit einem französischen Akzent. Semir antwortete nicht. „Ralfi… es wäre besser, wenn du uns sagst, was ihr bisher raus gegeben habt…“, ermahnte Arnaud ihn und griff Semir am Hosenbund. Langsam wanderte die Hand nach unten. Semir trat aus. „Lass mich!!“, fauchte Semir wütend. „Aber… seit wann bist du denn so schüchtern?“, lachte Arnaud. „Arnaud!!“, fauchte der Franzose und sprach dann etwas mit ihm. Semir verstand kein Wort. Doch er sah das breite Grinsen als sie sprachen. Arnaud machte Gesten, die Semir auch ohne Worte deutete. Ihm standen vermutlich schlimme Stunden bevor. Doch was genau hatten sie vor? Arnaud sah ihn an. Ein sonderbares Glänzen trat in seine Augen. „Ich warne dich! Kommst du mir zu nahe, dann wirst du die Glocken läuten hören!“, drohte Semir wütend und zerrte an den Fesseln. Arnaud kam näher. „Ach Süßer… ich bekomme alles was ich will. Also mach es dir nicht zu schwer…Mein Freund hier, hat mir die Erlaubnis gegeben, dich zu beglücken…“, grinste Arnaud. Semir sah ihn erschrocken an. „Ich….“, fing er an. Arnaud legte ihm den Finger auf den Mund. „Ssscht…..nicht soviel reden….schlucken… ist wichtig…“ erklärte er leise und gefährlich. Langsam öffnete er seine Hose.
Ben wurde von Bernd beobachtet. „Striegel meinen Piraten ja richtig!“, warnte er ihn. Ben tat seine Arbeit. Er tat sie sanft, denn das Tier konnte nichts für seine Besitzer. Eine halbe Stunde dauerte es, bis das Pferd wieder in der Box stand. Die Tiere waren fast durch. Von Semir fehlte immer noch jede Spur. Was taten sie mit ihm? Was sie wollten, war Ben klar. Informationen, was nach draußen gedrungen war. „Hey! Du sollst arbeiten!“, riss Bernd ihn aus seinen Gedanken. Ben sah ihn an. „Wie soll ich das Heu verteilen? Wo ist die Heugabel?“, wollte er wissen. Bernd lachte. „Du hast zwei gesunde Hände…noch jedenfalls…also benutze sie…“, forderte er. „Ich brauche Stunden, bis ich fertig bin!“, stieß Ben aus. Bernd nickte. „Das hoffe ich sehr. Los! Ich will, dass du in einer Stunde mit allem fertig bist!“, forderte Bernd. Ben sah ihn an. „Das schaffe ich nicht!“, erklärte er. Bernd kam auf ihn zu. „Du solltest es schaffen… denn daran hängt das Leben deines Freundes…“, drohte er ihm. „Sie werden nicht davon kommen….unsere Kollegen werden uns finden und dann….“, fauchte Ben wütend und warf eine Ladung Heu auf den Boden. „Aber….dann wird es für dich und Ralfi zu spät sein.“, lachte Bernd. „Los!! Weiter!!“, fauchte er plötzlich. Ben tat, was der Mann verlangte. Auch wenn Bernd allein war, konnte er ihn nicht überwältigen. Bis Ben an diesem Mistkerl dran war, konnte er die Waffe ziehen und schießen. Und damit wäre niemand geholfen.
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Liane sah sich in ihrem Gefängnis um. Es war nicht groß. Verdammt sie konnte sich nicht bewegen, aber sie spürte Schmerzen…starke Schmerzen. Ohne ihre Tabletten wird es nicht lange dauern bis sie ohnmächtig wurde. Liane war trotz ihrer 9 Jahre intelligent und wusste womit sie sich quälen musste. Ihre Nieren würden innerhalb weniger Stunden versagen, wenn sie nichts zu trinken bekam. Die Tür ging auf und der Mann, der sie hier einsperrte kam herein. Er stellte ihr Wasser hin. „Warum tun Sie das? Was habe ich Ihnen getan?“ fragte sie leise. „Du? Nichts....dein Vater hat mir was getan....und dafür muss er bezahlen...“ stieß er aus. Liane sah ihn an. „Aber warum haben Sie mich dann entführt? Ich...ich kenne Sie nicht...wenn mein Vater es getan hat, dann müssen Sie mit ihm reden....“ schlug sie vor. Sie trank etwas von dem Wasser. Es war köstlich. „Ich habe Hunger...“ hängte sie an. „Bekommst später was.“ fauchte der Mann zurück. Er sah sie immer wieder an. Sie war Lara wie aus dem Gesicht geschnitten. „Wer sind Sie?“ fragte Liane. „Warum willst du das wissen?“ fauchte er sie erneut an. „Weil ich fühle, dass wir uns kennen sollten...“ lächelte Liane. Sie wollte versuchen den Mann freundlich zu stimmen. Vielleicht gelang es ihr in ihm Mitleid zu erzeugen und er ließ sie gehen. Doch der Mann schien ihre Gedanken zu erahnen. „Glaubst du dein Schicksal weckt Mitleid in mir? Mein Kind...ich gehöre der Mafia an. Solche Gefühle kenne ich nicht!“ erklärte er ihr schroff. „Aber ich habe Ihnen doch nichts getan...bitte...ich will nach Hause...ich...ich brauche meine Medikamente...ich sterbe sonst...“ flehte sie ängstlich. „Halt dein Maul... oder ich stopfe es dir..“ drohte er und beugte sich über sie. Mit der flachen Hand holte er aus und ließ sie im Gesicht von Liane landen. Liane weinte als sie den Schmerz spürte. Blut lief ihr über die Lippe. Sie sah den Mann mit Tränen im Gesicht an. Doch dieser sagte nichts, sondern verließ den Raum ohne etwas zu sagen.
Chiara kam ins Zimmer als die Beamten weg waren. „Mama....ist das wahr?“ fragte sie leise. Lara sah sie mit Tränen in den Augen an. „Ich weiß es nicht Schatz...ich weiß es nicht...“ klagte sie. Chiara nahm sie in den Arm. „Ich werde immer deine Tochter sein. Egal was die Leute sagen. Liane hat mir erzählt, dass sie bei einem Unfall im Bauch ihrer Mama verletzt wurde und die im Koma lag, als sie zur Welt kam. Das hat der Mann eben auch gesagt...ist das wirklich so gewesen?“ harkte Chiara nach. Lara nickte. „Ich weiß dass ich einen Unfall hatte, da war ich im sechsten Monat. Ich lag fast vier Monate im Krankenhaus und immer war Papa da und hat mich besucht....immer wieder und als ich dich....als ich dich endlich in meinen Armen hielt, war ich überglücklich, dass du unverletzt warst. Du warst als Baby so niedlich....so süß.....und dann habe ich Caroline kennen gelernt. Sie sagte mir, dass ihr Kind schwer behindert ist. Ich hab sie bedauert.....aber auch ihre Tochter war sehr niedlich....Gott....Chiara....bitte glaub mir...ich wusste nichts....ich habe nichts geahnt....aber du wirst immer meine Tochter sein...immer...“ versprach Lara und zog sie an sich heran. Chiara drückte sie ebenfalls fest. „Mama...ich habe Angst.....was ist mit Liane? Der Mann hat gesagt, dass sie nicht mehr da ist....hat Papa sie geholt?“ wollte Chiara wissen. „Das sagt die Polizei ja....aber sie wissen nicht wo sie ist.“ bestätigte Lara. „Mama...Liane ist schwer krank...sie kann nicht ohne Medizin und Maschine leben. Sie muss gefunden werden....wir müssen der Polizei helfen.....“ bettelte Chiara. „Das würde ich zu gern, aber ich weiß nicht wo sie ist....“ weinte Lara. Sie spürte wie Chiara sich Sorgen um das Mädchen machte. Es klingelte an der Tür. Lara öffnete und sah Caroline an. Diese fiel ihr weinend in die Arme. „Es tut mir so Leid....“ kam schluchzend von ihr. „Mir tut es Leid...aber wir werden Liane finden und dann werden wir sie gemeinsam behandeln....ich werde mich testen lassen.....“ versprach Lara.
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Die Folge hatte diesmal nur 4,52 Mio. Zuschauer. in de Werberelevanten Gruppe 2,32 Mio und einen Marktanteil von 18,1 %
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Semir schüttelte verständnislos den Kopf. „Er ist so wenig Mafia wie Sie und ich. Er hat lediglich eine Nichte eines angeblichen Mafiabosses geheiratet. Er ist nichts....Ihre Angst war unbegründet. Warum haben Sie Chiara entführt?“ wollte er nun wissen. „Liane braucht eine neue Niere. Ihre ist kaputt... schon jetzt muss sie dreimal die Woche an die Dialyse und...sie schluckt mehr Medikamente als sonst ein Kind. Wir können keine spenden, da wir nicht mit ihr verwandt sind. Wir haben uns bereits testen lassen, aber es wird nicht gehen. Nur Francesco oder Lara können es...aber Francesco hat uns gedroht. Wenn Lara etwas erfährt dann...dann... tötet er uns alle..“ stieß Thomas aus. „Also hat Francesco Tremante sofort gewusst wo Chiara war als man sie entführte?“ warf Ben ein. Thomas nickte. „Er hat mich noch am gleichen Tag angerufen, dass mein Leben kein Pfifferling wert wäre...deshalb haben wir uns entschlossen Chiara wieder zurück zu bringen. Meine Frau wollte mit Lara sprechen und es ihr erklären, was sich damals zugetragen hat...aber...ich...ich konnte es nicht zulassen. Wir lieben Liane...sie ist unser Kind geworden und wir werden alles tun, um sie zu retten...“ stieß Thomas entschlossen aus. „können Sie sich vorstellen wo Francesco Liane festhält?“ fragte Ben. Thomas und Caroline schüttelten den Kopf. „Wir wissen nur, dass es dringend ist sie wieder zu bekommen. Ohne ihre Dialyse stirbt sie...sie braucht ihre Medikamente...sie braucht uns...sie kann doch nicht laufen...sie ist hilflos...bitte...wir wissen, dass die Entführung von Chiara ein Fehler war...das wir auch dafür büßen müssen, aber bitte...bringen Sie uns Liane zurück...bitte...“ weinte Caroline flehend. Ben sah Semir an und dieser nickte. „Das werden wir...versprochen...“ lächelte er den Beiden zu. Schon waren die Beiden wieder draußen. „Wenn ich dieses Schwein in die Finger bekomme, dann ist was gebacken...das schwöre ich dir..“ drohte Semir auf die Fahrt zu Lara.
Lara sah Semir Gerkan an, als er ihr erzählt hatte was die Schweizer von sich gaben. „Das ist doch absurd!! Chiara ist meine Tochter… ich war bei der Geburt dabei!!“ widersprach sie sofort. „Sie lagen im Koma….Frau Tremante….kann es nicht sein, dass ihr Mann es angezettelt hat? Ein DNA Test könnte Ihnen Gewissheit geben. Wichtig ist jetzt das wir Liane finden. Sie ist schwer krank und wird sterben. Wo könnte Ihr Mann sie verstecken?“ fragte er eindringlich. Lara fing an zu weinen. „Ich habe ein fremdes Kind groß gezogen? Und mein Kind ist behindert und krank? Das kann doch nicht sein….warum tut er so etwas…das geht doch nicht…“ sagte sie leise. „Ihr Mann wollte kein behindertes Kind haben. Er dachte wohl, dass Sie es nicht verkraften können, sich um so ein Kind zu kümmern..“ erklärte Gerkan vorsichtig. „Aber…wie kann er das für mich entscheiden? Wie kann er das tun? Es ist mein Fleisch und Blut….“ fauchte sie wütend. Chiara kam ins Wohnzimmer. „Mama…warum weinst du denn?“ wollte das Mädchen wissen. Lara sah sie an und lächelte leicht. „Nichts… mein Schatz..ich..ich mir ist was ins Auge geflogen. Mach bitte deine Hausaufgaben..“ bat Lara ihre Tochter. Die Erwachsenen warteten bis das Mädchen in ihrem Zimmer war und die Tür geschlossen hatte. „Was soll denn jetzt werden? Wollen diese Menschen mir nun Chiara wegnehmen?“ fragte Lara ängstlich. Semir schüttelte den Kopf. „sie wollen Liane wieder….aber wir müssen uns beeilen sonst wird Liane sterben, wenn sie nicht an die Dialyse kommt…“ warf Ben ein. „Sie ist auch noch Nierenkrank? Wie kann mein Exmann sich an das Kind vergreifen? Es ist doch auch sein Fleisch und Blut!“ fragte sie verwundert. „Es scheint ihm scheinbar egal zu sein. Bitte überlegen Sie…wo kann er sie verstecken? Es ist wirklich dringend.“ drängte Semir weiter.
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Na da flippt unser Hengst aber aus..der Türkische...aber mit Recht ...der Mistkerl soll ja seine Familie in Ruhe lassen...sonst .......
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Thomas kam aus dem Haus und sah lediglich den Rollstuhl vor der Tür liegen. „Nein....bitte...Liane!! Liane!!“ schrie er verzweifelt und sah sich um. Nichts war von seiner Liane zu sehen. „Gott..du Scheusal...das kannst du doch nicht tun...“ weinte er leise, denn er hatte eine Ahnung wer Liane in seiner Gewalt hatte. Entschlossen griff er zum Telefon und rief Semir Gerkan an. „Dann wird jetzt alles ans Tageslicht kommen...“ fauchte er während er das Freizeichen hörte. „Gerkan, Kripo Autobahn..“ hörte er die sympathische Stimme. „Hier ist...Thomas Schweizer...Herr Gerkan...man hat Liane entführt...meine Tochter...sie ist weg..“ weinte er leise. „Herr Schweizer! Wir sind gleich bei Ihnen! Behalten Sie die Ruhe.....“ forderte Gerkan auf und beendete das Gespräch. Auch Thomas legte auf. Doch gleich darauf schellte das Telefon. „Na....wie ist es wenn man sein Kind vermisst?“ verhöhnte ihn die Stimme von Francesco. „Hör mir genau zu....Liane ist schwer krank...sie kann nicht ohne Maschine leben...bitte...gib sie mir zurück...bitte...“ flehte Thomas regelrecht. „Oh... so günstig kommst du mir nicht davon....ich werde Liane so lange behalten, bis du eingesehen hast, dass du es nicht ändert kannst. Wenn das Gör stirbt...hast du halt Pech gehabt..“ kam lachend von Francesco. „Francesco...bitte...ich habe Chiara doch auch wieder frei gelassen...bitte...gib sie mir zurück... ich ... ich tu alles was du willst...nur gib sie mir zurück...“ weinte Thomas am Telefon. „Da sind wir ja schon mal auf dem Weg....das Gör nimmt doch sicher Tabletten oder?“ wollte Francesco wissen. „Ja... aber die sind hier.....ich kann sie dir bringen....sei bitte gnädig...sie kann ohne nicht leben...bitte....“ flehte Thomas erneut. „Hör auf zu jammern...wenn sie stirbt ist es doch auch für euch leichter. Ihr seid jung und könnt schnell ein neues Kind machen...eines was gesund ist...“ lachte Francesco. „Du Scheusal!! Sie ist deine Tochter!!! Sie ist deine!!“ schrie Thomas ins Telefon. Ein Klicken ließ ihn zusammen zucken. Francesco Tremante hatte aufgelegt. Dafür klingelte es an der Tür. Thomas öffnete und seine Frau sah ihn an. „Wieso bist du schon hier? Du wolltest doch mit Liane zum Arzt..“ fragte sie erstaunt. „Er...er hat sich Liane geholt....er hat sie...geholt...aus Rache das wir uns Chiara ...“ weinte er. „Nein...nein...sag das das nicht wahr ist...das...das kann er nicht tun....das geht nicht...“ stammelte sie und ließ die Einkaufstaschen fallen. Gläser klirrten und der Inhalt ergoss sich über den Boden.
Semir und Ben fuhren bei den Schweizer vor und trafen ein völlig aufgelöstes Ehepaar an. „Warum sollte Francesco Tremante Ihre Tochter entführen?“ wollte Semir wissen, als Thomas und Caroline ihm dies mitteilten. „Weil wir Chiara entführt haben....wir waren verzweifelt...wir mussten es tun...“ klagte Thomas. „Das ist keine Entschuldigung. Das Kind kann schließlich nichts dafür. Was bitte steckt da für ein Grund dahinter?“ harkte Ben nun nach. Thomas sah Caroline an und diese nickte. „Wenn ich Ihnen das erzähle, dann ...dann wird er sie töten...das droht er uns bereits seit 9 Jahren....“ fing Thomas an. Semir und Ben sahen sich kurz an. Ben räusperte sich. „Sie kennen sich seit 9 Jahren?“ harkte er nach. „Ja.....damals...Caroline war genau wie Lara schwanger. Nur das Lara in den letzten Wochen der Schwangerschaft im Koma lag. Ein Unfall während sie zur Untersuchung waren.....Lara bekam die Geburt nicht einmal mit....sie bekam ein Mädchen genau wie ich...nur mit dem Unterschied, das bei dem Unfall das Kind schwerst verletzt wurde. Die Wirbelsäule brach irreparabel und....“ erzählte Thomas. Ben sah Semir an. „Soll das heißen, das Liane eigentlich Laras Tochter ist?“ fragte Semir erstaunt nach. Thomas nickte. „Sie ist nicht richtig ausgebildet. Die Nieren sind schwer von den Medikamenten geschädigt und eine versagt ihren Dienst komplett. Liane muss an die Dialyse. Wir waren gerade fertig als er sie entführt hat. Er hat mich sogar angerufen und mich verhöhnt, dass es für uns doch einfacher wäre, wenn wir Liane nun vergessen...“ weinte Caroline. „Sie haben damals also Ihre Töchter getauscht. Weiß Lara das?“ wollte Ben wissen. Thomas schüttelte den Kopf. „Nein....sie wachte erst auf, als Chiara und Liane zwei Wochen alt waren. Meine Frau hatte starke Depressionen und durfte nicht aus der Klinik entlassen werden. Wir wollten alles tun...Francesco hat uns gedroht. Er meinte, wenn wir ....wenn wir nicht tauschen...dann...dann würde er beide Mädchen töten....wir hatten Angst....Angst um unser Kind.....Liane hat es nicht verdient so zu sterben....deshalb haben wir eingeschlagen. Außerdem drohte Francesco uns mit seinen Freunden aus der Mafia...er gehört doch dazu....“ ging es mit Thomas weiter.
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Am 7.4 2011 "in der Schusslinie"
Ben wähnt sich auf der Abschussliste eines rachewütigen Sohnes. Der Anschlag auf eine flüchtende Autodiebin führt Ben zurück in seine Vergangenheit. Damals hat er im LKA gearbeitet und sein damaliger Freund und Kollege Max Breuer wurde als Verräter enttarnt und von einer Kollegin, Eva Kramer, erschossen.
Nun scheint es, als ob Max' Sohn Alexander sich für den Tod seines Vaters rächen will. Und zwar an Ben und seinen ehemaligen LKA-Kollegen. Eine gnadenlose Jagd beginnt. Doch plötzlich wird Ben und Semir klar, dass es in diesem Fall gar nicht um Rache geht...
Die Rolle der Autodiebin wird von Alessandra Pocher gespielt.
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Kalt wie Hundeschnauze dieser Brenner..Semir hat dich bloß zurück..obwohl..Ein Schlag in Ehren....den Rest kannst du ja denken. Chris....weiter los...ich muss alles wissen...
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na nu geht es aber los....soso....da hat man dat Jenni aber umsonst einkassiert...die hätten Semir mitnehmen sollen....lol Ich warte sehnsüchtig auf den nächsten Teil..und die Feierlichkeiten wo sich Elvira befindet wird sicher auch beendet sein..wie wird sie denn reagieren, wenn sie erfährt was mit Jenni passiert ist?