wie geil....semir rastet aus und sehe es vor mir...klasse geschrieben
Beiträge von Elvira
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Die Stunden vergingen und alle warteten auf das Phantombild des Mannes, der Ben entführt haben sollte. Semir ging in seinem Büro auf und ab. Kim ging zu Hartmut an den Schreibtisch. „Haben Sie etwas über diese Sekte herausgefunden?“ wollte sie wissen. Hartmut nickte. „Eine ganze Menge. Diese Mondgötter-Sekte ist für ihre blutigen Rituale bekannt.“ Fing er an. Kim nickte. „und weiter?“ forderte sie ihn auf. „Vor vier Jahren kam es zu einer blutigen Auseinandersetzung mit der Polizei. Es wurden damals acht Sektenmitglieder und vierzehn Polizisten zum Teil schwer verletzt. Die Sekte betet Luan an…das ist die Mondgöttin… dennoch sagen sie es ist die Mondgottsekte, und der Gott sein männlich. Luan sein ein Tarnname den der Gott sich zugelegt hat um auf der Erde nicht aufzufallen….Die Sekte macht alle vier Monate eine Zeremonie wo sie auch Menschen opfern. Damit wird eine Priesterin geweiht. Die erste Weihe sollte vor dem 20. Lebensjahr passieren. Die Priesterin muss unberührt und ohne Hass sein…“ klärte Hartmut über die Sekte auf. „Haben Sie auch herausgefunden wo sie ihre Zeremonien abhalten?“ kam die nächste Frage von Kim. „Ja…und nein…also meistens machen sie das in alten Gemäuern, die noch soweit in Takt sind und es muss ein Altar oder aber ein Stein in entsprechender Form sein. Darauf wird das Menschenopfer positioniert. Das Opfer wird vor dem Tod gereinigt. Diese Reinigung läuft in vier Etappen ab…als erstes wird der Körper von seinem unreinen Wasser gereinigt. Im Internet ist nachzulesen wie eine solche Reinigung abläuft…das Opfer wird für sechs Stunden in einen Raum gesperrt, in dem eine extreme Hitze und hohe Luftfeuchtigkeit herrscht …wie in einer Sauna… Danach gibt es sechs Stunden kein Essen oder trinken. Der Körper ist eh geschwächt durch das Schwitzen und wird schnell schwach werden. Danach gibt es eine Pause von vier bis sechs Stunden wo das Opfer schläft und Buße tut. Als letzte Phase der Reinigung wird es gezüchtigt….also körperlich…Schläge oder auch schlimmeres. In dieser letzten Phase bekommt das Opfer sogar die „Ehre“ die neue Priesterin nackt zu sehen, was die meisten allerdings anhand des Zustandes nicht wahrnimmt. Es gibt auch Opfer die unter Drogen gesetzt werden und…“ erzählte Hartmut weiter. „Danke...das genügt…“ stöhnte Kim leise. Sie sah auf die Uhr. Es war bereits weit nach Mitternacht.
Ben schrie auf, als der erste Schlag seine nackte Haut traf. Die Striemen der Lederpeitsche bluteten leicht und der Lebenssaft lief langsam am Rücken entlang. Es tränkte Bens Hose. „Tue Buße….bereue was du getan hast…und bekenne dich zu uns..“ hörte er Ariane. „Lass es….ich…“ stieß er stöhnend aus. „Siehst du…das wirst du nun sechs Stunden mitmachen und ich habe Hilfe…. Du kennst sie…meine Mutter die Hohepriesterin des Mondgottes Luna…“ kam von Ariane. Ben sah Helene an. „Hilf mir… Helene…bitte…hilf mir..“ stieß er verzweifelt aus. Erneut traf die Peitsche seinen Rücken und er schrie auf. „Du hast mein Leben zerstört Ben…du hast meine Liebe zerstört…meine Ehe…mein Glück…“ klagte Helene ihn an. Für jedes Wort von ihr bekam er einen Schlag. „Du erwartest meine Hilfe? Ausgerechnet du? Ich habe kein Mitleid…nicht mehr. Ich wünsche dir nun harte Stunden mit sehr viel Schmerzen. Du kannst dein Leid nicht einmal verkürzen, wie es in anderen Glaubensgemeinschaften ist. Eine Beichte bringt dir gar nichts. Ich bin hier um dich zu segnen. Du bist als Opfer auserkoren, welches unsere Heiligkeit dar geboten wird um Ariane in meinen Stand zu heben…Lebe wohl…Ben..“ kam leise von Helene. Ben schloss die Augen. Von diesen Frauen war kein Erbarmen zu erwarten. Wieder und wieder schlug Ariane zu. Nach einiger Zeit spürte er die Schläge nicht mehr. Er verschwand mit seinen Gedanken in die Ferne zu Semir. Ob er nun mittlerweile von der Bombe erlöst war? Was würde ihn morgen erwarten? Langsam verschwand er in der Dunkelheit der Bewusstlosigkeit. Doch sie dauerte nicht lang. Er wachte auf, als er von etwas eiskalt erwischt wurde. Ben riss die Augen auf und fing an zu zittern. Vor ihm stand Ariane mit einem Eimer in der Hand. „Du sollst wach sein, wenn ich dich bestrafe!!“ fauchte sie ihn an. Ben versuchte sie zu fixieren, doch es ging nicht. Sein Rücken brannte von den Schlägen und von der Hitze in der Sauna. Nun war sie auch noch mit Eiswasser in Berührung gekommen „Ariane…hör auf mit dem Wahnsinn…komm doch zur Vernunft…“ bat er mit zitternder Stimme. „Ich werde erst aufhören, wenn du tot bist, Ben….oder besser halbtot….du wirst den Rest mitbekommen….bis ich dir den Todesstoß gebe…“ versprach sie mit hasserfüllter Stimme. „Aber ich werde dir noch einen kleinen Wunsch erfüllen…dein Freund darf dabei sein, wenn du stirbst…ist das nicht etwas wert…?“ hängte sie lachend an. „Lass Semir in Ruhe..“ stieß Ben aus und zerrte an den Fesseln.
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Etwas verwirrend der letzte Abschnitt....musste schon zweimal lesen, was du da fabriziert hast...und was soll das bitte heißen bis Montag warten? Mein PC steht dir selbstverständlich zur Verfügung.....musst nur den Stick mitbringen...;)
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also 1. ...ja...geht....also..ich meine vom Inhalt her...aber und nun kommt 2. Die Absätze sind viel zu kurz!!! Mehr bitte und zwar sofort!!!
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„Okay Semir, so machen wir es. Ich werde heute Nacht die Wache bis morgen... sagen wir um fünf übernehmen und du löst mich ab.“, stimmte Ben dem Vorschlag seines Kollegen zu. „Gut, aber wie wirst du bloß die Nacht überstehen?“, fragte er schnippisch und sah Ben an. „Keine Sorge... das schaffe ich schon.“, meinte er und griff dann zu seinem Handy, als es klingelte. „Susanne, was gibt’s? Hast du schon was interessantes herausgefunden?“, wollte Ben wissen und sah erwartungsvoll zu Semir rüber. „Bisher habe ich nur herausgefunden, was ihr nicht schon wisst. Ihr Studium hat sie vor zwei Jahren abgebrochen und dann David Brehmer geheiratet. Allerdings, gibt es einige Vorstrafen im Leben von Anja Brehmer.“, erklärte sie. Bens Augenbraue hob sich nachdenklich. „Was für Vorstrafen sind das?“, wollte er wissen. „Überwiegend wegen Drogenbesitzes und Ladendiebstahls. Sie wurde in eine Besserungsanstalt eingewiesen. Nach ihrer Entlassung kommt drei Monate später die Heirat mit diesem David Brehmer.“, erklärte Susanne und legte dann auf, nachdem sich Ben bedankt hatte. „Hm, ein bisschen überstürzt, diese Heirat, findest du nicht?“, meinte der junge Hauptkommissar zu Semir. Dieser sah ihn an und musste zustimmen. „Wir sollten morgen unbedingt mit David Brehmer reden.“, meinte er und fuhr von der Autobahn runter.
David saß einsam in seinem Wohnzimmer, vor ihm, neben drei geleerten Bierflaschen, das Hochzeitsalbum. Er mit seiner Frau. Warum? Warum hatte sie ihm nicht reinen Wein eingeschenkt? Dann wäre sie jetzt noch am Leben und er nicht ihr Mörder. Tränen liefen ihm über die Wangen und sammelten sich zu einer Pfütze auf dem Teppich. „Anja... warum?“, schluchzte er immer wieder und sah plötzlich zum Fenster. War da was auf der Straße? Ihm kam es so vor, als ob dort ein Geräusch gewesen war? Vorsichtig ging er hin und hob die Gardine ein Stück zurück. Erleichtert atmete er auf, als er sah, dass es nur die nette Frau, Andrea, war. Ob sie seine Blumen bekommen hatte? Sie war wirklich ein Engel und verdiente doch sicherlich was besseres, als diesen kleinen Polizisten mit seinem mageren Gehalt. Gut, seine Firma lief im Moment auch nicht so, aber sicherlich würde sich das ändern und dann konnte er ihr ein besseres Leben bieten. Er sah ihr dabei zu, wie sie den abendlichen Einkauf ins Haus trug und dann, wie ein zweiter Wagen die Auffahrt hinauffuhr. Sein Blick verfinsterte sich, als er sah, dass es der Ehemann war. Wie gern würde er diese Frau für sich gewinnen. Vielleicht... ja, das war die Idee. Gleich morgen würde er sich um sie kümmern, wenn alles andere erledigt war.
Thorsten und Lukas saßen noch im Büro und arbeiteten, als das Telefon schrillte. „Ja Ehrenberg?“, meldete er sich, nickte ein paar Mal und lächelte dann. „Was ist?“, wollte Lukas wissen. „Das war gerade eine ältere Dame. Sie hat etwas gefunden, woran Blut klebt. Und jetzt rate mal, wo sie wohnt?“, kam es mit einem spitzbübischen Grinsen vom Oberkommissar zu seinem Kollegen. „Nun spann mich nicht so auf die Folter.“, knurrte Lukas nur. „Zwei Querstraßen weg von Brehmers Haus.“, entgegnete er und Lukas verstand. „Ach du meinst, er hat seine Frau erschlagen und dann die Tatwaffe entsorgt.“ Thorsten nickte. „Auf alle Fälle sollten wir uns das ansehen.“, meinte er und schon waren beide auf dem Weg zur alten Dame. „Hier, sehen sie.“, meinte Frau Rüders empört, als sie den Kommissaren die Mülltonne zeigte und den Deckel anhob. Der Kommissar griff, nachdem er sich seine Untersuchungshandschuhe übergestreift hatte, in die Tonne und holte eine Porzellanstatue heraus. Vorsichtig hielt er sie Thorsten hin. Dieser warf einen Blick darauf. Deutlich waren die Abschürfungen des Porzellans und das Blut erkennbar. „Gut, danke, dass sie uns gerufen haben, Frau Rüders.“ „Und was ist nun damit?“, wollte die Dame wissen. „Keine Sorge, sie haben nichts damit zu tun. Sicherlich ein dummer Scherz eines Nachbarkindes.“, beruhigte Lukas sie. „Ein sehr geschmackloser Scherz, wenn sie mich fragen. Eine alte Dame so zu erschrecken.“, fauchte sie und ließ die Kommissare stehen. „Bringen wir sie zu Feldmann. Er kann sie sicher mit den Porzellanresten vergleichen, die er in der Wunde auf dem Kopf der Toten gefunden hat. Und ich wette, dass wir darauf David Brehmers Fingerabdrücke finden.“, mutmaßte Thorsten. „Verhaften wir ihn gleich?“ „Nein, erst will ich hundertprozentig sicher sein.“, kam es bestimmend von Lukas Kollegen.
David wachte auf. Sein Wecker schrillte um vier Uhr. Mit erschrockenem Blick sah er sich um. Er hatte gar nicht in seinem Bett, sondern auf der Couch im Wohnzimmer geschlafen. Nein, er konnte das Ehebett einfach nicht mehr benutzen. Nicht, nachdem Anja ihm so etwas angetan hatte. Schnell zog er sich an, griff seine Waffe und überprüfte sie noch ein letztes Mal. Schwer atmend öffnete er die Haustür, doch dann verharrte er, als er das Auto sah, schräg gegenüber seiner Einfahrt. Schnell schloss er die Tür wieder. Beschattete man ihn? War es die Polizei? Er musste aber hier weg. Wie sollte er das nur machen, ohne gesehen zu werden? Dann fiel es ihm ein. Hinter dem Nachbargrundstück lag eine Bushaltestelle und die Linie führte genau am Park vorbei. Das war es... so würde er zum Treffpunkt und zurück gelangen, ohne, dass jemand etwas merkte. Er kam schnell am Übergabeort an und wartete auf den Mann. Mit einem leichten Stöhnen ließ er sich auf die Bank nieder. „Hast du das Geld?“, hörte er plötzlich hinter sich. „Ja.“, sagte er und versuchte seine Stimme ängstlich klingen zu lassen. Mit der linken Hand hob er die Tasche hoch und seine rechte Hand glitt unter seine Jacke. Er holte die Waffe hervor. „Hier... ist das Geld.“, sagte er. Der Mann griff die Tasche und sah hinein. „Ich spare mir das Nachzählen...“, lachte er und wollte sich umdrehen, als David die Waffe hob und auf ihn richtete. „Das kannst du auch...“, knurrte er und drückte ab. Anschließend nahm er die Tüte und verschwand wieder nach Hause.
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Semir fuhr zurück zur PAST nachdem er seinen Verfolger, den er natürlich bemerkte, abgeschüttelt hatte. „Cobra 11 für Zentrale…das von dir eben durchgegebene Kennzeichen existiert nicht. Wir können dir keine Daten geben..“ kam über Funk. „Danke….ich bin gleich da…“ gab Semir durch und fluchte verhalten. Aber wenn die Typen schon so unvorsichtig sind, dann machen sie Fehler. Einen hatten sie schon gemacht…sie hatten sich mit Semir Gerkan angelegt. „Chefin….meine Familie wird ab sofort überwacht….“ befahl Semir noch. „Ist bereits veranlasst..“ bestätigte Kim. Semir erhöhte das Tempo und erreichte die Station nur eine halbe Stunde später. Er sah wie Hartmut am Platz von Susanne saß und am PC arbeitete. „Hartmut? Hast du was?“ wollte er wissen. „Nein…ich versuche nur Susannes Job zu machen… das Bild von Hotte und Dieter ist fertig…hier guck mal…“ meinte er und reichte Semir ein Bild rüber. „Das ist der Kerl der mich verfolgt hat…“ stieß Semir aus und rannte zur Chefin. „Frau Krüger….dieser Kerl hat mich eben verfolgt. Wir können ja wohl ganz sicher sein, dass er mit der Entführung von Ben zu tun hat…“ erklärte er. Kim nickte. „Ich lasse den Computer bereits durchforsten. Bisher ist nichts. Vermutlich ist er nicht einmal vorbestraft. Was haben Sie sonst noch für Informationen?“ wollte Kim wissen. „Also…dieser Michael Bonners ist absolut glaubwürdig. Er hat nichts mit der Sache zu tun. Aber er denkt, dass seine Frau und seine Tochter dahinter stecken. Die beiden sind einer Sekte verfallen Die Sekte der Mondgötter. Wir müssen alles über diese Sekte wissen…“ berichtete Semir. Kim nickte. „Geben Sie das an Hartmut weiter….“ empfahl sie. „Was ist mit der Bombe? Hat er sie schon untersucht?“ fragte Semir nach. „Nein…die Schleife läuft auch, aber wenn der Kerl wirklich was damit zu tun hat, dann wird er es sicher weitergetragen haben...“ kam von Kim. Semir nickte. „und das macht es für Ben noch schlimmer und gefährlicher…“ bestätigte er. Er sah aus dem Fenster.
Ariane betrat am frühen Morgen den Raum wo Ben in seinen Fesseln lag. „So Ben…nun ist die nächste Runde abgeschlossen. Dein Kollege hat mich gelinkt…das ist nicht gut…ich werde böse…aber du wirst es spüren….du hast jetzt sechs Stunden geschwitzt….du hast nichts gegessen oder getrunken…die nächste Stufe wird in vier Stunden anlaufen…bis dahin darfst du ruhen…. Fange an zu beten…“ lachte sie leise. Sie griff in Bens Haar und zerrte den Kopf nach hinten. „Wir werden bevor du stirbst noch viel Spaß miteinander haben….das verspreche ich dir. Denn die letzte Stufe der Reinigung ist die Vereinigung mit dem Feind. Was das heißt muss ich dir sicher nicht sagen. Ich muss mich bei dem Opfer entschuldigen….für die Schmerzen und für die Angst die es ausstehen musste. Danach wirst du auf den Altar gelegt und stirbst…“ verkündete sie sanft. „Ariane…lass den Mist. Damit änderst du doch nichts…“ stieß er mühsam aus. „Das sehe ich anders. Der Schmerz den ich fühlte, als mein Vater in diesem Bett liegen sah. In diesem Spezialbett, den kannst du nicht nachvollziehen. Noch nicht…aber ich werde es dir zeigen. Du wirst jeden Tag den ich verzweifelt war büßen…“ erklärte Ariane ihn. Ben sah sie an. „Was ist nur aus dir geworden. Du bist zweifelsohne intelligent…also lass diesen Irrsinn…ich werde dir helfen..“ versuchte Ben erneut. Doch Ariane schien für nichts zugänglich zu sein. „In vier Stunden..nutze sie und tue Buße….“ Ermahnte sie ihn und ließ seinen Kopf los. Sie stand auf und verließ den Raum. Die Blicke von Ben Jäger spürte sie in ihrem Rücken. Bevor sie die Tür schloss warf sie ihm einen Luftkuss zu. Zufrieden ging sie in ihr Zimmer. Nun musste sie nur noch Semir Gerkan dafür bestrafen, dass er sie gelinkt hatte. Sie verschloss die Tür und setzte sich an den PC. Das Bild zeigte Semir Gerkan immer noch auf den Stuhl sitzen, doch sie glaubte ihrem Bruder, dass es ein Trugbild war. Sie zog das Mikrofon an sich heran. „Ich weiß das du nicht mehr dort sitzt…aber das war ein böser Fehler…niemand legt sich mit mir an oder verarscht mich. Du wirst es auch zu spüren bekommen….gemeinsam mit Ben. Meine Macht ist unendlich…“ stieß sie ins Mikro.
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Na...ich hätte die Schranke getroffen...aber gut...Richterin ist auch in Ordnung....Bin nur mal gespannt wann es den ersten Flieger gibt...Schranke aus dem Fenster oder...einen der Gerichtsdiener? warten wir doch mal ab, was Chris gezaubert hat
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„Ben sagte mir vor kurzem dass Sie auf einer Bombe sitzen würden, die man gelegt hatte weil ich im Rollstuhl sitze…“ erklärte Michael während sie auf dem Weg ins Wohnzimmer waren. „Da saß ich bis vor kurzem auch. Herr Bonners…eine Frau hat mich stundenlang in der Gewalt gehabt….ich habe um mein Leben gebangt….und diese Frau hat gesagt, es ist wegen Ihnen. Rache für das, was Ben Ihnen angetan hat…Ben ist verschwunden und ich bin mir ziemlich sicher, dass diese Frau ihn in ihrer Gewalt hat. Helfen Sie uns zu verhindern dass er stirbt….bitte...“ forderte Semir ihn auf. „Das werde ich natürlich tun...soweit es in meiner Macht steht…“ nickte Michael. „Wer könnte es Ben antun? Wir wissen dass es eine Frau ist…aber sie muss Helfer haben. Wer käme da in Frage?“ harkte Semir nach. „Meine Frau…oder meine Tochter…sie sind beide fanatische Anhänger einer Sekte, die die Mondgötter anbeten. Meine Exfrau so muss ich sie ja wohl nennen, ist Hohepriesterin dieser Sekte. Sie hat sich diesem Glauben völlig hingegeben und mein Tochter Ariane mit genommen. Beide haben nun ein erfülltes Leben, wie sie sagten. Wissen Sie…ich habe nie Groll gegen Ben gehabt. Nicht einmal als es passierte….ich hab es ja selbst entschieden. Ich bereue es nicht. Ben ist ein hervorragender Polizist geworden und ich habe meinen Beitrag dazu geleistet. Meine Frau und meine Tochter kamen nicht damit klar. Ich war ein Pflegefall…konnte nichts allein….Meine Ehe ist daran zerbrochen…“ erzählte Michael. „Das einzige was mir geblieben ist, von meiner Familie ist mein Sohn, der mich hin und wieder besucht. Er ist kurz vor ihnen gegangen…“ hängte er an. Semir sah ihn an. „Der junge Mann, der eben das Haus verließ?“ fragte er nach. Michael Bonners nickte. „Das war Jacob….er studiert Germanistik….“ kam stolz von ihm. „Diese Sekte die ihre Frau und ihre Tochter verfallen sind…wie heißt sie?“ wollte Semir wissen. „Die Diener der Luna….Mondsekte..suchen Sie sich was aus. Im Internet gibt es sicher Informationen darüber. Ich weiß leider nicht wo sie sich aufhalten….“ gab Michael zur Antwort. Semir bedankte sich und fuhr zur PAST zurück. Er musste wissen, was es mit dieser Sekte auf sich hatte.
Jacob zog sein Handy und rief Ariane an. „Du hast Scheiße gebaut…dieser Gerkan war gerade bei Papa….er ist von seinem Stuhl runter...“ fauchte er wütend. „Das kann nicht sein….das geht nicht….ich sehe ihn vor mir...er sitzt in seinem Stuhl und schläft!“ widersprach Ariane. „Das ist nicht wahr. Ich habe ihn erkannt…er hat sich mit Papa unterhalten und ich denke wir wissen beide über was… du musst dich beeilen...“ mahnte Jacob. „Die Reinigung kann nicht beschleunigt werden. Du musst dich um ihn kümmern….sorge dafür, dass er mir nicht in die Quere kommt...“ flehte Ariane. „Wie stellst du dir das denn vor? Soll ich ihm eine Bombe unter das Auto packen?“ fauchte Jacob zurück. „Das ist doch schon mal ein Anfang. Jacob…ich brauche nur zwei Tage... dann ist es geschafft… bitte... hilf mir... du hast mir versprochen alles zu tun, das ich glücklich werde….halt dein Wort….“ forderte Ariane. Jacob beendete das Gespräch und fluchte leise. Jacob fuhr hinter Semir Gerkan her. Er musste Ariane helfen….bisher hatte er immer sein Wort gehalten und diesmal wird es auch so sein. Er sah den BMW vor sich und hielt konstant die Entfernung ein. Zwei Wagen waren zwischen ihm und dem Wagen des Polizisten. Wie sollte er ihn aus dem Verkehr ziehen…zwei Tage…wie stellte Ariane sich das denn vor? Er konnte doch nicht einfach….es war schon schlimm genug, das er Jäger entführt hatte. Dafür würde er schon für lange Zeit ins Gefängnis kommen. Jacob sah den Wagen auf die Ausfahrt fahren und blieb dran. Nur nicht auffallen…dachte er. Doch es war schwer, denn nun war er direkt hinter dem BMW. Und der Fahrer schien ihn zu bemerkten. „Verdammt..“ fauchte Jacob. Der Wagen wurde schneller. Jacob folgte ihm trotzdem. Doch nur kurz darauf bog der BMW ab. Jacob fuhr weiter geradeaus. Doch schon an der nächsten Kreuzung bog auch er ab und fuhr auf Umwegen wieder auf die Straße wo nun der BMW sein sollte. Als er die Straße erreichte war von dem BMW nichts mehr zu sehen. „Verdammt…“stieß er erneut aus. Dann musste er eben vor dem Revier Stellung beziehen.
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David saß auf seiner Couch, seine Schwester war wieder gegangen, er war allein. Noch immer wunderte er sich über das Geld, was dieser Polizist bei ihm gefunden hatte. Waren das Anjas Einnahmen von ihren Freiern? War das die Bezahlung dafür, dass sie sich jede Nacht fremden Männern hingab? Seine Gedanken überschlugen sich. Er konnte keinen klaren Griff mehr tun. Die Hände zitterten vor Nervosität. Plötzlich klingelte sein Telefon. Erschrocken blickte er zur Telefonstation. „Ja….?“, meldete er sich zaghaft. „Hast du das Geld?“, hörte er den Anrufer fragen. Und genau jetzt fasste er einen Plan. „Ja…hab ich.“, sagte er mit fester Stimme „Sehr gut… wir werden uns morgen früh um fünf an der Bank treffen, wo du heute schon einmal warst. Wage es nicht, mich aufs Glatteis zu führen. Du würdest es bitter bereuen.“, warnte ihn der Anrufer und legte auf. „Du wirst dich wundern….und wünschen, es wäre nur Eis…“, murmelte David in den Hörer und legte ebenfalls auf. Dann ging er in den Keller, wo er in einer kleinen Schublade in einem Geheimfach eine Waffe liegen hatte. Er überprüfte die Waffe und nickte zufrieden. Sechs Kugeln sollten ausreichen. Er steckte die Waffe ein und machte sich bereit, dem Erpresser gerecht zu werden. Wenn der Bulle das Geld nicht genommen hätte, dann wäre alles gut… aber David wusste auch, dass wenn er den Erpresser bezahlen würde, dann käme morgen die nächste Drohung und die nächste Summe. Dann lieber einen Schlussstrich ziehen.
„Guten Abend…Frau Siefers….es geht um Ihre Tochter…wir …“, erklärte Semir als er mit Ben, Thorsten und Lukas bei den Eltern der Toten auftauchte. „Kommen Sie rein. Ich weiß zwar nicht, ob wir Ihnen helfen können, aber wir könnten es versuchen.“, kam von Karin Siefers. Sie gab die Tür frei. Semir ging an ihr vorbei. Ben ließ anschließend der Hausfrau den Vortritt. So wurde es immer gemacht um einen Hinterhalt zu verhindern. Im Wohnzimmer saß Wolfgang Siefers auf seiner Couch und las in der Zeitung. „Wolfgang…die Polizei…“, kam leise von Karin. „Was können wir für Sie tun?“, wollte Wolfgang wissen. Seine Stimme klang schwermütig. „Wir würden gern wissen wie Sie sich mit Ihrer Tochter verstanden haben und was Sie uns von ihr erzählen können.“, bat Thorsten. „Was soll ich Ihnen sagen…Anja…sie war unser ein und alles. Sie hat Biologie studiert… eigentlich eine tolle Karriere vor sich und dann….dann hat sie diesen David kennen gelernt. Von da an ging es nur bergab…“, kam traurig von Karin. Semir sah Thorsten an. „Sie mögen ihren Schwiegersohn nicht?“, wollte er sofort wissen. „Nein… er ist ein ganz netter. Aber…als Werbefachmann eine Niete. Er hat für Anja alles getan. Er war stets lieb zu ihr.“, verteidigte sie ihn sofort. „Das ist ein Taugenichts!!“, fauchte Wolfgang dazwischen. „Der hat ihren Tod verschuldet… Er ist Schuld…das…das mein Engel tot ist…er hat es zu verantworten.“, murmelte er weiter. Semir sah zu seinen Kollegen. „Hören Sie nicht hin. Mein Mann weiß nicht, was er sagt. Er und David sind sich nicht grün.“, lächelte Karin nervös. Semir nickte Thorsten zu. „Herr Siefers…könnten wir uns vielleicht mal unter vier Augen unterhalten?“, bat er. Wolfgang nickte und ging gemeinsam mit Thorsten in die Küche.
Andrea ging, nachdem Semir abgefahren war, in den Keller und holte das große Geschenk von Semir aus den Schrank. Sie schleppte es auf den Dachboden und stellte es in die hinterste Ecke, die sie fand. Davor stellte sie dann alte Kisten und Säcke mit alter Kleidung. Sie grinste insgeheim über seine Eifersucht, denn sie ahnte was er dachte. „Mein kleiner Held... wann merkst du eigentlich, dass ich nur dich liebe…“, sagte sie leise. Anschließend ging sie wieder in den Keller. Sie suchte eine kleine Tasche und tat dort nutzloses Zeug hinein. Schließlich wollte sie nicht das Semir nichts fand. Dann war er wenigstens beruhigt. Sie ging wieder ins Wohnzimmer, wo sich Aida gerade daran machte, die Schokolade zu verputzen. „Aber….mein Engel…nicht so viel… Du bekommst ja Bauchweh…“, tadelte sie die Kleine die mit völlig verschmiertem Mund auf dem Sofa saß. Auch die Hände waren voll mit der süßen Versuchung. „Na…da ist doch wohl ein Bad fällig…“, lachte Andrea, nahm die Kleine und brachte sie ins Bad. Aida gluckste zufrieden und leckte sich alle Finger ab, als Andrea sie hoch hob und mit ihr ins Bad verschwand.
Herr Siefers führte Thorsten in die Küche und bot dem Kommissar einen Hocker an der Küchenbar an. „Herr Siefers... was meinten sie damit, dass David ihre Tochter umgebracht hat?“, wollte der Oberkommissar wissen und ließ sich auf dem Barhocker nieder. Doch der Mann war zu aufgebracht, um sich zu setzen. „Dieser... dieser... David.“, fing er an und fuchtelte mit den Händen vor seinem Kopf herum. „Er hat meine Tochter nur ihres Geldes wegen geheiratet. Er... er hat sie verführt, da war sie gerade in ihrem dritten oder vierten Semester. Sie war so eine gute Studentin. Doch dieser Mistkerl hat sie schamlos ausgenutzt, ihr diesen Floh von wegen eigener Werbefirma ins Ohr gesetzt.“, fluchte er und schlug mit seiner flachen Hand gegen den Chromkühlschrank. „Herr Siefers, ich bitte sie... bleiben sie ruhig.“, bat Thorsten. Der Mann schien langsam wieder von seinen aufgebrachten Gefühlen runter zu kommen. „Können sie mir etwas über ihren Schwiegersohn erzählen? Wo kam er her?“, wollte Thorsten wissen. Wolfgang Siefers sah den Polizisten an, zog seine Augenbrauen zusammen und dachte dann nach. „Ja Moment... als wir ihn das erste Mal kennen lernten, sagte er, seine Familie lebte in Hamburg. Ich habe sie nie zu Gesicht bekommen.“, erklärte der Mann. „Nicht einmal bei der Hochzeit?“, fragte Thorsten. „Nicht einmal da.“, entgegnete Siefers. „Okay, was wissen sie noch über ihren Schwiegersohn?“ „Bitte nennen sie ihn nicht so.“, fauchte der Mann fast schreiend. „Er ist ein Schmarotzer der übelsten Sorte. Er hat mein Mädchen nie geliebt und ich wette, er hat eine Affäre mit seiner Sekretärin oder der Praktikantin gehabt.“, fauchte Siefers. Der Kommissar stutzte. „Wie kommen sie darauf?“, wollte er wissen. „Ich weiß es einfach. Unsere Tochter war immer ein lebenslustiges Mädchen, doch seit sie mit diesem David zusammen war, seit sie diese Agentur hatten, war sie wie ausgewechselt. Sie lachte nur noch selten. Ließ sich nicht mehr von mir umarmen, vermied jeden körperlichen Kontakt.“, erzählte er. „Wenn das nicht Anzeichen von todunglücklicher Liebe sind.“
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„Ich weiß, dass ich einen Fehler gemacht habe…aber das hier ist doch …“ kam von Ben. „Was? Ist es nicht gut genug? Du hast noch etwas vor dir…die Reinigung teilt sich in drei Schritten auf…die erste hast du hinter dir…das war die innere Reinigung. Durch das Schwitzen ist das Schlechte an die Luft gekommen und aus dir gewichen…nun werden wir mit der körperlichen Reinigung anfangen. Als erstes wirst du die nächsten acht Stunden nichts zu essen bekommen…kein Trinken….das macht schlank…“ lachte Ariane und schnippte mit den Fingern. Zwei Männer in braunen Kutten kamen herein und lösten seine Fesseln. „Bringt ihn in den Hungerraum!“ befahl Ariane. Ben wurde von den Männern gepackt und aus dem Raum gezogen. „Ariane!! Lass uns reden!!“ schrie Ben verzweifelt. Er konnte sich nicht wehren. Der Raum in dem er nun kam, war das komplette Gegenteil. Er war kalt und feucht. „Zieht ihm das Shirt aus!“ befahl Ariane. Die Männer taten es. „Und nun bindet ihn an!“ kam der nächste Befehl. „Ariane..bitte..sei doch vernünftig. Damit machst du nichts rückgängig…“ versuchte Ben. „Nein….das nicht. aber meine Seele wird gereinigt, wenn du stirbst, dann werde ich eine reine Seele haben. Hass und Wut wird verschwinden und dann bin ich es wert die 1. Priesterin zu werden….“ Lachte Ariane irre. Ben sah ein, dass reden hier keinen Sinn hatte. Er musste kämpfen. „Du wirst mich nicht klein bekommen…“ stieß er aus. Ariane machte einen Schritt auf ihn zu. Sie griff ihn ins Haar und zog seinen Kopf nach hinten. Dann küsste sie ihn fest auf den Mund. Ben spürte ihre Zunge in seinen Mund eindringen und versuchte sich gegen diesen Kuss zu wehren. Es dauerte lange bis Ariane sich löste. Ben spürte Übelkeit aufsteigen. „Deine Reinigung beginnt….ab sofort gibt es nichts zu essen und zu trinken…dann wirst du körperliche Busse tun in dem du Schmerzen spürst…und dann die letzte Phase der Reinigung wird dein Tod sein. Niemand kann dich retten, denn der einzige der mir gefährlich werden kann ist Semir und der sitzt auf der Bombe…er lässt dich übrigens grüßen..“ lachte Ariane „Ariane!! Bitte…lass uns doch reden…das ist Wahnsinn…ich kann dir helfen!! Ariane!!“ schrie Ben und zerrte an den Ketten.
Semir erhob sich und machte Lockerungsübungen. „Das tut gut..“ stieß er aus und ging ein paar Schritte. Andrea entdeckte ihn und stürmte auf ihn zu. „SEMIR!!“ schrie sie erleichtert und er fing sie auf. „Ist alles gut…“ gab er zurück und küsste seine Frau. Kim sah ihn an. „So..und nun werden wir uns dieses Weib schnappen….es muss mit Michael Bonners zu tun haben…“ stieß er aus. Kim nickte. Andrea sah sie an. „Ich habe die Akte von Ben durchgesehen….es gab mal einen Einsatz wobei Bens Ausbilder Michael Bonners schwer verletzt wurde. Seit diesem Einsatz, der genau sieben Jahre her ist, sitzt Michael Bonners im Rollstuhl. Seine Adresse lautet…. Dornummer Straße 83 in Dormagen…“ berichtete Andrea. Kim sah zu ihr und dann zu Semir. „ Dann weiß ich was wir zu tun haben…Wir werden zu ihm fahren und dann werde ich ihn in die Mangel nehmen, das schwöre ich Ihnen. Ich werde herausfinden was mit Ben ist…und wo er sich befindet…“ versprach Semir. Kim sah ihn an. „Passen Sie bitte auf sich auf. Die Schleife wird sicher bald auffallen und dann könnte es auch Folgen für Sie haben..“ mahnte Kim ihn. Semir lächelte und nickte. „Passen Sie auf meine Familie auf...ich will nicht, das die Wahnsinnige auch noch gegen meine Kinder oder Andrea was macht…“ bat er sie. „Finden Sie Ben…Ihre Familie überlassen Sie mir..“ nickte Kim. Semir ging zu Hartmut. „Danke für deine Hilfe Hartmut….super Arbeit…“ Semir drückte die Hand des rothaarigen Technikers. „Semir…schön das du aus dem Büro bist…dank meiner Schleife..“ lächelte Hartmut. gab Hartmut bekannt. Semir lächelte und ging zu seinen Wagen. Bevor er einstieg sah er sich das Fahrzeug genau an. Alles war in Ordnung. Semir stieg ein und fuhr los. Er brauchte nicht lange bis er die Adresse erreicht hatte. Gerade als er ausgestiegen war, kam ein junger Mann aus dem Haus. Er sah Semir misstrauisch an, doch das störte ihn nicht weiter. Unbeirrt ging er auf das Haus zu und klingelte. Es dauerte etwas bis die Tür geöffnet wurde. Semir sah einen Mann im Rollstuhl vor ihm stehen. „Herr Michael Bonners?“ fragte er. Der Mann nickte. „Semir Gerkan..Kripo Autobahn…“ stellte Semir sich vor. „Kann ich kurz mit Ihnen sprechen? Es geht um Ben Jäger…“ hängte er an. Der Mann im Rollstuhl nickte und gab die Tür frei. Semir trat ein.
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na das ist mal ganz großes Kino...!!!! Chris..du hast doch wohl nicht auf....Semir..nein....sag mir das du die STaatsanwältin angeschossen hast..nicht Semir und nicht die Richterin. Oder? Erlöse uns...

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Semir leckte sich über die Lippen. Er musste aufpassen dass er diese Person nicht zu sehr reizt, damit sie nicht zu einer Kurzschlusshandlung hingerissen wurde. Sicher brauchte Hartmut noch etwas Zeit. „Denkt Ihr Vater das auch? Ich weiß dass er das nicht macht. Ben war bei ihm. Er hegt keinen Groll gegen Ben…warum Sie?“ harkte er nach. Es kam nichts zurück. „Warum sind Sie so voller Hass? Lassen Sie sich doch helfen…“ schlug er vor. „Mein Vater ist schwach… er ist einfach zu gut für diese Welt und sieht alles anders. Aber er wird bald erleuchtet werden..sobald die Rache vollzogen ist. Nun wünsche ich dir eine gute Nacht. Und denk daran…Ben wird es nicht so einfach haben wie du. Er wird es spüren…. Ach ja…pass auf, dass du nicht vom Stuhl rutschst während du schläfst…das könnte üble Folgen für dich haben…“ ermahnte die Person. „Darf ich meine Beine hochlegen?“ fragte er leise nach. „Ja sicher…du darfst nur nicht aufstehen….dein Gewicht ist der Zünder der Bombe…wenn du aufstehst…dann buuuummm…. Und wenn die Zeit abgelaufen ist…dann auch….buuuummm…“ lachte die Frau. Semir schob seinen Stuhl näher an den Schreibtisch und legte vorsichtig die Beine hoch. Hartmut … beeile dich…Ben braucht mich… dachte er bei sich und lehnte sich zurück. Der neue Stuhl war wirklich bequem…zumindest wenn man nicht auf ihm gefesselt war, wie Semir derzeit. Er schwieg eine Weile und hielt die Augen geschlossen. Nur wenig später wurde er wach und sah auf die Uhr. Es war wieder eine gute Stunde vergangen. Kim kam rein. „so… die Schleife läuft….jetzt werden wir Sie vom Stuhl holen…“ sagte sie entschlossen. „Das wird aber auch Zeit…“ meinte Semir nur. Hinter Kim kam ein Mann rein, der die übliche Schutzkleidung eines Bombenspezialisten trug. „Sie werden sich nicht bewegen…ich sehe mir das gute Stück an und dann den Zünder...wichtig…nicht bewegen..“ ermahnte der Mann ihn. Semir nickte. Seine Stunden auf dem Stuhl war gezählt. „Chefin….machen Sie die Handschelle schon mal los…?“ bat Semir. Kim nickte und schloss die Schelle auf. Semir rieb sich das Handgelenk. Der Spezialist sah sich das explosive Geschenk unter dem Stuhl an. „Okay…das ist einfach….ich muss nur einen Kabel durchtrennen..“ gab er bekannt und hob eine kleine Zange. „Aber bitte den richtigen..“ bat Semir. Nur wenig später kam der Mann wieder hoch und trug eine inaktive Bombe. Semir schluckte bei dem Anblick. „Damit hätte man mich atomisieren können...“ stieß er aus.
Die Stunden vergingen und Ben spürte den Hunger und den Durst. Hier in diesem Raum herrschte eine unglaubliche Hitze. Er schwitzte und fühlte sich überhaupt nicht gut. Nach einer ihm undendlich scheinende Zeit kam ein Mann zum ihm. „Durst…bitte Wasser“ stieß Ben heiser aus. „Du wirst nichts erhalten…deine Reinigung hat begonnen..“ erklärte der Mann mit einer monoton klingenden Stimme. Er nahm eine Kelle und ging zu einem nicht weit von Ben stehenden Schrein. Darauf ließ er Wasser tropfen. Ben sah dass darin Steine über ein Feuer lagen. Es zischte als das Wasser auf die Steine traf. „Wie in einer Sauna….“ dachte er und leckte sich über die Lippen. Er fing den Schweiß auf, der über das Gesicht und die Lippen lief. Ben schloss die Augen und versuchte die schwere feuchte Luft irgendwie zu filtern, damit er wach bleiben konnte. Wie lange war er nun schon hier? In Gedanken ging er dort hin wo dies angefangen hatte. Er sah seinen Ausbilder Michael Bonners vor sich mit dem er Stellung bezogen hatte. „Du wirst nichts ohne mich machen, Ben..damit das klar ist. Die Kerle da drinnen sind gefährlich…hast du mich verstanden?“ hörte er Michael wieder sagen. Ben sah sich in der Erinnerung nicken. Er hatte es auf die leichte Schulter genommen… Ariane hatte Recht…er hatte Schuld…er war der Schuldige…. Dann sah er die Bilder wie Michael ihn aus der Schusslinie stieß und sich die Kugel einfing…wie er zu Boden ging und sich nicht mehr bewegte. „Es tut mir Leid…“ stieß er aus. „Na…hast du ein schlechtes Gewissen?“ riss ihn eine Stimme zurück in die Gegenwart. Ben öffnete die Augen. „Ariane…warum..?“ fragte er leise. „Du hast mir die Kindheit gestohlen…und dafür wirst du büßen..“ verkündete die junge Frau.
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so mal kurz eine Zwischenmeldung von mir...und auch nur ganz kurz...
herrlich geschrieben..zum wegschmelzen. Die Gefühle beschreibst du unglaublich gut....weiter so...aber bitte auch hier eine Anmerkung..du hast viele Schreibfehler drin...(vieleicht ja auch absichtlich)
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Nun....ich sehe es hat sich nicht gebessert...die Rechtschreibfehler bleiben...Achte bitte darauf....
Zu der Story...es sind ein paar Ungereimtheiten drin....Weder Semir noch Ben würden sich freuen wenn sie eine DVD bekommen die vielleicht mit der Entführung der Chefin zu tun hat...da ist "freudig" sicher das falsche Wort.... Da solltest du schon darauf achten. Irgendwie ist es doch sehr holprig und ich musste den Absatz merhfach lesen...dennoch....eine interessante Entwicklung....
Ich weiß das es deine erste Story ist und ich weiß noch wie nervös ich war, als ich meine erste geschrieben habe...von daher....weiter...

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Ben sah die Person an als die Kiste geöffnet wurde. Sie war vermummt. Nur zwei hellblaue, wasserklare Augen sahen ihn an. „Wer sind Sie?“ fragte er als das Klebeband von seinem Mund gezogen wurde. Immerhin hatte er es geschafft die Augenbinde zu lösen. „Ach…das ist ja eine tolle Überraschung..“ lachte die Person. Ben erkannte dass es eine Frau war. „Wer sind Sie?“ wiederholte Ben. „Oh…ich bin deine Bestrafung…wenn du es so siehst..“ gab sie zur Antwort. Ben sah sie an. „Was meinen Sie damit?“ harkte er nach. „Bulle bis zum letzten Atemzug was….du wirst nun für das bestraft was du uns angetan hast. Mir…meinem Vater…meiner Mutter…meinem Bruder….du wirst dir schon bald wünschen, dass wir uns nie begegnet wären…“ kam leise fauchend von der Frau. „Warum sagen Sie mir nicht, wer Sie sind…?“ wiederholte Ben erneut und versuchte sich aufzurichten. Ein verächtliches Lachen kam zur Antwort. „Dass du mich vergessen hast….ich kann es nicht fassen, aber ich verstehe es. Damals als das passierte, war ich gerade mal 12 Jahre alt….lieb und gut erzogen…“ fauchte die Frau. Jetzt fiel bei Ben der Groschen. „Du bist…Ariane?“ fragte er erstaunt. „ja…das bin ich..und schon bald die Priesterin unseres Mondgottes…..und vorher wirst du als Opfer herhalten. Das ist eine Genugtuung für mich… du wirst mich in den Stand einer Priesterin heben…das ist nur gerecht…“ stieß Ariane aus. „Du wirst büßen, was du uns angetan hast und nun fange an zu beten…denn in wenigen Stunden wirst du dir wünschen nie geboren zu sein.“ Versprach sie und drehte sich um. Dafür kamen nun zwei Männer in dunklen Kutten auf Ben zu und hoben ihn aus der Kiste. „Macht ihn für die Reinigung fertig! Ich bin gleich zurück…“ gab sie den Befehl. „ARIANE!!! HEY!!“ schrie Ben hinter ihr her. Doch sie reagierte nicht.
Ariane ging wieder in ihr Zimmer und setzte sich vor den PC. Sie sah Gerkan im Stuhl mehr liegen als sitzen. „Sind wir müde?“ fragte sie höhnisch. Gerkan antwortete nicht. Er schien zu schlafen. „Ich finde es wirklich unmöglich….die Polizei schläft im Dienst….und wir müssen es mit hart erarbeitetem Geld bezahlen..“ tadelte sie erneut. Doch Gerkan reagierte nicht. „Sprichst du nicht mehr mit mir oder schläfst du wirklich so tief?“ harkte sie nach. Es blieb ruhig. Ariane sah sich die Bilder, die die Kamera lieferte genau an. „Was soll das?“ fragte sie ins Mikro. „GERKAN!! WACH AUF!!“ schrie sie hysterisch. „Hey…“ stieß der Mann aus. Ariane atmete tief ein… sie dachte schon, das der Kerl sie dort gelinkt hätte. Aber die Bombe war noch da…und auch Gerkan war da wo er hingehörte. So hatte sie viel Zeit um sich mit Ben zu beschäftigen. „Ich wollte dich nicht erschrecken….und auch nicht so lange allein sein. Aber ich habe auch wichtige Sachen zu erledigen weißt du..“ erklärte sie. „Wo ist Ben?“ kam von Gerkan die Frage. „Er ist gut aufgehoben..“ meinte Ariane nur. „Was haben Sie mit ihm vor?“ wollte Gerkan wissen. „Du kannst zusehen wenn du willst. Ben wird gereinigt werden….dann wird er büßen und anschließend sterben..“ gab Ariane bereitwillig Auskunft. „ich werde Ben der gerechten Strafe zuführen. ER wird das Opfer sein…und mich in den Stand der Priesterin erheben…er wird sterben und ich werde mich in seinem Blut suhlen. So steht es geschrieben….es ist mein Gesetz dem ich folgen muss...“ hängte sie an. „Das ist doch Wahnsinn. Geben Sie auf….Sie können nicht gewinnen.“ stieß Gerkan aus. „Das finde ich nicht….sieh mal….als mein Vater damals nach dem Einsatz ins Krankenhaus kam..da habe ich geweint..ich war damals 11 Jahre alt und wollte noch so viel mit meinem Vater unternehmen. Aber es ging nicht….mein Vater konnte nicht mehr laufen…konnte nicht ohne Hilfe leben. Zu allem brauchte er uns…für die Toilette…zum Baden….egal was war…er konnte es nicht allein…“ Ariane machte eine Pause. „Ben ist daran schuld…wenn er damals getan hätte, was mein Vater wollte dann wäre es nicht soweit gekommen. Aber dieser verdammte Mistkerl wollte seinen Kopf durchsetzen!! Und er hat meinen Vater zum Krüppel gemacht!!“ schrie Ariane wütend.
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zu ostern ein weiterer Teil von mir:
„Herr Brehmer... ich möchte jetzt gern ihren Wagen untersuchen.“, fing Ben an, als er aus dem Mercedes stieg. David sah ihn genervt an. „Muss das jetzt sein?“, murrte er und sah zu seiner Schwester. „Bitte Herr Jäger, mein Bruder braucht seine Ruhe... Hat das nicht noch Zeit bis morgen?“, fragte sie und nahm David schützend in den Arm. „Ja, das muss heute sein. Verstehen sie mich nicht falsch, aber sonst gehen uns etwaige Spuren verloren.“, erklärte Ben und schon zog er sich seine weißen Handschuhe an. Auf der Fahrt hierher hatte er Hartmut angerufen und dieser kam auch nur wenige Minuten später. „Okay, wo steht der Wagen?“, fragte Ben dann und ließ sich von David in die Garage führen. Hartmut folgte den beiden und brachte seine ganzen Utensilien mit. „Kann ich sie wenigstens alleine lassen? Ich fühle mich nicht so gut.“, meinte David und ließ sich von seiner Schwester ins Wohnzimmer bringen. „Okay Hartmut, dann fang mal an.“, forderte er vom rothaarigen Techniker. „Wonach soll ich denn suchen?“, wollte er wissen. „Alles... einfach alles, was in diesem Wagen war, will ich haben und du sollst es für mich finden.“, erwiderte er. „Okay, dann mach ich mich mal an die Arbeit.“, meinte Hartmut und fing an, das Auto mit Klebebandstreifen Zentimeter für Zentimeter abzukleben, während Ben sich im Schlafzimmer des Ehepaares umsah.
Semir schloss seine Haustür auf und ging den Flur entlang, direkt ins Wohnzimmer, wo Aida auf dem Sofa saß und ihn mit ihren großen Augen ansah. Sie konnte zwar noch nicht sprechen, aber sie sah ihren Papa brabbelnd an. Beide, Semir und Andrea, rechneten jeden Tag damit, dass Aida anfing, zu sprechen. „Hallo mein Augenstern.“, meinte er liebevoll, nahm sie hoch und küsste seine Tochter auf die Wange. Sie gluckste zufrieden und griff nach Semirs Ohrläppchen. Grinsend sah sich Semir um und entdeckte sie dann... die Blumen. Nein, es waren Rosen. Zwölf Rosen standen dort in einer großen Vase auf dem Esstisch. „Na... wer Mama die wohl geschickt hat?“, fragte er seine Tochter und ging auf die Rosen zu. Aida griff mit der Hand nach den Blumen, doch Semir zog sie zärtlich zurück. Er selbst sah hinein. Hm... keine Karte, keine Hinweise auf sonst irgendwas. „Andrea?“, rief er dann durchs Haus und sah sich um. Doch keine Antwort. „Andrea?“ Wieder keine Antwort. Semir ging die ganzen Zimmer ab. Aber Andrea war nicht da. „Hm, seltsam... lässt uns Mama denn heute ganz alleine?“, fragte er seine Tochter und hörte dann etwas im Keller poltern. „Andrea?“, rief er runter und ging mit seinem kleinen Mädchen auf dem Arm in den Keller runter. Er sah um die Ecke und erblickte seine Frau dabei, wie sie etwas im großen Bauernschrank ihrer Großmutter versteckte. „Was machst du da?“, fragte er schnippisch. Sie erschrak und drehte sich um, stellte sich schützend vor den Schrank. „Semir? Man, du kannst mich doch nicht so erschrecken.“, lächelte sie ertappt, doch Semir sah sie mit einem eher skeptischem Blick an. Was versteckte seine Frau vor ihm?
David saß nervös auf seiner Couch und dachte über das nach, was gerade hier passierte. Ein Polizist, das hörte er, war oben in seinem Schlafzimmer und sah sich um. Doch das war nicht das, was ihm im Kopf rum gingen. Dieser Mann im Park... wie kam Anja an solch einen Mann? Es konnte nur einer aus ihrer Zeit vor David sein. Was hatte sie damals erzählt? Sie wäre aus einem schlimmen Elternhaus gekommen? Ob das stimmte oder war es nur ein Tarnname dafür, dass sie schon immer anschaffen gegangen war? Er wusste noch genau, wie er seinen Schwiegereltern vorgestellt wurde. Beide erfolgreiche Unternehmer. Sie hatten David nie ganz akzeptiert, doch was würden sie sagen, wenn sie von der dunklen Seite ihrer Tochter erfahren würden? Ließe sich daher nicht das Geld besorgen? Das war es... sein Schwiegervater hatte ihnen auch das Geld für die Werbeagentur gegeben. Warum nicht auch bei ihm um einen Vorschuss erbitten. „David? Ist was mit dir?“, wollte Isabelle wissen und strich David vorsichtig über die Schultern. Dieser erschrak, völlig in Gedanken versunken. „Was? Nein... alles... alles gut.“, erwiderte er und stand auf. Gerade, als er gehen wollte, kam Ben die Treppe runter, hielt ihn am Arm fest. „Wo wollen sie hin?“, fragte er mit harschem Ton. „Was ich? Raus, was dagegen?“, schnaubte David zurück. „Allerdings.“, erwiderte der junge Hauptkommissar. Dann fiel der Blick des jungen Witwers auf das, was Ben dort in der Hand hatte. „Schauen sie... das habe ich im Wandschrank hinter den Kleidern ihrer Frau gefunden.“, meinte er und hielt eine Plastiktüte mit einer Menge Geldscheinen hoch.
David sah sich das an. „Was soll das? Ist das Falschgeld?“, fragte er verwundert. „Nein… so sieht es nicht aus. Herr Brehmer…. Es lag ziemlich versteckt im Schrank. Vielleicht wusste der Einbrecher davon und wollte es haben. Das wäre ein sehr guter Grund, dass er sich mit ihrer Frau beschäftigte…“, mutmaßte Ben. Er beobachtete David sehr genau. Doch dieser zeigte keine Reaktion. „Woher sollte meine Frau denn soviel Geld haben…?“, fragte er verwirrt. „Das weiß ich nicht, aber wir sollten auf jeden Fall dieses Geld als Mordhintergrund betrachten. Sagen Sie… die Agentur, die Sie und Ihre Frau geleitet haben, lief oder läuft ja nicht besonders gut. Also können wir ausschließen, dass das Geld daher stammt. Soweit sind wir uns doch sicher einig oder?“, fragte Ben. David nickte. „Ich verstehe es nicht…ich meine das sind…es sieht zumindest verdammt viel aus.“, murmelte David nur. Ben nickte. „Ja…schätzungsweise sind es an die zwanzigtausend Euro. Aber genau ist es nicht abzuschätzen. Sie haben also keine Ahnung woher das Geld stammt?“, harkte Ben nach. „Nein… wirklich nicht…was passiert denn mit dem Geld? Ich meine, normalerweise würde es doch nun in meinen Besitz gehen oder?“, kam hoffnungsvoll von David. Ben lächelte. „Leider nein. Solange die Herkunft des Geldes geklärt ist, wird es sich es in der Asservatenkammer bequem machen. Sollte es sich herausstellen, dass alles in Ordnung ist wird es in die Erbmasse einfließen. Wie das Erbe aussieht und wer es erbt… nun ja… das wird dann ein Notar übernehmen.“, erklärte Ben weiter. Er nahm die Tasche und wandte sich zum gehen. „Herr Brehmer…Sie sollten auf jeden Fall erreichbar bleiben. Es könnte sein, das wir noch Fragen haben…“, lächelte Ben ihn an und verschwand.
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Semir sah auf als Kim eintrat. „Chefin..gibt es Neuigkeiten von Ben oder Susanne?“ fragte er sofort. Kim nickte. „Susanne geht es entsprechend. Ihr Bein ist kompliziert gebrochen und sie hat eine schwere Gehirnerschütterung…ein paar Schnittverlet-zungen im Gesicht, die aber wieder heilen…“ Kim machte eine Pause. „Und was ist mit Ben?“ harkte Semir nach. „Ben wurde scheinbar entführt. Herzberger und Bonrath haben sein Handy in eine Wohnung gefunden sowie Blut, was zweifelsfrei von Ben stammt…“ wieder kam eine Pause. Semir sah sie aufmerksam an. „Da ist doch noch was...“ stieß er aus. Kim lächelte nervös. „Ja….schon…es sieht ganz so aus, als hätten Herzberger und Bonrath bei der Entführung geholfen...“ hängte sie an. „Wie bitte?“ fragte Semir erstaunt nach. „Nun...vor dem Haus aus dem Ben entführt wurde, haben sie einem jungen Mann geholfen eine Kiste zu verladen. Diese Kiste ist vermutlich mit Ben gefüllt gewesen. Der Kriminaltechniker hat Holzfasern in der Wohnung und vor dem Gebäude gefunden, die ohne Zweifel zu einer Kiste gehören..bzw. zu einem Möbelstück. Herberger und Bonrath sind gerade beim Zeichner um ein Bild zu bekommen..“ gab Kim von sich. Semir sah sie an. „Das kann doch jetzt nicht wahr sein…das gibt es doch gar nicht...Diese Idioten…wenn ich hier runterkomme, dann….“ stieß er aus. „Scheinbar doch….“ bestätigte Kim. „Wie geht es ihnen?“ stellte sie die Gegenfrage. „Soweit gut…nur würde ich mich gern etwas bewegen. Aber der Kerl scheint nicht mich gemeint zu haben. Es war von Anfang an auf Ben gerichtet…seit kurzem spricht er nicht mal mehr mit mir….vermutlich weil er sein Ziel erreicht hat… Ich wünschte jetzt ich könnte mit Ben tauschen…“ gab Semir leise zurück. „Dann sollten wir nun anfangen….“ meinte sie. Semir nickte und rieb sich die Augen. „Müde?“ fragte Kim. „Ja…dieses Nichtstun ist langweilig…ich weiß nicht mal ob ich die Füße hochlegen kann ohne das ich damit einen Mechanismus auslöse…“ bestätigte er. Kim nahm einen Zettel und schrieb darauf. „Hartmut hat das Signal der Kamera…. Werden jetzt aufzeichnen…tun Sie als würden Sie schlafen und dann haben wir Sie bald vom Stuhl. Wir brauchen mindestens zwei Stunden Material…“ las Semir nur wenig später. Er sah sie an und nickte.
Semir stieß ein leises Stöhnen aus, las Kim wieder gegangen war. „Wenn Ben und ich nicht die Stühle getauscht hätten, oder seine Bombe auch funktioniert hätte, wie wollten Sie ihn dann entführen?“ fragte er leise. Auch wenn er nicht damit rechnete eine Antwort zu hören. „Ich hätte einen Weg gefunden. Notfalls hätte ich die Bombe auf die er gesessen hätte, deaktiviert. Er wäre freiwillig zu mir gekommen, um dich zu retten. Semir…für dich tut er alles. Er würde für dich sein Leben geben. Wärest du auch dafür bereit?“ wollte der Erpresser wissen. „Was genau ist damals passiert?“ versuchte Semir wieder herauszufinden. Doch diesmal schwieg die Person am anderen Ende. „Wollen Sie es mir nicht erzählen, weil Sie es gar nicht wissen? Ist es nur, weil Sie einem kranken Gedanken folgen? Vielleicht hören Sie ja auch Stimmen! Stimmen die nur Sie hören….Sie sind wahnsinnig und …“ reizte er die Person. Auch wenn er nicht genau wusste wie sie reagierte, wenn er es tat. „Du wirst es nicht verstehen…du weißt nicht wie es ist, einen geliebten Menschen zu verlieren!! Du weißt nicht was Verlust heißt…genauso wenig wie Ben. Aber Ben wird es erfahren…er wird sein Leben verlieren und vorher wird er büßen für das was er getan hat!!“ schrie die Stimmte wütend. Semir lehnte sich zurück und schloss die Augen. „Du wirst auch büßen….halte deine ungläubige Zunge im Schacht sonst werde ich einen Weg zu deiner Familie finden…..“ fauchte die Stimme wütend. „Lass meine Familie in Ruhe…ich warne dich….solltest du ihr auch nur einen Schritt zu nahe kommen, dann lernst du mich von meiner unangenehmen Seite kennen..“ drohte Semir zurück.
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AufWunsch von Jenni wurde diese Story und auch folgende Storys gelöscht.
Vendetta
Kinderherz
Angst
Kleines schwaches herz
Spiel auf Zeit
Comic auf der Flucht
Vergebung
Todesmarsch und FeuerbrunstDer Grund ist einfach. Es sind angefangene Storys die Jenni nach und nach beenden wird. Allerdings mögen die Leser keine unfertigen Storys und so können wir uns gemeinsam auf die Geschichten im vollendeten Zustand freuen.
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