okay...Ben ist im KH...schon mal sehr gut...aber ein bisschen kühl der Gute....Heizung an...in zig Decken gehüllt und jede Menge heißen Kaffee oder heiße Suppe....das wird schon wieder. Und Semir? Was macht er jetzt? Wird sein Freund ihm das geschrottete Auto verzeihen?
Beiträge von Elvira
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Die Wochen vergingen und Semir bekam Post. Er öffnete sie und fand Freikarten für den Zirkus, der noch einmal nach Köln kam. Diesmal jedoch zur Abendvorstellung. Er, Ben und eine weitere Person waren eingeladen. „Da wird Andrea wohl mal einen Babysitter beauftragen sich um meine Prinzessinnen zu kümmern…“ meinte er nur. Ben nickte. Zwei Tage später waren die Drei in der Vorstellung. Leo trat zum ersten Mal mit Pascha auf und man sah, das sich Mensch und Tier prächtig verstanden. Auch Sofie hatte ihren Auftritt mit Wolle und den Pferden. „Meine Damen und Herren, wie wäre es mit einem Freiwilligen?“ fragte sie in Richtung Publikum. Wieder meldete sich keiner. Sofie ging zu Wolle und flüsterte ihr etwas ins Ohr. „Gut, dann muss Wolle sich ihren Partner für diese Nummer selbst aussuchen…“ erklärte Sofie. Wolle ging los und trabte direkt auf Ben zu. „Nicht schon wieder…“ stöhnte dieser und versteckte sich. Die Scheinwerfer folgten dem Tier und das Bild des sich versteckenden Bens erschien auf der großen Leinwand. Ein Lachen ging durch die Menge. Wollte knabberte an Bens Shirt und zog ihn sanft vor. „Wolle hat einen Partner gefunden. Kommen Sie, diesmal spuckt sie auch nicht..“ lachte Sofie. Ben stöhnte auf und folgte dem Zug des Tieres. „Applaus für den tapferen Mann!“ forderte Sofie. Ein tosender Applaus folgte und Ben wurde in die Nummer eingebaut. Er sollte Wolle und den Pferden lediglich Möhren reichen, die die Tiere ihm sanft aus der Hand nahmen. Wolle hatte ihren Spaß und stupste ihn immer wieder an. Wieder flüsterte Sofie dem Tier etwas ins Ohr. Wolle schnaubte und schien zu nickten. Dann stieß sie Ben wieder in Richtung seines Platzes. „Hey langsam…“ forderte Ben auf und wollte die Lamadame wegstoßen. Doch Wolle schien dies als Angriff zu werten und spuckte. Wieder traf die grüne Masse Ben im Gesicht.
Semir gluckste vor Lachen und auch Andrea konnte sich nicht halten. Ben sah wütend auf Beide. „Ja, lacht ihr nur. dieses verdamtme Vieh hat mich auf den Kicker. Das gehört abgeschlachtet…“ fauchte er wütend. „Sie steht auf dich..“ lachte Semir weiter. Ben sah zu Wolle, die scheinbar genaus amüsiert war wie das Publikum und sein Partner. Sofie nahm das Mikro in die Hand. „Schäm dich Wolle!“ forderte sie das Tier auf. Dieses streckte seinen Kopf zu Boden und hob eine der Vorderhufe. Dahinter legte es den Kopf was wieder zu einem Auflachen im Publikum führte. Sofie reichte Ben ein Taschentuch. „Wo mein Bad ist, wissen Sie ja. Hier ist der Schüssel und entschuldigen Sie bitte..“ flüsterte sie ihm zu. Ben nickte. „Schon gut, ist nur ein dummes dämliches Tier…“ fauchte er. „Danke für unseren Herrn Jäger aus dem Publikum, dass er diesen Spaß mitgemacht hat!!“ forderte Sofie das Publikum auf und wieder ertönte ein donnernder Applaus. Ben stand auf und verbeugte sich artig. Nach der Vorstellung trafen er, Semir, Andrea und Sofie sich vor dem Wohnwagen. „Es tut mir wirklich Leid, aber sie scheint sich von ihnen bedroht zu fühlen. Deshalb hat sie gespuckt…“ erklärte sie noch einmal. Ben nickte. „Ich hätte nicht mit den Händen wedeln sollen, schon klar. Wie gut, das ich vorgesorgt habe und ein Ersatzshirt im Wagen hab..“ lächelte er. „Ich wollte mich für alles noch einmal bedanken. Leo blüht wieder auf und ich habe eine Therapie angefangen. Ich muss Martin loslassen. Er wird in meinem Herzen immer bei mir sein..“ erklärte Sofie und umarmte erst Semir dann Ben. Sie sah Andrea an. „Sie haben einen verdammt tollen Mann. Passen Sie gut auf ihn und auf die Prinzessinen auf…“ ermahnte sie und reichte die Hand, die Andrea fest drückte.
Sofie sah Ben an. "Sie mag Sie scheinbar nicht.." meinte sie. Ein kleines Lächeln erschien, doch es verschwand schnell. "Wie geht es Leo?" wollte Semir wissen. "Es schient ihm gut zu gehen. Aber er hat das was passiert ist nicht vergessen....und ich auch nciht. Wir sind beide in psychologischer Behandlung und wir machen gute Fortschritte. Ich ekele mich manchmal vor mir selbst. Er hat mir den trauernden Vater vorgespielt und war selbst derjenige der mir den größten Schmerz verursacht hat. Wie können Menschen nur so grausam sein." kam leise von Sofie. "Die Anhörung wird übrigens in zwei Wochen stattfinden. Aber die Staatsanwältin sagte mir schon jetzt, dass es zu keiner Verhandlung gegen Ihnen kommen wird. Sie können also weiterhin für Freude bei den anderen Kindern sorgen." lächelte Semir ihr beruhigend zu. "Wissen Sie...wenn Friedrich nicht gewesen wäre, dann hätte ich jetz auch keinen Leo mehr. Der alte Mann hat meinen Sohn gerettet und irgendwie auch umgekehrt. Friedrich erzählte mir, dass er Lehrer war. Bis er eines Tages seine Frau mit dem besten Freund im Bett angetroffen hatte. Er fing das Trinken an...verlor den Job....die Perspektive und landete auf der Straße. Fast 20 Jahre lang. Und nun trinkt er nicht mehr und geht in seinem Job als Zirkuslehrer nicht nur für Leo völlig auf. Unser Direktor überlegt sogar, ob er nicht noch mehr Artisten mit Familie einstellt um den Fortbestand zu sichern." gab Sofie bekannt. "MAMA!! Ich Hab ne 1" kam Leo aufgeregt zu ihr. Sofie strich ihrem Sohn über den Kopf. "Sehr gut.." lobte sie ihn.
Ende
Und weiter geht’s… aber erst nach dem Fantreffen. Die nächste Story die ihr lesen könnt ist „Willkommen in der Hölle“ und bei dem Titel solltet ihr euren Vorrat von Baldrian, Valium und anderen Beruhigunsmitteln aufstocken…. -
nun ja...ich denke wir werden in der Folge auf jeden Fall Andrea wieder sehen. Sie wird sich ja sofern sie es nciht weiß äußern. Warten wir es einfach ab. Ich kann mir sehr gut vorstellen, das man Semir mit dieser Tochter dann erpressen wird. Oder aber er weiß gar nichts von seiner unehelichen Tochter. Das wäre ja auch noch eine Möglichkeit. Und selbst wenn sie von einer Beziehung vor Andrea handelt. Das macht es doch interessanter. Sie dürfte dann ja im Teenageralter sein und mal sehen wie Semir sich dann anstellt, denn die Sorgen sind dann ja andere, wie jeder als Mutter oder Vater weiß.
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Paul sah höhnisch auf den Polizisten, der gefesselt vor ihm stand. „Toller Trick, wie gut, dass mein Freund mir empfohlen hat, noch einmal nachzusehen. Jetzt werde ich dich töten..“ stieß er aus. „Dann können Sie sich selbst erschießen. Sie kommen hier nicht mehr raus…“ gab Semir gepresst von sich. „Oh, ich denke schon. Sie sind mein Freifahrtschein. Los, ruf deinen Partner!“ forderte Paul auf. Semir konnte ihn nicht ansehen, aber er spürte den Druck der Waffe und ahnte,dass der Mann ohne mit der Wimper zu zucken abdrücken würde. „BEN!!“ rief Semir. Schon kurz darauf sah man Bens Wuschelkopf. „Ich warne euch, wenn ihr nur einen Trick versucht, ist euer Freund tot!! Ich will einen Fluchtwagen!! Und Geld!!! Eine Million Euro!!“ schrie Paul. Semir spürte das der Mann die Kontrolle über sich verlor. Wenn er ihn lange genug bearbeitete würde Winther aufgeben. „Hören Sie Winther, Sie können nur Pluspunkte sammeln wenn Sie jetzt aufgeben. Ich kann und werde Ihnen nicht helfen zu entkommen..“ erklärte Semir und versuchte seine Stimme überzeugend wirken zu lassen. „Halt dein Maul!!“ stieß Paul aus. Semir schwieg. „Los!! Die sollen schneller machen!“ forderte Paul ihn auf und stieß die Waffe erneut gegen die Schläfe. Semir stöhnte auf. „Wenn, wenn Sie mich losmachen, dann kann ich sicher…“ versuchte Semir, doch der Rest ging in einem Schuss unter. Der Druck an der Schläfe verschwand und Semir wandte vorsichtig den Kopf. Paul Winther lag vor ihm am Boden. Ein Loch direkt über dem Nasenbein zierte sein Gesicht. Der finale Rettungsschuss. Semir schloss erleichtert die Augen und atmete tief ein und aus. „Semir? Bist du okay?“ war das nächste was er wieder wahrnahm. „Ja…ja, mach mich los..“ bat er nur und spürte wie sich jemand an den Fesseln zu schaffen machte. Nur wenig später war er los. „Das war knapp. Warum hast du so lange gebraucht..“ fauchte Semir Ben an, der breit grinste. „Sei froh, dass ich überhaupt hier bin…“ kam von ihm. Semir schlug ihm auf die Schulter. „Danke…“ stieß er aus und grinste nun auch.
Nur wenig später ging es im Konvoi in die Stadt, wo Sofie zu Leo ins Krankenhaus gebracht wurde. „MAMA!!“ schrie der Neunjährige erfreut und sprang seiner Mutter in die Arme. „Leo, mein Leo...endlich…“ weinte Sofie. Sie strich dem Jungen durch die Haare. „Bist du okay? Hat er dir nichts getan?“ wollte sie wissen. „Nein, dank Friedrich hat Paul mir nichts tun können, aber er hat mich eingesperrt und... Ich habe einen anderen Jungen weinen gehört. Ich weiß nicht, was er mit ihm gemacht hat, aber als Friedrich kam, wollte ich nur weg….“ erklärte Leo und wies auf den alten Mann, der auf dem Bett saß. Sofie sah ihn an. „Ich werde jetzt besser gehen. Lebe wohl mein kleiner Leo, du bist wie dein Name, stark und mutig…“ lächelte der Alte und reichte Leo die Hand. „Vergiss mich nicht, hörst du…“ mahnte er ihn. „Aber du wolltest doch bei mir bleiben im Zirkus. Weißt du Mama, Friedrich war mal Lehrer. Dann könnte ich doch was bei ihm lernen und muss nicht ständig die Schule wechseln…“ schlug Leo vor. Sofie lächelte. „Nun ja, aber wir können Herrn…..?“ Sofie sah den Mann an. „Friedrich reicht…“ gab er zurück. „Wir können Friedrich nicht zwingen. Wenn er nicht will, dann…“ erklärte Sofie. „Aber er will doch, er hat nur Angst vor dir…“ flüsterte Leo seiner Mutter ins Ohr. Sofie lächelte leicht. „Das muss er aber gar nicht…“ gab sie genauso leise zurück. Sie sah Friedrich an. „Wenn Sie wollen, dann sind Sie herzlich willkommen,aber….es gibt Regeln. Kein Alkohol!“ mahnte sie ihn. Friedrich sah sie freudig an. „Seit Leo bei mir ist, habe ich keinen Tropfen gebraucht. Er ist ein ganz toller Junge. Etwas Besonderes…“ lobte Friedrich. Sofie nickte. „Ja, das ist er…“ bestätigte sie. Sie sah zu Semir. „Was wird jetzt mit mir passieren? Ich meine, wegen Horn…?“ wollte sie wissen. „Es wird auf jeden Fall zu einer Gerichtsverhandlung kommen, aber ich habe gehört was Ihr Exmann gesagt hat. Und damit sind Sie höchstens wegen Freiheitsberaubung und Körperverletzung zu verurteilen. Und da Sie alleinerziehend und nicht vorbestraft sind, wird die Strafe sicher mit Bewährung enden…“ erklärte Semir. „Was ist mit dem Junge, den Sie gefunden haben? Lebt er noch?“ wollte Sofie wissen. Ben nickte. „Er ist auf dem Wege der Besserung..“ bestätigte er. „Das ist gut. Wie kann ich diese Greultaten meines Exmannes wieder gut machen?“ stöhnte Sofie. „Das können Sie nicht. Und Sie haben es auch nicht zu verantworten. Er hat es. Aber nicht vor einem irdischen Gericht…“ lächelte Semir und verabschiedete sich von Sofie, Leo und Friedrich.
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danke erstmal
ja ich hab auch keine Ahnung, warum das bei mir so ist. das sieht erstmal ganz normal aus und dann wird das so komisch. Keine Ahnung was ich da falsch mache 
da kann ich dir helfen....wenn du einen Beitrag einstellst, dann hast du über der Schriftart zwei Möglichkeiten..einmal Editor und einmal den Quellcode. Nutze den Editor und es erscheint so wie es bei mir und den Anderen erscheint.
Gruß Elvira
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Ich glaube da irrst du dich Elvira, das war "Grüß schön"..."keine Zukunft" kam glaube ich nicht in "Und Action" vor!
nun ja...ich meinte ja nur, das er dort den Spruch abgekupfert hat, weil der Citybulle sagte "...keine Zukunft" er hat es lediglich mit dem einen oder anderen Wort kombiniert, aber daher hat er das...und dieses "Grüß schön" auch....ist halt nur ein Mensch unser Semir, der seine Helden hat...;) und mal ehrlich...unsereins benutzt sicher auch den einen oder anderen Spruch in gewissen Situationen.
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Semir stöhnte. Seine Arme taten weh und schrien nach Entspannung. Er sah nach oben. Die Ringe bildeten sich schon auf den Gelenken ab. „Verdammt, es kribbelt schon..“ stöhnte er und versuchten die Hände zu bewegen. Doch viel war nicht zu machen. Sie waren steif. „Wenn ich die verdammten Fesseln lösen könnte, dann würde ich Sie befreien, Herr Gerkan…“ gab Sofie leise von sich. Sie weinte leise. Semir sah sie an. Gern hätte er die Frau in die Arme genommen um zu zeigen,dass sie nicht allein war, aber er konnte ja nicht. „Ich habe diesen Mann einmal geliebt. Und nun? Nun stellt sich heraus, dass er mir den größten Schmerz zugefügt hat, den man einer Mutter zuführen kann. Er hat meinen Sohn entehrt und getötet. Und nun kann er sogar das Land unbehelligt verlassen…“ sagte sie leise. Semir hörte den Hass in der Stimme. Die Verzweiflung. Doch er musste ihr Recht geben. Je länger er hier stand, um so wahrscheinlicher war es, das Paul Winther das Land verlassen konnte, ohne behelligt zu werden. Wie sollte er dieser Frau Mut zusprechen können, wenn er selbst auch keine Idee hatte, sich befreien zu können. Sie waren auf Hilfe von Außen angewiesen. „Nur keine Sorge, mein Kollege wird uns schon finden. Wir müssen nur Geduld haben. Und die Gefahr für uns ist ja nun vorbei…“ tröstete Semir sie mit Worten. Sofie lächelte. „Haben Sie eigentlich Kinder?“ wollte sie wissen. Semir nickte. „Zwei Mädchen, sechs und zwei Jahre alt…“ gab er stolz zurück. „Sehr schön, ich liebe Mädchen…“ gab Sofie zurück. Semir sah sie an und schwieg. Doch plötzlich hörte er etwas. „Da, hören Sie? Verdammt, wenn Ihr Ex zurück kommt, dann wird er sein Fehler korrigieren….“ stieß Semir aus und sah verzweifelt in die Richtung. Doch plötzlich sirrten die Kugeln an ihm vorbei. Semir zuckte bei jedem Knall zusammen. Er sah Ben und die Kollegen sowie auf der anderen Seite Paul Winther.
„SEMIR!!“ schrie Ben als er seinen Partner sah. Schon sausten Kugeln in seiner Richtung. „BEN! Vorsicht!!“ ermahnte Alex ihn unsinniger Weise. „Danke bemerkt, Semir und Frau Winther stehen nicht in der direkten Schusslinie, aber noch sehr gefährlich. Wenn Winther einen der Beiden als Geiseln nimmt, haben wir schlechte Karten..“ ermahnte Ben und schoss in die Richtung wo Winther stand. „Sechs Mann auf die Rückseite!“ befahl Alex über Funk. Er wusste das seine Leute schnell und präzise waren. Dennoch war es nun wichtig Semir und Sofie aus der Gefahrenzone zu bekommen. Wieder sirrte eine Kugel an Ben vorbei und traf die Betonwand neben ihm. Einige Splitter trafen ihn im Gesicht und er fluchte verhalten. „Alex, gib mir Deckung!“ befahl er und rannte gebückt los. Alex gab eine Salve in Richtung des Verbrechers ab und zwang ihn so in Deckung. „BEN?“ schrie Semir und versuchte sich dünn zu machen. Für ihn und auch für Sofie bestand die Gefahr dass ein Querschläger sie traf. Ben antwortete nicht. Er schlich sich geduckt an den Stuhl ran, auf dem Sofie saß und völlig starr in die Richtung von Alex starrte. Dank der Salve die Alex in die Richtung von Winther sandte schaffte er es und band die Frau los. „Kommen Sie!“ befahl er und zog sie vom Stuhl. Sofie ließ alles mit sich machen. Sie zitterte am ganzen Körper. Ben brachte sie zu Alex, dessen Männer sich umgehend um die Frau kümmerten und sie raus brachte. „Okay, Geisel 1 ist in Sicherheit. Nun fehlt nur noch Semir. Wo sind deine Leute?`“ wollte Ben wissen. „Adler 1 an Adler 6, wo seid ihr?“ wollte Alex wissen. „Mussten eben einen Komplizen festnehmen, der sich mit uns anlegen wollte. Gehen jetzt rein!“ kam als Antwort. Doch nun überschlugen sich die Ereignisse. „BEN!!“ hörte Ben seinen Partner rufen. Ben sah hin und erstarrte. Paul Winther stand direkt bei Semir und presste ihm die Waffe an die Schläfe.
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Hallo Jenni...ich möchte jetzt mal etwas loswerden, was sicher so einige Leser denken. Es ist sehr schade, das du Geschichten anfängst und sie dann einfach brach liegen lässt. Dann kommt wieder ein Teil und du gelobst Besserung. Doch dann....wieder ebbe. Es macht überhaupt keinen Spaß sich ständig wieder neu einzulesen, denn wenn es weiter geht, dann hat man das was bisher geschah längst vergessen. Es tut mir Leid, aber so kann ich die Story nicht weiterverfolgen.
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außerdem dreht Semir das manchmal..."so mein Freund...keine Zukunft" oder auch....so Leute...keine Zukunft..." ist doch okay....und warum er das sagt wissen wir ja seit der Folge "und action.."

Und ein kleiner Tipp...wenn es nervt..einfach die Ohren zuhalten wenn es gesagt wird Meistens ja dann, wenn sie den Täter stellen.... 

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ja ja...auch in England sind die Autos nicht schwer zu schrotten. Auch dort schafft unser türkischer Hengst es die Abwrackprämie niedrig zu halten. Klasse aber was ist mit Ben?
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Und, hängen alle Tapeten? Ich hoffe das Wochenende war erfolgreich!?
Geht so...leider bin ich immer noch nicht fertig. ein Zimmer fehlt noch und dann die Farbe....aber es wird.
Ist der eigentlich eine "Schöpfung" von dir oder sollten wir den aus irgendwelchen Cobra-Folgen kennen?
Ja dieser Alex Hoffman ist eine von mir erdachte Figur, die ich noch etwas ausweiten will. Beispielsweise ihn euch mal etwas näher bringen, in dem ich mehr über ihn erzähle. Das aber später.... mit Chris zusammen.
Bitte schnell mehr Elli... und da wir nur einmal am Tag Essen bekommen dürfen die Kapitel ruhig etwas länger sein
Ich habe doch schon längere Kapitel.....;)
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Ben kam an seinem Ziel an. Das SEK war bereits vor Ort und erwarteten ihn schon. „Hallo Alex….“ grinste Ben und begrüßte seinen Freund Alexander Hoffmann. „Ich konnte es mir eigentlich denken, dass ihr dahinter steckt und da du hier bist, ist Semir irgendwo hier drin, richtig?“ wollte der Spezialist wissen. „Ich liebe deine direkte Art. Ja, Semir wollte einen Mann verhaften, der Kinder missbraucht und getötet hat. Das letzte Opfer ist schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht worden.“ brachte Ben ihn auf den aktuellsten Stand. Alex Gesichtszüge verhärteten sich. „Und der Mistkerl ist da drin? Also, ich meine, mit Semir…“ stellte er sofort richtig. Ben nickte nur. „Dann werden wir den Kerl jetzt stellen!“ knurrte Alex und ging mit seinen Leuten in das erste leerstehende Gebäude. „Sauber!!“ kam es von vielen Ecken. „Sauber!!“ musste auch er zurück geben. Hier war niemand. „Nächstes Gebäude! Ihr sichert und ihr geht rein!“ befahl Alex und wies die Männer ein. Ben kam zu ihm. „Und?“ fragte er. „Hetz mich nicht, aber gib mir, sobald wir den Kerl haben, nur fünf Minuten mit ihm…“ bat Alex und verschwand im nächsten Gebäude. Ben dackelte hinterher. Auch das nächste Gebäude stand leer. „Dann bleiben nur noch die hinteren großen Dinger..“ knurrte Alex und marschierte wieder los. „Nun warte doch mal auf mich…“ rief Ben hinterher und folgte dem Mann. Wieder gingen sie Schritt für Schritt vor. Erst als Letztes betraten Alex und Ben die Räume. Nichts…hier war niemand. „Dann haben wir nur noch ein Gebäude…“ meinte Ben. Alex nickte. In diesem Augeblick ertönte ein Schuss. Ben und Alex sahen sich erschrocken an. Doch nur Sekunden und die Gruppe geriet in Bewegung. „SEMIR!!“ schrie Ben. Nichts, keine Antwort. Verdammt wo konnte er denn nur sein? „Alex, wir müssen ihn finden….!“ drängte Ben den SEKler. „Ja doch, ja. Da hinten ist noch ein Gang..“ meinte dieser und schon rannte Ben los.
Paul Winther sah seinen Bruder an. „So, die sollten jetzt weg sein..“ grinste er. „Willst du nachsehen, oder fahren wir jetzt?“ wollte Jürgen wissen. „Na, wir fahren. Ich will weg, bevor die Bullen auftauchen. Lass uns direkt zum Flughafen fahren. Ich habe alles bei mir, was ich brauche. Geld, Ausweis, alles…“ grinste Paul. „Und bist du dir sicher, dass der Plan funktionert? Diese Bullen stecken voller Tricks…“ ermahnte Jürgen ihn. „Du meinst, wir sollten noch mal gucken?“ harkte Paul nach. Jürgen nickte. „Sicher ist sicher…“ lächelte er. „Gut, dann werde ich noch mal nachsehen….“ stimme Paul zu und stieg aus. Mit schnellen Schritten ging er auf die Rückseite des Gebäudes zu, wo Gerkan und Sofie festgebunden waren. Auch wenn Paul nicht wirklich dachte, dass die sich befreien konnten, so musste er Jürgen doch Recht geben. Gerkan hatte sicher eine Menge Tricks auf Lager und würde sie auch anwenden. Aber er war auch gefesselt. Die Hände waren weit über seinen Kopf mit dem Käfig verbunden und der Käfig war nicht zu bewegen. Außerdem zielte doch seine eigene Waffe auf ihn und die war sicher schon abgefeuert. Also müsste Gerkan sich eine Kugel eingefangen haben. Und Sofie, sie würde wegen Mordes angeklagt werden. Immerhin hatte sie Horn die Stromstöße verpasst und auch wenn Müller es zu Ende geführt hatte, so war sie die Haupttäterin und würde für immer in den Knast gehen. Und dann würde er Leo zugesprochen bekommen. Seinen eigenen Liebessklaven, den er sich zum bedingungslosen Gehorsam erziehen würde, völlig in Gedanken versunken ging er weiter und erreichten gemeinsam mit einer Gruppe des SEKs die Halle, wo die Gefangenen standen.
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Der Bitte kann ich mich nur anschließen
So ein kleines großes Kapitelchen kurz vor Feierabend?
Ja und bis du wieder online bist dauert es ja noch eine halbe Ewigkeit. Du arme. Ich hoffe beim Umzug hat ansonsten alle gut geklappt! Und auch ohne Internet kannst du ja an neuen Geschichten für uns basteln, über die wir uns dann später freuen können, oder?
@ Cobra-fan.... leider hab ich noch kein Inet....ist noch zwei Wochen hin....
und
@ Elina...ich bin dabei...zwischen Tapetenkleben und streichen, schreibe ich an Geschichten die es wieder in sich haben. Ansonsten..hat alles wunderbar geklappt mit dem Umzug.
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Nein er wird kein Opfer der Kälte. Geht ja auch gar nicht...er ist Autobahnbulle und muss bei einem Unfall sterben. Falls er doch draufgehen sollte, Chris...schreib sie um.....;)
Klasse geschrieben wie immer. Ich vermisste die allabendlichen Chats mit dir. Den Austausch unserer Ideen. Ich will wieder online sein!!!!
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So in zwei Wochen....Termin am 17. 8. habe ich wieder Inet freu mich schon...... Dann kann ich euch wieder täglich mit einem Stück erfreuen...jetzt müsst ihr leider bis Montag warten...
Leo saß in seinem Krankenzimmer und sah Friedrich an. „Warum bist du eigentlich hinter mir hergekommen?“ wollte der Kleine wissen. „Ich hatte ein ziemlich ungutes Gefühl, weißt du. Ich hab dich sehr gern. Und als du wieder zu deiner Mama wolltest, habe ich mich für dich gefreut. Mamas sind sehr wichtig für Kinder. Meine Mama war auch immer sehr wichtig…“ erklärte der Alte. „Willst du, wenn alles vorbei ist an die Autobahn und schläfst dort?“ wollte Leo wissen. Friedrich zog die Schultern hoch. „Ich weiß es nicht, aber mich will ja niemand mehr haben. Was soll ich sonst machen? Außerdem habe ich ja das Auto beim Zirkus gestohlen. Da wird die Polizei sicher auch noch was sagen…“ meinte er nur. „Aber das hast du doch nur gemacht, um mich zu retten. Du hast mich gerettet und das werde ich der Polizei auch sagen!“ kam sofort von Leo. Er ging zu dem alten Mann und umarmte ihn. „Ich werde dich beschützen, so wie du es getan hast…“ erklärte er. Friedrich lachte auf. „Das ist wirklich sehr gut. Ich bin ein Mensch, der nicht gern irgendwo im Haus sitzt. Ich brauche die Natur…“ erklärte er leise. „Dann kommt doch zu uns zum Zirkus. Wir sind immer unterwegs. Und wir können immer Leute brauchen, die arbeiten…“ schlug Leo vor. Wieder lachte Friedrich auf. „Das ist eine sehr gute Idee. Nur, ob der Besitzer des Zirkus es auch gut findet?“ wollte er wissen. „Das regel ich schon. Arno ist ein ganz lieber Mann und außerdem. Paul ist sicher nicht da. Dann kannst du seine Stelle einnehmen…“ schlug Leo vor. „Das ist eine gute Idee. Ich werde mit Arno sprechen…“ versprach Friedrich. „Ich hoffe nur, meine Mama kommt bald zu mir. Ich habe ihr soviel zu sagen…“ stöhnte Leo. „Ganz sicher, die Mama hat dich lieb und sie braucht dich auch. Du musst ja jetzt auf sie aufpassen…“ lächelte Friedrich. Er hatte den kleinen Leo in sein Herz geschlossen.
„Ja, so ist gut. Noch mal, schnell..“ forderte Semir auf. Sofie streckte sich erneut und schaffte es die Waffe um wenige Zentimeter aus der Richtung zu bringen. Semir schloss die Augen. „Danke, das reicht. Das ist gut…“ stieß er aus. In diesem Augenblick ertönte der Schuss. Semir glaubte, das Sirren der Kugel zu hören. Er öffnete die Augen und sah Sofie an. „Danke, das war sehr gut…“ lobte er sie . „Wie kommen wir hier raus? Ich kann mich nicht befreien und Sie sind auch angebunden..“ wollte sie wssen. „Nur keine Sorge, meine Kollegen kommen sicher bald..“ beruhigte Semir sie. „Das hoffe ich sehr. Ich will zu Leo. Er braucht mich doch…“ beklagte sie sich. „Das werden Sie und wir werden Ihren Mann sicher auch bekommen. Die Morde werden nicht ungesühnt bleiben…“ versprach Semir leise. „Er hat Martin getötet, seinen Stiefsohn. er hat ihn missbraucht und wollte das Gleiche mit Leo machen. Ich wünschte, er würde auch einen grausamen Tod erleiden. Ich wünschte ich könnte ihm selbst…“ stieß sie aus. „Ich weiß. Ihr Mann wird für die Taten für immer hinter Gitter verschwinden und …“ erklärte Semir weiter. „Exmann, ich will nichts mehr mit ihm zu tun haben. Nie wieder…“ stieß Sofie aus. „Okay Sofie. Sind Sie denn soweit in Ordnung?“ harkte er nun nach. Denn er wusste aus eigener Erfahrung, das Stromstöße gefährlich sind. Sofie sah auf den toten Horn, der hinter Semir im Käfig lag. „Ich wollte ihn nicht töten. Ich wollte nur, dass er gesteht. Ich wusste nicht, dass er nicht schuldig war. Werde ich auch ins Gefängnis müsen?“ wollte sie wissen. Semir sah sie ernst an. „Sie haben ihn wirklich nicht getötet?“ harkte er nach. „Nein…als ich gegangen bin, hat er noch gelebt. Er hat mir doch gestanden Martin getötet zu haben. Aber ich habe ihn nicht umgebracht.“ kam leise von Sofie. Semir nickte. „Ich denke, wir können das irgendwie als erledigt betrachten… Leo braucht Sie sobald wir hier raus sind..“ lächelte er.
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Ben würgte leicht. „Wird der Kleine durchkommen?“ fragte er den Notarzt der benachrichtigt wurde. „Wenn er Glück hat ja, aber da müssen tausend Schutzengel einen verdammt guten Dienst machen…“ gab der Mann zurück und ließ den knapp neunjährigen Jungen abtransportieren. Ben sah sich in dem Raum um. „Haben wir einen Hinweis, wer der Kleine ist?“ wollte er weiter wissen. „Bisher haben wir nichts gefunden. Der Junge wird erstmal nichts sagen. Steht unter Schock und die Schläge, die er einstecken musste, waren sicher nicht von der sanften Art. Du hast sein Gesicht gesehen. Das Nasenbein ist gebrochen und der Kiefer sieht auch übel aus. Wo hast du denn Semir gelassen?“ harkte nun Hartmut nach, der die Spurensicherung übernahm. „Er ist weg. Ich hatte gehofft das es hier eine Spur gibt. Wir wissen das Paul Winther der Täter ist. Nach Auskunft von seinen Kollegen ist er mit Semir und seiner Frau weg gefahren. In Semirs Auto…“ erklärte Ben. Bevor Hartmut was sagen konnte klingelte das Handy von Ben. Er hob die Hand und meldete sich. „Susanne! Hast du was für mich?“ wollte er sofort wissen. Dann hörte er eine Weile zu. „Okay, wo genau…?“ fragte er nach. „Ja gut. Schick sofort ein SEK Team hin. Ich bin auf dem Weg!“ stieß Ben aus. „Hartmut, ich muss los. Ich weiß wo Semir ist..“ erklärte Ben und rannte los. Mit einem heißen Start raste er auf die Autobahn. Eine Hand war an seinem Handy. „Susanne, ich bin jetzt unterwegs. Ich brauche ungefähr 25 Minuten bis ich dort bin. Was ist mit dem SEK?“ wollte Ben wissen. „Die sind in fünfzehn Minuten vor Ort. Ich hoffe nur, sie kommen nicht zu spät..“ gab Susanne durch. „Das hoffe ich auch…“ kam von Ben. Er konzentrierte sich auf den Verkehr und kam dank Blaulicht und Sirene schnell voran.
Semir versuchte sich weg zu drehen. Doch irgendwie schien es ihm nicht zu gelangen. Die Handschellen hielten ihn an der Stelle und auch in die Knie gehen um aus dem Schusskanal zu kommen ging nicht. „Frau Winther, hören Sie mich?“ versuchte er die Frau des Täters zu wecken. Sofie wurde von Paul mit Stromstößen maträtiert. Sofie hing in dem Stuhl und Semir hoffte inständig, dass die Frau noch lebte. Seine Waffe zielte auf ihn. Wie viel Zeit blieb ihm noch? Verdammt, er konnte nichts tun. Die Handschellen hielten ihn an der Stelle. Wann die Uhr abgelaufen war, konnte er ebenfalls nicht sehen. „Frau Winther!!“ versuchte er erneut. Sofie konnte, wenn sie wach wäre, die Waffe aus der Richtung befördern, denn die Füße von ihr waren frei. Sie konnte die Waffe wegschlagen. Sicher gab es ein Restrisiko, aber lieber fing er sich eine Kugel in die Schulter oder ins Bein ein, als das sie ins Herz ging. Denn genau dort zielte sie hin. „Frau Winther, bitte…wachen Sie auf..“ kam verzweifelt von ihm. Endlich…Sofie stöhnte auf. „Frau Winther! Helfen Sie mir. Helfen Sie mir, bitte…“ versuchte er erneut. Sie schlug die Augen auf und sah sich verwirrt um. „Frau Winther, hören Sie, Sie sind meine einzige Chance. Treten Sie die Waffe weg, bitte…“ flehte er. Sofie sah ihn an. „Was?“ fragte sie heiser. „Die Waffe, versuchen Sie mit den Füßen ranzukommen. Es klappt ganz sicher, schnell…“ stieß Semir aus. Sofie sah ihn an. Sie reagierte nicht. „Was, meinen Sie?“ harkte sie nach. „Die Waffe, sie ziehlt auf mich. Sie müssen sie wegtreten!“ wiederholte Semir. Nun folgte Sofie den Blick von Semir und sah die Waffe. „Dieses Schwein…“ stieß sie aus. Sie reckte sich, doch ihr Fuß kam nicht ran. „Das geht nicht. Ich schaffe das nicht…“ weinte sie leise. „Doch, Sie schaffen das. Strengen Sie sich an, retten Sie mich..“ flehte Semir weiter. Die Zeit musste fast abgelaufen sein. Nur noch wenige Sekunden würde sein Leben dauern, wenn Sofie Winther es nicht schaffte.
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kaum bin ich mal da....macht Ben seinen gefesselten Freischwimmer....geil....schade das ich nur sporadisch da bin....aber die Sache wird immer interessanter. Ich weiß wenigstens wer der ungebetene Gast war. Ben...lol..und das Semir sich auf der Seite des Beifahrers nicht gerade wohl fühlt...kann ich mir auch vorstellen.
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Sooo mein Umzug ist vollzogen, aber das Inet ist noch net da...also missbrauche ich einen anderen Anschluss um euch mit der Fortsetzung zu versorgen...
„Aussteigen!“ befahl Paul als sie das Ziel erreicht hatten. Sofie sah ihn entsetzt an. „Was hast du vor?“ fragte sie ängstlich. „Das ist ganz einfach. Du hast Rainer Horn, den vermeindlichen Mörder deines Sohnes ermordet, und Herr Gerkan ist dir auf die Schliche gekommen. Darauf hast du ihn entführt und zu Horn in den Käfig gesteckt. Aber ohne Leo und Martin willst du nicht leben. Also hast du dich erschossen, Selbstmord meine Liebe. Das ist so eine schändliche Art sich aus dem Leben zu stehlen, sich seiner Schuld stellen ist doch viel besser…“ grinste Paul. „Damit werden Sie sicher nicht durchkommen..“ stieß Semir aus. Paul stieß ihn weiter. „Los!“ fauchte er. Semir ging langsam weiter. Direkt hinter ihm ging Sofie. „Paul, Paul…ich hab dich doch geliebt. Wie konntest du nur?“ weinte sie leise. „Was? Was konnte ich nur? Martin...Martin war mein Liebling, aber dann wollte er mich verraten. Das konnte ich nicht zulassen. Ich wollte nur das er still ist. Mehr nicht. Nur ruhig sollte er sein. Und dann war er ruhig, ich habe zu spät bemerkt, dass er gar nicht mehr lebte. Aber von da an musste ich mir neue Kinder besorgen. In jedem Ort in dem der Zirkus war, fand ich einen der Martin ähnlich sah…“ kam von Paul. Semir hörte den irren Nachklang in der Stimme. „Sie haben die anderen auch getötet! Sie haben die Kinder gequält!!“ fauchte er wütend. „Oh gequält? Nein…nein, ich habe sei gezüchtigt, damit sie mir gehorchten. Das hat super geklappt!“ stellte Paul richtig. „ Ja genau….Sie haben die Kinder gequält!! Sie haben sie geschlagen und gezüchtigt und dann an sie vergangen!!“ stieß Semir wütend aus. Paul lachte leise. „Ich habe mir nur das geholt was mir zustand. Und nun rein da!!“ forderte er Semir auf. Semir sah in den Käfig. In einer Ecke lag Rainer Horn. „Was haben Sie mit ihm gemacht?“ fragte Semir heiser. „Ich gar nichts. Das war Sofie, sie hat ihn mit Stromstößen gequält und getötet…“ lachte Paul. „Das ist nicht wahr!! Das ist nicht wahr!! Du lügst!!“ schrie sie verzweifelt und wollte sich von ihrem Mann lösen.
Semir wollte den Augenblick nutzen und Paul trotz der gefesselten Hände außer Gefecht setzen, doch bevor er seinen Vorhaben umsetzen konnte bekam Paul Hilfe. „Müller? Was soll das? Sie haben doch von mir das Geld bekommen! Sie sollten doch…“ stammelte Sofie. Der angesprochene Mann lachte nur. „Er ist mein Halbbruder, mein bester Freund seit Kindertagen. Und er hatte auch seinen Spaß mit Kindern….“ gab Paul zurück. Müller stieß Semir an den Käfig und löste die Handschellen um sie nur wenig später wieder über seinen Kopf wieder einrasten zu lassen. Semir stand mit dem Rücken zum Käfig und spürte die Stangen. Seine Hände waren mit dem Käfig verbunden. So konnte er sich nicht befreien. Er sah wie Paul seine Frau an dem Stuhl fesselte. „Was hast du vor? Willst du mich auch töten? Paul, Leo braucht mich. Bitte…lass mich gehen, bitte…“ weinte sie leise. Semir sah den Mann an. „Sie werden damit nicht durchkommen….“ versuchte er erneut. „Oh ich denke schon. Sehen Sie, nur Sie und Sofie wissen, was ich getan habe. Leo wird sicher kein glaubwürdiger Zeuge sein. Ein Junge, der seinem Bruder nachtrauert und Horrorgeschichten erzählt. Mein Plan ist perfekt. Sofie wird Sie töten, damit Sie ihr nichts tun. Doch dann erkennt sie die Ausweglosigkeit und begeht Selbstmord. Ich werde ein Alibi haben. Denn ich und mein Freund werden zum Zeitpunkt Ihres Todes bereits im Flieger sitzen und das schöne Deutschland verlassen…“ lachte Paul. Semir bemerkte wie der Mann den Sofie mit Müller angesprochen hatte eine Waffe in eine Vorrichtung zu setzen. Nun ahnte Semir was es für ein Plan war. „Sie denken das klappt? Wie sollte es? Sofie sitzt auf dem Stuhl und ist festgebunden. Wie sollte sie dann abdrücken? Ihr Plan ist ein großer Fehler, mehr nicht… Sie haben doch mitbekommen, das ich die Informationen von meinem Kollegen habe…die wissen es auch…“ verunsicherte er die Männer. „Sehen Sie das so? Horn ist tot. Er kann nichts tun. Das hat Sofie gemacht. Der Arzt wird Herzstillstand feststellen. Ist kein Verlust. Er war ein Kinderschänder. Sofie hat sich an ihn gerächt. Sie sind dazwischen gekommen, aber Sofie konnte Ihre Waffe ansich bringen und Sie erschießen. Die Waffe wird in ungefähr zehn Minuten abgefeuert werden.“ lachte Paul.
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So auch hier einen letzten Teil vor meinem Umzug, dafür aber in doppelter Länge. Mit der Auflösung müsst ihr warten bis ich wieder in der (hoffentlich) nächsten Woche on bin.
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Friedrich stellte Leo einen heißen Kakao vor die Nase. „So…was ist passiert? Kanntest du den Mann?” harkte er nach. Leo schluchzte immer noch. „Das war Paul…mein Stiefpapa. Er…er hat gesagt, dass…dass ich …..” kam stockend von ihm. Friedrich sah ihn betroffen an. „Hat er dich angefasst?” harkte er sofort nach. Leo nickte. „Ja….zwischen die Beine…er hat gesagt, dass Martin…das er das ….auch gemacht hat….” weinte Leo. Friedrich nahm den Jungen in die Arme. „Mein armer junger Freund. Weißt du was das heißt?” wollte er wissen. Leo schüttelte den Kopf. „Wir müssen zur Polizei, gleich nach dem Frühstück und dort werden wir alles sagen. Du musst alles sagen. Hörst du? Alles…” redete der Alte auf den kleinen Jungen ein. „Ich will zu meiner Mama…” weinte Leo leise. „Ich weiß, sobald wir bei der Polizei waren. Dann fahre ich dich zu deiner Mama….” versprach Friedrich. Ein Zittern ging durch den Körper des Kindes. „Mein Papa, er hat Martin getötet. Das hat er mir gesagt. Er hat gesagt, dass Martin böse war und er nur wollte, dass Martin nicht weint…..” erzählte der Junge schluchzend. „Schon gut, mein Kleiner. Das werden wir alles der Polizei erzählen. Die Wache der Autobahnpolizei ist nicht weit und die werden deinen Vater dann verhaften und er wird bestraft werden. Für all das, was er getan hat. Danach wirst du zur Mama gebracht…” redete Friedrich auf ihn ein. Was musste der Junge durchgemacht haben? Wie hatte er sich gefühlt, als sein Stiefvater ihm den Mord an seinen Bruder gestand? War es nicht zuviel für die Kinderseele? Konnte Leo daran zerbrechen? Dieser wunderbare Junge, der so eine tolle lebhafte Fantasie hatte. Freidrich hielt ihn fest und bemerkte gar nicht, dass der Kleine in seinem Arm eingeschlafen war. „Na gut, dann schlafen wir erst einmal…” lächelte er und bettete den Kleinen auf seinem Schlafplatz. Dann legte er sich daneben und seinen Arm schützend um Leo. Als er so in das Gesicht des schlafenden Jungen sah, erinnterte er sich daran, dass er nun schon seit der Kleine bei ihm war nicht einen Tropfen Alkohol zu sich genommen hatte.
Ben kam ins Büro und sah Susanne erstaunt an. “Ist Semir noch nicht da?” fragte er verwundert. “Er ist schon wieder unterwegs. Du sollst bitte hier auf ihn warten. Ach so…die Speichelprobenergebnisse kommen innerhalb der nächsten halben Stunde.“ erklärte Susanne. Ben nickte. “Dann kann ich ja noch ganz gemütlich frühstücken. Weißt du wohin Semir ist?“ wollte er wissen. „Ich nehme an zum Zirkus. Die Sofie Winther hatte angerufen und war ganz aufgeregt…“ erklärte Susanne weiter. Ben sah sie an. „Ist Leo zurück?“ harkte er nach. „Keine Ahnung, aber Semir wird es dir sicher erzählen. Übrigens ist ein Auto beim Zirkus gestohlen worden. Die Fahndung ist bereits raus….“ erklärte Susanne weiter. Ben ging in das Büro was er sich mit Semir teilte und wartete ab. Die Zeit lief und Semir meldete sich nicht. Gegen elf trafen die Ergebnisse der Speichelprobe ab und Ben sah erstaunt auf das was dort stand. „Das gibt es doch gar nicht!“ stieß er aus, schnappte seine Jacke und wollte gerade das Büro verlassen als ein alter Mann mit einem knapp neunjährigen Jungen in die PAST kam. „Hallo, das ist Leo Winther und ich bin Friedrich Gerresheim….“ stellte sich der Mann vor. Ben sah ihn an. „Leo? Vom Zirkus?” harkte er nach. Der Junge nickte. Ben sah den Alten an. „Wo haben Sie den Jungen gefunden?“ wollte er wissen. Argwohn tat sich auf. „Das ist mein Freund, der ist ganz lieb, aber mein Papa, der ist böse..“ stieß der Junge aus. „Kommen Sie bitte in mein Büro!“ bat Ben fordernd. Friedrich Gerresheim nickte und folgte Ben mit Leo. „Setzen Sie sich, und dann erzählen Sie mir bitte von Anfang an was los ist..“ bat Ben. Friedrich erzählte was er wusste und dann war Leo dran.
Semir sah Paul und Sofie an. „Herr Gerkan, kommen Sie doch rein…” bat Paul ihn freundlich. „Danke. Frau Winther, Sie sagten dass Sie den Rucksack von Leo gefunden haben. Wo genau?“ harkte Semir nach. „Am Zelt, wo Pascha ist, das ist unser Löwe…“ erklärte sie. „Der Löwe?“ kam sofort von Semir . „Ja, das ist Leos Liebling. Pascha und er sind aufgewachsen. Sie respektieren sich gegenseitig und….ich habe Angst, das er….das…“ kam von Sofie. Wieder fing sie an zu weinen. Paul legte ihr den Arm auf die Schulter. „Beruhige dich doch. Wir müssen nach vorn schauen….“ versuchte er zu erklären. Semir wollte gerade zur Antwort ansetzen, als sein Handy klingelte. „Semir…“ meldete er sich. „Ben hier...Semir, lass dir jetzt nichts anmerken. Aber Leo ist hier bei uns und was er mir gerade erzählt hat, passt zu dem Ergebnis der Speichelprobe…“ hörte er seinen Partner. „Okay schieß los…“ befahl Semir und tat unbeteiligt. „Paul Winther ist der Täter. Er hat Leo aus dem Zirkus entführt und in ein altes Haus gebracht. Die Spurensicherung ist bereits dabei, das Haus zu untersuchen. Die Speichelprobe von Winther passt mit der DNA der Spermaspuren überein. Paul Winther ist der Mörder von den Kindern. Und ich vermute auch von Martin Winther…“ gab Ben bekannt. Semir sah Paul an und schluckte. „Okay, hab ich verstanden. Schick mir bitte Verstärkung…“ bat er und beendete das Gespräch. Er atmete tief durch und wandte sich an Paul. „So Herr Winther, ich denke Sie haben mir einiges zu erklären…“ stieß er sofort aus. Wut kam in ihm auf. Dieser Mistkerl, der so besorgt tat, hatte seinen Sohn entführt und einen ermordet. „Ich weiß nicht, was Sie meinen…“ wich Paul aus. „Was haben Sie denn heute Nacht gemacht?“ harkte Semir nach und versuchte sich nicht anmerken zu lassen, dass er kurz vor der Explosion stand. „Ich habe geschlafen, hier natürlich. Meine Frau kann das bestätigen..“ lachte Paul. Sofie sah ihn an. „Ja das stimmt. Paul hat geschlafen. Ich saß die ganze Nacht wach, aber er hat geschlafen…“ bestätigte sie. „Von Wann?“ harkte Semir nach. „Ich war noch etwas unterwegs, aber so gegen elf habe ich mich schlafen gelegt…“ gab Paul bereitwillig zurück.
Paul sah den Polizisten an. War er dahinter gekommen? Verdammt, hatte er doch Spuren hinterlassen, die man nun auswerten konnte? Dann musste er jetzt sehr vorsichtig sein. Dieser Bulle und Sofie mussten weg. Und Leo auch. Aber erst wenn er seinen Spaß hatte. Nur wohin mit den Beiden und wie? „Ich weiß wirklich nicht was Sie von mir wollen…“ sagte er leise. „Ach nein….? Dann will ich ihnen das mal erklären. Leo ist bei uns auf der Wache und hat einiges erzählt. Sie haben ihn gestern Abend mit dem Auto in ein altes Haus nach Mettmann gebracht und dort eingesperrt. Und Sie haben ihm erzählt, das Martin hier seinen Tod fand. Die Spurensicherung ist bereits vor Ort und wird alles sicherstellen, was dort zu finden ist. Sie haben also noch etwas Zeit zu gestehen..“ fauchte der Polizist. Paul sah erschrocken zu Sofie. „Du? Du hast meinen Sohn?“ fragte sie und stand auf. „Du!!! Du bist das Schwein!!! Horn ist unschudig!!“ schrie sie und griff ihren Mann an. Paul lachte leise und packte sie. Er zog sie wie ein Schutzschild an sich und drückte ihren Hals zu. Der Polizist griff zur Waffe. „Waffe weg!!! Ich erwürge sie. Ich habe nichts zu verlieren!!!“ fauchte er ihn an. „Geben Sie auf! Sie machen alles nur schlimmer!!“ forderte der Polizist ihn auf. „Und dann für Kindermord ins Gefängnis? Nein…nein, so einfach wird das nicht! Los !!! Waffe weg!!“ fauchte er wütend und drückte zu. Sofies Gesicht lief blau an. Er beobachtete den Polizisten sehr genau. „Ich sage es nicht noch einmal!!“ gab er bekannt. Jetzt endlich hob der Polizist die Hände und legte seine Waffe auf den Tisch. „Okay…okay…lassen Sie sie los…“ bat er. „Handy, Handschellen, Autoschlüssel...alles auf den Tisch!“ forderte Paul weiter. Diesmal gehorchte der Polizist sofort. „Sehr gut und nun nehmen Sie die Handschellen und fesseln sich die Hände auf dem Rücken!“ kam der nächste Befehl.
Semir nahm die Handschellen und tat was der Mann verlangte. „Mach sie ja richtig zu!“ warnte ihn der Mann. Semir nickte. „Sie werden nicht weit kommen…“ gab er von sich. „Schnauze!! Ich bin schlauer als die Polizei. Keiner konnte mich verraten und auch Leo werde ich zu mir holen….“ fauchte Paul Winther. „Herr Winther, wir wissen, dass Sie die Kinder ermordet haben. Die DNA von der Speichel passt mit den Sperma überein. Sie werden für immer hinter Gitter wandern…“ erklärte Semir leise. „Das werde ich sicher nicht und Sie werden mir helfen zu verschwinden. Sie und Sofie, los raus in den Wagen!“ forderte Paul Winther ihn auf .Semir nickte und ging vor. Sofie war mittlerweile halb bewusstlos. „Lassen Sie sie hier…“ bat Semir. „Oh nein, sie ist rachsüchtig. Sie hat diesen Horn in die große Halle eingesperrt. Nur dafür hat sie meinen Halbbruder angeheuert. Horn ist tot und Sofie hat ihn umgebracht. Mit Stromstößen wie auf einem elektrischen Stuhl. Und dort werden wir auch hinfahren….“ lachte Paul irre. „Das wird nicht funktionieren. Leo ist frei und er wird aussagen!“ versuchte Semir den Mann zu verunsichern. „Ach wer glaubt schon einem Kind? Es wird als Fantasie abgetan werden…“ lachte Paul. „Einsteigen!“ hängte er an und öffnete Semir die hintere Türe es BMWs. Semir tat was der Mann verlangte. Sofie wurde auf den Beifahrersitz gezwungen und mit dem Gurt festgeschnallt. Sie war ohne Bewusstsein und Semir wusste nicht, ob sie tot war oder noch lebte. Paul schwang sich hinter das Steuer und fuhr los. Doch ganz ungesehen kam er nicht weg. Semir sah die anderen Angestellten die dem Wagen hinterhersahen. Hoffentlich waren sie schlau genug um den Kollegen Hinweise zu geben. Die Fahrt ging nach Düsseldorf. Semir ahnte wo Paul Winther hinfuhr. Wenn es ein gutes Versteck in Düsseldorf gab war es entweder den Containerhafen oder aber das verlassene Bahngelände was nun zum Verkauf anstand.
Ben und die Verstärkung kamen im Zirkus an. Doch der Wohnwagen der Winthers war leer. Verdammt, stieß er aus, als er Semirs Handy fand. Sofort rannte er durch alle Zelte und stürmte auch das wo Pascha wohnte. Sofort sprang der Löwe auf und brüllte laut. Ben zuckte zusammen „Hoh, ganz ruhig…ganz ruhig, Clarence…“ sagte er und ging mit einem gebührenden Abstand an dem Käfig vorbei. Als sie in dem Manegenzelt ankamen sahen sie mehrere Männer die am Proben waren. „Wenn Sie Ihren Kollegen suchen, der ist mit Paul und Sofie weg….“ gab einer der Leute bekannt. „Wissen Sie wohin?“ wollte Ben wissen. „Leider nein, aber es schien mir das Ihr Kollege nicht freiwillig mitging. Seine Hände waren gefesselt…“ kam die Auskunft. „Verdammt…“ stieß Ben aus. Was zum Teufel ging hier vor? „Was haben Sie noch beobachtet? Mit welchem Wagen sind die weg?“ fragte er weiter. „Mit einem silbernen BMW…Kennzeichen D-BM 3308….war echt ein schicker Wagen…“ gab der Mann zur Antwort. „Danke…“ stieß Ben aus und griff zum Handy. „Susanne!! Lass Semirs Wagen orten!!“befahl er und beendete das Gespräch wieder. Wo sollte er suchen? „Haben Sie überhaupt keine Ahnung wo er hin ist?“ wollte er noch einmal wissen. „Nein, leider nicht…“ gab der Mann zurück. Ben fuhr zum alten Haus und hoffte dort Spuren zu finden, wo er suchen musste. Er kam knappe fünfzehn Minuten später im Haus an. „Habt ihr was?“ wollte er sofort wissen, als er das Haus betrat. „Oben...der Doc ist dort..“ gab der Mann bekannt und schon stürmte Ben die Treppe hoch. „Doc?“ fragte er laut durch den langen Gang. „HIER, 3. Raum..“ kam als Antwort. Ben rannte rein und blieb direkt in der Tür stehen. „Gott….“ stieß er aus. „Ja…das habe ich auch gesagt…“ bestätigte Dr. Wegener und erhob sich.
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