Absturz der Quoten!! Die gestrige Folge wurde nur von 3,98 Mio gesehen. In der WErberelevanten Gruppe waren es knappe 2,28 Mio was RTL einen Marktanteil von nur 18% einbrachte.
Beiträge von Elvira
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„Mafuane...ist das nicht gefährlich? Ich meine...ich sehe keine Schutzgitter, die uns schützen könnten und du scheinst auch keine Waffe zu haben.“ gab er besorgt von sich. „Das ist nicht nötig Herr Gerkan. Die Tiere trauen sich höchstens an stehende Fahrzeuge ran und wenn Sei nicht gerade hektisch winken, werden sie Sie nicht sehen. Bleiben Sie ruhig sitzen und genießen die Fahrt.“ meinte Mafuane. Semir schluckte. „Und was ist, wenn ich mal muss?“ harkte Semir nach. „Nun...dann halte ich an, Sie erleichtern sich und danach geht es weiter. Aber Sie müssen aufpassen, dass Sie nicht versehentlich auf eine Schlange treten. Die Tiere sind wirklich gefährlich.“ gab Mafuane erklärend von sich. „Ja okay...aber was mache ich wenn ein Tiger auf mich zukommt?“ war die nächste Frage von Semir. „Dann rennen Sie am besten.“ Lachte Mafuane. Semir sah zu Ben, der sich köstlich über seine Angst amüsierte. „Du findest das lustig was? Aber ich nicht! Diese Tiere sind gefährlich. Ich habe gehört dass ein Nashorn so einen Wagen im Nullkommanix umwerfen kann. Und die Elefanten sollen manchmal so brutal sein, dass sie die Menschen einfach überrennen.“ Erzählte Semir. „Diese Schauermärchen habe ich auch gelesen und sehr oft gehört. Aber wir haben doch einen erfahrenen Mann an unserer Seite, der sein Land sicher besser kennt oder?“ gab Ben zurück. „Da hat Herr Jäger recht. Ich kenne das Land sehr gut. Ich arbeite als Ranger in einem der großen Serengetiparks. Die Aussicht von einem Elefanten überrannt zu werden ist etwa so groß wie die Chance in Deutschland im Lotto zu gewinnen.“ erklärte Mafuane. „Aber es ist nicht ausgeschlossen und ich bin meistens ein Sonderfall.“ gab Semir von sich. „Oh ja...das ist er. Wenn es einen Misthaufen gibt und einen Ballen sauberes Stroh würde er in den Misthaufen fallen.“ gluckste Ben von der Rückbank. „Ha, Ha...sehr witzig Herr Jäger. Wirklich sehr witzig.“ Knurrte Semir. Doch dann musste auch er grinsen. Vielleicht machte er sich ja doch zu viele Sorgen. Auch Andrea lachte leise. „Du bist wirklich unverbesserlich, Semir. Genieße doch einfach die Fahrt und denke nicht soviel nach.“ Bat sie und schloss die Augen.
„Wie sieht so eine afrikanische Hochzeit eigentlich aus?“ wollte Ben nach einer geraumen Zeit wissen. „Das ist eine sehr wichtige Angelegenheit. Cariba ist unsere Schamanin und sie wird unsere Häuptlingsfrau. Die Massai sind ein einfaches Volk. Unser Häuptling musste für Cariba aufgrund ihres Standes 40 Rinder bezahlen. Aber Cariba und Mokabi lieben sich wirklich. Sie gehören beide unserem Stamm an, was nicht normal ist. Um frisches Blut in den Stamm zu kriegen, werden die Frauen zwischen den einzelnen Dörfern vermittelt, wenn sie bereit zum heiraten sind. So wird dann unser Stamm größer und reicher. Aber Cariba ist wie schon gesagt unsere Schamanin und sie muss bei uns bleiben. Dennoch musste Mokabi Cariba ihrem Vater abkaufen.“ erklärte Mafuane. Ben lachte auf. „Was hast du für Andrea bezahlt?“ harkte er plötzlich nach. Doch für diese Frage stieß Andrea ihn den Ellbogen in die Rippen. Ben zuckte zusammen „Aua...“ machte er leise. „Du bist genau wie Semir, unmöglich..“ lachte Andrea und ließ die Augen geschlossen. Semir sagte nichts. „Gibt man der Braut bei eurer Hochzeit auch Geschenke?“ wollte er dann wissen „Nein...warum denn? Die Frau bekommt keine Geschenke. Frauen sind bei uns damit sie uns die Kinder gebären, sie großziehen und Häuser bauen. Aber das tun sie sehr gern, denn wenn uns ein Haus gefällt wird sie dafür belohnt.“ kam von Mafuane. „Aber Cariba ist doch höchstens 16 Jahre alt.“ Warf Semir ein. „Sie ist eine reife Frau. Sie kann Kinder gebären, sie kann Häuser bauen, sie kann heilen. Das reicht um als Frau durchzugehen. Es hört sich zwar sonderbar an, aber so leben die Massai schon immer.“ lächelte Mafuane. „Und Cariba ist damit einverstanden?“ wollte Ben nun wissen. Mafuane sah ihn durch den Spiegel an. „Frauen werden nicht gefragt. Sie haben zu gehorchen. Der Mann ist das Gesetz und das gilt auch für Cariba. Wenn sie Glück hat, dann will Mokabi nur sie zur Frau haben. Aber er darf sich auch andere holen. Wenn er sie bezahlen kann. Hier ist ein Mann reich, wenn er viele Frauen und viele Rinder hat.“ gab Mafuane zur Auskunft. Semir drehte sich zu Andrea um. Sie schien zu schlafen, doch das täuschte. „Denk nicht mal dran!“ warnte sie ihn und lachte nur. Semir schluckte. „Ich liebe nur dich..“ gab er von sich. Ben bekam sich vor Lachen nicht mehr ein und auch Mafuane sah Semir an. „Du hast nur eine Frau?“ harkte er nach. „Nein...ich habe drei....“ stellte Semir fest. „Seit wann das denn?“ wollte Ben wissen. „Na Andrea...Ayda und Lilly...das sind drei und sie sind die schönsten Frauen der Welt..“ kam von Semir trocken.
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Elvira: Tut mir Leid, aber muss dich schon wieder korrigieren, die Folge heißt "Familienangelegenheiten". "Familiensache" gibts schon!

warum tut dir das denn leid? Ich kann es ab....;)

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Okay…..wie immer….Der Polizist steckt ein Beweismittel ein, weil es ein Familienmitglied gehört. Diesmal ging es also um Bestechung im Baubereich. Wieder bekommt Semir einen Sender verpasst wie in „Das zweite Leben“ und wieder den gleichen Text…
Neu allerdings das die Beweise so deutlich gegen einen Verwandten sprechen. So eindeutig….klar das Ben völlig verwirrt ist und die Rolle hat Tom sehr gut gespielt. Gefühle gezeigt….Verzweiflung…das war gut. Das Ben sogut Skateboard fahren konnte wusste ich auch nicht….aber schon klasse. Der Witz mit dem Auto war nicht schlecht….musste ich doch leicht schmunzeln.
Die Rolle von Dieter finde ich nicht mehr gut…Als Fuhrparkmanager….das passt überhaupt nicht zu ihm. Ich hätte ihn lieber gern auch auf der Straße gesehen. Das unsere Helden sich so gegenseitig angehen ist für mich irgendwie verständlich. Sicher ist es für jemanden nicht so einfach, wenn sein eigener Vater im Knast landet. Unschuldig und dort dann auch noch verprügelt wird. Doch sie raufen sich wieder zusammen und stehen diese Abenteuer gemeinsam durch. Bens Wut war für mich sehr gut nachvollziehbar und sehr gut gespielt.
Was für mich auch gut war….jeder macht sein Ding…wie in den Storys hier….wenns nicht zusammen geht, dann eben getrennt und doch zusammen. Denn irgendwie treffen die Spuren wieder aufeinander und führen gemeinsam zum Ziel. Ich fand es allerdings etwas traurig, dass ausgerechnet die Freundin von Konrad zu dem Täterkreis gehörte. Aber gut, das Ben darauf bestand das Konrad die Weste tragen sollte.
Alles in Allem finde ich die Folge wieder sehr gut durchdacht… die Spannung stimmte, die Acton kam etwas zu kurz und das Drama war auch gut dosiert. Kaum überflüssige Witze, die überspitzt und langweilig waren. Es stimmte.
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Gegen acht wurde Conny von Julian abgeholt und nach Hause gebracht. Conny legte ihm knappe 600 Euro hin. „Whow...du warst ja richtig fleißig meine süße Honigbiene..“ lobte er sie und küsste sie zärtlich. Seien Hände gingen über ihren ganzen Körper. „Julian...wie lange noch? Ich meine...wir müssten doch so langsam genug für die OP zusammen haben oder?“ fragte sie nach. Julian strich ihr über das Gesicht. „Nur keine Sorge...Liebes...schon sehr bald ist genug.“ lächelte er erneut. Er wurde zärtlicher und zog sie aufs Bett. Natürlich wollte auch er seinen Spaß haben. „Juli...bitte...ich bin müde...“ bat Conny. Julian sah sie enttäuscht an. „Du willst nicht mit mir schlafen?“ fragte er leise. „Doch...doch...aber ich brauche etwas Ruhte. Bitte...der Abend war anstrengend..“ beklagte sie sich. Julian nickte und stand auf. „Ich versteh schon....du liebst mich nicht mehr..“ sagte er darauf. „Nein....ich liebe dich über alles. Meinst du ich würde es sonst für dich tun?“ harkte sie nach. Sie sah sein trauriges Gesicht. „Also gut...dann machen wir es. Aber dann lässt du mich schlafen ja...?“ gab sie klein bei. Julian nickte und eine Stunde später lagen beide entspannt nebeneinander und schliefen. Julian Berger sah auf das schlafende Mädchen und lächelte leicht. „Du bist eine ganz Süße und viel zu wertvoll um auf dem Strich zu versauern. Ich denke ich habe da eine neue Möglichkeit dich einzusetzen und du wirst alles für mich tun..“ sagte er leise. Cornelia Braun drehte sich leicht schnurrend um. Julian stand vorsichtig auf und griff zu seinem Handy. Er wählte die Nummer seines Freundes Tristan. „Hey...ich bin es... Du kannst sie haben. Ich brauche was Neues..“ gab er durch. „Okay...und was willst du für die Kleine haben?“ harkte Tristan nach. „15 Riesen. Das ist sie wert. Heute Nacht hat sie gute 600 Euro geschafft...“ erzählte Julian stolz und sah sich noch einmal zu Conny um. Sie schlief tief und fest. „Okay....aber nicht vor Freitag. Bis dahin kann sie dir noch was einbringen. Ach ja...und ich hoffe sie ist nicht so wie Lisa. Die konntest du nämlich in der Pfeife rauchen!“ kam von Tristan. „Hey....ein Fehlgriff kann man sich erlauben. Wie viele Weiber habe ich dir schon verschafft hä...? und nur zwei waren Nullnummern. Alle Anderen waren gut und du hast dir eine goldene Nase verdient! Also komm mir nicht damit. Lisa war dein Problem. Du hast sie doch beseitigt...also gut oder nicht?“ harkte Julian nach. „Ja okay... du hast Recht. Bring sie am Freitag zum „Black Rose“ dort kann sie dann an der Theke anfangen. Wenn sie wirklich so aussieht wie auf dem Foto werde ich sie im Service einsetzen.“ lachte Tristan. Julian lachte ebenfalls. Den Service den Tristan ansprach kannte er zu genüge. „Sie ist eine Granate im Bett. Ich habe sie ausprobiert. Und sie sieht auch genauso toll aus, wie auf dem Foto.“ Bestätigte er erneut. „Du kannst mir viel erzählen. Ich will sie vorher testen...aber nicht allein...vier Freunde von mir werden dabei sein. Jeder darf ran. Wenn sie alle schafft, bekommst du sogar 20 Riesen. Aber nur wenn alle zufrieden sind.“ warnte Tristan. „Gut...dann würde ich sagen, komm am Mittwoch zu mir. Ich werde Conny sagen, dass wir Gäste haben und das sie frei hat. Dann freut sie sich und weißt nicht worauf sie sich einlässt.
Ben sah Semir an. „Naivasha...? Hört sich irgendwie nach einer Krankheit an oder?“ grinste er. Doch bevor Semir antworten konnte ging die Fahrt los. „Na...mal abwarten. Aber die Autos gefallen mir überhaupt nicht.“ maulte Semir. „Ja klar. Mit deinem BMW würdest du hier nicht weit kommen.“ lachte Ben. „Mit dem X5 schon. Ist schließlich ein Geländewagen und der Turbo unter den BMWs... Aber das Auto hier ist echt klein, die Sitze sind unbequem und hart...“ ging es bei Semir weiter. 2Das Auto ist groß. Ich fahre manchmal mit acht Leuten hier im Auto durch die Stadt“ warf Mafuane in einem perfekten Deutsch ein. Semir schluckte und sah ihn erschrocken an. „Du verstehst alles, was ich sage?“ fragte er erstaunt. Mafuane nickte. „Ich hatte die Chance in Deutschland zu studieren. Ich bin Tierarzt...“ lachte der farbige Mann. „Ähm....also das ist nichts gegen dich...wirklich... ich bin nur andere Fahrzeuge gewöhnt..“ stellte Semir sofort richtig. „Wirklich Acht Leute? Aufeinander gestapelt?“ harkte Semir dann nach. Mafuane lachte laut. „Nein....ganz und gar nicht. Sie sitzen alle sehr ordentlich.“ gab er zurück. „Hier kommt es nicht auf den Komfort an, sondern dass man schnell ist.“ hängte er an. Andrea hatte bis zu diesem Zeitpunkt nichts gesagt, doch nun stieß sie ihren Mann an. „Semir...nun hör doch mal auf zu stänkern und genieße die Fahrt. Die Kinder sind müde. Mafuane...ich brauche Wasser für meine Kinder.“ Bat sie freundlich. „Unter dem Sitz ist eine Kiste. Da ist Wasser drin.“ Erklärte der Fahrer freundlich. Andrea beugte sich runter. „Das ist ja richtig kühl..“ strahlte sie. „Natürlich. Dort kommt keine Sonne hin und die Kiste lässt die Wärme nicht durch.“ lächelte Mafuane sie über den Rückspiegel an. Andrea gab den Kindern zu Trinken. „Mama...ich bin müde..“ beklagte Ayda sich. „Dann leg deinen Kopf auf meinen Schoß und schlafe etwas. Ich wecke dich, wenn wir da sind..“ meinte Andrea nur und strich Ayda die Haare aus dem Geicht. Ayda tat es und war innerhalb zehn Minuten eingeschlafen. Auch Layla schlief. Für die Kinder waren der lange Flug und nun die Fahrt einfach zu viel. Während der Fahrt sah Semir immer wieder nach rechts und links. Der Wagen hatte keine Schutzvorrichtungen gegen die wilden Tiere und das machte ihn sehr nervös. Er sah links von sich Elefanten die drohend ihren Rüssel hoben und mit den großen Ohren wedelten. Löwen sahen ihn von rechts aus müde an und die Gnus rannten von ihm bzw. vor dem Wagen davon.
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„So, bitte jetzt ganz ruhig bleiben.“, meinte der Arzt und fasste mit seinem Finger an Bens Nase. „Ganz ruhig bleiben... das tut jetzt ein bisschen weh, aber das muss sein.“, erklärte der Mediziner auf englisch und richtete dann die Nase wieder. Ein Knacken durchzog den Raum, gefolgt von einem Aufschrei, der das ganze Haus erfüllte. „Ist ja schon vorbei.“, kam es vom Arzt. „Ja, danke... das habe ich auch bemerkt.“, knurrte Ben und wollte sich an die Nase fassen, doch schon hielt ihn die Hand des Arztes fest. „Bitte nicht... ich werde ihre Nase jetzt fixieren und dann sollten sie sich vier bis fünf Tage lang nicht allzu stark belasten.“, erklärte der Arzt. „Und wie soll ich das machen? Eigentlich müsste ich schon längst wieder im Dienst sein.“, kam es von Ben zurück, als der Arzt sich entfernte. Doch Semir grinste nur. „Weißt du, eigentlich bin ich doch noch suspendiert. Da wäre es doch nur richtig, wenn du deine Nase und die Auswirkungen des Verhörs so richtig auskurierst. Ich hab da auch schon eine Idee, wie wir das am Besten machen.“, grinste der Deutschtürke und Ben ahnte schon übles dabei. „Und was ist das? Wirst du es mir vorher verraten oder erst wenn ich drin sitze?“, wollte Ben wissen. Seine Stimme klang heiser. Semirs Grinsen wurde breiter. Er genoss es bei Ben die Unsicherheit zu spüren. „Weißt du...ich bin ja ein Naturfreund und als ich einmal mit meinem damaligen Kollegen Tom Kranich mal campen wollte, war es mehr ein Alptraum... mit dir kann es doch besser sein...“, grinste Semir. „Du willst hier in England....campen??“, stieß Ben aus. Konrad sah von einem zum anderen „Das ist eine ganz tolle Idee... ich hab noch einen Campingwagen in der Scheune stehen...der ist mit allem ausgerüstet, was man braucht...Ben...das solltest du tun...du kannst dich in der Natur sehr gut erholen... Ruhe....Abgeschiedenheit.....das ist wirklich eine sehr große Idee...und ...“, schwärmte Konrad. „Ja...also gut...und wo wollen wir das machen?“, stöhnte Ben, der sich nicht wirklich dafür begeisterte. „Ich dachte im Wald von Robin Hood...“, schlug Semir vor. Konrad lache... „Der Sherwood Forrest...der ist wirklich sehr schon....allerdings nicht so dunkel wie man es aus den Filmen kennt...dennoch wunderschön... da gibt es einen großen See. Dort könnt ihr mit dem Wagen fast ans Ufer fahren...wirklich geniale Idee... Semir...das ist klasse...“, wiederholte Konrad.
Toni Smith öffnete die Tür mit schlurfenden Schritten. Wer konnte jetzt noch klingeln? fragte er sich. Er öffnete und sah die dunkle, voller Schlamm bedeckte Gestalt. „Mein Gott... was ist denn mit Ihnen passiert?“, stieß er aus. „Hallo Toni....ich bin es...“, kam mit stöhnender Stimme von dem Mann. „Konni?“, harkte Toni nach. Der Mann nickte. „Verdammt...komm rein....“ Toni zog den Mann in seine Wohnung. „Ich brauche deine Hilfe...“, stieß Konstantin aus. „Ja sicher...ich sehe schon... wer hat dich angeschossen?“, wollte Toni wissen. „Ein Bulle....oder eher gesagt, der Bullenvater, als ich den Partner des Bullen im Sumpf versenken wollte. Aber das schwöre ich dir...das zahl ich diesen Mistkerlen heim...dem Vater, dem Bullen und dem Partner...keiner von ihnen wird sich wünschen geboren zu sein...wenn ich mit ihnen fertig bin.“, versprach Konstantin. „Du wirst dich waschen und dann seh ich mir deine Wunde an...“, befahl Toni. Konstantin ging ins Bad. Es dauerte fast eine Stunde bis er wieder raus kam. Toni ließ ihn auf der Liege platz nehmen und untersuchte die Schulter. „Die Kugel ist scheinbar durchgegangen...hinten sehe ich die Austrittswunde....also muss ich nur desinfizieren und nähen...das wird schnell heilen...“, lächelte Toni. „Kann ich ein paar Tage hier bleiben?“, wollte Konstantin wissen. „Ja sicher....ich wohne allein....aber keine Dummheiten...ich will nicht ins Visier der Polizei geraten...“, ermahnte Toni ihn. „Ich auch nicht...noch nicht....“, versprach Konstantin. Toni nickte. Er legte seinem Freund fachmännisch einen Verband an und verpasste ihn noch eine Spritze. „So...du wirst jetzt schlafen... ich zeige dir dein Zimmer....und dann wirst du sicher schon müde werden....nur keine Angst...das ist zur Entspannung.. ich denke in einer Stunde wirst du wieder bei mir sein... hast du schon was gegessen?“, wollte Toni wissen. Konstantin schüttelte den Kopf. „Nein...aber da mach dir mal keine Sorgen... ich hab kein Hunger... Whow...was für ein Zeug war das?“, stieß Konstantin aus, der sich fühlte als hätte er drei Flaschen Whisky getrunken.
„Okay... warum sagen Sie mir nicht, das Gerkhan Sie unter Druck gesetzt hat... was hat er Ihnen angetan, das Sie den Mord auf sich nehmen?“, wollte Oliver Moore von Angus wissen. „Nein....ich war es!! Warum glauben Sie mir denn nicht!! Ich war es...ich habe Franka getötet...ich schwöre...“, kam müde von Angus. Moore ließ resigniert den Kopf hängen, wischte sich über die Augenpartie und sah dann zu Andrews hinüber. „Was soll ich noch machen, Robert? Er will sein Geständnis nicht zurücknehmen...“ „Sir, warum auch, wenn er immer wieder beteuert, dass er es war.“, erklärte der Sergeant und sah dann zur Tür, als diese aufging. „Mister Oliver Moore...“, fragte eine großgewachsene, streng aussehende Person mit kurz geschorenen, dunkelblonden Haaren. Der Sergeant deutete mit dem Finger nur auf die aufrecht am Tisch stehende Person. „Dann sind sie Chief Inspector Oliver Moore?“, fragte die Person erneut. „Ja, und sie stören gerade ein Verhör. Wenn ich sie bitten dürfte, zu gehen.“, fauchte der Polizist nur und drängte den Mann förmlich nach draußen. „Das werde ich nicht. Mein Name ist Roger Miller, Chefstaatsanwalt der Grafschaft Essex.“, erklärte sich der Mann und zog aus seiner Tasche seinen Ausweis hervor. „Oh Gott...“, kam es nur von Moore und schon im nächsten Moment ließ er sich auf die Tischplatte sinken. „Mir ist ihr unprofessionelles Verhalten schon länger zu Ohren gekommen, Moore, aber, dass sie einem geständigen Mörder jetzt auch noch die Worte in den Mund legen, dass er widerrufen soll, weil es ihnen nicht in den Kram passt, ist einfach empörend. Ebenso unverantwortlich ist es, dass sie einem Deutschen fast zum Geständnis nötigen.“, fauchte Miller den Chief Inspector an. „Ich habe nur ...“ „Sie haben genug getan, Moore. Sie geben ein schlechtes Licht auf die Polizei.“, fuhr der Staatsanwalt dem Mann in die Worte. „Tut mir Leid, aber ihr Verhalten wird ernste Konsequenzen nach sich ziehen. Ab nächstem Monat werden sie bei der Verkehrspolizei ihr Gemüt ein bisschen abkühlen können.“, zischte der Jurist und verließ dann wieder den Raum. „Was soll ich?“, schrie Moore hinterher. „Gehen sie, machen sie die restlichen drei Wochen Urlaub.“, kam als Antwort von Miller zurück, der auf den harschen Tonfall noch einmal zurückgekommen war. „Und jetzt verschwinden sie hier. Sergeant, bis auf weiteres sind sie für diesen Fall verantwortlich.“, gab der Staatsanwalt bekannt und verließ dann, mit Moore im Schlepptau, endgültig den Raum.
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Semir sah erst Ben an und dann Andrea. „Ob die uns meinen?“ fragte er nach. Ben lachte genau wie Andrea auf. „Was meinst du wie viele Ben Jäger und Semir Gerkan aus Deutschland hier in Nairobi herumlaufen?“ harkte er nach. „Semir zog die Schultern hoch. „Keine Ahnung…weiß ich doch nicht..“ gab er zu. Sie gingen zum Schalter und sahen eine junge dunkelhäutige Schönheit am Schalter sitzen. „Semir Gerkan mit Familie und Ben Jäger ohne..“ erklärte er grinsend. „Ah…Sie werden schon erwartet. Einen Augenblick bitte…“ lächelte sie ihn an. Ihr Deutsch war perfekt. Sie winkte einem jungen Mann zu sich, der sofort kam. „Das ist Mafuane. Er wird Sie während ihres Aufenthalts betreuen und Sie zu Ihrem Ziel bringen.“ Erklärte sie. „Danke…darf ich Ihnen etwas sagen…Sie sprechen ein sehr schönes Deutsch mit einem noch schöneren Dialekt.“ lobte Semir sie. „Danke…ich war lange in Heidelberg und habe studiert…“ gab die junge Frau von sich. Ben stieß Semir an. „Hör auf zu flirten wenn deine Frau neben dir steht.“ mahnte er. „Ich flirte doch gar nicht! Ich mache nur Komplimente..“ beschwerte Semir sich und sah sofort zu Andrea. „Guten Tag…ich bin Mafuane…ich bin Caribas Bruder..“ erklärte der Mann. „Semir Gerkan. Das ist meine Frau Andrea und meine Töchter Ayda und Layla. Und der junge Mann hier ist Ben Jäger.“ stellte Semir sich und die Anderen vor. „Willkommen in Afrika.“ lächelte Mafuane und ergriff die Hand von Semir. „Wo ist Cariba?“ harkte Semir nach. „Sie ist noch unterwegs. Wir werden gleich aufbrechen und zum Dorf fahren. Das ist ungefähr noch zweieinhalb Stunden Fahrt.“ Erklärte Mafuane freundlich und griff die Koffer. Gemeinsam mit dem Afrikaner verließen die Deutschen die Flughafenhalle und wurden von der Hitze vor dem Gebäude regelrecht erschlagen. Sie gingen zu einem alten Jeep, der in Deutschland sicher nicht mehr zugelassen wurde. „Damit fahren wir?“ harkte Ben erstaunt nach. „Ja…das ist ein sehr guter Wagen. Sehr zuverlässig. Wir fahren nach Naivasha. Das ist ein Dorf im Süden. Dort wird Cariba erwartet.“ gab Mafuane bereitwillig Auskunft.
„Hey...Süße! Was kostet mir der Spaß mit dir?“ riss ein Mann Conny aus ihren Gedanken. Sie musterte den Mann. Er war fett und vermutlich schon weit über fünfzig. „Wenn du ohne Rollator zu mir kommen kannst, dann 60 Euro mit allem!“ Küssen verboten und nur mit Gummi!“ rappelte sie ihren Text runter. Der Mann lachte auf. „Das werde ich noch schaffen und du wirst dein Wunder erleben. Ich habe Notstand!“ antwortete er und parkte ein. Conny zog die Schultern hoch. Ihr war egal wie fett oder wie alt der Mann war. Das Geld musste reinkommen. Nur so konnte sei Julian helfen. Er brauchte das Geld um seine krankte Mutter operieren zu lassen. Sie hatte eine seltene Krankheit und konnte nur in Amerika geheilt werden. Auch wenn Conny die Mama ihres Freundes noch nie kennen gelernt hatte, sah sie doch wie sehr er seine Mutter liebte. In seiner Wohnung waren so viele Bilder die ihn als Kind, als Jugendlicher mit ihr zeigte. Wie schön wäre es da, wenn ihre Mutter noch leben würde. Doch sie ist damals mit ihrer Schwester bei einem Unfall ums Leben gekommen. Der Mann kam auf sie zu und packte sie direkt an die Brust. Conny zuckte zusammen. Sanft löste sie seine Hand. „Hey...wir wollen doch nicht, das die Bullen aufmerksam werden oder?“ lachte sie verspielt. Gemeinsam verschwanden sie im Wagen und Conny ging ihrem Job nach. Sie stöhnte laut auf als er Mann endlich fertig war. Er zog sich an und legte das Geld auf den Tisch. „Du warst wirklich sehr gut..“ lobte er sie und legte ein saftiges Trinkgeld dazu. Conny selbst blieb liegen. Das musste sie erst einmal verkraften. Der Mann hatte sein Versprechen tatsächlich gehalten. So gut war noch keiner. Nicht einmal Julian konnte diesem Mann das Wasser reichen. Sie brauchte noch eine Weile bis sie sich unter die Dusche stellte um nur kurz drauf wieder auf der Straße zu stehen. Doch nicht lange und der nächste Freier war da. So ging es bis zum frühen Morgen.
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und hier könnt ihr euch auslassen...übrigens....Story Nr. 135 aus meiner Feder....ähm...Tastatur...;)

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ich bin wieder anwesend....Diese Story knüpft an der Story „Schreckliche Ungewissheit an. Gleich zu Anfang wird der Kurzurlaub nach Afrika starten. Viel Spaß beim Lesen und das Feeden nicht vergessen!!! Diesmal wieder Danke für den Banner an Jenni. Und nun viel Spaß beim lesen und nicht vergessen FEEDEN!!!
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Semir und Ben hielten ihr Versprechen und flogen samt Andrea und den Kindern nach Nairobi, wo sie abgeholt und zu Cariba ins Dorf gebracht werden sollten. Sie kamen am frühen Vormittag des nächsten Tages an. Semir sah sich am Flughafen um. Die Hitze, die hier herrschte war deutlich zu spüren. „Whow.. ist das heiß…“ stieß er aus und sah zu seinen Kindern und seiner Frau. Ben lachte auf. „In der Türkei ist es doch nicht kälter. Oder?“ fragte er grinsend. „Da war ich schon ewig nicht mehr. Ich bin an der Kälte in Deutschland gewöhnt!“ behauptete Semir. Er nahm Layla auf den Arm die anfing zu quengeln. „Ist ja gut Prinzessin.“ Beruhigte er sie. Ben lachte laut. „Ja stimmt…und du bist ja auch älter geworden. Da schwitzt man dann leichter. Das sind die Wechseljahre.“ zog er seinen Partner auf.“ „Wenn du so weiter grinst, dann bekommst du noch Gesichtslähmungen und musst mit diesem dämlichen Ausdruck für den Rest deines Lebens herumlaufen. Nur Frauen kommen in die Wechseljahre. Das solltest du in deinem Alter eigentlich wissen.“ lachte Semir zurück. Sie gingen durch die Halle und wurden vom Zoll abgefertigt. Ayda sah ihre Mutter an. „Mama…was machen wir hier in Afrika?“ fragte sie leise. „Wir besuchen eine Freundin von Papa und Ben.“ Erklärte Andrea. „Warum?“ kam die nächste Frage des Mädchens. „Weil sie uns zur Hochzeit eingeladen haben und wir dieser Einladung gefolgt sind.“ Gab Andra geduldig die Antwort. „Warum?“ harkte Ayda weiter nach. „Weil eine Hochzeit eine Angelegenheit ist, die mit Freunden gefeiert wird.“ Lächelte Andrea ihre neugierige Tochter an. „Warum?“ folgte von dem Mädchen. Andrea rollte die Augen. Ayda schien ein neues Lieblingswort gefunden zu haben und ihr gingen die Antworten aus. Als sie endlich durch waren ging es zu den Koffern, die über ein langes langsames Band kamen. Die beiden Männer griffen die Koffer als sie in Sichtweiter waren, während Andrea sich um die Kinder kümmerte. Anschließend gingen sie zum Ausgang. „Mr. Ben Jäger und Mr. Semir Gerkan aus Deutschland werden gebeten sich am Informationsschalter der Kim Royal einzufinden! Sie werden erwartet! Ich wiederhole…“ plärrte es blechend aus dem Lautsprecher.
Während sich die Deutschen auf den Weg zum Schalter machten, ging über Köln der Vollmond auf. Es war schon kühl in der Nacht auch wenn es erst September war. Der Straßenstrich in Köln-Longerich wurde lebendig und die Mädchen kamen aus ihren Wagen um sich am Straßenrand zu stellen und die Freier abzufangen. Cornelia Braun war eine von ihnen. Sie zog ihren knappen Rock zu Recht und stellte sich an die Straße. Nervös sah sie sich um. Auch wenn sie es schon seit drei Monaten machte, fühlte sie sich nicht wirklich wohl. „Na Kleine…den Mund zu voll genommen?“ verhöhnte sie eine ältere Nutte. „Ich bin Conny…und nicht Kleine. Merk dir das, Maria…“ fauchte Conny zurück. „Ich werde hier sicher nicht mehr lange stehen..“ hängte sie an. „Ja schon klar…Hat er dir versprochen mit dir eine Weltreise zu machen? Oder will er dir ein Haus kaufen? Oder auswandern? Aber da das Geld nicht reicht, sollst du hier stehen und was dazu verdienen? Was hat er denn diesmal erzählt? Die Masche mit den Verbrechen, dass er sonst sterben müsse weil er sich einen Kredit genommen hat und nun nicht allein zahlen kann? Oder das er mit dir nach Amerika geht und dort ein schönes Leben mit dir führen will? Mensch…Mädchen wach auf! Das erzählt er jeder!“ stöhnte Maria. „Das ist doch Blödsinn! Julian liebt mich!“ behauptete Conny. Maria lachte auf. „Ja sicher…Julian Berger liebt alle Mädchen hier. Und wer nicht spurt wird gefügig gemacht. Wie lange bist du schon mit ihm zusammen?“ wollte Maria wissen. „Seit sechs Monaten und wir sind immer noch glücklich!“ behauptete Conny. „Sechs Monate? Na dann wird er sich sicher noch richtig ran nehmen..“ lachte Maria nur. „Leck mich!“ fauchte Conny und steckte ihre Hände in die Jackentasche. Sie zog die Schultern hoch. Es war kalt und der Wind biss an ihren nackten Beinen. Ihr langes braunes Haar wehte wild herum. Es verfing sich immer wieder in ihren protzigen Ohrschmuck. „Verdammte Scheiße!“ stieß sie fluchend aus.
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Ben sah Mark an. „Und? Wie stehen meine Chancen?“, wollte er wissen. „Nun...ich sehe es sehr gelockert. Die Beweise sind eine Farce...damit kann man Sie nicht einsperren. Es fehlen die wirklich fesselnden Hinweise, dass Sie es waren. Der Zettel sagt gar nichts aus und der Ring kann Ihnen zugespielt haben. Moore scheint unter Leistungsdruck zu stehen. Er will unbedingt nach oben und da geht er auch über Leichen. Es hat übrigens noch nie geschadet, eine Anzeige gegen Moore wegen Körperverletzung im Amt zu machen. Ihre Nase ist gebrochen, das kann ich Ihnen schon mal sagen...“, murmelte Mark. „Was würde es denn bringen? Ich will keinen Kampf...ich will den Mörder finden, genau wie Moore...nur ist dieser Mistkerl so stur, dass er keine Hilfe annimmt.“, knurrte Ben und verschränkte die Arme. „Also gut... ich hole Moore jetzt rein und dann werden wir sehen...“, lächelte Mark, stand auf und klopfte an der Tür. Sekunden dauerte es nur bis sie aufging und Moore eintrat. „Also? Wird Ihr Mandant gestehen?“, wollte er wissen. Mark lachte leise. „Warum sollte er gestehen? Weil Sie ihm die Nase gebrochen haben? Sie wissen doch, wie die englischen Richter darauf reagieren...“, grinste er den Chief Inspector an. „Das... mit der Nase...das...wollte ich nicht... es tut mir Leid.“, murmelte Moore leise. Bevor Ben antworten konnte, ergriff Mark erneut das Wort. „Sie werfen meinem Mandanten Mord vor...aber die Beweise sind doch wohl mehr als dürftig oder?“, wollte er wissen.
Konrad folgte dem Wagen ins Sumpfgebiet. Wussten die denn nicht, dass es hier verdammt gefährlich werden konnte? Nur wer sich hier auskannte kam auch wieder hier raus. Konrad kannte sich aus. Er würde hier wieder raus finden, doch er konnte die Beiden nicht allein hier lassen. Vor allem wollte er wissen, was sie dort mit sich schleppten. Er stieg in die Bremsen, als der Wagen von den Männern vor ihm auftauchte. Nur kurz darauf hörte er einen Schrei. „Semir?“, fragte er verwundert. Verdammt...die haben Semir...und wollten ihm im Sumpf versenken?...Konrad griff das Gewehr und rannte den Weg sicher entlang. Hinter dem großen Findling suchte er genügend Deckung. Das schummrige Abendlicht reichte gerade noch so, um die Silhouetten der beiden Männer zu erkennen. Konrad wusste nun nicht, auf wen er anlegen sollte. Auf den, der etwas über seinen Kopf hielt oder auf den, der die Waffe hatte. Plötzlich ging alles ganz schnell... der Mann drehte sich um und warf das, was er über den Kopf hatte, auf den anderen Schatten. Ein Aufschrei ertönte und ein Platschen war danach zu hören. Konrad sah dann, wie der Schatten, der geworfen hatte, die Waffe nahm und auf Semir richtete. Schnell nahm der Bauunternehmer sein Gewehr, legte an und schoss. Erneut ein Aufschrei. Eilig verließ Konrad seine Deckung und kniete sich neben Semir. „Semir? Sind sie okay?“, wollte er wissen und befreite den Mann von seinen Fesseln. „Ja...ja, soweit schon.“, kam es erschrocken vom Deutschtürken, der froh war, Bens Vater hier zu sehen. „Helft mir doch... um Gottes Willen helft mir...ich will auch alles gestehen.“, hörten sie die panische Stimme von Angus Furgeoson aus dem Sumpf. „Was...was wollen sie gestehen?“, fragte Konrad. „Ich war es...ich habe Franka erschlagen und es so aussehen lassen, als wäre es einer aus der Familie gewesen. Jetzt holt mich hier raus.“, schrie er und versank immer weiter. Bis zur Brust war er schon in der braunen Brühe versunken. Semir und Konrad fackelten nicht lange, nahmen die Seile, die um Semirs Handgelenke und Füße gebunden waren, und warfen sie Angus zu. Dieser packte sie und zog sich mit ganzer Kraft und den dagegenstemmenden Kräften von Konrad und Semir aus dem Whyler-Sumpf. „Dann rufe ich mal den Chief Inspector an.“, gab Konrad bekannt.
6. Kapitel – Spukende?
Bevor Oliver Moore zur Antwort ansetzen konnte, kam Robert Andrews, sein Sergeant, zur Tür reingestürmt. „Chef, eben kam ein Anruf rein. Konrad Jäger scheint den wahren Mörder von Franka Kirschbaum gestellt zu haben. Der Mann ist scheinbar geständig.“, erklärte Moores Assistent. „Was sagen sie da?“, knurrte Moore nur und drehte sich unbeherrscht um. „Wie können sie es wagen, in ein Verhör zu platzen?“, knurrte er und kam auf Andrews zugelaufen, schob ihn immer weiter an die Wand. „Damit wäre dann wohl die Anklage gegen meinen Mandanten hinfällig oder?“, wollte Rufenstahl wissen. Man hörte richtig, wie der Chief Inspector mit den Zähnen knirschte und wie ein angriffslustiger Wolf knurrte. „Sie können gehen. Aber bis zur Aufklärung des Falles bleiben sie in England.“, zischte er und schlug dann die Klinke der Tür runter, sah aber den Beiden nicht in die Augen, als sie an ihm vorbei gingen. „Andres, holen sie den Wagen. Wir fahren sofort raus.“, schrie er seinen Mitarbeiter an, dann verließ auch Moore den Verhörraum und knallte derart mit der Tür, dass die Scheibe fast einen Riss davon bekam. „Warum muss er sich nur immer so in einen Fall rein steigern?“, tadelte Andrews seinen Chef und ging dann hinaus auf den Hof zum Fuhrpark, ließ noch zwei weitere Streifen kommen. Als dann Moore im Auto saß, brauste die Kolonne mit Blaulicht davon. Ben stand vor dem Polizeirevier in Chelmsford und sah der abfahrenden Kolonne nach. „Kommen sie, wir fahren hinterher.“, meinte Rufenstahl und zeigt auf seinen Wagen, einen alten Jaguar. Ben nickte, stieg in das Auto und schon brausten sie der Kolonne von Polizeiwagen hinterher.
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und schon heißt es...es war einmal eine Melanie Mahler......;). Das war irgendwie doch voraus zu sehen. Hat sie sich wirklich gedacht Tayfun ist an sie interessiert? Na...dumme Frauen soll es ja geben....bin mal gespannt was Semir nun erwartet. Irgendwie freu ich mich schon drauf

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Moore ging zum Pförtner, der sich mit einem Mann unterhielt. „Wer ist das?“, wollte er unfreundlich von dem Mann im Häuschen wissen. „Das ist der Rechtsanwalt von Herrn Ben Jäger...“, gab er zurück. „Und warum ist er dann noch nicht bei ihm?!“, fauchte Moore den armen Mann an. „Aber... Sie sagten doch.....!“, verteidigte sich dieser. „Es ist egal, wer was gesagt hat...ich warte schon auf ihn!!“, fauchte Moore zurück. Er ließ Mark Rufenstahl ein. „Kommen Sie!“, kam unfreundlich von Moore und er ging vor. Der Anwalt folgte schweigend. „Sie werden mich zunächst mit meinem Mandanten sprechen lassen...danach können wir mit dem Verhör anfangen...“, schlug Mark vor. Moore nickte nur. Er wusste ja, dass Holmes dahinter stand und mit dem wollte er sich gar nicht anlegen. „Danke....öffnen Sie bitte...“, kam von Mark als sie vor der Tür standen. Moore tat was befohlen war und der Rechtsanwalt trat in den Raum. Sofort stand der junge Mann vor ihm auf. „Mark Rufenstahl...“, stellte sich dieser vor. „Ben Jäger...“, kam als Antwort. Moore starrte die Beiden an. Mark wandte sich zu ihn um. „Danke...Sie dürfen nun einen Kaffee trinken...“, lächelte der Anwalt süffisant. Moore warf wütend die Türe zu und stiefelte den Gang hinunter. Was dachte sich dieser Paragraphenreiter eigentlich dabei, sich so aufzuspielen...wusste er nicht, wen er vor sich hatte? Moore ging in die Kantine und holte sich einen Kaffee. „Der schmeckte auch schon mal besser!!“, fauchte er die Bedienung an. „Entschuldigung...ich mache Ihnen einen neuen.“, entschuldigte sich die junge Frau. „Ich will keinen neuen!!“, blaffte Moore sie an und verließ die Kantine wieder. Wütend trat er gegen einen Getränkeautomaten, um seine Wut über die Überheblichkeit des Anwalts rauszulassen. Der Automat schluckte den Tritt jedoch ohne Schaden.
Konrad konnte nicht schlafen...er musste noch einmal raus...Was für ein Alptraum. Erst war seine Tochter unter Verdacht und nun... sein Sohn. Er hatte eine Braut, die ihn nur ausnehmen wollte und nun war er hier ganz allein. Allein? Nein...vielleicht sollte er Gerkhan mal besuchen und ein Gespräch führen. Dieser Mann war ja doch irgendwie ein Familienmitglied und er hatte die besondere Gabe, er konnte zuhören. Ja... er musste einfach nur jemanden zum reden haben. Entschlossen ging er in das Nebengebäude wo Semir Gerkhan untergebracht war. Er kam nicht weit, denn er sah wie sich zwei Männer daran zu schaffen machte, etwas in den Wagen zu packen. Konrad erkannte seinen Verwalter und wollte ihn erst zu Rede stellen, doch dann kam die Vorsicht. Was wenn dieser Typ doch etwas damit zu tun hatte? Konrad sah vorsichtig auf die Beiden und ging hinter einer Futtertonne in Deckung. Der eine Mann hielt etwas glänzendes in der Hand. Sicher eine Waffe, dachte sich der Bauunternehmer und ging zurück in sein Haus, nahm das Gewehr von der Wand. Schnell überprüfte er, ob sich auch genug Munition im dem Ding befand. Es war genug drin. Konrad eilte wieder nach draußen und sah nur noch, wie der Wagen wegfuhr. So ein Mist, dachte er und sah sich um. Da...da stand eines dieser Quad-Bikes und der Schlüssel schien zu stecken. Glück muss man haben, dachte Konrad, schwang sich auf das Gerät, ließ die Zündung kommen und brauste dem Wagen in gebührendem Abstand hinterher.
Konstantin ließ Angus fahren. Er selbst hatte auf dem Beifahrersitz einen Platz gefunden und zielte mit der kleinen Handfeuerwaffe immer weiter auf den Fahrer. „Was...was soll das, Konstantin? Wieso kannst du mich nicht einfach in Ruhe lassen... und vor allem, warum willst du den Bullen umbringen?“, zischte der Mann besorgt in gebrochenem Deutsch. „Hey, du hast mir einen Batzen Geld versaut. Das lasse ich nicht auf mir sitzen. Und was den Bullen angeht, so habe ich noch eine offene Rechnung mit ihm abzuarbeiten.“, grinste Konstantin und sah kurz nach hinten zum gefesselten Semir. „Okay, bieg hier ab und dann immer weiter gerade aus.“, knurrte er. Angus tat, was der Mann verlangte. Im Moment konnte er sich sowieso nicht wehren, doch sicherlich ergab sich bestimmt bald eine Gelegenheit, es diesem Mistkerl heimzuzahlen. Konstantin schien jedoch den Gedankengang seines Fahrers zu erraten. „Versuch es gar nicht erst, mich aufs Kreuz zu legen. Ich bin viel zu gerissen für dich. Immerhin hab ich dich auch hier gefunden. Wie kann man nur so dämlich sein und in seiner Heimat ein neues Leben beginnen wollen.“, lachte der Mann und sah einen Moment auf seiner Seite hinaus, war in diesem Moment unachtsam. Angus riss das Lenkrad rum, fuhr über einen großen Stein. Das Fahrzeug wackelte hin und her, Konstantin verlor für einen Moment die Orientierung und die Waffe. Schnell bremste Angus ab und griff in den Fußraum. Jetzt hatte sich das Blatt gewendet. Mit grollenden Augen sah der Engländer den Deutschen an. „Du hat Recht, es war dumm, mich hier zu verstecken...aber das Problem werde ich gleich nicht mehr haben. Wie du vorhin schon sagtest, der Bulle ist ein Sicherheitsrisiko und du bist es nun auch.“, knurrte Angus und fuhr, nachdem er Konstantin einen Schlag auf den Schädel verpasst hatte, weiter.
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Hier kann jeder seine Meinung frei äußern, ob sie dem einen nun gefällt oder nicht. Zum Glück sind nicht alle die gleiche Meinung und genau dafür gibt es schließlich hier die Möglichkeit sich darüber auszutauschen. Es gibt die Leute die alles was derzeit in Cobra läuft gut finden und es gibt die Leute die es aufstößt, wenn es immer mehr in die Comedy abdriftet..
Deshalb meine Bitte an euch.....unterhaltet euch hier über die Folge, akzeptiert die Meinungen der Anderen und seid nett zu einander.
In diesem Sinne.....viel Spaß bei den nächsten Folgen.
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Langsam fuhr das Messer durch die Lasche und schnitt den Brief damit auf. „So, und nun wollen wir doch mal sehen, was diese Frau so aufbewahrt hat.“, kam es nachdenklich von Semir. Vorsichtig und mit einem Taschentuch bewaffnet griff er in den Umschlag und zog die dichte Blattansammlung hervor. Auf dem ersten Blick waren es nur unscheinbare Ansammlungen von Zahlen und Fakten, aber auf dem zweiten Blick offenbarte sich Semir die ganze Tragweite dieser Dokumente. Das Ganze war ein ausgetüfteltes System für den hundertprozentig gelingenden Schwindel. Am Ende standen zwei Namen, doch das war noch nicht alles, was Semir fand. Fotos...besser gesagt Gruppenfotos aus vergangenen Zeiten. Und eine Person kannte Semir ganz genau. Konstantin Rubens. „Ich hab's doch gewusst!“, stieß er freudig aus. Er packte das Foto ein und verschwand aus dem Zimmer. Doch kaum stand er auf dem Flur stieß er mit Konrad Jäger zusammen. „Was machen Sie denn da?“, fragte er erstaunt. „Ich sichere die Beweise, die Bens Unschuld beweist...“, strahlte Semir. „Aber Sie haben das Siegel zerstört...und Sie wissen doch, das man das nicht darf...“, empörte sich Konrad etwas. „Keine Sorge...ich bin aus der Branche und weiß, wie ich das wieder repariere.“, grinste Semir und fügte das Sigel tatsächlich so zusammen, das man den Bruch nicht finden konnte. Konrad sah ihn an. „Glauben Sie wirklich, dass Sie etwas so gewichtiges gefunden haben?“, wollte er unsicher wissen. „Nein...aber das Puzzle setzt sich so langsam zusammen. Und das wirft Zweifel an Bens Schuld auf...das wird auch Moore einsehen müssen.“, kam überzeugt von Semir. „Sie kennen die englischen Kollegen nicht...“, stieß Konrad aus. „Nein aber wenn ich weitere Beweise finde, dann kann Moore ihn nicht mehr festhalten. Haben Sie Ben einen Anwalt besorgt?“, wollte Semir wissen. „Ja...Mr. Holmes hat mir jemanden empfohlen.“, nickte Konrad.
„Also noch einmal! Warum haben Sie Frau Kirschbaum umgebracht?“, fragte Moore müde. „Ich habe sie nicht ermordet...ich wiederhole mich gern noch einmal...aber ohne Anwalt sage ich gar nichts..“ kam genauso müde von Ben zurück. „Herr Jäger...ich habe Familie und will auch irgendwann nach hause...Nennen Sie mir doch einfach einen Grund. Ich sehe doch, dass Sie auch müde sind...“, stöhnte Moore. Ben erhob sich. „Mr. Moore...ich habe nichts getan. Der Zettel stammt von einer Rätsellösung. In meinem Zimmer habe ich sicher das dazugehörende Rätsel....Warum fahren wir nicht hin und holen es uns?“, wollte Ben wissen. Moore sah ihn an. „Das ist doch Blödsinn...wie sind Sie denn an den Ring gekommen?“, harkte Moore erneut nach. Ben schüttelte den Kopf. „Jetzt weiß ich, warum ein Privatdetektiv wie Sherlock Holmes so erfolgreich sein konnte...“, stöhnte er gekonnt. Moore ignorierte die Ironie, die hinter diesen Worten steckte. „Gut...wir machen Schluss für heute...Schade nur, dass Sie das Abendessen verpasst haben.“, grinste Moore. Ben sah ihn an. „Hören Sie....Ich kann, nachdem ich hier raus bin, ihren Vorgesetzten informieren, wie Sie mit Verdächtigen umgehen...oder wie wäre es wenn ich Christopher Holmes davon unterrichte?“, fauchte Ben ihn wütend an. Moore stutzte. Dann lachte er und hielt Ben sogar das Handy hin. „Na dann rufen Sie ihn mal an...wenn sie so ein guter Freund von ihm sind.“, schlug er vor. Ben nickte und nahm das Handy. Er wählte die ihm bekannte Nummer und nur wenige Augenblicke später die Stimme seines Freundes zu hören. „Hey...Chris...hier ist Ben....hör mal...“, fing Ben an. Moore sah ihn völlig entgeistert an und schluckte. „Ja...soweit schon...hör mal...hast du mit meinem Vater schon gesprochen?“, wollte Ben wissen und hörte einen Augenblick zu. „Ähm...nun ja...unter Mordverdacht zu stehen und dann von Moore verhört zu werden, ist schon ein Problem...“, gab Ben durch.
Moore atmete tief ein. Er kannte Christopher Holmes und war nicht gerade gut Freund mit ihm. Der Diplomat war ein ganz harter Brocken und hatte ihn schon mehrmals in seine Schranken verwiesen. Diesmal schien es genauso zu sein, denn Jäger grinste ihn an und hielt das Handy hin. „Herr Holmes würde gern mit Ihnen sprechen.“, meinte er nur. Moore nahm das Handy, räusperte sich und sprach: „Hallo...hier ist Detective Chief Inspector Oliver Moore...“ „Mr. Moore...Christopher Holmes hier....Sie haben einen triftigen Verdacht Herrn Jäger festzuhalten?“, hörte er den Mann sprechen. „Mr. Holmes.. Herr Jäger steht unter Mordverdacht und ich denke, ich habe das Recht ihn hier zu verhören... und...“, gab Moore mit fester Stimme durch. „Sie wissen aber schon, dass Herr Jäger einen Rechtsbeistand haben darf?“, hörte er Holmes fragen. „Ja...sicher...Sir...ich...versichere...“, versuchte Moore. „Sie sollen mich nicht unterbrechen! Sie behandeln ihn wie einen Schwerverbrecher und so wie er mir eben sagte, verweigern Sie ihm die Nahrung!“, fauchte Holmes so laut durch das Telefon, das Moore das Gerät vom Ohr weghielt. „Sir...ich...das hat...“ fing er erneut an. Ben sah nur, wie der Polizist vor dem Gesprächspartner kuschte. Er grinste und erfreute sich an der Situation. Hoffentlich würde sich jetzt etwas ändern, dachte er und hörte deutlich das Klacken in der Leitung. Moore drehte sich wieder zu Ben um und sah ihn mit funkelnden Augen an. „Wir machen jetzt eine Pause, bis ihr Rechtsbeistand da ist und dann geht es weiter.“, knurrte Moore nur und knetete brutal das Telefon in seiner Hand hin und her. Ben grinste nur. „Nehmen sie mir dann die Dinger hier ab?“, kam es fordernd vom deutschen Kollegen. Doch Moore winkte nur ab. „Sie können damit schon essen. Sie sind ja vorne gefesselt und so umfangreich wird die Mahlzeit auch nicht.“, keifte der Chief Inspector, knallte mit seiner flachen Hand gegen die Tür und ging hinaus, als diese geöffnet wurde.
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27.10.2011 " Babyalarm"
Ben und Semir werden aus dem Verkehr gezogen. Nach einem Unfall schwer angeschlagen landen sie in einer abgelegenen Klinik, doch auch hier gibt es keine Pause von den Verbrechen.
Ben und Semir verletzen sich bei der Verfolgung zweier Waffenhändler. Auf Anraten der Ärzte, jedoch gegen den Willen der beiden, werden Ben und Semir aus dem Verkehr gezogen und landen in einer Reha-Klinik mitten in der Eifel! Einziger Lichtblick: die attraktive Oberschwester Miriam sowie deren Freundin Petra. Doch plötzlich gerät der geruhsame Klinikalltag komplett aus den Fugen, als die zuvor gejagten Gangster erscheinen, um einen Komplizen abzuholen. Diesmal geht die Jagd zu Fuß durch die Wildnis. Mitten im Dickicht stoßen Ben und Semir auf ein Baby, das sie kurzerhand mitnehmen, da die Verbrecher die Mutter der kleinen Lena in ihrer Gewalt haben.Es handelt sich um Petra, Miriams toughe Bekannte und Naturpark-Rangerin. Schnell finden die beiden Cops heraus, dass es die Gangster auf einen Geldtransport der Bundesdruckerei abgesehen haben und in der Klinik offenbar eine mysteriöse Gesichtsoperation stattgefunden hat. Dort wurde nämlich der perfekte Doppelgänger eines Sicherheitsbeauftragten geschaffen, um so einen 500 Millionen Euro-Coup zu landen. Nun müssen Semir und Ben nicht nur das Leben von Mutter und Tochter retten, sondern auch einen riskanten Überfall vereiteln.
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Die Quoten für die gestrige Folge betrug 4,47 MIo. In der Werberelevanten Gruppe immer noch 2,20 MIo mit einem Marktanteil von 18,6 %.
Es scheint den Leuten also doch zu gefallen...
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Elvira: Die Folge heißt "En Vogue"...

Danke Simon....immer diese Buchstabendreher....verdammt....




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Schon mal gut…es ging auf der Autobahn los. Wenigstens das konnte man wieder verfolgen und wie immer endet alles im Chaos. Ben lässt sich direkt niederschlagen und Dr. Semir richtet es….da musste ich schon lachen….
Ich finde es schön das unser Genie Hartmut eine größere Rolle hatte und dass er musikalisch ist, hat er ja schon bei seinem Schallexperiment in der letzten Folge bewiesen, dass er allerdings bei den Untersuchungen auch tanzen kann…ist neu. Allerdings muss ich zugeben, das ich es schon merkwürdig finde, dass wir Hartmut schon so lange kennen, aber von seiner Schwester erst jetzt erfahren. Auch wenn er es uns erzählt hatte warum er und Jessica sich nicht gesehen haben. Die Idee, dass er sich mal gegen die Helden stellt ist nicht schlecht gewesen, aber man hätte mehr aus der Story machen können. Aber schon klasse was unser Hartmut alles aus Liebe zu seiner Schwester macht…wie sagte er so schön…“jetzt gibt es Rache…“
An den Fingern abzuzählen war für mich, dass die Einfuhr der Klamotten samt Drogen nicht klappen würde. Wäre doch viel zu einfach gewesen. Aber das dieser Modezar da mit drin steckte war auch irgendwie absehbar.
Alles im Allen war es eine recht gute Folge
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Vielleicht Kim...oder Hotte?
Hihi Hotte wird auf Diät gesetzt....die grausamste Folter für unseren "Dicken" Knuddelbär.....
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Ben saß in einer Zelle und wartete nun darauf, dass er zum Verhör gebracht wurde. Doch da schienen sich die britischen Kollegen sehr viel Zeit mit zu lassen. Dieser Moore, dachte Ben nur...wenn ich hier raus komme, kriegt er noch einen Kinnhaken von mir verpasst. Knurrend fuhr er sich mit der Zunge über die Blutspur, die sich aus seiner Nase ergossen hatte. Der fahle Geschmack von Metall, typisch für Blut. Immer wieder sah er zur Zellentür auf, konnte die Schritte von draußen deutlich hören. Vorsichtig stand er auf und verschaffte sich etwas Bewegung. Die Zelle war, wie alle Zellen, spärlich eingerichtet, verfügte aber über einen Spiegel, der hinter einer Plastikhülse aufgehangen war. Scheinbar achteten die britischen Polizisten darauf, dass es keine Möglichkeiten für einen Selbstmord in diesen Zellen gab. Ben ging auf den Spiegel zu und betrachtete sich. Seine Nase hatte einen leichten Knick, so nahm er es jedenfalls wahr, und das verkrustete Blut zog eine lange Linie über Oberlippe, Kinn bis runter zum Hals. Selbst auf seinen Pullover war ein großer, rotbrauner Fleck zu sehen. „Den kann ich dann wohl wegwerfen.“, knurrte er und wischte sich mit den Händen durchs Haar. Plötzlich hörte er wieder Schritte und dieses Mal auch einen Schlüssel, der sich im Schloss umdrehte. Sergeant Robert Andrews erschien in der Tür. „Der Chief Inspector will mit ihnen reden.“, gab er bekannt und schon im nächsten Moment wurde Ben aus der Zelle gezogen. Was dieses Arschloch wohl mit ihm zu bereden hatte, dachte er sich nur.
Semir folgte dem Wagen so gut er konnte. Die Fahrt ging über eine Schnellstraße Richtung Stadt. Immer wieder musste Semir aufpassen, dass er nicht aus Gewohnheit an Abzweigungen in den Gegenverkehr rüber zog. „Du entkommst mir nicht...auch wenn du einen Heimvorteil hast.“, knurrte der Deutschtürke nur und gab immer mehr Gas. Der Motor heulte auf und das Auto machte einen Satz nach vorne. Die Distanz zum Verfolgten verringerte sich immer mehr. Doch dann verließ Semir das Glück. Hinter ihm tauchte plötzlich eine Polizeistreife mit eingeschaltetem Blaulicht ein. „Oh Shit...“, stieß er aus. „Bitte nicht jetzt...“ stieß er flehend aus. Die Streife fuhr an ihm vorbei und Semir sah die Kelle, die er kannte. Mit einem leichten Stöhnen blieb er hinter dem Wagen und hielt an, als dieser hielt. Ein alter dicklicher Mann in Uniform stieg aus und Semir glaubte, Hotte vor sich zu haben. Die Ähnlichkeit war schon frappierend. „Sir...Sie sind etwas zu schnell unterwegs. Das mögen wir hier gar nicht....Sind Sie mit einem Strafzettel einverstanden?“, fragte der Mann. Semir sah ihn an. Wie nett die Engländer doch sind, hier durfte man sich aussuchen, ob man einen Strafzettel bekommt oder nicht? Er musste lachen. „Sie finden das lustig, Sir?“, kam sofort die Frage. „Nein... nein...entschuldigen Sie... ich...ich bin zum ersten Mal in England und...ich dachte, weil der Wagen vor mir so schnell fuhr, ich dürfte das...“ erklärte er schnell. Der Beamte sah ihn etwas skeptisch an. „Das war dann wohl ein Fehler...Sie müssen 15 Pfund bezahlen...Sie können es jetzt vor Ort machen, oder aber überweisen.“, wies ihn der Mann zu Recht. „Ich zahle direkt.“, knurrte Semir, zog die Banknoten hervor und zahlte die Strafe. Nur wenig später fuhr der Polizeiwagen weiter.
„Mr. Jäger...nehmen Sie bitte Platz!“, forderte Moore Ben auf. Dieser nickte, drehte den Stuhl um und setzte sich verkehrt drauf. Moore sah ihn pikiert auf. „So....Sie haben jetzt die Möglichkeit ein Geständnis abzulegen....“, meinte er nur wenig später. Ben stieß einen verächtlichen Laut aus. „Was bitte soll ich gestehen?“, wollte er wissen. „Den Mord an Frau Kirschbaum...Sie wissen schon...die Dame die ihren Vater den Kopf verdreht hatte. Sie sind ihr doch auf die Schliche gekommen....ist es nicht so, dass Sie sich mit der Frau aussprechen wollten und dann in der Kammer haben Sie zugeschlagen?“, fauchte Moore. „Nein...das ist nicht so...“, kam ruhig und besonnen von Ben zurück. „Sie...haben sie erschlagen...dieser Zettel und Sie sagten ja, dass es Ihrer ist, haben Sie verstecken wollen...und den Ring!! Der gehörte doch Frau Kirschbaum!! Also hören Sie auf zu leugnen!“, gab Moore bissig zurück. „Mr. Moore...in Deutschland ist es das Recht eines Verdächtigen einen Anwalt zum Verhör hinzu zu ziehen...ich will einen Anwalt!!“ sagte Ben. „In Deutschland... ja dort mag es stimmen, aber wir sind nicht in Deutschland...hier gelten andere Gesetzte...also was ist an dem Abend passiert?“, harkte Moore nach und steckte sich eine Zigarette an. Er blies Ben den Rauch ins Gesicht. „Sie wissen was gewesen ist...mehr hab ich nicht zu sagen...“, meinte Ben nur. Er verschränkte die Arme vor der Brust. Moore stand auf. „Wie Sie wollen....wie ich schon sagte, in England herrschen andere Gesetze als in Deutschland. Ich weiß, dass Sie als Polizeibeamter täglich mit Verdächtigen zu tun haben und sie ja auch vernehmen. Sie machen es lasch und ohne jeden Druck...hab ich Recht?“ wollte Moore wissen. Ben nickte. „Sehen Sie. Und hier führe ich das Verhör...“, grinste Moore. Er tat einen Schritt auf Ben zu und packte ihn fest in seinem Nacken. „Warum haben Sie Frau Kirschbaum getötet?“, fauchte er ihn an.