Beiträge von Elvira

    Hat Sharpov Semir versetzt? Also ich meine auf einen anderen Platz? Denn vor einigen Parts hieß es:

    er nun hilflos durch die Scheiben nach draußen sehen konnte, wie die Chefin mit weiteren Polizei- und Zivilfahrzeugen am Entführungsort eintraf und mit einigem Abstand zum Flugzeug mit Schutzweste gesichert aus dem Wagen sprang,

    und heute:

    Er konnte, wenn er sich ein wenig reckte, durch eines der kleinen Fenster hinaussehen, was da auf dem Flugfeld so los war

    Nur ne Frage....hab es ja vielleicht überlesen, aber es kam beim ersten Mal rüber als könne er ohne sich "groß" zu machen nach draußen sehen. So langsam wird die Zeit aber knapp. Hoffe Semir behält seine Finger ...und zwar alle

    Knuth Geller sah die beiden Männer an. „Herr Knuth Geller?“, fragte der Kleinere der Beiden. Knuth nickte. „Gerkan...Kripo Autobahn. Das hier ist mein Kollege Ben Jäger. Es geht um Ihr Fahrzeug, dass Sie als gestohlen gemeldet haben.“, erklärte der Mann. „Sie haben den Wagen wieder? Gott sei Dank, ich dachte schon, ich muss ihn abschreiben. Wissen Sie...ach kommen Sie erstmal rein.“, lächelte Knuth. „Danke, sehr freundlich.“, nickte Gerkan und betrat mit Jäger das kleine Apartment. Knuth schloss die Tür. „Einfach geradeaus...“, wies er den Weg durch seine Wohnung. „Was ist denn mit meinem Wagen? Wo ist er und wann kann ich ihn wiederhaben?“, wollte Knuth wissen. „Nun, das ist nicht so einfach. Der Wagen war in einem Unfall verwickelt und ist so gut wie Schrott. Tut mir Leid. Wo wurde Ihnen der Wagen eigentlich gestohlen?“, harkte Gerkan nach. „Na hier unten aus der Tiefgarage und das ist es ja, was mich ärgert. Die Tiefgarage kann nur von den Mietern in diesem Haus und in den nächsten drei Nachbarhäusern betreten werden. Es muss also einer meiner lieben Nachbarn gewesen sein.“, knurrte Knuth. Sein geliebter Wagen war nicht mehr zu gebrauchen. Er ließ sich auf einen Stuhl nieder. „Warum sind die Menschen nur so gemein? Ich bin arbeitslos, beziehe nicht genug für einen neuen Wagen und ne Vollkasko hab ich auch nicht gehabt. Jetzt darf ich mich nur noch mit dem öffentlichen Mitteln rumschlagen.“, sagte er leise. Gerkan sah ihn an. „Haben Sie einen bestimmten Nachbarn in Verdacht?“, fragte er nach. „Nun da kommen schon ein oder zwei in Frage, aber warum sollten sie meine alte Karre klauen? Wir haben unten viel schönere Wagen stehen.“, erklärte Knuth. „Dürfen wir uns die Tiefgarage mal ansehen?“, bat Ben Jäger. „Ja sicher, wir können runterfahren.“, nickte Knuth und stand auf.

    Semir sah Ben an als sie unten waren. Hier war es ein ziemlich schwaches Licht und selbst er hatte Probleme etwas zu sehen. Er nahm Bens Arm. „Ich sehe selbst kaum etwas... da wirst du sicher nichts sehen.“, raunte er ihm zu. „Danke Partner...“, murmelte Ben und ließ sich von Semir führen. „Hier...hier hat mein Wagen gestanden. Genau hier, ich hab ihm vor zwei Tagen ganz normal auf meinem Platz gestellt, abgeschlossen und bin dann in die Wohnung.“, jammerte Geller. „Vor zwei Tagen? Sie haben ihn aber erst gestern als gestohlen gemeldet.“, wies Semir ihn auf die Anzeige hin. „Ja, ich sag doch vor zwei Tagen. Ich dachte, mein Sohn hätte ihn genommen. Er hat ja auch einen Schlüssel für den Wagen. Aber als ich ihn gestern endlich erreicht habe, sagte er mir, dass er ihn nicht hat...“, klagte Knuth Geller. „Ihr Sohn hat einen Schlüssel für Ihren Wagen...?“, harkte Ben nun nach. „Ja sicher...er ist Kunststudent und kann sich nicht viel leisten... wir teilen uns den Wagen und damit sind wir gut gefahren.“, nickte Geller. „Ihr Wagen wurde heute zu einem Überfall genutzt. Ein Werttransporter ist überfallen worden. Wie heißt Ihr Sohn und wo wohnt er?“, fragte Semir nach. „Timo Brescher..... Er hat bei Köln-Pulheim ein Hausboot liegen. Dort wohnt er.“, gab Geller bereitwillig Auskunft. Semir stutzte bei dem Namen. „Wieso heißt Ihr Sohn anders?“, wollte er wissen. „Meine Exfrau und er haben ihren Mädchennamen angenommen, als wir uns vor gut 14 Jahren getrennt haben. Deshalb heißt er Brescher wie seine Mutter. Das Hausboot gehörte ihr. Sie hat es ihm vererbt...“, gab Geller zurück. Semir nickte „Danke für Ihre Mithilfe...“, er reichte Geller die Hand, nahm Ben am Arm und verließ mit seinem Partner das Haus. Auf der Straße stieß Ben ein Stöhnen aus. „Was ist?“, wollte Semir wissen. „Meine Augen...sie brennen...“, stöhnte Ben leise. „Willst du lieber im Büro warten, während ich mit dem Sohn rede?“, fragte Semir. „Nein, geht schon...ich...ich muss nur meine Augentropfen nehmen.“, erwiderte der junge Hauptkommissar. „Gut, aber wir fahren trotzdem zurück zur PASt und gucken mal, was es mit diesem Timo Brescher auf sich hat.“

    Semir kam nach guten fünf Minuten wieder aus der Toilette und wusch sich die Hände. Dann trat er aus dem Häuschen und sah zwei Männer, die sich stark gestikulierend unterhielten. Semir dachte sich nichts dabei und ging zu seinem Wagen. Als er jedoch näher an die Männer herankam und diese ihn bemerkten wurden sie hektisch, was Semir nun doch aufmerksam machte. Er trat an die Männer ran und zog seinen Ausweis. „Gerkan, Kripo Autobahn. Kann ich Ihnen behilflich sein?“ wollte er freundlich wissen. Bevor er sich versah zog einer der Männer aus dem Hosenbund eine Waffe und richtete sie auf ihn. „Hey….hey…ganz ruhig….“ kam sofort von Semir und er hob die Hände. „Was machen wir jetzt? Der Bulle wird doch seine Kollegen rufen!“ fauchte der eine Mann. „Ich weiß….aber er scheint allein…los darüber!“ befahl der andere Mann. Semir nickte und tat was der Mann sagte. Nur wenig später musste er sich in Schräglage bringen und wurde entwaffnet. „Was machen wir jetzt?“ wiederholte der Mann. „Wir werden ihn hier festbinden, dann haben wir Zeit abzuhauen!“ überlegte der Zweite. „Hören Sie…“ versuchte Semir und hoffte, dass Alex auftauchen würde, bevor die Männer sich aus dem Staub machen konnten. „Schnauze!!“ blaffte ihn der Mann an, der ihn mit der Waffe bedrohte. „Knall ihn ab und lass uns abhauen!“ forderte der erste Mann. Diese Idee gefiel Semir überhaupt nicht, doch was sollte er tun. Gegen zwei Waffen zog er auf jeden Fall den Kürzeren. „Du hast Recht….einer weniger…“ stimmte der Zweite zu und spannte seinen Waffe. Semir drehte sich langsam um. Wenn man ihn erschießen wollte, dann sollte der Täter ihm in die Augen sehen. Manchmal würde das ein Kippen der Situation bewirken und das hoffte Semir. Scheinbar war Alex weiter weg, als er es vermutet hatte und so musste er allein damit fertig werden. „Good Bye, Bulle!“ grinste der Schütze und richtete die Waffe auf Semirs Kopf. Kurz darauf hallte ein Schuss.

    Ben verbrachte den Nachmittag auf dem Balkon und war tatsächlich eingeschlafen. Eine kalte Hand, die sich auf seine Schulter legte weckte ihn und ließ ihn zusammenzucken. „Entschuldigung…ich wollte Sie nicht erschrecken.“ kam von Kristin. „nein…schon gut…ich war nur in Gedanken…“ gab Ben zurück. „Sie haben geschlafen…“ lächelte Kristin. „Nein….ich habe nur entspannt…..“ widersprach Ben. „Sie haben geschlafen. Ich habe es gehört…“ lachte Kristin. „aber es ist auch gut so. Der Körper wird gefordert und das braucht er. Sie werden sehen, bald sind Sie nicht mehr so in trüben Gedanken.“ versprach sie. „Das wäre wunderschön. Ich meine…es wäre wirklich toll, wenn wir….also Sie und ich…so ganz ohne diesen Hintergrund…“ stammelte Ben. Kristin nickte. „Wie wäre es mit morgen Abend? Ich meine… morgen habe ich eh etwas Besonders mit Ihnen vor, Ben. Es wird ihnen sicher gefallen…“ kam von ihr. Ben horchte auf. „Was denn?“ hakte er nach. Kristin lachte. „Nein…das verrate ich erst morgen!“ legte sie fest. Ben verschränkte die Arme hinter dem Kopf. „Warum?“ hakte er nach. „Was warum?“ wollte Kristin wissen. „Warum Sie es mir erst morgen sagen wollen?“ fragte Ben. „Weil es eine Überraschung ist und noch weiß ich nicht, ob es überhaupt klappt. Deshalb. Und nun schlafen Sie gut…Sie sind sicher sehr müde.“ schlug sie vor. Ben nickte. Kristin hatte Recht. Ihm fielen die Augen vor Müdigkeit fast zu auch wenn es erst später Nachmittag wäre, doch wie sagte man so schön…wer schläft sündigt nicht.

    Zunächst einmal hast du viel zuviel Zeit gelassen mit dem neuen Kapitel, ich musste erst einige Kapitel neu lesen, um wieder in der Geschichte zu sein.

    mir ging es genauso...aber das ist meistens, wenn mehr als ein Monat zwischen dem Posten liegt. Hoffe das nächste lässt nicht so lange auf sich warten Sonja.

    ansonsten...nur was will Ben jetzt machen? ich bin auch dafür, dass sie sich mal mit diesem "Autounfall" beschäftigen. Würde mich nicht wundern, wenn da so einiges nicht stimmt.

    und auch in dieser STory habe ich mordsmäßige Angst, das es schief geht was Semir vor hat. Das kann doch ohne Rückendeckung gar nicht gut sein. Okay, Ben ist bei ihm aber der hat ja auch mit seinem Auftritt zu tun. Yon.....das geht nicht gut.....das geht niemals gut. Ich sehe Semir schon blutend in Leos Büro liegen. Sei es nun weil er niedergeschlagen wurde oder aber eine Kugel in der Brust hat. ;(

    Mensch gerade noch geschafft, bevor ich zum Bus gehe Susanne.... :rolleyes:

    Dieser Satz hier:

    Danach wirkt das Gas sehr rasch und wir müssen uns nur beeilen, damit wir Semir und die Geiselnehmer dann schnell rausbringen, denn das Opiat führt zum Atemstillstand und ohne medizinische Hilfe dadurch in Kürze zum Tod!“ erklärte er.

    macht mir ein bisschen Angst. Ob das alles so klappt wie besprochen? Ich weiß nicht.....aber ich lasse mich gern belehren..

    Während Ben weiter aufgebaut und doch auf das Leben im Rollstuhl vorbereitet wurde, bekamen Semir und Alex den Befehl Präsenz auf den Rast- und Parkplätzen entlang der Autobahn zu zeigen, da vermehrt Drogen an diesen Orten aufgetaucht waren. So fuhren sie einen Platz nach dem Anderen an und sahen sich um. Bisher konnte kein Dealer festgenommen werden, aber der Polizeipräsident hoffte wohl, dass diese dann keinen Stoff mehr verkauften. Die Ideen eines Schreibtischtäters, hatte Alex es genannt und das machte ihn wieder sympathisch. Sie fuhren bereits seit drei Stunden die Autobahnen ab doch auf keinem war auch nur die Spur eines Deals zu sehen. „Tja, das war dann wohl nichts. Noch einen und wir machen Pause.“ stöhnte Semir. „Wäre ja auch mal zu schön, wenn wir einen großen Schlag gegen die Drogenhändler machen könnten.“ meinte Alex nur. Semir sah ihn kurz an. „Da haben Sie Recht…“ stimmte er zu. Er musste sich an diesen ruhigen jungen Mann gewöhnen. Das einzige was ihn wirklich ein wenig ängstigte waren diese Augen. Sie waren blau und fast glasklar. Irgendwie erinnerten sie Semir an Eis und jedes Mal wenn Alex ihn ansah fühlte er einen kalten Schauer über den Rücken laufen. „Sie mögen mich nicht oder?“ fragte der junge Mann plötzlich. „Was? Ähm….nein…also ich würde es nicht so ausdrücken..“ stammelte Semir, der über diese direkte Frage sehr erstaunt war. „Ich meine, ja…Ben fehlt mir, aber…es ist nichts persönliches. Also wissen Sie, ich weiß wie Ben reagieren würde, wenn jetzt etwas Unerwartetes passiert. Ich weiß seine Vorgehensweise. Bei Ihnen weiß ich es einfach nicht. Ich weiß nicht wie es ist, wenn wir in Gefahr geraten. Wie Sie reagieren. Das macht mich halt etwas unsicher.“ erklärte er ausführlicher. „Sie haben doch sicher meine Akte gelesen. Ich bin bisher mit meinem Partner ausgekommen.“ gab Alex zurück. Semir nickte erneut. „Ja, das stimmt. Ihre Akte ist tadellos und lässt sich sehr gut lesen. Das Sie mit Ihren Partnern ausgekommen sind ist wirklich klasse, nur war Ihre letzte Partnerin eine Hündin mit dem Namen „Lira“ und ist bei einem Einsatz erschossen worden. Das haben Sie mir verschwiegen.“ bestätigte Semir. „Nein, das habe ich nicht. Ich sagte ja, dass ich eine Partnerin verloren habe. Ob nun vier oder zwei Beine ist völlig egal. Lira war ein Drogensuchhund und wenn sie nicht gewesen wäre, dann wäre ich vermutlich jetzt nicht Ihr Partner.“ stieß Alex aus. Semir merkte sofort, dass er eine wunde Stelle getroffen hatte.

    Alex verschränkte die Arme vor seiner Brust und sah zum Seitenfenster hinaus. „Entschuldigung….natürlich ist es egal ob eine Partnerin nun zwei- oder vierbeinig ist. Aber ich bin von einer Frau ausgegangen, die erschossen wurde.“ kam von seinem neuen Partner. „Herr Gerkan…Lira war auch eine Polizistin. Eine sehr gute. Sie hat mir das Leben gerettet und ihres dafür gegeben. Ich habe sie immer als vollwertige Partnerin gesehen. Ich bin Polizist durch und durch und ich werde auch reagieren, wenn mein Partner in Gefahr ist und ich hoffe es ist umgekehrt genauso!“ fauchte er Semir Gerkan an. Dieser sah ihn kurz an. „Ich habe mich doch entschuldigt!“ knurrte er und zog auf den nächsten Rastplatz. „Hier waren wir schon!“ gab Alex bekannt. „ich weiß, aber ich muss mal!“ gab Gerkan zurück. Alex nickte nur. Sollte dieser Typ doch tun was er wollte. Seine Gefühle für Lira, die einige Jahre bei ihm war und mit der er auch Abende zuhause verbracht hatte, waren nach wie vor da. Aber von einer Tierliebe hatte dieser Türke wohl noch nie was gehört. Vermutlich hatte er nur eine türkische Frau und sechs oder sieben Kinder, die alle Kopftuch tragen mussten, sofern sie weiblich waren. So sind Türken halt, dachte er. Der Wagen hielt an und Gerkan stieg aus. „Ich bin gleich zurück. Wollen Sie sich auch die Beine vertreten?“ fragte er. Alex nickte. „Ich gehe ein paar Schritte.“ bestätigte er und stieg ebenfalls aus. Er schlug die Tür zu und ging zu dem kleinen Waldweg, der sich direkt hinter dem Häuschen erstreckte. Mit langsamen Schritten ging er den Weg entlang und setzte sich als er den Wald erreicht hatte auf die Bank. Er stützte seinen Kopf in seine Arme und sah einfach nur den Waldboden an. Was hatte er sich da angetan? Autobahnpolizei. Es war extrem langweilig und nervig. Man saß nur im Auto und wartete darauf, dass etwas passierte. Wie konnte man das gut finden? Wo blieb die Action? Er legte seinen Kopf in den Nacken. Er dachte wieder an Lira und sah wie sei aufsprang und ihn zur Seite warf. Er sah wie die Kugel ihren Körper durchschlug und sie zu Boden fiel. Alles war wieder da. Eine Träne lief ihm über das Gesicht. Es schmerzte immer noch wenn er an diese treue Seele dachte.

    Haruto Sato saß am Boden und beugte sich ehrfürchtig zu der Buddha-Statue vor. Er betete leise. Sein Gewand war ein Hausanzug eines Samurais. Genau wie sein Vater, sein Großvater und all seine Vorfahren es getragen hatten. In dieser Aufmachung der alten Kriegerkaste Japans fühlte er sich mit ihnen verbunden. Noch nie war ein Mitglied aus seinem Haus in Unehre gestorben. Alle fanden sei ihren Platz unter den altehrwürdigen Ahnen, die alle dem Kaiser mit ihrem Leben dienten. Haruto stand auf und zündete zwei Räucherstäbchen an. Damit verbeugte er sich vor der Statue und stellte die Stäbchen dann in eins mit Reis gefülltes Gefäß ab. Danach verließ er sein Heiligtum. Nur einen Raum weiter hatte ihn die Gegenwart eingeholt. Hier war alles modern eingerichtet. Haruto zog sein Gewand aus und schlüpfte in Hemd und Anzug. Er war zwar Samurai, aber er ging auch mit der Zeit und musste sein Geld verdienen. Auch wenn seine Im- und Exportfirma eher ein perfekter Hintergrund für seine Nebengeschäfte diente, die sein Sohn für ihn organisierte. Kenji stand vor dem Schreibtisch und wartete auf seinen Vater. Als dieser eintrag verbeugte er sich tief. „Vater…ich habe eben erfahren, dass eine der Druckplatten für uns nicht erreichbar ist…“ erklärte er und senkte beschämt seinen Kopf. Sein Vater ließ sich nichts anmerken und einfach in den Stuhl fallen. „Warum?“ fragte er kurz und knapp. „Die Polizei hat unsere Kuriere erwischt. Sie haben eine Druckplatte und die Diamanten…“ berichtete Kenji weiter. „Dann werdet du und deine Freunde mir das alles wieder besorgen. Mir ist es egal wie. Du hast bist zum Sonntag zeit.“ legte Haruto fest. „Ja…Vater….“ Kenji verbeugte sich tief und verließ den Raum rückwärts. Er würde alles tun, um seinen Vater glücklich zu machen.

    Semir sah immer wieder auf seinen Partner, der sich auf dem Beifahrersitz saß. „Semir…guck nach vorne! Mir geht es gut!“ knurrte Ben nur. Sie waren auf dem Weg zu Knuth Geller. Semir grinste nur und blickte wieder nach vorne. Sie fuhren nach Köln-Mühlheim und hielten vor einem der großen Hochhäuser. „Warte ich führe dich..“ mahnte er seinen Freund, der bereits aussteigen wollte. Er flitzte um das Auto herum und hielt Ben die Hand hin. Ben grinste nur und schlug sie weg. „Danke, ich kann alleine aus dem Auto kommen.“, kam es von Ben und schon stand er neben Semir. „Gut...du kannst ja was...dann mal los. Wir suchen die Hausnummer 24g...meinst du, du schaffst das?“ wollte Semir erneut wissen. „Semir, das ist kein Thema. Also, wo ist das Haus?“, fragte Ben und sah auf die Straßenbahnschienen. Der Deutschtürke lachte, tippte ihn auf die Schultern und drehte seinen Partner um 90 Grad. „Da lang!“ befahl er. „Ja, mach du dich nur lustig…ich möchte dich mal sehen, wenn du alles verwischt siehst.“ knurrte Ben und ging einfach drauf los. „Vorsicht...“, rief Semir, und riss Ben zurück, der fast von einem Fahrradkurier über den Haufen gefahren. „Pass doch auf, du Jeck...“, fluchte der Kurierfahrer nur und zeigte Ben einen Vogel. „So ein Arsch.....“, fauchte Ben wütend. „Ben... auf dem Radweg darf er fahren...du musst aufpassen.“, belehrte Semir seinen Partner. „Ja, du mich auch...“, knurrte Ben. Sie gingen zur Tür und suchten die entsprechende Klingel. Nur wenig später ertönte der Summer und die Beiden betraten das Haus. Knuth Geller wohnte im 8. Stockwerk des Hochhauses. „Ich hoffe der Fahrstuhl funktioniert.“, stöhnte Semir als er die Stufen sah. Und tatsächlich...das Gefährt war in einem tadellosen Zustand. So erreichen sie schnell die gewünschte Etage und sahen als sie ausstiegen die offene Tür. Ein etwas 50jähriger Mann stand im Rahmen. „Herr Knuth Geller?“, fragte Semir nach. Der Mann nickte.

    Susanne ist doch Andreas beste Freundin, da ist es doch eigentlich auch normal, das die einen Schlüssel zum haus hat. Man weiß ja nie was passiert. Jetzt wissen die Kemals vollständigen Namen und könnte da ansetzen. Los Alex....mach hinne!

    Und, Elvira, was würdest du denn dem SEK-Typen raten, könntest du mit ihm sprechen?

    Nun als erstes würde ich den Piloten austauschen. Ein SEK-Mann schon mal in der Maschine, dann würde ich die Kabine mit Schlafgaskapseln spicken...(muss natürlich schnell gehen) und dann das Flugzeug startklar machen. Dann natürlich ein bisschen Zeit schinden, denn man kann Sharpov sicher klar machen, das Irina noch etwas Zeit braucht....und dann gebe ich wieder an den SEK- das Einsatzkommando zurück :D

    Timo Brescher sah sein Kunstwerk an. Nur noch wenige Pinselstriche und wieder war ein Bild fertig. „Das sieht klasse aus…“, lobte ihn Yvette und reckte sich so, dass sie etwas sehen konnte. Das Handtuch was ihre Nacktheit verbarg verrutschte. „Du musst still halten….gleich ist es fertig und dann werden wir uns miteinander beschäftigen.“, lachte er seine Freundin an, die nackt vor ihm auf einem Teppich lag. Bedeckt mit einem Handtuch, welches nicht wirklich viel verhüllte. „Ich kann nicht mehr. Ich habe Durst und ich will dich spüren…“, maulte sie leise. „Yvi….ich bin gleich fertig…wirklich…..ich muss es fertig machen….es ist wirklich wichtig für mich.“, lachte er. Dennoch gab er seiner Freundin ein Glas Wasser und küsste sie. „Das wird mein Durchbruch, du wirst mein Durchbruch. Mit diesem Bild kann ich mich überall bewerben. So eine wunderschöne Frau hat sonst kein Maler…“, kam von ihm. „Das will ich doch schwer hoffen.“, lachte Yvette. Zehn Minuten später war er fertig. „So…das war die Kür…und nun kommt die Pflicht…“, lachte er und hockte sich zu Yvette auf den Boden. Sie zog ihn an sich und küsste ihn innig. „Ich liebe dich, Timo….“, hauchte sie ihm ins Ohr. „Das will ich jetzt auch schwer hoffen…,“ gab er zurück. Langsam streichelte er ihren nackten Körper. „Was denkst du übers heiraten?“, fragte er nach einer kurzen Weile. Yvette sah ihn an. „Heiraten? War das ein Antrag?“, harkte sie nach. „Und wenn?“, stellte er die Gegenfrage. Yvette lachte leise. „Dann würde ich vermutlich ja sagen. Also, wenn er ernst gemeint ist, aber wir müssen uns dann auch eine richtige Wohnung suchen. Hier auf dem Hausboot wird es schwer eine Familie zu gründen.“, hauchte sie und küsste ihn erneut. „Ich liebe dich…aber das Hausboot gebe ich nicht auf. Es gehörte meiner Mutter und ich bin hier groß geworden….unsere Kinder werden es auch….“, widersprach er. „Gut…dann versuchen wir es…aber jetzt gehörst du erst einmal mir….“, lachte sie.

    „Sieh dir das mal an….“, kam Semir nach als er den Kofferraum geöffnet hatte. „Was siehst du da?“, wollte Ben wissen und rieb sich die Augen. „Ich wusste es…du bist blind….die Säcke sind sicher von dem Transporter.“, lachte Semir und öffnete einen der Säcke. „Whow….was für ein Geschmeide…“, stieß er aus und zog seine Hand wieder heraus. Diamanten lagen auf seiner Handfläche. „Das glitzert ja echt gut…sind die echt?“, harkte Ben nach. „Keine Ahnung…für mich sehen die schon echt aus. Aber mit Bestimmtheit kann uns sicher ein Fachmann sagen. Erst einmal müssen wir wissen wem der Wagen hier gehört.“, gab Semir zurück und zog sein Handy.„Ja Susanne….finde doch mal raus, wo der Besitzer des Wagens zu finden ist. Das Kennzeichen D….VB….3432!“, gab Semir durch. „Einen Augenblick….“, gab Susanne zurück. Semir sah Ben an. „Fall nicht… hier liegen überall Trümmerteile rum..“, mahnte er seinen Freund und Partner. „Ja, du mich auch….ich sehe doch was hier liegt…“, fauchte Ben und stolperte im gleichen Augenblick über einen Ast, der am Boden lag. Ben legte sich lang hin und fluchte verhalten. „Ja, so viel zum Sehen.“, grinste Semir und half seinen Freund auf die Beine. „Du findest das wieder verdammt lustig was? Wenn du besser getroffen hättest, dann wäre der Wagen nicht von der Bahn gegangen und wir hätten die Täter jetzt…“, gab Ben zurück und schob seine Brille richtig. „Ich habe richtig getroffen…sonst hätten wir ihn gar nicht bekommen…“, lachte Semir zurück. „Haben wir ja auch nicht…nur den Wagen….“, erklärte Ben. „Du bist kleinkariert…“, maulte Semir. Sein Handy ging. „Ja Susanne?“, harkte er nach als er sah, wer dort anrief. „Der Besitzer ist ein gewisser Knuth Geller….er hat den Wagen gestern als gestohlen gemeldet…“, klärte Susanne ihn auf. „Danke Susanne…wir werden Herrn Geller dann mal einen Besuch abstatten, sobald mein blinder Kollege wieder fit ist.“, gab Semir durch und grinste Ben an. „Ist Ben etwas passiert?“, kam sofort die Frage von Susanne. „Nein…ist mir nicht…aber Semir zieht mich auf…“, antwortete Ben der Semir das Handy wegnahm. Dieser lachte nur.

    Nicht weit von der Unfallstelle sahen sich Bernd und Gerhard Stampberg an. „Verdammt…das kann doch wohl nicht wahr sein…“, fauchte Bernd seinen Bruder an. „Die Beute können wir vergessen…das wird dem Boss gar nicht gefallen…“, maulte er. „Dann müssen wir uns eben was einfallen lassen, wie wir die Druckplatte und die Diamanten wieder kriegen.“, meinte Gerhard zu seinem jüngeren Bruder. Dieser nickte und zog sein klingelndes Handy aus der Tasche. „Das ist der Boss...“, fluchte er und drückte den grünen Knopf. „Ja Boss?“ „Habt ihr die Druckplatten und die Diamanten?“, fragte eine gedämpfte Stimme. „Nein...nein...die Bullen, sie haben uns abgeschossen. Wir konnten nur eine Druckplatte noch retten. Die Diamanten sind vollkommen verloren.“, erklärte der Räuber. „Ihr Delletanten...“, schrie der Mann aus dem Handy raus. „Könnt ihr denn gar nichts richtig machen? Das war ein einfacher Job, den ihr erledigen solltet. Und was ist jetzt? Beschafft mir beides wieder, oder ich schwöre, dass die Polizei dann das kleinere Problem für euch sein wird.“, fauchte der Boss und kurz darauf war das Gespräch beendet. Gerhard sah seinen Bruder an. „Wir sollen beides wieder beschaffen, ansonsten sind wir tot.“, meinte er schluckend. „Na toll...und wie sollen wir das machen? Sollen wir etwa einen auf Bullen machen, da einfach reinspazieren und die Sachen wieder mitnehmen?“, knurrte Bernd. Bei diesem Satz hatte Gerhard eine zündende Idee. „Wieso denn nicht?“, lachte er.

    Ben trieb auf dem Wasser und genoss es das Kristin dicht bei ihm war. Sie hatte ihre Arme unter seinem Hals und hielt ihn regelrecht über Wasser. „So ist es sehr gut. Entspannen Sie sich. Vertrauen Sie mir…“ forderte sie. Ben nickte. Er schloss die Augen und ließ sich einfach treiben. „Woran denken Sie?“ wollte Kristin nach einer Weile wissen. „ich weiß nicht…an nichts Bestimmtes. Das Laufen ist so selbstverständlich und man vermisst es erst, wenn man es nicht mehr kann.“ gab er leise von sich. „Ja das stimmt…Ben…aber Sie werden es wieder schaffen. Sie sind stark genug und Sie werden es tun, wenn Sie mitarbeiten. Ich werde Ihnen nun eine Schwimmnudel unter die Beine legen und auch eine unter dem Kopf, dann werden Sie sich nur mit Ihren Armen fortbewegen. Machen Sie Kreise und schwimmen Sie auf dem Rücken. Das stärk die Muskulatur im Rücken.“ bat sie. Ben sah sie kurz an. „Nicht dass ich jetzt untergehe…“ grinste er. Kristin lachte auf. „Ganz sicher nicht….erst werde ich den Kopf stützen…“ erklärte sie. Ben spürte wie sich die Unterlage direkt an seinem hals positioniert wurde. „und nun die Beine…..ich lasse Sie los. Spannen Sie die Rücken- und Bauchmuskulatur an, dann bleiben Sie in der Waagerechten.“ forderte Kristin. Ben spürte das es plötzlich schwer wurde und spannte die Muskeln an. Nur wenig später lagen auch seine Beine sicher auf der Schwimmhilfe. „Und nun….los geht es. Wir werden jetzt mindestens vier Bahnen hin und auch zurück schwimmen.“ befahl sie. Ben führte es aus. Zügig schwamm er durch das Becken. Doch am Rand bekam er etwas Probleme sich zu drehen und es dauerte bis er den Trick heraus hatte, doch dann ließ er sich nicht mehr aufhalten. Wie gut es doch tat den Körper zu fordern. Nach einer guten Stunde lag er einfach nur auf den Nudeln. „Müssen wir das Bad nicht wieder frei machen? Ich meine, ich bin sicher nicht der einzige Patient oder?“ wollte Ben wissen. Kristin schwamm auf ihn zu. „Ich verrate Ihnen etwas….das Bad ist nur für uns beide. Heute ist eigentlich Clubschwimmen, aber die Damen, die das machen sind im Urlaub und daher fällt der Kurs aus. Außerdem bin ich die Tochter vom Chef und da kann ich auch bestimmen, wann ich das Bad nehme und wie lange. Nur keine Sorge….wir haben keinen Engpass. Oder möchten Sie raus?“ hakte Kristin nun nach. Ben lachte auf. „Nein, von mir aus könnte es noch Stunden so weiter gehen. Einfach mal die Seele baumeln lassen. Und wenn dann noch eine so schöne Frau einen begleitet, ist es einfach nur genial…“ gab Ben zurück.

    Nach guten zwei Stunden wurde Ben wieder in sein Zimmer gebracht. „Können wir nicht raus in den Park?“ fragte er Kristin. „Ja sicher, aber erst werden Sie sich ein wenig ausruhen. Nicht das der Körper überfordert wird.“ meinte sie fürsorglich. „Haben Sie eigentlich einen Freund?“ wollte Ben plötzlich wissen. Kristin schluckte. „Nein….nicht mehr.“ gab sie dann zurück. „ich auch nicht…also ich meine eine Freundin…ich hab auch keine….mehr.“ setzte er fort. Kristin lächelte verlegen. „Dann sind wir beide solo….“ stellte sie fest. „Ja….schlimm nicht wahr?“ lachte Ben. „Sie sollten sich ein wenig hinlegen und schlafen. Wenn Sie wollen, können Sie das auf dem Balkon. Es ist sehr schön draußen und eigentlich zu schade um im Bett zu liegen.“ bot Kristin an. „Sehr gern. Leisten Sie mir Gesellschaft?“ fragte Ben. Kristin senkte ihren Blick. „Das geht leider nicht. Ich muss mich noch um einen anderen Patienten kümmern. Aber danach komme ich wieder.“ versprach sie. Sie legte Ben die Hand auf die Schulter und er griff nach ihr. „Danke…“ sagte er leise. „Wofür?“ hakte sie irritiert nach. „Für das Schwimmen, für das Baden, für die Betreuung. Einfach für alles.“ erklärte er. „Das ist doch mein Job…“ antwortete sie und versuchte sich zu lösen. Doch Ben hielt sie fest. „Wenn ich laufen könnte, würde ich Sie zum Essen einladen…“ ging es bei ihm weiter. Kristin lächelte. „Wir können auch im Rollstuhl essen gehen. Ich kenne da ein sehr schönes Restaurant.“ bot sie an. „Würden Sie….mit mir dort hingehen?“ wollte er nun wissen. „Ja, sehr gern Ben….wirklich sehr gern…“ hauchte sie. Er ließ sie los und sie verließ ihn. Ben sah ihr nach. Diese Frau…..sie hatte etwas an sich, doch erst musste er herausfinden ob er sie liebte oder ob er sie nur im Augenblick einfach verehrte, weil sie ihn behandelte als wäre er normal.

    Ähm Susanne könnte ich mal eben kurz mit diesem SEK-Typen sprechen?

    Sein Plan scheint etwas konfus zu sein. Ich denke nämlich nicht das es so einfach sein wird wie er es sich vorstellt. Hat der Kerl Erfahrung oder ist das ein Möchtegern. Okay er hat schon Recht das hier eine Hinhaltetechnik nicht in Frage kommt, und wenn dann höchstens......nein...vergiss es..geht nicht...:D Ich bin gespannt welchen Plan er nun tatsächlich umsetzt und ob Semir dann noch alle Finger hat....

    Hier habe ich noch eine Story von Christopher 007 und meiner Wenigkeit gefunden! Diese Story spielt kurz nach der Folge "Bad Bank" wo Ben erblindete....ich denke ihr erinnert euch an die Folge. Über Feeds würde ich mich doch sehr freuen....

    Mordsmäßige Kunst

    Semir schlich langsam durch das undurchsichtige Gelände. Seine Waffe immer in Anschlag. Sein Herz pochte und der Puls ging rasend. Hier irgendwo waren drei Gangster versteckt. Ein Raum lag schon hinter ihm. Nun stand er an der Schwelle zum nächsten. Vorsichtig lugte er hinein. Überall dicke Säulen und Möbel. Alles Verstecke, hinter denen der Gegner lauern konnte. Die Tür war natürlich auf der Balustrade und der Eingang zur Treppe befand sich im hinteren Drittel des Raumes. Vorsichtig machte Semir einen Schritt nach vorne und spürte eine Bewegung neben sich. Sofort ruckte er herum, sah einen schwarzen Schatten und etwas metallisches aufblitzen. Semir riss die Waffe hoch und schoss. Stöhnend ging der Schatten zu Boden. Sofort war der Hauptkommissar über ihm, kickte die Waffe weg und kniete sich langsam runter. Der Gegner lag tot da. Langsam erhob sich Semir wieder und hatte das Gefühl, als ob ihm ein Paar Augen im Rücken durchbohren würden. Vorsichtig drehte er sich um, doch dann spürte er schon die drei Einschläge in seiner Brust. Mit weit aufgerissenen Augen sah Semir an sich hinunter. „Du bist tot, Gerkan.“, höhnte eine Stimme von der Decke des Raumes. Tot...tot...immer wieder hallte das Wort in seinem Kopf, bis er die Augen schloss.

    „Tja Semir, du warst gut...zwar nicht so gut, wie deine Kollegen, aber gut.“, meinte Hannes Meister zu ihm, als er sich die Elektronenweste vom Körper abnahm. Mit einem knurrenden Gesicht blickte Semir den Schießstandleiter an. „Ich hab doch alles gemacht, was ich sonst auch gemacht hätte.“, stieß der Deutschtürke nur aus. „Ja, aber du musst immer dran denken, Sicherheit geht vor. Deine Rückendeckung hat einfach gefehlt. Aber...du warst besser, als Ben.“, grinste Hannes nur und drehte sich zu dem jungen Hauptkommissar um. „Hey, ich muss ja auch noch diese Brille tragen.“, kam es beleidigt von Ben zurück. Nach seinem Unfall mit den ächzenden Substanzen auf der Autobahn und der Sache im Flughafenhangar musste Ben noch für zwei volle Monate seine Augentropfen nehmen. Außerdem wurde ihm von seinem Arzt eine lichtabschwächende Brille verschrieben, die wie eine normale Brille aussah, und die Augen wieder schonend an alle Arten von Lichtquellen gewöhnen sollte. „Ja und? Das Schießtraining hättet ihr auch schon vor einigen Monaten absolvieren können, aber nein. Die Herren von der Autobahnpolizei muss man ja erst zwingen, ehe sie was für ihr Training tun.“, konterte Hannes und entließ die Beiden dann aus der Übung. „Übrigens, der nächste Termin ist Samstag in zwei Wochen. Und dieses Mal pünktlich.“, rief er ihnen nach.

    „Was soll das eigentlich? Schießtraining, und dann noch so eine Hightech-Kiste.“, fluchte Semir los, als sie im Wagen saßen. Ben sah ihn nur an und grinste. „Semir, du warst einfach nicht gut. Gib es doch zu...“ „Ach, und das sagt mir gerade der, der beim ersten Raum die Couch mitgenommen hat.“, kam es schnippisch von Semir zurück. „Jetzt hör mal...“, setzte Ben an. „Zentrale an alle Einheiten...soeben wurde ein Werttransporter auf der A56 in Höhe Knappsack überfallen. Die Täter flüchten in einem grünen Kombi in Richtung Düsseldorf.“, kam es aus dem Funk. „Das ist doch unsere Richtung...“ Ehe Semir diesen Satz ausgesprochen hatte, schoss an ihnen der grüne Kombi vorbei und schnitt sie beinahe. „Hey...den holen wir uns. Mach mal Meldung, wenn du den Funk findest, Blindi...“, grinste Semir nur. „Keine Sorge, alter Mann...den finde ich schon.“, meinte Ben nur und griff daneben. „Ja, das sieht man.“ Semir gab Gas und schaltete die Lichtanlage ein. Der grüne Kombi fuhr einen Affenzahn, scherte immer wieder aus und vor anderen Verkehrsteilnehmern ein. „Verdammt, die müssen wir von der Straße holen, sonst haben wir hier eine Massenkarambolage...“, fauchte Semir und zog auf die linke Spur rüber, ließ das Fenster runter und zückte seine Waffe. „Semir, meinst du, das ist eine gute Idee?“ „Ehe ich dich schießen lasse, ja.“ Ben rollte mit den Augen und sah dann, wie der Kombi in die Schusslinie seines Partners kam. Semir schoss mehrmals und traf das Hinterrad. Der grüne Wagen brach aus, raste die Böschung hinunter und blieb dann vor dem Waldrand liegen. Die Bremsen des BMWs quietschten, sofort sprangen Ben und Semir raus und rannten zum Wrack hinunter. Semir zog die Tür auf, doch niemand war mehr drin. Nur eine silberne Platte lag auf dem Beifahrersitz. „Ausgeflogen...“

    Und der Ballonflug ist bestimmt super schön, aber nix für Jemanden mit Höhenangst. Alleine schon die Vorstellung in dem Korb zu stehen, hunderte Meter über dem Boden macht mir Angst.

    Das verstehe ich voll und ganz. Habe auch Höhenangst. Wobei Angst macht es mir nicht in so einem Korb zu stehen...überhaupt nicht.... solange er unten bleibt. Hoch oben würde ich .. nämlich sicher ganz unten im Korb sitzen, mir die Augen zuhalten und darum betteln bald wieder sicheren Boden unter den Füßen zu haben.... Also dann nehme ich lieber den Vergnügungspark...am besten "Phantasialand" und dann nur die Achterbahn "Tempel of the Nighthawk". Die ist nämlich ganz dunkel. Da kann ich rein und stundenlang fahren, weil ich nicht sehe wie tief es ist...:D

    Die Reisen nehme ich auch gern...aber nur wenn es per Bahn geht. Kein Flugzeug!! Das geht nämlich auch nach oben... und alles was nach oben geht kommt auch runter...irgendwie... ;(