Beiträge von Campino

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    Bei "Die Nachtreporterin" ist es auch nicht seine Freundin und damit eine ganz andere Situation.

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    Ist doch wurscht, die vögeln aber miteinander. Mich nervts halt, dass Ben seine Frauen wechselt wie Unterhosen. Meine, hab nix dagegen wenn einer der Kollegen jemand ist, der nichts an einer festen Beziehung hat, aber Ben ist es völlig übertrieben.

    Sicher? Soviel ich weiß standen sie damals vor Andrés Grab...

    Mal was anderes: Dieses Märchen mit der Hintergrundstory über mehrere Folgen gilt wohl nur für Semir. Morgen vögelt Ben wieder ne Tussi, die wohl in einsame Entscheidung wieder vergessen ist.

    Wäre sehr unglaubwürdig, wenn er wegen einer Frau aufhört.

    Das können die doch für so einen Aufwand nicht machen, ey! Aber weshalb hätte Semir auf Mallorca sein sollen? Wie passt das in die fehlenden drei Minuten des Pilotfilms?

    Ich hab die Szene nicht gesehen, ey? Vielleicht ein verspäterer Flashback. Jedenfalls ist es unsinnig, mit Mark Keller in Mallorca zu drehen, für eine Folge mit einem Darsteller, der noch überhaupt nicht feststand.

    Ey!

    16:00 Uhr – Semir’s Dienstwagen

    Die Fahrt zur PAST verlief überwiegend schweigend. Semir hatte die Sonnenblende runtergeklappt, denn die Sonne begann sich bereits langsam hinter die Baumwipfel zu verziehen. André sah gedankenverloren aus dem Fenster, zwei Finger sich immer wieder über den Mund streichend, während sie durch den ersten Ansturm an Feierabend-Verkehr fuhren. Immer mal wieder sah Semir in den Rückspiegel um zu checken, ob sein Partner Ben mit Kevin noch hinter ihm war, aber die beiden folgten direkt hinter dem silbernen BMW des Deutsch-Türken.

    Erst kurz bevor sie auf die Autobahn einbogen fand André seine markante Stimme wieder. „Und… ihr seid im Team jetzt zu dritt?“, fragte er ein wenig zögerlich. Semir lachte und schüttelte den Kopf. „Nein, nein. Kevin gehört zur Mordkommision und unterstützt uns bei dem Mordfall.“ Sein Nebenmann nickte und erinnerte sich zurück an die Zeit, als er noch Trainer in der Karateschule war, und den jungen schweigsamen Kevin bei sich im Training hatte. Eine eigentlich zerüttete Kindheit, mit Schlägen des Vaters, der ein Bordell in der Stadt betrieb, aufgewachsen bei einer Prostituierten die in diesem Club arbeitete… und erzogen letztendlich von der Straße, wie man so schön sagt. Auffällig geworden war er nur einmal als kleiner Zwischenhändler bei einem Straßenverkauf von Cannabis, doch André wusste was Kevin damals noch so auf dem Kerbholz hatte. Er schaffte es damals, das Vertrauen des Jungen zu gewinnen, und führte nach dem Training viele Gespräche mit ihm. Was er da so erfuhr hätte gereicht, dass Kevin niemals Polizist geworden wäre. Körperverletzung, Drogenabhängigkeit, Diebstahl. Doch André vertraute dem Jungen, der während des Trainings bei ihm clean wurde und sich von der damaligen Jugendgang, der er angehörte hatte, lossagte. Trotzdem überraschte es ihn, ihn hier im Polizeidienst zu sehen, vor allem da er sich äußerlich kaum geändert hatte, und wahrscheinlich Probleme hat, überhaupt als Polizist ernst genommen zu werden. „Ihr kennt euch, oder?“, fragte Semir dann unvermittelt, der sich in diesem Moment gerade an das Foto in Kevins Kiste erinnerte. André nickte leicht. „Ja. Er war damals in diesem Programm für Jugendliche bei mir in der Schule, du erinnerst dich vielleicht daran.“ Und nach einer kurzen Pause setzte er hinzu: „Ich hätte nicht damit gerechnet, ihn nochmal wieder zu sehen… schon gar nicht als Polizist.“ André sah Semir bei diesen Worten nicht an, er blickte geradeaus durch die Frontscheibe, wurde aber von seinem Kollegen mit einem kurzen Seitenblick bedacht. „Wie meinst du das?“, war seine Frage auf den Andrés letzten Satz, doch der wiegelte ab. „Ist nicht so wichtig.“ Semir beließ es vorerst dabei und bog die Ausfahrt zur Autobahndienststelle ab.

    Vor Andrés innerem Auge begann ein Film abzulaufen, ein Film der schon 14 Jahre alt war. Die Abfahrt und das Gebäude waren immer noch dieselben, wie vor 14 Jahren, sogar Semir hatte immer noch denselben Parkplatz. Langsam, fast zögerlich stieg der einstige Polizist aus dem Auto aus, und blickte sich um. Hinter ihm kam der weiße Honda von Kevin mit Ben auf dem Beifahrersitz angefahren und parkte auf einem der Besucherparkplätze. Semir bemerkte Andrés Unsicherheit, wie seine Augen zögerlich über den Parkplatz und das Gebäude glitten. So nachdenklich hatte er seinen Freund noch nie gesehen, in den ersten Stunden des Wiedersehens war wenig von dem alten André Fux übrig. Doch das beunruhigte Semir nicht, denn sowohl für André als auch für ihn selbst war es eine emotionale Ausnahmesituation, den totgeglaubten Freund nach 14 Jahren wieder zu sehen. Er legte André kurz die Hand auf die Schulter und sagte freundschaftlich. „Na komm… lass uns reingehen.“ Der großgewachsene Mann folgte ihm, hinter den beiden gingen Ben und Kevin.

    Als das Quartett durch die Tür trat und in das Büro eintraten, konnte André schon das geschäftige Treiben, das Wirrwarr an Stimmen, gemischt mit Funkdurchsagen und Telefonklingeln hören. Es war ein eigenartig vertrautes Geräusch, und doch irgendwie so fremd. Es wurde lauter, je näher er dem Büro kam, und plötzlich ebbte es ab… es war der Moment, als er mit Semir durch die letzte Tür ins Großraumbüro trat, und zumindest das Stimmengewirr setzte für einen Moment aus. Viele Beamte drehten sich zu dem Quartett, aber besonders zu dem größten der Vieren um. André’s Augen glitten durch den Raum, viele Beamte waren ihm unbekannt. Zwei jedoch erkannte er sofort, und einer davon war es auch, der die Stille unterbrach, in dem er sich aufrichtete und ihm ein kurzes „Mein Gott…“ entfuhr. Horst „Hotte“ Herzberger, seines Zeichens schon 16 Jahre bei der Autobahnpolizei und kurz vor der Pensionierung, konnte in seinem Beruf eigentlich nichts mehr erschüttern. Auf der Autobahn hatte er alles erlebt, was es zu er- und überleben gab, als er jedoch den todgeglaubten Kollegen wiedersah, um den er bitterlich im Büro weinte, wurde es auch dem dicklichen Polizisten mulmig. Sein Partner, Dieter Bonrath, der im Sitzen fast so groß war wie Hotte im Stehen, sah genauso verwundert, wie verständnislos in Andrés Richtung. Beide hatten keinerlei Vorahnung, im Gegensatz zu Andrea und Anna Engelhardt. Es war eine gespenstische Stille in der PAST, und keiner getraute sich wirklich den ersten Schritt zu unternehmen, und wie dieser aussehen sollte. Stürmisches um-den-Hals-fallen, oder schüchternes Hände-drücken? Letztendlich übernahm der Älteste die Verantwortung, der bereits das Schweigen unterbrochen hatte. Hotte kam langsam auf André zu, und streckte ihm die Hand entgegen. „Das gibt’s doch nicht… André. André Fux, bist du’s wirklich?“ Es klang immer noch ein wenig ungläubig, fast dachte Hotte, er hätte Andrés nie gekannten Zwillingsbruder vor sich stehen. Hotte’s ehrliche Art brachte André zum Lächeln, er drückte die Hand des Kollegen und meinte, schon fast in seiner typischen Art: „Na klar.“ Semir grinste, er fühlte sich besser, ein Teil dieser Ungewissheit was mit André passiert war, war von ihm abgefallen, seit er wusste, dass er noch lebt. Der andere Teil, wie er nun zu dem Mord stand und inwiefern er was damit zu tun hatte, regierte allerdings noch weiter in Semirs Kopf. Doch er freute sich, dass ein Teil der verlorenen Familie zumindest wieder zurück war, als er betrachtete wie auch Bonrath mit einem „Das ist ja ein Ding… wo warst du denn die ganze Zeit?“ Andrés Hand schüttelte. Der schaute kurz unsicher zurück zu Semir und meinte dann: „Das ist ne ziemlich lange Geschichte... vielleicht ein… ein ander Mal, okay?“ Bonrath schaute ein wenig verwirrt, aber unterließ es Fragen zu stellen, als Hotte ihn unterbrach: „Natürlich André, dafür haben wir ja sicherlich noch Zeit. Ich bin mir sicher, du willst auch unsere Chefin noch überraschen, oder?“ Doch das war nicht nötig… Anna Engelhardt hatte durch die Glasscheibe mitbekommen, wie auf einmal Totenstille ins Büro der PAST eingekehrt war, und stand bereits in der Tür, mit verschränkten Armen und einem leichten Lächeln an den Türrahmen gelegt. Mit ihrer unnachahmlichen bestimmten, aber sympathischen Stimme ließ sie ein „Herzlich Willkommen, Herr Fux“, verlauten, welches André veranlasste, sich umzudrehen. Die Chefin, wie immer elegant im Hosenanzug gekleidet, kam auf ihn zu. Auch sie streckte ihm die Hand aus, und man sah an ihrem Gesicht, dass sie sich erst mal freute, einen ehemaligen, totgeglaubten Mitarbeiter gesund und munter vor sich stehen zu sehen. „Sie sehen gut aus.“, sagte sie und man merkte ihr an, dass es kein lapidarer Ausspruch war, weil ihr nichts besseres einfiel, sondern weil sie es vermeiden wollte sofort nachzubohren, was vorgefallen war. André lächelte dankbar und antwortete: „Danke, Frau Engelhardt.“ Dabei blickte er der Chefin fest ins Gesicht und ließ die Augen erst danach zum Eingang schweifen, als Andrea Gerkhan, die Sekretärin der PAST in den Raum kam, und mit großen Augen im Türrahmen stehen blieb.

    Nach André’s Frage füllte sich der Raum erneut mit Schweigen. Semirs Blick war eine Mischung aus Misstrauen und Verzweiflung. Konnte er André trauen? 14 Jahre sind eine verdammt lange Zeit und die Erzählungen seines ehemaligen Partners waren äusserst vage. Er sah in André’s Augen, die immer ein wenig müde und desillusioniert aussahen, wenn er nicht gerade sauer oder gut drauf war. „Ich weiß es nicht. Versuch mich zu überzeugen.“, gab ihm Semir nach einer gefühlten Ewigkeit zur Antwort. André ließ den Kopf senken und bewegte sich wieder einige Schritte über den Boden. „Die Gangster hatten mich rausgezogen, in erster Linie weil sie sicher sein wollten, dass ich tot bin und nicht entwischen kann.“, begann André wieder langsam zu erzählen. „Ich lebte aber noch. Statt mich zu töten haben sie mich letztendlich gezwungen, für sie zu arbeiten.“ Semir saß immer noch auf dem Stuhl, die Hände in den Schoß gelegt. Nervös spielte er an seinem Ehering, als er André weiter lauschte. Ein kurzer Schreck fuhr ihm durch die Glieder, denn nun musste er davon ausgehen, dass André auch illegale Dinge getan hatte und Semir vielleicht sogar Gründe hatte, ihn festzunehmen. Er nickte wortlos. „Ich hatte nur kleinere Dinge für Horn getan. Handlanger-Jobs, Geldübergaben. Nichts… nichts Großartiges.“ „Ich hoffe, du sagst mir die Wahrheit.“, sagte Semir leise und drehte den Kopf von André ein wenig weg während seine Augen aber weiter auf seinem Ex-Partner haften blieben. „Du musst mir glauben, Semir.“ Der Kopf des türkischen Kommissar brannte wie Feuer, soviele Gedanken schwirrten und schnellten durch seine Gehirnwindungen. Wieder folgte ein kurzes Nicken. „Okay, du hast für ihn gearbeitet. Was dann? Warum hast du es geschafft, nach Deutschland zu kommen.“ André atmete einmal kurz aus, dann begann er wieder zu erzählen. „Timo Kressner, der Tote von heute morgen…“, seine Stimme wurde ein wenig trauriger und leiser. „Er wollte bei Horn aussteigen. Er wollte weg von dem Scheiß. Wir verstanden uns recht gut, und er hatte es mir irgendwann erzählt, vor ungefähr einem halben Jahr. Ich hatte mir mittlerweile ein wenig Vertrauen in der Bande erarbeitet, und zu zweit hatten wir es geschafft uns nach Belgien abzusetzen.“ Semirs Gehirn versuchte die Informationen schneller und schneller zu verarbeiten. Ihm wurde warm, ihm wurde heiß obwohl es bitter kalt in diesem ungeheizten Raum war. „Heute wollten wir uns treffen an der Raststätte. Als ich gekommen war, war Timo schon tot.“ Andrés Stimme war während der Erzählung immer leiser und rauer geworden. Er blickte Semir an, der wiederrum seinen ehemaligen Partner anschaute. Wieder Stille, wieder ein Schweigen. Nur der Verkehr war unten zu hören, sonst nichts. Semir fand als erstes seine Stimme wieder. „Wenn das alles stimmt was du erzählst… dann sind die Kerle vielleicht auch hinter dir her?“ Andrés Augen schweiften durch den Raum. „Möglich… ich weiß es nicht. Wir sind erst seit gestern hier.“ Wieder trat Stille in den Raum, und Semir nickte. Langsam stand er von seinem Stuhl auf und schritt über die knarzenden Dielen des Wohnzimmers, langsam auf André zu. „Ich vertraue dir, André. Aber dann musst du mir jetzt auch vertrauen.“ André schaute Semir von oben herab an, er war über einen Kopf größer als der etwas klein gewachsene Türke. „Du kommst mit mir auf die Dienststelle. Wir behandeln den Mordfall, und du bist am Tatort gesehen worden. Du erzählst das, was du mir erzählt hast, okay?“ André schaute skeptisch, er hatte Angst dass ihm, ausser Semir, niemand die Geschichte abkaufen würde. „Ausserdem“, setzte Semir hinzu „werden wohl einige auf der Dienststelle dich sehr freuen, wenn du dort auftauchst.“ Ein Lächeln huschte über sein Gesicht, und André nickte schließlich. „Okay…“

    Ben’s Schmerzen waren mit der Zeit verflogen, auch wenn ein dicker Bluterguss an seiner Körperseite ihn wohl noch länger an den schmerzhaften Tritt erinnern würde. Er lehnte an Kevins Auto, der auf dem Fahrersitz saß, die Tür offen und einen Fuß auf die offene Tür gelegt. Beide hatten sich an der Currybude einen dampfenden Kaffee geholt und warteten auf die beiden da drin. „Glaubst du, es ist gut die beiden da drin alleine zu lassen?“, fragte Ben irgendwann. Er kannte André überhaupt nicht und hoffte, Kevin könnte ihm die Sorge ein wenig nehmen. „Keine Ahnung.“, war dessen kurze prägnante Antwort. Der junge Polizist war eher ein schweigsamer Typ, der immer ein wenig melancholisch dreinblickte und selten lachte, oft wirkte als wäre er komplett in sich gekehrt. Nach außen hin zeigte Kevin selten Gefühle oder Nerven, und nur ganz wenige Menschen wussten, dass er in seinem Innersten recht sensibel und verletzlich war. „Du kennst André doch…“, bohrte Ben weiter, der den Blick nicht vom Fenster nehmen konnte, hinter dem das Wohnzimmer lag. „Klar, aber das ist auch über 14 Jahre her. Wenn er sich nicht verändert hat, dann ist Semir nicht in Gefahr. Ausserdem…“, stockte Kevin als die beiden aus der Haustür des ehemaligen Karate-Club kamen. Nebeneinander, ohne Handschellen oder Polizeigriff. Als sie bei den beiden jüngeren Kollegen ans Auto kamen, ergriff André zuerst in Richtung Ben das Wort. „Tut mir leid für den Tritt. Ich wusste nicht, wer ihr seid.“ Ben nickte und ergriff die ausgestreckte Hand. Dann blickte André in den Innenraum des Wagens zu Kevin. Die beiden sahen sich kurze Zeit an, Kevin mit unbewegter Miene, bis André zu lächeln anfing. „Du bist besser geworden.“, sagte er nur und der junge Cop wusste, dass er ihn erkannt hatte. Er nickte, und nur um Nuancen bewegte sich sein Mund zu einem Lächeln. „Du bist nicht schlechter geworden.“, war seine Antwort, ebenfalls mit der Nachricht, André noch zu kennen. „Wir fahren zusammen auf die Dienststelle. André wird dort eine Aussage machen, und dann sehen wir weiter. Fährst du mit Kevin?“, richtete Semir die Frage an Ben, mit einem bittenden Ausdruck in den Augen. Er wollte noch ein wenig mit André retten, er hatte noch die ein oder andere Frage an ihn. Natürlich misstraute er Ben nicht, aber er hielt es für eine bessere Idee, wenn er erst mal mit André alleine war. „Okay, kein Problem.“, meinte Ben erst ein wenig verwirrt, aber dann doch einsichtig. Er merkte, dass es für Semir sicher nicht leicht war, einen Partner, einen Freund nach 14 Jahren wiederzusehen, während man die ganze Zeit dachte, er sei tot. „Danke.“, lächelte sein Partner und nickte ihm lächelnd zu.

    Kevin nahm den Fuß von der Autotür, schloß diese und ließ den Motor an, während André und Semir zum silbernen BMW gingen. André fühlte sich auf einmal besser. Er war froh, Semir wieder zu sehen und fühlte sich in der Zeit um 14 Jahre zurückversetzt, als er sich in den Beifahrersitz von Semirs Dienstwagen fallen ließ. Er sah sich um im neuen BMW, und lächelte was Semir bemerkte. „Tja, früher hatten wir noch ein paar PS weniger, hm?“, meinte der lächelnd zu seinem ehemaligen Partner, der ebenfalls lächelnd nickte. Dann machten auch sie sich auf den Weg zur Dienststelle.

    Abwarten ;)

    Wobei ich es nicht so unrealistisch finde, dass man jemanden "vergisst", mit der Zeit. Ich bin jetzt 25 Jahre alt, und es gibt bestimmt einige Leute aus der Grundschule, an die ich wahrscheinlich mein Leben nicht mehr denken werde, mit denen ich auch einige Jahre verbracht habe.

    Die Erklärung gibt André später im Bunker selbst, als er sagt dass es André Fux nicht mehr gibt.

    Ich glaube, so wirklich einsichtig wird er erst, als Semir sagt "Ich werd dich jagen bis ans Ende der Welt." Andrés Blick in diesem Moment war sehr betroffen. Und als sie am Abgrund hängen opfert sich André für Semir. Da war die Freundschaft letztlich größer als die Rache, ansonsten hätte er unter allen Umständen versucht hochzuklettern und hätte Semir dabei gefährdet.

    Ich denke, letztlich ist er doch als Freund gestorben.

    Bis jetzt hatten alle meine Vorahnungen auch im Pilotfilm eingetroffen. Und ich hab schon das Gefühl, dass die nachgedrehte Mallorca-Szene mit Andrés Stick zu tun hat, sowie mit Bens Ausstieg.

    Ausserdem stand im Artikel deutlich, dass Mark Keller in Mallorca vor der Kamera steht. Vielleicht gibts da doch noch einen Flashback...