Die Goldenen Feedbackregeln (gut zitiert übrigens, Elli!) sind im Alltag unter Kollegen und gerade in Beziehung von Führungskräften zu Mitarbeitern, Auszubildenden, Praktikanten usw sicher auch superwichtig. Aber lassen sie sich wirklich 1:1 auf das Feedback an geschriebenen Storys übertragen? Wir bewegen uns hier, ob Autor oder Leser, im absoluten Freizeitbereich, und da gelten meiner Meinung nach etwas andere Regeln. Sicher, eine Kritik sollte den Empfänger niemals verletzen, sollte konstruktiv und ehrlich gemeint sein. Aber Feedback ist auch keine Einbahnstraße. Zu Kritik geben gehört auch immer Kritik nehmen. Denn die Feedbackregeln gehen ja noch weiter, und wenn hier schon zitiert wird, erlaube ich es mir auch:
"Und wie nehme ich konstruktives Feedback entgegen?
Zuhören und Aufnehmen. Akzeptieren Sie die Beobachtungen des Anderen.
Keine Rechtfertigung, Verteidigung oder Erklärung. Bleiben Sie gelassen, denken Sie in Ruhe über das Gehörte nach."
Ich denke, man ist manchmal besser bedient, wenn man Kritik, die man eigentlich nicht lesen will, einfach ignoriert und unbeantwortet im Raum stehen lässt, als dass man Kritik, die einem gefällt, mit einem "Gefällt mir" belohnt.
Jetzt zur Story: Ich werde sie lesen (weil ich nur Storys ohne Semir nicht lese
) und bin gespannt, was du dir ausgedacht hast. Mein ehrliches Feed wirst du bekommen. Ich war die letzten Tage unterwegs und habe das Geschehen nur am Smartphone verfolgt, muss mir die Kapitel noch mal genau durchlesen.